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<title>ICE-Treff - Sammelantwort</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
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<title>Sammelantwort (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Moin, </p>
<p>die Sammelantwort.</p>
<p>fabs: Gut, Du bist öfter gefahren, aber ich empfand die U1 nicht als unangenehm. Vielleicht, weil es wohl dieses Jahrtausend die erste längere Fahrt mit der Hochbahn war. Und über Ulzburg Süd gilt das Niedersachsen-Ticket nicht, da bin ich aber zurückgefahren - paßte besser als der Bus rüber nach Quickborn.</p>
<p>Du hast es sehr schön beschrieben, hinter Quickborner Straße ist man raus aus der Stadt und im Grünen. Von Meeschensee habe ich kein Foto, daher Ulzburg Süd.</p>
<p><img src="http://abload.de/img/img_637180s1z.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><br />
ICE1223: Gerne geschehen. Ich werde gerne zur AKN zurückkehren. Mal sehen, wann. Die VT2E sind ja schon einige Jahrzehnte alt, es ist in meinen Augen nur verständlich, daß da Ablösung kommt. Bei den Fahrgastzahlen sind sie sicherlich wirklich nötig.</p>
<p><br />
Viele Grüße<br />
Sören</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 09 Oct 2014 13:44:51 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Sören Heise</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Deutschlands Q-Bahnhöfe, Teil 4 (15 Bilder) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den Ausflug ins ANB/AKN-Land</p>
<p>Unglaublich, ich bin gestern noch mit meinem lieblings Triebwagen (VT2E/VTA) dort vorbei gekommen. Nur schade das sie auf der A1 bald ausgedient haben.</p>
<p>Gruß<br />
ICE1223</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 08 Oct 2014 16:06:42 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>462 001</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Deutschlands Q-Bahnhöfe, Teil 4 (15 Bilder) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder: Vielen Dank!</p>
<p>Tja, die ANB...eigentlich eine ganz nette Strecke. Aber durch die 27(!) Halte, die ein Zug vom Hamburger Hauptbahnhof bis nach Ulzburg Süd braucht, ist es bis Norderstedt Mitte eine absolut nervige Fahrt. Zwar braucht man über Eidelstedt von der Gesamtfahrzeit (inkl. dem auf beiden Strecken nötigen Umstieg) nur zwei Minuten weniger, aber man hält auch &quot;nur&quot; 17 Mal - also zehn Stops weniger.<br />
Wer sowieso in der Gegend unterwegs ist und es einrichten kann, sollte trotzdem einmal einen Abstecher machen. Es ist bei mir zwar schon einige Jahre her, aber es wird sicherlich immer noch so oder so ähnlich sein: Man fährt mit der U-Bahn durch das metropolenartige Hamburg an den Stadtrand (und darüber hinaus), steigt im Speckgürtel um und wenige Meter hinter der - hier vorgestellen - Station &quot;Quickborner Straße&quot; endet scheinbar schlagartig die Zivilisation und man findet sich im Wald wieder. Ein Highlight ist auch die Station Meeschensee: Dort ist zumindest aus der Bahn nichts, aber auch gar nichts als Wald zu sehen... Ich bin die Strecke vor etwa fünf Jahren mehrmals gefahren (nicht oft, aber so fünf oder sechs Mal innerhalb von zwei Monaten) und dort ist nie(!) jemand ein- oder ausgestiegen.</p>
<p>Viele Grüße<br />
fabs</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=312664</link>
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<pubDate>Wed, 08 Oct 2014 15:32:11 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>fabs</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Deutschlands Q-Bahnhöfe, Teil 4 (15 Bilder)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Moin, </p>
<p>drei Q-Bahnhöfe* gibt es in Schleswig-Holstein. Allen gemein ist ihre Lage im Bedienungsgebiet der AKN Eisenbahn AG. Allen gemein ist ihnen auch der Namensbestandteil „Quickborn”. Während Quickborn und Quickborn Süd an der AKN-Stammstrecke (Linie A1) liegen, befindet sich Quickborner Straße an der Alsternordbahn (Linie A2) in der Stadt Norderstedt.</p>
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Die erst 1953 eröffnete Alsternordbahn (ANB) hat es besser getroffen als viele andere verhältnismäßg spät eröffnete Bahnstrecken. Denn die sind ganz von der Landkarte verschwunden, die ANB nur teilweise. Sie beginnt jetzt bei Kilometer 4,1. Der Nullpunkt liegt in Ochsenzoll, wo sie anfangs begann. Die ANB erschließt primär die heutige Stadt Norderstedt. Dort siedelten sich nach Kriegsende viele ausgebomte Hamburger, aber auch Flüchtlinge, an. Der Busverkehr bis Ochsenzoll, dem damaligen Endpunkt der Hochbahn, genügte schon bald nicht mehr; Planungen für eine Schienenstrecke begannen. Die gestalteten sich nicht einfach, unter anderem fürchtete die AKN eine Abwanderung des Verkehrs von ihrer Strecke. Die Bauarbeiten begannen 1948 mit der Grundsteinlegung, sie mußten am Jahresende 1949 eingestellt werden. Damals war noch nicht klar, wo die Strecke ans bestehende Netz anschließen sollte. Nach Klärung der Frage im Jahr 1951 - Endpunkt im Süden Ochsenzoll ohne Gleisverbindung zu Hochbahn und DB, im Norden Anschluß an die AKN in Ulzburg Süd - konnte der Bau fortgesetzt werden.<br />
Am 13. Mai 1953 erfolgte die offizielle Eröffnung der Alsternordbahn, der Planbetrieb begann wenige Tage später. Betriebsführer war die AKN, für den Betrieb wurden drei Akkutriebwagen und zwei Steuerwagen der MaK beschafft, die aber schon ab Mitte der 60er abgestellt wurden. Denn sie bewährten sich nicht, schon Ende der 1950er kam Verstärkung durch MAN-Schienenbusse. Diese wickelten den Betrieb bis 1976/1977 ab, danach übernahmen AKN-eigene Schienenbusse. 1993 übernahmen die neuen VTA, vier dieser Fahrzeuge (2.58 - 2.61) gehören der Verkehrsgesellschaft Norderstedt (VGN), wie auch seit 1992 die ANB-Strecke (und der Hochbahnabschnitt in Noderstedt).<br />
Im Süden wurde die Strecke der ANB in zwei Etappen verkürzt, gleichzeitig die Hochbahn-Strecke verlängert. Bereits am 30. Juli 1967 endete der Verkehr zwischen Ochsenzoll und Garstedt, seit 1. Juni 1969 bedient die Hochbahn diese Strecke.<br />
1981 hatte die AKN die ANB vom Land übernommen. Während es Planungen zur Verlängerung der Hochbahn bis ins neue Zentrum Norderstedts gab, wollte der neue Eigentümer die ANB gerne stillegen. Dies hatte die Gründung der VGN zur Folge, die AKN agiert aber weiterhin als Betriebsführer. Ungefähr zum selben Zeitpunkt begannen die Arbeiten zur Verlängerung der Hochbahn bis Norderstedt, gleichzeitig wurde die ANB-Strecke modernisiert. Der zweigleisige Ausbau wurde am 16. Februar 1992 dem Betrieb übergeben, seit 29. September 1996 fährt die Hochbahn planmäßig bis Norderstedt Mitte. Hier befindet sich in Tieflage ein dreigleisiger Bahnhof, außen zwei Gleise für die Hochbahn, in der Mitte das Stumpfgleis der AKN.<br />
Einige Zwischenstationen der ANB sind im Laufe der Zeit verschwunden, viele wurden 1970 umbenannt, als die Stadt Norderstedt gegründet wurde. So wurde aus dem bei km 7,1 gelegenen Bahnhof <em>Friedrichsgabe Dorf</em> ab diesem Termin <em>Quickborner Straße</em>. Es sollte noch bis 1979 dauern, ehe die neuen Namen im Kursbuch auftauchten.</p>
<p>Die Darstellung beruht bis hierhin auf Gerd Wolff, <em>Deutsche Klein- und Privatbahnen. Band 13: Schleswig-Holstein 2 (westlicher Teil)</em>. Sie ist etwas ausführlich geraten, ich werde wohl bei Gelgenheit ein Streckenportrait anfertigen müssen.</p>
<p>Namensgeber des Haltepunktes Quickborner Straße ist die Quickborner Straße, das war einstmals die Verbindung zwischen der Ulzburger Straße (sie verläßt Norderstedt nordwärts) und Quickbornerheide, also keine direkte Straße nach Quickborn. Mittlerweile ist der Verkehr aus dem Ort herausgenommen worden, der Westteil der Quickborner Straße hat somit nur noch lokale Funktion. Der &quot;Fernverkehr&quot; und auch der Bus nach Quickborn müssen daher nordwärts über die Straße &quot;Beim Umspannwerk&quot; und die Kohtla-Järve-Straße ausweichen (letztgenannte ist übrigens die einzige im deutschen Sprachraum). Bevor ich mich jetzt noch über diese Industriestadt im Nordosten Estlands auslasse, die auf Deutsch Kochtel-Türpsal (<em>Meinten Sie: trübsal</em>) hieße, sollte ich vielleicht meinen Ordner mit den Bildern öffnen. Sie alle entstanden am 18. September.</p>
<p>Doch halt, da fehlt noch etwas. Friedrichsgabe. Der Ort hat seinen Ursprung in Entwicklungshilfe von König Frederik VI. für die südliche Peripherie seiner Länder. So entstand 1821 eine Armenkolonie entlang der heutigen Quickborner Straße. Die Bewohner sollten durch Landwirtschaft auf eigene Füße gestellt werden. Das ging schief, der Boden war zu schlecht, auch mit Torfvertrieb als Nebenerwerb überlebte man eher schlecht als recht. 1873 wurde die Kolonie als solche aufgelöst und die Siedlung wurde mit weiteren Orten zur Gemeinde Friedrichsgabe. Diese hatte zur Jahrhundertwende etwa 400 Einwohner. Erst nach dem 1. und besonders nach dem 2. Weltkrieg setzte ein nennenswertes Wachstum ein. Zum Jahr 1970 ging Friedrichsgabe gemeinsam mit drei weiteren Gemeinden in der Stadt Norderstedt auf, die mit knapp 75.000 Einwohnern heute die, gemessen an der Einwohnerzahl, größte Nachbargemeinde Hamburgs ist.</p>
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<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs01z2uvn.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs01z2uvn.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>1</strong> VT 2.54 hat uns zu unserer Station gebracht und wird gleich gen Ulzburg Süd weiterfahren.</p>
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<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs02c4uw3.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs02c4uw3.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>2</strong> Schauen wir in Gegenrichtung und -licht. Da hätte ich das Motiv sorgfältiger auswählen sollen, sehe ich leider erst jetzt.</p>
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<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs0309usz.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs0309usz.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>3</strong> Der Weg zur Quickborner Straße. Auffallend an den AKN-Strecken sind die Uhren am Bahnsteigende, als ob es in den Triebwagen keine gibt.</p>
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<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs047zul6.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs047zul6.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>4</strong> Östlich der Station befindet sich die gleichnamige Bushaltestelle. Die Fahrt von hier nach Quickborn dauert zwar bedeutend länger als mit dem Zug, dafür bleibt man aber im HVV-Großbereich Hamburg.</p>
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<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs05m7umb.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs05m7umb.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>5</strong> Ein Teil des Geschichtspfades Friedrichsgabe.</p>
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<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs06umusf.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs06umusf.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>6</strong> Die Station. Links ein kleines Einkaufszentrum, unter anderem mit einer Aldi-Filiale.</p>
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<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs07cyufk.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs07cyufk.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>7</strong> Fahrradparkplatz, kostenlos.</p>
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<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs08ehu2y.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs08ehu2y.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>8</strong> Zurück auf dem Bahnsteig besichtigen wir zunächst den eher undynamischen Zugzielanzeiger.</p>
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<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs09bhuf4.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs09bhuf4.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>9</strong> Die Notruf-Info-Säule von zweien ihrer Rückseiten.</p>
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<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs10ztutg.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs10ztutg.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>10</strong> Nichts los.</p>
<p><br />
<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs117huna.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs117huna.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>11</strong> Der Triebwagen ist aus Ulzburg Süd zurück.</p>
<p><br />
<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs129zuft.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs129zuft.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>12</strong> Doch, es findet sogar Fahrgastwechsel statt.</p>
<p><br />
<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs13uiuzm.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs13uiuzm.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>13</strong> Der Fahrplan. Im Berufsverkehr besteht sogar ein 10-Minuten-Takt.</p>
<p><br />
<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs14jrutr.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs14jrutr.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>14</strong> Nochmals der Ausgang, diesmal mit Rotlicht.</p>
<p><br />
<a href="http://abload.de/image.php?img=aqbs15zausx.jpg"><img src="http://abload.de/img/aqbs15zausx.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>15</strong> Das leuchtet exklusiv für VT 2.65, mit dem ich die Reise nach 20 kurzweiligen Minuten fortsetzte.</p>
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<p><br />
Falls ihr euch vor Ort ein Bild machen wollt, habt ihr unter Umständen ein Problem. Denn die an der A2 gelegenen Stationen sind nicht im Eisenbahntarif enthalten. Allerdings gilt das Hamburger City-Ticket bis zum letzten Halt vor der Endstation Ulzburg Süd, so daß für viele von euch einer Anreise via Hochbahn nichts im Wege steht. Aber ganz ehrlich: Quickborner Straße ist keine Station, die man unbedingt gesehen haben sollte.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Sören</p>
<p><br />
* aus Fahrgastsicht</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=312659</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=312659</guid>
<pubDate>Wed, 08 Oct 2014 14:38:55 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Sören Heise</dc:creator>
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