ZM: Bahn FV im September wieder deutlich pünktlicher (Allgemeines Forum)

Henrik @, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 14:36 (vor 69 Tagen)

VERFEHLTE ZIELE
Weiter zahlreiche Verspätungen bei der Bahn
Die Züge der Deutschen Bahn sind im September pünktlicher als im Vormonat gewesen. Dennoch verfehlt der Konzern den eigenen Anspruch deutlich.

11.10.2018 - 11:43 Uhr

72,7 Prozent der ICE, Intercity und Eurocity fuhren pünktlich
[...]
Wie die Bahn am Donnerstag mitteilte, trugen dazu Vandalismus und Kabelbrände sowie das Sturmtief „Fabienne“ bei. Auch Störungen an den Zügen spielten demnach eine Rolle.

Von den Regionalzügen waren im September 93,5 Prozent pünktlich.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/verfehlte-ziele-weiter-zah...

https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/verfehlte-ziele-weiter-zahlreiche-verspaetungen-...


Ausfälle, Verspätungen, kein Bier - Deutsche Bahn hat ein massives Toiletten-Problem
11.10.18, 07:37 Uhr

Quote von 75,4 Prozent

Im August 2018 musste die Bahn ungefähr jeden dritten Fernverkehrszug als verspätet registrieren, die Pünktlichkeitsquote war auf 69,8 Prozent gesunken. Die Bilanz für September sieht etwas besser aus: Der Anteil pünktlicher Züge im Fernverkehr ist auf 72,7 Prozent gestiegen, sagte ein Bahnsprecher am Mittwoch.

Betrachtet man den Zeitraum von Januar bis Anfang Oktober, so ergibt sich eine Quote von 75,4 Prozent. [...]

Im Osten ist die Bahn pünktlicher

Weil es viele Anlagen- und Fahrzeugstörungen gab, sei die Gesamtpünktlichkeit unter Plan, hieß es. „Insbesondere zwei Fälle von Vandalismus beeinträchtigten den Bahnverkehr erheblich. In Nordrhein-Westfalen zerstörte ein Brand ein Hauptsignalkabel und setzte Weichen und Signale für Tage außer Gefecht. Ebenfalls auf Vandalismus zurückzuführen sind Brände an rund 40 Kabeln, die zu tagelangen Beeinträchtigungen zwischen Hamburg und Maschen führten. Das Sturmtief ,Fabienne‘ löste in mehreren Regionen Einschränkungen aus.“

Weiterhin ist die Qualität schlechter als im vergangenen Jahr. Im September 2017 erreichte die Pünktlichkeitsquote 78,8 Prozent, im Zeitraum Januar bis Anfang Oktober 79,7 Prozent. So sieht auch der Trend bei den „Komfortstörungen“ aus, wie die Statistik für den ICE-Verkehr zeigt. Wurden im Vorjahr täglich im Schnitt knapp 61 ICE mit Ausfällen in der Bordgastronomie gemeldet, waren es von Januar bis Anfang Oktober 2018 rund 74.

[image]

Die durchschnittliche Zahl der ICE, in denen Toiletten ausgefallen waren, stieg von fast 43 auf 52 pro Tag. Auch die Anzeigen, die auf reservierte Sitzplätze hinweisen, streikten häufiger: Die Zahl der betroffenen ICE stieg von knapp 36 fast auf 47. Und auch Klimaanlagen waren öfter gestört. Die Zahl der betroffenen ICE-Fahrzeuge pro Tag nahm von knapp 24 fast auf 38 zu.

Auffällig ist, dass die Pünktlichkeitsquote des Fernverkehrs im Osten Deutschlands höher liegt als im Westen – im September betrug sie 79,2 Prozent. Eisenbahner erklären das damit, dass das Schienennetz woanders oft komplexer ist.

[...]

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/ausfaelle--verspaetungen--kein-bier-deut...

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/ausfaelle--defekte-toiletten-problem...

zum Vormonat siehe hier


vgl. auch

Statistik der Woche: Verspätungen der Deutschen Bahn
02.10.2018

[image]

https://www.heise.de/tr/artikel/Statistik-der-Woche-Verspaetungen-der-Deutschen-Bahn-41...

ZM: Bahn FV im September wieder deutlich pünktlicher

Frecciarossa, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 15:31 (vor 68 Tagen) @ Henrik

Eine Verbesserung ist das schon, aber die Pünktlichkeit ist immer noch schlechter als jeder Monat im ersten Halbjahr. Eine Trendwende ist das noch nicht.

Der Wahnsinn ....

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 15:31 (vor 68 Tagen) @ Henrik

Huhu.

Im Osten ist die Bahn pünktlicher

Auffällig ist, dass die Pünktlichkeitsquote des Fernverkehrs im Osten Deutschlands höher liegt als im Westen


Mein lieber Schwan. Hätten das doch noch die Bonzen der SED erlebt (okay, ein paar wenige sind ja noch auf Erden ...).

Da wünscht man Erich H. ja fast, dass solche Meldungen auch oben ankommen.

Und wenn man all den Verblichenen, die immer vom Sieg geträumt haben, ihn aber nie erleben durften, dann noch sagt, dass die guten Reichsbahndosto auch 30 Jahre nach dem Untergang noch immer dem Klassenfeinde dienen müssen und so manche Lokbaureihe noch dazu - dann können auch sie hoch droben in Frieden leben.


Wahnsinn alles.


Schöne Grüße von jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

ZM: Bahn FV im September wieder deutlich pünktlicher

ICE-TD, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 15:37 (vor 68 Tagen) @ Henrik

Das die Pünktlichkeitsquote im Osten höher ist ist klar, die Trassen sind dort viel weniger ausgelastet wie in den Ballungsgebieten in den westl. Bundesländern, z.B. NRW oder Rhein/Main - Neckar.

ZM: Bahn FV im September wieder deutlich pünktlicher

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:38 (vor 68 Tagen) @ ICE-TD

Genau. Woran sollte ein RE Cottbus - Dresden allein auf weiter Flur schon großartig scheitern? Die große Halle des Leipziger Hbf kann seit dem Citytunnel ja auch frei durchatmen. Kaum noch was los dank S-Bahn.

Aber München, Stuttgart, Frankfurt/M, Köln und Hamburg???

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

ZM: Bahn FV im September wieder deutlich pünktlicher

Christian_S, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 18:00 (vor 68 Tagen) @ ICE-TD

Das die Pünktlichkeitsquote im Osten höher ist ist klar, die Trassen sind dort viel weniger ausgelastet wie in den Ballungsgebieten in den westl. Bundesländern, z.B. NRW oder Rhein/Main - Neckar.

*hust* Mag sein, dass Du das Verkehrsaufkommen im Großraum Leipzig/Halle sowie Halle-Magdeburg-Braunschweig nicht so genau kennst, aber die Strecke Bebra-Eisenach-Erfurt kennst Du und da sind die Zugzahlen auch alles andere als gering. Man darf ja nicht nur den Personenverkehr sehen. Während der Güterverkehr in NRW und Rhein/Main vielfach über reine Güterzugstrecken oder Strecken mit wenig Personenverkehr fährt (Ausnahmen wie Fulda-Hanau gibt es natürlich), sind im Osten Deutschlands viele Güterzüge auf denselben Magistralen unterwegs wie die Hauptlast des Personenverkehrs.
Ich disponiere eine solche Strecke und muss manchmal weit vorausschauend und an viele Zwangspunkte denken, um den Personenverkehr nicht zu verspäten.

ZM: Bahn FV im September wieder deutlich pünktlicher

ICE-TD, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19:18 (vor 68 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von ICE-TD, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19:18

Das die Pünktlichkeitsquote im Osten höher ist ist klar, die Trassen sind dort viel weniger ausgelastet wie in den Ballungsgebieten in den westl. Bundesländern, z.B. NRW oder Rhein/Main - Neckar.


*hust* Mag sein, dass Du das Verkehrsaufkommen im Großraum Leipzig/Halle sowie Halle-Magdeburg-Braunschweig nicht so genau kennst, aber die Strecke Bebra-Eisenach-Erfurt kennst Du und da sind die Zugzahlen auch alles andere als gering. Man darf ja nicht nur den Personenverkehr sehen. Während der Güterverkehr in NRW und Rhein/Main vielfach über reine Güterzugstrecken oder Strecken mit wenig Personenverkehr fährt (Ausnahmen wie Fulda-Hanau gibt es natürlich), sind im Osten Deutschlands viele Güterzüge auf denselben Magistralen unterwegs wie die Hauptlast des Personenverkehrs.
Ich disponiere eine solche Strecke und muss manchmal weit vorausschauend und an viele Zwangspunkte denken, um den Personenverkehr nicht zu verspäten.

Zum letzten Satz, daran ist aber Netz auch selbst schuld mit gerade in den neuen Bundesländern unterirdisch langen Blockabschnitten und das auch auf ESTW-Strecken, siehe Stendal-Magdeburg 10 km oder Erfurt-Leipzig 5 km.
Ich kenne die von dir genannten Strecken durchaus und habe sie fast alle schon als Tf befahren, wenns auch bei einigen länger her ist. Halle-Leipzig fährt der Fv praktisch auf eigenen Gleisen und wo das nicht der Fall ist besteht nur Stundentakt. Erfurt-Eisenach ist sicher ein Kandidat, aber von der Dtreckenbelastung würde ich sie niedriger einschätzen als Lehrte-Magdeburg. Letztere hat eine sehr hohe Auslastung im Güterverkehr, aber sowohl im Fv als auch Nv nur Stundentakt. Außerdem hat die Strecke zum Glück noch genug Überholmöglichkeiten und -gleise die auch rege genutzt werden, aber auch die Belastung halte ich für weit geringer als z.B. die der Riedbahn oder Hanau-Fulda. Nehmen wir NRW, die Strecke Dortmund-Hamm kennst du ja glaub ich selbst noch, zwischen Hamm und Köln wird teilweise planmäßig im 3-4 min Abstand gefahren und das mit unterschiedlichsten Zuggattungen, Geschwindigkeiten und Halten. Ebnenso die Riedbahn und Minden-Wunstorf wo alle Zuggattungen (einschließlich Gz) fahren und das mehrfach die Stunde.

ZM: Bahn FV im September wieder deutlich pünktlicher

Christian_S, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20:30 (vor 68 Tagen) @ ICE-TD


Zum letzten Satz, daran ist aber Netz auch selbst schuld mit gerade in den neuen Bundesländern unterirdisch langen Blockabschnitten und das auch auf ESTW-Strecken, siehe Stendal-Magdeburg 10 km oder Erfurt-Leipzig 5 km.

Das sind ja aber Strecken mit eher geringem Fernverkehrsangebot.

Ich kenne die von dir genannten Strecken durchaus und habe sie fast alle schon als Tf befahren, wenns auch bei einigen länger her ist. Halle-Leipzig fährt der Fv praktisch auf eigenen Gleisen und wo das nicht der Fall ist besteht nur Stundentakt. Erfurt-Eisenach ist sicher ein Kandidat, aber von der Dtreckenbelastung würde ich sie niedriger einschätzen als Lehrte-Magdeburg. Letztere hat eine sehr hohe Auslastung im Güterverkehr, aber sowohl im Fv als auch Nv nur Stundentakt. Außerdem hat die Strecke zum Glück noch genug Überholmöglichkeiten und -gleise die auch rege genutzt werden, aber auch die Belastung halte ich für weit geringer als z.B. die der Riedbahn oder Hanau-Fulda. Nehmen wir NRW, die Strecke Dortmund-Hamm kennst du ja glaub ich selbst noch, zwischen Hamm und Köln wird teilweise planmäßig im 3-4 min Abstand gefahren und das mit unterschiedlichsten Zuggattungen, Geschwindigkeiten und Halten. Ebnenso die Riedbahn und Minden-Wunstorf wo alle Zuggattungen (einschließlich Gz) fahren und das mehrfach die Stunde.

Halle-Leipzig hat zwischen Flughafen und Leipzig einen Halbstundentakt der S-Bahn, die jedoch aufgrund des dichten Taktes im Citytunnel nicht immer pünktlich sind. Aber gut, darum geht es hier weniger.

Erfurt-Eisenach mag erstmal gar nicht so voll wirken, praktisch ists das aber. Nicht auf der gesamten Strecke, aber schau Dir mal den Abschnitt Neudietendorf-Erfurt bzw dann auch Erfurt-Weimar an. Da bleiben bei dem dichten Takt des Personenverkehrs nur bestimmte Slots für Güterzüge und nicht überall hat man Überholgleise, um diese zeitweise zurückhalten zu können. Was aber auch dazu kommt: 2018 ist der Güterverkehr auf dieser Strecke im Aufkommen her geringer, da wegen der Baustelle bei Naumburg viele Züge über andere Strecken geführt werden. Diese Woche, wo die Strecke über den Frankenwald gesperrt ist, merkt man das Verkehrsaufkommen erstmal wieder richtig und wie gesagt, die Überholmöglichkeiten sind nicht unendlich.

Riedbahn und Hanau-Fulda sind in der Tat sehr stark belastet, ja. Aber Dortmund-Hamm hat ja vorrangig Personenverkehr, der Güterverkehr fährt ja zum großen Teil über die Güterzugstrecke Hamm-Gelsenkirchen-Oberhausen und kommt zumindest dort dem Personenverkehr nur sehr bedingt in den Weg.

Es soll wirklich nicht abwertend verstanden werden, aber es ist ein enormer Unterschied, ob man eine Strecke mit ausschließlich Personenverkehr hat oder eine Strecke mit richtigem Mischverkehr, denn Güterzüge haben sehr unterschiedliche Längen, Tonnagen und Beschleunigungsverhalten. Das macht die Flüßigkeit des Verkehres ein bissl schneller als wenn eine RB "mal schnell" in der Ecke verschwindet, um Platz für den ICE zu machen.

ZM: Bahn FV im September wieder deutlich pünktlicher

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20:33 (vor 68 Tagen) @ Christian_S

Es soll wirklich nicht abwertend verstanden werden, aber es ist ein enormer Unterschied, ob man eine Strecke mit ausschließlich Personenverkehr hat oder eine Strecke mit richtigem Mischverkehr, denn Güterzüge haben sehr unterschiedliche Längen, Tonnagen und Beschleunigungsverhalten. Das macht die Flüßigkeit des Verkehres ein bissl schneller als wenn eine RB "mal schnell" in der Ecke verschwindet, um Platz für den ICE zu machen.

Verträgt sich nicht NV+GV besser als NV+FV? Der NV hält öfter, beschleunigt dafür aber besser, so dass er sich mit den Güterzügen ganz gut mischen kann.

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

ZM: Bahn FV im September wieder deutlich pünktlicher

Christian_S, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20:39 (vor 68 Tagen) @ JanZ


Verträgt sich nicht NV+GV besser als NV+FV? Der NV hält öfter, beschleunigt dafür aber besser, so dass er sich mit den Güterzügen ganz gut mischen kann.

Kommt auf das Nahverkehrsangebot an, ist individuell verschieden. Bei meinem Beispiel Neudietendorf - Erfurt - Weimar ist es so, das ein erheblicher Teil der Nahverkehrszüge in Erfurt beginnt oder endet. Das kann bedeuten, das man eine für einen Güterzug geeignete Lücke zwischen Neudietendorf und Erfurt hat, aber die Trasse ab Erfurt genau mit der Trasse eines dort beginnenden Nahverkehrszuges "kollidiert". Kommt der Güterzug zum stehen, kann das ab gewissen Zuglängen Fahrstraßenausschlüsse bedeuten oder, wenn es ungünstig läuft, kommt dahinter der nächste ICE, der dadurch aufgehalten wird.

Alles nicht so einfach, aber je nach Infrastruktur individuell sehr verschieden. Auch Aspekte wie Steigungen und Haltabstände spielen eine wichtige Rolle.

Unverträglich ist der Fernverkehr

MvG, Freitag, 12. Oktober 2018, 13:09 (vor 68 Tagen) @ JanZ

Allgemein vertragen sich GV+NV sehr gut, da sie ähnliche Durchschnittsgeschwindigkeiten erreichen (GV: Vmax 100 non-stop, NV: Vmax 120-160 viele Stops), während der FV (160 - 200 non-stop) sich mit NV und GV nicht verträgt und ihnen die potentiellen Trassen wegfrisst.
Natürlich ist das nur eine sehr allgemeine Aussage, ein schneller, "echter" (also keine verkappte RB, die mal an einer einzelnen Station durchfährt) 160-RE wirkt sich da eher wie ein FV-Zug aus, in der Gesamtbetrachtung lässt sich die verallgemeinerte Aussage aber dennoch ableiten.
Daher ist es ja auch immer so großer Käse, wenn reine Güterzug-Neubautrassen gefordert werden, denn der Problemfaktor auf Mischverkehrsstrecken ist der Fernverkehr und nicht der Güterverkehr. Ich gewinne viel mehr Trassen, wenn ich eine Mischverkehrsstrecke vom Ferverkehr entlaste, statt vom Güterverkehr, da so GV und NV flüssig hintereinander her schwimmen können, statt dass der ICE dann hinter der nächsten S-Bahn, anstatt hinter einem Güterzug, herzuckelt.

Unverträglich ist der Fernverkehr

heinz11 @, Freitag, 12. Oktober 2018, 13:11 (vor 68 Tagen) @ MvG

Allgemein vertragen sich GV+NV sehr gut, da sie ähnliche Durchschnittsgeschwindigkeiten erreichen (GV: Vmax 100 non-stop, NV: Vmax 120-160 viele Stops), während der FV (160 - 200 non-stop) sich mit NV und GV nicht verträgt und ihnen die potentiellen Trassen wegfrisst.
Natürlich ist das nur eine sehr allgemeine Aussage, ein schneller, "echter" (also keine verkappte RB, die mal an einer einzelnen Station durchfährt) 160-RE wirkt sich da eher wie ein FV-Zug aus, in der Gesamtbetrachtung lässt sich die verallgemeinerte Aussage aber dennoch ableiten.
Daher ist es ja auch immer so großer Käse, wenn reine Güterzug-Neubautrassen gefordert werden, denn der Problemfaktor auf Mischverkehrsstrecken ist der Fernverkehr und nicht der Güterverkehr. Ich gewinne viel mehr Trassen, wenn ich eine Mischverkehrsstrecke vom Ferverkehr entlaste, statt vom Güterverkehr, da so GV und NV flüssig hintereinander her schwimmen können, statt dass der ICE dann hinter der nächsten S-Bahn, anstatt hinter einem Güterzug, herzuckelt.


Also stellen wir den Fernverkehr am besten ein.

Unverträglich ist der Fernverkehr

agw @, NRW, Freitag, 12. Oktober 2018, 15:07 (vor 68 Tagen) @ heinz11

Allgemein vertragen sich GV+NV sehr gut, da sie ähnliche Durchschnittsgeschwindigkeiten erreichen (GV: Vmax 100 non-stop, NV: Vmax 120-160 viele Stops), während der FV (160 - 200 non-stop) sich mit NV und GV nicht verträgt und ihnen die potentiellen Trassen wegfrisst.
Natürlich ist das nur eine sehr allgemeine Aussage, ein schneller, "echter" (also keine verkappte RB, die mal an einer einzelnen Station durchfährt) 160-RE wirkt sich da eher wie ein FV-Zug aus, in der Gesamtbetrachtung lässt sich die verallgemeinerte Aussage aber dennoch ableiten.
Daher ist es ja auch immer so großer Käse, wenn reine Güterzug-Neubautrassen gefordert werden, denn der Problemfaktor auf Mischverkehrsstrecken ist der Fernverkehr und nicht der Güterverkehr. Ich gewinne viel mehr Trassen, wenn ich eine Mischverkehrsstrecke vom Ferverkehr entlaste, statt vom Güterverkehr, da so GV und NV flüssig hintereinander her schwimmen können, statt dass der ICE dann hinter der nächsten S-Bahn, anstatt hinter einem Güterzug, herzuckelt.

Also stellen wir den Fernverkehr am besten ein.

Oder Bahnsteige an die Güterzuggleise und Ertüchtigung für 160 km/h.

Juchhu!!!

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 15:45 (vor 68 Tagen) @ Henrik

Huhu.

Im August 2018 musste die Bahn ungefähr jeden dritten Fernverkehrszug als verspätet registrieren, die Pünktlichkeitsquote war auf 69,8 Prozent gesunken. Die Bilanz für September sieht etwas besser aus: Der Anteil pünktlicher Züge im Fernverkehr ist auf 72,7 Prozent gestiegen, sagte ein Bahnsprecher am Mittwoch.


Juchhu!!!!!!!!!!!! Von 69,8 auf 72,7 - das habe ich vor 40 Jahren mit meinem Gewicht auch in 4 Wochen geschafft ...

Wenn das bei Bahnens so weiter geht wie bei mir damals, dann sind die 100 % in Kürze Realität.


Erwartungsfrohe Grüße von jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Juchhu!!!

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:40 (vor 68 Tagen) @ Blaschke

Dann muddu der Bahn nur noch verraten, wie Du das im Detail geschafft hast.

:)

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

Alles hängt mit allem zusammen.

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:48 (vor 68 Tagen) @ Alibizugpaar

Huhu.

Dann muddu der Bahn nur noch verraten, wie Du das im Detail geschafft hast. :)


Bei mir funktioniert die Abteilung KÜCHE einwandfrei. Und darüber hinaus beherrsche ich die Organisation des Essensnachschubs.

Wobei wir damit jetzt quasi 2 Beitragsbäume wieder zusammenführen. Wie nennt J-C das jetzt?

Schöne Grüße von jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Moonglum!!!!!!!!!! Dein Einsatz ist gefordert!

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 15:52 (vor 68 Tagen) @ Henrik

Hallöchen.

Weiterhin ist die Qualität schlechter als im vergangenen Jahr. (...) Wurden im Vorjahr täglich im Schnitt knapp 61 ICE mit Ausfällen in der Bordgastronomie gemeldet, waren es von Januar bis Anfang Oktober 2018 rund 74.

Auch wenn das Forum wieder tobt - ich rufe

MOOOOOOOOOOOONGLUM


74 ICE mit schrottigen Bistros am TAG - kommt man da bei der Verfügbarkeit nicht schon in den Rahmen genehmigungspflichtigen Glücksspiels????


Schöne Grüße von jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Neues Antwortmanagment?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:21 (vor 68 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:24

Gehe ich richtig in der Annahme, dass wir hier live die Aufteilung von Beiträgen in mehreren Schwesterbeiträgen vorgeführt bekamen? Ich nenne das mal "Data Blaschke". Hat sicher eine coole Abkürzung. ;-)

--
[image]

Neu? Immerhin "manage" ich ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:41 (vor 68 Tagen) @ J-C

Tachchen.

Gehe ich richtig in der Annahme, dass wir hier live die Aufteilung von Beiträgen in mehreren Schwesterbeiträgen vorgeführt bekamen?


Die Annahme ist völlig korrekt.

Da es sich im 3 völlig unterschiedliche Themenkomplexe handelt, ist eine Aufteilung in 3 Beiträge auch angebracht, um Eintopf zu vermeiden.

Ich nenne das mal "Data Blaschke".

Ja, da kann das angehende IT-Genie noch was lernen. Und solltest du den Namen oben als Patent anmelden, vergess meine finanziellen Anteile nicht.


Schöne Grüße von jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Leider sind die Zahlen verfälscht

Hustensaft @, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:56 (vor 68 Tagen) @ Henrik

Wie war das noch?

Wenn ein Zug ausfällt, ist er pünktlich? Gibt es denn auch Zahlen, wie viele Züge ausgefallen sind? Das könnte durchaus ein verändertes Bild geben …

Von der "Pünktlichkeit"sdefintion (6 Minuten) ganz zu schweigen, vor allem, wenn mein Anschluss mit der Standardumsteigezeit von 5 Minuten bereits weg ist ...

zum Glück sind die Zahlen verfälscht?

Henrik @, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 17:11 (vor 68 Tagen) @ Hustensaft
bearbeitet von Henrik, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 17:14

Wie war das noch?

Lügenpresse?

Wenn ein Zug ausfällt, ist er pünktlich? Gibt es denn auch Zahlen, wie viele Züge ausgefallen sind? Das könnte durchaus ein verändertes Bild geben …

ohh jaa, das ist ja nun auch die allererste Statistik, bei der die ausgefallenen Züge nicht bei sind, drum ist diese hier ganz böse verfälscht, gibt also ein total verfärbtes Bild ab.

Gut dass aus dem Ausgangsposting diese Zahlen nicht hervorgehen, oder Du lässt Dir die Beiträge einfach mal vorlesen, falls es mit dem Lesen nich so klappt.
1% der Züge sind das in etwa - verfälscht also toootal.

Von der "Pünktlichkeit"sdefintion (6 Minuten) ganz zu schweigen, vor allem, wenn mein Anschluss mit der Standardumsteigezeit von 5 Minuten bereits weg ist ...

und dann geht natürlich gleich Deine Welt unter, Gott bist Du zu bedauern.
ob nun 4 Minuten, 5 Minunten oder 6 Minuten oder 7 minuten dürfte den allermeisten so völlig egal sein. Für die meisten ist es eh das Ziel, die anderen erreichen eh die selbe Tram/Bus/Taxi/Auto..
Die Umsteigepünktlichkeit ist ja auch entsprechend deutlich höher.

Weil nicht sein kann, was nicht ins Weltbild passt ...

Hustensaft @, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19:05 (vor 68 Tagen) @ Henrik

Lügenpresse?

Quatsch - allenfalls ein wenig unkritisch, in dem man die Zahlen ohne weitere Recherche/Anmerkung übernimmt.

Gut dass aus dem Ausgangsposting diese Zahlen nicht hervorgehen, oder Du lässt Dir die Beiträge einfach mal vorlesen, falls es mit dem Lesen nich so klappt.

Vielleicht beherzigst Du einfach mal den alten Grundsatz: Lesen - denken - posten? In den Meldungen steht kein Wort über ausgefallene Züge bzw. deren Anzahl.

1% der Züge sind das in etwa - verfälscht also toootal.

Gut, nehmen wir mal an, 1 % der Buchungen auf Deinem Girokonto fielen aus - klar, würde den Kontostand nicht verfälschen. Davon abgesehen: Woher hast Du diese Zahl? Wie valide ist sie? Und - wie bewiesen - 1 % kann relativ wenig oder auch schon sehr viel sein. Wenn 1 % wenig ist - kann sich Dein Arbeitgeber ja auch bei der nächsten Gehaltserhöhung sparen …

Von der "Pünktlichkeit"sdefintion (6 Minuten) ganz zu schweigen, vor allem, wenn mein Anschluss mit der Standardumsteigezeit von 5 Minuten bereits weg ist ...


und dann geht natürlich gleich Deine Welt unter, Gott bist Du zu bedauern.

Noch etwas polemischer geht es wohl kaum. Mit dem "bedauern" könntest Du richtig liegen, nur das Ziel wäre wohl ein anderes.

ob nun 4 Minuten, 5 Minunten oder 6 Minuten oder 7 minuten dürfte den allermeisten so völlig egal sein. Für die meisten ist es eh das Ziel, die anderen erreichen eh die selbe Tram/Bus/Taxi/Auto..

Wieder eine Behauptung ohne Fakten. Ich kenne genügend Verkehrsmittel - da muss ich nicht mal in den ländlichen Raum gehen -, die nur alle 30 oder sogar alle 60 Minuten fahren. Und "warten" auf einen verspäteten (Fern)Zug findet nur noch sehr selten statt, oft nicht einmal mehr beim letzten Zug des Tages - dafür gibt es viele Gründe. Betrachte Dir doch sogar mal FV-Anschlüsse und überlege dann, wie viele bei "pünktlichem" Zug alleine aufgrund der erforderlichen Wegezeiten bei pünktlicher Abfahrt des Anschlusszuges nicht mehr erreicht werden (besonders schön ist es, wenn der Zug dann mit geschlossenen Türen noch steht).

Die Umsteigepünktlichkeit ist ja auch entsprechend deutlich höher.

Weißt Du woher? Und wie belegst Du das?

Entweder hast Du Zugang zu internen Zahlen, deren Validität von Externen nicht geprüft werden kann und deren Datenerhebung unbekannt ist, oder Du hast einfach eine blühende Phantasie. Beides ist keine gute Diskussionsgrundlage und noch lange kein Grund für eine derartige Pöbelei.

Ausgefallene Züge (eine Quelle)

IC 2213, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19:31 (vor 68 Tagen) @ Hustensaft

https://www.merkur.de/reise/noch-mehr-verspaetungen-zugausfaelle-trickst-deutsche-bahn-...

"Das Verkehrsministerium fragte die Zahlen bei der Deutschen Bahn ab. Demnach fuhren im vergangenen Jahr [2017] knapp 43.000 Züge erst gar nicht los - eine Quote von 0,3 Prozent aller Züge. Fast 97.000 Züge verließen demnach zwar ihren Startbahnhof, fielen aber unterwegs aus, eine Quote von 0,7 Prozent."

Die Quote von 1% scheint also zu stimmen. Ist vermutlich aber Regio + FV.

auch dieses wird er nicht lesen können..

Henrik @, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19:50 (vor 68 Tagen) @ IC 2213

- kein Text -

Weil nicht sein kann, was nicht ins Weltbild passt..

Henrik @, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20:17 (vor 68 Tagen) @ Hustensaft

Lügenpresse?

Quatsch - allenfalls ein wenig unkritisch, in dem man die Zahlen ohne weitere Recherche/Anmerkung übernimmt.

auf den Punkt der ausgefallenen Züge wird immer wieder in den Medien hingewiesen,
aber das darf ja nicht sein - passt ja nicht in Dein Weltbild, wie Du so schön titulierst.

Gut dass aus dem Ausgangsposting diese Zahlen nicht hervorgehen, oder Du lässt Dir die Beiträge einfach mal vorlesen, falls es mit dem Lesen nich so klappt.

Vielleicht beherzigst Du einfach mal den alten Grundsatz: Lesen - denken - posten? In den Meldungen steht kein Wort über ausgefallene Züge bzw. deren Anzahl.

vielleicht versuchst Du's nochmal mit dem Vorlesen lassen, wenn's denn noch immer mit dem selbst lesen nicht klappt.

1% der Züge sind das in etwa - verfälscht also toootal.

Gut, nehmen wir mal an, 1 % der Buchungen auf Deinem Girokonto fielen aus - klar, würde den Kontostand nicht verfälschen.

Es wird ja zum einen deklariert und zum anderen war es schon immer so - folglich wird da nichts verfälscht.
In der Analogie fallen sie nicht aus, sondern werden nur nich angezeigt, sind aber bekannt.

Davon abgesehen: Woher hast Du diese Zahl?

Versuch nicht noch einmal ins Ausgangsposting zu schauen oder in die andere Antwort - Du wirst es dort nicht lesen können, Du nicht.

Wie valide ist sie? Und - wie bewiesen

Lügenpresse! Alles erlogen & erstunken, die Quelle, also DB verfälscht!!11111

- 1 % kann relativ wenig oder auch schon sehr viel sein. Wenn 1 % wenig ist - kann sich Dein Arbeitgeber ja auch bei der nächsten Gehaltserhöhung sparen …

1% kann nicht relativ sehr viel sein.
Wer meint, nach einer nicht erfolgten Lohnerhöhung um 1% aufs Äußerste hungern zu müssen, hat einzig & allein ein Problem mit sich selbst, mit nichts anderem.

Von der "Pünktlichkeit"sdefintion (6 Minuten) ganz zu schweigen, vor allem, wenn mein Anschluss mit der Standardumsteigezeit von 5 Minuten bereits weg ist ...

und dann geht natürlich gleich Deine Welt unter, Gott bist Du zu bedauern.

Noch etwas polemischer geht es wohl kaum.

Mächtig schwer, nen Spiegel vorgehalten zu bekommen?

Mit dem "bedauern" könntest Du richtig liegen, nur das Ziel wäre wohl ein anderes.

..und bestätigst es dann doch? krass :D
wenn Du ernsthaft ein mächtiges Problem mit 60 Sekunden hast, dann liegt das wahrlich nicht an der Bahn.
Mein Mitleid liegt dann woanders, genau dort.

ob nun 4 Minuten, 5 Minunten oder 6 Minuten oder 7 minuten dürfte den allermeisten so völlig egal sein. Für die meisten ist es eh das Ziel, die anderen erreichen eh die selbe Tram/Bus/Taxi/Auto..

Wieder eine Behauptung ohne Fakten. Ich kenne genügend Verkehrsmittel - da muss ich nicht mal in den ländlichen Raum gehen -, die nur alle 30 oder sogar alle 60 Minuten fahren.

Na was Du nich alles kennst. wow! Respekt!
behauptest das aber dann doch einfach nur so ohne Fakten.

Die Umsteigepünktlichkeit ist ja auch entsprechend deutlich höher.

Weißt Du woher? Und wie belegst Du das?

Entweder hast Du Zugang zu internen Zahlen, deren Validität von Externen nicht geprüft werden kann und deren Datenerhebung unbekannt ist, oder Du hast einfach eine blühende Phantasie. Beides ist keine gute Diskussionsgrundlage und noch lange kein Grund für eine derartige Pöbelei.

solange Du ja schön sachlich bleibst, ist doch alles supi dupa.
Was bleibt ist, dass entsprechende Artikel nicht lesbar sind - zumindest von Dir nicht, desweiteren sind sie unkritisch und eh verfälscht,
ansonsten sind offensichtlich auch Geschäftsberichte der DB AG selbst streng geheim.
kann man dann wohl nichts machen.


Versuchs mal mit Meditieren!

zum Glück sind die Zahlen verfälscht?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 12. Oktober 2018, 04:40 (vor 68 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Alibizugpaar, Freitag, 12. Oktober 2018, 04:41

"ob nun 4 Minuten, 5 Minunten oder 6 Minuten oder 7 minuten"

...entscheiden genau darüber, ob ich vom ICE Köln - Hannover den ICE Hannover - Hamburg erreiche. Oder vom RE Hannover - Goslar den RE Goslar - Halle.

4 Minuten können Planankunft am Zielort bedeuten. 7 Minuten können Ankunft 1 Stunde später bedeuten.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797

zum Glück sind die Zahlen verfälscht?

Henrik @, Samstag, 13. Oktober 2018, 19:11 (vor 66 Tagen) @ Alibizugpaar

"ob nun 4 Minuten, 5 Minunten oder 6 Minuten oder 7 minuten"

...entscheiden genau darüber, ob ich vom ICE Köln - Hannover den ICE Hannover - Hamburg erreiche.

nee, definitiv nicht.
Das ist ein Anschlusszug. Der wartet wenns nur um 3 Minuten geht.
Wenn nicht, dann scheiterts nicht an den 3 min, sondern daran, dass er nicht wartet.

Oder vom RE Hannover - Goslar den RE Goslar - Halle.

12 Minuten Umsteigezeit und Anschlusszug - da scheiterts also ebenso wenig.

4 Minuten können Planankunft am Zielort bedeuten. 7 Minuten können Ankunft 1 Stunde später bedeuten.

nicht wirklich, wenn dann stimmte zuvor schon irgendwas nicht.
und überhaupt läufts unter ferner liefen.

und nun geh mal runter auf 59 Sekunden, was hier so hochstilisiert wird und hoch auf 180,
dann wird so richtig deutlich wie lächerlich dieses künstliche echauffieren ist.

Leider sind die Zahlen verfälscht

Mario-ICE, Donnerstag, 11. Oktober 2018, 18:24 (vor 68 Tagen) @ Hustensaft

Wie war das noch?

Wenn ein Zug ausfällt, ist er pünktlich? Gibt es denn auch Zahlen, wie viele Züge ausgefallen sind? Das könnte durchaus ein verändertes Bild geben …

Von der "Pünktlichkeit"sdefintion (6 Minuten) ganz zu schweigen, vor allem, wenn mein Anschluss mit der Standardumsteigezeit von 5 Minuten bereits weg ist ...

Wie oft denn noch. Es wird dir die Unterwegspünktlichkeit an den jeweiligen Bahnhöfen mit dem genannten Schwellwert präsentiert. Heißt also der prozentuale Anteil der Halte. Gab es keinen Halt war der Zug dort weder pünktlich, noch verspätet.

IM: Henrik im Oktober wieder deutlich sachlicher *scnr*

musicus @, Freitag, 12. Oktober 2018, 06:33 (vor 68 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von musicus, Freitag, 12. Oktober 2018, 06:33

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