DB kauft keine weiteren PESA Link (Allgemeines Forum)

Power132 @, Mittwoch, 11. September 2019, 11:31 (vor 7 Tagen)

Nach den Problem mit den PESA Link aus Polen bleibt es bei 71 Fahrzeugen. Die restlichen 399 Fahrzeuge müssen sich einen neuen Besitzer suchen.

Bahn zieht Notbremse


Die umstrittenen neuen Pesa-Züge verärgern Kunden und Anwohner an der Oberen Ruhrtalbahn – und die Deutsche Bahn als Auftraggeber selbst. Jetzt steht deswegen fest: Das Kapitel der polnischen Züge vom Typ „Link“ wird ein kurzes in der Eisenbahngeschichte bleiben.
Bislang sind nur 71 der polnischen Züge an die Deutsche Bahn ausgeliefert worden – darunter eben auch ins Sauerland-Netz. Dabei wird es auch bleiben, wie DB-Unternehmenssprecher Dirk Pohlmann auf Anfrage mitteilt: „Es werden keine weiteren Fahrzeuge abgerufen.“ Vereinbart war eigentlich die Lieferung von 470 Fahrzeugen aus Polen.
Die Bahn zieht die Notbremse. „Die Qualität ist nicht das, was wir selber erwarten“, sagt Dirk Pohlmann über die Züge. Und ausdrücklich: „Wir bitten unsere Kunden um Entschuldigung.“ Er sagt auch: „Es wird neue Ausschreibungen für Fahrzeuge geben.“

DB kauft keine weiteren PESA Link

ThomasK, Mittwoch, 11. September 2019, 12:09 (vor 7 Tagen) @ Power132

Zu Bundesbahnzeiten hat man Prototypen gebaut und die dann vom Bundesbahnzentralamt München bzw. bei Wagen auch Minden auf Herz und Nieren überprüft.

Das hält man heute alles selbstverständlich nicht mehr für nötig.

________________


Der neue Vertrag der DB mit der BEG bezüglich des Nürnberg - München - Expresses läuft seit Dezember 2016. Nicht ein einziger Skodazug fährt über die NBS.

Wenn alles klappt, fahren die ab Dezember 2019, wenn bereits 25 % der zwölfjährigen Vertragslaufzeit vorbei ist.

Aber für so einen Schwachsinn, wie das Umlackieren der ICEs haben die Pfeifen wieder Geld.

In CZ scheinen sie ja problemlos zu laufen

Power132 @, Mittwoch, 11. September 2019, 12:16 (vor 7 Tagen) @ ThomasK

- kein Text -

Zeiten ändern sich.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 11. September 2019, 12:24 (vor 7 Tagen) @ ThomasK
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 11. September 2019, 12:24

Früher gab es auch keine Ausschreibungen, keine Anreize, effizienter zu werden. Hat alles deine Vor- und Nachteile. Anderswo funktionieren die PESA Link ja - etwa in Polen oder eben auch in Tschechien.

Es kann einfach dein, dass die deutschen Regularien nicht das leichteste sind für Hersteller, die eher osteuropäische Märkte bedienten. Andererseits, wenn die Hürde gemeistert ist, kann das sich dann auch später wenden, solche Hersteller könnten dann eine ernsthafte Konkurrenz zu Alstom, Siemens und co werden.

Das ist insbesondere deswegen eine gute Idee, weil somit CRRC auch einen ernsthaften Markt vorfindet und nicht - wie es einige befürchten - den europäischen Markt überrollt.

Heute soll ja der erste chinesische Zug nach Tschechien kommen. Und das ist gewiss nur der Anfang.

--
Pilsner Urquell - schlägt jedes Panorama

[image]

DB kauft keine weiteren PESA Link

Alexander, Mittwoch, 11. September 2019, 12:24 (vor 7 Tagen) @ ThomasK

Hallo ThomasK,

ist die Situation zu Bundesbahnzeiten mit heute vergleichbar?
Wie lange hat die Serienreife des 628 gebraucht?

Natürlich könnte die DB die Arbeit der Hersteller abnehmen und ausgiebige Test durchführen, aber ist den Sichergestellt das bei der nächsten Ausschreibung genau das Fahrzeug vom Besteller auch gewünscht ist? Ist das Testfahrzeug nach der jahrelangen Erprobungsphase überhaupt noch nach den dann aktuell gültigen TSI Zulassungsfähig, sprich dürfen die getesteten Fahrzeug überhaupt noch gebaut werden?

Was nützt es wenn die DB die Fahrzeuge lange testet und dann ein anderer Wettbewerber zum Zuge kommt, weil er auf die Aussagen der Hersteller vertraut? Immerhin war die DB erst der dritte Betreiber der die Pesa bestellt hat....

Die eigentliche Frage ist doch, wo die Wurzel des Übels liegt, dass die Hersteller nicht mehr in der Lage sind funktionierende Fahrzeuge zu bauen? Und da sind wir an dem Punkt, wo hinterfragt werden muss, was darf Verkehr kosten?

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)

DB kauft keine weiteren PESA Link

ThomasK, Mittwoch, 11. September 2019, 13:27 (vor 7 Tagen) @ Alexander
bearbeitet von ThomasK, Mittwoch, 11. September 2019, 13:28

Hallo ThomasK,

ist die Situation zu Bundesbahnzeiten mit heute vergleichbar?
Wie lange hat die Serienreife des 628 gebraucht?

Natürlich könnte die DB die Arbeit der Hersteller abnehmen und ausgiebige Test durchführen, aber ist den Sichergestellt das bei der nächsten Ausschreibung genau das Fahrzeug vom Besteller auch gewünscht ist? Ist das Testfahrzeug nach der jahrelangen Erprobungsphase überhaupt noch nach den dann aktuell gültigen TSI Zulassungsfähig, sprich dürfen die getesteten Fahrzeug überhaupt noch gebaut werden?

Was nützt es wenn die DB die Fahrzeuge lange testet und dann ein anderer Wettbewerber zum Zuge kommt, weil er auf die Aussagen der Hersteller vertraut? Immerhin war die DB erst der dritte Betreiber der die Pesa bestellt hat....

Die eigentliche Frage ist doch, wo die Wurzel des Übels liegt, dass die Hersteller nicht mehr in der Lage sind funktionierende Fahrzeuge zu bauen? Und da sind wir an dem Punkt, wo hinterfragt werden muss, was darf Verkehr kosten?


Als seinerzeit die 120 gebaut wurde, hat man 5 Prototypen bestellt und die mit verschiedenen Varianten ausgiebig getestet. Die Testergebnisse hat dann die Bundesbahn zusammen mit der Industrie ausgewertet und nach weiteren Überprüfungen ging dann die 120 in Serie.

Die DB hätte doch zunächst einmal 3 - 5 Pesa Links kaufen können und sie dann testen können. Wenn sie in CZ oder PL laufen, dann kann man das Ergebnis nicht 1 : 1 auf D übertragen. Stellt man dann Mängel fest, dann kann man beim Hersteller Änderungen einbauen lassen bzw. Nachbessern lassen.

Wenn man dann getestete Fahrzeuge hat, dann kann man sich an den SPNV-Ausschreibungen mit getesteten Fahrzeugen bewerben.

Ein guter SPNV kostet eben seinen Preis. Da kommt man mit Billigheimertum nicht weiter.

Zudem ist festzustellen, dass die Schiene partiell als Allmendegut zur staatlichen Daseinsvorsorge gehört.

__________


Und, auch wenn es schon x mal betont worden ist, wird das Auto in Deutschland irrsinnig bevorzugt und die Schiene irrsinnig benachteiligt.

Das beginnt damit, dass die öffentlichen Parkplätze vom Steuerzahler zu mehr als 90 % subventioniert werden, geht weiter über das Dienstwagenprivileg, geht weiter über nicht verrechnete negative externe Kosten und vielem anderen mehr.

In DK bezahlt man übrigens beim Kauf eines Autos eine saftige Zulassungssteuer. Für Kleinwagen beträgt die 85 % auf den Kaufpreis und für Mittelklassewagen 150 %. In D völlig undenkbar.

https://www.reimport-dk.de/ZULASSUNGSSTEUER.194.0.html

Unsere Laber- und Aussitztussy Merkel redet immer nur und sitzt alle Probleme aus.

Und die Schiene wird in Deutschland am Gängelband gehalten.

Wenn die Schiene finanziell schon so ausgeblutet ist, dass Neufahrzeuge noch nicht einmal ausgiebig getestet werden, dann ist das ein Trauerspiel.

Keinesfalls zutreffende Behauptungen

EDO, Mittwoch, 11. September 2019, 17:18 (vor 7 Tagen) @ ThomasK

„Zu Bundesbahnzeiten hat man Prototypen gebaut...“
„Als seinerzeit die 120 gebaut wurde, hat man 5 Prototypen bestellt ... und nach weiteren Überprüfungen ging dann die 120 in Serie.“

Wir kennen alle die Hintergründe und die Vereinbarungen zwischen dem Besteller und dem Hersteller nicht. Der Kunde darf grundsätzlich aber erwarten, ein weitgehend fehlerfreies Produkt zu erhalten, mindestens aber, dass im laufenden Betrieb in kürzester Zeit die auftretenden Probleme behoben werden und die Erkenntnisse in die laufende Serienfertigung einfließen.

Man kann vermuten, dass dies nicht oder nicht zufriedenstellend geschehen ist.

Dass „früher alles besser“ war, kann auch nur der behaupten, der „früher“ entweder nicht erlebt hat oder über kein ausgeprägtes Erinnerungsvermögen verfügt. Die zitierte Baureihe 120 – eine Revolution auf dem Gebiet der Elektrotechnik – ist genau das Gegenbeispiel dessen, was der zitierte User aufzuzeigen versucht. Zwischen Indienststellung des ersten Prototypen und der Erklärung der Serienreife vergingen fünf Jahre (!), und nachdem sieben Jahre nach Auslieferung der Prototypen die Serienmaschinen in Dienst gestellt wurden, traten neue, massive Probleme auf, die u.a. dazu führten, dass die Serienmaschinen entweder bei Krupp in Essen oder im AW Freimann weitgehend überarbeitet werden mussten. „Rollkur“ hieß das damals.

Erst nachdenken, dann die – Zitat – „Pfeifen“ verunglimpfen.

jede Fahrzeugserie hat ihre Fehler und Krankheiten

ffz, Mittwoch, 11. September 2019, 18:03 (vor 7 Tagen) @ EDO

Hallo,

es gibt kein Eisenbahnserienfahrzeug dass nicht mal irgendwann im Laufe des Fahrzeuglebens massive Probleme hat oder wo es nicht am Anfang Kinderkrankheiten gibt. Das ließ sich zu Bundesbahn und DDR Reichsbahnzeiten nur besser kaschieren, weil es einfach mehr Fahrzeugreserven gab.

In aller Regel verläuft die Verfügbarkeit einer Fahrzeugserie in einer Badewannenkurve, am Anfang gibt es sehr viele Kinderkrankheiten, die oft erst im Regelbetrieb auftreten und bei einer Vorserie nicht entdeckt werden, dann geht das eine sehr lange Zeit ohne große Auffälligkeiten und dann kommen die Altersschwächen.
Es fällt heute auch emhr auf, weil die Laufleistungen immer größer werden, bei der Baureihe 101 zB haben die Loks heute nach 20 Jahren quasi alle schon mehr Kilometer gemacht in den 20 Jahren Dienstzeit, wie die Loks der Baureihe 103 in über 40 Jahren Dienstzeit jeh geschafft haben.

Behauptung damals: "Es sollte keine Schwierigkeiten geben"

Sebastian_J, Donnerstag, 12. September 2019, 10:04 (vor 6 Tagen) @ ffz

Aus der Westfalenpost vom 14.03.2014 hieß es damals bezogen auf das Sauerlandnetz:
Neue Triebwagen für das Sauerlandnetz

"Mögliche Schwierigkeiten bei der Zulassung der Züge durch das Eisenbahnbundesamt - ein nicht ungewöhnliches Ereignis in der Branche - fürchtet er nicht."

In dem Artikel ging man von einer pünktlichen Lieferung aus.
Doch leider wurden sie zu breit gebaut, passten nicht in das deutsche Lichtraumprofil und die Auslieferung verzögerte sich um mehrere Jahre.
Die Bahn muss daher rund 9 Millionen Euro Vertragsstrafe an den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) zahlen.

Aufgrund der späten Auslieferung konnten die Fahrzeuge auf dem deutschen Schienennetz nicht getestet werden da der Zweckverband eine Frist für eine Neuausschreibung setzte. Kurz vor Fristende setzte man die Fahrzeuge dann ungetestet ein um eine Neuausschreibung zu entgehen.

Und jetzt gibt es noch Qualitätsprobleme. So kann u.a. nicht mit der Retarder-Bremse gebremst werden da es zu laut für die Anwohner ist. Hier muss die Motorsteuerung überarbeitet werden.

Prototypen

SPFVG @, Mittwoch, 11. September 2019, 15:05 (vor 7 Tagen) @ ThomasK
bearbeitet von SPFVG, Mittwoch, 11. September 2019, 15:06

Zu Bundesbahnzeiten hat man Prototypen gebaut und die dann vom Bundesbahnzentralamt München bzw. bei Wagen auch Minden auf Herz und Nieren überprüft.

Das hält man heute alles selbstverständlich nicht mehr für nötig.

Ne, das hilft heutzutage leider nichts mehr.

Schau Dir die neu ausgelieferten Talent2 in Bawü an. Einer fährt überhaupt nicht, der Rest hat Software-Probleme beim Kuppeln. Dabei laufen die T2 nun wirklich lange genug bei der DB. Genauso die Pesa-Fahrzeuge, dort fahren ebenfalls genügend Züge in Osteuropa herum.

Wieso es dann hier nicht funktioniert, würde mich - wie bei den T2 - schon interessieren.

Prototypen

ffz, Mittwoch, 11. September 2019, 15:29 (vor 7 Tagen) @ SPFVG

Die Talent 2 von Abellio in BaWü haben das "Problem" dass es vom Fahrzeugkasten her Talent 2 sind, von der Fahrzeugsoftware her aber schon Talent 3. Das sind Softwaretechnisch die Vorserienfahrzeuge der Talent 3, weil die Talent 2 Fahrzeugsoftware nicht für ETCS vorbereitet ist, die Vorüstung braucht man aber bei Abellio wegen Stuttgart 21.

Prototypen

E 1793, Mittwoch, 11. September 2019, 15:41 (vor 7 Tagen) @ ffz

Die Talent 2 von Abellio in BaWü haben das "Problem" dass es vom Fahrzeugkasten her Talent 2 sind, von der Fahrzeugsoftware her aber schon Talent 3. Das sind Softwaretechnisch die Vorserienfahrzeuge der Talent 3, weil die Talent 2 Fahrzeugsoftware nicht für ETCS vorbereitet ist, die Vorüstung braucht man aber bei Abellio wegen Stuttgart 21.

Oh Gott, haben die Abellio Talent2 dann das gleiche Steuergerät wie die 147.5?

Die haben auch so viele Probleme wegen dem EBICAB...

--
[image]

BaWü

SPFVG @, Mittwoch, 11. September 2019, 18:16 (vor 7 Tagen) @ ffz
bearbeitet von SPFVG, Mittwoch, 11. September 2019, 18:16

Die Talent 2 von Abellio in BaWü haben das "Problem" dass es vom Fahrzeugkasten her Talent 2 sind, von der Fahrzeugsoftware her aber schon Talent 3. Das sind Softwaretechnisch die Vorserienfahrzeuge der Talent 3, weil die Talent 2 Fahrzeugsoftware nicht für ETCS vorbereitet ist, die Vorüstung braucht man aber bei Abellio wegen Stuttgart 21.

Danke für die Info, dann ist die Sachlage ja geklärt, T3-Vorserie. Tja dann darf man sich nicht wundern. Wer Neuware bei Bombardier bestellt ist selbst Schuld.

Wieso hat man eigentlich keine Flirt oder Mireos wie in den anderen Losen bestellt?

Naja, hoffentlich bekommt BaWü wenigstens ne nette Entschädigung. Ein Reservefahrzeug mehr wäre sicher nicht verkehrt.

BaWü

ffz, Mittwoch, 11. September 2019, 19:02 (vor 7 Tagen) @ SPFVG


Danke für die Info, dann ist die Sachlage ja geklärt, T3-Vorserie. Tja dann darf man sich nicht wundern. Wer Neuware bei Bombardier bestellt ist selbst Schuld.

Wieso hat man eigentlich keine Flirt oder Mireos wie in den anderen Losen bestellt?

Naja, hoffentlich bekommt BaWü wenigstens ne nette Entschädigung. Ein Reservefahrzeug mehr wäre sicher nicht verkehrt.

Es gibt Nichts anderes mehr, die Talent 2 Software ist nicht mehr zulassungsfähig, allerdings wurden die Fahrzeuge so früh bestellt, dass der Talent 3 Wagenkasten noch nicht fertig entwickelt war.

Das Fahrzeug wählt in BaWü das EVU aus, beschafft und bezahlt das Fahrzeug und wenn die Kriterien vom SFBW erfüllt sind werden die Fahrzeuge vom EVU an das Land weiter verkauft und für die Vertragslaufzeit an das EVU zurück verleast.

FLIRT dürfte Abellio zu teuer gewesen sein und beim Mireo ist die Frage ob es den in der gewünschten Konfiguration als 3-teiler und 5-teiler gibt.

BaWü hat bisher für die Ersatzkonzepte von GoAhead und Abellio etwa 15 Millionen Euro an DB Regio bezahlt, das Land dürfte glücklich sein wenn es das Geld jemals von GoAhead und Abellio wieder bekommt. Die Entschädigung für die verspätete Fahrzeuglieferung muss Abellio sich bei Bombardier versuchen zu erstreiten...

BaWü

ACS64, Donnerstag, 12. September 2019, 11:16 (vor 6 Tagen) @ ffz

FLIRT dürfte Abellio zu teuer gewesen sein und beim Mireo ist die Frage ob es den in der gewünschten Konfiguration als 3-teiler und 5-teiler gibt.

2 bis 7 Wagen. Von n Drehgestellen bis zu n-1 motorisiert. Pro Wagen 1-2 Türen. Gibt immer was Passendes.

--
[image]

Kosten des PESA Link Stornos?

br752 @, Mittwoch, 11. September 2019, 12:20 (vor 7 Tagen) @ Power132

„Es werden keine weiteren Fahrzeuge abgerufen.“ Vereinbart war eigentlich die Lieferung von 470 Fahrzeugen aus Polen.

Und was kostet der Storno?

BR752

Kosten des PESA Link Stornos! - keine Stornokosten

ffz, Mittwoch, 11. September 2019, 13:09 (vor 7 Tagen) @ br752

Hallo,

es gibt keine Stornokosten, da es nur einen Rahmenvertrag über bis zu 470 Fahrzeuge gab. Wenn man keine weiteren Fahrzeuge haben will außer den 71 fest bestellte, wobei die Fahrzeuge für das Allgäu die ja fest bestellt sind noch gar nicht aus geliefert wurden und bis auf 1 Fahrzeug auch noch nicht abgenommen wurden. Dass Rahmenverträge nicht aus geschöpft werden ist ganz normal und war auch schon bei den Rahmenverträgen für die TRAXX3 und die TRAXX-ME Loks schon so.

Allgäu?

Junior @, Mittwoch, 11. September 2019, 13:57 (vor 7 Tagen) @ ffz

Was heißt das denn nun fürs Allgäu? Kommen da noch Pesa Link oder nicht?

Allgäu!

ffz, Mittwoch, 11. September 2019, 14:04 (vor 7 Tagen) @ Junior

Was heißt das denn nun fürs Allgäu? Kommen da noch Pesa Link oder nicht?

Die Pesa Link für das Allgäu kommen noch, die Bestandteil des Verkehrsvertrages, die Fahrzeuge sind auch schon gebaut, nur bis auf ein Fahrzeug noch nicht durch DB Regio abgenommen, die Fahrzeuge sollen aber bis Ende 2019 abgenommen sein und zum Einsatz kommen.

Danke!

Junior @, Mittwoch, 11. September 2019, 19:10 (vor 7 Tagen) @ ffz

- kein Text -

Kosten des PESA Link Stornos! - keine Stornokosten

mmandl, Mittwoch, 11. September 2019, 20:59 (vor 7 Tagen) @ ffz

Dass Rahmenverträge nicht aus geschöpft werden ist ganz normal und war auch schon bei den Rahmenverträgen für die TRAXX3 und die TRAXX-ME Loks schon so.

Von den ET des Rahmenvertrags mit CAF hat man keinen einzigen abgerufen. Warum eigentlich nicht?

Am Rande: bei Pkw ist's auch nicht besser ...

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 11. September 2019, 16:31 (vor 7 Tagen) @ Power132
bearbeitet von Blaschke, Mittwoch, 11. September 2019, 16:32

Hey.

Da gibt's auch diverse Rückrufaktionen.

Ein guter Bekannter fährt Bus. Der erzählt immer, dass es ein Erlebnis, wenn einer dieser neuen Schüsseln mal einen ganzen Tagesdienst durchhält ohne irgendwelche Störungsmeldungen und ohne gelb oder rot leuchtende Warnlämpchen. Und die Fehlersuche beginnt immer mit der Anweisung: Schlüssel abziehen und 3 Minurrten warten.

Sonntag sah ich bei den 'Trucker Babes' rein. Diese Tinka fährt jetzt einen neuen Lkw, ihre Maggi hatte ihre Leistung gebracht. Und was zeigen die gleich auf einer der ersten Fahrten mit dem neuen Karren: eine Warnmeldung! Irgendwie funktioniere beim Anhänger ABS nicht oder sowas. Sie ruft in der Werkstatt an. Ergebnis: soll sie ignorieren die Meldung! Würde schon alles funktionieren. Der Werkstattmensch macht derweil mal einen Termin beim Hersteller. Ich fand's ja höchst amüsant - soviel Realitätsnähe erwartet man gar nicht.


Kurzum zusammengefasst: wer ist denn heute noch so naiv und erwartet ernsthaft, dass all der technische Schnickschnack ständig ordnungsgemäß funktioniert? Irgendwas ist immer!

Meine Güte, wenn hier früher bei den MAN/Goeppel SG 192 ne Tür klemmte, wurde einmal mit dem Fuß dagegen getreten und dann ging die wieder. Heute leuchtet es erst gelb, dann blockiert aus Sicherheitsgründen die Bremse und wenn du dagegen trittst, erkennt das die Software, so dass es auf dem Display rot leuchtet -"Weiterfahrt nicht möglich" -; außerdem hat das Türblech eine Delle.

Apropos Delle: da denke ich an die billigsten Billig-Opel Combos, die wir zum Apotheken beliefern gestellt bekamen. Die Spaltmaße an den Türen entwickelten nach kürzester Zeit der Dauernutzung ein Eigenleben. Und das Blech war derartig dünn, dass man auf der Autobahn immer Angst hatte, frontal mit einer Hummel zu kollidieren.


Wer also nimmt den ganzen modernen Kram noch ernst?

Jetzt werden es eben keine PESA. Auch egal. Dann halt irgendein anderer Krempel. Der dann auch seine Störungen hat. Nur halt woanders. Immerhin sind heutige Fahrzeuge in gewisser Form nachhaltig: die Störungen bleiben, weil die Gefährte nahtlos von den Kinderkrankheiten zu Altersschwäche wechseln.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Am Rande: bei Pkw ist's auch nicht besser ...

ICE-TD, Mittwoch, 11. September 2019, 18:17 (vor 7 Tagen) @ Blaschke

Das ist das Problem bei diesem ganzen Elektronikschrott. Wann ist eine Fehlermeldung eine Fehlmeldung und man kann sie ignorieren und wann ist es ernst. So ist das auch bei unseren Hightec-Wunderwaffen auf der Schiene, man lernt erst nachdem man eine Baureihe länger fährt bei welcher Störmeldung man entspannt bleiben kann und bei welcher man wirklich aktiv werden muß. Ich hab vor kurzem auch einen Koll. auf dem Dosto-IC abgelöst der völlig aufgelöst war und schon Batteriereset u.a. versucht hatte nach einer Störmeldung, die musste man einfach nur ignorieren. Ging mir umgekehrt auch schon so ähnlich, wo mein Ablöser dann nur sagte "einfach ignorieren, die Karre ist für die Macke bekannt".

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum