Bitte unterscheide... (Fahrkarten und Angebote)

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 13.09.2016, 14:21 (vor 3540 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von J-C, Dienstag, 13.09.2016, 14:23

Ja, genau. Ich sehe ein Ticket, das mir verkauft wird so wie ich fahren möchte zu einem guten Preis. Aber ich denke mir "Hey, das ist ja unfair. Das buche ich nicht". Ich bitte dich!


...zwischen "ich gebe das ein, was ich fahren möchte und bekomme einen überraschend günstigen Preis" (Dein Beispiel) oder "Ich frickele so lange an den Eckdaten der Reise rum, hier noch ein Via, da ein Aufenthalt, hier ein Ausschluß, bis ich eine Lücke gefunden habe, und einen error fare provozieren kann".

Aufzeigende Grüße,
der Colaholiker


Und wie unterscheidest du im Zweifelsfall diese Zielgruppen?

Da werden keine Zielgruppen, sondern Sachverhalte unterschieden.

Das ist das erste. Das zweite ist, dass bei regulären Sparpreisen die DB möchte, dass diese auch genutzt werden. Der Kunde reagiert nicht falsch, wenn er diese tatsächlich nutzt.

Wenn man aber mittels abenteuerlichen Tricksereien eine Hin- und Rückfahrkarte als Einzelfahrt zusammenschustert, ist es dann was anderes. Man handelt wie der Hacker, der gezielt eine Schwachstelle im System sucht und nutzt, um dort sich Zugang zu verschaffen.

Und ich finde nicht, dass das ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen ist, es sieht nach zwei verschiedenen Sachen aus, aber am Ende ist es doch vom Prinzip her das selbe.

Im letzteren Fall wurde ganz einfach eine Schwachstelle ausgenutzt, um sich einen Vorteil zu erschaffen. Das geht schon in Richtung kriminelle Energie. Nein, ich will das nicht dramatisieren, aber ich will nur sagen, dass sowas ganz einfach nicht getan werden sollte und es etwas völlig anderes ist, als wenn man einen Sparpreis der DB nutzt.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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