US: Nachfrage TexasHSR höher als erwartet. (Allgemeines Forum)

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Donnerstag, 11. April 2019, 11:35 (vor 11 Tagen)

Hello ICE fans,

neue Forschungen haben ergeben, dass die Erwartungszahl an Reisende für den Texas HighSpeedRail (Dallas-Houston) höher als zuvor sei.

Zur Zeit werden die 390 km vor allem mit dem Auto gefahren:

The study found 90% of trips between Houston and North Texas are currently made by car, with air travel making up the remainder. On average, journeys by high-speed train are expected to be at least 90 minutes faster than traveling by car and an hour faster than flying.

Das sind also schon gute Voraussichten.

85% of Texans surveyed who had travelled between Greater Houston and North Texas over the past 12 months said they would use high-speed rail in the right circumstances. As many as 72% said they definitely or probably would use the service if it were available now.

Angeblich gibt es in Texas mehr gesellschaftliche Unterstützung als in Kalifornien?
Über Kalifornien lese ich vor allem Bezeichnungen wie "money pit" oder "boondoggle" (auf deutsch etwa "Milliardengrab") obwohl die Umständen in Kalifornien mir besser erahnen als die in Texas.
Was hat Texas, was Kalifornien nicht hat? Weniger Medieneinfluss?


Cheers,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

US: Nachfrage TexasHSR höher als erwartet.

ThomasK, Donnerstag, 11. April 2019, 11:45 (vor 11 Tagen) @ Oscar (NL)

Was hat Texas, was Kalifornien nicht hat?

In Austin haben die Republikaner das Sagen und in Sacramento die Demokraten.

Die Republikaner stehen der Marktwirtschaft grundsätzlich offener gegenüber als die Demokraten.

Sollten Bernie Sanders und Elizabeth Warren mit ihren sozialistischen Spinnereien (Google zerschlagen, Reichensteuer, Quotenregelungen usw.) nicht aufhören, dann wird im November 2020 Donald Trump wiedergewählt. Ganz einfach.

Und in welchem Zusammenhang steht das mit Texas Central?

kater_k @, BBRN, Donnerstag, 11. April 2019, 12:16 (vor 11 Tagen) @ ThomasK

Sollten Bernie Sanders und Elizabeth Warren mit ihren sozialistischen Spinnereien (Google zerschlagen, Reichensteuer, Quotenregelungen usw.) nicht aufhören, dann wird im November 2020 Donald Trump wiedergewählt. Ganz einfach.

Ich sehe nicht den ganz den Zusammenhang mit der größeren Beliebtheit einer neuen Zugverbindung in Texas verglichen mit Kalifornien?

In gar keinem, aber...

mdln @, Donnerstag, 11. April 2019, 12:28 (vor 11 Tagen) @ kater_k

Sollten Bernie Sanders und Elizabeth Warren mit ihren sozialistischen Spinnereien (Google zerschlagen, Reichensteuer, Quotenregelungen usw.) nicht aufhören, dann wird im November 2020 Donald Trump wiedergewählt. Ganz einfach.


Ich sehe nicht den ganz den Zusammenhang mit der größeren Beliebtheit einer neuen Zugverbindung in Texas verglichen mit Kalifornien?

...aber so kann er seinen politischen Dünnpfiff verbreiten.

Macht er ja ständig in seinen überlangen 'Beiträgen'.

--
#SaveYourInternet

US: Nachfrage TexasHSR höher als erwartet.

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 11. April 2019, 12:22 (vor 11 Tagen) @ ThomasK

In Austin haben die Republikaner das Sagen und in Sacramento die Demokraten.

Und die Republikaner sind ja bekannt für weitsichtige, der Allgemeinheit dienende Projekte. *lach*

Die Republikaner stehen der Marktwirtschaft grundsätzlich offener gegenüber als die Demokraten.

Und die Eisenbahn ist natürlich seit jeher eher marktwirtschaftlich als .. ja, als was eigentlich? In den meisten Ländern dieser Welt sind es staatliche Investitionen, die die Eisenbahn und den Hochgeschwindigkeitsverkehr möglich machen. Und das ist Gift in den USA - jedenfalls für Republikaner.

Sollten Bernie Sanders und Elizabeth Warren mit ihren sozialistischen Spinnereien (Google zerschlagen, Reichensteuer, Quotenregelungen usw.) nicht aufhören, dann wird im November 2020 Donald Trump wiedergewählt. Ganz einfach.

Sollten Bernie Sanders und Elizabeth Warren mit ihren sozialistischen Spinnereien (Google zerschlagen, Reichensteuer, Quotenregelungen usw.) nicht aufhören, dann wird im November 2020 Donald Trump wiedergewählt. Ganz einfach.

War die Zerschlagung von Standard Oil auch eine sozialistische Spinnerei?

Bei Eisenbahnthemen schätze ich deine fachlichen Beiträge und Einsichten - beim Thema Politik bist du davon leider weit, weit entfernt.

US: Nachfrage TexasHSR höher als erwartet.

ThomasK, Donnerstag, 11. April 2019, 13:06 (vor 11 Tagen) @ Paladin

Bei Eisenbahnthemen schätze ich deine fachlichen Beiträge und Einsichten - beim Thema Politik bist du davon leider weit, weit entfernt.


Offenbar hast DUbeim Thema Politik keine Ahnung.

Dann brauchst du auch nicht zu versuchen, deine Inkompetenz durch patzige Bemerkungen zu überspielen, denn im Internetzeitalter fliegen dann solche Grünschnabel wie du ganz schnell auf die Schnauze.

Nachdem der neue kalifornische Gouverneur Newsom - im Gegensatz zum Vorgänger Brown - das Projekt einer Eisenbahnstrecke Los Angeles - San Francisco gestoppt hatte, hat Trump die Rückzahlung von bis zu 3,5 Milliarden $ Zuschüssen gefordert.

https://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/zu-teuer-kalifornischer-gouverneur-nimmt-von-...

https://www.lok-report.de/news/uebersee/item/9682-vereinigte-staaten-kalifornien-soll-f...


Zudem hat Donald Trump von Anfang an klargestellt, dass er das Hochgeschwindigkeitseisenbahnnetz in Texas unterstützt. Auch das Parlament in Austin hat das klargemacht.

Und in Texas, wo die Republikaner regieren, gab es eben keinen Abbruch des Planungsprozesses.

Trump hat allerdings auch betont, dass eine Cofinanzierung durch Private erwartet wird.

Am 20.01.2017 kam Trump ins Amt; schon 10 Tage später ging seine Erklärung zur Infrastruktur raus.

Auf der Liste mit 137 Milliarden $, steht auch das Texas-Projekt mit 12 Milliarden $:

http://www.globalconstructionreview.com/news/trump-makes-137bn-lis7t-emerg7ency-infrast...

Neben verschiedenen Straßenbahnprojekten, stehen auch U-Bahn-Projekte und Hochgeschwindigkeitsprojekte auf der Liste. Wie viel von den insgesamt 137 Milliarden $ durch Private und durch die Bundesstaaten kofinanziert wird, sollte dann noch ausverhandelt werden.

Neben dem Bau einer Mauer war der Ausbau der Infrastruktur (Straße UND Schiene) ein zentrales Wahlkampfthema Trumps.

Dein kompletter Beitrag

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 11. April 2019, 13:26 (vor 11 Tagen) @ ThomasK

Bei Eisenbahnthemen schätze ich deine fachlichen Beiträge und Einsichten - beim Thema Politik bist du davon leider weit, weit entfernt.

Offenbar hast DUbeim Thema Politik keine Ahnung.

Doch - ich betrachte dabei jedoch etwas mehr als nur Eisenbahn- und Öffentliche Verkehrsmittel.

Dann brauchst du auch nicht zu versuchen, deine Inkompetenz durch patzige Bemerkungen zu überspielen, denn im Internetzeitalter fliegen dann solche Grünschnabel wie du ganz schnell auf die Schnauze.

Einerseits patzige Bemerkungen anprangern und gleichzeitig Wörter wie "Grünschnabel" und "auf die Schnauze" benutzen? Komm schon, das passt nicht zusammen. Bitte entscheide dich für eins.

Nachdem der neue kalifornische Gouverneur Newsom - im Gegensatz zum Vorgänger Brown -.

Die beide der demokratischen Partei angehören, daher sehe ich hier nicht den Vorteil für die Republikaner.

Zudem hat Donald Trump von Anfang an klargestellt, dass er das Hochgeschwindigkeitseisenbahnnetz in Texas unterstützt. Auch das Parlament in Austin hat das klargemacht.

Donald Trump wollte auch eine Mauer bauen, die Mexiko bezahlen soll. Ganz toller Mann. He's just great, you know.

Und in Texas, wo die Republikaner regieren, gab es eben keinen Abbruch des Planungsprozesses.

Ja! Das ist doch eine tolle Nachricht.

Neben dem Bau einer Mauer war der Ausbau der Infrastruktur (Straße UND Schiene) ein zentrales Wahlkampfthema Trumps.

Leider geht dein kompletter Beitrag an meinem Aufhänger, dass die Demokraten "Sozialistische Spinnereien" wollten vorbei. Stattdessen lobst du nur den Trottel im Weißen Haus dafür, dass er NICHT NUR Scheiße baut. Bravo.

Da dein Hauptanliegen die Eisenbahn ist, zitiere ich mal zwei "sozialistische Spinnereien" von Sanders und Warren:

"Our rail system and our subways all over this country should not be in massive disrepair. We can rebuild our infrastructure, in New York and across the country, by asking the people on top to pay their fair share."02.11.2017

"We need a train that runs from Boston to Worcester to Springfield," Warren, D-Mass., said during an "office hours" event at the Worcester Public Library. https://www.masslive.com/news/2017/03/sen_elizabeth_warren_backs_hig.html

Dein kompletter Beitrag

ThomasK, Donnerstag, 11. April 2019, 14:17 (vor 11 Tagen) @ Paladin

Einerseits patzige Bemerkungen anprangern und gleichzeitig Wörter wie "Grünschnabel" und "auf die Schnauze" benutzen? Komm schon, das passt nicht zusammen. Bitte entscheide dich für eins.


Kauf dir mal ein vernünftiges Buch über Spieltheorie.

Spieltheoretisch ist entscheidend, wer anfängt. Und wer negativ anfängt, muss mit einem negativen Erwartungswert rechnen.

Die beide der demokratischen Partei angehören, daher sehe ich hier nicht den Vorteil für die Republikaner.


In Texas geht der Planungsprozess weiter - in Kalifornien nicht.

Zudem hat Donald Trump von Anfang an klargestellt, dass er das Hochgeschwindigkeitseisenbahnnetz in Texas unterstützt. Auch das Parlament in Austin hat das klargemacht.


Donald Trump wollte auch eine Mauer bauen, die Mexiko bezahlen soll. Ganz toller Mann. He's just great, you know.


Ach Gottchen, was für eine populistische Aussage.

So eindeutig, wie du das hier darzustellen versuchst, ist das ökonomisch keineswegs. Wenn die USA ihre Marktmacht gegenüber Mexiko gnadenlos ausspielen, dann könnten sie indirekt - je nach Präferenzen der Wirtschaftssubjekte - einen Großteil durch Strafzölle auf mexikanische Produkte auf den mexikanischen Verbraucher abwälzen, wenn die Händler die Strafzölle nicht oder nur teilweise an die mexikanischen Kunden weitergeben können. In dem Fall würde die Gewinnmarge der mexikanischen Händler sinken. Des Weiteren muss untersucht werden, inwieweit Mexiko über eine Handelsmacht versuchen kann, gegen die USA seinerseits Strafzölle zu verhängen.

Da die Abhängigkeit Mexikos von den USA wesentlich größer ist als umgekehrt, klingt es plausibel, dass die USA durch eine rücksichtslose Wirtschaftspolitik gegenüber Mexiko sich etwa 3/4 der Investitionen der Mauer durch Mexiko indirekt zurückholen könnten.

Dafür sind aber ökonomische Untersuchungen erforderlich, um das genau zu analysieren.

Derzeit ist die Frage wissenschaftlich nicht beantwortet. Die 3/4 sind eine grobe Schätzung von mir, weil ich die Nachfrageelastizitäten nicht kenne.

Zwar würde gegenüber Freihandel das gesamte Nutzenniveau absinken, aber bei hinreichend starker Machtmacht der USA könnten sie durchaus in der Lage sein, den gesamten Wohlstandsverlust komplett auf Mexiko abzuwälzen. Ich schätze die Situation politisch so ein, dass Trump mit seinen Drohungen Mexiko dazu anhalten will, ihm die Illegalen vom Hals zu halten.

Leider geht dein kompletter Beitrag an meinem Aufhänger, dass die Demokraten "Sozialistische Spinnereien" wollten vorbei. Stattdessen lobst du nur den Trottel im Weißen Haus dafür, dass er NICHT NUR Scheiße baut. Bravo.


Junge, du solltest dich mal mit den Fakten beschäftigen.

Im US-Kartellrecht ist klar geregelt, dass man gegen Monopolstrukturen nur dann vorgehen kann, wenn die Kunden überhöhte Preise bezahlen oder aber Konkurrenten Plattformen nicht benutzen können.

Fakt ist, das Amazonkunden gegenüber den Einzelhandelverkaufspreisen KEINE überhöhten Preise bezahlen und bei Google bezahlen die Kunden mit ihren Daten, aber das US-Kartellrecht bezieht sich auf Preise in $ und nicht auf Datenübergabe.

Und Amazon blockiert nicht die Plattform für andere Anbieter. Eine Zerschlagung von Google, Amazon & Co ist sozialistische Spinnerei.

Ich könnte das noch weiter ausführen, aber werde wegen OT darauf verzichten. Kleiner Tipp: Beschäftige dich mal intensiver mit Wirtschaft.

Und was Trump anbetrifft, halte ich ihn für einen durchschnittlichen Präsidenten. Er macht einiges richtig und er macht einiges falsch. Ich beteilige mich aber ganz sicher nicht am Trump-Bashing der Pseudointellektuellen. Und im Gegensatz zu Bush, Obama und Clinton hat Trump noch keinen Angriffskrieg begonnen. Nebenbei bemerkt: Eine Mauer ist das defensivste Mittel, was man sich überhaupt vorstellen kann; wie eine Mauer an der Grenze zu Mexiko als Angriffswaffe funktioniert, hat mir noch keiner der Pseudointellektuellen erklären können.

Falsch hingegen liegt Trump bei der Klimapolitik. Aber Merkels Fehler in der Klimapolitik werden ignoriert, aber bei Trump kreidet man sie ihm an. Was für eine Heuchelei!

Da dein Hauptanliegen die Eisenbahn ist, zitiere ich mal zwei "sozialistische Spinnereien" von Sanders und Warren:

"Our rail system and our subways all over this country should not be in massive disrepair. We can rebuild our infrastructure, in New York and across the country, by asking the people on top to pay their fair share."02.11.2017

"We need a train that runs from Boston to Worcester to Springfield," Warren, D-Mass., said during an "office hours" event at the Worcester Public Library. https://www.masslive.com/news/2017/03/sen_elizabeth_warren_backs_hig.html


Ich bezog mich bei der Infrastruktur auf Newsom und bei den Sozialistischen Spinnereien von Sanders und Warren auf ihre Zerschlagungsabsichten und ihre Steuerpolitik. Insofern läuft dein Link ins Leere, da ich mich zu dem Punkt gar nicht geäußert habe.

Übrigens ist der Ausbau der Infrastruktur in New York explizit auch in Trumps Liste, die ich verlinkt hatte, enthalten. Da Trump zudem als Jugendlicher und junger Erwachsener oft mit der New Yorker U-Bahn unterwegs war, kennt er als New Yorker alles in- und auswendig. Er weiß also, wovon er redet.

Mein letzter Beitrag - Das hat keinen Sinn für uns.

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 11. April 2019, 14:36 (vor 11 Tagen) @ ThomasK

Spieltheoretisch ist entscheidend, wer anfängt. Und wer negativ anfängt, muss mit einem negativen Erwartungswert rechnen.

Und mit der Terminologie "sozialistische Spinnereien" hat wer angefangen? Diese Wortwahl ist zweifellos mit einer negativen Konnotation besetzt.

So eindeutig, wie du das hier darzustellen versuchst, ist das ökonomisch keineswegs. Wenn die USA ihre Marktmacht gegenüber Mexiko gnadenlos ausspielen, dann könnten sie indirekt - je nach Präferenzen der Wirtschaftssubjekte - einen Großteil durch Strafzölle auf mexikanische Produkte auf den mexikanischen Verbraucher abwälzen, wenn die Händler die Strafzölle nicht oder nur teilweise an die mexikanischen Kunden weitergeben können. In dem Fall würde die Gewinnmarge der mexikanischen Händler sinken. Des Weiteren muss untersucht werden, inwieweit Mexiko über eine Handelsmacht versuchen kann, gegen die USA seinerseits Strafzölle zu verhängen.

Da die Abhängigkeit Mexikos von den USA wesentlich größer ist als umgekehrt, klingt es plausibel, dass die USA durch eine rücksichtslose Wirtschaftspolitik gegenüber Mexiko sich etwa 3/4 der Investitionen der Mauer durch Mexiko indirekt zurückholen könnten.

Die USA hat gegenüber Mexiko (wem gegenüber eigentlich nicht?) eine negative Handelsbilanz. Ganz so einfach wie du es darstellst, wäre es für die USA also nicht. Die USA können sich nicht mit jedem einen Handelskrieg leisten ohne einen ernsthaften wirtschaftlichen Schaden davonzutragen. Die USA sind massiv auf Mexiko angewiesen. Von den Arbeitern ganz zu schweigen, ich spare es mir mal an der Stelle, dafür auch noch einen Beleg rauszusuchen.

"Exports were $276.2 billion; imports were $339.8 billion. The U.S. goods and services trade deficit with Mexico was $63.6 billion in 2017." https://ustr.gov/countries-regions/americas/mexico

Ich schätze die Situation politisch so ein, dass Trump mit seinen Drohungen Mexiko dazu anhalten will, ihm die Illegalen vom Hals zu halten.

Zumindest da sind wir wohl einer Meinung.

Junge, du solltest dich mal mit den Fakten beschäftigen.

Im US-Kartellrecht ist klar geregelt, dass man gegen Monopolstrukturen nur dann vorgehen kann, wenn die Kunden überhöhte Preise bezahlen oder aber Konkurrenten Plattformen nicht benutzen können.
Fakt ist, das Amazonkunden gegenüber den Einzelhandelverkaufspreisen KEINE überhöhten Preise bezahlen und bei Google bezahlen die Kunden mit ihren Daten, aber das US-Kartellrecht bezieht sich auf Preise in $ und nicht auf Datenübergabe.

Fakt ist, dass Google bereits in den USA zu Milliardenstrafen verurteilt wurde.

Und was Trump anbetrifft, halte ich ihn für einen durchschnittlichen Präsidenten. Er macht einiges richtig und er macht einiges falsch. Ich beteilige mich aber ganz sicher nicht am Trump-Bashing der Pseudointellektuellen.

Tolles Wort, um Andersdenkende zu verunglimpfen.

Und im Gegensatz zu Bush, Obama und Clinton hat Trump noch keinen Angriffskrieg begonnen.

Alles eine Frage der Zeit. Für seine Diplomatie ist er wohl kaum positiv hervorzuheben.

Nebenbei bemerkt: Eine Mauer ist das defensivste Mittel, was man sich überhaupt vorstellen kann; wie eine Mauer an der Grenze zu Mexiko als Angriffswaffe funktioniert, hat mir noch keiner der Pseudointellektuellen erklären können.

Oh mein Gott, jetzt machst du dich aber komplett lächerlich. Hör bitte auf, bevor es noch schlimmer wird.
Wenn du auf Angriffswaffen hinaus willst - Was denkst du, wofür die "Space Force" gedacht ist?

Falsch hingegen liegt Trump bei der Klimapolitik. Aber Merkels Fehler in der Klimapolitik werden ignoriert, aber bei Trump kreidet man sie ihm an. Was für eine Heuchelei!

Merkels Fehler in der Klimapolitik werden ignoriert? Das stimmt nicht. [link=Merkel Klimapolitik]SPIEGEL[/link]

Übrigens ist der Ausbau der Infrastruktur in New York explizit auch in Trumps Liste, die ich verlinkt hatte, enthalten. Da Trump zudem als Jugendlicher und junger Erwachsener oft mit der New Yorker U-Bahn unterwegs war, kennt er als New Yorker alles in- und auswendig. Er weiß also, wovon er redet.

Toll. Was er selbst erlebt hat, wird also angegangen, alles andere ist egal. Passt ins Bild dieses Präsidentendarstellers.

Sag niemals nie ;)

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 11. April 2019, 14:57 (vor 11 Tagen) @ Paladin

Spieltheoretisch ist entscheidend, wer anfängt. Und wer negativ anfängt, muss mit einem negativen Erwartungswert rechnen.


Und mit der Terminologie "sozialistische Spinnereien" hat wer angefangen? Diese Wortwahl ist zweifellos mit einer negativen Konnotation besetzt.

Ich glaube, da sind wir uns einig. Offensichtlich ein Mittel, um eine sachliche Diskussion zu vermeiden...

So eindeutig, wie du das hier darzustellen versuchst, ist das ökonomisch keineswegs. Wenn die USA ihre Marktmacht gegenüber Mexiko gnadenlos ausspielen, dann könnten sie indirekt - je nach Präferenzen der Wirtschaftssubjekte - einen Großteil durch Strafzölle auf mexikanische Produkte auf den mexikanischen Verbraucher abwälzen, wenn die Händler die Strafzölle nicht oder nur teilweise an die mexikanischen Kunden weitergeben können. In dem Fall würde die Gewinnmarge der mexikanischen Händler sinken. Des Weiteren muss untersucht werden, inwieweit Mexiko über eine Handelsmacht versuchen kann, gegen die USA seinerseits Strafzölle zu verhängen.

Da die Abhängigkeit Mexikos von den USA wesentlich größer ist als umgekehrt, klingt es plausibel, dass die USA durch eine rücksichtslose Wirtschaftspolitik gegenüber Mexiko sich etwa 3/4 der Investitionen der Mauer durch Mexiko indirekt zurückholen könnten.


Die USA hat gegenüber Mexiko (wem gegenüber eigentlich nicht?) eine negative Handelsbilanz. Ganz so einfach wie du es darstellst, wäre es für die USA also nicht. Die USA können sich nicht mit jedem einen Handelskrieg leisten ohne einen ernsthaften wirtschaftlichen Schaden davonzutragen. Die USA sind massiv auf Mexiko angewiesen. Von den Arbeitern ganz zu schweigen, ich spare es mir mal an der Stelle, dafür auch noch einen Beleg rauszusuchen.

Deswegen ist es auch keine Idee, einen Handelskrieg mit China zu beginnen... man könnte meinen, durch die Handelsbeziehungen würde Vernunft einkehren, doch das ist nicht der Fall...

Junge, du solltest dich mal mit den Fakten beschäftigen.

Im US-Kartellrecht ist klar geregelt, dass man gegen Monopolstrukturen nur dann vorgehen kann, wenn die Kunden überhöhte Preise bezahlen oder aber Konkurrenten Plattformen nicht benutzen können.
Fakt ist, das Amazonkunden gegenüber den Einzelhandelverkaufspreisen KEINE überhöhten Preise bezahlen und bei Google bezahlen die Kunden mit ihren Daten, aber das US-Kartellrecht bezieht sich auf Preise in $ und nicht auf Datenübergabe.


Fakt ist, dass Google bereits in den USA zu Milliardenstrafen verurteilt wurde.

Und was Trump anbetrifft, halte ich ihn für einen durchschnittlichen Präsidenten. Er macht einiges richtig und er macht einiges falsch. Ich beteilige mich aber ganz sicher nicht am Trump-Bashing der Pseudointellektuellen.


Tolles Wort, um Andersdenkende zu verunglimpfen.

Andererseits denke ich, dass es da draußen schon Leute geben, die sich für was besseres halten und glauben, etwa zu wissen, wie sich das ganze entwickeln wird oder die ernsthaft der Meinung sind, man würde irgendwie Trumps Politik kalkulieren können.

Der Typ ist erstens nicht kalkulierbar und hat es sich erwiesen, dass egal was man versucht, dass man ihn nicht vorzeitig rauskriegt. Damit können sich einige scheinbar nicht abfinden.

Ich meine, seien wir mal ehrlich, normal ist der Typ ganz sicher nicht. Das ist ja auch der zentrale Grund, wieso er den Zuspruch bekam, den er kriegte. Eben weil er nicht der durchschinttliche Politiker ist, sondern weil er eben mit voller Absicht eine ganze Reihe an Konventionen über Bord wirft. Genau das ist die Essenz seines Erfolges, da ist es völlig egal, ob es seine Gründe hat, wieso diese Konventionen existieren. Hauptsache politisch inkorrekt, Hauptsache kein Berufspolitiker! Es gibt auch einfach Leute, die wollen dem Establishment einfach den Mittelfinger zeigen, das ist denen gelungen.

Und genau das ist sein Trumpf - pun intended. Er genießt quasi Narrenfreiheit, zu blöd wird er sich schon nicht anstellen.

Ist er deswegen jemand, der gute Politik macht? Nein!

Aber dafür ist es gut, dass er jetzt an die Macht kam, denn wenn man in Zukunft eine echte Alternative ansehen will, wird man nicht umhin kommen, sich zu fragen, was man besser machen kann, damit man auch überzeugender auftritt. Das Problem ist bloß, wenn man stattdessen eben nach jedem Strohhalm zu greifen, um seinen Moral high ground zu bewahren gleichzeitig zu glauben, man könnte Trump ja vielleicht doch noch rauswerfen.

Und im Gegensatz zu Bush, Obama und Clinton hat Trump noch keinen Angriffskrieg begonnen.


Alles eine Frage der Zeit. Für seine Diplomatie ist er wohl kaum positiv hervorzuheben.

Es ist ihm zugutezuhalten, dass er zumindest den Dialog mit Kim Jong Un sucht. Das ist etwas.

Nebenbei bemerkt: Eine Mauer ist das defensivste Mittel, was man sich überhaupt vorstellen kann; wie eine Mauer an der Grenze zu Mexiko als Angriffswaffe funktioniert, hat mir noch keiner der Pseudointellektuellen erklären können.

Die Tatsache, dass man Mexiko dafür zahlen lassen will (und wenn Mexiko das nicht tut?), die Tatsache, dass man effektiv 2 Länder, die wirtschaftlich voneinander abhängen, in dieser strikten Weise abtrennt.

Es könnte daran liegen, dass ich jede Woche eine Grenze überquere, aber ich finde dieses Konzept der scharfen Grenzen tendenziell fragwürdig.

Oh mein Gott, jetzt machst du dich aber komplett lächerlich. Hör bitte auf, bevor es noch schlimmer wird.
Wenn du auf Angriffswaffen hinaus willst - Was denkst du, wofür die "Space Force" gedacht ist?

Mit denen will man sich gegen Alien-Invasionen wehren können *SCNR*

Falsch hingegen liegt Trump bei der Klimapolitik. Aber Merkels Fehler in der Klimapolitik werden ignoriert, aber bei Trump kreidet man sie ihm an. Was für eine Heuchelei!


Merkels Fehler in der Klimapolitik werden ignoriert? Das stimmt nicht. [link=Merkel Klimapolitik]SPIEGEL[/link]

Ich liebe ja den Moment, wenn das Bauchgefühl von Fakten zerschmettert wird ^^

Übrigens ist der Ausbau der Infrastruktur in New York explizit auch in Trumps Liste, die ich verlinkt hatte, enthalten. Da Trump zudem als Jugendlicher und junger Erwachsener oft mit der New Yorker U-Bahn unterwegs war, kennt er als New Yorker alles in- und auswendig. Er weiß also, wovon er redet.


Toll. Was er selbst erlebt hat, wird also angegangen, alles andere ist egal. Passt ins Bild dieses Präsidentendarstellers.

Darsteller passt schon. Dass er noch keine Förderungen für's Golfen ausgeschrieben hat (oder hat er das schon?), wundert mich da schon fast.

Eigentlich lustig, hat er zuerst seinen Vorgänger für seinen Lebensstil kritisiert und führt seinen Lebensstil noch wesentlich teurer durch....

--
Die Schönheit des Reisens wird im Speisewagen offenbar.
[image]

OT: best president ever ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. April 2019, 17:01 (vor 10 Tagen) @ J-C

Hallo.

Der Typ ist erstens nicht kalkulierbar und hat es sich erwiesen, dass egal was man versucht, dass man ihn nicht vorzeitig rauskriegt. Damit können sich einige scheinbar nicht abfinden.

Ich meine, seien wir mal ehrlich, normal ist der Typ ganz sicher nicht. Das ist ja auch der zentrale Grund, wieso er den Zuspruch bekam, den er kriegte. Eben weil er nicht der durchschinttliche Politiker ist, sondern weil er eben mit voller Absicht eine ganze Reihe an Konventionen über Bord wirft. Genau das ist die Essenz seines Erfolges, da ist es völlig egal, ob es seine Gründe hat, wieso diese Konventionen existieren. Hauptsache politisch inkorrekt, Hauptsache kein Berufspolitiker! Es gibt auch einfach Leute, die wollen dem Establishment einfach den Mittelfinger zeigen, das ist denen gelungen.

Und genau das ist sein Trumpf - pun intended. Er genießt quasi Narrenfreiheit, zu blöd wird er sich schon nicht anstellen.

Ist er deswegen jemand, der gute Politik macht? Nein!

Trump ist einer der besten US-Präsidenten der Neuzeit ...

Er setzt um, was er vor der Wahl angekündigt hat. Seine Analysen politisch und wirtschaftlich sind ja nicht falsch - nur weil sie uns Deutschen nicht gefallen. Er holt jedenfalls die Welt aus der Komfortzone heraus. Gerade uns Deutsche. Oncle Sam macht das schon für uns, während wir handelstechnisch die USA fluten. Wenn er uns dafür nun anprangert, dann ist natürlich klar, dass wir da beleidigt sind. Komfort adé. Da ist es angenehm, ihn einfach lächerlich zu machen.

Es ist ihm zugutezuhalten, dass er zumindest den Dialog mit Kim Jong Un sucht. Das ist etwas.

Z.B. Da darf man auch mal fragen, was all seine Vorgänger da eigentlich erreicht haben. Nichts ...

Falsch hingegen liegt Trump bei der Klimapolitik.

Auch da liegt er richtig, indem er den ganzen Klimaquatsch nicht mitmacht. Abgesehen davon geht es uns doch nicht ums Klima. Das ist uns so egal wie allen anderen auch. Es geht einzig darum, dass wir meinen, im Klima-Technik-Bereich einen technologischen Vorsprung zu haben - außer beim Auto -, mit dem wir die Welt beglücken wollen, um unsere wirtschaftliche Vormachtstellung zu behalten. Das ist auch nichts schlimmes, sondern okay. Aber wenn Mr Trump da nicht mitspielt, ist das auch okay. Nur eben blöd für uns.

Insofern zeigt das allgemeine Trump-Bashing hierzulande nur, dass er gar nicht falsch liegt mit seinen Ideen.

Und was die Wiederwahl betrifft: eine der Segnungen der USA ist die Beschränkung auf 2 Amtszeiten. Jeder Bürger weiß, dass auch der unmöglichste Präsident spätestens nach 8 Jahren Geschichte ist. Das sorgt für gewisse Entspannung ...


Schöne Grüße von jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

OT: best president ever ...

Paladin @, Hansestadt Rostock / Berlin, Donnerstag, 11. April 2019, 17:08 (vor 10 Tagen) @ Blaschke

Trump ist einer der besten US-Präsidenten der Neuzeit ...

Im Mittelalter oder der Antike gab es ja auch keine.

Seine Analysen politisch und wirtschaftlich sind ja nicht falsch

Doch. Im Großteil schon. Aufgebaut auf Lügen und anderem.

Er holt jedenfalls die Welt aus der Komfortzone heraus.

Das kann man so sehen, muss man aber nicht.

Gerade uns Deutsche. Oncle Sam macht das schon für uns,

Das war eher VOR Trump der Fall. Und in den Jahren vor Trump mehr als heute.

während wir handelstechnisch die USA fluten.

Sich fluten lassen. Übrigens auch von China. oder allgemein vielen Ländern, mit denen die USA hnadeln.

Wenn er uns dafür nun anprangert, dann ist natürlich klar, dass wir da beleidigt sind. Komfort adé. Da ist es angenehm, ihn einfach lächerlich zu machen.

Ne, er macht sich selbst lächerlich. Anprangern tut er die Marktwirtschaft und Marktmechanismen.

Z.B. Da darf man auch mal fragen, was all seine Vorgänger da eigentlich erreicht haben. Nichts ...

Hat Trump da etwas erreicht?

Auch da liegt er richtig, indem er den ganzen Klimaquatsch nicht mitmacht.

Jo, nach uns die Sintflut. Tolle Einstellung.

Abgesehen davon geht es uns doch nicht ums Klima.

Dir vielleicht nicht. Frag mal Greta.

Das ist uns so egal wie allen anderen auch.

Nö.

Es geht einzig darum, dass wir meinen, im Klima-Technik-Bereich einen technologischen Vorsprung zu haben - außer beim Auto -, mit dem wir die Welt beglücken wollen, um unsere wirtschaftliche Vormachtstellung zu behalten.

Wenn du das so sehen möchtest, bitte. Ich sehe weite Teile der Industrie im Bezug auf z.B. Erneuerbarer Energie nicht mehr in Deutschland - Solartechnik ist schon weg, Windenergie beim Stellenabbau.

Das ist auch nichts schlimmes, sondern okay. Aber wenn Mr Trump da nicht mitspielt, ist das auch okay. Nur eben blöd für uns.

Wenn man von falschen Tatsachen ausgeht, kann man das so sehen.

Insofern zeigt das allgemeine Trump-Bashing hierzulande nur, dass er gar nicht falsch liegt mit seinen Ideen.

Oh doch.

Und was die Wiederwahl betrifft: eine der Segnungen der USA ist die Beschränkung auf 2 Amtszeiten. Jeder Bürger weiß, dass auch der unmöglichste Präsident spätestens nach 8 Jahren Geschichte ist. Das sorgt für gewisse Entspannung ...

Wenigstens hier kann ich dir zustimmen. Brauchen wir tatsächlich hier auch. Also gut - ein positiver Punkt im Wahlsystem der USA. Einen muss es ja geben.

OT: best president ever ...

Chrispy, Donnerstag, 11. April 2019, 18:40 (vor 10 Tagen) @ Blaschke

Er setzt um, was er vor der Wahl angekündigt hat.

Was genau hat er den bitteschön umgesetzt? Die eine Billion (10^12) Dollar, die er so Grossmundig für die Infrastruktur versprochen hat, ist da irgendwie untergegangen (übrigens war das eine seiner besten Ideen). Die Mauer: Fehlanzeige, auch wenn er stets versucht den Grenzzaun aus der Ära Bush, als seine "neue" Mauer zu verkaufen. Das jährliche Defizit reduzieren? Eher nicht, denn es ist so hoch wie noch nie. Drain the Swamp? Ich sag nur so viel, seine Kinder sind seine Berater und kriegen grosszügige Geschenke von anderen Staatsmännern. Zudem ist momentan sein halbes Wahlkampfteam im Knast, weil Sie illegal Lobbiert oder gar Geld gewaschen haben. Reduktion des Handelsbilanzdefizits? Trotz handelskrieg ist es am steigen, weil Trump eben nur nach Bauchgefühl regiert und die Grösseren Zusammenhänge nicht versteht, aber dazu später.

Seine Analysen politisch und wirtschaftlich sind ja nicht falsch - nur weil sie uns Deutschen nicht gefallen.

Doch, seine Analyse ist falsch, das bestätigt die Mehrheit der Ökonomen, auch die in den USA selbst. (Siehe gleich.)

Er holt jedenfalls die Welt aus der Komfortzone heraus. Gerade uns Deutsche. Oncle Sam macht das schon für uns, während wir handelstechnisch die USA fluten.

Da beginnt der Trump'sche Denkfehler; denn die Handelsbilanz ist hauptsächlich abhängig vom Einkommen, den Ersparnissen und den Investitionen. Das lässt sich dann auch auf die Konsumenten hinunterbrechen, d.h. wenn Bill Normalamerikaner mehr konsumiert, als er zur verfügung hat, wird er früher oder später aus dem Ausland Geld leihen müssen, denn alle anderen Landsleute haben im Durchschnitt ja auch Schulden. Das wirkt sich negativ auf die Handelsbilanz aus, da man nun Schulden im Ausland hat und zudem mit dem geliehenen Geld auch noch mehr Waren aus dem Ausland kauft. Da liegt der Hund begraben: die USA müssen aufhören über ihre Verhältnisse zu leben, doch Trumps unsinnige Steuersenkung hat dieses Problem noch verschärft, weshalb das Handelsbilanzdefizit während seiner Amtszeit munter weiter steigt, trotz Zöllen. Hier ist ein schöner Artikel in Englisch zum Thema.

Z.B. Da darf man auch mal fragen, was all seine Vorgänger da eigentlich erreicht haben. Nichts ...

Gut, soweit hat er ja auch noch nichts erreicht. Man hat sich die Hände geschüttelt, mehr jedoch nicht.

Auch da liegt er richtig, indem er den ganzen Klimaquatsch nicht mitmacht.

Der von Menschen verursachte Klimawandel ist ein Fakt. Schau dir das mal an, da nimmt ein Experte die gängigsten Gegenargumente auseinander. Trump kennt sich doch überhaupt nicht aus, der macht bloss was der Sumpf von ihm verlangt.

+ ∞

Aphex Twin, Donnerstag, 11. April 2019, 22:37 (vor 10 Tagen) @ Chrispy

- kein Text -

Don't feed the Troll

E 1793, Donnerstag, 11. April 2019, 15:32 (vor 11 Tagen) @ Paladin

Lass ihn einfach, er scheint unbelehrbar zu sein.

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Kurz und schmerzlos OT zu GAF

HBSA ⌂, Hamburg, Donnerstag, 11. April 2019, 14:37 (vor 11 Tagen) @ ThomasK

Im US-Kartellrecht ist klar geregelt, dass man gegen Monopolstrukturen nur dann vorgehen kann, wenn die Kunden überhöhte Preise bezahlen oder aber Konkurrenten Plattformen nicht benutzen können.

Fakt ist jedoch, dass ein sog. Lock-In geschieht und den Kunden keine richtige Alternative geboten wird. Meines Erachtens nach guckt die amerikanische Kartellbehörde bei Google, Amazon und Facebook klar und deutlich in die andere Richtung. Während gegen die deutsche Autoindustrie gnadenlos vorgegangen wird, guckt man bei den drei Großen (Apple lasse ich bewusst außen vor) in die andere Richtung. Amazon sammelt an so vielen Stellen Daten über den Kunden...

Fakt ist, das Amazonkunden gegenüber den Einzelhandelverkaufspreisen KEINE überhöhten Preise bezahlen und bei Google bezahlen die Kunden mit ihren Daten, aber das US-Kartellrecht bezieht sich auf Preise in $ und nicht auf Datenübergabe.

...um bewusst Preise zu unterbieten und einen Lock-In durchzuführen. Das ist meiner Meinung nach klar und deutlich kartellrechtlich bedenklich, da Amazon hier teilweise mit Dumpingpreisen arbeiten soll.

Und Amazon blockiert nicht die Plattform für andere Anbieter. Eine Zerschlagung von Google, Amazon & Co ist sozialistische Spinnerei.

Ja, aber wenn Amazon merkt dass sich etwas gut verkauft, übernimmt Amazon den Verkauf selber und umgeht den Mittelmann. Amazon muss somit selbst kein Kapitel opfern sondern überlässt den Markteintritt auf der eigenen Plattform Dritten.

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Kurz und schmerzlos OT zu GAF

ThomasK, Donnerstag, 11. April 2019, 14:50 (vor 11 Tagen) @ HBSA

Du hat recht mit deinem Beitrag, aber ich bezog mich ursprünglich auf Warrens Aussage.

Aufgrund deiner angegebenen Gründe werden die Unternehmen auch zu Strafzahlungen verurteilt, aber eine Zerschlagung wäre klar rechtswidrig und würde sofort von den Gerichten kassiert werden.

Die Aussagen Warrens zu den Strafzahlungen habe ich auch gar nicht kritisiert; es geht hier um die Unternehmenszerschlagungen. Man kann nicht willkürlich eine Umsatzgrenze von 25 Milliarden $ festlegen.

https://www.theverge.com/2019/3/8/18256032/elizabeth-warren-antitrust-google-amazon-fac...

OK, das ist jetzt OT, aber dann haben wir ausnahmsweise mal einen kleinen konstruktiven Exkurs zur Wirtschafspolitik gemacht. Danke für dein Posting. :)

US: Nachfrage TexasHSR höher als erwartet.

Aphex Twin, Donnerstag, 11. April 2019, 13:29 (vor 11 Tagen) @ ThomasK

Neben dem Bau einer Mauer war der Ausbau der Infrastruktur (Straße UND Schiene) ein zentrales Wahlkampfthema Trumps.

Steuersenkungen waren ihm (und den Republikanern) aber deutlich wichtiger als Investitionen in Infrastruktur, denn erstere wurden schliesslich relativ früh umgesetzt während man bei der Infrastruktur nicht weit aus dem darüber-Reden-halten Status herausgekommen ist.

US: Nachfrage TexasHSR höher als erwartet.

ThomasK, Donnerstag, 11. April 2019, 14:25 (vor 11 Tagen) @ Aphex Twin

Neben dem Bau einer Mauer war der Ausbau der Infrastruktur (Straße UND Schiene) ein zentrales Wahlkampfthema Trumps.

Steuersenkungen waren ihm (und den Republikanern) aber deutlich wichtiger als Investitionen in Infrastruktur, denn erstere wurden schliesslich relativ früh umgesetzt während man bei der Infrastruktur nicht weit aus dem darüber-Reden-halten Status herausgekommen ist.


Das ist richtig.

Im Zweifel ist es den Republikanern wichtiger, die Staatsquote zu senken, weil sie der Meinung sind, dass der Private besser wirtschaftet als der Staat.

Das Problem ist aber, dass es Allmendegüter und Öffentliche Güter gibt, wo das nicht so ohne weiteres funktioniert.

Am Liebsten wäre den Republikanern, dass die Infrastruktur zu 100 % privat finanziert wird, aber da das nicht funktioniert wollen die Republikaner nun verschiedene Modelle einer Cofinanzierung realisieren.

Allerdings wurde bisher unter allen Mehrheiten und Präsidenten, egal ob Esel oder Elefant, die Schiene immer vernachlässigt.

OT: Auch richtig ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. April 2019, 17:04 (vor 10 Tagen) @ ThomasK

Huhu.

Im Zweifel ist es den Republikanern wichtiger, die Staatsquote zu senken, weil sie der Meinung sind, dass der Private besser wirtschaftet als der Staat.

Ist ja auch so. Gerade wir Deutschen haben den Vergleich doch erlebt. Und gesehen, wohin zuviel Gemeinnützigkeit führt ...


Schöne Grüße von jörg

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Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Lass deinen Kindergarten bitte hier raus

E 1793, Donnerstag, 11. April 2019, 13:46 (vor 11 Tagen) @ ThomasK
bearbeitet von E 1793, Donnerstag, 11. April 2019, 13:48

- kein Text -

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+1

Berliner65 @, Berlin, Donnerstag, 11. April 2019, 16:42 (vor 10 Tagen) @ E 1793

- kein Text -

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Meine Ankünfte am Zielort bewegen sich seit Wochen im Bereich von -5 bis +10. Wo kann ich mich beschweren, weil ich jetzt keine Bahn-Schauergeschichten erzählen kann? ;-)

Republikaner...

HBSA ⌂, Hamburg, Donnerstag, 11. April 2019, 14:31 (vor 11 Tagen) @ ThomasK

...waren auch diejenigen, die ein Argument der Demokraten mit der bitte um mehr Geld für Zugsicherung kurz und klein geschlagen haben. Eine Katastrophe wie die vor anderthalb Jahren (US-Zug stürzt auf Highway - Tote und Verletzte (Spiegel Online)) könne man nicht ausnutzen, um daraus Geld für die Zugsicherung zu schlagen. Das sei ein "cheap political stunt", paraphrasiert.

Ja, diese Republikaner sind schon tolle Leute. Man darf ein Unglück also nicht als Denkanstoß nehmen, um mehr Geld in die Sicherheit der Leute zu investieren. In Deutschland hat man nach dem Eisenbahnunfall von Hordorf (Wikipedia) die Gesetzgebung geändert, dass alle Haupt- und viele Nebenbahnen mit PZB ausgestattet werden müssen. Bundesgesetzblatt Teil I, Jahrgang 2012, Nr. 37 vom 20. August 2012, S. 1703 f.

Ich weise übrigens für dich besonders auf den letzten Artikel hin, dass der Infrastrukturplan von Trump unpräzise ist und nicht ausreichend Bundesgeld zur Verfügung stellt / fordert.

Weiterführende Links:
Bundesgesetzblatt Teil I, Jahrgang 2012, Nr. 37 vom 20. August 2012, S. 1703 f. - Bundesgesetzblatt
US-Zug stürzt auf Highway - Tote und Verletzte - Spiegel Online
I survived an Amtrak crash. This week’s victims are in for a rude awakening. - The Washington Post
Why Didn't a Planned Safety System Stop Sunday’s Amtrak Crash? - Fortune
Trump’s $1.5 Trillion Infrastructure Plan Is Light on Federal Funds, and Details - New York Times

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US: Nachfrage TexasHSR höher als erwartet.

Aphex Twin, Donnerstag, 11. April 2019, 13:23 (vor 11 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Aphex Twin, Donnerstag, 11. April 2019, 13:25

neue Forschungen haben ergeben, dass die Erwartungszahl an Reisende für den Texas HighSpeedRail (Dallas-Houston) höher als zuvor sei.

Zur Zeit werden die 390 km vor allem mit dem Auto gefahren:

The study found 90% of trips between Houston and North Texas are currently made by car, with air travel making up the remainder. On average, journeys by high-speed train are expected to be at least 90 minutes faster than traveling by car and an hour faster than flying.

Das sind also schon gute Voraussichten.

85% of Texans surveyed who had travelled between Greater Houston and North Texas over the past 12 months said they would use high-speed rail in the right circumstances. As many as 72% said they definitely or probably would use the service if it were available now.

Angeblich gibt es in Texas mehr gesellschaftliche Unterstützung als in Kalifornien?
Über Kalifornien lese ich vor allem Bezeichnungen wie "money pit" oder "boondoggle" (auf deutsch etwa "Milliardengrab") obwohl die Umständen in Kalifornien mir besser erahnen als die in Texas.
Was hat Texas, was Kalifornien nicht hat? Weniger Medieneinfluss?

1) Das Projekt in Texas wird von einem privaten Unternehmen finanziert, da ist es der Bevölkerung/Steuerzahlern recht egal was es kostet.
2) In dem Stadium in dem sich dass Texas-Projekt befindet war das Vorhaben in Kalifornien auch noch deutlich billiger.
3) Zeigten die Umfragen in Kalifornien wieviel Prozent der Reisenden sich vorstellen könnten einen Hochgeschwindigkeitszug (für die Reise von LA nach SF) zu nehmen, denn deutlich niedrigere Werte?
4) Topographisch ist die Strecke Houston-Dallas massiv einfacher, es gibt keinen Gebirgszug der überwunden werden müsste, macht die Sache deutlich billiger.
5) Die Strecke in Texas ist auch noch ein gutes Stück kürzer, was heisst dass das Flugzeug seinen Geschwindigkeitsvorteil nicht ausspielen kann und dadurch merklich länger als der Zug braucht, während in Kalifornien die Reisezeiten Flug/Zug näher beieinander sind.

In Bezug auf die gesellschaftliche Unterstützung daraus zu schliessen dass diese in Texas generell höher sei, ist Äpfel mit Birnen vergleichen.

Planzahlen wurden nach oben gerechnet

flierfy, Donnerstag, 11. April 2019, 16:46 (vor 10 Tagen) @ Aphex Twin

Dem kann ich nur zustimmen. Im Grunde ist die Überschrift auch falsch. Nicht die Nachfrage ist höher als gedacht. Man hat lediglich die prognostizierten Zahlen nach oben gerechnet.

All die Projekte in den USA machen mir ohnehin einen extrem undurchdachten Eindruck. Man versucht dort zu rennen, bevor man laufen kann, und zwar sprichwörtlich. Ohne leistungsfähige ÖV-Netze für den Nah- und den Regionalverkehr baut man dort Rennstrecken. Was soll dieser Unsinn?

Ganz zu schweigen von den handwerklichen Fehlern. In Kalifornien wird man eine Strecke abseits der urbanen Zentren haben mit entsprechend geringen Nutzen und damit alle Befürchtungen der Projektgegner 1:1 in die Tat umgesetzt haben.

Und auch das Projekt in Texas macht keinen guten Eindruck. Dort werden die Endbahnhöfe in den suburbanen Gürteln der Städte geplant. Das spart vielleicht Kosten, verschenkt aber sehr viel Nutzen. Wenn es am Ende darauf hinausläuft, dass man die Strecke zum bzw. vom Bahnhof erst mit dem Auto bewältigen muss, dann werden die Allermeisten gleich durchfahren. Niemand parkt sein Auto an einem Bahnhof, um 400 km weiter ein anderes Auto teuer zu mieten.

Planzahlen wurden nach oben gerechnet

Aphex Twin, Donnerstag, 11. April 2019, 22:34 (vor 10 Tagen) @ flierfy

Dem kann ich nur zustimmen. Im Grunde ist die Überschrift auch falsch. Nicht die Nachfrage ist höher als gedacht. Man hat lediglich die prognostizierten Zahlen nach oben gerechnet.

All die Projekte in den USA machen mir ohnehin einen extrem undurchdachten Eindruck. Man versucht dort zu rennen, bevor man laufen kann, und zwar sprichwörtlich. Ohne leistungsfähige ÖV-Netze für den Nah- und den Regionalverkehr baut man dort Rennstrecken. Was soll dieser Unsinn?

Ganz zu schweigen von den handwerklichen Fehlern. In Kalifornien wird man eine Strecke abseits der urbanen Zentren haben mit entsprechend geringen Nutzen und damit alle Befürchtungen der Projektgegner 1:1 in die Tat umgesetzt haben.

Und auch das Projekt in Texas macht keinen guten Eindruck. Dort werden die Endbahnhöfe in den suburbanen Gürteln der Städte geplant. Das spart vielleicht Kosten, verschenkt aber sehr viel Nutzen. Wenn es am Ende darauf hinausläuft, dass man die Strecke zum bzw. vom Bahnhof erst mit dem Auto bewältigen muss, dann werden die Allermeisten gleich durchfahren. Niemand parkt sein Auto an einem Bahnhof, um 400 km weiter ein anderes Auto teuer zu mieten.

Viele derartige Projekte kann man eher als eine Alternative zu Flugverbindungen sehen. Wer heute auf solchen Verbindungen fliegt muss sich ebenso mit dem Problem rumschlagen zu und vom Flughafen zu kommen. Der ÖPNV dafür ist genauso schlecht wie zu den geplanten Bahnhöfen und Flughäfen liegen auch nicht im Stadtzentrum.

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