Nun Offiziel das Aus für den IC (Allgemeines Forum)

BR401, Mittwoch, 28. Mai 2008, 13:31 (vor 4160 Tagen)
bearbeitet von BR401, Mittwoch, 28. Mai 2008, 13:35

Bahn zwingt Kunden in teure Züge

von Klaus Max Smolka (Frankfurt)
Die Deutsche Bahn wird den Intercity in seiner jetzigen Form abschaffen. Die Nachfolgezüge sollen dem ICE ähneln und damit voraussichtlich teurer sein. Damit wiederholt die Bahn eine altbekannte Preistaktik.

http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/:Bahn%20Kunden%20Z%FCgen/361174.html

Link funktioniert (bei mir) nicht! (owT)

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Mittwoch, 28. Mai 2008, 13:46 (vor 4160 Tagen) @ BR401

;-)

Neuer Link

BR401, Mittwoch, 28. Mai 2008, 13:54 (vor 4160 Tagen) @ Anoj 1

.......was zu erwarten war

Steffen ⌂ @, Mittwoch, 28. Mai 2008, 13:47 (vor 4160 Tagen) @ BR401

Etwas in der Art hatte ich ja mal vermutet (kanns leider nicht mehr nachweisen - gelöscht). Ich finde das nicht vollkommen falsch, habe allerdings die Befürchtung, dass die jetztigen IC einfach den ICE-Preis kosten werden, worüber sich höchstens die Betriebswirte der DB freuen dürften, und das auch nur kurzfristig.


P.S.: Dein Link funktioniert leider nicht :-(

--
[image]

.......was zu erwarten war

br 403, Ruhrpott, Mittwoch, 28. Mai 2008, 14:20 (vor 4160 Tagen) @ Steffen

und das auch nur kurzfristig.

Aber wieso denn nur kurzfristig? Werden die Leute dann direkt den "orig"

sorry!

br 403, Ruhrpott, Mittwoch, 28. Mai 2008, 14:21 (vor 4160 Tagen) @ br 403

ICE benutzen?

mfg Patrick

.......was zu erwarten war

Steffen ⌂ @, Mittwoch, 28. Mai 2008, 14:31 (vor 4160 Tagen) @ br 403

und das auch nur kurzfristig.


Aber wieso denn nur kurzfristig? Werden die Leute dann direkt den "orig"

Weil ich vermute, dass sich bei mittelfristig der Verkehr von den ICE wegverlagern wird (Konkurrenz-Züge, Nahverkehr, Auto, Flugzeug) weil sich viele die hohen ICE-Preise nicht gefallen lassen.

Bis diese Bewegung einsetzt sprudelt die Quelle allerdings.

--
[image]

.......was zu erwarten war

Maverick, Mittwoch, 28. Mai 2008, 14:53 (vor 4160 Tagen) @ Steffen

Weil ich vermute, dass sich bei mittelfristig der Verkehr von den ICE wegverlagern wird (Konkurrenz-Züge, Nahverkehr, Auto, Flugzeug) weil sich viele die hohen ICE-Preise nicht gefallen lassen.

Bis diese Bewegung einsetzt sprudelt die Quelle allerdings.

Ich habe an dieser "Bewegung" so meine Zweifel. Wenn die Preise für Öl, Kerosin, Diesel und Benzin weiter so steigen wie in den letzten Monaten, wird eine BC 50 und der ICE immer attraktiver. Auch wenn es bei der Bahn Preissteigerungen geben wird, werden die nach meiner Einschätzung lange nicht so stark ausfallen wie beim Öl.

@ Maverick: 100%ige Zustimmung! (owT)

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Mittwoch, 28. Mai 2008, 16:28 (vor 4160 Tagen) @ Maverick

:-)

.......was zu erwarten war

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Mittwoch, 28. Mai 2008, 17:26 (vor 4160 Tagen) @ Maverick

Ich habe an dieser "Bewegung" so meine Zweifel. Wenn die Preise für Öl, Kerosin, Diesel und Benzin weiter so steigen wie in den letzten Monaten, wird eine BC 50 und der ICE immer attraktiver. Auch wenn es bei der Bahn Preissteigerungen geben wird, werden die nach meiner Einschätzung lange nicht so stark ausfallen wie beim Öl.

Ich wage das wieder zu bezweifeln. Was wirklich attraktiv wird, sind Maßnahmen, die Transportkosten minimieren:

1. zu Hause arbeiten / studieren
2. Teleconferencing / Skypen
3. Umzug zu einem Ort, näher an der Arbeitsstelle oder wo man ansonsten oft sein muß.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Verkehrsstaus müssen etwas Tolles sein, sonst würden nicht alle mitmachen.

Schienenstrangen enden nicht bei einer Staatsgrenze, sondern bei einem Prellbock.

.......was zu erwarten war

Maikie75, Mittwoch, 28. Mai 2008, 21:12 (vor 4160 Tagen) @ Oscar (NL)

Las die Bahn docjh erstmal an die Börse, da müssen wir bestimmt und das sage ich auch nochmal DEUTLICH bestimmt auf verdünntes Netz einstellen dürfen. Damit die Heuschrecken ihr kurzfristiges Kapital schlagen können und sagen sich nachsuch die Sindflut.

Die Privatisierung is der letzte dreck der da veranstalltet wird von der Politik.

Gruß Mike

@ Maikie75: Zustimmung...

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Donnerstag, 29. Mai 2008, 16:00 (vor 4159 Tagen) @ Maikie75

...auch wenn BenjaRa meine Meinung ein bisschen geändert hat. ;-)

m f g,
Anoj

.......was zu erwarten war

ktmb, Donnerstag, 29. Mai 2008, 19:51 (vor 4159 Tagen) @ Maikie75

Heute in der NZZ:

"Mehr Wettbewerb auf deutschen Schienen

Die Deutsche Bahn verliert laufend Marktanteile"

Das kann ja nur noch besser werden.

Hm, hm, hm...

Frank Augsburg @, Ansbach, Mittwoch, 28. Mai 2008, 22:14 (vor 4160 Tagen) @ Maverick

Hallo Forum,

es stimmt, der Ölpreis geht hoch und damit auch der Preis für alles, was daraus entsteht. Und dennoch wird weiter Auto gefahren, die Karre kann nicht fett genug sein. Benzin und Diesel also immer noch zu billig? Wohl nicht.
Trotzdem wird weiter in den Urlaub geflogen. Kerosin folglich zu billig? Wohl auch nicht?
Meine Sorge ist eine ganz andere: Die Deutsche Bahn ist bestens dabei, sich auszurichten auf ein Zielpublikum, welches langfristig gesehen überhaupt noch in der Lage ist, sich die Bahn leisten zu können. Wer nicht in dieses Schema rein paßt - also die Kohle nicht parat hat, fährt eben Nahverkehr. Der ist schon teuer genug, und billiger scheint es - ebenfalls längerfristig gesehen - nicht zu werden. Damit aber wird ein Gutteil der Bevölkerung - auch wieder längerfristig - von aller Mobilität (Fahrrad usw. mal ausgenommen)ausgeschlossen. Nach meiner ganz persönlichen und vollkommen unmaßgeblichen Meinung ist das ein sehr fatales Zeichen. In absehbarer Zeit wird die Bahn eben keine Alternative mehr zum Auto sein.
Bleibt für mich mal ganz ohne Emotionen festzuhalten: Auto ist teuer und wird es noch mehr, Bahn ist auch teuer und wird es ebenfalls noch mehr. Zur Arbeit fliegen kann ich nicht, mangels Flugplatz in Ansbach, und selbst wenn, dann wäre dieser Spaß auch nicht billiger.
Mich fürden mal die Bahn- internen Planspiele interessieren: Zielgruppen, Gewohnheiten usw. und die Schlußfolgerungen der Oberen für ein künftiges Zugangebot. Wenn ich mir die Streichungen zum kleinen Fahrplanwechsel anschaue, frage ich mich ganz still und leise, was denn bitteschön an dem ICE, der ab 14.6. nicht mehr fährt, noch attraktiv sein soll. Wenn ich mir die Nachlässigkeiten - um es mal milde zu sagen - im Fernverkehr so anschaue, stelle ich dieselbe Frage. Abgenutzte Sitze, nach Bio-Klo stinkende Wagen, fehlende Papierhandtücher, kein Wasser nachgefüllt, verdreckte Scheiben, mangelnde Innenreinigung - ich spreche hier vom Premiumprodukt! Und es sind keine Einzelfälle! Und das alles für immer weiter steigende Preise.
Andere Länder zeigen, daß es auch anders geht. Da werden beim Spanien- ICE in Madrid- Atocha ganz selbstverständlich die Scheiben geputzt und die Trittstufen gereinigt, am Bahnsteig wohlgemerkt. Ein noch umfangreicherer Trupp war innen zugange - das alles beobachtet bei unserer Interrail- Tour im vorigen Jahr.
Warum funktioniert das hierzulande nicht?
Die Konsequenz würde für die meisten darin liegen, sich künftig allen nicht absolut notwendigen Fahrten zu verweigern. Sicher, bis eben diese meisten an die Schmerzgrenze geraten sind. Das dauert vielleicht noch ein Weilchen, solange - da stimme ich Steffen zu - sprudelt die Quelle. Dann kommt eine Zäsur, keiner weiß, wie sie aussehen wird. Die Oberen werden dann andere sein und wieder schöne Reden parat haben. Dann wird (vielleicht!) umgesteuert, was freilich Geld kostet. Vielleicht wälzt man das nicht auf die Bahnfahrer ab, aber sicher bin ich mir da nicht. Fehler sind schließlich dazu da, daß man sie wiederholt. Oder?
Alles in allem sehe ich die Entwicklung eher pessimistisch.

Viele Grüße aus Ansbach
Frank

...der bei ICE- Fanpage als "Frank aus Nürnberg" unterwegs war.

ES = DE + eine Cargoschlange voll mit Geld

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Donnerstag, 29. Mai 2008, 08:23 (vor 4159 Tagen) @ Frank Augsburg

Hallo Forum,

Hallo Frank Augsburg,

Andere Länder zeigen, daß es auch anders geht. Da werden beim Spanien- ICE in Madrid- Atocha ganz selbstverständlich die Scheiben geputzt und die Trittstufen gereinigt, am Bahnsteig wohlgemerkt. Ein noch umfangreicherer Trupp war innen zugange - das alles beobachtet bei unserer Interrail- Tour im vorigen Jahr.
Warum funktioniert das hierzulande nicht?

Weil Deutschland, in Gegensatz zu Spanien, nicht massiv mit EU-Geldern unterstützt wird. In Deutschland wird bei der Bahn gefeiert, wenn eine 150 km SFS eröffnet wird. In Spanien baut man 150 km SFS pro Jahr und investiert man auch massiv in die Cercanias.

Auch in Italien bezahlt die EU erheblich viel Geld für das TAV-Projekt.
Sogar die Türkei erhält Subventionen für einen HGV Istanbul-Ankara.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Verkehrsstaus müssen etwas Tolles sein, sonst würden nicht alle mitmachen.

Schienenstrangen enden nicht bei einer Staatsgrenze, sondern bei einem Prellbock.

ÖBB: Bahn billiger als Auto

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Donnerstag, 29. Mai 2008, 19:14 (vor 4159 Tagen) @ Frank Augsburg

Hallo!

Benzin und Diesel also immer noch zu billig? Wohl nicht.

Ich finde, dass (v.a. in D) Benzin immer noch viel zu billig ist.


Quelle: ÖBB-Pressecorner28.05.2008

Bahn fahren um 83 Prozent günstiger als Auto fahren
83 Prozent Kostenersparnis auf Strecke Wien - Salzburg
2008 keine Preiserhöhung für Pendler beim ÖBB-Haustarif
1. Quartal bringt Plus von 7 Prozent im Fern- und 11 Prozent im Nahverkehr

Exorbitante Spritkosten, hoher CO2-Ausstoß, kilometerlange Staus. Wer mit den ÖBB fährt, erspart sich dieses tägliche Horrorszenario. Denn attraktive Angebote und ein ständig verbessertes Angebot machen die Bahn zum unschlagbaren Verkehrsmittel und zur echten Alternative zum Auto. Und die ÖBB setzen noch eins drauf: 2008 wird es keine Preiserhöhungen des ÖBB-Haustarifs im Nahverkehr geben. "Im ersten Quartal 2008 konnten wir im Fernverkehr einen Fahrgastzuwachs von sieben Prozent verzeichnen, im Nahverkehr sogar von 10,9 Prozent", so Gabriele Lutter, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG über die erfolgreiche Bilanz der ÖBB. "Ein Highlight im Fernverkehr ist die Westbahnstrecke zwischen Wien und Linz mit einem Fahrgastplus von 16 Prozent. Im Nahverkehr verzeichnen wir zwischen Freilassing und Salzburg aufgrund der neuen S-Bahn ein Plus von 31 Prozent."

Bahn fahren ist gut für die Geldbörse
Eine Fahrkarte in der 2. Klasse von Wien nach Salzburg kostet mit der VORTEILScard bei Kauf am Fahrkartenautomaten 22,10 Euro, ohne VORTEILScard 44,20 Euro. Das sind bei 317 Kilometern umgerechnet rund 7 Cent bzw. 13,9 Cent pro Kilometer. Bei einer Autofahrt von Wien nach Salzburg mit einem durchschnittlichen Treibstoffverbrauch von 7 Liter auf 100 km und einem Dieselpreis von 1,50 Euro pro Liter fallen Spritkosten von rund 33,3 Euro an. Das entspricht 10,5 Cent pro Kilometer. Wenn man als Grundlage das amtliche Kilometergeld von 42 Cent heranzieht, kostet die Fahrt von Wien nach Salzburg 133,10 Euro. Das heißt, dass eine Bahnfahrt von Wien nach Salzburg (im Vergleich zur Autofahrt, Berechnungsgrundlage amtliches Kilometergeld) 83,4 Prozent (mit VORTEILScard) bzw. 66,8 Prozent (ohne VORTEILScard) günstiger ist. Und das Ganze bei täglich 30 Direktverbindungen zwischen Wien und Salzburg und einer Reisezeit von ab 2 Stunden 39 Minuten.

Bahn fahren überzeugt die Bundesländer
"Vor allem die Pendler profitieren von unseren individuellen Angeboten und den guten Verbindungen", so Lutter. Sowohl im letzten Jahr als auch heuer beinhalten die Verkehrsdiensteverträge in den Bundesländern starke Zuwächse bei der Leistungsbestellung. Mit dem nächsten Fahrplanwechsel wird beispielsweise der Nahverkehr auf der Westbahn und der Franz-Josefs-Bahn sowie im Südraum Wiens neu geordnet. In der Steiermark wird die 2007/08 gestartete S-Bahn konsequent weiterentwickelt. In Tirol wird die Brennerstecke weiter verdichtet, auch in Vorarlberg wird auf die steigende Nachfrage mit Taktverdichtungen reagiert. Das Land Kärnten plant die Umsetzung des "Kärntentaktes" im Zuge der Verkehrsbestellung und in Oberösterreich wird die Erfolgsstory der Attraktivierung von Regionalbahnen und die Umsetzung von Verkehrskonzepten mit Unterstützung des Landes Oberösterreich fortgesetzt. "Es ist auch der guten Zusammenarbeit mit den Verbünden zu verdanken, dass wir absolut konkurrenzfähig gegenüber dem Auto sind."

m f g,
Anoj

ÖBB: Bahn billiger als Auto

Maggus @, Ravensburg (Württ), Freitag, 30. Mai 2008, 12:41 (vor 4158 Tagen) @ Anoj 1
bearbeitet von Maggus, Freitag, 30. Mai 2008, 12:46

Hallo!

Benzin und Diesel also immer noch zu billig? Wohl nicht.

Ich finde, dass (v.a. in D) Benzin immer noch viel zu billig ist.

In Deinem Alter hast Du warscheinlich noch nicht dein Geldbeutel für's Tanken öffnen müssen.
Und warum soll in Deutschland der Sprit noch zu billig sein? In Österreich tankt man um 20 ct billiger, als in Deutschland.

Quelle: ÖBB-Pressecorner28.05.2008

Bahn fahren um 83 Prozent günstiger als Auto fahren
83 Prozent Kostenersparnis auf Strecke Wien - Salzburg

Bahn fahren ist gut für die Geldbörse
Eine Fahrkarte in der 2. Klasse von Wien nach Salzburg kostet mit der VORTEILScard bei Kauf am Fahrkartenautomaten 22,10 Euro, ohne VORTEILScard 44,20 Euro. Das sind bei 317 Kilometern umgerechnet rund 7 Cent bzw. 13,9 Cent pro Kilometer. Bei einer Autofahrt von Wien nach Salzburg mit einem durchschnittlichen Treibstoffverbrauch von 7 Liter auf 100 km und einem Dieselpreis von 1,50 Euro pro Liter fallen Spritkosten von rund 33,3 Euro an. Das entspricht 10,5 Cent pro Kilometer. Wenn man als Grundlage das amtliche Kilometergeld von 42 Cent heranzieht, kostet die Fahrt von Wien nach Salzburg 133,10 Euro.

Hier sind Fixkosten (Kosten, ohne einen Meter gefahren zu sein)miteingerechnet. Für ZUSÄTZLICHE Fahrten unüblich.
Hier nimmt man nur Sprit, Wartungskosten und Reifen, das man auf den Kilometr runterrechnet. => Variable Kosten

Das heißt, dass eine Bahnfahrt von Wien nach Salzburg (im Vergleich zur Autofahrt, Berechnungsgrundlage amtliches Kilometergeld) 83,4 Prozent (mit VORTEILScard) bzw. 66,8 Prozent (ohne VORTEILScard) günstiger ist. Und das Ganze bei täglich 30 Direktverbindungen zwischen Wien und Salzburg und einer Reisezeit von ab 2 Stunden 39 Minuten.

Wenn man dann aber wieder zu dritt im Auto sitzt, hat das Auto ausgeglichen. 14ct * 3 = 42 ct
Das sind beliebige Rechnungen, wie sie jeder Verkehrsträger gerne so hinstellt, damit die Rechnung für ihn aufgeht...

Im Zug kann man sich nicht aussuchen, mit wem man fährt => schreiende Kinder, Musikbeschallung von rücksichtslosen Zeitgenossen...

Der Punkt geht auch zum Nachteil der Bahn.

m f g,
Anoj

Gruß, Maggus

--
[image]

@ Maggus

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Freitag, 30. Mai 2008, 14:35 (vor 4158 Tagen) @ Maggus

Hallo!

In Deinem Alter hast Du warscheinlich noch nicht dein Geldbeutel für's Tanken öffnen müssen.

Das ist richtig.

Und warum soll in Deutschland der Sprit noch zu billig sein? In Österreich tankt man um 20 ct billiger, als in Deutschland.

Sorry, das war natürlich umgekehrt gemeint.

m f g,
Anoj

Auto billiger als Bahn bei Fahrgemeinschaft

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Freitag, 30. Mai 2008, 16:13 (vor 4158 Tagen) @ Anoj 1

Hallo Anoj 1,

Bahn fahren um 83 Prozent günstiger als Auto fahren
83 Prozent Kostenersparnis auf Strecke Wien - Salzburg
2008 keine Preiserhöhung für Pendler beim ÖBB-Haustarif
1. Quartal bringt Plus von 7 Prozent im Fern- und 11 Prozent im Nahverkehr

Zwei Sachen die man bedenken muß:

1. Das Preisbeispiel war/ist für eine Person gemeint. Bei Fahrgemeinschaften von 2, 3, 4, 5 Personen ist das Auto klar im Vorteil. Nicht ohne Grund fahren meine Breitensport-Kollegen bevorzuglich mit Auto, Kleinbus oder gechartertem Fernreisebus zu den Turnieren.

2. Das Auto hat Vorteile, die unbezahlbar sind. Wohl aus diesen Gründen stehen wir im Sache Bahnsystem in Europa (Verspätungsquote, Taktdichte) auf Rang 2, aber hinsichtlich Benutzung (durchschnittliche Bahkilometerquote pro Einwohner) erst Rang 10.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Verkehrsstaus müssen etwas Tolles sein, sonst würden nicht alle mitmachen.

Schienenstrangen enden nicht bei einer Staatsgrenze, sondern bei einem Prellbock.

Hm, hm, hm...

Dan_P ⌂, St. Ilgen/Sandhausen, Freitag, 30. Mai 2008, 06:22 (vor 4158 Tagen) @ Frank Augsburg

Zum Kerosin: Das ist noch immer steuerfrei, weswegen sich Mehdorn diesmal zu Recht darüber aufregt, gegenüber der Airlines im Nachteil zu sein. Ich hätte nichts dagegen, dass Kerosin genauso mit Mineralölsteuer und Ökosteuer belegt wird - das würde das rapide Wachstum der Billigflieger eindämmen. Was muss man heutzutage von Nürnberg auf München, Stuttgart oder Frankfurt fliegen? Dank IC/ICE-Anbindung ist man (Check-in und Check-out mit eingerechnet) schneller in den betreffenden Stadtzentren (klar, Hauptbahnhöfe liegen zumeist zentral, bei Flughäfen mit zentraler Lage gäbe es zu Recht Proteste).

--
bye, Dan

[image]

Meine Fotos im Netz - http://www.dans-photos.net/

Hm, hm, hm...

Maggus @, Ravensburg (Württ), Freitag, 30. Mai 2008, 13:15 (vor 4158 Tagen) @ Dan_P
bearbeitet von Maggus, Freitag, 30. Mai 2008, 13:17

Zum Kerosin: Das ist noch immer steuerfrei, weswegen sich Mehdorn diesmal zu Recht darüber aufregt, gegenüber der Airlines im Nachteil zu sein.

Die Luftfahrtindustrie braucht keine Kerosinsteuer.
"Der Luftverkehr trägt durch Entrichtung von Gebühren und Entgelten seine Wegekosten zu 100% selbst. Anders bei der Bahn oder dem Auto, wo der Staat die Infrastruktur über Steuern finanziert. Zudem zahlen Airlines beträchtliche Steuern und Abgaben an lokale und nationale Behörden in Form von Ticketgebühren, Mehrwertsteuer und Zollabgaben."

In Zeiten teurer Rohölpreise kann es sich keine Fluggesellschaft mehr leisten, Dreckschleudern zu betreiben, sondern muss auf neue ökonomisch wie ökologisch effiziente Fluggeräte setzen.
Moderne Technologie ist zur Entlastung der Umwelt der entscheidende Knackpunkt.

Ich hätte nichts dagegen, dass Kerosin genauso mit Mineralölsteuer und Ökosteuer belegt wird - das würde das rapide Wachstum der Billigflieger eindämmen.

Und dann hättest Du Tausende Arbeitsplätze auf dem Gewissen.
Der Luftverkehr trägt heute mit 8% zum globalen Bruttosozialprodukt bei, verantwortet dabei aber nur 2% der weltweiten CO2-Emission. Diese Effizienzspanne sucht seinesgleichen im Verkehrssektor.
By the way: Der Schiffsverkehr verantwortet knapp 3% der CO2-Emissionen, aber hat jemand schon einmal irgendwie mitbekommen, dass so polemisch wie über den Flugverkehr, über den Schiffsverkehr gemotzt wurde?

Was muss man heutzutage von Nürnberg auf München, Stuttgart oder Frankfurt fliegen?

Ich kenne keine Airline die von NUE nach STR fliegt. Und Flüge nach/von MUC und FRA rühren daher, dass dort weltweite Drehkreuze existieren. MUC ist mit der Bahn von NUE aus schlecht zu erreichen und knapp über 2 Stunden mit der Bahn nach FRA, das ist zu langsam!

Dank IC/ICE-Anbindung ist man (Check-in und Check-out mit eingerechnet) schneller in den betreffenden Stadtzentren (klar, Hauptbahnhöfe liegen zumeist zentral, bei Flughäfen mit zentraler Lage gäbe es zu Recht Proteste).

Ach, Berlin soll froh um Tempelhof sein. In London der Cityflughafen (2 Mio. Paxe, Da klingelt die Stadtkasse) hat eine Stummelpiste mit gut 1 km, THF ca. 2,5 km.

--
[image]

Hm, hm, hm...

Markus-P @, Freitag, 30. Mai 2008, 14:09 (vor 4158 Tagen) @ Maggus

Zum Kerosin: Das ist noch immer steuerfrei, weswegen sich Mehdorn diesmal zu Recht darüber aufregt, gegenüber der Airlines im Nachteil zu sein.


Die Luftfahrtindustrie braucht keine Kerosinsteuer.
"Der Luftverkehr trägt durch Entrichtung von Gebühren und Entgelten seine Wegekosten zu 100% selbst. Anders bei der Bahn oder dem Auto, wo der Staat die Infrastruktur über Steuern finanziert. Zudem zahlen Airlines beträchtliche Steuern und Abgaben an lokale und nationale Behörden in Form von Ticketgebühren, Mehrwertsteuer und Zollabgaben."

Das musst mir mal erklären was Du damit meinst?

Wo der Ticketgebühren hin wandern kann ich mir vorstellen, auf jeden Fall nicht an den Staat, oder bekommt der Bund die Lufthansa Service Charge? Die bleiben doch bei den Gesellschaften.

Seit wann ist für Flugtickets Mehrwertsteuer zu entrichten? Die sind doch befreit. Warum eigentlich?

Und wofür wird der Zoll gezahlt? Wenn es das Gepäck der Reisenden ist. Muss der Reisende den Zoll entrichten. Bei Warentransport mit dem Flieger sieht es ähnlich aus. Der Empfänger zahlt nicht die Fluggesellschaft.
Und Flughäfen erhalten für Ausbauten Gelder aus der Wirtschaftsförderung bzw. gleichen die Gesellschafter (oftmals Länder und Kommunen) die Verluste aus.

In Zeiten teurer Rohölpreise kann es sich keine Fluggesellschaft mehr leisten, Dreckschleudern zu betreiben, sondern muss auf neue ökonomisch wie ökologisch effiziente Fluggeräte setzen.
Moderne Technologie ist zur Entlastung der Umwelt der entscheidende Knackpunkt.

Ich hätte nichts dagegen, dass Kerosin genauso mit Mineralölsteuer und Ökosteuer belegt wird - das würde das rapide Wachstum der Billigflieger eindämmen.

Und dann hättest Du Tausende Arbeitsplätze auf dem Gewissen.
Der Luftverkehr trägt heute mit 8% zum globalen Bruttosozialprodukt bei, verantwortet dabei aber nur 2% der weltweiten CO2-Emission. Diese Effizienzspanne sucht seinesgleichen im Verkehrssektor.
By the way: Der Schiffsverkehr verantwortet knapp 3% der CO2-Emissionen, aber hat jemand schon einmal irgendwie mitbekommen, dass so polemisch wie über den Flugverkehr, über den Schiffsverkehr gemotzt wurde?

Die Frage ist wie viel % der Flugverkehr am weltweiten Verkehrsaufkommen hat.

Hm, hm, hm...

Maggus @, Ravensburg (Württ), Freitag, 30. Mai 2008, 15:51 (vor 4158 Tagen) @ Markus-P

Zum Kerosin: Das ist noch immer steuerfrei, weswegen sich Mehdorn diesmal zu Recht darüber aufregt, gegenüber der Airlines im Nachteil zu sein.


Die Luftfahrtindustrie braucht keine Kerosinsteuer.
"Der Luftverkehr trägt durch Entrichtung von Gebühren und Entgelten seine Wegekosten zu 100% selbst. Anders bei der Bahn oder dem Auto, wo der Staat die Infrastruktur über Steuern finanziert. Zudem zahlen Airlines beträchtliche Steuern und Abgaben an lokale und nationale Behörden in Form von Ticketgebühren, Mehrwertsteuer und Zollabgaben."


Das musst mir mal erklären was Du damit meinst?

Die Flughäfen sind Unternehmen der freien Wirtschaft, die Bahn und die Autobahnen gehören freilich der öffentl. Hand.
Städte und Länder haften bei Flughäfen nur, weil sie beteiligt (Aufsichtsrat etc.) sind, bei der Bahn sind sie Eigentümer. Der Unterschied Eigentümer, Gesellschafter bedarf eigtl. keiner weiteren Erklärung.

Wo der Ticketgebühren hin wandern kann ich mir vorstellen, auf jeden Fall nicht an den Staat, oder bekommt der Bund die Lufthansa Service Charge? Die bleiben doch bei den Gesellschaften.

Ich habe das aus der Zeitschrift Aero, auszugsweise aus Artikel "Klimakiller Luftfahrt" und aus dem Interview mit Dr. Thomas Enders, CEO von EADS und Airbus.

Seit wann ist für Flugtickets Mehrwertsteuer zu entrichten? Die sind doch befreit. Warum eigentlich?

Ich habe für Stuttgart-Berlin MwSt. (19%) bezahlt. Schätze mal nur weil Inlandsflug.

Und wofür wird der Zoll gezahlt? Wenn es das Gepäck der Reisenden ist. Muss der Reisende den Zoll entrichten. Bei Warentransport mit dem Flieger sieht es ähnlich aus. Der Empfänger zahlt nicht die Fluggesellschaft.

Die Zollgebühr taucht als Posten auf der Detailliste der Gebühren auf. Ich denke mal, die wird an den Fluggast "weitergereicht".

Und Flughäfen erhalten für Ausbauten Gelder aus der Wirtschaftsförderung bzw. gleichen die Gesellschafter (oftmals Länder und Kommunen) die Verluste aus.

Siehe oben, => Eigentümer, Gesellschafter
Schließlich sind Gesellschafter an Gewinnen beteiligt. Und haften nicht nur für Verluste.

[...]

--
[image]

Hm, hm, hm...

sappiosa, Freitag, 30. Mai 2008, 17:19 (vor 4158 Tagen) @ Maggus

Hallo maggus,

Die Luftfahrtindustrie braucht keine Kerosinsteuer.
"Der Luftverkehr trägt durch Entrichtung von Gebühren und Entgelten seine Wegekosten zu 100% selbst. Anders bei der Bahn oder dem Auto, wo der Staat die Infrastruktur über Steuern finanziert.

Mal sehen. Wie finanzieren sich Flughäfen und die Bahn im Vergleich?

a) Instandhaltung: Bezahlen Flughäfen selbst. Dito die Bahn.

b) Ausbau und Neubau: Bekommen beide massiv Geld vom Steuerzahler. Mir ist dazu dieser Artikel zum Ausbau von Kassel-Calden untergekommen.
Dito die Bahn.

Wo ist der Unterschied?

Der Unterschied Eigentümer, Gesellschafter bedarf eigtl. keiner weiteren Erklärung.

Aber es bedarf der Erklärung, ob der Unterschied Konsequenzen hat.
Eigentümer wie Gesellschafter kassieren Gewinne und bezahlen Verluste. Inwiefern sind also Flughäfen benachteiligt?

Ich habe das aus der Zeitschrift Aero, auszugsweise aus Artikel "Klimakiller Luftfahrt" und aus dem Interview mit Dr. Thomas Enders, CEO von EADS und Airbus.

Natürlich eine völlig neutrale Quelle. *g*
Es wäre übrigens nett, wenn Du Quellenangaben zu Zitaten sofort dazugeben würdest, nicht erst auf Nachfrage.

Ich habe für Stuttgart-Berlin MwSt. (19%) bezahlt. Schätze mal nur weil Inlandsflug.

M.W. sind auch internationale Bahnfahrkarten nicht von der Mehrwertsteuer befreit.

Die Zollgebühr taucht als Posten auf der Detailliste der Gebühren auf. Ich denke mal, die wird an den Fluggast "weitergereicht".

Auf was für einer Liste? Und wer reicht sie weiter?

Zoll zahlt der Passagier, der Waren über die Grenzen eines Wirtschaftsraums transportiert - völlig unabhängig vom Verkehrsmittel.

Siehe oben, => Eigentümer, Gesellschafter
Schließlich sind Gesellschafter an Gewinnen beteiligt. Und haften nicht nur für Verluste.

Eben. Siehe oben meine Rückfrage.

Schöne Grüße
Daniel (aka Sappiosa)

Zusammengefasste Antwort (Markus-P, Sappiosa)

Maggus @, Ravensburg (Württ), Freitag, 30. Mai 2008, 20:01 (vor 4158 Tagen) @ sappiosa

Hallo maggus,

Die Luftfahrtindustrie braucht keine Kerosinsteuer.
"Der Luftverkehr trägt durch Entrichtung von Gebühren und Entgelten seine Wegekosten zu 100% selbst. Anders bei der Bahn oder dem Auto, wo der Staat die Infrastruktur über Steuern finanziert.


Mal sehen. Wie finanzieren sich Flughäfen und die Bahn im Vergleich?

a) Instandhaltung: Bezahlen Flughäfen selbst. Dito die Bahn.

b) Ausbau und Neubau: Bekommen beide massiv Geld vom Steuerzahler. Mir ist dazu dieser Artikel zum Ausbau von Kassel-Calden untergekommen.
Dito die Bahn.

Wo ist der Unterschied?

Der Unterschied Eigentümer, Gesellschafter bedarf eigtl. keiner weiteren Erklärung.


Aber es bedarf der Erklärung, ob der Unterschied Konsequenzen hat.
Eigentümer wie Gesellschafter kassieren Gewinne und bezahlen Verluste. Inwiefern sind also Flughäfen benachteiligt?

Ich habe das aus der Zeitschrift Aero, auszugsweise aus Artikel "Klimakiller Luftfahrt" und aus dem Interview mit Dr. Thomas Enders, CEO von EADS und Airbus.


Natürlich eine völlig neutrale Quelle. *g*
Es wäre übrigens nett, wenn Du Quellenangaben zu Zitaten sofort dazugeben würdest, nicht erst auf Nachfrage.

Ich habe für Stuttgart-Berlin MwSt. (19%) bezahlt. Schätze mal nur weil Inlandsflug.


M.W. sind auch internationale Bahnfahrkarten nicht von der Mehrwertsteuer befreit.

Die zahlt man anteilig bis zur Grenze.

Die Zollgebühr taucht als Posten auf der Detailliste der Gebühren auf. Ich denke mal, die wird an den Fluggast "weitergereicht".


Auf was für einer Liste? Und wer reicht sie weiter?

Zoll zahlt der Passagier, der Waren über die Grenzen eines Wirtschaftsraums transportiert - völlig unabhängig vom Verkehrsmittel.

Auflistung eines Rückflugs von Intersky ab Friedrichshafen nach Split (Kroatien):
FL: Fuel - FDH 22,00 EUR
RA: Ra Airport Security Charge - FDH 3,00 EUR
DE: De Government Security Charge - FDH 7,00 EUR
YQ: Yq InterSky Security Charge - FDH 15,00 EUR
RA: Ra Airport Security Charge - SPU 17,00 EUR
DE: De Government Security Charge - SPU 15,00 EUR
YQ: Yq InterSky Security Charge - SPU 15,00 EUR
FL: Fl Fuel Charge - SPU 22,00 EUR
RA: Ra Airport Security Charge - SPU 16,00 EUR

Und Lufthansa FDH => FRA => JFK New York:
Einreisebenutzergebühr (XY) EUR 4,44
Treibstoff- und Sicherheitszuschlag (YQ) EUR 238,00
Passagier Service Charge Inland (RD) EUR 13,83
Passagiereinrichtungscharge (XF) EUR 2,86
Beförderungssteuer (US) EUR 9,77
Flughafensicherheitsgebühr (DE) EUR 18,90
Passagier Service Charge Inland (RD) EUR 8,97
APHIS Benutzer Gebühr (XA) EUR 3,17
Zoll Benutzergebühr (YC) EUR 3,49
Passagier Service Charge International (RA) EUR 11,73
Passagier Luftverkehrssicherheitsgebühr (AY) EUR 1,59
Beförderungssteuer (US) EUR 9,77
Summe EUR 326,52

Siehe oben, => Eigentümer, Gesellschafter
Schließlich sind Gesellschafter an Gewinnen beteiligt. Und haften nicht nur für Verluste.


Eben. Siehe oben meine Rückfrage.

Schöne Grüße
Daniel (aka Sappiosa)

--
[image]

Hm, hm, hm...

Markus-P @, Freitag, 30. Mai 2008, 18:07 (vor 4158 Tagen) @ Maggus


Die Flughäfen sind Unternehmen der freien Wirtschaft, die Bahn und die Autobahnen gehören freilich der öffentl. Hand.
Städte und Länder haften bei Flughäfen nur, weil sie beteiligt (Aufsichtsrat etc.) sind, bei der Bahn sind sie Eigentümer. Der Unterschied Eigentümer, Gesellschafter bedarf eigtl. keiner weiteren Erklärung.

Also bei der Deutschen Bahn ist der Bund zur Zeit alleiniger Eigentümer. Beim Netz wird es auch so bleiben. Nur wie sieht es aus mit z.b. Nordwestbahn oder Transregio. An denen ist die öffentliche Hand maximal über andere Unternehmen (Stadtwerke) beteiligt.

Ein Gesellschafter einer GmbH oder AG ist Miteigentümer. Er haftet in Höhe seiner Einlage.

Wo der Ticketgebühren hin wandern kann ich mir vorstellen, auf jeden Fall nicht an den Staat, oder bekommt der Bund die Lufthansa Service Charge? Die bleiben doch bei den Gesellschaften.


Ich habe das aus der Zeitschrift Aero, auszugsweise aus Artikel "Klimakiller Luftfahrt" und aus dem Interview mit Dr. Thomas Enders, CEO von EADS und Airbus.

Seit wann ist für Flugtickets Mehrwertsteuer zu entrichten? Die sind doch befreit. Warum eigentlich?


Ich habe für Stuttgart-Berlin MwSt. (19%) bezahlt. Schätze mal nur weil Inlandsflug.

Mein Fehler. War irgendwie aus dem falschen Pferd. Hast Recht bei Flügen in Deutschland wird Umsatzsteuer fällig.

Und wofür wird der Zoll gezahlt? Wenn es das Gepäck der Reisenden ist. Muss der Reisende den Zoll entrichten. Bei Warentransport mit dem Flieger sieht es ähnlich aus. Der Empfänger zahlt nicht die Fluggesellschaft.


Die Zollgebühr taucht als Posten auf der Detailliste der Gebühren auf. Ich denke mal, die wird an den Fluggast "weitergereicht".

Was denn Zoll oder Gebühr. Zoll ist eine Steuer. Gebühren dienen dafür Ausgaben zu decken. Steuern können für alles genutzt werden.
Es gibt auch z.b. keine Studiengebühren in Deutschland. Könnte dann kaum jemand zahlen.

Und Flughäfen erhalten für Ausbauten Gelder aus der Wirtschaftsförderung bzw. gleichen die Gesellschafter (oftmals Länder und Kommunen) die Verluste aus.


Siehe oben, => Eigentümer, Gesellschafter
Schließlich sind Gesellschafter an Gewinnen beteiligt. Und haften nicht nur für Verluste.

[...]

Haben noch nie etwas von Preiselastizität gehört..

GUM @, Mittwoch, 28. Mai 2008, 21:59 (vor 4160 Tagen) @ Steffen

Etwas in der Art hatte ich ja mal vermutet (kanns leider nicht mehr nachweisen - gelöscht). Ich finde das nicht vollkommen falsch, habe allerdings die Befürchtung, dass die jetztigen IC einfach den ICE-Preis kosten werden, worüber sich höchstens die Betriebswirte der DB freuen dürften, und das auch nur kurzfristig.

Ich glaube, dass die Betriebswirte der DB Bahn sich auch nicht einmal kurzfristig darüber freuen werden. Bei nahezu JEDER Preiserhöhung verliert der Anbieter weitere Kunden.

Dies ist gerade in einem Bereich kritisch, der von sehr hohen Fixkosten und relativ geringen Grenzkosten = Kosten für die Mitnahme eines weiteren Passagiers gekennzeichnet ist.

Und somit gilt, dass die angesprochene Preiserhöhung von 125 auf 150% Prozentpunkte des Basis-Relationstarifs auch wieder viele Fahrgäste zum Umsteigen auf günstigere Produkte oder ein anderes Verkehrsmittel bewegen wird.

Einen (ähnlichen) subjektiven Eindruck hatte ich, als der 1. Klasse-Faktor von 50% Zuschlag auf 60% angehoben wurde. Meines Erachtens ist der Anteil der 1. Klasse Gäste insbesondere ausserhalb der klassischen Rennstrecken erheblich gesunken.

Leider schon wieder die falsche Strategie, ähnlich wie das erst kürzlich erfolgte Streichen wesentlicher RailPlus-Vorteile bei der BahnCard oder das "Auskehren" der 1. Klasse-Pendler zwischen München und Ingolstadt aus der DB Lounge.

Haben noch nie etwas von Preiselastizität gehört..

bahnfan69 @, Donnerstag, 29. Mai 2008, 09:12 (vor 4159 Tagen) @ GUM

Leider schon wieder die falsche Strategie, ähnlich wie das erst kürzlich erfolgte Streichen wesentlicher RailPlus-Vorteile bei der BahnCard oder das "Auskehren" der 1. Klasse-Pendler zwischen München und Ingolstadt aus der DB Lounge.

Wie das? Hat man als 1. Klasse Pendler nicht die Comfort-Status Grenze überschritten? Oder meinst Du die Pendler aus dem Regionalverkehr?
Die Bedingung eines 1. Klasse Fahrscheines des FV gilt doch schon länger in den DB Lounges?

--
Ab Oktober nun Grünkartenfahrer...

Ich meine die seltsame Beschilderung der Münchner Lounge...

GUM @, Donnerstag, 29. Mai 2008, 18:16 (vor 4159 Tagen) @ bahnfan69

Wie das? Hat man als 1. Klasse Pendler nicht die Comfort-Status Grenze überschritten? Oder meinst Du die Pendler aus dem Regionalverkehr?
Die Bedingung eines 1. Klasse Fahrscheines des FV gilt doch schon länger in den DB Lounges?

Es geht um den abgetrennten 1. Klasse Teil der DB Lounge in München. Anfangs war es so, dass JEDER Fernverkehrsfahrschein in der 1. Klasse (für die Produktgruppe IC/ICE) für den Besuch berechtigt hat mit einem gewissen Mindestumsatz, der relativ niedrig war (Betrag weiß ich nicht mehr).

Nunmehr steht dort ein Schild mit einem Text, der auf die Bedingung ÜBER 100 Kilometer UND 1. Klasse UND DB Fernverkehr hinweist. Damit sind "Kurzstreckengäste" nach Augsburg, Ingolstadt und auch Kufstein quasi ausgeschlossen.
Da man für eine Monatskarte (meines Wissens) keine bahn.comfort und bahn.bonus-Punkte bekommt, sondern nur für die Jahreskarte, stehen ausgerechnet diese täglichen Kunden vor einer (komplett) verschlossenen Lounge.

Dies finde ich seltsam ! (War bei der Lufthansa anfangs auch so. Business Lounges nur für internationale Reisende. Dies hat sich dann aber sehr schnell geändert, da dies für die Kunden nicht vermittelbar war.)


Wenn ich DB wäre, dann würde ich die Lounge auch für Kurzstreckengäste des Fernverkehrs 1. Klasse wieder öffnen. Denn da kann ich durch Kundenservice glänzen und ein 1. Klasse Fahrschein z. B. München-Augsburg für IC/ICE ist gerade bei mehreren Personen schon um ein Vielfaches teurer, als z. B. 2. Klasse Bayern-Ticket.

Zudem glaube ich, dass gerade der tägliche Pendler nicht jeden Tag einen Kaffee trinken geht, sondern z. B. nur manchmal, wenn der Anschluss weg ist oder er nach einem heissen Tag einfach mal schnell zwei Minberalwasser "einwirft" ohne Bahnhofspreise bezahlen zu wollen...

War aber nur so eine Idee....

Ich meine die seltsame Beschilderung der Münchner Lounge...

bahnfan69 @, Donnerstag, 29. Mai 2008, 19:33 (vor 4159 Tagen) @ GUM


Es geht um den abgetrennten 1. Klasse Teil der DB Lounge in München. Anfangs war es so, dass JEDER Fernverkehrsfahrschein in der 1. Klasse (für die Produktgruppe IC/ICE) für den Besuch berechtigt hat mit einem gewissen Mindestumsatz, der relativ niedrig war (Betrag weiß ich nicht mehr).

Hm, stimmt, ich glaube weil einige Leute mit Regio-Fahrschein dort rein wollten hat sich das geändert.


Nunmehr steht dort ein Schild mit einem Text, der auf die Bedingung ÜBER 100 >Kilometer UND 1. Klasse UND DB Fernverkehr hinweist. Damit sind >"Kurzstreckengäste" nach Augsburg, Ingolstadt und auch Kufstein quasi >ausgeschlossen.
Da man für eine Monatskarte (meines Wissens) keine bahn.comfort und >bahn.bonus-Punkte bekommt, sondern nur für die Jahreskarte, stehen ausgerechnet >diese täglichen Kunden vor einer (komplett) verschlossenen Lounge.

Bahncomfort Status gibt es ja nur ab 2000 Punkten. Da ist eine Monatskarte leider nicht ausreichend. Mich wundert dass man aber mit dem o.g. Fahrscheinen GAR nicht mehr reinkommen soll. Ich muss nächstes Mal die Schilder wieder genauer studieren...

Dies finde ich seltsam ! (War bei der Lufthansa anfangs auch so. Business >Lounges nur für internationale Reisende. Dies hat sich dann aber sehr schnell >geändert, da dies für die Kunden nicht vermittelbar war.)


Wenn ich DB wäre, dann würde ich die Lounge auch für Kurzstreckengäste des >Fernverkehrs 1. Klasse wieder öffnen. Denn da kann ich durch Kundenservice >glänzen und ein 1. Klasse Fahrschein z. B. München-Augsburg für IC/ICE ist >gerade bei mehreren Personen schon um ein Vielfaches teurer, als z. B. 2. >Klasse Bayern-Ticket.

Grade da hätte ich gedacht gilt das. Ich sehe ja ein dass man nicht aus dem Einzugsgebiet eines Verkehrsverbundes kommen soll aber Augsburg und Ingolstadt sind ja doch ne Ecke entfernt. Die 100 km gelten z. B. auch für die City Ticket Option...

Zudem glaube ich, dass gerade der tägliche Pendler nicht jeden Tag einen >Kaffee trinken geht, sondern z. B. nur manchmal, wenn der Anschluss weg ist >oder er nach einem heissen Tag einfach mal schnell zwei Minberalwasser >"einwirft" ohne Bahnhofspreise bezahlen zu wollen...

*Lach* Du kennst die sparsamen Schwaben nicht:-)

Übrigens, ab 2.6. soll es wohl Eis geben....

--
Ab Oktober nun Grünkartenfahrer...

Eis

GUM @, Donnerstag, 29. Mai 2008, 20:50 (vor 4159 Tagen) @ bahnfan69


Übrigens, ab 2.6. soll es wohl Eis geben....

Lecker !

Nun Offiziel das Aus für den IC

ICE-T-Fan, Mittwoch, 28. Mai 2008, 14:34 (vor 4160 Tagen) @ BR401

Ist eine folgerichtige Entwicklung in anbetracht der letzten Umwälzungen wie IR->IC.

Selbst relativ langsame Relationen wie L28 und L50 werden mit ICE bedient, obwohl die Fahrzeiten im Vergleich zu "richtigen" ICE grausam sind.

Das dürfte dann auch das Aus für die MDV sein, da dort die Auslastung durch den ICE-Preis noch weiter sinken dürfte und die Leute dann alle via Frankfurt ins Ruhrgebiet fahren werden.

Nun Offiziel das Aus für den IC

BR401, Mittwoch, 28. Mai 2008, 17:06 (vor 4160 Tagen) @ ICE-T-Fan

...wahrscheinlich teurer...:)

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Mittwoch, 28. Mai 2008, 17:29 (vor 4160 Tagen) @ BR401

Quote HM:

Die jetzigen Intercitys kämen ans Ende ihrer Lebenszeit, sagte Mehdorn in Frankfurt. "Wir werden neue Züge kaufen, die den Look des ICE haben werden." Diese Züge würden "wahrscheinlich teurer" als die jetzigen ICs.

Klar sind die Züge teurer.
Ein 8-Wagen-IC-Triebzug a la Velaro kostet mehr als eine ES64-U4 und 8 neue IC-Wagen...:)


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Verkehrsstaus müssen etwas Tolles sein, sonst würden nicht alle mitmachen.

Schienenstrangen enden nicht bei einer Staatsgrenze, sondern bei einem Prellbock.

Chancen für den IC250

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Mittwoch, 28. Mai 2008, 18:05 (vor 4160 Tagen) @ BR401

Hallo ICE-Fans,

klar wird Bahnfahren teurer, wenn der gute alte lokbespannte IC verschwindet.
Aber es gibt auch durchaus Chancen für die Triebwagen, die ich hier mal einfach als "IC250" bezeichne.

Heute fahren schon ICs mit Tempo 200 auf den SFS. Wenn DB diese Relationen mit den neuen IC250 betreibt, gibt es weniger Geschwindigkeitsunterschiede auf den "alten" SFS: alles fährt dort ja mit Tempo 250. Statt 4 kann DB dann 5 oder 6 stündliche Linien auf solche Strecken verlagern. Denkbar wäre dann z.B.:

IC250 HH-(SFS)-KS-(Altstrecke via MR, GI)-F
IC250 H-(Altstrecke via Kreiensen)-GÖ-(SFS)-WÜ-A-M
IC250 SB-MA-(SFS)-S-M
IC250 Berlin-Amsterdam (Dotra bis H, dort 1 Zugteil nach HB-OL-EMD)

Auch der heutige Bummel-ICE K-MT-LM-WI-MZ wäre was für die IC250.

...IC250 F-K-MG-Venlo-Eindhoven-Breda-HSL Zuid-Rotterdam-Den Haag...???


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Verkehrsstaus müssen etwas Tolles sein, sonst würden nicht alle mitmachen.

Schienenstrangen enden nicht bei einer Staatsgrenze, sondern bei einem Prellbock.

Chancen für den IC250

ICE-T-Fan, Mittwoch, 28. Mai 2008, 19:40 (vor 4160 Tagen) @ Oscar (NL)

Wenn die neuen IC-T eine KRM-Zulassung bekommen sollten, was aber noch nicht 100% sicher ist, dann könnte man auch die Linie Dortmund-Köln-Frankfurt-Nürnberg-Passau-Wien auf die KRM verlagern.

Wenn man sich es mal genau ansieht gibts nur wenig FVLinien wo nicht mindestens eine SFS (200+) dazwischen liegt:

* MDV1 (Köln-Düsseldorf-Dortmund-Hamm-Paderborn-Kassel-Erfurt-Halle-Berlin(-Stralsund-Binz)
* MDV2 (Wiesbaden-Frankfurt-Fulda-Erfurt-Leipzig-Dresden)
* Köln-Dortmund-Münster-Bremen-Hamburg
* Heidelberg-Mannheim-Frankfurt-Marburg-Kassel-Hamburg(-Rostock)
* Leipzig-Hannover-Bremen-Oldenburg
* Leipzig-Hannover-Köln
* Luxembourg-Trier-Köln-Emden
* Suttgart-Singen-Zürich
* München-Augsburg-Nürnberg-Leipzig-Berlin

Gut für die blauen Linien hat man ja noch die ICE-T, die eh nur 230 km/h schaffen und damit in Zukunft die langsamsten FV-Triebzüge im Bestand der DBAG sein werden.

Für die grünen Linien kommen ja entsprechende NBS (Mannheim-Frankfurt) dazu.

Die Linie Köln-Hamburg, Köln-Leipzig und Leipzig-Oldenburg kann man sicherlich auch auf IC-T umstellen, auch wenn es weiterhin IC200-Linien bleiben werden.

Fraglich ist, was aus der Linie Luexembourg-Emden werden soll... hier wäre eine Beibehaltung lokbespannter Züge im Rahmen eins EC denkbar.

Chancen für den IC250

BR401, Mittwoch, 28. Mai 2008, 20:28 (vor 4160 Tagen) @ ICE-T-Fan

Naja wenn mann bedenkt das sie ja auch noch die ICE 1 und 2
ablösen wollen, wird sehr warscheinlich ein teil der IC Linien
eingestellt.

z.b

LINIE 35 - Luexembourg-Emden
LINIE 51 - Düsseldorf-Stralsund
LINIE 61 - Karlruhe-Nürnberg

Im alten Forum gab es ja mal eine Karte mit halten
die den anschluss an das IC Netz verlierne sollen,
darunter war auch Gießen und Marburg, klingt fast so
das die Linie auch wegfällt.

LINIE 26 - Karlsruhe - richtung Hamburg

Chancen für den IC250

ktmb, Donnerstag, 29. Mai 2008, 19:40 (vor 4159 Tagen) @ BR401

Ich hoffe nur, dass aus den 1 % Mitbewerberunternehmen im FV mindestens 30-40% werden.

Chancen für den IC250

Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Donnerstag, 29. Mai 2008, 19:16 (vor 4159 Tagen) @ ICE-T-Fan

Hallo ICE-T-Fan!

Wenn die neuen IC-T eine KRM-Zulassung bekommen sollten, was aber noch nicht 100% sicher ist, dann könnte man auch die Linie Dortmund-Köln-Frankfurt-Nürnberg-Passau-Wien auf die KRM verlagern.

Das fände ich eine sehr gute Idee.

m f g,
Anoj

Nun Offiziel das Aus für den IC

Alf, Mittwoch, 28. Mai 2008, 19:38 (vor 4160 Tagen) @ BR401

ich denke, das gehört auch hier rein:
http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EF97488A7B64B443684D42A465...

zwar kein wort von IC-aus aber so ist umso verständlicher warum mehdorn
ungeniert die menschen "in teure züge zwingen kann".

dennoch stimme ich oscar zu. genauso wie der spritpreis seine schmerzgrenze hat, hat den auch das bahnticket (respektive die BC). das könnte tatsächlich zu einer einschränkung der mobilität führen sowie einem daraus resultierenden zuzug in die ballungsgebiete.

noch ein wort zum IC-aus: neeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnn!!!!!!!!!!!

Nun Offiziel das Aus für den IC

101-Fan, Köln, Mittwoch, 28. Mai 2008, 20:16 (vor 4160 Tagen) @ BR401

Bahn zwingt Kunden in teure Züge

von Klaus Max Smolka (Frankfurt)
Die Deutsche Bahn wird den Intercity in seiner jetzigen Form abschaffen. Die Nachfolgezüge sollen dem ICE ähneln und damit voraussichtlich teurer sein. Damit wiederholt die Bahn eine altbekannte Preistaktik.

Würde der IC tatsächlich abgeschafft, müsste man eigentlich das "E" im ICE wieder weglassen, womit man ja dann wieder einen IC hätte. Denn wenn es keinen InterCity mehr gibt, macht das Express beim InterCityExpress ja eigentlich auch keinen Sinn mehr. Ich vermute aber, dass es so wird, wie mit dem IRE. Es gibt ja schliesslich auch keinen IR mehr.

Gruss
Markus

--
Es grüsst aus Köln
Markus

Nun Offiziel das Aus für den IC

Steffen ⌂ @, Mittwoch, 28. Mai 2008, 21:46 (vor 4160 Tagen) @ 101-Fan

Naja, ein "Zug, der schnell zwischen zwei Städten fährt" (=ICE) ist doch werbewirksam! Ich denke schon dass man den Namen belässt. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass man aus dem ICE wiederum einen "IC" o.ä. ausgliedert - mit mehr Halten und den selben Fahrzeiten.

--
[image]

Nun Offiziel das Aus für den IC

baeckerman83, Mittwoch, 28. Mai 2008, 20:53 (vor 4160 Tagen) @ BR401

Nach Angaben des Konzerns steigen Autofahrer wegen hoher Benzinpreise aber jetzt verstärkt auf die Bahn um. Die Zahl der Fahrten in den ersten vier Monaten des Jahres 2008 sei im Vergleich zur Vorjahresperiode um 20 Millionen gestiegen. "Immer mehr Autofahrer kaufen Tickets, statt zu tanken", sagte Bahn-Vorstand Karl-Friedrich Rausch der "Bild"-Zeitung.
Wenn das so ist sollte aber mal über neue Material nachgedacht werden. Teilweise sind die Züge ja jetzt schon zu voll zum bequem Reisen, besonders auf der Strecke HH-Basel.

Was spricht eigentlich gegen Doppelstock-ICE?

101-Fan, Köln, Mittwoch, 28. Mai 2008, 21:39 (vor 4160 Tagen) @ baeckerman83

Wenn das so ist sollte aber mal über neue Material nachgedacht werden. Teilweise sind die Züge ja jetzt schon zu voll zum bequem Reisen, besonders auf der Strecke HH-Basel.

Es ist erfreulich zu hören, dass die DB steigende Fahrgastzahlen verzeichnet. Wenn die Züge immer voller werden, was würde eigentlich dagegensprechen, wenn die neuen Züge Doppelstockzüge wären. Man könnte doch, wenn man sowieso neue Züge beschaffen will/muss, könnte man doch Dostozüge nehmen, die eben nicht wie bisher für den Nahverkehr, sondern dann für den Fernverkehr geeignet sind.

Markus

--
Es grüsst aus Köln
Markus

Was spricht eigentlich FÜR Doppelstock-ICE?

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Donnerstag, 29. Mai 2008, 08:14 (vor 4159 Tagen) @ 101-Fan

Hallo 101-Fan,

Es ist erfreulich zu hören, dass die DB steigende Fahrgastzahlen verzeichnet. Wenn die Züge immer voller werden, was würde eigentlich dagegensprechen, wenn die neuen Züge Doppelstockzüge wären. Man könnte doch, wenn man sowieso neue Züge beschaffen will/muss, könnte man doch Dostozüge nehmen, die eben nicht wie bisher für den Nahverkehr, sondern dann für den Fernverkehr geeignet sind.

Schade, dass es den alten Forum nicht mehr gibt, sonst hätte ich Dir auf meinen Beitrag "Doppelstockzüge für Fernverkehr ungeeignet" hingewiesen.

1. In Frankreich war der TGV Duplex erst Stufe 4 des TGV-Ausbauplans. Stufe 1 war Doppeltraktion, Stufe 2 war kleinere Abstand zwischen den Zügen, Stufe 3 war kleinerer Abstand zwischen den Sitzreihen (Stichwort: Wandplatz). Als das alles nicht mehr funktionierte, kam der TGV Duplex.
In Deutschland ist bezüglich Schritt 2 noch viel zu gewinnen. Entschuldigung, aber 50-60 Zugpaare pro Tag auf K-F ist für eine reinrassige ICE 3 Linie doch lächerlich wenig. Wenn in Vollbetrieb, sollen auf die HSL-Zuid die doppelte Zahl an Zügen in Einsatz kommen; auf Paris-Lyon verkehren schon 10 Zugpaare pro Stunde, wenn nicht mehr.

2. Berücksichtige bitte die Kundschaft. ICEs werden auch von Urlauber genutzt, vor allem wenn dazu die ICs verschwinden. Bist Du schon mal mit zwei Koffern und Rucksack die Treppe eines Doppelstockwagens hochgestolpert?

3. Wenn der Wagenübergang mittig ist (wie im RE160-Dosto und die IC-Dostos der NS), entfällt wohl der Snack-Trolley. Entweder müssen pro Wagen zwei Aufzüge eingebaut werden, oder man muss mit Rucksack unterwegs. Komplett streichen der Am-Platz-Service wird DB wohl nicht.
Wenn der Wagenübergang oben ist, ist Einstieg im Unterstock (wie SBB-IC2000). Dafür sind die Bahnsteige in Deutschland zu hoch.

4. Ein V-IRM Wagen 2. Klasse hat 100 Plätze, ein DB-IC-Wagen 80 (bei gleicher Bestuhlung wie V-IRM 88). Sitzplatzgewinn wäre (100-88)/88 = 14 Prozent.


Gibt es dann überhaupt keine Chancen eines Doppelstock-ICE? Jawohl, doch:

1. Fahrradmitnahme. Bei uns verkehr(t)en 2. Klasse DDM-Wagen im "IC"-Betrieb, wobei der Unterstock komplett für Fahrräder umgebaut war. Im Oberstock gab es dann 64 Sitzplätze.
2. Klappsitze. Es gibt etwa 30 davon in einem V-IRM sechsteilig. Auch gibt es einige echte Sitzreihen in den Einstiegsbereichen.
3. anständiger Speisewagen: unten Küche und BordBistro, oben Bordrestaurant mit Panoramascheiben.
4. eine Ultra-Panorama-Lounge im Oberstock der Endwagen.

Aber sind 3. und 4. nicht nur etwas für ICE-Fans?

Schlußfolgerung: Doppelstocktriebwagen wären für einen IR-Betrieb ideal. Vor allem im NRW-RE 1 wären die japanischen Umständen dann wohl Geschichte, weil man Dostotriebwagen kuppeln kann.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Verkehrsstaus müssen etwas Tolles sein, sonst würden nicht alle mitmachen.

Schienenstrangen enden nicht bei einer Staatsgrenze, sondern bei einem Prellbock.

Was spricht eigentlich FÜR Doppelstock-ICE?

101-Fan, Köln, Donnerstag, 29. Mai 2008, 19:46 (vor 4159 Tagen) @ Oscar (NL)

2. Berücksichtige bitte die Kundschaft. ICEs werden auch von Urlauber genutzt, vor allem wenn dazu die ICs verschwinden. Bist Du schon mal mit zwei Koffern und Rucksack die Treppe eines Doppelstockwagens hochgestolpert?

Da muss ich dir recht geben. Zwar nicht mit 2 Koffern aber mit einem Koffer und Rucksack bin ich schonmal im IRE mitgefahren. Es war etwas eng.

3. anständiger Speisewagen: unten Küche und BordBistro, oben Bordrestaurant mit Panoramascheiben.

Das wäre natürlich eine tolle Sache.

4. eine Ultra-Panorama-Lounge im Oberstock der Endwagen.

Und das wäre eine noch tollere Sache ; - )

Schlußfolgerung: Doppelstocktriebwagen wären für einen IR-Betrieb ideal. Vor allem im NRW-RE 1 wären die japanischen Umständen dann wohl Geschichte, weil man Dostotriebwagen kuppeln kann.

Es gab mal von einem Fahrzeughersteller, ich glaube Siemens, ein Dostofahrzeug. Die DB zeigte jedoch kein Interesse. Besonders im Nahverkehr wären Dostotriebwagen aber sicherlich eine tolle Sache.

Gruss
Markus

--
Es grüsst aus Köln
Markus

Meridian

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Freitag, 30. Mai 2008, 16:31 (vor 4158 Tagen) @ 101-Fan

Hallo 101-Fan,

Da muss ich dir recht geben. Zwar nicht mit 2 Koffern aber mit einem Koffer und Rucksack bin ich schonmal im IRE mitgefahren. Es war etwas eng.

Manche ICE-Fans verklagen unsere "IC"-Dostos wegen Mangel an Gepäckstellplatz. Klar sind die Gepäckablagen im Unterstock zu niedrig für einen dicken Samsonite und fehlen die oben komplett, aber zum Glück kann man das ganze auch im Oberstock zwischen den Rückenlehnen schieben (Oberstock ist komplett vis-a-vis).

eine Ultra-Panorama-Lounge im Oberstock der Endwagen wäre eine noch tollere Sache ; - )

Nachteil ist, dass bei einem Hochgeschwindigkeitszug die Aerodynamik sehr gut sein muss. Hier durften viele Plätze im Oberstock der Endwagen verloren gehen. Ich erwarte, die beiden Stockwerken eines Endwagens haben zusammen genauso viel Kapazität als die eines IC-Steuerwagens.

Es gab mal von einem Fahrzeughersteller, ich glaube Siemens, ein Dostofahrzeug. Die DB zeigte jedoch kein Interesse. Besonders im Nahverkehr wären Dostotriebwagen aber sicherlich eine tolle Sache.

Das Fahrzeug, das Du meinst, heißt Meridian (Baureihe 445).

Übrigens gibt es wohl nicht so viele Länder die mit Dostotriebwagen fahren:

NL: V-IRM der NS (die DD-AR sind eigentlich lokbespannt, nur mit dem Unterschied daß man manchmal auch in der "Lok" sitzen kann, weil es dort einen einstöckigen Fahrgastraum gibt)
FR: Coradia Duplex auf wichtigen Regionalstrecken (die RER-Dostos sind lokbespannt, TGV Duplex betrachte ich als lokbespannt)
CH: S-Bahn Zürich (teilweise)
IT: S-Bahn Mailand von LeNord
SE: es verkehren RE200-Dostotriebwagen, habe welche rundum Stockholm gespottet

Alles andere, was so doppelstöckig in Europa rumkutschiert, ist s.i.w. lokbespannt (SBB-IC2000, CAT, DB-RE160, NMBS-M6, FS-Vivalto usw.)


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Verkehrsstaus müssen etwas Tolles sein, sonst würden nicht alle mitmachen.

Schienenstrangen enden nicht bei einer Staatsgrenze, sondern bei einem Prellbock.

Was spricht eigentlich gegen Doppelstock-ICE?

Velaro, Donnerstag, 29. Mai 2008, 11:37 (vor 4159 Tagen) @ 101-Fan

Howdy,

gegen einen Doppelstock-ICE dürften vor allem die durch längere Einstiegs/Ausstiegszeiten begründeten längeren Auffenthalte an den Bahnhöfen stehen.

In Frankreich spielt das eine geringfügigere Rolle, da die TGVs meist eh auf sog. Direktverbindungen, ähnlich wie das Flugzeug ausgerichtet sind. In den Niederlanden oder der Schweiz hat der IC einen anderen Stellenwert, da er wesentlich öfter hält und vor allem von Pendlern genutzt wird.

Die ICEs in Deutschland werden zu großen Teilen von Urlaubern genutzt.

Auch in Japan kommen die Doppelstockzüge nur beim mittelschnellen (schönes Wort) Shinkansen zum Einsatz. Die Pendler und Urlaubszüge werden mit einstöckigem Material gefahren. Siehe: http://www.japanrail.com/JR_shinkansen.html

Nun Offiziel das Aus für den IC

Ludo @, Niedersachsen, Donnerstag, 29. Mai 2008, 18:28 (vor 4159 Tagen) @ BR401

Also mein Vorschlag wäre, die ganzen Bimz im lokbespannten Nahverkehr einzusetzen und somit die alten n-Wagen und die DDR-Doppeldecker zu ersetzen.
Was soll sonst mit den Wagen geschehen?

Bimz -> NS

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Freitag, 30. Mai 2008, 16:34 (vor 4158 Tagen) @ Ludo

Hallo Ludo,

Also mein Vorschlag wäre, die ganzen Bimz im lokbespannten Nahverkehr einzusetzen und somit die alten n-Wagen und die DDR-Doppeldecker zu ersetzen.
Was soll sonst mit den Wagen geschehen?

"den Wagen" = Bimz: NS hat schon einige angemietet!
Sie verkehren z.B. als "IC" auf Den Haag-Arnhem und Amsterdam-Enschede.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Verkehrsstaus müssen etwas Tolles sein, sonst würden nicht alle mitmachen.

Schienenstrangen enden nicht bei einer Staatsgrenze, sondern bei einem Prellbock.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum