Stadtbummel und Walkürenritt oder Mit ICE 4 nach Nürnberg (Reiseberichte)

Verreisende, Hamburg, Montag, 14. Mai 2018, 16:16 (vor 96 Tagen)

Moin an alle!

Ich hatte es schon seit einiger Zeit vor, die neueste Schnellfahrflotte der DB zu testen. Deswegen habe ich meinen nächsten Ausflug ins schöne Bayern so geplant, dass es in beide Richtungen mit ICE 4 ging: am Morgen hin, am Nachmittag zurück. Das Reiseziel war Nürnberg: die wunderschöne Altstadt und das sogenannte Reichsparteitagsgelände, ein kollossales Denkmal aus der Era des Dritten Reiches.

Nun endlich ist es so weit: es ist früher Morgen, die Sonne geht auf, ich sitze in einem nagelneuen ICE 4, 2. Klasse, und los geht die Reise. Eine Bemerkung zu den Sitzen: sie sind so was von gewöhnungsbedürftig. Die gerade Sitzposition, mit meinen 175 cm, ist ziemlich unbequem, wenn man sich aber tiefer in den Sitz lehnt, dann wird es ganz komfortabel. Ob man nach mehreren Stunden Fahrt in so einem Sitz Rückenschmerzen kriegt, wie jemand hier im Forum behauptet, habe ich nie erfahren, da ich meinen Sitzplatz ziemlich bald für einen im Bordrestaurant austauschte.

Halbe Stunde nach der Abfahrt, in Hamburg-Harburg, kam die Durchsage: "Der Zug bleibt hier einige Minuten länger stehen, und das Licht geht kurz aus, wir müssen ein Reset beim System machen". Diese Reise fängt schon mal abenteuerlich an, dachte ich.

Kurz nach der Abfahrt aus Harburg kam die Bordgastronomiekraft durch den Wagen gelaufen. "Kaffee, Cappuccino, Kaffee, Cappuccino..." - "Wenn es bei Ihnen Tee gibt, dann komme ich gleich selbst zum Besuch" - "Tut mir leid, wir haben keinen Strom mehr fürs Wasserkochen, das ist alles, was ich noch fertiggemacht habe.." Da konnte ich mir die Ironie nicht verkneifen: "Wow, der neue ICE 4, frisch aus der Herstellung, der schon nach einer halben Stunde streikt, und der genug Strom zum schnellen Fahren hat, aber nicht genug, um eine Tasse Tee zu kochen..."

An dieser Bordgastronomiekraft habe ich übrigens sofort die Anwort auf meine ehemalige Frage erhalten, ob man mit einem Akzent eine Chance auf so einen Job hat. Denn das war eine wirklich waschechte Bayerin, mit einem Akzent, der zwar nicht ausländisch, aber sehr stark bayerisch war :-)

Dann habe ich mich ins Bordrestaurant versetzt, ansatt von Tee ein Weizenbier bestellt und Kopfhörer angezogen. Weiter ging die Fahrt in Begleitung von Wagner und Beethoven. Ich kenne keine schönere Art von Reisen als so eine ICE-Fahrt, untermalt mit schneller, kraftvoller Orchestermusik. Welche Zahl auch immer im Moment auf dem Geschwindigkeitsdisplay steht, kommt einem gleich zweimal schneller vor, wenn in den Kopfhörern gerade der Walkürenritt oder der 4. Satz von Beethovens 5. Sinfonie donnert. Es ist nicht nur besser, als Auto fahren, sondern besser als jeder Boeing: der Boeing hebt ab und verschwindet in den Wolken, und hier geht es mit über 200 Sachen quer durch wunderschöne Landschaften unseres Landes. Etwas unverständlich sind mir die Mitreisenden, die während der ganzen Fahrt mit ihren Handys spielen und nicht einmal einen Blick aus dem Fenster werfen.

Irgendwo auf dem Weg nach Hannover stand plötzlich ein kleiner Reh neben dem Gleis und schaute fassungslos zu...

Wie groß die Verspätung bei der Abfahrt aus Harburg war, habe ich nicht mehr in Erinnerung, aber Göttingen wurde mit 3 Minuten Verfrühung erreicht. Ich weiß nicht, ob der ICE 4 objektiv bessere Beschleunigung hat, als die anderen, aber so wie es mir vorkam - das Teil geht ab wie eine Rakete. In Nürnberg war dann der Zug pünktlich angekommen, und ich machte mich auf den Weg.

Die Tribüne des Zeppelinfeldes auf dem Reichsparteitagsgelände. Hier fanden zur Zeit des Dritten Reiches massive Veranstaltungen der NSDAP statt. Die gesamte Anlage hat die Größe von 12 Fussballfeldern und bot Platz für 320 000 Menschen - ein beeindruckender Denkmal jener Zeiten.

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Das Großteil der Tribünen ist schon längst mit Gras bewachsen. Auf dem selbst Feld ist nun eine Motorradrennstrecke und ein Übungsplatz einer Fahrschule.

Eine Aussicht über den Dutzendteich auf das unvollendete Gebäude der Kongresshalle - ebenfalls aus jener Zeiten.

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Der Innenhof der Kongresshalle. Die Architektur sollte an das römische Colosseum erinnern.

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Abbildung der Nürnberger Altstadt am Bahnhof Nürnberg.

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Nun ging es wieder am Bahnhof vorbei in die andere Richtung, zu der mittelalterlichen Altstadt, über eine der malerischen Brücken uber der Pegnitz,

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dann zum Hauptmarkt mit dem Schönen Brunnen in der Mitte, wo ich dann noch die traditionellen Nürnberger Lebkuchen einkaufte,

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und dann zur Kaiserburg.

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Rechts ist die sogennannte Kaiserstallung, stammt ebenfalls aus dem späten Mittelalter, wird aber heuzutage als Jugendherberge (mit der Addresse Burg 2) verwendet.

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Bei meinem vorherigen Besuch in Nürnberg hielt ich auch mal dort Aufenthalt, und es war ein Erlebnis für sich, inmitten so alten, ehrwürdigen Mauern zu übernachten.

So habe ich den Tag bei der Stadtbesichtigung verbracht, und dann war es allmählich Zeit für die Rückfahrt. Wieder ein nagelneuer, blitzblanksauberer ICE 4 am Bahnsteig. Ich bleibe in meinem Sitz genau so lange, bis meine Akku wieder voll ist, dann erstatte ich einen Besuch den Bordgastronomen. Ein Tee, dann ein schönes kaltes Weizenbier... Kopfhörer an, Blick nach draußen, Wagner, Beethoven, Bruckner, Schumann - volle Programm. Grüne, sonnendurchflutete Landschaften fliegen am Fenster vorbei. Die Stundenkilometerzahl auf dem Display kriecht an 200 vorbei, 210.. 220.. 249. OK, denke ich, mehr als 249 wird es heute sicher nicht, da das Fahrzeug nicht mehr als 250 kann, die entsprechende Zahl ist sogar auf der Unterseite der Wagen angebracht.

Dann plötzlich 250... 251.. 255.. und für einige Minuten, ganze stolze 258.. wow! Ich hätte nie gedacht, dass es möglich oder erlaubt ist, die Zulassungsgeschwindigkeit vom Fahrzeug zu überschreiten.

Kurz danach kam der Gastronom mit der Rechnung. Ich gab ihn ein bisschen Trinkgeld und sagte dabei: "Wenn ich dem Lokführer Trinkgeld geben könnte, würde ich das auch tun. Das mit 258 war total beeindruckend, wie er gebrettert hat." Der Gastronom überlegte kurz: "Sie können ihn ein Kaffee kaufen, wennn Sie möchten, er würde sich bestimmt freuen." Und obwohl ich die Tatsache, dass der Lokführer im eigenen Zug nicht mal einen kostenlosen Kaffee vom Team bekommt, sondern muss ihn zum gleichen Preis wie die Fahrgäste kaufen, total absurd fand, sagte ich: "Na dann, einen Kaffee in den Führerstand, bitte!"

Zwischen Hannover und Hamburg kam dann der Gastronom wieder. "Wenn Sie noch ein Bier möchten, wäre es für Sie auf Kosten des Hauses". "Sehr nett von Ihnen... Eigentlich habe ich es vor, mich selbst im nächsten Jahr für einen Job in der Bordgastronomie zu bewerben..." "Machen Sie das! Die Bahn braucht gute Menschen!" :-)

So habe ich noch ein zweites Bier genossen, während der ICE über die Elbbrücken und an der wunderschön in der Sonne glänzenden Elbphilharmonie vorbei steuerte. Dann stieg ich im Bahnhof Altona aus, und das Gastronomie-Team stieg aus hinter mir. "Schönen Feierabend!" "Nein, das heißt für heute schöne Übernachtung. Wir gehen gleich ins Hotel, und morgen geht es zurück nach Bayern... Übrigens, falls Sie dem Lokführer selbst mal hallo sagen möchten, er ist immer noch da vorne".

So ging ich in Richtung Ausgang ans Lokführerfenster vorbei. "Hallo, Herr Lokführer, ich bin diejenige, die Ihnen den Kaffee spendiert hat. Das war meine erste Fahrt mit dem ICE 4, und das mit 258 Sachen fand ich total beeindruckend". "Na, dann möchten Sie vielleicht ein paar Erinnerungsfotos haben?"

Und so ist dieses letzte Foto entstanden - Verrreisende am Steuer des neuen Flagschiffs der DB Flotte.

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Und dann war diese Reise zu Ende.

Vielen Dank fürs Lesen und
Liebe Grüße aus Hamburg

Vielen Dank.

EC 178 @, Montag, 14. Mai 2018, 16:30 (vor 96 Tagen) @ Verreisende

Hallo,

ein ganz toller Bericht, mal ganz was Anderes. Hat mir sehr gut gefallen.

Hattest Du Dich eigentlich schon bei DB Fernverkehr beworben? Wie ist der Stand? Drücke Dir die Daumen.

Gruß
EC 178 (bis 2014 Zugchef bei DB Fernverkehr, mittlerweile glücklich innerhalb der DB umorientiert)

Danke für den schönen Reisebericht

ICE-TD, Montag, 14. Mai 2018, 16:33 (vor 96 Tagen) @ Verreisende

- kein Text -

Sehr gut. Danke!

Schubert_M, EHZW/EDMB, Montag, 14. Mai 2018, 16:39 (vor 96 Tagen) @ Verreisende

- kein Text -

Stadtbummel und Walkürenritt oder Mit ICE 4 nach Nürnberg

Ede, Montag, 14. Mai 2018, 18:49 (vor 96 Tagen) @ Verreisende

Moin,

netter Bericht. Sag aber keinem Nürnberger, daß er ein Bayer ist!! Man würde dich steinigen, als wenn du Jehova gesagt hättest.

Stadtbummel und Walkürenritt oder Mit ICE 4 nach Nürnberg

Obitwo, Trier / Braunschweig, Dienstag, 15. Mai 2018, 07:27 (vor 96 Tagen) @ Ede

Bayern sind es, aber keine Baiern;-)

Stadtbummel und Walkürenritt oder Mit ICE 4 nach Nürnberg

Taurus83 @, Nürnberg, Montag, 14. Mai 2018, 21:16 (vor 96 Tagen) @ Verreisende

Schöner Bericht, vielen Dank! Auch schön dass Dir Nürnberg gefallen hat. :-)


Viele Grüße,
Bernhard

Stadtbummel und Walkürenritt oder Mit ICE 4 nach Nürnberg

DC945, Montag, 14. Mai 2018, 21:57 (vor 96 Tagen) @ Verreisende

Vielen Dank für den schönen, umfangreichen Bericht. Ich freue mich sehr, dass es noch jemanden gibt, der die Landschaft bei ICE-Tempo mit klassischer Musik genießt. Ich selbst bin seit den 80er Jahren so unterwegs (damals im IC mit Walkman).

Vielen Dank!

oppermad @, Wuppertal/Wunstorf, Dienstag, 15. Mai 2018, 09:47 (vor 96 Tagen) @ Verreisende

Hallo

Irgendwo auf dem Weg nach Hannover stand plötzlich ein kleiner Reh neben dem Gleis und schaute fassungslos zu...

Rehe sehe ich derzeit auch öfters. Ist mir in dieser Quantität bisher auch nicht aufgefallen.

Wie groß die Verspätung bei der Abfahrt aus Harburg war, habe ich nicht mehr in
Dann plötzlich 250... 251.. 255.. und für einige Minuten, ganze stolze 258.. wow! Ich hätte nie gedacht, dass es möglich oder erlaubt ist, die Zulassungsgeschwindigkeit vom Fahrzeug zu überschreiten.

Ich war mal im Mehrzweckbereich eines Steuerwagens mit Blick nach hinten und da zeigte der Tacho im Gefälle vor Seelze 135 km/h an. Da ein Knallfrosch zog, wäre eigentlich bei 120 Sachen Schicht gewesen. Es geht also, wenn auch bei der 141 vermutlich deutlich weniger und andere Technik als in Zügen neueren Produktionsdatums verbaut ist.

Und so ist dieses letzte Foto entstanden - Verrreisende am Steuer des neuen Flagschiffs der DB Flotte.

Möglicherweise auch noch alkoholisiert... ;-))))
Eine schöne Tour, ein ebenso guter Bericht und wohl eine schöne Einstimmung auf deinen zukünftigen Arbeitgeber.
Vielleicht sieht man sich dann unbekannterweise mal im Zug.
Viele Grüße und allzeit Ks 1 (als Wuppertaler) bzw. Hp 1 (als ehemaliger Wunstorfer),

Dirk

--
Meine persönliche FGR-Olympiade seit 2011:
1. Platz DB Regio 212 Fälle,
2. Platz DB Fernverkehr 127 Fälle,
3. Platz NWB 13 Fälle,
4. Platz Westfalenbahn 6 Fälle,
5. Platz eurobahn 5 Fälle,
6. Platz metronom 4 Fälle,
7. Platz erixx 3 Fälle.

Sammelantwort

Verreisende, Hamburg, Mittwoch, 16. Mai 2018, 09:43 (vor 95 Tagen) @ Verreisende

Erstens, danke an alle, die das gelesen und kommentiert haben.

Zweitens, beim Wiederlesen des Berichtes habe ich bemerkt, dass mir einige ziemlich peinliche Fehler unterlaufen sind: der Kaffee ist bei mir erst männlich, dann sächlich usw. Teilweise hat es damit zu tun, dass ich den Bericht in ziemlicher Eile geschrieben habe, aber mir tut es leid trotzdem.

@EC 178

Hattest Du Dich eigentlich schon bei DB Fernverkehr beworben? Wie ist der Stand? Drücke Dir die Daumen.

Gruß
EC 178 (bis 2014 Zugchef bei DB Fernverkehr, mittlerweile glücklich innerhalb der DB umorientiert)

Erst im nächsten Jahr, oder frühestens Ende 2018. Es gibt noch bestimmte Lebensumstände, die mich zur Zeit daran hindern, mich gleich jetzt zu bewerben. Wenn es soweit ist, berichte ich ganz sicher darüber auch.

@Taurus83

Schöner Bericht, vielen Dank! Auch schön dass Dir Nürnberg gefallen hat. :-)


Viele Grüße,
Bernhard

Natürlich, es ist ja eine wunderschöne Stadt.

DC945

Vielen Dank für den schönen, umfangreichen Bericht. Ich freue mich sehr, dass es noch jemanden gibt, der die Landschaft bei ICE-Tempo mit klassischer Musik genießt. Ich selbst bin seit den 80er Jahren so unterwegs (damals im IC mit Walkman).

Gibt es bei dir bestimmte Lieblingswerke, die zu so einer Reise ganz besonders passen?

@oppermad

Möglicherweise auch noch alkoholisiert... ;-))))

Wenn dir dein eventueller zukünftiger Arbeitgeber ein Freibier spendiert, lässt es sich schlecht nein sagen :-)))

Eine schöne Tour, ein ebenso guter Bericht und wohl eine schöne Einstimmung auf deinen zukünftigen Arbeitgeber.

Oh ja! Ich verstehe natürlich, dass es bei der Bahn, genauso wie überall, solche und solche gibt, aber so nette, freundliche Leute würde ich sehr gerne als Kollegen haben :-)

Viele Grüße und allzeit Ks 1 (als Wuppertaler) bzw. Hp 1 (als ehemaliger Wunstorfer),

Dirk

Da muss ich nach einer Übersetzung fragen - kenne mich im Bahnsprech nicht so gut aus.

Liebe Grüße aus Hamburg

Einzelantwort

oppermad @, Wuppertal/Wunstorf, Mittwoch, 16. Mai 2018, 11:05 (vor 95 Tagen) @ Verreisende

Hallo,

Zweitens, beim Wiederlesen des Berichtes habe ich bemerkt, dass mir einige ziemlich peinliche Fehler unterlaufen sind: der Kaffee ist bei mir erst männlich, dann sächlich usw. Teilweise hat es damit zu tun, dass ich den Bericht in ziemlicher Eile geschrieben habe, aber mir tut es leid trotzdem.

das passiert mir leider auch ohne Eile. Ich sehe am Bildschirm deutlich weniger Fehler, als auf Papier.

Oh ja! Ich verstehe natürlich, dass es bei der Bahn, genauso wie überall, solche und solche gibt, aber so nette, freundliche Leute würde ich sehr gerne als Kollegen haben :-)

Wie sieht es denn mit den Fahrgästen aus? Sollen die auch freundlich sein? ;-)

Viele Grüße und allzeit Ks 1 (als Wuppertaler) bzw. Hp 1 (als ehemaliger Wunstorfer),

Dirk


Da muss ich nach einer Übersetzung fragen - kenne mich im Bahnsprech nicht so gut aus.

Ich meinte generell nur freie Fahrt; für deinen Karrierezug, hier im Forum und auch privat. In Wunstorf ist noch ein älteres Stellwerk in Betrieb, da sehen die Signale so aus, wie in Hamburg. Ich wohne in Wuppertal-Elberfeld und dort wurde letzten Sommer ein neues Stellwerk in Betrieb genommen. Da gibt es dann Signalbilder wie z. B. bei deiner Fahrt zwischen Suderburg und Hannover Hbf mit den etwas anderen Bezeichnungen.
Manch Eisenbahnfreund verwendet die Bezeichungen als Abschluss einer Mail als "Zusammenfassung". Das passiert mir nun manchmal auch q. e. d..
Viele Grüße,

Dirk

--
Meine persönliche FGR-Olympiade seit 2011:
1. Platz DB Regio 212 Fälle,
2. Platz DB Fernverkehr 127 Fälle,
3. Platz NWB 13 Fälle,
4. Platz Westfalenbahn 6 Fälle,
5. Platz eurobahn 5 Fälle,
6. Platz metronom 4 Fälle,
7. Platz erixx 3 Fälle.

Einzelantwort

Verreisende, Hamburg, Donnerstag, 17. Mai 2018, 11:06 (vor 94 Tagen) @ oppermad

Hallo,

Wie sieht es denn mit den Fahrgästen aus? Sollen die auch freundlich sein? ;-)

Bin ich schon im Vorstellungsgespräch? :-D

Sagen wir mal so: solange man ein gutes Team neben sich hat, ist die Unfreundlichkeit mancher Kunden/Fahrgäste kein Problem. Ich kriege in meiner stationären Gastronomie jeden Tag zumindes ein paar solche, die weder nett noch freundlich sind. Damit kann man auch leben. Das Verhalten der Kollegen ist mir persönlich viel wichtiger.

Ich meinte generell nur freie Fahrt; für deinen Karrierezug, hier im Forum und auch privat. In Wunstorf ist noch ein älteres Stellwerk in Betrieb, da sehen die Signale so aus, wie in Hamburg. Ich wohne in Wuppertal-Elberfeld und dort wurde letzten Sommer ein neues Stellwerk in Betrieb genommen. Da gibt es dann Signalbilder wie z. B. bei deiner Fahrt zwischen Suderburg und Hannover Hbf mit den etwas anderen Bezeichnungen.
Manch Eisenbahnfreund verwendet die Bezeichungen als Abschluss einer Mail als "Zusammenfassung". Das passiert mir nun manchmal auch q. e. d..
Viele Grüße,

Dirk

Danke für die Erklärung und für die guten Wünsche!
Liebe Grüße aus Hamburg

Sammelantwort

amtrak, Mittwoch, 16. Mai 2018, 12:55 (vor 95 Tagen) @ Verreisende

Auch noch eine idee:
Michail Glinka: the train Song,
Arthur Honegger: Pacific 231
Nicht einfach, aus 1988 Steve Reich: Different trains für Streichquartett und Tonband
Einfacher zu verstehen: manche Stellen in Jean Sibelius: en Saga

Sammelantwort

musicus @, Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:58 (vor 94 Tagen) @ amtrak

Nicht einfach, aus 1988 Steve Reich: Different trains für Streichquartett und Tonband

sehr cool

Sammelantwort

DC945, Donnerstag, 17. Mai 2018, 22:41 (vor 93 Tagen) @ Verreisende

Hallo Verreisende, ich höre meist Klassik (Mazart, Hayden, Beethoven). Dabei vorwiegend Sinfonien oder Solokonzerte. Zwei Highlights:
1. Mannheim Richtung Süden mit Rimsky Korsakov Sheredazade, erster Satz. Hinter dem Pfingstbergtunnel nimmt das Stück auch Fährt auf.
2. Erste Fahrt mit ICE von Kassel Richtung Fulda bei schönstem Frühsommerwetter mit Mozart Klavierkonzert kV 595.

Zu der Musik

Verreisende, Hamburg, Donnerstag, 17. Mai 2018, 23:58 (vor 93 Tagen) @ Verreisende

@amtrak

Auch noch eine idee:
Michail Glinka: the train Song,
Arthur Honegger: Pacific 231
Nicht einfach, aus 1988 Steve Reich: Different trains für Streichquartett und Tonband
Einfacher zu verstehen: manche Stellen in Jean Sibelius: en Saga


Sibelius schätze ich auch sehr. Das Stück von Steve Reich habe ich mir soeben angehört. Es war schon interessant, mal was anderes, aber doch eher nicht so meins. Ich bin ein Freund der guten alten Romantiker: Wagner, Beethoven, Schumann usw. Wobei ich hatte schon mal eine Idee (ich glaube, das war bei der Rückfahrt von einem Besuch der Wagner Festspiele in Bayreuth*, wo ich von der Musik nur noch ganz besessen war), die typischen Fahrgeräusche des ICE 3 mit richtigen Instrumenten zu vertonen und daraus ein kleines minimalistisches Trio für Kontrabass, Cello und Schlagzeug zu machen - eine Idee, die ich mangels nötiger Theoriekentnisse nicht selber umsetzen kann.

*Bis vor einigen Jahren war Siemens der Hauptsponsor der Bayreuther Festspiele. ICE und Walkürenritte - der Zusammenhang ist also nicht weit hergeholt. 2011 ist das Konzern leider aus der Sponsoring ausgestiegen.

@DC945

Hallo Verreisende, ich höre meist Klassik (Mozart, Hayden, Beethoven). Dabei vorwiegend Sinfonien oder Solokonzerte. Zwei Highlights:
1. Mannheim Richtung Süden mit Rimsky Korsakov Sheredazade, erster Satz. Hinter dem Pfingstbergtunnel nimmt das Stück auch Fährt auf.
2. Erste Fahrt mit ICE von Kassel Richtung Fulda bei schönstem Frühsommerwetter mit Mozart Klavierkonzert kV 595.

Klassik ist meine ganz, ganz große Leidenschaft (besonders da ich in der Stadt wohne, die seit der Eröffnung der Elbphilharmonie zur neuen Musikhauptstadt Deutschlands geworden ist), das Reisen ist die Zweitgrößte. Beides so zu kombinieren ist an sich ein Erlebnis ohnegleichen.

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