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<title>ICE-Treff - Weitere Fahrplandetails bekannt.</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Weitere Fahrplandetails bekannt. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wäre wohl ein guter Zeitpunkt, die Tunnel auf Doppelstockprofil umzubauen.</p>
<p>Ist es wirklich schon sicher, dass keine Neigezüge mehr beschafft werden? Dann werden's wohl für diese Strecke die noch zu beschaffenden HGV-Züge. Aber die sind ihr Geld auch nur wert, wenn weiter als bis Mailand gefahren wird. Twindexxe hingegen können mangels Doppelstockprofil noch eine ganze Weile nicht am Gotthard fahren.</p>
</blockquote><p>Die SBB wollen die Twindexx-Triebzüge ab Dezember 2019 auch nach Lugano einsetzen, so jedenfalls sieht deren Planung aus.</p>
<p><br />
Zu den Fahrplandetails:</p>
<p>In der Printausgabe der neuen Luzerner Zeitung stand ein ausführlicher Artikel über die Streckensperrung, leider enthält die abgespeckte Online-Version nicht mehr Infos wie wir hier schon wissen. Darum fasse ich mal das wichtigste vom Neuen zusammen:</p>
<p>Die Urner und Schwyzer bekommen in diesen zwei Jahren eine direkte S-Bahn nach Rotkreuz, wo dann Anschluss an den IR Luzern - Zürich besteht, dadurch wird es für die Urner und Schwyzer nur eine um fünf Minuten längere Fahrzeit geben.</p>
<p>Bahnersatzbusse müssen im Regionalverkehr zwischen Arth-Goldau, Walchwil und Zug benutzt werden.</p>
<p>Im Fernverkehr werden die Umsteigebeziehungen in Arth-Goldau nicht verändert, die 20 Minuten Fahrzeitverlängerung wird nach Zürich durchgereicht. D.h. dass die Gotthardschnellzüge in Zürich während zwei Jahren ausserhalb der Knotenzeit abfahren und ankommen werden, bisher fahren diese Züge in Zürich HB um xx:09 ab, in diesen zwei Jahren werden sie also um etwa xx:49 abfahren.<br />
Wer sich jetzt noch etwas mit der Fahrplansituation zwischen Horgen und Baar auseinandersetzt wird erkennen, dass der Gotthardschnellzug dort dann bei dieser Abfahrtszeit genau mit dem IR aus Luzern kollidieren dürfte, damit sind Chancen auf eine Führung via Heitersberg - Freiamt markant gestiegen. Die neue Doppelspur zwischen Cham und Rotkreuz könnte ja auch für die zusätzlichen S-Bahnen sein, die dann Zug - Rotkreuz - Arth-Goldau fahren werden.<br />
In der nächsten SER wird dann das noch hoffentlichen genauer beschrieben sein, bis dahin gilt wohl Abwarten und Tee trinken.</p>
<p><br />
Grüsse aus der Ostschweiz.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140848</link>
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<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 20:57:02 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Twindexx</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Addendum: Streckensperrungen gab's noch nie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Grund für Twindexx' Ausrufezeichen erschliesst sich vielleicht nicht allen: Längere Streckensperrungen für Bauarbeiten gab's in der Schweiz meines Wissens noch nie, meistens kam man mit ein paar Wochenenden aus, so z.B. auch bei den Doppelspurausbauten zwischen Zürich und Schaffhausen.</p>
<p>Dass es hier dennoch dazu kam, hat vier Gründe:</p>
<p>1. So kann billiger gebaut werden. Das Geld ist auch in der Schweiz knapp; zwar werden grosse Summen in die Bahn investiert, aber die Wunschlisten der Regionen übertreffen die um ein Mehrfaches.</p>
<p>2. Die Strecke ist schwer zugänglich, eingeklemmt zwischen See und Berg. Baustellenzugang wäre nur über eine tiefer gelegene, schmale Strasse möglich, welche oft ziemlich weit entfernt ist. Bei Sperrung kann das existierende Gleis für die Materialtransporte verwendet werden.</p>
<p>3. Die Auswirkungen sind relativ gering. Es existiert eine nahe Ausweichroute, welche den Fahrzeitverlust auf 20 Minuten beschränkt, und die einzige temporär &quot;abgehängte&quot; Ortschaft hat gerade mal 3500 Einwohner.</p>
<p>4. Die Strecke ist vergleichsweise unwichtig. Ja, betroffen sind die Personenzüge der Gotthardbahn, aber von den Passagierzahlen her spielen die in einer ganz anderen Liga als Bern-Zürich.</p>
<p>Die Sperrung scheint mir also vertretbar.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140685</link>
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<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 22:11:12 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Alphorn (CH)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Danke für die Infos und... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<blockquote><p>Der Kanton setzt sich übrigens (im gleichen Richtplan) für eine Tunnellösung ein. Konnte passieren, der Kanton hat Geld wie Heu und kann mitfinanzieren. Wäre schade um die Aussicht.</p>
</blockquote><p>Bitte nicht! Für mich ist dies eine der schönsten Strecke in der Schweiz.</p>
<p>m b g aus Westösterreich ;-)<br />
Anoj</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140665</link>
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<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 20:43:12 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Anoj 1</dc:creator>
</item>
<item>
<title>CH: Zug - Arth-Goldau zwei Jahre lang Vollsperre! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es gäbe aber noch die Möglichkeit via Heitersberg - Freiamt nach Rotkreuz zu kommen und dann ohne Richtungswechsel zum Gotthrad zu gelangen, allerdings wird dann Zug umfahren.</p>
</blockquote><p>Das wird nicht gemacht, sonst müsste man ja nicht vorher die durchgehende Doppelspur Zug-Rotkreuz bauen.</p>
<blockquote><p>Es wird ja nicht nur die Doppelspur gebaut sondern auch die gesamte Strecke mit Tunneln, Oberbau, Unterbau und Fahrleitungen saniert. Es wird da bei dieser 1.7 km langen Doppelspur bleiben, ausser der Kanton Zug zahlt einen weiteren Ausbau für seine S-Bahn.</p>
</blockquote><p>Wäre wohl ein guter Zeitpunkt, die Tunnel auf Doppelstockprofil umzubauen.</p>
<p>Ist es wirklich schon sicher, dass keine Neigezüge mehr beschafft werden? Dann werden's wohl für diese Strecke die noch zu beschaffenden HGV-Züge. Aber die sind ihr Geld auch nur wert, wenn weiter als bis Mailand gefahren wird. Twindexxe hingegen können mangels Doppelstockprofil noch eine ganze Weile nicht am Gotthard fahren.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140664</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140664</guid>
<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 20:37:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Alphorn (CH)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>CH: Zug - Arth-Goldau zwei Jahre lang Vollsperre! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Zwei Fragen dazu:<br />
In der heutigen Konstellation muesste doch wohl in Rotkreuz ein Fahrtrichtungswechsel stattfinden.  Andererseits scheint die Abzweigung in Rotkreuz nach Osten hin (nach Zug und nach Arth) von gruener Wiese umgeben zu sein.  Da liesse sich doch eine Verbindungskurve (eingleisig) bauen, die die Verspaetung von 20 Minuten auf etwa 10 Minuten halbieren koennte.  Weisst Du darueber etwas?</p>
</blockquote><p>Gut beobatchtet. Ja, diese Idee gibt es, sie nennt sich &quot;Spange Rotkreuz&quot; und ist im <a href="http://www.zug.ch/behoerden/kantonsrat/kantonsratsvorlagen_geschaefte/1842/1a/at_download/file_pdf">kantonalen Richtplan</a> von Zug enthalten (Seite 8). Allerdings hat man ja beschlossen, die Gotthardzüge weiterhin am östlichen Zugerseeufer fahren zu lassen, da wäre diese Spange nach der Bauphase schlecht bis gar nicht ausgelastet. Dass man am Ostufer fährt, hat gute Gründe. Erstens ist es schneller und zweitens müsste man sonst den Bahnhof Zug ziemlich umbauen: Richtung Luzern stehen nur 4 Gleise zur Verfügung, und die sind mit 2 IR, 2-S-Bahnen und 4 Stadtbahnen pro Stunde und Richtung schon stark ausgelastet.</p>
<blockquote><p>Die Strecke von Zug nach Arth-Goldau fuehrt ja bekannterweise durch sehr schwieriges Gestein, bei dem laufend Verschiebungen stattfinden.  Von daher ist es verstaendlich, dass nur eine 1.7km lange Doppelspurinsel gebaut wird.  Auf der andern Seite wuerde eine Vollschliessung fuer zwei Jahre ja auch den Zeitraum hergeben, das ganze gleich &quot;richtig&quot; anzugehen und eine volle Doppelspur zu bauen, die allerdings dann sehr teuer kaeme im dortigen Gestein.  Hast Du naehere Details zur Plannung?</p>
</blockquote><p>Durchgehende Doppelspur ist nicht dringend für 4 Züge pro Stunde und Richtung, welche auch nicht mehr werden. Da herrscht auf anderen Strecken grösseres Gedränge: Richtung Luzern fahren 8 Züge pro Stunde auf einer Doppelspur, davon 4 Stadtbahnen mit sehr hoher Haltefrequenz. Zudem ist hier ein IR-Viertelstundentakt geplant.</p>
<p>Der Kanton setzt sich übrigens (im gleichen Richtplan) für eine Tunnellösung ein. Konnte passieren, der Kanton hat Geld wie Heu und kann mitfinanzieren. Wäre schade um die Aussicht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140660</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140660</guid>
<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 20:28:25 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Alphorn (CH)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>CH: Zug - Arth-Goldau zwei Jahre lang Vollsperre! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In der heutigen Konstellation muesste doch wohl in Rotkreuz ein Fahrtrichtungswechsel stattfinden.  Andererseits scheint die Abzweigung in Rotkreuz nach Osten hin (nach Zug und nach Arth) von gruener Wiese umgeben zu sein.  Da liesse sich doch eine Verbindungskurve (eingleisig) bauen, die die Verspaetung von 20 Minuten auf etwa 10 Minuten halbieren koennte.  Weisst Du darueber etwas?</p>
</blockquote><p>Die Rede ist nur von einer durchgehenden Doppelspur Zug - Rotkreuz, von einer Verbindungsschleife steht hier nichts. Es gäbe aber noch die Möglichkeit via Heitersberg - Freiamt nach Rotkreuz zu kommen und dann ohne Richtungswechsel zum Gotthrad zu gelangen, allerdings wird dann Zug umfahren.<br />
Am letzten Sonntag war ich im Tessin und mein Entlastungszug mit Panoramawagen fuhr so zurück nach Zürich; Arth-Goldau - Zürich HB ohne Halt.<br />
 </p>
<blockquote><p>Die Strecke von Zug nach Arth-Goldau fuehrt ja bekannterweise durch sehr schwieriges Gestein, bei dem laufend Verschiebungen stattfinden.  Von daher ist es verstaendlich, dass nur eine 1.7km lange Doppelspurinsel gebaut wird.  Auf der andern Seite wuerde eine Vollschliessung fuer zwei Jahre ja auch den Zeitraum hergeben, das ganze gleich &quot;richtig&quot; anzugehen und eine volle Doppelspur zu bauen, die allerdings dann sehr teuer kaeme im dortigen Gestein.  Hast Du naehere Details zur Plannung?</p>
</blockquote><p>Es wird ja nicht nur die Doppelspur gebaut sondern auch die gesamte Strecke mit Tunneln, Oberbau, Unterbau und Fahrleitungen saniert. Es wird da bei dieser 1.7 km langen Doppelspur bleiben, ausser der Kanton Zug zahlt einen weiteren Ausbau für seine S-Bahn.<br />
Näheres wird dann sicher in der SER stehen.</p>
<blockquote><p>Wie wird das von den betroffenen Reisenden empfunden? Regen die sich über die +20 Minuten für zwei Jahre auf? Oder überwiegen die Verbesserungen?</p>
</blockquote><blockquote><p>Aus meiner fernen, deutschen sicht sind die 20 Minuten vollkommen unerheblich, da sie nur für 2 Jahre sind - ich gehe davon aus, dass die Umleitung zuverlässig und pünktlich geschieht. Weniger freuen würde ich mich wahrscheinlich, wenn ich 2 Jahre auf SEV angewiesen wäre.</p>
</blockquote><p>Also für die Reisenden die von Zug oder Zürich ins Tessin wollen, wird es ja, obwohl die Sperrung kommt, eine Fahrzeitverkürzung von 20 Minuten geben, da sind nur ein paar Gemeinden betroffen.</p>
<p>Also im Klartext:<br />
Fahrzeitreduktion durch Gotthard-Basistunnel: 40min<br />
Fahrzeitverlängerung für zwei Jahre durch Streckensperre: 20min<br />
Macht immer noch: 20min Fahrzeitersparnis im Vergleich zu heute.</p>
<p>Das schliesst natürlich nicht aus, dass die Direktbetroffenen das nicht unbedingt so toll finden. Betroffene sind die Anwohner am Ostufer des Zugersees und die, die von Uri oder Schwyz nach Zürich oder nördlicher wollen. Mit Bahnersatzbussen während zwei Jahren müssen sich nur die Leute direkt am Ostufer des Zugersees herumschlagen, also zwischen Arth-Goldau und Zug Oberwil.</p>
<p><br />
Grüsse aus der Ostschweiz.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140624</link>
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<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 18:25:16 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Twindexx</dc:creator>
</item>
<item>
<title>CH: Zug - Arth-Goldau zwei Jahre lang Vollsperre! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Einen klaren Nachteil hingegen werden die Einwohner der Gemeinden am Ostufer des Zugersees haben und die Leute, die aus Uri oder Schwyz nach Zug, Zürich oder weiter müssen. Die SBB wollen zwar für diese Reisenden ein passendes Konzept ausarbeiten, aber ganz eliminieren wird man die negativen Begleiterscheinungen nicht können.<br />
Wie dem auch sei, das wird sicher eine interessante Zeit.</p>
</blockquote><p>Wie wird das von den betroffenen Reisenden empfunden? Regen die sich über die +20 Minuten für zwei Jahre auf? Oder überwiegen die Verbesserungen?</p>
<p>Aus meiner fernen, deutschen sicht sind die 20 Minuten vollkommen unerheblich, da sie nur für 2 Jahre sind - ich gehe davon aus, dass die Umleitung zuverlässig und pünktlich geschieht. Weniger freuen würde ich mich wahrscheinlich, wenn ich 2 Jahre auf SEV angewiesen wäre.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140617</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140617</guid>
<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 18:05:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Steffen</dc:creator>
</item>
<item>
<title>CH: Zug - Arth-Goldau zwei Jahre lang Vollsperre! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Fragen dazu:<br />
In der heutigen Konstellation muesste doch wohl in Rotkreuz ein Fahrtrichtungswechsel stattfinden.  Andererseits scheint die Abzweigung in Rotkreuz nach Osten hin (nach Zug und nach Arth) von gruener Wiese umgeben zu sein.  Da liesse sich doch eine Verbindungskurve (eingleisig) bauen, die die Verspaetung von 20 Minuten auf etwa 10 Minuten halbieren koennte.  Weisst Du darueber etwas?</p>
<p>Die Strecke von Zug nach Arth-Goldau fuehrt ja bekannterweise durch sehr schwieriges Gestein, bei dem laufend Verschiebungen stattfinden.  Von daher ist es verstaendlich, dass nur eine 1.7km lange Doppelspurinsel gebaut wird.  Auf der andern Seite wuerde eine Vollschliessung fuer zwei Jahre ja auch den Zeitraum hergeben, das ganze gleich &quot;richtig&quot; anzugehen und eine volle Doppelspur zu bauen, die allerdings dann sehr teuer kaeme im dortigen Gestein.  Hast Du naehere Details zur Plannung?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140611</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140611</guid>
<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 17:49:55 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Meinrad aus Kanada</dc:creator>
</item>
<item>
<title>CH: Zug - Arth-Goldau zwei Jahre lang Vollsperre!</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebes Forum,</p>
<p>Heute veröffentlichten die SBB folgende Pressemitteilung:</p>
<p><br />
<em>Medienmitteilung, 29. August 2011</em></p>
<p><em><strong><span style="font-size:large;">Zug–Arth-Goldau: Streckenausbau für Halbstundentakt Zürich–Tessin.<br />
</span></strong><br />
<strong>Die Bahn-Passagiere profitieren auf der Strecke Zürich–Tessin künftig von häufigeren Verbindungen. Mit der Eröffnung des Ceneri-Basistunnels 2019 kann der durchgehende Halbstundentakt eingeführt werden. Damit dies ohne Einschränkungen für den Regionalverkehr möglich ist, wird bei Walchwil am Ost-Ufer des Zugersees ein zweites Gleis gebaut. Während den zwei Jahre dauernden Bauarbeiten ab Ende 2016 muss der Verkehr über die West-Seite des Zugersees umgeleitet werden. Der Fahrzeitgewinn, der mit der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels entsteht, wird schrittweise weitergegeben.</strong></em></p>
<p><em>Mit der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels Ende 2016 und des Ceneri-Basis-tunnels 2019 reduzieren sich die Fahrzeiten im Nord–Süd-Bahnverkehr massiv. Damit mehr Reisende von besseren Verbindungen profitieren können, müssen auch die Zufahrten nördlich des Gotthards ausgebaut werden. Die SBB hat deshalb in Absprache mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und den Kantonen beschlossen, nördlich von Walchwil am Ost-Ufer des Zugersees auf 1,7 Kilometern Länge ein zweites Gleis zu bauen. </em></p>
<p><em>Damit werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, welche den Halbstundentakt im Nord–Süd-Fernverkehr möglich machen, ohne dass der Regionalverkehr eingeschränkt wird. Die Züge der Linie S2 können zudem die Haltestelle Hörndli künftig nicht nur stündlich bedienen, sondern ebenfalls halbstündlich. Die SBB will die Ausbauarbeiten mit anstehenden Substanzerhaltungsmassnahmen an Tunneln, Brücken, Bahntechnik und Gleisen kombinieren.  </em></p>
<p><em>Am schnellsten und effizientesten lassen sich die Arbeiten mit einer zweijährigen Streckensperrung zwischen Zug Oberwil und Arth-Goldau ausführen. Mögliche Alternativen wurden wegen gravierender Nachteile verworfen. So würde bei einem Bau unter Betrieb die Bauzeit auf mindestens sechs Jahre verlängert. Zudem würde sich das Projekt um rund 40 Millionen Franken verteuern. </em></p>
<p><em>Die Bauarbeiten bei Walchwil sollen Ende 2016 starten. Während der zweijährigen Bauzeit wird der Fernverkehr auf der Strecke Zürich–Tessin über Rotkreuz und das West-Ufer des Zugersees umgeleitet. Trotzdem reisen die Kundinnen und Kunden ab Ende 2016 dank der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels rund 20 Minuten schneller von Zürich ins Tessin. </em></p>
<p><em>Von den Bauarbeiten nicht betroffen sind die Passagiere auf der Strecke Bern/Basel–Luzern–Tessin. Sie profitieren sofort nach Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels vom vollen Fahrzeitgewinn von rund 40 Minuten. Für Reisende zwischen Schwyz/Uri und Zürich werden während den Bauarbeiten Ersatzangebote organisiert.</em></p>
<p><em>Die Ausbauarbeiten sind mit Ausnahme des Substanzerhalts Teil des Programms «Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur» (ZEB) des Bundes im Umfang von 5,4 Mia. Franken. Die Kosten für den Doppelspurausbau bei Walchwil belaufen sich auf ca. 100 Mio. Franken, die Kosten für die Unterhaltsarbeiten (Tunnel, Kunstbauten, Bahntechnik) auf weitere rund 100 Mio. Franken.</em></p>
<p><em><br />
<strong>Mehr Kapazitäten in Rotkreuz</strong></em></p>
<p><em>Die zweijährige Streckensperrung zwischen Zug Oberwil und Arth-Goldau hat von 2014 bis Ende 2016 auch Ausbauarbeiten in Rotkreuz zur Folge. Zur Abwicklung des Umleitungsverkehrs ist ausgangs Bahnhof Rotkreuz Richtung Zug ein rund 700 Meter langes, zweites Gleis nötig. Auch mit diesem besteht noch eine letzte, ein Kilometer lange Doppelspurlücke zwischen Rotkreuz und Zug. Deren Schliessung war ursprünglich nach 2025 geplant. Um Synergien zu nutzen, wird der Bau dieses zweiten Gleises zwischen Rotkreuz und Freudenberg nun jedoch vorgezogen. Das so insgesamt 1,7 Kilometer lange Gleis steigert die Kapazität, ermöglicht einen Viertelstundentakt für die Haltestelle Hünenberg-Chämleten und sorgt für einen noch pünktlicheren Bahnbetrieb. Diese Ausbauten werden ebenfalls über das Programm ZEB finanziert und belaufen sich auf 30 Mio. Franken. In die Bahninfrastruktur um den Zugersee werden somit insgesamt über 230 Mio. Franken investiert.</em></p>
<p>(<a href="http://www.sbb.ch/sbb-konzern/medien/medienmitteilungen.newsdetail.2011-8-2908_45_01.html">Quelle auf sbb.ch</a>)</p>
<p><br />
Um die Situation noch bildlich zu verdeutlichen hier noch eine Karte von <a href="http://www.bahnonline.ch/wp/37086/zug-arth-goldau-streckenausbau-halbstundentakt-zuerich-tessin.htm">Bahnonline.ch</a>:</p>
<p><img src="http://www.bahnonline.ch/wp/wp-content/uploads/2011/08/Bauarbeiten-Zug-Arth-Goldau-37086_01.gif" alt="[image]"  /></p>
<p><br />
Mein Kommentar:<br />
Mit der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels im Dezember 2016 soll also die Reisezeit auf diesem Abschnitt um 40 Minuten sinken und das ganz ohne Neigetechnik. Durch diese Baumassnahmen werden Nord- und Ostschweizer allerdings erstmal nur eine Reisezeitverkürzung von 20 Minuten haben. Im Dezember 2018 sollen dann diese 20 Minuten nachgereicht werden und mit dem Ceneri-Basistunnel wird es nochmals zu einer Fahrzeitverkürzung von etwa zehn Minuten kommen zwischen Bellinzona und Lugano.<br />
Da auch während dieser Baumassnahme die Fahrzeit kürzer wird, finde ich das jetzt gar nicht mal so schlimm. Gespannt bin aber dann auf die Detailausarbeitung der Fahrpläne, vor allem im Bezug auf die Umsteigebeziehungen in Arth-Goldau. In St. Gallen fährt der Voralpen-Express kurz nach dem Knoten ab und in Zürich HB fährt der Gotthard-Schnellzug kurz nach dem Knoten ab, bisher gab es da dann zwischen diesen beiden gute Anschlüsse in Arth-Goldau, wenn jetzt dann aber der Zürcher Zug 20 Minuten länger braucht bis Arth-Goldau, dann verlängert sich also in Arth-Goldau die Umsteigezeit um diese 20 Minuten. Ausser der Zug aus Luzern fährt wie bis anhin und damit 20 Minuten vor dem Zürcher Zug, aber dann würde mich wundern, wie die Anschlüsse zwischen dem Nonstop-IC/EC und dem Gotthard-IR über den Berg gestaltet werden.<br />
Einen klaren Nachteil hingegen werden die Einwohner der Gemeinden am Ostufer des Zugersees haben und die Leute, die aus Uri oder Schwyz nach Zug, Zürich oder weiter müssen. Die SBB wollen zwar für diese Reisenden ein passendes Konzept ausarbeiten, aber ganz eliminieren wird man die negativen Begleiterscheinungen nicht können.<br />
Wie dem auch sei, das wird sicher eine interessante Zeit.</p>
<p><br />
Grüsse aus der Ostschweiz.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140579</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=140579</guid>
<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 16:49:44 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><dc:creator>Twindexx</dc:creator>
</item>
</channel>
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