Spiegel: Komfort Check-In in allen ICE-Zügen verfügbar (Allgemeines Forum)

Jungo @, Berlin, Montag, 11. Juni 2018, 10:42 (vor 13 Tagen)

Link zum Spiegel-Artikel.

Ich hab hier im Forum dazu nur diesen Thread gefunden.

Zitat: "Nach Angaben der Bahn verlief die Umsetzung bislang weitgehend reibungslos und wurde bei den Kunden gut angenommen."

So richtig will ich da nicht daran glauben. Habt ihr da in den letzten Wochen schon mehr Erfahrungen gesammlt?

Und gleich noch eine Frage: Geht das wirklich nur mit Reservierung oder auch z.B. mit der BC100 und der Auswahl des aktuellen Sitzplatzes?

Gruß
Jungo

Komfort für den Kunden = Komfort für den Zub?

DavidK1994 @, Hannover, Montag, 11. Juni 2018, 10:52 (vor 13 Tagen) @ Jungo

Mich würde interessieren, ob bzw. wie viel Mehraufwand das eigentlich für den Zub bedeutet.

Der müsste ja nun jedes mal auf sein "Tablet" schauen und kontrollieren, ob der Fahrgast bereits eingecheckt hat den er da vorfindet.

Oder hat er nun analog zu der Sitzplatzauswahl bei einer Buchung eine Wagenübersicht und alle eingecheckten werden ihm angezeigt, sodass er gezielt die anderen ansteuern kann?

Vielleicht hat damit ja schon jemand Erfahrungen gemacht.

Komfort für den Kunden = Komfort für den Zub?

Hansjörg, Montag, 11. Juni 2018, 11:18 (vor 13 Tagen) @ DavidK1994

Bei mir stand heute die Dame vor dem eigentlichen Kontrollvorgang ca. 20 Sekunden vor dem Abteil und hat das Tablet beklickt. Dann öffnete sie die TÜr und fragt mich ob ich ein Komfort Einchecker wäre. Das verneinte ich.
Ich saß auf einem unreservierten Platz. Mein Gegenüber schlafend auf meinem reservierten Platz.
Er war schon zwei Stationen vorher eingestiegen und wurde auch vorher kontrolliert.

Komfort für den Kunden = Komfort für den Zub?

DavidK1994 @, Hannover, Montag, 11. Juni 2018, 11:57 (vor 13 Tagen) @ Hansjörg

ich hoffe es wird nicht jeder gefragt, ob man Komfort-Einchecker ist, denn dann hätte man das ganze ja eigentlich gleich sein lassen können :D

Komfort für den Kunden = Komfort für den Zub?

Claus_NN @, Nürnberg, Montag, 11. Juni 2018, 13:17 (vor 13 Tagen) @ DavidK1994

Mich würde interessieren, ob bzw. wie viel Mehraufwand das eigentlich für den Zub bedeutet.

Der müsste ja nun jedes mal auf sein "Tablet" schauen und kontrollieren, ob der Fahrgast bereits eingecheckt hat den er da vorfindet.

Oder hat er nun analog zu der Sitzplatzauswahl bei einer Buchung eine Wagenübersicht und alle eingecheckten werden ihm angezeigt, sodass er gezielt die anderen ansteuern kann?

Vielleicht hat damit ja schon jemand Erfahrungen gemacht.

Mir hat ein Zub mal gezeigt, wie sich das KCI auf seinem Tablet darstellt: es ist ein konkreter Wagen anzuwählen und dann öffnet sich eine Liste, auf der nach Platznummern geordnet die jeweils aktuell eingecheckten Reservierungen angezeigt werden. Es scheint dabei jedoch auch zu Ungereimtheiten zu kommen. Beispielsweise saß ich auf einem Platz, den ich reserviert hatte. Da ich den Platz nach einer Umbuchung reserviert hatte, konnte ich nicht mehr den KCI nutzen. Dennoch war mein Sitzplatz durch jemand anderes für eine ähnliche Fahrstrecke eingecheckt. Das war wohl jemand, der wiederum seine Erstreservierung umgebucht hat und den Platz dann nicht mehr genutzt hat.

Ansonsten kleiner Verbesserungsvorschlag: wenn in der 1. Kl. reserviert wurde, die genutzte BC jedoch keine BC First ist, lässt die App mit Verweis auf die fehlende BC First keinen KCI zu. Auch dann, wenn ein Bonus-Upgrade als Handy-Ticket gebucht wurde, womit ja die BC 2. Klasse eingesetzt werden kann. Ist aber zugegebenermaßen Jammern auf hohem Niveau. ;-)

App Self Service =/= Komfort für den Kunden

john.lennon @, Montag, 11. Juni 2018, 22:35 (vor 13 Tagen) @ DavidK1994
bearbeitet von john.lennon, Montag, 11. Juni 2018, 22:36

Die Generation App lässt sich von Unternehmen nach Strich und Faden ver**schen. Komfort bedeutet, dass der Kunde alles selbst machen muss und das Unternehmen dafür Personal spart.

Das Generation App Kid denkt halt nur, "ja cool, there's an app for that, setze mentales Häckchen". Dabei soll man jetzt einfach die Fahrkartenkontrolle selbst vornehmen.

Komisch wird das Ganz dann noch, wenn man trotzdem vom Zugbegleiter gestört wird: "Eh, haben Sie sich schon per Komfort Check-in angemeldet?"

tl;dr Generation App Kid: "Eh alles digital, ist ja voll geil, Alder" -> Haben die alle eine Gehirnwäsche bekommen?

App Self Service =/= Komfort für den Kunden

Aphex Twin, Montag, 11. Juni 2018, 23:19 (vor 13 Tagen) @ john.lennon

Die Generation App lässt sich von Unternehmen nach Strich und Faden ver**schen. Komfort bedeutet, dass der Kunde alles selbst machen muss und das Unternehmen dafür Personal spart.

Das Generation App Kid denkt halt nur, "ja cool, there's an app for that, setze mentales Häckchen". Dabei soll man jetzt einfach die Fahrkartenkontrolle selbst vornehmen.

Komisch wird das Ganz dann noch, wenn man trotzdem vom Zugbegleiter gestört wird: "Eh, haben Sie sich schon per Komfort Check-in angemeldet?"

tl;dr Generation App Kid: "Eh alles digital, ist ja voll geil, Alder" -> Haben die alle eine Gehirnwäsche bekommen?

Und was ist am 'selber kontrollieren' mehr Arbeit als sein Handy aus der Tasche holen, das Bahnapp öffnen,das Ticket aufrufen und das Telefon dem Zugbegleiter hinhalten (und wahrscheinlich noch die Bahncard hervorzukramen und vorzuzeigen)? Komfort-CheckIn setzt ja sowieso ein 'digitales' Ticket voraus.

tl:dr: Generation Papierticket fühlt sich durch all die Neuerungen bei papierfreien Tickets langsam immer mehr marginalisiert.

App Self Service =/= Komfort für den Kunden

john.lennon @, Dienstag, 12. Juni 2018, 18:20 (vor 12 Tagen) @ Aphex Twin


Und was ist am 'selber kontrollieren' mehr Arbeit als sein Handy aus der Tasche holen, das Bahnapp öffnen,das Ticket aufrufen und das Telefon dem Zugbegleiter hinhalten (und wahrscheinlich noch die Bahncard hervorzukramen und vorzuzeigen)? Komfort-CheckIn setzt ja sowieso ein 'digitales' Ticket voraus.

Seit Einführung des Komfort-Check-ins (den ich natürlich nicht mache, weil ich generell keine Sitzplätze reserviere) bin ich meist gar nicht kontrolliert worden. Anstatt eines Kontrolleurs liefen da nur ein paar uniform gekleidete Kiddies durch den Waggon, die anbaten, Fragen zum Komfort-Check-in zu beantworten.

In denen Fällen, in den nicht kontrolliert wird, haben diejenigen, die den Komfort-Check-in machen, unbestreitbar einen Mehraufwand.

In dem von einem anderen User beschriebenen Fall (Leute, die Komfort-Check-in gemacht hatten, wurden trotzdem vom Schaffner angesprochen) hat den Komfort-Einchecker ebenfalls Mehraufwand.

Letztendlich gebe ich aber zu, dass das Ganze bislang noch vergleichsweise harmlos ist. Die verschärfte Stufe, die folgen wird, aber nicht. Dann wird man die Wahl zwischen aufpreispflichtigem Ticket ohne Komfort-Check-in oder Komfort-Check-in Ticket haben. Wer ein Komfort-Check-in Ticket hat, und den Komfort-Check-in vergisst, muss dann ein erhöhtes Fahrpreisentgelt zahlen.

Wie dem auch sei, bringen tut dem Kunden Komfort-Check-in bislang wenig. Das Wort "Komfort" ist übliches Marketing-Blah-Blub.

In der nächsten Version der App wird das Ganze dann aber noch verschärft, mit umfassenderen Aufgaben und Verantwortlichkeiten --- äh, sorry, VORTEILEN, für den gewieften App-Nutzer.

App Self Service =/= Komfort für den Kunden

Aphex Twin, Dienstag, 12. Juni 2018, 20:31 (vor 12 Tagen) @ john.lennon

Letztendlich gebe ich aber zu, dass das Ganze bislang noch vergleichsweise harmlos ist. Die verschärfte Stufe, die folgen wird, aber nicht. Dann wird man die Wahl zwischen aufpreispflichtigem Ticket ohne Komfort-Check-in oder Komfort-Check-in Ticket haben. Wer ein Komfort-Check-in Ticket hat, und den Komfort-Check-in vergisst, muss dann ein erhöhtes Fahrpreisentgelt zahlen.

Und falls dies in den nächsten, sagen wir mal, fünf Jahren nicht passiert, darf ich dich dann paranoid nennen?

App Self Service =/= Komfort für den Kunden

Ösi, Dienstag, 12. Juni 2018, 00:31 (vor 13 Tagen) @ john.lennon

Weniger Personal bedeutet nicht nur günstigere Preise, sondern auch die Chance auf eine Arbeitszeitverkürzung bei gleicher Produktivität. Insofern bin ich für solche Ideen immer zu haben.

App Self Service =/= Komfort für den Kunden

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 12. Juni 2018, 09:25 (vor 12 Tagen) @ Ösi

Weniger Personal bedeutet nicht nur günstigere Preise, sondern auch die Chance auf eine Arbeitszeitverkürzung bei gleicher Produktivität. Insofern bin ich für solche Ideen immer zu haben.

Die Verkürzung bei weniger zu leistenden Mannstunden wird aber eher in der ersten Worthälfte statt in der zweiten stattfinden.

Deine Illusion zerstörende Grüße
der Colaholiker

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Die Generation vorher wurde mit dem Supermarkt verarscht...

IC 2083, Dienstag, 12. Juni 2018, 00:34 (vor 13 Tagen) @ john.lennon

Früher gab es Läden, wo man die Sachen für wenig Geld eingepackt bekommen hat und nichts tun musste. Dann kamen die Supermärkte, wo man selbst einladen durfte.

Mein Stammsupermarkt führt inzwischen Selbstbedienungskassen und auch Scanwagen, bei denen nicht einmal die Ware wieder ausgeladen werden muss.

Der Kunde darf jetzt alles selber machen - klar, allerdings finden die meisten eben Kontakt mit anderen eher unschön, es geht schneller und besitzt trotz teils Mehrarbeit mehr Komfort. Also warum nicht?
Durch die Selbstbedienungskassen gab es jedenfalls keine Personaleinsparungen...

Die Generation vorher wurde mit dem Supermarkt verarscht...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 12. Juni 2018, 00:43 (vor 13 Tagen) @ IC 2083

Tatsächlich. Die SB-Kassen sind vor allem eine gute Sache bei starkem Andrang.

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Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

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Die Generation vorher wurde mit dem Supermarkt verarscht...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 12. Juni 2018, 09:24 (vor 12 Tagen) @ J-C

Tatsächlich. Die SB-Kassen sind vor allem eine gute Sache bei starkem Andrang.

Oder im fremdsprachigen Ausland, wenn man die dortige Sprache nicht beherrtscht. Wer schon mal in Frankreich beim Bäcker stand, der keine Kasse mit Kundendisplay hat, und keinen blassen schimmer hat, was die Croissants jetzt kosten sollen, weiß, von was ich rede. Die Bedienung ist ja meist recht gleich, und mehrsprachig sind diese Automaten meist auch.

Vorteil aufzeigende Grüße
der Colaholiker

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Die Generation vorher wurde mit dem Supermarkt verarscht...

Sören Heise @, Region Hannover, Dienstag, 12. Juni 2018, 10:32 (vor 12 Tagen) @ Colaholiker

So weit, so gut. Nur: Gibt es klassische Bäcker (also solche, die mit ihren Handwerkskünsten werben und ihren Sitz in der Industriestraße haben) mit Selbstbedienungskassen? ;-)

Hier beim Rewe um die Ecke gab es auch mal SB-Kassen. Die waren recht bald wieder weg.

Viele Grüße
Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Die Generation vorher wurde mit dem Supermarkt verarscht...

Alter Köpenicker, BSPF, Dienstag, 12. Juni 2018, 17:09 (vor 12 Tagen) @ Colaholiker

Wer schon mal in Frankreich beim Bäcker stand, der keine Kasse mit Kundendisplay hat, und keinen blassen schimmer hat, was die Croissants jetzt kosten sollen, weiß, von was ich rede. Die Bedienung ist ja meist recht gleich, und mehrsprachig sind diese Automaten meist auch.

Ja, meistens, außer in Frankreich. Diese Erfahrung mußte ich bereits mehrfach machen. Überhaupt ist man in Frankreich relativ aufgeschmissen, wenn man die Sprache nicht kann. Im Elsaß geht es gerade noch so. Wobei gerade in Zügen nur noch französisch gesprochen wird, sobald die Staatsgrenze passiert wurde; in der S 1 zwischen Basel und Mulhouse hört man nichts anderes, selbst auf schweizerischem Territorium.

Eine kleine Anekdote noch zu den sprechenden Selbstbedienungskassen:
In Ungarn stellte ich an so einer Kasse natürlich die deutsche Sprache ein, die der Automat hervorragend beherrschte. Nachdem ich bezahlte, schaltete die Kasse aber offenbar nicht automatisch auf die ungarische Sprache zurück, so daß die Kunden hinter mir nicht wenig verblüfft, dafür aber umso ratloser waren, als sie mit der nun deutschsprechenden Kasse konfrontiert waren und die Welt nicht mehr verstanden.

Die Generation vorher wurde mit dem Supermarkt verarscht...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 13. Juni 2018, 08:28 (vor 11 Tagen) @ Alter Köpenicker

Eine kleine Anekdote noch zu den sprechenden Selbstbedienungskassen:

"Sprechen" bringt mich auf die erste Generation dieser Kassen zurück, die bei Real aufgestellt waren. Nach dem Scannen eines Artikels wurde der Preis des Artikels nicht nur angezeigt sondern auch ausgesprochen. Leider war das nicht besonders effizient programmiert, sodaß innerhalb von etwa 10 Sekunden "Ein....Euro....Neun.und.neunzig...Cent" aus dem Lautsprecher quoll, innerhalb derer man exakt NICHTS machen konnte, weil der Apparillo nicht reagiert hat. Zum Glück hat man das dann auch irgendwann wieder geändert.

Bei dem langsamen Gelaber vor der Kasse eingeschlafene Grüße
der Colaholiker

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PLUS.....Pause....Pause.....Pause.....Pause.....EINS

GUM @, Mittwoch, 13. Juni 2018, 11:42 (vor 11 Tagen) @ Colaholiker

- kein Text -

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Die erste SB-Kasse hatte ich in London

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:08 (vor 11 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:11

Und das war im Tesco. War sehr angenehm, bei der ersten Benutzung brauchte es noch ein wenig Hilfe (Wofür auch Mitarbeiter bereitstanden). Tatsächlich war der Tesco, den ich besuchte, ausschließlich mit SB-Kassen bestückt. Jedenfalls, da hatten wir selbstredend nicht eine Stimme, die einen zu sehr penetriert.
Die Stimme gefällt mir jedenfalls

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Die Generation vorher wurde mit dem Supermarkt verarscht...

Altmann @, Amstetten, Dienstag, 12. Juni 2018, 12:14 (vor 12 Tagen) @ IC 2083

Durch die Selbstbedienungskassen gab es jedenfalls keine Personaleinsparungen...


Nun ja, noch nicht. Langfristig wette ich aber mal, dass es sehr wohl weniger Personal im Supermarkt geben wird (insbesondere dann, wenn man immer öfter mit Plastikgeld zahlt).

Allerdings würd ich das nicht auf die Eisenbahn übertragen. Die Zeitersparnis für den Zub ist bei KCI sehr überschaubar, und einen Zub braucht man auf alle Fälle trotzdem.

App Self Service =/= Komfort für den Kunden

Paladin @, Hansestadt Rostock, Dienstag, 12. Juni 2018, 15:26 (vor 12 Tagen) @ john.lennon

Die Generation App lässt sich von Unternehmen nach Strich und Faden ver**schen. Komfort bedeutet, dass der Kunde alles selbst machen muss und das Unternehmen dafür Personal spart.

Das Generation App Kid denkt halt nur, "ja cool, there's an app for that, setze mentales Häckchen". Dabei soll man jetzt einfach die Fahrkartenkontrolle selbst vornehmen.

Komisch wird das Ganz dann noch, wenn man trotzdem vom Zugbegleiter gestört wird: "Eh, haben Sie sich schon per Komfort Check-in angemeldet?"

tl;dr Generation App Kid: "Eh alles digital, ist ja voll geil, Alder" -> Haben die alle eine Gehirnwäsche bekommen?

Sagmal, geht's noch? Nur weil es für ein Urvieh einen Riesenaufwand bedeutet, eine App zu öffnen und sich selbst einzuchecken, sind jüngere Leute noch lange nicht einer Gehirnwäsche unterzogen worden.
Für ein Mobile-Ticket muss ich zur Kontrolle so oder so das Handy rausholen - sich dann selbst einzuchecken stellt nun wahrlich keine Hürde da. Und dafür dann z.B. in einem Arbeitsfluss, beim Film gucken, Essen oder vielleicht sogar dösen/schlafen nicht gestört zu werden, erscheint doch sehr sinnig.

Keine Ahnung, was dein Problem ist. Verarschen lasse ich mich jedenfalls nicht, indem ich zeitsparende Funktionen der DB App nutze.

App Self Service =/= Komfort für den Kunden

musicus @, Dienstag, 12. Juni 2018, 15:29 (vor 12 Tagen) @ Paladin

Und dafür dann z.B. in einem Arbeitsfluss, beim Film gucken, Essen oder vielleicht sogar dösen/schlafen nicht gestört zu werden, erscheint doch sehr sinnig.

Nur zwei Zwischenfragen:
- Ist die Fahrkartenkontrolle der einzig denkbare Störfaktor auf einer Bahnreise?
- Ist die Fahrkartenkontrolle durch den "Komfort"-"Check-in" ausgeschlossen?

App Self Service =/= Komfort für den Kunden

Paladin @, Hansestadt Rostock, Dienstag, 12. Juni 2018, 15:43 (vor 12 Tagen) @ musicus

Nur zwei Zwischenfragen:
- Ist die Fahrkartenkontrolle der einzig denkbare Störfaktor auf einer Bahnreise?

Der verlässlichste ist sie jedenfalls. ;-)

- Ist die Fahrkartenkontrolle durch den "Komfort"-"Check-in" ausgeschlossen?

Ist mir jedenfalls noch nicht passiert, dass beides stattfand.

App Self Service = vorerst Stress für den Kunden?

Co_Tabara-98 @, Hannover, Dienstag, 12. Juni 2018, 23:44 (vor 12 Tagen) @ musicus

Und dafür dann z.B. in einem Arbeitsfluss, beim Film gucken, Essen oder vielleicht sogar dösen/schlafen nicht gestört zu werden, erscheint doch sehr sinnig.

Nur zwei Zwischenfragen:
- Ist die Fahrkartenkontrolle der einzig denkbare Störfaktor auf einer Bahnreise?

Für eine Übergangszeit: Komfort-Eingecheckter geht in den Will-nicht-gestört-werden-Modus über, am besten Kopfhörer auf. Erste Fahrkartenkontrolle im Zuglauf oder nach Personalwechsel im gut gefüllten Zug wird angesagt: "Abteil-" oder "Tischgemeinschaft" in der Phase "Suchen und Bereitlegen". Als es dann losgeht: Nachbar tippt KCIler auf die Schulter - soll ja nicht peinlich werden für ihn -, der schaut kurz auf - ach so, kein Kaffee verschüttet - und weiter seinen Film.
"Es war Personalwechsel!!!"
Zub: "Lassen Sie mal gut sein."
"Oh, ein VIP!?"
Vom anderen Vierertisch jenseits des Ganges: "Er hat sicher den Komfort-Check-in genutzt."
Es ergibt sich eine lebhafte Diskussion, in der keiner mit korrekten Fakten dienen kann. Der KCIler überlegt, ob er eine kurze Erläuterung geben soll oder ob diese das Ruhebedürfnis für den weiteren Verlauf der Fahrt vollends zunichte machen wird...

App Self Service =/= Komfort für den Kunden

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 13. Juni 2018, 08:36 (vor 11 Tagen) @ Paladin

Für ein Mobile-Ticket muss ich zur Kontrolle so oder so das Handy rausholen - sich dann selbst einzuchecken stellt nun wahrlich keine Hürde da. Und dafür dann z.B. in einem Arbeitsfluss, beim Film gucken, Essen oder vielleicht sogar dösen/schlafen nicht gestört zu werden, erscheint doch sehr sinnig.

Wenn ich im Zug schlafe, werde ich für Fahrkartenkontrollen normalerweise gar nicht geweckt. Und nein, ich bin niemand, der ne schwarze Mamba um den Hals hängen hat. Meine Fahrkarte ist nicht von außen sichtbar. Wenn ich einen Film gucke, oder arbeite (was im Zug für mich grundsätzlich heißt, daß ich Kopfhörer auf habe und Musik höre), laufen die meisten Zugbegleiter auch an mir vorbei, wenn nicht gerade eine Vollkontrolle stattfindet. Die Frage, ob noch jemand zugestiegen ist, höre ich unter meinen Kopfhörern nicht. (Und das meine ich genau so, wie ich es schreibe, nicht als Euphemismus für "ich will sie nicht hören, weil ich keine Fahrkarte habe". Meine Kopfhörer haben nicht nur eine gute passive Dämpfung der Außengeräusche, wie man es von geschlossenen Kopfhörern erwartet, sondern auch eine aktive. Da herrscht Ruhe drunter, das ist traumhaft.)

Und um musicus' Frage aus der Antwort auf Dein Posting zu beantworten - die Fahrkartenkontrolle ist, sofern der Zug nicht außergewöhnlich leer ist, definitiv nicht der größte Störfaktor.

Bei stattfindenden Fahrkartenkontrollen oftmals und gerne ein nettes Wort mit dem Zugpersonal austauschende Grüße
der Colaholiker

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+1

Southwest Chief, Dienstag, 12. Juni 2018, 17:46 (vor 12 Tagen) @ john.lennon

- full ACK -

Spiegel: Komfort Check-In in allen ICE-Zügen verfügbar

Hansjörg, Montag, 11. Juni 2018, 11:19 (vor 13 Tagen) @ Jungo

Und gleich noch eine Frage: Geht das wirklich nur mit Reservierung oder auch z.B. mit der BC100 und der Auswahl des aktuellen Sitzplatzes?

Am Freitag hieß es nur mit Sitzplatzreservierung. Dazu kam die Aussage "Nur mit Flexpreis".
Zweiteres kann ich nicht glauben. Ersteres schon.

Spiegel: Komfort Check-In in allen ICE-Zügen verfügbar

rainman51 @, Paderborn, Montag, 11. Juni 2018, 12:04 (vor 13 Tagen) @ Hansjörg

Am Freitag hieß es nur mit Sitzplatzreservierung. Dazu kam die Aussage "Nur mit Flexpreis".
Zweiteres kann ich nicht glauben. Ersteres schon.

Geht auch mit Sparpreis ;).

Spiegel: Komfort Check-In in allen ICE-Zügen verfügbar

fxe @, Dienstag, 12. Juni 2018, 00:20 (vor 13 Tagen) @ Hansjörg

Soweit ich verstanden habe, derzeit nur mit Reservierung und - vor allem wenn alles rund läuft - keine Umbuchung keine verpassten Anschlusszüge etc. Und - was wenn ich mich umsetzen will, die Fahrt abbreche z. B. weils nicht weiter geht und gegenüber der Zug zuerst weiter fährt etc.
Nun als Kaum-reservierer-wenn-dann-mal-in-Österreich bin ich ohnehin nicht die Zielgruppe.

Ich habe mal die Kontrolle meines Online gebuchten Tickets in Italien erlebt. Das war wohl ne einfache Mail ohne Codeschnick. Der Zugbegleiter ist einfach durch den Wagen und hat irgendeine Liste abgehakt. Es gab kaum eine Ansprache. Hier herrschte Reservierungspflicht.

BC100: Bin mit ner Freundin die drolligen Fragen des Marketings einer u. a. an sie adressierten Umfrage zum Thema durchgegangen. Die wollen echt an die Nutzungsdaten der Black-Mamba-Fahrer. Alle möglichen Ideen wurden vorgestellt wie der KCI auch für diese Personen schmackhaft werden könnte. Von Verzehrgutscheinen, Bonuspunkten im Microbereich, dss ganze Register der Payback-Kundenbindung. Ob sich die BC100-Fahrer darauf einlassen? (Funktion dann mit Selfcheckin von Sitzplatznummer, Zug und Wagennummer dann über das Bord-Wlan ;-)

Spiegel: Komfort Check-In in allen ICE-Zügen verfügbar

musicus @, Montag, 11. Juni 2018, 12:47 (vor 13 Tagen) @ Jungo

Ich hab hier im Forum dazu nur diesen Thread gefunden.

Aus der Testphase entstand bereits letztes Jahr bereits auch schon eine Diskussion.

Spiegel: Komfort Check-In in allen ICE-Zügen verfügbar

Breisgau-S-Bahn @, Freiburg/Gera, Montag, 11. Juni 2018, 17:25 (vor 13 Tagen) @ Jungo

Der Hintergedanke des KCI scheint ja zu sein, dem Fahrgast eine angenehme und störungsfreie Reise zu verschaffen, indem man auf die Fahrkartenkontrolle verzichtet. Abgesehen davon, dass ich persönlich dir Fahrkartenkontrolle für noch das un-nervigste bei einer Zugfahrt halte: Seit der KCI flächendeckend eingeführt wurde, hat sich die Ansagenflut in den von mir genutzten ICE massiv erhöht. Nach zweisprachiger Begrüßung und Verkündung der Bordrestaurantkarte wird seit neustem noch der KCI ausschweifend per Lautsprecherdurchsage erklärt. Und das ist der Punkt, wo es für mich unsinnig und kontraintuitiv wird: Ich halte das Dauergequassel über Lautsprecher für weitaus nervtötend als eine kurze Fahrkartenkontrolle, die sich mit der richtigen Fahrkarte sowieso in anderthalb Sekunden erledigen lässt ;)

--
Für eine DB Lounge in Erfurt!

Kontrollpersonal kostet, Blechelse nicht...

musicus @, Montag, 11. Juni 2018, 17:29 (vor 13 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn

- kein Text -

Wieso Blechelse?

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Montag, 11. Juni 2018, 18:32 (vor 13 Tagen) @ musicus

Werden die Durchsagen automatisch gemacht?

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Wieso Blechelse?

Tino, Montag, 11. Juni 2018, 18:56 (vor 13 Tagen) @ JanZ

Der KCi wird per (persönlicher) Ansage noch bis 30.06.2018 beworben.

+1

bendo, Montag, 11. Juni 2018, 18:08 (vor 13 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn

Zumindest in den Ruhebereichen sollten Durchsagen auf das absolut notwendigste reduziert werden!

+1

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 12. Juni 2018, 09:31 (vor 12 Tagen) @ bendo

Zumindest in den Ruhebereichen sollten Durchsagen auf das absolut notwendigste reduziert werden!

Soweit ich weiß gibt die Ansagetechnik in den Wagen nicht her, da zu unterscheiden. Das, was in Reisezugwagen (worunter auch Mittelwagen der ICE 1 und 2 gehört) verbaut ist, ist wohl recht primitiv. Wenn Signal kommt, wirds aus dem Lautsprecher gelassen, egal was es ist, egal von wo es kommt, egal wo es ist. Eine Priorisierung von Ansagen, die es überall gibt und Ansagen, die nur in bestimmten Bereichen laufen, ist meines Wissens nicht möglich. Wie es bei Triebzügen aussieht, weiß ich nicht im Detail, aber vermutlich ähnlich.

Das einzige, was es früher (vor ICE) wohl gab, war die Unterscheidung "Durchsage" (immer auf voller Lautstärke) und "Musik", wofür die Lautstärkeregler in den Abteilen waren, die man heute noch im IC findet.

Deine Forderung als gut aber derzeit daher nicht erfüllbar sehende Grüße
der Colaholiker

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Nach der Flut kommt die Ebbe

DavidK1994 @, Hannover, Montag, 11. Juni 2018, 18:09 (vor 13 Tagen) @ Breisgau-S-Bahn

Ich würde auch erstmal abwarten, ob die Erklärung des KCI per Lautsprecher nicht erstmal nur in den ersten Wochen verkündet wird, damit erstmal ein Großteil der Bahnfahrer davon im wahrsten Sinne gehört hat.

Und sobald man merkt, dass der KCI auch wirklich genutzt wird, wird diese Ansage auf kurz oder lang auch wieder verschwinden.

Auch ein Teil der Zubs wird leider verschwinden

GUM @, Dienstag, 12. Juni 2018, 13:04 (vor 12 Tagen) @ DavidK1994
bearbeitet von GUM, Dienstag, 12. Juni 2018, 13:05

Und sobald man merkt, dass der KCI auch wirklich genutzt wird, wird diese Ansage auf kurz oder lang auch wieder verschwinden.

In der Folge wird aber leider auch der eine oder andere Zub verschwinden.

Weil eben in der Effizienz-Analyse weniger Arbeitswerte gutgeschrieben werden. Dadurch, dass sich die Passagiere ja sozusagen selbst kontrollieren.

In der Folge wird sich die Zub-Anzahl auf irgendeinen Wert reduzieren, der sich wohl durch die Sicherheitsvorschriften ergeben wird.

Deshalb bin ich entschieden gegen diese Form der Selbstbedienung zumal sie auch die technische Barrierefreiheit des Bahnfahrens noch weiter reduziert.

Mal abgesehen von Problemen der jederzeitigen Identifizierbarkeit der Fahrgäste (sh. China wo Millionen Fahrgäste nicht mehr Zug fahren dürfen. Und der zwangsweisen Verknüpfung von Handy-Neukunden mit Personalausweisdaten.)

Neben Reduzierung der Arbeitswerte kann KCI deshalb auch zu einer Freiheitsreduzierung führen.

Inzwischen sind die Kundinnen und Kunden ja so auf Selbstbedienung dressiert, dass sie dafür nicht einmal mehr einen Sonder-/Zusatzrabatt fordern würden.

--
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Auch ein Teil der Zubs wird leider verschwinden

Aphex Twin, Dienstag, 12. Juni 2018, 13:19 (vor 12 Tagen) @ GUM

In der Folge wird aber leider auch der eine oder andere Zub verschwinden.

Weil eben in der Effizienz-Analyse weniger Arbeitswerte gutgeschrieben werden. Dadurch, dass sich die Passagiere ja sozusagen selbst kontrollieren.

In der Folge wird sich die Zub-Anzahl auf irgendeinen Wert reduzieren, der sich wohl durch die Sicherheitsvorschriften ergeben wird.

Deshalb bin ich entschieden gegen diese Form der Selbstbedienung zumal sie auch die technische Barrierefreiheit des Bahnfahrens noch weiter reduziert.

Die technische Barrierefreiheit wird erst dann reduziert wenn Handytickets verpflichtend werden. Davon sind wir noch weit entfernt.

Auch ein Teil der Zubs wird leider verschwinden

GUM @, Dienstag, 12. Juni 2018, 13:45 (vor 12 Tagen) @ Aphex Twin

Die technische Barrierefreiheit wird erst dann reduziert wenn Handytickets verpflichtend werden. Davon sind wir noch weit entfernt.

Allerdings ist die "Umerziehung" zur Selbstbedienung und zum ständigen Mitführen von Peilsendern nicht unbedingt primäre Aufgabe eines Staatsunternehmens mit mehrheitlichem Eigentümer Bund.

Zumal ein "minus" an Personal langfristig auch ein "Plus" an Vandalismus und gesellschaftlich nicht erwpnschtem Verhalten bedeuten kann.

Das kann gefährlich werden.

Sieht man ja an vielen Bahnhöfen an denen es keinen Bahnhofsvorsteher mehr gibt.

--
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Auch ein Teil der Zubs wird leider verschwinden

Aphex Twin, Dienstag, 12. Juni 2018, 14:50 (vor 12 Tagen) @ GUM

Die technische Barrierefreiheit wird erst dann reduziert wenn Handytickets verpflichtend werden. Davon sind wir noch weit entfernt.


Allerdings ist die "Umerziehung" zur Selbstbedienung und zum ständigen Mitführen von Peilsendern nicht unbedingt primäre Aufgabe eines Staatsunternehmens mit mehrheitlichem Eigentümer Bund.

Wenn Du schon das Anbieten einer Option als 'Umerziehung' ansiehst, stehen wir vor dem grossen Problem dass ein Teil der Kundschaft dankbar für die Existenz dieser Option (Handyticket) ist, während ein anderer Teil (Du) dies als Einstiegsdroge ansiehst, die ein verantwortungsvolles Unternehmen im Staatsbesitz nicht anbieten sollte.

Ich sehe leider keinen Ansatz wie sich dieses Problem in irgendeiner Form lösen liesse.


Zumal ein "minus" an Personal langfristig auch ein "Plus" an Vandalismus und gesellschaftlich nicht erwpnschtem Verhalten bedeuten kann.

Es gibt wenig woran ich mich mehr störe als diesen Lösungsansatz über Bande. Es entspricht dem sprichwörtlichem 'Sand ins Getriebe streuen' damit überall langsamer gefahren wird anstelle von Geschwindigkeitsbegrenzungen zu erlassen in Bereichen wo es am nötigsten ist.

Sieht man ja an vielen Bahnhöfen an denen es keinen Bahnhofsvorsteher mehr gibt.

Ja, genau weil eine Person die hinter einem Schalter sitzt und die halbe Zeit damit beschäftigt ist Kunden zu bedienen eine effektivere Massnahme ist als ein entsprechend ausgebildete und ausgerüstete Sicherheitsperson die 100% ihrer Zeit damit verbringt ein Auge auf die Sicherheitslage im Bahnhof zu werfen.

Auch ein Teil der Zubs wird leider verschwinden

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 12. Juni 2018, 13:31 (vor 12 Tagen) @ GUM

In der Folge wird aber leider auch der eine oder andere Zub verschwinden.

Beschränken wir uns mal auf den Fernverkehr, bei dem dieses Verfahren eingeführt wurde. Im NV verschwindet das Zugpersonal leider ohnehin schon.

In der Folge wird sich die Zub-Anzahl auf irgendeinen Wert reduzieren, der sich wohl durch die Sicherheitsvorschriften ergeben wird.

Abgesehen vom Gastropersonal würde ich doch gerne mal wissen, wie viel Zugpersonal auf einem durchschnittlichen ICE Dienst tut, das nicht auch durch die Sicherheitsvorschriften gefordert ist. Ich vermute mal, da kann man (ohne Änderungen der Sicherheitsvorschriften) nichts mehr kürzen. Sicher weiß ich es allerdings nicht. Von daher sehe ich da nach momentanem Stand kein Potential für eine (vom Arbeitgeber sicher gern gesehene) Personaleinsparung. Das Risiko einer solchen, sofern sie möglich wäre, sehe ich natürlich auch.

Deshalb bin ich entschieden gegen diese Form der Selbstbedienung zumal sie auch die technische Barrierefreiheit des Bahnfahrens noch weiter reduziert.

Ich sehe zumindest keinen besonderen Vorteil in diesem Verfahren.

Mal abgesehen von Problemen der jederzeitigen Identifizierbarkeit der Fahrgäste (sh. China wo Millionen Fahrgäste nicht mehr Zug fahren dürfen. Und der zwangsweisen Verknüpfung von Handy-Neukunden mit Personalausweisdaten.)

Mir fallen alleine an den "Stammgästen" auf meiner Pendlerstrecke einige 10 ein, bei denen ich froh wäre, wenn sie nicht mehr Zug fahren dürften.... *hüstel*
Und was Handy-Neukunden mit dem Personalausweis zu tun haben in diesem Zusammenhang sehe ich nicht ganz. Jede Beauftragung von Telefonie, egal ob Festnetz oder Mobilfunk, dem ich seit 1997 beigewohnt habe, war stets mit einer Identifizierung des Auftraggebers verbunden. (Wie es beim Telefonanschluß unserer ersten Wohnng war, kann ich nicht sagen, der wurde vor meiner Zeit beantragt.) Ist ja durchaus sinnvoll, um im Mißbrauchsfall (Stalking-Anrufe, Böswillige Anrufe bei Notrufnummern) wissen zu können, wessen Telefon das ist. Ebenso dürften, zumindest bei nicht-prepaid-Angeboten, die Anbieter durchaus ein berechtigtes Interesse haben, zu wissen, wer ihr Vertragspartner ist, um finanzielle Forderungen durchsetzen zu können.
Was eine Erfassung von Nutzungsdaten, die über die notwendige Erfassung zur Abrechnung hinaus geht (Datensatz beispielsweise Telefonat geführt am/um, Dauer, angewendeter Tarif), oder gar die Erfassung von Inhalten angeht, ist das ein völlig anderes Blatt Papier.

Neben Reduzierung der Arbeitswerte kann KCI deshalb auch zu einer Freiheitsreduzierung führen.

Auch hier erschließt sich mir nicht ganz, wie das die Freiheit reduziert...

Inzwischen sind die Kundinnen und Kunden ja so auf Selbstbedienung dressiert, dass sie dafür nicht einmal mehr einen Sonder-/Zusatzrabatt fordern würden.

Zugegeben, ich habe bei meinem letzten Abflug aus Frankfurt die ausnahmsweise gegebene Möglichkeit des persönlichen Eincheckens gerne genutzt. Beim großen Kranich hat man ja auch nur noch Automaten, wenn man nicht vorne sitzt.

Den "Komfort-Checkin" bei Bahnens nicht nutzen werdende Grüße
der Colaholiker

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Auch ein Teil der Zubs wird leider verschwinden

Aphex Twin, Dienstag, 12. Juni 2018, 15:10 (vor 12 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von Aphex Twin, Dienstag, 12. Juni 2018, 15:12

Und was Handy-Neukunden mit dem Personalausweis zu tun haben in diesem Zusammenhang sehe ich nicht ganz. Jede Beauftragung von Telefonie, egal ob Festnetz oder Mobilfunk, dem ich seit 1997 beigewohnt habe, war stets mit einer Identifizierung des Auftraggebers verbunden. (Wie es beim Telefonanschluß unserer ersten Wohnng war, kann ich nicht sagen, der wurde vor meiner Zeit beantragt.) Ist ja durchaus sinnvoll, um im Mißbrauchsfall (Stalking-Anrufe, Böswillige Anrufe bei Notrufnummern) wissen zu können, wessen Telefon das ist. Ebenso dürften, zumindest bei nicht-prepaid-Angeboten, die Anbieter durchaus ein berechtigtes Interesse haben, zu wissen, wer ihr Vertragspartner ist, um finanzielle Forderungen durchsetzen zu können.
Was eine Erfassung von Nutzungsdaten, die über die notwendige Erfassung zur Abrechnung hinaus geht (Datensatz beispielsweise Telefonat geführt am/um, Dauer, angewendeter Tarif), oder gar die Erfassung von Inhalten angeht, ist das ein völlig anderes Blatt Papier.

Neben Reduzierung der Arbeitswerte kann KCI deshalb auch zu einer Freiheitsreduzierung führen.


Auch hier erschließt sich mir nicht ganz, wie das die Freiheit reduziert...

Die Argumentation ist dass alles was das Handyticket attraktiver macht dessen Nutzung fördert und da ein Handyticket der Bahn mehr Informationen liefert als ein Papierticket ist dies daher ein weiterer Schritt hin zur (staatlichen) Überwachung.

Ich sehe durchaus das Problem des gläsernen Kunden und konstanter Überwachung. Ich glaube nur nicht das Kampagnen gegen Massnahmen die das Handyticket attraktiver machen der richtige Ansatz sind. Nachteile des technischen Fortschritts dadurch zu bekämpfen dass man sich grundsätzlich gegen jede Änderung des Status Quo lehnt ist Defätismus. Es ist ein Weltbild das davon ausgeht dass es nur die Wahl zwischen Stillstand und Niedergang gibt. Anstelle zu versuchen etwas zu verbessern solle man lieber aufgeben und sich darauf beschränken jede Veränderung zu bekämpfen da eine Verbesserung nicht möglich sei.

Auch ein Teil der Zubs wird leider verschwinden

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 12. Juni 2018, 15:21 (vor 12 Tagen) @ Aphex Twin

Die Argumentation ist dass alles was das Handyticket attraktiver macht dessen Nutzung fördert und

So weit stimme ich zu.

da ein Handyticket der Bahn mehr Informationen liefert als ein Papierticket ist dies daher ein weiterer Schritt hin zur (staatlichen) Überwachung.

Die Frage ist, mit was man das vergleicht. Vergleicht man es mit einem punktesammelnden per Kreditkarte gekauften Onlineticket sehe ich da keine zusätzlichen Überwachungsmöglichkeiten. Vergleicht man es mit einem durch eine Strohperson gekauften, bar (am besten in Münzen wegen der fehlenden Seriennummer) bezahlten Ticket aus dem personenbezogenen Verkauf, am besten noch mit einer teilweisen Indirektion durch vorherigen Kauf von Gutscheinen, die man dann anders gestückelt in anderen Reisezentren wieder einsetzen läßt, schon. Vermutlich ist allerdings ersteres Vergleichsszenario realistischer als letzteres.

Ich sehe durchaus das Problem des gläsernen Kunden und konstanter Überwachung.

In vielen Lebensbereichen sehe ich das auch kritisch. Bei der Bahn hingegen sehe ich durchaus Vorteile, wie auf den persönlichen Bedarf zugeschnittene Angebote (was will ich mit einem Sonderangebot für irgendwelche Züge in die Berge, oder Regionalverkehrszuckeltickets für ganz Deutschland?), oder auch eine bedarfsgerechtere Planung.

Ich glaube nur nicht das Kampagnen gegen Massnahmen die das Handyticket attraktiver machen der richtige Ansatz sind. Nachteile des technischen Fortschritts dadurch zu bekämpfen dass man sich grundsätzlich gegen jede Änderung des Status Quo lehnt ist Defätismus. Es ist ein Weltbild das davon ausgeht dass es nur die Wahl zwischen Stillstand und Niedergang gibt. Anstelle zu versuchen etwas zu verbessern solle man lieber aufgeben und sich darauf beschränken jede Veränderung zu bekämpfen da eine Verbesserung nicht möglich sei.

Und da wären wir wieder bei der Zustimmung. ;-)
Ganz davon abgesehen, daß die gewonnenen Daten beim "Kom-fort-Checkin" sich kaum gegenüber denen unterscheiden, die anfallen, wenn das Zugpersonal ein Handyticket scannt.

Das neue Feature einfach nur als Firlefanz sehende Grüße
der Colaholiker

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Auch ein Teil der Zubs wird leider verschwinden

musicus @, Dienstag, 12. Juni 2018, 15:25 (vor 12 Tagen) @ Aphex Twin
bearbeitet von musicus, Dienstag, 12. Juni 2018, 15:26

Neben Reduzierung der Arbeitswerte kann KCI deshalb auch zu einer Freiheitsreduzierung führen.

Auch hier erschließt sich mir nicht ganz, wie das die Freiheit reduziert...

Die Argumentation ist dass alles was das Handyticket attraktiver macht dessen Nutzung fördert und da ein Handyticket der Bahn mehr Informationen liefert als ein Papierticket ist dies daher ein weiterer Schritt hin zur (staatlichen) Überwachung.
Ich sehe durchaus das Problem des gläsernen Kunden und konstanter Überwachung.

Würde ich bestenfalls nur bedingt so sehen. Auf anderen Vertriebswegen hinterlasse ich als "bahn.bonus-comfort" Punktesammler unter Einsatz von BC und bargeldloser Zahlung praktisch dasselbe Ausmaß an Daten. Insofern ist Freiheitsentzug durch (optionalen!) "Komfort"-"Check-in" in der Tat nicht nachvollziehbar.

Ich werde den "Komfort"-"Check-in" dennoch nicht nutzen.

Die Faszination Bahnfahren statt Smartphone

GUM @, Mittwoch, 13. Juni 2018, 11:45 (vor 11 Tagen) @ Colaholiker

Danke für Deinen interessanten Beitrag.

Vielleicht lässt sich die Sinnfreiheit des Komfort-Check-Ins auch ein bisschen anders verdeutlichen:

Wenn der Kunde nur noch auf dem Handy herumtippt, dann lenkt er seine Aufmerksamkeit weg vom Kernprodukt Bahn oder der Beförderungsdienstleistung.

Sollen doch eigentlich die Systemvorteile inkl. Bewegungsfreiheit und Service am Platz erlebbar werden.

Und das geht eher, wenn man mit offenen Augen unterwegs ist anstatt auf den Bildschirm zu starren :-)

Service am Platz gibt es nicht mal beim Bugatty Veyron....

--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

Die Faszination Bahnfahren statt Smartphone

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:01 (vor 11 Tagen) @ GUM

Danke für Deinen interessanten Beitrag.

Danke, gleichfalls. :)

Vielleicht lässt sich die Sinnfreiheit des Komfort-Check-Ins auch ein bisschen anders verdeutlichen:

Wenn der Kunde nur noch auf dem Handy herumtippt, dann lenkt er seine Aufmerksamkeit weg vom Kernprodukt Bahn oder der Beförderungsdienstleistung.

Die Frage ist halt, warum und mit welchem Hintergedanken jemand die Bahn nutzt.
Ich gehe, weil es für mich das einfachste ist, mal von mir aus. Für mich gibt es prinzipiell drei Anwendungsfälle, wegen derer ich üblicherweise in der Bahn sitze.

1.) Die tägliche Pendelei zur Arbeit. Da ist mir das "Erlebnis" vollkommen schnurz. Morgens wird in der Bahn noch geschlafen, nachmittags mit eventuell mitfahrenden Kollegen geschwätzt. Service gibt es ohnehin keinen, man ist schon froh, wenn die Bahn nicht ausfällt und halbwegs pünktlich ist. (Optimal zwischen 10 und 15 Minuten Verspätung. Da ist der Zeitverlust nicht allzu groß, aber die 10-Minuten-Garantie des RMV greift.)

2.) Die "Wochenendpendelei" zwischen meinen zwei Heimaten. Die Strecke kenne ich mittlerweile auch in- und auswendig (jetzt am Wochenende könnte es interessant werden, den Fahrzeiten nach zu urteilen wird zwischen Fulda und Kassel großrumig umgeleitet, oder die bekannte Strecke ist zu Deutschlands längster Langsamfahrstelle geworden, keine Ahnung). Außer des höheren Komforts (ICE, meist 1. Generation, in der 1. Klasse vs. klapperige VT2E in der 2. Klasse beim täglichen Pendeln) und der deutlich höheren Zuverlässig- und Pünktlichkeit steht da das Erlebnis auch eher, wenn nicht völlig, im Hintergrund. Man (ich) möchte ankommen. Die Zeit wird genutzt mit was halt gerade sinnvoll ist - noch ein wenig Arbeit fürs ehrenamtliche Engagement erledigen, dösen, auf dem Tablet was zocken. Okay, manchmal auch nur mit Musik auf den Ohren den Blick aus dem Fenster genießen (sind ja doch ein paar ganz nette Brücken auf der SFS zwischen Fulda und Göttingen, und die meist proppevolle Autobahn die stückweise parallel in Sichtweite ist zaubert auch ein Schmunzeln auf mein Gesicht).

3.) Urlaubs- oder Dienstreisen auf unbekannte oder weniger gut bekannten Strecken - ja, da genieße ich dann noch eher den Blick aus dem Fenster und das "Erlebnis", wie Du es nennst.

Der Anteil der jeweiligen Fahrten ist mit jedem Punkt fallend, das Erlebnis steht also beim Großteil meiner Fahrten weit hintenan. Allerdings - dessen bin ich mir vollkommen bewußt - ist das meine ganz persönliche Ansicht, die fernab von maßgeblich oder gar allgemeingültig ist. Ich führe es nur auf, um meine abweichende Ansicht zu dem Thema zu untermauern. ;-)

Sollen doch eigentlich die Systemvorteile inkl. Bewegungsfreiheit und Service am Platz erlebbar werden.

Bewegungsfreiheit ist relativ. Natürlich, man kann während der Fahrt aufstehen, was im Auto nicht möglich ist. Aber einfach durch den Zug laufen finde ich eher uninteressant, und wenn ich ehrlich bin, lasse ich mein Gepäck auch nur ausgesprochen ungern am Platz zurück. Den Service am Platz nutze ich eigentlich gar nicht - wenn ich während der Bahnfahrt etwas essen will, setze ich mich in den Speisewagen. Man hat dort erstens mehr Platz zum Essen (das Klapptischchen ist doch nur begrenzt brauchbar) und geht nicht den Mitreisenden mit leckerem Essensduft auf die Speicheldrüsen.

Und das geht eher, wenn man mit offenen Augen unterwegs ist anstatt auf den Bildschirm zu starren :-)

Das ist richtig. Nur wenn man das, was die Augen erblicken würden, in- und auswendig kennt, weil man die Strecke bei jeder Witterung und jedem Lichtverhältnis von strahlender Sonne bis tiefste Dunkelheit schon gefahren ist, schaut man vielleicht auf etwas, das man zwar theoretisch überall haben könnte, aber eben noch nicht kennt.

Service am Platz gibt es nicht mal beim Bugatty Veyron....

Das stimmt. Und ich wage zu behaupten (ich habe noch nie in einem gesessen und es reizt mich auch nicht), daß auch hier wieder gilt, daß je sportlicher das Auto sein soll, desto unbequemer ist es auch. Ich wurde mal in einem Porsche 911 mitgenommen und war doch erschüttert, wie unbequem man in so einem Auto sitzt. Da wrde ich es keine 20 km drin aushalten.

Es letztlich als abhängig von den persönlichen Gewichtungsfaktoren der Vor- und Nachteile sehende Grüße*
der Colaholiker

*) einfacher formuliert: Ich verstehe und akzeptiere Deinen Standpunkt, teile ihn aber nicht uneingeschränkt. ;-)

--
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weltfremd.

musicus @, Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:29 (vor 11 Tagen) @ GUM

- kein Text -

+1

Paladin @, Hansestadt Rostock, Mittwoch, 13. Juni 2018, 13:00 (vor 11 Tagen) @ musicus

- kein Text -

Und DAS ist die eigentliche, SCHLECHTE Nachricht.

Southwest Chief, Dienstag, 12. Juni 2018, 17:53 (vor 12 Tagen) @ GUM

In der Folge wird aber leider auch der eine oder andere Zub verschwinden.

DAS ist die eigentliche, SCHLECHTE Nachricht.

Denn dan werden sich junge Männer auf die reservierten Plätze setzen und sich weigern, diese freizugeben.

Bei wem soll man sich dann noch beschweren?

Früher ging man zum Zub, bald das gar nicht mehr.

Und diese jungen Männer, die ich meine, werden das sehr schnell merken.

Diese werden übrigens so heftig ungemütlich, dass die Zub einem in der Regel einen anderen Platz zuweisen. Weil die ebenfalls keine Lust auf deren Ausrasten haben.

Wie gesagt, das werden ungemütliche Zeiten für ältere Menschen mit Reservierung.

Und Hetze die 2.

Höllentalbahn @, Freiburg, Dienstag, 12. Juni 2018, 17:55 (vor 12 Tagen) @ Southwest Chief

- kein Text -

Im Gegensatz

Southwest Chief, Dienstag, 12. Juni 2018, 17:59 (vor 12 Tagen) @ Höllentalbahn

Im Gegensatz zu dir spreche ich aus Erfahrung.

MIR haben die Zubs schön öfter geholfen. Deshalb werde ich sie vermissen.

Im Gegensatz

Paladin @, Hansestadt Rostock, Dienstag, 12. Juni 2018, 20:57 (vor 12 Tagen) @ Southwest Chief

Im Gegensatz zu dir spreche ich aus Erfahrung.

Dreiste Unterstellung. Nichts weiter.

MIR haben die Zubs schön öfter geholfen. Deshalb werde ich sie vermissen.

Die ja auch zweifellos zahlenmäßig in ganz Deutschland abgeschafft werden.

100 % Zustimmung!

GUM @, Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:35 (vor 11 Tagen) @ Southwest Chief

- kein Text -

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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

User Paladin = Höllentalbahn, oder etwa nicht?

GUM @, Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:36 (vor 11 Tagen) @ Höllentalbahn

- kein Text -

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Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!

unplausibel.

musicus @, Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:43 (vor 11 Tagen) @ GUM

- kein Text -

"etwa nicht" trifft es richtig.

Paladin @, Hansestadt Rostock, Mittwoch, 13. Juni 2018, 12:58 (vor 11 Tagen) @ GUM

- kein Text -

Und DAS ist die eigentliche, SCHLECHTE Nachricht.

Paladin @, Hansestadt Rostock, Dienstag, 12. Juni 2018, 20:59 (vor 12 Tagen) @ Southwest Chief

In der Folge wird aber leider auch der eine oder andere Zub verschwinden.


DAS ist die eigentliche, SCHLECHTE Nachricht.

Korrekt

Denn dan werden sich junge Männer auf die reservierten Plätze setzen und sich weigern, diese freizugeben.

Wow. Diese jungen Männer aber auch. Die waren doch schon immer die frechsten im Zug, oder?

Bei wem soll man sich dann noch beschweren?

Beim Zugbegleitpersonal.

Früher ging man zum Zub, bald das gar nicht mehr.

Wenn ich den Satz richtig verstehe, dann stimmt er nicht. Oder wo stand etwas von der Abschaffung des Zugbegleitpersonals?

Und diese jungen Männer, die ich meine, werden das sehr schnell merken.

Was merken? Dass Menschen sich über Handys einchecken? Wow.

Diese werden übrigens so heftig ungemütlich, dass die Zub einem in der Regel einen anderen Platz zuweisen. Weil die ebenfalls keine Lust auf deren Ausrasten haben.

Jap. Erlebt man ja tagein tagaus.

Wie gesagt, das werden ungemütliche Zeiten für ältere Menschen mit Reservierung.

Jaja, Führer(TM) war alles besser.

Auch ein Teil der Zubs wird leider verschwinden

moonglum ⌂ @, Hagen, Dienstag, 12. Juni 2018, 19:06 (vor 12 Tagen) @ GUM

Bravo, genau darum geht es doch bei dem ganzen Aufwand.

--
Schöne Grüße,
bevorzugt aus den EC 6/7/8/9, ICE 102, 103 und 515
Web: www.bio12code-institut.eu
Foto: EC9 in Wuppertal Hbf
(Gewitterumleitung 15.6.14)
[img]http://abload.de/img/img_4408g6yu6.jpg[/

... aber billiger wird es für die Bahn nicht

Co_Tabara-98 @, Hannover, Dienstag, 12. Juni 2018, 23:19 (vor 12 Tagen) @ GUM

Und sobald man merkt, dass der KCI auch wirklich genutzt wird, wird diese Ansage auf kurz oder lang auch wieder verschwinden.


In der Folge wird aber leider auch der eine oder andere Zub verschwinden.

Weil eben in der Effizienz-Analyse weniger Arbeitswerte gutgeschrieben werden. Dadurch, dass sich die Passagiere ja sozusagen selbst kontrollieren.

Selbst wenn die eingesparte Arbeitszeit nicht für vermehrtes "Kaffee am Platz" verwendet wird und womöglich Stellen wegfallen, denke ich, dass dadurch nichts gespart ist - auch wenn einige Jung-BWLer sich das so vorstellen. Es ist ja nicht so, dass die jetzt eingeführte Lösung hardware- und software-seitig keine weitere Pflege und Weiterentwicklung bräuchte und die EDV-Stunde weniger kostet als die Zub-Stunde. Die Zahl der Graufahrer wird - bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen (Kauf im Zug möglich) - auch nicht gerade kleiner werden.

In nennenswertem Maße wird der KCI sowieso erst genutzt werden, wenn die Voraussetzungen wesentlich weniger restriktiv sein werden, z.B. auch bei Umbuchungen, Reservierungskauf nachträglich etc. Ich bin gespannt.

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