Wartungsmängel bei SBB EW-IV-Wagen? (Allgemeines Forum)

Baselaner, Donnerstag, 15. August 2019, 11:53 (vor 38 Tagen)

Hallo zusammen,

nachdem tödlichen Unfall des Zugbegleiters in der Schweiz kommen jetzt erste Details an die Öffentlichkeit:

Seit 2014 wurden 86 Passagiere durch defekte Türen eingeklemmt! Manche konnten sich befreien – aber nicht alle. Die Folgen davon sind sehr schmerzhaft.

Also mindestens 1 mal im Monat kommt es durch eine defekte (!!!) Tür zu einem Unfall.

Das Problem des defekten Einklemmschutzes ist also nicht neu. Und doch reagieren die SBB erst jetzt. Nach dem Tod ihres Zugchefs Bruno R. verkündeten die SBB gestern, dass eine Taskforce eingerichtet wurde, die nun Sofortmassnahmen angeordnet hat. Darunter eine Inspektion aller 493 EW-IV-Wagen.

Leider wie so oft im Leben... Es muss erst etwas schlimmes passieren, bis etwas geändert wird.

Die Massnahme hat zwar erst begonnen, hat aber bereits erste Pannen ans Licht gebracht: Fünf defekte Türen wurden entdeckt! Türen, die bislang nicht im System als solche gemeldet waren. Und nicht nur das: Der Einklemmschutz reagiere nicht so sensibel wie gedacht. Taskforce-Leiter Linus Looser beteuert aber: «Diese Defekte wären auch bei den regulären Kontrollen entdeckt worden.» 

Man hat erst angefangen und hat a) schon 5 Türen mit defekten entdeckt und b) merkt man jetzt erst, dass sie nicht so sensibel reagieren. Warum hat man das bei der regelmäßigen Wartung nicht entdeckt?

Und: Einen Zusammenhang zwischen den erkannten Mängeln und dem Horror-Unfall von Baden gebe es nicht. Das bedeutet: Nach der Kontrolle werden die EW-IV-Wagen wieder durch die Schweiz rollen.

Das ist schön, dass man das Ergebnis schon vor der Kontrolle kennt, ohne zu wissen was man alles entdeckt.

Quelle:
https://www.blick.ch/news/schweiz/schuerfungen-prellungen-knochenbrueche-nach-bahn-dram...

Wartungsmängel bei SBB EW-IV-Wagen?

moonglum @, Hagen, Donnerstag, 15. August 2019, 13:14 (vor 38 Tagen) @ Baselaner

Hochinteressant, auch in den EC6-9 merkt man, dass die Pflege der Wagen nachlässt. Es gibt immer mehr technische Macken, etwas, das es jahrelang nicht gab. Noch ist es Klagen auf sehr hohem Niveau, aber.... beginnt die SBB die Fehler der DB nachzumachen?

--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen & keine Mikrowelle gibt.

https://adobe.ly/2PMZyEV

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Ein etwas wenig aufgeregter Bericht in der NZZ

Power132 @, Donnerstag, 15. August 2019, 16:10 (vor 38 Tagen) @ Baselaner

vom 14.08.19

Das schweizer Pedant zu BILD Zeitung ist da doch zu überaufgeregt in der Formulierung

"493 Waggons mit rund 990 Türen"

Alphorn (CH), Donnerstag, 15. August 2019, 16:17 (vor 38 Tagen) @ Power132

...da ist wohl eine Wagenseite vergessen gegangen...

"493 Waggons mit rund 990 Türen"

Aphex Twin, Donnerstag, 15. August 2019, 16:49 (vor 38 Tagen) @ Alphorn (CH)

...da ist wohl eine Wagenseite vergessen gegangen...

Habe mich auch gewundert wie da gezählt wurde. Einige Erst-Klasse-Wagen habe allerdings nur an einem Wagenende Türen die von den Passagieren genutzt werden können (ist das ein Dienstabteil oder ein Gepäckraum am anderen Ende).

Müssten doch knapp 2000 sein

Alphorn (CH), Donnerstag, 15. August 2019, 17:42 (vor 38 Tagen) @ Aphex Twin
bearbeitet von Alphorn (CH), Donnerstag, 15. August 2019, 17:43

...da ist wohl eine Wagenseite vergessen gegangen...


Habe mich auch gewundert wie da gezählt wurde. Einige Erst-Klasse-Wagen habe allerdings nur an einem Wagenende Türen die von den Passagieren genutzt werden können (ist das ein Dienstabteil oder ein Gepäckraum am anderen Ende).

Das ist nicht was ich meine. 493 Waggons müssten ja knapp 2000 Türen minus ein paar zerquetschte für diese Erste-Klasse-Wagen haben... ein normaler Wagen hat 4 Türen.

Müssten doch knapp 2000 sein

Aphex Twin, Donnerstag, 15. August 2019, 18:44 (vor 38 Tagen) @ Alphorn (CH)

...da ist wohl eine Wagenseite vergessen gegangen...


Habe mich auch gewundert wie da gezählt wurde. Einige Erst-Klasse-Wagen habe allerdings nur an einem Wagenende Türen die von den Passagieren genutzt werden können (ist das ein Dienstabteil oder ein Gepäckraum am anderen Ende).


Das ist nicht was ich meine. 493 Waggons müssten ja knapp 2000 Türen minus ein paar zerquetschte für diese Erste-Klasse-Wagen haben... ein normaler Wagen hat 4 Türen.

Ich hatte schon verstanden was Du meinst, ich wollte nur diese Besonderheit dieser Erste-Klassen-Wagen auch noch erwähnen falls jemand ganz genau zählen wollte (wie genau diese Wagen heissen habe ich auf Wikipedia nicht gefunden, ich bin nur über EW III, 1. Klasse mit Gepäck (Endwagen) AD 50 85 81-34 000–006 gestolpert, aber diese sind ja nicht mehr bei der SBB).

Müssten doch knapp 2000 sein

Twindexx @, St. Gallen (CH), Sonntag, 18. August 2019, 21:29 (vor 35 Tagen) @ Aphex Twin

Hoi,

Ich hatte schon verstanden was Du meinst, ich wollte nur diese Besonderheit dieser Erste-Klassen-Wagen auch noch erwähnen falls jemand ganz genau zählen wollte (wie genau diese Wagen heissen habe ich auf Wikipedia nicht gefunden, ich bin nur über EW III, 1. Klasse mit Gepäck (Endwagen) AD 50 85 81-34 000–006 gestolpert, aber diese sind ja nicht mehr bei der SBB).

Du meinst die 35 EWIV AS. In diesen befindet sich ein Dienstabteil. Die Diensttüren sind aber normale Türen wie die anderen auch, nur eben nicht rot angepinselt und auch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt (und somit normalerweise abgeschlossen). Man hat die Wagen 2004/05 aus normalen EWIV A umgebaut. Dies geschah in Neumünster im Auftrag der SBB.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 3, IR 13 und IR 37:
Mehr Informationen zum SBB FV-Dosto.

Arbeitsschutz gibt es auch nicht bei der SBB! ^^

Baselaner, Donnerstag, 15. August 2019, 17:28 (vor 38 Tagen) @ Power132
bearbeitet von Baselaner, Donnerstag, 15. August 2019, 17:29

Bei der standardisierten Grundkontrolle hält ein Instandhaltungstechniker jeweils einen Schuh in die Tür, um zu sehen, ob sie aufgeht.

Da kräuseln sich mir die Nägel! Wozu gibt es eigentlich Prüfmittel? ^^

Dies geschah beim betreffenden Waggon drei Tage vor dem Unfall, ohne dass sich Auffälligkeiten zeigten.

Hat auch einen sehr bitteren Beigeschmack ...

Quelle:
https://www.nzz.ch/schweiz/sofortmassnahmen-wegen-gefaehrlicher-zugstueren-ld.1501516

Prüfmittel Schuh

Alter Köpenicker @, BSPF, Samstag, 17. August 2019, 04:02 (vor 37 Tagen) @ Baselaner

Bei der standardisierten Grundkontrolle hält ein Instandhaltungstechniker jeweils einen Schuh in die Tür, um zu sehen, ob sie aufgeht.


Da kräuseln sich mir die Nägel! Wozu gibt es eigentlich Prüfmittel? ^^

Der Schuh ist doch in diesem Falle das Prüfmittel.
Es steht da ja nicht, daß in dem Schuh auch noch ein Fuß steckt.

Prüfmittel Schuh

Baselaner, Samstag, 17. August 2019, 07:02 (vor 37 Tagen) @ Alter Köpenicker

Bei der standardisierten Grundkontrolle hält ein Instandhaltungstechniker jeweils einen Schuh in die Tür, um zu sehen, ob sie aufgeht.


Da kräuseln sich mir die Nägel! Wozu gibt es eigentlich Prüfmittel? ^^


Der Schuh ist doch in diesem Falle das Prüfmittel.
Es steht da ja nicht, daß in dem Schuh auch noch ein Fuß steckt.

Hast du dir das Bild im Text angeschaut? Da ist genau der Mensch mit Fuß im Schuh zu sehen... Das darf so nie und nimmer geprüft werden!

Prüfmittel Schuh

Burkhard @, Samstag, 17. August 2019, 14:19 (vor 36 Tagen) @ Baselaner

Das darf so nie und nimmer geprüft werden!

Was ist denn daran so schlimm? Das sind ja sicherlich Sicherheitsschuhe und keine Flipflops.

Prüfmittel Schuh

sibiminus @, Sonntag, 18. August 2019, 04:49 (vor 36 Tagen) @ Burkhard

Das darf so nie und nimmer geprüft werden!


Was ist denn daran so schlimm? Das sind ja sicherlich Sicherheitsschuhe und keine Flipflops.

Sicherheitsschuhe sind Persönliche Schutzausrüstung, kein Prüfinstrument. Die auf diese Weise zu verschleißen ist im Hinblick auf Gesundheitsschutz und Unfallverhütung nicht besonders klug.

Prüfmittel Schuh

Aphex Twin, Sonntag, 18. August 2019, 11:10 (vor 35 Tagen) @ sibiminus

Das darf so nie und nimmer geprüft werden!


Was ist denn daran so schlimm? Das sind ja sicherlich Sicherheitsschuhe und keine Flipflops.


Sicherheitsschuhe sind Persönliche Schutzausrüstung, kein Prüfinstrument. Die auf diese Weise zu verschleißen ist im Hinblick auf Gesundheitsschutz und Unfallverhütung nicht besonders klug.

So eine Diskussion kann es nur in Deutschland geben. Ich nehme an wenn irgendwo ein Servicetechniker eine Sichtprüfung vornimmt ist dies auch unzulässig, schliesslich sind seine Augen ja kein amtlich normiertes Prüfmittel.

Prüfmittel Schuh

Twindexx @, St. Gallen (CH), Sonntag, 18. August 2019, 11:38 (vor 35 Tagen) @ Aphex Twin

Hoi,

So eine Diskussion kann es nur in Deutschland geben. Ich nehme an wenn irgendwo ein Servicetechniker eine Sichtprüfung vornimmt ist dies auch unzulässig, schliesslich sind seine Augen ja kein amtlich normiertes Prüfmittel.

Zum einfach Grundsätzlich das Funktionieren des Einklemmschutzes zu testen, reicht es auch, mal schnell mit der Hand auf den Gummi zu drücken. Zumindest bei der Ausbildung des Personals wird der Einklemmschutz genau so vorgeführt und nicht mit irgendwelchen Prüfmitteln.
Für alle Fragen rund um die Arbeitssicherheit ist die SUVA zuständig: https://www.suva.ch/


Grüsse aus dem IC 3.

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Prüfmittel Schuh

Alter Köpenicker @, BSPF, Sonntag, 18. August 2019, 04:56 (vor 36 Tagen) @ Baselaner

Hast du dir das Bild im Text angeschaut? Da ist genau der Mensch mit Fuß im Schuh zu sehen... Das darf so nie und nimmer geprüft werden!

Da bin ich natürlich ganz bei Dir, das Bild hatte ich nicht gesehen.
Aber einfach nur einen Schuh, also keinen beschuhten Fuß, in die sich schließende Türe zu halten, hielte ich schon für ein probates Mittel.

Prüfmittel Schuh

Twindexx @, St. Gallen (CH), Sonntag, 18. August 2019, 11:29 (vor 35 Tagen) @ Alter Köpenicker

Hoi,

Da bin ich natürlich ganz bei Dir, das Bild hatte ich nicht gesehen.
Aber einfach nur einen Schuh, also keinen beschuhten Fuß, in die sich schließende Türe zu halten, hielte ich schon für ein probates Mittel.

Euch ist aber schon bewusst, dass das hier nur eine Show-Einlage im Rahmen einer Medienvorführung zur Veranschaulichung war?
In der Schweiz werden im Personenverkehr noch immer in erster Linie Personen und keine Prüfmittel transportiert. Deshalb interessiert es die Öffentlichkeit auch, wie es mit Körperteilen aussieht und nicht bezüglich irgendwelcher Prüfmittel. Man ist bei der Vorführung auch nicht auf jedes technische Detail eingegangen, weil die Journalisten dann schlicht keine Ahnung mehr hätten, was ihnen da erzählt wird. Dazu bräuchte es tieferes bahntechnisches Fachwissen bei den Journalisten, was dort aber abgesehen von den Vertretern der Fachpresse absolut nicht vorhanden ist.
Natürlich wurde der Wagen vor der Medienvorführung ordentlich durchgecheckt.

Seit 2014 wurden 86 Passagiere durch defekte Türen eingeklemmt! Manche konnten sich befreien – aber nicht alle. Die Folgen davon sind sehr schmerzhaft.

Naja, der Blick wirft hier natürlich völlig zusammenhanglos mit irgendwelchen hervorgekramten Statistiken um sich. Diese Fälle betreffen ja nicht nur EW IV, sondern die gesamte Flotte; da sind dann also auch noch B 21-73 erfasst, früher als Bpm 51 bekannt, und diese haben gar keinen Einklemmschutz.
In der Regel passieren diese Vorfälle, wenn Leute unbedingt noch einen Zug erreichen wollen und sich in die sich schliessenden Türen reinwerfen. Mit Glück schaffen sie es noch und mit Pech produzieren sie damit eine Türstörung, und mit ganz viel Pech verletzen sie sich bei dieser saudummen Aktion. Das ist tagtäglich an diversen Schweizer Bahnhöfen zu beobachten. Man kann ein Bahnunternehmen aber nicht für jede Dummheit seiner Fahrgäste verantwortlich machen, für ein Stück Eigenverantwortung ist jede Person immer noch selbst zuständig. Gegen sowas würden auch keine Glastüren an den Perronkanten helfen.

Beim EW IV wird übrigens der Einklemmschutz während des Schliessvorgangs deaktiviert. Das muss so sein, da der Einklemmschutz über das Luftpolster im Türgummi funktioniert. Eine Druckwelle dadrin löst den Einklemmschutz aus. Wenn also der Einklemmschutz noch aktiv wäre, wenn das Türblatt mit dem Gummi des Türrahmens zusammenstösst, würde die Tür sofort wieder aufgehen und man könnte die Türen gar nie schliessen. Kurz vor dem Zusammentreffen von Türblatt und Türrahmen muss der Einklemmschutz also deaktiviert werden. Dies wird von einem Sensor überwacht, der mal mit mehr oder weniger Toleranz arbeitet. Tatsächlich besteht da ein Restrisiko durch einen fehlenden doppelten Einklemmschutz, wie das bei neueren Fahrzeugen üblich ist. Aber der EW IV ist da eben auf dem technischen Stand der 80er Jahre. Der nur einfache Einklemmschutz ist auch der Grund, warum die EW IV im Gegensatz zu IC2000, ICN, FV-Dosto, Giruno nd der ganzen RV-Flotte nicht im klB verkehren dürfen.
Zusammen mit der SUST und dem BAV wird man da ziemlich sicher eine Risikobewertung für den künftigen Einsatz machen. Es ist auch so, dass die EW IV zunehmend in den Verstärkerverkehr wandern werden oder für Lückenfüller im Taktangebot, Extrazüge oder Dispozüge dienen werden. Das Behindertengleichstellungsgesetz lässt grüssen. Die ab heute beginnende Umstellung der IC 3-Linie auf FV-Dosto, nachdem deren Zuverlässigkeit laufend erhöht wurde und wird, trägt da auch dazu bei.

Man hat erst angefangen und hat a) schon 5 Türen mit defekten entdeckt und b) merkt man jetzt erst, dass sie nicht so sensibel reagieren. Warum hat man das bei der regelmäßigen Wartung nicht entdeckt?

Man hätte diese sehr wohl innerhalb von sieben bis zehn Tagen im regelmässigen Unterhalt entdeckt. Diese Defekte haben auch nicht unbedingt etwas mit dem Einklemmschutz zu tun.

Das ist schön, dass man das Ergebnis schon vor der Kontrolle kennt, ohne zu wissen was man alles entdeckt.

Man hat lediglich gesagt, dass man bis jetzt noch nichts entdeckt hat, was mit dem Unfall in Zusammenhang steht. Aber nachdem die Türsysteme der EW IV recht simpel aufgebaut sind, kann man auch relativ einfach überblicken, was man vermutlich finden würde.


Grüsse aus dem IC 1.

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Prüfmittel Schuh

Baselaner, Sonntag, 18. August 2019, 13:27 (vor 35 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Da bin ich natürlich ganz bei Dir, das Bild hatte ich nicht gesehen.
Aber einfach nur einen Schuh, also keinen beschuhten Fuß, in die sich schließende Türe zu halten, hielte ich schon für ein probates Mittel.


Euch ist aber schon bewusst, dass das hier nur eine Show-Einlage im Rahmen einer Medienvorführung zur Veranschaulichung war?

Umso schlimmer! Warum muss ich gegen jegliche Arbeitsschutzrichtlinie verstoßen? Die Menschen sind nicht blöd! Hier hätte man genau zeigen können wie man prüft. Die Öffentlichkeit versteht das schon. Es sei denn die schweizer ziehen sich die Hosen mit der Kneifzange an ...

In der Schweiz werden im Personenverkehr noch immer in erster Linie Personen und keine Prüfmittel transportiert. Deshalb interessiert es die Öffentlichkeit auch, wie es mit Körperteilen aussieht und nicht bezüglich irgendwelcher Prüfmittel.

Bei Stromunfällen fasst der Mitarbeiter also auch stromführende Teile an, anstatt das Messgerät zu nehmen, um der Öffentlichkeit zu zeigen was passiert? Natürlich ... ^^ Schließlich weiß das die Öffentlichkeit ja nicht ...

Man ist bei der Vorführung auch nicht auf jedes technische Detail eingegangen, weil die Journalisten dann schlicht keine Ahnung mehr hätten, was ihnen da erzählt wird.

Muss man auch nicht. Aber das geht gar nicht!

Dazu bräuchte es tieferes bahntechnisches Fachwissen bei den Journalisten, was dort aber abgesehen von den Vertretern der Fachpresse absolut nicht vorhanden ist.
Natürlich wurde der Wagen vor der Medienvorführung ordentlich durchgecheckt.

Seit 2014 wurden 86 Passagiere durch defekte Türen eingeklemmt! Manche konnten sich befreien – aber nicht alle. Die Folgen davon sind sehr schmerzhaft.


Naja, der Blick wirft hier natürlich völlig zusammenhanglos mit irgendwelchen hervorgekramten Statistiken um sich. Diese Fälle betreffen ja nicht nur EW IV, sondern die gesamte Flotte; da sind dann also auch noch B 21-73 erfasst, früher als Bpm 51 bekannt, und diese haben gar keinen Einklemmschutz.

Darum geht es auch gar nicht... Es wird gesagt: DEFEKTE Türen! Es ist egal warum die kaputt ist.

Man hat erst angefangen und hat a) schon 5 Türen mit defekten entdeckt und b) merkt man jetzt erst, dass sie nicht so sensibel reagieren. Warum hat man das bei der regelmäßigen Wartung nicht entdeckt?


Man hätte diese sehr wohl innerhalb von sieben bis zehn Tagen im regelmässigen Unterhalt entdeckt. Diese Defekte haben auch nicht unbedingt etwas mit dem Einklemmschutz zu tun.

Nochmal:Es ist egal was defekt ist. Die Tür ist eine sicherheitsrelevante Baugruppe. Da darf nichts schief gehen.

Das ist schön, dass man das Ergebnis schon vor der Kontrolle kennt, ohne zu wissen was man alles entdeckt.


Man hat lediglich gesagt, dass man bis jetzt noch nichts entdeckt hat, was mit dem Unfall in Zusammenhang steht. Aber nachdem die Türsysteme der EW IV recht simpel aufgebaut sind, kann man auch relativ einfach überblicken, was man vermutlich finden würde.

So einfach zu überblicken, dass es zu einem Todesfall kam? Das ist keine Ausrede!

Prüfmittel Schuh

Twindexx @, St. Gallen (CH), Sonntag, 18. August 2019, 13:50 (vor 35 Tagen) @ Baselaner
bearbeitet von Twindexx, Sonntag, 18. August 2019, 13:51

Hoi,

Umso schlimmer! Warum muss ich gegen jegliche Arbeitsschutzrichtlinie verstoßen? Die Menschen sind nicht blöd! Hier hätte man genau zeigen können wie man prüft. Die Öffentlichkeit versteht das schon. Es sei denn die schweizer ziehen sich die Hosen mit der Kneifzange an ...

Für den Arbeitsschutz ist die SUVA da. Und ich sehe nicht, was dahingehend problematisch sein soll. Test Einklemmschutz: Kurz auf den Türtaster drücken und mit der Hand an den Gummi. Da ist vom Arbeitsschutz absolut in Ordnung so.

Bei Stromunfällen fasst der Mitarbeiter also auch stromführende Teile an, anstatt das Messgerät zu nehmen, um der Öffentlichkeit zu zeigen was passiert? Natürlich ... ^^ Schließlich weiß das die Öffentlichkeit ja nicht ...

Test Einklemmschutz im Unterhalt mit Hochspannung zu vergleichen ist wirklich Äpfel/Birnen. Stromführende Teile sind nicht direkt zugänglich.

Nochmal:Es ist egal was defekt ist. Die Tür ist eine sicherheitsrelevante Baugruppe. Da darf nichts schief gehen.

Nicht jeder Defekt ist sicherheitsrelevant. Wenn zum Beispiel beim Türschliessbefehl die Tür, an der der Befehl gegeben wird, nicht automatisch offen bleibt, sondern ebenfalls schliesst, dann ist das zwar ein Defekt, aber kein sicherheitsrelevanter. Der Zugchef darf dabei nämlich gemäss Prozess nicht direkt in der Tür stehen. Die SBB haben dem Personal in den vergangenen Tagen diesen Prozess nochmal deutlich in Erinnerung gerufen.

So einfach zu überblicken, dass es zu einem Todesfall kam? Das ist keine Ausrede!

Du könntest dich eigentlich auch beim Blick bewerben. Die Polemik passt jedenfalls schon mal. Wenn die SUST einen ernsten Verdacht hätte, hätte sie schon längst das BAV um weitergehende Sofortmassnahmen ersucht.


Grüsse aus dem IC 61.

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[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 3, IR 13 und IR 37:
Mehr Informationen zum SBB FV-Dosto.

Prüfmittel Schuh

Baselaner, Sonntag, 18. August 2019, 14:13 (vor 35 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Umso schlimmer! Warum muss ich gegen jegliche Arbeitsschutzrichtlinie verstoßen? Die Menschen sind nicht blöd! Hier hätte man genau zeigen können wie man prüft. Die Öffentlichkeit versteht das schon. Es sei denn die schweizer ziehen sich die Hosen mit der Kneifzange an ...


Für den Arbeitsschutz ist die SUVA da.

Aua!!!!!!! Das tut weh! Für den Arbeitsschutz ist der Unternehmer und jeder Mitarbeiter selbst zuständig! Und das ist in der Schweiz nicht anders! Nicht umsonst gibt es im Prozessmanagement folgendes Bild: Einen Spiegel mit der Überschrift "Wer ist für Arbeitsschutz/Ordnung/Umweltschutz etc. (lässt sich beliebig austausch) zuständig?" - Nämlich jeder selber!

Und ich sehe nicht, was dahingehend problematisch sein soll. Test Einklemmschutz: Kurz auf den Türtaster drücken und mit der Hand an den Gummi. Da ist vom Arbeitsschutz absolut in Ordnung so.

Vielleicht mal die neutrale Brille aufsetzen ... ^ Was macht der Handwerker? Den Fuß in die schließende Tür! Und darum geht es. Nicht die aktive Prüfung des Gummis mit der Hand. ;)

Bei Stromunfällen fasst der Mitarbeiter also auch stromführende Teile an, anstatt das Messgerät zu nehmen, um der Öffentlichkeit zu zeigen was passiert? Natürlich ... ^^ Schließlich weiß das die Öffentlichkeit ja nicht ...


Test Einklemmschutz im Unterhalt mit Hochspannung zu vergleichen ist wirklich Äpfel/Birnen. Stromführende Teile sind nicht direkt zugänglich.

Wer spricht von Hochspannung? Auch Kleinspannung und selbst 230V sind gegen unbeabsichtigtes Berühren entsprechend zu schützen. Das ist genau das Selbe! Es kann zu Unfällen kommen. Und das gilt es zu verhindern!

Nochmal:Es ist egal was defekt ist. Die Tür ist eine sicherheitsrelevante Baugruppe. Da darf nichts schief gehen.


Nicht jeder Defekt ist sicherheitsrelevant. Wenn zum Beispiel beim Türschliessbefehl die Tür, an der der Befehl gegeben wird, nicht automatisch offen bleibt, sondern ebenfalls schliesst, dann ist das zwar ein Defekt, aber kein sicherheitsrelevanter.

Auch das ist sicherheitsrelevant! Wenn Oma Trute die Tür öffnet mit schwerem Gepäck und einsteigt kann viel passieren, wenn diese sofort wieder zu geht! Denn Oma Trute ist darauf vorbereitet und kann böse stürzen!

So einfach zu überblicken, dass es zu einem Todesfall kam? Das ist keine Ausrede!


Du könntest dich eigentlich auch beim Blick bewerben. Die Polemik passt jedenfalls schon mal. Wenn die SUST einen ernsten Verdacht hätte, hätte sie schon längst das BAV um weitergehende Sofortmassnahmen ersucht.

Ach jetzt kommt wieder die Extremkeule! Wenn du nicht meiner Meinung bist, dann ist das klare Polemik ... Aber der Arbeitsschützer war noch nie der beliebteste in der Firma, obwohl sie für das WICHTIGSTE einsetzt. Gesubdheit kann mit keinem Geld aufgewiegt werden.Gesetze und Vorschriften werden leider zu oft mit Blut geschrieben.

Prüfmittel Schuh

Aphex Twin, Sonntag, 18. August 2019, 14:27 (vor 35 Tagen) @ Baselaner

Wer spricht von Hochspannung? Auch Kleinspannung und selbst 230V sind gegen unbeabsichtigtes Berühren entsprechend zu schützen. Das ist genau das Selbe! Es kann zu Unfällen kommen. Und das gilt es zu verhindern!

Zu was für einen Unfall genau kann es denn kommen wenn man einen (Arbeits)Schuh in die Tür hält?

Nochmal:Es ist egal was defekt ist. Die Tür ist eine sicherheitsrelevante Baugruppe. Da darf nichts schief gehen.


Nicht jeder Defekt ist sicherheitsrelevant. Wenn zum Beispiel beim Türschliessbefehl die Tür, an der der Befehl gegeben wird, nicht automatisch offen bleibt, sondern ebenfalls schliesst, dann ist das zwar ein Defekt, aber kein sicherheitsrelevanter.


Auch das ist sicherheitsrelevant! Wenn Oma Trute die Tür öffnet mit schwerem Gepäck und einsteigt kann viel passieren, wenn diese sofort wieder zu geht! Denn Oma Trute ist darauf vorbereitet und kann böse stürzen!

Am besten geben wir also überhaupt keine Türschliessbefehle für keine der Türen mehr, denn was passiert wenn in dem Moment Oma Trute mit schwerem Gepäck einsteigt? (Von Tür öffnen war hier übrigens nie die Rede, keine Ahnung wie Du jetzt darauf kommst.)

Prüfmittel Schuh

Baselaner, Sonntag, 18. August 2019, 14:39 (vor 35 Tagen) @ Aphex Twin
bearbeitet von Baselaner, Sonntag, 18. August 2019, 14:41

Wer spricht von Hochspannung? Auch Kleinspannung und selbst 230V sind gegen unbeabsichtigtes Berühren entsprechend zu schützen. Das ist genau das Selbe! Es kann zu Unfällen kommen. Und das gilt es zu verhindern!

Zu was für einen Unfall genau kann es denn kommen wenn man einen (Arbeits)Schuh in die Tür hält?

Man muss immer vom schlimmsten Fall ausgehen: Die Tür öffnet nicht automatisch wieder. Das heißt die Kraft der Türen wird nicht gestoppt. Im blödsten fall verdrehst du damit das Bein, weil der Fuß mit der Kraft "kippt". Der Mensch kann dadurch hinfallen oder sogar herausfallen, wenn die Tür sich (warum auch immer) öffnet. Je nach Infrastruktur sprechen wir hier üben den magischen Meter, ab wo eine Absturzsicherung notwendig ist!
Klingt skuril, wie immer. Aber genau die Unfälle zeigen, das man gar nicht so blöd denken kann. Und ich predige immer zu den Handwerkern: Es ist eure Gesundheit. Ihr seit zwar (in der Regel) versichert. Aber die Verletzung tragt nur ihr selber! Zum Teil für den Rest des Lebens ... Alles schon selbst erlebt, als pasr Finger vom Kollegen gefehlt haben und nicht mehr ersetzt werden konnten.

Nochmal:Es ist egal was defekt ist. Die Tür ist eine sicherheitsrelevante Baugruppe. Da darf nichts schief gehen.


Nicht jeder Defekt ist sicherheitsrelevant. Wenn zum Beispiel beim Türschliessbefehl die Tür, an der der Befehl gegeben wird, nicht automatisch offen bleibt, sondern ebenfalls schliesst, dann ist das zwar ein Defekt, aber kein sicherheitsrelevanter.


Auch das ist sicherheitsrelevant! Wenn Oma Trute die Tür öffnet mit schwerem Gepäck und einsteigt kann viel passieren, wenn diese sofort wieder zu geht! Denn Oma Trute ist darauf vorbereitet und kann böse stürzen!

Am besten geben wir also überhaupt keine Türschliessbefehle für keine der Türen mehr, denn was passiert wenn in dem Moment Oma Trute mit schwerem Gepäck einsteigt? (Von Tür öffnen war hier übrigens nie die Rede, keine Ahnung wie Du jetzt darauf kommst.)

Genau deswegen gibt es Lichtgitter und den Türeinklemmschutz mittels Druck. Denn Quetschungen sind nicht zu unterschätzen! Auch in der Öffentlichkeit wird genau deswegen einiges unternommen.

Prüfmittel Schuh

Aphex Twin, Sonntag, 18. August 2019, 15:13 (vor 35 Tagen) @ Baselaner

Es kann zu Unfällen kommen. Und das gilt es zu verhindern!

Zu was für einen Unfall genau kann es denn kommen wenn man einen (Arbeits)Schuh in die Tür hält?


Man muss immer vom schlimmsten Fall ausgehen: Die Tür öffnet nicht automatisch wieder. Das heißt die Kraft der Türen wird nicht gestoppt. Im blödsten fall verdrehst du damit das Bein, weil der Fuß mit der Kraft "kippt". Der Mensch kann dadurch hinfallen oder sogar herausfallen, wenn die Tür sich (warum auch immer) öffnet. Je nach Infrastruktur sprechen wir hier üben den magischen Meter, ab wo eine Absturzsicherung notwendig ist!

Dir ist schon klar dass wir von der Situation reden in dem ein Arbeiter bewusst den Fuss in die Tür hält und sich darauf vorbereitet dass u.U. die Tür nicht wieder aufgeht und daher auch problemlos sich schon präventiv mit einer Hand festhalten kann? Da er dies von innen macht und wir vom Fehlermodus einer Tür die ungewollt geschlossen bleibt reden, kann er auch nicht aus der Tür herausfallen. Im wesentlichen sagst Du hier dass wir Arbeitsprozesse vermeiden sollten bei denen jemand für einen kurzen Moment auf einem Bein stehen muss. Da gibt es Tausende von völlig normalen Arbeitsprozessen die gefährlicher sind. Du würdest viel mehr Unfälle verhindern können wenn Du deine Energie auf diese richtest. Deiner Meinung nach müsste es wohl auch verboten sein in einem Zug ein- oder auszusteigen wenn er nicht an einem Bahnsteig mit mindestens 35 cm Höhe steht.

Nicht jeder Defekt ist sicherheitsrelevant. Wenn zum Beispiel beim Türschliessbefehl die Tür, an der der Befehl gegeben wird, nicht automatisch offen bleibt, sondern ebenfalls schliesst, dann ist das zwar ein Defekt, aber kein sicherheitsrelevanter.


Auch das ist sicherheitsrelevant! Wenn Oma Trute die Tür öffnet mit schwerem Gepäck und einsteigt kann viel passieren, wenn diese sofort wieder zu geht! Denn Oma Trute ist darauf vorbereitet und kann böse stürzen!

Am besten geben wir also überhaupt keine Türschliessbefehle für keine der Türen mehr, denn was passiert wenn in dem Moment Oma Trute mit schwerem Gepäck einsteigt? (Von Tür öffnen war hier übrigens nie die Rede, keine Ahnung wie Du jetzt darauf kommst.)


Genau deswegen gibt es Lichtgitter und den Türeinklemmschutz mittels Druck. Denn Quetschungen sind nicht zu unterschätzen! Auch in der Öffentlichkeit wird genau deswegen einiges unternommen.

Ok, und was hat das mit dem Defekt den Twindexx beschrieben hat zu tun?

Prüfmittel Schuh

Baselaner, Sonntag, 18. August 2019, 17:19 (vor 35 Tagen) @ Aphex Twin

Es kann zu Unfällen kommen. Und das gilt es zu verhindern!

Zu was für einen Unfall genau kann es denn kommen wenn man einen (Arbeits)Schuh in die Tür hält?


Man muss immer vom schlimmsten Fall ausgehen: Die Tür öffnet nicht automatisch wieder. Das heißt die Kraft der Türen wird nicht gestoppt. Im blödsten fall verdrehst du damit das Bein, weil der Fuß mit der Kraft "kippt". Der Mensch kann dadurch hinfallen oder sogar herausfallen, wenn die Tür sich (warum auch immer) öffnet. Je nach Infrastruktur sprechen wir hier üben den magischen Meter, ab wo eine Absturzsicherung notwendig ist!

Dir ist schon klar dass wir von der Situation reden in dem ein Arbeiter bewusst den Fuss in die Tür hält und sich darauf vorbereitet dass u.U. die Tür nicht wieder aufgeht und daher auch problemlos sich schon präventiv mit einer Hand festhalten kann?

Ok, man merkt, dass du noch nie in der Materie drin bist. Also nur mal grob angeschnitten:
1) Beim Arbeitsschutz gelten die TOP Maßnahmen - in der Reihenfolge! Technisch, Organisatorisch und dann erst persönliche Schutzmaßnahmen. Also hast du hier phne Probleme die Möglichkeit mit technischen Hilfsmittel nögliche Unfälle zu verhindern!
2) In den letzten Jahren ist der Gedankengang weg von "das kennt er doch". Routine spielt bei Unfällen eine große Rolle! So ist es auch hier: Nur weil er es regelmäßig macht, achtet man dann nicht mehr drauf wie es sein müsste. Sprich: Er ist unkonzentrierter und achtet nicht mehr darauf was er macht! Unfallrisiko Nummer 1.
Es geht immer darum mögliche Unfälle zu verhindern, auch wenn es für Laie abstrus klingt.

Da er dies von innen macht und wir vom Fehlermodus einer Tür die ungewollt geschlossen bleibt reden, kann er auch nicht aus der Tür herausfallen.

Und woher weißt du das? Wie gesagt: 1000 mal geht es gut, dann aber nicht mehr. Im Fehlerfall können auch mehrere Fehler auftreten. Zusammen mit der Routine ...

Im wesentlichen sagst Du hier dass wir Arbeitsprozesse vermeiden sollten bei denen jemand für einen kurzen Moment auf einem Bein stehen muss.

Nein sage ich nicht! Du interpretierst hier irgendwas rein ...

Da gibt es Tausende von völlig normalen Arbeitsprozessen die gefährlicher sind.

Das tut gerade weh ... Grundregel Nummer 1!!!!! Beim Arbeitsschutz gibt es keine Gewichtung, was gefährlicher ist!!! Nur weil etwas ungefährlicher ist, muss man es nicht betrachten? Nein! Jede Tätigkeit wird einzeln bewertet und nicht gewichtet.

Du würdest viel mehr Unfälle verhindern können wenn Du deine Energie auf diese richtest.

Danke für den Tipp! Aber ich glaube ich brauche mir von einem Laien nicht erklären lassen, wo und wie ich meine Energie auf Arbeit reinstecke. Denn so wie du argumentierst, brauchen wir keinen Arbeitsschutz... Denn da finde ich überall Gegenargumente. Aber Unfälle werden dadurch nicht verhindert!

Deiner Meinung nach müsste es wohl auch verboten sein in einem Zug ein- oder auszusteigen wenn er nicht an einem Bahnsteig mit mindestens 35 cm Höhe steht.

Habe ich das gesagt? Oder lehst du mir hier WIEDER was in den Mund? Konzentriere dich doch mal auf diese Sache hier.

Nicht jeder Defekt ist sicherheitsrelevant. Wenn zum Beispiel beim Türschliessbefehl die Tür, an der der Befehl gegeben wird, nicht automatisch offen bleibt, sondern ebenfalls schliesst, dann ist das zwar ein Defekt, aber kein sicherheitsrelevanter.


Auch das ist sicherheitsrelevant! Wenn Oma Trute die Tür öffnet mit schwerem Gepäck und einsteigt kann viel passieren, wenn diese sofort wieder zu geht! Denn Oma Trute ist darauf vorbereitet und kann böse stürzen!

Am besten geben wir also überhaupt keine Türschliessbefehle für keine der Türen mehr, denn was passiert wenn in dem Moment Oma Trute mit schwerem Gepäck einsteigt? (Von Tür öffnen war hier übrigens nie die Rede, keine Ahnung wie Du jetzt darauf kommst.)


Genau deswegen gibt es Lichtgitter und den Türeinklemmschutz mittels Druck. Denn Quetschungen sind nicht zu unterschätzen! Auch in der Öffentlichkeit wird genau deswegen einiges unternommen.


Ok, und was hat das mit dem Defekt den Twindexx beschrieben hat zu tun?

Nichts... Du hattest eine Frage gestellt und ich habe dir erklärt, dass auch der Türschließbefehl sehr große Risiken trägt. Deswegen wurde zur Unfallvorbeugung Maßnahmen ergriffen. Wieder nach dem TOP Prinzip: Technisch gelöst! Organisatorisch mithilfe einer Ansage reicht da nicht mehr aus wie früher!

Prüfmittel Schuh

Aphex Twin, Sonntag, 18. August 2019, 18:36 (vor 35 Tagen) @ Baselaner

Da gibt es Tausende von völlig normalen Arbeitsprozessen die gefährlicher sind.


Das tut gerade weh ... Grundregel Nummer 1!!!!! Beim Arbeitsschutz gibt es keine Gewichtung, was gefährlicher ist!!! Nur weil etwas ungefährlicher ist, muss man es nicht betrachten? Nein! Jede Tätigkeit wird einzeln bewertet und nicht gewichtet.

Und wie bewertest Du die Tätigkeit aus einem Zug auszusteigen der nicht an einem Bahnsteig steht? Abstellgleise habe selten Bahnsteige.

Und natürlich gibt es eine Gewichtung. Wenn ich auf irgendetwas hochsteige von dem ich runterfallen kann muss ich mich irgendwie sichern, aber wie ich mich sichern muss hängt von der Höhe ab. Welche Schutzvorrichtungen man treffen muss hängt vom Risiko ab. Wenn ich unter einer Brücke durchlaufe könnte etwas von dieser etwas auf mich herunterfallen. Muss deshalb jeder Arbeiter der unter einer Brücke läuft einen Helm tragen? Nein, aber auf einer Baustelle wo Sachen mit Kränen in der Luft transportiert werden und es viele lose Teile (Material, Werkzeug) gibt, muss er dies. Wieso tragen Zugbegleiter keine Helme? Es könnte doch etwas von einer Bahnsteigüberdachung herunterfallen?

Es gibt bei jeder Tätigkeit ein Restrisiko. Jemand verliert einen Putzlumpen der auf den Boden fällt und auf dem ein anderer ausrutschen kann. Was macht der Arbeitsschutz dagegen? Schiebt jeder einen Besen vor sich her um dies zu vermeiden?

Wir beide schätzen eben das Risiko dass jemand die Balance verliert wenn er seinen Schuh in die Tür hält unterschiedlich ein. Ich schätze es als so tief ein dass wenn man ein derartiges Risiko als nicht akzeptabel ansieht, man eben auch tausende von anderen Arbeitsprozessen verbieten oder verändern müsste. Zum Beispiel, man 96 cm hohe Bahnsteige als zu gefährlich ansehen müsste da man sich zu schwer verletzen kann wenn von ihnen herunterfällt und sie daher Geländer oder Glaswände mit Türen passend zu den Zügen benötigen.

Prüfmittel Schuh

Baselaner, Sonntag, 18. August 2019, 19:42 (vor 35 Tagen) @ Aphex Twin

Sorry wenn ich jetzt etwas direkt werden muss. Aber man merkt, dass du mit deinem Laienwissen und gefährlichem Halbwissen versuchst irgendwas zu argumentieren und versuchst normale Sachen ins lächerliche zu ziehen. Und da krachend scheiterst, aber das nicht einsiehst. Du verdrehst arbeitsrechtliche mit öffentliche Arbeitsschutzthemen und schmeißt es in einem Topf. Du weißt nicht, dass arbeitsschutzthemen in der Werkstatt anhand der Tätigkeit beurteilt wird. Sprich: Was muss er wie machen, was braucht er dazu und welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, damit nichts passiert. Alles sollte konkret dokumentiert sein. Z.B. in Arbeitsanweisungen und ggf. örtliche Anpassungen an die Infrastruktur. Da geht es nicht darum was du denkst, sondern was die Vorschriften sagen! Was du denkst kannst du deiner Wand erzählen. Der Unternehmer steht dafür gerade! Mit allen rechtlichen Konsequenzen ...

Mehr sage ich dazu jetzt nicht mehr. Auch wenn du noch mehr Quatsch erzählst und versuchst wilde Argumente zu bringen!

Prüfmittel Schuh

Burkhard @, Montag, 19. August 2019, 06:58 (vor 35 Tagen) @ Baselaner

Mehr sage ich dazu jetzt nicht mehr.

Das ist auch gut. Das ist ja zum Teil auch absurd, was du hier schreibst. Bei anderen würdest du das wohl als Quatsch bezeichnen.

Prüfmittel Schuh

Twindexx @, St. Gallen (CH), Sonntag, 18. August 2019, 21:14 (vor 35 Tagen) @ Baselaner

Hoi,

Aua!!!!!!! Das tut weh! Für den Arbeitsschutz ist der Unternehmer und jeder Mitarbeiter selbst zuständig! Und das ist in der Schweiz nicht anders! Nicht umsonst gibt es im Prozessmanagement folgendes Bild: Einen Spiegel mit der Überschrift "Wer ist für Arbeitsschutz/Ordnung/Umweltschutz etc. (lässt sich beliebig austausch) zuständig?" - Nämlich jeder selber!

Du schreibst Quatsch. Ich hatte das Thema auch schon mit QS-Leuten: Wenn im Betrieb ein Mitarbeiter die Vorgaben der Suva nicht einhält, dann haftet dafür nicht der Mitarbeiter, sondern der QS-Typ, der die Vorgaben der Suva durchsetzen soll. Das klingt für mich auch etwas blöd, aber ich hab das nicht erfunden.

Wenn nun die Suva kein Problem damit hat, diesen Test so durchzuführen, dann darf man das auch so machen.

Vielleicht mal die neutrale Brille aufsetzen ... ^ Was macht der Handwerker? Den Fuß in die schließende Tür! Und darum geht es. Nicht die aktive Prüfung des Gummis mit der Hand. ;)

Genau so würde es auch im Bahnbetrieb passieren. Deshalb ist es naheliegend, das so vorzuführen. Es ist vollkommen idiotisch, im Unterhalt bei geschultem Personal ein Problem damit zu sehen, während es exakt so draussen im Betrieb bei Leuten, die darauf kein Augenmerk haben, vorkommen kann. Wenn man also so argumentiert, müsste man den kompletten Bahnbetrieb sofort einstellen.

Wer spricht von Hochspannung? Auch Kleinspannung und selbst 230V sind gegen unbeabsichtigtes Berühren entsprechend zu schützen. Das ist genau das Selbe! Es kann zu Unfällen kommen. Und das gilt es zu verhindern!

Du musst mir bezüglich Elektrik nichts erzählen wollen. Ich habe in dem Bereich gearbeitet. Es bleibt ein Äpfel/Birnen-Vergleich, den du hier anstellst.

Auch das ist sicherheitsrelevant! Wenn Oma Trute die Tür öffnet mit schwerem Gepäck und einsteigt kann viel passieren, wenn diese sofort wieder zu geht! Denn Oma Trute ist darauf vorbereitet und kann böse stürzen!

Das hat mit dem beschriebenen Fall jetzt null und gar nichts zu tun. Es ging nicht um sich öffnende Türen, wo du mir mal erklären sollst, wie man sich bei einer sich öffnenden Tür einklemmen kann?

Ich finde es noch interessant, dass du im Unterhalt die Eigenverantwortung so herausstreichst, beim Fall am Perron davon aber nichts wissen willst. So funktioniert das nicht. Im Unterhalt einen Fuss in die Tür halten, ist sicherer als dies an einem zur Abfahrt bereit machenden Zug zu tun. Also wenn du den Fall im Unterhalt problematisch siehst, dürftest du nie einen Zug abfertigen.

Es geht hier auch darum, die Verhältnisse zu wahren. Das ganze ist ja explizit darauf ausgelegt, dass jederzeit Körperteile dazwischen kommen können. Wenn man es also im Unterhalt als gefährlich ansehen würde, dass dies passieren könnte, dürftest du nie einen Zug auf die Strecke schicken.

Ach jetzt kommt wieder die Extremkeule! Wenn du nicht meiner Meinung bist, dann ist das klare Polemik ... Aber der Arbeitsschützer war noch nie der beliebteste in der Firma, obwohl sie für das WICHTIGSTE einsetzt. Gesubdheit kann mit keinem Geld aufgewiegt werden.Gesetze und Vorschriften werden leider zu oft mit Blut geschrieben.

Ich versuch nur, dich auf den Boden der Tatsachen zurückzubringen. Du versteifst sich so in irgendwelche Theorien, dass du dich meilenweit vom praktischen Bahnbetrieb entfernst. Nochmal: Man transportiert Personen und keine Prüfmittel.

Und was bitte soll Wenn du nicht meiner Meinung bist, dann ist das klare Polemik?
Reklamierst du jetzt hier mit deinen Übertreibungen, Auas und Satzzeichen-Spamming die einzig gültige Wahrheit für dich?
Du hast oben was von neutraler Brille geschrieben. Dann setze sie doch mal bitte auf, und analysiere ganz nüchtern und in Ruhe die vorliegende Faktenlage im Zusammenhang mit dem Gesamtkontext. Genau das machen SUST und BAV nämlich glücklicherweise auch so.

Genau deswegen gibt es Lichtgitter und den Türeinklemmschutz mittels Druck.

Aber genau bei den EW IV gibt es keine Lichtgitter. Und bei den B 21-73 gibt es von beidem nichts. Das entspricht eben jeweils dem technischen Stand des Baujahrs. Das BAV hatte damit bisher kein Problem. Das Zugspersonal muss jeweils sicherstellen, dass beim Türschliessen keiner in der Tür ist. Gegen Leute, die erst danach in die sich schliessende Tür werfen, kann man natürlich nichts machen.

Bei moderneren Fahrzeugen seit dem ICN ist dann natürlich alles vollüberwacht. Da reagiert sogar der Schiebetritt auf Belastung und lässt die Tür stoppen, wenn man draufsteht (was ein ICE 4 zum Beispiel nicht macht! der reagiert darauf null, wie ich heute getestet habe).


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 3, IR 13 und IR 37:
Mehr Informationen zum SBB FV-Dosto.

Prüfmittel Daumen

EK-Wagendienst @, Münster, Sonntag, 18. August 2019, 11:59 (vor 35 Tagen) @ Alter Köpenicker

Hast du dir das Bild im Text angeschaut? Da ist genau der Mensch mit Fuß im Schuh zu sehen... Das darf so nie und nimmer geprüft werden!


Da bin ich natürlich ganz bei Dir, das Bild hatte ich nicht gesehen.
Aber einfach nur einen Schuh, also keinen beschuhten Fuß, in die sich schließende Türe zu halten, hielte ich schon für ein probates Mittel.

Wie wurden früher die Drehtüren auf Leichtgang geprüft, die Türen ohne Türfernschließen.
Tür in die erste Raststellung, und die Tür mit dem Daumen in die geschlossene Stellung gedrückt, ging das war die Tür leichtgängig genug.
Ging natürlich auch mit einer Federwaage.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Korrelat zur Bild(zeitung)?

ktmb @, iOS, Freitag, 16. August 2019, 12:14 (vor 37 Tagen) @ Power132

Das kann ich nicht glauben.

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Nö.

Sören Heise @, Region Hannover, Freitag, 16. August 2019, 12:52 (vor 37 Tagen) @ ktmb

Der Kollege bezog sich sicherlich auf den Blick-Link im Ausgangsposting und setzte nicht die NZZ mit B*** gleich.

Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Vielleicht meinte er, dass...

Obitwo, Trier / Braunschweig, Freitag, 16. August 2019, 13:57 (vor 37 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Obitwo, Freitag, 16. August 2019, 14:00

...sich beide in letzter Zeit als medialer Arm einer gewissen Rechtsaußenpartei profiliert haben.

Zustimmung

Sören Heise @, Region Hannover, Freitag, 16. August 2019, 14:39 (vor 37 Tagen) @ Obitwo
bearbeitet von Sören Heise, Freitag, 16. August 2019, 14:40

Vielleicht meinte er, dass sich beide in letzter Zeit als medialer Arm einer gewissen Rechtsaußenpartei profiliert haben.

Moin,

damit hast Du recht. Bildblog hat ja regelmäßig Beispiele.

Ich habe das allerdings so gelesen:
@Baselaner hatte aus dem "Blick" zitiert
@Power132 hat die NZZ verlinkt, dann "Blick" als "schweizer Pedant zu BILD Zeitung" bezeichnet, aber ohne den "Blick" nochmal zu nennen.
@ktmb hat dann gedacht, dass @Power132 die NZZ als Pendant zu "Bild" bezeichnet hat.

Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Vielleicht meinte er, dass...

GibmirZucker @, Göding, Freitag, 16. August 2019, 20:47 (vor 37 Tagen) @ Obitwo

Welche Zeitungen meinst denn? Der Blick ist eher von der Sozialdemokratie angetan, mit häufig populistischen Ausschlägen ohne klare Linie. Die NZZ ist erzliberal und die Bild ist ein Satireblatt, das lustige Fakenews schreibt.

Vielleicht meinte er, dass...

Chrispy, Freitag, 16. August 2019, 23:05 (vor 37 Tagen) @ GibmirZucker

Vielleicht meinte er, dass...

GibmirZucker @, Göding, Samstag, 17. August 2019, 00:24 (vor 37 Tagen) @ Chrispy

Der Bund war einmal eine sehr gute Zeitung. Leider sind die Zeiten schon länger vorbei und der verlinkten Artikel Schaumschlägerei. Zeigt schon nur der Zusatz hinter dem Sternchen. Peinlich ist dies umso mehr, als dem Mutterkonzern eben auch die größte Konkurrenz der NZZ verlegt - nebenbei ihm aber auch Blättchen gehören, bei denen gestritten werden kann, ob sie überhaupt Zeitung genannt werden. In denen aber Populismus ganz groß geschrieben wird und die in ihren Kommentaren Zeitgenossen anziehen, mit denen ich niemals ein Schlafwagenabteil teilen möchte.

Die NZZ ist kein Westfernsehen

ktmb @, iOS, Samstag, 17. August 2019, 14:22 (vor 36 Tagen) @ GibmirZucker

Auch wenn das manche Populisten so sehen.

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Die NZZ ist kein Westfernsehen

Christian_S, Samstag, 17. August 2019, 14:30 (vor 36 Tagen) @ ktmb

Auch wenn das manche Populisten so sehen.

Zustimmung. Sie ist an sich ein ziemlich breitgefächertes Medium, dass sich einer breiten Vielfalt an Themen annimmt. Aktuell war die NZZ eine der ersten, die auch über die Hintergründe zu Greta Thunbergs Amerikareise berichteten und wie die Crew hin- und herkommt etc - lange bevor deutsche Medien anfingen, davon überhaupt mal etwas zu erwähnen.

Klar passt das manchen Leuten nicht, aber Nicht-Info kann eben auch nicht das Ziel sein ;-)

Greta Thunberg :(

ktmb @, iOS, Samstag, 17. August 2019, 14:36 (vor 36 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von ktmb, Samstag, 17. August 2019, 14:38

Ich verstehe Greta Thunberg auch nicht mit ihrem Deal. Entweder will ich wirklich nach Alternativen suchen oder ich lasse es. Aber so sind unsere grünen "weltverbesserer" nun einmal. Das gleiche trifft auch auf die deutsche Vertreterin von FFF zu. :(
Sie hätte gut mit der Fähre nach Island von Hirtshals aus fahren können. Von Island aus weiter in Dichtung Staaten hätte sich auch etwas gefunden.

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Greta Thunberg :D

Frecciarossa, Samstag, 17. August 2019, 16:14 (vor 36 Tagen) @ ktmb

Ich finde das Einprügeln auf Greta wegen der CO2-Bilanz ihres Segeltörns ziemlich billig. Natürlich hätte sie es sich leicht machen und einfach den nächsten Flug buchen können. Stattdessen hat sie nach einer umweltfreundlichen Alternative gesucht, allein das unterstreicht ihre Glaubwürdigkeit. Dass die Organisation rund um die Jacht letztlich doch zu Flugreisen führt, zeigt eigentlich nur, dass es zurzeit leider an wirklichen Alternativen mangelt und ist eigentlich nur als Auftrag an Politik und Gesellschaft zu sehen, die Rahmenbedingungen für echte Alternativen zu schaffen.

Größtenteils kommt die Kritik (wie meistens bei derart heuchlerischen Vorwürfen) aus der Ecke der Klimaleugner, die auf jede erdenkliche Art versuchen, Greta und andere Protagonisten zu verleumden.

Greta Thunberg :D

Christian_S, Samstag, 17. August 2019, 17:01 (vor 36 Tagen) @ Frecciarossa

Sehe ich etwas anderes. Wäre sie geflogen, hätte das ihrer Glaubwürdigkeit enorm geschadet. Schliesslich hat ja vor längerer Zeit entschieden, nicht mehr zu fliegen und dies publiziert. Wäre also nicht gut gekommen und Aufmerksamkeit ist ja das, was sich die FFF-Organisation wünscht, damit sich etwas ändert.

Also blieben nur alternative Wege und man muss halt auch so ehrlich sein, sich einzugestehen, dass das drumherum offensichtlich nicht bedacht worden war oder gehofft wurde, dass es niemandem auffällt.

Greta Thunberg :D

Henrik @, Sonntag, 18. August 2019, 03:19 (vor 36 Tagen) @ Christian_S

Sehe ich etwas anderes. Wäre sie geflogen, hätte das ihrer Glaubwürdigkeit enorm geschadet. Schliesslich hat sie ja vor längerer Zeit entschieden, nicht mehr zu fliegen und dies publiziert. Wäre also nicht gut gekommen und Aufmerksamkeit ist ja das, was sich die FFF-Organisation wünscht, damit sich etwas ändert.

PR?
Ihre Art der Überreise mag man als PR ansehen,
aber wie Du ja schreibst, wird ihr eigentliches Ansinnen ihre eigentliche Intention gewesen sein, so ja auch kommuniziert - Verzicht auf Flugreisen.
Ihre Glaubwürdigkeit gegenüber anderern Menschen dürfte ihr doch weniger wichtig sein,
sie führte ja schon Streitereien innerhalb ihrer Familie als sie bei uns noch gänzlich unbekannt war.
Sie hat kein politisches Amt inne, noch ein wirtschaftliches, ihre Intention ist an Administration gerichtet. Da geht es doch ihr nicht um ihre persönliche Glaubwürdigkeit.
Dass Medien (und auch Teilnehmer "sozialer Medien") versuchen, ein jedes vermeintliches Mängel an ihr auszuschlachten ist eh vorhersehbar, sehr schön Dein Hinweis auf die NZZ!
wohlfeil.

Also blieben nur alternative Wege und man muss halt auch so ehrlich sein, sich einzugestehen, dass das drumherum offensichtlich nicht bedacht worden war oder gehofft wurde, dass es niemandem auffällt.

Von Seiten der wahrlich sehr netten Skipper wurde die kurzfristige Planung als Punkt genannt.

Greta & ihr Vater werden wohl eher nicht über die Umstände Bescheid gewusst haben.

Zumal die Rück-Segler sich wohl eh derzeit sich in USA befinden.

https://www.stern.de/panorama/ist-greta-thunbergs-segeltoern-klimaschaedlicher-als-ein-...

Greta Thunberg :D

Christian_S, Sonntag, 18. August 2019, 05:28 (vor 36 Tagen) @ Henrik


Von Seiten der wahrlich sehr netten Skipper wurde die kurzfristige Planung als Punkt genannt.

Greta & ihr Vater werden wohl eher nicht über die Umstände Bescheid gewusst haben.

Du kannst Dir sicher sein, dass solche Planungen längst nicht mehr am heimischen Küchentisch gemacht werden. Da steht längst eine Agentur dahinter, die die Plsnungen und Buchungen organisiert. Jedes noch so unbekannte "Sternchen" hat sowas, dann erstrecht jemand von Gretas Bekanntheit. Und gerade um sie dürften sich Berateragenturen regelrecht gestritten haben.

Es war also mit Sicherheit allen klar, wie die Reise ablaufen wird.

Das ist nicht Gretas Fehler, sollte aber trotzdem nicht übersehen werden.

Greta Thunberg :D

Henrik @, Sonntag, 18. August 2019, 05:42 (vor 36 Tagen) @ Christian_S

Von Seiten der wahrlich sehr netten Skipper wurde die kurzfristige Planung als Punkt genannt.

Greta & ihr Vater werden wohl eher nicht über die Umstände Bescheid gewusst haben.

Du kannst Dir sicher sein, dass solche Planungen längst nicht mehr am heimischen Küchentisch gemacht werden. Da steht längst eine Agentur dahinter, die die Planungen und Buchungen organisiert. Jedes noch so unbekannte "Sternchen" hat sowas, dann erstrecht jemand von Gretas Bekanntheit. Und gerade um sie dürften sich Berateragenturen regelrecht gestritten haben.

Es war also mit Sicherheit allen klar, wie die Reise ablaufen wird.

Das ist nicht Gretas Fehler, sollte aber trotzdem nicht übersehen werden.

Kennst Du Boris Herrmann echt nicht?
Du musst ihn wahrlich nicht persönlich kennen.. ;)
Aber ein Begriff sollte er Dir schon sein.

Und was für Schoten Du nun über ihn abziehst.... holla.. :D
krasse Verschwörungstheorie, die Du da unterstellst! Mit welchem Hintergrund?

Ich persönlich kenne genau den Küchentisch, das war der heimische, willste nen Foto von haben? :p
Du bist ja echt krass drauf.. :D
Agentur?
Junge, die Kreta überlegte nicht 2 Tage lang, sondern wochenlang.
Ne Agentur macht Dir das in 2 Tagen fix, Deine unterstellte PR inklusive.

Greta & Sternchen?
Geil. oh ha..

Dir sagt echt Boris Herrmann nichts?
Dann mach mal mit Deiner Agentur was klar..... aber fix.
übernachste Woche geht's los, mehr Follower als Greta.
Komm her mit Deinen dollen Angeboten..!

Greta Thunberg :D

Steffen ⌂ @, Samstag, 17. August 2019, 17:31 (vor 36 Tagen) @ Frecciarossa

Wer leugnet denn das Klima? Das ist doch Albern!!

Dass das Gretchen ein Kunstprodukt ist, das erschaffen wurde, um die Massen zu manipulieren, sollte eigentlich inzwischen jeder bemerkt haben.

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Greta Thunberg :D

Frecciarossa, Samstag, 17. August 2019, 17:43 (vor 36 Tagen) @ Steffen

Albern ist, wenn man entgegen aller wissenschaftlicher Erkenntnisse die Augen vor den Fakten verschließt. Klimaschutz ist ein berechtigtes Anliegen der jungen Generation, dem unter anderem von Greta überzeugend Ausdruck verliehen wird. Sie als Person zu diskreditieren dient einzig der Manipulation der öffentlichen Meinung.

Greta Thunberg :D

Steffen ⌂ @, Samstag, 17. August 2019, 17:54 (vor 36 Tagen) @ Frecciarossa

Albern ist, wenn man entgegen aller wissenschaftlicher Erkenntnisse die Augen vor den Fakten verschließt.

Richtig - und zwar vor der echten Wissenschaft. Der Unsinn, den die gekauften Wissenscfahtler die ganze Zeit in den Medien von sich geben, sollte niemanden weiter interessieren.

Die große Masse der echten Wissenschaftler wird von den Medien leider vollständig ignoriert. Es gibt sie aber trotzdem; unlänst haben sich in Italien 90 von ihnen zu Wort gemeldet.

Klimaschutz ist ein berechtigtes Anliegen der jungen Generation, dem unter anderem von Greta überzeugend Ausdruck verliehen wird. Sie als Person zu diskreditieren dient einzig der Manipulation der öffentlichen Meinung.

Gretchen ist gesteuert und mit ihr die öffentliche Meinung und "die junge Generation". Der "Klimaschutz" ist dabei nur das Mittel zum Zweck. Leider wird bei dem Hype der Umweltschutz, der bitter nötig wäre, gänzlich ignoriert.

Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, wer das Klima leugnet?

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Umweltschutz: Alles nur Esoterik.

ktmb @, iOS, Samstag, 17. August 2019, 18:25 (vor 36 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von ktmb, Samstag, 17. August 2019, 18:27

Wenn wir wirklich etwas tun wollten, müssten wir unsere Lebensgewohnheiten radikal ändern. Ich glaube (noch) nicht, dass wir das schaffen werden.

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Unsinn

Power132 @, Samstag, 17. August 2019, 18:28 (vor 36 Tagen) @ ktmb

Wenn wir wirklich etwas tun wollten, müssten wir unsere Lebensgewohnheiten radikal ändern. Ich glaube (noch) nicht, dass wir das schaffen werden.

Radikaltät von jetzt auf gleich bringt nix. Es geht um Denkanstöße und Umdenken. Aber das begreifen viele nicht, weil bei diesem Umdenken Pfründe wegfallen könnten, die sich viele erhalten wollen.

Radikal oder nicht

mrhuss ⌂ @, ICE 275, Samstag, 17. August 2019, 20:04 (vor 36 Tagen) @ Power132

Wenn wir wirklich etwas tun wollten, müssten wir unsere Lebensgewohnheiten radikal ändern. Ich glaube (noch) nicht, dass wir das schaffen werden.


Radikaltät von jetzt auf gleich bringt nix. Es geht um Denkanstöße und Umdenken. Aber das begreifen viele nicht, weil bei diesem Umdenken Pfründe wegfallen könnten, die sich viele erhalten wollen.

Ich verlinke mal das hier:

https://xkcd.com/1732/

Zum Thema, ob Radikalität was bringt oder nicht, bitte ganz nach unten scrollen.
Wer die "echte Wissenschaft"™ dazu haben will, bitte die Quellen rechts am Rand sichten.
Das ist übrigens Stand 2016 und wir sind immer noch bei "current path" oder schlimmer.

+1

Aphex Twin, Samstag, 17. August 2019, 21:49 (vor 36 Tagen) @ mrhuss

- kein Text -

Vielen Dank!

ktmb @, iOS, Samstag, 17. August 2019, 22:00 (vor 36 Tagen) @ mrhuss

Das scheint mich in meinen Annahmen ja zu bestätigen. Wir müssten eigentlich sofort handeln.

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Sinn & Motivation von Ändern von Lebensgewohnheiten

Henrik @, Sonntag, 18. August 2019, 02:45 (vor 36 Tagen) @ Power132

Wenn wir wirklich etwas tun wollten, müssten wir unsere Lebensgewohnheiten radikal ändern. Ich glaube (noch) nicht, dass wir das schaffen werden.

radikal im Sinne von..... welchem Zeitraum?

Radikaltät von jetzt auf gleich bringt nix.

och..... von heute auf direkt morgen,
oder von heute auf in einem Jahr, weltweit - das würde schon was bringen, mit dem Tenor weltweit. ;)
Ist m.E. aber absolut unrealistisch aus diversen Gründen.

Es geht um Denkanstöße und Umdenken. Aber das begreifen viele nicht, weil bei diesem Umdenken Pfründe wegfallen könnten, die sich viele erhalten wollen.

och echt?

Lebensgewohnheiten radikal ändern?

dann blicken wir doch mal zurück,
letzten Jahre.. Jahrzehnte.
Was haben wir denn getan wenn nicht unsere Lebensgewohnheiten radikal zu ändern?

Sind unsere Eltern-Generation groß geworden mit
Coffee-to-go (jüngste Errungenschaft), Pizza-Bringdienste, neueste Klamottenkonsum en masse (Primark, H&M & Co), Fast Food? unachtsamen Fleischkonsum jeden Tag?
Klar, das geschah nicht von heute auf morgen,
aber diese Entwicklungen sind uns allen bewusst, wenn wir ein wenig resümieren.
Da kann man auch rückblickend auch von radikaler Veränderung der Lebensgewohnheiten sprechen.
So viele Jahre.. Jahrzehnte sind es ja nicht.
Die Vertreter der Grünen z.B. benutzen ja diese Floskeln der radikalen Veränderung, nee, naja, es wird ihnen zumindest unterstellt. Mediale Berichterstattung neigt ja eh dazu zu verkürzen und am liebsten zu dramatisieren (im ZDF-Sommerinterview mit Habeck war das m.E. auch Thema).

Wenn uns dieses rückblickend in den vergangenen Jahren.. Jahrzehnten gelungen ist, diese radikale Veränderung der Lebensgewohnheiten,
dann würde ich das per se nicht ausschließen für die Zukunft,
würde es aber eben auch nicht mit einem negativen Tenor behaften wollen, schon gar nicht mit Ängsten.
Letzteres hielte ich auch gesellschaftlich für gefährlich, sofern es keine konstruktiven Konsequenzen mit sich bringt.
Das spielt dann Populisten in die Hände, die eben nicht entsprechende Konzepte vorweisen können.

"bei diesem Umdenken Pfründe wegfallen könnten, die sich viele erhalten wollen"

nun gut.. gehen wir ein wenig ins Detail?

Von Elterngeneration kenn ich noch den Begriff des Sonntagsbratens und eh war der Kühlschrankinhalt durchkalkuliert. Wurde mal was weggeworfen an Lebensmittel gabs gleich ne kleine Familenkrise - wie konnte das passieren. Gewiss auch finanziell motiviert, aber auch wertegestützt, ok, zu Nachkriegszeiten sah das nunmal auch eh anders aus mit der Zugänglichkeit zu Lebensmitteln - das prägte.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Generation von damals (auch ein wenig jünger) auch noch heutzutage mit höherer Wertschätzung durch das Leben geht als die folgende Generation.

wegfallende Pfründe..
was sollte das denn im Detail sein?
die größten Anteile an den CO2-Emissionen haben die Landwirtschaft (hauptsächlich Tierzucht) sowie die Textilindustrie.
Da nehmen wir doch nur mal den Fakt, dass die Mehrheit unserer Bevölkerung an Übergewicht leidet, leidet.
Weltweit sterben mehr Menschen an Überernährung als an Unterernährung oder gar Hunger.
Wir werfen nach wie vor die Hälfte unserer Lebensmittel einfach weg.
Über Todesfälle hinaus gibt es viel mehr Fälle an Leiden, Erkrankung durch derlei Lebensweise.
Hier natürlich auch im Zusammenhang mit der Mobilität, mangelnde Bewegung (es muss eben nicht gleich Sport sein).
Die Alternative zum Auto bei den relativ kurzen Wegen muss eben nicht zwingend ÖPNV sein, sondern besser zu Fuß oder Fahrrad. Fernab vom eher persönlich unfassbaren und vielleicht auch von einigen angezweifelten globalen Klimawandel fördert es die persönliche Gesundheit, die Lebensqualität an sich, die Wertschätzung der Natur & Umwelt.
Wo fallen da Pfründe weg?
Pfunde fallen da weg.
Wird das jemand im Nachhinein als Verzicht beschreiben wollen?
Ich glaube kaum.
Frag mal den Raucher, der Blick wirft auf seine vergangenen monatlichen Ausgaben, seine Krankmeldungen und allgemeinen Unbefindlichkeiten, der beschliesst aufzuhören und es schafft, durchhält für 6 Wochen, also eigentlich durch ist. Spricht der dann von Verzicht? Nein.
Derjenige mit erhöhtem Alkoholkonsum ebenso wenig.
Fernab von dem Hintergrund des Klimawandels hätte allein dieses schon eine große soziale Komponente.
All diese "Missstände" sind in der "sozial" bzw. vielmehr finanziell schwächeren Bevölkerung deutlich stärker vertreten als in sonstigen Schichten.
Ich sehe da großes Potenzial zur Veränderung, aber weniger durch steuerliche oder abgabenelemte, denn mehr durch Aufklärung & Vorbildung (Schule, Medien).

"Es geht um Denkanstöße und Umdenken. Aber das begreifen viele nicht"

Von oben herab funktioniert das m.E. auch nicht.
Missionierung ist eh gescheitert, das klappt nicht.
Vorleben klappt.
Und eben auch administrative Vorgaben (vgl. FCKW, Airbag, ..)
globaler Klimawandel ist für die Menschen zu ungreifbar. Eben auch zu unberechenbar, es wird mit Wahrscheinlichkeiten geforscht.. über Jahrzehnte..
Wenn Individuen für sich nun aufgrund der medialen Darstellung wahrlich richtige Konsequenzen ziehen, wäre das gewiss nur gut.
Aber allein dadurch fällt der persönliche CO2-Fußabdruck nur zu einem sehr geringen Teil.
Administrativ bzw. durch die Wirtschaft muss da viel geleistet werden hierzulande,
aber eben hauptsächlich weltweit.

Greta Thunberg :D

Frecciarossa, Samstag, 17. August 2019, 18:46 (vor 36 Tagen) @ Steffen

Albern ist, wenn man entgegen aller wissenschaftlicher Erkenntnisse die Augen vor den Fakten verschließt.


Richtig - und zwar vor der echten Wissenschaft. Der Unsinn, den die gekauften Wissenscfahtler die ganze Zeit in den Medien von sich geben, sollte niemanden weiter interessieren.

Genau, 99% der Wissenschaftler sind gekauft. Von den Illuminaten?

Die große Masse der echten Wissenschaftler wird von den Medien leider vollständig ignoriert. Es gibt sie aber trotzdem; unlänst haben sich in Italien 90 von ihnen zu Wort gemeldet.

Eine Minderheitsmeinung, die es in der Wissenschaft schon mal gibt. Wenn man allerdings einer Meinung anhängt, die eben nur von einer Miniminderheit (1%) vertreten wird, dann steht meistens Wunschdenken dahinter, sprich ein anderes Motiv. In diesem Fall offensichtlich der Wunsch, den verschwenderischen Lebensstil nicht einschränken zu müssen.

Klimaschutz ist ein berechtigtes Anliegen der jungen Generation, dem unter anderem von Greta überzeugend Ausdruck verliehen wird. Sie als Person zu diskreditieren dient einzig der Manipulation der öffentlichen Meinung.


Gretchen ist gesteuert und mit ihr die öffentliche Meinung und "die junge Generation". Der "Klimaschutz" ist dabei nur das Mittel zum Zweck. Leider wird bei dem Hype der Umweltschutz, der bitter nötig wäre, gänzlich ignoriert.

Welcher Zweck? Weltherrschaft?

Greta Thunberg :D

Steffen ⌂ @, Samstag, 17. August 2019, 20:35 (vor 36 Tagen) @ Frecciarossa

Wie kommst Du auf 99%? Es sind nicht viele, aber die werden immer wieder zitiert und in Fernsehshows eingeladen. Genausowenig gibt es den immer wieder behaupteten wissenschaftlichen Konsens (pro menschengemachten Klimawandel durch CO2).

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Greta Thunberg :D

Henrik @, Sonntag, 18. August 2019, 01:51 (vor 36 Tagen) @ Steffen

Wie kommst Du auf 99%?

es gibt da einen Faktencheck des ZDF hinsichtlich Äußerung des Herren Meuthen nachdem er Studiogast war.
M.E. waren es nicht 99%, aber eine unwesentlich andere Zahl.

Es sind nicht viele, aber die werden immer wieder zitiert und in Fernsehshows eingeladen.

Ich fände es nett, wenn Du da Hinweise zu entsprechenden Fernsehshows geben würdest.

Genausowenig gibt es den immer wieder behaupteten wissenschaftlichen Konsens (pro menschengemachten Klimawandel durch CO2).

nicht menschengemachten Klimawandel durch CO2, sondern den Anteil dessen.
Ja, einen 100% Konsens gibt es da nicht, ist ja auch vollkommen legitim.
Und wie ich das wahrgenommen habe, publizieren das die allermeisten Wissenschaftler das auch nicht mit einer Absolutheit, aber eben mit einer gewissen hohen Wahrscheinlichkeit.

Wie siehst Du das denn persönlich?

Über 50 Jahre alt wirst Du auch nicht sein, oder?
Also, wirst Du auch in der Mittelstufe gelernt haben, wie ein Treibhaus bzw. Gewächshaus funktioniert
und kurz drauf wirst Du auch gelernt haben, was unter dem globalen Treibhauseffekt zu verstehen ist und wie dieser zustande kommt.

Was hast Du denn ..zumindest damals gedacht in Deiner erfrischenden Jugendzeit,
dass wir Öl & Gas-Ressourcen aus dem Erdboden zutage fördern und diese umwandeln in Energie und dabei Abgase aussondern.
Sprich, Umwandlung von Ablagerungen die sich über Jahrhunderte, Jahrtausende ergeben haben innerhalb von wenigen Momenten, Jahren, Jahrzehnten
Dass dieses ganze gar keine Auswirkungen auf die Umwelt, auf das Ökosystem, schlussendlich auf das Klima insgesamt haben wird?

mit Verlaub, dafür muss man das doch nicht in der Schule behandelt haben, dafür muss man nicht studiert haben o.ä.
für das Verständnis vom achtsamen Umgang mit der Natur.

Greta Thunberg :D

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Samstag, 17. August 2019, 19:55 (vor 36 Tagen) @ Steffen

Richtig - und zwar vor der echten Wissenschaft. Der Unsinn, den die gekauften Wissenscfahtler die ganze Zeit in den Medien von sich geben, sollte niemanden weiter interessieren.

Die echte Wissenschaft, wer ist denn das? Die, die die eigene Meinung vertreten?

Die große Masse der echten Wissenschaftler wird von den Medien leider vollständig ignoriert. Es gibt sie aber trotzdem; unlänst haben sich in Italien 90 von ihnen zu Wort gemeldet.

Kannst du vielleicht auch einen Artikel verlinken, den man versteht?

Und "die große Masse der echten Wissenschaftler" - chapeau, besser hätte es D. Trump nicht twittern können.

Gretchen ist gesteuert und mit ihr die öffentliche Meinung und "die junge Generation". Der "Klimaschutz" ist dabei nur das Mittel zum Zweck. Leider wird bei dem Hype der Umweltschutz, der bitter nötig wäre, gänzlich ignoriert.

Ne, die "junge Generation" hatte die Meinung schon vorher, nur hat da keiner zugehört.

Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, wer das Klima leugnet?

Witzig, dass du dich daran aufhängst. Weißt du doch genau, dass es um den Klimawandel geht.

Greta Thunberg :D

Steffen ⌂ @, Samstag, 17. August 2019, 20:41 (vor 36 Tagen) @ Paladin

Du kannst es auch freie Wissenschft nennen. Eben diejenigen, die nicht im Sinne von politischen Interessensgruppen publizieren.

Natürlich hatte die "junge Generation" die Meinung schon vor den "Streiks" - der "menschengemachte Klimawandel" wird schon lange propagiert, die sind mit den Lügen Aufgewachsen.

Eine Übersezung des Textes findest Du u.a. hier:
https://www.eike-klima-energie.eu/2019/07/06/90-italienische-wissenschaftler-unterzeich...

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Greta Thunberg :D

Aphex Twin, Samstag, 17. August 2019, 22:31 (vor 36 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Aphex Twin, Samstag, 17. August 2019, 22:33

Du kannst es auch freie Wissenschft nennen. Eben diejenigen, die nicht im Sinne von politischen Interessensgruppen publizieren.

Natürlich hatte die "junge Generation" die Meinung schon vor den "Streiks" - der "menschengemachte Klimawandel" wird schon lange propagiert, die sind mit den Lügen Aufgewachsen.

Eine Übersezung des Textes findest Du u.a. hier:
https://www.eike-klima-energie.eu/2019/07/06/90-italienische-wissenschaftler-unterzeich...

"Hingegen hat die wissenschaftliche Literatur zunehmend die Existenz einer natürlichen Klimaschwankung betont, welche die Modelle nicht reproduzieren können.

Diese natürliche Schwankung erklärt einen beachtlichen Teil der globalen Erwärmung, welche seit 1850 beobachtet worden ist. Die anthropogene Verantwortung für die Klimaveränderung, welche in dem letzten Jahrhundert beobachtet worden ist, wird daher UNGERECHTFERTIGT ÜBERTRIEBEN und Katastrophenvorhersagen SIND NICHT REALISTISCH."

Ja, ganz sicher all die Gruppen weltweit die massive Computersimulation machen wissen nicht was sie machen und die Leute die es Pi mal Daumen abschätzen haben recht. Praktisch keiner von den Wissenschaftlern die diese oben zitierte Position vertreten hat mehr als ziemlich primitive Klimamodelle.

Es ist schlicht unmöglich die Daten in den Klimamodellen im grossen Stil zu fälschen, es müssten Tausende von Leuten sich im geheimen verabredet haben. Jeder neue Student der bei einem Forschungsprojekt mithilft müsste in eine Geheimgesellschaft aufgenommen werden und zu Verschwiegenheit verschworen werden. Und wo genau würde der Bruch zwischen Wahrheit und Lüge stattfinden? Jeder kann sich Geräte kaufen um die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre zu messen, von Thermometern gar nicht mal zu sprechen. Und den Meeresspiegelanstieg ist wohl auch schwierig zu fälschen, ebenso der Rückzug von Gletschern. Und die Sonnenintensität kann man auch schwierig geheim halten. Selbst der brasilianische Präsident Bolsonaro der Satellitenaufnahmen brasilianischer Institute 'studieren' will bevor sie veröffentlicht werden können, kann es nicht verhindern das Satelliten anderer Staaten und Firmen Aufnahmen machen.

Gibt es grosse Unsicherheiten bezüglich der Stabilität des Westantarktikischen Eispanzers? Auf jeden Fall, deswegen gibt es in all den Modellen immer eine grosse Unsicherheitsmarge, eben den Worst Case und den Best Case und irgendwo einen Wert dazwischen der wahrscheinlicher ist als jeweils der Worst oder Best Case.

Wenn hier jemand lügt dann sind es diejenigen die solche Aussagen wie die oben zitierte machen, da sie einfach kein richtige Datenbasis für so etwas haben. In dem Masse wie sich die Klimamodelle verbessern, man verschiedene Mechanismen besser versteht, mehr Daten hat (sowohl aktuelle wie auch historische) kann man die natürlichen Schwankungen besser verstehen und z.B. zeigen dass Klimaschwankungen die in Europa in menschlichen Aufzeichnungen niedergelegt sind oft nur regional existierten.

Greta Thunberg :D

agw @, NRW, Sonntag, 18. August 2019, 06:52 (vor 36 Tagen) @ Steffen

Du kannst es auch freie Wissenschft nennen. Eben diejenigen, die nicht im Sinne von politischen Interessensgruppen publizieren.

Und wieso zitierst du dann nur eine "freie Wissenschaft", die ganz objektiv gesehen nur im Sinne einer ganz speziellen politischen Interessensgruppen publiziert? Oder mekrst du das nicht? Mal abgesehen davon, dass sie auch nur im Sinne einer speziellen wirtschaftlichen Interessensgruppen publiziert?

Oder willst du behaupten, dass die Gruppe der Leugner des menschengemachten Klimawandelns nicht politisch organisiert ist? Oder dass dort nicht massive wirtschaftliche Interessen dahinter stecken. Dann hab ich Neuigkeiten für dich.

Das ganze Problem kommt doch daher, dass genau "deine" Gruppe schon immer nur aus politischen und wirtschaftlichen Interessen publiziert hat.
Das jetzt umzudrehen ist natürlich ein netter Trick, aber der klappt zum Glück nicht.
So doof ist die Masse nicht mehr.

--
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- bahn.de

Greta Thunberg - Akzeptanz anderer Ansichten

Henrik @, Sonntag, 18. August 2019, 01:26 (vor 36 Tagen) @ Steffen

Wer leugnet denn das Klima? Das ist doch Albern!!

Klimaleugner ist die Bezeichnung für Klimawandelleugner bzw. der Menschen, die den menschenverursachten Anteil am Klimawandel leugnen oder relativieren. ;)

Dass das Gretchen ein Kunstprodukt ist, das erschaffen wurde, um die Massen zu manipulieren, sollte eigentlich inzwischen jeder bemerkt haben.

Ich würde mal die These aufstellen, dass nicht jeder ...ääähhm, das "bemerkt hat".
Naja, eher, dass nicht jeder Deine These unterschreiben würde,
ganz im Gegenteil, eine Minderheit Dir zustimmen würde.

Ich teile Deine Äußerungen nicht.
Und ich gehe entgegengesetzt zu Deinen Ausführungen auch davon aus, dass Du Dir sehr wohl bewusst bist, dass Du einer Minderheit angehörst, auch bzw. eher erst recht in einem Forum wie diesem.
Ich finde es sehr schön, dass Du Deine Haltung zu Wort gegeben hast und auch dass Du (zumindest bislang) dafür nicht persönlich angegriffen wurdest!
Hoffentlich hat das nicht damit zu tun, dass Du admin dieses Forum bist und damit dafür sorgst, dass wir alle hier miteinander kommunizieren können, worüber wir gewiss alle sehr dankbar für sind! :)

Greta Thunberg :D

Henrik @, Sonntag, 18. August 2019, 04:11 (vor 36 Tagen) @ Frecciarossa

Ich finde das Einprügeln auf Greta wegen der CO2-Bilanz ihres Segeltörns ziemlich billig.

Ja!
Ich habe eher Mitleid mit ihr bzw. wünsche ihr & ihrem Vater das beste für die Reise.

und vor allem, wem interessiert es?
Sie reist um ganz Europa - niemand interessiert es. aber nun schon.

Sollte es nicht eher und vor allem alleinig von Relevanz sein, dass sie dort in NYC vor der UN auftreten wird?

Natürlich hätte sie es sich leicht machen und einfach den nächsten Flug buchen können. Stattdessen hat sie nach einer umweltfreundlichen Alternative gesucht, allein das unterstreicht ihre Glaubwürdigkeit.

Glaubwürdigkeit ihr selbst gegenüber, sie will sich selbst treu bleiben.

Boris Herrmann ist ein deutscher Segler und kein unbekannter, auch ein sehr netter. :)
Ein Deutscher. Täten wir nicht besser dran über ihn positiv zu berichten und eben auch objektiver?

Dass die Organisation rund um die Jacht letztlich doch zu Flugreisen führt, zeigt eigentlich nur, dass es zurzeit leider an wirklichen Alternativen mangelt und ist eigentlich nur als Auftrag an Politik und Gesellschaft zu sehen, die Rahmenbedingungen für echte Alternativen zu schaffen.

naja nun..
direkt tagesaktuell und auch auf die nächsten Jahrzehnte bezogen und auch darüber hinaus wird es gewiss keine Alternativen geben, um von Europa nach NYC zu kommen als den Flieger zu nehmen.
Alternativen im Sinne von energiesparsamere Flugzeuge, alternative Antriebe.... ja, gewiss.
Dazu ist die gesellschaftliche und auch mediale Darstellung aktuell leider zu sehr schwarz-weiß geprägt (fliegen ist asozial, nicht fliegen ist ok).
Dass die Flugbranche die einzige im Verkehrssektor ist, die sich selbst zum CO2-neutralem Wachstum verpflichtet hat, wird medial quasi absolut überhaupt nicht wahrgenommen.

Größtenteils kommt die Kritik (wie meistens bei derart heuchlerischen Vorwürfen) aus der Ecke der Klimaleugner, die auf jede erdenkliche Art versuchen, Greta und andere Protagonisten zu verleumden.

ja.
kenn ich auch aus dem persönlichen Umfeld,
wie geht man damit um?

Worum gehts denn da?
Sie ist eine private Person, hat keine Ämter inne, weder politisch noch wirtschaftlich.

Wenn sie ein "Kunstprodukt sei, das erschaffen wurde, um die Massen zu manipulieren",
dann wäre das reichlich subtil und dilettantisch.
Ihre Sozial Mediale Selbstdarstellung ist doch eher sehr bescheiden.

Glaubwürdigkeit / heuchlerischen Vorwürfe

da gab es dieses Instagram Foto von der Grünen Spitzenkandidatin Katharina Schulze zum Jahreswechsel in Kalifornien.
Peinlicher gehts kaum noch.. vor allem in Zeiten wo sich seit Jahren ein jeder Erwachsener ein jeder Gedanken macht bevor er das entsprechende Foto auf Instagram postet.

aber bei der 16-jährigen Greta sich zu echauffieren, wenn bei dem doch eher recht seltenen Instagram-Foto während der Zugfahrt eine Kunststoffdose zu sehen ist.... ach gottchen.
Worum gehts denn da.

Was ist mit Containerschiffen?

Höllentalbahn @, Freiburg, Sonntag, 18. August 2019, 14:38 (vor 35 Tagen) @ Frecciarossa

Da kann man auch mitfahren.
Verursacht wenigstens keine weiteren Flüge

Was ist mit Containerschiffen?

Aphex Twin, Sonntag, 18. August 2019, 15:22 (vor 35 Tagen) @ Höllentalbahn

Da kann man auch mitfahren.
Verursacht wenigstens keine weiteren Flüge

Deren Schiffsmotoren stossen CO₂ aus, Segelschiffe/boote machen dies nicht. Natürlich muss man immer die gesamte Ökobilanz miteinbeziehen aber das grundsätzliche Problem ob marginale Umweltbelastungen oder durchschnittliche Umweltbelastungen ausschlaggebend sein sollen lässt sich nicht generell lösen.

Gute Idee! Da kann sie dann auch containern ...

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 18. August 2019, 17:00 (vor 35 Tagen) @ Höllentalbahn

- kein Text -

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Das Gezeter ist reiner Neid ...

Blaschke, Osnabrück, Samstag, 17. August 2019, 19:52 (vor 36 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von Blaschke, Samstag, 17. August 2019, 19:54

Huhu.

Wieviele Männer von so 'ner Lebenshefährtin träumen. Weltruhm. Jetsetten. Friedensnobelpreis. Die eigene Alte. Da würde der Alte vor Stolz platzen.

Stattdessen: die Olle gammelt zu Hause rum. Oder wenn sie sich verwirklicht, dann bestenfalls im Job. Geritten werden höchstens die Pferde. Am Wochenende saufen mit der Mädels-Clique. Und ansonsten drehen sich die Gedanken darum, dass das Zalando-Paket ohne Zeitverzug ankommt und was Trend der Woche bei H&M ist.

Die eigenen mißratenen Kinder sind auch nicht besser. Bekommen in der Schule nichts auf die Kette und sind sowieso Luschen. Stolz sind die höchstens darauf, in Mathe ne 6 zu haben statt ner 5; crass Alter ... Weswegen sie an der Kostenkalkulation für's Smartphone regelmäßig scheitern.

Das alles erträgst du so einigermaßen als Mann, solange der Herzensverein am Wochenende gewinnt. Und so geht das Leben vor sich hin und die Jahre ins Land.

Der Frau geht's auch nicht besser. All die Zeit für die Kinder geopfert. Umhegt, umpflegt, in Watte gepackt. Mit 25 können sie zwar Instagram und Facebook, aber keine Überweisung veranlassen oder den Busfahrplan lesen. Oder - selbst erlebt bei einer Mitbewohnerin -, sind unfähig, einen Dosenöffner zu benutzen.

Und dann kommt Greta ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Das Gezeter ist reiner Neid ...

Christian_S, Samstag, 17. August 2019, 20:18 (vor 36 Tagen) @ Blaschke


Und dann kommt Greta ...

Du maximierst das Thema mal wieder (gewollt?) populistisch.
Es gibt durchaus auch im Leben erfolgreiche Menschen, die den Hype um Greta kritisieren.

Persönlich halte ich Greta weder für dumm noch unnütz, wie manche Zeitgenossen ja poltern. Ich finde ihre Ansätze sogar wichtig, kritisiere aber die weltweiten Medien, die so einen Hype um sie machen. Sicher braucht es die Medien für die Verbreitung ihrer Botschaft, aber warum muss man Greta deshalb zur Heldin stilisieren und hinter ihr ein Netzwerk der Vermarktung spinnen? Das hilft dem Klima nicht, sondern sättigt nur den Hunger der Gesellschaft nach Helden.
Gretas Eltern werden davon sicher gut profitieren. Ihre Mutter war ja vor 10 Jahren Schwedens Vertreter beim ESC (mit äußerst bescheidenem Erfolg) und auch ihr Vater kennt sich im Öffentlichkeitsbusiness beruflich ganz gut aus, also wundert es letztlich nicht, das man Gretas Bekanntheit wohl auch zum eigenen Vorteil nutzt.

Nur: was helfen hohe Einnahmen für Gretas Familie dem Klima?

Das Gezeter ist reiner Neid ...

Henrik @, Sonntag, 18. August 2019, 04:50 (vor 36 Tagen) @ Christian_S

Und dann kommt Greta ...

Du maximierst das Thema mal wieder (gewollt?) populistisch.

Du möchtest seine Ausführungen (gewollt?) nicht verstehen.

Persönlich halte ich Greta weder für dumm noch unnütz, wie manche Zeitgenossen ja poltern. Ich finde ihre Ansätze sogar wichtig, kritisiere aber die weltweiten Medien, die so einen Hype um sie machen. Sicher braucht es die Medien für die Verbreitung ihrer Botschaft, aber warum muss man Greta deshalb zur Heldin stilisieren und hinter ihr ein Netzwerk der Vermarktung spinnen? Das hilft dem Klima nicht, sondern sättigt nur den Hunger der Gesellschaft nach Helden.

gewiss, ja,
Medienkritik - teile ich.
Mit differenzierter Berichterstattung könnten die Medien sicher mehr erreichen,
zum Beispiel indem sie weniger angstorientiert berichten denn mehr positiver und konstruktiver.

Gretas Eltern werden davon sicher gut profitieren. Ihre Mutter war ja vor 10 Jahren Schwedens Vertreter beim ESC (mit äußerst bescheidenem Erfolg) und auch ihr Vater kennt sich im Öffentlichkeitsbusiness beruflich ganz gut aus, also wundert es letztlich nicht, dass man Gretas Bekanntheit wohl auch zum eigenen Vorteil nutzt.

Nur: was helfen hohe Einnahmen für Gretas Familie dem Klima?

zu welchem Vorteil? welche hohe Einnahmen?
Damit schürst Du Verschwörungstheorien, die hier bereits zuvor kolpotiert wurden - ist das Dein Ansinn?
Da ist ein Elternpaar, dass seit Jahren im Opern, Schauspieler, Produzent und Autor- Business Geschäft gut erfolgreich ist,
dann mit ihrer ältereren autistischen Tochter in großen langjährigen Konflikt gerät weswegen sie des Familenfriedenswillens keine lukrativen Auslandsangebote mehr annehmen.
Und Du kommst dann mit der steilen These der Käuflichkeit an ohne etwaige Hinweise, dass die Eltern durch ihre Tochter Greta Geld einnehmen würden bzw. gar mehr Kohle als wenn sie ihre Intentionen nicht berücksichtigen würden?
Bist Du Dir echt bewusst darin, was Du von Dir gegeben hast?
Welche Intention verfolgst Du damit?
..Traf der Blaschke bei Dir vielleicht doch genau ins Schwarze?

Das Gezeter ist reiner Neid ...

Christian_S, Sonntag, 18. August 2019, 05:44 (vor 36 Tagen) @ Henrik


Du möchtest seine Ausführungen gewollt? nicht verstehen.

Ich habe sie verstanden. Blaschi-Kommentare sind ja aber nicht selten bewusst überspitzt und bei politisch-gesellschaftlichen Themen auch gern mal recht populistisch, sodass ich dann auch in entsprechender Weise darauf antworte.

gewiss, ja,
Medienkritik - teile ich.
Mit differenzierter Berichterstattung könnten die Medien sicher mehr erreichen,
zum Beispiel indem sie weniger angstorientiert berichten denn mehr positiver und konstruktiver.

Richtig. Greta als Leitfigur der Bewegung wird ohnehin immer ihren Platz in den Medien haben, aber das Ziel soll ja nicht der Aufbau einer Heldin mit dutzenden Ehrungen etc sein, sondern eigentlich ein Umdenken der Politik und der Gesellschaft in Sachen Klimaschutz.

zu welchem Vorteil? welche hohe Einnahmen?

Persönlicher Wohlstand. Die Einnahmen der Familie aus Interviews etc wurden bisher noch nicht öffentlich gemacht. In der Medienbranche sind entsprechend hohe Zahlungen aber völlig üblich. Da wie an anderer Stelle erwähnt auch Greta längst eine entsprechende Agentur hinter sich hat, die ihre Zeit- und Reisepläne koordiniert kannst Du Dir sicher sein, dass die sich auch um Interviewverträge etc kümmern.

Damit schürst Du Verschwörungstheorien, die hier bereits zuvor kolpotiert wurden - ist das Dein Ansinn?

Keine Verschwörungstheorien, sondern Verweis auf das übliche Business von in der Öffentlichkeit stehenden Personen.

Nochmal: nicht Greta wird das alles so gewollt haben, was um ihre Person herum passiert. Da ergibt sich eher eines aus dem anderen.

Da ist ein Elternpaar, dass seit Jahren im Opern, Schauspieler, Produzent und Autor- Business Geschäft gut erfolgreich ist, dann mit ihrer ältereren autistischen Tochter in großen langjährigen Konflikt gerät weswegen sie des Familenfriedenswillens keine lukrativen Auslandsangebote mehr annehmen.

Alles ok.

Und Du kommst dann mit der steilen These der Käuflichkeit an ohne etwaige Hinweise, dass die Eltern durch ihre Tochter Greta Geld einnehmen würden bzw. gar mehr Kohle als wenn sie ihre Intentionen nicht berücksichtigen würden?

Jetzt suchst Du aber wirklich das Haar in der Suppe.
Wie ich schon schrieb, die Eltern kennen sich im Medienbusiness aus. Die wussten definitiv, was alles dranhängt, wenn die Tochter bekannt wird

Bist Du Dir echt bewusst darin, was Du von Dir gegeben hast?

Ja.

Welche Intention verfolgst Du damit?
..Traf der Blaschke bei Dir vielleicht doch genau ins Schwarze?


Woher weisst Du um meine Lebenssituation oder das ich eine jener von Blaschke so humoristisch beschriebenen Charaktere wäre?
Es war zwar amüsant geschrieben, aber dann doch eine ziemlich einseitige, verunglimpfende Betrachtung. Auch wenn sie auf Teile der Gesellschaft sicher zutrifft.

Das Gezeter ist reiner Neid ...

Henrik @, Sonntag, 18. August 2019, 06:41 (vor 36 Tagen) @ Christian_S

Du möchtest seine Ausführungen gewollt? nicht verstehen.

Ich habe sie verstanden. Blaschi-Kommentare sind ja aber nicht selten bewusst überspitzt und bei politisch-gesellschaftlichen Themen auch gern mal recht populistisch, sodass ich dann auch in entsprechender Weise darauf antworte.

sicher.

gewiss, ja,
Medienkritik - teile ich.
Mit differenzierter Berichterstattung könnten die Medien sicher mehr erreichen,
zum Beispiel indem sie weniger angstorientiert berichten denn mehr positiver und konstruktiver.

Richtig. Greta als Leitfigur der Bewegung wird ohnehin immer ihren Platz in den Medien haben

immer?
hhmm..

aber das Ziel soll ja nicht der Aufbau einer Heldin mit dutzenden Ehrungen etc sein, sondern eigentlich ein Umdenken der Politik und der Gesellschaft in Sachen Klimaschutz.

da kann die Greta prinzipiell ja nichts dafür, dass die Medien etwas anderes draus machen.
wohlgemerkt, sie ist 16 Jahre alt, völlig unabhängig ohne Unterstützung und keine 36 Jahre alter professioneller Politikerin.

zu welchem Vorteil? welche hohe Einnahmen?

Persönlicher Wohlstand.

die ihre Eltern ja gewiss noch längst nicht haben, geschweige denn sicher hätten.
Warst Du echt noch nie in Wien?

Die Einnahmen der Familie aus Interviews etc wurden bisher noch nicht öffentlich gemacht.

Was für Interviews?
Hast Du je mal Interviews mit Greta gesehen?
Weißt Du überhaupt wer Greta ist? geschweige denn woran sie leidet?

na immerhin unterstellst Du ihren Eltern derlei Motive.
Andere hier unterstellten ihr hier, sie würde monatelange komplett allein durch ganz Europa reisen.
Naja, jedem seine übelsten Unterstellungen.
echt abartig.

In der Medienbranche sind entsprechend hohe Zahlungen aber völlig üblich.

Du kennst ihre Eltern wirklich nicht, oder?
Bei wem sind wohl höhere Zahlungen fällig - bei Greta oder ihren Eltern?
und zwar dauerhaft.

Wer war tagtäglich, wöchentlich, monatlich, jahrelang völlig dagegen, was die behinderte Greta anstellen will?
Deine tolle Agentur oder ihre besorgten Eltern?
Liest Du echt nichts über sie? Aber vermagst dermaßen über sie zu urteilen?
krass.

Da wie an anderer Stelle erwähnt auch Greta längst eine entsprechende Agentur hinter sich hat, die ihre Zeit- und Reisepläne koordiniert kannst

was schlicht Deiner Phantasie entspricht oder Du der rechtspopulistischen Hasstiraden verfallen bist.

Du Dir sicher sein, dass die sich auch um Interviewverträge etc kümmern.

die da wären?

Du kennst nicht einmal ihre Mutter, ihren Vater, noch ihren Segler, hier im Forum wird nach Monaten mal ein Foto von ihr mit Bahn gepostet und das als Neuigkeit bejubelt und schwadronierst von tollen Interviews? Einer Autistin?`
Hast Du sie noch alle?

Damit schürst Du Verschwörungstheorien, die hier bereits zuvor kolpotiert wurden - ist das Dein Ansinn?

Keine Verschwörungstheorien, sondern Verweis auf das übliche Business von in der Öffentlichkeit stehenden Personen.

Du bestätigst einmal mehr Deine Verschwörungstheorie und diskriminierst aufs Übelste Behinderte,
Du bist echt geil drauf..
und das im Fahrwasser von Rechtspopulisten.. oh man.

Nochmal: nicht Greta wird das alles so gewollt haben, was um ihre Person herum passiert. Da ergibt sich eher eines aus dem anderen.

Sie selbst hat alles das so gewollt was um sie persönlich direkt passiert - dafür ist sie so wie sie ist.
Wie die Medien sie behandeln - da kann sie letztendlich nichts für.

Da ist ein Elternpaar, dass seit Jahren im Opern, Schauspieler, Produzent und Autor- Business Geschäft gut erfolgreich ist, dann mit ihrer ältereren autistischen Tochter in großen langjährigen Konflikt gerät weswegen sie des Familenfriedenswillens keine lukrativen Auslandsangebote mehr annehmen.

Alles ok.

alles ok?

zuvor gehst Du in komplett gegenteilige Richtung.

Und Du kommst dann mit der steilen These der Käuflichkeit an ohne etwaige Hinweise, dass die Eltern durch ihre Tochter Greta Geld einnehmen würden bzw. gar mehr Kohle als wenn sie ihre Intentionen nicht berücksichtigen würden?

Jetzt suchst Du aber wirklich das Haar in der Suppe.
Wie ich schon schrieb, die Eltern kennen sich im Medienbusiness aus. Die wussten definitiv, was alles dranhängt, wenn die Tochter bekannt wird

..und genau deswegen haben sie es ja auch Minute für Minute, Stunde für Stunde, Tag für Tag versucht zu verhindern?

Sie ist kein Justin Bieber.
Sie ist Greta, mehr nicht.
Sie hat nichts. Sie streikt, mehr nicht. Sie hat noch nicht einmal Charisma, sie ist behindert, sie mag keinen Kontakt mit Menschen.
Willste echt nen Interview mit ihr führen? Viel Spaß!
Da ist businessmäßig nichts draus zu holen.
"Die hat zur Schule zu gehen" - sagen ihr Mutter wie Vater dreimal am Tag.
Jetzt rate mal wieso.

Hast Du echt kein eigenes behindertes Kind?

Bist Du Dir echt bewusst darin, was Du von Dir gegeben hast?

Ja.

Nehm ich Dir nicht ab.

Welche Intention verfolgst Du damit?
..Traf der Blaschke bei Dir vielleicht doch genau ins Schwarze?

Woher weißt Du um meine Lebenssituation

Weiß ich nicht, hab ich auch nicht geäußert, dass ich es wüsste.
Aktuell würde ich aber wahrlich nicht annehmen, dass Du ein autistisches Kind zuhause hast, geschweige eines im Umfeld kennst.

Das Gezeter ist reiner Neid ...

Christian_S, Sonntag, 18. August 2019, 08:27 (vor 36 Tagen) @ Henrik

da kann die Greta prinzipiell ja nichts dafür, dass die Medien etwas anderes draus machen.
wohlgemerkt, sie ist 16 Jahre alt, völlig unabhängig ohne Unterstützung und keine 36 Jahre alter professioneller Politikerin.

Das schrieb ich ja bereits. Sie selbst war sich sicher nicht des ganzen Drumherum bewusst, aber das ist nunmal eine logische Folge davon.


Was für Interviews?
Hast Du je mal Interviews mit Greta gesehen?
Weißt Du überhaupt wer Greta ist? geschweige denn woran sie leidet?

Ja, Greta gibt regelmäßig Interviews. Auch ihre Reisen werden regelmäßig begleitet und das bekommt kein Medium geschenkt.


na immerhin unterstellst Du ihren Eltern derlei Motive.

Motive nicht, aber die Automatik des ganzen wurde ihnen aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen sicher schnell klar.

Andere hier unterstellten ihr hier, sie würde monatelange komplett allein durch ganz Europa reisen.

Das ist ja auch Quatsch.

Du kennst ihre Eltern wirklich nicht, oder?

Nicht persönlich, aber ihren Lebenslauf. Kannst Du einfach nachlesen.
Kennst Du sie denn persönlich?


Wer war tagtäglich, wöchentlich, monatlich, jahrelang völlig dagegen, was die behinderte Greta anstellen will?

Greta ist nicht behindert, sie leidet an Autismus. Feiner Unterschied!

Deine tolle Agentur oder ihre besorgten Eltern?

Die Agenturen machen das, womit sie erfolgreich sein können. Ganz normaler Vorgang bei Personen der Öffentlichkeit.

Liest Du echt nichts über sie? Aber vermagst dermaßen über sie zu urteilen?

Woher willst Du wissen, was ich über sie lese?


was schlicht Deiner Phantasie entspricht oder Du der rechtspopulistischen Hasstiraden verfallen bist.

Fängst Du jetzt an zu popularisieren?


Hast Du sie noch alle?

Ayayay, zeugt sehr von Deiner Diskussionsbereitschaft ;-)

Und damit beende ich die Diskussion mit Dir, denn mit Populisten und Meinungsmachern diskutiere ich nicht ...

Nochmal: nicht Greta wird das alles so gewollt haben, was um ihre Person herum passiert. Da ergibt sich eher eines aus dem anderen.


Sie selbst hat alles das so gewollt was um sie persönlich direkt passiert - dafür ist sie so wie sie ist.
Wie die Medien sie behandeln - da kann sie letztendlich nichts für.

Da ist ein Elternpaar, dass seit Jahren im Opern, Schauspieler, Produzent und Autor- Business Geschäft gut erfolgreich ist, dann mit ihrer ältereren autistischen Tochter in großen langjährigen Konflikt gerät weswegen sie des Familenfriedenswillens keine lukrativen Auslandsangebote mehr annehmen.

Alles ok.


alles ok?

zuvor gehst Du in komplett gegenteilige Richtung.

Und Du kommst dann mit der steilen These der Käuflichkeit an ohne etwaige Hinweise, dass die Eltern durch ihre Tochter Greta Geld einnehmen würden bzw. gar mehr Kohle als wenn sie ihre Intentionen nicht berücksichtigen würden?

Jetzt suchst Du aber wirklich das Haar in der Suppe.
Wie ich schon schrieb, die Eltern kennen sich im Medienbusiness aus. Die wussten definitiv, was alles dranhängt, wenn die Tochter bekannt wird


..und genau deswegen haben sie es ja auch Minute für Minute, Stunde für Stunde, Tag für Tag versucht zu verhindern?

Sie ist kein Justin Bieber.
Sie ist Greta, mehr nicht.
Sie hat nichts. Sie streikt, mehr nicht. Sie hat noch nicht einmal Charisma, sie ist behindert, sie mag keinen Kontakt mit Menschen.
Willste echt nen Interview mit ihr führen? Viel Spaß!
Da ist businessmäßig nichts draus zu holen.
"Die hat zur Schule zu gehen" - sagen ihr Mutter wie Vater dreimal am Tag.
Jetzt rate mal wieso.

Hast Du echt kein eigenes behindertes Kind?

Bist Du Dir echt bewusst darin, was Du von Dir gegeben hast?

Ja.


Nehm ich Dir nicht ab.

Welche Intention verfolgst Du damit?
..Traf der Blaschke bei Dir vielleicht doch genau ins Schwarze?

Woher weißt Du um meine Lebenssituation


Weiß ich nicht, hab ich auch nicht geäußert, dass ich es wüsste.
Aktuell würde ich aber wahrlich nicht annehmen, dass Du ein autistisches Kind zuhause hast, geschweige eines im Umfeld kennst.

Das Gezeter ist reine verleumderische Hetze...

Henrik @, Montag, 19. August 2019, 00:56 (vor 35 Tagen) @ Christian_S

da kann die Greta prinzipiell ja nichts dafür, dass die Medien etwas anderes draus machen.
wohlgemerkt, sie ist 16 Jahre alt, völlig unabhängig ohne Unterstützung und keine 36 Jahre alter professioneller Politikerin.

Das schrieb ich ja bereits. Sie selbst war sich sicher nicht des ganzen Drumherum bewusst, aber das ist nunmal eine logische Folge davon.

Zu den Hass-Kommentaren im Internet gegen sie sagte Thunberg: "Das ist eine natürliche Reaktion. Als ich ich begann, wusste ich, dass es natürlich viel Hass geben wird. Aber deren Argumente sind so lächerlich. Sie hassen uns nur, weil wir für etwas einstehen."

Was für Interviews?
Hast Du je mal Interviews mit Greta gesehen?
Weißt Du überhaupt wer Greta ist? geschweige denn woran sie leidet?

Ja, Greta gibt regelmäßig Interviews. Auch ihre Reisen werden regelmäßig begleitet und das bekommt kein Medium geschenkt.

Du kennst tatsächlich kein einziges Interview
und weißt auch nicht wer Greta ist.

Aus welcher Motivation heraus denkst Du Dir dann sowas aus?

na immerhin unterstellst Du ihren Eltern derlei Motive.

Motive nicht, aber die Automatik des ganzen wurde ihnen aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen sicher schnell klar.

Du unterstellst ihren Eltern niedere Motive in Worten "hohe Einnahmen", "Persönlicher Wohlstand" etc.

Deine steile heftige These passt nun nicht zu dem, was die Eltern selbst sind und vor allem wie sie ihrer Tochter Greta gegenüber agieren.

Du kennst ihre Eltern wirklich nicht, oder?

Nicht persönlich, aber ihren Lebenslauf. Kannst Du einfach nachlesen.

..solltest Du mal besser machen.
Deine Ausführungen, Deine Unterstellungen verdeutlichen, dass Du nichts über sie weißt.

Wer war tagtäglich, wöchentlich, monatlich, jahrelang völlig dagegen, was die behinderte Greta anstellen will?

Greta ist nicht behindert, sie leidet an Autismus. Feiner Unterschied!

Man kann das durchaus als Behinderung bezeichnen, macht man auch.
Auf den Inhalt gehst Du nicht ein.

Deine tolle Agentur oder ihre besorgten Eltern?

Die Agenturen machen das, womit sie erfolgreich sein können. Ganz normaler Vorgang bei Personen der Öffentlichkeit.

Erkundige Dich mal, was ihr Vater beruflich macht.
und vor allem, wie Greta selbst so unterwegs ist und auch wie die Zusammenarbeit zwischen Boris Herrmann & ihr + Eltern zustande kam.
Das ist alles nun kein Geheimnis.
Du unterstellst denen mit Deinen Ausführungen der Lüge.
Geht's noch?

Eine Agentur ist da nicht tätig.

Liest Du echt nichts über sie? Aber vermagst dermaßen über sie zu urteilen?

Woher willst Du wissen, was ich über sie lese?

Du trägst Deine Unkenntnis hier ja mehrfach gradezu stolz vor
und unterstellst deren Ausführungen gar der Lüge.

was schlicht Deiner Phantasie entspricht oder Du der rechtspopulistischen Hasstiraden verfallen bist.

Fängst Du jetzt an zu popularisieren?

Das machst Du die ganze Zeit,
denkst Dir Sachen aus und unterstellst Greta, Eltern, Boris Herrmann der Lüge
zudem gehst Du über ihre Behinderung, das ist gar eklig.

Hast Du sie noch alle?

Ayayay, zeugt sehr von Deiner Diskussionsbereitschaft ;-)

Du denkst Dir Sachen über sie aus und unterstellst ihr Lügen.
Das hat mit Diskussion nichts zu tun.

Und damit beende ich die Diskussion mit Dir, denn mit Populisten und Meinungsmachern diskutiere ich nicht ...

Du willst mit Dir selbst nicht diskutieren?

Du hast Dich weder mit Greta selbst, noch mit ihren Eltern befasst, weißt nicht wie Boris und sie zusammen kamen
und denkst Dir dann alles mögliche vor allem unlogische einfach aus und beharrst auf Deinen Verschwörungstheorien.
Das ist populistisches Fahrwasser bzw. der Klimaleugner, die mit Hasstiraden auf Greta einschlagen.

vgl. Statement von Frecciarossa
Größtenteils kommt die Kritik (wie meistens bei derart heuchlerischen Vorwürfen) aus der Ecke der Klimaleugner, die auf jede erdenkliche Art versuchen, Greta und andere Protagonisten zu verleumden.

nochmal auch bzw. erst recht für Dich die Fakten:

"Wir haben die Reise nach New York sehr kurzfristig zu unserem Plan hinzugefügt, und als Folge müssen zwei Leute in die USA fliegen, um das Boot zurückzubringen", erklärte Teammanagerin Holly Cova gegenüber dem SPIEGEL. Insgesamt sind nach Teamangaben vier Flüge erforderlich - und nicht sechs, wie viele Medien berichtet hätten. Vier Flüge wären ebenfalls angefallen, wenn die schwedische Klimaaktivistin Thunberg und ihr Vater von Europa zum Sonderklimagipfel in New York und zurück geflogen wären, anstatt mit der Rennjacht "Malizia II" zu segeln.

Laut Cova hat das "Malizia"-Team um den deutschen Skipper Boris Herrmann im Alleingang die Entscheidung über die Crewflüge getroffen.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/greta-thunberg-team-wehrt-sich-nach-pr-desas...

https://www.merkur.de/politik/greta-thunberg-so-vertreibt-sie-langeweile-an-bord-mit-se...


Boris Herrmann hatte von sich aus den Weg zu Greta gesucht und ihr persönlich angeboten, sie mit der emissionsfreien Jacht über den Atlantik zu bringen.
Da stand und steht keine Agentur dazwischen. Greta hat auch keine, braucht auch keine Agentur.

Das Gezeter ist reiner Neid ...

GibmirZucker @, Göding, Sonntag, 18. August 2019, 08:53 (vor 36 Tagen) @ Henrik

Ach das ganze mit ihrer Behinderung ist eine Modeerscheinung. Würde sie nicht in einer überversorgten Familie bin einem Land mit exzessiver, in der Vergangenheit auch problematischen, psychiatrischen Versorgung aufwachsen, wäre sie einfach ein zurückhaltendes Kluges Mädchen. Mit Autismus ist es wie mit Glutenunverträglichkeit. Sehr wenige Menschen leiden wirklich darunter - aber es ist eine Modediagnose. Heute haben alle Kinder entweder ADHS oder Autismus - oder sie waren noch nie beim Psychologen.

Das Gezeter ist reiner Neid ...

Aphex Twin, Sonntag, 18. August 2019, 18:59 (vor 35 Tagen) @ GibmirZucker

Ach das ganze mit ihrer Behinderung ist eine Modeerscheinung. Würde sie nicht in einer überversorgten Familie bin einem Land mit exzessiver, in der Vergangenheit auch problematischen, psychiatrischen Versorgung aufwachsen, wäre sie einfach ein zurückhaltendes Kluges Mädchen. Mit Autismus ist es wie mit Glutenunverträglichkeit. Sehr wenige Menschen leiden wirklich darunter - aber es ist eine Modediagnose.

Und Du bist medizinisch qualifiziert um dies aus der Ferne genau diagnostizieren zu können?

OT: Yap ...

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 18. August 2019, 17:06 (vor 35 Tagen) @ Henrik

Hey.

..Traf der Blaschke bei Dir vielleicht doch genau ins Schwarze?

Was für eine überflüssige Frage ... ;-)

Oki, 'ins Schwarze' ist vielleicht ungünstig formuliert, obwohl 'schwarz' hier ja prinzipiell mal für eine positive Leistung steht im Vergleich zu schwarzfahren, schwarz sehen u.ä.

Insofern u.U. als 'Gegenpol' dann doch angebracht ...

Ein Fall für die 'Sprachforscher' ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

OT: Nope :-)

Christian_S, Sonntag, 18. August 2019, 17:11 (vor 35 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Christian_S, Sonntag, 18. August 2019, 17:11


Was für eine überflüssige Frage ... ;-)

Vollkommen überflüssige Frage ;-) Es sei denn, die Grundwerte von Meinungsfreiheit und Demokratie wurden in Blaschke-Land schon abgeschafft?!? :-)

Oder ist Kritik am Drumherum (nicht an Greta selbst) inzwischen sozialistisch korrekt verboten? Frei nach dem Motto "wer Nazi ist, entscheiden wir" (so von einem MfS-Mann vor etlichen Jahrzehnten gesagt).

OT: kein Sorge!

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 18. August 2019, 18:36 (vor 35 Tagen) @ Christian_S

Hey.

Was für eine überflüssige Frage ... ;-)

Vollkommen überflüssige Frage ;-) Es sei denn, die Grundwerte von Meinungsfreiheit und Demokratie wurden in Blaschke-Land schon abgeschafft?!? :-)

Aber nicht doch! Alles gut.

Es gibt immer zwei Meinungen: meine und die falsche!

Oder ist Kritik am Drumherum (nicht an Greta selbst) inzwischen sozialistisch korrekt verboten? Frei nach dem Motto "wer Nazi ist, entscheiden wir" (so von einem MfS-Mann vor etlichen Jahrzehnten gesagt).

'Wir'? Majestatis pluralis? Nein, zuviel der Ehre. Bin ja bescheiden (obwohl das die schlimmste Form der Eitelkeit ist!).

Alles tutti. Ich freue mich, dass mein 'Beitrag' angeregt hat, die Diskussion zu verlängern und um weitere Aspekte zu bereichern. Was ja Sinn und Zweck und Ziel eines Forums ist. Und am Ende muss ja auch kein Konsens stehen, sondern unterschiedliche Meinungen bleiben und jeder Mitleser kann sich selbst ein Bild machen und sich eine eigene Meinung bilden.

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

OT: kein Sorge!

Christian_S, Sonntag, 18. August 2019, 18:39 (vor 35 Tagen) @ Blaschke


Es gibt immer zwei Meinungen: meine und die falsche!

:-)

'Wir'? Majestatis pluralis? Nein, zuviel der Ehre. Bin ja bescheiden (obwohl das die schlimmste Form der Eitelkeit ist!).

Das MfS hat sich selten als Individualperson ausgegeben und meistens waren sie, zumindest bei wichtigen Aufgaben, nicht allein unterwegs.


Alles tutti. Ich freue mich, dass mein 'Beitrag' angeregt hat, die Diskussion zu verlängern und um weitere Aspekte zu bereichern. Was ja Sinn und Zweck und Ziel eines Forums ist. Und am Ende muss ja auch kein Konsens stehen, sondern unterschiedliche Meinungen bleiben und jeder Mitleser kann sich selbst ein Bild machen und sich eine eigene Meinung bilden.

Da stimme ich vollkommen zu.

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