SBB testen rauchfreie Bahnhöfe (Basel SBB ab 1. Februar). (Allgemeines Forum)

Twindexx @, St. Gallen (CH), Donnerstag, 11. Januar 2018, 00:16 (vor 340 Tagen)
bearbeitet von Twindexx, Donnerstag, 11. Januar 2018, 00:17

Hoi zäme,

Die SBB testen ab 1. Februar 2018 an den sechs Bahnhöfen Basel SBB, Bellinzona, Chur, Neuchâtel, Nyon und Zürich Stadelhofen verschiedene Varianten von Rauchverboten.

Speziell aus deutscher Sicht interessant dürfte erstmal Basel SBB sein. Hier wird ein vollständiges Rauchverbot ohne Raucherzonen im Bahnhof getestet. Das heisst, dass sich Fahrgäste und auch das Bahnpersonal in Basel SBB sich keine Raucherpause mehr auf dem Perron gönnen dürfen. Auf der Nord- und der Südseite vor dem Bahnhof wird es je eine Raucherzone geben, im Norden an der Ecke vor dem Ostflügel beim Centralbahnplatz und im Süden beim Meret Oppenheim-Platz.

Da es für Bussen allerdings noch keine rechtliche Handhabe gibt, wird man erstmal auch nicht gebüsst. Dies wird im Rahmen dieses Pilotversuchs ebenfalls näher erörtert mit der Politik. Jedoch wird das Sicherheitspersonal einen Raucher trotzdem ziemlich eindeutig auf das Rauchverbot hinweisen.

Hier die entsprechende SBB-Medienmitteilung: https://company.sbb.ch/de/medien/medienstelle/medienmitteilungen/detail.html/2018/1/1001-1


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Mehr Informationen zum SBB FV-Dosto.

SBB testen rauchfreie Bahnhöfe (Basel SBB ab 1. Februar).

Manitou, Donnerstag, 11. Januar 2018, 01:52 (vor 340 Tagen) @ Twindexx

Erlaubt das Schweizer Recht nicht, befristete Hausverbote zu verhängen? Bei uns ist das möglich, wird aber trotz Rauchverbot leider nicht angewandt.

SBB testen rauchfreie Bahnhöfe (Basel SBB ab 1. Februar).

Twindexx @, St. Gallen (CH), Donnerstag, 11. Januar 2018, 08:07 (vor 340 Tagen) @ Manitou

Hoi,

Erlaubt das Schweizer Recht nicht, befristete Hausverbote zu verhängen? Bei uns ist das möglich, wird aber trotz Rauchverbot leider nicht angewandt.

Für einen öffentlichen Raum kann es kein Hausverbot geben. Polizei/ Sicherheitsdienste dürfen dich nur dann vom öffentlichen Raum wegschicken, wenn du in Gefahr bist, gegen Gesetze verstösst oder Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr bei der Arbeit behinderst. Und die öffentlich zugänglichen Bereiche von Bahnhöfen gelten als öffentlicher Raum und nicht als Privatgrundstück. Für die Ausgestaltung des öffentlichen Raumes ist einzig die Politik zuständig. Die SBB und andere Bahnen dürfen genau deshalb keine Bussen für Raucher an Bahnhöfen ausstellen. Das darf nur die Justiz bzw. die Strafverfolgungsbehörden. Aber die kann ohne ein entsprechendes öffentliches Gesetz auch nichts tun. Deswegen ist jeder Artikel in der Hausordnung eines Bahnhofes nichtig, solang es dafür nicht auch ein öffentliches Gesetz gibt. Ist beim Fotografieren an Bahnhöfen auf Schweizer Boden dasselbe.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Hausverbot

Alphorn (CH), Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:23 (vor 340 Tagen) @ Twindexx

Bist Du sicher? Ich glaube mich an einen Artikel zu erinnern, wo gesagt wurde, dass die SBB per Hausverbot den längeren Aufenthalt im Bahnhofsbereich verbieten können, nicht aber den Zugang zu den Zügen.

Hausverbot

Twindexx @, St. Gallen (CH), Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:13 (vor 340 Tagen) @ Alphorn (CH)

Hoi,

Bist Du sicher? Ich glaube mich an einen Artikel zu erinnern, wo gesagt wurde, dass die SBB per Hausverbot den längeren Aufenthalt im Bahnhofsbereich verbieten können, nicht aber den Zugang zu den Zügen.

Hier ein Auszug aus einem Artikel aus Der Bund:
Auf der Gegenseite wurde ein jüngst gesprochenes Bundesgerichtsurteil bemüht, wonach der Bahnhof öffentlicher Raum sei und die Jugendlichen das Recht hätten, sich dort aufzuhalten.

-> https://www.derbund.ch/bern/stadt/Wem-gehoert-der-Bahnhof/story/25945729?track

An den entsprechenden Gesetzen hat sich seit dem jedenfalls nichts geändert. So gesehen, nein, man kann hier kein Hausverbot aussprechen. Für nähere Einzelheiten müsste man sich jetzt durch das entsprechende Bundesgerichtsurteil lesen. Das überlasse ich aber den Juristen. ;-)


Grüsse aus der Ostschweiz.

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*patsch*

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. Januar 2018, 04:56 (vor 340 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Blaschke, Donnerstag, 11. Januar 2018, 04:57

Tach.

Da es für Bussen allerdings noch keine rechtliche Handhabe gibt, wird man erstmal auch nicht gebüsst.

Halber Kram ... Wenn, dann ...

Dies wird im Rahmen dieses Pilotversuchs ebenfalls näher erörtert mit der Politik.

Weichspülerei. Will keiner sich hinstellen und sagen: ICH verantworte das. Stattdessen schiebt man's hin und her.

Jedoch wird das Sicherheitspersonal einen Raucher trotzdem ziemlich eindeutig auf das Rauchverbot hinweisen.

Solange es nicht selbst mitraucht ...


Der Bevormundungswahn wird immer schlimmer. Hoffnungslose Grüße von

jörg

der nur nicht versteht, warum wir alle eigentlich eine immer höhere Lebenserwartung haben. Angesichts der total verseuchten Umwelt und all des Gesundheitsschädlichen müßte die Lebenserwartung doch drastisch sinken. Hm ...

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

*patsch*

Manitou, Freitag, 12. Januar 2018, 01:54 (vor 339 Tagen) @ Blaschke

Rauchen in Gegenwart anderer Menschen ist Körperverletzung. Auf Bahnhöfen sind normalerweise viele Menschen unterwgs. Deshalb ist dort ein Rauchverbot notwendig, da sich Raucher auch mehrheitlich rücksichtslos verhalten (keine Abstand halten, sondern unmittelbar neben andere Leute auf die Bank setzen).

Lachhaft

RIP ICE 609, Zürich, Donnerstag, 11. Januar 2018, 08:12 (vor 340 Tagen) @ Twindexx

Anstatt mit solch dämlichen Projekten die Resourcen zu verschwenden, sollten die SBB sich lieber mal um WLAN in den FV Zügen bemühen...

Grüße aus dem RJ 161 (Wo das WLAN ab Buchs SG bestens funktioniert).

Lachhaft

spraiynt, Bern, Donnerstag, 11. Januar 2018, 09:57 (vor 340 Tagen) @ RIP ICE 609

Anstatt mit solch dämlichen Projekten die Resourcen zu verschwenden, sollten die SBB sich lieber mal um WLAN in den FV Zügen bemühen...

Wozu? Die Schweiz hat doch bereits jetzt eine nahezu perfekte Mobilfunkabdeckung. Siehe hierzu der Aktuelle Connect Test:

"Mobilfunk in der Bahn
Beim Blick in die Schweizer Bahnen sollte man sich von Drei-Länder-Vergleichen allerdings schnell wieder verabschieden, sonst überkommt einen der Frust. Die Leistungen vor allem des Führungsduos spielen hier schlicht in einer eigenen Liga."

http://www.connect.de/vergleich/mobilfunk-netztest-2018-bestes-handy-netz-schweiz-31979...

Lachhaft

Sascha @, FMT/FLIS/EBZ, Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:02 (vor 340 Tagen) @ RIP ICE 609

Ich kann spraiynt nur beipflichten. Das ist überhaupt nicht nötig.

Mal durch den GBT gefahren? Ich sag nur 4G. Im 2013 in Betrieb genommenen Katzenbergtunnel hast Du gar keinen Empfang. Und wohin das mit dem WLAN führt, sieht man bei der DB. Es funktioniert einfach nicht.

Übrigens gab es in Schweizer Zügen, zumindest zeitweise WLAN. Man hat sich hier aber gegen eine flächendeckende Einführung entschieden, da die Funkabdeckung ausreichend gut ist.

+1

musicus @, Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:47 (vor 340 Tagen) @ Sascha

- kein Text -

Lachhaft

Aphex Twin, Donnerstag, 11. Januar 2018, 12:17 (vor 340 Tagen) @ Sascha

Ich kann spraiynt nur beipflichten. Das ist überhaupt nicht nötig.

Mal durch den GBT gefahren? Ich sag nur 4G. Im 2013 in Betrieb genommenen Katzenbergtunnel hast Du gar keinen Empfang. Und wohin das mit dem WLAN führt, sieht man bei der DB. Es funktioniert einfach nicht.

Übrigens gab es in Schweizer Zügen, zumindest zeitweise WLAN. Man hat sich hier aber gegen eine flächendeckende Einführung entschieden, da die Funkabdeckung ausreichend gut ist.

Und kostenloses WLAN gibt es an 80 Schweizer Bahnhöfen weil die Funkabdeckung dort schlechter ist als auf den Bahnstrecken? (Sicher, auf ein paar Bahnhöfen könnte die Menschendichte zu Stosszeiten die mobile Datenanbindung möglicherweise an ihre Grenzen bringen, aber zum einen habe ich dies in selbst in Zürich HB noch nie erlebt, noch sollte dies in der grossen Mehrheit der 80 Bahnhöfe je ein Problem sein.)

Kostenloses WLAN in Zügen oder Bahnhöfen dient nicht dazu eine Datenverbindung zu ermöglichen. Es dient dazu Datenmengen zu ermöglichen die die meisten mobilen Datenverträge sprengen würden. Wieviele Datenverbindungen sind auf Deinem Smartphone auf WLAN beschränkt? Bei mir ist es ganze Menge, von Gerätebackups über App-Updates bis zu Podcastdownloads. Und das ist bevor wir von Musik- oder Videostreaming reden.

Eine gute WLAN-Verbindung an Bahnhöfen anzubieten ist die einfachere Aufgabe, da die Anbindung an das Internet über viel leistungsfähigere Festnetzanschlüsse möglich ist. Auf Bahnstrecken wird die Qualität für lange Zeit viel variabler bleiben.

Lachhaft

Twindexx @, St. Gallen (CH), Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:01 (vor 340 Tagen) @ Aphex Twin
bearbeitet von Twindexx, Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:02

Hoi,

Kostenloses WLAN in Zügen oder Bahnhöfen dient nicht dazu eine Datenverbindung zu ermöglichen. Es dient dazu Datenmengen zu ermöglichen die die meisten mobilen Datenverträge sprengen würden.

Die meisten Verträge haben mittlerweile unlimitierte Datenmengen. Lediglich durch MBit/s unterscheiden sich die Verträge noch teilweise, aber auch hier geht es in Richtung Unlimitiert. Bei der Swisscom hat das Abo XS 2 MBit/s, das Abo S 20 MBit/s und die Abos M, L und XL sind in der Geschwindigkeit unlimitiert im mobilen Netz. Auch die beiden anderen Schweizer Anbieter haben ab dem mittleren ihrer fünf Abos keine Limits mehr.

Wieviele Datenverbindungen sind auf Deinem Smartphone auf WLAN beschränkt?

Keine. Ich habe das M-Abo der Swisscom.

Und das ist bevor wir von Musik- oder Videostreaming reden.

Netflix in einem fahrenden SBB-Schnellzug in hoher Qualität aufs iPad streamen geht problemlos.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Lachhaft

musicus @, Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:05 (vor 340 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von musicus, Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:09

Die meisten Verträge haben mittlerweile unlimitierte Datenmengen.

Deutschland ist da sehr anders. Hierzulande bezahlt man pro GB mobiler Daten so viel wie kaum sonstwo in der Welt.
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Netflix in einem fahrenden SBB-Schnellzug in hoher Qualität aufs iPad streamen geht problemlos.

Davon kann man in Deutschland (bei Mobildatenverbindung) nur träumen.

Lachhaft

Aphex Twin, Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:16 (vor 339 Tagen) @ Twindexx

Kostenloses WLAN in Zügen oder Bahnhöfen dient nicht dazu eine Datenverbindung zu ermöglichen. Es dient dazu Datenmengen zu ermöglichen die die meisten mobilen Datenverträge sprengen würden.


Die meisten Verträge haben mittlerweile unlimitierte Datenmengen. Lediglich durch MBit/s unterscheiden sich die Verträge noch teilweise, aber auch hier geht es in Richtung Unlimitiert. Bei der Swisscom hat das Abo XS 2 MBit/s, das Abo S 20 MBit/s und die Abos M, L und XL sind in der Geschwindigkeit unlimitiert im mobilen Netz. Auch die beiden anderen Schweizer Anbieter haben ab dem mittleren ihrer fünf Abos keine Limits mehr.

Was nicht heisst, dass die Mehrheit der Bevölkerung auch solche Abos hat.

Wieviele Datenverbindungen sind auf Deinem Smartphone auf WLAN beschränkt?


Keine. Ich habe das M-Abo der Swisscom.

Und zahlst damit dreimal so viel wie ich. Und Smartphones haben noch eine Reihe von eingebauten Beschränkungen die bestimmte Funktionen nur über WLAN zulassen (Appdownloads über einer bestimmten Grösse, OS-Updates, Backups).

Netflix in einem fahrenden SBB-Schnellzug in hoher Qualität aufs iPad streamen geht problemlos.

Wenn man bereit ist CHF 70/Monat zu zahlen (oder sogar CHF 80/Monat wenn eine Gerätesubvention mitnimmt).

Lachhaft

Twindexx @, St. Gallen (CH), Donnerstag, 11. Januar 2018, 19:22 (vor 339 Tagen) @ Aphex Twin

Hoi,

Was nicht heisst, dass die Mehrheit der Bevölkerung auch solche Abos hat.

Doch, die Mehrheit hat. Sunrise und Salt machen keine Angaben, Platzhirsch Swisscom aber schon: Von 2.5 Mio Privatkunden haben 1.8 Mio ein unlimitiertes Abos und 700'000 ein anderes.

Wieviele Datenverbindungen sind auf Deinem Smartphone auf WLAN beschränkt?


Keine. Ich habe das M-Abo der Swisscom.

Und zahlst damit dreimal so viel wie ich.

Das beste Netz im deutschsprachigen Raum ist eben nicht billig. Wenn man bedenkt, dass in der Schweiz die Strahlenschutzgesetze deutlich strenger als in der EU sind und somit zehnmal soviele Antennen für dieselbe Netzabdeckung wie in anderen Ländern aufgestellt werden, dann ist das nicht so schlecht, weil die zusätzlichen Antennen ja auch bezahlt werden müssen. Viele andere Dinge kosten in der Schweiz wegen der Lohnkosten auch deutlich mehr als im umliegenden Ausland. Da ist man mit dem Faktor drei noch sehr gut bedient.

Und Smartphones haben noch eine Reihe von eingebauten Beschränkungen die bestimmte Funktionen nur über WLAN zulassen (Appdownloads über einer bestimmten Grösse, OS-Updates, Backups).

Was es alles nicht bräuchte. Nehm ich dann das iPhone im Mobilfunknetz als mobilen Hotspot fürs iPad, gehts auf dem iPad wieder problemlos mit jedem Download, Update, Backup, etc. und das obwohl das iPhone im gleichen Abo wie das iPad drin ist.

Und sonst muss ich halt bis daheim warten. Bei uns hat die Stadt Glasfaser direkt bis in jede Wohnung und jedes Geschäft legen lassen, wo es nun maximal 1 GBit/s Down- und Upload auf dem gesamten Stadtgebiet in jeder Wohnung und jedem Geschäft gibt. Wir hatten da mal eine Volksabstimmung in der Stadt vor einigen Jahren, die mit deutlich über 80% Ja-Stimmen angenommen wurde.

Wenn man bereit ist CHF 70/Monat zu zahlen (oder sogar CHF 80/Monat wenn eine Gerätesubvention mitnimmt).

Und nochmal 10.- CHF mehr für das Zweitgerät im selben Mobile-Abo. Seitdem man nicht nur ein Gerät in einem Vertrag drin haben kann, haben sich meine Kosten gar reduziert (obwohl ich schon vorher einen Abovorteil beim zweiten Abo hatte).


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Lachhaft

Aphex Twin, Donnerstag, 11. Januar 2018, 22:18 (vor 339 Tagen) @ Twindexx

Was nicht heisst, dass die Mehrheit der Bevölkerung auch solche Abos hat.


Doch, die Mehrheit hat. Sunrise und Salt machen keine Angaben, Platzhirsch Swisscom aber schon: Von 2.5 Mio Privatkunden haben 1.8 Mio ein unlimitiertes Abos und 700'000 ein anderes.

Und wie war das vor drei Jahren? Oder genauer gesagt wie war das als die SBB begonnen haben kostenloses WLAN an Bahnhöfen einzuführen? Den Kunden Datenmengen zu ermöglichen die ihr mobiles Abonnement nicht erlaubt war ganz klar eines der Ziele bzw. Vorteile der Kunden von kostenlosen WLAN-Netzen damals.

Keine. Ich habe das M-Abo der Swisscom.

Und zahlst damit dreimal so viel wie ich.


Das beste Netz im deutschsprachigen Raum ist eben nicht billig.

Wenn man mit seinen Daten haushalten kann und kostenlose WLANs ausnutzt kann man auch bei der Swisscom mit einen Drittel des Preises Deines Abos unterkommen. Bis vor einem halben Jahr bin ich sogar mit 500 MB/Monat ausgekommen.

Lachhaft

Twindexx @, St. Gallen (CH), Donnerstag, 11. Januar 2018, 23:05 (vor 339 Tagen) @ Aphex Twin

Hoi,

Und wie war das vor drei Jahren? Oder genauer gesagt wie war das als die SBB begonnen haben kostenloses WLAN an Bahnhöfen einzuführen? Den Kunden Datenmengen zu ermöglichen die ihr mobiles Abonnement nicht erlaubt war ganz klar eines der Ziele bzw. Vorteile der Kunden von kostenlosen WLAN-Netzen damals.

Das war sicher mal eine Idee. Obwohl die Swisscom ihre Abos mit unlimitierten Datenmengen bereits anderthalb Jahre zuvor lanciert hatte, war die Marktdurchdringung da natürlich noch nicht so gross wie heute. Es zeigte aber bereits die Richtung auf, in die es gehen sollte.

Genau daran sieht man aber, warum die SBB sich unter anderem gegen W-Lan in Zügen entschieden haben. Bereits in zwei Jahren kann sich die Mobilfunkwelt entscheidend wandeln. Aber zwei Jahre sind das Minimum, das es bräuchte, um nur die Fernverkehrsflotte mit W-Lan auszustatten. Solange hat nämlich die Ausrüstung mit Repeatern gedauert. Bis 2022 ist nun die Regionalverkehrsflotte an der Reihe.

Heute böte ein W-Lan innerhalb der Schweiz in Zügen keine Vorteile. Das W-Lan im Zug kann auch keine höhere Bandbreite erzielen wie jedes Mobiltelefon im gleichen Zug auch. Es würde demzufolge nur zu zusätzlichen Kosten führen ohne dass der Fahrgast mehr Bandbreite zur Verfügung hätte. Und diese Kosten müssten die SBB wieder über die Billettpreise reinholen, da W-Lan nur dann grossflächig akzeptiert sei, wenn es gratis angeboten würde. So kann nun jeder Nutzer mit seinem privaten Mobilfunkabo entscheiden, wieviel Bandbreite er unterwegs möchte und statt dass dies alle via Billettpreise zahlen, zahlt es jeder individuell nach seinen eigenen Bedürfnissen.

Das sieht an einem Bahnhof dann wieder anders aus. Da lässt sich das Free WiFi an 100 Bahnhöfen mit total einem niedrigen einstelligen Millionenbetrag pro Jahr betreiben und das finanziert man auch bequem über Werbung, die im WiFi aufgeschaltet wird.
Ausserdem nützt ein Free WiFi auch Touristen an Bahnhöfen. Die sind auch ein Mitgrund für die WiFi-Ausrüstung der EC-Triebzüge. Im Ausland würde man durch eine WiFi-Ausrüstung im Zug auch im Gegensatz zur Schweiz eine höhere Bandbreite erzielen können. Dies weil die Mobilfunknetze im Ausland schlechter sind.

Wenn man mit seinen Daten haushalten kann und kostenlose WLANs ausnutzt kann man auch bei der Swisscom mit einen Drittel des Preises Deines Abos unterkommen. Bis vor einem halben Jahr bin ich sogar mit 500 MB/Monat ausgekommen.

Jedem das seine.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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W-Lan ist so nicht zu gebrauchen

Chrispy, Freitag, 12. Januar 2018, 00:54 (vor 339 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von Chrispy, Freitag, 12. Januar 2018, 00:58

Noch als Ergänzung zu Twindexxes Ausführungen: Ich habe W-Lan in Zügen in 3 verschiedenen Ländern (A,I,USA) und während eines Interkontinentalfluges benutzt (jeweils mit Laptop). Mein Fazit auf gut Berndeutsch: E huerä Seich! Ich fühlte mich jeweils an alte 56 kbit/s Tage erinnert mit den dial-up Modems. Schon einfach gestaltete Webseiten brauchten 10+s um vollständig zu laden. Ich gab dann jeweils nach 3-4 Versuchen und 30-60 min Netznutzung auf und schaute wieder zum Fenster raus. Arbeiten liess sich so jedenfalls nicht.

Ist halt auch so, dass W-Lan einfach nicht für grosse Menschenansammlungen ausgelegt ist. Die Bandbreite ist da einfach zu gering und es bleiben je nach Land 11-13 Kanäle für den Datenaustausch. Folglich gibt es dann ab 13 Nutzern Interferenzen zwischen den Geräten, was die Leistung auf jedem doppeltbelegten Kanal um ein Vielfaches reduziert. Ab 20-30 Geräten pro Wagen bricht das Netz dann endgültig zusammen. Gerade bei gratis W-Lan, wo jeder sein Gerät einklinkt, endet diese Dynamik in einer Katastrophe. Moderne mobilfunktechniken wie z.B. LTE bieten hingegen 30-50 Kanäle pro access point. Dies kombiniert mit Repeatern im Wageninnern ist viel leistungsfähiger als die Heimanwendungslösung namens W-Lan.

W-Lan ist so nicht zu gebrauchen

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 11:01 (vor 339 Tagen) @ Chrispy

Noch als Ergänzung zu Twindexxes Ausführungen: Ich habe W-Lan in Zügen in 3 verschiedenen Ländern (A,I,USA) und während eines Interkontinentalfluges benutzt (jeweils mit Laptop). Mein Fazit auf gut Berndeutsch: E huerä Seich! Ich fühlte mich jeweils an alte 56 kbit/s Tage erinnert mit den dial-up Modems. Schon einfach gestaltete Webseiten brauchten 10+s um vollständig zu laden. Ich gab dann jeweils nach 3-4 Versuchen und 30-60 min Netznutzung auf und schaute wieder zum Fenster raus. Arbeiten liess sich so jedenfalls nicht.

Ist halt auch so, dass W-Lan einfach nicht für grosse Menschenansammlungen ausgelegt ist. Die Bandbreite ist da einfach zu gering und es bleiben je nach Land 11-13 Kanäle für den Datenaustausch. Folglich gibt es dann ab 13 Nutzern Interferenzen zwischen den Geräten, was die Leistung auf jedem doppeltbelegten Kanal um ein Vielfaches reduziert. Ab 20-30 Geräten pro Wagen bricht das Netz dann endgültig zusammen. Gerade bei gratis W-Lan, wo jeder sein Gerät einklinkt, endet diese Dynamik in einer Katastrophe. Moderne mobilfunktechniken wie z.B. LTE bieten hingegen 30-50 Kanäle pro access point. Dies kombiniert mit Repeatern im Wageninnern ist viel leistungsfähiger als die Heimanwendungslösung namens W-Lan.

Das Problem ist nicht das WLAN, das Problem ist der Uplink vom Zug zum Mobilfunknetz. Schau Dir nur an wie gut das WLAN in Zürich HB funktioniert, in einem Gefäss das zu Stosszeiten voll mit Leuten ist. Ditto mit Konferenzzentren, die schaffen es in Sälen mit mehreren Tausend Menschen ein gutes WiFi anzubieten.

W-Lan ist so nicht zu gebrauchen

Chrispy, Freitag, 12. Januar 2018, 22:57 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

Das Problem ist nicht das WLAN, das Problem ist der Uplink vom Zug zum Mobilfunknetz.

Nein, nicht nur. Siehe Begründung im Beitrag zuvor.

Schau Dir nur an wie gut das WLAN in Zürich HB funktioniert

Naja, so wahnsinnig gut ist dieses WLAN nun auch nicht, vorallem wo viele Leute auf einmal verbunden sind. Ist auch mit den gegebenheiten in einem Fahrenden Zug kaum zu vergleichen, weil die Leute am Bahnhof nicht versuchen über nur einen Accesspoint zu verbinden. Die Fläche ist auch viel Grösser... Die 20-30 Geräte limitierung eines WiFi Accesspoint ist nicht einfach eine Erfindung von mir, das ist schlicht und ergreiffend die Faktische Limite.

Ditto mit Konferenzzentren, die schaffen es in Sälen mit mehreren Tausend Menschen ein gutes WiFi anzubieten.

Tausende? Warst du je mals auf einer Konferenz? Wenn die Leute verlässliches Internet brauchen verlasssen die den Saal und suchen sich eine Ecke stille, wo sie noch verbinden können. Hab ich schon Dutzende male erlebt und dies bereits ab 50 Personen.

Die bedürfnisse nehmen auch laufend zu. Heutzutage sieht man immer mehr Leute im ÖPNV Videos streamen. Wie willst du dies denn mit der Begrenzten Bandbreite von WiFi Systemen lösen? Mobilfunk ist da die einzige Lösung, welche in deisem Anwendungsbereich nicht in ca. 5 Jahren obsolent ist.

W-Lan ist so nicht zu gebrauchen

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 23:56 (vor 338 Tagen) @ Chrispy

Naja, so wahnsinnig gut ist dieses WLAN nun auch nicht, vorallem wo viele Leute auf einmal verbunden sind. Ist auch mit den gegebenheiten in einem Fahrenden Zug kaum zu vergleichen, weil die Leute am Bahnhof nicht versuchen über nur einen Accesspoint zu verbinden. Die Fläche ist auch viel Grösser... Die 20-30 Geräte limitierung eines WiFi Accesspoint ist nicht einfach eine Erfindung von mir, das ist schlicht und ergreiffend die Faktische Limite.

Wer sagt dass nur einen Accesspunkt geben muss? Grossflächige WiFI-Systeme in Bahnhöfen, Universitäten, Konferenzzentren usw. benutzen Mesh-Netzwerke (oder ähnliches) mit Dutzenden von Accesspunkten. Und die 20-30 Geräte-Limitierung pro Accesspunkt trifft auf Highend-Geräte auch nicht zu, diese schaffen über 100 pro Gerät.

Ditto mit Konferenzzentren, die schaffen es in Sälen mit mehreren Tausend Menschen ein gutes WiFi anzubieten.


Tausende? Warst du je mals auf einer Konferenz? Wenn die Leute verlässliches Internet brauchen verlasssen die den Saal und suchen sich eine Ecke stille, wo sie noch verbinden können. Hab ich schon Dutzende male erlebt und dies bereits ab 50 Personen.

Hier ist ein WLAN-Designguide von Cisco in dem als Beispiel die Auslegung eines WLAN-Systems für Säle mit 1500 Sitzplätzen beschrieben wird.

W-Lan ist so nicht zu gebrauchen

Chrispy, Samstag, 13. Januar 2018, 15:03 (vor 337 Tagen) @ Aphex Twin

Wer sagt dass nur einen Accesspunkt geben muss? Grossflächige WiFI-Systeme in Bahnhöfen, Universitäten, Konferenzzentren usw. benutzen Mesh-Netzwerke (oder ähnliches) mit Dutzenden von Accesspunkten.

Weil ein Eisenbahnwagen weder die Fläche noch die Raumhöhe einer Universität oder eines Bahnhofs bietet. Sind die Accesspoints zu nahe beieinander ist das sogar kontraproduktiv. In deinem Beispiel von Cisco zähle ich 18 Accespoints für eine fläche von ~2350 m^2. Ein Eisenbahnwagen hat in etwa 100 m^2 (25x4) also 23 mal weniger. Zudem sprechen wir hier zusätzlich von einem Faradaykäfig, welcher quasi als Resonator dient und somit das Signal eines Accesspoints über eine grössere Distanz erhalten kann. Interferenzen sind dabei ebenfalls über eine grössere Distanz möglich

Und die 20-30 Geräte-Limitierung pro Accesspunkt trifft auf Highend-Geräte auch nicht zu, diese schaffen über 100 pro Gerät.

Nun, das kann ja unter Laborbedingungen durchaus möglich sein. Im Flugzeug sowie im Railjet hab ich jedoch mehrfach die verbindung zum Accespoint verloren, was doch stark auf eine zu hohe Anzahl SSIDs hinweist.

W-Lan ist so nicht zu gebrauchen

Aphex Twin, Samstag, 13. Januar 2018, 19:32 (vor 337 Tagen) @ Chrispy

Wer sagt dass nur einen Accesspunkt geben muss? Grossflächige WiFI-Systeme in Bahnhöfen, Universitäten, Konferenzzentren usw. benutzen Mesh-Netzwerke (oder ähnliches) mit Dutzenden von Accesspunkten.


Weil ein Eisenbahnwagen weder die Fläche noch die Raumhöhe einer Universität oder eines Bahnhofs bietet. Sind die Accesspoints zu nahe beieinander ist das sogar kontraproduktiv.

Irgendwann schon, aber hast Du irgendwelche Informationen das man in einem Bahnwaggon nicht mehr als einen Accesspunkt einsetzen kann? Oder basiert diese Annahme nur auf der unten beschriebenen Erfahrung im Flugzeug und Railjet?

Das Deine Erfahrung mit Konferenzen und mehr als 50 Leute pro Raum gehe nicht, hat dieses Cisco-Beispiel wohl klar als nicht normativ widerlegt. Du kannst Beispiele von Nichtfunktionieren nicht als Beweis der technischen Unmöglichkeit anführen.

In deinem Beispiel von Cisco zähle ich 18 Accespoints für eine fläche von ~2350 m^2. Ein Eisenbahnwagen hat in etwa 100 m^2 (25x4) also 23 mal weniger. Zudem sprechen wir hier zusätzlich von einem Faradaykäfig, welcher quasi als Resonator dient und somit das Signal eines Accesspoints über eine grössere Distanz erhalten kann. Interferenzen sind dabei ebenfalls über eine grössere Distanz möglich.

Und die 20-30 Geräte-Limitierung pro Accesspunkt trifft auf Highend-Geräte auch nicht zu, diese schaffen über 100 pro Gerät.


Nun, das kann ja unter Laborbedingungen durchaus möglich sein. Im Flugzeug sowie im Railjet hab ich jedoch mehrfach die verbindung zum Accespoint verloren, was doch stark auf eine zu hohe Anzahl SSIDs hinweist.

WLAN ist so gut zu gebrauchen

Henrik @, Samstag, 13. Januar 2018, 20:21 (vor 337 Tagen) @ Aphex Twin

Naja, so wahnsinnig gut ist dieses WLAN nun auch nicht, vorallem wo viele Leute auf einmal verbunden sind. Ist auch mit den gegebenheiten in einem Fahrenden Zug kaum zu vergleichen, weil die Leute am Bahnhof nicht versuchen über nur einen Accesspoint zu verbinden. Die Fläche ist auch viel Grösser... Die 20-30 Geräte limitierung eines WiFi Accesspoint ist nicht einfach eine Erfindung von mir, das ist schlicht und ergreiffend die Faktische Limite.

Wer sagt dass nur einen Accesspunkt geben muss? Grossflächige WiFI-Systeme in Bahnhöfen, Universitäten, Konferenzzentren usw. benutzen Mesh-Netzwerke (oder ähnliches) mit Dutzenden von Accesspunkten. Und die 20-30 Geräte-Limitierung pro Accesspunkt trifft auf Highend-Geräte auch nicht zu, diese schaffen über 100 pro Gerät.

Ditto mit Konferenzzentren, die schaffen es in Sälen mit mehreren Tausend Menschen ein gutes WiFi anzubieten.

Tausende? Warst du je mals auf einer Konferenz? Wenn die Leute verlässliches Internet brauchen verlasssen die den Saal und suchen sich eine Ecke stille, wo sie noch verbinden können. Hab ich schon Dutzende male erlebt und dies bereits ab 50 Personen.

Hier ist ein WLAN-Designguide von Cisco in dem als Beispiel die Auslegung eines WLAN-Systems für Säle mit 1500 Sitzplätzen beschrieben wird.

:D :D

..das liest sich so nach 80er. :D
Top WLAN in Arenen, Stadien ist Standard heutzutage, nicht für paar hundert, für zig tausend Leuten.


Barclays Center, the most high-tech stadium in sports
By Nilay Patel@reckless Sep 24, 2012

And the stadium lives up to its high-tech billing, with free Wi-Fi that's designed to support a packed house full of smartphone-wielding fans, LTE and 3G service from the four major carriers and sponsor MetroPCS, and an app that lets fans order and pay for food from their seats without having to stand in concession lines. [...]
SB Nation's Amy K. Nelson and I got to take a tour of the inner workings the stadium and its tech, all of which runs on a single Cisco network that features some 4,000 Ethernet jacks throughout the building. Tech director Chip Foley told us his primary concern was making sure people could make phone calls and get data service during events — a common irritation at other arenas. He also told us his goal was for the in-house Wi-Fi to be faster than the LTE networks, and confirmed that he's not planning on filtering or throttling it in any way. You'll even be able to use it outside.

https://www.theverge.com/2012/9/24/3382066/brooklyn-nets-barclays-center-the-most-high-...

Barclays' free Wi-Fi, with more than 275 Wi-Fi access points

http://www.espn.com/blog/playbook/tech/post/_/id/4295/brooklyn-nets-and-barclays-debut-...
(Übersetzung)

in der Tat, einwandfreies bestes WLAN mitten im Innenraum, bereits vor Jahren.
rauslaufen? wozu?
rauslaufen tut man dort, wo kein WLAN vorhanden ist und Mobilfunk tot is.


„StadiumVision“ nennt sich das System, das Stadien in das neue Zeitalter des Internets integriert. In der Bundesliga ist Bayer 04 der erste und mit dem FC Bayern, dessen Sponsor die Telekom ist, auch der einzige, der dieses WLAN-Unterhaltungssystem anbietet. 350 WLAN-Access-Points hat der Verein in Kooperation mit der Telekom für die ungewöhnlich hohe Netzabdeckung verbauen lassen

https://www.sparhandy.de/mobiles-internet/info/bundesliga-stadien/#wlan

Stadien sind bestens ausgestattet.. wo man mit dem Mobilfunknetz quasi tot is..


Cisco Connected Stadium Wi-Fi
https://www.cisco.com/dam/global/../docs/seminar/AISwifi_Cisco_Connected_Stadium_WiFi.pdf


Die neue WLAN-Technik besteht aus Servern und den sogenannten Access Points.
Pro Zug ist ein Server verbaut, der als Zentralrouter für die Verbindung zu den Mobilfunknetzen sorgt: Dazu ist er mit bis zu sechs SIM-Karten bestückt und mit mehreren Außenantennen auf den Wagen verbunden.

Durch die unterschiedlichen SIM-Karten ist das System unter anderem auch im Ausland nutzbar. So soll voraussichtlich bis zur Jahresmitte 2017 der WLAN-Zugang auch auf den Verbindungen in die Schweiz, nach Österreich, Belgien und in die Niederlande möglich sein.

Der Access Point, von dem jeder Wagen über zwei Stück verfügt, ist mit dem heimischen WLAN-Router vergleichbar und stellt die Verbindung zwischen Nutzer und WLAN-Netz her. Insgesamt verbaut die DB rund 2.600 Access Points in der gesamten ICE-Flotte.

https://www.deutschebahn.com/file/de/../12984302/data/TD_WLAN_und_neue_Repeater.pdf


komplettes Fußballspiel per Livestream zu sehen, GB an Dateien innerhalb von Sekunden hoch & runterzuladen...... war problemlos möglich.

Lachhaft

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 12:10 (vor 339 Tagen) @ Twindexx

Das sieht an einem Bahnhof dann wieder anders aus. Da lässt sich das Free WiFi an 100 Bahnhöfen mit total einem niedrigen einstelligen Millionenbetrag pro Jahr betreiben und das finanziert man auch bequem über Werbung, die im WiFi aufgeschaltet wird.
Ausserdem nützt ein Free WiFi auch Touristen an Bahnhöfen.

Das war genau mein Punkt. Freies WLAN an Bahnhöfen kostet die SBB weniger als es Kunden nutzen bringt, d.h. selbst wenn die Kosten auf die Ticketpreise aufgeschlagen würden kommt ein Netbenefit für die Kunden heraus. Für Touristen (aus dem Ausland) trifft dies noch viel stärker zu (da Daten im Ausland noch einmal ein mehrfaches von Daten im Inland kosten).

Die sind auch ein Mitgrund für die WiFi-Ausrüstung der EC-Triebzüge. Im Ausland würde man durch eine WiFi-Ausrüstung im Zug auch im Gegensatz zur Schweiz eine höhere Bandbreite erzielen können. Dies weil die Mobilfunknetze im Ausland schlechter sind.

Wieso man über WLAN eine höhere Bandbreite erzielen kann muss mir jemand mal erklären. Wieso kann ein Mobilfunkantenne aussem am Zug ein grössere Bandbreite in ein WLAN im Zug weiterleiten als über Repeater an die Mobilfunkantennen der Telefone im Zug?

Ein Grund für WLAN in neuen EC-Zügen sind wiederum die Kostenersparnisse für Kunden. EC-Züge werden aufgrund ihrer grenzüberschreitenden Natur zu einem merklichen Teil von grenzüberschreitenden Passagieren benutzt. Und Datenroaming ist, was die Schweiz angeht, immer noch eine teurere bzw. beschränktere Angelegenheit. Die teureren Verträge mögen inzwischen genug Datenroaming beinhalten, aber die Datenmengen bzw. Datentarife in den günstigeren Abonnements sind immer noch merklich beschränkter bzw. teurer.

Ein weiterer Grund, in Deutschland zumindest ist das es der Kundenerwartung entspricht ein kostenloses WLAN im Zug (des oberen Zugsegments) anzubieten.

Lachhaft

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 14:26 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

Das sieht an einem Bahnhof dann wieder anders aus. Da lässt sich das Free WiFi an 100 Bahnhöfen mit total einem niedrigen einstelligen Millionenbetrag pro Jahr betreiben und das finanziert man auch bequem über Werbung, die im WiFi aufgeschaltet wird.
Ausserdem nützt ein Free WiFi auch Touristen an Bahnhöfen.

Das war genau mein Punkt. Freies WLAN an Bahnhöfen kostet die SBB weniger als es Kunden nutzen bringt, d.h. selbst wenn die Kosten auf die Ticketpreise aufgeschlagen würden kommt ein Netbenefit für die Kunden heraus. Für Touristen (aus dem Ausland) trifft dies noch viel stärker zu (da Daten im Ausland noch einmal ein mehrfaches von Daten im Inland kosten).

innerhalb der EU gibts keine zusätzliche Kosten mehr für Datenroaming, es gibt auch Tarife, die die Schweiz da mit einschließen.
Reisende aus dem Ausland sind natürlich ein gewichtiger Punkt,
Deutsche ins Ausland natürlich auch, daher kommt das bald ja auch im ICE.

Die sind auch ein Mitgrund für die WiFi-Ausrüstung der EC-Triebzüge. Im Ausland würde man durch eine WiFi-Ausrüstung im Zug auch im Gegensatz zur Schweiz eine höhere Bandbreite erzielen können. Dies weil die Mobilfunknetze im Ausland schlechter sind.

Wieso man über WLAN eine höhere Bandbreite erzielen kann muss mir jemand mal erklären. Wieso kann ein Mobilfunkantenne aussem am Zug ein grössere Bandbreite in ein WLAN im Zug weiterleiten als über Repeater an die Mobilfunkantennen der Telefone im Zug?

im ICE werden beim WLAN sämtliche Netze genutzt, der einzelne Nutzer nutzt über LTE nur ein Netz.

Ein Grund für WLAN in neuen EC-Zügen sind wiederum die Kostenersparnisse für Kunden. EC-Züge werden aufgrund ihrer grenzüberschreitenden Natur zu einem merklichen Teil von grenzüberschreitenden Passagieren benutzt. Und Datenroaming ist, was die Schweiz angeht, immer noch eine teurere bzw. beschränktere Angelegenheit. Die teureren Verträge mögen inzwischen genug Datenroaming beinhalten, aber die Datenmengen bzw. Datentarife in den günstigeren Abonnements sind immer noch merklich beschränkter bzw. teurer.

Ein weiterer Grund, in Deutschland zumindest ist, dass es der Kundenerwartung entspricht ein kostenloses WLAN im Zug (des oberen Zugsegments) anzubieten.

nicht nur im oberen Zugsegment.

Lachhaft

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 14:53 (vor 338 Tagen) @ Henrik

Die sind auch ein Mitgrund für die WiFi-Ausrüstung der EC-Triebzüge. Im Ausland würde man durch eine WiFi-Ausrüstung im Zug auch im Gegensatz zur Schweiz eine höhere Bandbreite erzielen können. Dies weil die Mobilfunknetze im Ausland schlechter sind.

Wieso man über WLAN eine höhere Bandbreite erzielen kann muss mir jemand mal erklären. Wieso kann ein Mobilfunkantenne aussem am Zug ein grössere Bandbreite in ein WLAN im Zug weiterleiten als über Repeater an die Mobilfunkantennen der Telefone im Zug?


im ICE werden beim WLAN sämtliche Netze genutzt, der einzelne Nutzer nutzt über LTE nur ein Netz.

Das wäre nur relevant wenn es mehr Netze als WLAN-Nutzer im Zug gibt (was wohl extrem selten vorkommt). Bei (zumindest bald) drei Netzen in Deutschland ist ab drei WLAN-Nutzern im Zug die Bandbreite pro Person (im Durchschnitt) identisch zu dem Fall wenn sich die drei Nutzer direkt mit den drei Netzen verbinden würden.

Nehmen wir drei Antennen/Emfangsmodule aussem am Zug, für jedes Netz eine(s). Jedes Modul zusammen mit der Funkabdeckung hat eine orts- und zeitabhängige Bandbreite. Verteile jetzt, Fall (1), die die Summe der Bandbreite von Netz A, B und C auf 100 Nutzer im Zug über WLAN. Und als Vergleich verteile, Fall (2), die Bandbreite von Netz A an die Nutzer von Netz über Mobilfunkrepeater im Zug, ditto für Netz B und C. Die Summe der Bandbreite die den Zug erreicht ist dieselbe in beiden Fällen. Die Anzahl der Nutzer ist dieselbe in beiden Fällen, daher ist auch die durchschnittliche Bandbreite pro Person dieselbe. Was ein WLAN aus gebündelten Verbindungen erreicht ist das alle Nutzer die gleiche Bandbreite bekommen (wenn der WLAN-Router ist so implementieren kann), während im Falle der Nutzung der Repeater, mal ein Teil Nutzer eine bessere Verbindung hat und mal ein anderer Teil, je nachdem welches Netz gerade besser ist.

Lachhaft

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 15:46 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

Die sind auch ein Mitgrund für die WiFi-Ausrüstung der EC-Triebzüge. Im Ausland würde man durch eine WiFi-Ausrüstung im Zug auch im Gegensatz zur Schweiz eine höhere Bandbreite erzielen können. Dies weil die Mobilfunknetze im Ausland schlechter sind.

Wieso man über WLAN eine höhere Bandbreite erzielen kann muss mir jemand mal erklären. Wieso kann ein Mobilfunkantenne aussem am Zug ein grössere Bandbreite in ein WLAN im Zug weiterleiten als über Repeater an die Mobilfunkantennen der Telefone im Zug?

im ICE werden beim WLAN sämtliche Netze genutzt, der einzelne Nutzer nutzt über LTE nur ein Netz.

Das wäre nur relevant wenn es mehr Netze als WLAN-Nutzer im Zug gibt (was wohl extrem selten vorkommt). Bei (zumindest bald) drei Netzen in Deutschland ist ab drei WLAN-Nutzern im Zug die Bandbreite pro Person (im Durchschnitt) identisch zu dem Fall wenn sich die drei Nutzer direkt mit den drei Netzen verbinden würden.

das ja grade eben nicht. Wo der eine Nutzer über sein Handy geringere Geschwindigkeit hat oder gar gar keinen Empfang mehr, hat er übers WLAN weiterhin besten Empfang, eben über alle Netze, die Verfügbarkeit & Kapazität ist deutlich höher, auch bei mehr als 3 Nutzern (haha, der war lustig, nun gut, eher wahrlich lachhaft^^)
(wieso "zumindest bald"?)

Was ein WLAN aus gebündelten Verbindungen erreicht ist, dass alle Nutzer die gleiche Bandbreite bekommen (wenn der WLAN-Router ist so implementieren kann), während im Falle der Nutzung der Repeater, mal ein Teil Nutzer eine bessere Verbindung hat und mal ein anderer Teil, je nachdem welches Netz gerade besser ist.

nicht besser, sondern schlechter, Lücken aufweist,
sprich übers neue WLAN wird eine höhere Bandbreite & Verfügbarkeit erzielt.

..mal abgesehen davon, dass nicht alle ICE-Wagen mit (den neuen) Repeatern ausgestattet sind.

Lachhaft

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 15:57 (vor 338 Tagen) @ Henrik

im ICE werden beim WLAN sämtliche Netze genutzt, der einzelne Nutzer nutzt über LTE nur ein Netz.

Das wäre nur relevant wenn es mehr Netze als WLAN-Nutzer im Zug gibt (was wohl extrem selten vorkommt). Bei (zumindest bald) drei Netzen in Deutschland ist ab drei WLAN-Nutzern im Zug die Bandbreite pro Person (im Durchschnitt) identisch zu dem Fall wenn sich die drei Nutzer direkt mit den drei Netzen verbinden würden.


das ja grade eben nicht. Wo der eine Nutzer über sein Handy geringere Geschwindigkeit hat oder gar gar keinen Empfang mehr, hat er übers WLAN weiterhin besten Empfang, eben über alle Netze, die Verfügbarkeit & Kapazität ist deutlich höher, auch bei mehr als 3 Nutzern (haha, der war lustig, nun gut, eher wahrlich lachhaft^^)

In Gebieten wo die Netzanbindung stark zwischen den Anbietern variiert ist dieser Aspekt relevant, sonst aber nicht wirklich.

(wieso "zumindest bald"?)

Der Zusammenschluss zwischen E-Plus und O₂ ist auf der Netzseite noch nicht 100% vollzogen.

..mal abgesehen davon, dass nicht alle ICE-Wagen mit (den neuen) Repeatern ausgestattet sind.

Und technisch ist es schwieriger Repeater einzubauen als WLAN-Router? Das ist doch einfach nur eine Managemententscheidung den einen Weg aus Produktmerkmalmotivation dem anderen vorzuziehen und keine technisch begründete.

Lachhaft

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 17:01 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

im ICE werden beim WLAN sämtliche Netze genutzt, der einzelne Nutzer nutzt über LTE nur ein Netz.

Das wäre nur relevant wenn es mehr Netze als WLAN-Nutzer im Zug gibt (was wohl extrem selten vorkommt). Bei (zumindest bald) drei Netzen in Deutschland ist ab drei WLAN-Nutzern im Zug die Bandbreite pro Person (im Durchschnitt) identisch zu dem Fall wenn sich die drei Nutzer direkt mit den drei Netzen verbinden würden.

das ja grade eben nicht. Wo der eine Nutzer über sein Handy geringere Geschwindigkeit hat oder gar gar keinen Empfang mehr, hat er übers WLAN weiterhin besten Empfang, eben über alle Netze, die Verfügbarkeit & Kapazität ist deutlich höher, auch bei mehr als 3 Nutzern (haha, der war lustig, nun gut, eher wahrlich lachhaft^^)

In Gebieten wo die Netzanbindung stark zwischen den Anbietern variiert ist dieser Aspekt relevant, sonst aber nicht wirklich.

darum gings doch nur, s.o. das ist ein sehr gewichtiger Punkt,
aber auch ansonsten ist die Bündelung natürlich sehr relevant, s.o.

(wieso "zumindest bald"?)

Der Zusammenschluss zwischen E-Plus und O₂ ist auf der Netzseite noch nicht 100% vollzogen.

hier gehts nicht um E-Plus, nur um O₂ etc.

..mal abgesehen davon, dass nicht alle ICE-Wagen mit (den neuen) Repeatern ausgestattet sind.

Und technisch ist es schwieriger Repeater einzubauen als WLAN-Router? Das ist doch einfach nur eine Managemententscheidung den einen Weg aus Produktmerkmalmotivation dem anderen vorzuziehen und keine technisch begründete.

Die Frage stellt sich nicht.
Das war weder eine Managemententscheidung, noch ging es um Produktmerkmalmotivation.
Es ist gesellschaftlich gefordert, seit Ewigkeiten, wurde nun von politischer Ebene durchgesetzt.
Im Detail sind die jeweiligen Entscheidungen natürlich technisch begründet.

Lachhaft

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Freitag, 12. Januar 2018, 17:07 (vor 338 Tagen) @ Henrik

hier gehts nicht um E-Plus, nur um O₂ etc.

Was spricht denn dagegen, dass - an Orten, wo das noch geht - 4 Nutzer in 4 Netzen (Telekom, Vodafone, E-Plus und O2) eingewählt sind?

--
Weg mit dem 4744!

Lachhaft

Twindexx @, St. Gallen (CH), Samstag, 13. Januar 2018, 16:56 (vor 337 Tagen) @ Aphex Twin

Hoi,

Wieso man über WLAN eine höhere Bandbreite erzielen kann muss mir jemand mal erklären. Wieso kann ein Mobilfunkantenne aussem am Zug ein grössere Bandbreite in ein WLAN im Zug weiterleiten als über Repeater an die Mobilfunkantennen der Telefone im Zug?

Ich hatte im ICE in Deutschland schon oft das Erlebnis, dass mein Smartphone immer wieder aus dem Netz geflogen ist und dann bis ein neues Netz gefunden wurde, eine Zeit lang das Gerät kein Netz hatte. Dabei haben Swisscom-Simkarten zwar eine Affinität zu Vodafone (die haben da eine Partnerschaft), aber von den anderen Netzen sucht sich mein Gerät immer das nächstbeste, falls kein Vodafone verfügbar ist, wenn man mal wieder das Netz verloren hat.

Im W-Lan des Zuges tritt dieses Problem nicht auf, da zum W-Lan immer eine Verbindung besteht und im Hintergrund alle verfügbaren Netze gleichzeitig angezapft werden. Damit kommt im Endeffekt tatsächlich mit dem W-Lan mehr Bandbreite bei mir an als wenn das Smartphone immer wieder ein neues Netz sucht. Weil das schafft das Smartphone nicht per sofort, das dauert immer etwas. In der Zwischenzeit hat man kein Netz und damit null Bandbreite, dies ist beim W-Lan nicht der Fall.

Diesen Effekt hast du natürlich nicht, wenn das Mobilfunknetz so gut ausgebaut ist, dass du in der Regel nie die Netzverbindung zu deinem Netz verlierst. Und dies hat man überwiegend im Schweizer Fernverkehrsnetz. Deswegen bietet innerhalb der Schweiz ein W-Lan keinen Mehrwert für die Fahrgäste in Zügen.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
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Lachhaft

Aphex Twin, Samstag, 13. Januar 2018, 19:25 (vor 337 Tagen) @ Twindexx

Ich hatte im ICE in Deutschland schon oft das Erlebnis, dass mein Smartphone immer wieder aus dem Netz geflogen ist und dann bis ein neues Netz gefunden wurde, eine Zeit lang das Gerät kein Netz hatte. Dabei haben Swisscom-Simkarten zwar eine Affinität zu Vodafone (die haben da eine Partnerschaft), aber von den anderen Netzen sucht sich mein Gerät immer das nächstbeste, falls kein Vodafone verfügbar ist, wenn man mal wieder das Netz verloren hat.

Hat es sich in diesen Situationen das Telefon in das Netz eines anderen Providers 'eingewählt' oder kam es auch vor dass die Verbindung zum Vodaphone-Netz kurz unterbrach und dann das Telefon sich doch wieder mit dem Vodaphone-Netz verband? Als GSM Anfang der Neunzigerjahre eingeführt wurde war eines der Merkmale die hochgehalten wurden, dass die Übergabe von einer Funkzelle auf die nächste auch bei Autobahngeschwindigkeiten reibungslos funktioniere (wobei 200 km/h die Zielgeschwindigkeit war). Das es bis zum heutigen Tag nicht funktioniert dies auch bei einem Wechsel des Providers sicherzustellen ist schon bedauerlich. Wobei es durchaus Fälle in einzelnen Ländern gibt in dem nationales Roaming (meist über eine Vereinbarung zwischen zwei Providern) gang und gäbe ist.

Im W-Lan des Zuges tritt dieses Problem nicht auf, da zum W-Lan immer eine Verbindung besteht und im Hintergrund alle verfügbaren Netze gleichzeitig angezapft werden. Damit kommt im Endeffekt tatsächlich mit dem W-Lan mehr Bandbreite bei mir an als wenn das Smartphone immer wieder ein neues Netz sucht. Weil das schafft das Smartphone nicht per sofort, das dauert immer etwas. In der Zwischenzeit hat man kein Netz und damit null Bandbreite, dies ist beim W-Lan nicht der Fall.

Und wenn man daran denkt, dass zu Beginn das WLAN im ICE nur auf dem Telekomnetz basierte (da die Telekom der technische Implementationspartner war/ist) ...

Lachhaft

Twindexx @, St. Gallen (CH), Samstag, 13. Januar 2018, 20:18 (vor 337 Tagen) @ Aphex Twin

Hoi,

Hat es sich in diesen Situationen das Telefon in das Netz eines anderen Providers 'eingewählt' oder kam es auch vor dass die Verbindung zum Vodaphone-Netz kurz unterbrach und dann das Telefon sich doch wieder mit dem Vodaphone-Netz verband?

Nein, das sind keine kurzen Unterbrüche. Das dauerte jeweils bis zu einer Minute, bis wieder Netz da ist. Wenn der fahrende Zug dann währenddessen in ein von Vodafone versorgtes Gebiet kam bei der Netzwahl, hat sich das iPhone 7/6/4S/3G auch wieder mit Vodafone verbunden. Aber meist ist dann ein anderer Netzbetreiber drauf. Und wenn der dann auch eine Netzlücke hat, dann geht es wieder zu Vodafone zurück, oder Vodafone war dann auch nicht erreichbar und es kam Anbieter Nummer drei zum Zug.

Oder es gibt einfach gar kein Netz. So im EC Zürich-München irgendwo im Allgäu, wo ich dann mal eine manuelle Netzsuche machte und die ergebnislos blieb. Aber bei solchen Werten wundert mich das alles nicht: http://www.ice-treff.de/index.php?id=506294
Ich war schon in vielen Ländern in Europa, nirgends ist die Netzabdeckung so schlecht wie in Deutschland. Schlaraffenland für alle mit Verstrahlungsängsten.

Und wenn man daran denkt, dass zu Beginn das WLAN im ICE nur auf dem Telekomnetz basierte (da die Telekom der technische Implementationspartner war/ist) ...

Jenes W-Lan hab ich nie genutzt. Ich kenne nur das aktuelle ICE-W-Lan mit dem ICE-Portal.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
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Lachhaft

Aphex Twin, Sonntag, 14. Januar 2018, 10:51 (vor 337 Tagen) @ Twindexx

Nein, das sind keine kurzen Unterbrüche. Das dauerte jeweils bis zu einer Minute, bis wieder Netz da ist. Wenn der fahrende Zug dann währenddessen in ein von Vodafone versorgtes Gebiet kam bei der Netzwahl, hat sich das iPhone 7/6/4S/3G auch wieder mit Vodafone verbunden. Aber meist ist dann ein anderer Netzbetreiber drauf. Und wenn der dann auch eine Netzlücke hat, dann geht es wieder zu Vodafone zurück, oder Vodafone war dann auch nicht erreichbar und es kam Anbieter Nummer drei zum Zug.

Bedauerlicherweise hat das ICE-WiFI auch 'Unterbrüche' da man nach einer Zeit der Inaktivität aus dem WiFi-Netz herausgeschmissen wird. Verständlich als Massnahme den 'aktiven' Kunden eine bessere Verbindung anzubieten führt dies dennoch dazu, dass von ausserhalb nicht mehr erreichbar ist (E-mail, Whatsapp-Nachricht, Skype-Call) sobald man sein Telefon nicht mehr aktiv benutzt. Mit meinem persönlichen WiFi (mobiles Modem mit WiFi-Router) besteht dieses Problem nicht.

Oder es gibt einfach gar kein Netz. So im EC Zürich-München irgendwo im Allgäu, wo ich dann mal eine manuelle Netzsuche machte und die ergebnislos blieb.

Dies kann man auch an manchen Stellen im topfebenen Rheintal zwischen Karlsruhe und Mannheim beobachten wo es eigentlich trivial sein sollte eine Funkabdeckung herzustellen.

Lachhaft

Sascha @, FMT/FLIS/EBZ, Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:10 (vor 340 Tagen) @ Aphex Twin

Übrigens gab es in Schweizer Zügen, zumindest zeitweise WLAN. Man hat sich hier aber gegen eine flächendeckende Einführung entschieden, da die Funkabdeckung ausreichend gut ist.


Und kostenloses WLAN gibt es an 80 Schweizer Bahnhöfen weil die Funkabdeckung dort schlechter ist als auf den Bahnstrecken?

Ich habe nie von Bahnhöfen gesprochen. Aber die Bahnhöfe haben in der Regel auch eine andere Datenanbindung, als fahrende Züge, Flugzeuge, Autos oder whatever.

Im Zug geht alles letztlich dann doch über Mobilfunk. Und die DB zeigt mit ihrem WLAN recht deutlich, dass es sinnvoller ist, das Bandbreitenmanagement dem Mobilfunkanbieter zu überlassen.

Kostenloses WLAN in Zügen oder Bahnhöfen dient nicht dazu eine Datenverbindung zu ermöglichen. Es dient dazu Datenmengen zu ermöglichen die die meisten mobilen Datenverträge sprengen würden. Wieviele Datenverbindungen sind auf Deinem Smartphone auf WLAN beschränkt? Bei mir ist es ganze Menge, von Gerätebackups über App-Updates bis zu Podcastdownloads. Und das ist bevor wir von Musik- oder Videostreaming reden.

Meinetwegen. Ich brauche das für Datenmengen nicht. Eher für eine stabile Verbindung mit möglichst kurzen Latenzen. Filme kann ich mir im Vorfeld auch offline irgendwo drauf ziehen.
Aber davon ab hat Twindexx schon ganz recht, in der Schweiz sind viele Mobilfunktarife, was die Datenmenge anbetrifft unlimitiert.
Für beispielsweise etwa 90 Euro bekomme ich bei der Telekom kein LTE mit unlimitiertem Traffic.

Eine gute WLAN-Verbindung an Bahnhöfen anzubieten ist die einfachere Aufgabe, da die Anbindung an das Internet über viel leistungsfähigere Festnetzanschlüsse möglich ist. Auf Bahnstrecken wird die Qualität für lange Zeit viel variabler bleiben.

Stimmt.

Lachhaft

Aphex Twin, Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:05 (vor 339 Tagen) @ Sascha

Übrigens gab es in Schweizer Zügen, zumindest zeitweise WLAN. Man hat sich hier aber gegen eine flächendeckende Einführung entschieden, da die Funkabdeckung ausreichend gut ist.


Und kostenloses WLAN gibt es an 80 Schweizer Bahnhöfen weil die Funkabdeckung dort schlechter ist als auf den Bahnstrecken?


Ich habe nie von Bahnhöfen gesprochen. Aber die Bahnhöfe haben in der Regel auch eine andere Datenanbindung, als fahrende Züge, Flugzeuge, Autos oder whatever.

Der Punkt ist, dass es in Deutschland und der Schweiz in Bezug auf WLAN bei der Bahn genau andersrum ist. In Deutschland haben die Züge WLAN und dafür die Bahnhöfe nicht und in der Schweiz die Bahnhöfe, dafür aber die Züge nicht.

Wieso haben die Bahnhöfe in der Schweiz (kostenloses) WLAN und die Züge nicht? Nicht weil es in den Zügen keines bräuchte wegen der guten Netzabdeckung und in den Bahnhöfen es aber wegen der schlechten Netzabdeckung nötig wäre. Nein, der Grund warum es in den Bahnhöfen WLAN gibt ist weil es dort technisch viel einfacher ist (inkl. das ein Umbau von Zügen immer noch etwas mehr Aufwand ist als einen Bahnhof mit WLAN auszustatten).

Und das WLAN in den ICEs in Deutschland ist als Servicemerkmal eingeführt worden nicht weil ICE-Strecken besonders schlecht in der Netzabdeckung sind. ICs fahren auch oft ICE-Strecken und bekommen kein WLAN, wie auch viele Regionalzüge. Bei schlechter Netzabdeckung einer Strecke ist sowohl das zuginterne WLAN and die individuellen mobilen Datenverbindungen langsam. Nein, bei WLAN in Zügen in Deutschland geht es hauptsächlich um kostenloses Internet als Produktmerkmal des ICEs.

Genauso wie in der Schweiz, kostenloses WLAN in Bahnhöfen den Bahnhof attraktiver zu machen für Kunden die damit Geld sparen können (da Bahnhöfe Festnetzverbindungen nutzen können sind die kumultativen Kosten der SBB für die Datenanbindung deutlich geringer als wenn alle Kunden dieselben Datenmengen über ihre mobilen Verträge bezahlen müssten.

In den letzten Jahren mag der Marktanteil von unlimitierten Datenverträgen in der Schweiz merklich zugenommen haben, aber die Preise dafür sind immer noch relativ hoch (oder es gibt so faule Kompromisse wie 2 Mbit/s Geschwindigkeit).

An über 125 Bahnhöfen bietet die DB kostenloses WLAN

Henrik @, Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:46 (vor 339 Tagen) @ Aphex Twin

kostenloses WLAN gibt es an 80 Schweizer Bahnhöfen weil die Funkabdeckung dort schlechter ist als auf den Bahnstrecken?

Ich habe nie von Bahnhöfen gesprochen. Aber die Bahnhöfe haben in der Regel auch eine andere Datenanbindung, als fahrende Züge, Flugzeuge, Autos oder whatever.

Der Punkt ist, dass es in Deutschland und der Schweiz in Bezug auf WLAN bei der Bahn genau andersrum ist. In Deutschland haben die Züge WLAN und dafür die Bahnhöfe nicht und in der Schweiz die Bahnhöfe, dafür aber die Züge nicht.

An über 125 Bahnhöfen bieten wir Ihnen 30 Minuten kostenloses WLAN-zur individuellen Nutzung an.

http://www.bahnhof.de/bahnhof-de/service/WLAN.html

Und das WLAN in den ICEs in Deutschland ist als Servicemerkmal eingeführt worden nicht weil ICE-Strecken besonders schlecht in der Netzabdeckung sind.

na, da spielt letzteres schon ne gewaltige Rolle.

ICs fahren auch oft ICE-Strecken und bekommen kein WLAN, wie auch viele Regionalzüge.

weil sie technisch aktuell nicht dazu ausgestattet sind, wird aber kommen.

Bei schlechter Netzabdeckung einer Strecke ist sowohl das zuginterne WLAN und die individuellen mobilen Datenverbindungen langsam.

das trifft so technisch nicht auf Deutschland zu, die Netze sind im ICE gebündelt, im Handy nicht.

Nein, bei WLAN in Zügen in Deutschland geht es hauptsächlich um kostenloses Internet als Produktmerkmal des ICEs.

das kostenlos ist trivial,
es geht um WLAN in Zügen, endlich mal.

Wieviele Datenverbindungen sind auf Deinem Smartphone auf WLAN beschränkt? Bei mir ist es ganze Menge, von Gerätebackups über App-Updates bis zu Podcastdownloads. Und das ist bevor wir von Musik- oder Videostreaming reden.

Was für ein merkwürdiges Smartphone sollte das sein? gewöhnlich ist das nicht.

...aber keine angemessenen Aufenthalts-/Wartemöglichkeiten

musicus @, Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:48 (vor 339 Tagen) @ Henrik

- kein Text -

Dämliche Programmierer reichen schon

Höllentalbahn @, Freiburg, Donnerstag, 11. Januar 2018, 21:35 (vor 339 Tagen) @ Henrik

Zum Beispiel weiß die App meines VoD-Anbieters, das es besser für mich ist nicht über mobile Daten zu streamen. Natürlich kann man dieses "Feature" nicht abschalten.
Noch schlimmer wird es bei iOS, wo FaceTime, große Apps laden und ähnliche Späße nicht ohne WLAN funktionieren

Dämliche Programmierer reichen schon

mrhuss ⌂ @, ICE 275, Freitag, 12. Januar 2018, 13:39 (vor 339 Tagen) @ Höllentalbahn

Noch schlimmer wird es bei iOS, wo FaceTime, große Apps laden und ähnliche Späße nicht ohne WLAN funktionieren

Funktioniert bei mir eigentlich ganz prächtig.

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Viele Grüße!
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Dämliche Programmierer reichen schon

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 14:56 (vor 338 Tagen) @ mrhuss

Noch schlimmer wird es bei iOS, wo FaceTime, große Apps laden und ähnliche Späße nicht ohne WLAN funktionieren


Funktioniert bei mir eigentlich ganz prächtig.

So viel ich weiss funktioniert Facetime problemlos über das Mobilnetz. Es sind nur das Herunterladen von Apps über einer bestimmten Grösse (es waren einmal 50 MB, die Grenze könnte jetzt höher liegen), Betriebssystemupdates und iCloud-Backups die nur über WLAN funktionieren.

Dämliche Programmierer reichen schon

Twindexx @, St. Gallen (CH), Samstag, 13. Januar 2018, 16:21 (vor 337 Tagen) @ Aphex Twin

Hoi,

Es sind nur das Herunterladen von Apps über einer bestimmten Grösse (es waren einmal 50 MB, die Grenze könnte jetzt höher liegen)

Die liegt schon seit einigen Jahren nicht mehr bei 50 MB. Erst ging es auf 100 MB und mittlerweile sind es 150 MB.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
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An über 125 Bahnhöfen bietet die DB kostenloses WLAN

Aphex Twin, Donnerstag, 11. Januar 2018, 22:53 (vor 339 Tagen) @ Henrik

Der Punkt ist, dass es in Deutschland und der Schweiz in Bezug auf WLAN bei der Bahn genau andersrum ist. In Deutschland haben die Züge WLAN und dafür die Bahnhöfe nicht und in der Schweiz die Bahnhöfe, dafür aber die Züge nicht.


An über 125 Bahnhöfen bieten wir Ihnen 30 Minuten kostenloses WLAN-zur individuellen Nutzung an.

http://www.bahnhof.de/bahnhof-de/service/WLAN.html

Nur das es die meiste Zeit miserabel funktioniert. In Stuttgart mache ich mir gar nicht mehr die Mühe weil ich nicht fünf Minuten warten will bis ich eine Ort gefunden habe wo ich mehr als einen Balken Signalstärke habe, die Verbindung steht und Sachen in der Grössenordnung von 100 MB heruntergeladen sind.

Bei schlechter Netzabdeckung einer Strecke ist sowohl das zuginterne WLAN und die individuellen mobilen Datenverbindungen langsam.


das trifft so technisch nicht auf Deutschland zu, die Netze sind im ICE gebündelt, im Handy nicht.

Das macht doch keinen wirklichen Unterschied, wenn drei Personen, verteilt auf die drei Provider, je ihr eigenes Handy nutzen, bekommt jeder die maximale Bandbreite seines Providers. Wenn der Zug jetzt die Internetverbindung von drei Funkverbindungen je zu den drei Providern bündelt und das per WiFi auf die drei Personen verteilt, ist die durchschnittlich Datenrate pro Person genau die gleiche. Das einzige was das Bündeln bringt ist es die Unterschiede in den Datenraten der drei Provider einzuebnen, das heisst eine durchschnittliche Datenrate pro Person zu liefern, während bei individuellen Verbindungen mal der eine Kunde und mal der andere Kunde besser gestellt ist.

Nein, bei WLAN in Zügen in Deutschland geht es hauptsächlich um kostenloses Internet als Produktmerkmal des ICEs.


das kostenlos ist trivial,
es geht um WLAN in Zügen, endlich mal.

Mein eigenes WLAN war im ICE immer mindestens so gut wie das ICE-WLAN, nur das ich bei meinen eigenen WLAN eine Datenbegrenzung habe.

Wieviele Datenverbindungen sind auf Deinem Smartphone auf WLAN beschränkt? Bei mir ist es ganze Menge, von Gerätebackups über App-Updates bis zu Podcastdownloads. Und das ist bevor wir von Musik- oder Videostreaming reden.


Was für ein merkwürdiges Smartphone sollte das sein? gewöhnlich ist das nicht.

Bei iPhones sind App-Downloads über 50-ish MB, Gerätebackups zu iCloud und Betriebssystemupdates nur über WLAN möglich. Das ist aber nur ein Teil, viele Apps bieten die Möglichkeit an bestimmte Funktionen (bzw. Datenverkehr) nur über WLAN durchzuführen, Podcasts sind da ein gutes Beispiel. Sowohl Android wie iOS sind von Grund auf darauf angelegt zwischen WLAN und dem mobilen Netz zu unterscheiden und einzelnen Apps bzw. Prozessen zu ermöglichen nur wenn eine WLAN-Verbindung besteht einen Netzzugriff zu bekommen. Und die gesamten Betriebssysteme waren darauf angelegt Netzwerkzugriffe zu optimieren. Windows hat eine solche Funktion in den letzten Jahren auch dazubekommen, macOS (OS X) hat sie nicht (auch ein Grund wieso es keine Macs mit mobilen Modem gibt).

All dies existiert weil Datenmengen über die mobile Verbindung zumindest zu Beginn praktisch überall stark begrenzt waren bzw. viel teurer waren als über ein Festnetz gespeiste WLANs (für eine kurze Zeit zu Beginn des iPhones baten Provider unlimitierte Verträge an, von denen sie aber schnell wieder Abstand nahmen). Und Länder in denen die Mehrheit allen mobilen Verträge unlimitierte Daten beinhalten gibt es immer noch nicht sehr viele.

Die Gleichsetzung von WLAN = ich kann Sachen herunterladen ohne mir Gedanken über die Menge (und potentielle Kosten) machen zu müssen, besteht seit dem Beginn des modern Smartphones.

An über 125 Bahnhöfen bietet die DB kostenloses WLAN

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 15:12 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

Der Punkt ist, dass es in Deutschland und der Schweiz in Bezug auf WLAN bei der Bahn genau andersrum ist. In Deutschland haben die Züge WLAN und dafür die Bahnhöfe nicht und in der Schweiz die Bahnhöfe, dafür aber die Züge nicht.

An über 125 Bahnhöfen bieten wir Ihnen 30 Minuten kostenloses WLAN-zur individuellen Nutzung an.

http://www.bahnhof.de/bahnhof-de/service/WLAN.html

Nur dass es die meiste Zeit miserabel funktioniert. In Stuttgart mache ich mir gar nicht mehr die Mühe weil ich nicht fünf Minuten warten will bis ich eine Ort gefunden habe wo ich mehr als einen Balken Signalstärke habe, die Verbindung steht und Sachen in der Größenordnung von 100 MB heruntergeladen sind.

es ist wohl jeweils von Bahnhof zu Bahnhof unterschiedlich, da kann man sich schnell einlesen,
die entsprechenden guten Standorte in den Bahnhöfen kennt man ja recht schnell,
desweiteren gibt es ja weitere WLAN-Netze vor Ort und auch die Lounge.

Bei schlechter Netzabdeckung einer Strecke ist sowohl das zuginterne WLAN und die individuellen mobilen Datenverbindungen langsam.

das trifft so technisch nicht auf Deutschland zu, die Netze sind im ICE gebündelt, im Handy nicht.

Das macht doch keinen wirklichen Unterschied, wenn drei Personen, verteilt auf die drei Provider, je ihr eigenes Handy nutzen, bekommt jeder die maximale Bandbreite seines Providers. Wenn der Zug jetzt die Internetverbindung von drei Funkverbindungen je zu den drei Providern bündelt und das per WiFi auf die drei Personen verteilt, ist die durchschnittlich Datenrate pro Person genau die gleiche. Das einzige was das Bündeln bringt ist es die Unterschiede in den Datenraten der drei Provider einzuebnen, das heisst eine durchschnittliche Datenrate pro Person zu liefern, während bei individuellen Verbindungen mal der eine Kunde und mal der andere Kunde besser gestellt ist.

eben, wo der Kunde mit seinem netzeigenen Empfang langsam ist, hat er mit dem WLAN des ICE besseren, schnelleren Empfang, da alle Netze genutzt werden.

Nein, bei WLAN in Zügen in Deutschland geht es hauptsächlich um kostenloses Internet als Produktmerkmal des ICEs.

das kostenlos ist trivial,
es geht um WLAN in Zügen, endlich mal.

Mein eigenes WLAN war im ICE immer mindestens so gut wie das ICE-WLAN, nur dass ich bei meinen eigenen WLAN eine Datenbegrenzung habe.

in der 2. Klasse gibts ne Begrenzung auf 200 MB, anschließend gehts mit geringerer Geschwindigkeit weiter.

Wieviele Datenverbindungen sind auf Deinem Smartphone auf WLAN beschränkt? Bei mir ist es ganze Menge, von Gerätebackups über App-Updates bis zu Podcastdownloads. Und das ist bevor wir von Musik- oder Videostreaming reden.

Was für ein merkwürdiges Smartphone sollte das sein? gewöhnlich ist das nicht.

Bei iPhones sind App-Downloads über 50-ish MB, Gerätebackups zu iCloud und Betriebssystemupdates nur über WLAN möglich. Das ist aber nur ein Teil, viele Apps bieten die Möglichkeit an bestimmte Funktionen (bzw. Datenverkehr) nur über WLAN durchzuführen, Podcasts sind da ein gutes Beispiel. Sowohl Android wie iOS sind von Grund auf darauf angelegt zwischen WLAN und dem mobilen Netz zu unterscheiden und einzelnen Apps bzw. Prozessen zu ermöglichen nur wenn eine WLAN-Verbindung besteht einen Netzzugriff zu bekommen. Und die gesamten Betriebssysteme waren darauf angelegt Netzwerkzugriffe zu optimieren. Windows hat eine solche Funktion in den letzten Jahren auch dazubekommen, macOS (OS X) hat sie nicht (auch ein Grund wieso es keine Macs mit mobilen Modem gibt).

iPhone..

bei Android-Smartphones wäre eine solche Einschränkung recht sehr verwunderlich.

All dies existiert weil Datenmengen über die mobile Verbindung zumindest zu Beginn praktisch überall stark begrenzt waren bzw. viel teurer waren als über ein Festnetz gespeiste WLANs (für eine kurze Zeit zu Beginn des iPhones baten Provider unlimitierte Verträge an, von denen sie aber schnell wieder Abstand nahmen).

früher war die Datennutzung auch längst nicht so hoch, LTE gabs auch nicht, auch WLAN war nicht Standard.

Die Gleichsetzung von WLAN = ich kann Sachen herunterladen ohne mir Gedanken über die Menge (und potentielle Kosten) machen zu müssen, besteht seit dem Beginn des modern Smartphones.

zuhause ja, außerhalb gibts auch WLAN mit Drosselung ab gewissen Grenzen.
aber auch bei mobiler Datennutzung spielt die Menge immer weniger eine Rolle.

An über 125 Bahnhöfen bietet die DB kostenloses WLAN

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 15:44 (vor 338 Tagen) @ Henrik

Nur dass es die meiste Zeit miserabel funktioniert. In Stuttgart mache ich mir gar nicht mehr die Mühe weil ich nicht fünf Minuten warten will bis ich eine Ort gefunden habe wo ich mehr als einen Balken Signalstärke habe, die Verbindung steht und Sachen in der Größenordnung von 100 MB heruntergeladen sind.


es ist wohl jeweils von Bahnhof zu Bahnhof unterschiedlich, da kann man sich schnell einlesen,

In der Schweiz muss ich mich nicht einlesen, dort funktioniert es einfach. Das war mein Punkt.

Mein eigenes WLAN war im ICE immer mindestens so gut wie das ICE-WLAN, nur dass ich bei meinen eigenen WLAN eine Datenbegrenzung habe.


in der 2. Klasse gibts ne Begrenzung auf 200 MB, anschließend gehts mit geringerer Geschwindigkeit weiter.

200 MB pro Fahrt ist deutlich mehr als ich pro Tag an mobilen Datenbudget habe.

bei Android-Smartphones wäre eine solche Einschränkung recht sehr verwunderlich.

Es muss zwischen nicht änderbaren Einschränkungen und optionalen Einschränkungen unterschieden werden. Optionale Einschränkungen sind bei Android auch Brot und Butter.

All dies existiert weil Datenmengen über die mobile Verbindung zumindest zu Beginn praktisch überall stark begrenzt waren bzw. viel teurer waren als über ein Festnetz gespeiste WLANs (für eine kurze Zeit zu Beginn des iPhones baten Provider unlimitierte Verträge an, von denen sie aber schnell wieder Abstand nahmen).


früher war die Datennutzung auch längst nicht so hoch, LTE gabs auch nicht, auch WLAN war nicht Standard.

Du willst ehrlich behaupten dass früher Leute nicht regelmässig auf ihren mobilen Datenverbrauch geachtet haben?

Die Gleichsetzung von WLAN = ich kann Sachen herunterladen ohne mir Gedanken über die Menge (und potentielle Kosten) machen zu müssen, besteht seit dem Beginn des modern Smartphones.


zuhause ja, außerhalb gibts auch WLAN mit Drosselung ab gewissen Grenzen.

Sicher aber auch damit ist jedes WLAN-Budget wie eine kostenlose, zusätzliche Datenmenge.

aber auch bei mobiler Datennutzung spielt die Menge immer weniger eine Rolle.

Wenn ich 30 TB pro Monat über meine mobile Verbindung zu bezahlbaren Preisen beziehen kann, können wir darüber noch einmal reden.

Sorry, sollte 30 GB nicht TB heissen (oT)

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 16:27 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin
bearbeitet von Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 16:28

ohne Text

An über 125 Bahnhöfen bietet die DB kostenloses WLAN

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 17:17 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

Nur dass es die meiste Zeit miserabel funktioniert. In Stuttgart mache ich mir gar nicht mehr die Mühe weil ich nicht fünf Minuten warten will bis ich eine Ort gefunden habe wo ich mehr als einen Balken Signalstärke habe, die Verbindung steht und Sachen in der Größenordnung von 100 MB heruntergeladen sind.

es ist wohl jeweils von Bahnhof zu Bahnhof unterschiedlich, da kann man sich schnell einlesen,

In der Schweiz muss ich mich nicht einlesen, dort funktioniert es einfach. Das war mein Punkt.

einlesen muss man sich in Deutschland nicht.
das Musterland ist da ja die Schweiz nun wahrlich nich,
immerhin gibts dort nun das gleiche Datenvolumen wie zuhaus/hierzulande.

Mein eigenes WLAN war im ICE immer mindestens so gut wie das ICE-WLAN, nur dass ich bei meinen eigenen WLAN eine Datenbegrenzung habe.

in der 2. Klasse gibts ne Begrenzung auf 200 MB, anschließend gehts mit geringerer Geschwindigkeit weiter.

200 MB pro Fahrt ist deutlich mehr als ich pro Tag an mobilen Datenbudget habe.

krass.

bei Android-Smartphones wäre eine solche Einschränkung recht sehr verwunderlich.

Es muss zwischen nicht änderbaren Einschränkungen und optionalen Einschränkungen unterschieden werden.

um ersteres davon ging es,
reichlich merkwürdig solche starren Vorgaben.

All dies existiert weil Datenmengen über die mobile Verbindung zumindest zu Beginn praktisch überall stark begrenzt waren bzw. viel teurer waren als über ein Festnetz gespeiste WLANs (für eine kurze Zeit zu Beginn des iPhones baten Provider unlimitierte Verträge an, von denen sie aber schnell wieder Abstand nahmen).

früher war die Datennutzung auch längst nicht so hoch, LTE gabs auch nicht, auch WLAN war nicht Standard.

Du willst ehrlich behaupten, dass früher Leute nicht regelmäßig auf ihren mobilen Datenverbrauch geachtet haben?

wo es nichts zu nutzen gab? :D
lustig..

Die Gleichsetzung von WLAN = ich kann Sachen herunterladen ohne mir Gedanken über die Menge (und potentielle Kosten) machen zu müssen, besteht seit dem Beginn des modern Smartphones.

zuhause ja, außerhalb gibts auch WLAN mit Drosselung ab gewissen Grenzen.

Sicher aber auch damit ist jedes WLAN-Budget wie eine kostenlose, zusätzliche Datenmenge.

aber auch bei mobiler Datennutzung spielt die Menge immer weniger eine Rolle.

Wenn ich 30 GB pro Monat über meine mobile Verbindung zu bezahlbaren Preisen beziehen kann, können wir darüber noch einmal reden.

30 GB nutzt ja kaum jemand zuhaus..

könnt aber recht bald kommen, bereits in sehr vielen Ländern Standard.

[image]

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/datentarife-in-der-eu-wo-mobiles-surfen-guenstig...

An über 125 Bahnhöfen bietet die DB kostenloses WLAN

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 23:25 (vor 338 Tagen) @ Henrik

Du willst ehrlich behaupten, dass früher Leute nicht regelmäßig auf ihren mobilen Datenverbrauch geachtet haben?


wo es nichts zu nutzen gab? :D
lustig..

Kann es sein, dass Du vor 10 Jahren noch kein Smartphone hattest?

Wenn ich 30 GB pro Monat über meine mobile Verbindung zu bezahlbaren Preisen beziehen kann, können wir darüber noch einmal reden.


30 GB nutzt ja kaum jemand zuhaus..

Ich komme allein mit Podcasts auf über 5 GB pro Monat. Wenn ich reise und mein gesamter Datendurchsatz (für iPhone und iPad) durch ein mobiles Modem geht kann ich in vier Tagen durch ein 5 GB Budget gehen. Mein Computer hat seit seinem letzten Neustart vor 12 Tagen 66 GB über WIFi heruntergeladen.

30 GB/Monat würde vielleicht ungefähr meine mobilen Datennutzung (Telefon & Tablet) abdecken. Für meinen Computer läge ich wenn ich die letzten 12 Tagen extrapoliere bei über 150 GB/Monat.

Lachhaft

moonglum ⌂ @, Hagen, Freitag, 12. Januar 2018, 07:56 (vor 339 Tagen) @ Sascha

Und diese Abdeckung ist extrem gut, es gibt damit wirklich kaum Sinn, ein WLAN zu nutzen

--
Schöne Grüße,
bevorzugt aus den EC 6/7/8/9, ICE 102, 103, 200, 201
Web: www.bio12code-institut.eu
EC9 Umleitungshalt in Wuppertal 2014
[image]

Nicht jeder hat einen Roaming-Vertrag...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 12. Januar 2018, 18:40 (vor 338 Tagen) @ moonglum

- kein Text -

--
[image]

Ja, das läuft aber aus. EU lässt grüßen.

Paladin @, Hansestadt Rostock, Freitag, 12. Januar 2018, 18:46 (vor 338 Tagen) @ J-C

- kein Text -

lief. Schweiz aber nicht (zwingend) bei.

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 19:05 (vor 338 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

Netzqualität im Zug

Twindexx @, St. Gallen (CH), Donnerstag, 11. Januar 2018, 12:48 (vor 340 Tagen) @ RIP ICE 609

Hoi,

Anstatt mit solch dämlichen Projekten die Resourcen zu verschwenden, sollten die SBB sich lieber mal um WLAN in den FV Zügen bemühen...

Die ETR610/RABe503-Flotte sowie die Giruno-Flotte werden komplett mit W-Lan ausgerüstet. Dies ist die 48 Triebzüge umfassende internationale Hochgeschwindigkeitsflotte. Bei der nationalen Flotte wird es weiterhin kein W-Lan geben. Auch die Südostbahn wird auf ihren FV-Linien kein W-Lan anbieten, dafür wie die SBB Mobilfunkrepeater. Einzig die BLS will auf ihren IC-Linien W-Lan anbieten, sofern sie zum Zug kommt.

Das BAV sieht im Rahmen der Neuvergabe der FV-Konzessionen keine Notwendigkeit, W-Lan in den FV-Zügen vorzuschreiben. Man habe in der Schweiz bezüglich Internet in Zügen bereits einen weltweiten Spitzenplatz. Der Netztest der Zeitschrift connect wurde ja bereits erwähnt.

Qualität der Datenverbindung im Zug gemäss neuestem Netztest der connect:
Telefónica  (DE)  21%
Telekom     (DE)  38%
Vodafone    (DE)  40%
T-Mobile    (AT)  61%
A1          (AT)  65%
Drei        (AT)  69%
Salt        (CH)  75%
Sunrise     (CH)  85%
Swisscom    (CH)  87%


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Seit Februar 2018 erfolgreich im Fahrgasteinsatz:
Mehr Informationen zum SBB FV-Dosto.

UND!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:27 (vor 340 Tagen) @ RIP ICE 609
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:32

Anstatt [...], sollten die SBB sich lieber [...]

Es geht beides, ich will ein UND! Wirklich, auf solche Phrasen bin ich allergisch.

Grüße aus dem RJ 161 (Wo das WLAN ab Buchs SG bestens funktioniert).

Siehste UND in Wien Hbf gibt's bereits totales Rauchverbot.

Greetz ;-)

--
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UND!

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 12. Januar 2018, 16:31 (vor 338 Tagen) @ J-C

Anstatt [...], sollten die SBB sich lieber [...]

Es geht beides, ich will ein UND! Wirklich, auf solche Phrasen bin ich allergisch.

Das ist aber typisch für Bahnfans. Immer dagegen, weil was anderes besser wäre, weil Deutschland angeblich so arm sei, dass nur ein einziges Projekt pro Jahr realisiert werden kann.^^

Siehste UND in Wien Hbf gibt's bereits totales Rauchverbot.

Und in ganz NJ gibt es WIFI UND RAUCHVERBOT in allen Zügen (ok, bis auf die Arrows aber die fahren bei mir nicht und die Ausschreibung für deren Ablösung läuft), während ihr Europäer vlt. im Jahr 2040 soweit sein wered. :P

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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UND einen tollen Präsidenten habt ihr auch.

Paladin @, Hansestadt Rostock, Freitag, 12. Januar 2018, 16:33 (vor 338 Tagen) @ 218 466-1

- kein Text -

UND!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 12. Januar 2018, 18:26 (vor 338 Tagen) @ 218 466-1

Anstatt [...], sollten die SBB sich lieber [...]

Es geht beides, ich will ein UND! Wirklich, auf solche Phrasen bin ich allergisch.


Das ist aber typisch für Bahnfans. Immer dagegen, weil was anderes besser wäre, weil Deutschland angeblich so arm sei, dass nur ein einziges Projekt pro Jahr realisiert werden kann.^^

Genau das ist es, was ich an der Phrase so gar nicht mag und woran ich eben bei der Phrase gleich denke...

Siehste UND in Wien Hbf gibt's bereits totales Rauchverbot.


Und in ganz NJ gibt es WIFI UND RAUCHVERBOT in allen Zügen (ok, bis auf die Arrows aber die fahren bei mir nicht und die Ausschreibung für deren Ablösung läuft), während ihr Europäer vlt. im Jahr 2040 soweit sein wered. :P

Das freut mich, das kommt auch so langsam in die "alte Welt" rein. Zumindest in Tschechien und Österreich werden Neubauzüge nun prinzipiell mit WLAN ausgestattet. Aber Rauchverbot in allen Zügen haben wir an sich doch eh schon größtenteils in Europa. meinst wohl das Rauchverbot auf allen Stationen, wo man anscheinend so langsam in die Richtung kommt. Bloß wird Schwarz-Blau in Österreich, besonders dessen blauer Teil, welcher offenbar aus Tschick-Fetischisten besteht, dem einen Rückschritt geben :-(

--
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Würde die Aufenthaltsqualität deutlich steigern

PhilippK @, Donnerstag, 11. Januar 2018, 09:34 (vor 340 Tagen) @ Twindexx
bearbeitet von PhilippK, Donnerstag, 11. Januar 2018, 09:34

- kein Text -

...für Nichtraucher

idle2, Jenseits des FVs, Donnerstag, 11. Januar 2018, 09:47 (vor 340 Tagen) @ PhilippK

- kein Text -

Für alle!

Salzufler, Köln, Donnerstag, 11. Januar 2018, 12:16 (vor 340 Tagen) @ idle2

- kein Text -

Kompromiss: Für alle Nichtraucher ;)

idle2, Jenseits des FVs, Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:29 (vor 340 Tagen) @ Salzufler

- kein Text -

Auch für Raucher!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:31 (vor 340 Tagen) @ idle2

Die sollen nämlich gefälligst mit dem Rauchen aufhören...

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Auch für Raucher!

idle2, Jenseits des FVs, Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:38 (vor 340 Tagen) @ J-C
bearbeitet von idle2, Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:40

Ich bin kein Raucher, trotzdem muss ich hier die Gegenposition beziehen. Es muss jeder selbst entscheiden können ob man raucht oder nicht - Selbstbestimmung!

Raucherbereiche sind m.M. ein geeignetes Mittel um Raucher von Nichtrauchern zu separieren - das wird aber inkonsequent umgesetzt.

Besser wären hier "Raucherkabinen" aus Glas mit Abzug - Quasi eine gläserne Schweißerkabine. Wie an manchen Flughäfen im Sicherheitsbereich.

Grüße

Auch für Raucher!

agw @, NRW, Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:40 (vor 340 Tagen) @ idle2

Raucherbereiche sind m.M. ein geeignetes Mittel um Raucher von Nichtrauchern zu separieren - das wird aber inkonsequent umgesetzt.

Jo.


Besser wären hier "Raucherkabinen" aus Glas mit Abzug - Quasi eine gläserne Schweißerkabine.

Jo. Falls die zu teuer sind, könnte man ja Eintritt verlangen, ähnlich den Toiletten. Gibt dann die Hälfte als Gutschein wieder für den Zigarettenkiosk.

Auch für Raucher!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:51 (vor 339 Tagen) @ idle2

Ich bin kein Raucher, trotzdem muss ich hier die Gegenposition beziehen. Es muss jeder selbst entscheiden können ob man raucht oder nicht - Selbstbestimmung!

Ich halte die Freiheit zur Selbstschädigung halt für zynisch.

Raucherbereiche sind m.M. ein geeignetes Mittel um Raucher von Nichtrauchern zu separieren - das wird aber inkonsequent umgesetzt.

Glaub mir, das wird nie klappen.

Besser wären hier "Raucherkabinen" aus Glas mit Abzug - Quasi eine gläserne Schweißerkabine. Wie an manchen Flughäfen im Sicherheitsbereich.

Grüße

Klar, ich meine für Raucher solche Infrastruktur zu schaffen ist ja so gar nicht deppat...

Das Billigste wäre, die Raucher würden sich ihrer Sucht entledigen.

--
[image]

Dann führen wir noch diee Prohibition ein

Paladin @, Hansestadt Rostock, Donnerstag, 11. Januar 2018, 17:45 (vor 339 Tagen) @ J-C

Ich halte die Freiheit zur Selbstschädigung halt für zynisch.

Ist halt so. Wen interessiert's?

Glaub mir, das wird nie klappen.

Glaub mir, das könnte man durchaus durchsetzen.

Besser wären hier "Raucherkabinen" aus Glas mit Abzug - Quasi eine gläserne Schweißerkabine. Wie an manchen Flughäfen im Sicherheitsbereich.

Grüße

Klar, ich meine für Raucher solche Infrastruktur zu schaffen ist ja so gar nicht deppat...

Sieht man ja an Flughafen, dass es nicht so ist. Im Übrigen sind diese Kabinen super. Da riecht es so ekelhaft, da hat man überhaupt keine Lust zu Rauchen. (Zitat)

Das Billigste wäre, die Raucher würden sich ihrer Sucht entledigen.

Genau. Dann führen wir noch die Prohibition ein, Sex gibt es auch nur auf Verschreibung und wir zwingen jeden dazu, regelmäßig Sport zu treiben. Wäre das nicht "billig"?

Apothekenpreise ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. Januar 2018, 20:22 (vor 339 Tagen) @ Paladin

Tach.

Das Billigste wäre, die Raucher würden sich ihrer Sucht entledigen.

Genau. (...) Sex gibt es auch nur auf Verschreibung (...) Wäre das nicht "billig"?

Eher weniger, wenn ich an die Apothekenpreise denke ... ;-)

Übrigens gibt's nicht nur die bekannten Pillekes, die ich natürlich auch umher fahre. Manchmal habe ich auch eine Kühlbox mit MUSE als Inhalt. Ist im Prinzip was ähnliches - nur nicht als Pille zum schlucken, sondern eher eine Art Düngestäbchen.

https://www.dred.com/de/muse.html

Das ist auch alles okay. Ein Problem habe ich als Katholik nur mit Dingen wie dem oft transportierten Vaginalring. Sex wird ja nicht zum Spaß betrieben, sondern zum Kindermachen und da ist so ein Ring eher hinderlich. Aber ich glaube, meine Kirche und mein Herrgott drücken da ein Auge zu ...


Schöne Grüße von

jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Dann führen wir noch die Prohibition ein

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 12:31 (vor 339 Tagen) @ Paladin

Das Billigste wäre, die Raucher würden sich ihrer Sucht entledigen.


Genau. Dann führen wir noch die Prohibition ein.

Es gibt zwei grosse hier relevante Unterschiede zwischen Nikotin und Alkohol. Zum einen ist die grosse Mehrheit der Raucher nikotinabhängig, während die grosse Mehrheit der (alkoholtrinkenden) Bevölkerung nicht alkoholabhängig ist. Wenn die meisten Raucher sich nur jeden Abend zuhause ein paar Zigaretten gönnen würden (oder sogar nur zwei-, dreimal die Woche), würde sich das Problem des Rauchens im öffentlichen Raums gar nicht stellen. Zum anderen besteht bei Alkoholkonsum keine 'Mitraucher'-Gefährdung.

Dann führen wir doch die Aufklärung ein

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 14:12 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

Das Billigste wäre, die Raucher würden sich ihrer Sucht entledigen.

Genau. Dann führen wir noch die Prohibition ein.

Prohibition?
Aufklärung! Verbot von Werbung, Verteuerung der Produkte, Erschwerung der Zugänglichkeit

https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/955161/praeventio...

Es gibt zwei große hier relevante Unterschiede zwischen Nikotin und Alkohol. Zum einen ist die große Mehrheit der Raucher nikotinabhängig, während die große Mehrheit der (alkoholtrinkenden) Bevölkerung nicht alkoholabhängig ist. Wenn die meisten Raucher sich nur jeden Abend zuhause ein paar Zigaretten gönnen würden (oder sogar nur zwei-, dreimal die Woche), würde sich das Problem des Rauchens im öffentlichen Raums gar nicht stellen. Zum anderen besteht bei Alkoholkonsum keine 'Mitraucher'-Gefährdung.

riecht sehr nach reichlich gefährlicher Verharmlosung des Alkoholkonsums.

würde sich die alkoholtrinkende Bevölkerung wie die Raucher verhalten, gäbe es das Problem des Alkoholkonsums im öffentlichen Raum gar nicht.

Der faktische Schaden der alkoholtrinkenden Bevölkerung an nicht-Trinker liegt im Milliardenbereich,
nicht ohne Grund gibts das Alkoholverbot in vielen Zügen des Nahverkehrs & im ÖPNV

https://www.welt.de/politik/deutschland/article155886492/Unfaelle-und-Delikte-unter-Alk...

9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form.

https://www.drogenbeauftragte.de/themen/suchtstoffe-und-abhaengigkeiten/alkohol/situati...

Sex gibt es auch nur auf Verschreibung und wir zwingen jeden dazu, regelmäßig Sport zu treiben. Wäre das nicht "billig"?

was sollte an Sex an sich schädlich sein?
scheint eher, dass so einige Leute eher zu wenig Sex haben / gar keinen / schlechten.. frustriert, unentspannt.
Sex wäre hier also auf gleichen Seite wie Sport /Bewegung anzusetzen,
entsprechende Kampangen gibts ja.
mehr als die Hälfte der Bevölkerung leidet an Übergewicht - ganz offensichtlich mangelt es da an Bewegung & angemessener, nachhaltiger Ernährung.

deutlich billiger wäre das dann, ja.
Die sehr deutliche Reduzierung der Anzahl der Todesopfer im Straßenverkehr der jüngsten Jahre/Jahrzehnte zeigt das sehr gut auf.

Dann führen wir doch die Aufklärung ein

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 15:35 (vor 338 Tagen) @ Henrik

Der faktische Schaden der alkoholtrinkenden Bevölkerung an nicht-Trinker liegt im Milliardenbereich,
nicht ohne Grund gibts das Alkoholverbot in vielen Zügen des Nahverkehrs & im ÖPNV

https://www.welt.de/politik/deutschland/article155886492/Unfaelle-und-Delikte-unter-Alk...

9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form.

https://www.drogenbeauftragte.de/themen/suchtstoffe-und-abhaengigkeiten/alkohol/situati...

Mein Punkt bezog sich auf die Prohibition, die in Bezug auf Nikotin eher möglich wäre als in Bezug auf Alkohol. Ganz einfach weil der Suchtaspekt bei einem viel grösseren Anteil von Rauchern eine Rolle spielt als bei Personen die Alkohol konsumieren. Vergleiche den Anteil der Bevölkerung die nicht rauchen mit denen die keinen Alkohol trinken. Es gibt viel mehr Nichtraucher als Nichttrinker. Nikotinkonsum ist in der westlichen Welt über die letzten Jahrzehnten relativ stetig zurückgegangen. Alkoholkonsum dagegen kaum.

Der Unterschied ist auch dass Massnahmen gegen Passivrauchen extrem effektiv sein können. Massnahmen geben die Schäden die Alkoholkonsum anrichtet sind im Vergleich dazu schwieriger und indirekter.

Aber natürlich ist der Begriff Prohibition für die diskutierten Massnahmen völlig fehl am Platz. Es liegt ein gewaltiger Unterschied zwischen Regulierung und Aufklärungskampagnen und einem totalen Verbot. Die Benutzung des Wortes Prohibition beinhaltet auch immer den Aspekt dass eine solche in der Praxis nicht umsetzbar sei und möglicherweise sogar mehr Schaden als Nutzen anrichtete. Beides trifft auf Rauchverbote in vielen öffentlichen und halb-öffentlichen Räumen nicht zu. Restaurants, Kneipen, öffentlicher Verkehr, Büros usw. sind nahezu rauchfrei ohne das dadurch irgendein anderer bedeutender Schaden entstanden ist.

was sollte an Sex an sich schädlich sein?
scheint eher, dass so einige Leute eher zu wenig Sex haben / gar keinen / schlechten.. frustriert, unentspannt.
Sex wäre hier also auf gleichen Seite wie Sport /Bewegung anzusetzen,
entsprechende Kampangen gibts ja.

Um Deinen Faden (in Bezug auf Alkohol) hier weiterzuspinnen richtet Sex auch bedeutenden Schaden an (sexueller Missbrauch, all die negativen Aspekte von Prostitution). Und verglichen mit Alkoholkonsum (der wie Du sagst in manchen öffentlichen Räumen verboten ist) ist Sex in der Öffentlichkeit normalerweise auch nicht erlaubt.

Alkoholkonsum in Deutschland ist rückläufig

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 16:41 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

Der faktische Schaden der alkoholtrinkenden Bevölkerung an nicht-Trinker liegt im Milliardenbereich,
nicht ohne Grund gibts das Alkoholverbot in vielen Zügen des Nahverkehrs & im ÖPNV

https://www.welt.de/politik/deutschland/article155886492/Unfaelle-und-Delikte-unter-Alk...

9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form.

https://www.drogenbeauftragte.de/themen/suchtstoffe-und-abhaengigkeiten/alkohol/situati...

Mein Punkt bezog sich auf die Prohibition, die in Bezug auf Nikotin eher möglich wäre als in Bezug auf Alkohol. Ganz einfach weil der Suchtaspekt bei einem viel grösseren Anteil von Rauchern eine Rolle spielt als bei Personen die Alkohol konsumieren.

Der reine Suchtaspekt ist der Prohibition völlig egal, siehe Kiffen/Hanf.

Vergleiche den Anteil der Bevölkerung die nicht rauchen mit denen die keinen Alkohol trinken. Es gibt viel mehr Nichtraucher als Nichttrinker.

In Deutschland rauchen laut der "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)“ ca. 30 Prozent der Erwachsenen, das entspricht ungefähr 20 Millionen Menschen.

sind einiges mehr als die o.g. Anzahl der Trinker.

Nikotinkonsum ist in der westlichen Welt über die letzten Jahrzehnten relativ stetig zurückgegangen. Alkoholkonsum dagegen kaum.

ersteres ebenso eher kaum (gewiss, jeder noch so kleiner Rückgang is gut)

Tatsächlich ist der durchschnittliche Alkoholkonsum in Deutschland seit 40 Jahren rückläufig, [...] Mitte der siebziger Jahre trank der Durchschnittsdeutsche noch 15 Liter reinen Alkohol pro Jahr. Heute sind es weniger als zehn Liter. Auch die Wiedervereinigung mit der DDR und die Erfindung des Alcopops konnten die Ausnüchterung Deutschlands nicht bremsen. Unter den 18- bis 25-Jährigen sinkt zudem der "regelmäßige Konsum": Mitte der Siebziger war es für diese Altersgruppe üblich, mindestens einmal pro Woche zu trinken, 70 Prozent machten das. Seitdem hat sich dieser Anteil auf 35 Prozent halbiert.

Der Alkoholkonsum in Deutschland ist rückläufig

Jugendliche trinken so wenig wie seit den 1970ern nicht mehr
Alkohol wird unter jungen Menschen uncooler. Auch das Alter, in dem erstmals Bier, Wein und Härteres probiert wird, steigt.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-05/alkohol-verliert-wert-jugendliche-umfrage

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/75813/Alkoholkonsum-junger-Menschen-ruecklaeufig

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/alkoholkonsum-bei-jugendlichen-komasaufen-w...

https://www.tagesschau.de/inland/jugendliche-alkohol-105.html

Der Unterschied ist auch, dass Maßnahmen gegen Passivrauchen extrem effektiv sein können. Maßnahmen gegen die Schäden die Alkoholkonsum anrichtet sind im Vergleich dazu schwieriger und indirekter.

ganz und gar nicht, s.o.
insbesondere dort wo gewaltige Schäden durch Alkoholkonsum angerichtet wurden, hat man Präventivmaßnahmen aufgefahren - mit stets sehr großem Erfolg, s.o.

Aber natürlich ist der Begriff Prohibition für die diskutierten Massnahmen völlig fehl am Platz. Es liegt ein gewaltiger Unterschied zwischen Regulierung und Aufklärungskampagnen und einem totalen Verbot. Die Benutzung des Wortes Prohibition beinhaltet auch immer den Aspekt, dass eine solche in der Praxis nicht umsetzbar sei und möglicherweise sogar mehr Schaden als Nutzen anrichtete. Beides trifft auf Rauchverbote in vielen öffentlichen und halb-öffentlichen Räumen nicht zu. Restaurants, Kneipen, öffentlicher Verkehr, Büros usw. sind nahezu rauchfrei ohne dass dadurch irgendein anderer bedeutender Schaden entstanden ist.

das kann man auch genau anders sehen.
Rauchverbot bei Großveranstaltungen? nahezu nicht umsetzbar.
Die Club, Kneipenkultur is weg. Party gemacht wird in privaten Räumen oder draußen. Könnte man durchaus als Schaden ansehen..

was sollte an Sex an sich schädlich sein?
scheint eher, dass so einige Leute eher zu wenig Sex haben / gar keinen / schlechten.. frustriert, unentspannt.
Sex wäre hier also auf gleichen Seite wie Sport /Bewegung anzusetzen,
entsprechende Kampangen gibts ja.

Um Deinen Faden (in Bezug auf Alkohol) hier weiterzuspinnen, richtet Sex auch bedeutenden Schaden an (sexueller Missbrauch, all die negativen Aspekte von Prostitution).

der Sex an sich ist es aber nicht, sondern die dort dahinter stehende Gewalt (größtenteils unter Alkoholkonsum^^),
oder eben grade zu wenig Sex (Prostitution).
einvernehmlicher Sex an sich hat nichts schädliches, ganz im Gegensatz zu Alkohol oder Nikotin.

Und verglichen mit Alkoholkonsum (der in manchen öffentlichen Räumen verboten ist) ist Sex in der Öffentlichkeit normalerweise auch nicht erlaubt.

grundsätzlich verboten ist es nicht.

Alkoholkonsum in Deutschland ist rückläufig

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 17:15 (vor 338 Tagen) @ Henrik

Vergleiche den Anteil der Bevölkerung die nicht rauchen mit denen die keinen Alkohol trinken. Es gibt viel mehr Nichtraucher als Nichttrinker.


In Deutschland rauchen laut der "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)“ ca. 30 Prozent der Erwachsenen, das entspricht ungefähr 20 Millionen Menschen.

sind einiges mehr als die o.g. Anzahl der Trinker.

Ich habe Leute die nie Alkohol trinken mit der Anzahl der Leute die nie rauchen verglichen. Laut deinem Zitat rauchen 70% der Bevölkerung nicht. Willst Du mir weismachen, dass 70% der Bevölkerung Alkoholabstinenz über?

Nikotinkonsum ist in der westlichen Welt über die letzten Jahrzehnten relativ stetig zurückgegangen. Alkoholkonsum dagegen kaum.


ersteres ebenso eher kaum (gewiss, jeder noch so kleiner Rückgang is gut)

Ich finde folgende Zahlen sehr bedeutsam:
"Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren ist die Zahl der Raucher deutlicher zurückgegangen: 9,7 Prozent dieser Gruppe rauchen regelmäßig Zigaretten oder andere Tabakprodukte. Im Jahr 2001 lag ihr Anteil dem Bericht zufolge noch bei 28 Prozent." Zeit
Und wir wissen das Nikotinabhängig general umso stärker ist, je früher jemand anfängt zu rauchen.

Tatsächlich ist der durchschnittliche Alkoholkonsum in Deutschland seit 40 Jahren rückläufig, [...] Mitte der siebziger Jahre trank der Durchschnittsdeutsche noch 15 Liter reinen Alkohol pro Jahr. Heute sind es weniger als zehn Liter. Auch die Wiedervereinigung mit der DDR und die Erfindung des Alcopops konnten die Ausnüchterung Deutschlands nicht bremsen. Unter den 18- bis 25-Jährigen sinkt zudem der "regelmäßige Konsum": Mitte der Siebziger war es für diese Altersgruppe üblich, mindestens einmal pro Woche zu trinken, 70 Prozent machten das. Seitdem hat sich dieser Anteil auf 35 Prozent halbiert.

Das Problem beim Alkoholkonsum ist es so viele verschiedene Benchmarks gibt:
- Anteil Abstinenzler
- Durchschnittlicher Konsum pro Person
- Anteil regelmässiger Konsumenten (z.B. diese oben aufgeführte mindestens einmal pro Woche)
- Anzahl von "Komasäufern"
- Anzahl von Abhängigen

Beim Nikotinkonsum geht es dagegen hauptsächlich nur um abhängig/regelmässig, die Gelegenheitsraucher machen nur einen kleinen Anteil aus.

Der Unterschied ist auch, dass Maßnahmen gegen Passivrauchen extrem effektiv sein können. Maßnahmen gegen die Schäden die Alkoholkonsum anrichtet sind im Vergleich dazu schwieriger und indirekter.


ganz und gar nicht, s.o.
insbesondere dort wo gewaltige Schäden durch Alkoholkonsum angerichtet wurden, hat man Präventivmaßnahmen aufgefahren - mit stets sehr großem Erfolg, s.o.

Die Massnahmen sind aber komplexer und indirekter. Du kannst vorschreiben das im Bereich A nicht mehr geraucht wird (Innenräume) und die Gefahr durch Passivrauch wird direkt geringer. Du kannst nicht vorschreiben, dass im Bereich A niemand mehr betrunken sein darf. D.h. nicht das man nicht grossen Erfolg haben kann, aber die Massnahmen und Erfolge sind anders als beim Passivrauch.

Die Club, Kneipenkultur is weg. Party gemacht wird in privaten Räumen oder draußen. Könnte man durchaus als Schaden ansehen..

Pfff, wirklich? Clubs und Kneipen haben seit dem Rauchverbot massiv an Kunden verloren?

Alkoholkonsum in Deutschland ist rückläufig

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 17:32 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

Der Unterschied ist auch, dass Maßnahmen gegen Passivrauchen extrem effektiv sein können. Maßnahmen gegen die Schäden die Alkoholkonsum anrichtet sind im Vergleich dazu schwieriger und indirekter.

ganz und gar nicht, s.o.
insbesondere dort wo gewaltige Schäden durch Alkoholkonsum angerichtet wurden, hat man Präventivmaßnahmen aufgefahren - mit stets sehr großem Erfolg, s.o.

Die Massnahmen sind aber komplexer und indirekter. Du kannst vorschreiben das im Bereich A nicht mehr geraucht wird (Innenräume) und die Gefahr durch Passivrauch wird direkt geringer.

da wären wir wieder bei dem plumpen "billig" (bringt aber nich viel..)

Du kannst nicht vorschreiben, dass im Bereich A niemand mehr betrunken sein darf. D.h. nicht dass man nicht großen Erfolg haben kann, aber die Maßnahmen und Erfolge sind anders als beim Passivrauch.

aber sehr wohl direkt und einfach.
das betrunken sein im Bereich A an sich hat ja keine Auswirkungen, die bestimmte Tätigkeit in dem Zustand sehr wohl und genau dort schreitet man direkt ein - entsprechend sind die Todesopfer & Verletzte gewaltig zurück gegangen.
Auch kann man ein Alkoholverkaufsverbot am Samstagabend im Bereich A erwirken etc.

Natürlich kann man auch im öffentlichen Bereich vorschreiben, dass man nicht betrunken sein darf, gibts ja schließlich auch.

Alkoholkonsum in Deutschland ist rückläufig

Aphex Twin, Samstag, 13. Januar 2018, 00:10 (vor 338 Tagen) @ Henrik

Natürlich kann man auch im öffentlichen Bereich vorschreiben, dass man nicht betrunken sein darf, gibts ja schließlich auch.

Nur sieht man es einem Menschen aber nicht unbedingt an ob er betrunken ist, ob jemand eine brennende Zigarette im Mund hat ist dagegen relativ eindeutig (und Rauchdetektoren in nicht einsehbaren Bereichen, z.B. Flugzeugtoiletten, sind auch ziemlich effektiv).

Ausserdem geht wahrscheinlich von 95% aller betrunkenen Menschen (im öffentlichen Raum) keine Gefahr aus. Die Gefahr von Passivrauch geht in geschlossenen Räumen dagegen von jeder einzelnen Zigarette aus.

Wie schwierig ist den zuzugeben das die Gefahren die von Nikotin und Alkohol ausgehen und Gegenmassnahmen gegen diese nun einmal in einer nicht unerheblichen Weise verschieden sind. Natürlich gibt viele Aspekt die ähnlich sind (z.B. Präventionskampagnen) aber ähnlich viele in denen es Unterschiede gibt. Der ganze Thread hat nur begonnen weil jemand die Bekämpfung von Nikotinabhängigkeit mit der Prohibition (von Alkohol) verglichen hat.

Alkoholkonsum in Deutschland ist rückläufig

Henrik @, Samstag, 13. Januar 2018, 01:25 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

Natürlich kann man auch im öffentlichen Bereich vorschreiben, dass man nicht betrunken sein darf, gibts ja schließlich auch.

Nur sieht man es einem Menschen aber nicht unbedingt an ob er betrunken ist

ha ha ha.. hihi. nee, klar, sieht man nicht an.... sicher. wie auch.

ob jemand eine brennende Zigarette im Mund hat ist dagegen relativ eindeutig

von hinten? wie das? von vorn & die Zichte steckt hinterm Rücken? wie das?
Gibt unzählige Eltern, die nehmen es nicht wahr, dass ihre Kinder paar Minuten zuvor geraucht haben (wollen es wohl auch nich..)

Außerdem geht wahrscheinlich von 95% aller betrunkenen Menschen (im öffentlichen Raum) keine Gefahr aus. Die Gefahr von Passivrauch geht in geschlossenen Räumen dagegen von jeder einzelnen Zigarette aus.

da is sie wieder, diese (vermeintliche) Verharmlosung von Alkohol.. drehen wirs besser,
geht wahrscheinlich von 95% aller betrunkenen Menschen (im öffentlichen Raum) eine Gefahr aus.
Nikotin und Alkohol bzw. deren Schäden an anderen - da tut sich nich viel. is recht gut vergleichbar, s.o.

Alkoholkonsum in Deutschland ist rückläufig

Aphex Twin, Samstag, 13. Januar 2018, 09:27 (vor 338 Tagen) @ Henrik

Außerdem geht wahrscheinlich von 95% aller betrunkenen Menschen (im öffentlichen Raum) keine Gefahr aus. Die Gefahr von Passivrauch geht in geschlossenen Räumen dagegen von jeder einzelnen Zigarette aus.


da is sie wieder, diese (vermeintliche) Verharmlosung von Alkohol.. drehen wirs besser,
geht wahrscheinlich von 95% aller betrunkenen Menschen (im öffentlichen Raum) eine Gefahr aus.

Anscheinend bist Du noch nie betrunken gewesen, sonst wüstest Du dass man dadurch nicht quasi automatisch (deine 95%) zu einer Gefahr für andere wird.

Dann führen wir doch die Aufklärung ein

Manitou, Samstag, 13. Januar 2018, 01:49 (vor 338 Tagen) @ Henrik

Der Raucher schadet mit jeder Stinkerrette, mit der er andere Menschen zustinkt, deren Gesundheit. Der mäßige und durchschnittliche Konsument alkoholischer Getränke (ein Feierabendbier in der Bahn oder 1-2 Gläser Wein zum Essen) schädigt niemand. Nur die "Säufer" (bzw. ein Teil von denen) wird nach übermäßiger Alkoholaufnahme gewalttätig.

Der Bevormunder wieder ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. Januar 2018, 15:45 (vor 339 Tagen) @ J-C

Tach.

Die sollen nämlich gefälligst mit dem Rauchen aufhören...

Was n Quatsch.

Niemand verbietet dir, ein freudloses Leben zu führen. No sex, drugs, rock'n roll. Sei dir ja gegönnt. Hör aber endlich auf, anderen die Askese (auf)oktroyieren zu wollen.


Schöne Grüße von

jörg

der weiter LEBEN wird. Vielleicht kürzer, aber mit Freuden!

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Lol xD

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 11. Januar 2018, 16:17 (vor 339 Tagen) @ Blaschke

In deiner Welt will ich definitiv nicht leben :P

--
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Yüp, wir sind uns einig ... :-)

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 11. Januar 2018, 20:09 (vor 339 Tagen) @ J-C

Huhu.

In deiner Welt will ich definitiv nicht leben :P

Gut gut. Ich würde das auch nicht wollen, dass du in meiner Welt lebst. Da würdest du mir ja den ganzen Spaß am Leben vermiesen ...

:-)

Schöne Grüße von

jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Der Bevormunder wieder ...

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 12:34 (vor 339 Tagen) @ Blaschke

Die sollen nämlich gefälligst mit dem Rauchen aufhören...


Was n Quatsch.

Niemand verbietet dir, ein freudloses Leben zu führen. No sex, drugs, rock'n roll. Sei dir ja gegönnt. Hör aber endlich auf, anderen die Askese (auf)oktroyieren zu wollen.

Formulieren wir dies etwas moderater und wünschen uns, dass diejenigen die gerne mit dem Rauchen aufhören würden, dieses auch schaffen umzusetzen.

Der Bevormunder wieder ...

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 13:43 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

Die sollen nämlich gefälligst mit dem Rauchen aufhören...

Was n Quatsch.

Niemand verbietet dir, ein freudloses Leben zu führen. No sex, drugs, rock'n roll. Sei dir ja gegönnt. Hör aber endlich auf, anderen die Askese (auf)oktroyieren zu wollen.

Formulieren wir dies etwas moderater und wünschen uns, dass diejenigen die gerne mit dem Rauchen aufhören würden, dieses auch schaffen umzusetzen.

ein jeder Raucher also.. würde gerne aufhören wollen.
welch freudloses Leben, etwas zu tun, das man gar nich wirklich will.
vielleicht sollten die mal besser anfangen zu rauchen, sprich bewusst - dann schaffen sie es auch damit aufzuhören.
wo war von sex & rock'n roll die Rede? wo sollte das schadhaft sein?

Der Bevormunder wieder ...

Aphex Twin, Freitag, 12. Januar 2018, 15:49 (vor 338 Tagen) @ Henrik

ein jeder Raucher also.. würde gerne aufhören wollen.

Nicht jeder, aber je nach Umfrage sind dies rund die Hälfte oder sogar mehr. Ein nicht ganz zu vernachlässigender Anteil.

Der Bevormunder wieder ...

Henrik @, Freitag, 12. Januar 2018, 16:53 (vor 338 Tagen) @ Aphex Twin

ein jeder Raucher also.. würde gerne aufhören wollen.

Nicht jeder, aber je nach Umfrage sind dies rund die Hälfte oder sogar mehr.

hahahahahaha :D :D :D
(wenns nich so unlustig wäre)
und der Rest mag nich zugeben, dass er nich rauchen möchte,
dann gibts noch die Masochisten, die Psychotiker..

OT: Rauchen heisst nicht nur früher sterben

Alphorn (CH), Freitag, 12. Januar 2018, 16:15 (vor 338 Tagen) @ Blaschke

der weiter LEBEN wird. Vielleicht kürzer, aber mit Freuden!

Da wäre ich nicht so sicher. Raucher fallen nicht einfach gesund tot um, sondern haben oft lange chronische, einschränkende und oft qualvolle Krankheiten, wie ich zehn Jahre lang bei meinem Vater gesehen habe (COPD).

Wenn Aufhören nicht machbar ist, empfehle ich die E-Zigarette als Ersatz. Die Gesundheitsrisiken sind nach aktuellem Wissensstand im Vergleich zu Tabak vernachlässigbar.

OT: E-Zigarette

Paladin @, Hansestadt Rostock, Freitag, 12. Januar 2018, 16:22 (vor 338 Tagen) @ Alphorn (CH)

Die wirklichen Risiken der E-Zigarette werden sich wohl erst in den nächsten Jahrzehnten zeigen.

Nikotin emmisionsfrei "Suchten"

Manitou, Samstag, 13. Januar 2018, 02:01 (vor 338 Tagen) @ Paladin

Es wäre sinnvoll, die Tabakwarenindustrie dazu zu verpflichten, neben der Präventionsarbeit auch eine Umstellung der Nikotinsüchtigen auf emmisoinsfreie Produkte hin zu beeinflussen. Neben den "Klassikern" Kau- und Schnupftabak könnten das auch Knabbergebäcke und Getränke sein.
Ich gönne es jedem Nikotin-Junkie, seiner Sucht zu frönen, soweit er dies auf eine Art und Weise tut, die mir nicht meine Atemluft vergiftet.

SBB testen rauchfreie Bahnhöfe: Auch für Deutschland?

agw @, NRW, Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:26 (vor 340 Tagen) @ Twindexx

Rauchfreie Bahnhöfe fände ich auch in Deutschland eine interessante Idee. Leider gibt es in Deutschland ja keine rauchfreien Bahnhöfe. Jedenfalls habe ich noch keinen gesehen.

Da schaut die DB sicher auf die SBB, wie sie das umsetzt.

Haben wir schon in Wien Hbf und Praterstern

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:20 (vor 340 Tagen) @ agw

Man kann ja auch auf das andere Alpenland schauen, die haben es wohl schon früher eingeführt in Wien.

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Die Raucherzonen reichen doch aus

Höllentalbahn @, Freiburg, Donnerstag, 11. Januar 2018, 15:56 (vor 339 Tagen) @ agw

Ich mag selber den Geruch von Zigaretten nicht, aber man kann sich auch über alles künstlich echauffieren.
Wenn man den Geruch nicht mag, stellt man sich halt 5-10m von der Raucherzone weg und man riecht nichts mehr. Problematisch wird es nur wenn die Raucher sich nicht dran halten, da hat aber bisher eine freundliche Aufforderung auch gereicht.
Leben und leben lassen...
Mfg Höllentalbahn

Die Raucherzonen reichen doch aus

agw @, NRW, Donnerstag, 11. Januar 2018, 16:05 (vor 339 Tagen) @ Höllentalbahn

Ich mag selber den Geruch von Zigaretten nicht, aber man kann sich auch über alles künstlich echauffieren.
Wenn man den Geruch nicht mag, stellt man sich halt 5-10m von der Raucherzone weg und man riecht nichts mehr. Problematisch wird es nur wenn die Raucher sich nicht dran halten, da hat aber bisher eine freundliche Aufforderung auch gereicht.

Oder man wird direkt zusammen geschlagen. Soll ja auch passieren. Muss man halt Glück haben. Oder abwägen: Rauch einatmen oder Krankenhaus.

Leben und leben lassen...

Passt gut.

Lol, läuft.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 11. Januar 2018, 16:19 (vor 339 Tagen) @ Höllentalbahn

Ja genau, wenn ein Raucher die Gegend zustinkt, sollen doch die anderen schauen, wie sie sich damit arrangieren. Voll die Lösung xD

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Hast du den Beitrag nicht gelesen?

Paladin @, Hansestadt Rostock, Donnerstag, 11. Januar 2018, 17:46 (vor 339 Tagen) @ J-C

Raucherzone - offensichtlich gibt es dort Zigarettenqualm. Dann stelle ich mich als Nicht-Raucher ein Stück weg. Wo ist das Problem?

Raucher rauchen nicht dort - Höllentalbahn spricht von einer netten Aufforderung. Wo ist das Problem?

Hast du den Beitrag nicht gelesen?

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Samstag, 13. Januar 2018, 09:34 (vor 338 Tagen) @ Paladin

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass der Rauch von der Raucherzone sich so ziemlich ausbreitet. Da wird man schnell mal an das andere Bahnsteigende müssen...

Glücklicherweise wird in Wien das Rauchverbot eingehalten, sodass ich mir darum keine Sorgen machen muss.

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+1

MFBM @, Mannheim, Samstag, 13. Januar 2018, 12:07 (vor 338 Tagen) @ J-C

- kein Text -

erst Züge rauchfrei, dann die Bahnhöfe.

Oscar (NL) @, Eindhoven (NL), Samstag, 13. Januar 2018, 08:42 (vor 338 Tagen) @ agw

Rauchfreie Bahnhöfe fände ich auch in Deutschland eine interessante Idee.

Ich auch.

Leider gibt es in Deutschland ja keine rauchfreien Bahnhöfe. Jedenfalls habe ich noch keinen gesehen.

Viersen. Zumindest, das dachte ich. Der Traum starb allerdings als Klaas qualmenderweise mit einem Güterzug vorbeikam.

Da schaut die DB sicher auf die SBB, wie sie das umsetzt.

Wie wäre es mit der folgenden Idee?
Bevor man auch nur den Ansatz macht, zu überdenken, Menschen dazu anzuregen, das Rauchen im Bahnhofen abzugewohnen, sollte man zuerst dafür sorgen dass die Züge das Rauchen abgewohnen.
Solange man Dieselzüge im Reiseverkehr einsetzt, kann man rauchfreie Bahnhöfe vergessen, auch wenn alle Menschen auf Schlag mit dem Rauchen aufhören.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

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Sie haben noch 101 Wochen die Chance, einen echten DB-IC zu genießen!

SBB testen rauchfreie Bahnhöfe (Basel SBB ab 1. Februar).

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 11. Januar 2018, 17:09 (vor 339 Tagen) @ Twindexx

Hoi zäme,

Die SBB testen ab 1. Februar 2018 an den sechs Bahnhöfen Basel SBB, Bellinzona, Chur, Neuchâtel, Nyon und Zürich Stadelhofen verschiedene Varianten von Rauchverboten.

Gähn. Warum testen und warum nur an sechs Bf? Die SBB ist rückständing. DB noch rückständiger.
Bei NJ Transit gilt seit vielen Jahren ein generelles Rauchverbot an allen Stationen, ohne jegliche Ausnahmen - immer.
Finde ich gut, obwohl ich selbst rauche, aber ich kann den "Geruch" anderer Raucher nicht leiden.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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SBB testen rauchfreie Bahnhöfe (Basel SBB ab 1. Februar).

phil @, Schweiz, Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:04 (vor 339 Tagen) @ 218 466-1

Finde ich gut, obwohl ich selbst rauche, aber ich kann den "Geruch" anderer Raucher nicht leiden.

Dass eine 218 eine gewisse Rauchentwicklung hat, ist systembedingt nicht ganz zu vermeiden ;)

Sehr begrüßenswert...

MFBM @, Mannheim, Freitag, 12. Januar 2018, 18:14 (vor 338 Tagen) @ Twindexx

...hoffentlich ist das Rauchen auch direkt vor den Eingängen verboten. Nichts schlimmeres, als wenn man direkt von einer " Qualm-Wand" steht. Raucher die nicht mehrere Stunden ohne Klimmstange sein können, sollen mit anderen Verkehrsmittel reisen

Sehr begrüßenswert...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Freitag, 12. Januar 2018, 18:30 (vor 338 Tagen) @ MFBM

...hoffentlich ist das Rauchen auch direkt vor den Eingängen verboten. Nichts schlimmeres, als wenn man direkt von einer " Qualm-Wand" steht.

Das erinnert mich noch an meine alte Zeit in Hamburg, wo vor der S-Bahnstation das wirklich so war, wie du beschrieben hast. Da muss ich immer die Luft anhalten, um nicht zu viel belastet zu werden von diesen rücksichtslosen Süchtigen. Sogar ein Schulkollege von mir war da immer von der Partie...

Raucher die nicht mehrere Stunden ohne Klimmstange sein können, sollen mit anderen Verkehrsmittel reisen

Am besten das Auto! Ist für solche Leute eh sehr passend.

--
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