(ZM:) Rollstuhlstrandung in Darmstadt. DB hat Lösung (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 06. Dezember 2017, 23:31 (vor 7 Tagen)

Huhu.

In Darmstadt angekommen als Rollifahrerin. Problem: Aufzug kaputt.

Lösung zu Zeiten der Modernisierung: über einen Überweg zum Nebenbahnsteig.

Das ist vorbei. Lösung der DB jetzt: zurückfahren. Im speziellen Falle nach Mainz. Dann nach Frankfurt. Und dann nach Darmstadt. Da kommt man dann auf einem anderen Gleis an. Mit mit Glück funktionierenden Aufzug. Und alles ist doch gut. Was soll also die dusselige Kritik?

Nachlesbar ist das hier:

http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/desaster-fuer-rollstuhlfahrer_18269710.htm

Und die Satiresendung EXTRA 3 hat es grad bundesweit bekannt gemacht. Auch wenn das mit Satire so wenig zu tun hat wie mit echter Barrierefreiheit. Sondern einfach nur armselig ist. Und die Frage aufkommen läßt, wie weitläufig solche Dreiecksfahrten wohl zumutbar sein sollen nach Vorstellung von Verantwortlichen.

Schöne Grüße von

jörg


Ach ja, bevor die Klugen gleich daher kommen und fragen, wie das früher denn war: da hat man die Betroffenen daheim oder im Heim weggesperrt und sie blieben eben zu Hause. Und tendenziell wurde man ja auch nicht so alt wie heute (was nebenbei doch erstaunlich ist, wo doch heute alles so tödlich ist, Stickstoff, Feinstaub und was noch alles ...). Ja, früher war das alles schöner und einfacher.

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Meckern auf hohem Niveau. Sollte froh sein, dass ueberhaupt

br752 @, Mittwoch, 06. Dezember 2017, 23:57 (vor 7 Tagen) @ Blaschke

einer funktioniert.

Muss ich mir ja auch immer sagen lassen, wenn es mal wieder eine Snickers Tour wird.


BR752

Meckern auf hohem Niveau

ALR997 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 00:05 (vor 7 Tagen) @ br752

Meckern auf hohem Niveau ist eine gewagte These, wenn man dem geneigten Fahrgast lieber einen zweieinhalb Stunden langen Umweg zumutet, um kein Personal für einen 5-Minuten-Fußweg vorzuhalten.

Meckern auf hohem Niveau

br752 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 00:52 (vor 7 Tagen) @ ALR997

Meckern auf hohem Niveau ist eine gewagte These, wenn man dem geneigten Fahrgast lieber einen zweieinhalb Stunden langen Umweg zumutet, um kein Personal für einen 5-Minuten-Fußweg vorzuhalten.

Ist doch ueblich. Muss ich mir doch auf immer anhoeren, wenn kein Personal in der Lage ist den Anschluss sicherzustellen und ich dann noch am Ziel 2 Stunden spaeter ankomme.

Wo ist der Unterschied ob jemand 2 Stunde laenger durch die Gegend faehrt, weil der Aufzug kaputt ist oder ob jemand 2 Stunden laenger durch die Gegend faehrt, weil ein "Signal klemmt" und man dadurch den Anschluss verpasst.

Es bleiben 2 Stunden laenger wegen defekter Technik. Passiert jeden Tag mehrfach. Muss man wirklich keinen Aufriss machen. Zumindest muss man sich das hier immer anhoeren.

Man sollte doch froch sein, dass man ueberhaupt ankommt und ueberhaupt etwas faehrt.


BR752

Nicht vergleichbar: Keine Heizung, keine Toiletten

Alphorn (CH), Donnerstag, 07. Dezember 2017, 10:30 (vor 6 Tagen) @ br752

Wo ist der Unterschied ob jemand 2 Stunde laenger durch die Gegend faehrt, weil der Aufzug kaputt ist oder ob jemand 2 Stunden laenger durch die Gegend faehrt, weil ein "Signal klemmt" und man dadurch den Anschluss verpasst.

Erstens kann die Person im Rollstuhl den Bahnsteig nicht verlassen und muss daher unter Umständen lange Zeit in der Kälte auf den nächsten Zug warten.

Zweitens gibt es auf dem Bahnsteig und möglicherweise auch im Alternativzug keine rollstuhltauglichen Toiletten. Das kann ein sehr, sehr unangenehmes Problem werden.

Wie kan man nur so ein Ar....... sein

Paladin @, Hansestadt Rostock, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 11:24 (vor 6 Tagen) @ br752

Ohne Witz! Was ist denn in deiner Erziehung zu Kindheitstagen falsch gelaufen, dass du solche Aussagen triffst? Erst vergleichst du im vorigen Post dein Verlangen nach einem Schokoriegel aus einem Automaten mit der Fähigkeit, den Bahnsteig verlassen zu können. Da dachte ich mir schon, dass das ein Paradebeispiel für dein asoziales Verhalten ist. Ich hoffe, dass du dich nur im Internet so gibst und im realen Leben doch etwas mehr Mitgefühl zeigen kannst.

Meckern auf hohem Niveau ist eine gewagte These, wenn man dem geneigten Fahrgast lieber einen zweieinhalb Stunden langen Umweg zumutet, um kein Personal für einen 5-Minuten-Fußweg vorzuhalten.


Ist doch ueblich. Muss ich mir doch auf immer anhoeren, wenn kein Personal in der Lage ist den Anschluss sicherzustellen und ich dann noch am Ziel 2 Stunden spaeter ankomme.

Mimimi! Du kannst aber immerhin DEN BAHNSTEIG SELBSTSTÄNDIG WECHSELN.

Wo ist der Unterschied ob jemand 2 Stunde laenger durch die Gegend faehrt, weil der Aufzug kaputt ist oder ob jemand 2 Stunden laenger durch die Gegend faehrt, weil ein "Signal klemmt" und man dadurch den Anschluss verpasst.

Der Unterschied ist, dass ein Rollstuhlfahrer MOBILITÄTSEINGESCHRÄNKT ist. Während jeder andere Passagier munter die Treppe nehmen kann, um den Bahnsteig zu wechseln oder den Bahnhof zu verlassen, musste die Dame um Hilfe bitten, um da wegzukommen. Mit Sicherheit nichts, das du ihr gewährt hättest. Dir hilft ja schließlich auch keiner

Es bleiben 2 Stunden laenger wegen defekter Technik. Passiert jeden Tag mehrfach. Muss man wirklich keinen Aufriss machen. Zumindest muss man sich das hier immer anhoeren.

Heul leise Chantal.

Also wirklich, das ist kein Apfel-Birnen Vergleich, sondern ein Apfel-Auspuffrohr Vergleich. Zum Kotzen, da kriegt man direkt schlechte Laune vor'm Mittag.

Tat die Beleidigung gut?

br752 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 15:18 (vor 6 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von br752, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 15:19

Ohne Witz! Was ist denn in deiner Erziehung zu Kindheitstagen falsch gelaufen, dass du solche Aussagen triffst? Erst vergleichst du im vorigen Post dein Verlangen nach einem Schokoriegel aus einem Automaten mit der Fähigkeit, den Bahnsteig verlassen zu können. Da dachte ich mir schon, dass das ein Paradebeispiel für dein asoziales Verhalten ist. Ich hoffe, dass du dich nur im Internet so gibst und im realen Leben doch etwas mehr Mitgefühl zeigen kannst.

Tat die Beleidigung mir gegenueber gut? Hier alles in Ordnung.

Du willst hier doch keinen Diskriminieren? Oder gibt es jetzt Behinderte 1. und 2. Klasse. (Welch Wortspiel bei der Bahn)

Der Unterschied ist, dass ein Rollstuhlfahrer MOBILITÄTSEINGESCHRÄNKT ist. Während jeder andere Passagier munter die Treppe nehmen kann, um den Bahnsteig zu wechseln oder den Bahnhof zu verlassen, musste die Dame um Hilfe bitten, um da wegzukommen. Mit Sicherheit nichts, das du ihr gewährt hättest. Dir hilft ja schließlich auch keiner

Also eine "Behinderung" ist besser als eine andere "Behinderung"?

Nur weil jemand sichtbar im Rollstuhl sitzt ist er zu bevorzugen, als wenn jemand eine andere koeperlicher Einschraenkung hat und auch nach Hause muss?

Ganz grosses Beleidigungskino. :-)

Mein Problem ist, dass nur weil jemand eine SICHTBARE oder medial gut verwertbare Behinderung hat, dass er dann den doppelten Mitleidsbonus der Gutmenschen bekommt. Andere Menschen haben auch Behinderungen und Problemen, aber die machen nicht so einen Driss! Sie bekommen bei Verspaetungen, auch wenn sie selbst laufen koennen, in grosse Probleme!!


BR752

Tat die Beleidigung gut?

LimburgSüd @, Hessen, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 16:00 (vor 6 Tagen) @ br752

Du willst hier doch keinen Diskriminieren? Oder gibt es jetzt Behinderte 1. und 2. Klasse. (Welch Wortspiel bei der Bahn)

Hat doch niemand behauptet?!

Also eine "Behinderung" ist besser als eine andere "Behinderung"?

Das konstruierst du dir gerade.

Nur weil jemand sichtbar im Rollstuhl sitzt ist er zu bevorzugen, als wenn jemand eine andere koeperlicher Einschraenkung hat und auch nach Hause muss?

Oh Gott, was für Minderwertigkeitskomplexe hast du denn? Mal zur Erklärung: Wenn jemand fordert, dass auch Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe einen Bahnsteig verlassen können sollen, ist das keine Bevorzugung von Rollstuhlfahrern sondern eine Gleichstellung. Eine Bevorzugung wäre es, wenn jemand kostenlosen Schampus und einen exklusiven Heli-Service fordern/umsetzen würde.

Mein Problem ist, dass nur weil jemand eine SICHTBARE oder medial gut verwertbare Behinderung hat, dass er dann den doppelten Mitleidsbonus der Gutmenschen bekommt. Andere Menschen haben auch Behinderungen und Problemen, aber die machen nicht so einen Driss! Sie bekommen bei Verspaetungen, auch wenn sie selbst laufen koennen, in grosse Probleme!!

Blödsinn. Hier geht es darum, dass jemand wegen seiner Behinderung den Anschluss nicht nehmen kann – im Gegensatz zu allen anderen. Jemand, der auf Medikamente angewiesen ist und einen Anschluss nicht erreicht, verpasst den Anschluss genau wie alle anderen. Das macht es natürlich nicht besser, dass jemand seine wichtigen Medikamente nicht nehmen kann. Aber derjenige verpasst den Anschluss nicht deshalb, weil er Medikamente nimmt.

Nur weil dir etwas blödes wiederfährt, bestehst du darauf, dass Rollstuhlfahrer mal so richtig scheiße behandelt werden sollen? Einfach damit du dich gut fühlst?


Und wenn du Gutmensch als Beleidigung nutzt, bist du wohl ein Schlechtmensch.

Trollalarm.

sfn17, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 16:05 (vor 6 Tagen) @ br752

Tat die Beleidigung mir gegenueber gut? Hier alles in Ordnung.

Trollantwort. Kenne ich so schon seit 1995. *gähn*


Du willst hier doch keinen Diskriminieren? Oder gibt es jetzt Behinderte 1. und 2. Klasse. (Welch Wortspiel bei der Bahn)

Trollwitzchen. Kenne ich so schon seit 1995. *augenzufall*

Der Unterschied ist, dass ein Rollstuhlfahrer MOBILITÄTSEINGESCHRÄNKT ist. Während jeder andere Passagier munter die Treppe nehmen kann, um den Bahnsteig zu wechseln oder den Bahnhof zu verlassen, musste die Dame um Hilfe bitten, um da wegzukommen. Mit Sicherheit nichts, das du ihr gewährt hättest. Dir hilft ja schließlich auch keiner

Das ziemlich triftige Argument, dass ein Rollifahrer nicht mal den Bahnsteig verlassen kann, wird ganz trollig ignoriert.

Also eine "Behinderung" ist besser als eine andere "Behinderung"?

Trollrhetorik. *schnarch*


Nur weil jemand sichtbar im Rollstuhl sitzt ist er zu bevorzugen, als wenn jemand eine andere koeperlicher Einschraenkung hat und auch nach Hause muss?

Fett im Brustton einer vermeintlichen Überzeugung. Üble Trollerei.


Ganz grosses Beleidigungskino. :-)

Och nöö. Die ganze Trollschublade wird hier ins Forum geschmissen.


Mein Problem ist, dass nur weil jemand eine SICHTBARE oder medial gut verwertbare Behinderung hat,

"Medial gut verwertbar"... eine perfide Art, die Würde eines Menschen zu verletzen.

dass er dann den doppelten Mitleidsbonus der Gutmenschen bekommt. Andere Menschen haben auch Behinderungen und Problemen, aber die machen nicht so einen Driss! Sie bekommen bei Verspaetungen, auch wenn sie selbst laufen koennen, in grosse Probleme!!

Sie können immer noch die Treppe hochlaufen und sich zur Bahnhofsmission schleppen. Auch wenn der Insulinschock kurz bevorsteht.

Kann gut sein, dass Du zu den Menschen gehörst, die erst durch eigenes Erleben zu irgendeiner Art Einsicht gelangen und dann allerdings längst vergessen haben, was sie mal im WWW verzapft haben. Wie praktisch, dass es die Meinungsfreiheit gibt - die nämlich auch beinhaltet, dass gemachte Aussagen nicht gegen man selbst verwendet werden.

Unfassbar

Paladin @, Hansestadt Rostock, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 18:04 (vor 6 Tagen) @ sfn17
bearbeitet von Paladin, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 18:05

Danke, in dem Sinn werde ich auf seine Antwort nicht weiter eingehen.

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Zwei Paar Schuhe

ALR997 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 15:54 (vor 6 Tagen) @ br752

Ist doch ueblich. Muss ich mir doch auf immer anhoeren, wenn kein Personal in der Lage ist den Anschluss sicherzustellen und ich dann noch am Ziel 2 Stunden spaeter ankomme.

Wobei das aber noch ein himmelweiter Unterschied ist. Anschlussverluste sind zwar nicht gerade unüblich, aber da hat man als Kunde wenigstens noch ein bisschen Spielraum, nach Alternativen zu suchen, oder die Zeit am Bahnhof oder in der Stadt totzuschlagen.

Wenn ich überlege, dass ich in der Situation eines Rollstuhlfahrers wäre: ich darf meinen Bahnsteig nicht verlassen, muss so lange dort warten bis ein Zug kommt, der mich zu einem Bahnhof mit funktionierendem Aufzug bringt und dann ggf. noch ein paar Mal ein ähnliches Prozedere, das ist natürlich schon eine ganz andere Kategorie von "Fahrgastquälerei" als wenn man mal ein paar Minuten auf den nächsten Zug warten muss.

Zumal man ja die deutschen Bahnsteige auch nicht unbedingt dafür kennt, dass sie besonders witterungsgeschützt sind. Ich weiß nicht wie das in Darmstadt ist, aber es gibt ja durchaus Bahnhöfe, an denen man auf beheizte Warteräume verzichtet.

Wo ist der Unterschied ob jemand 2 Stunde laenger durch die Gegend faehrt, weil der Aufzug kaputt ist oder ob jemand 2 Stunden laenger durch die Gegend faehrt, weil ein "Signal klemmt" und man dadurch den Anschluss verpasst.

Es bleiben 2 Stunden laenger wegen defekter Technik. Passiert jeden Tag mehrfach. Muss man wirklich keinen Aufriss machen. Zumindest muss man sich das hier immer anhoeren.

Habe ich erklärt. Muss ich ja nicht nochmal drauf eingehen.

Man sollte doch fro[c]h sein, dass man ueberhaupt ankommt und ueberhaupt etwas faehrt.

So richtig erstrebenswert sind solche Ausweichverbindungen aber nicht. Wie gesagt: wenn du zwei gesunde Beine hast, kannst du die Wartezeit ganz gut rumbringen. Wenn du im Rollstuhl sitzt, bist du nur sehr bedingt flexibel. Ganz unschön wird es natürlich, wenn du irgendwo festhängst, wo es auch keine Toilette gibt. In die Büsche gehen ist dann auch schwierig, selbst wenn Büsche vorhanden sind.

Den Schuß nicht gehört??

Quasar @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 07:43 (vor 6 Tagen) @ br752

einer funktioniert.

Muss ich mir ja auch immer sagen lassen, wenn es mal wieder eine Snickers Tour wird.


BR752

Es ist wohl ein gewaltiger Unterschied zwischen dem was hier beschrieben ist und deiner Mehrzeit wenn du einen Anschluss verpasst.

Ignoranz pur!

Den Schuß nicht gehört?? - Tat es auch dir gut?

br752 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 15:29 (vor 6 Tagen) @ Quasar

einer funktioniert.

Muss ich mir ja auch immer sagen lassen, wenn es mal wieder eine Snickers Tour wird.


BR752


Es ist wohl ein gewaltiger Unterschied zwischen dem was hier beschrieben ist und deiner Mehrzeit wenn du einen Anschluss verpasst.

Ignoranz pur!

Hier alles gut.

Sag das bitte denjenigen die koeperliche oder seelische Probleme mit langen Zugfahrten haben. Die statt 2 Stunden, dann 4 Stunden unterwegs sind oder den Zug nicht verlassen koennen.

Einen gesunden (aber mobilitaetseingeschraenkten) Rollstuhlfahrer kannst du hin- und her-fahren lassen. Jemand der durch einen Anschlussverlust weitere 2 Stunden auf Medikamente/Aparate warten muss hat wirkliche Probleme.
So was kann man aber nicht so medienwirksam vermarkten wie einen Rollstuhlfahrer vor einer Treppe.


Will damit sagen: Jeder hat so seine Probleme mit dem Bahnfahren, da sollte man einen Fall nicht so aufbauschen. - Auch Rollstuhlfahrer sind normale Menschen.


BR752

Bist du im Kopf noch ganz frisch?

MF_5289 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 16:26 (vor 6 Tagen) @ br752

einer funktioniert.

Muss ich mir ja auch immer sagen lassen, wenn es mal wieder eine Snickers Tour wird.


BR752


Es ist wohl ein gewaltiger Unterschied zwischen dem was hier beschrieben ist und deiner Mehrzeit wenn du einen Anschluss verpasst.

Ignoranz pur!


Hier alles gut.

Sag das bitte denjenigen die koeperliche oder seelische Probleme mit langen Zugfahrten haben. Die statt 2 Stunden, dann 4 Stunden unterwegs sind oder den Zug nicht verlassen koennen.

Einen gesunden (aber mobilitaetseingeschraenkten) Rollstuhlfahrer kannst du hin- und her-fahren lassen. Jemand der durch einen Anschlussverlust weitere 2 Stunden auf Medikamente/Aparate warten muss hat wirkliche Probleme.
So was kann man aber nicht so medienwirksam vermarkten wie einen Rollstuhlfahrer vor einer Treppe.


Will damit sagen: Jeder hat so seine Probleme mit dem Bahnfahren, da sollte man einen Fall nicht so aufbauschen. - Auch Rollstuhlfahrer sind normale Menschen.


BR752

Wie schon sfn geschrieben hat, Trollalarm pur! Ignoranz par exellance.

Jemand der auf Medis angewiesen ist und die zeitnah nehmen muss, wenn er unterwegs ist, hat die dabei. Selbstverständlichkeit bei medikationspflichtigen Personen. Welche medizinischen Apparate meinst du denn? Sauerstoffflaschen bei COPD Patienten, die haben die dabei und nicht irgendwo in der Gegend rumstehen.

Deine Einlassungen sind unsinnig, verunglimpfend und verachtenswert.

+1

Höllentalbahn @, Kirchzarten bei Freiburg, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 19:25 (vor 6 Tagen) @ MF_5289

- kein Text -

Meckern auf hohem Niveau. Sollte froh sein, dass ueberhaupt

Lumi25, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 11:44 (vor 6 Tagen) @ br752

Ich bin schon jetzt am zittern ob ich heute Pünktlich zur Arbeit komme, da IC 2218 wieder seine fast täglichen 10-15 Minuten Verspätung hat. Diese Woche ist der IC 2218 ein einziges mal Pünktlich gewesen.

Wenn dann noch ein Tf.-Schleicher in der RB 48 nachher vorne sitzt rechne ich locker mit +7-8 Minuten Ankunftsverspätung in Köln Hbf gleich.

Zum Glück fährt bis jetzt wenigstens die Linie 16 Richtung Niehl weitgehend pünktlich obwohl ich mich da nicht zu früh freuen sollte.

Genau aus diesem Grund kann man Leute die so vom Deutschland-Takt schwärmen eher nur belächeln. Wenn schon so popelige Pendlerverbindungen nicht zuverlässig funktionieren, weil DB Fernverkehr permanent verspätet ist und damit sämtlichen Regionalverkehr aus der Bahn wirft wie soll man sich dann auf andere Umsteigeverbindungen überhaupt verlassen können.


So und jetzt hoffe ich einfach mal, dass DB Netz bzw. die ZÜ dem IC 2218 noch schön einen Güterzug vor die Nase schiebt, damit die Verspätung noch auf +20 Minuten anwächst und die RB 48 nachher ohne Störungen pünktlich in Köln Hbf ankommt.

Bezug zum Thema?

Paladin @, Hansestadt Rostock, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 14:41 (vor 6 Tagen) @ Lumi25

Bist du Rollstuhlfahrer? Oder musst du einfach nur deinen Alltagsfrust loslassen?

Bezug zum Thema?

Reservierungszettel @, KDU, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 23:18 (vor 6 Tagen) @ Paladin

Bist du Rollstuhlfahrer? Oder musst du einfach nur deinen Alltagsfrust loslassen?

Sieht eher nach zweitem aus.

Die Chronisch verspätete Hamburger Linie nie als Zug zur Arbeit in Betracht ziehende Grüße
Andreas

Lol.

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 07. Dezember 2017, 15:24 (vor 6 Tagen) @ br752

Ess' 'nen Snickers. Immer wenn du hungrig bist, kapier ich dich nicht...

--
[image]
I Bimz.

(ZM:) Rollstuhlstrandung in Darmstadt. DB hat Lösung

Basic.Master, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 07:55 (vor 6 Tagen) @ Blaschke

Unabhängig davon, wie unflexibel die Bahn in Sachen Barrierefreiheit hier ist, ginge das auch schneller und einfacher:

Die RB75 aus Richtung Wiesbaden kommt auf Gleis 8 an. Am selben Bahnsteig fährt auf Gleis 7 um :30 die RB68 Richtung Frankfurt ab. Entweder dort mitfahren, im Zug bleiben und von Frankfurt wieder zurück (dauert insgesamt 1h); Ankunft auf Gleis 10.

Oder man schafft es evtl. in Langen (Ankunft :39) in die S3 (Abfahrt :42; oft etwas später) umzusteigen, wodurch es dann 30min dauert; Ankunft auf Gleis 3. Je nach Tag/Zeit fährt auch die RE60 in Langen (ab um :43).

Aber das ist alles natürlich kein Zustand...

Rampen, Rampen, Rampen!

Alphorn (CH), Donnerstag, 07. Dezember 2017, 10:44 (vor 6 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Alphorn (CH), Donnerstag, 07. Dezember 2017, 10:47

Rampen haben viele Vorteile:

- Sie fallen nie aus
- Sie generieren keine unvorhersehbaren Wartezeiten
- Sie beschleunigen gegenüber Treppen den Passagierfluss
- Sie haben hohe Kapazität, sodass vier Kinderwagen keinen Stau verursachen
- Sie sind vandalensicher
- Sie sind billiger im Unterhalt

In der Schweiz sind daher Aufzüge relativ selten. Auch weil die schweizerischen Rampen viel billiger sind als die deutschen, da sie (unter Dächern) kürzer und steiler gebaut werden dürfen und daher die Treppen nicht ergänzen, sondern ersetzen. Ja, körperlich weniger fitte Rollstuhlfahrer schaffen die nicht mehr alleine, aber dafür gibt es Begleitpersonen und/oder Elektrorollstühle.

Vergleich Deutschland/Schweiz: Die deutsche Rampe tut sich kein Fussgänger freiwillig an.
[image] [image]

Viel Geld investiert und suboptimale Lösung = Tutzing

ThomasK, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 12:20 (vor 6 Tagen) @ Alphorn (CH)

Grundsätzlich sehe ich das so wie du; allerdings sollte die Maximalneigung der Rampe 6% nicht überschreiten.

Manchmal gibt es Sachzwänge, die eine Maximalneigung von 6% nicht zulassen.

Selbst ein einfacher Aufzug, der nur über zwei Ebenen mit einem Höhenunterschied von nur etwa 6 m führt, kostet bereits um die 500000 €.

________


Unabhängig von ein paar Einzelfällen, wo örtliche Zwangspunkte den Einbau von Rampen verunmöglichen, muss man allgemein aber auch hier sagen, dass die Schweiz auch in diesem Bereich Deutschland haushoch überlegen ist.

Wie man viel Geld in einen barrierefreien Umbau stecken kann und als Ergebnis dann trotzdem nur eine suboptimale Lösung erzielt wird, kann man sehr gut im Bahnhof Tutzing nachvollziehen.

Über die Stufe auf dem Bahnsteig, die eine Verteilung der Fahrgäste behindert, lacht sich jeder kaputt. Da zudem auf Gleis 2 die S-Bahn (960 mm Bahnsteighöhe) als auch der Talent 2 (RB nach Kochel mit 760 mm Bahnsteighöhe) hält, bedeutet des zudem, dass bei einem S-Bahn-Langzug (3 * ET 423) immer ein ET 423 im 760 mm Bereich stehen muss.

Luxuslösungen vermeiden

Alphorn (CH), Donnerstag, 07. Dezember 2017, 20:38 (vor 6 Tagen) @ ThomasK

Grundsätzlich sehe ich das so wie du; allerdings sollte die Maximalneigung der Rampe 6% nicht überschreiten.

Genau diese Einstellung ist ein wichtiger Grund für die unbefriedigende Situation in Deutschland. Solche Rampen müssen immer zusätzlich zu einer Treppe gebaut werden, weil sie für Fussgänger unzumutbar lange sind. Und der Platzbedarf sowie die nötigen Erdarbeiten sind deutlich mehr als doppelt so viel wie bei den schweizerischen Rampe. Gegenüber der Schweizer Lösung Steilrampe-statt-Treppe haben wir hier ingesamt wohl die dreifachen Kosten - entsprechend wenige Rampen gibt es darum.

Unabhängig von ein paar Einzelfällen, wo örtliche Zwangspunkte den Einbau von Rampen verunmöglichen, muss man allgemein aber auch hier sagen, dass die Schweiz auch in diesem Bereich Deutschland haushoch überlegen ist.

In der Schweiz wird dafür richtig Geld in die Hand genommen. Aber auch mit weniger Geld könnte man in Deutschland viel erreichen (wenn wir mal das ungelöste Bahnsteighöhenproblem ignorieren) - wenn es richtig investiert.

Leider wird das wohl ohne Gesetzesänderung, eventuell sogar auf EU-Ebene, nicht gehen. Mir sind in der Schweiz keine Aktivitäten der (mächtigen) Behindertenverbände bekannt, welche flache Rampen durchsetzen wollen - klar, flach ist für sie besser, aber lieber steil überall als flach und lückenhaft. Vielleicht kommen die europäischen Verbände auch noch auf den Geschmack.

Über die Stufe auf dem Bahnsteig, die eine Verteilung der Fahrgäste behindert, lacht sich jeder kaputt. Da zudem auf Gleis 2 die S-Bahn (960 mm Bahnsteighöhe) als auch der Talent 2 (RB nach Kochel mit 760 mm Bahnsteighöhe) hält, bedeutet des zudem, dass bei einem S-Bahn-Langzug (3 * ET 423) immer ein ET 423 im 760 mm Bereich stehen muss.

Finde ich jetzt nicht so schlimm. Wenn die Rollstuhlfahrer wissen, dass sie vorne einsteigen müssen und von dort auch aus dem Bahnhof rauskommen, dann ist das viel besser als nix.

Luxuslösungen vermeiden

ThomasK, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 23:57 (vor 6 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von ThomasK, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 23:59

Ich zuvor (1):

Grundsätzlich sehe ich das so wie du; allerdings sollte die Maximalneigung der Rampe 6% nicht überschreiten.


Du dazu (1):

Genau diese Einstellung ist ein wichtiger Grund für die unbefriedigende Situation in Deutschland. Solche Rampen müssen immer zusätzlich zu einer Treppe gebaut werden, weil sie für Fussgänger unzumutbar lange sind. Und der Platzbedarf sowie die nötigen Erdarbeiten sind deutlich mehr als doppelt so viel wie bei den schweizerischen Rampe. Gegenüber der Schweizer Lösung Steilrampe-statt-Treppe haben wir hier ingesamt wohl die dreifachen Kosten - entsprechend wenige Rampen gibt es darum.


Ich dazu (1):
Was du sagst, ist alles völlig richtig.

Allerdings gibt es in Deutschland jede Menge Leute, die nicht logisch denken können. Mathematische Kenntnisse gleich null.

Bei einer Diskussion habe ich mal vorgeschlagen, aufgrund der Sachzwänge (fehlende Grundstücke, Eingriffe in Privateigentum) eine Rampe mit 9% Neigung zu bauen und ein Warnschild hinzusetzen, dass die Neigung 9% beträgt und diese Rampe im juristischen Sinne nicht barrierefrei ist.

Das wurde abgelehnt.

Ergebnis: Jetzt ist gar nichts barrierefrei. Ganz einfach.


Du weiter (2):

In der Schweiz wird dafür richtig Geld in die Hand genommen. Aber auch mit weniger Geld könnte man in Deutschland viel erreichen (wenn wir mal das ungelöste Bahnsteighöhenproblem ignorieren) - wenn es richtig investiert.


Ich dazu (2):
Völlig richtig.

Aber in Deutschland baut man eben im Normalfall keine Rampen mit 9% Neigung.


Du weiter (3):

Leider wird das wohl ohne Gesetzesänderung, eventuell sogar auf EU-Ebene, nicht gehen. Mir sind in der Schweiz keine Aktivitäten der (mächtigen) Behindertenverbände bekannt, welche flache Rampen durchsetzen wollen - klar, flach ist für sie besser, aber lieber steil überall als flach und lückenhaft. Vielleicht kommen die europäischen Verbände auch noch auf den Geschmack.


Ich dazu (3):
Dort, wo man mit 6% Neigung bauen kann, kann man das gerne machen. Wenn die Rollstuhlfahrer einen 50% längeren Weg in Kauf nehmen, um die Steigung von 9% auf 6% zu reduzieren, dann habe ich kein Problem damit, zumal ich sowieso die Treppe benutze.

Aber wo Sachzwänge dem entgegenstehen, ist dann eben mit 9% zu bauen. Ganz einfach.

Vor allen Dingen ist das Pochen auf die 6% lächerlich. Es gibt zahlreiche andere Strecken im öffentlichen Raum, wo die Steigung deutlich höher ist und die Rollstuhlfahrer dies problemlos alleine meistern und zwar auch ohne Elektromotor! Mir sagte ein Rollstuhlfahrer, dass es erst über 10% für ihn schwierig wird.

Du weiter (4):

Finde ich jetzt nicht so schlimm. Wenn die Rollstuhlfahrer wissen, dass sie vorne einsteigen müssen und von dort auch aus dem Bahnhof rauskommen, dann ist das viel besser als nix.


Ich dazu (4):
Ich hätte die Lösung so gemacht, wie in Freising. In Freising hat die Deutsche Bahn, wie man fairerweise zugeben muss, mal nachgedacht.

Die Bahnsteighöhe ist gleich, aber dort, wo der Regionalexpress und der Alex Richtung Landshut (Bay) hält, liegt die Schienenoberkante 20 cm höher. Es gibt also keine Stufe zwischen Gleis 3 (S-Bahn) und Gleis 4 (Alex / RE).

In Freising wendet die Regionalbahn von Landshut (Bay) üblicherweise an Gleis 1. Meist wird mit dem ET 425 gefahren. Die S-Bahn aus München (ET 423) wendet üblicherweise auf Gleis 3. In der NVZ und SVZ als Kurzzug (1 * ET 423) und in der HVZ als Vollzug (2 * ET 423). Die zweite bzw. dritte Einheit steht derweil am Flughafen und wird in Neufahrn (nicht zu verwechseln mit Neufahrn (Niederbay), welches auf derselben Strecke 59 km weiter nördlich liegt) vorangestellt.

Die Durchfahrtsgleise sind Gleis 2 (Alex Prag / Hof - Schwandorf - Regensburg - Landshut (Bay) - München, RE Passau - Plattling - Landshut (Bay) - München, RE Nürnberg - Regensburg - Landshut (Bay) - München) bzw. Gleis 4 in der Gegenrichtung.

Die Lösung in Freising ist auch deshalb praktisch, weil man die Treppe zusätzlich um den Aufzug herumgebaut hat. Sowohl der Zugang zum Bahnsteig als auch der Zugang vom Bahnsteig zu den Zügen und zur S-Bahn ist bezüglich der Einstiegshöhe 760 mm bzw. 960 mm also vollständig barrierefrei.

Auf die Idee, dies in Garmisch-Partenkirchen ebenso zu machen, ist die Deutsche Bahn natürlich wieder nicht gekommen. Als man in Garmisch-Partenkirchen die Aufzüge einbaute, hat man die Kapazität der Festtreppe bei Gleis 2/3 um 50% verringert.

Wenn nun ein Talent 2 in Dreifachtraktion, also mit 687 Sitzplätzen hält, dann gibt es in Garmisch-Partenkirchen zuweilen ganz erhebliche Fußgängerstauungen. Dabei spielt Garmisch-Partenkirchen eine besondere Rolle, da es hier nicht nur um den alltäglichen Berufsverkehr geht, sondern - anders als in Freising - auch um viele Bergsteiger und Skifahrer, die aufgrund ihrer Ausrüstung wesentlich mehr Platz als die üblichen Fahrgäste benötigen.

Hinzu kommt noch, dass die Skifahrer aufgrund ihrer klobigen und schweren Skistiefel auf der Treppe meistens deutlich langsamer gehen.

Diese Sparlösung ist in Garmisch-Partenkirchen vor allem deshalb völlig unverständlich, weil der Tourismus im Werdenfels deutlich ausgebaut werden soll. In 2 Wochen, also am 21.12.2017, wird die neue Dreifach-Weltrekordseilbahn auf die Zugspitze, die alles bisher dagewesene in der Seilbahntechnik schlagen wird, in Betrieb gehen. Für mich ist es völlig unverständlich, dass passend dazu nicht die Eisenbahn entsprechend ausgebaut wird.

Läge Garmisch-Partenkirchen in der Schweiz, dann hätte man im Bahnhof niemals so eine Sparlösung realisiert, sondern selbstverständlich die Zahnradbahn auf Gleis 8/9 in den Bahnhof eingeführt und die Bahnsteiggleise 6/7 nicht rückgebaut.

Luxuslösungen vermeiden

Alphorn (CH), Freitag, 08. Dezember 2017, 00:20 (vor 6 Tagen) @ ThomasK

Bei einer Diskussion habe ich mal vorgeschlagen, aufgrund der Sachzwänge (fehlende Grundstücke, Eingriffe in Privateigentum) eine Rampe mit 9% Neigung zu bauen und ein Warnschild hinzusetzen, dass die Neigung 9% beträgt und diese Rampe im juristischen Sinne nicht barrierefrei ist.

9%? In der Schweiz werden Rampen fast immer Rampen mit 12% gebaut; sie müssen nur überdacht sein - was sich aber unter dem Bahnsteigdach meist von selber ergibt. Die Rollstuhlfahrer hierzulande sind damit zufrieden; die paar zusätzlich notwendigen Rollstuhl-Motorisierungen kosten viel weniger als flächendeckend flache (und für Fussgänger nutzlose) Rampen.

Es gibt übrigens auch in der Schweiz noch sehr viel zu tun, hier die Karte (PDF) der ausgebauten Bahnhöfe rund um Zürich. Immerhin: Die wichtigsten Stationen sind fast alle umgebaut. Grün steht hier für die optimale Lösung: Stufenfreier autonomer Zugang zu jedem Zug. Bis 2024 sollen schweizweit alle Bahnhöfe barrierefrei sein; ich habe allerdings meine Zweifel, dass dieser Termin gehalten werden kann.

Rampen, Rampen, Rampen!

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 14:27 (vor 6 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 14:27

Das gleiche habe ich auch gesagt als damals der Bahnhof Bad Salzungen modernisiert worden ist. Dort hat man gleich zwei Aufzüge, einer vom Bahnsteig zum Tunnel und einer wieder vom Tunnel auf Straßenniveau.

Die lapidare Antwort: Für den Aufzug hat man Fördergelder bekommen, für eine Rampe hätte man es nicht.

Deutlich falsche Förderungspolitik von EU/Bund/Land!

Rampen, Rampen, Rampen!

Manitou, Samstag, 09. Dezember 2017, 02:51 (vor 5 Tagen) @ ICETreffErfurt

In der DDR wurden ab ca. 1970 bei Neubauten und Rekonstruktion von Bahnhöfen Rampen für den Bahnsteigzugang eingebaut. Damit hatten damals alle Neubauten barrierefreien Standard. In Berlin kann man das noch besichtigen (S7 / S75 Berlin-Lichtenberg - Ahrensfelde/Wartenberg, Fernbahnhöfe Berlin-Lichtenberg und Berlin-Schönefeld, U5 Biesdorf Süd - Hönow).

Rampen, Rampen, Rampen! - Danke! Danke! Danke!

br752 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 15:32 (vor 6 Tagen) @ Alphorn (CH)

Rampen haben viele Vorteile:

- Sie fallen nie aus
- Sie generieren keine unvorhersehbaren Wartezeiten
- Sie beschleunigen gegenüber Treppen den Passagierfluss
- Sie haben hohe Kapazität, sodass vier Kinderwagen keinen Stau verursachen
- Sie sind vandalensicher
- Sie sind billiger im Unterhalt

Das durfte ich als nicht so mobilitaeseingeschraenkte Person in der Schweiz auch geniessen.
Die Koffer fuhren wesentlich besser zum Bahnsteig als ueber die Treppe.


BR752

Rampen, Rampen, Rampen! - Danke! Danke! Danke!

ALR997 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 15:43 (vor 6 Tagen) @ br752

Die Koffer fuhren wesentlich besser zum Bahnsteig als ueber die Treppe.

Dass der Koffer sich auf einer Rampe besser fahren lässt als auf einer Treppe sollte eigentlich keine Überraschung sein ^^ *SCNR*

Rampen, Rampen, Rampen! - Danke! Danke! Danke!

ICE1223-Limburg ⌂ @, FNS/FLIS/KHIS, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 18:40 (vor 6 Tagen) @ ALR997

Die Koffer fuhren wesentlich besser zum Bahnsteig als ueber die Treppe.


Dass der Koffer sich auf einer Rampe besser fahren lässt als auf einer Treppe sollte eigentlich keine Überraschung sein ^^ *SCNR*

Es gibt halt Leutchen, die sind für solche Feststellungen zu doof...

--
musicus nein danke! Gegen den Verbleib des Trolls im Forum!

Erinnerung an den ICE-TD

Abschied n-Wagen Schwarzwald

Rampen, Rampen, Rampen!

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Donnerstag, 07. Dezember 2017, 15:44 (vor 6 Tagen) @ Alphorn (CH)

Seitdem man nicht überall 2 oder mehr Aufzüge pro Bahnsteig verbauen kann, würde ich diesen Vorschlag begrüßen. In Wien Hbf gibt es auf der Passage 2 Aufzüge pro Bahnsteig, da sind Rampen wiederum natürlich nicht nötig. Eher bei so kleineren Stationen, wo 2 Aufzüge sich eben nicht ausgehen.

Ich finde auch, dass es über Rampen angenehmer ist, besonders für mich als Kofferschieber. Hab die schweizer Bahnhöfe dafür geschätzt :-)

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I Bimz.

Richtig. Der Haken ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 20:55 (vor 6 Tagen) @ Alphorn (CH)

Hey.

Rampen haben viele Vorteile:


Völlig richtig. Aber einen Nachteil:

man kann an ihnen nichts mehr verdienen nach der Errichtung. Außer dass ab und an mal einer mit dem Feudel durchwedelt.

Während der Aufzug ständiger Beschäftigung bedarf. Und so kann ein Aufzugsbauer, z.B. ein Einheimischer wie Osma aus Osnabrück, Arbeitsplätze schaffen und Geld verdienen mit Wartung und Reparatur. Und natürlich mit der Neuinstallation.

Was die Vorliebe hierzulande für diese technische Errungenschaft erklären dürfte. Immerhin gibt's in Deutschland sogar einen Aufzugstestturm!

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Aufzugstestturm_(Rottweil)

Und jetzt stell dir vor, wir bauen hier überall simple Rampen hin ...

Schöne Grüße von

jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Freue mich auf den ersten Rampentestturm

LimburgSüd @, Hessen, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 21:16 (vor 6 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

... wenn man mal fällt ...

Blaschke, Osnabrück, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 21:39 (vor 6 Tagen) @ LimburgSüd

Huhu.

Hier kannste testen, was passiert, wenn man auf der Rampe mal stolpert und dann fällt:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fallturm_Bremen

Schöne Grüße von

jörg

Was wir alles für Türme haben in unserem Land... Irre.

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

(ZM:) Rollstuhlstrandung in Darmstadt. DB hat Lösung

agw @, NRW, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 11:25 (vor 6 Tagen) @ Blaschke

Mich überrascht es immer wieder, wenn die Lösung für Barrierefreiheit für die nächsten 100 Jahre ist, dass man eine Stahlbrücke mit einem Fahrstuhl pro Bahnsteig über eine Strecke mit Oberleitung baut.

Aus Sicht der Hochverfügbarkeit ist das die denkbar schlechteste Lösung.
Nicht nur, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass mindestens ein für den Umstieg nötiger Fahrstuhl defekt ist. Auch ist die Alternative mit extra vielen Treppenstufen besonders mühsam, wenn jemand überhaupt Treppen nutzen kann.

Wie man überall beobachten kann, dauert die Reparatur/der Ersatz eines defekten Aufzuges an einem großen Hauptbahnhof am S-Bahn-Bahnsteig schon mal ein halbes Jahr oder länger.

Ich freue mich über jede Rampenlösung.

(ZM:) Rollstuhlstrandung in Darmstadt. DB hat Lösung

ICE2020 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 12:38 (vor 6 Tagen) @ agw
bearbeitet von ICE2020, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 12:39

Wie man überall beobachten kann, dauert die Reparatur/der Ersatz eines defekten Aufzuges an einem großen Hauptbahnhof am S-Bahn-Bahnsteig schon mal ein halbes Jahr oder länger.

Das Problem ist nicht nur die lange Reparaturdauer sondern auch, dass gerne Aufzüge verbaut werden, die unterdimensioniert sind und/oder im Schneckentempo verkehren. Wenn man bedenkt, dass die Nutzung wohl weiter stark zunehmen wird – Kinderwagen + Rollstuhlfahrer + älteren Menschen + Fahrradfahrer – dann sind das oft wenig zukunftsfähige Lösungen, was man da baut.

Ich empfehle auch eine gesetzliche Regelung zur Entstörung. Wenn jemand festsitzt, muss der Notdienst innerhalb von 30 Minuten kommen. Genauso könnte man eine Reparatur von 24 Stunden verpflichtend machen. Es ist manchmal verblüffend, was möglich ist, wenn man entsprechende Vorgaben macht.

(ZM:) Rollstuhlstrandung in Darmstadt. DB hat Lösung

LimburgSüd @, Hessen, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 12:58 (vor 6 Tagen) @ ICE2020

Ich empfehle auch eine gesetzliche Regelung zur Entstörung. Wenn jemand festsitzt, muss der Notdienst innerhalb von 30 Minuten kommen. Genauso könnte man eine Reparatur von 24 Stunden verpflichtend machen. Es ist manchmal verblüffend, was möglich ist, wenn man entsprechende Vorgaben macht.

Ja, es wäre zum Beispiel auch sinnvoll, dass Ersatzteile auf Halde liegen müssen und nicht erst angefertigt werden müssen, wenn man sie braucht (siehe hier). Das würde natürlich Aufzüge teurer machen. Aber dann würde man vielleicht ja eine Rampe bevorzugen.

(ZM:) Rollstuhlstrandung in Darmstadt. DB hat Lösung

Lumi25, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 11:47 (vor 6 Tagen) @ Blaschke

Muss die Rollifahrerin, denn die zusätzlichen Ticketkosten übernehmen oder darf Sie Schwarz fahren? Der DB traue ich das glatt zu, dass Sie eine solche Rollifahrin einfach irgendwo in der Pampa auslädt, wenn diese keinen Fahrschein für die zusätzliche Wegstrecke vorweisen kann.

(ZM:) Rollstuhlstrandung in Darmstadt. DB hat Lösung

Paladin @, Hansestadt Rostock, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 14:42 (vor 6 Tagen) @ Lumi25

Muss die Rollifahrerin, denn die zusätzlichen Ticketkosten übernehmen oder darf Sie Schwarz fahren? Der DB traue ich das glatt zu, dass Sie eine solche Rollifahrin einfach irgendwo in der Pampa auslädt, wenn diese keinen Fahrschein für die zusätzliche Wegstrecke vorweisen kann.

Irgendwo in der Pampa, wo der Aufzug nicht funktioniert natürlich!

andere unschöne Rollstuhl-Erfahrung mit der DB, Sommer 2017

Acci300 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 15:33 (vor 6 Tagen) @ Lumi25

Muss die Rollstuhlfahrerin die zusätzlichen Ticketkosten übernehmen?
Offizielle Position der DB in einem Fall, den ich als Begleitperson mal miterleben "dürfte": ja!

Hinreise: Zustieg in den EuroNight nach Wien in FFMS (F-Hbf wurde baustellenbedingt nicht angefahren) für Rollstuhlfahrer(*) nicht möglich, da zu der Uhrzeit kein DB MobilitätsService Personal verfügbar (+das EN-Personal nicht den Schlüssel hat um die Einstiegshilfe auf dem Bahnsteig von der Kette zu befreien).
Frau möge auf eigene Kosten für den Vorlauf nach Köln fahren (mit der DB) oder wiederrum auf eigene Kosten nach FFMF (was dann gemacht wurde).

Rückreise: Gleiches Problem mit FFMS. FFMF war keine Alternative, da dort Halt auf Regiobahnhof statt Fernbahnhof. Auf Regiobahnhof aber auch keine Ausstiegshilfe ungefähr morgens um sechs Uhr. Kunden müsse bis Mainz fahren und von dort aus zurück nach Frankfurt (was dann auch so geschah).

Und jetzt der Kracher. Nach der Episode des Hinwegs wurde von Wien aus über x-Ecken per E-Mail das Sekretariat des Vorstands Dr. Richard Lutz kontaktiert. Das fand dann zwar Beachtung, aber hat Null an den am Umstand "in Frankfurt am Main kein Ausstieg für Rollstuhlfahrer" geändert :-(( Zitat aus der natürlich delegierten E-Mail-Korresponzenz: "Es tut uns leid, dass [...] ein zusätzlicher zeitlicher und finanzieller Aufwand für die Reise entsteht. Uns ist wichtig, alle Kunden gleich zu behandeln. Ein Anspruch auf eine Erstattung besteht hier nicht."

Manchmal ist gleich behandeln (was "die" darunter verstanden) allerdings leider nicht gerecht.


Just my 2 cents von einer realen Begebenheit mit der Deutschen Bahn im Sommer 2017

*= Rollstuhlplatz natürlich gebucht und bezahlt und Hilfeleistung angemeldet

andere unschöne Rollstuhl-Erfahrung mit der DB, Sommer 2017

lululu @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 19:54 (vor 6 Tagen) @ Acci300

Hallo zusammen,

Muss die Rollstuhlfahrerin die zusätzlichen Ticketkosten übernehmen?
Offizielle Position der DB in einem Fall, den ich als Begleitperson mal miterleben "dürfte": ja!


da habe ich jetzt eher andere Erfahrungen gemacht :)

Strecke Aachen Köln gut zwei Monate mit SEV-Anteil wegen Bauarbeiten. Als Blinder ohne Hilfe nicht machbar. Wenn ich also einen ICE in Köln brauchte, ging es immer über Düsseldorf. Die Fernverkehrsfahrkarte war dementsprechend teurer. Vom Reisezentrum sowie MSZ hatte ich die "Anweisung" bekommen, alle Tickets zu sammeln und am Ende an den Kundendialog zu schicken. Die haben dann die Summe der entstandenen Mehrkosten (großzügig auf den nächsten Zehnerbetrag aufgerundet) erstattet. Keine Woche später wurde ich vom Kundendialog angerufen, die sich dann ca. 30 Minuten interessiert nach dieser Problematik erkundigt haben, um für die Zukunft nach praktikableren Lösungen zu suchen. Da gab es dann als Entschuldigung gleich nochmal einen 20€ Gutschein. Es scheint bei der DB also auch anders zu gehen.
Lösung des Problems ist jetzt übrigens, dass ich ein Ticket für die eigentlich normale Strecke kaufen soll und MSZ oder Service-Personal den SEV auf dem Mobi-Auftrag bzw. Ticket vermerken, sodass die Zubs bescheid wissen, dass die unfreiwillig zusätzliche Strecke umsonst gefahren werden darf.

Hinreise: Zustieg in den EuroNight nach Wien in FFMS (F-Hbf wurde baustellenbedingt nicht angefahren) für Rollstuhlfahrer(*) nicht möglich, da zu der Uhrzeit kein DB MobilitätsService Personal verfügbar (+das EN-Personal nicht den Schlüssel hat um die Einstiegshilfe auf dem Bahnsteig von der Kette zu befreien).
Frau möge auf eigene Kosten für den Vorlauf nach Köln fahren (mit der DB) oder wiederrum auf eigene Kosten nach FFMF (was dann gemacht wurde).


Das Problem dürfte der EuroNight gewesen sein. Bei reiner DB-Fahrkarte wird in solchen Fällen (z.B. Hilfe kann nicht gewährleistet werden wegen Auftragsüberschneidung, Zug fährt andere Bahnhöfe an, usw.) seitens der MSZ einfach die Zugbindung komplett aufgehoben und eine neue Verbindung organisiert.

Rückreise: Gleiches Problem mit FFMS. FFMF war keine Alternative, da dort Halt auf Regiobahnhof statt Fernbahnhof. Auf Regiobahnhof aber auch keine Ausstiegshilfe ungefähr morgens um sechs Uhr. Kunden müsse bis Mainz fahren und von dort aus zurück nach Frankfurt (was dann auch so geschah).


Das Problem dürfte hier wahrscheinlich nicht das nicht vorhandene Service-Personal gewesen sein. In FFMF ist zwar Nachts nur Personal am Fernbahnhof, die kümmern sich aber auch um Aufträge im Regio-Bahnhof.
Das Problem dürfte eher die Rampe gewesen sein. Ich weiß nämlich nicht, ob dort planmäßig Züge halten, für die eine Hubbühne nötig ist. S-Bahn müsste ohne gehen, ebenfalls Süwex und vlexx.
Kann also gut sein, dass dort gar keine Hubbühnen sind , da im Normalfall nicht benötigt.

Und jetzt der Kracher. Nach der Episode des Hinwegs wurde von Wien aus über x-Ecken per E-Mail das Sekretariat des Vorstands Dr. Richard Lutz kontaktiert. Das fand dann zwar Beachtung, aber hat Null an den am Umstand "in Frankfurt am Main kein Ausstieg für Rollstuhlfahrer" geändert :-(( Zitat aus der natürlich delegierten E-Mail-Korresponzenz: "Es tut uns leid, dass [...] ein zusätzlicher zeitlicher und finanzieller Aufwand für die Reise entsteht. Uns ist wichtig, alle Kunden gleich zu behandeln. Ein Anspruch auf eine Erstattung besteht hier nicht."

Manchmal ist gleich behandeln (was "die" darunter verstanden) allerdings leider nicht gerecht.


Die Antwort ist wirklich blöd. Habt ihr es denn damals nicht einfach mal über den Kundendialog versucht? Mit denen hatte ich bis jetzt eigentlich immer durchweg positive Erfahrungen.

Just my 2 cents von einer realen Begebenheit mit der Deutschen Bahn im Sommer 2017

*= Rollstuhlplatz natürlich gebucht und bezahlt und Hilfeleistung angemeldet

--
Grüße

lululu

andere unschöne Rollstuhl-Erfahrung mit der DB, Sommer 2017

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 08. Dezember 2017, 08:23 (vor 5 Tagen) @ lululu

Das Problem dürfte eher die Rampe gewesen sein. Ich weiß nämlich nicht, ob dort planmäßig Züge halten, für die eine Hubbühne nötig ist. S-Bahn müsste ohne gehen, ebenfalls Süwex und vlexx.

Zumindest auf Gleis 1 hat es beim Einstieg in die S-Bahn am Regionalbahnhof ne recht ordentliche Stufe. Schauen wir doch mal nach...

Eine kurze Recherche ergab eine Bahnsteighöhe von 76 cm auf allen drei Bahnsteigkanten, während die S-Bahnen auf 96 cm ausgelegt sind. Da kommt kein Rollstuhl ohne Hilfsmittel rein. Bei den anderen dort verkehrenden Fahrzeugen kenne ich die Einstiegshöhen nicht. Bei den LINTs von Vlexx könnte es passen, ich glaube, da ist der Boden etwas niedriger als bei den LINTs der HLB...

Auf das Vorhandensein einer Hubbühne spekulierende Grüße,
der Colaholiker

--
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Fall für das Service-Center Fahrgastrechte?

JumpUp @, Freitag, 08. Dezember 2017, 08:48 (vor 5 Tagen) @ Colaholiker

Ist der geschilderte Fall nicht ein Thema für die Fahrgastrechte?
Der geplante und gebuchte Halt am Frankfurter Hauptbahnhof ist ausgefallen, daher wurde eine zusätzliche Fahrkarte Mainz - Frankfurt notwendig.

Diese lässt sich doch über das Servicecenter Fahrgastrechte erstatten?

andere unschöne Rollstuhl-Erfahrung mit der DB, Sommer 2017

lululu @, Freitag, 08. Dezember 2017, 22:26 (vor 5 Tagen) @ Colaholiker

Das Problem dürfte eher die Rampe gewesen sein. Ich weiß nämlich nicht, ob dort planmäßig Züge halten, für die eine Hubbühne nötig ist. S-Bahn müsste ohne gehen, ebenfalls Süwex und vlexx.


Zumindest auf Gleis 1 hat es beim Einstieg in die S-Bahn am Regionalbahnhof ne recht ordentliche Stufe. Schauen wir doch mal nach...

Eine kurze Recherche ergab eine Bahnsteighöhe von 76 cm auf allen drei Bahnsteigkanten, während die S-Bahnen auf 96 cm ausgelegt sind. Da kommt kein Rollstuhl ohne Hilfsmittel rein. Bei den anderen dort verkehrenden Fahrzeugen kenne ich die Einstiegshöhen nicht. Bei den LINTs von Vlexx könnte es passen, ich glaube, da ist der Boden etwas niedriger als bei den LINTs der HLB...

Auf das Vorhandensein einer Hubbühne spekulierende Grüße,
der Colaholiker

Hallo Colaholiker,

In Bezug auf die Bahnsteighöhe scheinst du Recht zu haben. Danke für die Recherche :)
Das ändert sehr wahrscheinlich allerdings nichts an den Hubbühnen. Die S-Bahnen sind nämlich alle mit "fahrzeuggebundene Einstiegshilfe vorhanden" in der Fahrplanauskunft angegeben. Die haben (wahrscheinlich) eine Klapprampe dabei, die der Fahrer einfach auslegt. Gleiche Angabe findest du auch bei Süwex und vlexx, wobei du da ja selbst gesagt hast, dass es sich ohne Rampe ausgehen könnte.

Ich muss also deiner Spekulation wiedersprechen :)

--
Grüße

lululu

andere unschöne Rollstuhl-Erfahrung mit der DB, Sommer 2017

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 11. Dezember 2017, 09:50 (vor 2 Tagen) @ lululu

Hallo lululu

In Bezug auf die Bahnsteighöhe scheinst du Recht zu haben. Danke für die Recherche :)

Gern geschehen. :)

Das ändert sehr wahrscheinlich allerdings nichts an den Hubbühnen. Die S-Bahnen sind nämlich alle mit "fahrzeuggebundene Einstiegshilfe vorhanden" in der Fahrplanauskunft angegeben. Die haben (wahrscheinlich) eine Klapprampe dabei, die der Fahrer einfach auslegt.

Ich gebe zu, eher selten mit der S-Bahn zum Flughafen zu fahren, für mich ist aus "lokalpatriotischen Gründen" da eher die Anfahrt mit dem Bus der Standard. Seit es die Bauriehe 420 in Frankfurt nicht mehr gibt, war ich vielleicht noch ein oder zwei Mal mit der S-Bahn dort. Und die 420 hatten ja keine Einstiegshilfe.

Gleiche Angabe findest du auch bei Süwex und vlexx, wobei du da ja selbst gesagt hast, dass es sich ohne Rampe ausgehen könnte.

Früher hielten zumindest auch nachts Fernzüge im Regionalbahnhof, mittlerweile ist es sogar andersherum - die S-Bahnen halten nachts im Fernbahnhof. Auf dem Fahrplan konnte ich auf die Schnelle nur die Nightjets finden, die noch im Regionalbahnhof halten, die potentiell keine eigene Rampe mitbringen. Bezüglich der Höhen der LINT von Vlexx scheint es, als ob sie die "niederflurige" Variante haben, die an den dortigen Bahnsteigen quasi stufenlos erreichbar ist - zumindest die Bereiche des Wagens, die nicht über Treppen innen angebunden sind. Die "hochflurigen" mit S-Bahn-kompatibler Höhe scheint es hier nur bei der HLB zu geben.

Ich muss also deiner Spekulation wiedersprechen :)

Wie man hier sagt - nix genaues weiß man net. Aber der Regionalbahnhof wird ja demnächst eh komplett umgebaut und erneuert. Man darf gespannt sein.

Mit dem Umbau dort auch die Einführung von taktilen Leitstreifen erwartende Grüße,
der Colaholiker

--
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(ZM:) Rollstuhlstrandung in Darmstadt. DB hat Lösung

lululu @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 20:20 (vor 6 Tagen) @ Blaschke

Huhu.

In Darmstadt angekommen als Rollifahrerin. Problem: Aufzug kaputt.

Lösung zu Zeiten der Modernisierung: über einen Überweg zum Nebenbahnsteig.

Das ist vorbei. Lösung der DB jetzt: zurückfahren. Im speziellen Falle nach Mainz. Dann nach Frankfurt. Und dann nach Darmstadt. Da kommt man dann auf einem anderen Gleis an. Mit mit Glück funktionierenden Aufzug. Und alles ist doch gut. Was soll also die dusselige Kritik?

Nachlesbar ist das hier:

http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/desaster-fuer-rollstuhlfahrer_18269710.htm

Und die Satiresendung EXTRA 3 hat es grad bundesweit bekannt gemacht. Auch wenn das mit Satire so wenig zu tun hat wie mit echter Barrierefreiheit. Sondern einfach nur armselig ist. Und die Frage aufkommen läßt, wie weitläufig solche Dreiecksfahrten wohl zumutbar sein sollen nach Vorstellung von Verantwortlichen.

Schöne Grüße von

jörg


Ach ja, bevor die Klugen gleich daher kommen und fragen, wie das früher denn war: da hat man die Betroffenen daheim oder im Heim weggesperrt und sie blieben eben zu Hause. Und tendenziell wurde man ja auch nicht so alt wie heute (was nebenbei doch erstaunlich ist, wo doch heute alles so tödlich ist, Stickstoff, Feinstaub und was noch alles ...). Ja, früher war das alles schöner und einfacher.

Hallo zusammen,

die Sache ist eigentlich ganz einfach!
Deutschland hat die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert. Dort steht auch ein gleichberechtigter barrierefreier Zugang zum ÖPNV drin (Artikel 9 und Artikel 20). Demzufolge haben auch Rollifahrer Anspruch auf eine VERNÜNFTIGE Zugverbindung. Darunter versteht man definitiv nicht eine stundenlange Rundfahrt, nur um auf einem anderen Gleis im selben Bahnhof anzukommen.

Von der Gleisüberquerungs-Thematik habe ich schon mal gehört, zumindest aus dem ein oder anderen Gespräch mit Mitarbeitern vom Service.
Das Problem scheint wohl zu sein, dass soetwas nur mit Genehmigung des zuständigen FDL's gemacht werden darf, welcher dann auch entsprechende Vorkehrungen treffen muss. In wieweit die Mitarbeiter ausgebildet sein müssen - keine Ahnung.
Warum jetzt keiner vom Service in Darmstadt einfach mal den FDL angerufen hat, um das Problem zu besprechen, weiß wahrscheiblich auch kein Mensch.

So wie ich den Artikel verstehe, war die gute Frau allerdings auch ohne angemeldeten Mobi-Auftrag unterwegs. Sonst wäre jemand vom Service vor Ort gewesen. Ist natürlich prinzipiell kein Problem, wenn sie ohne Rampe in den Zug rein und auch wieder raus kommt. Das führt dann allerdings zu solchen Problemen, wie hier beschrieben. Hätte sie die MSZ kontaktiert, hatte man sie erst gar nicht mit dieser Verbindung losgeschickt, da die eigentlich immer recht schnell über Störungen dieser Art bescheid wissen und dementsprechend andere Verbindungen planen.
Ich will hiermit allerdings ausdrücklich nicht sagen, dass die Frau sich hätte besser informieren sollen. Aufzüge haben einfach zu funktionieren. Da das leidergottes aktuell nicht werklich die Realität ist, sollte man vielleicht vor Abfahrt mal einen kurzen Blick in die Zugverbindung werfen. Da stehen solche Störungen ja auch immer mit Ausrufezeichen drin.

--
Grüße

lululu

Deutschland hat xy ratifiziert...

ALR997 @, Donnerstag, 07. Dezember 2017, 23:35 (vor 6 Tagen) @ lululu

Hahaha und du glaubst das interessiert jemanden, was Deutschland unterschrieben hat? Die halten sich doch an keine Verträge, wenn es nicht gerade der eigenen Wirtschaft gut tun könnte ;-)

Darmstadt...

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Freitag, 08. Dezember 2017, 08:06 (vor 5 Tagen) @ Blaschke

...die einzige Stadt, in der ich jemals die beschilderte Kombination Sackgasse + Einbahnstraße (in die Sackgasse hinein) sehen durfte.

Kopfschüttelnde Grüße,
der Colaholiker

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