Keine Bezahlung mit Bargeld mehr in Bussen von Aachen -> NL (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

kllaas @, Mittwoch, 02. Januar 2019, 12:19 (vor 258 Tagen)
bearbeitet von kllaas, Mittwoch, 02. Januar 2019, 12:22

Hallo zusammen,

auch wenn es Leser vom ice-treff.de nu am Rand betrifft:

Seit Jahresbeginn ist die Zahlung mit Bargeld in den Buslinien 44 von Aachen nach Heerlen und 350 von Aachen nach Maastricht nicht mehr möglich.
Wie ovpro.nl schreibt, ist die Bezahlung im Bus mit Bankkarte und PIN oder mit Kreditkarte und PIN möglich, auch kontaktlos. Dazu werden alle vorhandenen und gültigen Tickets anerkannt. Ich erinnere an das Euregio-Ticket für jetzt 19€.

Vor Ort war ich noch nicht.

ovpro.nl schreibt, dass der gesamte Busverkehr in den NL damit bargeldlos ist.
Dazu ist in den vergangenen Monaten regional Werbung geschaltet worden, dass die Busse auf bargeldlos umgestellt werden.

God tur ... Kristian

Finde ich super

numi, Mittwoch, 02. Januar 2019, 13:06 (vor 258 Tagen) @ kllaas

Meiner Meinung nach ist das eine sehr positive Entwicklung. Ich bin über eine längere Zeit recht regelmäßig mit einer Buslinie gefahren die an beiden Enden einen Anschluss an den Schienenverkehr hat. Eine Verspätung führt also zu einem Anschlussverlust (Bahnen warten nicht auf Busse) und eine frühere Abfahrt war auch nicht möglich, da ja auch dort der Anschluss an den Schienenverkehr bestand. Wenn man jetzt ein paar Barzahler hatte, dann konnte man wegen des langen Bezahlvorgangs den Anschluss vergessen und dann auch gelegentlich eine Stunde warten.

Eine EC-Karte hat heutzutage jeder. Fast alle davon unterstützen kontaktlose Bezahlung oder werden das spätestens in den nächsten Jahren tun. Sogar meine Oma, die dieses Jahr 90 wird, hat eine EC-Karte mit kontaktloser Bezahlfunktion. Es würde also Niemand einen wirklichen Nachteil dadurch haben, nur noch mit Karte zahlen zu können. Gleichzeitig sinkt das Verspätungsrisiko und damit die Wahrscheinlichkeit eines Anschlussverlustes deutlich. Die Attraktivität des Verkehrsmittels nimmt also deutlich zu und daran sollte wir ja alle ein Interesse haben.

Finde ich beschissen

Höllentalbahn @, Freiburg, Mittwoch, 02. Januar 2019, 14:14 (vor 257 Tagen) @ numi

Meiner Meinung nach ist das eine sehr positive Entwicklung. Ich bin über eine längere Zeit recht regelmäßig mit einer Buslinie gefahren die an beiden Enden einen Anschluss an den Schienenverkehr hat. Eine Verspätung führt also zu einem Anschlussverlust (Bahnen warten nicht auf Busse) und eine frühere Abfahrt war auch nicht möglich, da ja auch dort der Anschluss an den Schienenverkehr bestand. Wenn man jetzt ein paar Barzahler hatte, dann konnte man wegen des langen Bezahlvorgangs den Anschluss vergessen und dann auch gelegentlich eine Stunde warten.

Dann scheint entweder der Bezahlvorgang mit Bargeld beschissen gelöst zu sein oder der Fahrplan einfach nur schlecht zu sein. Hier schmeißt der Busfahrer das Geld in eine Box, unten kommt das Rückgeld raus und währenddessen wird gedruckt...

Eine EC-Karte hat heutzutage jeder. Fast alle davon unterstützen kontaktlose Bezahlung oder werden das spätestens in den nächsten Jahren tun. Sogar meine Oma, die dieses Jahr 90 wird, hat eine EC-Karte mit kontaktloser Bezahlfunktion. Es würde also Niemand einen wirklichen Nachteil dadurch haben, nur noch mit Karte zahlen zu können. Gleichzeitig sinkt das Verspätungsrisiko und damit die Wahrscheinlichkeit eines Anschlussverlustes deutlich. Die Attraktivität des Verkehrsmittels nimmt also deutlich zu und daran sollte wir ja alle ein Interesse haben.

Ja aber eine EC-Karte kann man auch mal verlieren und meistens ist dann auch die Kreditkarte weg und zumindest meine Sparkasse hat 2 Wochen für eine Neuaustellung gebraucht, in der Zeit sollte man trotzdem weiterhin eine Fahrkarte für den Bus kaufen können.
Ich bin kein Kartenhasser ganz im Gegenteil, ich zahle sehr gerne kontaktlos aber eine Barzahlung sollte trotzdem immer möglich sein damit eben jeder und nicht nur "fast jeder" mitfahren kann.

+1

Altmann @, Amstetten, Mittwoch, 02. Januar 2019, 14:18 (vor 257 Tagen) @ Höllentalbahn

Und was ist z.B. mit Kindern, etc.?

-1

Magrathea, NRW, Mittwoch, 02. Januar 2019, 16:14 (vor 257 Tagen) @ Altmann

Und was ist z.B. mit Kindern, etc.?

Für die gibt es Prepaid-Karten. Ich empfehle einen mehrtägigrn Aufenthalt in Schweden um es mal selbst zu erleben, wie es bargeldlos gehen kann. Selbst Obdachlose können Geld über deren eigenes virtuelles Inselsystem als Spende erhalten...

Theoretisch ja.

Altmann @, Amstetten, Mittwoch, 02. Januar 2019, 20:03 (vor 257 Tagen) @ Magrathea

Und was ist z.B. mit Kindern, etc.?


Für die gibt es Prepaid-Karten.

Wenn Dein Kind ein Eis will, dann gibt ´s Du ihm halt mal schnell ein paar Münzen aus Deiner Brieftasche.

Alternative:
a) Es hat immer eine Prepaid-Karte bei sich mit (mehr oder weniger) viel Geld drauf.
b) Du musst ihm situationselastisch immer Geld aufladen (was aber doch nicht so einfach ist, wie ihm eine Münze in die Hand zu drücken).

Also, ja, Du hast Recht: Geht. Aber ob das optimal ist?

Theoretisch ja.

Magrathea, NRW, Mittwoch, 02. Januar 2019, 20:53 (vor 257 Tagen) @ Altmann

Wenn Dein Kind ein Eis will, dann gibt ´s Du ihm halt mal schnell ein paar Münzen aus Deiner Brieftasche.

Alternative:
a) Es hat immer eine Prepaid-Karte bei sich mit (mehr oder weniger) viel Geld drauf.
b) Du musst ihm situationselastisch immer Geld aufladen (was aber doch nicht so einfach ist, wie ihm eine Münze in die Hand zu drücken).

Also, ja, Du hast Recht: Geht. Aber ob das optimal ist?

Vorab ein ernstgemeinter Dank für diese sehr sachliche Ebene mit anschaulichen Beispielen Deinserseits.

Die Frage des Optimalen hängt meiner Meinung nach von den Gesamtumständen ab.
Wenn das Geld binnen 5 Sekunden von meiner Handy-App auf die Karte meines Filius wandert, was in Zeiten von Paypal, Swish, Suica und Konsorten schon realistisch ist, aber noch nicht ausgereift, dann empfinde ich es als optimal. Zumal ich dafür nicht mal in der Nähe sein muss.

Für diejenigen, die noch nicht in dieser Umgebung leben, ja da gebe ich Dir recht, da dürfte das noch nicht optimal sein.

Natürlich räume ich auch Schwächen des Systems ein. Das Netzwerk kann ausfallen, es kann Störungen geben usw. Doch bei der letzten großen Netzwerk- bzw. Internetstörung, die ich erleben durfte, ging beui Aldi Süd auch mit Bargeld nichts mehr. Denn bevor man die elektronische Lagerlogistik und/oder Buchhaltung durcheinanderbringt, hat man alle betroffenen Filialen einfach zu gemacht.

Ich bin Befürworter der elektronischen Zahlungsweise und sehe bei gelungener Implementation sehr viele Vorteile - sowie Bargeld nur noch als Backup. Aber auch hier gilt natürlich, dass dies die eigene Umgebung und Lebensweise bestimmt.

Keine Kontrolle

Merry Mary @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 08:31 (vor 257 Tagen) @ Magrathea

Ich empfehle einen mehrtägigrn Aufenthalt in Schweden um es mal selbst zu erleben, wie es bargeldlos gehen kann.

Als ich letztes Jahr in Schweden war, haben Bekannte von mir an einem Kiosk zwei Dosen Bier gekauft, kontaktlos bezahlt und nach genauerem Betrachten des Kassenbons festgestellt, dass ihnen mal eben fast 50 Euro abgebucht wurden - von einer Karte, bei der Zahlungen über 25 Euro ohne Pin oder Unterschrift eigentlich gar nicht möglich sein sollten ...
Mit selbst abgezähltem Bargeld zu zahlen kann also durchaus Vorteile haben.

Keine Kontrolle - selbst in Schuld

RhBDirk, Donnerstag, 03. Januar 2019, 08:52 (vor 257 Tagen) @ Merry Mary

Ich empfehle einen mehrtägigrn Aufenthalt in Schweden um es mal selbst zu erleben, wie es bargeldlos gehen kann.


Als ich letztes Jahr in Schweden war, haben Bekannte von mir an einem Kiosk zwei Dosen Bier gekauft, kontaktlos bezahlt und nach genauerem Betrachten des Kassenbons festgestellt, dass ihnen mal eben fast 50 Euro abgebucht wurden - von einer Karte, bei der Zahlungen über 25 Euro ohne Pin oder Unterschrift eigentlich gar nicht möglich sein sollten ...
Mit selbst abgezähltem Bargeld zu zahlen kann also durchaus Vorteile haben.

Eigene Dummheit.

Man sollte das Zahlterminal - ebenso wie bei Barzahlung das Wechselgeld - kontrollieren. Wenn einem das Display nicht gezeigt wird, dieses Verlangen oder den Kauf bzw die Zahlung verweigern.

Beim Wechselgeld bei Barzahlung solls auch schon zu Betrügereien gekommen sein...

Empfehlung: Bank wechseln

Bremer @, Bremen, Mittwoch, 02. Januar 2019, 20:33 (vor 257 Tagen) @ Höllentalbahn

Ja aber eine EC-Karte kann man auch mal verlieren und meistens ist dann auch die Kreditkarte weg und zumindest meine Sparkasse hat 2 Wochen für eine Neuaustellung gebraucht

Ich bin schockiert. Das ist absolut inakzeptabel und du solltest in Erwägung ziehen, die Bank deshalb zu wechseln.

Meine Bank schickt mir beispielsweise garantiert in 48 Stunden eine Ersatzkarte per Kurierdienst. Laut Berichten geht das in der Regel sogar schneller. Auf Wunsch ist auch Bargeld mit dabei.

OT: Sparkasse ungleich Bank!

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 02. Januar 2019, 20:51 (vor 257 Tagen) @ Bremer

Hallo.

Ja aber eine EC-Karte kann man auch mal verlieren (...) und zumindest meine Sparkasse hat 2 Wochen für eine Neuaustellung gebraucht

Ich bin schockiert. Das ist absolut inakzeptabel und du solltest in Erwägung ziehen, die Bank deshalb zu wechseln.


EINE SPARKASSE IST KEINE BANK!

Ich verbitte mir diese Gleichsetzung. Eine städtische Behörde ist ja auch kein Global Player-Weltkonzern.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Sparkassen sind eine Untermenge der Banken

Trainer @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 13:07 (vor 257 Tagen) @ Blaschke

EINE SPARKASSE IST KEINE BANK!

Warum nicht? Der Wikipedia-Artikel zu Sparkasse sagt: "Sparkassen sind Universalbanken, sie dürfen alle Bankgeschäfte mit allen Kundengruppen betreiben" - und damit sind sie Banken.

Ich verbitte mir diese Gleichsetzung. Eine städtische Behörde ist ja auch kein Global Player-Weltkonzern.

Hat ja auch Niemand behauptet.

Um es mathematisch auszudrücken: Die Menge der Sparkassen ist eine Untermenge der Menge der Banken. Weltkonzern-Banken sind auch eine Untermenge der Banken. Das heißt aber nicht, dass die Menge der Sparkassen eine Untermenge oder gleich der "Global Player"-Banken ist. Es findet keine Gleichsetzung statt.

Da streike ich! ;-)

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 03. Januar 2019, 13:33 (vor 256 Tagen) @ Trainer

Hallo.

EINE SPARKASSE IST KEINE BANK!

Warum nicht?

Weil man mir das so beigebracht hat. Und die BANK darauf Wert legte. Damals.

Zumindest damals wurde in der Ausbildung auch unterschieden: es gab Bankkaufleute und Sparkassenkaufleute.

Der Wikipedia-Artikel zu Sparkasse sagt: "Sparkassen sind Universalbanken, sie dürfen alle Bankgeschäfte mit allen Kundengruppen betreiben"

Ist das mittlerweile wirklich so? Mir fällt das damalige Stichwort Mündelsicherheit ein. Und zumindest damals konnten kommunale Spaßkassen nicht pleite gehen; Gewährträgerhaftung hab ich da irgendwo noch im Hinterkopf.

Ich bleibe jedenfalls auch nach all den Jahren, die ich in der Branche nicht mehr arbeite, bei dieser Unterscheidung. Und werde daher z.B. niemals never auf keinen Fall jemals Kunde einer Sparkasse. Auch nicht bei einer Mogelpackung wie der Volks"bank", was ein Genossenschaftsverein ist ...


Schöne Grüße von jörg

--
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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Da streike ich! ;-)

Obitwo, Trier / Braunschweig, Donnerstag, 03. Januar 2019, 14:39 (vor 256 Tagen) @ Blaschke

Hallo.

EINE SPARKASSE IST KEINE BANK!

Warum nicht?


Weil man mir das so beigebracht hat. Und die BANK darauf Wert legte. Damals.

Bestimmte (Groß-)Banken zeichneten sich zumindest früher durch eine gewisse Arroganz aus, heute backen sie deutlich kleinere Brötchen;-)

Übergreifend spricht man heute von "Kreditinstituten (KI)" oder "Monetären Finanzinstituten (MFI)".


Zumindest damals wurde in der Ausbildung auch unterschieden: es gab Bankkaufleute und Sparkassenkaufleute.

In Niedersachsen gab es den Ausbildungsberuf Sparkassenkaufmann/-frau noch bis 1995, seitdem nicht mehr.

Der Wikipedia-Artikel zu Sparkasse sagt: "Sparkassen sind Universalbanken, sie dürfen alle Bankgeschäfte mit allen Kundengruppen betreiben"


Ist das mittlerweile wirklich so? Mir fällt das damalige Stichwort Mündelsicherheit ein. Und zumindest damals konnten kommunale Spaßkassen nicht pleite gehen; Gewährträgerhaftung hab ich da irgendwo noch im Hinterkopf.

Heute gibt es nur noch die "Träger" der Sparkassen. "Mündelsicherheit" ist im BGB definiert und geht weit über die Sparkassen hinaus. Es gibt übrigens neben den "öffentlich-rechtlichen" auch "freie" Sparkassen.


Ich bleibe jedenfalls auch nach all den Jahren, die ich in der Branche nicht mehr arbeite, bei dieser Unterscheidung. Und werde daher z.B. niemals never auf keinen Fall jemals Kunde einer Sparkasse. Auch nicht bei einer Mogelpackung wie der Volks"bank", was ein Genossenschaftsverein ist ...

Ich dagegen habe bisher alle Angebote der (Groß-)Banken (s. oben) abgelehnt;-)

Schöne Grüße von jörg

Frühe Prägung - und heutige Probleme ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 03. Januar 2019, 19:57 (vor 256 Tagen) @ Obitwo
bearbeitet von Blaschke, Donnerstag, 03. Januar 2019, 19:58

Huhu.

Bestimmte (Groß-)Banken zeichneten sich zumindest früher durch eine gewisse Arroganz aus,

Jo, ich weiß. Die hatten wir auch zu verinnerlichen.

heute backen sie deutlich kleinere Brötchen;-)

"Meine" backt gar nicht mehr ... Aus Grün wurde Gelb ...

Zumindest damals wurde in der Ausbildung auch unterschieden: es gab Bankkaufleute und Sparkassenkaufleute.

In Niedersachsen gab es den Ausbildungsberuf Sparkassenkaufmann/-frau noch bis 1995, seitdem nicht mehr.

Guck, da war ich schon 6 Jahre raus.

Der Witz: in der Berufsschule wurden wir zusammen unterrichtet. Diese Spaßkässler und wir stolzen Banker!

Ich bleibe jedenfalls auch nach all den Jahren, die ich in der Branche nicht mehr arbeite, bei dieser Unterscheidung. Und werde daher z.B. niemals never auf keinen Fall jemals Kunde einer Sparkasse. Auch nicht bei einer Mogelpackung wie der Volks"bank", was ein Genossenschaftsverein ist ...

Ich dagegen habe bisher alle Angebote der (Groß-)Banken (s. oben) abgelehnt;-)


Die Gelbe hatte mich rausgeworfen. Dann war ich jahrelang ohne Konto. Hatte auch was. Bis es dann den Rechtsanspruch auf ein P-Konto gab und ich zwangsbeglückt wurde damit. GRRRRR. Da mußte ich jedenfalls lange überlegen, wo ich denn jetzt ein Konto eröffnen. Bei den "kaputten", Targo, Santander und so wollte ich nicht, sieht ja nicht schön aus, da das Konto zu haben. Internetbanken scheiden aus, gibt immer mal was zu besprechen. Deutsche und Commerz wollte ich nicht. Genossenschaften und Postbank auch nicht. Sehr zu ihrem Leidwesen kam ich dann auf die OLB ... Aber mittlerweile habe ich denen auch Verwandtschaft vermittelt - und die ist deutlich seriöser und weniger arbeitsintensiv als ich ...


Schöne Grüße von jörg

--
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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Frühe Prägung - und heutige Probleme ...

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 05. Januar 2019, 20:25 (vor 254 Tagen) @ Blaschke

Nanu, meinst Du etwa die Oldenburgische Landesbank? Du bist bei was mit Oldenburg drin? Was ist das denn? Ich denke Oldenburg gibt es für Dich aus Prinzip nicht. Ich erinnere mich, daß Du einen EC Amsterdam - Bremen - Hamburg nur über eine noch zu bauende Umgehungsschleife um Oldenburg herum fahren lassen wolltest.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Sparkassen sind eine Untermenge der Banken

Manitou, Freitag, 04. Januar 2019, 01:58 (vor 256 Tagen) @ Trainer

Sparkassen sind (nach deutschem Recht) öfentlich-rechtliche Geldinstitute im kommunalem Eigentum, die vorzugsweise Sparguthaben und Geldverkehr für Privatpersonen (auch mit geringem Einkommen und Vermögen) verwalten und Kredite für Kommunen, Privatpersonen und kleine Unternehmen (vorzugweise mit regionalem Bezug) aureichen sollen.

OT: Wirtschaftliche Betätigung von Kommunen

oppermad @, Wuppertal/Wunstorf, Donnerstag, 03. Januar 2019, 14:00 (vor 256 Tagen) @ Blaschke

Hallo,

[...] Eine städtische Behörde ist ja auch kein Global Player-Weltkonzern.

was auch nicht so einfach geht, siehe z. B. § 107 Gemeindeordnung NRW. Wirtschaftliche Betätigung von Kommunen geht grundsätzlich nur auf deren Gebiet. Bei Beteiligungen kann es ein wenig anders aussehen.
Da könnte man mal etliche Vorschriften als Entbürokratisierung streichen; macht aber keiner. Warum wohl? Sonst könnten Weltbilder über träge, langsame und kostenintensive Behörden zusammenbrechen.
Und ja, ich bin befangen. Allerdings war ich auch schon vorher kein Freund von Privatisierungen um jeden Preis.
Grüße,

Dirk

--
Meine persönliche FGR-Olympiade seit 2011:
1. Platz DB Regio 212 Fälle,
2. Platz DB Fernverkehr 127 Fälle,
3. Platz NWB 13 Fälle,
4. Platz Westfalenbahn 6 Fälle,
5. Platz eurobahn 5 Fälle,
6. Platz metronom 4 Fälle,
7. Platz erixx 3 Fälle.

Finde ich bescheuert

Twindexx @, St. Gallen (CH), Mittwoch, 02. Januar 2019, 14:34 (vor 257 Tagen) @ numi
bearbeitet von Twindexx, Mittwoch, 02. Januar 2019, 14:35

Hoi,

Ich habe auch eine Karte, aber ich lehne es strikt ab, wenn mir keine Wahl gelassen wird, neben der Karte auch mal mit Bargeld zu bezahlen.


Ich weiss zwar nicht, wie die Gesetzeslage da ausserhalb der Schweiz ist. Aber in der Schweiz gibt es eine gewisse Pflicht, Bargeld zu akzeptieren. Denn Bargeld ist das gesetzliche Zahlungsmittel. Das geniesst in der Schweizer Bevölkerung auch einen breiten Rückhalt. Wenn ein Laden dies nicht will, muss er das vor dem Laden klar erkennbar mitteilen (nicht erst an der Kasse). Aber solche Läden haben in der Schweiz auch einen schweren Stand.

Wenn ein Laden jedoch keine Karten akzeptiert sondern nur Bargeld, was es durchaus noch gibt, dann muss dies hingegen nirgends gekennzeichnet werden. Man wird in der Schweiz auch mit einer 1000.- CHF Note recht selten zurückgewiesen und diese wird anstandslos akzeptiert (auch wenn in der Regel ein kurzer Echtheitstest gemacht wird: Note auf Papier reiben, echtes Geld färbt leicht ab ohne dass Abriebspuren auf der Note sichtbar werden).

Währenddessen musste ich in Deutschland schon Diskussion wegen einer 50.- € Note führen (wenn in der Schweiz ein Geldautomat neben CHF auch Euro ausgibt, dann gibts ausschliesslich 50.- €; ich hab dann also häufig nichts anderes in der Tasche). Wenn ich dann sage, ich könnte ja sonst auch mit CHF zahlen, dann wurde die 50.- € Note bisher doch genommen (bei Billettautomaten der DB ist das aber noch immer ein grosses Problem, was wohl an den Möglichkeiten bezüglich des Rückgelds ausschliesslich mit Münzen liegt; bei den SBB gibts Automaten, welche neben Münzen auch Noten als Rückgeld geben können, womit dieses Problem nicht mehr besteht).


Ein Busbetreiber muss also entweder die Verzögerungen durch den Billettverkauf im Fahrplan einkalkulieren (wobei das Zahlen mit Karte manchmal auch mal länger dauert als die Bezahlung mit Bargeld, wenn die Karte nicht sofort akzeptiert wird) oder der Busbetreiber stellt Automaten im Fahrzeug oder an der Haltestelle auf und entbindet damit den Chauffeur vom Billettverkauf.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
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+1

phil @, Schweiz, Mittwoch, 02. Januar 2019, 15:17 (vor 257 Tagen) @ Twindexx

- kein Text -

DB Automaten mit Wechselgeld in Scheinen

Zg_2, Mittwoch, 02. Januar 2019, 16:37 (vor 257 Tagen) @ Twindexx

(bei Billettautomaten der DB ist das aber noch immer ein grosses Problem, was wohl an den Möglichkeiten bezüglich des Rückgelds ausschliesslich mit Münzen liegt;...).

Hallo,

vereinzelt gibt es auch in Deutschland Fahrkartenautomaten, welche Scheine als Wechselgeld ausgeben können. Vor einiger Zeit habe ich mal in Köln beobachtet, dass ein DB-Automat einen (oder mehrere) 5-Euro-Schein(e) als Wechselgeld ausgab. Es soll auch in München Fahrkartenautomaten geben, welche auch Scheine als Wechselgeld ausgeben können. Dort bin ich mir aber nicht sicher, ob es sich um Automaten der DB oder solche der Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) handelt.

Gruß

Zg_2

DB Automaten mit Wechselgeld in Scheinen

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:30 (vor 257 Tagen) @ Zg_2
bearbeitet von JeDi, Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:30

Es soll auch in München Fahrkartenautomaten geben, welche auch Scheine als Wechselgeld ausgeben können. Dort bin ich mir aber nicht sicher, ob es sich um Automaten der DB oder solche der Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) handelt.

Die von Meridian und BRB können das.

--
Weg mit dem 4744!

DB Automaten mit Wechselgeld in Scheinen

Intermuseum, Donnerstag, 03. Januar 2019, 06:32 (vor 257 Tagen) @ JeDi

und die transdev-Automaten für die Mittelrheinbahn auch.

Gruß vom Bahnhof am Rhein, an dem (noch) nur einer dieser Automaten steht

Wilfried

Manchmal haben Münzen auch Vorteile

Altmann @, Amstetten, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:50 (vor 257 Tagen) @ Zg_2

Wollte mir vorige Woche am Flughafen in Istanbul eine Cola ziehen (liebe Grüße an Blaschi!). Hab also nen TRY 5,- - Schein reingeschoben. Nur Cola hab ich keine gekriegt :-(.

Also auf die Abbruchtaste. Und dann begann das Geklimper wie im Casino, wenn man 4 gleiche Obstsorten hat. Geschätzt ein halbes Kilo Münzen kam unten raus (statt meiner TRY 5,- - Banknote).

Nachgezählt: Insgesamt hat er mir TRY 5,01 zurückgegeben. :-)

Bei Zahlungsabbruch nur Gutschein

Zg_2, Mittwoch, 02. Januar 2019, 20:45 (vor 257 Tagen) @ Altmann

Hallo,

es gibt auch Fahrkartenautomaten, welche beim Abbruch des Zahlungsvorgangs die Geldscheine nicht zurück geben. Der Kunde bekommt eine Quittung. Damit kann er sich dann im Kundenbüro das Geld abholen. Erstmals habe ich einen solchen Automaten beim Stadtbus in Osnabrück gesehen. Wie die Situation jetzt dort ist, weiß ich nicht. Aber Blaschi wird uns das sicher sagen können.

Gruß

Zg_2

Blaschi kann. Ja, gibt's noch immer ...

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 02. Januar 2019, 20:54 (vor 257 Tagen) @ Zg_2

Hallo.

es gibt auch Fahrkartenautomaten, welche beim Abbruch des Zahlungsvorgangs die Geldscheine nicht zurück geben. Der Kunde bekommt eine Quittung. Damit kann er sich dann im Kundenbüro das Geld abholen. Erstmals habe ich einen solchen Automaten beim Stadtbus in Osnabrück gesehen. Wie die Situation jetzt dort ist, weiß ich nicht. Aber Blaschi wird uns das sicher sagen können.

Klar kann Blaschi das. Die MÖGLICHKEIT der Gutschrift gibt's noch immer.

Übrigens bei der Automatentankstelle in Wissingen bei der Raiffeisen auch ... ;-)


Schöne Grüße von jörg

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Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

Finde ich bescheuert

Hustensaft @, Mittwoch, 02. Januar 2019, 16:42 (vor 257 Tagen) @ Twindexx

Ich weiss zwar nicht, wie die Gesetzeslage da ausserhalb der Schweiz ist. Aber in der Schweiz gibt es eine gewisse Pflicht, Bargeld zu akzeptieren. Denn Bargeld ist das gesetzliche Zahlungsmittel.

In Deutschland ist Bargeld noch immer das einzige gesetzliche Zahlungsmittel, jede andere Form der Zahlung ist nur zahlungshalber und damit eine Hilfskrücke. Leider hat der Staat mit der Schließung der Finanzkassen ein schlechtes Vorbild abgegeben (keine Ahnung, ob da jemals jemand dagegen geklagt hat), aber gerade bei geringen Beträgen wie einem Busfahrschein bewegen wir uns in Bereichen, die schon der Geringfügigkeit nahekommen (die Grenze liegt bei 2 bzw. 5 Euro), bei der eigentlich gar nicht mehr gezahlt werden muss. Hier auf einer Pflichtzahlung mit Karte zu bestehen wäre mit ziemlicher Sicherheit rechtswidrig, von der Diskriminierung einmal ganz abgesehen (und nein, die Prepaid-Variante ist keine Alternative, weder für Kinder noch für Ausländer, ist doch die Beschaffung und ggf. auch die Auszahlung von Restguthaben mit erheblichem Aufwand verbunden).

Übrigens: Nur weil es in anderen Ländern funktioniert, muss das weder (in Deutschland) rechtmäßig noch vorbildlich sein; jedes Modell hat nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile. Wirklich "sicher" wäre nur eine Chipkarte, welche jeden Ein- und Aussteigevorgang erfasst, wobei auch hier Grenzbereiche bestehen (z.B. kurzes Verlassen eines vollen Fahrzeugs, um anderen Fahrgästen des Ausstieg zu ermöglich, um bei Rollstühlen, Kinderwagen oder schwerem Gepäck zu helfen etc.), von der Datenschutzfrage ganz abgesehen.

Nebenbei: Solange das Risiko einer technischen Fehlfunktion bei mir als Kunden liegt, lehne ich elektronische Modelle ohnehin ab (lest einfach mal die Beförderungsbedingungen von Verkehrsunternehmen mit eTicket).

Zum Schluss: Wer schon ein paar Tage älter ist wird sich erinnern, dass vor ca. 10 bis 15 Jahren ein großer Hersteller von Chips für ec-Karten (heute Girocard) große technische Probleme hatte, so dass die Karten häufig den Geist aufgaben; ganz persönlich habe ich damals in nicht einmal sechs Monaten drei Karten verschlissen, obgleich ich sie selten und nur an Geldautomaten genutzt hatte (ist vorher und nachher nie wieder passiert). Oder stellt Euch einen Bug vor, wie aktuell bei der Buchung von Sparpreisen als Online-Ticket, der trotz gegenteiliger Beteuerung der DB mit Kreditkarte derzeit gar nicht funktioniert.

Ob ein Fahrkartenverkauf mit Karte und PIN-Eingabe wirklich schneller ist als ein Verkauf gegen abgezähltes Bares - nun, der Beweis wäre erst einmal zu erbringen.

Finde ich bescheuert

Aphex Twin, Mittwoch, 02. Januar 2019, 17:57 (vor 257 Tagen) @ Hustensaft

Ich weiss zwar nicht, wie die Gesetzeslage da ausserhalb der Schweiz ist. Aber in der Schweiz gibt es eine gewisse Pflicht, Bargeld zu akzeptieren. Denn Bargeld ist das gesetzliche Zahlungsmittel.

In der Schweiz zahlte die ältere Generation noch mindestens bis in die späten 90er Jahre häufig genug ihre Miete in bar (nicht dem Vermieter direkt sondern der Postbank da die Möglichkeit der Barzahlung einer jeden Rechnung auf der Post vorgeschrieben war). Da flossen Ende des Monats grosse Bargeldströme von Banken wo die Leute Geld abhoben um es dann bei der Post einzuzahlen und ein,zwei Tage später wurde das Bargeld dann von der Post wieder zurück zu den Banken gekarrt.

In Deutschland ist Bargeld noch immer das einzige gesetzliche Zahlungsmittel, jede andere Form der Zahlung ist nur zahlungshalber und damit eine Hilfskrücke.

Übrigens: Nur weil es in anderen Ländern funktioniert, muss das weder (in Deutschland) rechtmäßig noch vorbildlich sein;

Ich würde das mit dem 'gesetzlichen Zahlungsmittel' nicht so eng sehen. Das wird in Zukunft sicher eher so interpretiert werden dass man nicht Fremdwährung für etwas verlangen kann. Ob der Euro in physischer oder elektronischer Form seinen Besitzer wechselt ist da nur ein Implementationsdetail (es gibt ja schon einzelne Gerichtsurteile dazu, siehe z.B. Rundfunkbeitrag und in anderen Bereichen ist ein Banktransfer vorgeschrieben, z.B. Bezahlung von Haushaltshilfen).

Und Vorbild hin oder her, in 99% aller Fälle zahlen die Leute ja freiwillig elektronisch. Wenn man diese Wahl so freiwillig wie möglich machen will, sollte man wohl eher damit anfangen Kartenzahlung überall zu verlangen. Es gibt heute wohl viel, viel mehr Situationen in denen Kartenzahlung nicht möglich ist als umgekehrt.

Finde ich bescheuert

Twindexx @, St. Gallen (CH), Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:23 (vor 257 Tagen) @ Aphex Twin

Hoi,

Und Vorbild hin oder her, in 99% aller Fälle zahlen die Leute ja freiwillig elektronisch.

Nein, tun sie nicht. Es kommt auf jeden Fall sehr stark auf den Zweck an: https://www.nzz.ch/finanzen/die-debitkarte-ist-koenig-ld.1411292 Vor allem an Kiosken kann man ja wirklich mit allem bezahlen, trotzdem ist Bargeld hier klar auf dem Spitzenplatz. Im Gegensatz zu Deutschland funktioniert Apple Pay in der Schweiz übrigens schon seit Jahren, nur fast keine grosse Bank macht da mit. Die machen lieber ihr eigenes Ding, bei dem aber fast kein Konsument mitmacht.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Finde ich bescheuert

Aphex Twin, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:17 (vor 257 Tagen) @ Twindexx

Und Vorbild hin oder her, in 99% aller Fälle zahlen die Leute ja freiwillig elektronisch.


Nein, tun sie nicht.

Es werden eine signifikante Menge an Leuten gezwungen elektronisch zu zahlen obwohl sie gerne mit Bargeld bezahlen wollten? Mir fallen da nur extrem wenig Beispiele ein.

Es kommt auf jeden Fall sehr stark auf den Zweck an: https://www.nzz.ch/finanzen/die-debitkarte-ist-koenig-ld.1411292 Vor allem an Kiosken kann man ja wirklich mit allem bezahlen, trotzdem ist Bargeld hier klar auf dem Spitzenplatz. Im Gegensatz zu Deutschland funktioniert Apple Pay in der Schweiz übrigens schon seit Jahren, nur fast keine grosse Bank macht da mit. Die machen lieber ihr eigenes Ding, bei dem aber fast kein Konsument mitmacht.

Ich persönlich zahle elektronisch nur für grosse Beträge (ungefähr rund ab vierstellig) oder wenn ich nicht rechtzeitig für Bargeldnachschub gesorgt habe bzw. ich nicht das passende Bargeld für Automaten dabei habe. Aber ich mache keinen Aufstand wenn Geschäfte sich anders entscheiden genauso wie ich mich nicht beschwere wenn diese keine Kartenzahlung zulassen. Geschäfte werden einfach das anbieten was ihre Kunden bevorzugen und das wird wohl auf absehbare Zeit in den allermeisten Fällen beides sein.

Finde ich bescheuert

Twindexx @, St. Gallen (CH), Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:23 (vor 257 Tagen) @ Aphex Twin

Hoi,

Und Vorbild hin oder her, in 99% aller Fälle zahlen die Leute ja freiwillig elektronisch.


Nein, tun sie nicht.

Es werden eine signifikante Menge an Leuten gezwungen elektronisch zu zahlen obwohl sie gerne mit Bargeld bezahlen wollten? Mir fallen da nur extrem wenig Beispiele ein.

Ach so hast du das gemeint. Ich hatte die Aussage so interpretiert, dass du behauptet hättest, 99% würden elektronisch dem Bargeld vorziehen, wenn sie frei wählen könnten. Und darauf habe ich reagiert. Demfalls ein Missverständnis meinerseits.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Markus-P @, Mittwoch, 02. Januar 2019, 17:38 (vor 257 Tagen) @ Twindexx

Hi, wenn ich den niederländischen Text richtig verstanden habe, gibt es im Bus nur noch Tickets gegen Plastik.
Im Vorverkauf kann man das Ticket noch gegen Bares erwerben. Der Pflicht dürfte somit Genüge getan sein.

--
Semper fi!

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Twindexx @, St. Gallen (CH), Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:26 (vor 257 Tagen) @ Markus-P

Hoi,

Hi, wenn ich den niederländischen Text richtig verstanden habe, gibt es im Bus nur noch Tickets gegen Plastik.
Im Vorverkauf kann man das Ticket noch gegen Bares erwerben. Der Pflicht dürfte somit Genüge getan sein.

Öffentlicher Verkehr ist kein beliebiger Laden. Hier steckt auch ein öffentlicher Auftrag dahinter. Da kommt der Betreiber definitiv nicht drum rum, Bargeld bedingungslos zu akzeptieren. Und das nicht nur im Vorverkauf.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:32 (vor 257 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Hi, wenn ich den niederländischen Text richtig verstanden habe, gibt es im Bus nur noch Tickets gegen Plastik.
Im Vorverkauf kann man das Ticket noch gegen Bares erwerben. Der Pflicht dürfte somit Genüge getan sein.


Öffentlicher Verkehr ist kein beliebiger Laden. Hier steckt auch ein öffentlicher Auftrag dahinter. Da kommt der Betreiber definitiv nicht drum rum, Bargeld bedingungslos zu akzeptieren. Und das nicht nur im Vorverkauf.

Wieso? Es besteht ja keine Pflicht dazu, im Bus Fahrkarten zu verkaufen. Irgendwelche Läden mit Geldkarte-Only-Automaten haben es ja vorgemacht.

--
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Markus-P @, Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:42 (vor 257 Tagen) @ JeDi

Hoi,

Hi, wenn ich den niederländischen Text richtig verstanden habe, gibt es im Bus nur noch Tickets gegen Plastik.
Im Vorverkauf kann man das Ticket noch gegen Bares erwerben. Der Pflicht dürfte somit Genüge getan sein.


Öffentlicher Verkehr ist kein beliebiger Laden. Hier steckt auch ein öffentlicher Auftrag dahinter. Da kommt der Betreiber definitiv nicht drum rum, Bargeld bedingungslos zu akzeptieren. Und das nicht nur im Vorverkauf.


Wieso? Es besteht ja keine Pflicht dazu, im Bus Fahrkarten zu verkaufen. Irgendwelche Läden mit Geldkarte-Only-Automaten haben es ja vorgemacht.

Da kann ich Dir zustimmen.
Man muss auch immer noch beachten das Bargeld ein Sicherheitsrisiko für den Fahrer ist.

--
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Twindexx @, St. Gallen (CH), Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:46 (vor 257 Tagen) @ JeDi

Hoi,

Wieso? Es besteht ja keine Pflicht dazu, im Bus Fahrkarten zu verkaufen. Irgendwelche Läden mit Geldkarte-Only-Automaten haben es ja vorgemacht.

Nein, im Bus nicht. Aber dann muss es an der Haltestelle angeboten werden. Oder wenn nicht, gibts das Modell Schloss Laufen am Rheinfall: Kaufen sie ihr Billett am nächsten Bahnhof, an dem sie umsteigen (effektiv durfte man also gratis bis Schaffhausen oder gar Winterthur fahren). Wobei seit man an der Haltestelle elektrischen Strom hat und es somit auch Beleuchtung und einen Billettautomaten gibt, gilt dies natürlich nicht mehr. Seitdem wird die Haltestelle auch nach Einbruch der Dunkelheit bedient.

Die Geldkarte-only-Läden sind genau die Läden, welche das gross auf der Tür anzuschreiben haben. Allerdings sind solche Läden (häufig Popup-Stores mit begrenzter Lebensdauer) nicht von gleichem öffentliche Interesse wie der öffentliche Verkehr. Da muss man schon einen Unterschied machen.


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JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:55 (vor 257 Tagen) @ Twindexx

Nein, im Bus nicht. Aber dann muss es an der Haltestelle angeboten werden. Oder wenn nicht, gibts das Modell Schloss Laufen am Rheinfall: Kaufen sie ihr Billett am nächsten Bahnhof, an dem sie umsteigen (effektiv durfte man also gratis bis Schaffhausen oder gar Winterthur fahren). Wobei seit man an der Haltestelle elektrischen Strom hat und es somit auch Beleuchtung und einen Billettautomaten gibt, gilt dies natürlich nicht mehr. Seitdem wird die Haltestelle auch nach Einbruch der Dunkelheit bedient.

Dabei gehts m.W. aber um den Eisenbahnverkehr in der Schweiz. Das ist also - wenns um niederländisch-deutschen Busverkehr geht - in etwa so off topic wie die Spendenkasse des Freundeskreises tierliebe Ameisen.

Die Geldkarte-only-Läden sind genau die Läden, welche das gross auf der Tür anzuschreiben haben. Allerdings sind solche Läden (häufig Popup-Stores mit begrenzter Lebensdauer) nicht von gleichem öffentliche Interesse wie der öffentliche Verkehr. Da muss man schon einen Unterschied machen.

Nö, das sind Läden gewesen, wie die HAVAG oder die BSAG, die auf ihre Straßenbahnen und Busse draufklebten "Automat im Fahrzeug", der nimmt dann aber nur Geldkarte

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Twindexx @, St. Gallen (CH), Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:11 (vor 257 Tagen) @ JeDi

Hoi,

Nö, das sind Läden gewesen, wie die HAVAG oder die BSAG, die auf ihre Straßenbahnen und Busse draufklebten "Automat im Fahrzeug", der nimmt dann aber nur Geldkarte

Ok... Wär das in der Schweiz, hätten die Betreiber gegen Fahrgäste ohne Billett keine Handhabe.

Im übrigen ist es in der Schweiz eigentlich sogar so, dass Läden ohne Möglichkeit zur Bezahlung mit Bargeld, tatsächlich gänzlich verboten sind. Allerdings gibts dafür keine Bussgelder. Deshalb hat sich da so ein Graubereich eingeschlichen, der Läden duldet, wenn sie es vor der Eingangstür klar erkenntlich anschreiben, dass man dort drin nur mit Karte zahlen könne.
Bei einem öffentlichen Verkehrsbetrieb kann wegen des öffentlichen Interesses an der Dienstleistung aber kein Graubereich mehr existieren. Die Betriebe wären gezwungen, Fahrgäste gratis zu befördern, wenn diese nicht mit Karte zahlen wollen.


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sibiminus @, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:16 (vor 257 Tagen) @ JeDi

Nö, das sind Läden gewesen, wie die HAVAG oder die BSAG, die auf ihre Straßenbahnen und Busse draufklebten "Automat im Fahrzeug", der nimmt dann aber nur Geldkarte

Bei der HAVAG ist es aber so, dass der Fahrer zumindest Einzelfahrkarten gegen Bargeld verkauft - wenn sich das nicht inzwischen geändert hat. Und ich meine auch einen Bordpreis dafür in Erinnerung zu haben?

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JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Mittwoch, 02. Januar 2019, 20:20 (vor 257 Tagen) @ sibiminus

Bei der HAVAG ist es aber so, dass der Fahrer zumindest Einzelfahrkarten gegen Bargeld verkauft - wenn sich das nicht inzwischen geändert hat. Und ich meine auch einen Bordpreis dafür in Erinnerung zu haben?

Meines Wissens aber nur innerhalb von Halle, und nicht nach Merseburg oder Bad Dürrenberg.

Inzwischen hat man aber neue, schicke Automaten eingebaut - die nehmen Bargeld und natürlich alle möglichen Karten kontaktlos und gesteckt ;-)

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Sicherheit und Anonymität

arno50, Mittwoch, 02. Januar 2019, 20:10 (vor 257 Tagen) @ Twindexx

Die Verfechter von Karten-Zwang werden unter Diebstahl vermutlich die Angst vor Bargeldverlust verstehen. Für mich ist das eher umgekehrt.

Wenn ich zu Veranstaltungen, Stadtfesten, Flohmärkten, Schwimmbäder ggf verbunden mit ÖPNV gehe nehme ich wennmöglich in der Hosentasche ein paar Scheine und Münzen mit und um Gotteswillen nicht meine Kreditkarten, Perso und Führerschein.
Das Diebstahlrisiko ist hoch aber begrenzt und die 20 -100 oder so Euro kann ich verschmerzen, Ec und Perso und Kreditkarten hinterherzurennen ist erheblich unangenehmer und wenn man Pech hat risikoreicher.

Vor etlichen jahren wurde mir in einer mitteldeutschen Grosstadt mein Geldbeutel mit typischem Ausweisinhalt, EC etc (und DB-Fahrkarte) sowie Bargeld gestohlen, das war wirklich unangenehm, seitdem mache ich das so (natürlich insbes. im Urlaub). - kann ich jedem empfehlen.

Der weitere Aspekt ist die Anonymität des Bargeldes; sehe ich für mich persönlich nicht so vordringlich an, könnte aber für manche (nicht Mafia, sondern Familienprobleme) wichtig sein.

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numi, Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:53 (vor 257 Tagen) @ Twindexx

Ein Busbetreiber muss also entweder die Verzögerungen durch den Billettverkauf im Fahrplan einkalkulieren (wobei das Zahlen mit Karte manchmal auch mal länger dauert als die Bezahlung mit Bargeld, wenn die Karte nicht sofort akzeptiert wird) oder der Busbetreiber stellt Automaten im Fahrzeug oder an der Haltestelle auf und entbindet damit den Chauffeur vom Billettverkauf.

Das mit dem Fahrplan ist einfacher gesagt als getan. Ich hatte ja schon ein Beispiel genannt, wo eine Buslinie relativ knapp zwischen zwei Eisenbahnlinien passt. Auch mögen die Fahrgäste nachweislich einen Taktfahrplan. Würde man Bezahlvorgänge zu sehr berücksichtigen, dann müsste zu nachfragestarken Uhrzeiten die Fahrzeit deutlich länger sein und der Taktfahrplan passt nicht mehr. Die Alternative, immer längere Fahrzeiten einzukalkulieren, macht die Fahrzeit insgesamt weniger attraktiv. Wir haben hier also definitiv Nachteile für alle Fahrgäste (auch für die geschätzten 95 % die mit Monatskarte oder Handy Ticket im Fahrzeug sitzen).

Es hat ja durchaus einen Grund, warum im Eingangsbereich von Aldi ein großes Plakat hängt das auf die Zahlmöglichkeiten mit kontaktlosen Karten und Smartphone Apps hinweist. Aldi weiß eben auch, dass die elektronische Zahlung deutlich schneller geht und spart dadurch dann Geld ein. Man muss ja auch keine Pin mehr eingeben. Fast alle Karten können kontaktlose Zahlung und die geht bis 25 € ohne Pin (in der Pressemeldung im Ursprungsbeitrag steht ja auch, dass beide Varianten möglich sind). Für die Nutzung im Bus, wo selten Beträge über 10 € fällig werden, ist das kontaktlose Bezahlen eine super Sache.

Automaten im Fahrzeug haben den klaren Nachteil, dass der personenbediente Verkauf wegfällt. Nach meiner Einschätzung gibt es eine relative große Schnittmenge zwischen denen die Fahrscheinautomaten richtig bedienen können und denen, die sich ihr Ticket auch am Handy kaufen können. Ich denke da gerne an besagte Oma. Bis die ihr Ziel in den Fahrscheinautomaten getippt hat ist der Bus wahrscheinlich auch schon am Zielort. Da ist es natürlich nicht schlecht, wenn sie das Ticket auch beim Fahrer bekommt. Mit einer kontaktlosen Karte zu bezahlen ist für sie jedoch kein Problem (es ist ja wirklich keine Kunst eine Karte kurz vor ein Lesegerät zu halten).

Sicherlich ist der Automat besser als der Fahrerverkauf mit Bargeld. Wenn der Fahrerverkauf aber kaum mehr Zeit in Anspruch nimmt, halte ich den bargeldlosen Verkauf beim Fahrer effektiv für Kundenfreundlicher. Das Problem sind die richtig großen Verzögerungen die so lang sind, dass die ÖV Bevorrechtigung wieder rausfliegt und der Bus vor der nächsten Ampel warten muss. Das passiert insbesondere bei älteren Fahrgästen die erst nochmal ihre vorhandenen Münzen zählen um dann die perfekte Stückelung zur Bezahlung zu finden. Wenn man das unterbinden könnte wäre schon sehr viel erreicht.

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JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:58 (vor 257 Tagen) @ numi
bearbeitet von JeDi, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:00

Es hat ja durchaus einen Grund, warum im Eingangsbereich von Aldi ein großes Plakat hängt das auf die Zahlmöglichkeiten mit kontaktlosen Karten und Smartphone Apps hinweist. Aldi weiß eben auch, dass die elektronische Zahlung deutlich schneller geht und spart dadurch dann Geld ein.

Nicht nur dadurch. Die Kosten fürs Bargeldhandling sind - grade für Größen wie Aldi - deutlich teurer (>50%) als die Kosten für Kartenzahlung.

Man muss ja auch keine Pin mehr eingeben. Fast alle Karten können kontaktlose Zahlung und die geht bis 25 € ohne Pin (in der Pressemeldung im Ursprungsbeitrag steht ja auch, dass beide Varianten möglich sind). Für die Nutzung im Bus, wo selten Beträge über 10 € fällig werden, ist das kontaktlose Bezahlen eine super Sache.

Geht das nicht inzwischen bis 50€ ohne PIN?

Automaten im Fahrzeug haben den klaren Nachteil, dass der personenbediente Verkauf wegfällt. Nach meiner Einschätzung gibt es eine relative große Schnittmenge zwischen denen die Fahrscheinautomaten richtig bedienen können und denen, die sich ihr Ticket auch am Handy kaufen können. Ich denke da gerne an besagte Oma. Bis die ihr Ziel in den Fahrscheinautomaten getippt hat ist der Bus wahrscheinlich auch schon am Zielort. Da ist es natürlich nicht schlecht, wenn sie das Ticket auch beim Fahrer bekommt. Mit einer kontaktlosen Karte zu bezahlen ist für sie jedoch kein Problem (es ist ja wirklich keine Kunst eine Karte kurz vor ein Lesegerät zu halten).

Außerdem sind Automaten im Fahrzeug eine Einladung zum Schwarzfahren. Man stellt/setzt sich halt in die Nähe, und wenn keiner kommt kauft man auch keinen Fahrschein.

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Dann schaltet man sie halt zur Kontrolle ab

Höllentalbahn @, Freiburg, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:50 (vor 257 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Höllentalbahn, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:52

So macht man das in Freiburg.
Wenn in der Straßenbahn nach Anfahrt keiner am Automaten steht und ein Kontrollteam an Bord ist werden die Automaten deaktiviert bis die Kontrolle vorbei ist.
Also kein Problem.

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Twindexx @, St. Gallen (CH), Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:52 (vor 257 Tagen) @ JeDi

Hoi,

Geht das nicht inzwischen bis 50€ ohne PIN?

In der Schweiz wird ab 40.- CHF die PIN verlangt.

Außerdem sind Automaten im Fahrzeug eine Einladung zum Schwarzfahren. Man stellt/setzt sich halt in die Nähe, und wenn keiner kommt kauft man auch keinen Fahrschein.

Dem wird ein Riegel geschoben, in dem das Kontrollpersonal vor Beginn der Kontrolle ein Musterbillett am Entwerter für Mehrfahrtenkarten abstempelt. Wenn dann bei Beginn der Kontrolle jemand schnell zum Automaten springt, ist die dort aufgedruckte Uhrzeit dann später als das, was auf dem Musterbillett des Kontrollpersonals gestempelt wurde. Entsprechend wird die Person, die noch eilig ein Billett aus dem Automaten gezogen hat, als Schwarzfahrer mit allen dazugehörigen Konsequenzen belangt.
Das Kontrollpersonal hat genug Erfahrung, um zu erkennen, ob sich jemand noch schnell aus der Affäre ziehen wollte oder ob es einen ehrlichen Grund gibt, falls die Uhrzeit auf dem Billett des Fahrgastes später als diejenige auf dem Musterbillett ist. Somit sind Schwarzfahrer in Fahrzeugen mit Automaten auch nicht sicherer vor Kontrollen als in anderen Fahrzeugen.


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Twindexx @, St. Gallen (CH), Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:36 (vor 257 Tagen) @ numi

Hoi,

Das mit dem Fahrplan ist einfacher gesagt als getan. Ich hatte ja schon ein Beispiel genannt, wo eine Buslinie relativ knapp zwischen zwei Eisenbahnlinien passt. Auch mögen die Fahrgäste nachweislich einen Taktfahrplan. Würde man Bezahlvorgänge zu sehr berücksichtigen, dann müsste zu nachfragestarken Uhrzeiten die Fahrzeit deutlich länger sein und der Taktfahrplan passt nicht mehr. Die Alternative, immer längere Fahrzeiten einzukalkulieren, macht die Fahrzeit insgesamt weniger attraktiv. Wir haben hier also definitiv Nachteile für alle Fahrgäste (auch für die geschätzten 95 % die mit Monatskarte oder Handy Ticket im Fahrzeug sitzen).

Bei uns hat Postauto damit offenbar genug Erfahrung, damit das insgesamt funktioniert. Städtische Betriebe dagegen setzen eher auf Automaten, wahlweise im Fahrzeug oder an der Haltestelle.

Es hat ja durchaus einen Grund, warum im Eingangsbereich von Aldi ein großes Plakat hängt das auf die Zahlmöglichkeiten mit kontaktlosen Karten und Smartphone Apps hinweist.

Sowas hab ich bei Aldi Suisse noch nie bemerkt. Ich bin aber auch so gut wie nie im Aldi (Migros und Coop sind deutlich öV-freundlicher zu erreichen; abgesehen davon nutzen Migros und Coop in hohem Masse den Schienengüterverkehr für ihre Logistik, im Gegensatz zu Aldi).

Das Problem sind die richtig großen Verzögerungen die so lang sind, dass die ÖV Bevorrechtigung wieder rausfliegt und der Bus vor der nächsten Ampel warten muss.

Das löst man dadurch, dass der Chauffeur die Bevorzugung an der Ampel dann anfordert, wenn er mit dem Billettverkauf fertig ist und sich bereit zur Abfahrt macht. Die Bevorzugung sollte dem Bus dann relativ schnell die Fahrt gewähren. Kommt natürlich immer darauf an, wie gut die eingesetzte Software in der Lichtsignalregelung ist. Zumindest in den Schweizer Städten ist das meist einigermassen zufriedenstellend gelöst und in der Regel läuft eine intelligente Software, die sich dem Verkehr anpasst.


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gnampf @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 14:36 (vor 256 Tagen) @ numi

Das mit dem Fahrplan ist einfacher gesagt als getan. Ich hatte ja schon ein Beispiel genannt, wo eine Buslinie relativ knapp zwischen zwei Eisenbahnlinien passt.

Ist ja nicht in Stein gemeißelt das es sich da um eine Buslinie handeln muß. Wenn natürlich viele Leute aus der Bahn kommen, in Bahnhof A in den Bus steigen und dann in Bahnhof B wieder in die Bahn wollen... dann ist was grundlegend schief gelaufen.

Davon ab: wer sagt das die Zeiten länger sind? Wenn ich mit abgezähltem Bargeld mein Ticket kaufe bin ich sicherlich schneller durch als wenn ich beim Busfahrer nach Nennung des Betrags erstmal das Portemonaie raus hol, die Karte suche, ins Lesegerät fummel, die PIN im Handy nachschlag, eingeb, vertipp, neu eingeb, Beleg und Fahrkarte abwarte, etc. Kontaktlosigkeit verlieren meine Karten direkt nach dem eintreffen, wer mir mein Geld abnehmen will soll bitte physischen Kontakt zu mir herstellen.

Es hat ja durchaus einen Grund, warum im Eingangsbereich von Aldi ein großes Plakat hängt das auf die Zahlmöglichkeiten mit kontaktlosen Karten und Smartphone Apps hinweist.

Klar, kontaktlos geht schneller als "kontaktbehaftet". Mit kontaktlos kommt Aldi halt endlich an die Zeiten der Bargeldzahlung. Deswegen gabs früher ja lange keine Kartenakzeptanz.

Automaten im Fahrzeug haben den klaren Nachteil, dass der personenbediente Verkauf wegfällt.

Welcher Nachteil? Manchen Automaten (egal wie sch... sein Bedieninterface ist) versteht man besser als den bulgarischen (oder niederbayerischen) Buskutscher.

Nach meiner Einschätzung gibt es eine relative große Schnittmenge zwischen denen die Fahrscheinautomaten richtig bedienen können und denen, die sich ihr Ticket auch am Handy kaufen können. Ich denke da gerne an besagte Oma. Bis die ihr Ziel in den Fahrscheinautomaten getippt hat ist der Bus wahrscheinlich auch schon am Zielort.

Weswegen die meisten Automaten ja bereits Schnellwahltasten für die beliebtesten Ziele haben, die im Bus sich auch dynamisch aus der aktuellen Position zusammen setzen könnten. Und ansonsten ist man meist nach wenigen Zeichen am Ziel.

Da ist es natürlich nicht schlecht, wenn sie das Ticket auch beim Fahrer bekommt. Mit einer kontaktlosen Karte zu bezahlen ist für sie jedoch kein Problem (es ist ja wirklich keine Kunst eine Karte kurz vor ein Lesegerät zu halten).

und dann da zu stehen und zu fragen was denn eine PIN ist und wozu man das braucht, die Frau am Bankschalter will sowas doch auch nie wissen, und der Busfahrer gestern wollte das doch auch nicht. Tja, doof das alle x Zahlungen halt zwangsweise die Pin fällig ist.

Sicherlich ist der Automat besser als der Fahrerverkauf mit Bargeld. Wenn der Fahrerverkauf aber kaum mehr Zeit in Anspruch nimmt, halte ich den bargeldlosen Verkauf beim Fahrer effektiv für Kundenfreundlicher. Das Problem sind die richtig großen Verzögerungen die so lang sind, dass die ÖV Bevorrechtigung wieder rausfliegt und der Bus vor der nächsten Ampel warten muss. Das passiert insbesondere bei älteren Fahrgästen die erst nochmal ihre vorhandenen Münzen zählen um dann die perfekte Stückelung zur Bezahlung zu finden. Wenn man das unterbinden könnte wäre schon sehr viel erreicht.

Die kramen dann auch erstmal stundenlang nach ihrer Karte, halten dann ihre Gesundheitskarte statt der "EC-Karte" davor, etc.

Warum müssen Kartenverfechter eigentlich immer auf die Abschaffung von Bargeld drängen? Wenn Kartenzahlung wirklich das einzig wahre ist wird sie sich auch ohne den Abschaffzwang von alleine durchsetzen.

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Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 09. Januar 2019, 08:47 (vor 251 Tagen) @ gnampf

Moin zusammen!

Ich wollte eigentlich nach meinem (realen, nicht Foren-)urlaub nichts ganz so altes mehr ausgraben, aber hier muß ich einfach...

Ist ja nicht in Stein gemeißelt das es sich da um eine Buslinie handeln muß. Wenn natürlich viele Leute aus der Bahn kommen, in Bahnhof A in den Bus steigen und dann in Bahnhof B wieder in die Bahn wollen... dann ist was grundlegend schief gelaufen.

Zugegeben, das Szenario klingt für mich etwas merkwürdig.

Davon ab: wer sagt das die Zeiten länger sind? Wenn ich mit abgezähltem Bargeld mein Ticket kaufe bin ich sicherlich schneller durch als wenn ich beim Busfahrer nach Nennung des Betrags erstmal das Portemonaie raus hol, die Karte suche, ins Lesegerät fummel, die PIN im Handy nachschlag, eingeb, vertipp, neu eingeb, Beleg und Fahrkarte abwarte, etc. Kontaktlosigkeit verlieren meine Karten direkt nach dem eintreffen, wer mir mein Geld abnehmen will soll bitte physischen Kontakt zu mir herstellen.

Okay, man kann es auch mit Absicht kompliziert machen.
Du willst also allen Ernstes es als realistisch bezeichnen, daß jemand zwar den Fahrpreis vorab weiß (mich könnteste jetzt schütteln, ich könnte Dir nicht sagen, was eine Einzelfahrt in Frankfurt derzeit kostet), aber ins Handy schauen muß, um seine PIN zu wissen? Daß jemand in der Lage ist, das abgezählte Geld beim Einsteigen schon in der Hand zu haben, aber nicht die Bezahlkarte? Da vergleicht gerade jemand goldene Äpfel mit den Kugeln, die Dungkäfer erzeugen. Sogar ich, als absoluter Zahlenhonk, der sich mit Ach und Krach seine (seit > 20 Jahren bestehende) Handynummer merken kann (Aber meine IBAN? Öööööh...), weiß von allen meinen momentan drei Kreditkarten, und sogar von der eigentlich nie benutzten Girocard die PIN. Und selbst wenn man seine PIN nicht dauerhaft auswendig kennt, kann man ja vor dem Einsteigen schon mal einen Blick auf die passende Notiz im Handy werfen (mache ich an der Packstation auch, ich fummele mir die mTAN nicht erst aufs Display, wenn ich schon am Automaten stehe, sondern schon vorher).

Davon abgesehen kann die kartenannehmende Stelle auch bei kontaktbehafteter Zahlung (mit erhöhtem Risiko) auf PIN-Prüfung verzichten. Wenn ich in den USA beispielsweise bei Target mir ein paar Flaschen Mineralwasser kaufe, wird die PIN auch bei kontaktbehafteter Zahlung (Chip) nie abgefragt, in Deutschland hingegen schon.

Ich meine mich zu erinnern, Deine Abneigung gegen kontaktlose Bezahlung hättest Du im alten Jahr hier schon kundgetan. Ich bleibe da bei meiner Meinung, daß bei den ganzen Funkchips, die sich in meinem RFID-gesicherten Portemonnaie befinden, auf unauffällige Distanz nichts brauchbares zu holen ist. Und wer sich mit der Hand zu nah an mein Portemonnaie bewegt (und damit an meinen Hintern, das Portemonnaie steckt üblicherweise in der Gesäßtasche), wird so schnell keine geklauten Kreditkartendaten mehr brauchen. :->

Klar, kontaktlos geht schneller als "kontaktbehaftet". Mit kontaktlos kommt Aldi halt endlich an die Zeiten der Bargeldzahlung. Deswegen gabs früher ja lange keine Kartenakzeptanz.

Kartenzahlung ging bei Aldi schon vor kontaktloser Kartenzahlung. Die Einführung war letztlich aber auch einfach dem Wunsch der Kundschaft geschuldet. Ich kenne jedenfalls nichts, was in die Kategorie Lebensmittelversorgung fällt, und größer ist als Bäcker/Metzger/Kiosk/Marktstand, das keine Kartenzahlung akzeptiert. Da hat die alte Weisheit gegriffen "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit". Aldi hat erkannt, daß sie einfach irgendwann die Kundschaft, die Kartenzahlung möchte, an die Konkurrenz verlieren wird, wenn sie nicht mitziehen.

Welcher Nachteil? Manchen Automaten (egal wie sch... sein Bedieninterface ist) versteht man besser als den bulgarischen (oder niederbayerischen) Buskutscher.

Und zumindest hier im recht komplizierten RMV-Tarif ist die Tarifkenntnis der Automaten auch oft besser als die der meisten Fahrer.

Weswegen die meisten Automaten ja bereits Schnellwahltasten für die beliebtesten Ziele haben, die im Bus sich auch dynamisch aus der aktuellen Position zusammen setzen könnten. Und ansonsten ist man meist nach wenigen Zeichen am Ziel.

Funktioniert leider auch nicht immer so prall. Letztens hatte ich das Problem, eine Tageskarte für den Weg zur Arbeit kaufen zu müssen (Monatskarte abgelaufen, noch ein Arbeitstag bis zum Urlaub). Automat bei mir vor der Tür funktioniert bei der Zieleingabe "66" (wenn man seit fast 13 Jahren regelmäßig fährt, kennt man den Zielcode, der schneller eingegeben ist, als auf der kleinen Buchstabentastatur mit schlecht kalibriertem Touchscreen den Ortsnamen einzufrickeln) wie gewünscht, hat aber ein Problem bei der Verarbeitung der Kartenzahlung. Also ohne Fahrschein in die Tram (Automat geht ja nicht), beim Umstieg zum nächsten Automaten (anderer Betreiber). Der kannte den Zielcode wiederum nicht, wurde als ungültig abgewiesen.
Nachdem ich dann auf der (Eigenschaften siehe oben) Bilschirmtastatur endlich den Ortsnamen drin hatte, ging es dann. Von den 7 Minuten Umsteigezeit blieb gerade noch Zeit für den Sprint zum Bahnsteig.

und dann da zu stehen und zu fragen was denn eine PIN ist und wozu man das braucht, die Frau am Bankschalter will sowas doch auch nie wissen, und der Busfahrer gestern wollte das doch auch nicht. Tja, doof das alle x Zahlungen halt zwangsweise die Pin fällig ist.

Reine Konfigurationssache des Kartenterminals. Und daß man am Schalter keine PIN bräuchte, halte ich für ein Gerücht. Mein erstes Girokonto (lange isses her) hatte ich bei der Postbank, damals noch ohne Onlinebanking, mit Geldautomaten, die nur auszahlen konnten und keinen Kontostand anzeigen, in einer Währung, die nicht mehr existiert. Der einzige Weg, den Kontostand zu erfahren (Konzoauszugdrucker gab es damals bei der Postbank auch noch keine) ohne bis zum nächsten zugesandten Monatsauszug zu warten, war, an den Schalter zu gehen. Nicht einmal die Abfrage des Kontostandes ging ohne PIN, ebensowenig Auszahlungen. Lediglich von Sparbüchern kenne ich, daß die Vorlage des eigentlichen Buchs gereicht hat, um Geld zu bekommen, aber alles, was Girokonto war und eine Karte hatte, brauchte auch eine PIN.
Ohne PIN kenne ich sonst nur das zum Glück aussterbende ELV-Verfahren in Geschäften (wo man mit trockenem Kuli den Thermopapierbon zerfetzt und dann mit der Kassiererin diskutieren muß, daß die Unterschrift anders aussieht als auf der Karte), von falsch konfigurierten Kreditkarten (oder wenn man doch nochn irgendwo die alte Belegpresse verwendet), oder wenn ganz auf PIN verzichtet wird (kontaktlos bis 20€ zum Beispiel).

Die kramen dann auch erstmal stundenlang nach ihrer Karte, halten dann ihre Gesundheitskarte statt der "EC-Karte" davor, etc.

Bist Du selbst so blöd, kennst Du leute, die ernsthaft so blöd sind, oder hast Du einfach nur eine blühende Phantasie um Dinge künstlich schlechtzureden? Die ersten zwei dieser drei Möglichkeiten würden mich arg erschüttern.

Warum müssen Kartenverfechter eigentlich immer auf die Abschaffung von Bargeld drängen? Wenn Kartenzahlung wirklich das einzig wahre ist wird sie sich auch ohne den Abschaffzwang von alleine durchsetzen.

Wird sie. Geduld. Ich sehe halt wenig Sinn darin, mit meiner Karte erst irgendwohin zu schlurfen, aus einem Gerät Geld zu bekommen, dieses Geld dann woanders hinzutragen, dort wieder abzugeben, wenn ich genausogut die gleiche Karte vom Anfang des Satzes dort zu einer direkten Bezahlung nutzen könnte. Im Gegenzug muß dafür nämlich wieder jemand anderes das Geld (mit Umweg) in die Gegenrichtung bewegen.

Immer noch auf die blühende Phantasie hoffende Grüße
der Colaholiker

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gnampf @, Mittwoch, 09. Januar 2019, 09:27 (vor 251 Tagen) @ Colaholiker

Ich wollte eigentlich nach meinem (realen, nicht Foren-)urlaub nichts ganz so altes mehr ausgraben, aber hier muß ich einfach...

Totengraeber. Und ueberhaupt... haben wir den Urlaub genehmigt? Kann mich nicht dran erinnern...

Okay, man kann es auch mit Absicht kompliziert machen.
Du willst also allen Ernstes es als realistisch bezeichnen, daß jemand zwar den Fahrpreis vorab weiß (mich könnteste jetzt schütteln, ich könnte Dir nicht sagen, was eine Einzelfahrt in Frankfurt derzeit kostet), aber ins Handy schauen muß, um seine PIN zu wissen? Daß jemand in der Lage ist, das abgezählte Geld beim Einsteigen schon in der Hand zu haben, aber nicht die Bezahlkarte? Da vergleicht gerade jemand goldene Äpfel mit den Kugeln, die Dungkäfer erzeugen. Sogar ich, als absoluter Zahlenhonk, der sich mit Ach und Krach seine (seit > 20 Jahren bestehende) Handynummer merken kann (Aber meine IBAN? Öööööh...), weiß von allen meinen momentan drei Kreditkarten, und sogar von der eigentlich nie benutzten Girocard die PIN. Und selbst wenn man seine PIN nicht dauerhaft auswendig kennt, kann man ja vor dem Einsteigen schon mal einen Blick auf die passende Notiz im Handy werfen (mache ich an der Packstation auch, ich fummele mir die mTAN nicht erst aufs Display, wenn ich schon am Automaten stehe, sondern schon vorher).

Nein, ich will darstellen das es nicht DEN Nutzer gibt. Wer regelmaessiger faehrt kennt z.B. durchaus den Preis und kommt dann auch schon passend an, das ganze geht min. so schnell wie mit der kontaktlosen Kartenzahlung. Bei anderen Usern hingegen dauert es egal ob mit Karte oder Bargeld bezahlt wird. Ein Vorteil ergibt sich nicht aus dem Verbot von Barzahlung.
Und ich waere aktuell in der Tat mit Bargeld wesentlich schneller, obwohl es nicht abgezaehlt ist. Ich stehe naemlich aktuell bei jeder Kartenzahlung erstmal doof da weil das Terminal auf einmal mit der neuen BC-KK die PIN will statt der Unterschrift... und da ich mir bisher weder die PIN noch ihre Notwendigkeit merken kann muss ich dann erstmal ans Handy, Keypass entsperren und den Eintrag nachschauen. Bis dahin hat das Terminal leider schon mit Timeout abgebrochen. Das wird sich bei mir sicher in ein paar Wochen erledigt haben, und nicht jeder hat seine PIN so gut geschuetzt (und deswegen aufwendig nachzuschauen) wie ich, aber auch wenn Oma nach dem Zettel kramen muss und womoeglich mehrere hat die in Frage kommen dauerts.

Davon abgesehen kann die kartenannehmende Stelle auch bei kontaktbehafteter Zahlung (mit erhöhtem Risiko) auf PIN-Prüfung verzichten. Wenn ich in den USA beispielsweise bei Target mir ein paar Flaschen Mineralwasser kaufe, wird die PIN auch bei kontaktbehafteter Zahlung (Chip) nie abgefragt, in Deutschland hingegen schon.

Also mit hoeherem Ausfallrisiko als bei Bargeld leben? Ich glaub die Unsicherheiten zu erhoehen kann nicht die Loesung sein...

Ich meine mich zu erinnern, Deine Abneigung gegen kontaktlose Bezahlung hättest Du im alten Jahr hier schon kundgetan. Ich bleibe da bei meiner Meinung, daß bei den ganzen Funkchips, die sich in meinem RFID-gesicherten Portemonnaie befinden, auf unauffällige Distanz nichts brauchbares zu holen ist. Und wer sich mit der Hand zu nah an mein Portemonnaie bewegt (und damit an meinen Hintern, das Portemonnaie steckt üblicherweise in der Gesäßtasche), wird so schnell keine geklauten Kreditkartendaten mehr brauchen. :->

Jep, hatte ich, und dir ja auch gesagt das die Karten durchaus mit Kollisionen klar kommen und es, wie beim Ethernet auch, kein Problem bei der Kommunikation dadurch gibt. Lediglich die Software im Terminal lehnt es ab wenn sie mehr als eine Karte sieht... ob es mehrere Zahlkarten sein muessen oder ob auch bereits eine Zugangskontrollkarte/Mensakarte/... auf gleicher Frequenz den Abbruch herbei fuehrt haengt dabei wohl von der Implementierung des Terminals ab.

Kartenzahlung ging bei Aldi schon vor kontaktloser Kartenzahlung. Die Einführung war letztlich aber auch einfach dem Wunsch der Kundschaft geschuldet. Ich kenne jedenfalls nichts, was in die Kategorie Lebensmittelversorgung fällt, und größer ist als Bäcker/Metzger/Kiosk/Marktstand, das keine Kartenzahlung akzeptiert. Da hat die alte Weisheit gegriffen "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit". Aldi hat erkannt, daß sie einfach irgendwann die Kundschaft, die Kartenzahlung möchte, an die Konkurrenz verlieren wird, wenn sie nicht mitziehen.

Die Kreditkartenakzeptanz kam mit Zwangssenkung der Kartengebuehren, aber zu dem Zeitpunkt konnten die Terminals meines Wissen ebenfalls schon kontaktlos. Aber stimmt, EC-Karten gingen vorher auch schon, die hatte ich ausgeblendet.

Und zumindest hier im recht komplizierten RMV-Tarif ist die Tarifkenntnis der Automaten auch oft besser als die der meisten Fahrer.

Woher willst du das wissen? Deinen Berichten nach verstehst du doch nicht was dir der RMV-Kutscher antwortet weil ihr bei den unterstuetzten Sprachen keine Uebereinstimmung habt ;-)

Funktioniert leider auch nicht immer so prall. Letztens hatte ich das Problem, eine Tageskarte für den Weg zur Arbeit kaufen zu müssen (Monatskarte abgelaufen, noch ein Arbeitstag bis zum Urlaub). Automat bei mir vor der Tür funktioniert bei der Zieleingabe "66" (wenn man seit fast 13 Jahren regelmäßig fährt, kennt man den Zielcode, der schneller eingegeben ist, als auf der kleinen Buchstabentastatur mit schlecht kalibriertem Touchscreen den Ortsnamen einzufrickeln) wie gewünscht, hat aber ein Problem bei der Verarbeitung der Kartenzahlung. Also ohne Fahrschein in die Tram (Automat geht ja nicht), beim Umstieg zum nächsten Automaten (anderer Betreiber). Der kannte den Zielcode wiederum nicht, wurde als ungültig abgewiesen.
Nachdem ich dann auf der (Eigenschaften siehe oben) Bilschirmtastatur endlich den Ortsnamen drin hatte, ging es dann. Von den 7 Minuten Umsteigezeit blieb gerade noch Zeit für den Sprint zum Bahnsteig.

Klar, man KANN jeden Automaten auch schlecht designen. Und in Sachen Kalibrierung sind die DB-Touches sicherlich alles andere als perfekt... wobei das ein typisches Problem der resistiven Touchscreens ist, incl. Blickwinkelabhaengigkeit durch den Abstand von Touch und Display, etc. Die Schnellwahlliste auf der linken Seite lief aber bisher bei mir immer recht gut, nach wenigen Buchstaben vom Zielort konnte ich schon links waehlen, wenn nicht schon gleich beim Start das passende dabei war. Allerdings sollte man fuer die Station "Frankfurt am Main an der kleinen hinteren Kanalgasse" vielleicht nicht mit F anfangen. ;-)

Reine Konfigurationssache des Kartenterminals. Und daß man am Schalter keine PIN bräuchte, halte ich für ein Gerücht. Mein erstes Girokonto (lange isses her) hatte ich bei der Postbank, damals noch ohne Onlinebanking, mit Geldautomaten, die nur auszahlen konnten und keinen Kontostand anzeigen, in einer Währung, die nicht mehr existiert. Der einzige Weg, den Kontostand zu erfahren (Konzoauszugdrucker gab es damals bei der Postbank auch noch keine) ohne bis zum nächsten zugesandten Monatsauszug zu warten, war, an den Schalter zu gehen. Nicht einmal die Abfrage des Kontostandes ging ohne PIN, ebensowenig Auszahlungen. Lediglich von Sparbüchern kenne ich, daß die Vorlage des eigentlichen Buchs gereicht hat, um Geld zu bekommen, aber alles, was Girokonto war und eine Karte hatte, brauchte auch eine PIN.

Meine Oma ist immer zum Schalter der Spasskasse zum Geld abheben gegangen. Da kostete es zwar Gebuehren, aber sie brauchte sich nicht irgend eine PIN merken, sondern nur unterschreiben. Eine Moeglichkeit die PIN einzugeben gabs da glaube gar nicht... und sie zu sagen waere... nicht erstrebenswert.

Ohne PIN kenne ich sonst nur das zum Glück aussterbende ELV-Verfahren in Geschäften (wo man mit trockenem Kuli den Thermopapierbon zerfetzt und dann mit der Kassiererin diskutieren muß, daß die Unterschrift anders aussieht als auf der Karte), von falsch konfigurierten Kreditkarten (oder wenn man doch nochn irgendwo die alte Belegpresse verwendet), oder wenn ganz auf PIN verzichtet wird (kontaktlos bis 20€ zum Beispiel).

Dat war Oma egal, dafuer hatte sie ja vorher Bargeld abgeholt am Schalter. Aber wie oben ja geschrieben duerfte dich freuen das die Commerzbank die BC-KK jetzt endlich mit PIN-Praeferenz ausliefert.

Bist Du selbst so blöd, kennst Du leute, die ernsthaft so blöd sind, oder hast Du einfach nur eine blühende Phantasie um Dinge künstlich schlechtzureden? Die ersten zwei dieser drei Möglichkeiten würden mich arg erschüttern.

Sind dir noch keine aelteren Leute begegnet, deren Augen dann auch nicht mehr so dolle waren? Natuerlich dauert das kramen nach Bargeld da genauso, aber das hatten wir ja oben: mit Kartenzahlung ergibt sich kein Vorteil ggue. Bargeld.

Wird sie. Geduld. Ich sehe halt wenig Sinn darin, mit meiner Karte erst irgendwohin zu schlurfen, aus einem Gerät Geld zu bekommen, dieses Geld dann woanders hinzutragen, dort wieder abzugeben, wenn ich genausogut die gleiche Karte vom Anfang des Satzes dort zu einer direkten Bezahlung nutzen könnte. Im Gegenzug muß dafür nämlich wieder jemand anderes das Geld (mit Umweg) in die Gegenrichtung bewegen.

Bezweifel ich. Da wird sich eher der Chip im Arm oder Smartphone durchsetzen bevor die Karte alleiniges Zahlungsmittel wird. Beides aber hoffentlich erst nach meinem Ableben.

Immer noch auf die blühende Phantasie hoffende Grüße
der Colaholiker

mal nicht nur mit verschlafenen Augen durch die Welt zu laufen empfehlende Gruesse,
der Gnampf

Es ist Deutschland hier

worfie, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:43 (vor 257 Tagen) @ Twindexx

Ich weiss zwar nicht, wie die Gesetzeslage da ausserhalb der Schweiz ist. Aber in der Schweiz gibt es eine gewisse Pflicht, Bargeld zu akzeptieren. Denn Bargeld ist das gesetzliche Zahlungsmittel. Das geniesst in der Schweizer Bevölkerung auch einen breiten Rückhalt. Wenn ein Laden dies nicht will, muss er das vor dem Laden klar erkennbar mitteilen (nicht erst an der Kasse). Aber solche Läden haben in der Schweiz auch einen schweren

[...]

Währenddessen musste ich in Deutschland schon Diskussion wegen einer 50.- € Note führen (wenn in der Schweiz ein Geldautomat neben CHF auch Euro ausgibt, dann gibts ausschliesslich 50.- €; ich hab dann also häufig nichts anderes in der Tasche). Wenn ich dann sage, ich könnte ja sonst auch mit CHF zahlen, dann wurde die 50.- € Note bisher doch genommen (bei Billettautomaten der DB ist das aber noch immer ein grosses Problem, was wohl an den Möglichkeiten bezüglich des Rückgelds ausschliesslich mit Münzen liegt; bei den SBB gibts Automaten, welche neben Münzen auch Noten als Rückgeld geben können, womit dieses Problem nicht mehr besteht).


Ein weiser Deutscher Politiker hat es mal sehr schön in einem Satz zusammengefasst: "Es ist Deutschland hier".
Hier in Japan steckt man Bargeld in einen Fahrkartenautomaten (die äusserst simpel programmiert sind und außer beim FV oder beim Monatskartenkauf) keine Kreditkarte schlucken und kauft eine Papierfahrkarte oder lädt seine Prepaid-Fahrkarte auf und gut ist. Das Wechselgeld kommt aus dem Automaten wieder raus.

In Deutschland so oft erlebt: Die Fahrkartenautomaten haben irgendeine Software drauf, die jeden Kram von Bayerntickets auf Sylt bis hin zu Monatskarten von Kotzen nach Knoblauch verkaufen kann und Zugauskünfte bis nach Wladivostok anzeigen kann, nur Fahrkarten verkaufen können sie nicht, weil sie entweder bei billigen Tickets nur eine winzige Auswahl von Geldscheinen akzeptieren, dazu dann noch überhaupt keine Kreditkarten (zumindest in Hamburg) im NV und im FV auch keine Kreditkarten, wenn die Fahrkarte teurer als ein paar Euro Fuffzig ist.

Angeblich ist in Deutschland Bargeld auch ein Zahlungsmittel, aber wie du schon richtig geschrieben hat, gibt es oft Leute, die weder im Umgang mit Geld noch im Umgang mit Kunden geschult sind, aber denen man trotzdem Kassiererjobs zumutet. Da geht man zum Bäcker, will ein paar Brötchen kaufen und dann geht das Theater los: Karte wollen sie nicht. Also mit einem 50-Euro Schein bezahlt, weil der eben so (ohne Nachfrage, wie man die Geldmenge haben will) aus dem Geldautomat gekommen ist. Das war der Bäckereiaushilfe wohl auch nicht gut genug, und sie meinte zu fragen zu müssen "Größer haben Sie es nicht, oder?". Ich antwortete wahrheitsgemäss, dass ich leider keinen 100 Euro-Schein habe und sie meinte patzig werden zu müssen, so dass ich erst einmal den Filialleiter verlangen musste und ihm erklärt habe, warum ich bei diesem Laden nicht mehr kaufen werde und jetzt zum Bäcker neben an gehen werde.

In Japan sieht einkaufen übrigens so aus: Man gibt sein Geld dem Kassierer, der gibt das Wechselgeld zurück. Punkt. Fertig. Da wird nicht diskutiert. Da wird dann auch keine Leidensgeschichte erzählt. Dass muss für Deutsche wohl einfach unvorstellbar sein.

Es ist Deutschland hier

Destear @, Berlin, Donnerstag, 03. Januar 2019, 08:04 (vor 257 Tagen) @ worfie

Das war der Bäckereiaushilfe wohl auch nicht gut genug, und sie meinte zu fragen zu müssen "Größer haben Sie es nicht, oder?". Ich antwortete wahrheitsgemäss, dass ich leider keinen 100 Euro-Schein habe und sie meinte patzig werden zu müssen, so dass ich erst einmal den Filialleiter verlangen musste und ihm erklärt habe, warum ich bei diesem Laden nicht mehr kaufen werde und jetzt zum Bäcker neben an gehen werde.

Wie schön du es doch beschreibst: Es ist Deutschland hier. Und selbst wer sich darüber echauffiert, kommt aus seiner Haut nicht raus und lässt den Filialleiter kommen. Bin angesichts dieses mustergültigen Beispiels bestens amüsiert. :-)

+ 100

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 02. Januar 2019, 16:23 (vor 257 Tagen) @ numi

Huhu.

Bargeld ist ohnehin was antiquiertes aus Urgroßomas Zeiten. Ich hätte gegen eine gänzliche Abschaffung jedenfalls nichts einzuwenden. Solange auch die ärmsten der Armen nicht von anderen Bezahlformen ausgeschlossen werden.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

+ 10 weitere

Magrathea, NRW, Mittwoch, 02. Januar 2019, 17:08 (vor 257 Tagen) @ Blaschke

Bargeld ist ohnehin was antiquiertes aus Urgroßomas Zeiten. Ich hätte gegen eine gänzliche Abschaffung jedenfalls nichts einzuwenden. Solange auch die ärmsten der Armen nicht von anderen Bezahlformen ausgeschlossen werden.

Einzig es würde wieder die Golddeckung von Bargeld eingeführt werden. Sonst ist Geld, egal ob bar oder virtuell, nichts anderes als eine Illusion von Wert.

+ 10 weitere

Benjamin.Keller @, Mittwoch, 02. Januar 2019, 17:39 (vor 257 Tagen) @ Magrathea

Einzig es würde wieder die Golddeckung von Bargeld eingeführt werden. Sonst ist Geld, egal ob bar oder virtuell, nichts anderes als eine Illusion von Wert.

Ja, total anders als bei Gold, das im Katastrophenfall den hungrigen Magen füllt o.O

+ 10 weitere

Magrathea, NRW, Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:03 (vor 257 Tagen) @ Benjamin.Keller

Ja, total anders als bei Gold, das im Katastrophenfall den hungrigen Magen füllt o.O

Das wäre die nächste Stufe, bei der man dann den Nachbarsjungen grillt, weil nichts anderes mehr da ist. Ich bezog mich eher auf die nächste Hyperinflation.

+ 10 weitere

Aphex Twin, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:41 (vor 257 Tagen) @ Magrathea

Ja, total anders als bei Gold, das im Katastrophenfall den hungrigen Magen füllt o.O


Das wäre die nächste Stufe, bei der man dann den Nachbarsjungen grillt, weil nichts anderes mehr da ist. Ich bezog mich eher auf die nächste Hyperinflation.

Die nicht unbedingt kommen muss. In den USA hat z.B. seit ihrer Gründung in 1776 die Inflation nie 30% überschritten, in den letzen 100 Jahren sogar nie 20%. In Grossbritannien war 37% das Maximum seit 1750 und 25% das Maximum in den letzten 100 Jahren.


Wenn man auf die nächste Hyperinflation wartet kann man genauso gut auf dem nächsten Krieg warten (wobei Hyperinflation und Krieg öfters zusammen vorkommen).

Bargeld abgeschafft

EK-Wagendienst @, Münster, Mittwoch, 02. Januar 2019, 18:53 (vor 257 Tagen) @ Blaschke

Bargeld ist ohnehin was antiquiertes aus Urgroßomas Zeiten. Ich hätte gegen eine gänzliche Abschaffung jedenfalls nichts einzuwenden. Solange auch die ärmsten der Armen nicht von anderen Bezahlformen ausgeschlossen werden.

Wie heißt es so schön:
Bargeld wird abgeschafft, ich habe heute schon jemand getroffen, der hatte schon keines mehr.

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

So ein Geizkragen, kein Sinn für Trinkgeld!

Bahngenießer, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:19 (vor 257 Tagen) @ EK-Wagendienst
bearbeitet von Bahngenießer, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:23

Bargeld ist ohnehin was antiquiertes aus Urgroßomas Zeiten. Ich hätte gegen eine gänzliche Abschaffung jedenfalls nichts einzuwenden. Solange auch die ärmsten der Armen nicht von anderen Bezahlformen ausgeschlossen werden.


Wie heißt es so schön:
Bargeld wird abgeschafft, ich habe heute schon jemand getroffen, der hatte schon keines mehr.

Wie zahlt man zur Zeit eigentlich Trinkgeld an Friseur, Kellner, Zimmermädchen oder Handwerker mit Karte?

Oder wie zeigt man sich beim Nachbarsjungen erkenntlich, wenn er einem mal freundlich die Tasche zur Wohnung trägt?

Ich denke, kein Bargeld dabei zu haben, ist eine tolle Ausrede, kein Trinkgeld mehr zu zahlen.


Ach ja: Und welche Eltern schicken ihre Kinder gerne mit der Bankkarte zur Kirmes?

So ein Geizkragen, kein Sinn für Trinkgeld! Warum?

RhBDirk, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:32 (vor 257 Tagen) @ Bahngenießer

Bargeld ist ohnehin was antiquiertes aus Urgroßomas Zeiten. Ich hätte gegen eine gänzliche Abschaffung jedenfalls nichts einzuwenden. Solange auch die ärmsten der Armen nicht von anderen Bezahlformen ausgeschlossen werden.


Wie heißt es so schön:
Bargeld wird abgeschafft, ich habe heute schon jemand getroffen, der hatte schon keines mehr.


Wie zahlt man zur Zeit eigentlich Trinkgeld an Friseur, Kellner, Zimmermädchen oder Handwerker mit Karte?

Oder wie zeigt man sich beim Nachbarsjungen erkenntlich, wenn er einem mal freundlich die Tasche zur Wohnung trägt?

Ich denke, kein Bargeld dabei zu haben, ist eine tolle Ausrede, kein Trinkgeld mehr zu zahlen.


Ach ja: Und welche Eltern schicken ihre Kinder gerne mit der Bankkarte zur Kirmes?

Ganz normal in bar oder man verzichtet eben aufs Trinkgeld - wobei man dieses auch beim Bezahlvorgang mit angeben kann, dass man Trinkgeld mit dazuberechnet. Handwerker zahle ich per Rechnung bzw Überweisung. Beim Friseur und im Restaurant gibts Zahlgeräte - oftmals sogar mobil beim Kellner direkt persönlich. Dem Nachbarsjunge würde ich eine Tafel Schokolade o.ä. geben - für die Biofuzzies unter uns auch gerne einen Apfel.

Und Eltern in Skandinavien schicken ihre Kinder durchaus mit Kreditkarte in die Freizeit.

In Skandi kann man sogar beim Bauern auf dem Wochenmarkt mit Karte zahlen.

Ging dieses Jahr übrigens auch in Leipzig auf dem Weihnachtsmarkt in einer mobilen Bude.

So ein Geizkragen, kein Sinn für Trinkgeld!

Aphex Twin, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:46 (vor 257 Tagen) @ Bahngenießer

Wie zahlt man zur Zeit eigentlich Trinkgeld an Friseur, Kellner, Zimmermädchen oder Handwerker mit Karte?

In den USA wird schon seit langen sehr viel mit Kreditkarte gezahlt, inklusive Restaurants, Frisör usw.. Dafür gibt es auf der Quittung einfach ein Feld unter dem Gesamtbetrag in dem man von Hand einen Betrag einträgt und dieser wird dann summiert und in das Kartenlesegerät eingeben.

Oder wie zeigt man sich beim Nachbarsjungen erkenntlich, wenn er einem mal freundlich die Tasche zur Wohnung trägt?

Kontaktlos auf seine Smartuhr.

So wie mit Bargeld

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 02. Januar 2019, 21:08 (vor 257 Tagen) @ Bahngenießer

Ist nicht viel komplizierter als mit Bargeld. Weiß nicht, wo da das Problem ist.

--
Pilsner Urquell - schlägt jedes Panorama

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So ein Geizkragen, kein Sinn für Trinkgeld!

wachtberghöhle @, Mittwoch, 02. Januar 2019, 21:11 (vor 257 Tagen) @ Bahngenießer

Bargeld ist ohnehin was antiquiertes aus Urgroßomas Zeiten. Ich hätte gegen eine gänzliche Abschaffung jedenfalls nichts einzuwenden. Solange auch die ärmsten der Armen nicht von anderen Bezahlformen ausgeschlossen werden.


Wie heißt es so schön:
Bargeld wird abgeschafft, ich habe heute schon jemand getroffen, der hatte schon keines mehr.


Wie zahlt man zur Zeit eigentlich Trinkgeld an Friseur, Kellner, Zimmermädchen oder Handwerker mit Karte?

In dem man bittet, den gewünschten Betrag ins elekronische Zahlungstermina einzugeben.

Oder wie zeigt man sich beim Nachbarsjungen erkenntlich, wenn er einem mal freundlich die Tasche zur Wohnung trägt?

Einladung zur Limonade beim Strassenfest?

Ich denke, kein Bargeld dabei zu haben, ist eine tolle Ausrede, kein Trinkgeld mehr zu zahlen.


Ach ja: Und welche Eltern schicken ihre Kinder gerne mit der Bankkarte zur Kirmes?

Prepaidkarten sind bei Jugendlichen nicht unsinnig. Sie lernen damit den Umgang mit bargeldlosen Zahlungsmittel. Ist der Betrag aufgebraucht, ist es dasselbe, wie Kleingeld alle...

Endlich Trinkgeld abschaffen

danielausberlin @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 09:44 (vor 257 Tagen) @ Bahngenießer

Wie zahlt man zur Zeit eigentlich Trinkgeld an Friseur, Kellner, Zimmermädchen oder Handwerker mit Karte?

Das wäre eine gute Gelegenheit, dieses sinnfreie Unikum "Trinkgeld" endlich abzuschaffen.

Endlich Trinkgeld abschaffen

heinz11 @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 10:47 (vor 257 Tagen) @ danielausberlin

Wie zahlt man zur Zeit eigentlich Trinkgeld an Friseur, Kellner, Zimmermädchen oder Handwerker mit Karte?


Das wäre eine gute Gelegenheit, dieses sinnfreie Unikum "Trinkgeld" endlich abzuschaffen.

Was stört Dich daran?

Was mich daran stört ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 03. Januar 2019, 11:30 (vor 257 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von Blaschke, Donnerstag, 03. Januar 2019, 11:30

Huhu.

Das wäre eine gute Gelegenheit, dieses sinnfreie Unikum "Trinkgeld" endlich abzuschaffen.

Was stört Dich daran?

Auch wenn ich nicht gefragt wurde: mich stört daran, dass es in manchen Branchen mittlerweile erwartet wird und seitens der Unternehmen schon als Teil des Lohnes für das Personal betrachtet und einkalkuliert wird, so dass der Unternehmer spart und ich doppelt zahle.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)

+1

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 03. Januar 2019, 15:13 (vor 256 Tagen) @ Blaschke

In Japan ist es unhöflich, Trinkgeld zu geben. Und ich finde, da ist durchaus berechtigt. Nicht, dass ich geizig wäre, aber ich finde es tatsächlich verwegen, eine Nettigkeit in irgendeiner Weise sich zu erwarten.

Andererseits spart man sich natürlich das Kleingeld im Portemonaie, wenn man aufrundet.

--
Pilsner Urquell - schlägt jedes Panorama

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Endlich Trinkgeld abschaffen

Aphex Twin, Donnerstag, 03. Januar 2019, 11:54 (vor 257 Tagen) @ heinz11

Wie zahlt man zur Zeit eigentlich Trinkgeld an Friseur, Kellner, Zimmermädchen oder Handwerker mit Karte?


Das wäre eine gute Gelegenheit, dieses sinnfreie Unikum "Trinkgeld" endlich abzuschaffen.


Was stört Dich daran?

Auf der einen Seite hat es etwas patriarchalisches in sich (in einem allgemeineren Sinne, mir fällt im Moment kein besseres Wort ein), in dem das Einkommen der Dienstleistungserbringenden von der Gunst und Willkür der Auftraggeber abhängt. Auf der anderen Seite führt es bei einem Teil der Kunden zu unguten Gefühlen dass man entweder zu wenig oder zu viel gegeben hat. Bei letzterem bestehen gewisse Analogien mit dem Feilschen, welches von Deutschen ja weitgehend als eher unangenehm empfunden wird.

Paternalistisch war das Wort das ich suchte (owt)

Aphex Twin, Donnerstag, 03. Januar 2019, 15:26 (vor 256 Tagen) @ Aphex Twin

- kein Text -

Endlich Trinkgeld abschaffen

danielausberlin @, Freitag, 04. Januar 2019, 08:40 (vor 256 Tagen) @ heinz11

Wie zahlt man zur Zeit eigentlich Trinkgeld an Friseur, Kellner, Zimmermädchen oder Handwerker mit Karte?


Das wäre eine gute Gelegenheit, dieses sinnfreie Unikum "Trinkgeld" endlich abzuschaffen.


Was stört Dich daran?

Die Willkürlichkeit, dass ein Produkt in einigen Branchen irgendwie nicht das kostet was drauf steht, sondern dass erwartet wird, dass ich vollkommen sinnfrei noch irgendwie aufrunde.

Warum im Restaurant, Taxi, Friseursalon?
Warum nicht beim Bäcker, am Zeitungskiosk oder beim Busfahrer?

Wenn auf der Speisekarte steht, das Schnitzel kostet 14,50 und das Bier kostet 3,80 dann erwarte ich, dass ich am Ende 18,30 bezahle und die Kalkulation sowohl für die eingesetzten Produkte als auch für die ausreichende Bezahlung des Personals stimmt. Warum zur Hölle soll ich da noch einen Euro drauflegen? Weil die Servierkraft serviert hat? Weil der Koch gekocht hat?

In vielen Ländern gibt es diesen Unsinn "Trinkgeld" (schon der Name...!) nicht oder nicht mehr. Warum hält sich das hier immer noch?

Schwenk zurück zum Thema: Beim Taxifahren kann ich beim Bezahlen per App das "Trinkgeld" auf 10, 15, 20 % einstellen. Warum sollte das in anderen Branchen nicht auch in Apps oder zeitgemäße Zahlungsmöglichkeiten integriert werden können?

Endlich Trinkgeld abschaffen

gnampf @, Freitag, 04. Januar 2019, 09:57 (vor 256 Tagen) @ danielausberlin

Die Willkürlichkeit, dass ein Produkt in einigen Branchen irgendwie nicht das kostet was drauf steht, sondern dass erwartet wird, dass ich vollkommen sinnfrei noch irgendwie aufrunde.

Bekommst du das Schnitzel das für 14,50 EUR in der Karte steht etwa nicht für 14,50 EUR? Du bekommst es sogar gratis an den Tisch, obwohl das nicht auf der Karte steht. Keiner zwingt dich Trinkgeld zu geben, tust du es nicht hat es für dich auch keine Nachteile.

Warum im Restaurant, Taxi, Friseursalon?
Warum nicht beim Bäcker, am Zeitungskiosk oder beim Busfahrer?

Das entscheidet jeder für sich, je nachdem wie weit er die Leistung des Leistungserbringers würdigen möchte. Für den Leistungerbringer ist es dann ein Anreiz eine gute Leistung zu erbringen, statt einer Leistung nach Vertrag. Bei mir gab es z.B. (um mal zum Thema des Forums zu kommen) auch schon Trinkgeld fürs Personal auf dem Zug.

Wenn auf der Speisekarte steht, das Schnitzel kostet 14,50 und das Bier kostet 3,80 dann erwarte ich, dass ich am Ende 18,30 bezahle und die Kalkulation sowohl für die eingesetzten Produkte als auch für die ausreichende Bezahlung des Personals stimmt. Warum zur Hölle soll ich da noch einen Euro drauflegen? Weil die Servierkraft serviert hat? Weil der Koch gekocht hat?

Wie schon gesagt: niemand zwingt dich dazu. Aber halt nicht beschweren wenn dann jemand dir muffelig den Teller hinknallt der lieblos angerichtet ist und sich danach stundenlang nicht blicken läßt und du zur Bezahlung hinterher rennen mußt.

In vielen Ländern gibt es diesen Unsinn "Trinkgeld" (schon der Name...!) nicht oder nicht mehr. Warum hält sich das hier immer noch?

Und in wieder anderen Ländern ist es noch viel verbreiteter als in Deutschland, wird an mehr Personen und in größerer Höhe ausgegeben.

Schwenk zurück zum Thema: Beim Taxifahren kann ich beim Bezahlen per App das "Trinkgeld" auf 10, 15, 20 % einstellen. Warum sollte das in anderen Branchen nicht auch in Apps oder zeitgemäße Zahlungsmöglichkeiten integriert werden können?

Kann es sicherlich. Aber wie schon jetzt wenn man z.B. das Trinkgeld im Restaurant mit auf die Karte buchen läßt: wer erhält es dann? Das Bargeld ist im Portemonaie der Bedienung. Ob der Zusatzbetrag auf der Karte da aber jemals ankommt ist ungewiss, das kann auch ganz oder teilweise beim Chef bleiben. Ich müßte also eigentlich 2 Transaktionen machen, eine in der ich das Restaurant bezahle und eine zweite auf den privaten Account der Bedienung.

Endlich Trinkgeld abschaffen

danielausberlin @, Freitag, 04. Januar 2019, 10:14 (vor 256 Tagen) @ gnampf

Die Willkürlichkeit, dass ein Produkt in einigen Branchen irgendwie nicht das kostet was drauf steht, sondern dass erwartet wird, dass ich vollkommen sinnfrei noch irgendwie aufrunde.


Bekommst du das Schnitzel das für 14,50 EUR in der Karte steht etwa nicht für 14,50 EUR? Du bekommst es sogar gratis an den Tisch, obwohl das nicht auf der Karte steht. Keiner zwingt dich Trinkgeld zu geben, tust du es nicht hat es für dich auch keine Nachteile.

In der Karte steht "inkl. Bedienung" usw. - also gehe ich davon aus, dass das gesamte Leistungspaket durchkalkuliert und inkludiert ist. Gratis ist es dann im Zweifel nicht.

Wie schon gesagt: niemand zwingt dich dazu. Aber halt nicht beschweren wenn dann jemand dir muffelig den Teller hinknallt der lieblos angerichtet ist und sich danach stundenlang nicht blicken läßt und du zur Bezahlung hinterher rennen mußt.

Hast Du nicht gerade selber geschrieben, dass es für mich keine Nachteile bringt? ;-)

Und in wieder anderen Ländern ist es noch viel verbreiteter als in Deutschland, wird an mehr Personen und in größerer Höhe ausgegeben.

Tja, rückständige Länder gibt es eben zuhauf.

Aber wie schon jetzt wenn man z.B. das Trinkgeld im Restaurant mit auf die Karte buchen läßt: wer erhält es dann?

Ist das mein Problem?

Endlich Trinkgeld abschaffen

gnampf @, Freitag, 04. Januar 2019, 10:24 (vor 256 Tagen) @ danielausberlin

In der Karte steht "inkl. Bedienung" usw. - also gehe ich davon aus, dass das gesamte Leistungspaket durchkalkuliert und inkludiert ist. Gratis ist es dann im Zweifel nicht.

Wenn es in der Karte steht kannst du es verlangen. Wenn nicht, dann halt nicht. Steht in der Karte auch was von freundliche Bedienung die nicht ins Essen spuckt? Dann kannst du auch das Verlangen.

Hast Du nicht gerade selber geschrieben, dass es für mich keine Nachteile bringt? ;-)

Muß ja für dich kein Nachteil sein, wenn man dich so behandelt wie du dich gibst ;-) Nachteile hätte es dann eh erst wenn du Stammkunde wirst, wo du nur einmalig hingehst kannst du dich also benehmen wie du willst.
So oder so ist das Trinkgeld ein direktes Steuerungsinstrument für den Kunden. Er muß nicht erst dem Unternehmer über sinkenden Umsatz zeigen das was schief läuft, wo der Unternehmer dann ermitteln muß woran es liegt, sondern er kann es direkt steuern.

Tja, rückständige Länder gibt es eben zuhauf.

So manches Mal ist es ganz gut rückständig zu sein, erspart man sich so manches Problem mit.

Ist das mein Problem?

Klar, denn mit dem Trinkgeld willst du doch schließlich der Bedienung einen Dank für die gute Leistung geben. Wenn der dann nicht bei ihr ankommt ist es sinnlos, dann kannst du dir das Trinkgeld wirklich sparen und einfach Danke sagen... oder eben doch wieder Bargeld in die Hand nehmen.

Endlich Trinkgeld abschaffen

Aphex Twin, Freitag, 04. Januar 2019, 12:52 (vor 256 Tagen) @ gnampf

Wenn es in der Karte steht kannst du es verlangen. Wenn nicht, dann halt nicht. Steht in der Karte auch was von freundliche Bedienung die nicht ins Essen spuckt? Dann kannst du auch das Verlangen.

Karten enthalten durchaus oft 'Vorworte' in denen in blumigen Worten ein guter Service versprochen wird. Und es gibt auch noch das Bürgerliche Gesetzbuch (und andere gesetzliche Vorschriften) welches gewisse Sachen erlaubt und andere verbietet, dieses muss auch eingehalten werden obwohl in der Karte nicht explizit darauf hingewiesen wird. Ins Essen Spucken widerspricht wohl sicher den Hygienevorschriften.

Hast Du nicht gerade selber geschrieben, dass es für mich keine Nachteile bringt? ;-)


Muß ja für dich kein Nachteil sein, wenn man dich so behandelt wie du dich gibst ;-)

So, wenn mir die Bedienung also ein kostenloses Extra (z.B. ein Glass Mineralwasser) zukommen lässt, lasse ich ihr auch etwas zukommen? Und wenn ich die Bedienung nicht anschreie, schreit sie mich nicht an?

+ 100

Celestar, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:40 (vor 257 Tagen) @ Blaschke

Aber auch nur dann, wenn wieder ein 100% Bankgeheimnis eingeführt wird. Zugang zu Zahlungsdaten ausschließlich im Beisein des Eigentümers nach richterlichem Beschluss.

Celestar

Offenlegung der Kontoauszüge von zig Millionen

Henrik @, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:46 (vor 257 Tagen) @ Celestar
bearbeitet von Henrik, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:47

Aber auch nur dann, wenn wieder ein 100% Bankgeheimnis eingeführt wird. Zugang zu Zahlungsdaten ausschließlich im Beisein des Eigentümers nach richterlichem Beschluss.

Celestar

..und ebenso bei den 6 Mio Kunden des JobCenters sowie den Millionen Beziehern von EU-, EM-Rente/..,
die sämtliche ihrer Kontoauszüge offenlegen müssen.

Öffentlicher Nahverkehr ist ohnehin etwas antiquiertes aus U

Southwest Chief, Donnerstag, 03. Januar 2019, 09:06 (vor 257 Tagen) @ Blaschke

Bargeld ist ohnehin was antiquiertes aus Urgroßomas Zeiten. Ich hätte gegen eine gänzliche Abschaffung jedenfalls nichts einzuwenden. Solange auch die ärmsten der Armen nicht von anderen Bezahlformen ausgeschlossen werden.

Öffentlicher Nahverkehr ist ohnehin etwas antiquiertes aus Urgroßomas Zeiten.

Zumindest in den USA.

Finde ich rechtswidrig

Manitou, Donnerstag, 03. Januar 2019, 02:16 (vor 257 Tagen) @ numi

Bargeld in der Währung Euro ist das gesetzliche Zahlungsmittel.

Es muß entweder im Bus oder an der Haltestelle (Automat oder Schalter) eine Möglichkeit zur Barzahlung geben. Unbare Zahlung heißt Datensammlung und ist (wenn alternativlos) ein Verstoß gegen den Datenschutz.

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

Southwest Chief, Donnerstag, 03. Januar 2019, 09:01 (vor 257 Tagen) @ numi

Eine EC-Karte hat heutzutage jeder. Fast alle davon unterstützen kontaktlose Bezahlung

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein kontaktloses bezahlen.

Erst wurde uns der Drecks-Euro mit dem Argument verkauft, wir könnten überall damit zahlen, und jetzt wird es abgeschafft.

Ich WILL kein Tracking meiner Bezahlvorgänge und damit eine Auswertung meiner Bewegungen.

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

JumpUp @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 11:18 (vor 257 Tagen) @ Southwest Chief

Eine EC-Karte hat heutzutage jeder. Fast alle davon unterstützen kontaktlose Bezahlung


Meine EC-Karte von der Postbank kann kein kontaktloses bezahlen.

Erst wurde uns der Drecks-Euro mit dem Argument verkauft, wir könnten überall damit zahlen, und jetzt wird es abgeschafft.

Ich WILL kein Tracking meiner Bezahlvorgänge und damit eine Auswertung meiner Bewegungen.

Du bist doch auch online unterwegs, hast E-mail etc. Da bist Du doch schon ausreichend überwacht?

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

Magrathea, NRW, Donnerstag, 03. Januar 2019, 12:10 (vor 257 Tagen) @ JumpUp

Eine EC-Karte hat heutzutage jeder. Fast alle davon unterstützen kontaktlose Bezahlung


Meine EC-Karte von der Postbank kann kein kontaktloses bezahlen.

Erst wurde uns der Drecks-Euro mit dem Argument verkauft, wir könnten überall damit zahlen, und jetzt wird es abgeschafft.

Ich WILL kein Tracking meiner Bezahlvorgänge und damit eine Auswertung meiner Bewegungen.


Du bist doch auch online unterwegs, hast E-mail etc. Da bist Du doch schon ausreichend überwacht?

Und ein Mobiltelefon hat er mit Sicherheit auch in der Tasche. Bewegungsprofil komplett.

@Southwest-Chief:
Meiner Erfahrung nach nutzen Menschen, die sich darüber aufregen, oft WhatsApp, Facebook, Payback &Co., googlemail oder andere Datenkraken - aber irrationale Angst vor dem Einsatz der Karte. Damit will ich Dich nicht pauschal in diese Ecke stellen, da ich so gut wie nichts über Dich weiß. Ich möchte Dich nur dazu anregen, mal nachzuschauen, was Du alles für Dienste verwendest... ohne anonym durchs Netz zu sausen.

Da vertraue ich schon eher meinen Banken, die außer meinen Daten durchaus noch andere Geldquellen haben und meine Daten nicht verkaufen müssen. Mein Bankkonto kann ich auch mit Widerspruch der Nutzung meiner Daten zu Werbezwecken verwenden. Die Dienste der ganzen Datenkraken nicht.

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

Southwest Chief, Donnerstag, 03. Januar 2019, 12:56 (vor 257 Tagen) @ Magrathea
bearbeitet von Southwest Chief, Donnerstag, 03. Januar 2019, 12:56

Meiner Erfahrung nach nutzen Menschen, die sich darüber aufregen, oft WhatsApp, Facebook, Payback &Co., googlemail oder andere Datenkraken - aber irrationale Angst vor dem Einsatz der Karte.

Ich nutze weder WhatsApp, Facebook noch Payback. Eben wegen meiner (irrationalen) Angst.

Und googlemail nur wegen einer englischen Firma, die immer behauptet, sie könnten nichts an GMX versenden.

Aber du hast recht, man hinterlässt auch so seine Spuren.

Damit will ich Dich nicht pauschal in diese Ecke stellen, da ich so gut wie nichts über Dich weiß.

Danke, sehr fair von dir.

Ich versuche so vorsichtig wie möglich zu sein, da mir dieser Datenhandel - ohne jeden Nutzen für uns, sondern nur für die Werbefritzen - auf den Keks geht.

Erklärung für GMX-Sperre

Trainer @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 13:17 (vor 256 Tagen) @ Southwest Chief

Und googlemail nur wegen einer englischen Firma, die immer behauptet, sie könnten nichts an GMX versenden.

Total Off-Topic, aber das kann ich erklären:

GMX zusammen mit Web.de eine eigene Anti-Spam Infrastruktur, d.h., ihre eigenen Spam-Filter. Was jetzt deiner englischen Firma passiert sein könnte, ist, dass sie einen Server gemietet haben, von dessen IP-Adresse früher Spam versendet worden ist. Das kann z.B. bei schlecht gewarteten Servern der Fall gewesen sein. Diese Adresse kann also auf der "schwarzen Liste" sein, und der Nacheigentümer der Adresse hat dann den Ärger obwohl er/sie dafür gar nicht verantwortlich ist.

In der Regel ist das aber kein Problem: Wenn eine E-Mail von einem größeren Empfänger abgelehnt wird, kann der Systemadministrator des Sende-Servers in der Regel irgendwie die Streichung von der Liste beantragen. Es ist zwar nervig das für alle großen Empfänger manuell zu tun, aber das Wichtige ist, dass dieser Prozess manuell ist, so dass er sich für Spammer nicht lohnt, weil diese danach sofort wieder auf der Liste landen, sobald sie wieder Spam verschicken.

Gmx.de und Web.de haben einen solchen Prozess aber nicht - man kann also bei denen nicht beantragen, die IP-Adresse von der schwarzen Liste nehmen zu lassen. Ergo kann die Firma dahin keine E-Mail senden.

Das ist übrigens schlechter Stil von Gmx und Web.de.

Erklärung GMX-Sperre: Danke für die Erläuterung, sehr nett!

Southwest Chief, Donnerstag, 03. Januar 2019, 17:51 (vor 256 Tagen) @ Trainer

Gmx.de und Web.de haben einen solchen Prozess aber nicht - man kann also bei denen nicht beantragen, die IP-Adresse von der schwarzen Liste nehmen zu lassen. Ergo kann die Firma dahin keine E-Mail senden.

Das ist übrigens schlechter Stil von Gmx und Web.de.

Danke für deine Erklärung! Sehr nett von dir.

Das war mir gar nicht klar. Ich hatte dort bestellt, diese Firma war total
kulant bei einer verloren gegangenen Sendung - und dann funktionierte
auf einmal gar kein E-Mail-Kontakt mehr über GMX.

Woraufhin ich nur für diesen Zweck ein Google-Konto eröffnet habe.

Also, nochmal vielen Dank.

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Donnerstag, 03. Januar 2019, 11:45 (vor 257 Tagen) @ Southwest Chief

Eine EC-Karte hat heutzutage jeder. Fast alle davon unterstützen kontaktlose Bezahlung


Meine EC-Karte von der Postbank kann kein kontaktloses bezahlen.

Alle EC-Karten können kontaktloses bezahlen. Ich wusste aber nicht, dass die Postbank inzwischen welche ausgibt - die waren doch eigentlich immer mit Visa (und nicht Mastercard) verbandelt?

--
Weg mit dem 4744!

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

bahnfahrerofr. @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 12:05 (vor 257 Tagen) @ JeDi

Eine EC-Karte hat heutzutage jeder. Fast alle davon unterstützen kontaktlose Bezahlung


Meine EC-Karte von der Postbank kann kein kontaktloses bezahlen.

Alle EC-Karten können kontaktloses bezahlen. Ich wusste aber nicht, dass die Postbank inzwischen welche ausgibt - die waren doch eigentlich immer mit Visa (und nicht Mastercard) verbandelt?

Mag sein, dass alle neu ausgegebenen Girocards die Funktion haben, im Bestand dürfte aber noch so einiges ohne Kontaktlosfunktion unterwegs sein. So auch meine ING Karte mit Ablauf 12/20.

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

Southwest Chief, Donnerstag, 03. Januar 2019, 12:58 (vor 257 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Mag sein, dass alle neu ausgegebenen Girocards die Funktion haben, im Bestand dürfte aber noch so einiges ohne Kontaktlosfunktion unterwegs sein. So auch meine ING Karte mit Ablauf 12/20.

Mein Postbank-Karte läuft 12/19 ab.

Vielleicht liegt es daran.

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

Henrik @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 13:27 (vor 256 Tagen) @ Southwest Chief

Mag sein, dass alle neu ausgegebenen Girocards die Funktion haben, im Bestand dürfte aber noch so einiges ohne Kontaktlosfunktion unterwegs sein. So auch meine ING Karte mit Ablauf 12/20.

Mein Postbank-Karte läuft 12/19 ab.

Vielleicht liegt es daran.

jap.

biete
12/2021, 2018er Baujahr, also recht neu. Natürlich ohne NFC.

Bei "EC-Karten" überlegt die Postbank noch

Obitwo, Trier / Braunschweig, Donnerstag, 03. Januar 2019, 13:42 (vor 256 Tagen) @ Henrik

"das kontaktlose bezahlen bieten wir aktuell erst einmal nur bei den Kreditkarten an:… Viele Grüße"


Twitter

KK bringt halt mehr Einnahmen

Höllentalbahn @, Freiburg, Donnerstag, 03. Januar 2019, 19:39 (vor 256 Tagen) @ Obitwo

- kein Text -

Meine comdirect, gültig bis 12/21, kann es auch nicht

Burkhard @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 14:38 (vor 256 Tagen) @ bahnfahrerofr.
bearbeitet von Burkhard, Donnerstag, 03. Januar 2019, 14:39

- kein Text -

Abhäning davon, wie die Banken umstellen und ausgeben

Power132 @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 17:30 (vor 256 Tagen) @ Burkhard

- kein Text -

EC-Karte? Oder doch eher Girocard?

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Freitag, 04. Januar 2019, 16:49 (vor 255 Tagen) @ Burkhard

- kein Text -

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Weg mit dem 4744!

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Freitag, 04. Januar 2019, 16:48 (vor 255 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Eine EC-Karte hat heutzutage jeder. Fast alle davon unterstützen kontaktlose Bezahlung


Meine EC-Karte von der Postbank kann kein kontaktloses bezahlen.

Alle EC-Karten können kontaktloses bezahlen. Ich wusste aber nicht, dass die Postbank inzwischen welche ausgibt - die waren doch eigentlich immer mit Visa (und nicht Mastercard) verbandelt?


Mag sein, dass alle neu ausgegebenen Girocards die Funktion haben, im Bestand dürfte aber noch so einiges ohne Kontaktlosfunktion unterwegs sein. So auch meine ING Karte mit Ablauf 12/20.

Die Rede war aber ja von einer EC-Karte - seit der Reaktivierung dieser Marke wurden m.W. keine EC-Karten ohne Kontaktlos-Funktion ausgegeben.

Dass es Girocards ohne Kontaktlos gibt, ist klar.

--
Weg mit dem 4744!

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Mittwoch, 09. Januar 2019, 09:34 (vor 251 Tagen) @ JeDi

Ich habe eine EC-Karte von der Sparkasse und die kann auch kein kontaktloses Bezahlen.

Wozu auch? Gibt ja immer noch Chip und Magnetstreifen.

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 09. Januar 2019, 08:54 (vor 251 Tagen) @ Southwest Chief

Ich WILL kein Tracking meiner Bezahlvorgänge und damit eine Auswertung meiner Bewegungen.

Hör auf zu heulen, geh zur nächsten Tankstelle (oder wo es die Dinger noch gibt), kaufe Dir da eine Prepaid-Kreditkarte, und zahle damit.

Das Gejammer nicht mehr lesen könnende Grüße
der Colaholiker

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Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

gnampf @, Mittwoch, 09. Januar 2019, 09:44 (vor 251 Tagen) @ Colaholiker

Hör auf zu heulen, geh zur nächsten Tankstelle (oder wo es die Dinger noch gibt), kaufe Dir da eine Prepaid-Kreditkarte, und zahle damit.

Hilft dir in Sachen Anonymitaet aber nichts mehr, denn das haben unsere lieben Politiker auch schon mitbekommen. Jetzt darfst du dich auch fuer Prepaid-Kreditkarten registrieren und wohl verifizieren lassen. Bis glaube letztes Jahr waren 150 Euro im Monat ohne verifizierte Daten nutzbar, mittlerweile 0. Du kaufst also nur einen Streifen Plastik der erst nach Aktivierung zu irgendwas anderem taugt als zum Schloesser knacken.

Das Gejammer nicht mehr lesen könnende Grüße
der Colaholiker

Zum Gegenjammern bessere Argumente empfehlende Gruesse,
der Gnampf

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 09. Januar 2019, 10:09 (vor 251 Tagen) @ gnampf

Hilft dir in Sachen Anonymitaet aber nichts mehr, denn das haben unsere lieben Politiker auch schon mitbekommen. Jetzt darfst du dich auch fuer Prepaid-Kreditkarten registrieren und wohl verifizieren lassen. Bis glaube letztes Jahr waren 150 Euro im Monat ohne verifizierte Daten nutzbar, mittlerweile 0. Du kaufst also nur einen Streifen Plastik der erst nach Aktivierung zu irgendwas anderem taugt als zum Schloesser knacken.

Ich wieß ja nicht, wo man die "Registrierung" vornehmen muß, aber zumindest nicht beim Kauf. Nicht, daß ich selbst schon so ein Produkt verwendet hätte, aber ich habe derartige Käufe an der Tankstelle schon beobachtet.

Zum Gegenjammern bessere Argumente empfehlende Gruesse,
der Gnampf

Ich weiß nicht, was Leute hier hochverdächtiges machen, aber es ist mir sowas von schnurzpiepe, wenn irgendwo sichtbar ist, daß ich am Montagnachmittag für 31,90 bei meinem Stamm-Edeka eingekauft habe. Es ist mir auch scheißegal, daß mein Stamm-Edeka durch die Kartenzahlung weiß, daß es eben der Herr Colaholiker war, der am Montagnachmittag $Artikel[] inklusive einer Packung Katzenfutter zum Gesamtpreis von 31,90 an Kasse 5 gekauft hat. Selbst wenn die mir daraus irgendwelche Werbung personalisieren würden, ich komme nicht mal dazu, den absichtlich abonnierten Sonderangebotsnewsletter zu lesen und kaufe trotzdem, wonach mir gerade ist, und nicht, was gerade im Angebot ist. Wenn die mir den noch personalisieren, käme ich genausowenig dazu. Wenn ich mit dem Kauf von Katzenfutter warte, bis der Lieblingsfraß meiner Tigerdiva mal im Angebot ist, ist sie im Zweifelsfall vorher nicht mehr funktionsfähig.

Oder haben bestimmte Leute hier einfach nur Angst, daß ihr Konsum von an Erwachsene gerichteten Internetangeboten auf der KK-Abrechnung von der besseren Hälfte (m/w/d) gesehen wird?

Sogar mit der gleichen Kreditkarte bei Amazon bezahlende und in den USA die Esta-Gebühren entrichtende Grüße
der Colaholiker

--
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Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

gnampf @, Mittwoch, 09. Januar 2019, 10:22 (vor 251 Tagen) @ Colaholiker

Ich wieß ja nicht, wo man die "Registrierung" vornehmen muß, aber zumindest nicht beim Kauf. Nicht, daß ich selbst schon so ein Produkt verwendet hätte, aber ich habe derartige Käufe an der Tankstelle schon beobachtet.

Wie gesagt, an der Kasse kaufst du nur einen nutzlosen Plastikstreifen. Genauso wie bei Telefonkarten musst du anschliessend das Ding online aktivieren und dich dabei verifizieren.

Ich weiß nicht, was Leute hier hochverdächtiges machen, aber es ist mir sowas von schnurzpiepe, wenn irgendwo sichtbar ist, daß ich am Montagnachmittag für 31,90 bei meinem Stamm-Edeka eingekauft habe. Es ist mir auch scheißegal, daß mein Stamm-Edeka durch die Kartenzahlung weiß, daß es eben der Herr Colaholiker war, der am Montagnachmittag $Artikel[] inklusive einer Packung Katzenfutter zum Gesamtpreis von 31,90 an Kasse 5 gekauft hat. Selbst wenn die mir daraus irgendwelche Werbung personalisieren würden, ich komme nicht mal dazu, den absichtlich abonnierten Sonderangebotsnewsletter zu lesen und kaufe trotzdem, wonach mir gerade ist, und nicht, was gerade im Angebot ist. Wenn die mir den noch personalisieren, käme ich genausowenig dazu. Wenn ich mit dem Kauf von Katzenfutter warte, bis der Lieblingsfraß meiner Tigerdiva mal im Angebot ist, ist sie im Zweifelsfall vorher nicht mehr funktionsfähig.

Das ist ja genau der Irrglaube... man sollte grundsaetzlich schauen welche Spuren man hinterlaesst, egal ob man "etwas verdaechtiges" macht oder nicht. Daten die es nicht gibt koennen auch nicht falsch interpretiert oder sonstwie missbraucht werden. Wenn du ploetzlich auf der NoFly-Liste landest weil du das gleiche Katzenfutter wie ein gesuchter Terrorist kaufst wird dir das auch zu denken geben.

Oder haben bestimmte Leute hier einfach nur Angst, daß ihr Konsum von an Erwachsene gerichteten Internetangeboten auf der KK-Abrechnung von der besseren Hälfte (m/w/d) gesehen wird?

Mag bei manchem auch der Fall sein, da wuerde dann aber tatsaechlich die Prepaid-Karte helfen. Sogar in der Online-Variante.

Sogar mit der gleichen Kreditkarte bei Amazon bezahlende und in den USA die Esta-Gebühren entrichtende Grüße
der Colaholiker

Mehr vor der Sammelwut von Vater Staat als von einzelnen Unternehmen "Angst" habende Gruesse,
der Gnampf

Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 09. Januar 2019, 10:30 (vor 251 Tagen) @ gnampf

Wie gesagt, an der Kasse kaufst du nur einen nutzlosen Plastikstreifen. Genauso wie bei Telefonkarten musst du anschliessend das Ding online aktivieren und dich dabei verifizieren.

Nur online? Ohne Postident oder so einen Krempel? Dann heiße ich eben John Smith.

Das ist ja genau der Irrglaube... man sollte grundsaetzlich schauen welche Spuren man hinterlaesst, egal ob man "etwas verdaechtiges" macht oder nicht. Daten die es nicht gibt koennen auch nicht falsch interpretiert oder sonstwie missbraucht werden.

In 99% der Fälle vollkommen unbegründete Paranoia.

Wenn du ploetzlich auf der NoFly-Liste landest weil du das gleiche Katzenfutter wie ein gesuchter Terrorist kaufst wird dir das auch zu denken geben.

Ich atme sogar 24/7 die gleiche Luft wie die gesamte Top 10 der weltweit meistgesuchten Terroristen. Trotzdem werde ich in den USA mit "Welcome back, Sir!" begrüßt und muß mittlerweile nicht mal mehr Fingerabdrücke abgeben oder fotografiert werden. Womit wir wieder bei unbegründeter Paranoia wären.

Mag bei manchem auch der Fall sein, da wuerde dann aber tatsaechlich die Prepaid-Karte helfen. Sogar in der Online-Variante.

Dabei stehen derartige Angebote meist mit neutralen Bezeichnungen auf der Abrechnung. Hab ich mir sagen lassen. So wie die neutralen braunen Tüten, in die vergleichbare Ladengeschäfte ihre Ware packen. Hab ich mir sagen lassen. :o)

Mehr vor der Sammelwut von Vater Staat als von einzelnen Unternehmen "Angst" habende Gruesse,

Die mit der KK gekaufte RMV-Jahreskarte ohnehin bei der Steuererklärung einreichende Grüße
der Colaholiker

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Meine EC-Karte von der Postbank kann kein (...)

gnampf @, Mittwoch, 09. Januar 2019, 10:47 (vor 251 Tagen) @ Colaholiker

Nur online? Ohne Postident oder so einen Krempel? Dann heiße ich eben John Smith.

Nein, so einfach leider nicht mehr. Ob Post/Videoident oder nur Brief mit PIN an die Adresse kann ich jetzt nicht sagen, aber er frisst nicht mehr beliebige Daten. Frueher reichte eine gueltige Email und SMS-empfangsbereite Nummer mit beliebigen restlichen Daten aus um eben bis 150 Euro (ich meine) im Monat agieren zu koennen. Aber jetzt wurde das entsprechend verschaerft, weil doch all die boesen Terroristen sich so ihre Anschlaege finanziert haben...

In 99% der Fälle vollkommen unbegründete Paranoia.

Das hilft dem 1% der Faelle sicher. Und je mehr Daten es werden, desto mehr fehlerhafte Algorithmen werden sie auswerten und ueber dich entscheiden.

Ich atme sogar 24/7 die gleiche Luft wie die gesamte Top 10 der weltweit meistgesuchten Terroristen. Trotzdem werde ich in den USA mit "Welcome back, Sir!" begrüßt und muß mittlerweile nicht mal mehr Fingerabdrücke abgeben oder fotografiert werden. Womit wir wieder bei unbegründeter Paranoia wären.

Zumindest solange, bis du ploetzlich zum anderen Ausgang gefuehrt wirst, auch ohne Fingerabdruecke, weil man anhand deiner gespeicherten Daten...

Dabei stehen derartige Angebote meist mit neutralen Bezeichnungen auf der Abrechnung. Hab ich mir sagen lassen. So wie die neutralen braunen Tüten, in die vergleichbare Ladengeschäfte ihre Ware packen. Hab ich mir sagen lassen. :o)

Keine Ahnung, hat mir noch keiner drueber berichtet und ich habs auch noch nicht ausprobiert, auch wenn es bei mir keine Regierung gaebe die da irgendwas drueber maulen koennte.

Die mit der KK gekaufte RMV-Jahreskarte ohnehin bei der Steuererklärung einreichende Grüße
der Colaholiker

Wie bei der Bahn, wo man auch immer noch Fahrgastrechte einreichen muss obwohl sie schon bekannt sind, darf man halt auch beim Finanzamt nochmal die Infos einreichen, die sie laengst kennen und selbst beruecksichtigen koennten.

Ein weiteres Beispiel fuer die ueberfluessige Datensammelwut aufgezeigt habende Gruesse,
der Gnampf

Nur Schikane, sonst nichts!

Bahngenießer, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:11 (vor 257 Tagen) @ kllaas

Betroffen von dieser Regelung sind in erster Linie Eltern, die ihre Kinder mal alleine mit dem Bus fahren lassen, oder Fahrgäste, deren ec-Karte defekt ist oder vorübergehend nicht zur Verfügung steht, oder ortsfremde Ausflügler, die ohne genaue Vorplanung kurzerhand irgendwo in den Bus einsteigen.

Die Frage ist, ob solche Fahrgäste dann künftig an der Straße stehengelassen werden.

Außerdem glaube ich nicht, dass in jeder Großfamilie jedes Familienmitglied stets eine Bank- oder Kreditkarte dabei hat, um im unvorhergesehenen Notfall jederzeit alleine mit dem Bus nach Hause fahren zu können.

Nur Schikane, sonst nichts!

Aphex Twin, Mittwoch, 02. Januar 2019, 19:50 (vor 257 Tagen) @ Bahngenießer

Betroffen von dieser Regelung sind in erster Linie Eltern, die ihre Kinder mal alleine mit dem Bus fahren lassen, oder Fahrgäste, deren ec-Karte defekt ist oder vorübergehend nicht zur Verfügung steht,

Mein Geldbeutel ist auch manchmal defekt und spuckt kein Bargeld mehr aus. Daher ist es immer gut mehrere Zahlungsmöglichkeiten bei sich zu haben.

oder ortsfremde Ausflügler, die ohne genaue Vorplanung kurzerhand irgendwo in den Bus einsteigen.

Ortsfremde Ausflügler werden sowieso Probleme haben das jeweilige Tarifsystem zu verstehen (in Bezug auf Automaten, eine Erwartung dass man beim Fahrer eines Busses oder Strassenbahn ein Ticket kaufen kann, mit Bargeld oder elektronisch ist sowieso nicht wirklich gegeben).

Bezahlen der Fahrkarte, alles ist Mist!

JumpUp @, Mittwoch, 02. Januar 2019, 20:30 (vor 257 Tagen) @ kllaas

Bezahlen der Fahrkarte beim Busfahrer ist ob mit Bargeld oder Karte immer irgenwie Mist.

Bei Bargeld:
- Bitte passend, keine Scheine, habe kein Wechselgeld (und dies ohne zu wissen, was das Ticket überhaupt kostet) ist denkbar nervig - insbesondere wenn der Geldautomat nur einen 50er ausgespuckt hat.

Mit Karte:
Ich zahle gerne mit Karte, aber in jedem Geschäft und jedem Automat geht das Trara los:

Karte erst ab 10 €, nur EC, Kontaktlos geht gerade nicht, Stecken nur mit PIN (gibt Karten ein erlauben nur Unterschrift) oder noch schlimmer irgendwie nationales System (Girocard als Beispiel, für Ausländer nicht nutzbar).

Eigentlich ist Bezahlen von Fahrkarten immer irgendwo doof. Entweder muss man haufenweise Kleingeld bereithalten und sich vorbereiten, oder alle möglichen Karten haben, damit eine von denen akzeptiert wird.

Faszinierend

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 02. Januar 2019, 21:26 (vor 257 Tagen) @ JumpUp
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 02. Januar 2019, 21:30

Scheint so, als hätte man in Deutschland sich selbst ein Bein gestellt mit dem Giropay-System.

Ich kann derweil völlig problemlos im polnischen Speisewagen, in der tschechischen Bäckerei oder im österreichischen Restaurant mit meiner MasterCard kontaktlos zahlen, geht immer superflott.

Zum Thema, ich würde mich freuen, würde man in allen Bussen des Regionalverkehrs kontaktlos zahlen. Gerade für Touristen ist das ein Benefit, denn so muss man sich nicht darum Sorgen machen, dass man beim Ausflug auf's Land das Bargeld dabei hat, um etwa eine Busfahrt oder so zu kaufen. Eine Kredit- oder Debitkarte hingegen hat man ja immer dabei..

Gruß aus dem EC105 Sobieski, wo ich mein Abendessen bestehend aus Pierogi und einer echt guten heißen Schokolade genieße

Jan-Christian

PS: Zwar nicht direkt das Thema betreffend, aber ich war ziemlich entzückt, wie mein Handyticket im Bruchteil einer Sekunde kontrolliert war, als ich diese Zeilen verfasste.

PPS: Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben, im Bordrestaurant war das kontaktlose Zahlen wegen fehlender Verbindung nicht möglich... ich schätze mal, dass Bargeld für den Fall der Fälle schon sinnvoll sein kann...

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Pilsner Urquell - schlägt jedes Panorama

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Faszinierend

siestaman @, Mittwoch, 02. Januar 2019, 23:13 (vor 257 Tagen) @ J-C

Ja im Zug kann es da schon mal schwierig werden. In Polen ist es schon bequem, auch aufgrund des Zloty, mit der Karte zu bezahlen. Nur wünsche ich viel Spass damit im Pendolino, der nicht pendelt. Ich weiss nicht, ob mittlerweile Verstärker eingebaut sind, aber vor einigen Jahren war das mit der Karte bezahlen schwierig, da der Pendolino zu stark abgeschirmt war und das Kartenlesegerät sich mit keinem Netz verband. Irgendwann kam ein Zwischenhalt, wir sind gemeinsam zur offenen Tür und haben dort "bezahlt".

Einen schönen Abend vom siestaman, der auch lieber Bares in der Tasche hat.

Faszinierend

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 03. Januar 2019, 03:31 (vor 257 Tagen) @ siestaman
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 03. Januar 2019, 03:32

Ist halt die Sache. Bei DoN's (ÖBB) hatte ich auch oft auf eine Zahlung mit meiner Bankomatkarte verzichten müssen, da die Terminals, die auf Windows 10 laufen, nicht immer so wollen...

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Pilsner Urquell - schlägt jedes Panorama

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DB Speisewagen

JumpUp @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 07:49 (vor 257 Tagen) @ J-C

Ist halt die Sache. Bei DoN's (ÖBB) hatte ich auch oft auf eine Zahlung mit meiner Bankomatkarte verzichten müssen, da die Terminals, die auf Windows 10 laufen, nicht immer so wollen...

In den Speisewagen der DB kommt ja noch das uralte, aber auch bei schlechtem Netz brauchbare Verfahren mit Unterschrift zur Anwendung. Gerade im Speisewagen wo alles wackelt, es eng ist und das Wechselgeld begrenzt ist zahle ich wirklich alles mit Kreditkarte - Unterschrift dauert zwar ein paar Sekunden, aber ich muss nicht mit Bargeldh hantieren.

Trinkgeld lässt sich wunderbar im DB Speisewagen auch mit Kreditkarte geben, das Personal kann es gesondert verrechnen.

Nur die halbe Wahrheit und Titel irreführend

ICE11, Aachen, Mittwoch, 02. Januar 2019, 23:58 (vor 257 Tagen) @ kllaas

Nabend,

Seit Jahresbeginn ist die Zahlung mit Bargeld in den Buslinien 44 von Aachen nach Heerlen und 350 von Aachen nach Maastricht nicht mehr möglich.

Das ist nicht die ganze Wahrheit! Bei der Linie 44 betrifft das ausschließlich die von Arriva durchgeführten Fahrten. In den Bussen der ASEAG, die die Hälfte aller Fahrten auf der Linie 44 durchführt, ist Barzahlung weiterhin problemlos möglich.

Im übrigen ist der Titel dieses Themas irreführend, denn betroffen sind nur Arriva-Busse auf den Linien 21, 44 und 350. Auf den ASEAG-Linien von Aachen in die Niederlande (25, 33, 34) bleibt alles wie bisher.

Keine Bezahlung mit Bargeld mehr in Bussen von Aachen -> NL

dennisk @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 00:32 (vor 257 Tagen) @ kllaas

ein detail
linie 44
deutscher bus der aseag zahlung nur mit bargeld moeglich
niederlaendischer bus zahlung nur mit karte oder ovchipkaart moeglich
also verwirrung komplett
im fahrplan steht aber wann ein deutsche und wann ein niederlaemdischer bus kommt

Praxiserfahrung NL - Aachen v.v.

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Donnerstag, 03. Januar 2019, 11:53 (vor 257 Tagen) @ kllaas

Hallo kllaas, hallo ICE-Fans,

dies ist mein erster Beitrag des Jahres, also zuerst mal alles Gute für 2019.

Seit Jahresbeginn ist die Zahlung mit Bargeld in den Buslinien 44 von Aachen nach Heerlen und 350 von Aachen nach Maastricht nicht mehr möglich.

Keine Bargeldzahlung heisst nicht: keine Angst mehr für Raubüberfälle oder sowas.
Der Bus(fahrer) darf dann bargeldlos sein, die meisten Fahrgäste sind das in der Regel nicht.

Vor Ort war ich noch nicht.

31.12.18 NL - Aachen:
Anreise mit NS-"IC", dann Linie 44. Im Netz vergeblich gesucht ob mein Bus ein arriva- oder ASEAG-Bus ist. Das erfahre ich erst wenn ich im Heerlener Bushof bin.
Mit dem arriva-Bus kann ich mit OV-Chipkarte reisen (einchecken in Heerlen, auschecken in Aachen).
Mit dem ASEAG-Bus kann ich nur mit Barzahlung eine Fahrkarte kaufen.
Diesmal war es ein ASEAG-Bus.
Am Aachener Bushof kann ich überhaupt nicht erfahren, ob ein arriva-Bus oder ein ASEAG-Bus kommt. Also ist das Beschaffungsverfahren ein Würfelspiel.

Oh Ironie: angeblich haben die Aachener Busse auch eine Art Chipkartenleser / eTicket-Verfahren? Betrifft das wirklich alle Busse oder nur die ASEAG-Busse (und z.B. nicht die von Taeter)?
Nur schade, dass die NL-Chipkarten nicht (an?)erkannt werden.

01.01.19 Aachen - NL:
Ich entscheide via Maastricht zu reisen. Dauert zwar länger, aber ich weiss wer dort fährt (arriva), die Verbindung (350) gibt es mindestens halbstündlich und ich kann bereits in Aachen einchecken. Ich reise sowohl bargeldlos als papierlos. So, wie ich es in NL gewohnt bin. So, wie es meiner Meinung nach sein soll.
Ab Maastricht ging es dann erstklassig zurück im direkten "IC". Die Aufstufung hatte NS mir wegen VDU40 verschenkt (das Angebot "treinpakkers").

Hoffentlich kann ich dieses Jahr mit einem stahlbereiften LIMAX nach Aachen reisen und dort mit meiner OV-Chipkarte auschecken. Wäre ein toller Vorsatz für 2019.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Verkehrsstaus müssen etwas Tolles sein, sonst würden nicht alle mitmachen.

Schienenstrangen enden nicht bei einer Staatsgrenze, sondern bei einem Prellbock.

Fahrplan Buslinie 44

mdln @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 13:22 (vor 256 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von mdln, Donnerstag, 03. Januar 2019, 13:24

Hallo Oscar,

dies ist mein erster Beitrag des Jahres, also zuerst mal alles Gute für 2019.

das wünsche ich dir auch:)

31.12.18 NL - Aachen:
Anreise mit NS-"IC", dann Linie 44. Im Netz vergeblich gesucht ob mein Bus ein arriva- oder ASEAG-Bus ist. Das erfahre ich erst wenn ich im Heerlener Bushof bin.

Du kannst auf der Seite der ASEAG den Fahrplan der Linie 44 anschauen.

Fahrplan Linie 44(pdf)

Dort steht immer dabei, ob Arriva oder ASEAG Bus.

Praxiserfahrung NL - Aachen v.v.

cptKopernikus @, Donnerstag, 03. Januar 2019, 13:28 (vor 256 Tagen) @ Oscar (NL)

Hey, da ich in Aachen wohne, ein kleiner Kommentar von mir.

Anreise mit NS-"IC", dann Linie 44. Im Netz vergeblich gesucht ob mein Bus ein arriva- oder ASEAG-Bus ist. Das erfahre ich erst wenn ich im Heerlener Bushof bin.
Mit dem arriva-Bus kann ich mit OV-Chipkarte reisen (einchecken in Heerlen, auschecken in Aachen).
Mit dem ASEAG-Bus kann ich nur mit Barzahlung eine Fahrkarte kaufen.
Diesmal war es ein ASEAG-Bus.
Am Aachener Bushof kann ich überhaupt nicht erfahren, ob ein arriva-Bus oder ein ASEAG-Bus kommt. Also ist das Beschaffungsverfahren ein Würfelspiel.

Doch das steht im Fahrplan. Zumindest online.
https://www.aseag.de/fileadmin/user_upload/documents/Linienfahrplaene/044_avv.pdf

Oh Ironie: angeblich haben die Aachener Busse auch eine Art Chipkartenleser / eTicket-Verfahren? Betrifft das wirklich alle Busse oder nur die ASEAG-Busse (und z.B. nicht die von Taeter)?
Nur schade, dass die NL-Chipkarten nicht (an?)erkannt werden.

Ja seit einem Jahr sind in allen Aachener Bussen die Chipkartenleser installiert. Hier können Zeitkarten auf ihre Gültigkeit überprüft werden. Mehr geht aktuell nicht.
Es gibt aber ein Projekt, bei dem in Zukunft die OV-Chipkaart in Aachen und die deutschen ETickets in Limburg anerkannt werden sollen. Hier finde ich allerdings den Link nicht mehr online.

Hoffentlich kann ich dieses Jahr mit einem stahlbereiften LIMAX nach Aachen reisen und dort mit meiner OV-Chipkarte auschecken. Wäre ein toller Vorsatz für 2019.

In Aachen West und auch Hbf sind schon die OV-Chipkaart Leser installiert ;) Ich bin auch sehr gespannt auf den Limax!

Praxiserfahrung NL - Aachen v.v.

ICE11, Aachen, Donnerstag, 03. Januar 2019, 21:00 (vor 256 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von ICE11, Donnerstag, 03. Januar 2019, 21:04

Hallo Oscar,

dies ist mein erster Beitrag des Jahres, also zuerst mal alles Gute für 2019.

Ook terug een gelukkig nieuwjaar!

Im Netz vergeblich gesucht ob mein Bus ein arriva- oder ASEAG-Bus ist. Das erfahre ich erst wenn ich im Heerlener Bushof bin.

Den Link hat der Kollege bereits genannt.

Am Aachener Bushof kann ich überhaupt nicht erfahren, ob ein arriva-Bus oder ein ASEAG-Bus kommt.

Doch. Wenn auf der Anzeige an der Haltestelle bei der Linie 44 steht "in xx Minuten", dann ist es ein ASEAG-Bus. Wenn nur die Abfahrtszeit da steht, gibt es keine Livedaten und es ist folglich ein Arriva-Bus.

Oh Ironie: angeblich haben die Aachener Busse auch eine Art Chipkartenleser / eTicket-Verfahren? Betrifft das wirklich alle Busse oder nur die ASEAG-Busse (und z.B. nicht die von Taeter)?

Wurde oben ebenfalls bereits beantwortet. Die Dinger sollen ja auch nur dazu dienen, die Gültigkeit der Fahrkarte zu überprüfen (Fachbegriff "validieren"). In der Praxis macht das vielleicht einer von hundert Leuten, weil es nur aufhält (die Dinger sind sehr langsam), es nur funktioniert, wenn man einen genauen Punkt trifft und bei der Einführung der Fehler gemacht wurde zu kommunizieren, dass man nicht automatisch Schwarzfahrer ist, wenn man es nicht macht.

Nur schade, dass die NL-Chipkarten nicht (an?)erkannt werden.

Stand oben auch schon, ist geplant, aber noch Zukunftsmusik. Das ganze ist Teil von EMR-Connect: https://www.interregemr.eu/projekte/emr-connect-econ-de

Ich reise sowohl bargeldlos als papierlos. So, wie ich es in NL gewohnt bin. So, wie es meiner Meinung nach sein soll.

Da sieht man halt den Mentalitätsunterschied. Ich denke in der Sache eher "deutsch" und sage mir, so lange ich bar bezahle, habe ich keine Gefahr dass einer meine Kartendaten kopiert und hinterlasse ich keine Datenspuren so dass niemand, egal ob Apple, Google, die NSA, der BND, der KGB, die Chinesen oder wer auch immer nachvollziehen kann wann ich wo war.

Hoffentlich kann ich dieses Jahr mit einem stahlbereiften LIMAX nach Aachen reisen und dort mit meiner OV-Chipkarte auschecken. Wäre ein toller Vorsatz für 2019.

Das musst Du das Eisenbahn-Bundesamt fragen, ob das dieses Jahr noch was wird! Aktuell meldet der Buschfunk die zweite Januarhälfte als möglicher Zeitpunkt.... ;-)

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