ZM: Bewerbung bei der DBAG (Allgemeines Forum)

Joachim, Neustadt, Sonntag, 12. November 2017, 12:43 (vor 13 Tagen)

Hallo zusammen,

in der FAZ berichtet eine Redakteurin, die sich um einen Job bei der Deutschen Bahn beworben hatte, über ihre Begegnung mit den Leuten von der Personalgewinnung.

"… Es ist „Deutschlands größtes Bewerbungsgespräch“. Bis einschließlich diesen Samstag versucht die Bahn an sieben Orten quer über die Republik verteilt, massenhaft Personal zu rekrutieren. Sie hat dafür große Flächen in Hauptbahnhöfen geräumt und Säle in Hotels angemietet …"

Mehr ist hier nachzulesen.

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mfG - Joachim

ZM: Bewerbung bei der DBAG

oppermad @, Wuppertal/Wunstorf, Sonntag, 12. November 2017, 14:34 (vor 13 Tagen) @ Joachim

Moin,

Sie haben Dienst in der 1. Klasse, Sie haben schon die Zeitungen verteilt. Jetzt sollen Sie die Leute nach Ihren Bestellungen fragen. Der Zug hat 10 Minuten Verspätung, und die Kaffeemaschine ist kaputt. Ich bin der Gast, Sie sind die Stewardess.

diese Szenerie halte ich für vollkommen unrealistisch. ;-)))) Irgendwie werte ich das als kleines Schuldeingeständnis. Will sich der Arbeitgeber nicht auch gut verkaufen?!? Wobei ich aber in den letzten Monaten nur einige punktuelle Probleme hatte, insgesamt scheint es gut zu laufen.

Ein interessanter und zumindest für mich unterhaltsamer Artikel. Vielen Dank für die Verlinkung hier ins Forum!

Viele Grüße,

Dirk

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Meine persönliche FGR-Olympiade seit 2011:
1. Platz DB Regio 201 Fälle,
2. Platz DB Fernverkehr 99 Fälle,
3. Platz NWB 12 Fälle,
4-5. Platz eurobahn und Westfalenbahn je 4 Fälle,
6-7. Platz metronom und erixx je 3 Fälle.

Wenn der Professor nörgelt, hat die DB alles richtig gemacht

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 12. November 2017, 15:29 (vor 13 Tagen) @ Joachim

Huhu.

Und der Gehörlose wäre wirklich praktisch, zumindest auf "Chaos-Zugläufen". Der hat die Ruhe weg.

Schöne Grüße von

jörg

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Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

ZM: Bewerbung bei der DBAG

ICE11, Aachen, Sonntag, 12. November 2017, 17:20 (vor 12 Tagen) @ Joachim

Nabend,

2.2 Brutto..... Auch nicht unbedingt die Welt!

ZM: Bewerbung bei der DBAG

keksi @, Sonntag, 12. November 2017, 18:49 (vor 12 Tagen) @ ICE11

Nabend,

2.2 Brutto..... Auch nicht unbedingt die Welt!

Du darfst die Zulagen nicht vergessen, die noch entscheinend dazukommen :-)

Mfg

ZM: Bewerbung bei der DBAG

ffz, Sonntag, 12. November 2017, 19:03 (vor 12 Tagen) @ ICE11

Tja wegen dem schöden Geld darf man nicht zur DB gehen, da verdient man in der freien Wirtschaft sehr viel besser, allerdings ist bei der DB das Klima auch nicht so rau. Wie keksi schon schrieb man darf die Zulagen nicht vergessen, die sind zwar nicht Rentenwirksam aber ganz ordentlich, dazu kommt beim Bordservice das Trinkgeld und die Umsatzprovisionen.
Dann noch die private Rentenvorsorge die der Arbeitgeber finanziert und natürlich die nationalen und internationalen Fahrvergünstigungen und Freifahrten und das bis auf die Steuern kostenlose Jobticket für den Weg zwischen Wohnort und Arbeitsplatz.

ZM: Bewerbung bei der DBAG

Christian_S, Sonntag, 12. November 2017, 19:56 (vor 12 Tagen) @ ffz

... und das bis auf die Steuern kostenlose Jobticket für den Weg zwischen Wohnort und Arbeitsplatz.

Was einem aber nur was nützt, wenn man entweder auf seiner Pendelstrecke Fernverkehr hat oder das Glück, dass die Strecke von DB Regio bedient wird. Fährt dort eine Privatbahn, nützt einem das JobTicket gar nichts (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Und in manchen Gegenden muss man DB Regio schon suchen ...

ZM: Bewerbung bei der DBAG

ffz, Sonntag, 12. November 2017, 20:01 (vor 12 Tagen) @ Christian_S

Für den Fall, dass die Strecke nicht von einem DB EVU bedient wird oder das DB Jobticket nicht nach der FDE-Liste anerkannt wird gibt es dafür Traifvertragliche Vereinbarungen über die das zuständige Personalmanagement auch gerne persönlich oder per Telefon aufklärt.

ZM: Bewerbung bei der DBAG

Christian_S, Sonntag, 12. November 2017, 20:15 (vor 12 Tagen) @ ffz

Für den Fall, dass die Strecke nicht von einem DB EVU bedient wird oder das DB Jobticket nicht nach der FDE-Liste anerkannt wird gibt es dafür Traifvertragliche Vereinbarungen über die das zuständige Personalmanagement auch gerne persönlich oder per Telefon aufklärt.

So schön einfach wie das klingt ist es in der Praxis aber nicht, zumal es da einen Unterschied zwischen schon bestehenden JobTickets und Neuanträgen gibt.
Kenne viele, die stattdessen gleich aufs Auto setzen (auch wenn das am Ende auch nicht billiger ist).

ZM: Bewerbung bei der DBAG

sflori @, Sonntag, 12. November 2017, 19:11 (vor 12 Tagen) @ ICE11

2.2 Brutto..... Auch nicht unbedingt die Welt!

Dienstleistung halt.

Da sind wir in Deutschland ein Niedriglohnland. Habe neulich mit einer Freundin gesprochen, die als Arzthelferin arbeitet. Ich war entsetzt, wie schlecht das bezahlt wird... :-(


Bye. Flo.

OT Gedanken zum Lohnniveau

oppermad @, Wuppertal/Wunstorf, Montag, 13. November 2017, 08:35 (vor 12 Tagen) @ sflori

Moin,

2.2 Brutto..... Auch nicht unbedingt die Welt!

Da sind wir in Deutschland ein Niedriglohnland. Habe neulich mit einer Freundin gesprochen, die als Arzthelferin arbeitet. Ich war entsetzt, wie schlecht das bezahlt wird... :-(

ich habe beim Steuerberater gelernt und da schwammen wir (also die Personen, die Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit erzielten, § 19 EStG) auch nicht gerade im Geld. Dazu kam ordentlich Arbeit mit unbezahlten Überstunden, so dass man wenig Zeit hatte, das Geld auszugeben. Entsprechend hoch waren die Fluktuation und die Ausgaben für Stellenanzeigen in der Zeitung. Das sehe ich als Hauptgrund, warum viele Steuerfachangestellte ins Studium "flüchten", wenn es geht.

Und mit dem verglichen, wären 2.2 schon ein Traum, ganz abgesehen von der dann unnötigen anspruchsvollen Ausbildung der Steuerfachangestellten mit entsprechend hohen Ausfällen (wir starteten mit 25 in der Berufsschule; letztlich blieben 16 übrig, von denen immerhin 15 bestanden). Ich denke, das wird insgesamt bei fehlender tarifvertraglicher Bindung nicht viel anders sein, wobei es definitiv auch anders sein kann.

Ich habe mir auch mal sagen lassen, dass man von einem nach EG 9 bezahlten Job (sollte mindestens 2.7 brutto 1670 Euronen netto bringen) nicht leben kann. Vorurteile und Ahnungslosigkeit...

Gestern hatte ich einen APS-Steward, dem seine Arbeit offensichtlich Spaß machte. Geld ist für den (und mich) nicht alles, solange man "über die Runden" kommt. Wenn aber weder Arbeitsklima, noch Bezahlung ansatzweise in Ordnung sind, wird es schwierig. Aber dann kann der Arbeitgeber über den Fachkräftemangel jammern.

Viele Grüße,

Dirk

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Meine persönliche FGR-Olympiade seit 2011:
1. Platz DB Regio 201 Fälle,
2. Platz DB Fernverkehr 99 Fälle,
3. Platz NWB 12 Fälle,
4-5. Platz eurobahn und Westfalenbahn je 4 Fälle,
6-7. Platz metronom und erixx je 3 Fälle.

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