Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche (Allgemeines Forum)

john.lennon @, Donnerstag, 15. August 2019, 11:46 (vor 38 Tagen)

Ich will am 4. Oktober von Frankfurt Hbf oder F-Süd im Laufe des Vormittags nach Hamburg Hbf fahren.

Die Ergebnisse von Verbindungssuchen sind absurd.

Beispiel mit Abfahrt 10:00 Uhr und Startbahnhof F-Hbf. Die Suche spuckt den ICE 770 mit Abfahrt 10:58 aus, der direkt fährt und um 14:53 ankommen soll. Das Ganze ist buchbar.

Nun zu dem, was absurd ist: In den Hinweisen steht, dass "ICE 770: Frankfurt(Main)Hbf->Kassel-Wilhelmshöhe: Bauarbeiten. Der Halt Frankfurt(Main)Hbf entfällt."

Kein privatwirtschaftliches Unternehmen würde regelmäßig so einen Schwachsinn verzapfen. Wenn es richtig ist, dass der Halt entfällt, sollte dem Kunden die Verbindung nicht zur Buchung angeboten werden, schon gar nicht als Sparpreis. So ein widersprüchliches Interface lässt man nicht auf den Kunden los, das kapiert doch jeder 10-jähriger!

Der Unfug setzt sich munter fort.

Wenn ich z.B. die Abfahrt auf 11:00 und den Ausgangsbahnhof auf F-Süd setze, wird mir der direkte ICE 1276 abgeboten. In den Hinweisen steht aber "Der Halt Frankfurt(Main)Süd entfällt."

Vielen Dank, Deutsche Bahn, das ist mal wieder typisch. Nichts auf die Reihe kriegen und dafür noch massig Kohle von deutschen Staat in den Ar*** geblasen bekommen. Ich buch dann mal LH 8.

Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche

Junior @, Donnerstag, 15. August 2019, 11:57 (vor 38 Tagen) @ john.lennon

Das bedeutet, dass der Fahrplan noch angepasst wird. Damit man das schon mal weiß, ist der Hinweis schon mal eingepflegt, noch bevor der neue Fahrplan feststeht. Gibt es seit ein paar Jahren und finde ich deutlich besser als dass ohne den Hinweis der alte Fahrplan so lange da steht, bis der neue Fahrplan genau feststeht.

Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 15. August 2019, 13:15 (vor 38 Tagen) @ Junior

Aber das DB-Geschriebene versteht doch kein Normalkunde. Der fragt sich, ob er dann vielleicht 2 Stunden vorher im RE nach Kassel vorausfahren soll. Und dann sucht er nach einem anderen ICE und da das gleiche.

Wir dürfen nicht von einer Basis an Bahnfachwissen ausgehen. WIR können ahnen, daß das ab West- oder Ostbahnhof abgehen wird. WIR sind aber nicht der Kundendurchschnitt.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche

PhilippK @, Donnerstag, 15. August 2019, 13:42 (vor 38 Tagen) @ Alibizugpaar

Ich gehe mal davon aus, dass die Kiste (= Rechner/Server/Host), auf dem die Fahrplanauskunft erfolgt, über Jahr(zehnt)e historisch gewachsen ist und nicht ganz so agil ist, wie wir das von unserem Smartphone kennen. Zumal da ja weitere Sachen wie Reservierungen etc. mit dranhängen.
Sprich: ein neuer Fahrplan ist wohl nicht mal kurz so hochgespielt - das braucht bei solchen Systemen meist etwas Planung und Vorlauf. So ein Hinweis ist hingegen recht schnell eingespielt. So kann der Fahrgast schon informiert werden, dass sich was ändern wird - und wird erst nicht einige Zeit später überrascht. Ist doch eigentlich toll :-)

Kritisch wird es erst, wenn das über eine längere Zeit so bleibt - was leider durchaus öfters mal auftritt.

Gruß, Philipp

Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 15. August 2019, 22:16 (vor 38 Tagen) @ PhilippK

Ich akzeptiere ja hinzugefügte Hinweise. Aber "ICE 770: Der Halt Frankfurt(Main)Hbf entfällt" ist einfach zu kurz. Warum steht da nicht "ICE 770: Der Halt Frankfurt(Main)Hbf entfällt, Ersatzhalt am Ostbahnhof gegen xx:xx Uhr, genaue Abfahrtzeit wird 3 Wochen vorher bekannt gegeben."

So oder ähnlich. DAS würde doch wenigstens eine brauchbare Info transportieren.

--
Gruß, Olaf

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Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche

agw @, NRW, Donnerstag, 15. August 2019, 19:15 (vor 38 Tagen) @ Alibizugpaar

Aber das DB-Geschriebene versteht doch kein Normalkunde. Der fragt sich, ob er dann vielleicht 2 Stunden vorher im RE nach Kassel vorausfahren soll. Und dann sucht er nach einem anderen ICE und da das gleiche.

Wir dürfen nicht von einer Basis an Bahnfachwissen ausgehen. WIR können ahnen, daß das ab West- oder Ostbahnhof abgehen wird. WIR sind aber nicht der Kundendurchschnitt.

Bei anderen Verbindung bis Frankfurt Hbf hab ich die Tage schon gelesen "Ersatzhalt vermutlich Wiesbaden Hbf" oder so.
Finde es jetzt aber nicht mehr, vielleicht ist es ja inzwischen geändert oder einfach verschwunden. Das passiert ja auch häufig.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche

agw @, NRW, Donnerstag, 15. August 2019, 19:18 (vor 38 Tagen) @ agw

Aber das DB-Geschriebene versteht doch kein Normalkunde. Der fragt sich, ob er dann vielleicht 2 Stunden vorher im RE nach Kassel vorausfahren soll. Und dann sucht er nach einem anderen ICE und da das gleiche.

Wir dürfen nicht von einer Basis an Bahnfachwissen ausgehen. WIR können ahnen, daß das ab West- oder Ostbahnhof abgehen wird. WIR sind aber nicht der Kundendurchschnitt.


Bei anderen Verbindung bis Frankfurt Hbf hab ich die Tage schon gelesen "Ersatzhalt vermutlich Wiesbaden Hbf" oder so.
Finde es jetzt aber nicht mehr, vielleicht ist es ja inzwischen geändert oder einfach verschwunden. Das passiert ja auch häufig.

Essen Hbf ab 07:53
Frankfurt(Main)Hbf an 09:48
ICE 529 Intercity-Express Richtung: München Hbf

ICE 529: Frankfurt(Main)Hbf: Bauarbeiten. Der Halt Frankfurt(Main)Hbf entfällt. Es wird zu Änderungen am Fahrplan des Zuges kommen. Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung daher noch einmal kurz vor der Reise.

ICE 529: Köln Messe/Deutz Gl.11-12->Frankfurt(Main)Hbf: Bauarbeiten. Die Halte Frankfurt(M) Flughafen Fernbf und Frankfurt(Main)Hbf entfallen. Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung noch einmal kurz vor der Reise.

ICE 529: Köln Messe/Deutz Gl.11-12->Frankfurt(Main)Hbf: Bauarbeiten. Ersatzhalt Wiesbaden Hbf. Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung noch einmal kurz vor der Reise.

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Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 15. August 2019, 19:56 (vor 38 Tagen) @ agw

Ist doch verständlich, es ist klar ersichtlich, was Sache ist. Wer da wirklich sich "an die Stirn tippt", sollte mal schauen, ob seine Stirn von der ganzen Drantipperei nicht schon rot geworden ist, da eine triftige Ausrede zu finden, ist auch für Herrn Stirn nicht mehr so leicht :P

--
Pilsner Urquell - schlägt jedes Panorama

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Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche

agw @, NRW, Freitag, 16. August 2019, 06:28 (vor 38 Tagen) @ J-C
bearbeitet von agw, Freitag, 16. August 2019, 06:28

Ist doch verständlich, es ist klar ersichtlich, was Sache ist. Wer da wirklich sich "an die Stirn tippt", sollte mal schauen, ob seine Stirn von der ganzen Drantipperei nicht schon rot geworden ist, da eine triftige Ausrede zu finden, ist auch für Herrn Stirn nicht mehr so leicht :P

Das Problem ist, dass da nächste Woche auch was anderes stehen kann.
"Fährt doch nicht nach Wiesbaden, sondern nach Frankfurt Süd" oder "Ersatzhalt Mainz" oder "fällt ganz aus" oder der Text verschwindet einfach und der Zug fährt nach heutigem Fahrplan.

Das weiß natürlich nur, wer sowas schon ein paar mal erlebt hat. Die anderen tun so, als wenn alles klar wäre und der Kunde zu dumm.

Das ist eben nur die Glaskugel, keiner weiß es, sonst wäre ja der Fahrplan geändert.

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Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche

RenateMD @, Donnerstag, 15. August 2019, 23:03 (vor 38 Tagen) @ Alibizugpaar

Wir dürfen nicht von einer Basis an Bahnfachwissen ausgehen. WIR können ahnen, daß das ab West- oder Ostbahnhof abgehen wird. WIR sind aber nicht der Kundendurchschnitt.

Genau so ist es. Es sollte kein langjaehrige ICE-Treff Mitgliedschaft vorausgesetzt werden, sondern ein System fuer den duemssten anzunehmenden User ersttellt warden.

Liebe Gruesse
Renate

Absurde Ergebnisse nicht mehr verfügbar

Henrik @, Freitag, 16. August 2019, 01:50 (vor 38 Tagen) @ RenateMD

Wir dürfen nicht von einer Basis an Bahnfachwissen ausgehen. WIR können ahnen, daß das ab West- oder Ostbahnhof abgehen wird. WIR sind aber nicht der Kundendurchschnitt.

Genau so ist es. Es sollte kein langjährige ICE-Treff Mitgliedschaft vorausgesetzt werden, sondern ein System für den dümmsten anzunehmenden User erstellt werden.

und jetzt stell Dich mal nicht ganz so dumm als Du Dich hier darstellst.

Es wird eine Verbindung ausgegeben mit Hinweisen, dass gewisse Stationen wohl nicht angefahren werden.
Wie verhält sich der dümmste denn dann nun wohl?
Sparpreise waren nicht einmal mehr angeboten worden.
Dem Flexpreis-Buchenden wäre es also eh egal.
Dem anderen...... och? erstmal nochmal nen Tag warten?
Guck mal an.
Die im Ausgangsposting erwähnte Bahnverbindung wird jetzt nicht mehr angezeigt.


Nach Deiner steilen These der tollen langjährigen ICE-Treff Mitgliedschaft müsste entsprechender ICE ja total leer sein.
Genau das Gegenteil ist der Fall.
Komm mal runter.

Absurde Ergebnisse der Verbindungssuche

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 16. August 2019, 05:43 (vor 38 Tagen) @ RenateMD

Es steht do h anscheinend unmissverständlich drauf, was Sache ist. Zweitens sollte man den Fahrgast nicht generell für dumm halten. Ich habe das im Software-Developement gelernt: Der Kunde ist nicht dumm, er will eben nur ein Produkt, das so funktioniert, wie er es sich vorstellt. Wenn gesagt wird, die Verbindung wird sich noch ändern, dann weiß man Bescheid und kann sich darauf einstellen.

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Ergebnisse der kryptischen Hinweise

Murrtalbahner, Donnerstag, 15. August 2019, 15:30 (vor 38 Tagen) @ Junior

Das bedeutet, dass der Fahrplan noch angepasst wird. Damit man das schon mal weiß, ist der Hinweis schon mal eingepflegt, noch bevor der neue Fahrplan feststeht. Gibt es seit ein paar Jahren und finde ich deutlich besser als dass ohne den Hinweis der alte Fahrplan so lange da steht, bis der neue Fahrplan genau feststeht.

Letztlich wird es doch so sein, dass der geneigte Bahnkunde sich an die Stirn tippt und entweder den Mietwagen bucht, auf flixbus.de geht, den Flug bucht oder das eigene Auto volltankt.
Diese ewige Unfähigkeit der DB, rechtzeitig die benötigten Infos zu liefern sind ein wesentlicher Punkt, warum viele kein Bock mehr auf Bahnfahren haben und wir uns mit der Verkehrswende schwer tun. Gerade das Beispiel von Jörg unten ist doch an Absurdität nicht zu übertreffen. Da hilft auch kein Hinweis, man soll vor der Fahrt nochmal schauen. Aber das ist DB-Style: Die Leute sollen gefälligst dann fahren, wann es der DB passt.

"Viel keine Lust mehr haben auf Bahnfahren"

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 15. August 2019, 15:42 (vor 38 Tagen) @ Murrtalbahner

Mehr Fahrgäste als je zuvor.

Anders formuliert: wieviele mehr könnten es sein?!!?

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 15. August 2019, 18:53 (vor 38 Tagen) @ Paladin

Hey.

Mehr Fahrgäste als je zuvor.

Und trotzdem VIEL ZU WENIG, um auch nur ansatzweise von einer Trendwende zu sprechen. Oder wo in dieser Republik wird der Autoverkehr weniger?

Wieviele Menschen mehr könnte man zum Bahnfahren bewegen und sie davon begeistern, wäre das System ein Hort der Zuverlässigkeit!

Oder sollen wir wirklich in Jubel-Ekstasen ausbrechen, wenn wir den Anteil am Modal split von irgendwas bei 8% auf 9 oder 10 oder wegen meiner auch 12 oder 13% steigern?

Steigende Fahrgastzahlen im derzeitigen Umfang sind also kein Grund für Jubelarien und zufriedenes Zurücklehnen, sondern im Gegenteil müssen die Anstrengungen vervielfacht werden. Denn das zeigen die Steigerungen ja auch: man kann Menschen in die Öffis holen.

Aber nicht, wenn sie in Bad Bentheim am Bahnhof noch einen Fahrschein kaufen müssen, was der Automat nicht kann und der Schaffner im Zug offiziell nicht darf und der Reisende etwas 'irritiert' ist. Und auf dem Rückweg der Zug erst anhalten und in eine Rangierfahrt übergehen muss, was den Anschlusszug etwas knapper erreichen läßt.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Anders formuliert: Fahrgastzahlen werden verdoppelt

Henrik @, Donnerstag, 15. August 2019, 20:27 (vor 38 Tagen) @ Blaschke

Anders formuliert: wieviele mehr könnten es sein?!!?

rechtzeitig die benötigten Infos zu liefern sind ein wesentlicher Punkt, warum viele kein Bock mehr auf Bahnfahren haben und wir uns mit der Verkehrswende schwer tun.

Mehr Fahrgäste als je zuvor.

Und trotzdem VIEL ZU WENIG, um auch nur ansatzweise von einer Trendwende zu sprechen. Oder wo in dieser Republik wird der Autoverkehr weniger?

relativ ausnahmslos überall dort wo der Bahnverkehr attraktiver wurde (preislich wie von der Fahrzeit) und der Autoverkehr unattraktiver.

viel zu wenig für was? laber man..

Wieviele Menschen mehr könnte man zum Bahnfahren bewegen und sie davon begeistern, wäre das System ein Hort der Zuverlässigkeit!

so wie hier kolportiert kaum einen bis eher gar keinen einzigen und das ist auch gut so.
Hier wurde ja keine Unzuverlässigkeit beschrieben, sondern genau das Gegenteil. Ein jeder potenzieller Fahrgast bei auch nur einigermaßen klarem Verstand versteht diesen Hinweis der Bahn sofort unmissverständlich und nimmt ihn dankend an.
Es gibt nur eine ganz kleine gar nicht wahrzunehmende Gruppe, die damit Probleme haben. Das sind die wutbürgende Bahnnerds. Aber die wollten die Bahn dort eh nicht nutzen. Und das ist dann auch gut so. Sinnlose Spaßfahrten sollten die nun auch nicht unternehmen - verdammt umweltschädlich ist das und damit ein asoziales Verhalten, wie man hier ja so toll lernen kann. Internetnutzung ist ähnlich schädlich wie das Bahnfahren, zumindest schlimmer als Fliegen. Spazierengehen sollten sie besser, ist auch für sie selbst besser, oder Waldbaden.

Alle anderen normalen Menschen sind sich der sehr hohen Zuverlässigkeit der Bahn sehr bewusst.
Entscheidungsrelevant sind rein der Preis wie auch Fahrzeit.

Oder sollen wir wirklich in Jubel-Ekstasen ausbrechen, wenn wir den Anteil am Modal split von irgendwas bei 8% auf 9 oder 10 oder wegen meiner auch 12 oder 13% steigern?

Hier gehts ja um die Relation Frankfurt - Hamburg im Quell-Ziel-Verkehr,
da belegt der ICE mit Anteilen weit über 30% den höchsten im Modal-Split.

Beim Stadtverkehr sollte auf keinen Fall das Credo sein, dass die Autofahrer auf den ÖPNV umsteigen.

Steigende Fahrgastzahlen im derzeitigen Umfang sind also kein Grund für Jubelarien und zufriedenes Zurücklehnen, sondern im Gegenteil müssen die Anstrengungen vervielfacht werden. Denn das zeigen die Steigerungen ja auch: man kann Menschen in die Öffis holen.

Wieso sollte der Fahrgastrekord kein Grund für Freude sein? Ärgerst Du Dich drüber? destruktive Grundeinstellung ist hier nicht förderlich, sondern Mut und Aktionismus!
Wer spricht hier von Zurücklehnen?
Jüngst beim Eigentümer Bund ein Heraufsetzen der LuFV-Mittel von 28 Mrd € auf über 86 Mrd € herausgehandelt.
Sowas macht man nicht einfach so durch Zurücklehnen. Das ist knallhartes Verhandeln, sowas kann Pofalla ja auch sehr gut - der ist sein Geld ein Vielfaches wert.
Ebenso auf der Ministeriumsseite.
Das Finanzministerium wird von den Sozis geleitet, die ja bekanntlich Investitionen an sich scheuen wie der Teufel das Weihwasser und ins Bahnsystem erst recht. So bekannte der Chef des Hauses Olaf Scholz noch vor wenigen Monaten mehrmals, dass er keinen einzigen Cent mehr in das System Bahn stecken wolle. Entlocke einem solchen mal mehr Geld. Und das ist zudem noch der letzte verbliebende beliebte Sozi.
Sowas macht auch ein CSU-Minister nicht einfach so durch Zurücklehnen.
Zudem der Vorstoß vom CSU-Verkehrsminister, die Mehrwertsteuer zu reduzieren, scheitert ja auch noch an den Sozis, wird aber wohl recht sicher kommen und damit, allein damit etwa 5 Mio zusätzliche Fahrgäste.
Kostet dem Scholz wieder etwa 400 Mio Euro.
Sowas macht man nicht einfach so durch Zurücklehnen.
Investitionsrekorde in Netz & Fuhrpark bei der DB. Soviele ICE.. Fernzüge wie noch nie zuvor, Sparpreise so günstig wie noch nie zuvor.
Ziel von der DB wie auch vom Eigentümer ist die Fahrgastzahlen zu veroppeln,
es tut sich einiges, der politische wie auch gesellschaftliche Wind weht derzeit sehr stark für die Bahn.

Aber nicht, wenn sie in Bad Bentheim am Bahnhof noch einen Fahrschein kaufen müssen, was der Automat nicht kann und der Schaffner im Zug offiziell nicht darf und der Reisende etwas 'irritiert' ist. Und auf dem Rückweg der Zug erst anhalten und in eine Rangierfahrt übergehen muss, was den Anschlusszug etwas knapper erreichen läßt.

haha.. ja genau daran wird die Verkehrswende scheitern, sicher. ;) :D
oder auch dass man einmal im Jahr mitten in der Woche zwischen 4 und 5 Uhr nachts keine Sparpreise online buchen kann!!1111 ;)

Ah ja ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 15. August 2019, 21:51 (vor 38 Tagen) @ Henrik

Tachchen.

Hier wurde ja keine Unzuverlässigkeit beschrieben, sondern genau das Gegenteil. Ein jeder potenzieller Fahrgast bei auch nur einigermaßen klarem Verstand versteht diesen Hinweis der Bahn sofort unmissverständlich und nimmt ihn dankend an.

Indem er umbucht? Schwerlich, die betroffenen Züge lassen sich schwerlich ausschließen.

Aber gut: Züge anzuzeigen und buchen zu können, die gar nicht fahren werden, ist demnach ein Ausdruck von Zuverlässigkeit. Was man hier alles lernt ...

Internetnutzung ist ähnlich schädlich wie das Bahnfahren

Ja, das kommt mir manchmal auch so vor ...

Alle anderen normalen Menschen sind sich der sehr hohen Zuverlässigkeit der Bahn sehr bewusst.
Entscheidungsrelevant sind rein der Preis wie auch Fahrzeit.

Die sich gern mal verlängert. Falls höchst ausnahmsweise mal wieder ein Zug ausfällt. Oder sich, selten genug, mal leicht verspätet.

Wieso sollte der Fahrgastrekord kein Grund für Freude sein? Ärgerst Du Dich drüber?

Nö. Macht meinen Job ja sicher. Das Zählen wird bald zu Ende sein. Aber das Befragen bleibt. Je mehr Kunden, desto mehr Auswahl.

es tut sich einiges, der politische wie auch gesellschaftliche Wind weht derzeit sehr stark für die Bahn

Ich verstehe unter sehr stark was anderes ...

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Ah ja ...

Henrik @, Freitag, 16. August 2019, 03:36 (vor 38 Tagen) @ Blaschke

Tachchen.

Moinchen.

Hier wurde ja keine Unzuverlässigkeit beschrieben, sondern genau das Gegenteil. Ein jeder potenzieller Fahrgast bei auch nur einigermaßen klarem Verstand versteht diesen Hinweis der Bahn sofort unmissverständlich und nimmt ihn dankend an.

Indem er umbucht? Schwerlich, die betroffenen Züge lassen sich schwerlich ausschließen.

Och.. bei der benannten Verbindungssuche wurden ja auch gestern so einige andere Alternativen angeboten.
Dem Flexpreiskunden kann es ja eh egal sein. 04. Oktober. Ist eh noch ein paar Tage hin.
Als Sparpreis war die Verbindung gestern eh nicht mehr angeboten worden (Frankfurt Hbf - HH Hbf) und selbst wenn, dann mit dem Hinweis der Ankunftsverspätung von 30 Minuten und mehr - also eh dann aufgehobene Zugbindung.

Aber gut: Züge anzuzeigen und buchen zu können, die gar nicht fahren werden, ist demnach ein Ausdruck von Zuverlässigkeit. Was man hier alles lernt ...

Gegenteil wurde ja unterstellt.
Anzeigen von Zugverbindung nebst Hinweisen auf punktuellen Ausfällen aufgrund von Baustellen
wurde dargestellt als mangelnder Informationen. Auf sowas muss man auch erstmal kommen. ;)
Was man hier alles lernt ...

Hast Du den Kommentar von Deinem coolen Vollchecker gelesen?

Internetnutzung ist ähnlich schädlich wie das Bahnfahren

Ja, das kommt mir manchmal auch so vor ...

;)

Alle anderen normalen Menschen sind sich der sehr hohen Zuverlässigkeit der Bahn sehr bewusst.
Entscheidungsrelevant sind rein der Preis wie auch Fahrzeit.

Die sich gern mal verlängert. Falls höchst ausnahmsweise mal wieder ein Zug ausfällt. Oder sich, selten genug, mal leicht verspätet.

selten, eben.
Frag mal Deine Fahrgäste, die Du befragst, ob deren Verspätung Auswirkung haben wird auf ihre künftige Verkehrsmittelwahl.
schonmal gehört?
"Wegen meiner ICE-Verpätung gestern um 4 Minuten werde ich NIE WIEDER Bahnfahren!!!111"
Was man hier alles lernt, sollte das ja der Standard schlechthin sein.
Nur ist dem dummerweise ja eben nicht so, stattdessen gibt es Mehr Fahrgäste als je zuvor.
Die paar Minuten oder auch mal noch selteneren deutlicheren Verspätungen schert den Fahrgäste einen feuchten Dreck.
Und jetzt schau mal vergleichend auf den MIV.

Wieso sollte der Fahrgastrekord kein Grund für Freude sein? Ärgerst Du Dich drüber?

Nö. Macht meinen Job ja sicher. Das Zählen wird bald zu Ende sein. Aber das Befragen bleibt. Je mehr Kunden, desto mehr Auswahl.

;)

Doppelt soviel Fahrgäste, doppelt soviel Arbeit für Dich.
Ist doch besser als Medikamente zu Apotheken zu transportieren, oder? ;)
..oder BamS & WamS

Nur mal so als Arbeitshypothese,
Bahnfahren fördert auch die persönliche Befindlichkeiten,
sprich weniger Psychosen/.., weniger Bedarf nach Psychopharmaka & BILD/WELT! :)

es tut sich einiges, der politische wie auch gesellschaftliche Wind weht derzeit sehr stark für die Bahn

Ich verstehe unter sehr stark was anderes ...

jo..
und das ist so ein Zeitgeist der letzten.... ~12 Monate
und zwischen dem vermeintlichen aktuellen gesellschaftlichen Bild und tatsächlichen Handlungsweisen der Individuen besteht dann doch ein großer Unterschied.
Bleibt zu hoffen, dass dieses Meinungsbild noch etwas länger Auswirkungen auf die politischen Entscheidungsträger haben wird.
Da ist auch m.E. in der Tat noch so einiges zu tun - das sehen die Entscheidungsträger selbst zumindest aktuell ja auch so.


Du hast dieses hohe Schwert geschwungen von Verkehrswende.
Was soll das denn konkret sein?
Das ist so ein kämpferisches politisches Schlagwort.
Dafür bist Du doch sonst nicht so zu haben.
Woran willst Du das denn festmachen?
Änderung am Modal-Split zugunsten der Bahn?
Hatten wir schon ein paarmal in diesem noch jungen Jahrhundert noch - da sprach auch keiner der typischen Protagonisten von Verkehrswende.
7 Jahre rotgrüne Bundesregierung. Und? Verkehrswende? nö.
Mehr Investitionen ins Bahnnetz als in Straßennetz? Hatten wir auch schon einige Jahre lang.
Verkehrswende ist nichts was man an konkreten Zahlen festmachen kann und auch nicht künftig wird festmachen wird. Es bleibt ein politisches Schlagwort. Für uns als bahnaffine Leute gewiss nett.
Ist aber nunmal emotional geführt.
Hast nicht grade Du entsprechende Ausführungen hinsichtlich der Klimadebatte von Dir gegeben?
Protagonisten seien egoistisch, die Welt würde ja eh nicht untergehen, lediglich die Menschheit sei in Gefahr bzw. könnte es unbequemer haben.
Hat sowas von sozialer Gerechtigkeit - gefühlt ist es messbar durch Umfragen, rein faktisch auch. beides passt nicht so recht zueinander. Die Schere zwischen reich & arm ist zurückgegangen in letzten Jahren - das drückt sich in der gefühlten sozialer Gerechtigkeit der Bevölkerung jedoch nicht aus.
Hinsichtlich Kriminalität & wahrnehmbaren Sicherheitsgefühl der Bevölkerung hattest Du ja auch entsprechende Erläuterungen von Dir gegeben.

Nehmen wir an, das klappt tatsächlich mit der Verdoppelung der Anzahl der Fahrgäste bis 2030 und auch mit grundlegenden Zielen des Deutschlandtaktes (sprich u.a. deutliche Erhöhung der Zuverlässigkeit etc.).
Verkehrswende?

Yei!

Blaschke, Osnabrück, Freitag, 16. August 2019, 14:39 (vor 37 Tagen) @ Henrik

Huhu.

Doppelt soviel Fahrgäste, doppelt soviel Arbeit für Dich.
Ist doch besser als Medikamente zu Apotheken zu transportieren, oder? ;)
..oder BamS & WamS

Deswegen mache ich beides doch auch nicht mehr. Bzw. Pillen nur rudimentär. Stattdessen fahre ich bei dem Chef vorwiegend Essen aus. Zum Glück 'Fertigfraß' - das kommt also an beim Empfänger. Und BamS/WamS ist weg - ja, nur noch 3 Jobs statt 4; fauler Sack, ich weiß.

Und was die Bahnfahrgäste angeht: Kommt auf die Fahrgäste an. Doppelt so viel Arbeit nicht - in 60 Min schaffe ich 60 Interviews - ob nun 80 oder 160 Fahrgäste. Aber ich brauche mich bei 160 nicht so lange mit den Verweigerern beschäftigen. ;-)

Prinzipiell haben leere Züge zwar auch ihren Reiz - aber ich arbeite lieber am Stück durch, als zwischen den Halten dann Pause zu haben, weil alle befragt sind; und ich dann am nächsten Halt Körper und Geist wieder hochfahren muss dank neuer Kandidaten.

Nur mal so als Arbeitshypothese,
Bahnfahren fördert auch die persönliche Befindlichkeiten,
sprich weniger Psychosen/.., weniger Bedarf nach Psychopharmaka & BILD/WELT! :)


... oder, andersrum, es fördert die EMpfindlichkeiten - die ganzen Unselbständigen und Wilden aushalten und erleben ... - da ist was EINSAMES wie Zeitungen verteilen nicht unbedingt ein Nachteil ...

(wenn ich an die Bremer Hanseaten denke, zu denen ich gleich darf ... - wer wissen will, warum Bremen noch immer ein eigenes Bundesland ist und das auch immer bleiben wird, der fahre einfach mal mit bei einer Befragungstour dort ...)

Aber da ich eh schon psychopathisch bin und ein Härtefall, macht mir all die Kundschaft auf dem Zug nix aus ... Im Gegenteil: da falle ich nicht weiter auf.
Auch wenn es mir 'verboten' ist, im Winter um Hawaii-Hemd zu befragen (im Sommer übrigens auch ...).

Da ist auch m.E. in der Tat noch so einiges zu tun - das sehen die Entscheidungsträger selbst zumindest aktuell ja auch so.

Immerhin da sind wir uns einig! ;-)

Du hast dieses hohe Schwert geschwungen von Verkehrswende.
Was soll das denn konkret sein?
Das ist so ein kämpferisches politisches Schlagwort.
Dafür bist Du doch sonst nicht so zu haben.
Woran willst Du das denn festmachen?
Änderung am Modal-Split zugunsten der Bahn?

Ja, die WENDE ist dann erreicht, wenn der Anteil der Öffis über 50% liegt. Das ist die Messlatte.

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Anders formuliert: Fahrgastzahlen werden verdoppelt

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 15. August 2019, 22:26 (vor 38 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Alibizugpaar, Donnerstag, 15. August 2019, 22:27

"Es gibt nur eine ganz kleine gar nicht wahrzunehmende Gruppe, die damit Probleme haben. Das sind die wutbürgende Bahnnerds."

Erwartest Du, daß man so einen inkontinenten Ausfluss ernst nimmt?

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

+1

RenateMD @, Donnerstag, 15. August 2019, 23:02 (vor 38 Tagen) @ Alibizugpaar

- kein Text -

Anders formuliert: Fahrgastzahlen werden verdoppelt

Henrik @, Freitag, 16. August 2019, 00:26 (vor 38 Tagen) @ Alibizugpaar

"Es gibt nur eine ganz kleine gar nicht wahrzunehmende Gruppe, die damit Probleme haben. Das sind die wutbürgende Bahnnerds."

Erwartest Du, daß man so einen inkontinenten Ausfluss ernst nimmt?

Nein. ;)

das ist ja themenbezogen recht irrlevant.
Die Ursprungsthese war ja emotional geführt, nicht sachlich.
Dem kann man natürlich nicht mit einer sachlichen Erwiderung begegnen, das löst es nicht auf.
Insofern natürlich ein klares Nein auf die Personengruppe bezogen, die tatsächlich meinen, sich angesprochen fühlen zu müssen. Ich erwarte nicht, dass diese die entsprechende Entgegnung ernster nehmen als sie ihre eigene Haltung selbst. ;)

vgl. auch die m.E. recht schöne Erwiderung von J-C

Alibi am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen xD

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 16. August 2019, 06:01 (vor 38 Tagen) @ Alibizugpaar

"Es gibt nur eine ganz kleine gar nicht wahrzunehmende Gruppe, die damit Probleme haben. Das sind die wutbürgende Bahnnerds."

Erwartest Du, daß man so einen inkontinenten Ausfluss ernst nimmt?

Danke, jetzt muss ich grinsen. Inkontinenter.... Ausfluss :D :D :D

--
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Anders formuliert: Fahrgastzahlen werden verdoppelt

RenateMD @, Donnerstag, 15. August 2019, 23:06 (vor 38 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von RenateMD, Donnerstag, 15. August 2019, 23:07

Es gibt nur eine ganz kleine gar nicht wahrzunehmende Gruppe, die damit Probleme haben. Das sind die wutbürgende Bahnnerds. Aber die wollten die Bahn dort eh nicht nutzen. Und das ist dann auch gut so. Sinnlose Spaßfahrten sollten die nun auch nicht unternehmen - verdammt umweltschädlich ist das und damit ein asoziales Verhalten, wie man hier ja so toll lernen kann. Internetnutzung ist ähnlich schädlich wie das Bahnfahren, zumindest schlimmer als Fliegen. Spazierengehen sollten sie besser, ist auch für sie selbst besser, oder Waldbaden.

Wo sind die Belege fuer die "kleine wahrzunehmende Gruppe"?
Du hast es doch sonst immer so mit den Fakten.

Alle anderen normalen Menschen sind sich der sehr hohen Zuverlässigkeit der Bahn sehr bewusst.

Quelle fuer diese Zahl oder subjective Wahrnehmung?

Aber nicht, wenn sie in Bad Bentheim am Bahnhof noch einen Fahrschein kaufen müssen, was der Automat nicht kann und der Schaffner im Zug offiziell nicht darf und der Reisende etwas 'irritiert' ist. Und auf dem Rückweg der Zug erst anhalten und in eine Rangierfahrt übergehen muss, was den Anschlusszug etwas knapper erreichen läßt.


haha.. ja genau daran wird die Verkehrswende scheitern, sicher. ;) :D
oder auch dass man einmal im Jahr mitten in der Woche zwischen 4 und 5 Uhr nachts keine Sparpreise online buchen kann!!1111 ;)

Ein Glueck, dass du mit deinen Wahrnehmungen nicht ansatzweise representativ bist fuer die Menschen in Deutschland. :)

Anders formuliert: Fahrgastzahlen werden verdoppelt

Henrik @, Freitag, 16. August 2019, 01:09 (vor 38 Tagen) @ RenateMD

Es gibt nur eine ganz kleine gar nicht wahrzunehmende Gruppe, die damit Probleme haben. Das sind die wutbürgende Bahnnerds. Aber die wollten die Bahn dort eh nicht nutzen. Und das ist dann auch gut so. Sinnlose Spaßfahrten sollten die nun auch nicht unternehmen - verdammt umweltschädlich ist das und damit ein asoziales Verhalten, wie man hier ja so toll lernen kann. Internetnutzung ist ähnlich schädlich wie das Bahnfahren, zumindest schlimmer als Fliegen. Spazierengehen sollten sie besser, ist auch für sie selbst besser, oder Waldbaden.

Wo sind die Belege für die "kleine wahrzunehmende Gruppe"?
Du hast es doch sonst immer so mit den Fakten.

Danke für die Blumen. :)

Wenn Du überzeugt davon bist - so wie Du betonst -, dass ich in der Lage sei, Sätze mit Fakten zu unterlegen, dann kannst Du ja gewiss auch hier davon ausgehen.
Jo.
Ist mit hier zu albern, wo insbesondere der Ursprungsautor seinen Tenor wieder zurückzog mit Bezug auf seine Emotionen zum Zeitpunkt seines Postings, die anderen beiden Autoren.. naja nun, ..muss man ja auch nicht ernster nehmen als sie sich selbst ernster nehmen.

Alle anderen normalen Menschen sind sich der sehr hohen Zuverlässigkeit der Bahn sehr bewusst.

Quelle für diese Zahl oder subjective Wahrnehmung?

gleich Thematik, Verweis auf obige Antwort.
rein subjektive Wahrnehmung persönliche Wahrnehmung versuche ich hier in meinen Posting außen vor zu halten, da zu irrelevant und dazu stecke ich zu sehr in der Verkehrswissenschaft drin.

Ich habe jüngst auf einen ZEIT-Artikel hingewiesen, in dem dieser Komplex thematisiert wurde, auch zuvor habe ich immer mal entsprechende Quellen / Hinweise gegeben.

subjektive Wahrnehmung an sich ist in diesem Zusammenhang natürlich ein sehr interessanter Punkt.
besondere.. extreme Ereignisse finden nunmal statt - im Bahnverkehr wie auch bei anderen Verkehrsmitteln (MIV / Flieger /..).
(vermeintlich) Negative Erfahrungen bleiben stärker in Erinnerung als positive und "normale".
Das ist so, ist nachgewiesen, hat auch Evolutionshintergründe (vgl. Angst vor Säbelzahntiger), war grade letzte Woche bei Lanz wieder Thema.
Kennt auch jeder Vielfahrer im persönlichen Umfeld. Wird gefragt, wie die Bahnfahrt war bzw. im Besonderen am Stammtisch dann eben nur auf extreme Ereignisse befragt, "erzähl doch nochmal mit der einen Verspätung". Über die positiven und normalen Ereignisse wird man natürlich nicht gefragt. Wozu auch.

Wozu forderst Du hier eine Quelle ein?
Du bist doch auch sonst nicht so der Typ, der sich von Quellen, von Fakten beeindrucken lässt.
Auch nachdem Du (insbesondere auch von mir) aufgeklärt wurdest, kommst Du später doch wieder mit der gleichen Polemik an. Was solls?

Aber nicht, wenn sie in Bad Bentheim am Bahnhof noch einen Fahrschein kaufen müssen, was der Automat nicht kann und der Schaffner im Zug offiziell nicht darf und der Reisende etwas 'irritiert' ist. Und auf dem Rückweg der Zug erst anhalten und in eine Rangierfahrt übergehen muss, was den Anschlusszug etwas knapper erreichen läßt.

haha.. ja genau daran wird die Verkehrswende scheitern, sicher. ;) :D
oder auch dass man einmal im Jahr mitten in der Woche zwischen 4 und 5 Uhr nachts keine Sparpreise online buchen kann!!1111 ;)

Ein Glück, dass du mit deinen Wahrnehmungen nicht ansatzweise repräsentativ bist für die Menschen in Deutschland. :)

Glück? darauf würde ich mich nicht fokussieren.. ;) Glück ist was anderes.
positiv würde ich es bewerten, dass eine persönliche Wahrnehmungen nicht ansatzweise repräsentativ ist für die Menschen in Deutschland - insofern Zustimmung! ;)
Die Worte zuvor entstammen dem Autor Blaschke und wenn Du so willst der persönlichen Wahrnehmungen dieses Autors.
Da kann ich sehr gut mit leben und er sicher auch. :)

Anders formuliert: Fahrgastzahlen werden verdoppelt

agw @, NRW, Freitag, 16. August 2019, 06:33 (vor 38 Tagen) @ Henrik

viel zu wenig für was? laber man..

Hier wurde ja keine Unzuverlässigkeit beschrieben, sondern genau das Gegenteil. Ein jeder potenzieller Fahrgast bei auch nur einigermaßen klarem Verstand versteht diesen Hinweis der Bahn sofort unmissverständlich und nimmt ihn dankend an.

Jeder, der schon mal mit der Bahn gefahren ist, weiß, dass diese Hinweise zu nichts taugen, weil sie genauso unverbindlich sind, wie der Jahresfahrplan von vor 11 Monaten. Wer jetzt dannach fest plant, hat nichts verstanden.

Man muss schon ziemlich vernebelt sein, um diese textlichen Hinweise im Fahrplan als "unmissverständlich" oder gar absolut anzunehmen.
Oder noch nicht mit der Bahn gefahren sein. Bei dir bin ich mir nicht so sicher.

Also vielleicht solltest du mal deiner eigenen Empfehlung folgen: Hör auf zu labern.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

"Viel keine Lust mehr haben auf Bahnfahren"

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 15. August 2019, 22:22 (vor 38 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von Alibizugpaar, Donnerstag, 15. August 2019, 22:22

Und DAS unterstelle ich ist genau die Ausrede, auf der sich die Bahn bequem ausruht, um sich ja nicht zu doll zu überanstrengen "Wieso die Reservierungsanzeigen in IC/ICE auf Vordermann bringen, die Leute kommen doch auch so".

Die Leute kommen trotz Zugausfällen, Anschlussverlusten und anderen Ärgernissen, weil die Schiene eine der wenigen umweltverträglichen Alternativen ist und nicht etwa weil sie eine so tolle Leistung erbringt.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

"Viel keine Lust mehr haben auf Bahnfahren"

Henrik @, Freitag, 16. August 2019, 01:34 (vor 38 Tagen) @ Alibizugpaar

Mehr Fahrgäste als je zuvor.

Und DAS unterstelle ich ist genau die Ausrede, auf der sich die Bahn bequem ausruht, um sich ja nicht zu doll zu überanstrengen "Wieso die Reservierungsanzeigen in IC/ICE auf Vordermann bringen, die Leute kommen doch auch so".

wie hat ein anderer Vielschreiber jüngst formuliert?
"Für sowas habe ich ernsthaft kein Verständnis"

Ich äußere hier jedoch Verständnis für Deine emotionale Unterstellung. ;)

Die Leute kommen trotz Zugausfällen, Anschlussverlusten und anderen Ärgernissen, weil die Schiene eine der wenigen umweltverträglichen Alternativen ist und nicht etwa weil sie eine so tolle Leistung erbringt.

Die Fahrgäste der Bahn kommen zur Bahn weil
die Bahn eine der wenigen umweltverträglichen Alternative sei?
äähhmm.... willst Du darüber nochmal drüber nachdenken, oder?
Mit Verlaub. Worauf beziehst Du Dich da? Hitze-Sommer 2018? bzw. der folgenden Klima-Thematik?
Wo war Umweltverträglichkeit je ein so sehr relevantes Thema bzw. gar so sehr, dass es Auswirkung hinsichtlich Entscheidung der Verkehrsmittelwahl im bedeutenden Maße war?
Natürlich gibt es derlei Fahrgäste.
Aber bei der Masse geht es grundsätzlich rein um Preis & Fahrzeit.
Dessen ist sich die DB selbst bewusst und kommuniziert es ja auch entsprechend (vgl. Geschäftsberichte).
Der DB zu unterstellen bzw. den Verantwortlichen, dass Zugausfälle, Anschlussverluste und anderen Ärgernisse belanglos sei.. naja nun,
da schaue man sich nur mal an, wie oft der Bahnvorstand zum Eigentümer vorgeladen wurde in letzten Monaten. Der Arbeitsplatz des Vorstandsvorsitzenden allein hing monatelang am seidenen Faden allein nur den Medienberichten zufolge - hinter den Kulissen werden noch mehr die Fetzen geflogen sein.

Lol, Zusammenhang? xD

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 16. August 2019, 05:58 (vor 38 Tagen) @ Henrik

Mehr Fahrgäste als je zuvor.

Und DAS unterstelle ich ist genau die Ausrede, auf der sich die Bahn bequem ausruht, um sich ja nicht zu doll zu überanstrengen "Wieso die Reservierungsanzeigen in IC/ICE auf Vordermann bringen, die Leute kommen doch auch so".


wie hat ein anderer Vielschreiber jüngst formuliert?
"Für sowas habe ich ernsthaft kein Verständnis"

Mein Beitrag hat nicht einmal einen Zusammenhang mit dieser Diskussion, das herzunehmen... naja.

Ich äußere hier jedoch Verständnis für Deine emotionale Unterstellung. ;)

Dito, es ist keinesfalls so, als ob die DB sich alles erlauben kann, bloß weil das jetzt nicht gerade die Massen vergraulen wird.

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"Viel keine Lust mehr haben auf Bahnfahren"

Münchner, Freitag, 16. August 2019, 08:19 (vor 38 Tagen) @ Alibizugpaar

Die Leute kommen trotz Zugausfällen, Anschlussverlusten und anderen Ärgernissen, weil die Schiene eine der wenigen umweltverträglichen Alternativen ist und nicht etwa weil sie eine so tolle Leistung erbringt.

Ich würde mal sagen, der Mehrheit ist die Umweltverträglichkeit schlicht und einfach wurst.

Die fahren mit der Bahn, weil es für sie insgesamt der bequemste Weg ist oder weil sie schlicht und einfach keine Alternativen dazu haben.

Wobei ja noch nicht einmal gesagt ist, dass die Bahn grundsätzlich die umweltverträglichste Variante ist. Auch die Bahn braucht eine Infrastruktur, die betrieben werden muss, der Strom für die Züge kommt nicht aus der Steckdose und das ganze wächst auch nicht auf Bäumen.

Ergebnisse der kryptischen Hinweise

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 15. August 2019, 15:53 (vor 38 Tagen) @ Murrtalbahner
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 15. August 2019, 15:55

Das bedeutet, dass der Fahrplan noch angepasst wird. Damit man das schon mal weiß, ist der Hinweis schon mal eingepflegt, noch bevor der neue Fahrplan feststeht. Gibt es seit ein paar Jahren und finde ich deutlich besser als dass ohne den Hinweis der alte Fahrplan so lange da steht, bis der neue Fahrplan genau feststeht.


Letztlich wird es doch so sein, dass der geneigte Bahnkunde sich an die Stirn tippt und entweder den Mietwagen bucht, auf flixbus.de geht, den Flug bucht oder das eigene Auto volltankt.

Das wird der tun, der eine Ausrede brauchte, um nicht Bahn zu fahren. Die anderen werden einfach es so buchen - denn was gebucht ist, wird man ja wohl so kriegen. Oder, ich weiß, das hört sich verrückt an: eine andere Verbindung suchen! Ich weiß, wer kommt schon auf solche Ideen? :P

Diese ewige Unfähigkeit der DB, rechtzeitig die benötigten Infos zu liefern sind ein wesentlicher Punkt, warum viele kein Bock mehr auf Bahnfahren haben und wir uns mit der Verkehrswende schwer tun.

Eher eine billige Ausrede, derer gibt's so viele...

Gerade das Beispiel von Jörg unten ist doch an Absurdität nicht zu übertreffen. Da hilft auch kein Hinweis, man soll vor der Fahrt nochmal schauen. Aber das ist DB-Style: Die Leute sollen gefälligst dann fahren, wann es der DB passt.

Blödsinn. In den meisten Fällen kommt sowas doch gar nicht vor. Es ist keine Ignoranz gegenüber dem Kunden, es ist die Inkompetenz, solche Dinge möglichst flott gelöst zu haben. Ich glaube aber kaum, dass das die Leute jetzt direkt in die anderen Verkehrsmittel treiben wird.

Ich sehe das absolut kritisierenswert, sowas ist einfach ein unprofessioneller Umgang mit dem Kunden, das sollte nicht so sein. Aber man muss daraus kein riesen Ding machen.

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Wieso nucht als Sparpreis?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 15. August 2019, 12:07 (vor 38 Tagen) @ john.lennon

So günstig kommt man nicht so oft an ein Flexticket :P

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Wieso nucht als Sparpreis?

john.lennon @, Donnerstag, 15. August 2019, 12:22 (vor 38 Tagen) @ J-C

So günstig kommt man nicht so oft an ein Flexticket :P

Danke, letztendlich habe ich mich nach einem Moment dieses zugegeben "rant"-mäßigen Posts wieder besonnen und bin nun zum gleichen Ergebnis gekommen wie Du.

Wenn es tatsächlich Fahrplanänderungen oder Verspätungen von 30-60 min geben wird, habe ich ein günstiges Supersparpreis-Ticket erworben.

Kommunikationsproblem bleibt

john.lennon @, Donnerstag, 15. August 2019, 12:24 (vor 38 Tagen) @ J-C

Ein Kommunikationsproblem seitens der Bahn bleibt aber.

Das könnte man dem Kunden gegenüber wesentlich eleganter kommunizieren. Anstatt jeden Nicht-Nerd hier mit Hinweisen zu Haltausfällen zu verwirren, könnte man einfach auf geplante Bauarbeiten hinweisen und darauf, dass Verzögerungen oder Fahrplanänderungen möglich/wahrscheinlich sind.

Wieso nucht als Sparpreis?

RadExpress @, Donnerstag, 15. August 2019, 12:25 (vor 38 Tagen) @ J-C

Wieso? Mir wurden in der Vergangenheit regelmäßig vorallem in Hamburg die Aufhebung der Zugbindung verwehrt wenn ein Ersatzzug eingesetzt wird.

Gehe davon aus , das man mit der Sbahn nach FF Flughafen gebracht wird und dort der Zug dann mit +10min startet und somit die Zugbindung bestehen bleibt

Wieso nucht als Sparpreis?

Junior @, Donnerstag, 15. August 2019, 12:30 (vor 38 Tagen) @ RadExpress

Wieso? Mir wurden in der Vergangenheit regelmäßig vorallem in Hamburg die Aufhebung der Zugbindung verwehrt wenn ein Ersatzzug eingesetzt wird.

Gehe davon aus , das man mit der Sbahn nach FF Flughafen gebracht wird und dort der Zug dann mit +10min startet und somit die Zugbindung bestehen bleibt

Wenn man kurz vor der geplanten Abfahrtszeit am Gleis ist und sich dann auf den Weg zur S-Bahn macht, erwischt man am Flughafen den Zug wohl kaum noch. Und wenn doch, dann nicht mit unter +20.

Wieso nucht als Sparpreis?

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 15. August 2019, 12:30 (vor 38 Tagen) @ RadExpress

Wieso? Mir wurden in der Vergangenheit regelmäßig vorallem in Hamburg die Aufhebung der Zugbindung verwehrt wenn ein Ersatzzug eingesetzt wird.

Gehe davon aus , das man mit der Sbahn nach FF Flughafen gebracht wird und dort der Zug dann mit +10min startet und somit die Zugbindung bestehen bleibt

Wie soll Zugbindung bestehen bleiben? Wenn du das Ticket buchst und pünktlich am HBF bist, wird das nichts. Ergo -> Zugbindung aufgehoben.

Wieso nucht als Sparpreis?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 15. August 2019, 12:52 (vor 38 Tagen) @ RadExpress

Wenn dein Zug ausfällt, darfst du auch einen anderen Zug nehmen. Und wenn du in Frankfurt/Main Hbf nicht in den Zug kommst, ist die Zugbindung selbstverständlich aufgehoben - alleine schon deshalb, weil du dann mir der S-Bahn zum Flughafen musst, um den Zug zu erwischen.

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Wieso nucht als Sparpreis?

Ösi, Freitag, 16. August 2019, 11:30 (vor 37 Tagen) @ RadExpress

Man kann die Zugbindung trotzdem als aufgehoben betrachten und in dem 1% der Fälle, in dem der Zub damit nicht einverstanden ist, eine FN verlangen, die anschließend "aus Kulanz" niedergeschlagen wird. Die DB achtet sehr stark darauf, dass keine Präzedenzfälle vor Gericht entstehen, und besteht daher nur in eindeutigen Fällen auf FN.

Wieso nucht als Sparpreis?

idle2, Jenseits des FVs, Donnerstag, 15. August 2019, 13:02 (vor 38 Tagen) @ J-C

So günstig kommt man nicht so oft an ein Flexticket :P

Selber Gedanke: Warum regst du dich auf? Das ist doch etwas Gutes!

--
Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.

Absurde Entscheidung gegen klimafreundliches Reisen

mdln @, Donnerstag, 15. August 2019, 13:34 (vor 38 Tagen) @ john.lennon

Immer schön dran denken:

O-Ton von Jedi dazu

Ach, toll isses: Stuttgart bis Pasing nonstop ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 15. August 2019, 15:21 (vor 38 Tagen) @ john.lennon

Hey.

Die Bahn meint: hey, fahr mit IC 2261 von Stuttgart Hbf oben bis nach München mit.

[image]

Hm, die Halte in Plochingen, Göppingen, Ulm, Augsburg und München Hbf entfallen aber:

[image]

Da liegt die Idee nahe: ähm, der Zug fällt wohl aus!

ABER HALT: Nirgends steht, dass der Halt Pasing auch ausfällt!!! Also Stuttgart Pasing als Direktzug und dann da endend! Wäre ja auch mal geil!

Oder meint man, weil man in Pasing nur aussteigen kann und nicht einsteigen (die Abfahrtszeit fehlt ja), braucht man den Halt nicht aufzuführen. Falsch gedacht liebe DB: es steht ja auch nirgends, dass der Halt Stuttgart entfällt. Also kann ich da einsteigen. Und also in Pasing wieder raus!

Oder sollte ich all das vielleicht nicht so sonderlich ernst nehmen und eher darüber schmunzeln, was die IT-Eggsperten da so alles zusammenbasteln. Okay, gebucht habe ich das in dem Falle nicht. Zu teuer bzw nicht bepreisbar.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Ach, toll isses: Stuttgart bis Pasing nonstop ...

Gast @, Freitag, 16. August 2019, 15:26 (vor 37 Tagen) @ Blaschke

Stuttgart - München Hbf ohne Halt über Ansbach und Ingolstadt kam durchaus schon vor...

Absurde Ergebnisse und ein absurder Beitragsbaum

EDO, Freitag, 16. August 2019, 18:25 (vor 37 Tagen) @ john.lennon

Gut, dass alle hier irgendwo in der virtuellen Welt sitzen. Ich befürchte Handgreiflichkeiten, träfen nicht nur Meinungen, sondern die Personen dahinter direkt aufeinander.

Anstrengend ist es auch, manche Beiträge zu lesen.

Vorschlag zur optisch vereinfachten Lese(r)führung: Benutzernamen von DB-Hassern in Rot darstellen, (die wenigen) Bahn-Anwälte in Grün und diejenigen, die der DB wohlwollend kritisch gegenüberstehen, in Schwarz.

Ich nehme Schwarz.

Absurde Ergebnisse und ein absurder Beitragsbaum

Mario-ICE, Freitag, 16. August 2019, 19:00 (vor 37 Tagen) @ EDO

Gut, dass alle hier irgendwo in der virtuellen Welt sitzen. Ich befürchte Handgreiflichkeiten, träfen nicht nur Meinungen, sondern die Personen dahinter direkt aufeinander.

Anstrengend ist es auch, manche Beiträge zu lesen.

Vorschlag zur optisch vereinfachten Lese(r)führung: Benutzernamen von DB-Hassern in Rot darstellen, (die wenigen) Bahn-Anwälte in Grün und diejenigen, die der DB wohlwollend kritisch gegenüberstehen, in Schwarz.

Ich nehme Schwarz.

Eigentlich eine gute Idee

Das wird ne Menge rot;-)

E 1793, Freitag, 16. August 2019, 19:24 (vor 37 Tagen) @ EDO

- kein Text -

--
[image]

DB und schwarz - irgendwie passend ...

Blaschke, Osnabrück, Freitag, 16. August 2019, 21:47 (vor 37 Tagen) @ EDO

Tach.

und diejenigen, die der DB wohlwollend kritisch gegenüberstehen, in Schwarz.


Komische Idee ... Ich hatte blau genommen. Wie der schöne blaue Himmel. Oder orange. Wie die Sonne.

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

vollkommen OT & privat: Coke!

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 17. August 2019, 14:18 (vor 36 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Alibizugpaar, Samstag, 17. August 2019, 14:20

Ich hänge mich mal hier dran, weil man sich keine PN schicken kann:

Jörg, ich habe heute in meinem Konsum Regale randvoll mit Coke-GLASflaschen in verschiedenen Größen entdeckt. Neben den inzwischen bekannten 0,5 stehen da jetzt auch 0,33 und 1L.

Nach meinem letztjährigen Erlebnis mit der 0,5 Glasflasche im Speisewagen war es heute ein großer Oha-Effekt die schwere 1L in der Hand zu wiegen. Ein Gefühl von Wertigkeit und schlagartiger Erinnerung zurück in die Kindheit, als bei uns noch wie selbstverständlich Getränkekisten mit Glasflaschen standen.

Fehlen nur noch die Alu-Schraubverschlüsse mit einem Knibbel-Sammelbild...

[image]

Dieses Sammelplakat hatte ich damals auch, wobei ich die Motivwahl bei der Eisenbahn unglücklich fand. Ich hätte mir den Schienenbus, die V200, eine blaue Bügelfalte und die 103 gewünscht.

https://retroportblog.files.wordpress.com/2018/10/knibbelbilder_meilensteine_retroport_...


Schönes Weekend!!!

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

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