OHE: Verstaatlichung durch Niedersachsen? (Allgemeines Forum)

RenateMD @, Dienstag, 08. Oktober 2019, 10:56 (vor 9 Tagen)

Hallo zusammen,

zufällig bin ich über das Stammforum der OHE und Eisebahn in Nordost-Niedersachsen generell auf einen Zeitungsartikel der AZ gestoßen: Klick

Derzeit wird die Option diskutiert, das Gesamtnetz der OHE zu kaufen“, heißt es auf IK-Anfrage aus dem niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr (MW). Es gehe dabei um das „Ob“ und um das „Wie“, die Frage der Eigentümerform sei „nachrangig“. Weitere Gespräche des MW mit der OHE seien in Vorbereitung.

Das sind interessante Nezigkeiten. Konkret geht es um Strecken wie Celle-Wittingen, Lüneburg-Hützel und weitere, die von der Netinera-Tochter OHE seit Jahren betrieben werden und dem Verfall ausgesetzt sind - ob es an der Unwirtschaftlichkeit der Strecken oder dem Unwille der italienischen Mutter liegt sei mal dahingestellt. Nebenbei: Netinera gehört auch die Metronom-Gesellschaft zum Teil.

Sollten die Strecken wirklich verstaatlicht werden, würde dies mit erheblichen Investitionen einhergehen und wäre sicherlich ein rares Beispiel für Eisenbahnpolitik auf Länder-Ebene. Kennt ihr weitere Projekte (ausgeschlossen die Landesnahverkehrgesellschaften)?

Was sind eure Gedanken dazu / Kann jemand mehr dazu beitragen?

Liebe Grüße
Renate

OHE: Verstaatlichung durch Niedersachsen?

Obitwo, Trier / Braunschweig, Dienstag, 08. Oktober 2019, 12:32 (vor 9 Tagen) @ RenateMD

Immerhin weiß der niedersächsische Wirtschaftsminister (nur echt mit Betonung auf der mittleren Silbe), worum es geht:

nwzonline

Noch ein Artikel von vor 2,5 Jahren aus der HAZ [Link]

HBSA ⌂, Hamburg, Dienstag, 08. Oktober 2019, 13:24 (vor 9 Tagen) @ RenateMD

HAZ – Steigt Niedersachsen wieder bei der OHE ein?

Scheint wohl schon länger ein Thema zu sein. Interessant ist das indirekte Zitat des Betriebsrates der OHE, der (meiner Meinung nach) sehr zutreffend ist:

Neben dem Güterzugnetz gehören zur OHE die Regionalbahnen Metronom und Erixx. Nur um diese beiden lukrativen Beteiligungen sei es den Italienern gegangen, hatte der OHE-Betriebsrat schon 2013 moniert und von Rosinenpickerei gesprochen.

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OT: ... den Bach runter ...

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 08. Oktober 2019, 15:48 (vor 9 Tagen) @ RenateMD

Hey.

Konkret geht es um Strecken (...) die von der Netinera-Tochter OHE seit Jahren betrieben werden und dem Verfall ausgesetzt sind (...) Nebenbei: Netinera gehört auch die Metronom-Gesellschaft zum Teil.

Die auch dem Verfall ausgesetzt ist. Meine Güte, wenn ich in und um Hannover und manchmal in Bremen deren Züge sehe ... - kennt die Bude eigentlich die Bedeutung und den Sinn einer Waschanlage?

Und von Zugausfällen lese ich bei denen mittlerweile auch regelmäßig.

Jaaa, andere sind da auch nicht unbedingt besser. Aber zumindest früher war doch der metronom DAS Vorzeigeunternehmen Niedersachsens. Alles geht den Bach runter ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

OT: ... den Bach runter ...

oska, Dienstag, 08. Oktober 2019, 15:51 (vor 9 Tagen) @ Blaschke

den Sinn einer Waschanlage?

metronom DAS Vorzeigeunternehmen Niedersachsens. Alles geht den Bach runter ...


Am schnellsten kann man Geld verdienen indem man es nicht ausgibt... Wenn die Einnahmen fix sind würde ich die Ausgaben reduzieren um möglichst viel Profit aus einer Gesellschaft herauszuziehen.

OT: ... na ja ...

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 08. Oktober 2019, 16:03 (vor 9 Tagen) @ oska

Hey.

Am schnellsten kann man Geld verdienen indem man es nicht ausgibt...

AUTSCH!!! ;-)

Angesichts von Nullzins bzw Negativzins auf Guthaben würde ich obige Aussage zumindest mit etwas Skepsis betrachten.

Wenn die Einnahmen fix sind würde ich die Ausgaben reduzieren um möglichst viel Profit aus einer Gesellschaft herauszuziehen.

Ach soooo.

Ich wollte auch nur zart drauf hinweisen, dass man auch dort die Dinge so betrachtet, wie woanders auch. Nix mehr mit Vorzeigeunternehmen. Sondern nur noch 'gewöhnlich'.


Schöne Grüße von jörg

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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

OT: ... na ja ...

oska, Dienstag, 08. Oktober 2019, 16:20 (vor 9 Tagen) @ Blaschke

Ich wollte auch nur zart drauf hinweisen, dass man auch dort die Dinge so betrachtet, wie woanders auch. Nix mehr mit Vorzeigeunternehmen. Sondern nur noch 'gewöhnlich'.

Ich auch. Das ist kein Vorzeigeunternehmen sondern gehört - verschachtelt über viele Untergesellschaften - nicht mehr dem Land sondern privaten Investoren. Und wenn ich so einer wäre, würde ich das Geld nicht für die Waschanlage ausgeben sondern in meinen eigenen Sparstrumpf stecken. Schon ja auch die Umwelt wenn man Waschpulver und Wasser spart.

lieber nicht gewaschen, als gar kein Zug

Max64, Hannover, Mittwoch, 09. Oktober 2019, 18:34 (vor 8 Tagen) @ Blaschke

Leider muss ich ab und zu mit den Metronom-Zügen fahren, da DB die Millionen-Großstadt Hamburg aktuell am Wochenende nach 18.29h und in der Woche nach 19.29h vom Fernverkehr nach Süden (via Hannover) abknipst. Soviel zu DB!

Wenn die Metronomzüge fahren, sind die eigentlich vergleichsweise pünktlich, allerdings ist es auch keine Leistung, von HH nach Hannover für läppische 150km 2:18h an Zeit zu benötigen. Dazu extrem unbequeme Sitze und in letzter Zeit vielfach "Randale", wo Zugbegleiter im betreffenden Waggon nicht mehr zu sehen sind. Bevor einer wegen Diksriminierung versetzt oder entlassen wird, überlässt man die Fahrgäste lieber sich selber.

Früher konnte man IM Metronim-Zug auch noch einen Fahrscheinh lösen. Das geht heute auch nicht mehr.

Insofern sind nicht gewaschene Waggons das kleinste Problem.

NV in Niedersachsen

Norddeich @, Mittwoch, 09. Oktober 2019, 19:33 (vor 8 Tagen) @ Max64

Früher konnte man IM Metronim-Zug auch noch einen Fahrscheinh lösen. Das geht heute auch nicht mehr.

Dafür darfst du dich beim Land Niedersachsen bedanken – die legen sowas fest.

Die Frage ist: was will man damit?

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 08. Oktober 2019, 15:57 (vor 9 Tagen) @ RenateMD

Hallöchen.

Was ist denn der 'wahre' Hintergrund? Was will das Land mit dem Laden? Worauf sind die 'scharf'?

Ich meine, im SPNV hat man 2 kleine Strecken reaktiviert und prinzipiell soll es das für die Ewigkeit gewesen sein. Dass man sich im Güterverkehr bahnbrechend engagiert, wäre mir jetzt auch neu. Okay, irgendwann mal soll alle 11 Minuten ein Güterzug den Tiefwasserhafen Wilhelmshaven verlassen.

Zusammenfassend würde ich Niedersachsen jedenfalls nicht gerade als megafortschrittlich und visionär in Sachen Schiene betrachten. Zumal man den Landesanteil an VW nicht vergessen darf.

Was also wollen die Verantwortlichen mit den einsamen Strecken in einsamer Gegend?


Schöne Grüße von jörg

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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Die Frage ist: was will man damit?

oska, Dienstag, 08. Oktober 2019, 16:14 (vor 9 Tagen) @ Blaschke

Was ist denn der 'wahre' Hintergrund? Was will das Land mit dem Laden? Worauf sind die 'scharf'?

Ohne mich mit OHE beschäftigt zu haben, Renate hat von der Strecke geschrieben, nicht von der Betreibergesellschaft. Wofür man Eisenbahninfrastruktur braucht? Um EVU zu ermöglichen Züge darauf fahren zu lassen.

Zusammenfassend würde ich Niedersachsen jedenfalls nicht gerade als megafortschrittlich und visionär in Sachen Schiene betrachten. Zumal man den Landesanteil an VW nicht vergessen darf.

Auch Länder ohne Automobilkonzerne haben kein besseres Schienennetz. Im Gegenteil. VW transportiert doch sehr viel über die Schiene und hat in Ingolstadt Audi nicht erst einen RB-Halt für die Mitarbeiter geplant/bekommen?

Was also wollen die Verantwortlichen mit den einsamen Strecken in einsamer Gegend?

Dafür sorgen, das Menschen in einsamen Gegenden nicht noch weiter abgehängt werden sondern (Eisenbahn-)Anschluß an den Rest der Welt erhalten.

Die Frage ist: was will man damit?

HBSA ⌂, Hamburg, Dienstag, 08. Oktober 2019, 17:52 (vor 9 Tagen) @ oska

Was ist denn der 'wahre' Hintergrund? Was will das Land mit dem Laden? Worauf sind die 'scharf'?


Ohne mich mit OHE beschäftigt zu haben, Renate hat von der Strecke geschrieben, nicht von der Betreibergesellschaft. Wofür man Eisenbahninfrastruktur braucht? Um EVU zu ermöglichen Züge darauf fahren zu lassen.

Zusammenfassend würde ich Niedersachsen jedenfalls nicht gerade als megafortschrittlich und visionär in Sachen Schiene betrachten. Zumal man den Landesanteil an VW nicht vergessen darf.


Auch Länder ohne Automobilkonzerne haben kein besseres Schienennetz. Im Gegenteil. VW transportiert doch sehr viel über die Schiene und hat in Ingolstadt Audi nicht erst einen RB-Halt für die Mitarbeiter geplant/bekommen?

Was also wollen die Verantwortlichen mit den einsamen Strecken in einsamer Gegend?


Dafür sorgen, das Menschen in einsamen Gegenden nicht noch weiter abgehängt werden sondern (Eisenbahn-)Anschluß an den Rest der Welt erhalten.

Ich glaube, Blaschke hat darauf abgezielt, die Doppelmoral der Politik (insbesondere des niedersächsichen Wirtschaftsministers) bloßzustellen, erst ein EIU (EVU) zu privatisieren und dann mit der Verstaatlichung zu spielen, weil es aufgrund der (be)drohenden grünen Welle gerade passt...

Dazu noch ein Zitat aus der HAZ von 2017, wo die FDP (damals maßgeblich an der Privatisierung beteiligt) die potentielle Wiederverstaatlichung in Frage stellt.

Die FDP im Landtag kritisiert den Plan. „Es ist unsinnig, in ein nicht rentables Schienennetz zu investieren“, teilte der haushaltspolitische Sprecher, Christian Grascha, mit.

Dazu stellt sich natürlich dann die Frage, ob der Staat überhaupt Infrastruktur zur Verfügung stellen sollte, bei der die Kosten nicht 1:1 gedeckt werden...

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Die Frage ist: was will man damit?

Sören Heise @, Region Hannover, Dienstag, 08. Oktober 2019, 18:07 (vor 9 Tagen) @ HBSA

Dazu stellt sich natürlich dann die Frage, ob der Staat überhaupt Infrastruktur zur Verfügung stellen sollte, bei der die Kosten nicht 1:1 gedeckt werden...

Ja und wer soll die Straßen nach Jarlingen oder Breese im Bruche dann betreiben?

Die Frage ist: was will man damit?

HBSA ⌂, Hamburg, Dienstag, 08. Oktober 2019, 19:05 (vor 9 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von HBSA, Dienstag, 08. Oktober 2019, 19:07

Dazu stellt sich natürlich dann die Frage, ob der Staat überhaupt Infrastruktur zur Verfügung stellen sollte, bei der die Kosten nicht 1:1 gedeckt werden...


Ja und wer soll die Straßen nach Jarlingen oder Breese im Bruche dann betreiben?

So stelle ich mir das vor:
Am besten schreiben wir den Betrieb der Straßen aus.
Ein Bieterkonsortium aus China, den VAE und USA gewinnt die Ausschreibung.
Ab sofort ist die L492 A7 – Heinde in Niedersachsen eine private Straße, für die man Maut zahlen muss.
Der Betreiber verlangt pro Achse 5,60€.
Nach kurzer Zeit stellt der Betreiber fest, dass fast alle nun über die B243 durch Hildesheim ins Lammetal kommen.
Der Betreiber gerät in finanzielle Schieflage.
Bundesfinanzminister Christian Lindner bewilligt ein Rettungspaket für Lammetal Private Roads LLC.
Auch das Rettungspaket reicht nicht um das Unternehmen zu stabilisieren.
Die L492 verkommt inzwischen völlig, allerdings nehmen die Investoren nach wie vor kräftig Geld, nicht zuletzt aus dem Rettungspaket, nach Hause.
Die L492 wird durch die Behörden gesperrt, da inzwischen mehrere Autos von der Fahrbahn abgekommen sind.
Bundesfinanzminister Lindner kauft die L492 von Lammetal Private Roads zurück, zu einem "marktüblichen Preis".
Aufgrund des desolaten Zustands der Straße kommt nur ein kompletter Neubau in Frage.
Nach mehreren Architektenwettbewerben wird der Neubau eines Tunnels ausgeschrieben.
Das Konsortium Strabag-Papenburg-Hochtief sichert zu, den Neubautunnel innerhalb von fünf Jahren fertig zu haben.
Inzwischen ist auch die B243 von Hildesheim kommend in einem desolaten Zustand, LKW werden nun über Bockenem ins Lammetal geleitet.
Pendler fahren inzwischen über eine Stunde nach Hildesheim.
Das Konsortium S-P-H kündigt an, der Bau des Tunnels werde nun doppelt so teuer und dauert sieben statt fünf Jahre.
Eine provisorische Straße (L492-B) wird gebaut, um in der Zwischenzeit die B243 zu modernisieren.
Ein Tunnelbohrmaschine verursacht das Absacken der Scheune von Bauer Müller, dieser kann seinen Betrieb nicht fortführen. Das Konsortium unterbricht die Bohrarbeiten und betoniert die Maschine ein.
Das Projekt wird vorerst auf Eis gelegt, die provisorische L492-B wird ausgebaut, um für die kommenden 20 Jahre Ersatz zu leisten.
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Bundesverkehrsminister Amthor weiht den neuen Tunnel L492 im Jahr 2059 ein. Nach nur 40 Jahren Bauzeit und 750 Million Scheuro (Scheuer ist inzwischen in der EU-Politik aktiv und hat eine Umbenennung des Euro errungen) ist das drei Kilometer lange Meisterwerk vollendet.

*Ironie Off* Meiner Meinung nach ist die Privatisierung von Infrastruktur fast nie sinnvoll, da die "Investoren" diese oft eher stiefmütterlich behandeln.

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Die Frage ist: was will man damit?

Sören Heise @, Region Hannover, Dienstag, 08. Oktober 2019, 19:39 (vor 9 Tagen) @ HBSA

Verstehe.

... auch kein Segen ...

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 09. Oktober 2019, 22:41 (vor 8 Tagen) @ HBSA

Hallo.

Meiner Meinung nach ist die Privatisierung von Infrastruktur fast nie sinnvoll, da die "Investoren" diese oft eher stiefmütterlich behandeln.

Wobei der Verbleib der Infrastruktur 'beim Staat' nicht zwingend ein Segen sein muss. Wie der aktuelle Zustand zeigt ...


Schöne Grüße von jörg

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"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Die Frage ist: was will man damit?

IC2083, Mittwoch, 09. Oktober 2019, 23:03 (vor 8 Tagen) @ HBSA

Bei einem zitierten Angebot von 1€ für den Rückkauf und einem Verkaufspreis im zweistelligen Millionenbereich, hätte man immerhin einen deutlichen Gewinn erreicht. Wenn dieser Gewinn (nach Abzug der bereits investierten Millionen) wieder in die Infrastruktur fliesst, dann wäre der Verkauf doch auch im Sinne des Allgemeinwohls ein Gewinn.
Zum Zeitpunkt des Verkaufs war dei Verkehrsleistung der OHE auf eigener Infrastruktur sicherlich schon relativ gering.

Ich glaube zwar auch nicht an die vollommende Ernsthaftigkeit, aber die staatliche Verantwortlichkeit für die Zurverfügungstellung einer funktionierenden Infrastruktur ist ein verbesserungswürdiger Aspekt.

Über die aktuellen Verhaltensweisen von Fahrgästen im Metronom kann ich nichts beitragen, aber bei meinen Fahrten kann ich mich über die Inneneinrichtung der Wagen und die Mitreisenden nicht beklagen (für die Mitreisenden kann Metronom eigentlich auch nichts). Zumindest im Südbereich (Hannover - Göttingen habe ich nur positive Kommentare von Fahrgästen -im Vergleich zu DB Fernverkehr- gehört).

Danke !

Garfield_1905, Mittwoch, 09. Oktober 2019, 23:05 (vor 8 Tagen) @ IC2083

Über die aktuellen Verhaltensweisen von Fahrgästen im Metronom kann ich nichts beitragen, aber bei meinen Fahrten kann ich mich über die Inneneinrichtung der Wagen und die Mitreisenden nicht beklagen (für die Mitreisenden kann Metronom eigentlich auch nichts). Zumindest im Südbereich (Hannover - Göttingen habe ich nur positive Kommentare von Fahrgästen -im Vergleich zu DB Fernverkehr- gehört).

Danke. Schön, sowas auch mal lesen zu können. :-)

Danke !

oska, Donnerstag, 10. Oktober 2019, 08:30 (vor 7 Tagen) @ Garfield_1905

Über die aktuellen Verhaltensweisen von Fahrgästen im Metronom kann ich nichts beitragen, aber bei meinen Fahrten kann ich mich über die Inneneinrichtung der Wagen und die Mitreisenden nicht beklagen (für die Mitreisenden kann Metronom eigentlich auch nichts). Zumindest im Südbereich (Hannover - Göttingen habe ich nur positive Kommentare von Fahrgästen -im Vergleich zu DB Fernverkehr- gehört).


Danke. Schön, sowas auch mal lesen zu können. :-)

Wobei die Aussage wenig zählt. Jeder weiß, das Äpfel besser schmecken als Birnen. Oder war es umgekehrt?

Nahverkehr, z.B. DB Regio, ist pünktlicher als (DB) Fernverkehr. Das ist auch der einzige nennenswerte Unterschied. Ich kann mir kaum vorstellen, das ein metronom-Kunde sich beschweren würde, wenn er mit dem ICE zwischen Hannover und Göttingen fahren müsste. Der Fuhrpark kann mit dem von Metronom mithalten. In beiden Zügen ist es sauber, das Personal freundlich. Und ja, es gibt die Horror-Fahrgäste: Ältere Damen, einzeln auftretend die liebenswertesten Personen im ganzen Land, aber in Gruppen... Aber das war hier auch schon oft genug Thema.

Metronom!

IC2083, Freitag, 11. Oktober 2019, 22:15 (vor 6 Tagen) @ oska

Wobei die Aussage wenig zählt. Jeder weiß, das Äpfel besser schmecken als Birnen. Oder war es umgekehrt?

Nahverkehr, z.B. DB Regio, ist pünktlicher als (DB) Fernverkehr. Das ist auch der einzige nennenswerte Unterschied. Ich kann mir kaum vorstellen, das ein metronom-Kunde sich beschweren würde, wenn er mit dem ICE zwischen Hannover und Göttingen fahren müsste. Der Fuhrpark kann mit dem von Metronom mithalten. In beiden Zügen ist es sauber, das Personal freundlich. Und ja, es gibt die Horror-Fahrgäste: Ältere Damen, einzeln auftretend die liebenswertesten Personen im ganzen Land, aber in Gruppen... Aber das war hier auch schon oft genug Thema.

Meine Aussage zählt genauso viel (oder wenig) wie die anderen Meinungen hier vorher!!!
Als ich letztens im ICE aus Göttingen ausstieg, gab es eine Diskussion zwischen Reisenden. Der ICE hatte vorher 30 Minuten lang die Türen nicht geschlossen bekommen und die Fahrgästewaren froh erstmal in Göttingen angekommen zu sein. Die Umsteiger in den Metronom hatten ihren Zug verpasst und waren dennoch frohen Mutes, da sie nun wenigstens zuverlässig der nächste Metronom die 60 Minuten Verspätung nicht grösser werden lässt. Angeblich hätten die Metronom trotz der Umleiter-ICE nur ganz selten Verspätung. Das spricht für das Vertrauen dieser Leute. Insbesondere da meine Erfahrung eher für Verspätungen von 5 bis 10 Minuten spricht. Grund sind die verspäteten ICE's. Zur Überholung durch diese Züge sind Überholhalte -sprich auch längere Fahrzeiten- für den Metronom vorgesehen. Nun steht der Metronom in dem geplanten Überholbahnhof und wartet auf seine nach hinten verlegte planmässige Abfahrtszeit. Doch es gibt häufig hier gar keine Überholung, durch die Verspätung findet die Überholung später statt, hier muss der Metronom dann gut 5 Minuten zusätzlich warten und schon sind die Verspätungen da..
Dann stelle ich schon fest, dass die Metronom-Züge aussen immer weniger gewaschen werden. Aber im Innenraum finde ich sie besser als vergleichbare Doppelstockwagen von DB Regio in Niedersachsen. SH/MVP (auch 445) oder NRW. Allein die Tische sind schon ein Plus!

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