(B) Der Hauptbahnhof kommt mittelfristig ans Limit (Aktueller Betrieb)

Power132 @, Montag, 10. Juni 2019, 16:55 (vor 9 Tagen)

Unter dem Titel "Kann Berlin mehr Zug vertragen?" hat sicher der Tagesspiegel die Meinung des Sprechers des Berliner Fahrgastverbandes angehört.

Seine Punkte:

Stärke FV-nutzung der Bahnhöfe Gesundbrunnen, Lichenberg, Zoo und Potsdam
Pendler zwischen Hannover/Wolfsburg und Berlin, das Thema wird seiner Ansicht nach zu wenig beleuchtet.
- Es mag viele überraschen, aber mittelfristig kommt der Hauptbahnhof ans Limit. Auf der Stadtbahn, also oben, hat er seine Kapazitätsgrenze bereits erreicht.

Kann ja sein

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Montag, 10. Juni 2019, 16:56 (vor 9 Tagen) @ Power132

Aber der Tunnelbahnhof am HBF ist definitiv (noch) nicht am Limit.

Dann lasst uns am Hbf...

E 1793, Montag, 10. Juni 2019, 17:45 (vor 9 Tagen) @ Paladin

...ein paar ICEs wenden und schon passt es.

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[image]

+1

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 10. Juni 2019, 19:19 (vor 9 Tagen) @ Paladin

Die Stadtbahn ist ja so eine Art Stammstrecke. Da ist es kein Wunder, wenn die Belegung hoch ist, ist ja auch in einer gewissen Weise so beabsichtigt.

Und deswegen hat's ja den Tiefbahnhof, bei dem man durchaus voraussehende Planung vorwerfen kann ;-)

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(HH) Der Hauptbahnhof kommt mittelfristig ans Limit

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 10. Juni 2019, 17:08 (vor 9 Tagen) @ Power132
bearbeitet von Alibizugpaar, Montag, 10. Juni 2019, 17:10

Die Strategie "doppelt so viele Passagiere im Fernverkehr" möchte ich sehr gerne mal auf den Bahnsteigen Hamburg Hbf an einem Freitag- und Sonntagnachmittag beobachten.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Hamburg braucht einen HBF-Neubau

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Montag, 10. Juni 2019, 17:13 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar

MIt einer Nord-Süd (Westerland/Flensburg/Kiel-Altona-Harburg-weiter) und einer Ost-West (Lübeck/Schwerin/Berlin-Stade/Cuxhaven/evtl Bremen) Durchbindung.

Schafft eine Durchbindung tatsächlich Platz?

Blaschke, Osnabrück, Montag, 10. Juni 2019, 17:24 (vor 9 Tagen) @ Paladin

Huhu.

MIt einer Nord-Süd (Westerland/Flensburg/Kiel-Altona-Harburg-weiter) und einer Ost-West (Lübeck/Schwerin/Berlin-Stade/Cuxhaven/evtl Bremen) Durchbindung.

Nicht unbedingt ...

Beispiel:

Gleis 14 Nord fährt ein: RE Flensburg Hamburg. Fährt dann zurück Hamburg Flensburg.
Gleichzeitig fährt Gleis 14 Süd ein: RE Bremen Hamburg. Fährt dann zurück Hamburg Bremen.

Für beide Züge komme ich mit EINEM Gleis aus.

Würde man dagegen durchbinden, also Flensburg Bremen und Bremen Flensburg, dann benötige ich ZWEI Gleise, weil die Züge aneinander vorbei müssen.

Theoretisch kann ich natürlich berücksichtigen, dass Wenden länger dauert als Durchfahren. Nur halte ich das beim Fahrgastwechselumfang in Hamburg für keinen Unterschied - sinnigerweise würde man da mehr als 2 Minuten Aufenthalt einplanen. Dann aber kann ich in der Zeit auch die Fahrtrichtung wechseln.

Also reicht es auch, es hinzugekommen, Gleise doppelt zu belegen.


Schöne Grüße von jörg

--
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Schafft eine Durchbindung tatsächlich Platz?

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Montag, 10. Juni 2019, 17:27 (vor 9 Tagen) @ Blaschke

Naja, in dem von mir genannten Beispiel sollten es in Summe schon auch mehr Gleise werden.

Abgesehen davon bin ich überzeugt, dass die Durchfahrt schneller geht als der (kurze) Aufenthalt mit Fahrtrichtungswechsel. So oder so finde ich Züge schwachsinnig, die am HBF (ver)enden.

Schafft eine Durchbindung tatsächlich Platz?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 10. Juni 2019, 17:48 (vor 9 Tagen) @ Paladin

Wobei der Flensburger von 11:16 bis 11:43 (27) in Hamburg rumsteht. Und der Rostocker von 11:38 bis 12:21 (43 Minuten). Rollt der Rostocker vielleicht doch in die Abstellung? An und ab jedenfalls beides Gleis 7A-D.

Keine Ahnung, ob es weitere solche Pappenheimer gibt oder ob das Ausnahmen sind. Aber ich kann mir vorstellen, daß solche RE nach nur 4 Minuten in die gleiche Richtung weiterfahren und die Gleise dann umfangreicher genutzt werden können.

--
Gruß, Olaf

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Schafft eine Durchbindung tatsächlich Platz?

Sören Heise @, Region Hannover, Montag, 10. Juni 2019, 18:21 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar

Moin Olaf.

Wobei der Flensburger von 11:16 bis 11:43 (27) in Hamburg rumsteht. Und der Rostocker von 11:38 bis 12:21 (43 Minuten). Rollt der Rostocker vielleicht doch in die Abstellung? An und ab jedenfalls beides Gleis 7A-D.

Die RE gen Norden stehen ihre Zeit am Bahnsteig ab, der andere nach Kiel hat auch einen längeren Aufenthalt.
Und in der konkreten Zeitlage wird 7A-D nicht anders genutzt.

Aber ich kann mir vorstellen, daß solche RE nach nur 4 Minuten in die gleiche Richtung weiterfahren und die Gleise dann umfangreicher genutzt werden können.

Vier Minuten halte ich für recht knapp. Das braucht man doch fast, um einen vollen Doppelstockzug leer zu bekommen.

Viele Grüße
Sören

Schafft eine Durchbindung tatsächlich Platz?

Nordy, Montag, 10. Juni 2019, 18:36 (vor 9 Tagen) @ Sören Heise

RE 7 an Minute 15, steht bis Minute 43 - 28 Minuten
RE 70 an Minute 37, steht bis Minute 22 - 45 Minuten

bedeutet es werden 2 Gleise benötigt. Verstehe aber nicht, warum nicht von RE7 auf RE70 gewendet wird von 15 auf 22 und von 37 bis 43 - OK 7/6 Minuten Wendezeit sind sportlich.
Dadurch hätte man aber von 22 bis 37 und von 43 bis 15 ein freies Gleis mehr zur Verfügung

Pinneberg!

Sören Heise @, Region Hannover, Montag, 10. Juni 2019, 18:41 (vor 9 Tagen) @ Nordy

Verstehe aber nicht, warum nicht von RE7 auf RE70 gewendet wird von 15 auf 22 und von 37 bis 43 - OK 7/6 Minuten Wendezeit sind sportlich.

Dann schaust Du Dir bitte die Zeiten an, wenn der eine RE in Pinneberg hält - morgens nach Kiel und abends zurück. Dann verstehst Du es. ;-)

Viele Grüße
Sören

Schafft eine Durchbindung tatsächlich Platz?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 10. Juni 2019, 19:33 (vor 9 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Alibizugpaar, Montag, 10. Juni 2019, 19:35

Hatte ich mit den 4 Minuten auch überlegt. Dachte dann aber, daß ein voller RE um 8 Uhr aus Kiel kommt, sich entlädt und dann vergleichsweise unterbesetzt weiterfährt, weil auf dem folgenden (aus Hamburg heraus führenden) Abschnitt die Pendler morgens aus der Gegenrichtung kommen, nach Hamburg hinein wollen statt raus. Nachmittags natürlich anders herum. Oder schätze ich das falsch ein?

Ich kann es nicht richtig einsortieren und auseinander halten, ob es in Hamburg keine Durchläufer gibt, weil es sich tatsächlich nicht lohnt / fahrplantechnisch nicht darstellbar ist oder ob da nur der Umstand für eine leidige Netztrennung sorgt, weil die Länder Schleswig-Holzbein, Mäck-Pomm und Niedersachsen ihren jeweiligen Regio-Kram bitte für sich behalten wollen.

Aber ein Durchläufer dürfte in Hamburg Hbf natürlich auch gerne 5 Minuten stehen bleiben. Oder sollen wir 6 machen? :)

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Gruß, Olaf

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Schafft eine Durchbindung tatsächlich Platz?

Sören Heise @, Region Hannover, Montag, 10. Juni 2019, 19:38 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar

Moin.

Oder schätze ich das falsch ein?

Völlig falsch nicht, aber gegen die Lastrichtung fahren die Züge auch nicht völlig leer. Man hätte aber eine gewisse, wenn auch nicht unbedingt hohe, Anzahl an Reisenden, die dann am Hauptbahnhof sitzenbleiben würden.

Ich kann es nicht richtig einsortieren und auseinander halten, ob es in Hamburg keine Durchläufer gibt, weil es sich tatsächlich nicht lohnt / nicht darstellbar ist oder ob da nur der Umstand für eine leidige Netztrennung sorgt, weil die Länder Schleswig-Holzbein, Mäck-Pomm und Niedersachsen ihren jeweiligen Regio-Kram für sich behalten wollen.

Die Frage wäre doch, ob eine Durchbindung der Nahverkehrslinien ernsthaft überlegt wurde. Wo ein Wille, da könnte ein Weg sein. Man müsste aber auch schauen, wie gut man das in die jeweiligen Taktfahrpläne hineinbekäme.

Viele Grüße
Sören

Bitte weiter denken

Hustensaft @, Montag, 10. Juni 2019, 20:48 (vor 9 Tagen) @ Sören Heise

Eine Durchbindung schafft nicht zwingend Platz, einfach mal weiter denken:

1. Fast alle Gleise in Hamburg werden doppelt belegt - bei einer Durchbindung wäre das nicht mehr möglich, was die Kapazitäten wiederum stark reduzieren würde.
2. Die Fahrplanlagen müssen auch zueinander passen - es nutzt nichts, wenn die Verbindungsbahn belegt ist bzw. die Anschlusstrassen Richtung Harburg und Bremen/Hannover bzw. Schwerin oder Lübeck.
3. Die Ausschreibungen müssten länderübergreifend werden. Wenn ein Metronom von Hannover/Uelzen bis Flensburg oder Lübeck fährt ist das eben etwas anders als wenn beide Linien in Hamburg enden.
4. Verspätungen werden viel weiter durchgeschleppt oder es braucht lange Standzeiten, die wiederum die Kapazitäten reduzieren würden.

Anmerkung:
Echten Bedarf für durchgehende Züge gibt es wohl nicht in signifikantem Umfang. Und der Hbf ist nur die sichtbare Spitze des Eisbergs, die Verbindungsbahn und auch die Strecke nach Harburg sind weitere Nadelöhre, alleine ein Ausbau des Hauptbahnhofes brächte nicht viel.

Schafft eine Durchbindung tatsächlich Platz?

ITF, Montag, 10. Juni 2019, 22:24 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar

Hatte ich mit den 4 Minuten auch überlegt. Dachte dann aber, daß ein voller RE um 8 Uhr aus Kiel kommt, sich entlädt und dann vergleichsweise unterbesetzt weiterfährt, weil auf dem folgenden (aus Hamburg heraus führenden) Abschnitt die Pendler morgens aus der Gegenrichtung kommen, nach Hamburg hinein wollen statt raus. Nachmittags natürlich anders herum. Oder schätze ich das falsch ein?

Das mag morgens funktionieren, aber nachmittags bringen die RE aus SH viele Fernverkehrsumsteiger nach Hamburg, die dann im Hbf in die ICE's nach Berlin, Hannover, Bremen umsteigen wollen, während gleichzeitig 1000 Pendler auf ihren RE nach Niedersachsen warten.

Ich kann es nicht richtig einsortieren und auseinander halten, ob es in Hamburg keine Durchläufer gibt, weil es sich tatsächlich nicht lohnt / fahrplantechnisch nicht darstellbar ist oder ob da nur der Umstand für eine leidige Netztrennung sorgt, weil die Länder Schleswig-Holzbein, Mäck-Pomm und Niedersachsen ihren jeweiligen Regio-Kram bitte für sich behalten wollen.

In der Stunde zwischen 7 und 8 Uhr morgens kommen aus Süden 5 Metronom von Buchholz, 5 aus Lüneburg und 1 Start aus Cuxhaven im Hamburger Hbf an. Aus Norden enden nur 3 Nahverkehrszüge im Hamburger Hbf.
Ich sehe nicht, wie man 8 zusätzliche Nahverkehrszüge über die Verbindungdbahn peitschen könnte.

Schafft eine Durchbindung tatsächlich Platz?

ITF, Montag, 10. Juni 2019, 22:29 (vor 9 Tagen) @ ITF

Ein weiterer Aspekt ist, dass im Nahverkehr durch das Wenden alle Züge in der Regel mindestens 15 Minuten vor Abfahrt bereitsstehen. Dadurch werden die Überfüllungen der Bahnsteige effektiv verhindert.

Durchbindungen ...

Blaschke, Osnabrück, Montag, 10. Juni 2019, 23:16 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Blaschke, Montag, 10. Juni 2019, 23:18

Hallo.

Ich kann es nicht richtig einsortieren und auseinander halten, ob es in Hamburg keine Durchläufer gibt, weil es sich tatsächlich nicht lohnt / fahrplantechnisch nicht darstellbar ist oder ob da nur der Umstand für eine leidige Netztrennung sorgt, weil die Länder Schleswig-Holzbein, Mäck-Pomm und Niedersachsen ihren jeweiligen Regio-Kram bitte für sich behalten wollen.


Alle Beteiligten werden wissen, wer wie den Hbf nur als Durchgang nutzt - Fahrgastbefragungen sei Dank.


Allerdings gibt's auch Fahrwünsche, auf die wir Theoretiker gar nicht kommen. Z.B. wenn der Fahrgast von Süden Hamburgs nach Süden Hamburgs will. Ich habe schon etliche Studierende befragt, die von Bremen über Hamburg nach Lüneburg fahren. Spannend ist dabei der Umstiegsbahnhof. Einige steigen in Harburg um. Andere sind aber clever und haben festgestellt, dass sie in Harburg Richtung Lüneburg in die Garnitur einsteigen, die sie vorher in Harburg aus Bremen kommend verlassen haben. Die fahren jetzt bis Hbf mit und haben dann auch weiterhin den Sitzplatz sicher. Und freuen sich bei mir, wie klug sie sind ... ;-)

Schöne Grüße von jörg

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(HH) Der Hauptbahnhof kommt mittelfristig ans Limit

Destear @, Berlin, Montag, 10. Juni 2019, 17:14 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar

Hamburg Hbf ist für mich derzeit das Schlimmste, was umsteigetechnisch passieren kann. Dieser Bahnhof ist das überfüllte Chaos. Extrem unangenehm.

+1

MvG, Montag, 10. Juni 2019, 17:16 (vor 9 Tagen) @ Destear

- kein Text -

perverse Enge

arno50, Montag, 10. Juni 2019, 18:47 (vor 9 Tagen) @ MvG

herrscht auf den Bahnsteigen! Ich würde mich nicht wundern, wenn eines Tages ein Fahrgast abgedrängt auf einem Gleis (hoffentlich ohne Zugeinfahrt) landet.
Abhilfe:
1. alle Kioske auf den Bahnsteigen weg
2. Nur notwendige Betriebsunterstände
3. Auf jedem Bahnsteig mindestens eine Ansprechperson mit Kenntnissen
4. Nur notwendige Aushänge (Abfahrttafel) wmgl als Displays
5 Über Kopf Displays wie am Flughafen
6.GGF Wartehäuschen in den wenig frequentierten Randbereich der Bereich untern den Treppen und Brücken mit dem Kanalarbeiterfeeling
das wär m.E. billig und schon eine deutliche Entlastung.

perverse Enge

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 10. Juni 2019, 19:04 (vor 9 Tagen) @ arno50

herrscht auf den Bahnsteigen! Ich würde mich nicht wundern, wenn eines Tages ein Fahrgast abgedrängt auf einem Gleis (hoffentlich ohne Zugeinfahrt) landet.

Das war mir schon einmal um ein Haar passiert. Zum Glück konnte ich mich noch abfangen... so viel Gedränge habe ich visher an keinem anderen Bahnhof erlebt - und ich habe nicht nur den Hamburger Hbf zur Spitzenzeit erlebt...

Abhilfe:
1. alle Kioske auf den Bahnsteigen weg

Und durch Automaten ersetzen. Kioske am Bahnsteig ist tatsächlich ein ziemlicher Platzfresser, vernünftige Wartebereiche täten das kompensieren.

2. Nur notwendige Betriebsunterstände

Was mit dem Wegfall des Kiosks geschähe.

3. Auf jedem Bahnsteig mindestens eine Ansprechperson mit Kenntnissen

Wozu? Ich kenne keinen Bahnhof, der das hat.

4. Nur notwendige Aushänge (Abfahrttafel) wmgl als Displays

Die Wagenreihung hat schon einen Platz am Bahnsteig verdient. In Österreich realisiert man's oft mit Displays. Vorteil: Geänderte Wagenreihungen gehören in der Theorie der Vergangenheit an. Schließlich wird nur die tatsächliche Wagenreihung kommuniziert.

5 Über Kopf Displays wie am Flughafen

Hat's das nicht schon an den Aufgängen?

6.GGF Wartehäuschen in den wenig frequentierten Randbereich der Bereich untern den Treppen und Brücken mit dem Kanalarbeiterfeeling

Mein Vorschlag zur Güte: Einen Wartebereich in der Wandelhalle organisieren. Wie ein vernünftiger Wartebereich auszusehen hat, sieht man hier

das wär m.E. billig und schon eine deutliche Entlastung.

Billig wird eine nachhaltige Lösung nicht...

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perverse Enge

Altmann @, Amstetten, Montag, 10. Juni 2019, 19:13 (vor 9 Tagen) @ J-C

4. Nur notwendige Aushänge (Abfahrttafel) wmgl als Displays

Die Wagenreihung hat schon einen Platz am Bahnsteig verdient. In Österreich realisiert man's oft mit Displays. Vorteil: Geänderte Wagenreihungen gehören in der Theorie der Vergangenheit an. Schließlich wird nur die tatsächliche Wagenreihung kommuniziert.

In anderen Ländern (CH, ...) wird auf den Überkopfanzeigern am Bahnsteig die Wagenreihung samt Sektoren angezeigt (okay, ohne Wagennummern). Das ist mMn noch praktischer, weil man nicht erst das Display suchen muss ...

perverse Enge

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 10. Juni 2019, 19:16 (vor 9 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von J-C, Montag, 10. Juni 2019, 19:20

Es sei denn, man hat wie in Wien Hbf die Anzeige so positioniert, dass mam sie direkt mach Betreten des Bahnsteiges vorfindet.

Wie hier

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Kommt drauf an, von welchem Zugang Du kommst

Altmann @, Amstetten, Montag, 10. Juni 2019, 19:24 (vor 9 Tagen) @ J-C

- kein Text -

Der Zugang passt

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 10. Juni 2019, 19:26 (vor 9 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von J-C, Montag, 10. Juni 2019, 19:26

Denn es ist eben der Bahnsteig (Bahnsteig 7/8), an dem die Railjets nach Westen und Süden fahren. Bahnsteig 9/10 ist für Verkehre ins Ausland und zum Flughafen Wien und dort dürfte der Bedarf nicht so stark gegeben sein wie im innerösterreichischen Verkehr.

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Mit Wagennummern:

guru61, Arolfingen, Dienstag, 11. Juni 2019, 08:44 (vor 8 Tagen) @ Altmann

Bei den neuen Anzeigern werden die Wagennummern angegeben.
Hier die 3 Bildschirme die den EC nach Hamburg anzeigen:
https://www.flickr.com/gp/r_walther/d21892
https://www.flickr.com/gp/r_walther/ueUQyp
Bild 3 zeigt den Steuerwagen, der in Basel abgehängt wird separat auf:
https://www.flickr.com/gp/r_walther/3TqFz2

Die Bildschirme wechseln ca alle 15 Sekunden.
Gruss Guru

örtliche Aufsicht

611 040 @, Dienstag, 11. Juni 2019, 18:10 (vor 8 Tagen) @ arno50

3. Auf jedem Bahnsteig mindestens eine Ansprechperson mit Kenntnissen

In Hamburg Hbf gibt es doch StuS Mitarbeiter "Rotkäppchen" an fast allen Bahnsteigen.
Teilweise übernehmen die sogar die Zugabfertigung. (Zumindest bei den RE und RBs richtung Bad Oldesloe/Lübeck)

--
DAS ist ein Intercity:
[image]

(HH) Der Hauptbahnhof kommt mittelfristig ans Limit

Max64, Hannover, Mittwoch, 12. Juni 2019, 01:44 (vor 8 Tagen) @ Destear

Viel gewonnen wäre in dem Chaos Bhf HH, wenn es a) eine vernünftige und gut sichtbare Beschilderung geben würde, dann würden nicht so viele Leute inkl. mir wiederholt umherirren und unnötig Platz beanspruchen. Und b) einen optimierten Fernverkehrsfahrplan. Erklär mir einer, warum aktuell um 19.27h (!) seitens DB Richtung Süden Schluss ist, dafür um 03.20h der erste ICE aber nach Hannover rollt (vermutlich vollkommen leer, außer DB-Personal).

Nein nein nein nein nein nein nein.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 12. Juni 2019, 01:56 (vor 8 Tagen) @ Max64
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 12. Juni 2019, 01:58

Und b) einen optimierten Fernverkehrsfahrplan. Erklär mir einer, warum aktuell um 19.27h (!) seitens DB Richtung Süden Schluss ist, dafür um 03.20h der erste ICE aber nach Hannover rollt (vermutlich vollkommen leer, außer DB-Personal).

Falsch falsch falsch falsch falsch falsch falsch!

Der ICE um 3:20 ist nicht so ganz leer - zumindest an dem Tage an den ich mit ihm gefahren bin. Es war das erste Mal, dass ich den Nachtbus in Hamburg nutzte und auch das erste Mal, dass ich so früh in einem Zug sitzen würde.

Ich sag es mal so, es gibt die Kundschaft und so spätestens ab Frankfurt dürfte er sich anständig füllen.

Prinzipiell hat er schon seine Daseinsberechtigung.

Und für die Verbindungen nach Süden, da haben sich doch die ÖBB schon drum gekümmert mit ihren beiden Nightjets ;-)

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(HH) Der Hauptbahnhof kommt mittelfristig ans Limit

Aphex Twin, Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:05 (vor 7 Tagen) @ Max64

Erklär mir einer, warum aktuell um 19.27h (!) seitens DB Richtung Süden Schluss ist, dafür um 03.20h der erste ICE aber nach Hannover rollt.

Das liegt ganz einfach an der extremen Randlage von Hamburg in Deutschland (mit zusätzlich auch eher wenig Verbindungen ins nördliche Ausland), kombiniert mit der Vorliebe der Bahn Zugläufe wo es geht über ihre gesamte Länge laufen zu lassen. In diesem Fall, damit ein Zug der ICE-Linie 25 (?) z.B. um 7:50 Uhr von Frankfurt (über Stuttgart) nach München fahren kann, muss er schon um 3:20 Uhr in Hamburg losfahren. Und umgekehrt, damit ein ICE vor Mitternacht in Frankfurt ankommt muss er schon um 19:27 Uhr in Hamburg abfahren.

Der wesentliche Grund für diese Betriebspolitik ist sicher dass die Bahn ICEs nur an einer begrenzten Anzahl von Orten übernachten lassen will und Überführungsfahrten minimiert werden sollen. Anstelle einen ICE Triebzug der in abends in Hamburg endet nachts nach Kassel zu überführen (damit er dort um 6:16 Uhr seinen Dienst Richtung Süden starten kann) kann man ihn auch gleich um 3:20 Uhr in Hamburg starten und noch Passagiere mitnehmen lassen. Umgekehrt müsste man einen ICE der um 21:27 Uhr in Hamburg startet, um 0:21 Uhr in Kassel enden lassen (wenn man z.B. grundsätzlich keinen Fernverkehr nach 1:00 Uhr betreiben will).

Auf den Punkt gebracht, die Randlage von Hamburg und die Entscheidung der Bahn Züge nicht auf 'freier Strecke' übernachten zu lassen (in diesem Fall in Kassel) sind der Grund für diese Fahrplangestaltung.

(HH) Der Hauptbahnhof kommt mittelfristig ans Limit

Nordy, Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:39 (vor 7 Tagen) @ Aphex Twin

Ist grad besonders , letzter ICE verlässt in Richtung Süden Hamburg um 19:27, danach nur noch 2 reservierungspflichtige und mit Sparschiene und/oder Aufpreisen.

Was ist mit IC2020?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 12. Juni 2019, 12:00 (vor 7 Tagen) @ Nordy

- kein Text -

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Entzerren durch "Durchfahren"?!

Blaschke, Osnabrück, Montag, 10. Juni 2019, 17:26 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar

Huhu.

Die Strategie "doppelt so viele Passagiere im Fernverkehr" möchte ich sehr gerne mal auf den Bahnsteigen Hamburg Hbf an einem Freitag- und Sonntagnachmittag beobachten.

Wenn sich teilweise auch die Takte verdichten sollen, muss ja nicht jeder Zug am Hbf halten. Dann geht's von Dammtor direkt nach Harburg z.B.


Schöne Grüße von jörg

--
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Entzerren durch "Durchfahren"?!

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Montag, 10. Juni 2019, 17:29 (vor 9 Tagen) @ Blaschke

Huhu.

Die Strategie "doppelt so viele Passagiere im Fernverkehr" möchte ich sehr gerne mal auf den Bahnsteigen Hamburg Hbf an einem Freitag- und Sonntagnachmittag beobachten.


Wenn sich teilweise auch die Takte verdichten sollen, muss ja nicht jeder Zug am Hbf halten. Dann geht's von Dammtor direkt nach Harburg z.B.


Schöne Grüße von jörg

Lieber ein zusätzlicher Regionalbahnhof Jungfernstieg/Hafencity o.ä., um den HBF zu entlasten und einen Umstieg auf U/S-Bahn zu rsparen, vgl. Berliner Bahnhöfe auf der Stadtbahn oder Potsdamer Platz.

Oder so. + 100!

Blaschke, Osnabrück, Montag, 10. Juni 2019, 17:32 (vor 9 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

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Regionalbahnhof

Murrtalbahner, Dienstag, 11. Juni 2019, 10:38 (vor 8 Tagen) @ Paladin

Lieber ein zusätzlicher Regionalbahnhof Jungfernstieg/Hafencity o.ä., um den HBF zu entlasten und einen Umstieg auf U/S-Bahn zu rsparen, vgl. Berliner Bahnhöfe auf der Stadtbahn oder Potsdamer Platz.

So ein Regionalbahnhof würde tatsächlich Sinn machen. Ein Bahnhof, an dem es viele Bus- und S-/U-Bahnlinien gibt, die gut vertaktet in die ganze Stadt fahren. Einer im Süden müsste neu erschaffen werden (Bereich Elbbrücken?), der im Norden wird demnächst zerstört.
Offenbar hat man bei Bahnens in Hamburg die Problematik nicht erkannt und denkt sich bei der Infrastruktur, dass dann halt eben nicht mehr geht. Pech gehabt.

Wozu braucht man die Gepäckbahnsteige?

Blaschke, Osnabrück, Montag, 10. Juni 2019, 17:30 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Blaschke, Montag, 10. Juni 2019, 17:30

Huhu.

Ließe sich da nicht Platz schaffen, wenn man die ganze Halle quasi mal entkernt und die Bahnsteige und Gleise neu anlegt? Ich meine, diese oder dieser Gepäckbahnsteige werden doch heutzutage gar nicht mehr gebraucht. Weg damit. Wenn man alles optimiert, ließe sich da nicht wohl ein Bahnsteig mehr rausholen?

Schöne Grüße von jörg

--
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Wozu braucht man die Gepäckbahnsteige?

EK-Wagendienst @, Münster, Montag, 10. Juni 2019, 17:43 (vor 9 Tagen) @ Blaschke

Huhu.

Ließe sich da nicht Platz schaffen, wenn man die ganze Halle quasi mal entkernt und die Bahnsteige und Gleise neu anlegt? Ich meine, diese oder dieser Gepäckbahnsteige werden doch heutzutage gar nicht mehr gebraucht. Weg damit. Wenn man alles optimiert, ließe sich da nicht wohl ein Bahnsteig mehr rausholen?

Dann entfällt aber der Bestandsschutz, und ob man solche schmalen Bahnsteige heute noch genehmigt bekommt?

Am Gleis 11 könnte man aber ein Trapez einbauen, das würde schon ein wenig was bringen.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Statik

Murrtalbahner, Dienstag, 11. Juni 2019, 10:35 (vor 8 Tagen) @ Blaschke

Huhu.

Ließe sich da nicht Platz schaffen, wenn man die ganze Halle quasi mal entkernt und die Bahnsteige und Gleise neu anlegt? Ich meine, diese oder dieser Gepäckbahnsteige werden doch heutzutage gar nicht mehr gebraucht. Weg damit. Wenn man alles optimiert, ließe sich da nicht wohl ein Bahnsteig mehr rausholen?

Schöne Grüße von jörg

Hallo Jörg,

der Bestandsschutz wurde angesprochen - wobei, wie man einen nicht genehmigungsfähigen Bahnhof genehmigt bekommt, hat man ja im Süden gezeigt.

Ein größeres Problem könnten die Stützen des Bahnhofgebäudes an der Nord- und Südausfahrt sein. Ob man die so ohne Weiteres verrücken kann?

Grüße

Es beraucht da einen neuen Bahnhof

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 10. Juni 2019, 22:27 (vor 9 Tagen) @ Alibizugpaar

Und zwar unterirdisch, 12 Gleise für den Fernverkehr, mit mindestens viergleisigen Zuläufen. Mal ehrlich, der Hamburg Hauptbahnhof hat keine Zukunft. Und da man nur schwer darunter noch Gleise einbauen kann, sollte man so konsequent sein, ihn zu degradieren und einen komplett neuen Hauptbahnhof zu errichten. Das wird natürlich viel Geld kosten, aber wer glaubt, dass man mit der bestehenden Infrastruktur irgendwie weiterkommt, der irrt.

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Für einen neuen Bahnhof gibt es derzeit keinen Grund

flierfy, Dienstag, 11. Juni 2019, 16:45 (vor 8 Tagen) @ J-C

Und zwar unterirdisch, 12 Gleise für den Fernverkehr, mit mindestens viergleisigen Zuläufen. Mal ehrlich, der Hamburg Hauptbahnhof hat keine Zukunft. Und da man nur schwer darunter noch Gleise einbauen kann, sollte man so konsequent sein, ihn zu degradieren und einen komplett neuen Hauptbahnhof zu errichten. Das wird natürlich viel Geld kosten, aber wer glaubt, dass man mit der bestehenden Infrastruktur irgendwie weiterkommt, der irrt.

Den Hamburger Hauptbahnhof kannst du nicht einfach degradieren. Erstens gibt es exakt keine Alternative zu ihm und zweitens läuft dort alles zusammen, alle S- und alle U-Bahn-Linien. Das bedeutet, dass der Umstieg zwischen dem Verkehr auf den Fernbahn-Gleise und dem städteischen Schnellbahn-Netz nirgends so gut integriert sein wird, als an dem bestehenden Standort.

Des Weiteren gibt es eigentlich auch keinen Grund, die Bahnhofs-Kapazitäten in Hamburg gross zu erweitern. Ohne einen Ausbau der Strecken im Hamburger Umland kommen ohnehin keine weiteren Züge nach Hamburg durch. Und damit meine ich vor allem das Streckennetz in Niedersachsen, welches schon heute nahe am Anschlag betrieben wird.

Für einen neuen Bahnhof gibt es sehr wohl Gründe

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 11. Juni 2019, 16:48 (vor 8 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von J-C, Dienstag, 11. Juni 2019, 16:48

Und zwar unterirdisch, 12 Gleise für den Fernverkehr, mit mindestens viergleisigen Zuläufen. Mal ehrlich, der Hamburg Hauptbahnhof hat keine Zukunft. Und da man nur schwer darunter noch Gleise einbauen kann, sollte man so konsequent sein, ihn zu degradieren und einen komplett neuen Hauptbahnhof zu errichten. Das wird natürlich viel Geld kosten, aber wer glaubt, dass man mit der bestehenden Infrastruktur irgendwie weiterkommt, der irrt.

Den Hamburger Hauptbahnhof kannst du nicht einfach degradieren. Erstens gibt es exakt keine Alternative zu ihm und zweitens läuft dort alles zusammen, alle S- und alle U-Bahn-Linien. Das bedeutet, dass der Umstieg zwischen dem Verkehr auf den Fernbahn-Gleise und dem städteischen Schnellbahn-Netz nirgends so gut integriert sein wird, als an dem bestehenden Standort.

Der Berliner Hbf kann mit einer U-Bahnlinie leben und hat auch nicht alle S-Bahnlinien drin.

Der Hauptbahnhof in Wien hat auch nur eine U-Bahnlinie.

Das geht alles sehr wohl, wenn man will.

Des Weiteren gibt es eigentlich auch keinen Grund, die Bahnhofs-Kapazitäten in Hamburg gross zu erweitern. Ohne einen Ausbau der Strecken im Hamburger Umland kommen ohnehin keine weiteren Züge nach Hamburg durch. Und damit meine ich vor allem das Streckennetz in Niedersachsen, welches schon heute nahe am Anschlag betrieben wird.

Schon den Deutschland-Takt geschaut? Da sind Taktverdichtungen geplant und wie willst du sie in Hamburg Hbf unterbringen?

Bei solchen Dingen muss man langfristig denken können.

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Mit Alpha-E wird es keinen Grund geben

flierfy, Dienstag, 11. Juni 2019, 21:58 (vor 8 Tagen) @ J-C

Der Berliner Hbf kann mit einer U-Bahnlinie leben und hat auch nicht alle S-Bahnlinien drin.

Der Hauptbahnhof in Wien hat auch nur eine U-Bahnlinie.

Das geht alles sehr wohl, wenn man will.

Die Hamburger werden aber einen neuen Hauptbahnhof nicht mit dem in Wien vergleichen,sondern mit ihren Alten. Und wenn sie den nicht mehr direkt von ihrem U-Bahnhof aus erreichen, wird das Urteil entsprechend negativ ausfallen.


Schon den Deutschland-Takt geschaut? Da sind Taktverdichtungen geplant und wie willst du sie in Hamburg Hbf unterbringen?

Bei solchen Dingen muss man langfristig denken können.

Der Deutschland-Takt ist bislang nur Schaumschlägerei. Solange Alpha-E Planungsgrundlage für den Streckenausbau in Niedersachesen bleibt, wird es dort keine Taktverdichtung geben. Und dann braucht man auch keinen neuen Bahnhof in Hamburg.

Mit Alpha-E wird es keinen Grund geben

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 12. Juni 2019, 12:19 (vor 7 Tagen) @ flierfy

Die Hamburger werden aber einen neuen Hauptbahnhof nicht mit dem in Wien vergleichen,sondern mit ihren Alten. Und wenn sie den nicht mehr direkt von ihrem U-Bahnhof aus erreichen, wird das Urteil entsprechend negativ ausfallen.

Wenn sie dafür einen besseren Bahnhof haben, mit Platz, der auch zuverlässiger läuft... zumal, ich sagte nie, wo so ein neuer Hauptbahnhof stehen soll. Ich bin (noch) kein Stadtplaner, hab also keinen guten Einblick darauf, was für Standorte in Frage kämen. Man kann aber durchaus den Hauptbahnhof so liegen, dass er auch gute Umsteigerelationen bietet

Dann kommt man weiterhin halbwegs gut ans Ziel.

Schon den Deutschland-Takt geschaut? Da sind Taktverdichtungen geplant und wie willst du sie in Hamburg Hbf unterbringen?

Bei solchen Dingen muss man langfristig denken können.

Der Deutschland-Takt ist bislang nur Schaumschlägerei. Solange Alpha-E Planungsgrundlage für den Streckenausbau in Niedersachesen bleibt, wird es dort keine Taktverdichtung geben. Und dann braucht man auch keinen neuen Bahnhof in Hamburg.

Das ist natürlich eine tolle Begründung. Mit Leuten wir dir, wird's auch in Jahrzehnten keine Veränderungen geben.

Übrigens gibt es nicht nur die Bahn von Hamburg nach Hannover. Hamburg hat viele Zulaufstrecken. Und ein wachsendes Mobilitätsbedürftnis.

Da wird es am Ende heißen, dass man einen Viertelstundentakt zwischen Hamburg und Lübeck braucht - so als Beispiel.

Oder dass es mehr Züge nach Norden braucht.

Ein guter Takt wird ja auch eher dem System zum Erfolg verhelfen - man schaue in die Niederlande, wie es dort realisiert ist.

All das wird eine Neuausrichtung des Knotens Hamburg erfordern.

Man kann sagen "nö machen wir nicht, der Status quo ist eh ok", aber dann werden am Ende die zur Gänze ausgereizten Doppelstocktriebzüge in Doppeltraktion es nicht mehr bringen. Und dann muss man ja beachten, dass man schon jetzt kaum Kapazitätsausweitungen veranlassen kann, da dem Regionalverkehr aus Kapazitätsgründen meist nur ein halber Bahnsteig zusteht.

Als der Hauptbahnhof gebaut war, da war es unmöglich, abzuschätzen, wie stark er heute frequentiert wird.

Jetzt hingegen ist es möglich, abzuschätzen, was die nähere und mittlere Zukunft bringt. Und da kann der Hauptbahnhof alleine nicht mehr den Bedarf leisten, ohne dass die Betriebsstabilität umso mehr leidet.

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flierfy, Mittwoch, 12. Juni 2019, 18:20 (vor 7 Tagen) @ J-C

Wenn sie dafür einen besseren Bahnhof haben, mit Platz, der auch zuverlässiger läuft... zumal, ich sagte nie, wo so ein neuer Hauptbahnhof stehen soll. Ich bin (noch) kein Stadtplaner, hab also keinen guten Einblick darauf, was für Standorte in Frage kämen. Man kann aber durchaus den Hauptbahnhof so liegen, dass er auch gute Umsteigerelationen bietet

Dann kommt man weiterhin halbwegs gut ans Ziel.

Natürlich sagst du nicht, wo ein neuer Bahnhof entstehen könnte. Es ist ja viel bequemer, einfacher nur den Bestehenden madig zu machen.


Das ist natürlich eine tolle Begründung. Mit Leuten wir dir, wird's auch in Jahrzehnten keine Veränderungen geben.

Falsch. Mit mir gäbe es ganz gravierende Änderungen. Allerdings gäbe es bei mir nur ganzheitliche Lösungen und nicht nur Stückwerk. Bahnhöfe gehören zu Bahnstrecken. Ohne Letzteres braucht man Ersteres nicht bauen. Und solange es in Niedersachsen keine weitere Bahnstrecke geben wird, wird es keine weiteren Züge nach Hamburg geben.


Übrigens gibt es nicht nur die Bahn von Hamburg nach Hannover. Hamburg hat viele Zulaufstrecken. Und ein wachsendes Mobilitätsbedürftnis.

Da wird es am Ende heißen, dass man einen Viertelstundentakt zwischen Hamburg und Lübeck braucht - so als Beispiel.

Dichterer Takt bedeutet nicht, dass mehr Bahnsteiggleise benötigt werden.


Oder dass es mehr Züge nach Norden braucht.

Ein guter Takt wird ja auch eher dem System zum Erfolg verhelfen - man schaue in die Niederlande, wie es dort realisiert ist.

Umgekehrt, der Takt wird erhöht, um Kapazitäten zu schaffen, mit denen man der steigenden Popularität Herr bleibt.


All das wird eine Neuausrichtung des Knotens Hamburg erfordern.

Man kann sagen "nö machen wir nicht, der Status quo ist eh ok", aber dann werden am Ende die zur Gänze ausgereizten Doppelstocktriebzüge in Doppeltraktion es nicht mehr bringen. Und dann muss man ja beachten, dass man schon jetzt kaum Kapazitätsausweitungen veranlassen kann, da dem Regionalverkehr aus Kapazitätsgründen meist nur ein halber Bahnsteig zusteht.

Dann zeig uns doch mal, wie du dir den Bahnknoten Hamburg vorstellst. Ich hab meine Gedanken zu Hamburg schon öfters mal vorgestellt.


Als der Hauptbahnhof gebaut war, da war es unmöglich, abzuschätzen, wie stark er heute frequentiert wird.

Jetzt hingegen ist es möglich, abzuschätzen, was die nähere und mittlere Zukunft bringt. Und da kann der Hauptbahnhof alleine nicht mehr den Bedarf leisten, ohne dass die Betriebsstabilität umso mehr leidet.

Der Bahnhof leidet vor unter einem dämlichen Betriebskonzept. Man könnte noch einiges mehr aus den bestehenden Anlagen rausholen, wenn man einige Regionalverkehrslinien durchbinden würde.

Deutschlandtakt und Hauptbahnhöfe

ffz, Dienstag, 11. Juni 2019, 22:14 (vor 8 Tagen) @ J-C

Hallo,

zunächst mal muss man Berlin gesondert betrachten, weil Berlin Historisch bedingt weder ein einziges Zentrum hat, sondern jeder Kiez hat sein Zentrum, dazu kommt das Zentrum Ost rund um den Alexanderplatz und das Zentrum West rund um den Bahnhof Zoologischer Garten. Bis zum Groß-Berlin Gesetz von 1920 hat Berlin nur als kleines Dorf existiert, siehe hier https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F-Berlin#/media/Datei:Die_Erweiterung_Berlins_dur...

Dort wo heute der Berliner Hauptbahnhof liegt war bis 1989 Sperrgebiet, dort stand recht genau die Berliner Mauer, deshalb ist der Berliner Hauptbahnhof auch aktuell verkehrlich nicht besonders gut erschlossen und wird es wohl auch nie werden, auch die U5 löst kaum das Problem der eher mäßigen Erreichbarkeit.

Der Deutschlandtakt ist einfach nur ein politisches Luftschloss um von den aktuellen wirklichen Verkehrsproblemen in Deutschland ab zu lenken. Da der Deutschlandtakt keinen Gesetzescharakter hat wird er selbst in 70 Jahren nicht vollständig realisiert sein, sondern immer nur ein Stückwerk bleiben. Wenn es nicht so traurig wäre könnte man sich über den Deutschlandtakt und wie die Politiker dem hinter her rennen sich tot lachen.

Für einen neuen Hauptbahnhof gibt es keinen Grund

Henrik @, Mittwoch, 12. Juni 2019, 03:55 (vor 7 Tagen) @ J-C

Und zwar unterirdisch, 12 Gleise für den Fernverkehr, mit mindestens viergleisigen Zuläufen.

Super.
bestimmst Du einfach mal so eben, aus dem Bauch heraus, ohne weitere Begründungen..
und dann noch mit so einem Absolutheitsanspruch, das bei Bekennung völliger Unwissenheit.

Mal ehrlich, der Hamburg Hauptbahnhof hat keine Zukunft.

Mal ehrlich, der Hamburger Hauptbahnhof hat eine rosige Zukunft und wird aktuell daher für Milliarden fit gemacht für die nächsten 100 Jahre.

Und da man nur schwer darunter noch Gleise einbauen kann, sollte man so konsequent sein, ihn zu degradieren und einen komplett neuen Hauptbahnhof zu errichten.

das spricht doch nur gegen einen komplett neuen Hauptbahnhof und nicht für.

Das wird natürlich viel Geld kosten, aber wer glaubt, dass man mit der bestehenden Infrastruktur irgendwie weiterkommt, der irrt.

glaubt ja auch keiner, daher finden bekanntlich aktuell Arbeiten in Millionenhöhe statt, in Milliardenhöhe langfristig, s.o.

Den Hamburger Hauptbahnhof kannst du nicht einfach degradieren. Erstens gibt es exakt keine Alternative zu ihm und zweitens läuft dort alles zusammen, alle S- und alle U-Bahn-Linien. Das bedeutet, dass der Umstieg zwischen dem Verkehr auf den Fernbahn-Gleise und dem städtischen Schnellbahn-Netz nirgends so gut integriert sein wird, als an dem bestehenden Standort.

Der Berliner Hbf kann mit einer U-Bahnlinie leben und hat auch nicht alle S-Bahnlinien drin.

Den Neubau des Berliner Hauptbahnhof kann man nicht singulär betrachten - er ist Teil des Pilz-Konzeptes.

Das geht alles sehr wohl, wenn man will.

man muss es aber nun auch nicht völlig unnötig zwingend vom Zaun brechen - das wäre albern.´
Berlin hatte bis 2006 keinen dergleichen Hauptbahnhof.

Des Weiteren gibt es eigentlich auch keinen Grund, die Bahnhofs-Kapazitäten in Hamburg groß zu erweitern. Ohne einen Ausbau der Strecken im Hamburger Umland kommen ohnehin keine weiteren Züge nach Hamburg durch. Und damit meine ich vor allem das Streckennetz in Niedersachsen, welches schon heute nahe am Anschlag betrieben wird.

Schon den Deutschland-Takt geschaut? Da sind Taktverdichtungen geplant und wie willst du sie in Hamburg Hbf unterbringen?

Ist Dir das alles echt nicht bekannt? Wenn wahrlich nicht, wieso informierst Du Dich nicht?
Nach Berlin kommt der Halbstundentakt schon recht bald - das zweite Gleis steht im Bedarfsplan.
Ausbau der S4 schafft zusätzliche Kapazität, wie auch die Bahnsteigkante Gleis 9 etc.


https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Ausbau-des-Bahnknotens-soll-die-Umwelt-entlasten...
17.05.2019

https://www.abendblatt.de/hamburg/article217812423/Mega-Projekt-Was-der-Ausbau-der-Bahn...
17.05.19

https://twitter.com/DomTHell/status/1059745990260019200


zum gewaltigen Umbau des Hauptbahnhofes selbst:

https://fink.hamburg/2018/10/mehr-platz-fuer-den-hamburger-hauptbahnhof/

https://www.spiegel.de/reise/aktuell/hamburger-hauptbahnhof-so-sehen-die-ersten-plaene-...
18.01.2019

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Neuer-Plan-Wie-die-Bahn-den-Hauptbahnhof-bauen-w...
18.01.2019

https://www.abendblatt.de/hamburg/article216237507/Hbf-Hamburg-Bahn-DB-Umbau-Hauptbahnh...
18.01.19

https://www.zeit.de/2018/35/hamburg-hauptbahnhof-ausbau-verkehr-probleme
22. August 2018

"Fir für die nächsten 100 Jahre"

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:37 (vor 7 Tagen) @ Henrik

Das verlinkte Projekt zur "Erweiterung" des Hamburger Hauptbahnhofes ist ein Witz.

Es entsteht kein einziges neues Gleis, es gibt die gleichen Nadelöhre und alles was passieren soll, ist ein schicker Glaskasten, wo viel Flächen zum Vermieten entstehen. Ggf. noch mit einem Hochhaus = noch mehr Mietfläche.

Mit Bahnhof bzw. Kapazitätserweiterung hat das alles nicht viel zu tun. Und viel bringen wird es auch nicht. Geschweige denn Probleme lösen.

"Fir für die nächsten 100 Jahre"

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:59 (vor 7 Tagen) @ Paladin

Eben, das hab ich ja in meinem Beitrag auch gesagt. Als jemand, der früher viel in Hamburg und speziell am Hauptbahnhof interwegs war, kann ich sagen, dass der Ausbau in der Realität für Umsteiger kaum nützlich ist. Es wird eventuell dafür sorgen, dass der Hauptbahnhof kicht zur völligen Katastrophe wird, aber verbessern wird's kaum was.

Dass für das ganze Theater 1 Milliarde Euro verpulvert werden, find ich wie gesagt arg.

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Für einen neuen Hauptbahnhof gibt es keinen Grund

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:54 (vor 7 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:55

Und zwar unterirdisch, 12 Gleise für den Fernverkehr, mit mindestens viergleisigen Zuläufen.


Super.
bestimmst Du einfach mal so eben, aus dem Bauch heraus, ohne weitere Begründungen..
und dann noch mit so einem Absolutheitsanspruch, das bei Bekennung völliger Unwissenheit.

Ich habe es als Vorschlag tituliert und als Vorschlag ist es zu verstehen.

Das Areal in Hamburg Hbf erlaubt keine signifikaamten Erweiterungen. Der Fladchenhals Verbindungsbahn sorgt immer wieder für Verspätungen.

Deswegen sehe ich die Notwenigkeit für einen neuen Standort. Mangels geeigneter oberirdischer Möglichkeiten eben unterirdisch.

Warum jetzt 12 Gleise?

Damit man sowohl für durchgehende als auch endende Züge den Platz hat und Bahnsteige nicht mehr so viel unterteilen muss.

Außerdem bietet das Platz für Taktausweitungen.

Mal ehrlich, der Hamburg Hauptbahnhof hat keine Zukunft.


Mal ehrlich, der Hamburger Hauptbahnhof hat eine rosige Zukunft und wird aktuell daher für Milliarden fit gemacht für die nächsten 100 Jahre.

Eine rosige Zukunft als ein stark ausgelasteter Verkehrsknoten, bei dem die Bahnsteige zu eng sind und die Maßnahmen, die man setzt, die Kapazität jetzt nicht wahnsinnig erhöhen werden...

...wenn man das als rosig bezeichnen kann...

Ich war selber oft dort gewesen. Es ist einfach nicht mit einem extra Zugang getan (der für Umsteiger von S-Bahn sowie der U1/U3 nicht einmal wirklich hilfreich ist). Ein zusätzliches Gleis? Das ist langfristig ein Tropfen auf den heißen Stein.

Für einen ITF, der ein solcher sein soll, braucht's jedenfalls mejr Kapazität.

Und da man nur schwer darunter noch Gleise einbauen kann, sollte man so konsequent sein, ihn zu degradieren und einen komplett neuen Hauptbahnhof zu errichten.


das spricht doch nur gegen einen komplett neuen Hauptbahnhof und nicht für.

In wiefern?

Das wird natürlich viel Geld kosten, aber wer glaubt, dass man mit der bestehenden Infrastruktur irgendwie weiterkommt, der irrt.


glaubt ja auch keiner, daher finden bekanntlich aktuell Arbeiten in Millionenhöhe statt, in Milliardenhöhe langfristig, s.o.

An Maßnahmen, die eher minimal sind und das Problem nicht grundlegend lösen.

Den Neubau des Berliner Hauptbahnhof kann man nicht singulär betrachten - er ist Teil des Pilz-Konzeptes.

Den Neubau eines Haumburger Hauptbahnhofes kann man nicht singulär betrachten, ist Teil eines [insert name here]-Konzeptes. Natürlich braucht es für Hamburg ein wesentlich größeres Konzept, Der Hauptbahnhof wäre ein Teil davon.

Das geht alles sehr wohl, wenn man will.


man muss es aber nun auch nicht völlig unnötig zwingend vom Zaun brechen - das wäre albern.´
Berlin hatte bis 2006 keinen dergleichen Hauptbahnhof.

Und es ist gut, dass Berlin jetzt einen Hauptbahnhof hat.

Ist Dir das alles echt nicht bekannt? Wenn wahrlich nicht, wieso informierst Du Dich nicht?
Nach Berlin kommt der Halbstundentakt schon recht bald - das zweite Gleis steht im Bedarfsplan.

Ist aber nicht durchgehend. Und bekannt war mit das ja ohnehin, aber in wiefern widerspricht das meinem Argument? Der Deutschlandtakt bringt mehr Verkehre.

Ausbau der S4 schafft zusätzliche Kapazität, wie auch die Bahnsteigkante Gleis 9 etc.

Aber wird das nicht irgendwann hinfällig? Die Kapazitäten werden ja gebraucht.


https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Ausbau-des-Bahnknotens-soll-die-Umwelt-entlasten...
17.05.2019

https://www.abendblatt.de/hamburg/article217812423/Mega-Projekt-Was-der-Ausbau-der-Bahn...
17.05.19

https://twitter.com/DomTHell/status/1059745990260019200


zum gewaltigen Umbau des Hauptbahnhofes selbst:

https://fink.hamburg/2018/10/mehr-platz-fuer-den-hamburger-hauptbahnhof/

https://www.spiegel.de/reise/aktuell/hamburger-hauptbahnhof-so-sehen-die-ersten-plaene-...
18.01.2019

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Neuer-Plan-Wie-die-Bahn-den-Hauptbahnhof-bauen-w...
18.01.2019

https://www.abendblatt.de/hamburg/article216237507/Hbf-Hamburg-Bahn-DB-Umbau-Hauptbahnh...
18.01.19

https://www.zeit.de/2018/35/hamburg-hauptbahnhof-ausbau-verkehr-probleme
22. August 2018

Schön alles. Aber wenn wir nur uns darauf fokussieren, was derzeit geplant ist und das als genügend erachten, werden wir den Status nicht nachhaltig verbessern können.

Die Bahnsteige werden so eng bleiben wie bisher, die neuen Zugänge werden das Kernproblem auch nicht lösen.

Wie schon Blaschke sagt, wenn wir uns damit zufrieden geben wollen, dass der Hauptbahnhof die Ausweitungen beschränkt und dasdurch die wenigeren Ausweitungen keine substanziellen Verbesserungen nötig machen...

fein.

Im Übrigen würde ich gerne wissen, wo man da die 1 Milliarden Eiro verpulvert, so viel wird am Hauptbahnhof doch gar nicht ausgebaut. In Wien hat man einen kompletten Hauptbahnhof - wenn such oberordisch - für 1 Milliarde Euro hingekriegt - nebst Autoreisezuganlage, Zuläufen...

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Ein Tunnel/Tiefbahnhof ist Unsinn für Hamburg

Power132 @, Dienstag, 11. Juni 2019, 16:58 (vor 8 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von Power132, Dienstag, 11. Juni 2019, 16:59

ungeachtet der Kosten (nicht mal eben 500€) wo soll sowas denn hin? Allein für den Zulauf bräuchte man ja Kilometer um Kilometer Tunnel und das schon im Hamburger Umland. Und wo setzt man dann das Loch hin und vor allem wie tief soll der dann liegen? 2km unter der Elbe?

Nö.

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 11. Juni 2019, 17:26 (vor 8 Tagen) @ Power132

Tachchen.

und vor allem wie tief soll der dann liegen? 2km unter der Elbe?

Primitiver Populismus. Der Elbtunnel liegt mal grad ca 30 Meter unter der Wasserlinie. Da wüßte ich nicht, warum ein Hbf sonderlich tiefer sein müßte.

https://www.ndr.de/kultur/geschichte/schauplaetze/1968-Bau-des-neuen-Elbtunnels-beginnt...


Und die bestehenden Tunnel muss man integrieren oder verlegen. Geld spielt keine Rolle, davon ist genug da, wenn man nur will.

Das einzige Problem ist, dass die nächsten 55 Jahre endlos diskutiert wird, bevor überhaupt auch nur ein Plan verbindlich ist. Dann vergehen noch 10 Jahre, bevor ein Arbeiter die Schaufel in die Hand nimmt. Und als Bauzeit kann man realistisch locker 30 Jahre annehmen
. In den nächsten mindestens 100 Jahren entlastet da also nichts. Nichtsdestotrotz hat J-C durchaus Recht. Unsere Vorfahren haben ja auch für die Ewigkeit gebaut und waren visionär.


Schöne Grüße von jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

"Primitiver Populismus"?

Power132 @, Dienstag, 11. Juni 2019, 17:34 (vor 8 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Power132, Dienstag, 11. Juni 2019, 17:34

wie wärs mal mit einem Blick in den Spiegel.

Visionär hin oder her, Zeiten ändern sich. Besonders weil man in das Projekt Diebsteich schon genug Geld gesteckt hat - jetzt noch nen Tiefbahnhof? Bin mal gespannt was da ein Rechnungshof oder der Steuerzahler zu sagt...

bitte...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 11. Juni 2019, 17:38 (vor 8 Tagen) @ Power132
bearbeitet von J-C, Dienstag, 11. Juni 2019, 17:39

wie wärs mal mit einem Blick in den Spiegel.

Whataboutism?

Visionär hin oder her, Zeiten ändern sich. Besonders weil man in das Projekt Diebsteich schon genug Geld gesteckt hat - jetzt noch nen Tiefbahnhof? Bin mal gespannt was da ein Rechnungshof oder der Steuerzahler zu sagt...

Ein neuer Hauptbahnhof wäre nicht einmal inkompatibel zum Bahnhof Diebsteich.

Der Hauptbahnhof platzt aus allen Nähten, als er geplant und gebaut wurde, hat niemand daran gedacht, dass er jemals so viele Züge fassen würde wie heutzutage. Soweit kann niemand vorausschauen. Taktverkehre waren damals ja überhaupt ein Fremdwort.

Und zeig mal die Alternativen, wie man die Kapazitäten am Hbf erweitert. Es braucht mehr Gleise, auch einen besseren Zulauf von Norden her. Die Verbindungsbahn ist auf Seiten des Fernverkehrs stark ausgelastet. Verspätungen entstehen da andauernd.

Zeig mir, wie das geht ohne einen neuen Bahnhof.

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bitte...

Henrik @, Mittwoch, 12. Juni 2019, 02:11 (vor 8 Tagen) @ J-C

Visionär hin oder her, Zeiten ändern sich. Besonders weil man in das Projekt Diebsteich schon genug Geld gesteckt hat - jetzt noch nen Tiefbahnhof? Bin mal gespannt was da ein Rechnungshof oder der Steuerzahler zu sagt...

in den Hauptbahnhof werden Milliarden investiert.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Ein neuer Hauptbahnhof wäre nicht einmal inkompatibel zum Bahnhof Diebsteich.

Der Hauptbahnhof platzt aus allen Nähten, als er geplant und gebaut wurde, hat niemand daran gedacht, dass er jemals so viele Züge fassen würde wie heutzutage. Soweit kann niemand vorausschauen.

muss und soll ja auch nicht - das ist über hundert Jahre her.

Und zeig mal die Alternativen, wie man die Kapazitäten am Hbf erweitert. Es braucht mehr Gleise, auch einen besseren Zulauf von Norden her. Die Verbindungsbahn ist auf Seiten des Fernverkehrs stark ausgelastet. Verspätungen entstehen da andauernd.

Zeig mir, wie das geht ohne einen neuen Bahnhof.

niemand überlegt einen neuen Hauptbahnhof für Hamburg zu bauen - das ist albern. Demzufolge gehts da auch nicht um Alternativen.

Du solltest mal in den Bedarfsplan reinschauen,
wie auch die Ergebnisse bzw. Präsentationen der Machbarkeitsstudie Hamburg Hauptbahnhof anschauen
wie auch Ausbaumaßnahmen Schienenknoten Hamburg
bevor Du derlei Schoten von Dir gibst.

bitte...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 12. Juni 2019, 11:17 (vor 7 Tagen) @ Henrik

Schoten? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Maßnahmen mittelfristig zu wenig werden. But have it your way.

Mein Vorschlag zielt darauf hinaus, dass man sich von den bisherigen Bindungen lösen und ein komplett neues Konzept anvisieren sollte, das auch langfristig tragfähig ist.

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+1

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 12. Juni 2019, 12:22 (vor 7 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 12. Juni 2019, 12:22

Es ist alleine erstaunlich, dass der Hauptbahnhof noch heute es schafft, den Verkehr zu stemmen. Auf so viel Kapazität war er bestimmt nicht ausgelegt.

Dass man aber glaubt, dass man damit auch die nächsten 100 Jahre arbeiten kann, halte ich für naiv.

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Ein schöner Zirkelschluß ...

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 11. Juni 2019, 17:29 (vor 8 Tagen) @ flierfy

Huhu.

Des Weiteren gibt es eigentlich auch keinen Grund, die Bahnhofs-Kapazitäten in Hamburg gross zu erweitern. Ohne einen Ausbau der Strecken im Hamburger Umland kommen ohnehin keine weiteren Züge nach Hamburg durch. Und damit meine ich vor allem das Streckennetz in Niedersachsen, welches schon heute nahe am Anschlag betrieben wird.

TOP! Den Hbf braucht man nicht ausbauen, weil im Umland die Gleise fehlen.

Im Umland kann man sich größere Erweiterungen auch ersparen - denn durch's Nadelöhr Hbf passt ja eh nicht mehr durch.


Schöne Grüße von jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

+1

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 11. Juni 2019, 17:48 (vor 8 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

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Hamburg war in dem Artikel eigentlich nicht das Thema

Power132 @, Dienstag, 11. Juni 2019, 17:04 (vor 8 Tagen) @ Alibizugpaar

- kein Text -

Hamburg war in dem Artikel eigentlich nicht das Thema

Sören Heise @, Region Hannover, Dienstag, 11. Juni 2019, 18:21 (vor 8 Tagen) @ Power132

Nö, aber Du kannst den Verlauf einer Diskussion nicht beeinflussen. Ist halt so.

Gruß Sören

(HH) Der Hauptbahnhof wird langfristig fit gemacht

Henrik @, Dienstag, 11. Juni 2019, 20:39 (vor 8 Tagen) @ Alibizugpaar

für die nächsten 100 Jahre

Die Strategie "doppelt so viele Passagiere im Fernverkehr" möchte ich sehr gerne mal auf den Bahnsteigen Hamburg Hbf an einem Freitag- und Sonntagnachmittag beobachten.

Kurzfristig werden aktuell Kioske und Automaten auf den Bahnsteigen 13 und 14 entfernt werden, um Platz zu gewinnen. Zusätzlich wird es provisorische Bahnsteigzugänge auf der Südseite des Bahnhofs zur Steintorbrücke geben.

Das kannst Du dann sehr gerne beobachten.

Langfristig wird der Hamburger Hauptbahnhof groß ausgebaut werden, im Jahre 2030 wird er eine große Baustelle sein.

Das kannst Du dann sehr gerne beobachten
..oder auch jetzt schon anschauen, wie er dann aussehen könnte.

Entlastungsvariante für den Hauptbahnhof

Power132 @, Freitag, 14. Juni 2019, 21:27 (vor 5 Tagen) @ Alibizugpaar

Theoretisch könnte man doch die FV Linien, die aus Richtung Rostock und Lübeck kommen am Hauptbahnhof vorbeiführen und in Harburg halten lassen und dann weiter Richtung Süden/ Rhein-Ruhr schicken. Damit würde man das Kopfmachen am Hbf vermeiden.

Von Harburg aus gibt es genug S-Bahnen und Regio Linien in Richtung Hbf Altona.

Entlastungsvariante für den Hauptbahnhof

Henrik @, Freitag, 14. Juni 2019, 21:58 (vor 5 Tagen) @ Power132

Theoretisch könnte man doch die FV Linien, die aus Richtung [...] Lübeck kommen am Hauptbahnhof vorbeiführen und in Harburg halten lassen und dann weiter Richtung Süden/ Rhein-Ruhr schicken. Damit würde man das Kopfmachen am Hbf vermeiden.

das ist in den Sommerferien bei allen Fernzügen der Fall, man könnte es also nicht nur theoretisch, man macht es auch praktisch.

Von Harburg aus gibt es genug S-Bahnen und Regio Linien in Richtung Hbf Altona.

genau.. sehr sinnvoll. werden sie bestimmt nutzen.. o.O
nicht.

Bei diesem einen Ostseeküsten-IC machts ja durchaus Sinn, einmal am Tag. Das heißt aber noch lange nicht, dass es bei jedem ICE sinnvoll wäre.
Die ICE-2-Teilung nach Harburg zu verlegen, macht nun überhaupt keinen Sinn. Verkehrlich absolut kontraproduktiv (die Fahrgäste wollen nach Hamburg, nicht Lübeck. Harburg ist nicht Hamburg). Betrieblich machts keinen Sinn - der Kieler Teil fährt ja eh in den Hauptbahnhof rein.

Entlastungsvariante für den Hauptbahnhof

Power132 @, Freitag, 14. Juni 2019, 22:03 (vor 5 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Power132, Freitag, 14. Juni 2019, 22:04

Bei der Vorbeiführung ging es mir theoretisch um die Linie 26 und nicht nur einen Sommer-IC. Du musst wenn schon alles zitieren und nicht wesentliche Sachen rausnehmen.

Und mit "aus Richtug Lübeck" da dachte ich eher an den (wenn mal fertig) Dänemark-Verkehr, den man dann bis nach Berlin oder von mir aus Hannover durchbinden könnte.

Entlastungsvariante für den Hauptbahnhof

Henrik @, Freitag, 14. Juni 2019, 22:36 (vor 5 Tagen) @ Power132

Bei der Vorbeiführung ging es mir theoretisch um die Linie 26 und nicht nur einen Sommer-IC. Du musst wenn schon alles zitieren und nicht wesentliche Sachen rausnehmen.

Ich bezog mich rein nur auf Lübeck - insofern musste da Rostock rausgestrichen werden.

Bei der Linie 26 sehe ich da verkehrlich eher ebenso wenig Sinn, s.o.

Und mit "aus Richtung Lübeck" da dachte ich eher an den (wenn mal fertig) Dänemark-Verkehr, den man dann bis nach Berlin oder von mir aus Hannover durchbinden könnte.

Der FV Zweistundentakt dort muss nach Hamburg Hbf führen.
Im Deutschlandtakt ist eine weitere FV-Linie Kopenhagen-Berlin vorgesehen, von Lübeck dann über Bad Kleinen und Schwerin nach Berlin.

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