Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten (Allgemeines Forum)

worfie, Dienstag, 15. Mai 2018, 14:45 (vor 95 Tagen)

Moin alle zusammen,

da es hier in den letzten Monaten immer mal wieder Diskussionen zum (Miss)Erfolg von Planstart gegeben hat, möchte ich euch eine kürzlich veröffentliche und von den hiesigen Massenmedien auch verbreitete Pressemitteilung meines täglichen (ab und an auch gerne mal 1-2 Minuten verspäteten) Beförderers mit euch teilen:

https://www.westjr.co.jp/press/article/2018/05/page_12358.html

Ich lasse die Mitteilung hier mal weitestgehend unkommentiert, wenn auch nicht unübersetzt:

Betrifft: Verfrühte Abfahrt eines Zuges am Bahnhof Notogawa auf der Biwako-Linie
Am 11. Mai 2018 ist ein Zug Bahnhof Notogawa auf der Biwako-Linie vor der fahrplanmässigen Abfahrtszeit abgefahren. Wir möchten uns bei allen Fahrgästen zutiefst für die Unannehmlichkeiten um Verzeihung bitten.

Details des Vorfalls

1.) Zeitpunkt
11. Mai 2018 (Freitag), gegen 7:11 Uhr

2.) Ort
Biwako-Linie (Tokaido-Linie), Bahnhof Notogawa

3.) Name des Zuges
Shin-Kaisoku (Regionalexpress), Fahrtrichtung Osaka & Kobe, 12 Wagen
Von Maibara (Abfahrt 6:57 Uhr) Nach Nishiakari (Ankunft 9:14)
Fahrgäste: Ca. 1200.

4.) Umstände
Gegen 7:12 Uhr wurde dem Bahnhofspersonal des Bahnhofes Notogawa von Fahrgästen berichtet, dass der Zug verfrüht abgefahren sei. Das Bahnhofspersonal informierte die zentrale Leitstelle in Osaka. Überprüfungen haben ergeben, dass der Zug um 25 Sekunden verfrüht um 7:11:25 statt um 7:12:00 Uhr abgefahren ist.

Anmerkung: Der Vorfall wurde von ingesamt einer Person gemeldet, die den Zug nicht mehr benutzen konnte.
Anmerkung: Der Zug ist pünktlich am nächsten Haltebahnhof Omi-Hachiman eingetroffen.
Anmerkung: Dieser Vorfall hatte keine Auswirkungen auf andere Zugfahrten.

5.) Ursache
Der Zugführer irrte sich in der Abfahrtszeit und gab fälschlicherweise das Abfahrtssignal.

6.) Gegenmaßnahmen
Durch Bekanntmachung (des Vorfalls) bei Dienstantrittsapellen sowie bei Übungen und Weiterbildungen soll verhindert werden, dass ein solcher Vorfall erneut auftritt.

-
So, und jetzt kommt die DB.
Ob es da auch extra Übungsseminare gibt? Vielleicht in Wolfsburg? ;)

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

ICE-TD, Dienstag, 15. Mai 2018, 16:15 (vor 95 Tagen) @ worfie

Was hat der Kram mit Planstart zu tun und weshalb sollte es Seminare fürs DB-Personal geben? Das geänderte Abfertigungsverfahren ist doch bei der DB vom Arbeitgeber gewollt und vorgeschrieben und hat mit einer Vorplan-Abfahrt eh nichts zu tun.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

worfie, Mittwoch, 16. Mai 2018, 01:16 (vor 95 Tagen) @ ICE-TD

Was hat der Kram mit Planstart zu tun und weshalb sollte es Seminare fürs DB-Personal geben? Das geänderte Abfertigungsverfahren ist doch bei der DB vom Arbeitgeber gewollt und vorgeschrieben und hat mit einer Vorplan-Abfahrt eh nichts zu tun.

Zum Einen, weil es um Planstart hier so viele Diskussionen gab und es dort (natürlich gewollt) zur gleichen Situation kommt. Für den Fahrgast ist es aber trotzdem das gleiche Ergebnis, zumal ein anderes Abfertigungssystem nur für bestimmte Züge in bestimmte Richtungen an bestimmten Bahnhöfen nicht wirklich intuitiv ist.

Zum Anderen wie oft kommt es vor, dass Züge trotz Abfahrtsignal zu spät losfahren? Und das ist ja noch die harmloseste Variante. Wie oft passiert in Deutschland "der Fall Wolfsburg"? ;)

Ich frag mich immer wieder, ob Österreich Planstart hat.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 15. Mai 2018, 16:22 (vor 95 Tagen) @ worfie
bearbeitet von J-C, Dienstag, 15. Mai 2018, 16:23

Letztes Mal hat sich mein Zug exakt auf Zeigersprung in Bewegung gesetzt. Öfters auch paar Sekunden vor Zeigersprung. Dabei ist meine Referenz die recht genaue Uhr am Handy und Computer und jene auf den Monitoren am Bahnsteig.

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Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

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Alphorn (CH), Dienstag, 15. Mai 2018, 16:23 (vor 95 Tagen) @ worfie

Überprüfungen haben ergeben, dass der Zug um 25 Sekunden verfrüht um 7:11:25 statt um 7:12:00 Uhr abgefahren ist.

Interessant wäre, ob mit "abgefahren" das Schliessen der Türen oder das Losrollen gemeint ist. Ich habe keine Infos dazu gefunden.

Ist übrigens nicht das erste Mal.

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worfie, Mittwoch, 16. Mai 2018, 17:12 (vor 94 Tagen) @ Alphorn (CH)

Überprüfungen haben ergeben, dass der Zug um 25 Sekunden verfrüht um 7:11:25 statt um 7:12:00 Uhr abgefahren ist.


Interessant wäre, ob mit "abgefahren" das Schliessen der Türen oder das Losrollen gemeint ist. Ich habe keine Infos dazu gefunden.

Ist übrigens nicht das erste Mal.

Wie es bei JR-West genau ist, müsste ich erst recherchieren, aber bei JR East und z.B. auch bei der Metro Tokyo ist es so, dass die Zeit auf dem Fahrplan die Abfahrtszeit (= Zug setzt sich in Bewegung) ist und die Türen dementsprechend früher geschlossen werden. Es gibt/gab diesbezüglich auch Plakataktionen um die Fahrgäste für diese Tatsache zu sensibilisieren. Bei JR West sind mir solche Plakate noch nie begegnet.

Allerdings fahren hier die Züge auch so ca. 4 bis 10 Sekunden nach Türschluss ab und der Fahrplan, den die Tf auf den Führerstanden haben ist zwar in 10-15 Sekunden Schritten angegeben, aber die Abfahrtszeit für die Fahrgäste wird auf die volle Minute gerundet, so dass es für den normalen Fahrgast oft eigentlich schwierig ist zu sehen, ob der Zug gerade 20 Sekunden Verspätung hat oder nicht.

In Deutschland zu meinen aktiven Zeiten war die Abfertigung IMO einer der größten Ärgernisse. Nach Türschluss steht der Zug teilweise noch 30 Sekunden oder länger. Bei den Zugkompositationen früher mit n-Wagen oder Bimzen mehr als genug Anlass für Töffel und andere Vollprofis am abgefertigten Zug mit TB0 noch wie wild am Türgriff herumzureißen.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Martin @, Dienstag, 15. Mai 2018, 20:59 (vor 95 Tagen) @ worfie

4.) Umstände
Gegen 7:12 Uhr wurde dem Bahnhofspersonal des Bahnhofes Notogawa von Fahrgästen berichtet, dass der Zug verfrüht abgefahren sei. Das Bahnhofspersonal informierte die zentrale Leitstelle in Osaka. Überprüfungen haben ergeben, dass der Zug um 25 Sekunden verfrüht um 7:11:25 statt um 7:12:00 Uhr abgefahren ist.

Was denn nun? 25 s zu früh, das wäre dann 7:11:35 oder 35 s zu früh? Wenn die es schon so genau nehmen...

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worfie, Mittwoch, 16. Mai 2018, 01:04 (vor 95 Tagen) @ Martin

4.) Umstände
Gegen 7:12 Uhr wurde dem Bahnhofspersonal des Bahnhofes Notogawa von Fahrgästen berichtet, dass der Zug verfrüht abgefahren sei. Das Bahnhofspersonal informierte die zentrale Leitstelle in Osaka. Überprüfungen haben ergeben, dass der Zug um 25 Sekunden verfrüht um 7:11:25 statt um 7:12:00 Uhr abgefahren ist.


Was denn nun? 25 s zu früh, das wäre dann 7:11:35 oder 35 s zu früh? Wenn die es schon so genau nehmen...

Sorry, mein (Tipp-)Fehler. Es waren 25 Sekunden und die Abfahrtszeit war um :35.

Grüße aus der JR-Bahn, die gerade gänzlich ohne Entschuldigung der Zugführerin mit mehr als 40 Sekunden Verspätung abgefahren ist.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 16. Mai 2018, 07:53 (vor 94 Tagen) @ worfie

Was, 40 Sekunden und niemand rastet aus?

Herzlich willkommen in der Normalität!

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Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

worfie, Mittwoch, 16. Mai 2018, 17:14 (vor 94 Tagen) @ J-C

Was, 40 Sekunden und niemand rastet aus?

Herzlich willkommen in der Normalität!

Ja und die Rückfahrt war noch schlimmer.
Beim Umstieg war der Anschlusszug um mehr als 80 Sekunden verspätet, so dass ich den Zug noch bekommen habe und nicht auf dem Bahnsteig warten musste und somit mit 8 Minuten Verfrühung am Ziel angekommen bin.

Mist, ich hätte mich auch beschweren sollen. ;)

Am Abend hatte die Linie auch wieder 2-3 Minuten Verspätung drauf. Am Bahnsteig wurde um Verzeihung gebeten, dem Zugpersonal war es egal. Bei Verspätungen bis 2 Minuten scheint es echt vom Gusto des Personals abzuhängen.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Mario-ICE, Mittwoch, 16. Mai 2018, 06:13 (vor 94 Tagen) @ worfie
bearbeitet von Mario-ICE, Mittwoch, 16. Mai 2018, 06:14

Bevor man irgendwelche Begrifflichkeiten durcheinander bringt sollte man sich vorher genauer informieren. Aber vielleicht findest du in den Tiefen des Internets die entsprechenden Unterschiede.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

agw @, NRW, Mittwoch, 16. Mai 2018, 08:35 (vor 94 Tagen) @ Mario-ICE

Bevor man irgendwelche Begrifflichkeiten durcheinander bringt sollte man sich vorher genauer informieren. Aber vielleicht findest du in den Tiefen des Internets die entsprechenden Unterschiede.

Der obige Text könnte von der DB Presseabteilung stammen. Ergänzt um "Tut uns leid, wir können Ihre Kritik nicht annehmen. Wir haben zwar verstanden, worum es geht und Sie haben völlig recht, aber aus semantischen Gründen ist Ihre Kritik nicht valide. Bitte ersetzen Sie das entsprechende Wort und reichen die Kritik neu ein, damit wir uns des Problems annehmen können."

+1

Frecciarossa, Mittwoch, 16. Mai 2018, 08:40 (vor 94 Tagen) @ agw

Business as usual für die DB-Fraktion.

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Mario-ICE, Donnerstag, 17. Mai 2018, 06:32 (vor 93 Tagen) @ agw
bearbeitet von Mario-ICE, Donnerstag, 17. Mai 2018, 06:33

Bevor man irgendwelche Begrifflichkeiten durcheinander bringt sollte man sich vorher genauer informieren. Aber vielleicht findest du in den Tiefen des Internets die entsprechenden Unterschiede.


Der obige Text könnte von der DB Presseabteilung stammen. Ergänzt um "Tut uns leid, wir können Ihre Kritik nicht annehmen. Wir haben zwar verstanden, worum es geht und Sie haben völlig recht, aber aus semantischen Gründen ist Ihre Kritik nicht valide. Bitte ersetzen Sie das entsprechende Wort und reichen die Kritik neu ein, damit wir uns des Problems annehmen können."

Aha, seltsam nur was nun 1 1/2 Jahr mehr oder wenig gelebte Praxis ist und in der Realität Probleme unter 0,1 % aller Abfahrten des Fernverkehrs in Deutschland bereitet wird hier wieder hochgebauscht durch die üblichen Protagonisten. Der Informationsgehalt dieses Forums ist gegenüber seiner Anfangszeit deutlich zurückgegangen. Man braucht sich ja nur die Überschriften durchzulesen.

Im Übrigen haben wir die Unterschiede vom geänderten Abfertigungsverfahren vs. PlanStart schon damals mehrfach thematisiert, wer suchen kann ist klar im Vorteil. Und nochmal das geänderte Abfertigungsverfahren wurde durch den Fernverkehr eingeführt. PlanStart ist eine Initiative von aktuell drei Geschäftsfeldern der Deutschen Bahn und beinhaltet weit mehr als ein geändertes Abfertigungsverfahren im Fernverkehr.

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agw @, NRW, Donnerstag, 17. Mai 2018, 08:19 (vor 93 Tagen) @ Mario-ICE

Bevor man irgendwelche Begrifflichkeiten durcheinander bringt sollte man sich vorher genauer informieren. Aber vielleicht findest du in den Tiefen des Internets die entsprechenden Unterschiede.


Der obige Text könnte von der DB Presseabteilung stammen. Ergänzt um "Tut uns leid, wir können Ihre Kritik nicht annehmen. Wir haben zwar verstanden, worum es geht und Sie haben völlig recht, aber aus semantischen Gründen ist Ihre Kritik nicht valide. Bitte ersetzen Sie das entsprechende Wort und reichen die Kritik neu ein, damit wir uns des Problems annehmen können."


Aha, seltsam nur was nun 1 1/2 Jahr mehr oder wenig gelebte Praxis ist und in der Realität Probleme unter 0,1 % aller Abfahrten des Fernverkehrs in Deutschland bereitet wird hier wieder hochgebauscht durch die üblichen Protagonisten.

"Protagonisten" a.k.a. betroffene Beförderungsfälle?

Hast du eine Quelle für die 0.1%? Woran liegt das? Weil die Züge eh immer zu spät abfahren? D.h. es hat eh nichts gebracht und könnte wieder zurückgenommen werden?
Reisende sind ja immer noch jeden Tag betroffen und auch bei 0.1% nicht zu knapp. Sind das "Lost Travelers" oder auch "Lost Units" damit man Abstand vom Menschen bekommt? ;-)

Wenn du dir mal die Reisenden anschaust und mit ihnen sprechen würdest, die wegen der fehlenden Sekunden ihren Anschlusszug verpassen, würdest du vielleicht auch anders denken.

Der Informationsgehalt dieses Forums ist gegenüber seiner Anfangszeit deutlich zurückgegangen. Man braucht sich ja nur die Überschriften durchzulesen.

Es gab hier eine neue Information aus dem Ausland. Die hast du gar nicht zur Kenntnis genommen, sondern wegen eines kleinen Fehlers in der Begrifflichkeit direkt losgedroschen. Dass da der Informationsgehalt sinkt, ist klar. Hier wäre "Überschriften durchlesen" vielleicht angebrachter gewesen.

In einem Fahrgast-Diskussionsforum geht es übrigens nicht nur um das Abschreiben von Pressemitteilungen, Posten von Zugausfällen oder anderen harten Fakten, sondern auch um Diskussionen. Wenn die in diesem Falle für doch abgeschlossen ist, gut, aber wenn es andere immer noch betrifft und bewegt, kannst du ihnen die Diskussion ja nicht verbieten.

Im Übrigen haben wir die Unterschiede vom geänderten Abfertigungsverfahren vs. PlanStart schon damals mehrfach thematisiert, wer suchen kann ist klar im Vorteil.

Jo. Das Ergebnis war damals eindeutig, dass es Schwachsinn ist und auch nix bringt.

Und nochmal das geänderte Abfertigungsverfahren wurde durch den Fernverkehr eingeführt. PlanStart ist eine Initiative von aktuell drei Geschäftsfeldern der Deutschen Bahn und beinhaltet weit mehr als ein geändertes Abfertigungsverfahren im Fernverkehr.

Ja. Das wissen fast alle hier. Einer aus dem fernen Ausland hat es verwechselt. Das war dir klar und trotzdem hast du so getan, als wenn nicht.

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Mario-ICE, Donnerstag, 17. Mai 2018, 08:46 (vor 93 Tagen) @ agw

Du kannst hier hoch und nieder springen, der Fernverkehr hat das für sich so entschieden. Dein Thema der Andchlüsse greift doch überhaupt nicht, wenn gewartet werden soll wird es in der Regel auch gemacht. Einige Fälle gehen systembedingt immer mal in die Hose.

Hier wurde doch mehrfach geschrieben das die Abfahrtszeit veröffentlicht ist. Man kann die Leute auch in Zukunft noch windeln.

Ich lach mich mittlerweile über solche Zeitgenossen nur noch schlapp.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

musicus @, Donnerstag, 17. Mai 2018, 09:31 (vor 93 Tagen) @ agw

Wenn du dir mal die Reisenden anschaust und mit ihnen sprechen würdest, die wegen der fehlenden Sekunden ihren Anschlusszug verpassen, würdest du vielleicht auch anders denken.

Sorry, das ist doch Quark - und zwar gleich aus zwei Gründen:
a) wenn "wegen [...] Sekunden" ein Anschluss platzt, ist es eigentlich gar keiner.
b) wäre die publizierte Abfahrtszeit die Uhrzeit, zu der man - wie so vehement gefordert - noch ein- und aussteigen kann, der Zug aber garantiert nicht abfährt, verbesserte sich dadurch nicht die Anschlussituation; das Zeitfenster zwischen den Zügen würde nämlich kein bisschen größer, lediglich das Zeitengerüst verschöbe sich als Ganzes.

Platzende Anschlüsse kranken sicher nicht an einem Abfertigungsverfahren als solchem.

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Zugschlus ⌂ @, RSIG, Freitag, 18. Mai 2018, 07:34 (vor 92 Tagen) @ musicus

a) wenn "wegen [...] Sekunden" ein Anschluss platzt, ist es eigentlich gar keiner.

Das wäre richtig, wenn die DB in der Lage wäre, ihre Fahrgäste zur veröffentlichten Ankunftszeit aus dem zubringenden Zug auszuspucken.

Beispiel mein Montagszug:

Heidelberg Kirchheim/Rohrbach 05:01 S3
Mannheim 05:22 05:28 ICE 696
Frankfurt Hbf 06:08

Das ist von Gleis 1 nach Gleis 2, ein komfortabler Umstieg in sechs Minuten einmal Treppe runter, durch den noch entspannten Bahnhofstunnel rüber und Treppe wieder hoch.

Wenn die S-Bahn heute "aus betrieblichen Gründen" und morgen "wegen Verzögerungen im Betriebsablauf" erst um 05:26 ankommt, hört man beim die Treppe hoch laufen das Türenpiepsen und darf dem Zug beim Ausfahren zugucken. Von außen.

Das passiert so etwa jedes dritte Mal. In den allermeisten Fällen davon wäre zumindest für mich, der sich mit der angemessenen Raschheit bewegt, der Anschluß realisierbar wenn man bis zum Zeigersprung auf 05:28 Uhr einsteigen könnte.

Stattdessen gibt's dann den Regionalzug und der Zeitvorteil gegenüber dem Folgetakt schrumpft trotz Aufstehen "um Uhr" auf knapp 15 Minuten. Recht schönen Dank.

Grüße
Marc

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 18. Mai 2018, 08:42 (vor 92 Tagen) @ Zugschlus

Frankfurt Hbf 06:08

Ulkig, um die Zeit turne ich auch morgens in Frankfurt Hbf rum. :o)

Das passiert so etwa jedes dritte Mal. In den allermeisten Fällen davon wäre zumindest für mich, der sich mit der angemessenen Raschheit bewegt, der Anschluß realisierbar wenn man bis zum Zeigersprung auf 05:28 Uhr einsteigen könnte.

Wir reden hier von 15-20 Sekunden. Nächstes Mal hat Deine S-Ban genau diese Zeit mehr Verspätung und du hörst das Piepen wieder auf der Treppe. Wenn Anschlüsse so knapp sind (ich habe nicht geschaut, ob Deiner überhaupt offiziell einer ist), wird es immer irgendwen geben, für den es ein paar Sekunden zu wenig waren. Das kann man beliebig fortsetzen.
Ärgerlich ist es trotzdem, aber kein grundsätzliches Problem bezüglich wie man die Zeiten im Fahrplan interpretiert. Die S-Bahn kommt schließlich nicht immer zur gleichen Sekunde zu spät an, sondern dürfte da variieren.

Heute nicht wach werdende Grüße
der Colaholiker

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Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

musicus @, Freitag, 18. Mai 2018, 08:54 (vor 92 Tagen) @ Zugschlus

Sechs Minuten Übergangszeit sind eigentlich schon illegales Glücksspiel!
Womöglich platzt dieser Anschluss bereits, wenn der Zubringer nach selbst zurechtgebogener Definition der DB "pünktlich" verkehrt. Mit dem Abfertigungsverfahren als solchem hat das übrigens auch nichts zu tun.

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J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 16. Mai 2018, 10:09 (vor 94 Tagen) @ Mario-ICE

Beides hat mehr miteinander gemeinsam, alsdass du es wahrhaben willst. Dort entschuldigt man sich, wenn man paar Sekunden zu früh los fährt, in Deutschland hingegen fährt man mit Absicht früher los.

Da hat der Threaderöffner es schon richtig verstanden.

Und man kann auch komplett unverschuldet in die Situation kommen, dass diese paar Sekunden entscheidend sind.

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Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

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Reservierungszettel @, KDU, Mittwoch, 16. Mai 2018, 12:24 (vor 94 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von Reservierungszettel, Mittwoch, 16. Mai 2018, 12:25

Bevor man irgendwelche Begrifflichkeiten durcheinander bringt sollte man sich vorher genauer informieren. Aber vielleicht findest du in den Tiefen des Internets die entsprechenden Unterschiede.

Vielleicht ist es so besser:

In Deutschland fährt man statt 09:20 um 09:19 los wer um 09:19 noch kommt hat Pech gehabt - einem unerfahrenem Fahrgast ist Panstart nämlich nicht bekannt.

Im gennanten Fall wird sich in aller Form über die verfrühte Abfahrt entschuldigt - merkst du den Unterschied?

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Paladin @, Hansestadt Rostock, Mittwoch, 16. Mai 2018, 12:34 (vor 94 Tagen) @ Reservierungszettel

Bevor man irgendwelche Begrifflichkeiten durcheinander bringt sollte man sich vorher genauer informieren. Aber vielleicht findest du in den Tiefen des Internets die entsprechenden Unterschiede.


Vielleicht ist es so besser:

In Deutschland fährt man statt 09:20 um 09:19 los wer um 09:19 noch kommt hat Pech gehabt - einem unerfahrenem Fahrgast ist Panstart nämlich nicht bekannt.

Das stimmt doch so gar nicht.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Reservierungszettel @, KDU, Mittwoch, 16. Mai 2018, 12:35 (vor 94 Tagen) @ Paladin

Bevor man irgendwelche Begrifflichkeiten durcheinander bringt sollte man sich vorher genauer informieren. Aber vielleicht findest du in den Tiefen des Internets die entsprechenden Unterschiede.


Vielleicht ist es so besser:

In Deutschland fährt man statt 09:20 um 09:19 los wer um 09:19 noch kommt hat Pech gehabt - einem unerfahrenem Fahrgast ist Panstart nämlich nicht bekannt.


Das stimmt doch so gar nicht.

Ja, ich vergaß das es nur den Startbahnhof betrifft...

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

ICE-TD, Mittwoch, 16. Mai 2018, 12:53 (vor 94 Tagen) @ Reservierungszettel

Bevor man irgendwelche Begrifflichkeiten durcheinander bringt sollte man sich vorher genauer informieren. Aber vielleicht findest du in den Tiefen des Internets die entsprechenden Unterschiede.


Vielleicht ist es so besser:

In Deutschland fährt man statt 09:20 um 09:19 los wer um 09:19 noch kommt hat Pech gehabt - einem unerfahrenem Fahrgast ist Panstart nämlich nicht bekannt.


Das stimmt doch so gar nicht.


Ja, ich vergaß das es nur den Startbahnhof betrifft...

Nein, du hast nichts verstanden. Schon seit zig Jahren (oder eher Jahrzehnten) begann das Abfertigungsverfahren 20 sek vor Zeigersprung, jetzt 30 sek. Der "Aufstand" hier dreht sich also nur um 10 sek., vorher hats ja gar keinen interessiert hier. Und wenn im Abfahrtsplan 9:20 Uhr steht fährt der Zug auch nicht um 9:19 Uhr los, sondern um 9:20 Uhr.

Mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

Ösi, Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:00 (vor 94 Tagen) @ ICE-TD

...warum man die für den Fahrgast irrelevante Zeit, zu der sich der Zug in Bewegung setzt, statt der für den Fahrgast relevanten Zeit, ab der kein Zustieg mehr möglich ist, veröffentlichen sollte.

Außer "das war schon immer so" und der in diesem Forum leider üblichen Beleidigungen.

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:42 (vor 94 Tagen) @ Ösi

...warum man die für den Fahrgast irrelevante Zeit, zu der sich der Zug in Bewegung setzt, statt der für den Fahrgast relevanten Zeit, ab der kein Zustieg mehr möglich ist, veröffentlichen sollte.

...warum die "letzte Einsteigezeit" so relevant sein soll. Vergleichen wir mal mit anderen Zeiten, mit denen man im täglichen Leben konfrontiert ist.

Fernsehprogramm sagt "Tagesschau beginnt um 20 Uhr". Wenn ich um 20 Uhr erst den Einschalter meines Fernseh-Equipments drücke, verpasse ich mindestens den Vorspann, je nach Gerätschaft aber auch mehr. Die Entertain-"Receiver" bei meinen Eltern brauchen beispielsweise > 60 Sekunden Vorlaufzeit um hochzufahren. Da hat selbst meine 26 Jahre alte Röhre daheim weniger Vorglühzeit.

Mein Flug nach $irgendwoweitweg steht mit Abflugzeit 12:40 im Plan. Niemand, der auch nur halbwegs bei Verstand ist, erwartet, wenn er um 12:40 am Gate ankommt, noch einsteigen zu können. Wer es doch erwartet, hat sich den Lacher ehrlich verdient.

Die Theatervorstellung ist mit Beginn 20:30 angekündigt. Wenn ich um 20:30 den Saal überhaupt noch betreten darf, mache ich mich zumindest unbeliebt bei denen, die schon da sind.

Warum sollte die Bahn hier eine Sonderrolle spielen?

Gegenargumente liefernde Grüße
der Colaholiker

--
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+1!

musicus @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:50 (vor 94 Tagen) @ Colaholiker

- kein Text -

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:52 (vor 94 Tagen) @ Colaholiker

...warum man die für den Fahrgast irrelevante Zeit, zu der sich der Zug in Bewegung setzt, statt der für den Fahrgast relevanten Zeit, ab der kein Zustieg mehr möglich ist, veröffentlichen sollte.


...warum die "letzte Einsteigezeit" so relevant sein soll.

Insbesondere dann, wenn diese sich nur um Sekunden von der Abfahrtszeit unterscheidet. Wenn ich wie in Frankreich 2 Minuten vorher da sein muss, erwarte ich schon, dass man mich (zumindest als Ausländer, der das nicht gewohnt ist) darüber informiert. Und bei Flügen erfahre ich auch, wann ich da sein muss, spätestens wenn ich ein wenig auf der Website der Fluggesellschaft oder des Flughafens grabe.

Aber wenn ich einen Zug wegen der ca. 20 Sekunden verpasse, die vor der Abfahrt schon die Türen geschlossen werden, liegt das Problem woanders, und entweder ich muss mein Zeitmanagement überdenken oder die Bahn ihre Anschlusssicherung.

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:58 (vor 94 Tagen) @ JanZ

Insbesondere dann, wenn diese sich nur um Sekunden von der Abfahrtszeit unterscheidet. Wenn ich wie in Frankreich 2 Minuten vorher da sein muss, erwarte ich schon, dass man mich (zumindest als Ausländer, der das nicht gewohnt ist) darüber informiert.

Sehe ich auch so, wobei mir das mit Frankreich noch nicht bekannt war. Allerdings fahre ich dort auch nicht Bahn. Ich schätze, irgendwo auf der Website der dortigen Eisenbahnen wird man etwas dazu finden. Natürlich nur auf Französisch. Kleinstgedruckt. ;-)

Und bei Flügen erfahre ich auch, wann ich da sein muss, spätestens wenn ich ein wenig auf der Website der Fluggesellschaft oder des Flughafens grabe.

Richtig, die späteste Zeit für den Check-In wird publiziert, und die Zeit, wann man am Gate zu sein hat, erfährt man sptestens dann.

Aber wenn ich einen Zug wegen der ca. 20 Sekunden verpasse, die vor der Abfahrt schon die Türen geschlossen werden, liegt das Problem woanders, und entweder ich muss mein Zeitmanagement überdenken oder die Bahn ihre Anschlusssicherung.

+1

Dir für Deinen Beitrag dankende Grüße
der Colaholiker

--
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Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:07 (vor 94 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von JanZ, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:07

Insbesondere dann, wenn diese sich nur um Sekunden von der Abfahrtszeit unterscheidet. Wenn ich wie in Frankreich 2 Minuten vorher da sein muss, erwarte ich schon, dass man mich (zumindest als Ausländer, der das nicht gewohnt ist) darüber informiert.


Sehe ich auch so, wobei mir das mit Frankreich noch nicht bekannt war. Allerdings fahre ich dort auch nicht Bahn. Ich schätze, irgendwo auf der Website der dortigen Eisenbahnen wird man etwas dazu finden. Natürlich nur auf Französisch. Kleinstgedruckt. ;-)

Das letzte Mal, als ich eine Fahrkarte ab Frankreich bei der DB gekauft habe, stand es auf Deutsch drauf. Groß genug, dass man es nicht leicht übersehen konnte. Zu Hause gucke ich mal auf meine bei der SNCF gekauften Onlinetickets, ob es da auch draufsteht.

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

EK-Wagendienst @, Münster, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:22 (vor 94 Tagen) @ JanZ

Das letzte Mal, als ich eine Fahrkarte ab Frankreich bei der DB gekauft habe, stand es auf Deutsch drauf. Groß genug, dass man es nicht leicht übersehen konnte. Zu Hause gucke ich mal auf meine bei der SNCF gekauften Onlinetickets, ob es da auch draufsteht.

Ja steht darauf,
ich sitze gerade mit so einer Fahrkarte im TGV nach Frankreich
"Erscheinen sie bitte 2 Minuten vor Abfahrt am Gleis"

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:00 (vor 94 Tagen) @ EK-Wagendienst

Das letzte Mal, als ich eine Fahrkarte ab Frankreich bei der DB gekauft habe, stand es auf Deutsch drauf. Groß genug, dass man es nicht leicht übersehen konnte. Zu Hause gucke ich mal auf meine bei der SNCF gekauften Onlinetickets, ob es da auch draufsteht.


Ja steht darauf,
ich sitze gerade mit so einer Fahrkarte im TGV nach Frankreich
"Erscheinen sie bitte 2 Minuten vor Abfahrt am Gleis"

Jep, stimmt, steht auch auf innerfranzösischen SNCF-Onlinetickets. Wenn man auf Deutsch gebucht hat, steht es da auch auf Deutsch.

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

OT: Ach du heiliger Bimbam ....

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:11 (vor 94 Tagen) @ JanZ

Tach.

Jep, stimmt, steht auch auf innerfranzösischen SNCF-Onlinetickets. Wenn man auf Deutsch gebucht hat, steht es da auch auf Deutsch.

Wie peinlich ist das denn? Meine Güte, was ist Frankreich doch heruntergekommen... Aber vor einiger Zeit kam ich auch mal anstandslos mit Englisch durch ...

Was waren sie mal stolz auf ihre wunderschöne Sprache und duldeten keine fremden Ideome ...

Schöne Grüße von jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

OT: Ach du heiliger Bimbam ....

MvG, Donnerstag, 17. Mai 2018, 09:30 (vor 93 Tagen) @ Blaschke

Tach.

Jep, stimmt, steht auch auf innerfranzösischen SNCF-Onlinetickets. Wenn man auf Deutsch gebucht hat, steht es da auch auf Deutsch.


Wie peinlich ist das denn? Meine Güte, was ist Frankreich doch heruntergekommen... Aber vor einiger Zeit kam ich auch mal anstandslos mit Englisch durch ...

Was waren sie mal stolz auf ihre wunderschöne Sprache und duldeten keine fremden Ideome ...

Es ist ja noch viel schlimmer! Nachdem sie einen jahrzehntelang haben auflaufen lassen und man sich notgedrungen ein paar Brocken Französisch draufgeschafft hat, um beim nächsten Mal wenigstens unfallfrei eine Bestellung aufgeben zu können, wird man heute - zumindest von der nachgewachsenen Generation - für die Brocken noch kurz mitleidig belächelt, bevor dann das fließende Englisch ausgepackt wird. Da steht man dann da, eben noch stolz wie Oskar auf einen ganzen fehlerfreien Satz auf Französisch und fühlt sich wie ein DDR-Bürger, der 1990 einen Brief bekommt, dass sein Trabbi endlich fertig ist.

OT: Ach du heiliger Bimbam ....

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Freitag, 18. Mai 2018, 08:55 (vor 92 Tagen) @ MvG
bearbeitet von JanZ, Freitag, 18. Mai 2018, 08:55

Tach.

Jep, stimmt, steht auch auf innerfranzösischen SNCF-Onlinetickets. Wenn man auf Deutsch gebucht hat, steht es da auch auf Deutsch.


Wie peinlich ist das denn? Meine Güte, was ist Frankreich doch heruntergekommen... Aber vor einiger Zeit kam ich auch mal anstandslos mit Englisch durch ...

Was waren sie mal stolz auf ihre wunderschöne Sprache und duldeten keine fremden Ideome ...

Es ist ja noch viel schlimmer! Nachdem sie einen jahrzehntelang haben auflaufen lassen und man sich notgedrungen ein paar Brocken Französisch draufgeschafft hat, um beim nächsten Mal wenigstens unfallfrei eine Bestellung aufgeben zu können, wird man heute - zumindest von der nachgewachsenen Generation - für die Brocken noch kurz mitleidig belächelt, bevor dann das fließende Englisch ausgepackt wird. Da steht man dann da, eben noch stolz wie Oskar auf einen ganzen fehlerfreien Satz auf Französisch und fühlt sich wie ein DDR-Bürger, der 1990 einen Brief bekommt, dass sein Trabbi endlich fertig ist.

Der Status als meist bereistes Land der Welt lässt sich eben nicht halten, wenn man stur auf dem Beherrschen der Landessprache beharrt ;-).

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

steht immer in deusch auf der Fk, wenn in deutsch bestellt

EK-Wagendienst @, Münster, Donnerstag, 17. Mai 2018, 16:27 (vor 93 Tagen) @ JanZ

Jep, stimmt, steht auch auf innerfranzösischen SNCF-Onlinetickets. Wenn man auf Deutsch gebucht hat, steht es da auch auf Deutsch.

das war kein innerfranzösisches Ticket sondern eins ab Frankfurt a Main nach Avignon, aber eben über die deutsche Seite gebucht.

Bei innerfranzösischen Reservierung ist es aber genau so auf deutsch Aufgedruckt, hängt damit mit der eingestellten Sprache zusammen.

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

Frecciarossa, Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:56 (vor 94 Tagen) @ Colaholiker

...warum man die für den Fahrgast irrelevante Zeit, zu der sich der Zug in Bewegung setzt, statt der für den Fahrgast relevanten Zeit, ab der kein Zustieg mehr möglich ist, veröffentlichen sollte.


...warum die "letzte Einsteigezeit" so relevant sein soll. Vergleichen wir mal mit anderen Zeiten, mit denen man im täglichen Leben konfrontiert ist.

Fernsehprogramm sagt "Tagesschau beginnt um 20 Uhr". Wenn ich um 20 Uhr erst den Einschalter meines Fernseh-Equipments drücke, verpasse ich mindestens den Vorspann, je nach Gerätschaft aber auch mehr. Die Entertain-"Receiver" bei meinen Eltern brauchen beispielsweise > 60 Sekunden Vorlaufzeit um hochzufahren. Da hat selbst meine 26 Jahre alte Röhre daheim weniger Vorglühzeit.

Die Einschaltdauer ist bei einem Gerät konstant -> exaktes Einschalten möglich.

Mein Flug nach $irgendwoweitweg steht mit Abflugzeit 12:40 im Plan. Niemand, der auch nur halbwegs bei Verstand ist, erwartet, wenn er um 12:40 am Gate ankommt, noch einsteigen zu können. Wer es doch erwartet, hat sich den Lacher ehrlich verdient.

Check-In-Zeit/Gepäckannahmezeit wird bekanntgegeben -> exakte Planung möglich.

Die Theatervorstellung ist mit Beginn 20:30 angekündigt. Wenn ich um 20:30 den Saal überhaupt noch betreten darf, mache ich mich zumindest unbeliebt bei denen, die schon da sind.

Eine Theatervorstellung beginnt stets nach der angegebenen Zeit, genauso eine Kinovorstellung -> zur angegebenen Zeit kommt man noch rein.

Warum sollte die Bahn hier eine Sonderrolle spielen?

Bahn: Wischi-waschi-Regelung einer nicht veröffentlichten ungefähren Abfertigungszeit -> keine exakte Planung möglich, zur angegebenen Zeit steht man vor verschlossener Tür.

Finde den Unterschied.

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

musicus @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:10 (vor 94 Tagen) @ Frecciarossa
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:14

Die Einschaltdauer ist bei einem Gerät konstant

Oha. Ein Mitforist, der noch gar nicht in "Neuland" angekommen ist und sich doch im Internet tummelt. Einschaltdauern von Geräten sind - meiner Erfahrung nach - mit fortschreitender Entwicklung immer weniger konstant.

Check-In-Zeit/Gepäckannahmezeit wird bekanntgegeben -> exakte Planung möglich.

Bahn: Abfahrtszeit wird auf dem Plan bekanntgegeben -> exakte Planung möglich.

Eine Theatervorstellung beginnt stets nach der angegebenen Zeit, genauso eine Kinovorstellung -> zur angegebenen Zeit kommt man noch rein.

Nicht überall. Scheinbar auch kein versierter Theatergänger.

Warum sollte die Bahn hier eine Sonderrolle spielen?

Die Sonderrolle der Bahn ist es, ein Minimum an Denkvermögen bei ihren Reisenden anzunehmen.

Bahn: Wischi-waschi-Regelung einer nicht veröffentlichten ungefähren Abfertigungszeit -> keine exakte Planung möglich, zur angegebenen Zeit steht man vor verschlossener Tür.

...weil nach dem Plan, der mit Abfahrt in Fettschrift übertitelt ist, der Zug zu dieser Zeit eben abfährt. Wer hätte das wissen können?

Aber vielleicht sollte die DB auf den Fahrscheinen vermerken, dass sich eine Anwesenheit 2 Minuten vor der bereits bekannten Abfahrtszeit empfiehlt, um den Zug nicht zu verpassen - in etwa so, wie in den USA, wo Fastfood-Ketten auf ihren Bechern abdrucken, das Kaffee heiß ist und Textilhersteller auf dem Label vermerken, dass man Hemden besser nicht am Körper bügelt... dann begreifen es potentiell auch Frecciarossa und Kollegen.

OT: Konstante Einschaltzeit

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:19 (vor 94 Tagen) @ musicus

Oha. Ein Mitforist, der noch gar nicht in "Neuland" angekommen ist und sich doch im Internet tummelt. Einschaltdauern von Geräten sind - meiner Erfahrung nach - mit fortschreitender Entwicklung immer weniger konstant.

Den traurigen Rekord hierbei hat letztens mein Farblaser/Scanner/Fax-Kombi hingelegt. Ich wollte nur eine einzige Seite drucken. Das nicht zu überspringende Firmwareupdate vorher dauerte geschlagene 83 Minuten. Ich bin begeistert.

Bei meiner alten Fernsehröhre die Hochfahrdauer nur von der Raumtemperatur abhängig sehende Grüße
der Colaholiker

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[image]

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

Frecciarossa, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:24 (vor 94 Tagen) @ musicus

Die Einschaltdauer ist bei einem Gerät konstant

Oha. Ein Mitforist, der noch gar nicht in "Neuland" angekommen ist und sich doch im Internet tummelt. Einschaltdauern von Geräten sind - meiner Erfahrung nach - mit fortschreitender Entwicklung immer weniger konstant.

Der Sachverhalt ist sowieso weit hergeholt und irrelevant.

Check-In-Zeit/Gepäckannahmezeit wird bekanntgegeben -> exakte Planung möglich.

Bahn: Abfahrtszeit wird auf dem Plan bekanntgegeben -> exakte Planung möglich.

Nicht solange ich nicht weiß, bis wann ich eingestiegen sein muss.

Eine Theatervorstellung beginnt stets nach der angegebenen Zeit, genauso eine Kinovorstellung -> zur angegebenen Zeit kommt man noch rein.

Nicht überall. Scheinbar auch kein versierter Theatergänger.

Du Angeber.

Warum sollte die Bahn hier eine Sonderrolle spielen?

Die Sonderrolle der Bahn ist es, ein Minimum an Denkvermögen bei ihren Reisenden anzunehmen.

Ungenauigkeit wird auch mit maximalem Denkvermögen nicht genauer.

Bahn: Wischi-waschi-Regelung einer nicht veröffentlichten ungefähren Abfertigungszeit -> keine exakte Planung möglich, zur angegebenen Zeit steht man vor verschlossener Tür.

...weil nach dem Plan, der mit Abfahrt in Fettschrift übertitelt ist, der Zug zu dieser Zeit eben abfährt. Wer hätte das wissen können?

Die einzige Zeit die angegeben ist, im Gegensatz zu früher aber keine praktische Relevanz hat. Sehr ärgerlich.

Aber vielleicht sollte die DB auf den Fahrscheinen vermerken, dass sich eine Anwesenheit 2 Minuten vor der bereits bekannten Abfahrtszeit empfiehlt, um den Zug nicht zu verpassen - in etwa so, wie in den USA, wo Fastfood-Ketten auf ihren Bechern abdrucken, das Kaffee heiß ist und Textilhersteller auf dem Label vermerken, dass man Hemden besser nicht am Körper bügelt... dann begreifen es potentiell auch Frecciarossa und Kollegen.

Es geht nicht um begreifen sondern um Systematik und Präzision. Für Euch wohl Fremdworte.

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

musicus @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:31 (vor 94 Tagen) @ Frecciarossa
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:31

Nicht solange ich nicht weiß, bis wann ich eingestiegen sein muss.

Vor der Abfahrt - empfiehlt sich.
Wer damit gröbere Probleme hat oder allein deswegen nicht "exakt" planen kann, hat's in meinen Augen nicht besser verdient. Tut mir leid.

Ungenauigkeit wird auch mit maximalem Denkvermögen nicht genauer.

Ungenauigkeiten lassen sich aus dieser Welt niemals zur Gänze tilgen. Ganz unabhängig vom Denkvermögen

Die einzige Zeit die angegeben ist, im Gegensatz zu früher aber keine praktische Relevanz hat.

Siehe mein Einwand zur "Genauigkeit". Vergiss es! Für alles wird es Ausnahmefälle oder Unschärfen geben, die sich gegen jegliche sog. "praktische Relevanz" ins Feld führen lassen.

Es geht nicht um begreifen sondern um Systematik und Präzision. Für Euch wohl Fremdworte.

Äh... Ja. Es geht ja auch um Bahnverkehr.

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

Frecciarossa, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:34 (vor 94 Tagen) @ musicus

Nicht solange ich nicht weiß, bis wann ich eingestiegen sein muss.

Vor der Abfahrt - empfiehlt sich.
Wer damit gröbere Probleme hat oder allein deswegen nicht "exakt" planen kann, hat's in meinen Augen nicht besser verdient. Tut mir leid.

Komisch, früher war das möglich.

Ungenauigkeit wird auch mit maximalem Denkvermögen nicht genauer.

Ungenauigkeiten lassen sich aus dieser Welt niemals zur Gänze tilgen. Ganz unabhängig vom Denkvermögen

Aber minimieren.

Die einzige Zeit die angegeben ist, im Gegensatz zu früher aber keine praktische Relevanz hat.

Siehe mein Einwand zur "Genauigkeit". Vergiss es! Für alles wird es Ausnahmefälle oder Unschärfen geben, die sich gegen jegliche sog. "praktische Relevanz" ins Feld führen lassen.

Es geht nicht um begreifen sondern um Systematik und Präzision. Für Euch wohl Fremdworte.

Äh... Ja. Es geht ja auch um Bahnverkehr.

Japan zeigt, was möglich ist.

früher war es eben anders

EK-Wagendienst @, Münster, Donnerstag, 17. Mai 2018, 16:43 (vor 93 Tagen) @ Frecciarossa

Wer damit gröbere Probleme hat oder allein deswegen nicht "exakt" planen kann, hat's in meinen Augen nicht besser verdient. Tut mir leid.

Komisch, früher war das möglich.

Früher hat auch jeder Fahrgast seine Tür selber zu gemacht, da gab es das mit dem schließen nicht, und damit ist der Zug auch sofort Abfahrbereit.

heute muss ja alles angekündigt werden, und es muss vorher Piepen, das gleich die Tür zu geht, dann muss geprüft werden, ob alle Türen richtig zu sind.

Früher gab es da Personal, heute eben Technik.
Beim kleinsten Fehler wird da ermittelt,

ganz früher konnte man die Türen auch während der Fahrt öffnen,
später dann durch Technik erst wenn der Zug langsamer als 5 km/h fuhr,
dann kam da eine Behörde darauf, das ja 5 bis 1 Kilometer auch noch fahren ist, und es wurde so was wie TB 0 erfunden.

Aber nein, das darf man erst ausschalten wenn der Zug steht, und dann dauert es eben bis man aussteigen kann.
dann diese neuen Spaltüberbrückungen, auch wieder was was Zeit kostet.

In der heutigen Zeit muss alles Narrensicher sein.

Japan zeigt, was möglich ist.

Wir sind aber in Europa,
und da fliegen Atomkraftwerke in die Luft, interessiert da aber auch nicht so richtig.

Wenn einer nicht weiß das man früher als die Abfahrtszeit eingestiegen sein muss, dann lernt man das eben so.

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

agw @, NRW, Mittwoch, 16. Mai 2018, 16:00 (vor 94 Tagen) @ musicus

Bahn: Wischi-waschi-Regelung einer nicht veröffentlichten ungefähren Abfertigungszeit -> keine exakte Planung möglich, zur angegebenen Zeit steht man vor verschlossener Tür.

...weil nach dem Plan, der mit Abfahrt in Fettschrift übertitelt ist, der Zug zu dieser Zeit eben abfährt.

Der Zug kann ja ruhig um :00 abfahren. Das ist unstrittig.
Solange ich bis :00 zusteigen kann.
Kann ja nicht mein Problem sein, dass die Bahn ewig braucht, bis sie wirklich losfahren kann.
Wie schon oft erwähnt, muss der Zug auch gar nicht um :00 losrollen, um pünktlich zu sein.
Es reicht also, wenn die Bahn die Zeit zwischen Türschließen und losrollen intern optimiert.
Das ist alles schon 100 mal durchgekaut worden und das Ergebnis ist immer das gleiche: der Beförderungsfall soll optimieren, damit der Anbieter dies nicht muss. Geht eben nur als Monopolist.

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

musicus @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 16:24 (vor 94 Tagen) @ agw
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 16. Mai 2018, 16:25

Kann ja nicht mein Problem sein, dass die Bahn ewig braucht, bis sie wirklich losfahren kann.

Wenn die Bahn was nicht gebacken bekommt, ist das als Kunde in der Regel sehr wohl "Dein Problem".

Kauf Dir ein Auto! Ist ein vielen Fällen entspannter, wirklich. Und Outsourcing ist eben immer auch Risiko, wenn der Vertrag Regressansprüche kategorisch ausschließt.

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

agw @, NRW, Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:16 (vor 94 Tagen) @ musicus

Kann ja nicht mein Problem sein, dass die Bahn ewig braucht, bis sie wirklich losfahren kann.

Wenn die Bahn was nicht gebacken bekommt, ist das als Kunde in der Regel sehr wohl "Dein Problem".

Im Monopol ja.


Kauf Dir ein Auto!

Andere Lösung: Netz wird abgetrennt, Rest-DB verkauft und geht wegen Schlechtleistung pleite. Win/win.

träum weiter...!

musicus @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:32 (vor 94 Tagen) @ agw

- kein Text -

träum weiter...!

agw @, NRW, Donnerstag, 17. Mai 2018, 11:52 (vor 93 Tagen) @ musicus

Stell doch einen Antrag auf Forumsschließung, wenn für dich alles keine Chance auf Besserung hat.

Bizarre Schlüsse

musicus @, Donnerstag, 17. Mai 2018, 11:58 (vor 93 Tagen) @ agw

Stell doch einen Antrag auf Forumsschließung, wenn für dich alles keine Chance auf Besserung hat.

Das eine bedingt das andere nicht, die aktive wie auch passive Teilnahme an einem Forum ist allen vollkommen freigestellt. Am Abfertigungsverfahren der Züge ist mir kein Verbesserungsbedarf ersichtlich - und ob es dieses Forum deswegen weiterhin gibt, oder aus daher womöglich geschlossen wird, ist mir schnuppe - wo ich möchte, beteilige ich mich eben am Austausch.

Bizarre Schlüsse

agw @, NRW, Donnerstag, 17. Mai 2018, 13:44 (vor 93 Tagen) @ musicus

Stell doch einen Antrag auf Forumsschließung, wenn für dich alles keine Chance auf Besserung hat.

Das eine bedingt das andere nicht, die aktive wie auch passive Teilnahme an einem Forum ist allen vollkommen freigestellt. Am Abfertigungsverfahren der Züge ist mir kein Verbesserungsbedarf ersichtlich - und ob es dieses Forum deswegen weiterhin gibt, oder aus daher womöglich geschlossen wird, ist mir schnuppe - wo ich möchte, beteilige ich mich eben am Austausch.

Siehe unten: der Verbesserungsbedarf kam von der DB. Nicht von mir.
Ich sage nur, dass die DB bei sich optimieren soll und nicht dem Kunden sagen soll, dass er schneller die Treppen raufrennen soll. Das ist eine einfache Aussage, die noch nicht mit Argumenten widerlegt wurde.

Dass du nicht an einer Diskussion interessiert bist, erkennt man ja an deinen abfälligen Beiträgen ohne weiteren Text.

Bizarre Schlüsse

musicus @, Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:25 (vor 93 Tagen) @ agw

Siehe unten: der Verbesserungsbedarf kam von der DB. Nicht von mir.

Wie die Verbesserung konkret auszusehen hat (=Zug darf zur Abfahrtszeit nicht abfahren), kommt allerdings sehr wohl (auch) von dir.

Dass du nicht an einer Diskussion interessiert bist, erkennt man ja an deinen abfälligen Beiträgen ohne weiteren Text.

Ist ja auch nicht zielführend.

Bizarre Schlüsse

Paladin @, Hansestadt Rostock, Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:42 (vor 93 Tagen) @ agw

Ich sage nur, dass die DB bei sich optimieren soll und nicht dem Kunden sagen soll, dass er schneller die Treppen raufrennen soll. Das ist eine einfache Aussage, die noch nicht mit Argumenten widerlegt wurde.

Die DB sagt dir, wann dein Zug abfährt. Da musst du die Treppen nur rennen, wenn du den Begriff Abfahrtszeit nicht verstanden hast. Ganz ohne Optimierung.

Bizarre Schlüsse

Frecciarossa, Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:48 (vor 93 Tagen) @ Paladin

Die DB sagt dir, wann dein Zug abfährt. Da musst du die Treppen nur rennen, wenn du den Begriff Abfahrtszeit nicht verstanden hast. Ganz ohne Optimierung.

Aber woher soll der unbedarfte Laie wissen, dass zwischen Türschließen und Abfahrt bis zu 40 Sekunden liegen? Das ist ja nicht unbedingt zu erwarten, beim Auto geht es jedenfalls schneller.

ROFL. So langsam wird's hier vergnügungssteuerpflichtig...

musicus @, Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:34 (vor 93 Tagen) @ Frecciarossa

- kein Text -

Ist's nicht schon?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:46 (vor 93 Tagen) @ musicus

- kein Text -

--
Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

[image]

Bizarre Schlüsse

Paladin @, Hansestadt Rostock, Freitag, 18. Mai 2018, 09:38 (vor 92 Tagen) @ Frecciarossa

Die DB sagt dir, wann dein Zug abfährt. Da musst du die Treppen nur rennen, wenn du den Begriff Abfahrtszeit nicht verstanden hast. Ganz ohne Optimierung.


Aber woher soll der unbedarfte Laie wissen, dass zwischen Türschließen und Abfahrt bis zu 40 Sekunden liegen? Das ist ja nicht unbedingt zu erwarten, beim Auto geht es jedenfalls schneller.

Würde mich interessieren, wie viele der örtlichen Flixbus-Fahrer einen noch mitfahren ließen, wenn man auf Zeigersprung da ist und er die Türen bereits hat schließen lassen ...

Wie auch immer: Dass sich ein Zug langsamer in Bewegung setzt als ein Auto, schließe ich mal wieder unter (fehlendem) logischen Menschenverstand ein.

Und da es sich um eine "Minutenangabe" handelt, bei der Abfahrtszeit, bin ich eben maximal eine Minute vorher am Gleis, um den Zug zu betreten. Schon hat sich dein 40-Sekundenproblem erledigt.

Zusammenfassung

Frecciarossa, Freitag, 18. Mai 2018, 10:32 (vor 92 Tagen) @ Paladin

Ich darf mal kurz Eure Argumente zusammenfassen:

  • „Das war schon immer so“, „hat sich eigentlich gar nichts geändert“ -> nachweislich falsch
  • „Ich bin sowieso immer 5 Minuten früher da“, „trinke noch ’nen Kaffee“ -> Wayne?
  • „Kommt doch nicht darauf an“, „sind doch nur ein paar Sekunden“ -> Die Einstellung würde allerdings viel von der DB-Misere erklären.
  • „Ist so“, „komm damit klar“, „sei nicht dumm“, „face it“ -> WTF?
  • „Abfahrt heißt Abfahrt“, „kann gar nicht anders sein“ -> wieso ging es dann früher?

Wenn Ihr wenigstens in der Art argumentieren würdet, wie zum Beispiel „Die geringere Transparenz (für den Fahrgast) und Präzision nehmen wir in Kauf, weil das Verfahren die und die betrieblichen Vorteile hat“, dann brächte das ja wirklich einen Erkenntnisgewinn und würde eine Abwägung von Vor- und Nachteilen ermöglichen, aber so ist es einfach armselig.

Zusammenfassung

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Freitag, 18. Mai 2018, 10:37 (vor 92 Tagen) @ Frecciarossa

[*]„Abfahrt heißt Abfahrt“, „kann gar nicht anders sein“ -> wieso ging es dann früher?

Über welches früher reden wir denn? Entsprechende Projekte gab es in den letzten 50 Jahren Eisenbahn immer wieder - dann riss es ein und wurde halt - unter verschiedenen Namen - wieder aufgelegt.

--
Weg mit dem 4744!

Zusammenfassung

Frecciarossa, Freitag, 18. Mai 2018, 10:39 (vor 92 Tagen) @ JeDi

Über welches früher reden wir denn? Entsprechende Projekte gab es in den letzten 50 Jahren Eisenbahn immer wieder - dann riss es ein und wurde halt - unter verschiedenen Namen - wieder aufgelegt.

Ist ja egal. Es gab längere Zeiträume, in denen es anders gehandhabt wurde.

Zusammenfassung

musicus @, Freitag, 18. Mai 2018, 10:41 (vor 92 Tagen) @ Frecciarossa

Ich darf mal kurz Eure Argumente zusammenfassen:

Danke für diese lückenhafte Auswahl. Mach' ich mir auch mal zu eigen...

Wenn Ihr wenigstens in der Art argumentieren würdet, wie zum Beispiel „Die geringere Transparenz (für den Fahrgast) und Präzision nehmen wir in Kauf, weil das Verfahren die und die betrieblichen Vorteile hat“, dann brächte das ja wirklich einen Erkenntnisgewinn und würde eine Abwägung von Vor- und Nachteilen ermöglichen, aber so ist es einfach armselig.

Und welche "Stärken" hat deine "Argumentation" zu bieten? "Wayne?" "WTF?" "wieso ging es dann früher?" Mehr als die "Armseligen" bietest du selbst nicht, nur was anderes. Treffendes Adjektiv bitte ich selbst zu wählen.

Zusammenfassung

Frecciarossa, Freitag, 18. Mai 2018, 10:44 (vor 92 Tagen) @ musicus

Und welche "Stärken" hat deine "Argumentation" zu bieten? "Wayne?" "WTF?" "wieso ging es dann früher?" Mehr als die "Armseligen" bietest du selbst nicht, nur was anderes. Treffendes Adjektiv bitte ich selbst zu wählen.

Transparenz: Der Fahrgast hat eine genaue Angabe eines für sein Verhalten relevanten Zeitpunktes.

Präzision: Die Abfertigung beginnt zu einem eindeutig festgelegtem Zeitpunkt.

Zusammenfassung

musicus @, Freitag, 18. Mai 2018, 10:48 (vor 92 Tagen) @ Frecciarossa

Transparenz: Der Fahrgast hat eine genaue Angabe eines für sein Verhalten relevanten Zeitpunktes.

Hat er jetzt auch.
(Hilfestellung: t-2min klappt immer.)

Präzision: Die Abfertigung beginnt zu einem eindeutig festgelegtem Zeitpunkt.

cui bono?

Zusammenfassung

Frecciarossa, Freitag, 18. Mai 2018, 10:50 (vor 92 Tagen) @ musicus

Transparenz: Der Fahrgast hat eine genaue Angabe eines für sein Verhalten relevanten Zeitpunktes.

Hat er jetzt auch.
(Hilfestellung: t-2min klappt immer.)

Ein Zeitpuffer ist aber ein Informationsverlust im Vergleich zu einem Zeitpunkt.

Präzision: Die Abfertigung beginnt zu einem eindeutig festgelegtem Zeitpunkt.

cui bono?

Betriebliche Abläufe profitieren von Präzision.

Zusammenfassung

musicus @, Freitag, 18. Mai 2018, 10:57 (vor 92 Tagen) @ Frecciarossa

Transparenz: Der Fahrgast hat eine genaue Angabe eines für sein Verhalten relevanten Zeitpunktes.

Hat er jetzt auch.
(Hilfestellung: t-2min klappt immer.)

Ein Zeitpuffer ist aber ein Informationsverlust im Vergleich zu einem Zeitpunkt.

Ansichtssache. In meinen Augen ist der Zeitpuffer in Hinsicht auf seinen Anwendungszweck klein, reliabel und informativ genug.

Präzision: Die Abfertigung beginnt zu einem eindeutig festgelegtem Zeitpunkt.

cui bono?

Betriebliche Abläufe profitieren von Präzision.

Etwas sehr pauschal und apodiktisch.

Nimm lieber das Auto.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 17. Mai 2018, 08:41 (vor 93 Tagen) @ agw
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 17. Mai 2018, 08:42

- kein Text -

--
Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

[image]

Nimm lieber das Auto.

agw @, NRW, Donnerstag, 17. Mai 2018, 11:52 (vor 93 Tagen) @ J-C

Siehe oben:
Stell doch einen Antrag auf Forumsschließung, wenn für dich alles keine Chance auf Besserung hat.

Am Thema vorbei

Paladin @, Hansestadt Rostock, Donnerstag, 17. Mai 2018, 12:09 (vor 93 Tagen) @ agw

Es geht doch darum, dass du für etwas "Besserung" forderst, wo fragwürdig ist, ob es dieser "Besserung" mit etwas logischem Menschenverstand bedarf.

+1

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 17. Mai 2018, 13:05 (vor 93 Tagen) @ Paladin

Es gibt wirklich Leute, da finde ich es gut so, dass sie im Auto fahren.

--
Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

[image]

Da entblößt sich der geheime Bahnhasser

agw @, NRW, Donnerstag, 17. Mai 2018, 13:40 (vor 93 Tagen) @ J-C

- kein Text -

Lol

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:00 (vor 93 Tagen) @ agw

Ich finde, bevor deine "Vorschläge" ungesetzt werden, solltest du lieber das Auto nehmen. Denn bei dir hab ich noch mehr das Gefühl, dass du insgeheim die Bahn hasst... im Übrigen wäre es komisch, dass ich die Bahn hassen würde, wenn ich ständig mit ihr fahre...

--
Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

[image]

Am Thema vorbei

agw @, NRW, Donnerstag, 17. Mai 2018, 13:39 (vor 93 Tagen) @ Paladin

Es geht doch darum, dass du für etwas "Besserung" forderst, wo fragwürdig ist, ob es dieser "Besserung" mit etwas logischem Menschenverstand bedarf.

Die "Besserung" bei der Abfertigung wurde von der DB gefordert. Nicht von mir.
Ich sage nur, dass die Optimierung bei der DB stattfinden muss und nicht beim Kunden.
Das sollte mit etwas logischem Menschenverstand verständlich sein.

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

Benjamin.Keller @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:05 (vor 94 Tagen) @ Colaholiker

...warum die "letzte Einsteigezeit" so relevant sein soll.

Weil das die letzte Einstiegszeit ist!? Welche andere Zeit sollte dennn relevant sein? Das ist doch die einzige Zeit, die für den Fahrgast in irgendeiner Form entscheidend ist. Bis dann hat er am Bahnsteig bzw. im Zug zu sein. Was anderes interessiert doch überhaupt nicht!?

Also soll die DB "17:54:40" in den Fahrplan schreiben?

JanZ ⌂ @, Aschaffenburg, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:10 (vor 94 Tagen) @ Benjamin.Keller

...warum die "letzte Einsteigezeit" so relevant sein soll.


Weil das die letzte Einstiegszeit ist!? Welche andere Zeit sollte dennn relevant sein? Das ist doch die einzige Zeit, die für den Fahrgast in irgendeiner Form entscheidend ist. Bis dann hat er am Bahnsteig bzw. im Zug zu sein. Was anderes interessiert doch überhaupt nicht!?

Wie gesagt, an sich verstehe ich den Einwand ja, aber dann richte deinen Eifer doch erst mal gegen Fluggesellschaften, wo es um eine halbe Stunde und mehr geht, als gegen die Sekunden bei der Bahn.

--
Im Volk, da ist sie sehr beliebt, unsere Eisenbahn,
Doch dort, wo's keine Schienen gibt, da hält sie selten an.

(EAV: Es fährt kein Zug)

Wenn die Uhr beim Baecker den Takt vorgibt.

br752 @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:14 (vor 94 Tagen) @ Colaholiker

Weil beim einem Theaterbesuch, Abflug oder Fernsehabend ich keine Umstiegszeit von 4 Minuten haben.

Selbst die Deutsche Post als letzter Behoerdendinosaurierer macht erst exact um 18:00h zu. Wer 10 Sekunden vorher noch reinkommt wird bedient.

Anders letztenz bei unserem Baecker. Um 12:56 am Samstag wurde nichts mehr verkauft: "Unsere Kasse zeigt schon 13:02 und danach richten wir uns. Die Kasse ist zu und wir packen zusammen".


Sich mehr DCF77 Uhren am Handgelenk wuenschende Gruesse.

BR752


PS:
- Bei einem Theaterbesuch kann mann spaeter kommen (muss man aber nicht). Das faehrt nicht weg.
- Beim Abflug wird immer nochmals durchgerufen. Die sind alle gerne mal 5-10 Minuten spaeter auf der Runway.
- Beim Fernsehabend geht die Glotze auch nicht aus, wenn ich erst um 20:00:10 die 2 Euro reinwerfe um die die Tagesschau zu sehen.

Wenn die Uhr beim Baecker den Takt vorgibt.

musicus @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:17 (vor 94 Tagen) @ br752
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:17

Selbst die Deutsche Post als letzter Behoerdendinosaurierer macht erst exact um 18:00h zu. Wer 10 Sekunden vorher noch reinkommt wird bedient.

Nö.

Anders letztenz bei unserem Baecker. Um 12:56 am Samstag wurde nichts mehr verkauft: "Unsere Kasse zeigt schon 13:02 und danach richten wir uns. Die Kasse ist zu und wir packen zusammen".

Bei meinem Bäcker genau umgekehrt :-)

- Bei einem Theaterbesuch kann mann spaeter kommen (muss man aber nicht). Das faehrt nicht weg.

Rein kommt man dennoch nicht.

- Beim Fernsehabend geht die Glotze auch nicht aus, wenn ich erst um 20:00:10 die 2 Euro reinwerfe um die die Tagesschau zu sehen.

Mein Fernseher hat keinen Münzschlitz.

Wenn die Uhr beim Baecker den Takt vorgibt.

Reservierungszettel @, KDU, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:22 (vor 94 Tagen) @ musicus

Selbst die Deutsche Post als letzter Behoerdendinosaurierer macht erst exact um 18:00h zu. Wer 10 Sekunden vorher noch reinkommt wird bedient.

Nö.

Böse Beamte :(

Anders letztenz bei unserem Baecker. Um 12:56 am Samstag wurde nichts mehr verkauft: "Unsere Kasse zeigt schon 13:02 und danach richten wir uns. Die Kasse ist zu und wir packen zusammen".

Bei meinem Bäcker genau umgekehrt :-)

Schön für dich das dein Bäcker Überstunden macht, eventuell bekommt er mal Ärger.

Es gibt ein Ladenschlussgesetz an das sich alle Einzelhändler halten sollten.

- Bei einem Theaterbesuch kann mann spaeter kommen (muss man aber nicht). Das faehrt nicht weg.

Rein kommt man dennoch nicht.

Kann ich nicht beurteilen zumindest in den Vorraum kommt man.

- Beim Fernsehabend geht die Glotze auch nicht aus, wenn ich erst um 20:00:10 die 2 Euro reinwerfe um die die Tagesschau zu sehen.

Mein Fernseher hat keinen Münzschlitz.

Pech für dich - kannst du eben kein Pay TV schauen ;)

Wenn die Uhr beim Baecker den Takt vorgibt.

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 17. Mai 2018, 08:49 (vor 93 Tagen) @ Reservierungszettel

Selbst die Deutsche Post als letzter Behoerdendinosaurierer macht erst exact um 18:00h zu. Wer 10 Sekunden vorher noch reinkommt wird bedient.

Nö.

Böse Beamte :(

Komischerweise hatte ich da noch nie Probleme. Hingegen wollte mich der "Türsteher" bei Rewe schon mal 10 Minuten vor Feierabend nicht mehr rein lassen.

Es gibt ein Ladenschlussgesetz an das sich alle Einzelhändler halten sollten.

Okay, die Gesetze sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, aber mir ist zumindest kein Bäcker bekannt, der auch nur ansatzweise mit den in Hessen gültigen Ladenschlußzeiten kollidieren würde.

Kann ich nicht beurteilen zumindest in den Vorraum kommt man.

Du kommst ja auch noch auf den Bahnsteig, wenn auch nicht mehr in den Zug, wenn Du zu spät bist. Merkste was? :-P

Pech für dich - kannst du eben kein Pay TV schauen ;)

Für den Sch.... noch Geld ausgeben? Das war auch der Grund, wieso ich nicht auf DVB-T2 gewechselt habe...

Mir den Effekt des Münzeinwurfs in einen Lüftungsschlitz meiner guten alten Röhre vorstellende Grüße
der Colaholiker

--
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Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

agw @, NRW, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:51 (vor 94 Tagen) @ Colaholiker

Mein Flug nach $irgendwoweitweg steht mit Abflugzeit 12:40 im Plan. Niemand, der auch nur halbwegs bei Verstand ist, erwartet, wenn er um 12:40 am Gate ankommt, noch einsteigen zu können.

Du bist noch nie geflogen, oder?
Auf jedem Boardingpass steht sowas wie die Boardingzeit drauf. Manchmal steht auch "Gate closes at....".
Was anderes will man auch nicht wissen.
Die Abflugzeit ist was für die Airline und die Slots.

Bei den LH ICE ist die Boardingtime übrigens 3 Minuten vor der Fahrplanzeit.

Und mir hat bisher noch keiner sinnvoll erklärt...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 17. Mai 2018, 09:24 (vor 93 Tagen) @ agw

Du bist noch nie geflogen, oder?

Aktueller Stand: 109 Flüge, davon 107 mit veröffentlichter Abflugzeit und zwei "wir fliegen los, wenn alle drei Passagiere sitzen und angeschnallt sind"-Hubschrauberanmietungen. 5 weitere Flüge kommen in den nächsten drei Wochen hinzu... also fast nie.

Auf jedem Boardingpass steht sowas wie die Boardingzeit drauf. Manchmal steht auch "Gate closes at....".

Das bestreitet niemand. Wenn Du aber einen Flug buchst, oder im Internet/Videotext/woauchimmer die aktuellen Ankünfte und Abflüge des Flughafens Deiner Wahl anschaust, steht dort welche Zeit?

Was anderes will man auch nicht wissen.

Wer ist man und wo finde ich ihn?

Die Abflugzeit ist was für die Airline und die Slots.

Weswegen sie auch bei Flugbuchung und sämtlichen anderen Informationskanälen angegeben wird. Deine Logik fasziniert mich.

Bei den LH ICE ist die Boardingtime übrigens 3 Minuten vor der Fahrplanzeit.

3 Minuten vorher in Flughafen Fernbahnhof einsteigen bedeutet meistens aber einen Sturz ins Gleisbett, weil der Zug noch gar nicht da ist. :o)

Mit dem Ticket winkende Grüße
der Colaholiker

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Auch kein Argument

Ösi, Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:19 (vor 94 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von Ösi, Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:20

"Andere machen es auch falsch" ist auch kein Argument. Abgesehen davon bekommt man bei der um 30 Sekunden verpassten Tagesschau immerhin noch ca. 96,7% der Nachrichtensendung mit, wobei die fehlenden 3,4% in erster Linie aus "Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau" besteht. Ebenso bei der Theatervorstellung, und beim Fliegen gibt es die Boarding-Zeit auf jeder Bordkarte.

Beim Zug verpasst man allerdings im Zweifelsfall die gesamte Zugfahrt wegen der falschen Angabe.

Auch kein Argument

Paladin @, Hansestadt Rostock, Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:53 (vor 94 Tagen) @ Ösi

Beim Zug verpasst man allerdings im Zweifelsfall die gesamte Zugfahrt wegen der falschen Angabe.

Abfahrtszeit ist doch keine falsche Angabe. Wer zu dumm ist, rechtzeitig beim Zug zu sein, der hat es nicht anders verdient. So einfach ist das. Genau so beim "Hot Coffee". Klar, in den USA sähe das anders aus - da unterstellt man den Menschen aber auch, nichts von allein gebacken zu bekommen. Unter einigen Foristen scheint das eine gern akzeptierte Praxis zu sein. Sie sollten sich bei der 218 erkundigen, wie man denn in God's own Country am besten einwandern kann.

Auch kein Argument

Ösi, Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:59 (vor 94 Tagen) @ Paladin

Auch das ist kein Argument.

Mitdenken ist kein Argument? Heute ist ein trauriger Tag.

Paladin @, Hansestadt Rostock, Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:00 (vor 94 Tagen) @ Ösi

- kein Text -

Ist bei Fundamentalisten so üblich.

musicus @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:06 (vor 94 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

"Alle sind doof außer ich" ist kein Argument.

Ösi, Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:10 (vor 94 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

Woher nimmst du das her?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:18 (vor 94 Tagen) @ Ösi

Hat er irgendwo gesagr, dass jeder so doof wäre, erst Sekunden vor der Abfahrtszeit aufzutauchen?

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Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

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Woher nimmst du das her?

Ösi, Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:49 (vor 94 Tagen) @ J-C

Doof nicht, aber dumm:

Wer zu dumm ist, rechtzeitig beim Zug zu sein, der hat es nicht anders verdient.

Woher nimmst du das her?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:56 (vor 94 Tagen) @ Ösi

Hängt davon ab, ob man schon vorher da sein konnte oder wegen eines Vorlaufs eben auf diese paar Sekunden sich verlassen musste.

Fakt ist, wer ohne Not eine Minute vor Abfahrt erst am Bahnhof oder Bahnsteig erscheint, frag ich mich, wieso er sich das antut.

--
Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

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Woher nimmst du das her?

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 17. Mai 2018, 09:28 (vor 93 Tagen) @ J-C

Hängt davon ab, ob man schon vorher da sein konnte oder wegen eines Vorlaufs eben auf diese paar Sekunden sich verlassen musste.

Wenn es planmäßig so knapp war, ist es kein planmäßiger Anschluß. Wer sich da drauf verläßt, ihn zu erwischen, ist selbst verantwortlich.
Wenn der Zulauf verspätet ist, wird es immer irgendwo eine Grenze zwischen "klappt noch" und "klappt nicht mehr" geben. Die Wahrscheinlichkeit, daß man den Anschluß kriegt, weil die paar Sekunden der späteren Abfahrt es raus reißen ist genauso groß wie die, daß der Zulauf eben um die paar Sekunden mehr verspätet ist.

Fakt ist, wer ohne Not eine Minute vor Abfahrt erst am Bahnhof oder Bahnsteig erscheint, frag ich mich, wieso er sich das antut.

Dir zustimmende Grüße
der Colaholiker

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Woher nimmst du das her?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 17. Mai 2018, 12:52 (vor 93 Tagen) @ Colaholiker

Naja, das Ding ist ja auch, durch den Planstart wird ein Zug nicht mehr so leicht 1 Minute warten auf einen verspäteten Vorlauf. Das ist durchaus problematisch. Besonders wo in Deutschland man nicht immer sich auf einen Halbstundentakt verlassen kann.

Aber andererseits passiert das eher selten.

Blöd nur, PlanStart konnte die Pünktlichkeit insgesamt auch nicht mehr retten :-(

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Auch kein Argument

agw @, NRW, Mittwoch, 16. Mai 2018, 20:19 (vor 94 Tagen) @ Paladin

Beim Zug verpasst man allerdings im Zweifelsfall die gesamte Zugfahrt wegen der falschen Angabe.


Abfahrtszeit ist doch keine falsche Angabe. Wer zu dumm ist, rechtzeitig beim Zug zu sein, der hat es nicht anders verdient.

Die Sekunden sind dem Fahrgast auch beim Umstieg geklaut worden.

Jetzt denk mal drüber nach.
"Zu dumm" ist da höchsten die DB, die den anderen Zug nicht die gleiche Zeit hat vorher ankommen lassen, wenn es denn überhaupt ihr Zug war.

Auch kein Argument

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:20 (vor 94 Tagen) @ Ösi

Ich würde das als ein Argument ansehen, wenn der Vorlauf verspätet ist.

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Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Reservierungszettel @, KDU, Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:08 (vor 94 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von Reservierungszettel, Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:08

Bevor man irgendwelche Begrifflichkeiten durcheinander bringt sollte man sich vorher genauer informieren. Aber vielleicht findest du in den Tiefen des Internets die entsprechenden Unterschiede.


Vielleicht ist es so besser:

In Deutschland fährt man statt 09:20 um 09:19 los wer um 09:19 noch kommt hat Pech gehabt - einem unerfahrenem Fahrgast ist Panstart nämlich nicht bekannt.


Das stimmt doch so gar nicht.


Ja, ich vergaß das es nur den Startbahnhof betrifft...


Nein, du hast nichts verstanden. Schon seit zig Jahren (oder eher Jahrzehnten) begann das Abfertigungsverfahren 20 sek vor Zeigersprung, jetzt 30 sek. Der "Aufstand" hier dreht sich also nur um 10 sek., vorher hats ja gar keinen interessiert hier. Und wenn im Abfahrtsplan 9:20 Uhr steht fährt der Zug auch nicht um 9:19 Uhr los, sondern um 9:20 Uhr.

Das habe ich zumindest in Köln Hbf des Öfteren anders gesehen da ist man sehr wohl schon in der Minute früher losgerollt - ob du das nun wahrhaben willst oder nicht.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

ICE-TD, Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:10 (vor 94 Tagen) @ Reservierungszettel

Das habe ich zumindest in Köln Hbf des Öfteren anders gesehen da ist man sehr wohl schon in der Minute früher losgerollt - ob du das nun wahrhaben willst oder nicht.

Nach deiner Uhr oder nach der Bahnsteiguhr? Bei der Bahnsteiguhr rennen die sek. schneller um dann beim Zeigersprung einige Zeit zu verharren.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Reservierungszettel @, KDU, Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:22 (vor 94 Tagen) @ ICE-TD

Das habe ich zumindest in Köln Hbf des Öfteren anders gesehen da ist man sehr wohl schon in der Minute früher losgerollt - ob du das nun wahrhaben willst oder nicht.


Nach deiner Uhr oder nach der Bahnsteiguhr? Bei der Bahnsteiguhr rennen die sek. schneller um dann beim Zeigersprung einige Zeit zu verharren.

Nach der Bahnsteiguhr - und zwar gab es Züge die sich schon zwischen Sekunde 30 und 45 in Bewegung setzten, unfassbar oder?

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Frecciarossa, Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:12 (vor 94 Tagen) @ ICE-TD

Nein, du hast nichts verstanden. Schon seit zig Jahren (oder eher Jahrzehnten) begann das Abfertigungsverfahren 20 sek vor Zeigersprung, jetzt 30 sek. Der "Aufstand" hier dreht sich also nur um 10 sek., vorher hats ja gar keinen interessiert hier. Und wenn im Abfahrtsplan 9:20 Uhr steht fährt der Zug auch nicht um 9:19 Uhr los, sondern um 9:20 Uhr.

Vor 20 Jahren konnte ich tagtäglich beobachten, dass exakt zum Zeigersprung gepfiffen wurde nachdem 10 oder 20 Sekunden vorher das Abfahrtssprüchlein aufgesagt wurde. Das war eine Präzision wie es sie heute bei der Deutschen Bahn nicht mehr gibt. Heute beginnt jeder Zugführer nach eigenem Ermessen mit der Abfertigung, der eine 20 Sekunden vor der Abfahrtszeit, der andere 40 Sekunden. Mit Genauigkeit hat das nichts zu tun.

Im übrigen passiert es beim heutigen Verfahren durchaus, dass die Abfertigung 10 Sekunden oder mehr vor der Abfahrtszeit beendet ist und der Zug dann vor der fahrplanmäßigen Zeit abfährt. „Wozu noch warten, wenn sowieso niemand mehr einsteigen kann“, denkt sich wohl der Lokomotivführer.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Reservierungszettel @, KDU, Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:25 (vor 94 Tagen) @ Frecciarossa

Nein, du hast nichts verstanden. Schon seit zig Jahren (oder eher Jahrzehnten) begann das Abfertigungsverfahren 20 sek vor Zeigersprung, jetzt 30 sek. Der "Aufstand" hier dreht sich also nur um 10 sek., vorher hats ja gar keinen interessiert hier. Und wenn im Abfahrtsplan 9:20 Uhr steht fährt der Zug auch nicht um 9:19 Uhr los, sondern um 9:20 Uhr.


Vor 20 Jahren konnte ich tagtäglich beobachten, dass exakt zum Zeigersprung gepfiffen wurde nachdem 10 oder 20 Sekunden vorher das Abfahrtssprüchlein aufgesagt wurde. Das war eine Präzision wie es sie heute bei der Deutschen Bahn nicht mehr gibt. Heute beginnt jeder Zugführer nach eigenem Ermessen mit der Abfertigung, der eine 20 Sekunden vor der Abfahrtszeit, der andere 40 Sekunden. Mit Genauigkeit hat das nichts zu tun.

Ja, das kenne ich auch noch.


Im übrigen passiert es beim heutigen Verfahren durchaus, dass die Abfertigung 10 Sekunden oder mehr vor der Abfahrtszeit beendet ist und der Zug dann vor der fahrplanmäßigen Zeit abfährt. „Wozu noch warten, wenn sowieso niemand mehr einsteigen kann“, denkt sich wohl der Lokomotivführer.

Das meinte ich nämlich, besonders bei ICE Zügen kann das schnell passieren. Das möchte der allwissende ICE-TD jedoch nicht wahrhaben :)

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:31 (vor 94 Tagen) @ Frecciarossa

Und ich hab letztens erlebt, wie der Zug auf Zeigersprung losfuhr ;-)

--
Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

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Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Frecciarossa, Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:40 (vor 94 Tagen) @ J-C

Was beweist das?

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:12 (vor 94 Tagen) @ Frecciarossa

Dass das geht ;-)

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Un poisson heureux? C'est moi, monsieur <^)))><.-''-,,-'

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Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

Frecciarossa, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:19 (vor 94 Tagen) @ J-C

Es geht hier nicht um Einzelfälle sondern um Regelmäßigkeit und Präzision.

Planstart - oder: Andere Länder, andere Sitten

musicus @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:21 (vor 94 Tagen) @ Frecciarossa
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:21

Es geht hier nicht um Einzelfälle sondern um Regelmäßigkeit und Präzision.

Du hast dich im Forum geirrt.











Zumindest habe ich die Kategorie "Japan" hier noch nie gesehen.

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Frecciarossa, Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:28 (vor 94 Tagen) @ musicus

Zumindest habe ich die Kategorie "Japan" hier noch nie gesehen.

Touché. Dann brauchen wir über den Themenkomplex Pünktlichkeit ja nicht mehr zu diskutieren.

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