? Fahrkarte bar im RZ gekauft mit Gutschein, Bezahlter Preis (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

M 03, Rhein-Neckar/Dresden, Dienstag, 15. Mai 2018, 16:07 (vor 91 Tagen)

Hallo,
bei mir geht es gerade um die Steuererklärung. Vergangenes Jahr ist ein Umzug angefallen, deshalb würde ich gerne wissen, was ich denn tatsächlich bezahlt habe. Da es bar war, kann ich nicht einfach so im Konto nachschauen, und auch die Abhebungen helfen nicht. Auf der Fahrkarte steht (Schlafwagen separat auf Extrafahrkartenpapier:
Zahlungsinformation Bruttopreis
Einfache Fahrt, 2. Kl., BC 25 62,00 €
Reservierungen 4,50 €
Gesamtbetrag 66,50 €
Daneben: Nur zur internen Nutzung: Auftrag Nr. XXX, teilw. m. Gutsch.

Unten im Preisfeld der Fahrkarte steht Preis EUR ***62,00

Bei dem Gutschein handelte es sich um einen Aktionsgutschein aus dem Automaten (also kostenlos). Ist das nun der Preis nach Anrechnung des Gutscheines oder davor?

Danke für Eure Hilfe.

? Fahrkarte bar im RZ gekauft mit Gutschein, Bezahlter Preis

Gast, Dienstag, 15. Mai 2018, 16:25 (vor 91 Tagen) @ M 03

Bei mir stand zumindest in vergleichbaren Fällen immer der Gesamt-Fahrkartenpreis drauf, Sie hätten demnach 62 + 4,50 - (Gutscheinwert) bar bezahlt.

? Fahrkarte bar im RZ gekauft mit Gutschein, Bezahlter Preis

br752 @, Dienstag, 15. Mai 2018, 16:33 (vor 91 Tagen) @ M 03

Was hat der Gutschein (7 stelliger Code aus dem Automaten) mit dem Finanzamt zu tun?

Du musst den Wert angeben den du bezahlt hast und nicht was du an /deinem/ Bargeld hingelegt hat.

Beispiel:

Du findest 10 Euro Geldschein auf dem Gehweg. Jetzt kaufst du eine Fahrkarte fuer 20 Euro, also nimmst du "nur" 10 Euro aus deinem Portemonnaie. -> Bezahlt und verbucht: 20 Euro.
Bei den 10 Euro Gutscheinen (7 stellig) handelt es sich quasi um Bargeld. Damit wird die Fahrkarte bezahlt.

Genauso sieht es aus, wenn du mit 10 Euro "Bargeld" einen Amazongutschein kaufst und dann damit wiederum einen Artikel fuer 10 Euro. Wie viel hast du bezahlt? Eben: 10 Euro, auch wenn es mit einem Gutschein war. (Da er wie Bargeld ist)

Anders sieht es bei einem eCoupon aus. Der mindert VOR der Bezahlung den Betrag der zu zahlen ist. Also bei einer 20 Euro Fahrkarte wird der Zahlungsbetrag mit einem 10 Euro eCoupon um 10 Euro gemindert. Du zahlst auch nur 10 Euro, aber eben nur diese 10 Euro kannst du angeben.

Merke:
7-stellig, wie Bargeld zum bezahlen.
8-stellig, Rabattcoupon um weniger Geld zu bezahlen.

Dementsprechend muessen/werden 7-stellige Codes bei rueckgabe auch erstattet, eCoupons nicht.


Das ist die Finanzielle Sicht. Die "bahnbefoerderungstechnische" Sicht ist wiederrum eine anderen. Der FahrkartenWERT bleibt bei beiden Verfahren der Gleiche. Siehe FGR.


BR752

? Fahrkarte bar im RZ gekauft mit Gutschein, Bezahlter Preis

keksi @, Dienstag, 15. Mai 2018, 16:57 (vor 91 Tagen) @ br752

Was hat der Gutschein (7 stelliger Code aus dem Automaten) mit dem Finanzamt zu tun?

Du musst den Wert angeben den du bezahlt hast und nicht was du an /deinem/ Bargeld hingelegt hat.

Beispiel:

Du findest 10 Euro Geldschein auf dem Gehweg. Jetzt kaufst du eine Fahrkarte fuer 20 Euro, also nimmst du "nur" 10 Euro aus deinem Portemonnaie. -> Bezahlt und verbucht: 20 Euro.
Bei den 10 Euro Gutscheinen (7 stellig) handelt es sich quasi um Bargeld. Damit wird die Fahrkarte bezahlt.

Genauso sieht es aus, wenn du mit 10 Euro "Bargeld" einen Amazongutschein kaufst und dann damit wiederum einen Artikel fuer 10 Euro. Wie viel hast du bezahlt? Eben: 10 Euro, auch wenn es mit einem Gutschein war. (Da er wie Bargeld ist)

Anders sieht es bei einem eCoupon aus. Der mindert VOR der Bezahlung den Betrag der zu zahlen ist. Also bei einer 20 Euro Fahrkarte wird der Zahlungsbetrag mit einem 10 Euro eCoupon um 10 Euro gemindert. Du zahlst auch nur 10 Euro, aber eben nur diese 10 Euro kannst du angeben.

Merke:
7-stellig, wie Bargeld zum bezahlen.
8-stellig, Rabattcoupon um weniger Geld zu bezahlen.

Dementsprechend muessen/werden 7-stellige Codes bei rueckgabe auch erstattet, eCoupons nicht.


Das ist die Finanzielle Sicht. Die "bahnbefoerderungstechnische" Sicht ist wiederrum eine anderen. Der FahrkartenWERT bleibt bei beiden Verfahren der Gleiche. Siehe FGR.


BR7

Das stimmt nicht so ganz. Habe auch Gutscheine schon gesehen die 7 Stellig waren und die Leute dafür nix bezahlt haben...Und die kannst du denn ja nicht als Bargeld ansehen...da sie nix gekostet haben...Da würde man denn ja Steuerbetrug machen...

Mfg

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Gast, Dienstag, 15. Mai 2018, 17:05 (vor 91 Tagen) @ keksi

Wenn Herr M 03 ehrlich sein und nur den wirklich gezahlten Betrag angeben will, aber keine Kopie des genutzten Gutscheins hat, kann er dann zwecks Nachweis unter Angabe der Auftragsnummer von der Bahn nachträglich eine Bescheinigung über den gezahlten Preis erhalten?

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sibiminus @, Dienstag, 15. Mai 2018, 17:56 (vor 91 Tagen) @ Gast

Es steht zu befürchten, dass die Auftragsdaten nicht mehr vorgehalten werden und die Auftragsnummer neu vergeben wurde. Am besten einfach mal mit der Fahrkarte in ein Reisezentrum gehen, Sachverhalt erklären und eventuell lässt sich was herausfinden.

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heinz11 @, Dienstag, 15. Mai 2018, 18:03 (vor 91 Tagen) @ keksi

Das stimmt nicht so ganz. Habe auch Gutscheine schon gesehen die 7 Stellig waren und die Leute dafür nix bezahlt haben...Und die kannst du denn ja nicht als Bargeld ansehen...da sie nix gekostet haben...Da würde man denn ja Steuerbetrug machen...

Mfg


Ja, diese Gutscheine gibt es. Aber es ist kein Steuerbetrug, denn das Argument des "nix kosten" greift nicht. Es ist Bargeld bzw. Bargeldersatz. Steuerbetrug wäre es dann, wenn Du einen falschen (i.d.R. höheren) Aufwand geltend machst, als Dir entstanden ist.

Wie niedlich. Wenn man 10 Euro ins Fundbuero bringt.

br752 @, Dienstag, 15. Mai 2018, 18:59 (vor 91 Tagen) @ keksi

Das stimmt nicht so ganz. Habe auch Gutscheine schon gesehen die 7 Stellig waren und die Leute dafür nix bezahlt haben...Und die kannst du denn ja nicht als Bargeld ansehen...da sie nix gekostet haben...Da würde man denn ja Steuerbetrug machen...


Ich wiederhole:

Wenn du 100 Euro Bargeld findest und eine Fahkarte kaufst und dann beim Finanzamt einreichst, dann ist das Steuerbetrug? Wie niedlich.

Oder wenn dir Kevin einen 100 Euro Amazongutschein schenkt und du dafuer Fachbuecher kaufst und die Belege dann einreichst ist das auch Steuerbetrug? Oder fragst du deinen Freund Kevin ob er deinen Geburtstagsgutschein ehrlich bezahlt hat oder selbst gewonnen hat?

Merke: Sowohl "Bargeld" als auch Amazongutscheine als auch 7-stellige Codes sind nur "Geld" in unterschiedlicher Form.


BR752

Des Rätsels Lösung

M 03, Rhein-Neckar/Dresden, Samstag, 19. Mai 2018, 07:50 (vor 88 Tagen) @ M 03

Des Rätsels Lösung: Ich habe auf meiner Festplatte mal nach in einem gewissen Erstellungszeitraum erstellten Dokumenten gesucht, und siehe da, es kam ein Verbindungsausdruck zum Vorschein, auf dem ein Fahrpreis ab 66 € angepriesen wurde. Schnell recherchiert, letztes Jahr war der Zuschlag im Sitzwagen 4 €. Also ist der aufgedruckte Fahrkartenwert der vor Abzug des Gutscheins.

Grüße aus dem polnisch-ukrainischen Grenzgebiet

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