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<title>ICE-Treff</title>
<link>https://www.ice-treff.de/</link>
<description>Von und für Freunde des ICE, des schnellen Bahnverkehrs und der Eisenbahn überhaupt</description>
<language>de</language>
<item>
<title>(PM:) InfraGo erleichtert Zugauslegung bei super Wetter</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hey.</p>
<p>Dass die Eisenbahn bei Wetterunbillen wie Kälte, Schnee, Eis, Sturm und so auch mal nicht fährt - die Erkenntnis lockt ja nur noch ein müdes Lächeln hervor. Da könnte man lästern: Schönwettereisenbahn. Das wäre aber falsch. Denn bei zu schönem Wetter wird es den EVU jetzt einfacher gemacht, kurzfristig vorsorglich Züge auszulegen. Dahinter steckt die Idee, zu gutes Wetter belastet einfach Infrastruktur und Zugmaterial. Da tut man gut, beides weniger zu belasten. So fährt die Bahn dann seltener - aber dafür planbar.</p>
<p>Ganz aktuell kommt dieser Gedanke jetzt schon zum Tragen.</p>
<p><a href="https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Planbare-Entlastung-Bahnverkehr-soll-bei-Extrem-Hitze-verlaesslicher-werden-13985276">https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Planbare-Entlas...</a></p>
<p><br />
Merke: Schlechtwetter ist doof. Schönwetter ist auch doof. Soll man dieses Transportsystem wirklich noch ernst nehmen und als Alternative zur Straße betrachten? Nein, natürlich nicht. </p>
<p>Allerdings könnte man da auch mal 6 Sekunden weiterdenken und drauf kommen, dass auch angesichts der Bauerei eine GENERELLE deutliche Reduzierung der Zugzahlen der Zuverlässigkeit nicht schadet. Da gehört also ohnehin gewaltig ausgedünnt; nicht nur bei Sonnenschein. Im Nahverkehr wird das ja jetzt kommen - ich las mal was von Abbestellungstsunami. Würde man dann noch das Deutschlandticket zu einem angemessenen Preis verkaufen - 149€, d.h. ~5€ pro Tag -, hielte man damit auch umweltschädlichen Freizeitverkehr weitgehend aus den Zügen, so dass die Kapazitäten ausreichen. </p>
<p>Ich hoffe dann erstmal auf laaaaaange Hitzeperioden. Die 35 Grad wird man bestimmt  bald auf 30 und auf 25 Grad absenken. Und in der anderen Richtung ähnliche Verfahren von minus absoluter tiefster Tiefpunkt bis +15 Grad anordnen. Dann fährt in Zukunft die Eisenbahn 2x im Jahr jeweils ungefähr zum Äquinoktium (Tag-Nacht-Gleiche) nach ursprünglichen Jahresfahrplan. Immerhin ... </p>
<p><br />
Schöne Grüße von jörg </p>
<p><br />
Solche PM hätte man früher im Karneval verkündet. Da hätten die Jecken ihren Spaß gehabt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729498</link>
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<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 00:46:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729498</wfw:commentRss><dc:creator>Der Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>DLF Hintergrund: Unfallgefahr bei Güterzügen durch Radrisse</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/gueterzuege-gefahr-durch-risse-an-radscheiben-100.html">https://www.deutschlandfunk.de/gueterzuege-gefahr-durch-risse-an-radscheiben-100.html</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729494</link>
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<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 20:57:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729494</wfw:commentRss><dc:creator>Beere</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sommerreise mit einem Korkenzieher ans Meer (4/4)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten bahnarmen Teil war ich mit Rad und Schiff zwischen den beeindruckenden Relikten der Megalithkultur um Carnac unterwegs: <a href="https://www.ice-treff.de/index.php?id=729413">https://www.ice-treff.de/index.php?id=729413</a><br />
Genau damit geht es jetzt weiter, bevor morgen die Heimreise nach Karlsruhe angetreten wird.</p>
<p><a href="https://postimages.org/"><img src="https://i.postimg.cc/qMZKvgQG/Karte-Carnac.png" alt="[image]"  /></a></p>
<p><br />
<strong>Tag 5: Locmariaquer und Gavrinis </strong><br />
Die unbewohnte Île de Gavrinis  ist unser Ziel wegen eines gut erhaltenen Cairn, ein gewaltiges mit Steinen bedecktes Hünengrab. Die Gliederung in zwei Stufen erfolgte erst bei einer Sanierung im 20. Jh, wo auch das Trockenmauerwerk außen mit Mörtel stabilisiert wurde. Das würde man heute nicht mehr tun, zumal man davon ausgeht, dass die Stufen nicht historisch sind und von der Stufenpyramide in Ägypten inspiriert wurden. Man geht eher von einer schlichten Haufenform aus, wie sie sich noch auf der Rückseite erhalten hat.<br />
146<br />
<a href="https://postimg.cc/tYVP1KqW"><img src="https://i.postimg.cc/qM1GFrWb/IMG-20260706-105159.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Die Steine der Grabkammer sind mit großflächigen Reliefs verziert. Die etablierteste Deutung für die Linienmuster sieht in ihnen die Wellen des Meeres abgebildet, was ich für eine recht phantasievolle Interpretation halte. Die Bearbeitung des Granits ausschließlich mit Steinwerkzeugen stelle ich mir äußerst mühselig vor, laut unserer Führerin kann man damit jedoch bis zu 1 cm Relief pro Minute schaffen.<br />
147<br />
<a href="https://postimg.cc/cr8YKpxY"><img src="https://i.postimg.cc/hP20YnNC/IMG-20260706-104739.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Nach einer interessanten Stunde holt uns unser Boot wieder ab. Die meisten Besucher erreichen Gavrinis vom nähergelegenen Larmor-Baden aus, von wo deutlich mehr Verbindung und auch während einer längeren Saison fahren. Das wäre von Auray sogar etwas näher als Locmariaquer gewesen, aber Locmariaquer fand ich als Ort deutlich reizvoller. Beides an einem Tag wäre mit dem Rad wegen des dazwischen liegenden Mündungstrichters des Auray-Flusses nicht möglich gewesen.<br />
Unter Übertourismus scheint Gavrinis zumindest heute aber nicht zu leiden. Außer uns war nur eine andere kleine Besuchergruppe auf der Insel.<br />
148<br />
<a href="https://postimg.cc/jLJNWpxH"><img src="https://i.postimg.cc/dt59fFgx/IMG-20260706-111932.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Aus dieser Richtung ist der Cairn noch von Weitem vom Wasser zu sehen. Bis ins frühe 20. Jh. war die Region waldarm und von Heide geprägt, bevor ähnlich wie in der Lüneburger Heide Nadelbäume aufgeforstet wurden. Die Denkmäler der Megalithkultur waren davor auffällige Landmarken mit Sichtbeziehungen untereinander, die heute so nicht mehr ohne Weiteres nachzuvollziehen sind.<br />
149<br />
<a href="https://postimg.cc/mtFMcvLj"><img src="https://i.postimg.cc/YqdxP7T5/IMG-20260706-112703.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Mal ein Bild des Autors mit weiteren Menhiren im Hintergrund. Als diese errichtet wurden, hatten sie noch keine nassen Füße, da der Meeresspiegel lag wegen der zu Ende gehenden Eiszeit noch mehrere Meter tiefer lag. Gavrinis war keine Insel und anstelle des Golfs waren nur drei Flüsse.<br />
150<br />
<a href="https://postimg.cc/VJQtXKvt"><img src="https://i.postimg.cc/x1qPD7S6/IMG-20260706-112941.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Der Rückweg erfolgt nicht direkt nach Locmariaquer, sondern mit einem Umstieg in Arzon am gegenüberliegenden Ufer des Golfs.<br />
151<br />
<a href="https://postimg.cc/5Xdz8syq"><img src="https://i.postimg.cc/BntC9yGy/IMG-20260706-114548.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Das beschert uns ein technisches Highlight, denn unser Anschlussboot hat heute erst seinen dritten Einsatztag überhaupt und ist das erste rein elektrisch und mit Segel betriebene Passagierschiff Frankreichs, regional in Morbihan mit heimischem Holz gebaut. Zum Bedauern des Kapitäns ist heute allerdings Flaute und wir müssen rein mit dem E-Antrieb fahren.<br />
152<br />
<a href="https://postimg.cc/sMdW5Tx4"><img src="https://i.postimg.cc/FH1x5qQ8/IMG-20260706-121153.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>153<br />
<a href="https://postimg.cc/XrS59sqg"><img src="https://i.postimg.cc/NjLxqVwZ/IMG-20260706-122514.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Montag halb eins, der Magen knurrt, Zeit für ein Mittagsmenu. Etwas ortsauswärts Richtung der Landspitze am Ausgang des Golfs habe ich ein Lokal ausgestöbert. Als Vorspeise wähle ich gratinierte Jakobsmuscheln, zum Hauptgang Fisch und abschließend Île Flotante.<br />
154<br />
<a href="https://postimg.cc/sMdW5Txc"><img src="https://i.postimg.cc/9QzB5Sjv/IMG-20260706-125240.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Nach einem Stündchen am Strand fahre ich zum Ortszentrum zurück, wo die Ebbe die Schiffe auf Land hat laufen lassen.<br />
155<br />
<a href="https://postimg.cc/qNVK21qQ"><img src="https://i.postimg.cc/dVD9PXYM/IMG-20260706-153610.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Locmariaquer selbst hat natürlich auch einige Zeugnisse der Megalithkultur. Direkt nebeneinander liegen die drei bekanntesten: der Dolmen Table des Marchands, ein länglicher Tumulus und ein riesiger Menhir.<br />
156<br />
<a href="https://postimg.cc/HrDMb6nS"><img src="https://i.postimg.cc/4xn1kMgT/IMG-20260706-162133.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>157<br />
<a href="https://postimages.org/"><img src="https://i.postimg.cc/QdVqGP33/IMG-20260706-162627.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Hier waren die Franzosen im letzten Jahrhundert ziemlich fleißig, wie die Infotafel mit seinem früheren Aussehen zeigt.<br />
158<br />
<a href="https://postimg.cc/nXbmq3rP"><img src="https://i.postimg.cc/134KhTQs/IMG-20260706-162817.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Interessanterweise wurde als Deckstein ein Bruchstück eines älteren Menhirs wiederverwendet, von dem ein anderer Teil im Cairn de Gavrinis verbaut wurde, wie aus dem zweigeteilten Widderrelief ersichtlich ist. Auf die Frage der Führerin, was das obere Motiv darstellen soll, konnte ich den Besserwisser spielen und direkt die Antwort geben, aber auch nur weil ich am Vormittag schon auf Gavrinis war. Ratet mal, was es darstellen soll. <br />
159<br />
<a href="https://postimages.org/"><img src="https://i.postimg.cc/wj3k8Ppx/IMG-20260706-164446.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Noch viel beeindruckender ist der große zerbrochene Menhir, der 20 m lang und um die 300 t schwer war. Erstaunlicherweise stammt der Stein nicht direkt von hier, sondern wurde aus mehreren Kilometern Entfernung vom anderen Ufer des Golfs, damals nur Flusses herangeschafft.<br />
160<br />
<a href="https://postimg.cc/DSkG1x0N"><img src="https://i.postimg.cc/hth0WwBK/IMG-20260706-163311.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Heute soll es endlich klappen mit den Austern. Auf dem Rückweg fahre ich bei einer Austernzucht vorbei, die direkt aus der Produktionshalle verkauft. Auf freundliche Nachfrage bekomme ich vom Chef (?) noch eine kleine Führung durch die Wasch- und Sortieranlage.<br />
161<br />
<a href="https://postimg.cc/w18NDw3K"><img src="https://i.postimg.cc/Z50LtgSq/IMG-20260706-170751.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Auf dem Rückweg sitzt die Gezeitenmühle auf dem Trockenen.<br />
162<br />
<a href="https://postimg.cc/JsVXjptV"><img src="https://i.postimg.cc/t47zQfjT/IMG-20260706-173134.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Noch ein allerletzter Dolmen, der Dolmen de Kerdaniel, auf dem Rückweg.<br />
163<br />
<a href="https://postimg.cc/87QvLZsV"><img src="https://i.postimg.cc/T3hcMS6h/IMG-20260706-180154.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Noch rechtzeitiger vor Ladenschluss um 19 Uhr bin ich in Auray zurück, um mein Rad zurückzugeben.<br />
164<br />
<a href="https://postimg.cc/0zRS7Vrs"><img src="https://i.postimg.cc/Gm9jwNCH/IMG-20260706-185837.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Die Flut drückt mit Wucht flussaufwärts durch die historische Brücke.<br />
165<br />
<a href="https://postimg.cc/sMYhm5G0"><img src="https://i.postimg.cc/4xMQJ5fZ/IMG-20260706-190338.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Jetzt wäre es eigentlich Zeit zum Abendessen am Hafen, denn mein Stammlokal hat heute Ruhetag. Dummerweise liegt mir das Dutzend Austern wie Steine im Magen. Verdorben können sie kaum gewesen sein, dann sie kamen direkt frisch vom Erzeuger aus dem Wasserbecken. Vielleicht war es in Verbindung mit dem Mittagessen einfach zu viel Fischeiweiß und so viele Austern vertrage ich wohl nicht mehr. Trotzdem zwinge ich mich zu einem späten Besuch in eine Crêperie, wo eine recht wilde Mischung aus deftiger Andouille und süßem Karamell angeboten wird.<br />
166<br />
<a href="https://postimg.cc/zyCg7THc"><img src="https://i.postimg.cc/fRFfwKzD/IMG-20260706-210530.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>Tag 6: Auray – Vannes – Paris – Karlsruhe</strong><br />
Im Gegensatz zur Anreise soll es heute auf direktem Weg heimgehen. Obwohl das ziemlich genau 1.000 km sind, kann ich es dank des TGV heute Morgen ruhig angehen und gemütlich frühstücken. Erst um kurz vor 11 Uhr muss ich am Bahnhof sein. Das alte Empfangsgebäude ist zwar gut gepflegt, hat aber in zwischen seine Bahnaufgaben an einen neuen Glaskasten zu seiner Linken verloren, wo bis in die 90er-Jahre ein Autozugterminal war. <br />
167<br />
<a href="https://postimg.cc/qNs3w26F"><img src="https://i.postimg.cc/nh5GHkFn/IMG-20260707-103335.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>An den Wänden der neuen Unterführung werden historische Bilder des Bahnhofs gezeigt. Früher hatte der Bahnhof eine der typisch französischen kleinen Bahnsteighallen.<br />
168<br />
<a href="https://postimg.cc/4Y69PpHj"><img src="https://i.postimg.cc/XYhkV8jN/IMG-20260707-104336.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Auch ein Betriebswerk gab es zu Dampflokzeiten. <br />
169<br />
<a href="https://postimg.cc/18GqBDNx"><img src="https://i.postimg.cc/6pSf90WQ/IMG-20260707-104535.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Eigentlich hat Auray eine brauchbare TGV-Anbindung, allerdings haben die zeitlich passenden TGV mit Halt in Auray zwischen Rennes und Paris Zwischenhalte in Laval und Le Mans. Eigentlich kein Problem, allerdings möchte der Streckensammler in mir lieber die komplette LGV Bretagne oder die komplette Altstrecke befahren. Bei den recht neuen LGV nach Rennes und Bordeaux hat man sich nämlich sinnvollerweise für die Anbindung der Stadtbahnhöfe mittels Verbindungskurven an die Altstrecken statt den sonst so gern gebauten Rübenackerbahnhöfen entschieden.Über die Altstrecke hätte ich es nicht an einem Tag heimgeschafft, also wurde es eben ein TGV ohne Halt zwischen Paris und Rennes, aber auch ohne Halt in Auray. <br />
Ich stehe nun vor der Wahl, ihm nach Lorient entgegen oder nach Vannes vorauszufahren. Erst wollte ich nach Lorient, wo ich noch nicht war, aber außer dem deutschen U-Bootbunker aus dem 2. Weltkrieg, die zu weit vom Bahnhof für meine Umsteigezeit ist, gibt es dort eher wenig zu sehen, da die Stadt wegen eben dieses Hauptsitzes der U-Bahnflotte massive Luftangriffe durch die Alliierten erleiden musste. Dann lieber mit einem Z TER nach Vannes, wo ich weiß, was mich erwartet, während links wieder der Tire-Bouchon auf seine Abfahrt Richtung Quiberon wartet. <br />
170<br />
<a href="https://postimg.cc/XrfCL9yS"><img src="https://i.postimg.cc/dVXjqBs1/IMG-20260707-104748.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>So komme ich auch noch in den kurzen Genuss der 1. Klasse in einem Z TER.<br />
 171<br />
<a href="https://postimg.cc/QFQTmcWr"><img src="https://i.postimg.cc/nh5GHkFM/IMG-20260707-104922.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Kurz nach Abfahrt geht es über die Auraybrücke von Bild 136 im letzten Teil , wobei kaum etwas von Auray zu sehen ist.<br />
172<br />
<a href="https://postimg.cc/75329ST4"><img src="https://i.postimg.cc/Z5gxTcbW/IMG-20260707-105148.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>In Vannes habe ich jetzt gut 1h20 Zeit für einen kleinen Stadtrundgang und für ein paar Einkäufe. Vannes hat eine entzückende Altstadt, die ich schon 2023 kennen lernen durfte ( <a href="https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?030,10844396">https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?030,10844396</a> ).<br />
173<br />
<a href="https://postimg.cc/Mn7Q51jq"><img src="https://i.postimg.cc/8z3m1HpJ/IMG-20260707-111558.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>174<br />
<a href="https://postimg.cc/Hrwyzb7Y"><img src="https://i.postimg.cc/T3SJR9dD/IMG-20260707-111656.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Heute haben Markthalle und Fischmarkt offen, die beide bei meinem letzten Besuch leider geschlossen hatten. Auf dem Markt kann ich mich wetterbedingt zurückhalten, gekühlte Produkte wie Käse zu erwerben. Für den Fischmarkt bin ich offensichtlich zu spät und muss mir der nackten Architektur vorliebnehmen.<br />
175<br />
<a href="https://postimg.cc/68rvcCG5"><img src="https://i.postimg.cc/FHqV9Zrc/IMG-20260707-114659.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Bei Temperauren um die 30 °C bin ich sowieso besser beraten, den Fisch in Dosen zu erwerben. Nach den Einkäufen von bretonischem Karamell, Dosensardinen und Cidre, wird es mir am Bahnhof knapper, als es mir lieb ist. Ich sehe von außen schon den TGV einfahren, aber er war zum Glück einige Minuten zu früh und bei den kleineren Bahnhöfen macht die SNCF auch bei TGV keine Bahnsteigkontrollen, was den Einstieg dann doch recht entspannt macht.<br />
Hier ist mein TGV noch relativ leer. Recht bald nach Abfahrt kommt die übliche Durchsage vom Barista, der sich vorstellt und die Fahrgäste in sein Bistro, wo es gerade keine Schlange gebe, einlädt. Neu für mich ist jedoch seine etwas später folgende Ankündigung, dass es bis Rennes 30 % auf alles gebe. Da lasse ich mich nicht lange bitten und kaufe ihm ein Bier ab, immerhin ist es schon früher Nachmittag.<br />
176<br />
<a href="https://postimg.cc/ts3xkFVJ"><img src="https://i.postimg.cc/rwbN8JV1/IMG-20260707-125942.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Das müsste von einer kurzen Fahrt von Hendaye nach Saint-Jea-de-Luz meine erst Fahrt in einem der neueren TGV Océane sein. Die Farbwahl des Innenraums ist zwar auch nicht wirklich mutig, gefällt mir aber deutlich besser als die in den älteren Euroduplex.<br />
Bis Rennes kenne ich die Strecke schon von Samstag. Die Fahrt entlang des Vilaine ist abwechslungsreicher, als ich im Voraus gedacht hätte.<br />
177<br />
<a href="https://postimg.cc/hQ7KHRhY"><img src="https://i.postimg.cc/J0ptH18R/IMG-20260707-131341.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>178<br />
<a href="https://postimg.cc/3kXv12Dd"><img src="https://i.postimg.cc/kgZvncJF/IMG-20260707-131533.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>In Rennes füllt sich der TGV enorm, zumindest in meinem Abteil so gut wie komplett. Meistens sieht es vor dem Fenster so abwechslungsreich wie hier aus. Das muss irgendwo um Voves gewesen sein, wo die Altstrecke von Paris nach Vendôme parallel verläuft.<br />
179<br />
<a href="https://postimg.cc/Sn6Mdczn"><img src="https://i.postimg.cc/mgqybwLy/IMG-20260707-143608.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Um 15 Uhr bin ich pünktlich in Paris, wo sich mein TGV als zweiter von Vorne in die TGV-Parade einreiht.<br />
180 <br />
<a href="https://postimg.cc/TKVD0nWW"><img src="https://i.postimg.cc/zGMFJjzp/IMG-20260707-150556.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Den Bahnhofswechsel von Montparnasse nach Est musste ich erst einmal 2018 machen und bei damals einer Stunde minus 10 min Verspätung mussten wir uns ziemlich sputen. Heute habe ich eine üppige Umsteigezeit von fast drei Stunden. Erstmal geht es kurz in die Lounge, um mein Wasser aufzufüllen. Dabei stelle ich fest, dass in der Gegenrichtung heute ziemlich der Wurm drin zu sein scheint.<br />
181<br />
<a href="https://postimg.cc/8FTr0shz"><img src="https://i.postimg.cc/7L2Mb2h0/IMG-20260707-151452.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Von allen großen Kopfbahnhöfen von Paris ist Montparnasse wohl der mit Abstand hässlichste. Gut versteckt unter einem Einkaufszentrum und Bürogebäuden liegt ein Moloch von Gleisen. Gegenüber liegt das einzige Pariser Hochhaus innerhalb der Stadtgrenze, die Tour Montparnasse.<br />
182<br />
<a href="https://postimg.cc/SXmzvjW2"><img src="https://i.postimg.cc/yNZXWZxP/IMG-20260707-151702.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>In fußläufiger Entfernung liegt der  Bahnhof von Montparnasse, dessen Ruf etwas im Schatten der bekannteren Cimetières de Père-Lachaise und Montmartre steht und auch von mir noch nicht besichtigt wurde. <br />
183<br />
<a href="https://postimg.cc/JyRB2tbJ"><img src="https://i.postimg.cc/jj7QC728/IMG-20260707-152955.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Den Devotionalien auf dem Grab nach zu urteilen erfreuen sich die Existenzialisten Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir bei chinesischen Besuchern großer Beliebtheit.<br />
184<br />
<a href="https://postimg.cc/wt9sG3hs"><img src="https://i.postimg.cc/MGQbXQHt/IMG-20260707-152758.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Traditioneller sieht das Grab der Chiracs aus. Die Blumen könnten noch von der Beerdigung der Präsidentengattin a. D. stammen, die wie ich herausfinde, erst einen Monat zuvor verstorben ist.<br />
185<br />
<a href="https://postimg.cc/wt9sG3hh"><img src="https://i.postimg.cc/Ls1Bh150/IMG-20260707-153112.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Die direkte Metrolinie 4 zur Gare de l’Est ist aktuell wegen einer Baustelle unterbrochen. Schnellster Weg dürfte deshalb die Linie 6 bis Place d’Italie und dann weiter mit der 5 sein, aber warum keinen Umweg fahren?<br />
186<br />
<a href="https://postimg.cc/4KXhSnzv"><img src="https://i.postimg.cc/DzXdmX0N/IMG-20260707-154030.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Die Linie 6 überquert als Hochbahn das Gleisvorfeld der Gare d’Austerlitz.<br />
187<br />
<a href="https://postimg.cc/JyRB2tb5"><img src="https://i.postimg.cc/SKM7jMR3/IMG-20260707-155448.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Und direkt danach die Seine.<br />
188<br />
<a href="https://postimg.cc/KKmgH4nQ"><img src="https://i.postimg.cc/5tCqjCjc/IMG-20260707-155555.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>In Bercy steige ich in die moderne Linie 14 um.<br />
189<br />
<a href="https://postimg.cc/bGq2BdQ3"><img src="https://i.postimg.cc/9f7tz7z5/IMG-20260707-155848.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Eine Station später an der Gare de Lyon wechsle ich schon wieder in die RER A Richtung Marne-la-Vallée um dann in Val de Fontenay in die RER E zur Gare de l’Est zu wechseln, aus der ich die wachsende Tram-Train-Flotte der Region Île-de-France bewundern kann.<br />
190<br />
<a href="https://postimg.cc/rdqtPzSn"><img src="https://i.postimg.cc/cJnM6n6S/IMG-20260707-163916.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Auch einen TER Corail der Region Grand Est erwische ich bei der Bereitstellung unter Sacre-Coeur.<br />
191<br />
<a href="https://postimg.cc/DW7bMmqC"><img src="https://i.postimg.cc/yNZXWZWz/IMG-20260707-164648.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Noch etwas unter einer Stunde bis zur Abfahrt, Zeit für ein schnelles Abendessen gegenüber vom Bahnhof im Bouillon. Leider ist mein Lieblingsgericht von der Karte verschwunden, weshalb ich mit Boeuf Bourguignon Vorlieb nehmen muss.<br />
192<br />
<a href="https://postimg.cc/2qCBK349"><img src="https://i.postimg.cc/pdFYyFyv/IMG-20260707-172028.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Der Wasserspender am Bahnhofsvorplatz nimmt seine Aufgabe leider etwas zu ernst.<br />
193<br />
<a href="https://postimg.cc/B8N19sgB"><img src="https://i.postimg.cc/cHG73Lt2/IMG-20260707-173359.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Beim Blick auf den Stadtplan ist mir diese Woche zum ersten Mal aufgefallen, dass der Canal Saint-Martin nur einen Block von der Gare de l’Est entfernt ist, also mal noch schnell vorbeigeschaut. Ich habe es zwar in der Vorwoche in der Tagesschau bei den Berichten zur Hitzewelle gesehen, aber überrascht bin ich nun doch, als ich dort die jungen Pariser beim Baden sehe. Eine grüne stehende Brühe ist der Kanal zwar schon, aber die Stadt hat vor den Olympischen Spielen für das Freiwasserschwimmen großen Aufwand für die Rehabilitierung der Seine geleistet und seit 2025 das Baden in der Seine auch für die Öffentlichkeit legalisiert. Der Canal dürfte als Bestandteil des Gewässersystems dazu gehören. Die Wasserqualität ist laut Stadt gut, allerdings ist es offiziell nur sonntagnachmittags erlaubt, zu baden. Insgesamt finde ich das eine beeindruckende Entwicklung, wenn man bedenkt, dass die Stadt Berlin auch 2026 keinen Anlass sieht, das Baden in der Spree wieder zu ermöglichen.<br />
194<br />
<a href="https://postimg.cc/FfGJ5mZG"><img src="https://i.postimg.cc/qRHcKvCf/IMG-20260707-173811.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Mit dem letzten ICE des Tages geht es wieder nach Karlsruhe zurück. Im Gegensatz zum Hinweg habe ich einen Sparpreis für den Abschnitt ab Straßburg und muss deshalb dort nicht umsteigen, sondern nur in die 2. Klasse wechseln. Mein eigentlicher Plan wäre gewesen, in Straßburg auf einen Absacker ins Restaurant zu wechseln, aber das hat wegen fehlenden Nachschubs nur ein sehr eingeschränktes Verbot. Laut Mitarbeitern lief das Geschäft auf der Hinfahrt viel zu gut.<br />
Der freundliche Zugbegleiter erlaubt mir dafür nach einem kleinen interessierten Gespräch über mein Fahrscheinkonvolut, in der ersten Klasse zu bleiben. Bis auf die erwartbare Verspätung wegen der Grenzkontrolle in Kehl und dem ärgerlichen Siegtor der Argentinier gegen Ägypten verläuft die Heimfahrt sonst unspektakulär.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 20:40:14 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729492</wfw:commentRss><dc:creator>Bahne aus Leidenschaft</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Frage zu TRI n-Wagen in Hagen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heyho,</p>
<p>ich habe heute TRI n-Wagen in Hagen Hbf gesehen. Kann mir jemand sagen, ob die hier planmäßig irgendwo fahren und wenn ja auf welcher Linie und in welchem Umlauf? Lassen sich die Fenster noch öffnen wie früher?</p>
<p>Würde gerne nochmal in n-Wagen mitfahren. Ist so ein Kindheitsding :D</p>
<p>Liebe Grüße</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 12:03:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729474</wfw:commentRss><dc:creator>ICEwave</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rätsel: zweimal in denselben Bahnhof</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gesucht ist ein Zug, der während seiner Fahrt zwei reguläre Halte am gleichen Bahnhof hat. Zwischen diesen Halten hält der Zug an einem anderen Bahnhof. Ringlinien u. ä. sind ausgeschlossen. Falls jemand einen anderen Zug mit dieser Bedingung findet, sammeln wir solche Fälle.<br />
Tipp: ich habe diesen Zuglauf nicht in Deutschland gefunden.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 08:17:58 +0000</pubDate>
<category>Reiserätsel</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729458</wfw:commentRss><dc:creator>плацкарт</dc:creator>
</item>
<item>
<title>1.08.-1.12.26 eCoupon Aktion 10/20 € Toffifee/Knoppers/Merci</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt mal wieder eine Bahn eCoupon Aktion bei der etwas für die schlanke Linie getan werden kann.</p>
<p>Die folgenden Aktionspackungen beinhalten einen Aktionscode für einen 10 €-Bahn-Gutschein:<br />
Toffifee Haselnuss 125 g, Toffifee White Chocolate 125 g<br />
Knoppers NussRiegel 200 g, Knoppers ErdnussRiegel 200 g, Knoppers KokosRiegel 200 g, Knoppers NussRiegel Dark 200 g, Knoppers Schnitte Classic 200 g, Knoppers Schnitte Erdnuss 200 g, Knoppers Schnitte Black &amp; White 200 g und Knoppers Schnitte Joghurt 200 g</p>
<p>Die folgenden Aktionspackungen beinhalten einen Aktionscode für einen 20 €-Bahn-Gutschein:<br />
Toffifee 400 g<br />
merci Finest Selection 250 g, merci Milk Selection 250 g, merci Crispy Selection 250 g, merci Dark Selection 250 g, merci Mousse Selection 210 g, merci lovelies Classic 185 g, merci lovelies Creamy 185 g und merci lovelies White 185 g</p>
<ul>
<li>Reise- und Einlösezeitraum: 01.08. bis 01.12.2026.<br />
</li><li>Mindestfahrkartenwert nach Abzug von BahnCard-Rabatt, ohne Sitzplatzreservierung und ohne Fahrradmitnahme: EUR 10 eCoupon = EUR 29,99; EUR 20 eCoupon = EUR 49,99<br />
</li><li>Pro Ticket kann ein eCoupon eingesetzt werden!<br />
</li><li>Nur für innerdeutsche Strecken.<br />
</li><li>Nur für Fahrkarten mit FV-Anteil.</li></ul><p>Eine Teilnahme ist nur online unter <a href="http://www.storck-promotion.de/bahn">www.storck-promotion.de/bahn</a> möglich. Der Teilnehmer gibt seinen Aktionscode von der Innenseite einer Aktionspackung sowie seine E-Mail-Adresse im Teilnahmeformular ein. Die Teilnahme muss innerhalb des Aktionszeitraums durch Klick auf einen Bestätigungslink bestätigt werden, der nach Absenden des Formulars an die vom Teilnehmer eingetragene E-Mail-Adresse gesendet wird. Nach der Verifikation der E-Mail-Adresse erhält der Teilnehmer eine weitere E-Mail mit dem Bahn-Gutschein.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 21:57:11 +0000</pubDate>
<category>Fahrkarten und Angebote</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729451</wfw:commentRss><dc:creator>Jette13</dc:creator>
</item>
<item>
<title>? Änderungen Bonus-Prämien ab August</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>weiß jemand, ob sich bei der 3000 Punkte Freifahrt für Dritte Prämie etwas ändern wird ab nächstem Monat?</p>
<p>Danke.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 20:58:15 +0000</pubDate>
<category>Fahrkarten und Angebote</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729447</wfw:commentRss><dc:creator>Velaro-Fan</dc:creator>
</item>
<item>
<title>[HU] Sanierung des Bahnnetzes beschlossen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.lok-report.de/news/europa/ungarn/ungarn-die-regierung-laeutet-eine-neue-aera-in-der-geschichte-der-ungarischen-eisenbahn-ein.html">Link (Lok-Report)</a></p>
<blockquote><p>Die Regierung startete am 22.07.2026 den &quot;Baross-Gábor-Eisenbahnentwicklungsplan&quot; (Baross Gábor Vasútfejlesztési Tervet, benannt nach dem Begründer des modernen Verkehrs- und Handelswesens Gábor Baross), mit dem in den nächsten zehn Jahren der ungarische Schienenverkehr mit rund 3.550 Mrd. HUF (9,8 Mrd. EUR) modernisiert werden soll. Der Großteil der Mittel stammt von der Europäischen Union.</p>
</blockquote><p>Dieses Geld wird auf vielfältige Weise investiert werden. 35 neue Elektrotriebzüge sollen den größten Teil des IC-Verkehrs bedienen - <a href="https://www.stadlerrail.com/de/media/media-releases/the-final-design-of-the-gysev-flirt-ic-is-ready">soweit das nicht sowieso durch 11 neue Flirts von GySEV bewerkstelligt wird</a></p>
<p>Wenn es um die Infrastruktur geht, so ist einiges in Planung:</p>
<blockquote><p>Zu den vorrangigen Maßnahmen im Rahmen der Entwicklungen in Budapest und im Ballungsraum gehören der Umbau, die barrierefreie Gestaltung und die Erneuerung des Fahrzeugparks der HÉV-Linien nach Szentendre, Csepel und Ráckeve. Der Westbahnhof (Nyugati) und sein Umfeld werden erneuert. Der Umbau der Südringbahn (Déli Körvasút) mit drei neuen Bahnhöfen wird realisiert. Der komplett umgestaltete Bahnhof Rákosrendező könnte zum Zentrum des neuen Stadtviertels werden; die verlängerte Straßenbahnlinie wird hier auf einer neuen Brücke die Bahnstrecke überqueren. Ziel ist es, dass die Vorortbahn im Umkreis der Hauptstadt eine echte Alternative zum Autoverkehr darstellt und innerhalb der Stadt zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs wird. Aus diesem Grund beginnt nun die umfassende Modernisierung der Linien nach Veresegyház und Lajosmizse, deren teilweise Zweigleisigkeit sowie die Elektrifizierung der letzteren. Teil des Baross-Plans ist der Bau und die Vorbereitung weiterer Straßenbahnlinien in Budapest.</p>
<p>In Westungarn könnte in den kommenden Jahren eine neue Ära im InterCity-Verkehr auf den Strecken Budapest–Győr–Sopron und Budapest–Szombathely beginnen, während der Bahnhof Győr barrierefreie Bahnsteige, Aufzüge und langfristig eine Infrastruktur erhält, die für die Aufnahme der Hochgeschwindigkeitsbahn Budapest–Warszawa geeignet ist. Die direkte Verbindung zwischen Szombathely und Zalaegerszeg wird durch die Umgehungsstrecke bei Zalaszentiván (Delta-Gleis) ermöglicht, die zudem durch einen neuen Haltepunkt ergänzt wird. Die Elektrifizierung und der Ausbau der von dort bis nach Nagykanizsa führenden Bahnstrecke werden sowohl den Anforderungen des Güter- als auch des Personenverkehrs gerecht.</p>
<p>n Nord- und Ostungarn ist die vollständige Sanierung des am stärksten beschädigten Abschnitts der Bahnstrecke Budapest–Miskolc eine der größten Investitionen des Programms. Dank dieser Maßnahme können Verspätungen vermieden werden, Geschwindigkeiten von 160 km/h werden möglich, die Bahnhöfe werden modernisiert und die Fahrzeiten nach Miskolc, Eger und Gyöngyös verkürzen sich. Auch im Raum Debrecen schreitet der Ausbau des Schienennetzes voran: Endlich beginnen der Umbau und die barrierefreie Gestaltung des Hauptbahnhofs, und auch der Nahverkehr rund um die Kreisstadt wird ausgebaut. Die Elektrifizierung in Richtung Balmazújváros wird in Kürze vollständig abgeschlossen sein, und wir prüfen derzeit die Möglichkeiten für moderne Tram-Train-Verbindungen sowohl in Richtung Süden als auch in Richtung Norden. Die Hauptstrecke zwischen Debrecen und Nyíregyháza wird erneuert; auch hier werden die Züge künftig mit 160 km/h fahren können.</p>
<p>In der Südlichen Tiefebene beginnt die umfassende Modernisierung der Hauptstrecke Budapest–Szeged. Dank dieser Investition könnte sich die Fahrzeit des InterCity Budapest–Szeged um eine Viertelstunde verkürzen, eine Streckengeschwindigkeit von 160 km/h wird möglich, und die Wettbewerbsfähigkeit des Personen- und Güterverkehrs wird sich deutlich verbessern. Die Sanierung des Abschnitts zwischen Nagykáta und Újszász verbessert die Anbindung von Békéscsaba und Szolnok und kommt auch dem Nahverkehr zugute.</p>
<p>Auch in den mittleren und südlichen Teilen von Transdanubien beginnen bedeutende Ausbaumaßnahmen. Der Umbau des Abschnitts zwischen Székesfehérvár und Lepsény zu einer durchgehend zweigleisigen Strecke mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h beschleunigt die Anbindung beider Ufer des Balaton. Rund um den See werden mehrere Bahnhöfe saniert und barrierefrei gestaltet. In Székesfehérvár werden durch die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes bessere Busumsteigemöglichkeiten geschaffen. Mit dem Ausbau der Strecke nach Pécs wird das Ziel verfolgt, stündliche IC-Verbindungen zwischen der Hauptstadt und der Kreisstadt in Baranya zu gewährleisten.</p>
<p>Der &quot;Baross-Gábor-Eisenbahnentwicklungsplan&quot; betrifft nicht nur einige wenige Schwerpunktstrecken. Auf nationaler Ebene beginnen die Erneuerung des Eisenbahnfahrzeugparks, die Beseitigung von Geschwindigkeitsbegrenzungen, die barrierefreie Gestaltung der Bahnhöfe sowie der Aufbau eines einheitlichen digitalen Fahrgastinformations- und Fahrplansystems. Ziel ist es, ein landesweites Schienennetz zu schaffen, das auch mit dem Busverkehr zusammenarbeitet und eine schnellere, zuverlässigere und wettbewerbsfähigere Alternative zum Auto bietet, während es langfristig die Entwicklung der ungarischen Wirtschaft und der ländlichen Regionen stärkt.</p>
</blockquote><p>Eines der ersten Dinge, die mit der neuen Regierung geschahen, war übrigens die Tatsache, dass man wieder <a href="https://mavplusz.hu/#/">auf der Karte sehen kann, ob der Zug denn pünktlich ist</a></p>
<p>Die Pünktlichkeit im Fernverkehr war offenbar so schlecht, dass man sie lange Zeit nicht gesondert veröffentlichte, sondern in der Gesamtpünktlichkeit versteckte...</p>
<p><a href="https://www.budapester.hu/wirtschaft/rumaenien-ueberholt/">Sie lag 2024 mitunter bei nur 32,8%...</a></p>
<p>Wenn man in Ungarn mal gereist ist, weiß man, die Bahn hat dort ein enormes schlummerndes Potenzial, bislang lag es wegen der chronischen Unterfinanzierung jedoch brach. Jetzt helfen auch angemietete ÖBB-Fernverkehrswagen, die Kapazitäten zu liefern, um in der Sommersaison den Verkehr zu stemmen. Bei der Geschwindigkeit, mit der die neue Regierung um Peter Magyar arbeitet, können auch dank der Handlungsmöglichkeiten innerhalb einer komfortablen 2/3 Mehrheit im Parlament viele Dinge recht rasch geschehen.</p>
<p>Interessant finde ich, wie man das Thema Sanierung angeht. Ob es am Ende wie in Deutschland auch die Korridorsanierungen mit mehrmonatigen Sperrungen gibt? Das würde ja dem Tempo gerecht werden, mit der die Regierung bislang ihr Programm abgearbeitet hat. Immerhin hat man die Strecke Budapest - Kelebia sogar jahrelang gesperrt, um sie für viel Geld aufzuwerten. Das ist freilich eine andere Geschichte, die hoffentlich ein halbwegs gutes Ende finden wird in diesem Jahr...</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 15:16:44 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729441</wfw:commentRss><dc:creator>J-C</dc:creator>
</item>
<item>
<title>(AT) Koralmbahn Graz-Klagenfurt als Jobmotor</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>eine neue Bahnstrecke kann auch positive Auswirkungen abseits vom <a href="https://steiermark.orf.at/stories/3364356/">Bahnverkehr haben. </a></p>
<p><em>&quot;Sieben Monate nach der Inbetriebnahme der Koralmbahn zeigen sich laut Arbeitsmarktservice (AMS) positive Auswirkungen auf Handel, Gastronomie und Arbeitsmarkt. Während steirische Arbeitssuchende für Jobs nach Kärnten vermittelt werden, sind in beiden Regionen neue Förderprogramme in Planung.&quot;</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 11:02:29 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729430</wfw:commentRss><dc:creator>Waldbahn</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Einkürzung ICE 9590 Berlin - Paris &gt; Frankfurt - Paris ?!</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hej Mitforistinnen,</p>
<p>für den 22. August habe ich ein Ticket Berlin-Paris gebucht und soeben durch Zufall die Info in der Bahn App gesehen, dass &quot;derzeit der Fahrplan geändert wird&quot;.</p>
<p>In der Buchungsmaske taucht ab morgen bis Ende August der ICE 9590 nur noch mit Laufweg Frankfurt-Paris in gleicher zeitlicher Lage für dieses Segment - aber eben nicht mehr ab Berlin auf.</p>
<p>Weiß einer von Euch, was hierfür der Hintergrund ist...?</p>
<p>Ich befürchte nichts Gutes für meie Vorfreude auf knapp 9 Stunden umsteigefreies Fahren zwischen den beiden Hauptstädten ... :(</p>
<p>Felixxxxxxxxxx</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 19:18:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729419</wfw:commentRss><dc:creator>Felixxxxxxxxxx</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sommerreise mit einem Korkenzieher ans Meer (3/4)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Teil bin ich an der Südküste der Bretagne auf der Halbinsel Quiberon angekommen und möchte nun ans Meer: <a href="https://www.ice-treff.de/index.php?id=729314">https://www.ice-treff.de/index.php?id=729314</a></p>
<p><a href="https://postimages.org/"><img src="https://i.postimg.cc/qMZKvgQG/Karte-Carnac.png" alt="[image]"  /></a></p>
<p><strong>Tag 3: (Dinan – Rennes –) Quiberon – Auray</strong><br />
Vom Bahnhof Saint-Pierre-Quiberon zieht es mich nicht in den namensgebenden Ort, sondern in die Gegenrichtung zur schroffen Côte Sauvage, wo nur 1,5 km vom Bahnhof entfernt die Ebbe den wundervollen, nicht überlaufenen Strand Port Bara freigibt.<br />
97<br />
<a href="https://postimg.cc/LgJP37zM"><img src="https://i.postimg.cc/x8RPnV8q/IMG-20260704-141357.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>98 <br />
<a href="https://postimg.cc/y3DRy5Fs"><img src="https://i.postimg.cc/5y3mbWyY/IMG-20260704-142339.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>99<br />
<a href="https://postimg.cc/QKF7JPpj"><img src="https://i.postimg.cc/SRrGkbRY/IMG-20260704-142717.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>100<br />
<a href="https://postimg.cc/PNJ1HL0P"><img src="https://i.postimg.cc/v8LhWfzL/IMG-20260704-142728.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Von hier arbeite ich mich mit mehreren Badepausen Baden Richtung Norden zur Landenge vor. Leider kann man nicht durchgehend an der Felsenküste entlang gehen, weshalb ich wieder umdrehen muss und zum nächsten Strand wieder obenrum gehen muss. Hinter mir liegt der Plage de Port Bara.<br />
101<br />
<a href="https://postimg.cc/G9tvRB6B"><img src="https://i.postimg.cc/KcrfnBN5/IMG-20260704-155403.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Vor mir erwartet mich der Plage de Port Blanc.<br />
102<br />
<a href="https://postimg.cc/s1x5zBbG"><img src="https://i.postimg.cc/ZYFHrpcH/IMG-20260704-155512.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Besonderer Blickfang ist ein Felsentor. Neben Badegästen nutzen auch einige Surfer den Wellengang.<br />
103<br />
<a href="https://postimg.cc/mhk74cK9"><img src="https://i.postimg.cc/fWjCxmK8/IMG-20260704-160108.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>104<br />
<a href="https://postimg.cc/HjnbmJF5"><img src="https://i.postimg.cc/dQm68rBW/IMG-20260704-161015.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Bei Ebbe kann der Meeresfrüchtefreund einen kleinen Nachmittagssnack in Form von Napfschnecken finden. Schon unsere Urahnen im Paläolithikum genossen diese Delikatesse, wie ich morgen im archäologischen Museum lernen werde.<br />
105<br />
<a href="https://postimg.cc/pyrKv93z"><img src="https://i.postimg.cc/8kB4hMHK/IMG-20260704-162005.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Der Letzte Strand für heute am Isthmus hat zwar keine Felsen mehr, aber dafür Züge. Der Haltepunkt Isthme bietet Badegästen hier einen hervorragenden ÖPNV-Anschluss. <br />
106<br />
<a href="https://postimg.cc/fkyYs317"><img src="https://i.postimg.cc/dQm68rBf/IMG-20260704-180403.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>107<br />
<a href="https://postimg.cc/Z0n6m9XF"><img src="https://i.postimg.cc/sf9mp7c8/IMG-20260704-180409.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Richtung Halbinsel bekommt man neben dem Zug eine Festung mit aufs Bild. Eigentlich wollte ich mich dafür näher an der Festung positionieren, aber da war das Treibgut am Strand nicht aufgeräumt und bei der Entscheidung erhielt dann das Baden den Vorzug vor einem besseren Fotostandort.<br />
108<br />
<a href="https://postimg.cc/5HHJ6zVw"><img src="https://i.postimg.cc/43Px2v2F/IMG-20260704-183328.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Noch barfuß geht es direkt vom Strand zum Haltepunkt, um die vorletzte Fahrt des Tages um 19 Uhr nach Auray zurückzunehmen. Gut, dass ich schon das Fahrrad für morgen habe, denn dafür hätte es jetzt nicht mehr gereicht.<br />
109<br />
<a href="https://postimg.cc/14XDSgbr"><img src="https://i.postimg.cc/sf9mp7cq/IMG-20260704-190356.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>110<br />
<a href="https://postimg.cc/yWx0KJ2P"><img src="https://i.postimg.cc/J7cxbZq9/IMG-20260704-190450.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Aurays Altstadt teilt sich in eine Oberstadt und ein deutlich tiefergelegenes Hafenviertel am gleichnamigen Fluss auf. <br />
111<br />
<a href="https://postimg.cc/06GT604Y"><img src="https://i.postimg.cc/YSTMsXfs/IMG-20260704-210517.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Dort unten gibt es eine sehr einladende Restaurants am Hafen, mich hat aber eine Crêperie in der Oberstadt angelacht. Als salzigen Galette nehme ich einen mit Ziegenkäse und Speck, dazu einen schönen bretonischen Cidre.<br />
112<br />
<a href="https://postimg.cc/8scLGFxw"><img src="https://i.postimg.cc/1RcBpwBx/IMG-20260704-212001.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Als Dessert folgt ein Crêpe mit Caramel à Beurre Salée und Äpfeln.<br />
113<br />
<a href="https://postimg.cc/PNJ1HL0S"><img src="https://i.postimg.cc/sf9mp7mC/IMG-20260704-213816.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Eigentlich hatte ich mich heute Abend bis spät in die Nacht in einer französischen Bar, das WM-Achtelfinale zwischen Deutschland und Frankreich anschauen, gesehen und war in Sorge vor einer schmerzhaft deutlichen Niederlage. Diese Sorge haben mir aber einige Tage vorher die Paraguayer genommen und so gehe ich lieber ins Bett. </p>
<p><strong>Tag 4: Carnac und Umgebung</strong><br />
Die folgenden beiden Tage sind für mich bahnfrei, soll auch mal vorkommen. Ich werde mir mit dem Rad und einem weiteren Verkehrsmittel zahllose Relikte der prähistorischen Megalithkultur anschauen. <br />
Am Vormittag werde ich dem Tire-Bouchon aber noch einige Mal über den Weg laufen. Heute Morgen muss ich zum ersten Mal auf dieser Reise keinen Zug erreichen und komme deshalb etwas spät aus dem Bett. Nachdem ich zuerst etwas Probleme habe, einen Radweg Richtung Carnac zu finden, quere ich die Tire-Bouchon-Strecke. Hinweisschilder weisen an den Bahnübergängen extra darauf hin, dass Züge kommen können. Bei den langen Winterpausen vielleicht ein sinnvoller Hinweis.<br />
114<br />
<a href="https://postimg.cc/PNJ1HL06"><img src="https://i.postimg.cc/kMFsxKsd/IMG-20260705-100945.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Vor Ploemel verfahre ich mich minimal und werde dann vom Tire-Bouchon an einem Bahnübergang überrascht. Damit war ich ein paar Minuten zu spät, um den Zug am ersten Bahnhof nach Auray Belz-Ploemel zu erwischen. Im Nachhinein betrachtet wäre es wohl am schlauesten gewesen, den Zug bis hier oder noch eine Station weiter zu nehmen und erst von dort mit dem Rad zu starten. Die Fahrradmitnahme im Tire-Bouchon ist nur in einigen Fahrten erlaubt, in stärker ausgelasteten Fahrten verständlicherweise nicht. Welche Züge das sind, kann man dem Fahrplan und sogar der DB-App entnehmen.<br />
115<br />
<a href="https://postimg.cc/dD3GF7gx"><img src="https://i.postimg.cc/qBXw8yw4/IMG-20260705-103125.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Der Bahnhof liegt mitten in Ploemel, während Belz 8 km im Nordwesten liegt. Eine Busverbindung kann ich nicht finden, weshalb ich den Bahnhofsnamen ziemlich irreführend finde. <br />
Von Ploemel nach Erdeven kann ich mal richtig Kilometer gut machen, da der Radweg leicht zu finden und schnurgerade an der Straße  entlangführt.  Ohne irgendein Hinweisschild liegt das Schloss Karcadio an der Straße.<br />
116<br />
<a href="https://postimg.cc/1fkgDGtn"><img src="https://i.postimg.cc/YC91K8B3/IMG-20260705-104924.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Kurz vor 11 Uhr finde ich am Ortseingang von Erdeven meinen ersten Dolmen für heute.<br />
117<br />
<a href="https://postimg.cc/dD3GF7gf"><img src="https://i.postimg.cc/05dnpDn9/IMG-20260705-105341.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Im Wald am Ortsrand hat wohl Obelix bisschen was fallen lassen. Nein Spaß, nicht nur dass das kleine gallische Dorf an der Nordküste der Bretagne verortet  wird, Asterix spielt zeitlich mindestens 1000 Jahre näher unserer Zeit als an der Epoche der Megalithkultur.<br />
118<br />
<a href="https://postimg.cc/f39kyJZS"><img src="https://i.postimg.cc/1zWFWqjB/IMG-20260705-105835.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Sprichwörtlich reihenweise Steine sind in den Steinreihungen wie hier in den Alignements de Kerzerho zu finden. Während bei den Dolmen klar ist, dass es sich um Grabmonumente handelt, ist der Sinn hinter diesen Alignements um Carnac noch nicht aufgedeckt und wird es mangels Schriftzeugnissen der Megalithkultur wohl auch nie endgültig werden. Eine gängige Theorie sieht in ihnen magische Schutzwälle vor dem Meer, was mich aber nicht so recht überzeugt.<br />
119<br />
<a href="https://postimg.cc/kDHKgJdw"><img src="https://i.postimg.cc/HsY23nvG/IMG-20260705-110618.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Richtung Plouharnel fahre ich nun im Zickzack über verwunschene Feldwege weiter, da der ganze Wald hier zugerümpelt ist mit Hinkelsteinen und Hünengräbern.<br />
120<br />
<a href="https://postimg.cc/MXLVp689"><img src="https://i.postimg.cc/FsrZGzCX/IMG-20260705-111511.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>So ganz blicke ich deshalb auch nicht mehr durch, welchen Dolmen genau ich hier fotografiert habe. Es müsste der Dolmen de Mané-Braz gewesen sein.<br />
121<br />
<a href="https://postimg.cc/F163HrQq"><img src="https://i.postimg.cc/vHYzXT2Q/IMG-20260705-112451.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Teilweise stehen sie auch mitten im Ort wie der Dolmen de Crucuno.<br />
122<br />
<a href="https://postimg.cc/0r4DykqB"><img src="https://i.postimg.cc/FsrZGzCN/IMG-20260705-114614.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Beim nächsten Bahnhof Plouharnel-Carnac erwischt mich der Tire-Bouchon erneut an einem nahegelegenen Bahnübergang.<br />
123<br />
<a href="https://postimg.cc/qgFyvJdP"><img src="https://i.postimg.cc/KvGNQjp8/IMG-20260705-122820.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>An dem Bahnübergang gibt es noch eines der älteren früher sehr häufigen Straßenschilder aus Beton. Mit etwas mehr Geschick ließe sich das Motiv sicher ganz nett umsetzen.<br />
124<br />
<a href="https://postimg.cc/p94XtxFW"><img src="https://i.postimg.cc/PxrLY5fw/IMG-20260705-122827.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Plouharnel-Carnac ist der einzige verbliebene Kreuzungsbahnhof zwischen Quiberon und Carnac, hat mehrere Zugkreuzungen täglich und ist deshalb mit einem Fahrdienstleiter besetzt. Obwohl nur 26 km lang, dauert die gemächliche Fahrt von Auray nach Quiberon ganze 50 min.<br />
125<br />
<a href="https://postimg.cc/MXLVp6S2"><img src="https://i.postimg.cc/BQSgNb76/IMG-20260705-123054.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Am frühen Nachmittag habe ich endlich das eigentliche Tagesziel, die riesigen Alignements von Carnac erreicht: Steinreihen, soweit das Auge reicht. Sie ziehen sich über Kilometer von Carnac Richtung Nordosten und bestehen aus tausenden Steinen. Waren sie früher wohl mal eine zusammenhängende Anlage, sind sie heute in mehrere Anlagen getrennt.<br />
126<br />
<a href="https://postimg.cc/9zkZQmhC"><img src="https://i.postimg.cc/xTfRg8pJ/IMG-20260705-134854.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Eine einstündige Führung durch die knallige Sonne zwischen den Steinen spare ich mir heute lieber und bleibe deshalb nur Zaungast. Stattdessen fahre ich zum Ortsteil Carnac-Plage an den Strand. Heute, aber nur gut eine Stunde, denn gestern habe ich mir trotz Sonnencreme übel den Rücken verbrannt.<br />
127<br />
<a href="https://postimg.cc/mhnCgLss"><img src="https://i.postimg.cc/Nfs4bFC5/IMG-20260705-145821.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Im Gegensatz zur Côte Sauvage gestern ist das Meer hier in der durch die im Westen vorgelagerte Halbinsel Quiberon und den Isthmus komplett ruhig. Wieder mal ist Ebbe und in den Pfützen tummeln sich kleine Einsiedlerkrebse.<br />
128<br />
<a href="https://postimg.cc/Thsg3d6T"><img src="https://i.postimg.cc/MK6DtH3f/IMG-20260705-153923.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Wieder im Ort statte ich dem kleinen, aber informativen archäologischen Museum einen Besuch ab. Gegenüber vor der Kirche finde ich wieder eines der heute seltenen Betonschilder. Hier in der Region habe ich noch vergleichsweise viele davon gefunden gefunden. <br />
129<br />
<a href="https://postimg.cc/K4WB8G2c"><img src="https://i.postimg.cc/5N43pyKz/IMG-20260705-160643.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>12 km nach Auray wären schnell zu bewältigen, allerdings empfiehlt sich mit dem Rad ein Umweg und ich möchte außerdem noch die Steinreihungen abfahren.<br />
130<br />
<a href="https://postimg.cc/5jrL24VN"><img src="https://i.postimg.cc/WbNnSzYr/IMG-20260705-171007.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Zu den Alignements de Kermario gehören relativ große Steine.<br />
131<br />
<a href="https://postimg.cc/7Gck2NNK"><img src="https://i.postimg.cc/SRQNHTYb/IMG-20260705-171724.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Ziemlich versteckt im Wald und völlig frei zugänglich liegt der Tumulus de Kercado. Google Maps hilft hier enorm bei der Suche nach Dolmen. Alle Dolmen waren vermutlich mal von einem solchen Hügel bedeckt, der dann jedoch über die Jahrtausende abgegangen ist und die Großsteine der Grabkammer unbedeckt übriggelassen hat.<br />
132<br />
<a href="https://postimg.cc/rzHxwVkp"><img src="https://i.postimg.cc/c4xmTCkf/IMG-20260705-173044.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Bei Trinité-sur-Mer führt mein Heimweg über eine der Buchten der zerfurchten Küste. Während im Süden Richtung offenes Meer Freizeitboote liegen, …<br />
133<br />
<a href="https://postimg.cc/6TPnpWXT"><img src="https://i.postimg.cc/wTqVFM45/IMG-20260705-175738.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>… sind es in der Bucht Fischerboote und Austernzüchter.<br />
134<br />
<a href="https://postimg.cc/XpyFZRj3"><img src="https://i.postimg.cc/fT8vPs13/IMG-20260705-175922.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Ein Warnschild vor der Austernzucht gehört wohl zu den eher exotischeren Vertretern seiner Art. Dummerweise hatte ich gestern, wo ich mehrere Kaufmöglichkeiten gehabt hätte, mein Austernmesser in der Unterkunft vergessen und heute, wo ich es dabeihabe, haben die Züchter sonntags geschlossen. <br />
135<br />
<a href="https://postimg.cc/0bJm6Tk8"><img src="https://i.postimg.cc/sDTJLzbZ/IMG-20260705-180521.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Jetzt heißt es, 10 km lang Gas geben. Der Radweg ist über eine Nebenstraße ausgeschildert, die nicht viel Verkehr hat, aber trotzdem nicht die höchste Aufenthaltsqualität bietet. <br />
Als ich gestern am Hafen von Auray war, dachte ich mir, dass es am Stadtrand eine große Bahnbrücke über den Fluss geben müsse. Ein Blick in Google Maps konnte dies bestätigen, aber nicht so recht aufklären, wie man dort hinkommen könnte. Als ich Auray erreiche, zeigt ein Blick in die DB-App, dass bald ein TGV kommen müsste und so versuche ich einen Weg zu finden. Von einem kleinen Park führt ein unausgeschilderter Weg nach unten ans Flussufer.<br />
136<br />
<a href="https://postimg.cc/BX1D8rSS"><img src="https://i.postimg.cc/gkgK7p1Z/IMG-20260705-190736.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Zum Abendessen kehre ich wieder in der Crêperie von gestern ein. Da ich heute kein richtiges Mittagessen hatte, wähle ich aber das Faux-Filet von der Tageskarte. So eine Galette ist zwar lecker, aber eher eine leichte Portion.<br />
137<br />
<a href="https://postimg.cc/gn6RwCzc"><img src="https://i.postimg.cc/02VC4vhS/IMG-20260705-210024.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Tag 5: Locmariaquer und Gavrinis<br />
Heute Morgen ist direkt bei meiner Unterkunft der Wochenmarkt von Auray.  Um Punkt 8 Uhr bin ich am Start, da ich leider nicht viel Zeit habe. Diese Märkte in französischen Kleinstädten haben nochmal ihren ganz eigenen Reiz, wie dieser Stand zeigt. Auch wenn es mir in den Fingern gejuckt hat, kann ich mich zusammenreißen und verhindern, dass es einen zweiten Reisebericht mit Huhn gibt.<br />
138<br />
<a href="https://postimg.cc/MvjRcC6H"><img src="https://i.postimg.cc/4NW10Gj6/IMG-20260706-080004.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Schwach werde ich dagegen bei der Andouille de Plouharnel, einer würzigen geräucherten Wurst aus Schweineinnereien.<br />
139<br />
<a href="https://postimg.cc/PvhBZFwg"><img src="https://i.postimg.cc/Y0mk55qC/IMG-20260706-080509.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Heute muss ich zwar keinen Zug erreichen, aber ein Boot von Locmariaquer zur Île de Gavrinis, das nur einmal am Tag um 9.45 Uhr verkehrt. Google Maps rechnet 48 min für die 15 km zum Hafen von Locmariaquer, aber angesichts des begrenzten Fahrplanangebots, plane ich  lieber ordentlich Puffer ein, zumal man laut Betreiber 20 min vor Abfahrt am Anleger sein soll.<br />
Das erste Drittel des Wegs kenne ich zum Glück schon vom gestrigen Heimweg und muss dort keine Sorge haben, mich zu verfahren, dann geht es Richtung Südosten zum Golfe du Morbihan. Unterwegs bei Kerouarc’h führt der Weg an einer alten Gezeitenmühle vorbei.<br />
140<br />
<a href="https://postimg.cc/WhJrDBNt"><img src="https://i.postimg.cc/dt59fFgR/IMG-20260706-085818.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Da es unterwegs keine größeren Zwischenfälle gab, bin ich reichlich zu früh am Hafen und setze mich noch ein wenig bei der kleinen Bar am Hafen, auch wenn es eigentlich noch etwas früh für Cidre ist.<br />
141<br />
<a href="https://postimg.cc/WFQmWXcg"><img src="https://i.postimg.cc/VvN7NV7G/IMG-20260706-091728.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Etwas vor Plan legt das Boot nach Gavrinis ab. <br />
142<br />
<a href="https://postimg.cc/ppn89wWm"><img src="https://i.postimg.cc/4NW10GjQ/IMG-20260706-094402.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Bötchen wäre wohl der bessere Ausdruck. Für die Handvoll Fahrgäste reicht ein kleines Modell aus den 1960er Jahren. Mit mir an Bord sind einige französische Rentner mit Enkelkindern und der Inbegriff eines französischen Hipsterpärchens. Diese Bootsverbindung hat massiv meine Reiseplanung beeinflusst, denn Saisonstart war erst gestern. Deshalb und wegen des größeren Fahrplanangebots beim Tire-Bouchon habe ich die erste Juliwoche gewählt, bevor am 14. Juli traditionellerweise viele Franzosen in Urlaub fahren.<br />
143<br />
<a href="https://postimg.cc/2VBvqskL"><img src="https://i.postimg.cc/4NW10GjP/IMG-20260706-094631.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Richtung Süden liegt der Ausgang des Golfe du Morbihan zum offenen Atlantik.<br />
144<br />
<a href="https://postimg.cc/tYVP1Kqx"><img src="https://i.postimg.cc/5NsmrJDn/IMG-20260706-095318.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Nach gut 15 min hat unser Boot die kleine Insel Gavrinis erreicht. <br />
145<br />
<a href="https://postimg.cc/RNnf3kSt"><img src="https://i.postimg.cc/Kv05WbC0/IMG-20260706-100336.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Warum meine Mitreisenden und ich unbedingt auf dieses kleine unbewohnte Eiland wollen, erfahrt ihr dann im finalen Teil des Reiseberichts.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 18:45:20 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729413</wfw:commentRss><dc:creator>Bahne aus Leidenschaft</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nanu?! Umgekehrte Wagenreihung gibt's immer noch?!</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Huhu.</p>
<p>Da staunt der Fachmann. Und der Laie wundert sich. </p>
<p>Da lungere ich am frühen Morgen am Osnabrücker Hauptbahnhof herum. Und beschließe, mir ICE 920 anzuschauen. Der hat satte Verspätung, was aber nichts besonderes ist.</p>
<p>Ich studiere derweil die Anzeige am Bahnsteig. Ein Wagen ist ausge-x-t. Und die erste Klasse führt, steht da. Ist ja immer wichtig, wenn man eine Frage an den Zugchef hat. Hab ich heute mal nicht und so schaue ich entspannt und nur verwundert drein, als die Fuhre statt mit Wagen 12 führend mit Wagen 1 vorne angeschüsselt kommt. </p>
<p>Und ich stelle fest: hey, das Thema falsche Wagenreihung ist irgendwie aus der öffentlichen Diskussion verschwunden. Erstaunlicherweise gibt's die dann aber wohl immer noch! Nun wüßte⁹ ich nicht, wo der Zug kurzfristig gestürzt worden sein könnte. Und überhaupt ist mir im Fahrtverlauf weder Köpfen, noch ein genutztes Gleisdreieck oder ein angesteuerter Sackbahnhof in Erinnerung. </p>
<p>Ich vermute also ganz stark, dass der schon ab Frankfurt mit der 2. Klasse führend war. Und staune, dass das über Stunden nicht behoben wird. Falls es denn wer merkt und wen stört. Bahnexpert übernimmt die falsche Reihung ebenfalls. </p>
<p>In Osnabrück standen Plebs und Pöbel jedenfalls anzeigentechnisch korrekt hinten, trauten sich aber nicht in die 1, sondern eierten außen am Zug lang bis hinter den Buckelspeisewagen - was bei Frau Zugchefin, die längst zur Abfahrt geträllert hatte, nicht soooo gut ankam. </p>
<p>Und so stellt man verwundert fest, dass es der Moloch DB stets auf's neue schafft, völlig unnötig Unbill zu stiften. Selbst Sonntags um 5.40 Uhr in der Provinz. Faszinierend ...</p>
<p><br />
Schöne Grüße von jörg </p>
<p>der des Abhängens hier jetzt überdrüssig ist und nun mit der Nordwestbahn Richtung Bramsche flüchtet, um dann mit Bus nach Huntlosen zu scheppern, wo ein Zug nach Wilhelm sein Hafen parat stehen soll.</p>
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<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 05:26:42 +0000</pubDate>
<category>Aktueller Betrieb</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729394</wfw:commentRss><dc:creator>Der Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sammelthread: Fahrgastrechte</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben in diesem Thread alle Beiträge zum Thema &quot;Fahrgastrechte&quot; angepinnt. Wer hierzu Informationen sucht, findet so alle Beiträge gesammelt an einer Stelle.</p>
<p><br />
Das ICE-Treff-Team.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 00:20:24 +0000</pubDate>
<category>Sammelthreads</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729392</wfw:commentRss><dc:creator>Administrator</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Verkehrsminister Schneider entlassen</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>laut <a href="https://www.bild.de/politik/inland/bild-exklusiv-merz-wirft-verkehrsminister-patrick-schnieder-raus-6a62eca4efccf0c0d5537692">https://www.bild.de/politik/inland/bild-exklusiv-merz-wirft-verkehrsminister-patrick-sc...</a> ist der Verkehrsminister Schneider entlassen worden <br />
Der Nachfolger soll Fritz Güntzler werden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
nscharrn</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 06:22:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729346</wfw:commentRss><dc:creator>nscharrn</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Frage Laufweg zwischen Fulda und Frankfurt via Aschaffenburg</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zusammen,</p>
<p>wie wird zwischen Fulda und Frankfurt via Aschaffenburg aktuell gefahren - wird in Würzburg kopfgemacht?</p>
<p>Danke<br />
Nscharrn</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 16:46:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729334</wfw:commentRss><dc:creator>nscharrn</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Beobachtungen zwischen Köln und Hagen/Dortmund</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Bahn sich ja bezüglich <a href="https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-duesseldorf-de/presseinformationen-regional/DB-InfraGO-schliesst-Korridorsanierung-zwischen-Hagen-Wuppertal-und-Koeln-puenktlich-ab-13971502">des pünktlichen Endes der „Korridorsanierung“ selbst feiert</a>, konnte ich in den letzten zwei Wochen mehrfach die Strecken Köln-Solingen-Wuppertal-Hagen-Dortmund (im Fernverkehr, in beide Richtungen) befahren. Folgende subjektive Beobachtungen konnte ich dabei machen:</p>
<p>- Die „problematische“ Brücke bei Opladen und die daraus folgende, nur eingleisige Nutzung der Strecke zwischen Solingen und Opladen ist regelmäßig „nur“ für fünf bis sieben Minuten Verspätung verantwortlich.<br />
- Zwischen Solingen und Hagen sind dagegen bei meinen Fahrten regelmäßig „Langsamfahrstellen“ zu beobachten gewesen, die je Fahrt zwischen zehn und dreißig Minuten zusätzliche Verspätung produziert haben. Ob diese durch technische Gründe, tatsächlich echte Langsamfahrstellen oder durch hohe Streckenauslastung bedingt waren, ließ sich nicht klären. Es waren nach meiner Beobachtung immer die gleichen Stellen.<br />
- Die Bahnhöfe Wuppertal und Hagen sorgen für Verspätung: Bei jeder Fahrt stand man mehrere Minuten vor den Bahnhöfen und musste auf Einfahrt warten,<br />
- In Hagen fehlen aktuell durch die Sanierung des Hauptbahnhofs Hagen Gleise für die Zahl der Züge: bei jeder meiner Fahrten gab es durch belegte Gleise in Hagen zwischen sieben und zehn Minuten Verspätung.<br />
- Auch zwischen Hagen und Dortmund scheint – auch wenn die Strecke nicht Teil der „Korridorsanierung“ war – mehr Probleme als vor der „Korridorsanierung“ zu geben: War zuvor die zwischen dort problematische „Ruhrbrücke“ für zwei bis drei Minuten Verspätung verantwortlich zu sein, sammelt man aktuell zwischen Hagen und Witten weitere zehn Minuten Verspätung ein.<br />
- An zahlreichen Streckeabschnitten zwischen Hagen und Solingen liegen noch neue/ unverbaute Baumaterialien, soweit sich dies aus dem Zug erkennen ließ auch häufig nur schlecht gesichert und zum Teil auch eher „unordentlich“ gelagert. Das lässt vermuten, dass hier entgegen der &quot;Jubelmeldung&quot; noch gebaut wird (auch Baugeräte/ Baumaschinen sind bis heute zu sehen).</p>
<p>In Summe hatte ich bei keiner meiner Fahrten unter 35 Minuten zusätzliche Verspätung auf der Strecke gesammelt; soweit ich das auch für andere, von mir nicht genutzte Züge beobachten konnte, muss man aktuell sinnvollerweise von mindestens 30 Minuten zusätzlicher Verspätung auf der Strecke Köln - Hagen ausgehen (zwischen Dortmund und Hagen noch mal mindestens 5 Minuten mehr); es ist aber auch nicht ungewöhnlich, wenn es mal 50 oder 60 Minuten zusätzliche Verspätung werden. Die meisten Reisenden haben dies aber verhältnismäßig entspannt ertragen.</p>
<p>Was ich mich jedoch frage: Wie kann so eine quasi „<a href="https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-duesseldorf-de/presseinformationen-regional/DB-InfraGO-schliesst-Korridorsanierung-zwischen-Hagen-Wuppertal-und-Koeln-puenktlich-ab-13971502">Jubelmeldung</a>“ seitens der DB veröffentlicht werden, wenn a) noch am 10.Juli erkennbar war, dass hier nichts pünktlich fertig wird und b) auch zwei Wochen nach „pünktlichem“ Abschluss vieles nur halbfertig ist und scheinbar auch mehrere Sanierungsarbeiten nicht „abgestimmt“ gelaufen sind, sodass man nun ehrlicherweise mehr Probleme auf der Strecke hat als vorher? Wieso wird hier DB Fernverkehr nicht rebellisch, denn Umlaufpläne geraten durch die zusätzlichen Verspätungen auf der Strecke ja auch in Gefahr? Oder sind meine Beobachtungen alles nur Zufall und nur ich habe diese „Probleme“?</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:26:47 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729328</wfw:commentRss><dc:creator>Torpedo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Preisanpassung bei Call a Bike für Bahn Bonus Silber</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Callabike wird auch schlechter</p>
<p>----</p>
<p>Preisanpassung bei Call a Bike</p>
<p>danke, dass du im BahnBonus Statustarif mit Call a Bike flexibel unterwegs bist. Wir passen den Preis sowie die Taktung für die Abrechnung an. BahnBonus übernimmt weiterhin die Grundgebühr und du kannst mit 30 Freiminuten pro Fahrt radeln.</p>
<p>Das ist neu ab 3. August 2026:</p>
<p>Nach den Freiminuten radelst du für 10 Cent pro Minute.<br />
Für maximal 10 Euro kannst du dir ein Call a Bike bis zu 24 Stunden ausleihen.<br />
Du kannst bis zu 4 Räder gleichzeitig entleihen. Ab dem zweiten Rad gilt der Starter-Preis.<br />
----</p>
<p>alles wieder sehr verschwurbelt informiert, was wohl wegfällt ist, dass man das Rad mehrfach am tag 30min.kostenlos liehen konnte</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729321</link>
<guid>https://www.ice-treff.de/index.php?id=729321</guid>
<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 18:47:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729321</wfw:commentRss><dc:creator>Beere</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sommerreise mit einem Korkenzieher ans Meer (2/5)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Teil bin ich mit leichten Komplikationen in die Normandie angereist: <a href="https://www.ice-treff.de/index.php?id=729217">https://www.ice-treff.de/index.php?id=729217</a></p>
<p><a href="https://postimages.org/"><img src="https://i.postimg.cc/qMZKvgQG/Karte-Carnac.png" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Tag 2: (Cherbourg –) Granville – Dol-de-Bretagne – Dinan<br />
Heute geht es von Cherbourg schon wieder weiter Richtung Bretagne. Mein Anschlusszug von Lison nach Granville kommt aus Caen in Form eines AGC.<br />
48<br />
<a href="https://postimg.cc/YGqYhj9n"><img src="https://i.postimg.cc/63C0bvNX/IMG-20260703-094159.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Die Kleinstadt Coutances besitzt eine hübsche normannische Kathedrale, die wir schon 2015 besichtigt haben, weshalb ich mir einen Aufenthalt spare. Ich hätte sie mir zwar gerne nochmal angeschaut, aber nicht bei dem hiesigen Fahrplan.<br />
49<br />
<a href="https://postimg.cc/YGqYhj9D"><img src="https://i.postimg.cc/tTF5vxHb/IMG-20260703-101922.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Bei Foligny trifft die Strecke aus Lison auf die aus Paris. Ab hier geht es für die letzten Kilometer mit spürbar höherer Geschwindigkeit weiter. Kurz vor 11 Uhr ist der Sackbahnhof von Granville erreicht. Hier habe ich jetzt etwas über 2 h bis zur Weiterfahrt. Diese sollte ich allerdings keinesfalls verpassen, wenn ich nicht weitere 7 h warten möchten.<br />
50<br />
<a href="https://postimg.cc/dktrLD1f"><img src="https://i.postimg.cc/85LHX6VT/IMG-20260703-104748.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>So sieht der hübsche Bahnhof ohne meinen Zug aus, der sich zügig in die Abstellung verabschiedet hat.<br />
51<br />
<a href="https://postimg.cc/phXzpyT4"><img src="https://i.postimg.cc/4dp529Tf/IMG-20260703-104846.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Am Vorplatz lerne ich auf einer Infotafel, dass Granville früher mal eine Industriestadt war und die Besitzer den bekannten Namen Dior trugen. Der große französische Modeschöpfer Christian Dior enstammte dieser Familie und hatte wohl keine Lust mehr auf das Geschäft mit Guano und sonstigem Dünger.<br />
Die Altstadt liegt auf einer langen, schmalen Felsenhalbinsel, an deren Beginn das Casino liegt. Granville nennt sich selbst „Monaco du Nord“, jedoch nicht nur wegen des Kasinos und der Küste, wie ich später lernen werde.<br />
52<br />
<a href="https://postimg.cc/ygYckWd2"><img src="https://i.postimg.cc/sX5cHhRf/IMG-20260703-111504.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>So sieht es Richtung Festland aus. Der dank der Ebbe wachsende Strand zieht schon erste abgehärtete Badegäste an und würde auch mein Interesse wecken, wenn ich mehr Zeit hätte. In den nächsten Tagen werde ich zum Glück noch mehr Gelegenheiten für Strandbesuche bei höheren Temperaturen und mit leichterem Gepäck haben. <br />
 53<br />
<a href="https://postimg.cc/vgHfcDTR"><img src="https://i.postimg.cc/DZ1gpXKz/IMG-20260703-112258.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Und so sieht es Richtung Halbinselspitze aus.<br />
54<br />
<a href="https://postimg.cc/jwdPLC2Y"><img src="https://i.postimg.cc/zBTj2g1v/IMG-20260703-112614.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Einen kleinen Hafen mit Fischerbooten und Fährverbindungen zu den Kanalinseln gibt es auch hier.<br />
55<br />
<a href="https://postimg.cc/R6VKNqhz"><img src="https://i.postimg.cc/rm5JZrLz/IMG-20260703-114620.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Hier in der Altstadt weht sogar die monegassische Flagge und ich lerne, dass es auch einen bedeutenden dynastischen Bezug zwischen Granville und den Fürsten von Monaco gibt. Als 1731 das monegassische Fürstenhaus Grimaldi mit Fürst Antoine I. im Mannesstamm ausgestorben ist, folgten ihm seine Tochter und deren Ehemann, Jacques François Léonor Goyon, ein normannischer Adliger aus der Region von Granville auf den Thron. Die Nachfahren übernahmen den Namen Grimaldi von der Mutter und verloren erst eine Generation später in der Französischen Revolution ihre normannischen Besitzungen. <br />
56<br />
<a href="https://postimg.cc/mz2CthkR"><img src="https://i.postimg.cc/5083KCMH/IMG-20260703-115430.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Eigentlich würde ich heute, ein Freitag und somit Werktag, gerne noch ein Mittagsmenu mitnehmen, jedoch hat der Stadtrundgang länger gedauert als gedacht. Für ein schnelles Menu sollte es aber noch reichen. Sicherheitshalber gehe ich zur Bahnhofsbrasserie zurück, von der ich besser die notwendige Zeit zum Zug einschätzen kann. Das Essen ist ok, der Thunfischspieß ist für meinen Geschmack allerdings etwas zu gut durch.<br />
57<br />
<a href="https://postimg.cc/r0FxKzsq"><img src="https://i.postimg.cc/rm5JZrLR/IMG-20260703-122841.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Auch von der Stadtseite sieht der Art-Déco-Bahnhof mit Mosaikelementen hübsch aus.<br />
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<a href="https://postimg.cc/ftTmJkyW"><img src="https://i.postimg.cc/DZ1gpXKG/IMG-20260703-125323.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Wenig überraschend erfolgt auch meine Weiterfahrt in die Bretagne mit einem AGC. Es ist Freitagmittag und wohl auch deshalb ist der Zug sehr gut gefüllt. Eigentlich wäre das ja ein Argument für die beiden Regionen, mehr als drei Zugpaare am Tag zu bestellen.<br />
59<br />
<a href="https://postimg.cc/Fds371zs"><img src="https://i.postimg.cc/B62g7KGD/IMG-20260703-125404.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Im Téchnicentre werden die Régiolis für die wichtigere TER-Verbindung nach Paris gewartet.<br />
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<p>Nach Avranches zeigt sich plötzlich und unerwartet in Bildmitte der legendäre Mont-Saint-Michel am Horizont. Ich hätte ihn erst etwas später erwartet und ihn dadurch beinahe verpasst. Dort wo ich ihn erwartet hätte, waren dann Hügel im Weg. Der berühmten Klosterinsel verdankt die Strecke im Abschnitt Foligny – Pontorson-Mont-Saint-Michel zwei zusätzliche Zugpaare. TER Nomad bietet ein Zugpaar aus Paris zum Touristenmagnet im Watt an, das zwischen Paris und Foligny vereint mit einem Zugteil nach Granville verkehrt in Pontorson wendet und nach Granville zurückfährt, wo es eine lange Mittagspause bis zur Rückfahrt nach Paris verbringt. Für mich mal wieder typisch französisch und völlig unverständlich, dass in Pontorson gewendet wird und nicht 16 min weiter zum Bahnknotenpunkt Dol-de-Bretagne gefahren wird, wo Anschlüsse in drei Himmerlsrichtungen nach Rennes, Saint-Malô und Dinan bestünden. <br />
61<br />
<a href="https://postimg.cc/G8hGH9t4"><img src="https://i.postimg.cc/4dp529TQ/IMG-20260703-133316.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Die umständliche Besichtigung des Mont-Saint-Michels ohne Auto spare ich mir, denn – ihr ahnt es vielleicht schon – ich war 2015 schon mit der Familie dort. Stattdessen steige ich in besagtem Bahnknoten Dol aus und lasse meinen Zug nach Rennes weiterfahren. Hier bleiben mir nun fast 3 h Umsteigezeit. Ich hätte es schlimmer treffen können, als in Dol, jedoch wäre mir mehr Zeit in Granville für einen Strandbesuch oder eine frühere Ankunft in Dinan lieber gewesen.<br />
Dol ist ein Kleinstädtchen mit hübscher Altstadt, das seinen Teil von den Touristenmassen zum Mont-Saint-Michel abkriegt. 2015 waren wir hier für unserer Besichtigung von Mont-Saint-Michel auf dem Campingplatz, der aber inzwischen verschwunden zu sein scheint. <br />
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<a href="https://postimg.cc/ZBKpC0nB"><img src="https://i.postimg.cc/C1bNrqVN/IMG-20260703-141355.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>An die für das Städtchen etwas überdimensioniert wirkende gotische Kathedrale mit unvollendetem Nordturm kann ich mich noch gut erinnern. Gegenüber gibt es ein Museum zum Bau gotischer Kathedralen, in dem wir damals nicht drin waren. Das hole ich nun nach, bin aber am Ende nicht so begeistert davon. Alternativ hätte ich auch 2 km vom Bahnhof aus stadtauswärts einen großen Menhir anschauen können. Da waren wir aber damals und bei der knalligen Sonne 2 km über Felder latschen reizt mich nicht so besonders. In den kommenden Tagen erwarten mich mir noch mehr als genug Menhire.<br />
63<br />
<a href="https://postimg.cc/zbXKV3vH"><img src="https://i.postimg.cc/mD7wpHGj/IMG-20260703-142909.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Um 16.40 Uhr bin ich zurück am Bahnhof. Die über 200 km lange Strecke von Lison nach Lamballe entlang der Kanalküste ist heute effektiv drei- oder sogar viergeteilt. Erster Abschnitt ist der normannische von Lison nach Foligny, auf dem die etwas dichter getakteten TER von Caen nach Granville fahren. Dann folgt der spärlich befahrene Abschnitt über die Grenze bis Dol. <br />
64<br />
<a href="https://postimg.cc/jwgNNKnx"><img src="https://i.postimg.cc/90VB6QW7/IMG-20260703-164036.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Von Dol fahren bretonische Schwarz-Weißwale nach Dinan mit ordentlicher Taktung im Berufsverkehr und den typisch französischen langen Taktlücken am Mittag, in die ich geraten bin.<br />
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<a href="https://postimg.cc/N9JTTY2g"><img src="https://i.postimg.cc/L5RVc8HZ/IMG-20260703-164220.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Kurz nach der Abfahrt ist nochmal Dol mit der Kathedrale zu sehen.<br />
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<a href="https://postimg.cc/ygQ99B3Y"><img src="https://i.postimg.cc/T1Gcz3Rm/IMG-20260703-165013.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Nicht mehr weit kann es zu meinem Tagesziel Dinan sein, als wir die Rance überqueren, in der  offensichtlich gerade Ebbe herrscht. Die Bucht von Sant-Malô hat mit bis zu 12 m Differenz  den stärksten Tidenhub Frankreichs, wie ich bei meinem Besuch dort 2023 eindrucksvoll beobachten konnte ( <a href="https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?030,10841566">https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?030,10841566</a> ), weshalb es kein Zufall ist, dass am Mündungstrichter der Rance das weltweit erste Gezeitenkraftwerk errichtet wurde.<br />
67<br />
<a href="https://postimg.cc/Ty4jQ1tn"><img src="https://i.postimg.cc/mDbdLFMp/IMG-20260703-170802.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Tatsächlich ist wenige kurz darauf Dinan erreicht. Das Empfangsgebäude aus dem Jahr 1931 ist ziemlich spannend gestaltet. Wegen Gegenlicht am Abend hier Bilder vom nächsten Morgen mit bewölktem Himmel:<br />
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<a href="https://postimg.cc/mzXMMR1w"><img src="https://i.postimg.cc/GtrjWmcZ/IMG-20260704-073657.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>In westlichen Seitenflügel ist ein lokales Bahnmuseum untergebracht, das ziemlich geschlossen wirkt, aber angeblich bei meiner Ankunft noch fast eine Dreiviertelstunde geöffnet gehabt hätte. Da hätte ich mich wohl im Voraus besser informieren müssen. <br />
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<a href="https://postimg.cc/BLYDDsPp"><img src="https://i.postimg.cc/j2KhpSsp/IMG-20260704-073737.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Das Wandfresko in der Haupthalle zeigt, dass Dinan 1931 ein Bahnknoten war, eine längst veraltete Info. Nach Dinard ans Meer geht es heute nur noch im Bus.<br />
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<a href="https://postimg.cc/gXSRRdL0"><img src="https://i.postimg.cc/zv5ksGJT/IMG-20260703-184740.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Auch ohne Bahnmuseum ist Dinan sehr sehenswert. 2015 waren wir eher kurz auf der Durchreise her, was Lust auf einen etwas längeren Aufenthalt gemacht hat. Fangen wir an mit der Burg der bretonischen Herzöge an der Stadtmauer.<br />
71<br />
<a href="https://postimg.cc/G87YYrTt"><img src="https://i.postimg.cc/br8R7wzx/IMG-20260703-190940.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Wenn ich die Infotafeln richtig verstehe, wurde die Hauptstraße in der Altstadt noch zusätzlich mit passenden Fachwerkhäusern, die von anderswo hierhin versetzt wurden, nach der Art eines Freilichtmuseums aufgehübscht.<br />
72<br />
<a href="https://postimg.cc/xJxHHYNq"><img src="https://i.postimg.cc/Vv1FxkY9/IMG-20260703-191934.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Durch die Porte du Jerzual kommt man runter an die Rance zum Hafen.<br />
73<br />
<a href="https://postimg.cc/gXSRRdLw"><img src="https://i.postimg.cc/T1Gcz3Rc/IMG-20260703hier -193110.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Der Weg dorthin ist so steil wie pittoresk.<br />
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<a href="https://postimg.cc/YGnggkLF"><img src="https://i.postimg.cc/yxBTM8VL/IMG-20260703-193358.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Eigentlich hatte ich mir schon oben in der Innenstadt Restaurants angeschaut, aber hier unten hat es so viel Charme, dass ich hier bleibe. <br />
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<a href="https://postimg.cc/tZSPPynF"><img src="https://i.postimg.cc/j2KhpSs3/IMG-20260703-195604.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Eigentlich finde ich es blöd, auswärts Miesmuscheln zu essen, weil man die inzwischen auch wunderbar einfach und preiswert daheim in Deutschland selbst kochen kann, aber ich hatte heute einfach Lust darauf.<br />
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<a href="https://postimg.cc/njR77Z9v"><img src="https://i.postimg.cc/gjdKC2YB/IMG-20260703-202551.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>So sieht das Hafenviertel auf dem Rückweg von oben von der großen Brücke aus.<br />
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<a href="https://postimg.cc/dkHddvZR"><img src="https://i.postimg.cc/x8YPw10Z/IMG-20260703-214318.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Der bretonische ÖPNV auf Straßen sei hiermit auch noch gewürdigt. Ein wenig überrascht, noch kurz vor 22 Uhr in der bretonischen Provinz einen Überlandbus zu erwischen, bin ich schon.<br />
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<a href="https://postimg.cc/CBPDDYnH"><img src="https://i.postimg.cc/1XPKk39T/IMG-20260703-214840.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Tag 3: Dinan – Lamballe – Rennes – Quiberon – Auray<br />
Heute will ich an die Südküste der Bretagne wechseln, wofür ich wieder relativ früh raus muss. Die spärliche Taktung der Strecke von Dinan nach Lamballe lässt mir wenig Wahl. <br />
Rechts steht mein Baleine Richtung Saint-Brieuc, links am Hausbahnsteig der nach Dol. Mit Letzterem wäre ich gut 20 min schneller in Rennes gewesen, allerdings bevorzuge ich natürlich die unbekannte Strecke. Über Dol wäre ich auch noch später nach Rennes gekommen, allerdings fahren von Rennes nur wenige TER an die Südküste und die zahlreicher verkehrenden TGV sind mit den teuren Pflichtreservierungen für Interrailer suboptimal.<br />
Der Bahnhofsturm lässt kaum übersehen, wo ich mich gerade befinde. <br />
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<a href="https://postimg.cc/ft2XXZS5"><img src="https://i.postimg.cc/x8YPw1fr/IMG-20260704-073920.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Nach einer halben Stunde lasse ich meinen TER in Lamballe nach Saint-Brieuc weiterziehen. Da mir es in Dinan zu knapp für den Bäcker wurde, hätte ich die Viertelstunde Umsteigezeit gerne dafür genutzt, aber keinen in der Nähe gefunden. Stattdessen reicht es mir für einen schnellen Spaziergang Richtung historischen Ortskern, der auch nett aussieht. Mir war der Ortsname nur bekannt von der Madame de Lamballe, einer bedeutenden Hofdame von Königin Marie Antoinette, die ebenso wie diese in der Französischen Revolution auf der Guillotine starb. Ob diese Hochadlige vom Hof in Versailles den namensgebenden Ort aber überhaupt mal besucht hat, wage ich aber zu bezweifeln.<br />
80<br />
<a href="https://postimg.cc/LYCffRgN"><img src="https://i.postimg.cc/MHxYCp62/IMG-20260704-081915.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Mein Anschlusszug auf der Hauptstrecke Brest-Rennes ist wieder ein Omneo, diesmal aber von Breizhgo statt Nomad.<br />
81<br />
<a href="https://postimg.cc/8JKWWDfy"><img src="https://i.postimg.cc/1XPKk3mZ/IMG-20260704-082539.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Die 1. Klasse hier ist im Vergleich zu der bei Nomad eher spartanisch und bietet wenig Mehrkomfort zur 2. Klasse, im Anschlusszug von Rennes nach Auray werde ich aber wegen der hohen Auslastung noch froh darüber sein.<br />
82<br />
<a href="https://postimg.cc/S2T88qYT"><img src="https://i.postimg.cc/NFYx3jsc/IMG-20260704-082642.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Nach knapp einer Stunde ist die geschäftige Hauptstadt der Bretagne Rennes erreicht.<br />
83<br />
<a href="https://postimg.cc/V0JtWTXq"><img src="https://i.postimg.cc/hvr0cRj5/IMG-20260704-092246.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Kein Wasserrutschenpark, es ist ein Hauptbahnhof.<br />
84<br />
<a href="https://postimg.cc/H8rM9Kb0"><img src="https://i.postimg.cc/7hVNwr6R/IMG-20260704-093208.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Rennes ist auch einen Besuch wert, aber den habe ich schon 2023 absolviert. Die gut 20 min Umsteigezeit kann ich erfolgreich für den Frühstückskauf nutzen. <br />
Offensichtlich wollen viele Bretonen das tolle Wetter für einen Samstag am Meer nutzen, der nächste Omneo Richtung Quimper ist brechend voll.<br />
Nach einigen Kilometern in der Nachbarregion Pays de la Loire wird beim Bahnknoten Redon mit dem Grenzfluss Vilaine wieder die Grenze zur Bretagne überquert, wobei sich viele Einwohner des angrenzenden Départements Loire-Atlantique eigentlich historisch begründet als Bretonen sehen und nicht als Teil des noch relativ jungen Kunstproduktes Pays de la Loire.<br />
85<br />
<a href="https://postimg.cc/y3DRy50T"><img src="https://i.postimg.cc/sxcJsCXb/IMG-20260704-101833.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Direkt am Bahnhof von Redon liegen Kirche und eine Schule, die eher wie Schlösschen aussieht.<br />
86<br />
<a href="https://postimg.cc/gLxhH53H"><img src="https://i.postimg.cc/Wzn7Tc3C/IMG-20260704-101904.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Schon um 11 Uhr erreiche ich mein Tagesziel und Basis für die nächsten Tage, Auray. Raue Menschenmassen steigen von meinem TER in den nach Quiberon um. <br />
87<br />
<a href="https://postimg.cc/gLxhH53D"><img src="https://i.postimg.cc/6q0htx3D/IMG-20260704-110321.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Dort möchte ich heute auch noch hin, aber erstmal nutze ich die Möglichkeit, schon jetzt bei meiner Gastfamilie einzuchecken und mein Gepäck loszuwerden. Bei der Gelegenheit leihe ich auch direkt mein Fahrrad für die nächsten Tage aus. Eigentlich benötige ich es erst morgen, aber morgen hat das Fahrradgeschäft Ruhetag und dann muss ich mich heute Abend nicht stressen, vor Ladenschluss nach Auray zurückzukommen.<br />
Der Tire-Bouchon fährt seit 1985 im Sommer zur Entlastung der einzigen Straße auf die Halbinsel Quiberon, nachdem der Personenverkehr 1972 eingestellt worden war. Wörtlich übersetzt bedeutet der Name „Korkenzieher“, wobei „bouchon“ im Französischen viele Bedeutungen haben kann, neben „Korken“ auch „Stau“. Vor Ort habe ich die mir neue Erklärung gelesen, der Name beziehe sich auf die gewundene Trassierung. Dafür finde ich sie aber eigentlich ziemlich geradlinig. <br />
Von Bildern hätte ich eigentlich eine Blauwalschule erwartet, es ist dann aber doch ein Vertreter der Landplage AGC, dessen Kapazität heute sehr notwendig ist. Am Endbahnhof Quiberon verlässt die Urlaubermeute den Zug.<br />
88<br />
<a href="https://postimg.cc/bSZn9M1g"><img src="https://i.postimg.cc/hvr0cRjk/IMG-20260704-125251.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Die Fahrt war rustikal wie auf manch anderen französischen Nebenstrecken mit kapitalen Schienenstößen. Eine erfreuliche Überraschung ist deshalb diese Infotafel zur anstehenden Kernsanierung im kommenden Winter, womit der Erhalt langfristig gesichert sein dürfte. Ich bin gespannt, ob der Zugverkehr danach aufs komplette Jahr ausgeweitet wird, habe aber meine berechtigten Zweifel.<br />
89<br />
<a href="https://postimages.org/"><img src="https://i.postimg.cc/5y3mbWyM/IMG-20260704-125520.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Quiberon ist ein klassischer Badeort. Mir reicht ein Rundgang zum Hafen und eine Galette, die herzhafte Schwester des Crêpe, auf dem Markt. Danach gehe ich wieder zum Bahnhof zurück.<br />
90<br />
<a href="https://postimg.cc/FkYSVq0W"><img src="https://i.postimg.cc/hvr0cRvB/IMG-20260704-131717.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Obwohl es nur Saisonverkehr gibt, hat der Bahnhof ein geöffnetes Reisezentrum. Für die vielen Urlauber sicher eine nützliche Einrichtung. Neben dem Quellverkehr von Quiberon selbst gibt es zahlreiche Umsteiger zur Fähre zur vorgelagerten Insel Belle-Île-en-Mer. Im Gegensatz zu Norddeich oder Dagebüll Mole müssen die Urlauber allerdings 1 km durch den Ort zum Hafen laufen.<br />
91<br />
<a href="https://postimg.cc/ctv3Bjfk"><img src="https://i.postimg.cc/gjDKmbjp/IMG-20260704-134050.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>In die Gegenrichtung ist am frühen Nachmittag deutlich weniger los. <br />
92<br />
<a href="https://postimg.cc/CnR8stbQ"><img src="https://i.postimg.cc/yxPTsCxs/IMG-20260704-134134.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Ich vermute, dieser Aufkleber weist auf den Einsatz von Biodiesel bei den Zügen des Tire-Bouchon ein, jedoch muss ich mangels Bretonischkenntnissen raten. Wenn sich ein Kenner keltischer Sprachen hier im Forum rumtreibt, darf er gerne übersetzen. Obwohl nur eine einstellige Prozentzahl der Bevölkerung um Auray bretonisch spricht, sind hier viele zweisprachige Schilder und Ähnliches zu finden.<br />
 93<br />
<a href="https://postimg.cc/SYn9f5c5"><img src="https://i.postimg.cc/J0qQMC01/IMG-20260704-135243.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Schon einen Halt später in Saint-Pierre-Quiberon verlasse ich den Zug schon wieder.<br />
94<br />
<a href="https://postimg.cc/JHsX5gjv"><img src="https://i.postimg.cc/hvr0cRvD/IMG-20260704-135329.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Die Gleise hier schreien förmlich nach der kommenden Sanierung. Viel vom Schienenkopf ist nicht mehr übrig. Erstaunlich, dass da noch bis zu 10 Zugpaare pro Tag drüberfahren. <br />
Auch hier sind die Rasenflächen wieder erschreckend trocken.<br />
95<br />
<a href="https://postimg.cc/9wD9YSG3"><img src="https://i.postimg.cc/Hn2td1nL/IMG-20260704-135445.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>96<br />
<a href="https://postimg.cc/QKF7JPpG"><img src="https://i.postimg.cc/gjDKmbjJ/IMG-20260704-135507.jpg" alt="[image]"  /></a></p>
<p>Hier wird es Zeit für einen Schnitt. Im nächten Teil erwarten euch dann eine wilde Küste, Bilder vom Tire-Bouchon und viiiiiiele alte Steine.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 16:12:52 +0000</pubDate>
<category>Reiseberichte</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729314</wfw:commentRss><dc:creator>Bahne aus Leidenschaft</dc:creator>
</item>
<item>
<title>(ZM:) Dem Railjet fliegt ne Tür weg ...</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hey.</p>
<p>Frei nach Spliff: da fliegt mir doch das Blech wech. </p>
<p><a href="https://m.youtube.com/watch?v=auYFE82GSsg">https://m.youtube.com/watch?v=auYFE82GSsg</a></p>
<p>Eine Tür des Railjets hatte die Nase voll und sich kurz nach Abfahrt in Venezia verabschiedet. Praktischerweise war der Wagen eh schon gesperrt wegen Technikmalaisen. Soll ein Zug von der neueren Generation gewesen sein - da wundert das auch nicht weiter. Von klugen Ingenieuren erfundene Fahrzeuge zeichnen sich ja dadurch aus, dass sie von Kinderkrankheiten nahtlos zu Altersschwäche mutieren. Und manch Karre fällt nur deswegen nicht auseinander, weil die Bauteiie nicht wieder den Ingenieuren in die Hände fallen wollen. </p>
<p>Blaschi meint: da muss man aus Sicherheitsgründen erstmal ab jetzt, also sofort, alle Railjets stilllegen. So ein Spaß mit Großstilllegung hatten wir ja schon länger nicht mehr; vermisse das etwas hierzulande.</p>
<p>Zur Verlustmeldung der Tür geht's hier: </p>
<p><a href="https://www.tz.de/muenchen/region/railjet-verliert-bei-voller-fahrt-tuer-wagen-war-abgesperrt-94409150.html">https://www.tz.de/muenchen/region/railjet-verliert-bei-voller-fahrt-tuer-wagen-war-abge...</a></p>
<p><br />
Schöne Grüße von jörg </p>
<p>der hier im Metro... äh im DB-RE 2 staunt: mehr Schaffner als beim Metronom. Zu dritt werkeln sie hier rum. Und nur 2 Minuten Verspätung in Suderburg. Hammer.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 13:36:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines Forum</category><wfw:commentRss>https://www.ice-treff.de/index.php?mode=rss&amp;replies=729307</wfw:commentRss><dc:creator>Der Blaschke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>(PM:) Start-Mitte gibt Weserbahn auf ...</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo.</p>
<p>Ein Laden namens Start am Ende: wegen einer technischen Störung an einem Zug (sic!) stellt Start-Mitte bis 2.8. den Zugverkehr auf der Weserbahn Löhne &lt;==&gt; Hameln ein. </p>
<p><br />
<a href="https://start-ni-mitte.de/aufgrund-von-einer-technischen-stoerung-am-zug-entfallen-die-zuege-der-rb-77-von-samstag-18-07-bis-montag-20-07-2026/#single-post-title">https://start-ni-mitte.de/aufgrund-von-einer-technischen-stoerung-am-zug-entfallen-die-...</a></p>
<p>Nicht wundern ob des Links, dass da andere Daten stehen. Und auch nicht wundern, dass der Navigator, in den man schauen soll, teilweise die Züge als fahrend erkennt. </p>
<p><br />
Wie tönte die LNVG doch bei der gemeinsamen Ausschreibung mit dem Heidenetz: durch gemeinsamen Betrieb lassen sich Synergien schaffen. Da muss man sagen: das ist gelungen - im Heidenetz macht's Start ja auch nicht sonderlich besser ... </p>
<p>Nun ja, es gibt aber tatsächlich Leute, die glauben, dass ab August, wenn die Bude auf DB Regio umgeflaggt wird, es dann besser wird. Na dann ... </p>
<p>Neulich war ich in Soltau gestrandet. Da traf ich auf eine Schweizerin, die sich maßlos aufregte, dass der Zug nach Munster(Örtze) ausfalle, der Ersatzbus nirgends zu sehen sei und der nächste Zug erst in 2 Std fahre. Ich mußte ihr dann erklären, dass das hier nicht die Schweiz ist. Und rund um Soltau die Eisenbahn kein ernstzunehmendes Verkehrsmittel ist, sondern Bespaßungsprogramm für die Ärmsten der Armen, die kein Auto haben. Oder für verwegene Abenteurer. Ich verwies auf REWE und den Bäcker um die Ecke und dass es in Munster außer Munition, die man vernichtet, ohnehin nichts zu sehen gibt. Und 2 Std Pause in Soltau bei schönstem Wetter herrlich entschleunigend sein könne - genau richtig für Schweizer -; eine Sitzbank steht schön im Grünen direkt am Baum. Urig. </p>
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Nun, an der Weser wird es dann erstmal der Bus sein. Der braucht nur ne Dreiviertelstunde länger. Da sollte man den zigfach so teuren Bahnverkehr mal generell hinterfragen; für dasselbe Geld läßt sich vmtl ein 20 Min-Bustakt einführen ... </p>
<p>Schöne Grüße von jörg </p>
<p>an dem in Hannover gerade die Einheit 1815 des ICE L leer vorbei fuhr. Vorhin richtete DB Regio auf jetzt seinem RE 2 in Hannover auch schon wieder Aufruhr aus wegen außerplanmäßigem Parktausch der Züge aus Uelzen und Göttingen, die jeweils dorthin statt durch fuhren. Zitat eines DBlers: &quot;Warum das so ist, wissen wir auch nicht.&quot; Selbstredend gab es am Bahnsteig dann das übliche Kommunikationsdurcheinander. Oder wie es ein Fahrgast seiner Frau erklärte: &quot;Sowas geht nur als Stastsbetrieb. In der freien Wirtschaft wär der Laden längst pleite.&quot; Wollte ihm ja erst erklären, dass er das als Staatsbetrieb auch ist. Hab dann aber doch lieber erstmal das WC getestet und die Anzeigen und so. </p>
<p>Pause in Hannover beendet; genug geschrieben. Statt nach Elze fahr ich dann mal nach Uelzen. Und wenn ich Lust habe, mit RE 3 und RE 4 (kann ja in Hamburg im Zug bleiben) über Bremen nach Hause.</p>
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<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 12:20:02 +0000</pubDate>
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