? Extrahalt für (Groß-)Gruppe (Allgemeines Forum)

Multi, Sonntag, 10. Februar 2019, 16:39 (vor 218 Tagen)
bearbeitet von Multi, Sonntag, 10. Februar 2019, 16:40

Hallo zusammen,

Ich hätte mal ein Frage zur Fahrt von Gruppen mit der Bahn.
Und zwar: Wird heutzutage noch extra gehalten um größere Gruppen aufzunehmen?
Ich könnte dazu leider nichts finden außer dieses Video, in dem bei Minute 14:40 die Anweisung gegeben wird, extra zu halten um eine Reisegruppe aufzunehmen.
Wie sicher ist die Bahn? (1975)

Angenommen ich möchte jetzt mit 100 Leuten von Fürth nach Berlin fahren. Gäbe es da die Möglichkeit, dass ein ICE in Fürth hält? Wenn ja, gibt es dazu irgendwelche Richtlinien, wann sowas gemacht wird und wann nicht? Wie und wo kann man sowas buchen?

(Die Verbindung Fürth-Berlin dient hier lediglich als Beispiel)

Seit kurzem (ich glaube 1.2.) abgeschafft.

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Sonntag, 10. Februar 2019, 16:43 (vor 218 Tagen) @ Multi

- kein Text -

--
Weg mit dem 4744!

? Extrahalt für (Groß-)Gruppe

EK-Wagendienst @, Münster, Sonntag, 10. Februar 2019, 18:06 (vor 218 Tagen) @ Multi

Hallo zusammen,

Ich hätte mal ein Frage zur Fahrt von Gruppen mit der Bahn.
Und zwar: Wird heutzutage noch extra gehalten um größere Gruppen aufzunehmen?
Ich könnte dazu leider nichts finden außer dieses Video, in dem bei Minute 14:40 die Anweisung gegeben wird, extra zu halten um eine Reisegruppe aufzunehmen.
Wie sicher ist die Bahn? (1975)

Angenommen ich möchte jetzt mit 100 Leuten von Fürth nach Berlin fahren. Gäbe es da die Möglichkeit, dass ein ICE in Fürth hält? Wenn ja, gibt es dazu irgendwelche Richtlinien, wann sowas gemacht wird und wann nicht? Wie und wo kann man sowas buchen?

(Die Verbindung Fürth-Berlin dient hier lediglich als Beispiel)

Möglich ist das schon, nur eben ein großer Aufwand, weil eine Fahrplanabweichung beantragt werden muss, die DB Netz sich bezahlen lässt, dann will StuS auch noch Geld für den Halt haben.

Da der Aufwand zu groß ist, und dann ja auch noch alle durch wenige Türen müssen, und die Fahrplanreserven es nicht mehr hergeben, wird es in der Praxis nicht mehr stattfinden.
So was hat früher mal die Gruppenreservierung in die Wege geleitet, lange ist es her.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

? Extrahalt für (Groß-)Gruppe

ICE-TD, Sonntag, 10. Februar 2019, 18:16 (vor 218 Tagen) @ EK-Wagendienst

Möglich ist das schon, nur eben ein großer Aufwand, weil eine Fahrplanabweichung beantragt werden muss,

Das gibts schon lange nicht mehr, über zusätzliche Halte entscheidet das EVU, das Netz muß allerdings zustimmen. Fplm werden nicht mehr ausgestellt, der Tf wird vom EVU verständigt, in welcher Form regelt das EVU (bei DB Fv z.B. über Zugfunk).

? Extrahalt für (Groß-)Gruppe

EK-Wagendienst @, Münster, Sonntag, 10. Februar 2019, 18:33 (vor 218 Tagen) @ ICE-TD

Möglich ist das schon, nur eben ein großer Aufwand, weil eine Fahrplanabweichung beantragt werden muss,

Das gibts schon lange nicht mehr, über zusätzliche Halte entscheidet das EVU, das Netz muß allerdings zustimmen. Fplm werden nicht mehr ausgestellt, der Tf wird vom EVU verständigt, in welcher Form regelt das EVU (bei DB Fv z.B. über Zugfunk).

dann eben falsch ausgedrückt, das EVU muss aber mit DB Netz sprechen, und die Kosten übernehmen, und dann seine Tf das Ergebnis mitteilen.

Aber einfach anhalten geht nicht.
Mit Regelzügen kenne ich mich da nicht so aus, und bei Sonderzügen wird so was ja gleich bestellt.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Wenn man auf Großgruppen verzichten kann

Power132 @, Sonntag, 10. Februar 2019, 18:20 (vor 218 Tagen) @ EK-Wagendienst

Hallo zusammen,

Ich hätte mal ein Frage zur Fahrt von Gruppen mit der Bahn.
Und zwar: Wird heutzutage noch extra gehalten um größere Gruppen aufzunehmen?
Ich könnte dazu leider nichts finden außer dieses Video, in dem bei Minute 14:40 die Anweisung gegeben wird, extra zu halten um eine Reisegruppe aufzunehmen.
Wie sicher ist die Bahn? (1975)

Angenommen ich möchte jetzt mit 100 Leuten von Fürth nach Berlin fahren. Gäbe es da die Möglichkeit, dass ein ICE in Fürth hält? Wenn ja, gibt es dazu irgendwelche Richtlinien, wann sowas gemacht wird und wann nicht? Wie und wo kann man sowas buchen?

(Die Verbindung Fürth-Berlin dient hier lediglich als Beispiel)


Möglich ist das schon, nur eben ein großer Aufwand, weil eine Fahrplanabweichung beantragt werden muss, die DB Netz sich bezahlen lässt, dann will StuS auch noch Geld für den Halt haben.

Da der Aufwand zu groß ist, und dann ja auch noch alle durch wenige Türen müssen, und die Fahrplanreserven es nicht mehr hergeben, wird es in der Praxis nicht mehr stattfinden.
So was hat früher mal die Gruppenreservierung in die Wege geleitet, lange ist es her.

sind 2 Busse beim örltlichen Busunternehmer sicher schneller organisiert (auch mit Vorlauf) und man kann sich auf einen Preis quasi per Handschlag einigen.

Wenn man auf Großgruppen verzichten kann

ICE-TD, Sonntag, 10. Februar 2019, 18:33 (vor 218 Tagen) @ Power132

sind 2 Busse beim örltlichen Busunternehmer sicher schneller organisiert (auch mit Vorlauf) und man kann sich auf einen Preis quasi per Handschlag einigen.

Wenn ich die ganzen Gruppen mit Bierkästen im Handgepäck am Fr im ICE von Hamburg nach Köln gesehen habe kann es so schlimm um die Eisenbahn noch nicht bestellt sein. Die 12 Wagen waren jedenfalls schon ab Hamburg gut gefüllt.

Wenn man auf Großgruppen verzichten kann

Power132 @, Sonntag, 10. Februar 2019, 18:50 (vor 218 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von Power132, Sonntag, 10. Februar 2019, 18:53

sind 2 Busse beim örltlichen Busunternehmer sicher schneller organisiert (auch mit Vorlauf) und man kann sich auf einen Preis quasi per Handschlag einigen.


Wenn ich die ganzen Gruppen mit Bierkästen im Handgepäck am Fr im ICE von Hamburg nach Köln gesehen habe kann es so schlimm um die Eisenbahn noch nicht bestellt sein. Die 12 Wagen waren jedenfalls schon ab Hamburg gut gefüllt.

Ich spreche nicht von den 10 oder 20 Personen Party-Wochenendegruppen. Und es war ja von ca 100 Personen die Rede.

Und nimm als Beispiel mal Schulklassen. Wenn da mal drei oder vier Klassen unterwegs sind, kommen schon mal 50 oder 60 Schüler plus Aufsichtspersonen zusammen.

An meiner Schule gab es mal einen kompletten Schulausflug für die Klassenstufen 2 - 8 (jeweils 2 Klassen pro Jahrgang). Da wurde ein ganzer Sonderzug geordert. Allein das dürfte heute auf Grund der Kosten und Bürokratie kaum mehr möglich sein.

Wenn man auf Großgruppen verzichten kann

EK-Wagendienst @, Münster, Sonntag, 10. Februar 2019, 19:03 (vor 218 Tagen) @ Power132

An meiner Schule gab es mal einen kompletten Schulausflug für die Klassenstufen 2 - 8 (jeweils 2 Klassen pro Jahrgang). Da wurde ein ganzer Sonderzug geordert. Allein das dürfte heute auf Grund der Kosten und Bürokratie kaum mehr möglich sein.

Das gibt es auch heute noch, das ganze Schulen auf Ausflug fahren, nur ist es eben nicht billig, und ist dann schon einiges an Aufwand, so was zu organisieren.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Wenn man auf Großgruppen verzichten kann

ICEjan ⌂ @, Düsseldorf - Die schönste Stadt am Rhein, Sonntag, 10. Februar 2019, 22:18 (vor 218 Tagen) @ Power132

Da wurde ein ganzer Sonderzug geordert. Allein das dürfte heute auf Grund der Kosten und Bürokratie kaum mehr möglich sein.

Beispiel: Ich habe, glaube irgendwann im Herbst, 2 Ministranten Sonderzüge mit Schlafwagen in Köln gesehen. Ich meine 101 im Doppelpack und dahinter 16 Wagen. Macht etwa 600 - 800 Ministranten pro Zug.

Wenn man auf Großgruppen verzichten kann

VT642 @, Sonntag, 10. Februar 2019, 23:13 (vor 218 Tagen) @ ICEjan

Beispiel: Ich habe, glaube irgendwann im Herbst, 2 Ministranten Sonderzüge mit Schlafwagen in Köln gesehen. Ich meine 101 im Doppelpack und dahinter 16 Wagen. Macht etwa 600 - 800 Ministranten pro Zug.

Ja, zur Romwallfahrt der Ministranten gab es bisher immer Sonderzüge.

Für Klassenfahrten gibts immer noch gute Angebote

Höllentalbahn @, Freiburg, Montag, 11. Februar 2019, 15:13 (vor 217 Tagen) @ Power132

Wir haben auch mal eine Klassenfahrt mit der DB gemacht, das war glaube ich ziemlich wenig Aufwand für die Lehrer. Da gibt's einen Katalog und dann bekommt man ein Paket von der DB mit Zugfahrt und Jugendherbergen für einen guten Preis und das sogar obwohl es ins Ausland ging (Freiburg-Holland mit ICE für so um die 300€)
Etwas OT in welchem Bundesland bist du denn zur Schule gegangen dass eine Klasse aus 15-20 Personen bestand?
Die Norm scheinen ja eher 30 Personen pro Klasse zu sein...
Mit freundlichen Grüßen
Höllentalbahn

DB ist einfach nur hinter der Zeit

RenateMD @, Montag, 11. Februar 2019, 15:30 (vor 217 Tagen) @ Multi

Hallo,

danke für Deine interessante Frage.
Die Thematik ist ein super Beispiel für die Mentalität der Bahn. Bevor Lösungen gesucht werden, um solche Extrahalte zu ermöglichen und dem Auto oder dem Bus in puncto Flexibilität nicht total hinterher zu hecheln, rechtfertigt man, warum es nicht geht.
Willkommen im 21. Jahrhundert. „On demand“ scheint ein Fremdwort zu sein. Aber Hauptsache wir entwicklen einen KCI, der mehr nervt, als Vorteile zu erbringen.

Liebe Grüße
Renate

Warum ?

Garfield_1905, Montag, 11. Februar 2019, 17:58 (vor 217 Tagen) @ RenateMD

Sorry, aber jetzt muß ich einfach mal antworten.

danke für Deine interessante Frage.

Tja, ob das jetzt interessant ist, weiß ich nicht, aber das ist logischerweise Ansichtssache. Es kommt, soweit ich beurteilen, nun auch nicht sooo häufig vor. Es ist in jedem Fall eine fiktive, eine abstrakte, Frage ohne konkreten Hintergrund. So habe ich es jedenfalls verstanden.

Die Thematik ist ein super Beispiel für die Mentalität der Bahn.

???

Bevor Lösungen gesucht werden, um solche Extrahalte zu ermöglichen und dem Auto oder dem Bus in puncto Flexibilität nicht total hinterher zu hecheln, rechtfertigt man, warum es nicht geht.

Wo steht, das es nicht geht ? Wer von der DB hat auf diese Frage ganz konkret geantwortet ?

Nur damit ich richtig verstehe: Da wird abstrakt etwas gefragt, die DB antwortet nicht drauf (wie auch ?), Du gibst die Antwort so wie Du es vermutest und dann schimpfst Du aufgrund dieser Antwort, die Du Dir selber gegeben hast, auf die DB. Ist das nicht irgendwie ..., ähh, merkwürdig ? Oder hast Du vielleicht einen ganz konkreten Fall, in dem so entschieden wurde, wie Du es hier erzählst ?

Ich bin bei unserem EVU sicher, das man sowas zumindest erwägen würde. Für Schulklassen o.ä. wurde sowas meine ich auch schon mal gemacht. Der admistrative Ablauf dafür, erst Recht bei rechtzeitiger Anmeldung, ist jetzt auch nicht sooo schwierig, ist aber natürlich u.a. auch abhängig von der Fahrplanlage bzw. Gleisbelegung im betreffenden Bahnhof. Immerhin sind die im Beispiel genannten 100 (!) Personen auch nicht in 1-2 Minuten aus- oder eingestiegen, vom dafür notwendigen Platz im Zug mal ganz abgesehen. Dafür wurde dann bei unserem EVU auch schon mal ein Zugteil außerplanmäßig zusätzlich angehängt. ;-)

Willkommen im 21. Jahrhundert. „On demand“ scheint ein Fremdwort zu sein. Aber Hauptsache wir entwicklen einen KCI, der mehr nervt, als Vorteile zu erbringen.

???

Liebe Grüße
Renate

Trotzdem gern zurück.

Warum ?

RenateMD @, Montag, 11. Februar 2019, 18:17 (vor 217 Tagen) @ Garfield_1905
bearbeitet von RenateMD, Montag, 11. Februar 2019, 18:18

Sorry, aber jetzt muß ich einfach mal antworten.

Hallo, sehr gerne.

danke für Deine interessante Frage.


Tja, ob das jetzt interessant ist, weiß ich nicht, aber das ist logischerweise Ansichtssache. Es kommt, soweit ich beurteilen, nun auch nicht sooo häufig vor. Es ist in jedem Fall eine fiktive, eine abstrakte, Frage ohne konkreten Hintergrund. So habe ich es jedenfalls verstanden.

Die Thematik ist ein super Beispiel für die Mentalität der Bahn.


???

Ich verweise auf die ersten drei konkreten Beiträge im Baum. DB Netz und SuS, jenachdem DB FV und DB Regio mischen mit. Ein Unternehmen, drei Abteilungen, die sich nicht die Butter auf dem Brot gönnen. Einfach mal sacken lassen.

Bevor Lösungen gesucht werden, um solche Extrahalte zu ermöglichen und dem Auto oder dem Bus in puncto Flexibilität nicht total hinterher zu hecheln, rechtfertigt man, warum es nicht geht.


Wo steht, das es nicht geht ? Wer von der DB hat auf diese Frage ganz konkret geantwortet ?

Nirgendwo. ICE-TD hat netterweise die Anforderungen der DB präzisiert und da er bei der DB arbeitet und ich ihn als authentisch und zuverlässig empfinde, verlasse ich mich darauf, dass es stimmt.

Nur damit ich richtig verstehe: Da wird abstrakt etwas gefragt, die DB antwortet nicht drauf (wie auch ?), Du gibst die Antwort so wie Du es vermutest und dann schimpfst Du aufgrund dieser Antwort, die Du Dir selber gegeben hast, auf die DB. Ist das nicht irgendwie ..., ähh, merkwürdig ? Oder hast Du vielleicht einen ganz konkreten Fall, in dem so entschieden wurde, wie Du es hier erzählst ?

Ich gebe keine Antwort, ich hinterfrage den behördlichen Rattenschwanz, der diese „Unregelmäßigkeit“ nach sich zieht. Ich unterstelle, dass der Prozess dafür sorgt, dass es sehr viel seltener dazu kommt, dass Zusatzhalte gemacht werden als möglich.

Und bzgl. Mentalität: du kommst ja aus der Praxis. Es werden halt zunächst bestehende Prozesse verteidigt und die Sinnhaftigkeit/Relevanz von Fragen in Frage gestellt, bevor diskutiert wird, was besser gemacht werden kann oder wie etwas überhaupt erstmal möglich gemacht werden kann. Die Eisenbahn in Deutschland scheint voll von diesen Verweigerern zu sein und deswegen geht es auch nicht voran.

Ich bin bei unserem EVU sicher, das man sowas zumindest erwägen würde. Für Schulklassen o.ä. wurde sowas meine ich auch schon mal gemacht. Der admistrative Ablauf dafür, erst Recht bei rechtzeitiger Anmeldung, ist jetzt auch nicht sooo schwierig, ist aber natürlich u.a. auch abhängig von der Fahrplanlage bzw. Gleisbelegung im betreffenden Bahnhof. Immerhin sind die im Beispiel genannten 100 (!) Personen auch nicht in 1-2 Minuten aus- oder eingestiegen, vom dafür notwendigen Platz im Zug mal ganz abgesehen. Dafür wurde dann bei unserem EVU auch schon mal ein Zugteil außerplanmäßig zusätzlich angehängt. ;-)

Das finde ich gut, das deutet nämlich darauf hin, dass dein EVU flexibel ist. Aber die DB ist flexibel wie ein Stein. Es scheitert ja schon daran, ausgefallene Halte durch Folgezüge zu kompensieren. Komplexität hin oder her.
Und zu den 100 Personen: jede Airline nimmt solche Gruppen mit Kusshand entgegen. Bei der DB Chaos. Wäre das Buchungssystem halbwegs fortschrittlich, hätte man immer alle Wagen, würde die Klima funktionieren, wäre das alles kein Problem.

Willkommen im 21. Jahrhundert. „On demand“ scheint ein Fremdwort zu sein. Aber Hauptsache wir entwicklen einen KCI, der mehr nervt, als Vorteile zu erbringen.


???

Anstatt den Berrieb zu digitalisieren (eine Applikation, über die ein solcher Antrag abgewickelt werden könnte in wenigen Schritten mit Sofort-Bescheid) werden nutzlose Services entwickelt.

Liebe Grüße
Renate


Trotzdem gern zurück.

Danke ..

Garfield_1905, Montag, 11. Februar 2019, 18:24 (vor 217 Tagen) @ RenateMD

... für Deine ausführliche Antwort.

Ich stimme Dir zwar weiterhin nicht in Gänze zu, insbesondere bei dem Passus mit den 'Verweigerern' (das sehe ich wirklich anders und erlebe es - fast - tagtäglich in der Praxis, das man mit den KollegenInnen von DB Netz, DB Regio und DB FV auch außerhalb der Vorschriften auf dem kleinen Dienstweg den einen oder anderen Deal machen kann, natürlich innerhalb irgendwelcher sicherheitsrelavanter Dinge - logisch !), aber ich kann Deinen Beitrag jetzt zumindest besser einordnen.

DB ist einfach nur hinter der Zeit

Münchner, Mittwoch, 13. Februar 2019, 08:59 (vor 215 Tagen) @ RenateMD
bearbeitet von Münchner, Mittwoch, 13. Februar 2019, 09:00

Hallo,

danke für Deine interessante Frage.
Die Thematik ist ein super Beispiel für die Mentalität der Bahn. Bevor Lösungen gesucht werden, um solche Extrahalte zu ermöglichen und dem Auto oder dem Bus in puncto Flexibilität nicht total hinterher zu hecheln, rechtfertigt man, warum es nicht geht.

Erst einmal auf der Bahn rummeckern.

Die restlichen Fahrgäste im Zug werden es danken, wenn man wegen dem Extrahalt 10-15 Minuten Verspätung bekommt, die man nicht wieder reinholt und man dann auf seine Anschlüsse warten darf.

Willkommen im 21. Jahrhundert. „On demand“ scheint ein Fremdwort zu sein. Aber Hauptsache wir entwicklen einen KCI, der mehr nervt, als Vorteile zu erbringen.

Tut mir leid, aber irgendwie kann ich es verstehen. Wo fängt man an und wo hört man auf? Warum bekommen die einen ihre Extrawurst gebraten und die anderen nicht? Dazu kommen die ganzen Berufsbetroffenen und das, was sich neudeutsch unter dem Namen "Shitstorm" verbirgt, wenn einer an so einem Extrahalt versehentlich aussteigt.

DB ist einfach nur hinter der Zeit

musicus, Mittwoch, 13. Februar 2019, 09:50 (vor 215 Tagen) @ Münchner

Die restlichen Fahrgäste im Zug werden es danken, wenn man wegen dem Extrahalt 10-15 Minuten Verspätung bekommt, die man nicht wieder reinholt und man dann auf seine Anschlüsse warten darf.

Ist doch wegen jeder Baumaßnahme dasselbe. Etliche Züge verkehren übers Jahr mit einem halben Dutzend (oder mehr) verschiedener Fahrpläne.

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