(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ... (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Montag, 08. Juli 2019, 19:52 (vor 75 Tagen)

Hallo.

Es geht um die Bombenentschärfung in Frankfurt, wovon auch der Fernverkehr betroffen war.

Ein Schaffner nun, vermutlich der Zugchef, soll sich einer Meldung des STERN zufolge wortwahltechnisch arg daneben benommen haben. Obwohl zu befürchten ist, dass, WENN ES SO WAR, er das vermutlich gar nicht als Problem ansieht. Angesichts der zunehmenden Durchsetzung unserer Gesellschaft mit Nazis muss es rein statistisch unter den Zugchefs ja auch welche geben. Und angesichts der kolportierten Reaktionen des Publikums befindet er sich vermutlich durchaus unter Seinesgleichen.

https://mobil.stern.de/reise/deutschland/zugfuehrer-mit-ansage-zu-bombenentschaerfung--...


Schöne bzw eher unschöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Das war klar

E 1793, Montag, 08. Juli 2019, 19:58 (vor 75 Tagen) @ Blaschke

Ich hatte die ZM bei DSO gelesen und sofort war mir klar, wer das hier kundtun wird.

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Richtig ...

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 09. Juli 2019, 15:25 (vor 74 Tagen) @ E 1793

Huhu.

Ich hatte die ZM bei DSO gelesen und sofort war mir klar, wer das hier kundtun wird.

Guck, und mir war ziemlich klar, wer sich hier wie zu Wort melden wird und wer gleich der erste ist ...


Schöne Grüße von jörg


Immerhin freue ich mich über die Einschätzungen diverser User: mal bin ich Linksradikaler, mal verortet mich wer rechts bei den Konservativen, FDP wurde mir auch schon nahegelegt. Irre. Nur als Öko hat mich noch keiner verdächtigt. Tja ...

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"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

markman, Montag, 08. Juli 2019, 19:58 (vor 75 Tagen) @ Blaschke

klar, die Gutmenschen sind empört, wenn man die Fakten nennt. Und Fakt ist und bleibt, dass Bomben auf Frankfurt, Hannover, Dresden, usw. geworfen worden sind und zwar auf die Zivlbevölkerung. Punkt und aus. Dass Bomben von Deutschen auf Städte im Ausland geworfen wurden, wird dadurch nicht bestritten.

Wer sich hier echauffiert, hat ne Meise, um es mal auf den Punkt zu bringen. Einfach mal die Klappe halten und sich wichtigeren Dingen kümmern.

Markman

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

ICE1223-Limburg ⌂ @, Montag, 08. Juli 2019, 20:05 (vor 75 Tagen) @ markman

klar, die Gutmenschen sind empört, wenn man die Fakten nennt. Und Fakt ist und bleibt, dass Bomben auf Frankfurt, Hannover, Dresden, usw. geworfen worden sind und zwar auf die Zivlbevölkerung. Punkt und aus. Dass Bomben von Deutschen auf Städte im Ausland geworfen wurden, wird dadurch nicht bestritten.

Wer sich hier echauffiert, hat ne Meise, um es mal auf den Punkt zu bringen. Einfach mal die Klappe halten und sich wichtigeren Dingen kümmern.

Leider ist man in der heutigen Zeit dann ein Nazi, ich hoffe das ist dir klar?

Fakten interessieren Gutmenschen nicht...

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"I wanna catch a f*cking Train sometimes"

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

Destear @, Berlin, Montag, 08. Juli 2019, 22:58 (vor 74 Tagen) @ ICE1223-Limburg

Wer von „Gutmenschen“ spricht sollte sich nicht zu sehr wundern, dass derlei Vorwürfe gegen einen erhoben werden.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

Christian_S, Dienstag, 09. Juli 2019, 09:41 (vor 74 Tagen) @ Destear

Wer von „Gutmenschen“ spricht sollte sich nicht zu sehr wundern, dass derlei Vorwürfe gegen einen erhoben werden.

Dieser Begriff hat es nicht umsonst in diecWahl zum Unwort des Jahres geschafft vor wenigen Jahren.

Auch wenn ich solche Kategorisierungen nicht mag, so kommen vor allem von jenen "Gutmenschen" doch oft Katalogisierungen anderer Menschen, meist ganz schnell in die rechte Ecke.

Der Begriff kommt ja daher, das diese Leute glauben, mit Menschlichkeit und "gut sein" die Probleme der Gesellschaft gelöst zu haben. Jedoch sind sie gegenteiligen Argumenten meist gar nicht offen und haben oft auch gar keinen Schimmer von den Problemen im Detail bzw was es nach sich zieht. Da sie sich damit aber gar nicht beschäftigen wollen, sondern einfach nur die eigene Seele rein waschen, ergab sich halt dieser Begriff "Gutmensch".

Zum eigentlichen Thema:

Die Ansage des Zf war sehr unglücklich gewählt. Das ein Krieg vom Ausmaß des 2. Weltkrieg nunmal auch zivile Opfer fordert ist unvermeidlich, leider.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

fbettker, Dienstag, 09. Juli 2019, 15:25 (vor 74 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von fbettker, Dienstag, 09. Juli 2019, 15:30

Wer von „Gutmenschen“ spricht sollte sich nicht zu sehr wundern, dass derlei Vorwürfe gegen einen erhoben werden.


Dieser Begriff hat es nicht umsonst in diecWahl zum Unwort des Jahres geschafft vor wenigen Jahren.

Auch wenn ich solche Kategorisierungen nicht mag, so kommen vor allem von jenen "Gutmenschen" doch oft Katalogisierungen anderer Menschen, meist ganz schnell in die rechte Ecke.

Nöö. Eher ist es doch so, dass "Gutmensch" selber eine Katalogisierung ist. Und dann wunderst du dich, wenn diese titulierten Gutmenschen mal mit ebenso schwachsinnigen Katalogisierungen (Nazi usw.) antworten?


Der Begriff kommt ja daher, das diese Leute glauben, mit Menschlichkeit und "gut sein" die Probleme der Gesellschaft gelöst zu haben. Jedoch sind sie gegenteiligen Argumenten meist gar nicht offen und haben oft auch gar keinen Schimmer von den Problemen im Detail bzw was es nach sich zieht. Da sie sich damit aber gar nicht beschäftigen wollen, sondern einfach nur die eigene Seele rein waschen, ergab sich halt dieser Begriff "Gutmensch".

Woher der Begriff kommt und wie er gebraucht wird? Wikipedia klärt auf:

"Gutmensch ist eine Bezeichnung, die häufig als ironisch, sarkastisch, gehässig oder verachtend gemeinte Verunglimpfung von Einzelpersonen, Gruppen oder Milieus („Gutmenschentum“) genutzt wird. Diesen wird aus Sicht der Wortverwender ein übertriebener, äußere Anerkennung heischender Wunsch des „Gut-sein“-Wollens in Verbindung mit einem moralisierenden und missionierenden Verhalten und einer dogmatischen, absoluten, andere Ansichten nicht zulassenden Vorstellung des Guten unterstellt. In der politischen Rhetorik wird „Gutmensch“ als Kampfbegriff verwendet."

Sorry, aber die Aussage "Jedoch sind sie gegenteiligen Argumenten meist gar nicht offen und haben oft auch gar keinen Schimmer von den Problemen im Detail bzw was es nach sich zieht." passt doch eher auf die Verwender des Begriffes "Gutmensch" als auf die so titulierten Personen. Es sind doch nicht die sog. "Gutmenschen", die massenhaft Fake-News im Netz verbreiten.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

Christian_S, Dienstag, 09. Juli 2019, 15:35 (vor 74 Tagen) @ fbettker

Nöö. Eher ist es doch so, dass "Gutmensch" selber eine Kategorisierung ist. Und dann wunderst du dich, wenn diese titulierten Gutmenschen mal mit ebenso schwachsinnigen Kategorisierungen (Nazi usw.) antworten?

Umgekehrt wird ein Schuh draus! Der Begriff Gutmensch brachte es im Zuge der Flüchtlingswelle über die sozialen Netzwerke und Medien zu seiner heutigen Bekanntheit bzw Nutzungshäufigkeit. Die Kategorisierung von Menschen auch nur leichten Nationalgefühls sofort und ohne Diskussion in die rechte Ecke ist wesentlich älter.

Neu an der ganzen Sache ist der daraus entstandene tiefe Riss in der Gesellschaft. Sofortige Kategorisierung und Populismus von beiden Seiten führen leider dazu, dass jeder den anderen verdächtigt und normales Reden nicht mehr möglich ist.

Ich hab leider auch im eigenen Bekanntenkreis solche Beispiele und es ist schade, wohin die Leute sich entwickeln.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

fbettker, Dienstag, 09. Juli 2019, 16:03 (vor 74 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von fbettker, Dienstag, 09. Juli 2019, 16:06

Das würde stimmen, wenn sich der Begriff "Gutmensch" nur eine Reaktion darauf wäre, dass bestimmte Menschen mit nicht mainstreamingartigen Ansichten (die vielleicht noch vor einigen Jahren/Jahrzehnten als streng konservativ galten) als Nazis bezeichnet werden.

Aber leider wird der Begriff inzwischen in vielen anderen politischen Bereichen gebraucht. So ist man für viele gleich ein Gutmensch, wenn man der einhelligen Ansicht (fast) aller Klimaforscher und Wissenschaftler folgt, dass in Sachen Klimapolitik uns nur noch radikale Lösungen helfen.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

Christian_S, Dienstag, 09. Juli 2019, 16:10 (vor 74 Tagen) @ fbettker

Das würde stimmen, wenn sich der Begriff "Gutmensch" nur eine Reaktion darauf wäre, dass bestimmte Menschen mit nicht mainstreamingartigen Ansichten (die vielleicht noch vor einigen Jahren/Jahrzehnten als streng konservativ galten) als Nazis bezeichnet werden.

Aber leider wird der Begriff inzwischen in vielen anderen politischen Bereichen gebraucht. So ist man für viele gleich ein Gutmensch, wenn man der einhelligen Ansicht (fast) aller Klimaforscher und Wissenschaftler folgt, dass in Sachen Klimapolitik uns nur noch radikale Lösungen helfen.

Sicher ufert das auch oft aus, da gebe ich Dir recht. Trotzdem ist es ein beidseitiger "Trend", nicht mehr miteinander zu reden, sondern sich nur noch gegenseitig zu diffarmieren. Da ist keine Seite besser als die andere und das ist wirklich gefährlich für die Zukunft der Gesellschaft.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

fbettker, Montag, 15. Juli 2019, 12:56 (vor 68 Tagen) @ Christian_S

Das würde stimmen, wenn sich der Begriff "Gutmensch" nur eine Reaktion darauf wäre, dass bestimmte Menschen mit nicht mainstreamingartigen Ansichten (die vielleicht noch vor einigen Jahren/Jahrzehnten als streng konservativ galten) als Nazis bezeichnet werden.

Aber leider wird der Begriff inzwischen in vielen anderen politischen Bereichen gebraucht. So ist man für viele gleich ein Gutmensch, wenn man der einhelligen Ansicht (fast) aller Klimaforscher und Wissenschaftler folgt, dass in Sachen Klimapolitik uns nur noch radikale Lösungen helfen.


Sicher ufert das auch oft aus, da gebe ich Dir recht. Trotzdem ist es ein beidseitiger "Trend", nicht mehr miteinander zu reden, sondern sich nur noch gegenseitig zu diffarmieren. Da ist keine Seite besser als die andere und das ist wirklich gefährlich für die Zukunft der Gesellschaft.

Tja, es kam, wie es kommen musste:

Rechte Schwachmaten haben diejenige, die die Durchsage auf Facebook öffentlich gemacht hat, sie dort auf Übelste beleidigt. Und ein AfD-Politiker macht natürlich mit.

Für F. hat die Kritik an der Durchsage nun aber schlimme Folgen. Rechte Facebook-Nutzer haben die Frau schon unter ihrem ursprünglichen Facebook-Post beschimpft. Auch in privaten Nachrichten bezeichnen Nutzer F. als „Denunziantin“ oder als „Dreckzecke“, wie sie der taz erzählt.

Sie würde „das Andenken an Hunderttausende unschuldige Opfer des Bombenkrieges“ beschmutzen. Einige würden ihr mit Gewalt drohen. F. habe Angst wegen er Nachrichten an sie.

Auch ein AfD-Mann mischt bei der Stimmung gegen F. mit. Gunnar Lindemann von der AfD-Berlin schreibt auf Facebook: „Der alliierte Bombenterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung ist eine historische Tatsache und dessen Erwähnung kann insoweit kein „politisches Statement“ sein. Im Übrigen zeigt sich hier einmal mehr die Doppelmoral des linken Möchtegern-Establishments“.


https://www.derwesten.de/panorama/deutsche-bahn-entsetzen-ueber-durchsage-im-ice-nun-ko...

Siehe auch hier: http://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&id=571616

Sorry, aber Diffamierungen auf diese Art und Weise sehe ich von "linker Seite" nicht. Man sieht doch auch im Bundestag, welcher Stil eingetreten ist, seitdem die AfD dort vertreten ist. Bei den LINKEN (ich meine die Partei) sehe ich diesen Sittenverfall nicht. Und auch die Art und Weise, wie AfD-Anhänger z.B. die Bundeskanzlerin oder andere Spitzenpolitiker teilweise übelst beleidigen, sehe ich von Seiten von Anhängerin z.B. der Grünen oder der LINKEN nicht.

Das heißt übrigens nicht, dass ich mit den politischen Vorstellungen der LINKEN irgendwie übereinstimme - ich stelle nur fest, dass das WIE (und nicht das WAS), also der Stil wie man miteinander umgeht, durch die Anhänger rechts neben der CDU/CSU im Niveau deutlich gesunken ist.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 15. Juli 2019, 13:17 (vor 68 Tagen) @ fbettker

Was erwartest du von denen? Sei doch mal ehrlich.

Übrigens, wenn du es direkt ansprichst, militante Linksextreme wird es auch geben, die sollte man nicht verharmlosen. Da hat keiner eine weiße Weste, wenn es um die Extremen geht.

Allerdings werde ich mich auch nicht weiter zum Whataboutism hinreißen lassen; was solche Typen da machen, geht auf keine Kuhhaut, ich finde, es sollte tatsächlich mehr gegen diesen sinnlosen Hass im Netz getan werden.

Ändert aber nichts daran, dass es bei solchen Themen immer 2 Seiten gibt. Dass gerade die, die am ehesten davon profitieren können, es nichtmal draufhaben... tja, das ist halt eines der Unzulänglichkeiten des dortigen Millieus.

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fbettker, Montag, 15. Juli 2019, 13:59 (vor 68 Tagen) @ J-C
bearbeitet von fbettker, Montag, 15. Juli 2019, 13:59

Was erwartest du von denen? Sei doch mal ehrlich.

Übrigens, wenn du es direkt ansprichst, militante Linksextreme wird es auch geben, die sollte man nicht verharmlosen. Da hat keiner eine weiße Weste, wenn es um die Extremen geht.

Allerdings werde ich mich auch nicht weiter zum Whataboutism hinreißen lassen; was solche Typen da machen, geht auf keine Kuhhaut, ich finde, es sollte tatsächlich mehr gegen diesen sinnlosen Hass im Netz getan werden.

Ändert aber nichts daran, dass es bei solchen Themen immer 2 Seiten gibt. Dass gerade die, die am ehesten davon profitieren können, es nichtmal draufhaben... tja, das ist halt eines der Unzulänglichkeiten des dortigen Millieus.

Natürlich gibt es militante Linksextreme, aber es gibt (laut Polizeilicher Kriminalstatistik) wesentlich weniger Hasskriminalität von linker Seite als von rechter Seite - https://www.volksverpetzer.de/glosse/hasskriminalitaet/ - und auf Facebook, Twitter und Co. hetzten halt fast nur die Rechten.

Die Linksextremisten spielen halt sowohl quantitativ als auch qualitativ nicht so eine große Rolle.

Das ist ja nicht nur in Deutschland so. In den USA gibt es in der Demokratischen Partei auch linke Ideologen, aber die Hasstiraden in den sozialen Netzwerken kommen fast ausschließlich von Trump und Co.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 15. Juli 2019, 15:30 (vor 68 Tagen) @ fbettker
bearbeitet von J-C, Montag, 15. Juli 2019, 15:30

Da können wir froh drum sein, dass es nicht noch mehr Probleme gibt, aber im Kern sicher wahr. Andererseits würde ich kaum daraus ableiten, dass das eine Extreme irgendwie besser als das andere ist. Außerdem muss man auch sich die Frage stellen, ob die Gewalt aus dem Gedankengut stammt, oder man ohnehin randalieren will und sich sein Motiv (unterbewusst) zusammenschustert. Das gilt für so ziemlich jegliche Form der Gewalt. Manchmal schnappt man sich einfach nur einen Rahmen als Ausrede, ist ja wie beim Fußball.

Gewalt scheint bei einigen emotionale Befriedigung hervorzurufen. Für sowas beraucht es nicht unbedingt eine Ideologie, doch kann sie freilich hilfreich sein. In erster Linie, weil dort schon andere das Denken für einen übernommen haben und man dadurch sein Hirn da ausschalten kann :P

Aber genug Philosophie meinerseits. :'D

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+1

idle2, Jenseits des FVs, Dienstag, 09. Juli 2019, 10:38 (vor 74 Tagen) @ markman

- kein Text -

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Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein.

Vermischung von unterschiedlichen Fakten

Power132 @, Dienstag, 09. Juli 2019, 15:49 (vor 74 Tagen) @ markman
bearbeitet von Power132, Dienstag, 09. Juli 2019, 15:52

Du vermischt hier zu viel mit einander was so nicht zu ein ander gehört. Da ist zum einen der zum Kampfbegriff gewordenen Gutmensch. Laut Definition dient diese Begrifflichkeit der Abwertung der Meinung eines anderen. Aufgekommen ist das der "Gutmensch" in der Flüchtlingsdebattte größtenteils vom mehr oder weniger rechten Rand. Nur hat die Flüchltingsdebatte mit dem Thema hier nix tun. Du weitest den Begriff also schon mal aus. Hier sind wir aber über "das wird man doch noch sagen dürfen" weit hinaus. Was hier teilweise zu hören ist, wird nicht mehr vom Art 5 GG gedeck und geht schnell in Volksverhetzung und Beleidungen über.

Zum anderen darf Kritik durchaus sein, so lange sie sachlich bleibt und keinen von welcher Seite auch immer diskredtiert oder mundtot zum machen versucht. Der Begriff Gutmensch geht aber genau in diese Richtung - Diskreditierung von andersdenkenden.

Leider verschwimmen auf Grund mehr oder weniger starker Ressentiments die Grenzen zwischen dem was man als scharfe Kritik bezeichnet und dem was so schön als Detuschtümelei und Rechtsnational/-konservativ gilt.
Die Entwicklung wie schnell das ganze abdriften kann, sieht man an der letzten Kontraste Sendung (Videolink). Diese Entwicklung hat sich bereits abgekoppelt und driftet in eine Richtung die sicher keiner von uns will.

Und ganz schnell befindet man sich in einer Opferrolle (das wie oben schon erwähnte) "das wird man doch noch sagen dürfen" und rechtfertigt so lapidar (fast schon verharmlosend) wie in Dresden dei PEGIDA Anhänger einen Mord, der ducch nichts gerechtfertigt ist.

Übringes muss ich im Diskurs mit linken Theorien weniger um Leib und Leben fürchten als im Diskurs mit Rechts. Man muss sich nur mal die Situation in Dortmund-Dorstfeld anschauen, wo es Bereiche gibt, die der Otto-Normal-Bürger regelrecht meidet und umgeht.

Zustimmung Power132. Zum Thema Fakten, OT

Freifahrtensammler, Mittwoch, 10. Juli 2019, 00:39 (vor 73 Tagen) @ Power132
bearbeitet von Freifahrtensammler, Mittwoch, 10. Juli 2019, 00:42

Meiner Meinung nach war es Görings Luftwaffe, die spätestens mit ihrem Angriff auf Coventry Ende 1940 die Idee des "moral bombings" unter dem militärischen Decknamen "Mondscheinsonate" aufgebracht hat. Das zog sich dann wie ein roter Faden durch die NS-Propaganda. Noch 1945 versuchte man so, die "Volksgemeinschaft" durch den Einsatz der "Vergeltungswaffe 2" gegen den Großraum London bei der Fahne zu halten.

Anders gesagt: Wenn man die Bombardierung deutscher Großstädte mit "unschuldigen Einwohnern" durch die Allierten kritisiert, sollte zumindest konsens sein, dass die "unschuldige Bevölkerung" Berlins in sehr großer Zahl den "GröFaZ" noch Mitte 1940 nach dem Westfeldzug - inkl. der dazugehörigen Bombardierung der Innenstadt Rotterdams - mit einem Blumenmeer empfing. Die Bilder der Freude waren echt und sprachen für sich. Da hatte der Propaganda-Sprecher Harry Giese tatsächlich mal für ein paar Minuten Sendepause. Die Zweifel am "Endsieg" begannen erst Mitte 1941 mit dem Russlandfeldzug wieder zu wachsen und wurden nach Stalingrad schließlich durch die absolute Luftherrschaft der Allierten in den Jahren 1944 und 1945 für jedermann greifbar. Da half alles goebbelsche "Unsere Mauern brechen, aber unsere Herzen nicht"-Gelaber nix. Der Drobs war für jeden sichtbar gelutscht. Zum Schluss wollte dann natürlich (fast) niemand mehr den Werwolf spielen. Nachzulesen in den damals geheimen Lageberichten des SD.

Wie hoch der Beitrag der Flächenbombardements deutscher Städte zum militärischen Sieg der Allierten letztlich war, ist tatsächlich hoch umtritten. Ob es moralisch gerechtfertigt war, natürlich auch. Darüber kann und sollte gestritten werden. Wer aber dabei den Kontext vergisst, der hat aus der Geschichte nur wenig gelernt und ist verdammt, sie zu wiederholen.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

ICE-TD, Montag, 08. Juli 2019, 20:00 (vor 75 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von ICE-TD, Montag, 08. Juli 2019, 20:02

Ich würde jemanden wegen solch einer Aussage nicht gleich als Nazi abstempeln, das es auch ein Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung war ist unbestritten und wir Gedenken ja auch jährlich der Opfer in Dresden z.B. die bei diesen Bombenangriffen und dem folgenden Feuer ums Leben kamen. Das der Krieg von Deutschland ausging und es sehr viele Greueltaten von deutscher Seite aus gab ist klar und das die Bombenangriffe auch eine Reaktion darauf waren auch, aber das rechtfertigt nicht alles.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

GibmirZucker @, Göding, Montag, 08. Juli 2019, 20:14 (vor 75 Tagen) @ Blaschke

An sich wird er mit den Fakten Recht haben, da es durchaus wahrscheinlich ist, dass
1. Es eine US- oder britische Bombe war
2. Bei der Bombardierung es um eine Fläche Bombardierung gehandelt hat, welche die zivile Infrastruktur zum Ziel hatte
3. Die Opfer zum Teil unschuldig waren, da die Bomben auch Regimegegner und Parteilose, vielleicht sogar Zwangsarbeiter und von den Nazis verfolgte Etnien getroffen haben.

Nicht Recht hätte der Zugbegleiter, wenn
1. Es eine deutsche Bombe war
2. Der Angriff z.B. explizit einer Parteizentrale oder SS-Kaserne galt

An sich ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass er Recht hat. Ob man bei Begründung von Unregelmäßigkeiten derart ins Detail gehen soll, ist eine andere Frage. Jedenfalls ist die Antwort der DB totaler Schwachfug - da hat der Zufallsgenerator wohl wieder die Textbausteine gemischt.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

Henrik @, Montag, 08. Juli 2019, 23:38 (vor 74 Tagen) @ GibmirZucker

An sich wird er mit den Fakten Recht haben, da es durchaus wahrscheinlich ist, dass
1. Es eine US- oder britische Bombe war
2. Bei der Bombardierung es um eine Fläche Bombardierung gehandelt hat, welche die zivile Infrastruktur zum Ziel hatte
3. Die Opfer zum Teil unschuldig waren, da die Bomben auch Regimegegner und Parteilose, vielleicht sogar Zwangsarbeiter und von den Nazis verfolgte Etnien getroffen haben.

Nicht Recht hätte der Zugbegleiter, wenn
1. Es eine deutsche Bombe war
2. Der Angriff z.B. explizit einer Parteizentrale oder SS-Kaserne galt

eine amerikanische 500 kg Bombe

Flächenbombardierung kann sein, gab es in Frankfurt einige, der Ort spricht aber eher eine andere Sprache.
Frankfurt-Ostend war geprägt von der jüdischen Bevölkerung.
In Fundortnähe befand sich die Großmarkthalle & Bahnhof Großmarkthalle.
Ab Oktober 1941 verwendeten die Nationalsozialisten die Kellerräume der Großmarkthalle als Sammelpunkt und den Güterbahnhof zur Deportation jüdischer Männer, Frauen und Kinder aus Frankfurt und Umgebung. Diese Transporte aus dem Güterbahnhof der Großmarkthalle – zumeist in das KZ Theresienstadt – spielten eine bedeutende Rolle bei dem Völkermord innerhalb der Vernichtungsmaschinerie des Holocaust. Insgesamt wurden in 10 größeren und 18 kleineren Transporten bis Februar 1945 über 11.000 Menschen deportiert


Bei den Luftangriffen auf Frankfurt kamen nach amtlichen Statistiken insgesamt 5559 Menschen ums Leben, darunter 4822 Frankfurter, aber auch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Im Vergleich dazu fielen während des Krieges über 18.000 Frankfurter als Soldaten an der Front oder starben im Lazarett; über 11.000 Frankfurter Juden wurden deportiert und ermordet. Die genaue Zahl der in Frankfurt eingesetzten und ums Leben gekommenen Zwangsarbeiter ist nicht bekannt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Frankfurt_am_Main#Luftkriegsopfer

An sich ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass er Recht hat. Ob man bei Begründung von Unregelmäßigkeiten derart ins Detail gehen soll, ist eine andere Frage.

es darf doch sehr bezweifelt werden, dass der Schaffner überhaupt über diese Details Bescheid wusste
und vor allem hätte er bei einer deutschen Bombe einen entsprechenden Kommentar gewiss unterlassen.
Zur selben Zeit wurde in Gießen eine deutsche Fliegerbombe gefunden, dort auch entsprechend evakuiert.

Jedenfalls ist die Antwort der DB totaler Schwachfug - da hat der Zufallsgenerator wohl wieder die Textbausteine gemischt.

Kulturelle Vielfalt, Offenheit, Toleranz und Respekt sind Grundwerte der Deutschen Bahn. Rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen widersprechen diesen Unternehmenswerten.

https://www.facebook.com/DBPersonenverkehr/posts/2312223938813534

ganz im Gegenteil, die DB distanziert sich hiermit mit aller Deutlichkeit von dem entsprechenden Kommentar des Mitarbeiters
und das geht nun weiter seinen Lauf,


"Klar ist aber, dass sie weder unseren Vorgaben entspräche noch die Meinung des Unternehmens Deutsche Bahn repräsentieren würde", heißt es in dem entsprechenden Statement. Die Bahn werde dem Fall nachgehen und mit dem Personal an Bord des Zuges sprechen und dann arbeitsrechtliche Schritte prüfen. "Sollte die Ansage tatsächlich so erfolgt sein, bitten wir unsere Reisenden um Entschuldigung."

Danke Henrik, damit ist alles gesagt.

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Dienstag, 09. Juli 2019, 00:24 (vor 74 Tagen) @ Henrik

- kein Text -

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

GibmirZucker @, Göding, Dienstag, 09. Juli 2019, 07:53 (vor 74 Tagen) @ Henrik

Bis auf den letzten Abschnitt würde ich dir ja sehr gerne Recht geben. Aber die Antwort der Bahn ist Unsinn. Kulturelle Vielfalt, Offenheit - was hat das mit dem Fall zu tun? Eine amerikanische Fliegerbombe würde ich an sich ungern als kulturelle Vielfalt bezeichnen. Und Fremdenfeindlichkeit und Rassismus? Wo, wie?

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

ICE-TD, Dienstag, 09. Juli 2019, 08:03 (vor 74 Tagen) @ GibmirZucker

Bis auf den letzten Abschnitt würde ich dir ja sehr gerne Recht geben. Aber die Antwort der Bahn ist Unsinn. Kulturelle Vielfalt, Offenheit - was hat das mit dem Fall zu tun? Eine amerikanische Fliegerbombe würde ich an sich ungern als kulturelle Vielfalt bezeichnen. Und Fremdenfeindlichkeit und Rassismus? Wo, wie?

Weil er in den Augen der Linksextremisten hier im Forum ein Nazi ist und diese sind bekanntlich rassistisch und fremdenfeindlich.
Ich habe hier mit Absicht den Begriff Linksextremist verwendet denn genauso einfach und polemisch haben es sich hier einige gemacht und jemanden sofort zum Nazi abgestempelt.

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J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 09. Juli 2019, 08:23 (vor 74 Tagen) @ ICE-TD

Und dann wundern sie sich, wenn Bauernfänger wie die AfD oder Pegida so hohen Zulauf haben.

Sowas kann man doch wunderbar verwerten. Frei nach dem Motto: Seht her, diese "aufgeklärten Intellektuellen" bezeichnen jeden, der ihnen nicht konform ist, als Nazis. Das sind dann genau die Passagen, die sich die entsprechenden Leute besonders gerne herausgreifen, weil sie sehr schön ihren Standpunkt unterstreichen.

Ich finde, wir sollten den Rechten hier nicht noch mehr Futter geben, als dass sie es ohnehin schon kriegen...

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ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Dienstag, 09. Juli 2019, 08:24 (vor 74 Tagen) @ ICE-TD

Er ist bestimmt kein Nazi, aber die Wortwahl war durchaus unglücklich. Meiner Meinung tut es hier eine mündliche Ermahnung vom Gruppenleiter und gut ist.

Arbeitsrechtliche Konsequenzen muss man hier nun wirklich nicht draus ziehen.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

ICE-TD, Dienstag, 09. Juli 2019, 08:33 (vor 74 Tagen) @ ICETreffErfurt

Er ist bestimmt kein Nazi, aber die Wortwahl war durchaus unglücklich. Meiner Meinung tut es hier eine mündliche Ermahnung vom Gruppenleiter und gut ist.

Arbeitsrechtliche Konsequenzen muss man hier nun wirklich nicht draus ziehen.

So würde ich das auch sehen.

+1

Christian_S, Dienstag, 09. Juli 2019, 09:42 (vor 74 Tagen) @ ICE-TD

- kein Text -

+2

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 09. Juli 2019, 09:50 (vor 74 Tagen) @ Christian_S

- kein Text -

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+3

E 1793, Dienstag, 09. Juli 2019, 10:16 (vor 74 Tagen) @ J-C

- kein Text -

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+4

mdln @, Dienstag, 09. Juli 2019, 10:41 (vor 74 Tagen) @ E 1793

- kein Text -

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Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 09. Juli 2019, 11:16 (vor 74 Tagen) @ ICE-TD

"Das der Krieg von Deutschland ausging und es sehr viele Greueltaten von deutscher Seite aus gab ist klar und das die Bombenangriffe auch eine Reaktion darauf waren auch, aber das rechtfertigt nicht alles."

Wie aber willst Du ein fanatisch brutal rücksichtsloses Terrorregime stoppen, wenn nicht mit Gegengewalt? Ein Regime, das schon zig Länder überfallen hat, seit Jahren Mordfabriken betreibt und sich durch nichts beeindrucken lässt?

Etwa mit weiteren Depeschen, Protestnoten und öffentlicher Empörung? Ich weiß um das elende Leid der Bevölkerungen. Aber die braune Soße ist auch aus weiten Teilen der deutschen Bevölkerung heraus entstanden.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

Christian_S, Dienstag, 09. Juli 2019, 12:00 (vor 74 Tagen) @ Alibizugpaar

Wie aber willst Du ein fanatisch brutal rücksichtsloses Terrorregime stoppen, wenn nicht mit Gegengewalt? Ein Regime, das schon zig Länder überfallen hat, seit Jahren Mordfabriken betreibt und sich durch nichts beeindrucken lässt?

Etwa mit weiteren Depeschen, Protestnoten und öffentlicher Empörung? Ich weiß um das elende Leid der Bevölkerungen. Aber die braune Soße ist auch aus weiten Teilen der deutschen Bevölkerung heraus entstanden.

Zustimmung. Es sagt sich so leicht, nur die gegnerische Armee zu attackieren, die Zivilbevölkerung aber zu schonen. Das gelingt auch heutzutage oft nicht (siehe Afghanistan, Irak ...), sodass es mit der damaligen Technik erstrecht ein Unding war. Zumal in Großräumen wie Frankfurt nicht wenige Rüstungsbetriebe existierten, die für den Krieg arbeiteten und somit natürlich interessante Ziele für die Alliierten waren. Wer arbeitete dort vor allem? Zivilisten und Zwangsarbeiter ...

(ZM:) Zugführer mit Nazi-Jargon ...

Henrik @, Donnerstag, 11. Juli 2019, 02:36 (vor 72 Tagen) @ GibmirZucker

Bis auf den letzten Abschnitt würde ich dir ja sehr gerne Recht geben. Aber die Antwort der Bahn ist Unsinn. Kulturelle Vielfalt, Offenheit - was hat das mit dem Fall zu tun? [...] Und Fremdenfeindlichkeit und Rassismus? Wo, wie?

die öffentlich getätigte Aussage des Mitarbeiters der Deutschen Bahn findet so dermaßen einseitig bewusst und deutlich ausgesprochen im Öffentlichen Raum gewiss ausschließlich nur von rechtsextremistischen Personen statt (bzw. entsprechende Sympathisanten / Mitläufer).
Mit diesem Verdacht ist nun die DB konfrontiert.
Da hat sie sofort unumgänglich nichts anderes zu tun als sich klar & deutlich unmissverständlich von derlei zu distanzieren und zwar mit:

Kulturelle Vielfalt, Offenheit, Toleranz und Respekt sind Grundwerte der Deutschen Bahn. Rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen widersprechen diesen Unternehmenswerten.


vgl.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article226432897/ICE-stoppt-wegen-Bombe-Nazi-Vorw...

https://www.heise.de/tp/features/Rechter-Shitstorm-nach-Nazi-Durchsage-im-ICE-4467647.html

Ansage war nicht korrekt.

ktmb @, iOS, Montag, 08. Juli 2019, 20:23 (vor 75 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von ktmb, Montag, 08. Juli 2019, 20:27

So etwas gehört nicht in eine Ansage des Zugpersonals, weil das einfach zu weit geht. Dem "Flügel" werden solchen Ansagen sicherlich Freude bereiten im Sinne der "neuen" Erinnerungskultur.
Bei einer Privatbahn gab es einmal folgenden Spruch aus dem "Führerhaus": "Jawoll mein Fxxxxx" --> Da das Mikro noch angeschaltet war, durften ca. 600 Mitreisende diesem Spruch lauschen.

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+1

martin.elsner, Montag, 08. Juli 2019, 20:37 (vor 75 Tagen) @ ktmb

Das schlimme ist das heute dann wieder alle Rumjammern warum man dann gleich die Nazikeule schwingt. Und im Endeffekt läßt man sowas dann durchgehen. Es ist schon zu "normal" geworden, solche oder ähnlich Sprüche zu bringen. Ein paar Empören sich, den meisten ist es egal. Und folgen hat es keine.

Sehe das etwas anders.

MC_Hans @, 8001376, Montag, 08. Juli 2019, 21:49 (vor 75 Tagen) @ martin.elsner
bearbeitet von MC_Hans, Montag, 08. Juli 2019, 21:50

Das schlimme ist das heute dann wieder alle Rumjammern warum man dann gleich die Nazikeule schwingt. Und im Endeffekt läßt man sowas dann durchgehen. Es ist schon zu "normal" geworden, solche oder ähnlich Sprüche zu bringen. Ein paar Empören sich, den meisten ist es egal. Und folgen hat es keine.

Welche Folgen sollte es denn haben?

Leute, die sowas sagen, haben vielleicht manches nicht verstanden.

Wird das aber nun sanktioniert, bin ich mir ziemlich sicher, dass das Rumjammern, wie Du es nennst, wieder zunimmt und die Aggressionen sich neue, unschöne Wege suchen.

Versteh mich nicht falsch, ich bin im vorliegenden Fall auch voll und ganz der Meinung, dass hier jemand seine Kompetenzen gewaltig überschritten hat. Aber man sollte es auch nicht zu hoch hängen.

Viele Grüße,
Hans

PS: Hier in Darmstadt haben die Straßenbahnfahrer eine Klingel unter der Haube, die immer bei Abfahrt an der Station einmal und ansonsten während der Fahrt zur Fußgängerwarnung eingesetzt wird. Manche Fahrer machen davon sehr rege Gebrauch. Ein Freund sagte daraufhin zu mir, so sei das, wenn man den Leuten auf einmal eine Macht gäbe, mit der sie nicht so recht umgehen könnten. Dem einen die Klingel, dem anderen das Mikro...

Sehe das etwas anders.

brandenburger, Perleberg, Montag, 08. Juli 2019, 22:43 (vor 75 Tagen) @ MC_Hans

Leute, die sowas sagen, haben vielleicht manches nicht verstanden.

Nein, Leute die so etwas sagen plappern Nazisprache nach. Wenn das ein angetrunkener Nachbar macht, ist es schlimm genug, aber wenn es sich ein DB-Mitarbeiter über die Lautsprecheranlage so äußert, darf es nicht geduldet werden.

Selbstverständlich trafen die Bombenangriffe die Zivilbevölkerung, wovon die allermeisten nicht schuldig waren. Meine Mutter war 12 bei Kriegsende und hatte einige Nächte im Keller verbracht.

Aber darum geht es hier gar nicht. Die damalige Zivilbevölkerung wird von heutigen Rechten für ihre Propaganda missbraucht. Wenn ein Zugbegleiter sich daran beteiligt, ist das einfach zum Kotzen.

Die Geschichtlichen Ereignisse wurden korrekt dargestellt

ffz, Montag, 08. Juli 2019, 20:29 (vor 75 Tagen) @ Blaschke

Hallo,

was soll an der Ansage die ein Geschichtliches Ereignis korrekt wieder gibt falsch sein?? die Ansage mag moralisch unglücklich gewählt sein, aber sie entspricht den Tatsachen. Wer sich näher für das Thema interessiert dem seien die Bücher "Der Brand" und "Feuersturm" empfohlen. Es ging bei den Bombenangriffen der Westalliierten(die UdSSR hat nie Bombenangriffe auf Deutschland geflogen) um das "moral bombing" der Begriff stammt von Sir Winston Churchill. Es ging bei den Bombenangriffen sehr bald nicht darum die Industrie zu zerstören sondern bewusst die Städte zu zerstören und Menschen zu töten um so eine Revolution der Zivilbevölkerung gegen die Nazis aus zu lösen. Dazu folgender Wikipedia Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Area_Bombing_Directive und ein Artikel der FAZ https://www.faz.net/aktuell/politik/70-jahre-kriegsende/das-moral-bombing-der-alliierte... sowie ein Artikel der BZ https://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/moral-bombing-darueber-spricht-man-nicht-...
Es handelte sich damals beim "moral bombing" um ein Kriegsverbrechen und auch heute wäre das es Kriegsverbrechen.

Die Geschichtlichen Ereignisse wurden korrekt dargestellt

GibmirZucker @, Göding, Montag, 08. Juli 2019, 20:43 (vor 75 Tagen) @ ffz

Der Begriff moral bombing wurde ja auch nur kreiert, um solche Aktionen zu rechtfertigen. An sich ist ja klatz, dass eher das Gegenteil bewirkt wird. So natürlich auch die Frage, warum in Nagasaki die Atombombe direkt auf die katholische Kirche geworfen wurde, statt primär eine Industriezone zu zerstören.

Die Geschichtlichen Ereignisse wurden einseitig dargestellt

musicus, Montag, 08. Juli 2019, 21:16 (vor 75 Tagen) @ ffz

- kein Text -

noch korrekter dargestellt wäre

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 08. Juli 2019, 23:01 (vor 74 Tagen) @ ffz
bearbeitet von Alibizugpaar, Montag, 08. Juli 2019, 23:04

"Liebe Fahrgäste. Unser Zug hat wegen der Entschärfung einer Bombe, die die Westalliierten im Rahmen des vom Naziregime des Dritten Reiches provozierten und ausgelösten Krieges auf die unschuldige Bevölkerung Frankfurts abgeworfen haben, zur Zeit 45 Minuten Verspätung."

Ja, so passt es viel besser.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Die DB ist ein Transportunternehmen

ThomasK, Samstag, 13. Juli 2019, 13:37 (vor 70 Tagen) @ ffz

Hallo,

was soll an der Ansage die ein Geschichtliches Ereignis korrekt wieder gibt falsch sein?? die Ansage mag moralisch unglücklich gewählt sein, aber sie entspricht den Tatsachen. Wer sich näher für das Thema interessiert dem seien die Bücher "Der Brand" und "Feuersturm" empfohlen. Es ging bei den Bombenangriffen der Westalliierten(die UdSSR hat nie Bombenangriffe auf Deutschland geflogen) um das "moral bombing" der Begriff stammt von Sir Winston Churchill. Es ging bei den Bombenangriffen sehr bald nicht darum die Industrie zu zerstören sondern bewusst die Städte zu zerstören und Menschen zu töten um so eine Revolution der Zivilbevölkerung gegen die Nazis aus zu lösen. Dazu folgender Wikipedia Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Area_Bombing_Directive und ein Artikel der FAZ https://www.faz.net/aktuell/politik/70-jahre-kriegsende/das-moral-bombing-der-alliierte... sowie ein Artikel der BZ https://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/moral-bombing-darueber-spricht-man-nicht-...
Es handelte sich damals beim "moral bombing" um ein Kriegsverbrechen und auch heute wäre das es Kriegsverbrechen.


Die DB ist ein Transportunternehmen und hat sich aus geschichtlichen Ereignissen herauszuhalten.

Wenn der Zugführer gesagt hätte: "Aufgrund der Bombenentschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg haben wir eine Verspätung von 45 Minuten." dann wäre alles in Ordnung gewesen, denn diese Aussage ist sachgerecht und völlig ausreichend.

Wäre ich der Chef des Zugbegleiters, dann hätte ich ihn einfach mündlich und ohne schriftliche Abmahnung darauf hingewiesen, bei künftigen Ansagen sich strikt auf den unmittelbaren Sachbezug zu beschränken. Seine Privatmeinung sei ihm unbenommen, aber während der Arbeit sind die dienstlichen Erfordernisse zu beachten. Dann wäre für mich der Fall erledigt gewesen.


Die Reaktion der DB auf das emotional hysterische Gegackere einzelner Fahrgäste ist aber völlig lächerlich.

Bei so einem Chaotenhaufen wundert es mich nicht, dass die Deutsche Bahn ihr Kerngeschäft nicht beherrscht.

Da lässt man DB-Wagen auf dem CSD herumfahren, was mit dem Geschäft so viel zu tun hat, wie wenn sich ein Nilpferd eine Bergsteigerausrüstung kauft, aber im Kerngeschäft ein beispielloses Versagen auf der ganzen Linie.

Immerhin: Jetzt wacht unsere obrigkeitshörige Presse so ganz allmählich auf und stellt die Deutsche Bahn bei ihrem beispiellosem Versagen bezüglich des Skandalprojekts der Zweiten Stammstrecke zur Rede.

Lange, lange hat es gedauert, bis die Presse endlich aufwacht, aber immerhin jetzt geht ein Lichtlein auf.

https://www.tz.de/muenchen/stadt/die-gruenen-org26767/muenchen-tunneldesaster-bei-mammu...

Die DB hat übrigens ihre Tunnelpropaganda, die der nordkoreanischen Propaganda in nichts nachsteht, keinesfalls aufgegeben.

Jetzt wird noch erbitterter versucht, mit dem Schädel durch die Wand zu knallen. Im Vergleich zur DB-Propaganda ist ja Donald Trump ein Weisenknabe. :)

Unfassbar, dass die meisten das auch noch so hinnehmen

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Montag, 08. Juli 2019, 20:40 (vor 75 Tagen) @ Blaschke

"Joa, so war das halt auch."

Die Durchsage hat trotzdem einen bitteren Beigeschmack aus Dunkeldeutschlandszeiten und die Wortwahl mag zwar Fakten entsprechen, transportiert aber trotzdem eine Botschaft. Der ZugFÜHRER hat da ein paar Dinge wohl vercheckt ...

#Nazis_raus

Unfassbar, dass die meisten das auch noch so hinnehmen

markman, Montag, 08. Juli 2019, 20:50 (vor 75 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von markman, Montag, 08. Juli 2019, 20:51

#Nazis_raus

ein Nazi ist ein Anhänger des Nationalsozialismus. Warum sollte der Zub ein Nazi sein? Es geht hier im englische Bomben.

Die Älteren unter uns haben noch Elten (gehabt), die als Kind die Bombenangriffe miterlebt haben und lebenslang einen Schaden davon getragen haben. Meine Mutter hat als 4 und 5-jährige das erlebt, meine Oma hat mir früher auch genügend Geschichten davon erzählt.

Wenn hier jemand ein Nazi ist, dann ist das derjenige, der die Geschichte verdreht und Fakten nicht wahrhaben will. Ist aber auch einfach zu gröhlen: Nazis raus.

Markman

Unfassbar, dass die meisten das auch noch so hinnehmen

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Montag, 08. Juli 2019, 20:57 (vor 75 Tagen) @ markman

#Nazis_raus


ein Nazi ist ein Anhänger des Nationalsozialismus. Warum sollte der Zub ein Nazi sein? Es geht hier im englische Bomben.

Weil er eine Opferrolle erzeugt, die total unpassend und deplatziert ist.

Die Älteren unter uns haben noch Elten (gehabt), die als Kind die Bombenangriffe miterlebt haben und lebenslang einen Schaden davon getragen haben. Meine Mutter hat als 4 und 5-jährige das erlebt, meine Oma hat mir früher auch genügend Geschichten davon erzählt.

Joa, ich hab Großeltern auf die das zutrifft. Und nun? Wehret den Anfängen.

Wenn hier jemand ein Nazi ist, dann ist das derjenige, der die Geschichte verdreht und Fakten nicht wahrhaben will. Ist aber auch einfach zu gröhlen: Nazis raus.

Keine Ahnung, wo du herkommst. Aber wenn du nach einem Fußballspiel in einen Bus steigst, wo ein Haufen Dorftrottel "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" skandiert und diese gewalttätig werden, wenn jemand etwas dagegen sagt, da toleriert man nichts mehr.

Es gibt Null Toleranz. Wie gesagt: Wer im ICE eine Durchsage mit dieser "Fakten basierten" Durchsage macht, dem geht es mit Sicherheit nicht um die arme Bevölkerung Frankfurts 1945.

#Auslaender_raus oder #Nazis_raus

br752 @, Dienstag, 09. Juli 2019, 00:15 (vor 74 Tagen) @ Paladin

Paladin schrieb:
#Nazis_raus

Wohin denn mit den "Nazis"? Nach Polen, Dachau oder zum Trump?

Aber der Gutmensch selektiert gerne. Damals wie heute.


BR752

"Gutmensch" ist keine Beleidigung und wird es nie sein.

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Dienstag, 09. Juli 2019, 00:16 (vor 74 Tagen) @ br752

:-)

Im Gegenteil: Niemand will ein Schlechtmensch sein! :P

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 09. Juli 2019, 00:21 (vor 74 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

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"Gutmensch" ist keine Beleidigung und wird es nie sein.

fbettker, Dienstag, 09. Juli 2019, 15:43 (vor 74 Tagen) @ Paladin

:-)

Wenn es beleidigend und verächtlich vom Verfasser gemeint ist, kann man es als Beleidigung auffassen. Zumal es ja meist das Ziel ist, dass der so titulierte es als beleidigend auffasst.

Aus Wikipedia:

Gutmensch ist eine Bezeichnung, die häufig als ironisch, sarkastisch, gehässig oder verachtend gemeinte Verunglimpfung von Einzelpersonen, Gruppen oder Milieus („Gutmenschentum“) genutzt wird. Diesen wird aus Sicht der Wortverwender ein übertriebener, äußere Anerkennung heischender Wunsch des „Gut-sein“-Wollens in Verbindung mit einem moralisierenden und missionierenden Verhalten und einer dogmatischen, absoluten, andere Ansichten nicht zulassenden Vorstellung des Guten unterstellt. In der politischen Rhetorik wird „Gutmensch“ als Kampfbegriff verwendet.

#Auslaender_raus oder #Nazis_raus

fbettker, Dienstag, 09. Juli 2019, 15:48 (vor 74 Tagen) @ br752
bearbeitet von fbettker, Dienstag, 09. Juli 2019, 15:49

Paladin schrieb:
#Nazis_raus


Wohin denn mit den "Nazis"? Nach Polen, Dachau oder zum Trump?

Syrien finde ich z.Zt. ziemlich passend.


Aber der Gutmensch selektiert gerne. Damals wie heute.

Nö.

BR752

Du bist und bleibst in deiner Argumentation gesschmacklos!

Power132 @, Dienstag, 09. Juli 2019, 15:51 (vor 74 Tagen) @ br752

- kein Text -

+1

fbettker, Dienstag, 09. Juli 2019, 16:09 (vor 74 Tagen) @ Power132

- kein Text -

#AfD_raus oder #Nazis_raus

Henrik @, Freitag, 12. Juli 2019, 00:27 (vor 71 Tagen) @ br752

Paladin schrieb:
#Nazis_raus

Wohin denn mit den "Nazis"? Nach Polen, Dachau oder zum Trump?

USA ist wohl bisschen weit weg, aber joa, dort gibts ja auch sehr viele Gleichgesinnte, dürfen die ganzen Symbole offen tragen etc.

Polen! überhaupt die ganzen Visegrád-Staaten!
Da sind die Gleichgesinnten ja sogar in den Regierungen.
Damals hatten die Nazis doch auch keine Probleme, dort rüberzumarschieren - wieso ist das heute so schwer?
Österreich.. Balkan ebenso.

Aber der Gutmensch selektiert gerne. Damals wie heute.

und der Nazi schaltet gleich, damals wie heute.

"in diesem Land besteht für jeden und für jede die Freiheit, die diese Werte und die Konsequenzen aus unseren Werten so sehr ablehnen und verachten, es zu verlassen; im Gegensatz zu solchen Ländern, aus denen Menschen nach Deutschland fliehen, weil sie diese Freiheit dort nicht haben."

Walter Lübcke

https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/lohfelden-ort53240/nach-umstrittenen-aussagen-r...
16.10.15

Was ist eigentlich dein Problem?

E 1793, Freitag, 12. Juli 2019, 06:57 (vor 71 Tagen) @ br752

- kein Text -

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Und das bestimmst du jetzt einfach so.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 09. Juli 2019, 08:29 (vor 74 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von J-C, Dienstag, 09. Juli 2019, 08:29

Wer hat dir die Meinungshoheit nochmal übertragen? :P

Ich werde dich an solche Beiträge erinnern, wenn du mich mal wieder als Meinungsdiktator bezeichnen wirst ;-)

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Und das instrumentalisieren Zugbegleiter jetzt einfach so.

Henrik @, Donnerstag, 11. Juli 2019, 23:59 (vor 71 Tagen) @ J-C

Unfassbar, dass die meisten das auch noch so hinnehmen

"Joa, so war das halt auch."

Die Durchsage hat trotzdem einen bitteren Beigeschmack aus Dunkeldeutschlandszeiten und die Wortwahl mag zwar Fakten entsprechen, transportiert aber trotzdem eine Botschaft. Der ZugFÜHRER hat da ein paar Dinge wohl vercheckt ...

#Nazis_raus

Und das bestimmst du jetzt einfach so.

Wer hat dir die Meinungshoheit nochmal übertragen? :P

Ich werde dich an solche Beiträge erinnern, wenn du mich mal wieder als Meinungsdiktator bezeichnen wirst ;-)

Zunächst mal seiest Du an unseren gesellschaftlichen Konsens erinnert!

Hast Du den Beitrag von brandenburger zuvor wirklich nicht gelesen?

Die damalige Zivilbevölkerung wird von heutigen Rechten für ihre Propaganda missbraucht. Wenn ein Zugbegleiter sich daran beteiligt, ist das einfach zum Kotzen.

Paladin spricht da mit guten Recht für unsere gesamte breite Gesellschaft.


zivile deutsche Opfer im Zweiten Weltkrieg sind nicht zu instrumentaliseren,
rate mal, wer das macht..
Sühne, Vergebung und vor allem Versöhnung sollte im Vordergrund stehen beim Gedenken an die Opfer.

Wolltest Du nicht mal nach Dresden?
Mach das mal am 13. Februar.


Der Dresdner Stadtrat, Vereine, Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, Verbände und Partnergemeinden riefen zu den letzten Jahrestagen zum gemeinsamen Gedenken an die Angriffe und an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft auf. Die deutsche Kriegsschuld könne nicht mit Kriegsverbrechen anderer aufgewogen, in keiner Weise angezweifelt oder relativiert werden. Versöhnung sei die einzige Option für eine friedliche Zukunft. Alle Dresdner seien eingeladen, sich zu beteiligen. So reihen städtische Plakate seit dem 60. Jahrestag der Angriffe am 13. Februar 2005 Dresden in eine Liste anderer durch Bombenangriffe (auch von Deutschen) zerstörter Städte wie Guernica, Warschau, Coventry und Leningrad ein.

2010 bildeten etwa 10.000 Dresdner eine Menschenkette um die Altstadt, um diese symbolisch von Neonazis abzuschirmen. Die Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) erinnerte daran, „wer diesen verdammten Krieg losgetreten hatte“, und rief dazu auf, Dresden „zu einer Festung gegen Intoleranz und Dummheit“ zu machen, um sich rechtsextremem Missbrauch des Gedenkens entgegenzustellen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden#Stadtreaktionen_seit_1991


tja.. und dann gibts dort welche.. ewiggestrige, die einfach nur einseitig an die unschuldige Bevölkerung Dresdens erinnert.


https://de.wikipedia.org/wiki/Gedenken_an_den_13._Februar_1945_in_Dresden

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-02/dresden-gedenken-bombenangriffe-bundesp...

https://www.tagesspiegel.de/politik/13-februar-mehr-als-11-000-menschen-gedenken-der-bo...


Michael Kretschmer
‏@MPKretschmer

Hand in Hand die Erinnerung wach halten & gleichzeitig ein deutliches Signal aus der Mitte der Gesellschaft heraus senden gegen die Instrumentalisierung des #13Februar durch Rechtsextremisten. Danke an die vielen Menschen aus nah und fern! #Menschenkette #Dresden #Sachsen
https://twitter.com/MPKretschmer/status/1095731885278461957

https://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Dresdner-Gedenken-Einigkeit-soll-Alleingang-von-AfD-...

https://www.sueddeutsche.de/politik/70-jahre-bombardierung-von-dresden-der-mythos-entst...

Ist das hier ein Eisenbahn- oder doch Politikforum?

mdln @, Montag, 08. Juli 2019, 20:45 (vor 75 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

Es gibt meines Wissens keine Politikforen, oder?

Eingleisigkeit @, Montag, 08. Juli 2019, 22:45 (vor 75 Tagen) @ mdln

Hallo mdln,

diese Frage lese ich in diesem Forum bei politischen Diskussionen regelmäßig.
Ich glaube, sie trifft den Kern nicht.

Alles, was gesellschaftlich relevant ist, ist auch politisch. Die Entscheidung, Fahrpreise anzuheben ist politisch und auch die Ansage des Zugführers bzw. der Zugführerin kann politisch sein.

Und natürlich sollten politische Diskussionen geführt werden, auch in Internetforen wie z. B. ICE treff. Wie soll denn ein Forum rein für politische Diskussionen aussehen?

Ich denke, das kann man hier schonmal laufen lassen.

Beste Grüße
Eingleisigkeit

Doch gibt es

Reservierungszettel @, KDU, Dienstag, 09. Juli 2019, 01:12 (vor 74 Tagen) @ Eingleisigkeit

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

cyberle @, Düsseldorf, Montag, 08. Juli 2019, 23:00 (vor 74 Tagen) @ Blaschke

Hmm warum ist sie von Würzburg über Fulda nach Frankfurt gefahren? Hatte sie nix besseres zu tun als diesen Umweg zu machen? :-) :-) :-)

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

Destear @, Berlin, Montag, 08. Juli 2019, 23:04 (vor 74 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Destear, Montag, 08. Juli 2019, 23:04

Da hatte wohl einer seine große Stunde und wollte sie nutzen. Als Vorgesetzter würde ich den Betroffenen wohl darauf hinweisen, dass solche Ansagen dazu da sind, um über die Betriebssituation zu informieren, nicht um ein Geschichtsstündchen zu treiben.

Ansonsten bleibt nur auf Weizsäckers Worte zu verweisen, der den 8. Mai als Tag der Befreiung bezeichnete und so fürchterlich die Bombenangriffe der Alliierten für die deutsche Bevölkerung waren, so nötig waren sie wohl auch, um diesen von Deutschland ausgehenden, weltweiten Vernichtungskrieg samt des Völkermordes an der jüdischen Bevölkerung zu beenden.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

GibmirZucker @, Göding, Montag, 08. Juli 2019, 23:33 (vor 74 Tagen) @ Destear

Damit hatte er nur teilweise Recht. Am Ende war das Naziregime vernichtet, aber die Alliierten haben
1. Keine Anstrengungen unternommen, den Völkermord vorzeitig zu beenden. Die Befreiung von Vernichtungs- und Konzentrationslagern geschah beiläufig, en route und hatte keine Priorität.
2. Haben insbesondere die Westalliierten keine Anstalten unternommen, die Täter zu belangen. Als Beispiel sei erwähnt, dass der Mörder der Geschwister Scholl von der Alliierten sogar angestellt worden ist, Marinerichter, welche Todesurteile durchsetzten, sogar eine politische Karriere anstreben konnten und geschätzt 99 Prozent aller Beteiligten am Völkermord ungeschoren davon gekommen sind.

Die Energie wurde lieber darauf verwendet, ganze Städte platt zu machen, statt dem Morden Einhalt zu Gebieten und die Täter zu bestrafen.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 09. Juli 2019, 08:28 (vor 74 Tagen) @ GibmirZucker

Zumal ich es sehr schräg finde, einen Angriff auf Zivilisten in irgendeiner Weise als eine Notwendigkeit darzustellen. Es ist einfach kein Stil, auf wehrlose Personen zu schießen und das kann man einfach in keinster Weise rechtfertigen.

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(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

Destear @, Berlin, Dienstag, 09. Juli 2019, 11:02 (vor 74 Tagen) @ GibmirZucker

Hi GibmirZucker, ich habe das zur Kenntnis genommen und so kann man es natürlich auch sehen - völlig in Ordnung. Mir ist nur wichtig dass es einigermaßen differenziert stattfindet, was ich hier aber sehe - z.B. im Antwortbeitrag von J-C aber keineswegs.

Wie gesagt: Als Arbeitgeber würde ich den betroffenen Mitarbeiter wohl darauf hinweisen, dass es nicht der richtige Ort ist, seine Geschichtsauffassung darzulegen. Denn, ja - es ist eine Geschichtsauffassung, keine neutrale Erzählung.

Besten Gruß!

Ich finde die Aufregung nicht gerechtfertigt.

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Dienstag, 09. Juli 2019, 00:23 (vor 74 Tagen) @ Blaschke

Das die Wortwahl der Ansage zu hinterfragen ist, ist die eine Sache.

Den "Shitstorm" auf der anderen Seite finde ich etwas kindisch. Da jetzt einen großen Skandal daraus basteln zu wollen, halte ich für falsch.

Hängt von der Interpretation ab

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 09. Juli 2019, 00:27 (vor 74 Tagen) @ Blaschke

Zuerst sagt er einfach nur Fakten. Das ist nicht verboten und das ist ja auch gut so.

Man kann es auch so interpretieren, dass er verdeutlichen wollte, wie das damals war, als da eine Fliegerbombe abgeworfen wurde.

Es wurden keine Beleidigungen getätigt, auch sonst wurde keine Person direkt attackiert. Sorry, aber ich finde, dass wenn Leute bei sowas gleich überreagieren, dass das etwas zu... extrem ist von der Reaktion her.

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Es ist eine Wertung in Form "unschuldige".

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Dienstag, 09. Juli 2019, 00:32 (vor 74 Tagen) @ J-C

Das wäre ja so, als wüsste er von jedem einzelnen Toten, dass er mit Sicherheit kein Sympathisant des Nazi-Regimes war.

Es ist wohl fakt, dass bei den Bombardement auch Menschen gestorben sind, die in dem Sinne unschuldig waren, dass sie sich nicht direkt an den Gräueltaten der Nazis beteiligt haben oder selbst Opfer waren (Zwangsarbeiter, etc.).

Aber diese Formulierung hat durchaus die Tendenz die "Westalliierten" als die Täter und die Frankfurt Bevölkerung als die Opfer darzustellen und ganz so einfach war es nun historisch gesehen auch nicht.

Und davon abgesehen, in einem Krieg macht sich jede Seite schmutzig. Deswegen sind Kriege mittlerweile ja auch verpönt. Einen sauberen Krieg wird es wohl niemals geben.

"Die meisten Toten sind unschuldige Zivilsten"

br752 @, Dienstag, 09. Juli 2019, 04:41 (vor 74 Tagen) @ ICETreffErfurt

Von hier:
https://www.tagesspiegel.de/politik/leak-zu-us-drohnenkrieg-die-meisten-toten-sind-unsc...

Bei den Drohnenangriffen der USA werden nach Angaben der Enthüllungsplattform "The Intercept" wesentlich mehr unschuldige Zivilisten getötet als von den US-Behörden angegeben.

Gut das man da bei den Opfern nachgefragt hat, dass sie unschuldige Zivilisten waren. Haette man diese modernen Befragungen schon damals gehabt, dann wuesste man ob man damals schuldige oder unschuldige Ziviliste getoetet hat.


Apropos unschuldige Zivilisten: Wie nennt man eigentlich Zivilisten die in Syrien den Terrorherrscher unterschuetzen? Syzis? Irgendjemand muss den Terrorherrscher doch stuetzen. Darf man die auch mit Bombenangriffen toeten?

Was haltet ihr von einem Flaechenbomdardement von Damaskus mit hunderten Kampfbombern? Vielleicht 2 oder 3 Wochen lang? Damit wuerde man nach 8 Jahren Krieg die moralische Unterstuetzung der Bevoelkerung fuer das Terrorregime einfach wegbomben und alles wuerde zusammenbrechen. Er/die haben ja schliesslich angefangen.

Dann koennte man ein neues friedliches Regime installieren. Hat doch damals auch funktioniert.

Wer das fuer Absurd haelt moege mal hier weiterlesen!

Toi,toi,toi


BR752

Es ist eine Wertung in Form "unschuldige".

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 09. Juli 2019, 07:44 (vor 74 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von J-C, Dienstag, 09. Juli 2019, 07:47

Das wäre ja so, als wüsste er von jedem einzelnen Toten, dass er mit Sicherheit kein Sympathisant des Nazi-Regimes war.

Schau, generell redet man von unschuldigen Personen, wenn's um Zivilisten geht. Das ist auch heute so, wenn Zivilisten getötet werden.

Es ist wohl fakt, dass bei den Bombardement auch Menschen gestorben sind, die in dem Sinne unschuldig waren, dass sie sich nicht direkt an den Gräueltaten der Nazis beteiligt haben oder selbst Opfer waren (Zwangsarbeiter, etc.).

Aber diese Formulierung hat durchaus die Tendenz die "Westalliierten" als die Täter und die Frankfurt Bevölkerung als die Opfer darzustellen und ganz so einfach war es nun historisch gesehen auch nicht.

Anderswo hab ich gelesen, dass die UdSSR eben nicht direkr auf sie Städte gebombt hat. Es kann also durchaus sein, dass er schlicht und ergreifend Fakten wiedergibt.

Und davon abgesehen, in einem Krieg macht sich jede Seite schmutzig. Deswegen sind Kriege mittlerweile ja auch verpönt. Einen sauberen Krieg wird es wohl niemals geben.

Und trotzdem ist es so, dass auch in einem Krieg man eher daran setzen wird, keine Zivilisten zu töten. Selbst im Krieg gibt's Regeln.

Es gilt grundsätzlich die Unschuldsvermutung. Solange man dem Zub keine schlechten Intentionen nachweisen kann, fände ich Repressalien gegen ihn absolut unangebracht. Man sollte nicht gleich im vorauseilendem Gehorsam handeln, wenn ein Fahrgast überreagiert.

Dass die meisten nicht reagiert haben, liegt daran, dass sie eben nicht der Auffassung waren, der Zub hätte irgendetwas falsches getan. Ich hätte da auch gechillt.

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Es ist eine Wertung in Form "unschuldige".

Destear @, Berlin, Dienstag, 09. Juli 2019, 11:16 (vor 74 Tagen) @ J-C

Das wäre ja so, als wüsste er von jedem einzelnen Toten, dass er mit Sicherheit kein Sympathisant des Nazi-Regimes war.

Schau, generell redet man von unschuldigen Personen, wenn's um Zivilisten geht. Das ist auch heute so, wenn Zivilisten getötet werden.

An den Entwicklungen in Deutschland ab 1933 waren gewiss nicht nur Soldaten schuldig. Dieses Märchen wurde von der Jugend ab 1968 zum Glück energisch bestritten.

Es ist eine Wertung in Form "unschuldige".

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 09. Juli 2019, 13:08 (vor 74 Tagen) @ Destear

Das widerspricht meiner Argumentation in keiner Weise. Zivilisten gelten in der Regel als unschuldig, egal wie die Umstände sind. Die Zivilisten sind vor allem nicht bewaffnet und können sich gegen Angriffe nicht wehrem.

Die jetzt anzugreifen, ist perfide, egal wie man es rechtfertigt.

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Es ist eine Wertung in Form "unschuldige".

Christian_S, Dienstag, 09. Juli 2019, 13:24 (vor 74 Tagen) @ J-C

Die jetzt anzugreifen, ist perfide, egal wie man es rechtfertigt.

Natürlich können Zivilisten nichts bzw kaum etwas für die Machenschaften des jeweiligen Regimes. Sie sind, wie Du richtig sagst, auch nicht Schuld am Krieg.
Trotzdem sind sie in einem so brutalen Krieg wie dem 2. Weltkrieg eben oft auch Opfer, die infolge der Kriegshandlungen kaum zu vermeiden sind. Schuld sind die Verursacher des Krieges, die sich oftmals unter die Bevölkerung mischen und ihre kriegsfördernden Mechanismen selten abgelegen betreiben, sondern meistens da, wo auch die Zivilbevölkerung zu finden ist.

Es ist eine Wertung in Form "unschuldige".

GibmirZucker @, Göding, Mittwoch, 10. Juli 2019, 00:39 (vor 73 Tagen) @ Christian_S

Das ist teilweise ein Anachronismus. Im zweiten Weltkrieg gab es keine groß angelegte Tendenz, Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu gebrauchen. Aus einem einfachen Grund: die Nazis starteten einen Vernichtungskrieg, der sich auch gegen die Zivilbevölkerung gerichtet hat. Ganze russische Dörfer wurden ausgerottet, obwohl es dafür keine militärische Notwendigkeit gab. Da würden menschliche Schutzschilde keinen Sinn machen. Die Alliierten haben ja zu, mit den Flächenbombardierungen Zivilisten treffen zu wollen. Menschliche Schutzschilde machen dann Sinn, wenn eine Kriegspartei unter öffentlichem Druck steht, zivile Opfer zu vermeiden. Dann wird zu dem Mittel gegriffen. Umgekehrt sind menschliche Schutzschilde aber häufig ein Propagandabegriff, um Angriffen gegen Zivilisten zu rechtfertigen. Wie dem auch sei, für den 2. Weltkrieg trifft das nicht zu.

Es ist eine Wertung in Form "unschuldige".

Christian_S, Mittwoch, 10. Juli 2019, 06:22 (vor 73 Tagen) @ GibmirZucker

Das ist teilweise ein Anachronismus. Im zweiten Weltkrieg gab es keine groß angelegte Tendenz, Zivilisten als menschliche Schutzschilde zu gebrauchen. Aus einem einfachen Grund: die Nazis starteten einen Vernichtungskrieg, der sich auch gegen die Zivilbevölkerung gerichtet hat. Ganze russische Dörfer wurden ausgerottet, obwohl es dafür keine militärische Notwendigkeit gab. Da würden menschliche Schutzschilde keinen Sinn machen. Die Alliierten haben ja zu, mit den Flächenbombardierungen Zivilisten treffen zu wollen. Menschliche Schutzschilde machen dann Sinn, wenn eine Kriegspartei unter öffentlichem Druck steht, zivile Opfer zu vermeiden. Dann wird zu dem Mittel gegriffen. Umgekehrt sind menschliche Schutzschilde aber häufig ein Propagandabegriff, um Angriffen gegen Zivilisten zu rechtfertigen. Wie dem auch sei, für den 2. Weltkrieg trifft das nicht zu.

Soweit klar, doch bleibt es trotzdem Fakt, dass sich Rüstungsbetriebe, SS-Kasernen, Munitionslager etc nicht abgelegen im Wald befanden, sondern oft direkt in den Städten. Was auch logisch ist, denn meist hatten diese ja vorher eine zivile Verwendung.
Alle kriegsrelevanten Städten, gerade Rüstungsbetriebe, waren aber die interessanten Ziele der Alliierten, um den Nazis so schnell wie möglich den Nachschub abzuschneiden. Deshalb wurden ja auch viele Bahnhöfe bombadiert.
So sind zivile Opfer wirklich kein Wunder.

Es ist eine Wertung in Form "unschuldige".

GibmirZucker @, Göding, Mittwoch, 10. Juli 2019, 08:05 (vor 73 Tagen) @ Christian_S

Natürlich. Dafür sprachen unterschiedliche Gründe, bis hin zur Tarnung. Aber eben nicht die Verwendung menschlicher Schutzschilde. Das hätte im Kontext des 2. Weltkrieges keinen Sinn gemacht

Es ist eine Wertung in Form "unschuldige".

oska, Dienstag, 09. Juli 2019, 17:04 (vor 74 Tagen) @ J-C

Zivilisten gelten in der Regel als unschuldig, egal wie die Umstände sind.

Das ist der Grund, warum ein Bankräuber Geiseln nimmt, wenn er nicht rechtzeitig fliehen kann. Diktatoren nehmen auch gerne mal die eigene Bevölkerung als Geisel um sich vor einem Angriff von außen zu schützen. Krankenhäuser, Kirchen und Kulturstätten - am besten noch in Wohngebieten - sind ein deutlich besseres Waffenversteck als ein freistehendes Depot auf dem flachen Land.

Es is eine einseitige Wertung in Form "unschuldige Deutsche"

Henrik @, Donnerstag, 11. Juli 2019, 20:18 (vor 72 Tagen) @ J-C

Zivilisten gelten in der Regel als unschuldig, egal wie die Umstände sind. Die Zivilisten sind vor allem nicht bewaffnet und können sich gegen Angriffe nicht wehren.

Sie waren mit einem Stift in der Wahlkabine bewaffnet und wählten aus freien Stücken allein die NSDAP in Frankfurt im März 1933 mit 44% der Stimmen bei Wahlbeteiligung von 89%.

Es geht hier konkret um die Bevölkerung Frankfurts.

Wer außer Rechtsextremisten/Nazis/.. nennt öffentlich diese Bevölkerung von damals grundsätzlich als unschuldig?
..noch zudem einseitig.

Die jetzt anzugreifen, ist perfide, egal wie man es rechtfertigt.

einseitig von "unschuldige Bevölkerung Frankfurts" damals zu reden ist perfide,
das geht direkt in Richtung kollektiver Unschuld, das ist reinstes Fahrwasser der Nazis.
Das ist genau das Gegenteil von Demut und Aufarbeitung, Versöhnung.
Das ist eine heftige Beleidigung für jeden, der unter dem NS-System damals und bis heute leiden muss.
Das ist eine heftige Beleidigung für ein jeden weltoffenen pluralistischen Demokraten.

Zuerst sagt er einfach nur Fakten.

Nein, und das war aber wohl auch eh nicht seine Intention.
Von unschuldige Bevölkerung Frankfurts kann nicht die Rede sein, s.o.
Das war aber auch gar nicht das Ziel der Bombe, zumindest ist es anzunehmen.
Zum einen handelte es sich um eine amerikanische Bombe, diese hatten eben grundsätzlich nicht das Ziel, Zivilisten zu treffen, sondern kriegswichtige Industrieziele und das Verkehrsnetz.
Der Fundort dieser Bombe ist zudem auch meilenweit entfernt von Wohnhäusern.
Hafenanlagen sind in unmittelbarer Nähe und vor allem gleich zwei bedeutende Bahnstrecken, eine davon wurde benutzt um Juden zu deportieren, paar Meter weiter stand die Großmarkthalle, die von den Nazis eingenommen wurde, um Juden dort zu sammeln in den Kellerräumen.
Heute gibts dort die Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle.

Seine Aussage ist nicht faktenbasiert (er weiß sicher nicht den genauen Fundort, noch dass es sich um eine amerikanische Bombe handelt, etc) und erst recht war dieser Teil der Durchsage irrelevant, unnötig.
Seine Aussage ist rein emotional getätigt worden.
Und ja,
das ist nicht verboten und das ist ja auch gut so.
Aber er hat nun eben auch mit den Konsequenzen zu leben und auch das ist gut so.

Es is eine einseitige Wertung in Form "unschuldige Deutsche"

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 16. Juli 2019, 15:56 (vor 67 Tagen) @ Henrik

Zivilisten gelten in der Regel als unschuldig, egal wie die Umstände sind. Die Zivilisten sind vor allem nicht bewaffnet und können sich gegen Angriffe nicht wehren.


Sie waren mit einem Stift in der Wahlkabine bewaffnet und wählten aus freien Stücken allein die NSDAP in Frankfurt im März 1933 mit 44% der Stimmen bei Wahlbeteiligung von 89%.

56% wählten die NSDAP also nicht. Also eine absolute Mehrheit, die diese Partei nicht wählte.

Es geht hier konkret um die Bevölkerung Frankfurts.

Wer außer Rechtsextremisten/Nazis/.. nennt öffentlich diese Bevölkerung von damals grundsätzlich als unschuldig?
..noch zudem einseitig.

Du hängst dich an einem einzigen Wort auf, dabei wirst du heutzutage es oft sehen, dass die Zivilbevölkerung per se als unschuldig betrachtet wird, einfach um klar zu machen, dass kein Zivilist es verdient hat, Opfer eines Bombardements zu werden. Willst du mir sagen, irgendein Mensch hätte den Tod verdient?

Die jetzt anzugreifen, ist perfide, egal wie man es rechtfertigt.


einseitig von "unschuldige Bevölkerung Frankfurts" damals zu reden ist perfide,

Was ist daran einseitig?

das geht direkt in Richtung kollektiver Unschuld, das ist reinstes Fahrwasser der Nazis.

Du unterstellst ihm eine Intention, die er selber nie dargelegt hat. Du interpretierst etwas hinein, was überhaupt nicht klar ist. Das ist nicht die Art, mit der man eine sinnvolle Debatte führen kann, wenn unklare Dinge so ohne weiteres einfach reininterpretiert werden. Es gibt da mehr als eine Möglichkeit, was die Intention da gewesen ist. Deine Interpretation ist jedenfalls nicht absolut gültig.

Das ist genau das Gegenteil von Demut und Aufarbeitung, Versöhnung.

Das ist eine heftige Beleidigung für jeden, der unter dem NS-System damals und bis heute leiden muss.

Zu sagen, die Zivilbevölkerung hätte es in irgendeiner Weise verdient, von den Alliierten getötet zu werden, ist auch eine Beleidigung jener und ihrer Hinterbliebenen. Denn das ist doch das, was dein Beitrag am Ende impliziert. An dem Moment, wo es nicht egal ist, unter welchen Umständen Zivilisten zu Tode kommen, verlieren wir unsere moralische Integrität. Dann bewerten wir das eine Todesopfer anders als das andere und das ist prinzipiell kritisch. Selbst wenn sie alle für die NSDAP gestimmt hätten - und die Mehrheit tat nicht, wäre das Bombardement unter keinen Umständen gerechtfertigt. Es war schlicht unnötig. Mehr noch, die Alliierten haben sich dabei auf die selbe Ebene wie die Nazis selbst begeben. Das ist auch Teil der Aufarbeitung.

Das ist eine heftige Beleidigung für ein jeden weltoffenen pluralistischen Demokraten.

Das müsstest du mir erklären. Er hat keine andere Meinung verboten, du ja auch nicht. Was dahinter steckt, ist freilich eine größerer Komplex, den man in einer Ansage einfach nicht so gut unterbringen konnte. Aber worin sit es eine Beleidigung für einen weltoffenen pluralistischen Demokraten? Das halte ich für weit hergeholt, ich habe die leichte Vermutung, dass du hier von einer bestimmten Intention ausgehst, dabei konsequent dessen Perspektive durchgehst und dabei zu entsprechenden Schlüssen kommst.

Das Problem ist, ob deine Annahmen korrekt ist, kann man so ohne weiteres nicht sagen.

Niemand von uns kennt diesen Zugbegleiter persönlich. Wie weißt du, was sein Weltbild, was seine Intentionen sind?

Zuerst sagt er einfach nur Fakten.


Nein, und das war aber wohl auch eh nicht seine Intention.
Von unschuldige Bevölkerung Frankfurts kann nicht die Rede sein, s.o.

Es ist eine Pauschalisierung, wie sie heutzutage in vielen Berichten zu Kampfhandlungen gegen Zivilisten durchaus nicht unüblich ist. Die Formulierun ist wohl nicht ganz akkurat, aber wegen eines Wortes, das vielleicht missverständlich sein könnte sollte man nicht gleich sagen, er hätte keine Fakten aufgezählt. In dem Fall hat er die Mehrheit der Bevölkerung zur Gesamtheit erklärt... nicht so ganz glücklich.

Das war aber auch gar nicht das Ziel der Bombe, zumindest ist es anzunehmen.

Es heißt, es gehe um moral bombing. Man wollte gezielt Zivilisten treffen. Was soll da denn sonst das Ziel sein?

Zum einen handelte es sich um eine amerikanische Bombe, diese hatten eben grundsätzlich nicht das Ziel, Zivilisten zu treffen, sondern kriegswichtige Industrieziele und das Verkehrsnetz.

Und deswegen hat man nachweislich Angriffe auf Zivilisten gemacht? War sicher nur ein Versehen...

Der Fundort dieser Bombe ist zudem auch meilenweit entfernt von Wohnhäusern.

Newsflash, Zivilisten gibt's nicht nur in Wohnhäusern!

Hafenanlagen sind in unmittelbarer Nähe und vor allem gleich zwei bedeutende Bahnstrecken, eine davon wurde benutzt um Juden zu deportieren, paar Meter weiter stand die Großmarkthalle, die von den Nazis eingenommen wurde, um Juden dort zu sammeln in den Kellerräumen.

Na umso besser, ein Angriff auf die, die wirklich am wenigsten für ihre Situation können, ausgerechnet dort, wo Opfer des Nationalsozialismus konzentriert wurden, lässt man eine Bombe fallen. Sorry, das ist mir zu zynisch. Außerdem sind Juden auch Zivilisten und serst recht unschuldig. Damit schließt sich der Kreis auch.

Heute gibts dort die Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle.

Finde ich schön.

Seine Aussage ist nicht faktenbasiert (er weiß sicher nicht den genauen Fundort, noch dass es sich um eine amerikanische Bombe handelt, etc) und erst recht war dieser Teil der Durchsage irrelevant, unnötig.

Das hängt vom Auge des Betrachters ab. Ehrlich gesagt denke ich mir gar nicht so viel, wenn es um Bombenentschärfungen geht...

Seine Aussage ist rein emotional getätigt worden.

Das kannst du natürlich von der Ferne aus beurteilen.

Und ja,
das ist nicht verboten und das ist ja auch gut so.
Aber er hat nun eben auch mit den Konsequenzen zu leben und auch das ist gut so.

Ich halte die Reaktion der DB für einen Schnellschuss. Aber PR-mäßig in der Hinsicht wohl die beste Lösung. Man will da einfach den Konflikten aus dem Wege gehen, das ist nicht die beste Lösung, aber eine Lösung mit der man wohl am ehesten leben kann.

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Es is eine einseitige Wertung in Form "unschuldige Deutsche"

Henrik @, Donnerstag, 18. Juli 2019, 06:18 (vor 65 Tagen) @ J-C

Sie waren mit einem Stift in der Wahlkabine bewaffnet und wählten aus freien Stücken allein die NSDAP in Frankfurt mit 44% der Stimmen bei Wahlbeteiligung von 89%.

56% wählten die NSDAP also nicht. Also eine absolute Mehrheit, die diese Partei nicht wählte.

entsprach in etwa genau dem Reichsschnitt,
zusammen mit der Kampffront Schwarz-Weiß-Rot, einem von der DNVP dominierten Wahlbündnis ergab sich eine absolute Mehrheit und konnte darauf gestützt den Weg in die Diktatur ebnen.
Eine absolute Mehrheit der Wähler hat sich nicht gegen diese Parteien ausgesprochen.

Wer außer Rechtsextremisten nennt öffentlich diese Bevölkerung von damals grundsätzlich als unschuldig?

Du hängst dich an einem einzigen Wort auf

Der Zugführer hat nur zehn Worte selbst hinzugefügt
("die die Westalliierten auf die unschuldige Bevölkerung Frankfurts abgeworfen haben")
und daran sind tatsächlich nur zwei Worte kritisiert worden - Westalliierten und unschuldige.
Ohne diese beiden Worte macht der Nebensatz keinen Sinn,
Westalliierten wird zwar hauptsächlich von Extremisten benutzt, aber nicht nur - wäre so allein also nicht so relevant.
Es geht schlicht nur um die einseitig benutzte Floskel "unschuldige Bevölkerung Frankfurts"

Die einzigen Leute, die öffentlich von der "unschuldige Bevölkerung Deutschlands" gesprochen haben und es auch heute noch tun sind Nazis (damals während des Krieges noch) und Neonazis bzw. Rechtsextremisten/Rechtspopulisten etc. ....oder eben Leute, die aus Emotionen heraus sich in der Wortwahl vergriffen haben oder ähnliches.

Willst du mir sagen, irgendein Mensch hätte den Tod verdient?

übermorgen ist der 20. Juli!
Nach Kriegsende wurden NS-Verantwortliche zum Tode verurteilt

aus der Hinrichtung kennen wir die Hinrichtung von Saddam Husseins

einseitig von "unschuldige Bevölkerung Frankfurts" damals zu reden ist perfide,

Was ist daran einseitig?

Täter Westalliierten
Opfer unschuldige Bevölkerung Frankfurts

Möchtest Du Deine Frage hier an dieser Stelle ernsthaft wiederholen?

das geht direkt in Richtung kollektiver Unschuld, das ist reinstes Fahrwasser der Nazis.

Du unterstellst ihm eine Intention, die er selber nie dargelegt hat. Du interpretierst etwas hinein, was überhaupt nicht klar ist. Das ist nicht die Art, mit der man eine sinnvolle Debatte führen kann, wenn unklare Dinge so ohne weiteres einfach reininterpretiert werden. Es gibt da mehr als eine Möglichkeit, was die Intention da gewesen ist. Deine Interpretation ist jedenfalls nicht absolut gültig.

Es war eine Durchsage - kein Ansatz einer vermeintlichen Debatte.
Den Schuh muss er sich als Sprecher dann selbst anziehen.
Es gibt da nunmal nur zwei Möglichkeiten,
entweder gehört er tatsächlich zu dem äußerst rechten Dunstkreis oder er hat sich total in den Worten vergriffen, sprich es mangelte ihm total an Empathie/..
In beiden Fällen hat er bis auf weiteres an einem Lautsprecher der DB nichts zu suchen,
entsprechend erfolgte ja auch in beiderseitigem Einvernehmen die Konsequenz (wohlgemerkt, seinen Job hat er nicht verloren).

Das ist eine heftige Beleidigung für jeden, der unter dem NS-System damals und bis heute leiden muss.

Zu sagen, die Zivilbevölkerung hätte es in irgendeiner Weise verdient, von den Alliierten getötet zu werden

wie war das nochgleich mit "eine Intention unterstellen"? (ich tat es nicht)
von verdient getroffener Zivilbevölkerung hat hier im Thread niemand gesprochen - solche Leute gibt es ganz gewiss, aber hier im Forum hat sich keiner entsprechend geäußert, es auch nicht impliziert. Das sollte man einfach so auch niemanden unterstellen!

Die zielgerichtete Bombardierung von Zivilbevölkerung ist das eine (vgl. hier im Thread bereits mehrfach erwähnte Area Bombing Directive). Über die damalige Rechtmäßigkeit der selbigen unterhalten sich Historiker - es gibt unterschiedliche Ansichten.
Das ist alles hier nicht das Thema gewesen.

Sondern schlichtweg der Tenor auf "unschuldige Bevölkerung" - mehr wurde ja auch nicht gesagt.

worin ist es eine Beleidigung

"den man in einer Ansage einfach nicht so gut unterbringen konnte"

kurz gefasst ist es Taktgefühl,
insgesamt nennt man es Empathie.

oder hier passend "Grundgebote von Moral, Sensibilität und Takt" [Walter Jens]

"Schatz, macht mich das neue Kleid dick?" - "nee, das Kleid nicht."
.....nach 3 Tagen Funkstille kommst Du an mit dem Satz, "in der einen Antwort konnte ich das nicht so recht unterbringen, was ich meinte."
allein nur im zwischenmenschlichen gibt es unzählige solcher Beispiele.

Jetzt gehe mal in jüdische Synagogen, die in Berlin ist sehr sehenswert
und schreie da laut einseitig rum von "unschuldige deutsche Bevölkerung".
Komme dann wieder und sage, es fühlte sich niemand beleidigt.

Wie weißt du, was sein Weltbild, was seine Intentionen sind?

siehe oben,
entweder hat er ein gewisses Weltbild oder er hat etwas aus mangelnder Empathie/.. gesagt, was er so besser nicht hätte sagen sollen.

In dem Fall hat er die Mehrheit der Bevölkerung zur Gesamtheit erklärt... nicht so ganz glücklich.

ist doch schonmal was,
haben auch andere hier benutzt, diese Floskel "nicht so ganz glücklich".

allein schon "nicht so ganz glücklich" kann an der entsprechenden Stelle genau zuviel sein.
Hier war es eben ein Beschäftigter der DB AG bei einer Lautsprecherdurchsage vor Fahrgästen.
Wegen "nicht so ganz glücklich" vorgetragen musste auch schon ein Bundestagspräsident zurücktreten

Dir sei dieser Satz aus seiner Rede ans Herz gelegt:
"...1938 eine große Mehrheit der Deutschen hinter ihm stand, sich mit ihm und seiner Politik identifizierte [...] die meisten Deutschen und zwar aus allen Schichten – aus dem Bürgertum wie aus der Arbeiterschaft – dürften 1938 überzeugt gewesen sein, in Hitler den größten Staatsmann unserer Geschichte erblicken zu sollen."
!

Es heißt, es gehe um moral bombing. Man wollte gezielt Zivilisten treffen. Was soll da denn sonst das Ziel sein?

Es geht hier um eine amerikanische Bombe - wie kommst Du da nun auf moral bombing?

Zum einen handelte es sich um eine amerikanische Bombe, diese hatten eben grundsätzlich nicht das Ziel, Zivilisten zu treffen, sondern kriegswichtige Industrieziele und das Verkehrsnetz.

Und deswegen hat man nachweislich Angriffe auf Zivilisten gemacht? War sicher nur ein Versehen...

Dein moral bombing wurde nachweislich von Briten gemacht - die Amerikaner haben sie dabei unterstützt, aber nicht mit eigenen Bomben.

Liegen Dir andere Erkenntnisse vor, vor allem speziell auf Frankfurt, inbesondere bezüglich dieser Bombe, dann rück damit raus, aber nicht hier, sondern informiere die Historiker.

Der Fundort dieser Bombe ist zudem auch meilenweit entfernt von Wohnhäusern.

Newsflash, Zivilisten gibt's nicht nur in Wohnhäusern!

Es gab Flächenbombardements, die hauptsächlich Zivilisten treffen sollten
und Bombardements, die Industriebetriebe und Infrastruktur zum Ziel hatten
(vgl. Während die Royal Air Force ihre nächtlichen Flächenbombardements auf dichtbesiedelte Städte fortsetzte, sollte die US-Luftwaffe Industriebetriebe und Infrastrukturen bei Tag angreifen.)

In der amerikanischen Luftkriegsdoktrin [...] waren Angriffe auf spezifische industrielle Schlüsselziele bei Tag vorgesehen. Kollateralschäden unter der Zivilbevölkerung sollten so weit wie möglich vermieden werden.

Natürlich hats auch Zivilbevölkerung unter US-Bomben getroffen, Kollateralschäden solcher war nicht deren Intention.

hier wird aber solche unterstellt.

Na umso besser, ein Angriff auf die, die wirklich am wenigsten für ihre Situation können, ausgerechnet dort, wo Opfer des Nationalsozialismus konzentriert wurden, lässt man eine Bombe fallen.

Hast Du sie noch alle? o.O? *facepalm*!
Weißt Du gar nicht, wo diese Bombe gefunden wurde?
Nicht im Keller der Großmarkthalle, sondern unweit der Infrastruktur, der Bahnstrecken.

Seine Aussage ist nicht faktenbasiert

Das hängt vom Auge des Betrachters ab. Ehrlich gesagt denke ich mir gar nicht so viel, wenn es um Bombenentschärfungen geht...

Das faktenbasiert hängt nicht vom Auge des Betrachters ab, der Zugführer wird diese Fakten ganz gewiss nicht haben.
Der Zugführer hat ein bisschen zuviel gedacht und es dann sofort auch noch laut ausgesprochen vor lauter Öffentlichkeit. Das geht so nicht.

Seine Aussage ist rein emotional getätigt worden.

Das kannst du natürlich von der Ferne aus beurteilen.

Er hat diese Aussage ja ganz offensichtlich nicht rational getätigt im Auftrage seines Arbeitgebers,
faktenbasiert gedeckt von Erkenntnissen seinerseits war sie auch nicht,
einseitig war sie. emotional total daneben.

Ich halte die Reaktion der DB für einen Schnellschuss. Aber PR-mäßig in der Hinsicht wohl die beste Lösung. Man will da einfach den Konflikten aus dem Wege gehen, das ist nicht die beste Lösung, aber eine Lösung mit der man wohl am ehesten leben kann.

Es gab keine PM dazu.
Bis zu dem Zeitpunkt der Konsequenz hielt sich das Medienecho auch noch sehr bedeckt.
PR-mäßig wäre es tatsächlich ein totales Fiasko für die DB, wenn sie überhaupt nicht gehandelt hätte, zurecht hätte dann die DB einen Schaden genommen.

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

Henrik @, Donnerstag, 11. Juli 2019, 19:20 (vor 72 Tagen) @ Blaschke

..im Kundenkontakt


10. Juli 2019 16:00 Uhr
"Bomben auf Frankfurt"

Nach umstrittener Verspätungsansage: Zugführer ist "nicht mehr im Kundenkontakt"

Vergangenes Wochenende hatte die Zugdurchsage eines DB-Mitarbeiters für Empörung gesorgt. Der stern hatte mit einer betroffenen Zugreisenden gesprochen und die Deutsche Bahn um Stellungnahme gebeten. Nun wurde bestätigt: Der Mitarbeiter arbeitet "zukünftig nicht mehr im Kundenkontakt".

"Liebe Fahrgäste. Unser Zug hat wegen der Entschärfung einer Bombe, die die Westalliierten auf die unschuldige Bevölkerung Frankfurts abgeworfen haben, zur Zeit 45 Minuten Verspätung." Diese Zugdurchsage hatte Passagiere am vergangenen Sonntag in einem ICE kurz vor Frankfurt am Main verstört und verärgert.
[...]

Mitarbeiter wird in Zukunft nicht mehr im Kundenkontakt bei der DB arbeiten

[...]
Ihre Beschwerde auf der Facebookseite "Deutsche Bahn Personenverkehr" sowie empörte Wortmeldungen weiterer Mitreisender über die Wortwahl und die politische Meinung des Zugführers haben nun Konsequenzen für den Bahn-Mitarbeiter nach sich gezogen. In einem Statement am vergangenen Montag hieß es, dass die Deutsche Bahn dem Fall nachgehen, mit dem Personal an Bord sprechen und arbeitsrechtliche Schritte prüfen werde. Nun kam die Rückmeldung: Eine Bahnsprecherin bestätigte dem stern: "Im Einvernehmen mit dem Mitarbeiter haben wir geklärt, dass er zukünftig nicht mehr im Kundenkontakt bei der DB arbeitet", heißt es in dem Statement.

Bahn bat Reisende um Entschuldigung

[...]
Sie war der Meinung, dass die Deutsche Bahn die umstrittene Ansage so nicht durchgehen lassen könne. Das sah die Bahn offenbar genauso.

https://www.stern.de/reise/deutschland/nach-umstrittener-ansage--zugfuehrer-arbeitet--n...


Inzwischen werde mit dem Mitarbeiter, der die Durchsage getätigt haben soll, ein Gespräch geführt. "Rechtsradikale Tendenzen haben in unserem Unternehmen keinen Platz", stellt sie klar. "Wenn sich herausstellt, dass das so geschehen ist, werden wir das arbeits- und strafrechtlich ahnden." Eine halbe Stunde später der schriftliche Nachtrag: "Im Einvernehmen mit dem Mitarbeiter haben wir geklärt, dass er zukünftig nicht mehr im Kundenkontakt bei der DB arbeitet."

Was sich in der ganzen Angelegenheit nochmal deutlich zeigt: Die Rechtsradikalen findet man nicht nur bei den Pegida-Treffen, bei denen sogar Mord gutgeheißen wird, bei rassistischen Demos oder in einschlägigen Ecken des Internet - sondern überall. Sie arbeiten bei der Bahn, stehen morgens beim Bäcker vor uns in der Schlange. Sie sind, wie die Wahlergebnisse von AfD, NPD und Co zeigen, eine Minderheit von rund fünfzehn Prozent der Bevölkerung. Aber freilich fühlen sie sich als Mehrheit und glauben, ihr Gepöbel und ihre Drohungen würden etwas daran ändern, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen sie aus guten Gründen zutiefst verachtet.

Sie sind nicht "das Volk", sondern dessen Bodensatz. Und sie sitzen, wie wir wissen, in der Polizei, der Bundeswehr, dem Verfassungsschutz und anderswo und bekämpfen den pluralistisch-demokratischen Staat. Man darf, man muss es mit Walter Lübcke sagen: Es steht ihnen frei, das Land zu verlassen, dessen Werte ihnen so zuwider sind.

https://www.heise.de/tp/features/Rechter-Shitstorm-nach-Nazi-Durchsage-im-ICE-4467647.html


11.07.19 15:21

DEUTSCHE BAHN IN ERKLÄRUNGSNOT

Nazi-Durchsage im ICE von München nach Frankfurt schockt Reisende

Für den Zugführer hat seine Ansage im ICE nach Frankfurt Konsequenzen.

[...]

erklärt der Konzern zu der Nazi-Durchsage: "Klar ist (...), dass sie weder unseren Vorgaben entspräche noch die Meinung des Unternehmens Deutsche Bahn repräsentieren würde." [...] kündigte der Konzern Konsequenzen für den Mitarbeiter an. In einer Mitteilung erklärte die Deutsche Bahn: "Im Einvernehmen mit dem Mitarbeiter haben wir geklärt, dass er zukünftig nicht mehr im Kundenkontakt bei der DB arbeitet."

[...]

https://www.fnp.de/frankfurt/deutsche-bahn-db-nazi-durchsage-bombenentschaerfung-frankf...


Deutsche Bahn: Radikale Durchsage im ICE sorgt für Wut – Zugführer hart bestraft
am 11.07.2019 um 06:04 Uhr

https://www.derwesten.de/panorama/deutsche-bahn-durchsage-zug-wut-ice-frankfurt-wuerzbu...


Deutsche Bahn rügt Mitarbeiter nach fragwürdiger Durchsage.

11.07.19 17:49

STREIT UM AUSSAGE EINES ZUGFÜHRERS

DB: Zugführer sorgt mit Durchsage für Empörung

Ein Zugführer der Deutschen Bahn äußert sich in einer Durchsage fragwürdig.

https://www.merkur.de/welt/deutsche-bahn-db-kundin-beklagt-ungeheuerliche-zufuehrer-dur...

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

ICE-TD, Donnerstag, 11. Juli 2019, 19:27 (vor 72 Tagen) @ Henrik

Was soll diese reißerische Überschrift von einem Linksradikalen?
Und das sage ich obwohl ich auch eher links eingestellt bin.

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

Henrik @, Donnerstag, 11. Juli 2019, 19:37 (vor 72 Tagen) @ ICE-TD

Was soll diese reißerische Überschrift von einem Linksradikalen?
Und das sage ich obwohl ich auch eher links eingestellt bin.

reißerische Überschrift?
das sind alles reine Fakten - reißerisch ist daran nun wirklich nichts.
Welche dieser zahlreichen Journalisten und DB-Mitarbeiter bezeichnest Du als Linksradikale und mit welcher Begründung?

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

ICE-TD, Donnerstag, 11. Juli 2019, 20:24 (vor 72 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ICE-TD, Donnerstag, 11. Juli 2019, 20:25

Was soll diese reißerische Überschrift von einem Linksradikalen?
Und das sage ich obwohl ich auch eher links eingestellt bin.


reißerische Überschrift?
das sind alles reine Fakten - reißerisch ist daran nun wirklich nichts.
Welche dieser zahlreichen Journalisten und DB-Mitarbeiter bezeichnest Du als Linksradikale und mit welcher Begründung?

Damit meine ich dich, die Journalisten hatte die Nachricht mit einer korrekten Überschrift versehen, du hast was anderes draus gemacht. Ich habe dich so bezeichnet wie du jeden mit anderer Meinung als Nazi bezeichnest.
Ich finde das ganze bedenklich, die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, ich schätze den Satz von Rosa Luxemburg dazu sehr. Der Zugführer hat niemanden beleidigt, er hat sich nicht fremdenfeindlich oder rassistisch geäußert. Er hat sich zu einem Ereignis in der Geschichte geäußert über das man unterschiedl. Meinung sein kann und es war sicher nicht seine Aufgabe im Rahmen der Ansage den Reisenden Geschichtsunterricht zu geben. Aber die Reaktion darauf hier, in den Medien und auch des Arbeitgebers (war leider zu befürchten nach dem Presserummel das er die große Keule unnötigerweise rausholt) waren völlig überzogen.

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

Henrik @, Donnerstag, 11. Juli 2019, 20:49 (vor 72 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von Henrik, Donnerstag, 11. Juli 2019, 20:52

Was soll diese reißerische Überschrift von einem Linksradikalen?
Und das sage ich obwohl ich auch eher links eingestellt bin.

reißerische Überschrift?
das sind alles reine Fakten - reißerisch ist daran nun wirklich nichts.
Welche dieser zahlreichen Journalisten und DB-Mitarbeiter bezeichnest Du als Linksradikale und mit welcher Begründung?

Damit meine ich dich, die Journalisten hatte die Nachricht mit einer korrekten Überschrift versehen, du hast was anderes draus gemacht.

Ich habe kein einziges Wort verändert.
Die Zeichen hier in der Überschrift sind begrenzt - das ist der einzige Unterschied.
Deal with it.
Wenn Du damit nicht umgehen kannst und stattdessen emotional mit persönlichen Angriffen um Dich schlägst, ist das Dein Problem.

Ich habe dich so bezeichnet wie du jeden mit anderer Meinung als Nazi bezeichnest.

Belegen kannst Du es aber nicht.
Ich habe hier gewiss keinen einzigen anderen als Nazi bezeichnet.

Ich finde das ganze bedenklich, die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, ich schätze den Satz von Rosa Luxemburg dazu sehr. Der Zugführer hat niemanden beleidigt, er hat sich nicht fremdenfeindlich oder rassistisch geäußert. Er hat sich zu einem Ereignis in der Geschichte geäußert über das man unterschiedl. Meinung sein kann

Er darf unterschiedlicher Meinung sein, und auch historische Begebenheiten falsch darstellen, das soll er auch gerne.
Mit dieser emotional getätigten Äußerung verlässt er total unseren pluralistischen antifaschistischen gesellschaftlichen Grundkonsens auf dem unsere Bundesrepublik Deutschland aufbaut,
er bewegt sich damit klar im Fahrwasser von Rechtsextremisten.
Dass darf er machen, muss damit dann eben auch mit den entsprechenden Konsequenzen leben.

Aber die Reaktion darauf hier, in den Medien und auch des Arbeitgebers (war leider zu befürchten nach dem Presserummel, dass er die große Keule unnötigerweise rausholt) waren völlig überzogen.

Die Reaktion der Deutschen Bahn war das Mindeste und das entstand ja eben nicht aus einem Presserummel heraus, den es ja gar nicht mal gab, sondern von den zahlreichen empörte Meldungen der Reisenden des ICE.

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

ICE-TD, Donnerstag, 11. Juli 2019, 21:05 (vor 72 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ICE-TD, Donnerstag, 11. Juli 2019, 21:09

Ich habe dich so bezeichnet wie du jeden mit anderer Meinung als Nazi bezeichnest.


Belegen kannst Du es aber nicht.
Ich habe hier gewiss keinen einzigen anderen als Nazi bezeichnet.

Du hast den Zugführer so bezeichnet obwohl er in nicht einem einzigen Wort sich fremdenfeindlich oder rassistisch geäußert hat, er hat lediglich eine andere Meinung als du zu diesem Ereignis der Geschichte, deshalb ist deine Beschimpfung als Nazi einfach nur dreist und frech.

Mit dieser emotional getätigten Äußerung verlässt er total unseren pluralistischen antifaschistischen gesellschaftlichen Grundkonsens auf dem unsere Bundesrepublik Deutschland aufbaut,
er bewegt sich damit klar im Fahrwasser von Rechtsextremisten.
Dass darf er machen, muss damit dann eben auch mit den entsprechenden Konsequenzen leben.

Was für ein Schwachsinn, welchen Grundkonsens denn? Weil er der Meinung ist das die Bombenangriffe der Westallierten in der Form nicht gerechtfertigt waren verlässt er diesen Grundkonsens? Dann sind viele Historiker auch Nazis nach deiner Definierung. Du machst es dir zu einfach mit deinem Schubladendenken, wer nicht deiner linken Meinung ist muß ein Nazi sein.

Aber die Reaktion darauf hier, in den Medien und auch des Arbeitgebers (war leider zu befürchten nach dem Presserummel, dass er die große Keule unnötigerweise rausholt) waren völlig überzogen.


Die Reaktion der Deutschen Bahn war das Mindeste und das entstand ja eben nicht aus einem Presserummel heraus, den es ja gar nicht mal gab, sondern von den zahlreichen empörte Meldungen der Reisenden des ICE.

Zahlreiche empörte Reisende? Es gab ein paar Twittermeldungen und eine meiner Meinung nach völlig überzogene Reaktion der DB darauf in den digitalen Medien.

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

Henrik @, Donnerstag, 11. Juli 2019, 21:37 (vor 72 Tagen) @ ICE-TD

Ich habe dich so bezeichnet wie du jeden mit anderer Meinung als Nazi bezeichnest.

Belegen kannst Du es aber nicht.
Ich habe hier gewiss keinen einzigen anderen als Nazi bezeichnet.

Du hast den Zugführer so bezeichnet obwohl er in nicht einem einzigen Wort sich fremdenfeindlich oder rassistisch geäußert hat, er hat lediglich eine andere Meinung als du zu diesem Ereignis der Geschichte, deshalb ist deine Beschimpfung als Nazi einfach nur dreist und frech.

Aber Deine zahlreichen heftigen persönlichen Angriffe hier (die stets ganz klar gegen die Forumregeln hier verstoßen!) sind nicht einfach nur dreist und frech?

Weder zeigst Du auf, wo ich hier eine andere Person als Nazi bezeichnet hätte, noch wo ich hier meine eigene Meinung kundgetan hätte.
Komm mal runter, Junge.

Der Zugführer hat sich einiges ausgedacht, er hat anderes, geringeres Wissen, wollte er sich womöglich nicht aneignen, das allein hat mit Meinung nichts zu tun.

Mit dieser emotional getätigten Äußerung verlässt er total unseren pluralistischen antifaschistischen gesellschaftlichen Grundkonsens auf dem unsere Bundesrepublik Deutschland aufbaut,
er bewegt sich damit klar im Fahrwasser von Rechtsextremisten.
Dass darf er machen, muss damit dann eben auch mit den entsprechenden Konsequenzen leben.

Was für ein Schwachsinn, welchen Grundkonsens denn? Weil er der Meinung ist, ..

bzw. viel mehr die Haltung vorgibt,
öffentlich einseitig nur von unschuldige deutscher Bevölkerung reden zu müssen in Zusammenhang von Bombardierung Deutschlands im Zweiten Weltkrieg.
Wer das tut, verlässt zumindest damit (ob bewusst oder nicht) total unseren pluralistischen antifaschistischen gesellschaftlichen Grundkonsens auf dem unsere Bundesrepublik Deutschland aufbaut.

dass die Bombenangriffe der Westallierten in der Form nicht gerechtfertigt waren verlässt er diesen Grundkonsens? Dann sind viele Historiker auch Nazis

das war nicht sein Thema, nichtmal ansatzweise, darum gings nicht.

nach deiner Definierung. Du machst es dir zu einfach mit deinem Schubladendenken, wer nicht deiner linken Meinung ist muß ein Nazi sein.

um mich gehts schon gar nicht.

unserer demokratischer antifaschistischer Grundkonsens geht von ganz links bis ganz rechts, aber eben auch nur bis dort hin, nicht weiter.

Aber die Reaktion darauf hier, in den Medien und auch des Arbeitgebers (war leider zu befürchten nach dem Presserummel, dass er die große Keule unnötigerweise rausholt) waren völlig überzogen.


Die Reaktion der Deutschen Bahn war das Mindeste und das entstand ja eben nicht aus einem Presserummel heraus, den es ja gar nicht mal gab, sondern von den zahlreichen empörte Meldungen der Reisenden des ICE.

Zahlreiche empörte Reisende? Es gab ein paar Twittermeldungen und eine meiner Meinung nach völlig überzogene Reaktion der DB darauf in den digitalen Medien.

Es geht nicht um die Twittermeldungen oder was auch immer, das waren hauptsächlich Nazis/bekennendeAfDler/..
sondern Reisende des ICE, Bahnkunden, die diese verstörende Durchsage mit eigenen Ohren gehört haben.

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

ICE-TD, Donnerstag, 11. Juli 2019, 21:49 (vor 72 Tagen) @ Henrik

Ich habe dich so bezeichnet wie du jeden mit anderer Meinung als Nazi bezeichnest.

Belegen kannst Du es aber nicht.
Ich habe hier gewiss keinen einzigen anderen als Nazi bezeichnet.

Du hast den Zugführer so bezeichnet obwohl er in nicht einem einzigen Wort sich fremdenfeindlich oder rassistisch geäußert hat, er hat lediglich eine andere Meinung als du zu diesem Ereignis der Geschichte, deshalb ist deine Beschimpfung als Nazi einfach nur dreist und frech.


Aber Deine zahlreichen heftigen persönlichen Angriffe hier (die stets ganz klar gegen die Forumregeln hier verstoßen!) sind nicht einfach nur dreist und frech?

Ich hab dir nur einen Spiegel vorgehalten. So wie du jemanden zum Nazi abstempelst ohne das dieser eine rechtsradikale oder fremdenfeindliche Äußerung getan hat habe ich dich als Linksextremist bezeichnet. Übrigens zeichnet Extremisten aus das sie keine andere Meinung als die eigene zu einem Thema akzeptieren können, egal ob sie religöse, Rechts- oder Linksextremisten sind.

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

Henrik @, Donnerstag, 11. Juli 2019, 23:08 (vor 71 Tagen) @ ICE-TD

Ich habe dich so bezeichnet wie du jeden mit anderer Meinung als Nazi bezeichnest.

Belegen kannst Du es aber nicht.
Ich habe hier gewiss keinen einzigen anderen als Nazi bezeichnet.

Du hast den Zugführer so bezeichnet obwohl er in nicht einem einzigen Wort sich fremdenfeindlich oder rassistisch geäußert hat, er hat lediglich eine andere Meinung als du zu diesem Ereignis der Geschichte, deshalb ist deine Beschimpfung als Nazi einfach nur dreist und frech.

Aber Deine zahlreichen heftigen persönlichen Angriffe hier (die stets ganz klar gegen die Forumregeln hier verstoßen!) sind nicht einfach nur dreist und frech?

Ich hab dir nur einen Spiegel vorgehalten. So wie du jemanden zum Nazi abstempelst ohne dass dieser eine rechtsradikale oder fremdenfeindliche Äußerung getan hat, habe ich dich als Linksextremist bezeichnet.

so wie Du das eine nicht belegen konntest, konntest Du das andere auch noch immer nicht belegen.

Wer öffentlich auch noch im Namen eines Staatsunternehmens Äußerungen tätigt, die ansonsten so nur von Nazis/Rechtsradikalen/Fremdenfeinden getätigt werden, wird sich dann schon erklären müssen bei dem dann folgerichtig notwendigen Gespräch mit dem Arbeitgeber und dann mit den nachvollziehbaren Konsequenzen leben müssen.

Übrigens zeichnet Extremisten aus das sie keine andere Meinung als die eigene zu einem Thema akzeptieren können, egal ob sie religöse, Rechts- oder Linksextremisten sind.

Willst Du Dir damit jetzt selbst einen Spiegel vorhalten?

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Freitag, 12. Juli 2019, 07:47 (vor 71 Tagen) @ ICE-TD

Ich hab dir nur einen Spiegel vorgehalten. So wie du jemanden zum Nazi abstempelst ohne das dieser eine rechtsradikale oder fremdenfeindliche Äußerung getan hat

Willst du jetzt etwa bestreiten, dass von den Nazis ein brutaler Angriffskrieg geführt wurde, und dann hinterher das große Mimimi kam, als es die eigenen Leute traf?

Nazisprüche sind eben nicht nur fremdenfeindliche Äußerungen - sondern viel viel mehr. Von Queerfeindlichkeit über Behindertenfeindlichkeit visnzu - wie hier geschehen - Geschichtsklitterung, insbesondere zum zweiten Weltkrieg.

--
Weg mit dem 4744!

+1

Berliner65 @, Berlin, Freitag, 12. Juli 2019, 11:45 (vor 71 Tagen) @ JeDi

- kein Text -

--
Meine Ankünfte am Zielort bewegen sich seit Wochen im Bereich von -5 bis +10. Wo kann ich mich beschweren, weil ich jetzt keine Bahn-Schauergeschichten erzählen kann? ;-)

Zugführer mit Nazi-Durchsage arbeitet nicht mehr bei der DB.

agw @, NRW, Montag, 15. Juli 2019, 15:49 (vor 68 Tagen) @ JeDi

Ich hab dir nur einen Spiegel vorgehalten. So wie du jemanden zum Nazi abstempelst ohne das dieser eine rechtsradikale oder fremdenfeindliche Äußerung getan hat


Willst du jetzt etwa bestreiten, dass von den Nazis ein brutaler Angriffskrieg geführt wurde, und dann hinterher das große Mimimi kam, als es die eigenen Leute traf?

Und deswegen muss man Bomber Harris ja nicht gleich zum deutschen Volkshelden erklären, oder?
Ich kenne den Tf ja nicht, vielleicht sind ja Verwandte von ihm als Kinder durch Bomben getötet worden. Klar, wenn dann ein Kind "Mimimi" macht, weil andere Kinder getötet wurden...Oder wie meintest du das?

Oder ist "der aber macht Mimimi" nicht schon aus der falschen Ecke, wenn es um tote Zivilbevölkerung geht?

Vielleicht einfach weniger pauschal sein.

+ 100 Millionen // Braune Bahner und Foristen

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. Juli 2019, 19:45 (vor 72 Tagen) @ Henrik

Huhu.

https://www.heise.de/tp/features/Rechter-Shitstorm-nach-Nazi-Durchsage-im-ICE-4467647.html

Schade, dass du aus obigem Link nicht mehr zitierst.

Besonders bemerkenswert in diesem Kontext war, dass sich daran auch zahlreiche Bahnmitarbeiter (oder zumindest Personen, die sich auf ihren Facebook-Profilen als solche darstellen) beteiligten. (...)

Was sich in der ganzen Angelegenheit nochmal deutlich zeigt: Die Rechtsradikalen findet man nicht nur bei den Pegida-Treffen, bei denen sogar Mord gutgeheißen wird, bei rassistischen Demos oder in einschlägigen Ecken des Internet - sondern überall. Sie arbeiten bei der Bahn, stehen morgens beim Bäcker vor uns in der Schlange. Sie sind, wie die Wahlergebnisse von AfD, NPD und Co zeigen, eine Minderheit von rund fünfzehn Prozent der Bevölkerung. Aber freilich fühlen sie sich als Mehrheit und glauben, ihr Gepöbel und ihre Drohungen würden etwas daran ändern, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen sie aus guten Gründen zutiefst verachtet. Sie sind nicht "das Volk", sondern dessen Bodensatz. Und sie sitzen, wie wir wissen, in der Polizei, der Bundeswehr, dem Verfassungsschutz und anderswo und bekämpfen den pluralistisch-demokratischen Staat. Man darf, man muss es mit Walter Lübcke sagen: Es steht ihnen frei, das Land zu verlassen, dessen Werte ihnen so zuwider sind. Deutschland braucht sie nicht. Doch solange sie hier sind und Menschen beschimpfen, bedrohen und im Extremfall sogar ermorden, ist es Aufgabe von uns allen, ihnen Gegenwind zu bieten und sie nicht durchkommen zu lassen. Und das heißt auch: Keineswegs zu schweigen, wenn so etwas geschieht wie im ICE von München nach Frankfurt (...)


So sieht's aus. Und da diese scheiß Braunen auch hier im Forum ihr Unwesen treiben, muss der Kampf gegen die Dumpfen auch hier weitergehen. Leider verlassen sie auch hier nicht freiwillig das Forum. Auch hier braucht sie niemand. Tja, da muss Blaschi dann auch bleiben.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

+1

Berliner65 @, Berlin, Donnerstag, 11. Juli 2019, 22:44 (vor 72 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

--
Meine Ankünfte am Zielort bewegen sich seit Wochen im Bereich von -5 bis +10. Wo kann ich mich beschweren, weil ich jetzt keine Bahn-Schauergeschichten erzählen kann? ;-)

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

Max64, Hannover, Freitag, 12. Juli 2019, 20:31 (vor 71 Tagen) @ Blaschke

Als "älteres Semester" -und jemand, der sich für Zeitgeschichte interessiert- fragt man sich in dem hiesigen Land schon seit geraumer Zeit, muss jede Aussage erst mal peinlichst auf politische Korrektheit überprüft werden, damit nicht irgendwer sich wichtig machend einen "Shitstorm" los tritt?

Das Thema wurde andernorts ja genügend breit getreten. Sicher gab es dazu auch viele unpassende Kommentare (von einerseits denen, die es "gut" fanden, dass die Leute damals in FFM im alliierten (huch, ja, der war es) Bombenhagel "umgekommen" sind, und von denen, die sich extremistisch rechts echauffierten).

Aber irgendwie muss die Katze mal im Dorf bleiben, oder so ähnlich.

Rassistisch oder beleidigend war aber die Aussase des ZUB keinesfalls, sarkastisch provokant möglicherweise, unbequem auch, aber so ein Aufschrei? Meine Güte.

(ZM:) Zugführer mit falscher Wortwahl ...

Henrik @, Samstag, 13. Juli 2019, 05:33 (vor 70 Tagen) @ Max64

Als "älteres Semester" -und jemand, der sich für Zeitgeschichte interessiert- fragt man sich in dem hiesigen Land schon seit geraumer Zeit, muss jede Aussage erst mal peinlichst auf politische Korrektheit überprüft werden

topic hier sollte unabhängig von der Generation, vom Alter des Semesters an sich sein.

wer sich aktuell in unserer Gesellschaft über politische Korrektheit aufregt liegt hauptsächlich in der Altersgruppe 35-60.
"älteres Semester"?

nun.. hier war die Rede von
Die Älteren unter uns haben noch Eltern (gehabt), die als Kind die Bombenangriffe miterlebt haben
Älteren? Ich bitte doch!..
Mein Opa war Sturmführer bei der SS - nun gut, mittlerweile lebt er in Texas, gewiss immernoch, glücklich dort.
hab das Lied tatsächlich hören müssen während einer Taxi-Fahrt in Budapest letztens von meinem Veranstaltungsort zurück zum Gresham-Palast.. :/ ("gutes Lied")

damit nicht irgendwer sich wichtig machend einen "Shitstorm" los tritt?

nun.. der "Shitstorm" war ja nicht losgetreten von dem Zugführer bzw. seiner vermeintlichen Aussage,
sondern von einer von hunderten der Reisenden.
Ihre Intention war nicht der "Shitstorm", die entsprechende Reaktion war ihr aber von Anfang an wohl bewusst.
Das unterscheidet sie z.B. sehr von etlichen anderen Shitstorms, mit dem in der Öffentlichkeit stehenden Person leben müssen und diese dann ja auch teils Konsequenzen daraus ziehen (vgl. Robert Habeck).

Der Shitstorm entstand hier also nicht aus der eigentlichen Aktion heraus, sondern aus der Reaktion,
Akteure des Shitstorms waren Personen, die man hauptsächlich politisch rechts der Union einordnet (ersichtlich auf eigenen fb-Profilen).

Das Thema wurde andernorts ja genügend breit getreten.

Nicht bevor es hier breitgetreten wurde.
auf DSO wurde das Thema sehr schnell gelöscht, auf Twitter gab es 3 Teilungen, 5 Kommentare,
in dem fb-Thread hielt sich das recht lange bedeckt.

Sicher gab es dazu auch viele unpassende Kommentare (von einerseits denen, die es "gut" fanden, dass die Leute damals in FFM im alliierten (huch, ja, der war es) Bombenhagel "umgekommen" sind, und von denen, die sich extremistisch rechts echauffierten).

entsprechende "gut" dass die Leute damals in FFM "umgekommen" sind Kommentare mag es sicherlich gegeben haben, aber nicht in den ersten 100 fb-Kommentaren, auch nicht hier in diesem Forum.
In dem fb-Thread waren dann doch nach wenigen Stunden die "extremistisch rechts" Postings sehr schnell vorherrschend, von jungen fb-Profilen, als auch von im Profil bekennenden Afd/..-Profil Benutzern.

Die dann auch recht Betonung des Wortes "Westalliierten" - grundsätzlich nicht so bedeutend, hier im Kontext dann aber schon sehr, wie es ja auch entsprechend angemerkt wurde.

Bombenhagel durch US-Bomben in Frankfurt gab es noch gleich welche?
Bitte hier doch Butter bei die Fische! Pronto! Die Historiker sind da sehr interessiert!
Um Fakten gings dem Zugbegleiter wahrlich nicht, seine Durchsage war rein emotional motiviert.. über 70 Jahre nach Bombenabwurf.

Aber irgendwie muss die Katze mal im Dorf bleiben, oder so ähnlich.

oder wie oder was..

und wurde es ja auch.
weder Spiegel noch SZ oder Welt, geschweige von BILD (wieso auch?) berichtete.
jedes Kind, das des Zuges fälschlicherweise verwiesen wurde, wurde mehr ausgeschlachtet.

und auch hier im Forum!
naja nun.. es haben ein paar ihre Postings hinterlassen,
persönliche Angriffe gabs jedoch nicht bzw fast nicht, es hielt sich noch alles in Grenzen.
Genau das zeichnet ein Forum hier aus, genau das zeichnet unsere pluralistisches System aus!

Auch der Zugführer selbst ist seinen Job nicht los.

Rassistisch oder beleidigend war aber die Aussage des ZUB keinesfalls, sarkastisch provokant möglicherweise, unbequem auch, aber so ein Aufschrei? Meine Güte.

Rassistisch ganz sicher nicht, gewiss.
über beleidigend gibt's hingegen gewiss unterschiedliche Ansichten,
würde er selbst genau einfach nur diese einseitige Ansprache in unmittelbarer Nähe des Fundorts der Bombe bei der Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle äußern vor Juden, ohne diese zu beleidigen?

"sarkastisch provokant möglicherweise, unbequem auch"
..selbst diejenigen hier, die den Zugbegleiter versuchten in Schutz zu nehmen, sprachen wenigstens von einer "unglücklichen Wortwahl"
..derlei unglückliche Wortwahl hat er schlichtweg nicht zu benutzen, wenn er in den Lautsprecher der DB spricht - ob er Nazi ist oder nicht.
Punkt aus.
Meine Güte.
Entweder ist er dem rechtsextremen Sprektum zugehörig oder ihm mangelt es schlichtweg an Empathie,
in jedem Falle hat er an der Stelle in seiner derzeitigen Konstitution nichts zu suchen,
das hat dann auch nichts mit vermeintlicher political correctness zu tun.
Da gabs von der DB auch keinen großen Aufschrei, keine PM, nichts.
Folgliche Konsequenzen, gut ist. Das wars.

Volle Zustimmung Max64 plus Ergänzung

GUM @, Dienstag, 16. Juli 2019, 14:58 (vor 67 Tagen) @ Max64
bearbeitet von GUM, Dienstag, 16. Juli 2019, 14:59

Rassistisch oder beleidigend war aber die Aussase des ZUB keinesfalls, sarkastisch provokant möglicherweise, unbequem auch, aber so ein Aufschrei? Meine Güte.

Beim Lesen des Beitragsbaumes stellt sich mir unweigerlich die Frage: Ist es denn schon wieder soweit?

Gab es in Deutschland im letzten Jahrhundert nicht genug Diktaturen, bei denen Blockwarte oder Hausgemeinschaftsleiter (auch wirklich jeder "Fremde" Gast ist für die STASI aufzuschreiben) jede kleinste Abweichung von der "Norm" meldeten?

Um sich einen persönlichen Vorteil (und sei es nur Genugtuung) oder "Ansehen" durch den nächst höheren Behördenmitarbeiter zu verschaffen!

Und jetzt: Ein Fahrgast informiert die Presse und die breite Öffentlichkeit wegen einem einzigen möglicherweise unkorrekten Wort?

Ist das Wort "unschuldig" etwa diskriminierend oder beschimpfend? Oder ist es zu einem Zeitpunkt nicht doch richtig, wo alle Wehrfähigen bereits an der Front sind?

Was wird in der Folge passieren: Mitarbeiter dieses Unternehmens werden Standardansagen Wort für Wort herunterlesen, ganz ohne Individualisierung!

Und dann beschweren sich wieder alle, dass die Mitarbeiter nicht freundlich genug wären.

Für mich bleibt ein fader Beigeschmack.

Liebe Grüße

GUM

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

+1

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 16. Juli 2019, 15:10 (vor 67 Tagen) @ GUM

- kein Text -

--
Pilsner Urquell - schlägt jedes Panorama

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