? Freifahrten für Bundeswehrsoldaten: Wie war das mal? (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

sfn17, Montag, 12. August 2019, 13:28 (vor 64 Tagen)

AKK wollte ja DB-"Freifahrt" für die Bundeswehrsoldaten einführen. Genauer: der Bund solle der DB eine Transportkostenpauschale erstatten (btw: man beachte das Wort "Transportkosten", nicht "Fahrtkosten"...).

Wie war das "früher" zu Zeiten der generationenbestimmenden Wehrpflicht für zarte 18-Jährige? Da war der Bundeswehrausweis freitags allgegenwärtig zu sehen wie auch die coolen Gespräche der Wehrpflichtigen.

--> Frage: Gab's das alles nicht schon mal? In der jetzigen Berichtserstattung wird so getan, als ob es sowas noch nie gegeben hätte...

! Freifahrten für Bundeswehrsoldaten: Wie war das mal?

kllaas @, Montag, 12. August 2019, 13:33 (vor 64 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von kllaas, Montag, 12. August 2019, 13:34

Hallo,

als W15 mit Antritt 10/1982 hatte ich Freifahrt zwischen Heimatbahnhof und Kasernenbahnhof.
Dabei war es egal, ob man in zivil oder in Uniform fuhr.
Zeit- und Berufssoldaten hatten das damals nicht. WIMRE, hatten die eine 50%-Ermäßigung bei ihren Fahrten.

Allen eine gute Fahrt … Kristian

? Freifahrten für Bundeswehrsoldaten: Wie war das mal?

Taurus83 @, Nürnberg, Montag, 12. August 2019, 14:26 (vor 64 Tagen) @ sfn17

--> Frage: Gab's das alles nicht schon mal? In der jetzigen Berichtserstattung wird so getan, als ob es sowas noch nie gegeben hätte...

Selbst ich, einer der letzten Generationen der Wehrpflichtigen (Bundeswehr im Jahre 2000) hatte noch die Freifahrt-Karte und durfte damit unbegrenzt vom Einsatzort nach Hause fahren.

Das waren keine versifften Spezial-Bundeswehrzüge mit Silberlingen sondern auf einer Teilstrecke (Ulm - München) ganz normale ICEs. Und es kam zu keinen tätigen Angriffen (Anspielung auf die Berichterstattung dass man das ja dem Rest der Reisenden nicht zumuten kann). Wir sind damals auch mit Zivilkleidung gefahren.

Und ich fand's cool und habe mich schon damals gewundert, dass viele meiner Kameraden auf eigene Kosten mit dem Auto gefahren sind. Aber das ist ein anderes Thema.


Viele Grüße,
Bernhard

? Freifahrten für Bundeswehrsoldaten: Wie war das mal?

EDO, Montag, 12. August 2019, 14:33 (vor 64 Tagen) @ sfn17

Es gab damals - wie schon beschrieben - für Wehrpflichtige einen Ausweis, der zur Freifahrt zwischen Heimatbahnhof und Garnisonsstandort berechtigte. Weil es mit Einführung von IC 79 freitags von Norddeutschland nach NRW und sonntags zurück zu Überfüllungen und wohl zu Auseinandersetzungen kam, waren zur Nutzung von Takt-IC besondere Bescheinigungen erforderlich. Stattdessen wurden "Bundeswehr-IC" eingeführt, die aus 1x Avm, Barwagen (aus TEE-Zügen) und bis zu 10x Bm bestanden. Diese Züge hatten eine 4-stellige Nummer und Namen wie "Kormoran", "Weserbergland", "Seeadler". Man konnte auch erkennen, welcher Takt-IC entlastet werden sollte. So verkehrte sonntags beispielsweise IC 1610 vor IC 610.

Was ist daran damals?

Blaschke, Osnabrück, Montag, 12. August 2019, 14:58 (vor 64 Tagen) @ sfn17

Huhu.

Wie war das "früher" zu Zeiten der generationenbestimmenden Wehrpflicht für zarte 18-Jährige? Da war der Bundeswehrausweis freitags allgegenwärtig zu sehen

Sonntags nicht?

Aber was ist daran 'früher'? Entsprechende Fahrkarten werden mir auch heute noch regelmäßig unter die Nase gehalten!

Und die Software für meine Erhebungen kennt dafür sogar eine eigene Kategorie! DB Militärverkehr! Unterteilt nach Dienstantritt, Familienheimfahrt, Urlaubsreise und Sonstige.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Freifahrten für Bundeswehrsoldaten: Wie soll es mal werden?

heinz11 @, Montag, 12. August 2019, 16:24 (vor 63 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von heinz11, Montag, 12. August 2019, 16:25

Wenn es so eingeführt wird, wie AKK sich das vorstellt, bekommt die DB AG ein Problem:

Die "Bundis" sollen alle Züge nutzen dürfen, die die DB so über die Gleise schickt. Damit aber wird die Auslastungssteuerung der DB im FV unterlaufen, wenn nicht gar ausgehebelt. Und die Diskussionen der anderen Bahnnutzer werden zunehmen, und ein bestimmter Nutzerkreis wird eine Zugbindung nur noch als Empfehlung ansehen. Die ZUBs, die diese Diskussionen führen müssen, tun mir jetzt schon leid...

Freifahrten für Bundeswehrsoldaten: Totaler Unsinn

Hansjörg, Montag, 12. August 2019, 16:35 (vor 63 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von Hansjörg, Montag, 12. August 2019, 16:36

Es ist mir völlig unverständlich warum nicht gerade schlecht bezahlte Beamte umsonst Bahnfahren sollen, während andere dafür bezahlen müssen. Es wird keiner gezwungen für gutes Geld bei der BW zu arbeiten. Und wer dies freiwillig macht muss auch nicht in einer Kaserne wohnen, sondern kann sich in der jeweiligen Umgebung ja ein Häuschen kaufen oder eine Wohnung mieten.

Soldaten sind keine Beamten

Power132 @, Montag, 12. August 2019, 16:37 (vor 63 Tagen) @ Hansjörg

- kein Text -

Werden aber wie Beamte besoldet,...

heinz11 @, Montag, 12. August 2019, 17:09 (vor 63 Tagen) @ Power132
bearbeitet von heinz11, Montag, 12. August 2019, 17:10

... und zwar nach Bundesbesoldungsordnung A und B. Damit fallen die Abzüge für die Sozialversicherung weg, was bei gleichem Brutto zu einem erheblichen Mehr an Netto gegenüber Angestellten führt. Von daher hat Hansjörg inhaltlich vollkommen recht.

Nein sind sie per Definition nicht - Vorm Posten informieren

Power132 @, Montag, 12. August 2019, 17:51 (vor 63 Tagen) @ heinz11

Soldaten und Richter sind keine Beamten

ihr Dienstrecht ist in anderen Rechtsnormen (DRiG bzw. SG) geregelt. Nur weil es eine ähnliche Besoldung gibt, sind sie nicht gleich.

Und was ist mit Beamtinnen?

br752 @, Montag, 12. August 2019, 18:05 (vor 63 Tagen) @ Power132

Soldaten und Richter sind keine Beamten

ihr Dienstrecht ist in anderen Rechtsnormen (DRiG bzw. SG) geregelt. Nur weil es eine ähnliche Besoldung gibt, sind sie nicht gleich.

Stimmt. Du hast ja soooo Recht! Und eine Beamtin ist kein Beamter!

Hier geht es aber nur ums Geld und was man damit machen kann. Oder gibt es unterschiedliche Waehrungen/Geld zwischen Beamtinnen/Beamten, Soldatinnen/Soldaten und Richterinnen/Richtern? Ich denke da ist alles gleich.

Verstaendnisserschwerend kommt hinzu, dass diese Berufsgruppen und Berufsgruppinnen ein sehr enges Dienst- und Arbeitsverhaeltniss zum Staat haben und sich deshalb formal unterscheiden muessen.

Oder anders ausgedrueckt: Wer so viel Geld wie Beamtinnen und Beamte verdient muss nicht noch kostenlos Zug fahren. Ist das nun deutlich und korrekt?

Bitte. Danke.


BR752

Märchen vom Beamtenreichtum

Power132 @, Montag, 12. August 2019, 18:20 (vor 63 Tagen) @ br752
bearbeitet von Power132, Montag, 12. August 2019, 18:24

Soldaten und Richter sind keine Beamten

ihr Dienstrecht ist in anderen Rechtsnormen (DRiG bzw. SG) geregelt. Nur weil es eine ähnliche Besoldung gibt, sind sie nicht gleich.


Stimmt. Du hast ja soooo Recht! Und eine Beamtin ist kein Beamter!

Sinnloser Beitrag um Krawall zu machen - einer weiteren Betrachtung nicht weiter wert.

Hier geht es aber nur ums Geld und was man damit machen kann. Oder gibt es unterschiedliche Waehrungen/Geld zwischen Beamtinnen/Beamten, Soldatinnen/Soldaten und Richterinnen/Richtern? Ich denke da ist alles gleich.

Beginn einer reinen Neiddebatte

Verstaendnisserschwerend kommt hinzu, dass diese Berufsgruppen und Berufsgruppinnen ein sehr enges Dienst- und Arbeitsverhaeltniss zum Staat haben und sich deshalb formal unterscheiden muessen.

Ein normales Angestelltenverhältnis baut auch auf Prinzipien des Miteinanders auf. Nebentätigkeiten dürfen auch nicht im Wiederspruch zum Arbeitgeber stehen. Auch ein Art Treuepflcht.

Oder anders ausgedrueckt: Wer so viel Geld wie Beamtinnen und Beamte verdient muss nicht noch kostenlos Zug fahren. Ist das nun deutlich und korrekt?

Was ist viel Geld. Das Beamte reich sind, ist ein Märchen

Der Soldat im Dienstgrad Feldwebel oder Oberfeldwebel (Meisterstufe) lieg zwischen A7 und A9 also um die 3000€ brutto. In der freien Wirtschaft wird ähnlich gezahlt. Im Übrigens Bahnbeamate haben auch die Bundesbesoldung.

Und alles ab A10 betrifft vergleicbaren höheren Dienst und das sind nur Offziere. Und die haben meist mit Budget und Personalverantwortung den Status, was in der freien Wirtschaft Geschäftsfüher oder Prokuristen haben.

Dann lass es doch auch!

br752 @, Montag, 12. August 2019, 18:25 (vor 63 Tagen) @ Power132

Soldaten und Richter sind keine Beamten

ihr Dienstrecht ist in anderen Rechtsnormen (DRiG bzw. SG) geregelt. Nur weil es eine ähnliche Besoldung gibt, sind sie nicht gleich.


Stimmt. Du hast ja soooo Recht! Und eine Beamtin ist kein Beamter!


Sinnloser Beitrag um Krawall zu machen - einer weiteren Betrachtung nicht weiter wert.

Dann lass es doch auch!


BR752

Entschuldigung! Beamte bekommen nur mehr Geld als andere.

br752 @, Montag, 12. August 2019, 18:42 (vor 63 Tagen) @ Power132

Oder anders ausgedrueckt: Wer so viel Geld wie Beamtinnen und Beamte verdient muss nicht noch kostenlos Zug fahren. Ist das nun deutlich und korrekt?

Was ist viel Geld. Das Beamte reich sind, ist ein Märchen


Entschuldigung, aber ich habe NICHT gesagt, dass Beamte reich sind! S.o.

Es ist nur so, dass Beamte fuer die gleiche Arbeit mehr Geld bekommen und deshalb sollten sie wenigstens auch noch kostenlos fahren duerfen. Denn wer hat, dem wird's gegeben! Da hast du Recht. - Neid ist das nicht. Die angestellten Kollegen und Kolleginnen goennen es den Beamten und Beamtinnen.

Wie gerecht doch diese Welt ist. - Zum Glueck besteht der Unterschied nur zwischen Kollegen(m/w) und Beamten(m/w). In beiden Gruppen sind zum Glueck Maennchen und Weibchen zu finden. Das ist wenigstens gerecht.

Man stelle sich mal vor was los waere wenn es den finanziellen Unterschied zwischen Maennern und Frauen gaebe. - Das waere dann ungerecht.

Welche eine gute Welt.


BR752

Wahrheit vom Nettolohnunterschied

heinz11 @, Montag, 12. August 2019, 19:35 (vor 63 Tagen) @ Power132


Der Soldat im Dienstgrad Feldwebel oder Oberfeldwebel (Meisterstufe) lieg zwischen A7 und A9 also um die 3000€ brutto. In der freien Wirtschaft wird ähnlich gezahlt. Im Übrigens Bahnbeamate haben auch die Bundesbesoldung.

Guckst Du hier:

Beamter
2.285,35 €


Angestellter 1.889,38 €

Die halbe Wahrheit vom Nettolohnunterschied

schlaufuxxx, Dienstag, 13. August 2019, 12:10 (vor 63 Tagen) @ heinz11

Guckst Du hier:

Beamter
2.285,35 €


Angestellter 1.889,38 €


Ach heinzi...wenn du schon zitierst, dann bitte richtig.... da steht nicht 2.285,35 € ;-)

Wenn du nun noch die private Krankenversicherung abziehst, die der Beamte auch in der Pension noch zahlen muss und die schön weiter steigt...dann wirst merken, dass der Unterschied in deinem Beispiel nicht mehr so groß ist.

Aber die wirkliche Wahrheit ist dann natürlich kein so schöner Aufreger mehr.

Arbeitszeit Beamte / Angestellte

schlaufuxxx, Dienstag, 13. August 2019, 15:37 (vor 63 Tagen) @ schlaufuxxx

Achja...hab ich noch vergessen.....

Angestellte der Bundesrepublik arbeiten übrigens in der Regel 39 Stunden, Beamte 41.

Kannste nochmal 5 % von den Bezügen der Beamten abziehen, nachdem du die private Krankenversicherungen abgezogen hast ... und schwupps....

Arbeitszeit Beamte / Angestellte

Ösi, Mittwoch, 14. August 2019, 11:10 (vor 62 Tagen) @ schlaufuxxx

Das stimmt nicht sondern ist vom Arbeitgeber (Bund/Land/Kommune) abhängig, wobei alle Kommunen eines Landes die gleiche Arbeitszeit haben.

Die Ostländer und Hamburg haben zum Beispiel 40 Stunden für Angestellte im ÖD wie für Beamte.

Arbeitszeit Beamte / Angestellte

schlaufuxxx, Mittwoch, 14. August 2019, 11:33 (vor 62 Tagen) @ Ösi

Das stimmt nicht sondern ist vom Arbeitgeber (Bund/Land/Kommune) abhängig, wobei alle Kommunen eines Landes die gleiche Arbeitszeit haben.

Die Ostländer und Hamburg haben zum Beispiel 40 Stunden für Angestellte im ÖD wie für Beamte.


1.) Warum soll mein für den Bund nicht stimmen, bloß weil es in Hamburg anders sein soll?

2) Laut

https://li.hamburg.de/contentblob/4356176/6102230aff2120d48e905adbbaf5d184/data/downloa...

und

https://www.kus.uni-hamburg.de/themen/personalservice/rund-um-beschaeftigung/dienst-arb...


arbeiten Beamte in Hamburg 40 Stunden, Angestellte 39.


Für die Ost Bundesländer scheint es zu stimmen. Dort verdienen die Beamten aber auch deutlich weniger im Vergleich zu anderen Ländern - die Angestellten sind gleich.

Die halbe Wahrheit vom Nettolohnunterschied

agw @, NRW, Dienstag, 13. August 2019, 15:40 (vor 63 Tagen) @ schlaufuxxx

Guckst Du hier:

Beamter
2.285,35 €


Angestellter 1.889,38 €

Ach heinzi...wenn du schon zitierst, dann bitte richtig.... da steht nicht 2.285,35 € ;-)

Wenn du nun noch die private Krankenversicherung abziehst, die der Beamte auch in der Pension noch zahlen muss und die schön weiter steigt...dann wirst merken, dass der Unterschied in deinem Beispiel nicht mehr so groß ist.

Wie sieht denn die Pension bzw. Rente nach allen Abgaben jeweils aus, wenn du die schon ansprichst?

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Nettolohnunterschied

heinz11 @, Dienstag, 13. August 2019, 21:57 (vor 62 Tagen) @ schlaufuxxx
bearbeitet von heinz11, Dienstag, 13. August 2019, 21:57


Wenn du nun noch die private Krankenversicherung abziehst, die der Beamte auch in der Pension noch zahlen muss und die schön weiter steigt...dann wirst merken, dass der Unterschied in deinem Beispiel nicht mehr so groß ist.

Wenn Du schon klugscheißt ;-) , mußt Du auch dazuschreiben, daß auch Rentner auf Ihre Einkünfte (nicht nur Renten) KV- und PV-Beiträge zahlen müssen. Im übrigen ist kein Beamter gezwungen, sich privat zu versichern, er kann auch in die GKV.

Und das Thema Pension ist ein schönes Stichwort: Ohne eigene Beiträge 71-75% des letzten Gehaltes als Pension zu beziehen, ist schon ein sehr deutliches Privileg gegenüber denjenigen, die jahrelang Beiträge eingezahlt haben und jetzt mit 46% bzw. ab 2020 mit 43% des letzten Gehaltes in Rente gehen.

Aber die wirkliche Wahrheit ist dann natürlich kein so schöner Aufreger mehr.

Was ist dann eine unwirkliche Wahrheit? Wo habe ich mich aufgeregt?

Nettolohnunterschied

schlaufuxxx, Mittwoch, 14. August 2019, 11:43 (vor 62 Tagen) @ heinz11

Wenn Du schon klugscheißt ;-) , mußt Du auch dazuschreiben, daß auch Rentner auf Ihre Einkünfte (nicht nur Renten) KV- und PV-Beiträge zahlen müssen.

Also entweder bist du wirklich nicht so hell, oder einfach nur auf Provokation aus.
Der Krankenversicherungsbeitrag für Rentner ist um ein vielfaches niedriger.

Im übrigen ist kein Beamter gezwungen, sich privat zu versichern, er kann auch in die GKV.

Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Warum genau sollte ein Beamter in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln - er müsste dort Arbeitgeber UND Arbeitnehmeranteil zahlen.

Und das Thema Pension ist ein schönes Stichwort: Ohne eigene Beiträge 71-75% des letzten Gehaltes als Pension zu beziehen, ist schon ein sehr deutliches Privileg gegenüber denjenigen, die jahrelang Beiträge eingezahlt haben und jetzt mit 46% bzw. ab 2020 mit 43% des letzten Gehaltes in Rente gehen.

Natürlich zahlt der Beamte keine Beiträge. Deshalb bekommt er ja auch ein niedrigeres Bruttogehalt als der Angestellte. Wozu sollte er Beiträge zahlen? Damit der Staat sich selbst Geld vom einen Topf in den anderen Topf zahlt? Wenig sinnvoll und unnötige Bürokratie.

Deine angeblichen 75 % (vom niedrigen Brutto) müssen noch voll versteuert werden...immer dieses Halbwissen.

Vorm Posten Beitrag lesen (und verstehen)

heinz11 @, Montag, 12. August 2019, 19:20 (vor 63 Tagen) @ Power132

Das, was Du mir vorwirfst, habe ich nicht gesagt. Wenn Du mir aber sagst, daß Du den Unterschied zwischen" Soldaten sind Beamte" und "Soldaten werden wie Beamte besoldet", intellektuell nicht auseinanderbekommst, dann sei Dir verziehen.

Anderenfalls muß ich feststellen, daß Du Deiner Taktik, am Posting des Vorgängers vorbeizuschreiben, ihm etwas anderes zu unterstellen und ihm dann noch, gern im Betreff, der Dummheit oder des Nichtwissens zu bezichtigen, nach wie vor treu geblieben bist.

Vorm Posten Beitrag lesen (und verstehen)

Power132 @, Montag, 12. August 2019, 19:51 (vor 63 Tagen) @ heinz11

Du bestätigst den inhaltlichen Gehalt der Aussage: schlecht bezahlte Beamte umsonst Bahnfahren. Da es hier nun um Soldaten geht, werden diese im Kontext Beamten gleichgestellt - was mit dem Wikipedia Link widerlegt ist. Du weist zwar auf die vergleichbare Besolung hin, aber bestätigst mit deiner Aussage Von daher hat Hansjörg inhaltlich vollkommen recht. das sie Beamte sind.

Also bevor du mir irgendwelche Tatikten vorhälst, schau wie du was schreibst und als korrekt und inhaltlich richitg darstellst.

Weil Beamte in Hessen auch kostenlos fahren.

br752 @, Montag, 12. August 2019, 17:34 (vor 63 Tagen) @ Hansjörg

Es ist mir völlig unverständlich warum nicht gerade schlecht bezahlte Beamte umsonst Bahnfahren sollen, während andere dafür bezahlen müssen.

Schoen das du wieder in Deutschland bist. Hier hat sich was getan in den letzten Jahren.

> Warum Beamte in Hessen bald (ab 2018) kostenlos mit Bus und Bahn fahren dürfen
> Die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr belasten Familien: Schülertickets, Pendlerkarten - das geht schnell ins Geld. Günstiger ist man als Beamter in Hessen unterwegs. Ab Januar fahren Staatsdiener kostenlos mit.
> ... Trotz all der Kritik scheinen sich auch andere Bundesländer für die Gratistickets zu interessieren. Baden-Württemberg kündigte zumindest schon einmal an, den Zuschuss für die Fahrkarten zu erhöhen. Der Beamtenbund und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi begrüßen die Entwicklung.


BR752

Weil Beamte in Hessen auch kostenlos fahren.

agw @, NRW, Dienstag, 13. August 2019, 10:48 (vor 63 Tagen) @ br752

Es ist mir völlig unverständlich warum nicht gerade schlecht bezahlte Beamte umsonst Bahnfahren sollen, während andere dafür bezahlen müssen.


Schoen das du wieder in Deutschland bist. Hier hat sich was getan in den letzten Jahren.

> Warum Beamte in Hessen bald (ab 2018) kostenlos mit Bus und Bahn fahren dürfen
> Die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr belasten Familien: Schülertickets, Pendlerkarten - das geht schnell ins Geld. Günstiger ist man als Beamter in Hessen unterwegs. Ab Januar fahren Staatsdiener kostenlos mit.
> ... Trotz all der Kritik scheinen sich auch andere Bundesländer für die Gratistickets zu interessieren. Baden-Württemberg kündigte zumindest schon einmal an, den Zuschuss für die Fahrkarten zu erhöhen. Der Beamtenbund und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi begrüßen die Entwicklung.

Ich finde, die beiden Situationen sind nicht vergleichbar.

In einem Fall hat der Bund Menschen, die für ihn arbeiten, möchte aber gerne, dass die Länder ihren NV und private Firmen ihren FV dafür ohne irgendein Ticket freigeben, möglichst einfach so, ohne Ausgleichszahlungen.

Im anderen Fall arbeiten Menschen für ein Bundesland und der gibt den von ihm finanzierten NV für diese Menschen über ein normales Jobticket frei.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Wenn man keine Ahnung hat ...

Hustensaft @, Dienstag, 13. August 2019, 18:37 (vor 62 Tagen) @ br752

Was ist in Hessen passiert?

Genau, die Politik hat erkannt, dass Sie den im Lande tätigen Verkehrsverbünden RMV, NVV und VRN höhere Zuschüsse gewähren muss, da es sonst zu Leistungseinschränkungen kommen wird - und das wäre bei einer Landesregierung mit grüner Beteiligung undenkbar. Hat also schon mal gar nichts mit Beamten zu tun, blöd, nicht wahr.

Dann kam irgendjemand auf die clevere Idee, ein LandesTicket zu kreieren und so eine Win-win-win-win-Situation zu schaffen - aber dies im Rahmen der Tarifrunde für die Tarifbeschäftigten, also schon wieder nichts mit Beamten, so was aber auch.
Gewinn 1 - Mehr Geld für die Verbünde unter Anrechnung eines Teils der Ausgaben auf die Gehälter
Gewinn 2 - Umweltpolitische Maßnahme faktisch kostenfrei umgesetzt
Gewinn 3 - Die Beschäftigten erhalten für relativ wenig Geld (und es ist sicher, dass sowohl der Modal split als auch die steuerliche Freigrenze von damals 44 Euro beachtet wurde) ein landesweit im ÖPNV gültiges Ticket
Gewinn 4 - Einen geringen Teil der Kosten spart das Land zudem wieder ein, weil auf Dienstreisen weniger Ausgaben für Fahrkarten anfallen.
Dafür gab es einen kleinen Abstrich bei den Gehaltssteigerungen (und da wären sie wieder, die 44 Euro im Monat), kann gerne mit dem Tarifabschluss der TDL, des Bundes und der VKA verglichen werden.

Wo waren da bisher die Beamten? Genau: Fehlanzeige.

Und was kam dann? Ja, der Tarifabschluss wurde inhaltsgleich auf die Beamten übertragen, also keineswegs ein exclusiver Vorteil für die Beamten und erkauft unter Anrechnung auf die Gehaltssteigerung. Ist halt schon ungünstig, wenn man keine Ahnung hat und vor lauter Scheuklappen wilde Thesen in die Welt setzt.

Wenn man keine Ahnung hat ... Wovon?

br752 @, Dienstag, 13. August 2019, 18:47 (vor 62 Tagen) @ Hustensaft

Was ist in Hessen passiert?

Genau, die Politik hat erkannt, dass Sie den im Lande tätigen Verkehrsverbünden RMV, NVV und VRN höhere Zuschüsse gewähren muss, da es sonst zu Leistungseinschränkungen kommen wird - und das wäre bei einer Landesregierung mit grüner Beteiligung undenkbar. Hat also schon mal gar nichts mit Beamten zu tun, blöd, nicht wahr.

Dann kam irgendjemand auf die clevere Idee, ein LandesTicket zu kreieren und so eine Win-win-win-win-Situation zu schaffen - aber dies im Rahmen der Tarifrunde für die Tarifbeschäftigten, also schon wieder nichts mit Beamten, so was aber auch.
Gewinn 1 - Mehr Geld für die Verbünde unter Anrechnung eines Teils der Ausgaben auf die Gehälter
Gewinn 2 - Umweltpolitische Maßnahme faktisch kostenfrei umgesetzt
Gewinn 3 - Die Beschäftigten erhalten für relativ wenig Geld (und es ist sicher, dass sowohl der Modal split als auch die steuerliche Freigrenze von damals 44 Euro beachtet wurde) ein landesweit im ÖPNV gültiges Ticket
Gewinn 4 - Einen geringen Teil der Kosten spart das Land zudem wieder ein, weil auf Dienstreisen weniger Ausgaben für Fahrkarten anfallen.
Dafür gab es einen kleinen Abstrich bei den Gehaltssteigerungen (und da wären sie wieder, die 44 Euro im Monat), kann gerne mit dem Tarifabschluss der TDL, des Bundes und der VKA verglichen werden.

Wo waren da bisher die Beamten? Genau: Fehlanzeige.

Und was kam dann? Ja, der Tarifabschluss wurde inhaltsgleich auf die Beamten übertragen, also keineswegs ein exclusiver Vorteil für die Beamten und erkauft unter Anrechnung auf die Gehaltssteigerung. Ist halt schon ungünstig, wenn man keine Ahnung hat und vor lauter Scheuklappen wilde Thesen in die Welt setzt.

Wovon habe ich keine Ahnung? Von Tarifverhandlungen. Stimmt.

Also muss ich erst einen Lehrgang in Tarifverhandlungen machen um Zeitungsartikel zu verstehen und mich von dir nicht als Ahnungslos beschimpfen zu lassen. Das ist "mutig".

Was erwartest du als naechtest? Eine Lokfuehrerausbildung wenn jemand nach dem Umlaufplan fragt?

Aber vielleicht kannst du mir ahnungslosem Mitmenschen kurz erklaeren ob die Beamten nun kostenlos im hessischen NV fahren duerfen oder nicht? Und wie viel sie dafuer von ihrem Einkommen "eingebuest" haben. Deine Erklaerungen sind leider zu kompliziert fuer mich.

Ggf. kann auch ein andere User mit die Erklaerungen von Hustensagt uebersetzen.

Danke


BR752

Wenn man keine Ahnung hat ... Wovon?

Hustensaft @, Dienstag, 13. August 2019, 19:24 (vor 62 Tagen) @ br752

Ganz einfach:

Vom LandesTicket profitieren alle Bediensteten des Landes Hessen, gleich ob Beamte oder Tarifbeschäftigte - und die Initialzündung kam von den Tarifbeschäftigten.

Auch die Höhe der Einkommenseinbuße ist bei beiden Statusgruppen gleich, lässt sich jedoch nicht in absoluten Zahlen ausdrücken, da sich jeder Tarifabschluss abhängig von der Wertung bestimmter Parameter unterschiedlich rechnen lässt; Anhaltspunkt sind aber die damals gültigen 44 Euro für den "geldwerten Vorteil", der ohne Auslösung der Mitversteuerung gewährt werden durfte.

Und:
Sorry, ich war zu lange zu nah an diesem Thema dran, so dass ich pauschale Anwürfe, die oft genug (nicht nur bei Dir) so einfach in den Raum gekippt werden, mit der Realität aber meist nicht viel gemein haben und die Komplexität des Themas völlig verkennen, einfach nicht unkommentiert lassen kann.

Dienst oder Freizeit in Uniform?

br752 @, Montag, 12. August 2019, 17:28 (vor 63 Tagen) @ heinz11

Wenn es so eingeführt wird, wie AKK sich das vorstellt, bekommt die DB AG ein Problem:

Die "Bundis" sollen alle Züge nutzen dürfen, die die DB so über die Gleise schickt. Damit aber wird die Auslastungssteuerung der DB im FV unterlaufen, wenn nicht gar ausgehebelt.

Zwischenfrage: Habe noch nirgends Zahlen zu den erwarteten Soldaten gesehen. Einer oder hundert pro Zug?

Und die Diskussionen der anderen Bahnnutzer werden zunehmen, und ein bestimmter Nutzerkreis wird eine Zugbindung nur noch als Empfehlung ansehen. Die ZUBs, die diese Diskussionen führen müssen, tun mir jetzt schon leid...

Wenn dann die G20 Gipfelreisenden auf die Soldaten im Zug treffen gibt es sicher einen robusten Meinungsaustausch.

Sind die Soldaten dann eigentlich schon im Dienst oder ist das Freizeit in Uniform?


BR752

Dienst und Bahnfahren in Uniform

Henrik @, Montag, 12. August 2019, 22:14 (vor 63 Tagen) @ br752

Wenn es so eingeführt wird, wie AKK sich das vorstellt, bekommt die DB AG ein Problem:

Die "Bundis" sollen alle Züge nutzen dürfen, die die DB so über die Gleise schickt. Damit aber wird die Auslastungssteuerung der DB im FV unterlaufen, wenn nicht gar ausgehebelt.

naja nun.. ganz so groß ist das Problem ja eben nicht,
eine Auslastungssteuerung ist Gegenstand der Verhandlung.
An diesen bestimmten Tagen funktioniert die Auslastungssteuerung ja eh. Werden die Soldaten dann schon wissen, ob sie sich gewisse ICE antun wollen.

Zwischenfrage: Habe noch nirgends Zahlen zu den erwarteten Soldaten gesehen. Einer oder hundert pro Zug?

wie geht das? Oder ist die Frage gar nicht ernst gemeint?
Aktuell hat nur der SPIEGEL berichtet und erwähnte dick und fett die Zahl,
welche bei der Berichterstattung vor paar Wochen ebenso deutlich erwähnt wurde.

So rechnete die Bahn vor, dass für geschätzte 400.000 bis 800.000 Freifahrten von Soldaten pro Jahr ein Budget von rund 38 Millionen Euro nötig wäre.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/kramp-karrenbauers-plaene-bahn-und-bundesweh...
11.08.2019


Für besonders gefragte Zugverbindungen soll es nur begrenzte Kontingente geben. Experten bei der Bahn rechnen mit 400.000 bis 800.000 Fahrten im Jahr.

In einem internen Bahn-Dokument („Neuregelung Beförderung von Soldatinnen und Soldaten der deutschen Bundeswehr“), das der "Bild am Sonntag" vorliegt, heißt es: „Geplant ist, dass das Bundesverteidigungsministerium die Anzahl voraussichtlicher Fahrten pro Jahr festlegt (,Volumen‘) und die DB dafür eine jährliche pauschale Ausgleichszahlung erhält.“

https://www.focus.de/politik/deutschland/teurer-akk-plan-bundeswehr-soldaten-sollen-gra...
28.07.2019


zum Vergleich:
Die DB befördert in ihren Fernverkehrszügen etwa 150 Millionen Fahrgäste pro Jahr.

Das Verhältnis kannst Du dann ja mal auf einen ICE übertragen. ;)

Und die Diskussionen der anderen Bahnnutzer werden zunehmen

was für Diskussionen?
Kosten der Fahrkarten der Bahn?
Mit Verlaub, das ist hier im Forum der allererste Thread überhaupt diesbezüglich.
Und worüber handeln die zig anderen Threads zuvor?
Über die drastischen Preissenkungen für die anderen Bahnnutzer mithilfe der Senkung der Mehrwertsteuer - maßgeblich ja initiiert von den gleichen Personen, der CSU.

und ein bestimmter Nutzerkreis wird eine Zugbindung nur noch als Empfehlung ansehen.

werden sie das? wieso sollten sie es? Es ist eher genau das Gegenteil zu erwarten.
welcher bestimmter Nutzerkreis sollte das sein und worin bestünde hier der Zusammenhang?

Die ZUBs, die diese Diskussionen führen müssen, tun mir jetzt schon leid...

Du machst Dir Probleme..
Du tust mir jetzt schon leid... nicht.

Die Mehrheit der Deutschen findet die Idee der Gratis-Bahnfahrt für Soldaten gut: Einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag von BamS zufolge begrüßen 74 Prozent das Vorhaben, nur 22 Prozent sind dagegen.

https://www.focus.de/politik/deutschland/teurer-akk-plan-bundeswehr-soldaten-sollen-gra...

Wenn dann die G20 Gipfelreisenden auf die Soldaten im Zug treffen gibt es sicher einen robusten Meinungsaustausch.

Wieso sollte es einen robusten Meinungsaustausch geben, was sollte das überhaupt sein?
G20 Gipfelreisenden? Demonstranten gegen G20 Gipfel u.ä.?
Wie kommst Du hier auf diese? Wieso sollten diese Berührungspunkte mit Soldaten haben? Dürfen sie gar nicht. Da sei mal sehr vorsichtig mit!

diese etwaigen Demonstranten stehen sich Polizisten gegenüber.
Diese erhalten aktuell Freifahrten der Bahn.
Jetzt komm nochmal mit Deinem robusten Meinungsaustausch. Wo findet der aktuell statt und wie sieht dieser aus?

https://community.bahn.de/questions/1731989-durfen-polizeibeamte-aller-lander-kostenlos...

Sind die Soldaten dann eigentlich schon im Dienst oder ist das Freizeit in Uniform?


BR752

Wenn die Bahnfahrt nicht während der Arbeitszeit stattfindet, dann sind sie nicht im Dienst.
Handelt es sich bei der Bahnfahrt um die Fahrt zur Kaserne hin bzw. zurück, dann wird der Soldat dieses ganz gewiss nicht als Freizeit ansehen.
Hinsichtlich der Verhandlungen ist derlei Fragestellung irrelevant.

Wenn am Kleiderschrank der Dienst beginnt bei 7h Bahnfahrt

br752 @, Montag, 12. August 2019, 23:49 (vor 63 Tagen) @ Henrik

Um mal einen Aspekt rauszunehmen.

Wenn die Bahnfahrt nicht während der Arbeitszeit stattfindet, dann sind sie nicht im Dienst.

Stimmt. Das ist eine Binsenweisheit. Die Frage bleibt: Wo beginnt die "Arbeit" und damit die Arbeitszeit?

Wenn das erst am Kasernentor ist, dann faehrt der Soldat also in der Freizeit mit Uniform im ICE. Bekommt er dann eins aufs M**l, ist das sein Privatvergnuegen und die Krankenversicherung wird fragen warum das passiert ist.

Beginnt der Dienst bei Mutti zu Hause mit dem Anziehen der Uniform, muesste noch eine Arbeitszeiterfassung (siehe auch neue EU Richtlinie) gemacht werden. Bei langen Anfahrten > 7 Stunden ist dann aber schon der Arbeitstag rum wenn er ankommt.

Handelt es sich bei der Bahnfahrt um die Fahrt zur Kaserne hin bzw. zurück, dann wird der Soldat dieses ganz gewiss nicht als Freizeit ansehen.

Was der Soldat so ansieht und was Sachlage ist entscheidet im Zweifelsfall nicht der Soldat.

Hinsichtlich der Verhandlungen ist derlei Fragestellung irrelevant.

Echt jetzt? Meinst du das wirklich?

Der Bahn soll es jetzt egal sein ob Personen im Freizeitverkehr befoerdert werden oder Soldaten im Dienst die ggf. sogar dann ein Mandat ausueben koennen? Wohl kaum.


Kauf du mal Brot und Broetchen auf dem Weg zur Arbeit und habe einen Unfall. Dann solltest du aber erklaeren koennen, dass nicht nur das Broetchen fuer die Arbeitspause gedacht ist sondern auch das Brot, sonst wird da haarklein zwischen privatem und dienstlichen Belangen unterschieden!


BR752

Wenn Kleiderbügel in der Schulter beginnt bei 70h Bahnfahrt

Henrik @, Dienstag, 13. August 2019, 00:17 (vor 63 Tagen) @ br752

Wenn am Kleiderschrank der Dienst beginnt bei 7h Bahnfahrt

hahahahahahaha,
Dein Humor hat echt was.

Um mal einen Aspekt rauszunehmen.

Wenn die Bahnfahrt nicht während der Arbeitszeit stattfindet, dann sind sie nicht im Dienst.

Stimmt. Das ist eine Binsenweisheit. Die Frage bleibt: Wo beginnt die "Arbeit" und damit die Arbeitszeit?

Die Frage stellt sich nicht, s.o.

Wenn das erst am Kasernentor ist, dann fährt der Soldat also in der Freizeit mit Uniform im ICE.

Nein, um Freizeit handelt es sich dabei nicht.

Bekommt er dann eins aufs M**l, ist das sein Privatvergnügen und die Krankenversicherung wird fragen warum das passiert ist.

aufs was?
Geschehen Unfälle mit anschließendem Arztbesuch & Ausfall etc. auf dem Weg zur Arbeitsstelle,
dann fragt die persönliche Krankenversicherung gar nichts. Die gibt weiter an die GUVV und sie übernimmt dann. Sie fragt nicht, warum etwas passiert ist, sondern wie und was für Kosten entstehen und übernimmt dann alles, nebst sämtliche Folgekosten.

Beginnt der Dienst bei Mutti zu Hause mit dem Anziehen der Uniform, müsste noch eine Arbeitszeiterfassung (siehe auch neue EU Richtlinie) gemacht werden. Bei langen Anfahrten > 7 Stunden ist dann aber schon der Arbeitstag rum wenn er ankommt.

jajajajajajaja... kkkkkkkk.
7h 70h 700h
Dein Humor hat echt was.

Handelt es sich bei der Bahnfahrt um die Fahrt zur Kaserne hin bzw. zurück, dann wird der Soldat dieses ganz gewiss nicht als Freizeit ansehen.

Was der Soldat so ansieht und was Sachlage ist entscheidet im Zweifelsfall nicht der Soldat.

gewiss. Ein Zweifel ist hier ja zweifelsohne nicht gegeben.

Hinsichtlich der Verhandlungen ist derlei Fragestellung irrelevant.

Echt jetzt? Meinst du das wirklich?
Der Bahn soll es jetzt egal sein, ob Personen im Freizeitverkehr befördert werden oder Soldaten im Dienst die ggf. sogar dann ein Mandat ausüben können? Wohl kaum.

hheehhaaaaa.. wie geil :D :D :D
Du bist köstlich, süß.
Der war super. hihihihi

Da bekommt die DB mal eben so 40 Mio € bar cash auf die Hand, ein Super Deal und Du meinst, da sei es ihr von Relevanz, ob der jeweilige Fahrgast sich bereits im Dienst befindet oder auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle?
looool. echt köstlich.

Das mit dem Inlandseinsatz der Armee.. da nochmal ein sehr dringlicher Hinweis an Dich, sehr vorsichtig mit derlei Scherzen zu sein. Der ist echt sehr übel und kommt äußerst schlecht an.

Kauf du mal Brot und Brötchen auf dem Weg zur Arbeit und habe einen Unfall. Dann solltest du aber erklären können, dass nicht nur das Brötchen für die Arbeitspause gedacht ist, sondern auch das Brot, sonst wird da haarklein zwischen privatem und dienstlichen Belangen unterschieden!

Beschreib das genau so wie das geschehen ist, da wirst Du absolut gar keine Probleme mit bekommen.

Wenn Kleiderbügel in der Schulter beginnt bei 70h Bahnfahrt

br752 @, Dienstag, 13. August 2019, 00:57 (vor 63 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von br752, Dienstag, 13. August 2019, 00:57

Da bekommt die DB mal eben so 40 Mio € bar cash auf die Hand, ein Super Deal und Du meinst, da sei es ihr von Relevanz, ob der jeweilige Fahrgast sich bereits im Dienst befindet oder auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle?
looool. echt köstlich.

Tja. Ich hoere die in der Berufsgenossenschaft auch immer lachen, wenn es um einen Wegeunfall geht. Den Imageverlust mal aussen vor gelassen.

Ausserdem bekommt es nicht "die" DB, sondern DB-FV. NV ist (soll) ausgeschlossen.

Lass gut sein.


BR752

Wenn Kleiderbügel in der Schulter beginnt bei 70h Bahnfahrt

Henrik @, Dienstag, 13. August 2019, 01:13 (vor 63 Tagen) @ br752

Da bekommt die DB mal eben so 40 Mio € bar cash auf die Hand, ein Super Deal und Du meinst, da sei es ihr von Relevanz, ob der jeweilige Fahrgast sich bereits im Dienst befindet oder auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle?
looool. echt köstlich.

Tja. Ich höre die in der Berufsgenossenschaft auch immer lachen, wenn es um einen Wegeunfall geht. Den Imageverlust mal aussen vor gelassen.

na dann hör mal.
Lachen im Sinne von Auslachen tun die nicht, die kommunizieren auf Augenhöhe, mit Empathie.

Ausserdem bekommt es nicht "die" DB, sondern DB-FV. NV ist (soll) ausgeschlossen.

ach mensch.
das weißt Du?`

nur mal so ein kleiner Hinweis: Du bist der einzige überhaupt, der das weiß, sonst ist absolut niemand auf dem Stand.

Dafür dass Du noch nicht einmal die Anzahl der Fahrten wusstest.. Respekt.

Wenn Kleiderbügel in der Schulter beginnt bei 70h Bahnfahrt

br752 @, Dienstag, 13. August 2019, 02:52 (vor 63 Tagen) @ Henrik

Ausserdem bekommt es nicht "die" DB, sondern DB-FV. NV ist (soll) ausgeschlossen.


ach mensch.
das weißt Du?`

nur mal so ein kleiner Hinweis: Du bist der einzige überhaupt, der das weiß, sonst ist absolut niemand auf dem Stand.

Dafür dass Du noch nicht einmal die Anzahl der Fahrten wusstest.. Respekt.

So stand es in der Presse.

Außerdem bestehe die Bahn darauf, dass Soldaten nur Fernverkehrszüge wie den ICE, aber keine Regionalverbindungen nutzen dürften. Diese werden meistens durch private Firmen oder regionale Tarifverbünde bedient, in deren Kontingente die Bahn nicht eingreifen kann. Nur 40 Prozent des Regionalverkehrs werden von der Bahn betrieben.

Und ich glaube sagen zu koennen, wenn DB-Fernverkehr Tickets verkauft (ausgibt), dass dann das Geld an den Bereich DB-Fernverkehr geht. Also StuS wird es ja wohl nicht gutgeschrieben bekommen und irgendwie muss ja abgerechnet werden.

Und in den ersten Berichten standen auch noch keine Zahlen zur Anzahl der Fahrten drin.

Lass es!


BR752

Wenn Kleiderbügel in der Schulter beginnt bei 70h Bahnfahrt

Henrik @, Dienstag, 13. August 2019, 03:31 (vor 63 Tagen) @ br752

Ausserdem bekommt es nicht "die" DB, sondern DB-FV. NV ist (soll) ausgeschlossen.

ach mensch.
das weißt Du?`

nur mal so ein kleiner Hinweis: Du bist der einzige überhaupt, der das weiß, sonst ist absolut niemand auf dem Stand.

Dafür dass Du noch nicht einmal die Anzahl der Fahrten wusstest.. Respekt.

So stand es in der Presse.

wo ist da jetzt der Witz?
aaahh. gut, sehr gut, super!
Da steht es genau entgegengesetzt drin zu dem wie Du es beschrieben hast, klar.
Wie bei Deinem falschen Bundeswehr-Beamten sind reich-Link, der nur auf Lehrer verwies und von reich gar nicht die Rede war.
Daher verlinkst Du hier ja auch falsch, auf die ZEIT und nicht auf das erwähnte Original, dem SPIEGEL-Artikel.
Der war auch gut, köstlich.. :D

Außerdem bestehe die Bahn darauf, dass Soldaten nur Fernverkehrszüge wie den ICE, aber keine Regionalverbindungen nutzen dürften. Diese werden meistens durch private Firmen oder regionale Tarifverbünde bedient, in deren Kontingente die Bahn nicht eingreifen kann. Nur 40 Prozent des Regionalverkehrs werden von der Bahn betrieben.

Und ich glaube sagen zu koennen

neeeeeeee, echt jetzt?
Du glaubst etwas sagen zu können? super. :D
echt köstlich

wenn DB-Fernverkehr Tickets verkauft (ausgibt), dass dann das Geld an den Bereich DB-Fernverkehr geht.

NEEEIINNNN. Witz komm raus.
wow.

DB-Fernverkehr verkauft Tickets (ausgibt)

oohhh man..
echt wirklich gut. :D :D

Also StuS wird es ja wohl nicht gutgeschrieben bekommen und irgendwie muss ja abgerechnet werden.

nee, neee.
Aber DB Netze bekommt doch was. oder die Werkstätten. Glaubst Du doch bestimmt. ;-)

Und in den ersten Berichten standen auch noch keine Zahlen zur Anzahl der Fahrten drin.

jaaaaa, Du hast es. Genau dort hast Du es gelesen.
Der war wieder super. :)

Ferndiagnose: Schoener Abend mit viel Alkohol?

br752 @, Dienstag, 13. August 2019, 04:37 (vor 63 Tagen) @ Henrik

Mal unter uns: Deine Beitraege sind kaum lesbar. Hast du was gesoffen oder was verfolgt dich eigentlich? Man kann mal einen Schluck mehr trinken, sollte dann aber entsprechend zurueckhaltend sein.

So stand es in der Presse.


wo ist da jetzt der Witz?
aaahh. gut, sehr gut, super!
Da steht es genau entgegengesetzt drin zu dem wie Du es beschrieben hast, klar.
Wie bei Deinem falschen Bundeswehr-Beamten sind reich-Link, der nur auf Lehrer verwies und von reich gar nicht die Rede war.
Daher verlinkst Du hier ja auch falsch, auf die ZEIT und nicht auf das erwähnte Original, dem SPIEGEL-Artikel.
Der war auch gut, köstlich.. :D

Was fuer falsche "Bundeswehr-Beamte"?
Wer hat das mit dem "reich" behauptet?

Bitte nuechter mal aus.

Danke


BR752

Basisaufklärung

Hustensaft @, Dienstag, 13. August 2019, 18:44 (vor 62 Tagen) @ br752

Stimmt. Das ist eine Binsenweisheit. Die Frage bleibt: Wo beginnt die "Arbeit" und damit die Arbeitszeit?

Sowohl das Bundesarbeitsgericht als auch das Bundesverwaltungsgericht haben da sehr genaue Vorstellungen ...

Wenn das erst am Kasernentor ist, dann faehrt der Soldat also in der Freizeit mit Uniform im ICE. Bekommt er dann eins aufs M**l, ist das sein Privatvergnuegen und die Krankenversicherung wird fragen warum das passiert ist.

Jein: Es zählt nicht als Arbeitszeit, wäre aber sehr wohl ein Dienstunfall (Wegeunfall), mithin also keineswegs Privatvergnügen (gilt übrigens für ganz normale Arbeitnehmer auch).

Beginnt der Dienst bei Mutti zu Hause mit dem Anziehen der Uniform, muesste noch eine Arbeitszeiterfassung (siehe auch neue EU Richtlinie) gemacht werden. Bei langen Anfahrten > 7 Stunden ist dann aber schon der Arbeitstag rum wenn er ankommt.

Falsch, siehe oben.

Handelt es sich bei der Bahnfahrt um die Fahrt zur Kaserne hin bzw. zurück, dann wird der Soldat dieses ganz gewiss nicht als Freizeit ansehen.


Was der Soldat so ansieht und was Sachlage ist entscheidet im Zweifelsfall nicht der Soldat.

Genau, siehe oben. Übrigens wird die Reisezeit zum Arbeitsplatz bei normalen Arbeitnehmern regelmäßig ebenfalls nicht als Arbeitszeit berücksichtigt.

Kauf du mal Brot und Broetchen auf dem Weg zur Arbeit und habe einen Unfall. Dann solltest du aber erklaeren koennen, dass nicht nur das Broetchen fuer die Arbeitspause gedacht ist sondern auch das Brot, sonst wird da haarklein zwischen privatem und dienstlichen Belangen unterschieden!

Selbst wenn es für die Arbeitspause gedacht ist, zählt das grundsätzlich zu den privaten Verrichtungen und der Arbeitsweg ist dafür versicherungsrechtlich unterbrochen.

Freiwillig Wehrdienstleistende verdienen z.Z. ab 837,30 EUR

Bahngenießer, Montag, 12. August 2019, 20:28 (vor 63 Tagen) @ sfn17

Freiwillig Wehrdienstleistende verdienen am Anfang 837.30 EUR pro Monat. Dazu kommen zweifellos noch die kostenlose Truppenverpflegung und die kostenlose ärztliche Versorgung. Ebenso darf man die Uniform kostenlos tragen.

Allerdings müssen die Soldaten auch viele lange Dienste und Übungen/Manöver verrichten, wo sie jeweils 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen. In der Kaserne und auf dem Feld wird man also öfters übernachten müssen, nicht nur aus finanziellen Gründen.

Ich denke, dieser Personenkreis bekommt gegenwärtig immer noch die kostenlosen Familienheimfahrten. Das wird wohl hoffentlich auch so bleiben.

Den Forumsteilnehmern, die neidisch auf die kostenlosen Familienheimfahrten sind, kann ich nur empfehlen, sich auch als freiwillig Wehrdienstleistender zu melden. Wenn Alter und Gesundheit stimmen, wird man sicherlich gerne genommen.

Freiwillig Wehrdienstleistende verdienen z.Z. ab 837,30 EUR

Power132 @, Montag, 12. August 2019, 20:35 (vor 63 Tagen) @ Bahngenießer
bearbeitet von Power132, Montag, 12. August 2019, 20:36

Mein erster Werhsold anno 2003 waren ca 274€...

Allerdings müssen die Soldaten auch viele lange Dienste und Übungen/Manöver verrichten, wo sie jeweils 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen. In der Kaserne und auf dem Feld wird man also öfters übernachten müssen, nicht nur aus finanziellen Gründen.

Außerdem ist jeder unter 25 zum Wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft verpflichtet

Den Forumsteilnehmern, die neidisch auf die kostenlosen Familienheimfahrten sind, kann ich nur empfehlen, sich auch als freiwillig Wehrdienstleistender zu melden. Wenn Alter und Gesundheit stimmen, wird man sicherlich gerne genommen.

+1

Freiwillig Wehrdienstleistende verdienen z.Z. ab 837,30 EUR

markman, Montag, 12. August 2019, 22:34 (vor 63 Tagen) @ Bahngenießer

Freiwillig Wehrdienstleistende verdienen am Anfang 837.30 EUR pro Monat. Dazu kommen zweifellos noch die kostenlose Truppenverpflegung und die kostenlose ärztliche Versorgung. Ebenso darf man die Uniform kostenlos tragen.

kommt nicht ganz hin:

13,71 € pro Tag Wehrsold
16,50 € pro Tag Wehrdienstzuschlag

=> 30,21 *30 > 837,30 EUR :-)

Mehr als 900 EUR, ich glaube, das wissen die wenigsten. Wäre doch ein Überlegung, nach dem Abitur statt Erntehelfer in Australien oder anderen wichtigen Herausforderungn wie das Verpackung von lebenswichtiger Ware bei Amazon, eher zur Bundeswehr zu gehen. Wer beim Bund war weiß, was das bedeutet hat und ich kenne niemanden, der mit Jahren Abstand nicht gesagt hat, dass der Wehrdienst eine sehr gute Erfahrung gewesen ist. Aber wir kommen ja vom Thema ab,

Gruß,
Markman

Aktueller Verdienst der freiwillig Wehrdienstleistenden

Bahngenießer, Dienstag, 13. August 2019, 19:30 (vor 62 Tagen) @ markman

Freiwillig Wehrdienstleistende verdienen am Anfang 837.30 EUR pro Monat. Dazu kommen zweifellos noch die kostenlose Truppenverpflegung und die kostenlose ärztliche Versorgung. Ebenso darf man die Uniform kostenlos tragen.


kommt nicht ganz hin:

13,71 € pro Tag Wehrsold
16,50 € pro Tag Wehrdienstzuschlag

=> 30,21 *30 > 837,30 EUR :-)

Mehr als 900 EUR, ich glaube, das wissen die wenigsten. Wäre doch ein Überlegung, nach dem Abitur statt Erntehelfer in Australien oder anderen wichtigen Herausforderungn wie das Verpackung von lebenswichtiger Ware bei Amazon, eher zur Bundeswehr zu gehen. Wer beim Bund war weiß, was das bedeutet hat und ich kenne niemanden, der mit Jahren Abstand nicht gesagt hat, dass der Wehrdienst eine sehr gute Erfahrung gewesen ist. Aber wir kommen ja vom Thema ab,

Gruß,
Markman

Stimmt nicht ganz! Genau gilt:

Zitat aus:
a) https://bundiswehr.de/verdienst-lohn-gehalt-sold-fwdl-freiwillig-wehrdienstleistender-u...
und
b) https://www.bundeswehrentdecken.de/soldatenberuf/freiwilliger-wehrdienst

Stand: Mai 2019:
1.-3. Monat:
Wehrsoldt: 11,41 EUR
Wehrdienstzuschlag: 16,50 EUR
Wehrsoldt gesamt: 837,30 EUR

4.-6. Monat:
Wehrsoldt: 12,18 EUR
Wehrdienstzuschlag: 16,50 EUR
Wehrsoldt gesamt: 860,40 EUR

7.-12. Monat:
Wehrsoldt: 12,95 EUR
Wehrdienstzuschlag: 22,50 EUR
Wehrsoldt gesamt: 1063,50 EUR

13.-18. Monat:
Wehrsoldt: 13,71 EUR
Wehrdienstzuschlag: 24,50 EUR
Wehrsoldt gesamt: 1146,30 EUR

19.-23. Monat:
Wehrsoldt: 13,71 EUR
Wehrdienstzuschlag: 26,50 EUR
Wehrsoldt gesamt: 1206,30 EUR

Im Übrigen ist die Familienheimfahrt mit der Bahn in der 2. Klasse kostenlos. Mit dem Bahnberechtigungsschein, den jeder Wehrdienstleistende erhält, besteht zusätzlich auch Anspruch auf eine Ermäßigung von 25% bei allen anderen Bahnfahrten.

Mutti: "Aus Dankbarkeit fuer den Dienst fuer uns alle"

br752 @, Dienstag, 13. August 2019, 03:06 (vor 63 Tagen) @ sfn17

Man moege das Update beachten:

Update vom 12. August 2019, 14.20 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich hinter das Vorhaben kostenloser Bahnfahrten für Soldaten gestellt. Die Kanzlerin unterstütze und begrüße diese Initiative ausdrücklich, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. „Das sind Menschen, die tagtäglich einen Dienst für uns alle leisten, und mit der kostenlosen Bahnfahrt gibt es eine Möglichkeit - es sollte nicht die einzige sein -, Anerkennung und Dankbarkeit dafür zu zeigen“, sagte Seibert.

Danke Soldaten, dass ihr freiwillig und ohne gross Geld zu bekommen eine Arbeit fuer Volk und Vaterland verrichtet ist grossartig, den Rohstoffnnchschub sichert und im Angriffsfall mutig Mecklenburg-Vorpommern verteidigt.

Ganz unten im verlinkten Beitrag gibt es noch einen Link.
Hier direkt verlinkt: Touristen irritiert: Bundeswehr-Soldaten marschieren am Brandenburger Tor auf

Toi, toi, toi


BR752

Polemik ist für die eigenen Zwecke sehr willkommen

Power132 @, Dienstag, 13. August 2019, 16:09 (vor 62 Tagen) @ br752

Ganz unten im verlinkten Beitrag gibt es noch einen Link.
Hier direkt verlinkt: Touristen irritiert: Bundeswehr-Soldaten marschieren am Brandenburger Tor auf

Bevor du hier das Ansinnen des Marsches durch Berlin für deine Anti-Regierungs Propaganda benutzt, solltest du auch verlinken, worum es bei dieser Veranstaltung geht.

Aus dem Artikel: Bundeswehr marschiert mitten in Berlin: Trauermarsch für 111 Tote im Auslandseinsatz

Dieses Ereignis hat rein gar nichts mit deinen abstrusen Theorien zu tun.

Schaum vorm Mund?

br752 @, Dienstag, 13. August 2019, 16:32 (vor 62 Tagen) @ Power132

Ganz unten im verlinkten Beitrag gibt es noch einen Link.
Hier direkt verlinkt: Touristen irritiert: Bundeswehr-Soldaten marschieren am Brandenburger Tor auf


Bevor du hier das Ansinnen des Marsches durch Berlin für deine Anti-Regierungs Propaganda benutzt, solltest du auch verlinken, worum es bei dieser Veranstaltung geht.

Wie viel Schaum hast du eigentlich vor dem Mund mir das zu unterstellen?
Da ich ein anderes Ansinnen damit verbunden habe, musste ich auch nichts verlinken.

Aus dem Artikel: Bundeswehr marschiert mitten in Berlin: Trauermarsch für 111 Tote im Auslandseinsatz

Dieses Ereignis hat rein gar nichts mit deinen abstrusen Theorien zu tun.

Schoen das du den Artikel gelesen hat.

Um es mal fuer Vollpfosten (dich natuerlich ausgenommen) zu sagen:

Die Verlinkung des Artikel sollte nur zeigen welche Wirkung deutsche Soldaten in Uniform in der Oeffentlichkeit heute haben. Mehr nicht. Der Anlass warum sie das machen spielte bei diesem Beispiel keine Rolle. Es haette auch sein koennen, dass die Weltautotag einen Panzer am Brandenburger Tor waschen oder Waffeln backen beim Kreuzberger Strassenfest.

Nimm mal ein paar Beruhigungstabletten!


BR752

Bitte alle zur Landung ansetzen

Hustensaft @, Dienstag, 13. August 2019, 19:32 (vor 62 Tagen) @ br752

Kommen wir mal zu den Fakten:
In etlichen Ländern der Welt ist die Bundeswehr aktiv, um die Interessen Deutschlands (welche auch immer das sein mögen und unabhängig davon, ob das dem Willen der Mehrheit des Volkes entspricht, es entspricht aber dem Willen der Mehrheit des vom Volk gewählten Parlaments) zu wahren.

Im Rahmen dieser Einsätze riskieren die deutschen Soldaten ihre Gesundheit und ihr Leben - und leider kommen einige nicht mehr gesund zurück, andere - noch bedauernswerter - nur noch im Sarg.

Deutschland hat eine eigene Historie, die mit Militarismus und damit auch mit Uniformen zu tun hat. Die erste Epoche im Kaiserreich führte bekanntlich in den Ersten Weltkrieg, die zweite Epoche nach einem kurzen Intermezzo der Weimarer Zeit erneut in einen Weltkrieg und mehr. Danach die Eroberung und Besatzung, die vielen Älteren nun auch nicht gerade in bester Erinnerung ist. Man kann also niemandem verdenken, wenn militärische Uniformen nicht gerade angenehme Assoziationen wecken (oft dürfte auch der eigene Wehrdienst das Bild geprägt haben), andererseits haben sich auch die Aufgaben der Bundeswehr gewandelt und eine Armee mit Bürgern in Uniform muss zwar nicht allgegenwärtig sein, sich aber auch nicht verstecken.

Offenbar Einigung auf Freifahrten für Soldaten

Power132 @, Freitag, 16. August 2019, 19:37 (vor 59 Tagen) @ sfn17

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