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<title>ICE-Treff - Apropos Lob für Bahnens Angestellte...</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Apropos Lob für Bahnens Angestellte... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>...auch bei einer meiner letzten Fahrten ging einiges schief, insbesondere ein Zugausfall hat mich gestört. Klar, die Chance mich auszukotzen nutze ich natürlich gerne - auch wenn ich natürlich nicht weiß, ob das irgendwie registriert wird. </p>
<p>Natürlich ziehe ich dabei nicht über einzelne Mitarbeiter her, wenn Sie mal den Kopf verlieren - wer könnte es Ihnen auch verdenken? - lobe Sie aber dafür gerne, wenn auch im Chaos ein kühler und hilfreicher Kopf bewahrt wird :-). Im letzten Antwortschreiben tauchte jetzt der folgende Textbaustein auf:<br />
<a href="http://abload.de/image.php?img=db_malobi0d81.png"><img src="http://abload.de/img/db_malobi0d81.png" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Kommt so ein Lob eigentlich an? Vielleicht kann hier ja der ein oder andere Bahner mal berichten. Zu meinen Kundendienstzeiten (die mit der DB allerdings rein gar nichts zu tun hatten) war das nur der Fall, wenn der entgegennehmende Kollege zufällig im gleichen Büro saß.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262374</link>
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<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 20:13:21 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>kater_k</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Auf der Strecke geblieben&quot; stimmt ja nicht mal... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Die Metapher &quot;auf der Strecke geblieben&quot; ist ja in dem Sinne auch nicht ganz korrekt. Immerhin lebst Du ja noch und bist in beiden genannten Fällen auch nicht dauerhaft verschollen gewesen.</p>
</blockquote><p>
Im 1.Fall, vor der Handy-Zeit, war ich ca. 14 Std. &quot;verschollen&quot;.<br />
Im 2.Fall wegen Handy Kontakt nicht.</p>
<blockquote><p>Wir dürfen nun nicht die ZUM GLÜCK nur WENIGEN Katastrophen außer acht lassen, bei denen Menschenleben zu beklagen waren.  </p>
</blockquote><p>
Hier war meine Frau 4 Wochen vor Eschede im &quot;Wilhelm-Konrad-Röntgen&quot; von Nürnberg nach Hannover auf dem Weg nach Borkum.</p>
<blockquote><p>Das sage ich den Kunden auch immer zur Beruhigung: Bislang ist noch jeder irgendwann am Ziel angekommen. Niemand mußte ewig im Zug bleiben oder blieb dauerhaft ausgesetzt auf einem Bahnhof. Das beruhigt die meisten dann ;-)</p>
</blockquote><p>
Den Leichenwagen für den Rücktransport sollte man vermeiden.<br />
Beim Radreifenbruch von Eschede war Pech mit dabei, beim Achsenbruch in Köln viel Glück.</p>
<blockquote><p><br />
Schöne Grüße von</p>
<p>jörg</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262331</link>
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<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 17:14:09 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Bahn-Auto-Flug</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lob und Tadel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab:Ich halte nichts von Bahn-Bashing, nehme aber auch kein Blatt vor den Mund, wenn es Missstände gibt.</p>
<p>Ja, ich fand die Fahrt gestern sehr erfreulich, wenn man pünktlich (bzw. sogar ein paar Minuten zu früh) ankommt, darf man das auch lobend erwähnen - allemal, weil es ein mittlerweile leider selten gewordener Ausnahmefall ist, deshalb ja auch die Überschrift, dass es offenkundig ja doch geht.</p>
<p>Warum übrigens sollte ich nicht zufrieden sein? Wenn etwas reibungslos klappt, so denke ich schon, dass man damit zufrieden sein darf. Die Unzufriedenheit, die sich gleichzeitig damit ausdrückt, ist doch die, dass ein solches Erlebnis eben so großen Ausnahmecharakter hat.</p>
<p>Auch die Sache mit der Toilette auf dem Rückweg fand ich nicht schlimm, wenn ein Klo ausfällt, meine Güte, das ist verschmerzbar (und so wie das aussah vermutlich nicht einmal von der Bahn zu vertreten). Ich möchte es auch keinem Schaffner zumuten, auf dem Weg durch den Zug in alle Toiletten zu gucken, ob alles in Ordnung ist, obgleich das eine gute Idee wäre und sich manches Problem damit vielleicht präventiv vermeiden ließe.</p>
<p>Wenn ich an die sonst üblichen Dinge denke, wie etwa den sehr kritischen Umstieg vom ICE auf die cantus in Fulda, planmäßig immerhin 10 Minuten und einen ganzen Takt Reserve (= zusätzliche Stunde) einzuplanen wäre übertrieben), bei dem ich nahezu regelmäßig nervös wäre, da auch nicht klar ist, ob (ab)gewartet wird, so war das gestern wirklich erfreulich rund - und vielleicht sollten wir uns daran erinnern, dass die Devise &quot;Nicht geschimpft ist Lob genug.&quot; auch nicht immer zielführend ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262323</link>
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<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 16:38:00 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Hustensaft</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Auf der Strecke geblieben&quot; stimmt ja nicht mal... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<blockquote><p>In 65 Jahren bin ich nur 2 x auf der &quot;Strecke&quot; geblieben.</p>
</blockquote><p>bei insgesamt 3 Fahrten. *GRINZ*</p>
<p>Nein, im Ernst:</p>
<p>Die Metapher &quot;auf der Strecke geblieben&quot; ist ja in dem Sinne auch nicht ganz korrekt. Immerhin lebst Du ja noch und bist in beiden genannten Fällen auch nicht dauerhaft verschollen gewesen. Wir dürfen nun nicht die ZUM GLÜCK nur WENIGEN Katastrophen außer acht lassen, bei denen Menschenleben zu beklagen waren. Aber ansonsten ist noch jeder, der eine Zugfahrt angetreten hat, auch angekommen und nicht dauerhaft verschütt gegangen aus Gründen, die im Bahnsystem liegen. </p>
<p>Das sage ich den Kunden auch immer zur Beruhigung: Bislang ist noch jeder irgendwann am Ziel angekommen. Niemand mußte ewig im Zug bleiben oder blieb dauerhaft ausgesetzt auf einem Bahnhof. Das beruhigt die meisten dann ;-)</p>
<p><br />
Schöne Grüße von</p>
<p>jörg</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262322</link>
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<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 16:36:10 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wir sind ja nicht die Schweiz... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schönen Guten Tag!</p>
<blockquote><blockquote><p>Alles in allem also eine sehr gute Vorstellung der Bahn. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
??? Ausfaelle, Verspaetungen, Umplanungen.</p>
<p>Mit wie wenig Professionalitaet kann man heute Menschen zufrieden stellen?</p>
</blockquote><p>Bei der Bahn (allerdings nicht nur da) reichen rudimentäre Ansätze.</p>
<blockquote><p>Soll ich daraus lesen, dass es eine gute Vorstellung ist, wenn man am Ziel ueberhaupt ankommt? </p>
</blockquote><p>Ja, so in etwa.</p>
<p><br />
99% der Fahrgäste haben längst resigniert: Sie wissen, dass sie das System nicht ändern werden und nicht ändern können, also arrangieren sie sich. Manche nutzen die Fahrgastrechte exzessiv und freuen sich über diverse Rückerstattungen. Manche nutzen &quot;kreative Fahrkarten&quot;, um sich so etwas zurückzuholen. Und wo Automaten im Zug sind und man z.B. 4er-Karten im Zug abstempeln kann, wird bei Fehlen eines Schaffners schwarzgefahren in einem Umfang, der nicht mehr feierlich ist. Und wem das alles nicht paßt, der bleibt eben weg und fährt mit der eigenen Kutsche, um festzustellen, dass die Straßeninfrastruktur auch nicht besser ist und genauso vergammelt wie Teile des Gleisnetzes. Wenn die Karre allerdings verreckt, kommt der ADAC - und das i.d.R. zuverlässiger als das Notfallkrisenmanagement bei Bahnens; insbesondere, wenn mehrere Unternehmen von der Störung betroffen sind.</p>
<blockquote><p>Was ist an einem defekte Klo eine &quot;sehr gute Vorstellung&quot;? Oder ist damit gemeint, dass es eine &quot;sehr gute Vorstellung&quot; der Bahn ist, dass man das Zugpersonal ueberhaupt ueberzeugen kann sich um defekte Dinge zu kuemmern.</p>
</blockquote><p>Rüüüchtig! Dem Zugspersonal spreche ich - ganz ernsthaft!!! - meine Hochachtung aus! Wer das für so wenig Geld als Vollzeitjob arbeitstäglich stundenlang ertragen muss - also die &quot;Fähigkeiten&quot; der Bahnen (da bekleckern sich ALLE nicht mit Weltruhm) und dazu manch Fahrgäste, die ihrer Meinung nach Vollversorgung Pflegestufe 3 gebucht haben -, der ist wirklich zu bewundern! Mich erstaunt es jedenfalls überhaupt nicht, wenn da ab und an mal ein Schaffner &quot;aussteigt&quot; und sich bestmöglich verkrümelt. Dazu kommt: Manche Fehlleistungen kann man einfach nicht erklären (oder nur mit einer ellenlangen Abhandlung über das System Bahn in Deutschland); da kann man selbst als Eisenbahner auch nur den Kopf schütteln, nur darf man das ja natürlich nicht; denn oberste Vorgabe ist ja: Wir jubeln alles Schlechte gut; im Zweifel ist es ein Einzelfall, für den wir um Entschuldigung bitten; Ende. Dumm nur, dass der Fahrgast oft genug zig Einzelfälle hintereinander erlebt (so wie der O2-Kunde ab und an; <a href="http://www.wir-sind-Einzelfall.de">www.wir-sind-Einzelfall.de</a> oder wie hieß die Website?). </p>
<blockquote><p>Ich glaube die Freude ueberhaupt angekommen zu sein ist der wahre Grund dieses Postings. </p>
</blockquote><p>Wer regelmäßig mit der Bahn fährt und diverse Umsteigevorgänge einplant, weiß, dass es in der Tat eine Freude ist, pünktlich angekommen zu sein. </p>
<p>Wir können uns eben auch über kleine Annehmlichkeiten freuen - im Gegensatz zu anderen Ländern, wo ja immer alles perfekt sein muß. Zumindest bei der Eisenbahn trifft das auf den Deutschen nicht MEHR zu. Der hat sich damit abgefunden, dass die Dinge oft genug nicht so laufen, wie sie sollen. Meckern und sich aufregen kommt nur noch bei einem kleinen Teil der Fahrgäste vor. Der Rest ist entweder abgewandert und nimmt den Pkw oder nimmt die Dinge halt gottgelassen mit höchstens leichtem Murren hin - warum sich aufregen, wenn sich ohnehin nichts ändert. Und diese ganzen Sprechblasen der Verantwortlichen &quot;Wir müssen besser werden und wir werden besser&quot;, werden, sofern sie überhaupt noch interessieren, bestenfalls mit Spott aufgenommen. </p>
<p>Vor locker 15 Jahren schrieb ich mal der DB als Schlußsatz eines ellenlangen Schreibens mit Erlebnissen mit dem &quot;Interregio-Spezial&quot;-Ticket, dass ich ihr System verstanden habe: &quot;Fahre frühzeitig los, plane reichlich Alternativen und erwarte niemals, den nächsten Anschlußzug zu erreichen&quot;. Die Antwort war u.a., dass ich meinen Humor behalten solle, der beim Bahnfahren sicherlich manchmal ganz hilfreich sei. So schaut's aus. </p>
<p>Bei der letzten &quot;Großstörung&quot; - der RE stand erst 10 Min. vor Vechelde, fuhr dann an den Bahnsteig, dann hieß es 10 Min. &quot;Weiterfahrt unbestimmt verspätet; sie können auf dem Bahnsteig rauchen&quot;, bevor es dann hieß: &quot;SEV. Ein Bus wird kommen, der sie nach Braunschweig bringt&quot; -, regten sich von 92 Fahrgästen nicht mal eine Handvoll auf. Eine Fahrradfahrerin, die im Bus nicht mit konnte, fuhr dann mit dem Fahrrad nach Braunschweig; nicht mal die, die im Bus nicht mitkamen und auf den zweiten Bus, der erst vom Busfahrer(!) organisiert werden mußte, warteten, zeigten erkennbare Gefühlsregungen. Insofern sind etliche Reisende heutzutage in der Tat schon froh, wenn sie einen Sitzplatz haben, der Zug halbwegs pünktlich ist und ansonsten nichts gravierendes passiert. Ab und an klagen sie dem Fahrgastzähler/-interviewer ein wenig ihr allgemeines Leid; von dem gibt's dann ein paar warme, herzliche, salbungsvolle Worte zurück (*g*) und dann sind sie wieder zufrieden; geteiltes Leid ist halbes Leid und so verringert sich der ohnehin schon geringe Erregungsfaktor dann nochmal um 50%. Da zahlt sich seitens der Bahnen ihre jahrzehntelange Vorarbeit nunmehr aus - wer sich 10x beschwert und beim 11x klappt's wieder nicht, der ist irgendwann abgestumpft und tobt sich, wenn es denn mal raus muß, als Ersatz woanders aus (beim Ehepartner, an der Supermarktkasse, beim Zeitungsboten oder beim im Wege stehenden Kurierfahrer). Die Bahnen bewerten diese stillschweigende Resignation dann eher als Zustimmung und machen einfach so weiter wie bisher. Warum auch nicht? Es besteht ja kein Druck, was zu ändern. </p>
<p><br />
Und deswegen hören wir jetzt auf, zu nörgeln (nicht nur Du, ich auch!) und freuen uns alle gemeinsam, dass der Beitragsbaumeröffner die Fahrt positiv empfand, quasi pünktlich angekommen ist und auch sonst mal keine Katastrophe passierte! Das ist schön und darf dann auch mal ausdrücklich gewürdigt werden!!! Und zwar mit 3 Ausrufezeichen.</p>
<p><br />
Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von</p>
<p>jörg</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262319</link>
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<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 16:22:04 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schau mal einer an - es geht doch ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die kommen auch 3 x mal in ein Zugteil und suchen den nicht vorhandenen Zub.<br />
Einem normalen Fahrgast und den Anzeigen glauben sie nicht.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Weniger schön: Eine Toilette leidet an aktuer Überfüllung, der Zub, als ich ihn darauf ansprach und bitten wollte, selbige doch abzuschließen, wollte mich erst damit abfertigen, dass er nichts an der Toilette tun könne ... war ja auch gar nicht meine Intention, ich wollte ja nur ein finales Überlaufen der wabernden ... verhindern, wir konnten uns dann aber doch noch verständigen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Bahntoiletten in Zügen benutze ich nicht. </p>
</blockquote><p><br />
Manche machen einen Knoten rein und gut is.</p>
<p><br />
BR752</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262310</link>
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<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 15:50:31 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>br752</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schau mal einer an - es geht doch ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><br />
Aus unerfindlichen Gründen tauschten dann der ICE 1028 nach Hamburg über Köln und unser 925 nach München kurzfristig die Gleise. Kein Problem, aber ... wie war das noch? Wer lesen kann ist klar im Vorteil! In der Reihe schräg hinter uns zwei junge Damen, die nach Köln wollten und so zu einem unfreiwilligen Umweg über Würzburg kamen, da ihr Missgeschick erst kurz hinter Aschaffenburg auffiel.</p>
</blockquote><p>
Diesen Fehler macht man in der Regel nur einmal.<br />
Immehin sind die Damen am gleichen Tag noch nach hause gekommen.<br />
Wie ist das mit den Tickets?<br />
Muß die Bahn diese ersetzen, wenn der Zug am falschen Gleis stand?</p>
<blockquote></blockquote><p>
In Würzburg dann die nächste Aufregung, weil die Leute, die mit uns am Tisch reserviert hatten, offenbar nicht realisiert hatten, dass die Reihung des Zuges am Wochenende eben anders als unter der Woche ist. Lustig wurde es in Nürnberg, denn, es muss wohl an der Sitzreihe liegen, die Damen, die dort in Würzburg statt der Köln-Reisenden Platz genommen hatten, wollten da zwar eigentlich aussteigen, machten aber im Bahnhof so gar keine Anstalten, dieses Vorhaben umzusetzen. Erst auf die Frage, ob sie denn bis München wollten, schossen die Beiden wie von der Tarantel gestochen hoch ...</p>
<blockquote><p><br />
Auf der NIM haben wir dann leider &quot;nur&quot; 299 km/h geschafft, schade, auf die erste Anzeige mit einer 3 vorne muss ich wohl noch länger warten, jedenfalls waren wir sage und schreibe 5 Minuten vor Plan in München.</p>
</blockquote><p>
Das heißt, der ICE war unpünktlich.</p>
<blockquote><p>Auch auf der Rückfahrt gab es einige nette Anekdoten. War da doch die Gruppe alter Damen aus der Nähe von Hanau, die von Salzburg kommend nach Hause wollten. Dumm nur, dass der 113 große Verspätung hatten und sie von einem Bahner eine zutreffende neue Verbindung über München bekommen hatten, welche für sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes leider nicht realisierbar war, jedenfalls hatten sie den Zug nur noch von hinten gesehen.</p>
</blockquote><p>
Ein ICE ist von hinten genau so schön, wie von vorne.</p>
<blockquote><p>Den Damen konnte geholfen werden, bahnsteiggleicher Umstieg in Aschaffenburg, wir haben noch miteinander gelacht. Selbst der Zub, der anfangs mit der Situation ein wenig überfordert schien, brachte im zweiten Durchgang unaufgefordert die Fahrgastrechteformulare mit.</p>
<p>Dann aber noch einmal Analphabetismus: Eine Gruppe von 3 Personen läuft auf der Suche nach ihren reservierten Plätzen sage und schreibe 3 mal an uns vorbei, bis sie dann endlich fündig wird ...</p>
</blockquote><p>
Die kommen auch 3 x mal in ein Zugteil und suchen den nicht vorhandenen Zub.<br />
Einem normalen Fahrgast und den Anzeigen glauben sie nicht.</p>
<blockquote><p>Weniger schön: Eine Toilette leidet an aktuer Überfüllung, der Zub, als ich ihn darauf ansprach und bitten wollte, selbige doch abzuschließen, wollte mich erst damit abfertigen, dass er nichts an der Toilette tun könne ... war ja auch gar nicht meine Intention, ich wollte ja nur ein finales Überlaufen der wabernden ... verhindern, wir konnten uns dann aber doch noch verständigen.</p>
</blockquote><p>
Bahntoiletten in Zügen benutze ich nicht. </p>
<blockquote><p>Jedenfalls war auch der 528 dann superpünktlich in Frankfurt und ganz gegen alle Gewohnheit wich auch die S 1 nicht von ihrem Fahrplan ab, nur der Stadtbus, aber gut, die eine Minute Verspätung ist verschmerzbar.</p>
<p>Alles in allem also eine sehr gute Vorstellung der Bahn. Bleibt nur die Frage, warum das die lobenswerte Ausnahme und nicht der Regelfall ist ...?</p>
</blockquote><blockquote><blockquote></blockquote></blockquote><p>
In 65 Jahren bin ich nur 2 x auf der &quot;Strecke&quot; geblieben.<br />
1 x wegen Zug am falschen Gleis und Ende der Bahnfahrt mitten im ländlichen Raum.<br />
1 x wegen mehr als 5 Std. Verspätung wegen Schäden an der Oberleitung und einer 300 km Umleitung. Die Reise ging zurück ins Hotel am Ursprungsort.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262296</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262296</guid>
<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 13:52:04 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Bahn-Auto-Flug</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schau mal einer an - es geht doch ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Alles in allem also eine sehr gute Vorstellung der Bahn. </p>
</blockquote><p>??? Ausfaelle, Verspaetungen, Umplanungen.</p>
<p>Mit wie wenig Professionalitaet kann man heute Menschen zufrieden stellen? Soll ich daraus lesen, dass es eine gute Vorstellung ist, wenn man am Ziel ueberhaupt ankommt? Was ist an einem defekte Klo eine &quot;sehr gute Vorstellung&quot;? Oder ist damit gemeint, dass es eine &quot;sehr gute Vorstellung&quot; der Bahn ist, dass man das Zugpersonal ueberhaupt ueberzeugen kann sich um defekte Dinge zu kuemmern.</p>
<p>Ich glaube die Freude ueberhaupt angekommen zu sein ist der wahre Grund dieses Postings. DU hast eine gute Vorstellung gemacht, dass Du alles richtig erkannt hast. ;-)</p>
<p>BR752</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262288</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262288</guid>
<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 12:24:28 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>br752</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schau mal einer an - es geht doch ...</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mich gestern mit meinem Ältesten zu einer Reise nach München aufgemacht. Mal abgesehen davon, dass offenbar viele Analphabeten unterwegs waren, bahnseitig war es ein ausgesprochen erfreulicher Tag - na ja, bis auf ein paar Kleinigkeiten ...</p>
<p>Die Vorzeichen waren nach dem Sturm ja nicht ideal, aber bei einer Sparpreisbuchung Monate vorher ist das natürlich nicht absehbar. Schon der Einstieg war suboptimal, kam der Stadtbus doch schon mit Verspätung an. Am Bahnhof ging der erste Blick zur Anzeigetafel, die S 9 in die Gegenrichtung war 6 Minuten zu spät, üble Vorahnungen stiegen auf. Aber: Der Zug der VIAS war pünktlich, leider musste er zwischen F-Höchst und Hauptbahnhof aber kurz stehen bleiben, Ankunft am Ende mit einer verschmerzbaren Minute.</p>
<p>Aus unerfindlichen Gründen tauschten dann der ICE 1028 nach Hamburg über Köln und unser 925 nach München kurzfristig die Gleise. Kein Problem, aber ... wie war das noch? Wer lesen kann ist klar im Vorteil! In der Reihe schräg hinter uns zwei junge Damen, die nach Köln wollten und so zu einem unfreiwilligen Umweg über Würzburg kamen, da ihr Missgeschick erst kurz hinter Aschaffenburg auffiel. In Würzburg dann die nächste Aufregung, weil die Leute, die mit uns am Tisch reserviert hatten, offenbar nicht realisiert hatten, dass die Reihung des Zuges am Wochenende eben anders als unter der Woche ist. Lustig wurde es in Nürnberg, denn, es muss wohl an der Sitzreihe liegen, die Damen, die dort in Würzburg statt der Köln-Reisenden Platz genommen hatten, wollten da zwar eigentlich aussteigen, machten aber im Bahnhof so gar keine Anstalten, dieses Vorhaben umzusetzen. Erst auf die Frage, ob sie denn bis München wollten, schossen die Beiden wie von der Tarantel gestochen hoch ...</p>
<p>Auf der NIM haben wir dann leider &quot;nur&quot; 299 km/h geschafft, schade, auf die erste Anzeige mit einer 3 vorne muss ich wohl noch länger warten, jedenfalls waren wir sage und schreibe 5 Minuten vor Plan in München.</p>
<p>Auch auf der Rückfahrt gab es einige nette Anekdoten. War da doch die Gruppe alter Damen aus der Nähe von Hanau, die von Salzburg kommend nach Hause wollten. Dumm nur, dass der 113 große Verspätung hatten und sie von einem Bahner eine zutreffende neue Verbindung über München bekommen hatten, welche für sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes leider nicht realisierbar war, jedenfalls hatten sie den Zug nur noch von hinten gesehen. Den Damen konnte geholfen werden, bahnsteiggleicher Umstieg in Aschaffenburg, wir haben noch miteinander gelacht. Selbst der Zub, der anfangs mit der Situation ein wenig überfordert schien, brachte im zweiten Durchgang unaufgefordert die Fahrgastrechteformulare mit.</p>
<p>Dann aber noch einmal Analphabetismus: Eine Gruppe von 3 Personen läuft auf der Suche nach ihren reservierten Plätzen sage und schreibe 3 mal an uns vorbei, bis sie dann endlich fündig wird ...</p>
<p>Weniger schön: Eine Toilette leidet an aktuer Überfüllung, der Zub, als ich ihn darauf ansprach und bitten wollte, selbige doch abzuschließen, wollte mich erst damit abfertigen, dass er nichts an der Toilette tun könne ... war ja auch gar nicht meine Intention, ich wollte ja nur ein finales Überlaufen der wabernden ... verhindern, wir konnten uns dann aber doch noch verständigen.</p>
<p>Jedenfalls war auch der 528 dann superpünktlich in Frankfurt und ganz gegen alle Gewohnheit wich auch die S 1 nicht von ihrem Fahrplan ab, nur der Stadtbus, aber gut, die eine Minute Verspätung ist verschmerzbar.</p>
<p>Alles in allem also eine sehr gute Vorstellung der Bahn. Bleibt nur die Frage, warum das die lobenswerte Ausnahme und nicht der Regelfall ist ...?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262269</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=262269</guid>
<pubDate>Sun, 08 Dec 2013 08:29:15 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><dc:creator>Hustensaft</dc:creator>
</item>
</channel>
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