F: Nahrungsmitteltransporte Valencia - Rotterdam/Köln (Allgemeines Forum)

oska, Dienstag, 08. Oktober 2019, 07:54 (vor 11 Tagen)

Das Handelsblatt schreibt üner Nahrungsmitteltransporte durch Frankreich: Wie der Geisterzug von Rungis durch 20.000 Lkws ersetzt wird.

Interessante Aspekte über das Versagen von SNCF-Frêt, der Güterverkehrstochter von SNCF und andere Tochtergesellschaften. Sowas liest man hier im Forum sonst nur über die DB. Doch die kommt im Handelsblatt-Artikel ganz gut weg. Besser als die Franzosen machen es niederländische und spanische Händler, schreibt das Handelsblatt. Zugbetreiber seien CoolRail und Transfesa (gehört zu DB-Schenker).


CoolRail schreibt über sich auf der eigenen Homepage:

Ein wesentlicher Beweggrund für diese Initiative ist ein nachhaltigerer Güterverkehr zwischen Spanien und den Niederlanden. Es herrscht ein steigender Bedarf an einer Reduzierung des Straßengüterverkehrs in der Frischwaren-Lieferkette zwischen Süd und Nord. Spanien ist beim Import von Frischwaren wie Orangen, Tomaten und Salatgurken der Haupthandelspartner für Nordwesteuropa. Diese Erzeugnisse werden derzeit hauptsächlich auf der Straße transportiert.

Transfesa (Bestandteil von DB-Schenker) wird als Betreiber dieser Bahnverbindung fungieren. Anfangs werden zwei Züge pro Woche zwischen den Terminals in Almussafes (Valencia) und Köln verkehren. Zu einem späteren Zeitpunkt wird Transfesa eine direkte Verbindung zwischen Almussafes (Valencia) und dem Rail Service Center (Rotterdam) schaffen und dabei Sonderzüge für Frischwaren einsetzen.

Gibt es anderswo auch

Power132 @, Dienstag, 08. Oktober 2019, 08:36 (vor 11 Tagen) @ oska

Beispiel Holztransport in Osttirol. Von Sillian nach Lienz und weiter ein 8 Wagen Holzzug davon zwei beladen, der Rest leer.

Auf der Strasse oberhalb der Drautalbahn fahren dann vier LKW mit der gleichen Art Ladung hintereinander.

F: Nahrungsmitteltransporte Valencia - Rotterdam/Köln

GibmirZucker @, Göding, Dienstag, 08. Oktober 2019, 22:06 (vor 11 Tagen) @ oska

In Frankreich treibt die Regulierung ihre Blüten. Leider nicht nur im Transportwesen, sondern auch in der Landwirtschaft direkt, wo häufig am Bedarf vorbei produziert wird - mit hohen Margen für Zwischenhändler. Leider hat Macron da nichts ändern können/wollen. Hoffnung auf dem Transportsektor könnte die Deregulierung bringen, die aber just von den Gewerkschaften verhindert wird. Die eine 20 Stundenwoche und Rentenalter 40 als Ideal sehen und nicht volle Züge und Schienen.

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