? zur Sicherheit bei Mitnahme von Hunden im Zug (Allgemeines Forum)

Splittergattung, Nordostsüdwestfalen, Sonntag, 12. November 2017, 23:52 (vor 12 Tagen)

Moin,

im Fernverkehr (eigentlich ja im ÖV generell) gibt es ja die Regelung, dass Hunde nur im Transportgefäß oder mit Maulkorb mitfahren dürfen. Kontrolliert bzw. durchgesetzt wird diese Regel aber anscheinend nie, hab schon oft genug aggressive Kläffer ohne irgendwelche Schutzvorrichtungen im Zug gesehen und auch noch nie hat ein Zub o.ä. einen Hundebesitzer ermahnt, dem Tier einen Maulkorb anzulegen. Warum ist das eigentlich so?

Hintergrund ist in meinem Fall eher Meckern auf hohem Niveau, aber kann in anderen Situationen ja durchaus mal relevanter sein: ich bin heute mit einem IC gefahren und wollte während der Fahrt mal eben ein Schnitzelbrötchen essen, aber sobald ich das ausgepackt hatte, roch natürlich der Köter des Fahrgastes in der Sitzreihe vor mir (der während der ganzen Fahrt unter dem Sitz seines Herrchen gelegen hatte) Lunte, kroch mir immer enger auf die Pelle, bettelte nach meinem Essen, und obwohl ich das dann wieder in die Kofferablage über Kopf wegpackte, schnüffelte der Hund bis zum Endbahnhof in meinem Fußraum herum und man konnte nie sicher sein, ob er mich nicht gleich anspringt. Sehr aggressiv war dieses Exemplar zwar nicht, aber lästig trotzdem. Herrchen war aufgrund Tiefschlafs nicht wirklich ansprechbar und Zub kam gerade keins vorbei.

Rational trotz allem vielleicht eher harmlos, aber für Menschen wie mich, die in der Vergangenheit eher unschöne Erfahrungen mit Hunden gemacht haben, doch irgendwie eine unangenehme Situation - zumal viele Hundebesitzer ja in so einer Situation nicht eben wohlwollend reagieren, wenn man sie auf unerwünschtes Verhalten ihres Tieres aufmerksam macht (und erst recht nicht, wenn man sie dafür sogar noch aufwecken muss).

Ich würde mir da ja wünschen, dass die BB für die Mitnahme von Hunden da wesentlich konsequenter durchgesetzt werden, aber ich fürchte, das wird ein frommer Wunsch bleiben...

? zur Sicherheit bei Mitnahme von Hunden im Zug

sflori @, Montag, 13. November 2017, 00:04 (vor 12 Tagen) @ Splittergattung

noch nie hat ein Zub o.ä. einen Hundebesitzer ermahnt, dem Tier einen Maulkorb anzulegen. Warum ist das eigentlich so?

Das ist natürlich ein subjektives Empfinden. Hängt vielleicht auch von Zuggattung und Gegend ab.

Ich kann gut nachvollziehen, dass manche mehr und manche weniger Bedenken beim Aufeinandertreffen mit Hunden haben.

Mir ist eine Szene im Regionalzug in Erinnernung: Der Schäferhund trug Maulkorb, ist jedoch ziemlich ausgerastet, als der Schaffner vorbeikam. Sein Herrchen hatte Mühe, ihn zu beruhigen. Nachdem er seinen Hund endlich unter Kontrolle hatte, hat er den Anwesenden erklärt, dass der Hund auf Waffen abgerichtet ist und er das Kontrollgerät des Schaffners wohl für eine Waffe gehalten hat. So konnte man zumindest ein bisschen Verständnis für die Reaktion des Hundes aufbringen.


Bye. Flo.

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JumpUp @, Montag, 13. November 2017, 00:10 (vor 12 Tagen) @ Splittergattung

Ich kann die Problematik nachvollziehen, sehe ich sehr ähnlich. Entweder Maulkorb oder eben keine Mitfahrt der Tiere

Hier geht es gar nichtmal darum, ob Hunde gefährlich sind oder nicht. Aber allein die enge Situation im Zug, zahlreiche Personen links und rechts des Hundes, können zu einem Beißen führen.

? zur Sicherheit bei Mitnahme von Hunden im Zug

bahn-user, Montag, 13. November 2017, 12:00 (vor 12 Tagen) @ JumpUp

Ich kann die Problematik nachvollziehen, sehe ich sehr ähnlich. Entweder Maulkorb oder eben keine Mitfahrt der Tiere

Das Problem ist, dass Maulkörbe sehr unangenehm sind für Lebewesen. Der Hund ist dann oft die ganze Fahrt beschäftigt, das Ding abstreifen zu wollen.

Die Regel ist eher so wie die für "Nur 1 Stück Traglast", betrunkene Reisende oder Ruhebereiche: Es wird wohl erst dann durchgesetzt, wenn es vor Ort Probleme gibt.

Hier geht es gar nichtmal darum, ob Hunde gefährlich sind oder nicht. Aber allein die enge Situation im Zug, zahlreiche Personen links und rechts des Hundes, können zu einem Beißen führen.

Nö. Was du beschreibst, ist für mich schon ein gefährlicher Hund.

Ich hatte mein Leben lang Hunde und fahre mit meinem jetzigen sicher fünfstellige Jahrekilometerzahlen mit der Bahn: Kann ich für meinen ausschliessen. Du kannst als Mitreisender meinem Hund auf den Schwanz treten oder auf seine Pfoten und ausser schmerzhaftem Jaulen wird da nix kommen, noch nicht mal ein Knurren.

Ein Herrchen kennt seinen Hund. Wenn ich wüsste, dass er in engen Situationen beissen könnte, dann würde ich ihn nicht mitnehmen oder in Notsituationen halt dann doch nur mit Maulkorb. Auch nur die Möglichkeit eines Beissens geht für mich nicht.

Er liegt während der Fahrt in einem verschliessbaren Behältnis (ich will ja auch mal auf Toilette), ein- und aussteigen an der Kurzleine.

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ICE2020 @, Montag, 13. November 2017, 00:33 (vor 12 Tagen) @ Splittergattung
bearbeitet von ICE2020, Montag, 13. November 2017, 00:37

In einem solchen Fall, wie Du ihn beschreibst, würde ich den Hundebesitzer ansprechen, denn so ein Verhalten ist definitiv nicht in Ordnung. Das grundsätzliche Problem ist eigentlich nicht Maulkorb oder nicht (obwohl man so natürlich eine gewisse Sicherheit erreichen kann), sondern das eben viel zu viele Leute Hunde halten, die dies nicht können. Anders gesagt: Hunde sind in der Regel ähnlich unangenehm wie die Besitzer – manchmal schlecht erzogen, manchmal eben leider auch aggressiv. Das ist aber ein Problem, dass man auf eine andere Ebene lösen müsste.

Grundsätzlich würde ich die von Dir beschriebene Problematik in ein meines Erachtens generell um sich greifendes Desinteresse gegenüber den Belangen MItreisender einordnen. Sollte es eigentlich ganz normal sein, auf seine Tiere zu achten, macht man heute eben ein Schläfchen. Ähnliches gilt für Kinder, die im Rahmen moderner Erziehungsmethoden einfach alles dürfen, inklusive Belästigung von Mitreisenden, die Videos, die einfach über Lautsprecher abgespielt wurden, weil man dem Sitznachbar das letzte saublöde YouTube-Video unbedingt zeigen musste. Von Schuhen auf Sitzen, zurückgelassenem Müll und den sich ungebremster Beliebtheit erfreuenden Handygesprächen möchte ich gar nicht sprechen. Leider kann das Zugpersonal nicht in allen Fällen, selbst wenn dies laut BB möglich wäre, Erziehungsdefizite durchsetzen. Wie eingangs geschrieben würde ich daher in allen Fällen den Verantwortlichen ansprechen, und wenn das aufwecken bedeutet, ist das eben so.

? zur Sicherheit bei Mitnahme von Hunden im Zug

bahn-user, Montag, 13. November 2017, 12:14 (vor 12 Tagen) @ Splittergattung
bearbeitet von bahn-user, Montag, 13. November 2017, 12:15

im Fernverkehr (eigentlich ja im ÖV generell) gibt es ja die Regelung, dass Hunde nur im Transportgefäß oder mit Maulkorb mitfahren dürfen. Kontrolliert bzw. durchgesetzt wird diese Regel aber anscheinend nie, hab schon oft genug aggressive Kläffer ohne irgendwelche Schutzvorrichtungen im Zug gesehen und auch noch nie hat ein Zub o.ä. einen Hundebesitzer ermahnt, dem Tier einen Maulkorb anzulegen. Warum ist das eigentlich so?

Weil das meiste Zugpersonal - wie bei allen Themen - lieber ruhige Kugel macht mit dem Fahrgast einen Konflikt zu riskieren.

Das Problem ist, dass jene paar Hundebesitzer, die sich fehlverhalten, damit durchkommen. Da würde auch eine Durchsetzung von Maulkörben nix helfen.

Zweimal selber gesehen und mich als Hundehalter geärgert:

- IC, ein Rottweiler liegt blockierend im Gang, Herrchen schläft. Zugbegleiterin kommt ran, Rotti wird neugierig aufmerksam und richtet sich auf, Zugbegleiterin schaut unschlüssig, bricht Kontrolle ab und zieht sich zurück.

- ICE. Ein gutsituierter älterer Herr hat seinen Rhodesian Ridgeback halb im Gang liegen. Zugbegleiterin kommt, macht klar dass sie generell Angst vor Hunden hat und bittet drum, den Hund wegzunehmen. Fahrgast macht sich lustig über sie. Und jetzt kommt's: Zugbegleiterin geht weg, Zugchef kommt und setzt die Kontrolle fort, ohne dem Fahrgast die Leviten zu lesen (ich ging dann anschliessend zum Dienstabteil und hab mich über die mangelnde Fürsorge des Zugchefs für seine Angestellte beschwert).

Sowas geht gar nicht. Da hilft es auch nicht, wenn man all die normalen Hundebesitzer mit Maulkorbzwang straft, wenn man sich nicht traut, jene mit Fehlverhalten zu massregeln. Das gleiche Thema wie bei Übergepäck, Ruhewagen, etc.

Maulkorbzwang ist keine Strafe, sondern Hygienemaßnahme

GUM @, Montag, 13. November 2017, 12:28 (vor 12 Tagen) @ bahn-user
bearbeitet von GUM, Montag, 13. November 2017, 12:29

Sowas geht gar nicht. Da hilft es auch nicht, wenn man all die normalen Hundebesitzer mit Maulkorbzwang straft, wenn man sich nicht traut, jene mit Fehlverhalten zu massregeln. Das gleiche Thema wie bei Übergepäck, Ruhewagen, etc.

Das Tragen eines Mundschutzes/Maulkorbs ist eine Hygienemaßnahme.

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Maulkorbzwang ist keine Strafe, sondern Hygienemaßnahme

ICE2020 @, Montag, 13. November 2017, 12:29 (vor 12 Tagen) @ GUM
bearbeitet von ICE2020, Montag, 13. November 2017, 12:30

Der Maulkorbzwang ist keine Strafe, sondern eine ganz normale Hygienemaßnahme.

Nein, für die Tiere ist er natürlich und eine Strafe. Und wenn ist es auch keine Hygiene-, sondern eine Sicherheitsmaßnahme. Die wesentlich sinnvollere Sicherheitsmaßnahme wäre jedoch, an den Kauf und das Halten von Hunden höhere Anforderungen zu stellen.

Da stimme ich zu!

GUM @, Montag, 13. November 2017, 15:33 (vor 12 Tagen) @ ICE2020

Die wesentlich sinnvollere Sicherheitsmaßnahme wäre jedoch, an den Kauf und das Halten von Hunden höhere Anforderungen zu stellen.

Da stimme ich immer leidenschaftlicher zu, je öfter mir Hunde in zu engen Innenstädten begegnen. Ich frag mich wirklich ob es für einen Hund gesund und angenehm ist in einer vollkommen überfüllten U-Bahn zu fahren!

Ob der da nicht Platzangst bekommt?

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Da stimme ich zu!

bahn-user, Montag, 13. November 2017, 16:12 (vor 12 Tagen) @ GUM

Ich frag mich wirklich ob es für einen Hund gesund und angenehm ist in einer vollkommen überfüllten U-Bahn zu fahren!

Ob der da nicht Platzangst bekommt?

Klar, dann hat er immer Flashbacks, dass er wieder in ne Fuchsröhre soll, die gefühlt tausendmal enger ist als die vollste U-Bahn.

Du hast Vorstellungen.

Da stimme ich zu!

JumpUp @, Montag, 13. November 2017, 16:16 (vor 12 Tagen) @ bahn-user

Ich frag mich wirklich ob es für einen Hund gesund und angenehm ist in einer vollkommen überfüllten U-Bahn zu fahren!

Ob der da nicht Platzangst bekommt?


Klar, dann hat er immer Flashbacks, dass er wieder in ne Fuchsröhre soll, die gefühlt tausendmal enger ist als die vollste U-Bahn.

Du hast Vorstellungen.

Vielmehr dürfte das Rütteln und Wackeln in der Bahn für die Hunde unangenehm sein. Ebenso die zahlreichen Personen, welche links und rechts des Tieres stehen.

Da stimme ich zu!

bahn-user, Montag, 13. November 2017, 16:42 (vor 12 Tagen) @ JumpUp

Vielmehr dürfte das Rütteln und Wackeln in der Bahn für die Hunde unangenehm sein. Ebenso die zahlreichen Personen, welche links und rechts des Tieres stehen.

Ist nicht anders als bei Kindern, eine reine Gewöhnungssache wie das Autofahren. Meiner legt sich von selber in die Box und schläft, egal ob ICE oder S-Bahn. Reisezeit ist Schlafenszeit.

Ich mach mit ihm auch manchmal längere Touren mit dem Rad, da hab ich dann nen Hänger dran, falls er zu müde wird. Der Hänger rüttelt sicher mal heftiger als jede U-Bahn und er pennt da auch. ;-)

Ich finde, es ist in deutschen Fernzügen weitgehend ein Nicht-Thema, weil eben Hunde sehr selten sind, anders als bei unseren Nachbarn (das erwähnte Spanien hat wie die meisten Südländer eh eine andere Hundekultur). Ich hab z.B. öfter mit Fussballfans zu tun als dass ich Hunde dort sehe.

Hygiene wäre ein Mundschutz, aber Maulkorb?

bahn-user, Montag, 13. November 2017, 12:38 (vor 12 Tagen) @ GUM
bearbeitet von bahn-user, Montag, 13. November 2017, 12:39

Sowas geht gar nicht. Da hilft es auch nicht, wenn man all die normalen Hundebesitzer mit Maulkorbzwang straft, wenn man sich nicht traut, jene mit Fehlverhalten zu massregeln. Das gleiche Thema wie bei Übergepäck, Ruhewagen, etc.


Das Tragen eines Mundschutzes/Maulkorbs ist eine Hygienemaßnahme.

Hygiene inwiefern? Du weisst schon, dass Maulkörbe aus Tierschutzgründen so gross sein müssen, dass seine Zunge noch gut aus dem Maul kann, sprich der Hund hecheln und trinken kann?

Es wäre übrigens eine effektive Hygienemassnahme, wenn an all die Hustenden im Wagen vom Personal Mundschutz verteilt würde. Gerade in dieser Jahreszeit könnten da viele Krankenstände vermieden werden!

Herzliches Danke für den Beitrag

GUM @, Montag, 13. November 2017, 12:26 (vor 12 Tagen) @ Splittergattung

Moin,


Rational trotz allem vielleicht eher harmlos, aber für Menschen wie mich, die in der Vergangenheit eher unschöne Erfahrungen mit Hunden gemacht haben, doch irgendwie eine unangenehme Situation - zumal viele Hundebesitzer ja in so einer Situation nicht eben wohlwollend reagieren, wenn man sie auf unerwünschtes Verhalten ihres Tieres aufmerksam macht (und erst recht nicht, wenn man sie dafür sogar noch aufwecken muss).

Ich würde mir da ja wünschen, dass die BB für die Mitnahme von Hunden da wesentlich konsequenter durchgesetzt werden, aber ich fürchte, das wird ein frommer Wunsch bleiben...

Ich möchte Dir beipflichten, dass die AGB's und Beförderungsbedingungen konsequenter umgesetzt werden sollten. Übrigens liegt es nicht an Dir, ob Du "unschöne Erfahrungen" gemacht hast oder nicht. Du bist nicht der Fehler, wenn Du Dich über Rücksichtslosigkeit aufregst.

Der Schwerpunkt sollte vielmehr auf den Verursacher gelegt werden. Das Verkehrsmittel Bahn ist in erster Linie auf die Beförderung von Personen ausgelegt. Passagiere, die selber stark riechen oder sich unangenehm verhalten, sollten sich deshalb zuerst an die eigene Nase fassen.

Noch mehr gilt dies für ein Minderheiten-Gepäckstück wie Haustiere. Gerade im Winter wird dies im Nahverkehr zu einem echten Problem. Das nasse Fellstück wird dann gerne auch mal geschüttelt, Talg/Fett/Straßenschmutz befindet sich dann auf den Hosenbeinen der Mitleidenden.

Dann wäre es eine Frage des Anstands, dass man eine geeignete Transportbox verwendet. Schüttelt sich der Hund darin, dann kommt nur ein kleiner Teil von Talg/Fett/Straßenschmutz heraus.

Das macht das Reisen für alle angenehmer. Ähnliches gilt auch für den Maulkorb: Warum muss ich als Mitreisener mich, meine Schuhe oder was auch immer von einer nassen Hundeschnauze anfeuchten lassen?

Um die Toleranz der Mitreisenden zu erhalten genügen drei einfache Verhaltensregeln:
1.) Maulkorb im Zug immer dran lassen. Nicht nur wegen Beiß-, sondern auch Vollsabbergefahr.
2.) Im Hinblick auf Allergiker (und Leute, die den Geruch einfach nicht mögen) gilt: In einem Einstiegsraum oder an einem Sitzplatz bleiben und nicht durch den ganzen Zug laufen.
Also ähnlich der allgemeinen Bitte einer kleinen Regionalbahn-Firma, keine stark riechendes Essen im Zug zu verzehren. Da sich der Hundebeförderungs-Wunsch aber nicht vermeiden lässt dann eben bitte Rücksichtnahme.
3.) Zeiten von Spitzennachfrage meiden.

So wird das Reisen langfristig angenehmer. Vielleicht wird sich die Bahn ja irgendwann dazu entschließen ähnlich wie die spanische Eisenbahn in Ruhebereichen keine Haustiere zuzulassen.

Nur am Rande: Dieser Beitrag ist nicht tierhobbyfeindlich, sondern beschreibt allgemeine Verhaltensweisen für noch mehr Rücksicht.

Über die Frage ob es nun Tierliebe oder Tierquälerei ist Tiere einzeln und ohne genug Auslauf zu halten äußere ich mich nicht, weil dies kein Tierforum ist.

Angesichts der Weihnachtssaison kann ich nur appellieren, sich das genau zu überlegen.

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Ein typischer GUM - Bitte vorm Posten nachdenken

MF_5289 @, Montag, 13. November 2017, 14:22 (vor 12 Tagen) @ GUM

Wieder mal typisch. Du forderst Sachen ein, die nach deinem Verstädnis grundsätzlich sein sollten. Aber für den Gegenüber so überhaupt nicht umsetztbar sind.

Erklär doch mal wie du einen Blindenführ/Blindenbegleithund in einer Transportbox unterbringen willst. Oder allgemein Hunde, die eine Schulterhöhe von mehr als 50cm haben. Und ja auch ein bestens ausgebildeter und konditonierter Hund ist und bleibt ein Hund, der auch in bestimmten Momenten wie ein Hund handelt.

Rücksichtnahme ja und auf beiden Seiten, aber dein Meinungsäußerung ansalbungsvoll-theologisch angehauchtes Geschwurbel ist einfach nur ein triefender Schmalzlappen wie ein Rosamunde-Pilcher-Film Meinungsäußerung aus.

Wieder mal ein typischer GUM - ohne vorher nachgedacht zu haben...

Bitte vorm Posten nachdenken - solltest Du auch

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 13. November 2017, 15:09 (vor 12 Tagen) @ MF_5289

Erklär doch mal wie du einen Blindenführ/Blindenbegleithund in einer Transportbox unterbringen willst.

Klasse, daß Du ausgerechnet den Punkt ausbuddelst, der so ziemlich immer und überall von allen Verboten, die Hunde betreffen, ausgenommen ist. ganz davon abgesehen hält sich die Anzahl derartiger Tiere, die ich im Jahr sehe, stark in Grenzen.

Mit meiner Katze keine langen Reisen machende Grüße*,
der Colaholiker

*) Auch zum Schutze eventuell mitreisender Hunde. Ihre Ziehmutter war ein großer Hund, dementsprechend schmerzfrei ist sie im Umgang mit Hunden. Der Hund meiner früheren Nachbarin, der, als sie bei mir klingelte, einfach von ihrer Wohnung in meine stürmte, hat das auf sehr schmerzhafte Weise lernen müssen. Er trug plötzlich ein Streifenmuster.

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Bitte vorm Posten nachdenken - solltest Du auch

MF_5289 @, Montag, 13. November 2017, 15:22 (vor 12 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von MF_5289, Montag, 13. November 2017, 15:22

Erklär doch mal wie du einen Blindenführ/Blindenbegleithund in einer Transportbox unterbringen willst.


Klasse, daß Du ausgerechnet den Punkt ausbuddelst, der so ziemlich immer und überall von allen Verboten, die Hunde betreffen, ausgenommen ist. ganz davon abgesehen hält sich die Anzahl derartiger Tiere, die ich im Jahr sehe, stark in Grenzen.

Er macht keine Unterschiede und wenn du weiterliest dann hab ich auch Hunde mit einer Schulterhöhe von mehr als 50cm erwähnt.

Wieviele Hunde seht ihr denn so in den ICEs?

bahn-user, Montag, 13. November 2017, 15:55 (vor 12 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von bahn-user, Montag, 13. November 2017, 15:56

ganz davon abgesehen hält sich die Anzahl derartiger Tiere, die ich im Jahr sehe, stark in Grenzen.

Und wieviele Hunde siehst Du sonst so pro Jahr neben Dir im Wagen?

Ich hatte bei meinen letzten ca. 200 ICE-Fahrten nicht einen einzigen Hund mit im selben Wagen (ausser mal den eigenen Hund. Deshalb fallen mir auch fremde Hunde immer sofort auf). Meistens NRW und Hessen.

Die Deutsche Bahn regelt das ja eh schon politisch gewollt recht straff über den hohen Preis für alles über Kleinhundgrösse. Anders als die Schweiz z.b., wo man sogar ne Art BC100 günstig für den Hund erwerben kann für gut 700 EUR.

Wieviele Hunde seht ihr denn so in den ICEs?

Garfield_1905, Montag, 13. November 2017, 20:02 (vor 12 Tagen) @ bahn-user

ganz davon abgesehen hält sich die Anzahl derartiger Tiere, die ich im Jahr sehe, stark in Grenzen.

(...)
Ich hatte bei meinen letzten ca. 200 ICE-Fahrten nicht einen einzigen Hund mit im selben Wagen (ausser mal den eigenen Hund. Deshalb fallen mir auch fremde Hunde immer sofort auf).

Das sehe ich genauso. Ich kann mich so spontan überhaupt nicht dran erinnern, in den letzten Jahren bei sehr zahlreichen Fahrten überhaupt mal einen Hund gesehen zu haben. Entweder waren sie so still, das sie zumindest mir nicht auffielen oder es waren eben keine da.

Doch halt, vor einem knappen Jahr war mal ein älterer Herr direkt vor mir mit einem Hund gesessen. Aber das habe ich tatsächlich erst nach 2 oder 3 Stunden gemerkt, als sich der Hund mal von rechts nach links gelegt hat. :-)

Soll heißen, mal sollte da nicht ein Problem machen, wo es 'in der Regel' gar keines gibt.

Wieviele Hunde riecht ihr denn so in den ICEs?

br752 @, Montag, 13. November 2017, 21:39 (vor 12 Tagen) @ bahn-user

Zum Glueck ganz wenige. Bin froh wenn ich sowohl Hund wie Herrchen, Frauchen und Drittchen aus dem Weg gehen kann. Meistens Reisende mit sehr wenig Sinn fuer die Mitreisenden.


BR752

Wieviele Hunde riecht ihr denn so in den ICEs?

Garfield_1905, Montag, 13. November 2017, 23:58 (vor 11 Tagen) @ br752

(...) Meistens Reisende mit sehr wenig Sinn fuer die Mitreisenden.

Das sagt der Richtige ... ! :-) Ausgerechnet Du !

Wieviele Hunde riecht ihr denn so in den ICEs?

br752 @, Dienstag, 14. November 2017, 00:20 (vor 11 Tagen) @ Garfield_1905

(...) Meistens Reisende mit sehr wenig Sinn fuer die Mitreisenden.


Das sagt der Richtige ... ! :-) Ausgerechnet Du !

Ja, das sage ich.

Aber wie kommst du auf deine Aussagen? Haben wir uns, ggf bei einem Treffen, schon mal persoenlich kennengelernt?
Oder war das wieder nur ein Versuch der pauschalen Diffamierung durch Gruppenzwang?


BR752

Wieviele Hunde riecht ihr denn so in den ICEs?

Garfield_1905, Dienstag, 14. November 2017, 06:57 (vor 11 Tagen) @ br752

Oder war das wieder nur ein Versuch der pauschalen Diffamierung durch Gruppenzwang?

Hähh ???

Wieviele Hunde seht ihr denn so in den ICEs?

Splittergattung, Nordostsüdwestfalen, Dienstag, 14. November 2017, 00:33 (vor 11 Tagen) @ bahn-user

ganz davon abgesehen hält sich die Anzahl derartiger Tiere, die ich im Jahr sehe, stark in Grenzen.


Und wieviele Hunde siehst Du sonst so pro Jahr neben Dir im Wagen?

Ich hatte bei meinen letzten ca. 200 ICE-Fahrten nicht einen einzigen Hund mit im selben Wagen (ausser mal den eigenen Hund. Deshalb fallen mir auch fremde Hunde immer sofort auf). Meistens NRW und Hessen.

Mir begegnen durchaus häufiger Hunde - im Fernverkehr nicht so oft, im Regio aber sehr regelmäßig. Das Fahrradabteil mancher NRW-Dostos könnte man durchaus in Hundeabteil umtaufen, wenn man es nach den häufigeren Nutzern benennen wollte... meistens benehmen die sich, aber zwei einander fremde Hunde in einem Wagen sind eigentlich immer ein Sicherheitsrisiko, da rufen die Tiere dann mal eben eine Kampfzone aus und die Herrchen und Frauchen werfen sich mit voller Kraft, aber eher überschaubarem Erfolg in die Leine, um die Tiere zurückzuhalten. Allein deshalb sollte eigentlich die Maulkorbpflicht strenger durchgesetzt werden.

Wieviele Hunde seht ihr denn so in den ICEs?

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 14. November 2017, 09:16 (vor 11 Tagen) @ bahn-user

Und wieviele Hunde siehst Du sonst so pro Jahr neben Dir im Wagen?

Im ÖPNV stolpere ich beinahe täglich über Tiere, die von der Fußhupe bis hin zum Zimmerkalb aufgestellt sind. In der 1. Klasse im ICE hingegen sieht man Hunde allgemein eher selten.

Ich hatte bei meinen letzten ca. 200 ICE-Fahrten nicht einen einzigen Hund mit im selben Wagen (ausser mal den eigenen Hund. Deshalb fallen mir auch fremde Hunde immer sofort auf). Meistens NRW und Hessen.

Fahr mal in der HVZ in Frankfurt Straßenbahn, U-Bahn oder S-Bahn. Wenn Du da nicht ständig irgendwo über Hunde stolperst, machste was falsch. Und das grundsätzliche "Problem" ändert sich ja nicht mit der Farbe oder Geschwindigkeit des Verkehrsmittels.

Leider durch den für Menschen nicht wahrnehmbaren Katzengeruch immer das Interesse von Hunden weckende Grüße,
der Colaholiker

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Wieviele Hunde seht ihr denn so in den ICEs?

bahn-user, Dienstag, 14. November 2017, 09:59 (vor 11 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von bahn-user, Dienstag, 14. November 2017, 10:00


Fahr mal in der HVZ in Frankfurt Straßenbahn, U-Bahn oder S-Bahn. Wenn Du da nicht ständig irgendwo über Hunde stolperst, machste was falsch. Und das grundsätzliche "Problem" ändert sich ja nicht mit der Farbe oder Geschwindigkeit des Verkehrsmittels.

Doch, natürlich ist es ein Unterschied, ob ich öfters mal im ÖPNV oder im Biergarten für 10 Minuten auf Hunde treffe oder fast nie in ICEs bei 4-stündigen Fahrten.

An Frankfurt finde ich übrigens krass, dass es keinerlei Sperrzeiten für Fahrräder gibt. Wenn ich dann aus dem 1. Klasse Abteil raus will und es parkt mal wieder ein Fahrrad direkt vor der Tür, weil die Fahrradplätze alle mit Fahrrädern oder Menschen voll sind und der Besitzer mault und will nur unwillig wegrangieren .... oh Mann.

Wobei da sich zumindest seit 1-2 Jahren die DB Sicherheit Mühe gibt, die Radstörer zurechtzuweisen.

Wieviele Hunde seht ihr denn so in den ICEs?

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 14. November 2017, 11:04 (vor 11 Tagen) @ bahn-user

Doch, natürlich ist es ein Unterschied, ob ich öfters mal im ÖPNV oder im Biergarten für 10 Minuten auf Hunde treffe oder fast nie in ICEs bei 4-stündigen Fahrten.

So oder so muß ich im schlimmsten Fall genau einmal über den Hund klettern. Ich laufe ja in der Bahn nicht auf und ab. Die Frage ist, wie lange ich dann nach der Kletterei noch rumsitze. ;-)

An Frankfurt finde ich übrigens krass, dass es keinerlei Sperrzeiten für Fahrräder gibt. Wenn ich dann aus dem 1. Klasse Abteil raus will und es parkt mal wieder ein Fahrrad direkt vor der Tür, weil die Fahrradplätze alle mit Fahrrädern oder Menschen voll sind und der Besitzer mault und will nur unwillig wegrangieren .... oh Mann.

In S-Bahnen und Regionalverkehr ist in der Regel genug Platz, da sehe ich das unkritisch. Viel krasser finde ich, daß man die Sperrzeiten in Bussen und Straßenbahnen abgeschafft(!) hat. Zumal beide Verkehrsmittel leicht mit dem Fahrrad überholt werden können. (Von mir zum Hbf braucht ide Straßenbahn 21, das Fahrrad 15 Minuten, E-Bike wäre vermutlich bei 10.) Die älteren Niederflurwagen in Frankfurt haben ja absolut keine Stellflächen für irgendwas großes, da ist es wirklich unmöglich. Außer wenn das Fahrrad mal unterwegs kaputt geht und deshalb nicht mehr gefahren werden kann, käme ich nicht auf die Idee, mich damit in die Straßenbahn zu quetschen.

In der S-Bahn nicht 1. Klasse fahrende Grüße,
der Colaholiker

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Bitte vorm Posten nachdenken - solltest Du auch

lululu @, Dienstag, 14. November 2017, 01:17 (vor 11 Tagen) @ Colaholiker

Erklär doch mal wie du einen Blindenführ/Blindenbegleithund in einer Transportbox unterbringen willst.


Klasse, daß Du ausgerechnet den Punkt ausbuddelst, der so ziemlich immer und überall von allen Verboten, die Hunde betreffen, ausgenommen ist. ganz davon abgesehen hält sich die Anzahl derartiger Tiere, die ich im Jahr sehe, stark in Grenzen.

Hallo Colaholiker,

strenggenommen ist ein Blindenführ- oder Assistenshund auch kein Hund sondern ein Hilfsmittel :)
So wird er rechtlich gesehen auch größtenteils behandelt.

Dazu sei allerdings auch gesagt, dass diese Hunde speziell ausgesucht und einige Monate ausgebildet werden. Ruhig liegen und sich benehmen ist für diese Hunde völlig normal bzw. Voraussetzung. Würden Sie das nicht tun/können, würden sie von den Krankenkassen erst gar nicht für die Ausbildung zugelassen.
Du glaubst nicht wieviel Tests so ein Hund und auch irgendwann die z.B. blinde Person machen muss, bis er mal "alleine" im Einsatz ist.
Da ist vernünftiges Benehmen eher ein Nebenjob, der nebenbei einfach so dazu gehört :)

Es ist meiner Meinung nach also schon verständlich, dass diese Hunde eine Sonderstellung haben (Befreiung der Maulkorbpflicht, ausnahmslose Zutrittserlaubnis, usw.).

So selbstverständlich wie diese Thematik bei dir rüberkommt, ist sie allerdings in der Realität leider nicht.
Ich selbst habe keinen Blindenhund, allerdings was man so mitkriegt, sind es mitunter unendliche Diskusionen, bis das was so einfach in dieser Reglung drin steht auch wirklich funktioniert. Die DB ist da jetzt glaube ich kein Beispiel für (es soll wohl ziemlich gut funktionieren), aber in anderen Bereichen gehören Endlose Diskussionen wohl zur Tagesordnung.
Wenn die Diskusion ob man einkaufen darf wesentlich länger dauert, als der Einkauf an sich ...


So, jetzt genug OT, zum eigentlichen Thema:


Im ICE habe ich eigentlich noch nie mitbekommen, dass ein Hund mitgefahren ist. Ok, da ich ihn nicht sehe, müsste er wahscheinlich auch schon unangenehm auffallen, dass ich es mitkriege :)
Da hatte ich nur das "Vergnügen" mit einer Katze, die irgendwann wohl meinen Langstock entdeckt hatte und meinte diesen als Kratzbaum benutzen zu müssen. Das Herrchen versucht zwar auf die Katze einzureden, was allerdings eher wenig von Erfolg gekrönt war. Irgendwann ist sie dann glücklicherweise wieder in ihrer Transportbox verschwunden, nachdem ich - glaube ich - merklich sauer war.
Im NV begegnet man da glaube ich schon eher das ein oder andere Mal einem Hund. Ich kriege es dann meistens aber auch nur mit, weil das Benehmen des Hundes etwas zu Wünschen übrig lässt und dieser laut durch den Wagen bellt. Das Geschick der Halter, das Benehmen des Hundes wieder in den Griff zu kriegen, lässt dann meistens allerdings genauso zu Wünschen übrig.

Ich glaube, die Leute die wissen, wie man mit einem Hund umgeht, machen meistens keine Probleme (weder Hund noch Herrchen). Da braucht man auch keinen Maulkorb. Bei den Hunden die Probleme machen, ist meistens das Herrchen ein mindestens genauso großes Problem. Ein Maulkorb kann da in bestimmten Situationen vielleicht helfen, allerdings liegt das eigentlich Problem da wahrscheinlich irgendwo ganz anders (eher weniger beim Hund).

--
Grüße

lululu

Von Blinden/Begleithunden habe ich gar nicht geschrieben...

GUM @, Montag, 13. November 2017, 15:34 (vor 12 Tagen) @ MF_5289

- kein Text -

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"ansalbungsvoll-theologisch angehauchtes Geschwurbel" +1

Benjamin.Keller @, Montag, 13. November 2017, 19:39 (vor 12 Tagen) @ MF_5289
bearbeitet von Benjamin.Keller, Montag, 13. November 2017, 19:39

- kein Text -

Über Toleranz

ICE2020 @, Montag, 13. November 2017, 14:40 (vor 12 Tagen) @ GUM

Du schreibst davon, wie man die Toleranz der Mitreisenden erhalten solle, wenn man jedoch Deinen ganzen Beitrag liest, stellt man fest, dass es von Deiner Seite eh null Toleranz gibt, und Du von Hundebesitzern sogar mehr Einschränkungen forderst, als sie die BB vorsehen. Ich finde es absurd, von Anderen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der – nicht vorhanden – eigenen Toleranz zu fordern.

Über Toleranz

GUM @, Montag, 13. November 2017, 15:36 (vor 12 Tagen) @ ICE2020

Du schreibst davon, wie man die Toleranz der Mitreisenden erhalten solle, wenn man jedoch Deinen ganzen Beitrag liest, stellt man fest, dass es von Deiner Seite eh null Toleranz gibt, und Du von Hundebesitzern sogar mehr Einschränkungen forderst, als sie die BB vorsehen.

Toleranz ist halt auch wie ein Stück Seife. Wenn eine bestimmte Mitfahrgastkategorie diese ständig aufbraucht, dann ist sie halt irgendwann verbraucht.

Ich finde es absurd, von Anderen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der – nicht vorhanden – eigenen Toleranz zu fordern.

Es geht im Wesentlichen um Reisequalität und Rücksichtnahme. Und ich finde es schon sehr tolerant wenn in einem Verkehrsverbund Fahrräder zur morgendlichen Spitzenzeit verboten sind, Hunde mit gleichem Platzbedarf aber transportiert werden. Da tun wir sehr viel für Mobilität von Herrchen/Frauchen & Haustier.

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Herzliches Danke für den Beitrag

JumpUp @, Montag, 13. November 2017, 16:08 (vor 12 Tagen) @ GUM

Insgesamt stimme ich GUM hierbei zu.

In einem vollen Zug ist es aus Rücksicht zu anderen Fahrgästen zwingend notwendig, dass Hunde nicht auf dem Sitz sitzen, an der kurzen Leine gehalten werden und eben einen Maulkorb zu tragen haben. Leider habe ich es schon (in der S-Bahn) mehrmals miterlebt, dass so mancher Sozialfall mit zwei Hunden und ganz ohne Leine durch den vollen Zug stiefelt.

Es gibt nun einmal zahlreiche Fahrgäste die Angst vor Hunden haben, allergisch sind, oder einfach es unangenehm finden, wenn ein Hund zwischen den Beinen umher läuft. Und gerade deshalb gebietet es der Anstand, dass Tiere möglichst wenig Gefahr oder Belästigung für den Reisenden darstellen.

Dass so mancher Reisender schlechtere Manieren als sein Hund hat, steht auf einem anderen Blatt...

Danke !

GUM @, Dienstag, 14. November 2017, 10:31 (vor 11 Tagen) @ JumpUp

- kein Text -

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Herzliches Danke für den Beitrag

heinz11 @, Dienstag, 14. November 2017, 10:40 (vor 11 Tagen) @ JumpUp

Insgesamt stimme ich GUM hierbei zu.

In einem vollen Zug ist es aus Rücksicht zu anderen Fahrgästen zwingend notwendig, dass Hunde nicht auf dem Sitz sitzen, an der kurzen Leine gehalten werden und eben einen Maulkorb zu tragen haben. Leider habe ich es schon (in der S-Bahn) mehrmals miterlebt, dass so mancher Sozialfall mit zwei Hunden und ganz ohne Leine durch den vollen Zug stiefelt.

Na gut, Menschen benötigen (bisher) noch keine Leine, wenn sie die "Öffentlichen" benutzen... ;)

(Ich weiß, was Du meinst, aber dieser sprachliche Ausrutscher ist einfach zu schön.)

Final - Eine Verbotsforderung

Quasar @, Montag, 13. November 2017, 16:26 (vor 12 Tagen) @ GUM

Hallo

wie auch andere schon angemerkt haben, lässt dein Beitrag sehr an Toleranz und Akzeptanz des Gegenüber - in dem Fall dem reisenden Hundebesitzer zweifeln.

Zieht man ein Fazit, läuft deine Anmerkung auf ein Verbot der Tier/Hundebeföderung hinaus. Wie MF5289 schon angemerkt hat, gibt es auch Hunde die größer sind. Schäferhund, Bernhardiner oder Deutsche Doggen.
Wie willst du solche von Natur aus großen Hunderassen den adäquat in einer Transportbox im Zug unterbringen? So wie du es forderst unmöglich. Allein aus Platzgürnden schon nicht machbar. Wie groß ist der Aufschrei, wenn eine bspw. Deutsche Dogge in einer Box durch den Zug gehieft wird.

Deine Forderung zieht einen Aufwand hinter sich her, der nur durch ein Mitnahmeverbot umzusetzen wäre, und dem kann und wird keiner Rechnung tragen, weil dann zahlende Kundschaft ausbleibt. Oder ist das der unterschwellige Wunsch, dass der Ferverkehr wieder Dms mitführt?

Getrennte Bereiche für unterschiedliche Reisewünsche

GUM @, Mittwoch, 15. November 2017, 10:39 (vor 10 Tagen) @ Quasar

Hallo


Zieht man ein Fazit, läuft deine Anmerkung auf ein Verbot der Tier/Hundebeföderung hinaus. Wie MF5289 schon angemerkt hat, gibt es auch Hunde die größer sind. Schäferhund, Bernhardiner oder Deutsche Doggen.

Persönlich würde ich vorziehen, wenn alle Reisenden weiterhin alle Verkehrsmittel benutzen könnten. Die Rücksichtslosigkeit so mancher (nicht aller!) Tierbesitzer nimmt aber sehr viel Toleranz in Anspruch.

Die Verbesserung der Reisequalität ist doch ganz einfach: So wie lautes Telefonieren in Ruhebereichen nicht gestattet ist, so kann die Bahn jederzeit Bereiche festlegen, in denen Tiere erwünscht sind und welche in denen sie nicht erwünscht sind.

Bei einer Fluggesellschaft ist das bereits so geregelt: Tiere nur in einem eng abgegrenzten Bereich der Kabine.

Wie willst du solche von Natur aus großen Hunderassen den adäquat in einer Transportbox im Zug unterbringen? So wie du es forderst unmöglich. Allein aus Platzgürnden schon nicht machbar. Wie groß ist der Aufschrei, wenn eine bspw. Deutsche Dogge in einer Box durch den Zug gehieft wird.

sh. Ruhebereich oben.

Oder ist das der unterschwellige Wunsch, dass der Ferverkehr wieder Dms mitführt?

Natürlich wäre ein halber Waggon mit Hundespielplatz die beste Lösung.

So wie es auf einem Kreuzfahrtschiff schon der Fall ist:

T-Online Artikel über Queen Mary 2 Renovierung und Hundehotel

Nachdem die Menschen immer noch im Schnitt mehr als 31.000 Euro für einen Neuwagen aber möglichst wenig für eine Bahnfahrt ausgeben wollen, bleibt das nur ein Wunsch.....

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Getrennte Bereiche für unterschiedliche Reisewünsche

Zugschlus ⌂ @, RSIG, Donnerstag, 16. November 2017, 11:22 (vor 9 Tagen) @ GUM

Die Verbesserung der Reisequalität ist doch ganz einfach: So wie lautes Telefonieren in Ruhebereichen nicht gestattet ist, so kann die Bahn jederzeit Bereiche festlegen, in denen Tiere erwünscht sind und welche in denen sie nicht erwünscht sind.

"Das hier ist ein Nichtesserabteil. Gehen Sie bitte in den Gebäckwagen."

Grüße
Marc

+ 1

GUM @, Donnerstag, 16. November 2017, 12:35 (vor 9 Tagen) @ Zugschlus

- kein Text -

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Als Allergiker +1

Höllentalbahn @, Kirchzarten bei Freiburg, Montag, 13. November 2017, 20:31 (vor 12 Tagen) @ GUM

- kein Text -

die DB macht es ja vor...

Martin @, Montag, 13. November 2017, 13:39 (vor 12 Tagen) @ Splittergattung

Wenn sich in offiziellen Werbefilmen Hunde ohne Maulkorb auf einem Sitzplatz befinden, muss man sich doch nicht wundern, wenn die Kunden das nachahmen...

https://youtu.be/CUKVEws7I1w?t=1m11s

Der tut nix....der will nur spielen....

ICE11, Aachen, Montag, 13. November 2017, 18:05 (vor 12 Tagen) @ Splittergattung

Nabend,

wie oft habe ich den Spruch schon gehört, wenn ich im Wald spazieren gehe und auf einmal so ein Trumm von Hund mir entgegen gerast kommt..... Verständnis, dass ich Respekt vor Hunden habe? Bringt vielleicht ein von zehn "Herrchen"/"Frauchen" auf. Was diese wohl sagen würden, wenn ich meine Katze mit in den Wald nähme, sage "die will nur spielen" und sie dann ihrem Hobby nachgehen lasse (das da wäre Hunde verklöppen)? :-)

Der tut nix....der will nur spielen....

ICE2020 @, Montag, 13. November 2017, 18:36 (vor 12 Tagen) @ ICE11

wie oft habe ich den Spruch schon gehört, wenn ich im Wald spazieren gehe und auf einmal so ein Trumm von Hund mir entgegen gerast kommt..... Verständnis, dass ich Respekt vor Hunden habe?

Respekt ist gut, habe ich auch. Deswegen ist es auch keine Frage, dass Hunde im Zug an die Leine gehören (von Sitzen rede ich gar nicht, so was ist eine Frechheit sondergleichen). Aber: Ein Maulkorb bringt zwar mehr Sicherheit, jedoch eindeutig zu Lasten der Tiere. Die müssen dann dafür leiden, dass sie Besitzer haben, die nicht in der Lage sind, sie vernünftig zu erziehen und zu kontrollieren.

Der tut nix....der will nur spielen....

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 14. November 2017, 09:30 (vor 11 Tagen) @ ICE11

Was diese wohl sagen würden, wenn ich meine Katze mit in den Wald nähme, sage "die will nur spielen" und sie dann ihrem Hobby nachgehen lasse (das da wäre Hunde verklöppen)? :-)

Hihi, die Kampfkatzen...
Das erinnert mich an den Kater meiner Eltern vor einer Weile. Hinter dem Grünfleck (alias Garten) hinter dem Haus verläuft ein kleiner Weg, der allerdings noch zu den Grundstücken gehört und nur dazu dient, daß man nicht mit allem, was in den Garten soll, durchs Wohnzimmer spazieren muß. Ist als Privatweg gekennzeichnet und somit nur für die Leute gedacht, deren Grundstück an diesen Weg grenzen. Vor einer Weile, als ich zufällig gerade da war, meinte eine intelligenzreduzierte Hundehalterin, sie müsse ihren Wauwi dort frei laufen lassen, und der fing sofort an, den Weg zu beschnuppern und wollte ihn zu seinem Revier erklären.

Doch er hatte leider die Rechnung ohne den Kater meiner Eltern gemacht. Der, ohnehin der unangefochtene König der Siedlung, direkter Nachfahre der Säbelzahntiger, mit stattlichen acht Kilo Lebendgewicht, sah dies, schoß aus dem Wohnzimmer über die Terrasse, laut kreischend durch den Garten (wobei er sich auf doppelte Größe aufsträubte), und flog im hohen Bogen über den Zaun. Der arme kleine Wauwi wußte gar nicht, wie ihm geschieht, als auf einmal von oben eine flauschige Bombe von acht Kilo ankam, achtzehn Krallen ausfuhr und ihm erklärte, daß er eindeutig falsch abgebogen ist. Frauchen plärrte noch "Nehmen Sie Ihre dämliche Katze da weg!", woraufhin wir ihr erst mal erklärten, daß erstens ihr Hund dort ohnehin nichts verloren hätte und zweitens man eine Katze im Kampfmodus nicht einfach "wegnehmen" kann. Irgendwann ließ der Kater dann doch von dem, was mal ein Hund war, ab... weder Dame noch Hund wurden jemals wieder in der Gegend gesehen. Katerchen saß noch eine knappe halbe Stunde auffällig vorm Gartentor und putzte sich ausgiebig.

Den Kater zum Sieger erklärende Grüße,
der Colaholiker

--
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Das gefällt mir....

GUM @, Mittwoch, 15. November 2017, 10:32 (vor 10 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 15. November 2017, 10:32

Was diese wohl sagen würden, wenn ich meine Katze mit in den Wald nähme, sage "die will nur spielen" und sie dann ihrem Hobby nachgehen lasse (das da wäre Hunde verklöppen)? :-)


Hihi, die Kampfkatzen...
Das erinnert mich an den Kater meiner Eltern vor einer Weile. Hinter dem Grünfleck (alias Garten) hinter dem Haus verläuft ein kleiner Weg, der allerdings noch zu den Grundstücken gehört und nur dazu dient, daß man nicht mit allem, was in den Garten soll, durchs Wohnzimmer spazieren muß. Ist als Privatweg gekennzeichnet und somit nur für die Leute gedacht, deren Grundstück an diesen Weg grenzen. Vor einer Weile, als ich zufällig gerade da war, meinte eine intelligenzreduzierte Hundehalterin, sie müsse ihren Wauwi dort frei laufen lassen, und der fing sofort an, den Weg zu beschnuppern und wollte ihn zu seinem Revier erklären.

Doch er hatte leider die Rechnung ohne den Kater meiner Eltern gemacht. Der, ohnehin der unangefochtene König der Siedlung, direkter Nachfahre der Säbelzahntiger, mit stattlichen acht Kilo Lebendgewicht, sah dies, schoß aus dem Wohnzimmer über die Terrasse, laut kreischend durch den Garten (wobei er sich auf doppelte Größe aufsträubte), und flog im hohen Bogen über den Zaun. Der arme kleine Wauwi wußte gar nicht, wie ihm geschieht, als auf einmal von oben eine flauschige Bombe von acht Kilo ankam, achtzehn Krallen ausfuhr und ihm erklärte, daß er eindeutig falsch abgebogen ist. Frauchen plärrte noch "Nehmen Sie Ihre dämliche Katze da weg!", woraufhin wir ihr erst mal erklärten, daß erstens ihr Hund dort ohnehin nichts verloren hätte und zweitens man eine Katze im Kampfmodus nicht einfach "wegnehmen" kann. Irgendwann ließ der Kater dann doch von dem, was mal ein Hund war, ab... weder Dame noch Hund wurden jemals wieder in der Gegend gesehen. Katerchen saß noch eine knappe halbe Stunde auffällig vorm Gartentor und putzte sich ausgiebig.

Den Kater zum Sieger erklärende Grüße,
der Colaholiker

Danke für den wunderbaren Beitrag, Colaholiker.

Ein ziemlich robustes äh kratzendes Vorgehen :-)

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Dem Hund ne klare Ansage machen.

Blaschke, Osnabrück, Montag, 13. November 2017, 21:13 (vor 12 Tagen) @ Splittergattung

Tach.

Kurz knapp bestimmt Bello mitteilen, was Phase ist. Aus, Sitz, Platz, Ende. Wenn der merkt, dass ich Herr im Ring bin, spurt der.

Nebeneffekt: Herrchen wird wach und es ist ihm peinlich, dass Fremde seine Töle erziehen müssen. Also wird Herrchen dafür sorgen, dass du nicht mehr belästigt wirst.

Alternativ Herrchen wecken und fragen, ob du dem Tier etwas Essen abgeben darfst, offenkundig habe Wauzi ja Hunger. Herrchen ist dann sofort auf Betriebstemperatur und bekommt einen Infarkt - sein Viech wird doch nur vegan gebarft mit Spezialfutter aus den Emirates. Da geht so'n Schnitzel gar nicht. Ergo wird Herrchen dafür sorgen, dass dich sein treuer Wegbegleiter nicht mehr belästigt.


Schöne Grüße von

jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

Dem Hund ne klare Ansage machen.

Splittergattung, Nordostsüdwestfalen, Dienstag, 14. November 2017, 00:25 (vor 11 Tagen) @ Blaschke

Moin Jörg,

Kurz knapp bestimmt Bello mitteilen, was Phase ist. Aus, Sitz, Platz, Ende. Wenn der merkt, dass ich Herr im Ring bin, spurt der.

bei dir vielleicht... bei mir merkt das Vieh eher, dass es mich gerade ordentlich einschüchtert und im Zweifelsfall in der stärkeren Position ist. Ich bin generell - auch Menschen gegenüber - kein Typ für Dominanzgesten, und gegenüber Hunden kann ich das noch weniger. Auch wenn es in diesem Fall nur ein mittelgroßes Exemplar war.

Alternativ Herrchen wecken und fragen, ob du dem Tier etwas Essen abgeben darfst, offenkundig habe Wauzi ja Hunger. Herrchen ist dann sofort auf Betriebstemperatur und bekommt einen Infarkt - sein Viech wird doch nur vegan gebarft mit Spezialfutter aus den Emirates. Da geht so'n Schnitzel gar nicht. Ergo wird Herrchen dafür sorgen, dass dich sein treuer Wegbegleiter nicht mehr belästigt.

Hui, das wäre mir zu riskant, nachher darf Wauzi das doch essen, Herrchen ist ein durchtriebener Schnorrer und ich gehe hungrig nach Hause... ;-)

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