ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit? (Aktueller Betrieb)

Power132 @, Mittwoch, 09. Januar 2019, 19:47 (vor 8 Tagen)

Der ICE 993 hat gestern auf dem Weg von Hamburg nach Leipzig den Halt in Lutherstadt Wittenberg Hbf verpasst. In Bitterfeld wurde der ICE gestoppt und beim Lokführer ein Blutalkoholwert von fast 2,5 Promille festgestellt.

Der ganze Artikel: MZ-Online

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

moonglum ⌂ @, Hagen, Mittwoch, 09. Januar 2019, 19:55 (vor 8 Tagen) @ Power132

Nun kennen wir eine weitere Möglichkeit, was

VERZÖGERUNGEN IM BETRIEBSABLAUF

bedeuten kann -ich fasse es nicht :-(

--
Schöne Grüße,
bevorzugt aus den EC 6/7/8/9, ICE 102, 103, 200, 201
Web: www.bio12code-institut.eu
EC9 Umleitungshalt in Wuppertal 2014
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ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 09. Januar 2019, 20:30 (vor 8 Tagen) @ moonglum

Das heißt dann

VERZÖGERUNGEN BEIM ALKOHOLABBAU

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

EDO, Mittwoch, 09. Januar 2019, 21:47 (vor 8 Tagen) @ Alibizugpaar

... auch Eure Beiträge sind so unfassbar hohl!

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

keksi @, Mittwoch, 09. Januar 2019, 21:57 (vor 8 Tagen) @ EDO

... auch Eure Beiträge sind so unfassbar hohl!

Die können nix anderes als so einen Schwachsinn schreiben.. Hauptsache sie haben gemeckert über die Bahn. Ist ja Standart bei denen :-)

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

Ede, Mittwoch, 09. Januar 2019, 22:07 (vor 8 Tagen) @ keksi

Ich streiche ein t für ein d!!

Lass die doch!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 09. Januar 2019, 23:09 (vor 8 Tagen) @ keksi

Die wollen nur spielen ;-)

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Nein!

SveFC @, ICE, Donnerstag, 10. Januar 2019, 09:13 (vor 7 Tagen) @ J-C

Die wollen nur spielen ;-)

Ganz sicher nicht!

--
Tägliche Reisendengängelung - Powered by DB

+1

mdln @, Mittwoch, 09. Januar 2019, 22:03 (vor 8 Tagen) @ EDO

- kein Text -

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

brun, Mittwoch, 09. Januar 2019, 23:31 (vor 8 Tagen) @ moonglum
bearbeitet von brun, Mittwoch, 09. Januar 2019, 23:32

Naja, sorry, aber in diesem Fall muss ich denen Recht geben - wieso äussert sich Die Bahn nicht dazu?

Erstes Kapitel in jedem PR-Handbuch: Nicht vertuschen, nicht verschweigen, sondern: Zugeben was passiert ist, Emotionen zeigen ("Wir sind immer noch sprachlos, dass der Mitarbeiter betrunken diesen Zug gefahren ist, und gerade dabei, zu überlegen, wie wir jetzt vorgehen, denn sowas ist ja bei der DB nicht gerade alltäglich").

Aber PR ist schwierig, das kann nicht jeder. Leider.

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

brun, Mittwoch, 09. Januar 2019, 23:51 (vor 8 Tagen) @ brun

Upps, warte, ich habe nicht den restlichen Text gesehen, der wurde bei mir von "Das könnte Sie auch interessieren" ausgeblendet.

Lese es jetzt. Doch ziemlich gut reagiert, mit der Null-Promille-Grenze, und dem Vorgehen bei Verstoß.

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

Münchner, Donnerstag, 10. Januar 2019, 08:42 (vor 7 Tagen) @ moonglum

Nun kennen wir eine weitere Möglichkeit, was

VERZÖGERUNGEN IM BETRIEBSABLAUF

Was sollen sie sonst schreiben? Signalstörung? Technische Störung am Zug?
Die Auswahl "Besoffener Lokführer" gibt es wahrscheinlich nicht im System.

bedeuten kann -ich fasse es nicht :-(


Wenn man mit 2,5 Promille noch in der Lage ist, zu stehen und einen Zug zu fahren, dann hat man doch schon etwas längere Übung und wahrscheinlich auch ein Problem mit Alkohol. Er wird ja kaum mit Anzeichen eines sturzbetrunkenen den Dienst angetreten haben.

Mich wundert es, dass das noch nie aufgefallen sein soll. Werden Lokführer nie medizinisch untersucht?

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 10. Januar 2019, 09:05 (vor 7 Tagen) @ Münchner

Wenn man mit 2,5 Promille noch in der Lage ist, zu stehen und einen Zug zu fahren, dann hat man doch schon etwas längere Übung und wahrscheinlich auch ein Problem mit Alkohol.

Nein, dann hat man schon den Status erreicht, daß man das Problem eher ohne Alkohol hat.

Da durchaus von regelmäßigem Konsum ausgehende Grüße
der Colaholiker

--
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ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

Ösi, Donnerstag, 10. Januar 2019, 09:10 (vor 7 Tagen) @ Münchner

"Kurzfristiger Personalausfall" hätte besser gepasst als der Grund, der auf "Verspätung weil Verspätung" hinausläuft.

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

danielausberlin @, Donnerstag, 10. Januar 2019, 14:12 (vor 7 Tagen) @ Ösi

"Kurzfristiger Personalausfall" hätte besser gepasst als der Grund, der auf "Verspätung weil Verspätung" hinausläuft.

Gut, dass genau dieser Code vor Kurzem erst eingeführt wurde. Passt ja hier, und sehr kurzfristig war's auch. ;-)

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

arno50, Donnerstag, 10. Januar 2019, 12:15 (vor 7 Tagen) @ Power132
bearbeitet von arno50, Donnerstag, 10. Januar 2019, 12:17

Wird Zeit, dass die elektronische Verzögerungsregelung eingeführt wird: Optimale Bremsbeginn, optimale Verzögerung, Punktgenaues Halten auf exakt der Linie. Es sind lediglich ein paar Differenzialgleichungen alle paar Millisekunden auszurechnen, macht jeder Computer heute mit links.
Übrigens sass ich auch mal in einem Zug (IC oder ICE) der einen Halt überfuhr. Die Frau, die den Fahrgästen das per Mikro verklickerte, konnte sich vor Lachen kaum halten. Vielleicht hatte die ja auch ein Äthanol-Problem?

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

Christian_S, Donnerstag, 10. Januar 2019, 12:35 (vor 7 Tagen) @ arno50

Wird Zeit, dass die elektronische Verzögerungsregelung eingeführt wird: Optimale Bremsbeginn, optimale Verzögerung, Punktgenaues Halten auf exakt der Linie. Es sind lediglich ein paar Differenzialgleichungen alle paar Millisekunden auszurechnen, macht jeder Computer heute mit links.

Dann mal ran an den "Speck", die Bahnindustrie wartet sehnsüchtig auf Dich und Deine Expertise ...

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

Paladin @, Hansestadt Rostock, Donnerstag, 10. Januar 2019, 12:38 (vor 7 Tagen) @ Christian_S

Gibt es das nicht schon längst bei autonomen (U-)Bahnsystemen, z.B. Nürnberg oder Turin?

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

gnampf @, Donnerstag, 10. Januar 2019, 12:55 (vor 7 Tagen) @ Paladin

Nö, denn dort sind lediglich die rein unterirdischen Linien autonom unterwegs. Die teilweise oberirdische U1 fährt weiterhin mit Fahrer. Das System muß also nicht mit wechselndem Bremsverhalten durch z.B. Nässe, Laub, Eis, etc. klarkommen. Es reicht da auch bei weitem nicht sich an der aktuellen Bremsleistung zu orientieren, sondern man muß erahnen was einen erwarten wird.

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

Junior @, Donnerstag, 10. Januar 2019, 13:07 (vor 7 Tagen) @ gnampf

In Düsseldorf z.B. gibt es das schon auch oberirdisch. Natürlich mit Fahrer, der aber nur zur Sicherheit da ist.

ICE verpasst Halt in Lutherstadt Wittenberg - Trunkenheit?

Paladin @, Hansestadt Rostock, Donnerstag, 10. Januar 2019, 14:14 (vor 7 Tagen) @ gnampf

Es ging mir auch nicht um die komplette Autonomie - sondern eben, dass bestimmte Vorgänge zunächst automatisiert werden können. Und ich denke, da sind Umwelteinflüsse durchaus einkalkulier bzw. programmierbar ...

Und wie hält man so einen Zug an?

martarosenberg @, Deutschland -- Mitte-Ost und Nordwest., Donnerstag, 10. Januar 2019, 16:20 (vor 7 Tagen) @ Power132

Über die PZB am roten Signal?

Oder über die LZB?

Weil man den Lokführer nicht ordentlich kontaktieren konnte dann zwangsangehalten?

Und warum dann nicht schon eher angehalten? Wenn man die Entscheidung trifft, den Zug anzuhalten, ist ja eine Vermutung gegeben dass die Sicherheit gefährdet ist. War sie das bei der Vermutung, dass mit dem Lokführer was nicht stimmt, in diesem Falle und auf diesem Abschnitt nicht gegeben?

Oder passte es "zufällig" mit Bitterfeld, dass man die Vermutung erst dort hatte?

Sh 3

MC_Hans @, 8001376, Donnerstag, 10. Januar 2019, 16:25 (vor 7 Tagen) @ martarosenberg

;-)

Nur wenn der Lokführer kooperiert.

martarosenberg @, Deutschland -- Mitte-Ost und Nordwest., Donnerstag, 10. Januar 2019, 17:36 (vor 7 Tagen) @ MC_Hans

- kein Text -

Und wie hält man so einen Zug an?

gnampf @, Donnerstag, 10. Januar 2019, 17:03 (vor 7 Tagen) @ martarosenberg

Über die PZB am roten Signal?

Oder über die LZB?

Weil man den Lokführer nicht ordentlich kontaktieren konnte dann zwangsangehalten?

Konnte man doch. Gemäß Spiegel hat der Zugchef wohl mit dem Lokführer gequatscht nach dem verpassten Halt, und dabei wohl den Zustand bemerkt und sich Unterstützung von Bundespolizisten im Zug geholt.

Und warum dann nicht schon eher angehalten? Wenn man die Entscheidung trifft, den Zug anzuhalten, ist ja eine Vermutung gegeben dass die Sicherheit gefährdet ist. War sie das bei der Vermutung, dass mit dem Lokführer was nicht stimmt, in diesem Falle und auf diesem Abschnitt nicht gegeben?

weil Anhalten auf freier Strecke oder längeres rumstehen auf einem Bahnhof ohne geeigneten Bahnsteig wohl gefährlicher ist als den Lokführer unter Aufsicht bis zum nächsten passenden Halt fahren zu lassen. Wenn nämlich während der Wartezeit auf den Ersatzlokführer die Beförderungsfälle auf den Trichter kommen selbst was unternehmen zu müssen ist das meist eher kontraproduktiv. Wir reden ja auch nicht von einem LKW oder PKW-Kutscher, der zum einen viel mehr falsch machen könnte und bei dem man schlechter eingreifen könnte.

Und wie hält man so einen Zug an?

martarosenberg @, Deutschland -- Mitte-Ost und Nordwest., Donnerstag, 10. Januar 2019, 17:39 (vor 7 Tagen) @ gnampf

Ah ja,

Weil man den Lokführer nicht ordentlich kontaktieren konnte dann zwangsangehalten?


Konnte man doch. Gemäß Spiegel hat der Zugchef wohl mit dem Lokführer gequatscht nach dem verpassten Halt, und dabei wohl den Zustand bemerkt und sich Unterstützung von Bundespolizisten im Zug geholt.

da gibt es also weitere Informationen. Gut!

Und warum dann nicht schon eher angehalten? Wenn man die Entscheidung trifft, den Zug anzuhalten, ist ja eine Vermutung gegeben dass die Sicherheit gefährdet ist. War sie das bei der Vermutung, dass mit dem Lokführer was nicht stimmt, in diesem Falle und auf diesem Abschnitt nicht gegeben?


weil Anhalten auf freier Strecke oder längeres rumstehen auf einem Bahnhof ohne geeigneten Bahnsteig wohl gefährlicher ist als den Lokführer unter Aufsicht bis zum nächsten passenden Halt fahren zu lassen. Wenn nämlich während der Wartezeit auf den Ersatzlokführer die Beförderungsfälle auf den Trichter kommen selbst was unternehmen zu müssen ist das meist eher kontraproduktiv. Wir reden ja auch nicht von einem LKW oder PKW-Kutscher, der zum einen viel mehr falsch machen könnte und bei dem man schlechter eingreifen könnte.

Ja, gut, wenn der unter Aufsicht fährt. Die Umstände waren ja erstmal nicht so klar.

Und das Risiko, dass er zu schnell dann über Weichen fährt eher vernachlässigbar ist (z.B. weil sichergestellt ist dass es "geradeaus" geht).

Zudem kann ja das Zugpersonal, einmal alarmiert, auch jederzeit die Notbremse betätigen.

Und wie hält man so einen Zug an?

gnampf @, Donnerstag, 10. Januar 2019, 17:54 (vor 7 Tagen) @ martarosenberg

da gibt es also weitere Informationen. Gut!

ach stimmt, der war hier noch nicht verlinkt, den hatte ich aus einem anderen Forum: Spiegel
Die Poliei erscheint definitiv auch nicht einfach wegen einem ausgefallenen Halt, sonst hätten sie in Wolfsburg schon das Personal aufstocken müssen ;-) Musste also entweder aus dem Zug oder vom Fahrdienstleiter der entsprechende dringende Verdacht kommen

Ja, gut, wenn der unter Aufsicht fährt. Die Umstände waren ja erstmal nicht so klar.

Spekulation meinerseits, aber ich gehe davon aus das min. ein Bundespolizist vorne blieb, wenn nicht eher der Zugchef oder ein Zugbegleiter mit betriebsdienstlicher Ausbildung. Natürlich eher kein Lokführer, erstrecht keiner für diese Baureihe, denn der hätte dann sofort übernommen, aber für die Sicherheit sollte es ausreichend sein, Pünktlichkeit, Komfort etc. müssen halt hintenanstehen.

Und das Risiko, dass er zu schnell dann über Weichen fährt eher vernachlässigbar ist (z.B. weil sichergestellt ist dass es "geradeaus" geht).

Das Risiko ließe sich vor allem auch einschränken indem man dem TF einfach nach Rücksprache mit Fahrdienst oder ähnlichem ein Tempolimit auferlegt, gerade wenn es dann um den Einfahrtsbereich vom Bahnhof ginge. Unter LZB hat er dann eh wenig Chancen zu schnell zu fahren, und unter PZB sollten die kritischen Stellen auch abgesichert sein.

Zudem kann ja das Zugpersonal, einmal alarmiert, auch jederzeit die Notbremse betätigen.

Bzw. vorne einfach die Hebel zurück ziehen.

Indem der Zug zum nächsten planmäßigen Halt fährt :-)

keksi @, Donnerstag, 10. Januar 2019, 17:05 (vor 7 Tagen) @ martarosenberg

- kein Text -

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