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<title>ICE-Treff</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
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<title>Kulturzug nach Polen wird neu aufgelegt</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>der Kulturzug, der einige Jahre von Berlin nach Wroclaw geführt wurde, <a href="https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2026/06/berlin-frankfurt-oder-warschau-posen-kulturzug-comeback.html">wird neu aufgelegt und bekommt ein neues Ziel in Polen.</a></p>
<p><em>Der &quot;Kulturzug&quot; zwischen Berlin und Polen soll in diesem Jahr ein Comeback erleben. Wie die Initiatoren &quot;Europäische Akademie Berlin&quot; bereits am Freitag mitteilten, soll es dazu ein neues Konzept auf einer neuen Strecke geben.<br />
Geplant sei ein zweisprachiges Kultur- und Veranstaltungsprogramm, das sich gleichermaßen an deutsche und polnische Fahrgäste richtet. Ab Herbst 2026 soll der Zug zwischen Berlin und Warschau (Warszawa) fahren, mit Halt unter anderem in Frankfurt (Oder) und Posen (Poznań).</em></p>
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<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:22:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727967</wfw:commentRss><dc:creator>Waldbahn</dc:creator>
</item>
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<title>Nachtbaustellen?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern festgestellt, dass der RE6 zwischen Chemnitz und Leipzig ca diesen Monat auf halbe Strecke durch SEV ersetzt wird. Es sollen da die Schwellen (die ja gar nicht so alt sind) ersetzt werden. Interessant ist, dass wohl nur ca 20 Uhr bis 4 Uhr jede Nacht  das stattfindet und tagsüber normaler Verkehr möglich ist. Ich habe ich immer nur ganztägige Sperrungen kennengelernt. Ist das ein neues Modell über Wochen hin nur Nachts die Arbeiten durchzuführen und  geht das auch bei anderen Sanierungen? Jedenfalls m.M.n. durchaus Kundenfreundlich.</p>
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<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 06:43:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727944</wfw:commentRss><dc:creator>arno50</dc:creator>
</item>
<item>
<title>NRW Tag Münster 28.-30.08, kostenfreie Anreise innerhalb NRW</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>NRW Tag in Münster vom 28.-30.08.2026</p>
<p>Fahrten aus ganz NRW mit eezy.nrw sind kostenlos</p>
<p>Alle Fahrten mit eezy.nrw zwischen dem 28.08. und 30.08. innerhalb NRWs von und nach Münster sind kostenlos. Ist gültig für alle Nahverkehrszüge (2. Klasse), Schnell- und Regionalbusse. <strong>Die Reise muss in Münster enden oder starten.</strong></p>
<p>Notwendig dafür ist eine geeignete App: Dafür am besten die offizielle App mobil.nrw nutzen.</p>
<p>Innerhalb von Münster können die Öffis ohne App kostenlos an dem Wochenende genutzt werden.</p>
<p><a href="https://www.stadtwerke-muenster.de/hilfe/mobilitaet/nrw-tag-2026">https://www.stadtwerke-muenster.de/hilfe/mobilitaet/nrw-tag-2026</a></p>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 21:00:24 +0000</pubDate>
<category>Fahrkarten und Angebote</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727942</wfw:commentRss><dc:creator>Jette13</dc:creator>
</item>
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<title>Auf Meterspur durchs grüne Spanien | 2/5 m 47 B</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>willkommen zum zweiten Teil unserer Tour durchs grüne Nordspanien, im <a href="https://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&amp;id=727826">ersten Teil</a> waren wir vom Bodensee nach Bilbao gereist.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-000Karte.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Heute erkunden wir Bilbao und Umgebung, bevor wir später auf Meterspurgleisen nach León reisen.</p>
<p><br />
<strong>Tag 3: Bilbao – Algorta – Getxo – Portugalete – Bilbao – León</strong></p>
<p>Der heutige Tag gliedert sich im Grunde in zwei Teile, den Vormittag sind wir in und um Bilbao unterwegs, während wir den Nachmittag im Zug verbringen. <br />
Wir beginnen heute unter der Erde, Bilbao verfügt über ein Metronetz. In der Station Abando im Zentrum steigen wir in die L1 in Richtung Küste und fahren bis…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-039Bilbao-Metro-Abando.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…zur Station Algorta. Von dort laufen wir zum Alten Hafen (Portu Zaharra), ein historisches Fischerviertel mit engen Gassen und farbenfrohen maritim-baskischen Gebäuden. Der Ort liegt an der Mündung der Ría de Bilbao in den Golf von Biskaya.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-040Algorta-Portu-Zaharra.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-041Algorta-Puerto-Viejo.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-042Ereaga.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Herzstück von Portu Zaharra ist die Casa Etxetxu, das Gebäude wurde im Jahr 1612 errichtet und diente den Seefahrern und Fischern als Versammlungsort, zeitweise wurde es auch als Rathaus genutzt.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-043Algorta-Etxetxu.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Am gegenüberliegenden Ufer der Bucht liegen die Hafenanlagen von Bilbao, darüber erhebt sich der Monte Serantes.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-044Kueste-Monte-Serantes.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-045Algorta-Portu-Zaharra.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Von der Metro-Station Algorta fahren wir zurück in Richtung Zentrum. Allerdings haben wir unterwegs noch ein interessantes Ziel, und so verlassen wir die Metro wenig später in der Station Areeta bereits wieder…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-046Algorta-Metrostation.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-047Metro-Bilbao-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…und laufen von dort zur Puente de Vizcaya / Bizkaiko Zubia. Und das ist nicht irgendeine Brücke, sondern die älteste noch in Betrieb befindliche Schwebefähre der Welt. Sie verbindet die beiden Gemeinden Getxo und Portugalete.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-048Bilbao-Puente-de-Vizcaya.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Brücke wurde 1893 eröffnet und gehört mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Traggerüst hängt eine Transportbarke, mit der Fußgänger und Fahrzeuge transportiert werden. Die Überfahrt dauert eineinhalb Minuten und erspart Autofahrern einen erheblichen Umweg. Fußgänger werden in geschlossenen Kabinen an den Seiten der Barke transportiert.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-049Puente-de-Vizcaya-Schwebefaehre.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Fußgänger (und Touristen), die etwas mehr Zeit und Geld investieren, können das Wasser jedoch auch auf einem Panoramaweg im oberen Teil der Hochbrücke überqueren, dafür gibt es Aufzüge in den Stahlfachwerktürmen der Brücke.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-050Puente-de-Vizcaya-Panoramaweg.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Der Fußweg hoch oben bietet nicht nur Einblicke in Konstruktion und Technik der Brücke, sondern auch einen tollen Panoramablick. Beim nächsten Bild blicken wir flussaufwärts in Richtung Bilbao. Der Fluss Nervión geht im Stadtgebiet von Bilbao in eine Ria über, Der Fluss Nervión geht im Stadtgebiet von Bilbao in eine Ria über, das ist eine trichterförmige Mündung.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-051Puente-de-Vizcaya-Bilbao.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Ría de Bilbao ist für Seeschiffe befahrbar, die lichte Höhe des Traggerüstes beträgt 45 Meter. Die Brücke ist 160 Meter lang.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-052Puente-de-Vizcaya-Schwebefaehre.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Beim Blick in Richtung Mündung der Ría de Bilbao ist auch wieder der Monte Serantes zu sehen. Außerhalb des rechten Bildrands liegt Portu Zaharra, wo wir vorhin waren.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-053Puente-de-Vizcaya-Muendung.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Schwebefähre wurde von Alberto Palacio entworfen, einem Schüler Gustave Eiffels. Er konnte damit eine Querung schaffen, die den Schiffsverkehr nicht behindert und ohne Rampen auskommt. Von seinem Haus in Portugalete aus musste er mit ansehen, wie das Bauwerk im spanischen Bürgerkrieg teilweise zerstört wurde. Erst nach seinem Tod wurde die Brücke wieder aufgebaut, die Gondel wurde 1964 ersetzt. In Spanien ist die Brücke als Puente Colgante („hängende Brücke“) bekannt.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-054Puente-de-Vizcaya-Schwebefaehre.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Das letzte Bild vom Fußweg auf der Brücke zeigt den Ort Portugalete, in der Bildmitte die Basilika Santa Maria aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Von Portugalete fahren wir auf dieser Seite des Flusses mit der Metro L2 zurück nach Bilbao.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-055Puente-de-Vizcaya-Portugalete.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Unser Zug fährt erst um 14:30 Uhr, da bleibt noch Zeit für einen Spaziergang durch den Stadtteil Abando. Wir beginnen an der Iglesia de San José de la Montaña, die neugotische Kirche wurde zwischen 1906 und 1918 erbaut.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-056Bilbao-Iglesia-San-Jose-Montana.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Weiter geht es zu „Puppy“, eine über 12 Meter hohe Blumen-Skulptur des Künstlers Jeff Koons vor dem Guggenheim-Museum.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-057Guggenheim-Bilbao-Puppy.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>1997 wurde das Guggenheim-Museum für moderne Kunst in Bilbao eröffnet. Mittlerweile spricht man vom „Bilbao-Effekt“ oder „Guggenheim-Effekt“, der durch den spektakulären Bau ausgelöst wurde und die von hoher Arbeitslosigkeit belastete und heruntergekommene Industriestadt in einen prosperierenden und lebendigen Ort verwandelt hat. Am Ufer des Nervión steht die neun Meter hohe Spinnen-Plastik „Maman“ der Künstlerin Louise Bourgeois.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-058Guggenheim-Bilbao-Maman.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>So, das war bis hierhin durchaus ein interessanter und abwechslungsreicher Tag – aber der wesentliche Programmpunkt kommt ja erst noch! Wir erkunden heute eine erste Etappe des Schmalspurnetzes der ehemaligen Ferrocarriles de Vía Estrecha (FEVE), welche mittlerweile zur Renfe gehört.<br />
Schon das Gebäude der Estación de Bilbao Concordia sieht vielversprechend aus. Der Schmalspur-Kopfbahnhof liegt direkt am Ufer des Nervión, das Gebäude im Belle-Époque-Stil wurde 1902 eröffnet.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-059Bilbao-Concordia.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Auch das Interieur der Bahnhofshalle atmet den historischen Charme. Der Bahnhof wurde als Endpunkt der Bahnstrecke Bilbao-Santander eröffnet und war daher auch als Santander-Bahnhof (Santanderko geltokia) bekannt. Wir wollen heute jedoch nicht nach Santander, sondern nach León.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-060Bilbao-Concordia-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Auf dem Schmalspurnetz gibt es neben Vorort-Zügen auch Regionalverbindungen – und auf einen dieser Züge haben wir es abgesehen. Zweimal täglich gibt es Verbindungen auf der Linie R4 von Bilbao nach León. Mit 335 Kilometern zählt die Verbindung zu den längsten Schmalspurstrecken der Welt. Zugegeben, ich hatte bei der Reiseplanung tatsächlich gehadert, ob siebeneinhalb Stunden in einem Regionalzug nicht zu lang sind – aber ich hab es nicht bereut.</p>
<p>Wer Reiseberichte aus dem Schmalspurnetz der Feve/Renfe verfolgt, wird schon mitbekommen haben, dass ein durchgehender Fahrplan hier nicht unbedingt mit einer durchgehenden Verbindung gleichzusetzen ist. Die Tatsache, dass für die Fahrt auf der nicht elektrifizierten Strecke nach León ein Elektrotriebzug am Bahnsteig steht, lässt erahnen, dass auch uns ein unveröffentlichter Umstieg erwarten wird.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-061FEVE-3600-Bilbao.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-062FEVE-3600-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Beim nächsten Bild fahren wir durch Zorrotza, einem industriell geprägten Vorort von Bilbao. Bald ändert sich die Landschaft vor dem Zugfenster und wir fahren durch das Grün des Baskenlandes. Nach gut zwanzig Kilometern trennen sich die Strecken nach Santander und León.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-063Fahrt-Zorrotza.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-064Fahrt-Valle-de-Mena.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Schließlich heißt es dann bald – wie erwartet – umsteigen auf einen Dieseltriebzug. Ich hatte mir leider nicht notiert wo, ich meine aber, dass das in Balmaseda war. Wenn das Rollo zum Führerstand offen ist, lässt sich vom Dieseltriebzug aus ein Blick auf die Strecke erhaschen.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-065Feve-2700-Streckenblick.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Aber auch rechts und links der Strecke gibt es in den folgenden Stunden viel zu sehen! Wir haben nun die Grenze vom Baskenland zu Kastilien und León überquert. Vom anfangs noch flachen Valle de Mena windet sich die Strecke auf dem puerto del Cabrio (Cabrio-Pass) ins kantabrische Gebirge.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-066Fahrt-Valle-de-Mena.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-067Fahrt-Merindad-de-Montija.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-068Fahrt-Kantabrisches-Gebirge.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Bahnstrecke erschließt abgelegene und einsame Gegenden. 1991 wurde der Personenverkehr aufgrund technischer Mängel der Strecke eingestellt, was zu Protesten der Anliegergemeinden führte. Schließlich wurde ein Plan zur schrittweisen Wiedereröffnung gefasst, wobei es bis zum Jahr 2003 dauerte, bis wieder durchgehende Züge zwischen Bilbao und León fuhren. An unserem Reisetag ist die Auslastung überschaubar. Der Fahrplan der Strecke weist 55 Halte auf, davon sind viele jedoch nur Bedarfshalte.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-069Feve-2700-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Strecke verlässt im weiteren Verlauf das Gebirge und folgt dem Ufer des Embalse del Ebro, einem der größten Stauseen Spaniens. Er wird überwiegend von der Schneeschmelze aus dem kantabrischen Gebirge gespeist und dient der Bewässerung im Ebro-Tal.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-070Fahrt-Embalse-del-Ebro.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-071Fahrt-Embalse-del-Ebro.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Eine Viertelstunde später sieht die Landschaft vor dem Zugfenster schon wieder ganz anders aus und wir blicken vom Zug auf das Dorf Aldea de Ebro, der Ebro selbst fließt unten im Tal. Das übernächste Bild entstand keine 10 Minuten später, schon ist die Vegetation im kantabrischen Hochgebirge wieder anders.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-072Fahrt-Aldea-de-Ebro.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-073Fahrt-Kantabrische-Hochgebirge.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Wir erreichen nun Schweinemörder. So meint zumindest Google den Ortsnamen von Mataporquera übersetzen zu müssen, als ich den spanischen Wikipedia-Artikel zu der Strecke mit Übersetzungshilfe anschaue. Hier kreuzt die Schmalspurbahn die Breitspurstrecke Palencia-Santander, rund um den Verkehrsknoten siedelte sich einst Industrie an. Schmal- und Breitspur haben zwei unabhängige Bahnhöfe mit eigenen Empfangsgebäuden, auf beiden Linien gibt es nur sehr spärlichen Personenverkehr.<br />
In Mataporquera ist im Fahrplan ein 9-minütiger Kreuzungshalt ausgewiesen. Ich vermute schon einen Fahrzeugwechsel – aber nein, der Zug fährt weiter, nur das Personal wechselt. Wir nutzen die Zeit für ein Bild unseres Zugs, das ist der rechte:</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-074Mataporquera-Feve-2700.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Bahnstrecke wurde 1894 eröffnet, sie diente originär der Verbindung zwischen den Bergwerken im kantabrischen Gebirge und der Schwerindustrie im Baskenland. Ausgangspunkt war ursprünglich der Ort La Robla, die Strecke trägt daher auch den Namen Ferrocarril de La Robla. Später wurde eine Zweigstrecke in Richtung León gebaut. Der Ast nach La Robla wird heute nur noch im Güterverkehr bedient.<br />
Wir fahren jetzt weiter durch die Region La-Ojeda.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-075Fahrt-La-Ojeda.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Neben viel Landschaft, Natur und kleinen Ortschaften gelingt bei der Fahrt durch den Ort Las Heras de la Peña ein Schnappschuss der Wallfahrtskapelle Ermita del Santo Cristo.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-076Fahrt-Cristo-de-las-Heras.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Wir sind nun schon sechseinhalb Stunden unterwegs und es wird langsam dunkel. Beim letzten Streckenbild sind wir irgendwo im Tal des Flusses Esla. Wir nähern uns jetzt León, hier im Umland der Provinzhauptstadt gibt es neben den wenigen Regionalzügen auch einen Vorortverkehr.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-077Fahrt-Tal-Esla.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Im Fahrplan ist die Verbindung durchgehend bis León ausgewiesen, tatsächlich endet die Zugfahrt seit einigen Jahren unrühmlich an der Station Asunción/Universidad zwei Kilometer vor dem Zentrum. Ursprünglich sollte die weitere Strecke im Rahmen eines Stadtbahn-Projekts umgebaut werden, dieses Projekt ist aber ins Stocken geraten. Und so…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-078Feve-Asuncion-Universidad.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…verbringen wir die letzten zehn Minuten noch mit einer Busfahrt. Das sieht man den Bildern nicht unbedingt an, aber es ist schon 22:10 Uhr, als wir in den Bus steigen. Hier macht sich der späte Sonnenuntergang in Spanien durchaus bemerkbar.<br />
Damit endet nun eine beeindruckende Zugfahrt, ich denke sehr gerne daran zurück. Und die anfänglichen Zweifel, ob die Fahrt bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43 km/h nicht arg lang wird, haben sich nicht bestätigt.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-079Asuncion-Universidad-Bus.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Das war jetzt schon ein langer Tag – aber dennoch wollen wir es nicht beim Blick aus dem Hotelfenster auf die Plaza de Santo Domingo mit dem illuminierten Brunnen belassen…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-080Leon-Plaza-de-Santo-Domingo.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…sondern machen uns auf zu einem Abendspaziergang. Die Altstadt ist noch sehr belebt, es gibt aber auch ruhigere Ecken wie die mittelalterliche Plaza del Grano mit der Kirche Santa María del Camino auf dem übernächsten Bild.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-081Leon-Altstadt.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-082Leon-Plaza-del-Grano.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Von der Plaza Mayor…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-083Leon-Plaza-Mayor.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…laufen wir jetzt noch zur Kathedrale von León.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-084Leon-Kathedrale.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Und damit sind wir auch Ende dieses Berichtsteils angekommen. In den nächsten Tagen folgt der dritte Teil, dann geht es über den Pajares-Pass ans kantabrische Meer.</p>
<p><br />
Viele Grüße</p>
<p>Tobias</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 15:55:23 +0000</pubDate>
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</item>
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<title>Jugend BC kostenlos ab wann?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Mitte Juni soll es doch die Jugend BC den Sommer über kostenlos geben.<br />
<a href="https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/fur-diesen-sommer-konzernchefin-palla-kundigt-kostenlose-bahncard-25-fur-kinder-und-jugendliche-an-15602884.html">https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/fur-diesen-sommer-konzernchefin-palla-kundigt-ko...</a></p>
<p>Hat jemand davon noch mal was gehört?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 04:54:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727933</wfw:commentRss><dc:creator>finalharvest</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Stuttgart 21 - erst 2031 fertig</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Leider hinter paywall: <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/stuttgart-21-bahn-neuer-termin-2031-li.3495662">https://www.sueddeutsche.de/politik/stuttgart-21-bahn-neuer-termin-2031-li.3495662</a></p>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 14:51:01 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727895</wfw:commentRss><dc:creator>Mickey</dc:creator>
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<item>
<title>IC-Linie 55: Keine Fahrten Leipzig &lt;-&gt; Bonn im August?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>für zwei Fahrten Leipzig &lt;-&gt; Bonn Anfang August (IC 2046 und IC 2049) steht im Navigator der Hinweis auf eine entfallene Zugbindung, da die Fahrt nicht mehr möglich sei.</p>
<p>Den 2049 gibt es an dem Tag noch, aber er startet in Hannover.</p>
<p>Gefunden habe ich an relevanten Baumaßnahmen <a href="https://assets-ri.extranet.deutschebahn.com/db_fernverkehr/2026-05-07/5b413971-4e17-457b-b637-d235f328357bDetails%2BBauarbeiten%2Bzwischen%2BK%25C3%25B6ln%2Bund%2BWiesbaden.pdf">https://assets-ri.extranet.deutschebahn.com/db_fernverkehr/2026-05-07/5b413971-4e17-457...</a> , aber da steht explizit, dass die Linie 55 unbeeinträchtigt sei.</p>
<p>Woran liegt's dann? ;-)</p>
<p>Danke &amp; viele Grüße<br />
Specialist</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:37:55 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727884</wfw:commentRss><dc:creator>Specialist</dc:creator>
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<item>
<title>? Interrail - zweite Fahrt im Wohnsitzland</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir ja kürzlich erstmals so einen Interrailpass gekauft und die Fahrten auch schon so gut wie durchgeplant. Nun ist mir das mit dieser zweiten Fahrt im Wohnsitzland nicht ganz klar und ich habe darüber auch nichts konkretes gefunden, weshalb ich mich mal wieder vertrauensvoll an Euch wende:</p>
<p>Was gilt denn eigentlich ganz genau als zweite Fahrt im Wohnsitzland? Ist es bereits die Fahrt, mit der ich die Grenze überfahre oder ist es die Fahrt, mit der ich letztlich wieder zu Hause ankomme? Ganz konkret kommen wir am frühen Abend mit dem Bernina-Express in Chur an und überlegen nun, wo wir übernachten werden. Können wir also schon nach Deutschland einreisen, übernachten und am nächsten Tag weiterfahren oder müssen wir zwingend im Ausland übernachten und dann quasi mit einer Fahrt die Grenze überqueren und nach Hause fahren? Wobei ich davon ausgehe, dass mit einer Fahrt auch Umsteigeverbindungen gemeint sind.</p>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 12:21:06 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727879</wfw:commentRss><dc:creator>Alter Köpenicker</dc:creator>
</item>
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<title>DK: Reiseideen außerhalb Kopenhagen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte Ende Juli ca. 5 Tage in Kopenhagen verbringen und dann noch in einem anderen Ort in Dänemark. Was für Ideen habt Ihr? Es soll eher ländlich sein und mit der Bahn erreichbar. Dankeschön!</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 06:00:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727870</wfw:commentRss><dc:creator>milos6</dc:creator>
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<title>Eurail bei doppeltem Wohnsitz</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Für Bahntouristen in der EU gibt es die beiden Pässe Eurail und Interrail.  Soweit ich es verstanden habe ist Eurail für Reisende mit Wohnsitz außerhalb Europas. Alle die in Europa wohnen, müssen Interrail nutzen. Interrail hat den Nachteil, dass im Wohnsitzland nur 2 Fahrten möglich sind. Wie sieht es bei einem doppelten Wohnsitz aus, also bei einem in D und einem weiteren außerhalb Europas? Kann man sich den Pass dann aussuchen?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 14:59:53 +0000</pubDate>
<category>Fahrkarten und Angebote</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727856</wfw:commentRss><dc:creator>Mike65</dc:creator>
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<title>Bahnchaos Köln - Düsseldorf</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bin gerade im hoffnungslos überfüllten ICE 611 zwischen Düsseldorf und Köln unterwegs. Wegen Oberleitungsschaden geht es heute in Schrittgeschwindigkeit über Hilden und Langenfeld nach Köln. So wie es aussieht kommen wir hier auf eine Verspätung von knapp einer Stunde und ich frage mich, warum eigentlich keine ICE über Neuss und Dormagen umgeleitet werden, wie es zB für den RE5 praktiziert wird. Dieses scheint ohne größeren Zeitverlust möglich zu sein.</p>
<p>Anders die Lage bei den ICE. Hier scheint geschätzt die Hälfte der Züge außerplanmäßig in Düsseldorf zu enden während die wenigen noch fahrenden Züge dann mit den gestrandeten Passagiere vollkommen überfüllt hohe Verspätungen über die offensichtlich nicht dafür ausgelegte Strecke bei Hilden einfahren.</p>
<p>Ist die Strecke über Neuss für ICE denn noch weniger geeignet?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 14:53:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727855</wfw:commentRss><dc:creator>dabo99</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wieviele kJ (oder kcal) hat eigentlich der DB Burger?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>blöde Frage, ich weiß. Aber es interessiert mich und da es ja ein Fertigprodukt ist, sollte man das relativ eindeutig ermitteln können, oder?</p>
<p>Achja, und ich habe den Burger pur bestellt, also ohne Kartoffelecken. Der kam dann aber auch ohne Bacon und ohne Chutney. Ist das so gewollt?</p>
<p>Holger</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 10:14:23 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727845</wfw:commentRss><dc:creator>Holger2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Auf Meterspur durchs grüne Spanien | 1/5 m 39 B</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>nachdem wir zuletzt <a href="https://www.bahnreiseberichte.de/126-Kalabrien/index.htm">über den Malojapass zur Ferrovia Jonica in Kalabrien</a> unterwegs waren, kommen wir jetzt zu einer Tour von Ende Juni/Anfang Juli 2023. Unser Ziel ist das „grüne Spanien“ (España Verde) im Norden der iberischen Halbinsel. Bei der siebentägigen Tour wollen wir Teile des Meterspurnetzes von Euskotren und Feve bereisen.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-000Karte.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Am Abend des ersten Reisetags fahren wir von Allensbach am Bodensee nach Straßburg, am zweiten Tag reisen wir über Paris und Hendaye nach Bilbao. Der dritte Tag ist von der Meterspurstrecke Bilbao-León geprägt, der vierte vom Pajares-Pass und dem Küstenstädtchen Cudillero. Am fünften Tag nehmen wir uns Zeit für die Küste Galiciens, am sechsten Tag geht es von Ferrol durch das Landesinnere über Bilbao bis Zumaia. Von dort schaffen wir es am letzten Reisetag in einer Etappe zurück an den Bodensee.</p>
<p><br />
<strong>Tag 1: Allensbach – Offenburg – Strasbourg</strong></p>
<p>Bei der Tourplanung bot es sich an, am Vorabend des ersten Urlaubstages schon die erste Teilstrecke bis Straßburg zurückzulegen, auf diese Weise können wir am nächsten Morgen direkt mit dem TGV auf große Fahrt gehen. Und so starten wir ungewöhnlich spät um 19:48 Uhr in Allensbach, ein Zug der Schwarzwaldbahn bringt uns nach Offenburg. Für weitere Streckenbilder wird es bald zu dunkel.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-001Schwarzwaldbahn-Allensbach.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-002Schwarzwaldbahn-1Klasse.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-003Fahrt-Untersee.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-004Fahrt-Schwarzwald.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Von Offenburg geht’s im Regioshuttle der SWEG über den Rhein und die Grenze nach Frankreich. Mit der Ankunft in Straßburg endet der erste Reisetag auch schon bald. Einen Abendspaziergang durch die Altstadt zum Straßburger Münster lassen wir uns aber nicht entgehen.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-005SWEG-Regioshuttle-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-006SWEG-Regioshuttle-Strasbourg.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-007Strasbourg-Altstadt.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-008Strasbourg-Muenster.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><br />
<strong>Tag 2: Strasbourg – Paris – Hendaye – Donostia-San Sebastián - Bilbao</strong></p>
<p>So, heute machen wir richtig Kilometer! Wir verzichten auf das Frühstück im Hotel und stehen gegen sieben Uhr schon vor der gläsernen Hülle des Gare de Strasbourg-Ville. Das historische Empfangsgebäude erhielt 2006/2007 eine gewölbte Glaswand, dadurch wurde ein neuer Vorraum geschaffen.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-009Strasbourg-Bahnhof.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-010Strasbourg-Bahnhof-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Mit einem Doppelstock-TGV geht es auf die Schnellfahrstrecke LGV Est européenne, der Zug braucht knapp zwei Stunden bis Paris.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-011TGV-Strasbourg.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-012TGV-Duplex-1Klasse.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Wir fahren zunächst durch die Regionen Elsass und Lothringen, beim übernächsten Bild queren wir die Bahnstrecke von Lérouville nach Metz, in der Ferne sind die Dächer des Orts Jaulny zu sehen.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-013Fahrt-Lorraine.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-014Fahrt-Jaulny.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Wir kommen pünktlich am Bahnhof Paris Est an. Auf den Bahnhofswechsel mit der Metro zum Bahnhof Paris-Montparnasse hätte ich gut verzichten können, aber vom Fahrplan her hat das mit den durchgehenden TGV-Verbindungen von Strasbourg nach Bordeaux nicht so gut gepasst. Besonders üppig ist die Übergangszeit nicht, aber es klappt und wir finden uns keine 50 Minuten später im nächsten TGV Duplex, diesmal in der Océane-Ausführung.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-015TGV-Duplex-Oceane-1Klasse.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Es ist schon beeindruckend, wie der TGV nun ohne Zwischenhalt die 537 Kilometer von Paris bis Bordeaux in zwei Stunden und neun Minuten zurücklegt. Beim nächsten Bild blicken wir irgendwo in der Region Centre-Val de Loire aus dem Zugfenster, beim übernächsten Bild queren wir im Großraum von Bordeaux die Dordogne.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-016Fahrt-Centre-Val-de-Loire.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-017Fahrt-Dordogne.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Südlich von Bordeaux geht es auf konventionellen Strecken weiter, für die wesentlich kürzere Strecke bis zur spanischen Grenze werden wir noch zweieinhalb Stunden im Zug sein: Zeit für einen Mittagsimbiss, zu den wenigen warmen Speisen im TGV-Bistro gehört eine Quiche.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-018TGV-Quiche.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Wir durchfahren nun die Gascogne, beim übernächsten Bild sind wir in Saint-Jean-de-Luz im französischen Baskenland, die Bahnstrecke führt hier über den Fluss Nivelle. Im Hintergrund ist der La Rhune mit seinem in Wolken gehüllten Gipfel zu sehen – aber der wird dann mal Ziel eines anderen Reiseberichts sein.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-019Fahrt-Gascogne.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-020Fahrt-Saint-Jean-de-Luz.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Der TGV endet im Grenzort Hendaye. Hier steht der nächste Bahnhofswechsel an, im Gegensatz zu dem beschwerlichen Unterfangen in Paris ist das aber äußerst harmlos. Wenige Schritte vor dem Bahnhofsgebäude der SNCF befindet sich der Bahnhof Hendaia (baskisch für Hendaye) des Euskotren.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-021Hendaia-Station.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Auf Meterspur geht es nun durch den spanischen Teil des Baskenlandes, Euskotren betreibt hier mit Triebzügen von CAF mehrere schmalspurige Regionalverbindungen. Der Name des Verkehrsunternehmens leitet sich von Euskadi ab, der baskischen Bezeichnung für das Baskenland.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-022Euskotren-Hendaia.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-023Euskotren-innen.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Kurz nach dem Verlassen des Bahnhofs queren wir den Bidasoa, der hier die Grenze zwischen Frankreich und Spanien bildet. Gegenüber sehen wir die Brücke mit Regel- und Breitspurgleis, dort gibt es jedoch keinen grenzüberschreitenden Personenverkehr. Beim übernächsten Bild fahren wir durch die Hafenstadt Pasaia.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-024Fahrt-Bidasoa.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-025Fahrt-Pasaia.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>In San Sebastián befindet sich einer der Knotenbahnhöfe des Euskotren. Euskotren nutzt den baskischen Namen der Stadt Donostia. Die Linien von Euskotren werden in dichten Takten bedient, hier geht es für uns gleich weiter mit der E1 nach Bilbao.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-026Euskotren-Amara-Donostia.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die E1 führt küstennah von Donostia nach Bilbao, die Route ist deutlich schneller als Verbindungen mit der Renfe, welche nur über große Umwege nach Bilbao führen. Wobei zweieinhalb Stunden Fahrzeit mit 37 Unterwegshalten in einem S-Bahn-Fahrzeug für Fernreisende auch nicht unbedingt optimal sind. Aber dafür wird landschaftlich einiges geboten, bei den nächsten Bildern wird deutlich, woher die Bezeichnung „grünes Spanien“ für diese Region kommt. Auf dem nächsten Bild sehen wir die verlandete Mündung des Santio Erreka, hier wurden einst Erz und Eisen umgeschlagen.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-027Fahrt-Santio-erreka.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Weiter führt die Strecke durch das bergige Hinterland, das Gleis verläuft für weite Abschnitte durch Flusstäler. Auf dem übernächsten Bild queren wir den Urola.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-028Fahrt-Baskenland.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-029Fahrt-Urola.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Gegen 18:20 Uhr erreichen wir Bilbao – jetzt schnell das Gepäck ins Hotel bringen, dann geht’s los zu einer ersten Stadterkundung. Wir starten an der Kathedrale von Bilbao…</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-030Bilbao-Kathedrale.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>…und folgen dann dem Fluss Nervión, der durch das Zentrum fließt.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-031Bilbao-Nervion.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Haben wir heute nicht schon genügend schienengebundene Verkehrsmittel genutzt? Bei der Standseilbahn Artxandako funikularra können wir nicht widerstehen. </p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-032Artxandako-funikularra-Talstation.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-033Artxandako-funikularra-Talstation.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-034Artxandako-funikularra-Bergfahrt.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Die Standseilbahn verbindet die Innenstadt mit einem Erholungsgebiet auf dem Berg Artxanda; Bilbao liegt eingebettet zwischen zwei Gebirgszügen. Die Standseilbahn hat eine Länge von 770 Metern, sie überwindet 226 Höhenmeter.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-035Blick-Artxanda.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-036Artxandako-funikularra-Bergstation.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-037Artxandako-funikularra-Talfahrt.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Zum Abschluss nochmals ein Bild vom Nervión mit der Puente La Salve. Bilbao ist die Hauptstadt der Provinz Bizkaia und eine der größten Städte Spaniens.</p>
<p><img src="https://www.bahnreiseberichte.de/127-Nordspanien/127-038Bilbao-Torre-de-La-Salve.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Was es sonst noch Interessantes in Bilbao zu entdecken gibt, schauen wir uns demnächst an, Teil 2 folgt in den nächsten Tagen.</p>
<p>Viele Grüße und einen schönen Sonntag</p>
<p>Tobias</p>
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<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 15:41:08 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727826</wfw:commentRss><dc:creator>TD</dc:creator>
</item>
<item>
<title>? Handhabung FGR nach Kopenhagen / Umstieg von ECE auf RJ</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Mitforisten,</p>
<p>auch von mir eine (verspätete) Gratulation zum Forengeburtstag.<br />
Nachdem auch ich seit knapp anderthalb Jahrzehnten stiller Mitleser bin (und schon die eine oder andere schöne Reise aufgrund der vielen von euch geteilten Informationen gemeistert habe - vielen Dank!), habe ich jetzt selber mal eine konkrete Frage:</p>
<p>Ich habe vor einigen Monaten BB-Punkte in eine Skandinavien-Reise für mich und eine angehörige Person investiert, die in der kommenden Woche mit einer Fahrt nach Kopenhagen beginnen soll. Das Ticket hatte ursprünglich also mal Zugbindung, ab Hamburg und beim Grenzübertritt sollte der ECE 1196 genutzt werden. Für Letzteren liegt leider keine Reservierung vor; die konnte das DB-System damals nicht verkaufen.</p>
<p>Nun hat mir die Deutsche Bahn bereits vor einigen Wochen per Email mitgeteilt, dass die geplante Verbindung so nicht mehr fahrbar sei. (Inzwischen ist ersichtlich, dass der ECE in Fredericia enden soll.) Die einzig mir vernünftig erscheinende Alternativverbindung, die ich finden konnte, ist mit dem RJ 1176 ab Altona.</p>
<p>Also war ich ins Reisezentrum gegangen, mit der Idee, mir einen „Zugbindung aufgehoben“-Stempel abzuholen oder gar eine explizite Freigabe für den RailJet. Beides wurde mir mit der Aussage „Das brauchen Sie nicht“ verweigert; dafür wurden die Reservierungen der restlichen Strecke am Schalter für mich umgebucht.</p>
<p><br />
Nun schreibt mir das automatisierte System dieser Tage jedoch (neben einigen Sätzen auf Deutsch) dann noch Folgendes:</p>
<blockquote><p>DELAY CONFIRMATION for international passengers (for presentation in trains and to service staff)</p>
<p>The passengers presenting this Delay Confirmation have been informed by DB that their journey is subject to timetable changes/train cancellation/missed connection leading to a delay of at least 60 min at the destination indicated on their ticket. Therefore, they may use any other train in the direction of this destination even via another route, on the same day or later. The passengers have been informed that they must use the same carriers (e.g. DB, SNCF, ÖBB, SJ) stated on their ticket(s). For trains marked with an „R“ in the timetable a new seat reservation is compulsory. The passengers may claim reimbursement of costs from their issuing undertaking (e.g. DB).</p>
</blockquote><p>Zwar ist es schön, dass es inzwischen diese rote englischsprachige Hinweisbox gibt, aber der Teil mit „they must use the same carriers“ hat mich jetzt doch verunsichert. RJ ist ja eine Marke der ÖBB, und ich las, dass da im Süden der Republik auch durchaus rabiat unterschieden wird; aber so weit im Norden war ich eigentlich davon ausgegangen, dass DB und/oder DSB als Beförderer auftreten würden, nicht die ÖBB selbst, und das damit dann auch unsere Tickets gültig wären. Das würde sich ja auch mit der Aussage im Reisezentrum decken.</p>
<p>Die mitreisende Person ist schon etwas älter und nicht so Bahn-affin, so dass ich im Sinne der Stressvermeidung auf meinen üblichen Ansatz „einfach mal hingehen, und an der Zugtür fragen, ob ich die FGR richtig interpretiere“ gerne verzichten würde. Nötigenfalls würde ich uns noch zwei weitere Fahrkarten bei den ÖBB kaufen - das mit &quot;may claim reimbursement of costs&quot; ist ja unzweideutig.</p>
<p>Was stimmt denn jetzt konkret, weiß jemand Genaueres oder hat gar Quellen?</p>
<p>Und Addendum: die Aussage, dass zu dieser Jahreszeit auf dieser grenzüberschreitenden Strecke noch keine Reservierungspflicht gilt, stimmt auch für den RJ, oder?</p>
<p>Vielen Dank für eure Hilfe!</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 14:54:42 +0000</pubDate>
<category>Fahrkarten und Angebote</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727821</wfw:commentRss><dc:creator>Vorsignalwiederholer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ICE neo auf den Namen &quot;Köln&quot; getauft</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mit &quot;Köln&quot; von Köln und Aachen ans Meer - so heißt der neue und moderne ICE 3neo, der im Sommer die Urlauber aus dem Rheinland ohne Umstieg ans belgische Meer nach Ostende bringt. Taufpaten sind unter anderem Kölner Oberbürgermeister Thorsten Burmester und der Honorarkonsul von Belgien, Andreas Schaeben.</p>
<p>Der ICE ist seit zweieinhalb Jahren auf der Schiene, jetzt hat er aber einen neuen Namen. Allerdings konnte er nicht - wie sonst üblich - mit Sekt getauft werden. Wegen des Alkoholverbots am Kölner Hauptbahnhofs musste Rheinwasser genügen.</p>
</blockquote><p>Quelle: <a href="https://www1.wdr.de/freizeit/urlaub/zug-koeln-ostende-belgien-100.html">https://www1.wdr.de/freizeit/urlaub/zug-koeln-ostende-belgien-100.html</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=727818</link>
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<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 10:56:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727818</wfw:commentRss><dc:creator>Karolinger</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ICE - L Auslieferung</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eine Frage in die Runde. Hat es einen Grund warum die Auslieferung der ICE L ab der Garnitur 1806 anfängt. <br />
Ist das einfach nur Zufall oder hat Talgo Probleme mit den ersten 5 Zügen gehabt (wie zum Beispiel Siemens bei den 408) und diese daher bisher nicht geliefert hat. Vielen Dank im voraus falls jemand diese Frage beantworten kann :)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=727817</link>
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<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 10:55:55 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727817</wfw:commentRss><dc:creator>TIMTTG007</dc:creator>
</item>
<item>
<title>9TVS Teil 1: Chaos in allen Basistunneln [m45B]</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich unerwarteterweise ein GA habe, nehme ich mir gleich am ersten Tag eine Strecke vor, die mit diesem, aber nicht dem Swiss Travel Pass, fahrbar ist: Die Bahnstrecke entlang des Ostufers des Lago maggiore bis Luino. Dass ich gerade die bei meinem letzten GA nicht geschafft habe, ist kein Wunder, denn ihre Anschlüsse in alle Richtungen sind gelinde gesagt bescheuert. Dazu kommt, dass die Tessiner S30 nur alle 2h überhaupt fährt und dabei in aller Regel in Cadenazzo startet, wo man halt erstmal hinkommen muss. Das war damals von St-Prex nicht sinnvoll machbar, von Brig aus ist es nun etwas besser, aber aufgrund der Umstände wieder schwierig.</p>
<p>Zuerst ist nämlich die Simplonstrecke südlich von Iselle gesperrt mit SEV von dort bis Domodossola (und wer dann weiter bis Mailand will, muss in Domodossola in einen weiteren SEV umsteigen), und dann ist die zweite alpenquerende Achse durch die Sperrung des GBT noch massiv verlangsamt. Seit einigen Monaten fahren aber ausschließlich am Wochenende wenige Züge morgens gen Süden und abends gen Norden durch die vom Unfall nicht betroffene Oströhre, die sonst dem Güterverkehr vorbehalten ist, und bilden so einen weiteren Eckpfeiler meiner Tour, den ich mitnehmen möchte.</p>
<p>Los geht es aber mit dem RE1 der BLS, der aktuell in Brig gebrochen wird, sodass ein Zug den ganzen Tag lang Brig-Iselle pendelt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/jtpdg7zp.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>01</strong> Dort werden wir dann auf dem westlichen Gleis rausgeschmissen, auf dem eigentlich keine Züge halten, da es keinen legalen Übergang zum Bahnhofsgebäude gibt, das im Osten steht. So müssen wir, direkt vor den Augen der Zollbeamten, das andere Gleis überqueren, wonach direkt ein paar Touris mit großen Koffern rausgefischt werden. Ich kann aber unbehelligt als erster den Fußweg zum SEV antreten.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/rtfxuqfs.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>02</strong> Der startet hier, wo gleich vier Busse warten, auf denen überall &quot;Domodossola&quot; dransteht. Intuitiv wähle ich denjenigen, der schließlich als erstes abfährt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/nvgrbvzr.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>03</strong> Hier überqueren wir die Bahn, auf der gerade ein Bauzug fährt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/33fuc8fx.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>04</strong> In Varzo geht es von der Schnellstraße runter zum Bahnhof, bei dem niemand ein- oder aussteigt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/oheunfsg.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>05</strong> Nach einem langen Tunnel fahren wir einen weiteren Umweg über den Toce</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/ljkghar8.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>06</strong> und Preglia, wo eine Person an der Haltestelle deutlich unterhalb des Bahnhofs aussteigt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/5ejeo55o.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>07</strong> Hinter Crevoladossola biegen wir plötzlich links ab und steuern den Bahnhof von Domodossola über eine Schotterpiste von hinten an, wo der Bus uns hier rausschmeißt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/f8dxquut.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>08</strong> Sehr praktisch für mich, möchte ich doch eh in den Tiefbahnhof der Centovallibahn, die hier rauskommt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/5bqkuget.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>09</strong> Über diesen Weg bin ich auch noch nie hierhin gekommen, aber im Gegensatz zu den meisten anderen im SEV kenne ich ihn immerhin und bin nicht gnadenlos verwirrt, wo und wie man zum Bahnhof kommt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/mx9th6ya.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>10</strong> Erster Gegenzug ist ein solcher ABe4/8, der aus einem ABe4/6 umgebaut wurde, mit dem ich fahre. Wie üblich in der Centovallibahn sind viele Plätze von Touris reserviert.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/vcf7pr2t.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>11</strong> In den Serpentinen hoch ins Valle Vigezzo sorgen diverse Langsamfahrstellen für ein paar Minuten Verspätung.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/lnsgibdu.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>12</strong> Nächster Gegenzug mit einem der obskuren Panoramazüge, die bald wohl schon wieder abgestellt werden. Dabei warten wir ein paar Minuten auf den und müssen dann auch noch das Personal tauschen.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/lmbzpj9s.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>13</strong> Zwei Dinge kommen auf der Strecke immer wieder: Brücken</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/mqs79brd.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>14</strong> und Kurven.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/x6mmnjrt.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>15</strong> Hier sind wir bereits wieder in der Schweiz (an der Grenze wurde nochmal Personal getauscht)</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/cww8rmru.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>16</strong> und befahren die Ruinacci-Brücke.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/tetgdube.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>17</strong> Nochmal etwas weiter rum, wo der Winkel zwar besser ist, aber dafür so ein Signal im Weg steht.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/uqgtfc6a.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>18</strong> Auch Steinbogenbrücken gibt es.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/42usiefj.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>19</strong> Nun verkehren auch mehr Gegenzüge, da die Schweizer zusätzlich zum Panoramaexpress sehr unregelmäßig, aber fast jede Stunde, einen Regionalzug fahren. Genau wie schon in Italien warten wir in der Ausweiche auf den, was uns daran hindert, Verspätung aufzuholen.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/yk9iuriv.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>20</strong> Bei Intragna kommt über den Isorno</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/6kj6mgct.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>21</strong> die nächste große Brücke,</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/llm7csic.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>22</strong> wieder im Doppelpack.</p>
<p>Aufgrund der ständigen Zugbegegnungen sind wir noch mit etwa +5 unterwegs, wo ich in Locarno einen 2min-Umstieg eingeplant habe. Ab Ponte Brolla, wo früher die Maggiatalbahn dazukam, wird die Strecke sehr gerade und der Zug minimal schneller. Dann halten wir in Locarno San Antonio, wo direkt nach der Abfahrt jemand sich beschwert, dass er hätte aussteigen wollen. Pech gehabt, zum Glück ziehen wir durch und erreichen Locarno genau mit +2. Dort gibt es seit ein paar Jahren eine Direktverbindung vom unterirdischen FART-Bahnhof zu demjenigen der SBB, durch die ich sofort lossprinte, die Treppen hoch, und in den RE80, der direkt abfährt. Alle anderen gucken in die Röhre, dabei hätte mir theoretisch sogar der in 8min folgende IR gereicht.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/6mrd5jip.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>23</strong> Beide fahren nämlich nach Cadenazzo, wo ich schonmal auf einen Zug gewartet habe, als bei meiner ersten Centovallifahrt die Strecke zwischen Locarno und hier wegen eines liegengebliebenen Zugs gesperrt war.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/ptuddtiy.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>24</strong> Da fährt mein Zug raus, dessen hinterer Zugteil ein Flirt mit neuer Front ist - der vordere war natürlich mal wieder einer mit alter Front. Mein Fluch, die neue Front nie zu bekommen, bleibt also bestehen, denn in Locarno hätte ich den anderen Teil nicht erreichen können.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/uvd58lpa.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>25</strong> Schon auf Gleis 1, von wo gleich die S30 fahren wird, sehe ich dann den Traverso,</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/l7kgqoe9.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>26</strong> auf dem bereits der Alpenrhein-Express ergänzt wurde.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/f8lgbs5m.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>27</strong> Die Strecke nach Luino zweigt direkt hinter dem Ort ab und geht zum Lago maggiore.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/jcqqs9il.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>28</strong> Gegenüber liegt Ronco sopra Ascona, das vielleicht der ein oder andere aus dem Hörspiel &quot;Gestatten, mein Name ist Cox: Tod auf Gepäckschein 3311&quot; kennt, dessen Finale sich hier abspielt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/vk2uokfx.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>29</strong> Der nächste Ort ist Brissago. Währenddessen passieren wir äußerst langsam ein paar umgefallene Bäume an der Grenze zu Italien, deren Zweige teilweise auf die Gleise reichen, und die für einige Verspätung sorgen, die aber schon vor Abfahrt vorgemerkt war. Auf der Strecke sind aber enorme Puffer vorgesehen, sodass wir alles wieder aufholen.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/j2dqsqhq.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>30</strong> Nun kommt Cannobia, das erstaunlich flach ist,</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/2ap9cjcw.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>31</strong> und dann Cannero, das im o.g. Krimi auch eine Rolle spielt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/jfjp7hxg.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>32</strong> Von weiter rum ist die Festung auch nicht mehr im Weg.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/pgltw3rw.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>33</strong> Die Karte im Zug zeigt, dass die S30 südlich von Luino weiter nach Gallarate fährt. Das tut sie aber äußert sporadisch - mein Zug endet zum Beispiel hier. Und im Moment ist sowieso die Strecke ab Laveno Mombello unterbrochen.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/w8rbn7sv.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>34</strong> Auf Gleis 4 fahren wir ein und bis ans südlichste Ende des erstaunlich langen Bahnhofs, dessen Unterführung sich im nördlichen Teil befindet.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/qe937wt2.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>35</strong> Da steht er - wieder mit alter Front.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/9az4nmin.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>36</strong> Am ganzen Bahnhof sind solche tastbaren Pläne verteilt.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/9xeb4qcm.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>37</strong> In der Wendezeit gehe ich runter zum See. Eigentlich hatte ich ab hier einen Bus nach Ponte Tresa und FLP nach Lugano geplant, aber dann ist mir spontan die Idee gekommen, dass ich mit nur etwas späterer Ankunft dort auch die S30 zurück und dann den RE80 nehmen kann, der die zweite Einfahrt in den Ceneri-Basistunnel benutzt, die ich ebenfalls noch nie gefahren bin.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/853ppb7l.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>38</strong> Also noch schnell ein scheibenfreies Bild von Cannero</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/srusijfa.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>39</strong> sowie dem See in Richtung Norden, dann zurück zum Bahnhof,</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/7gib2z5e.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>40</strong> wo diese uralte Lok vergammelt.</p>
<p>Derweil sind alle Anzeigen im Bahnhof kaputt, dafür kommen die Durchsagen dreisprachig (italienisch, englisch, deutsch) alle 2min. Eine davon kündigt meinen Zug auf Gleis 1 statt 1Tr an (italienische Bezeichnung für Stumpfgleis). Komisch, ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass wir wieder von Gleis 4 fahren, wo der Zug von eben noch steht. Kurz vor unserer Abfahrt setzt der sich dann auch in Bewegung zum Rangieren, fährt aber nicht auf Gleis 1, sondern dort kommt tatsächlich ein baugleicher Flirt aus Laveno Mombello, der offiziell nicht durchgebunden wird, aber heute wohl schon. Auch wenn er nach dem Erlöschen des bisher angeschlagenen Ziels &quot;Luino&quot; nichts mehr anzeigt, steigen wir wenigen Fahrgäste ein, und ein paar Minuten nach Abfahrt schaltet sich dann auch das FIS wieder ein mit S30-Cadenazzo.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/sswmffun.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>41</strong> Dort geht es planmäßig in den RE80, wie gesagt hauptsächlich wegen dieser Kurve, und einer weiteren Chance auf einen neuen Flirt, aber nichts da. Beide Teile sind natürlich von der älteren Bauart.</p>
<p>Ab Lugano hatte ich nun zahlreiche Optionen, da es zur Bewältigung des Wochenendverkehrs bunt gemischte Verstärker nach Norden gibt. Ich bin dabei um 14:24 auf Gleis 3 angekommen, und gegenüber steht bereits der 14:32er Verstärker-IC nach Zürich. Vorher fährt um 14:30 noch der EC aus Mailand auf Gleis 2, danach um 15:02 ein IC2. Bei der Ankunft sehe ich im Verstärkerzug erstaunlich viele EW4-1.-Klasse-Wagen, noch dazu an dem Ende, an dem laut App eigentlich die 2. sein sollte - und tatsächlich, mindestens einer von denen ist deklassiert und so suche ich mir schnell einen perfekten Platz. Der EC, der im System als äußerst voll markiert war, kommt dann höchstens mittelvoll angefahren, aber nun habe ich keine Lust, zu wechseln. Und das, obwohl der EC wesentlich schneller ist. Wir fahren ab hier halt in keiner Regeltrasse und müssen so an diversen Stellen auf andere Züge warten.</p>
<p>So hängen wir von Bellinzona bis Biasca hinter einer S-Bahn fest, fahren dann in falscher Richtung durch die Oströhre des GBT, wobei wir die Südausweiche äußerst langsam passieren. Nördlich von Walchwil warten wir auf eine S-Bahn in der Gegenrichtung, obwohl keine im Fahrplan steht - aber sie kommt. Bei Oberwil warten wir dann nochmal, und dieses Mal kommt die reguläre S-Bahn. Zug erreichen wir pünktlich und fahren weiter nach Zürich, wo ich eigentlich den IR35 nach Olten nehmen wollte. Der kommt auch aus Chur, aber schon bei der Durchfahrt in Thalwil hatte ich gesehen, dass er heute hier endet. Für mich ist das kein Problem, so nehme ich halt den IC5 - der ICN ist sowieso viel schöner und für mich nostalgischer, bin ich doch damals fast wöchentlich durch den Jurasüdfuß gefahren. Als dritte Alternative hätte es noch den IC81 gegeben, aber der hält ja nicht in Olten, wo ich schon in den EC nach Brig einsteigen kann, um dem Chaos in Bern zu entgehen.</p>
<p>Das tue ich dann auch und setze mich im EC direkt als einziger in das hintere Bordrestaurant, in dem ich sofort bedient werde. Beim Warten aufs Essen nutze ich das in der Schweiz so seltene WLAN im Zug, um die Anzeichen einer sich heranbahnenden Katastrophe zu sehen: Der LBT ist gesperrt und die Züge zwei und drei vor meinem enden ersatzlos in Spiez. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mal im IC5 sitzen bleiben und über Lausanne fahren können, was allerdings enorm langsamer gewesen wäre. Nun kann ich aber bis Bern sowieso nichts machen außer zu verfolgen, was sich so tut. Und das ist eine ganze Menge: Zunächst erfahre ich, warum die Sperre da ist, nämlich wegen eines Stromausfalls. Laut Prognose dürfen wir als erstes wieder durchfahren; für die inzwischen drei Züge vor uns gibt es Ersatzzüge der BLS über die Bergstrecke, die allerdings ein ziemliches Chaos zu sein scheinen. Ihre geplanten Abfahrtszeiten wurden am Anfang einmal eingetragen und dann munter die Verspätungsprognosen hin und her geändert. Einer von ihnen verschwindet schließlich ganz aus der App. Das ist der Stand in Bern, wo ich gerade fertig gegessen habe. Trotz des Durcheinanders beschließe ich, nicht in den IC1 umzusteigen, sondern suche mir einen Platz mit Thunerseeblick.</p>
<p>Wenig später kommt es, wie es kommen musste, und die Sperre im LBT wird bis Betriebsschluss verlängert - übrigens alles ohne irgendeine Durchsage oder Anzeige in unserem Zug. Mir fällt dabei noch ein kleines, aber wichtiges Detail auf: Die drei Züge vor meinem waren alles doppelstöckige IC2000-Züge, die möglicherweise keine Zulassung für die Bergstrecke haben, oder wegen des nur eingleisigen 4m-Korridors darüber, der noch dazu mal links und mal rechts ist, keine Trasse bekämen. Wir hingegen sind mit dem Astoro auf jeden Fall bergstreckentauglich und so wechsel ich schonmal auf die rechte Seite, um den Blick ins Rhônetal zu haben. Das stellt sich als ziemlich schwierig heraus, da in diesem Astoro fast alle Sitze kaputt sind und sich nicht mehr in der aufrechten Position fixieren lassen.</p>
<p>Erst nach der Abfahrt aus Spiez kommt dann eine Durchsage, dass wir heute nicht in Visp halten und Brig mit +11 erreichen werden. Nun gut, die vorher fehlende Ansage ist auch nicht so schlimm, da der schnellste Weg nach Visp immer noch mit uns ist, aber nett wäre es irgendwie schon gewesen. Jedenfalls verpasse ich es so, den vierten großen Basistunnel der Schweiz an einem Tag zu fahren (mit dem ZBT eigentlich sogar der 5.), und bekomme dafür nach dem GBT in Falschfahrt und dem SEV am Simplon die dritte außergewöhnliche Passquerung in Form des Astoro-ECs über die Lötschbergbergstrecke.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/cth7h6og.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>42</strong> Hier der dadurch möglich gewordene Blick auf Visp,</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/cen36lkb.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>43</strong> hier nochmal mit Blick auf die Vispa in Richtung Saas- und Mattertal.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/nir5q7tg.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>44</strong> Unten liefern wir uns ein ungleiches Rennen mit der MGB, die natürlich keine Chance gegen uns hat.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/user/260531/8s646zo2.jpg" alt="[image]"  /><br />
<strong>45</strong> Entgegen kommt noch ein IR90, dann erreichen wir Brig mit +20 und die Fahrgäste nach Visp werden gebeten, zügig in den nächsten noch wartenden IR90 umzusteigen. Ich kann zum Glück ganz enstspannt ins Hotel und mich nach der ersten 12h-Fahrt ausruhen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 08:32:34 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727813</wfw:commentRss><dc:creator>Math5D</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Auslieferungen 408 neo</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es hieß ja, dass jeden Monat 2 Züge an die DB abgeliefert werden,ist das noch so? .<br />
Werden die Linie 47 und die Auslandsverbindungen Amsterdam &amp; Co eigentlich schon durchgängig damit gefahren?<br />
Ich hoffe ja, dass vielleicht auch einige Einheiten wieder auf dem Berlin-München Sprinter zum Einsatz kommen..</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=727808</link>
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<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 19:04:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727808</wfw:commentRss><dc:creator>jotxl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>06.06. (9 Uhr)-07.06 (6 Uhr) Wartungsarbeiten im Bahnsystem</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hinweis auf der Bahnseite</p>
<p>Vom 6. Juni, 9 Uhr bis 7. Juni, 6 Uhr finden Wartungsarbeiten in unserem System statt. In diesem Zeitraum ist es nicht möglich, erworbene BahnCards auf bahn.de und im DB Navigator im DB Kundenkonto neu zu hinterlegen oder zu aktualisieren. Zudem kann es zu weiteren Einschränkungen im DB Kundenkonto kommen. Der BahnCard Service ist in diesem Zeitraum nicht erreichbar.</p>
<p>Ob auch Buchungen betroffen sind = ? Wo doch am Samstag und Sonntag Last-Minute-Tickets gebucht werden können.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=727807</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=727807</guid>
<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 18:45:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727807</wfw:commentRss><dc:creator>Jette13</dc:creator>
</item>
<item>
<title>? Oberleitungsarbeiten auf Ausweichroute</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Moin,</p>
<p>die Strecke Celle - Langenhagen - Hannover ist bekanntermaßen aktuell komplett gesperrt, als Alternative steht die S-Bahn-Strecke über Burgdorf zur Verfügung, über die pro Stunde drei Züge zwischen Hannover und Celle fahren:<br />
- S7: Halt an allen Unterwegshalten + Kopfmachen in Lehrte<br />
- S6: ohne Halt in Lehrte, Ahlten, Anderten-Misburg, Kleefeld <br />
- S61: Halt nur in Burgdorf (Linie existiert nur wegen der Vollsperrung)</p>
<p>Nun stehen zwischen dem 22.06. und 05.07. völlig unerwartet Oberleitungsarbeiten in Ehlershausen an (Es sei angemerkt: Die Vollsperrung der Langenhagener Strecke geht bis zum 10.07.). Wer plant denn sowas? Für die Fahrgäste, die in Celle vom SEV in die S-Bahn Richtung Hannover umsteigen, bedeutet das:</p>
<p>- Die S61 entfällt komplett <br />
- Die S6 hat in Fahrtrichtung Celle eine deutlich längere Fahrzeit (53 Minuten statt 35)<br />
- Die S7 fährt nur zwischen Celle und Lehrte und hat eine geänderte Zeitlage, in Lehrte muss in den RE umgestiegen werden</p>
<p>Somit gibt es statt drei nur noch eine stündliche Direktverbindung. <br />
Wer plant denn sowas? Hätte man damit nicht noch die 3 Wochen warten können, bis die andere Strecke wieder frei ist? </p>
<p>Gruß, Ludo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=727805</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=727805</guid>
<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 18:27:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=727805</wfw:commentRss><dc:creator>Ludo</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
