Prognose sind bekanntlich schwierig... (Allgemeines Forum)

Holger2, Freitag, 20.11.2020, 01:05 (vor 6 Tagen) @ Bronnbach Bhf

Genau das ist zur Kapazitätserhöhung für den GV in der Tat geplant. Gen
Neu wäre dann in Mannheim (aus Norden kommend):
Ankunft Minute 39: L20/22
Ankunft Minute 44: L47/L82

Hi,
grundsätzlich ist das machbar, ohne die Linie 20/22 nördlich von Frankfurt zu ändern, es würden in Frankfurt jedoch alle Puffer entfallen. Was ich nicht ganz verstehe: Zwischen F.Flughafen und Mannheim ist die derzeitige Fahrlage derLinie 22 auch deswegen so gewählt, damit die S7 nicht nochmal überholt werden muss. Die neue Fahrlage bringt auf jeden Fall eine größere Überholung in Groß Gerau mit sich.

Frankfurt an :58 / ab:02
Mannheim an :39 / ab:41

Damit stellt sich dann die Frage, inwieweit ein Taktknoten in Mannheim überhaupt noch sinnvoll ist. Grundsätzlich hat man dann ohne große Wartezeit immer einen Anschluss in jede Richtung:

Stunde 1
Linie 43 (Basel) :24/:26! - Linie 11 (München) :28/:30 - Linie 20 (Basel) :39/:41
Stunde 2
Linie 42 (München) :24/:26! - Linie 12 (Basel) :28/:30! - Linie 22 (Stuttgart) :39/:41

Etwas problematisch in diesem Beispiel die verzogenen Abfahrten Richtung Stuttgart und Karlsruhe. Den Clash mit der Linie 15 hätte eher die Linie 11, die sinnvollerweise vor Frankfurt um 4min beschleunigt würde (z.b. Auslassen Hanau)

Damit kann die L20 im Blockabstand hinter der L43 gen Basel Bad Bf verkehren. Die L20 soll neu in Basel SBB zur Minute 47 ankommen, die L43 und L12 sollen ab 2026 in den 30er Knoten in Basel SBB eingebunden werden. Möglich wird dies durch die Beschleunigung mit Fertigstellungd des Tunnel Rastatt und der Fertigstellung des ABS Gesamtabschnitts Müllheim (Baden) - Weil am Rhein.

Ja aber da ist doch das Problem: Um das zu erreichen, muss die Linie 43/12 um mindestens 24 Minuten beschleunigt werden. Das klappt durch o.g. Baumaßnahmen nie.
Der derzeitige Fahrplan hat in Basel Bad sicher 5 min Puffer, der Ausbau Haltingen - Basel spart max. 5min und der Tunnel Rastatt ebenso. D.h. es müsste der Halt in Offenburg / Baden - Baden entfallen und die Abfahrt in Mannheim muss um allermindestens 5 min vorverlegt werden. Das verwässert aber den Blockabstand auf der Rheintalbahn.
Dazu kommt, dass die Linie 20 den :30 - Taktknoten definitiv verpassen würde, insofern könnte diese Linie dann auch als langsame Linie alle genannten Zwischenbahnhöfe mitnehmen, was dann aber den Blockabstand bis Basel zunichte machen würde. Definitiv garantiert wäre eine sehr lange Standzeit in Basel.

Spannend wird es dann weiter nördlich, da die L20/22 durch die Trassenverschiebung südlich von Ffm einen Trassenkonflikt mit der L15 zwischen Ffm und Fulda bekommt.

Da liegt m.E. eine Verwechslung vor, siehe oben.

An eine Durchbindung von L22 und L47 von Stuttgart nach München rechne ich nicht. Der Abschnitt Ulm-Augsburg ist überlastet. Da wird man keine stdl. Takttrasse realisieren können. Man wird daher nur eine der beiden Linien nach München durchbinden können.

Das wäre m.E. auch kapazitätsmäßig zu viel. Noch ein Aspekt: Die Linie 22 und die Linie 42 liegen durch die Struktur sehr nahe beieinander. Aber sicherlich möchte man nach S21 zwischen Stuttgart und München gerne einen weitgehend gleichmäßigen 30 - Minutentakt anbieten. Das klappt eher mit der Linie 47.

*Zum Haltentfall bei der L22 am Flughafen Fernbf sei angemerkt, dass statt dessen die angedachten 2-stdl. Sprinter zwischen Hamburg und Ffm Hbf via Fernbf und Wallauer Spange nach Wiesbaden Hbf verkehren sollen, und für Kassel und Hannover den Haltentfall der L22 am Flughafen Fernbf kompensieren.

Das würde ja Sinn machen, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass ein solcher Kurzzug dann direkt über F.Süd und nicht über F. Hbf geführt würde.


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