? zu namentlicher Vorstellung der Zugchefs (Allgemeines Forum)

lululu @, Samstag, 11. November 2017, 20:55 (vor 14 Tagen)

Hallo zusammen,

gibt es neuerdings eine Anweisung, dass sich die Zugchefs bei der Begrüßungsansage namentlich vorstellen sollen?

In den internationalen ICEs (FR, BE, NL) habe ich das schon seit langem regelmäßig mitbekommen.
In den letzten Wochen habe ich allerdings auch auf innerdeutschen Linien immer mal wieder mitbekommen, dass sich namentlich vorgestellt wurde.

Rein aus Interesse, gibt es da neue Anweisungen?

Viele Grüße!

--
Grüße

lululu

? zu namentlicher Vorstellung der Zugchefs

Tino, Samstag, 11. November 2017, 21:00 (vor 14 Tagen) @ lululu

Keine reine Anweisung sondern eher eine ‚Kann‘ Bestimmung. Aber freut
mich wenn es viele mache. Soll einfach wieder etwas positives hervorrufen und dem Gast das Gefühl geben zu wissen an wen er sich direkt wenden kann.

? zu namentlicher Vorstellung der Zugchefs

lululu @, Samstag, 11. November 2017, 21:21 (vor 14 Tagen) @ Tino

Keine reine Anweisung sondern eher eine ‚Kann‘ Bestimmung. Aber freut
mich wenn es viele mache. Soll einfach wieder etwas positives hervorrufen und dem Gast das Gefühl geben zu wissen an wen er sich direkt wenden kann.


Hallo Tino,

danke für die Info!
Mir ist es in den letzten Wochen halt vermehrt aufgefallen. Deshalb dachte ich, dass es da vielleicht irgendwie eine neue Anweisung gibt.
Ich finde es eherlichgesagt auch nicht schlecht.

Viele Grüße!

--
Grüße

lululu

? zu namentlicher Vorstellung der Zugchefs

ICE2020 @, Samstag, 11. November 2017, 21:35 (vor 14 Tagen) @ Tino

Keine reine Anweisung sondern eher eine ‚Kann‘ Bestimmung. Aber freut
mich wenn es viele mache. Soll einfach wieder etwas positives hervorrufen und dem Gast das Gefühl geben zu wissen an wen er sich direkt wenden kann.

Ich hatte es in letzter Zeit auch einige Male und finde es sehr positiv. Ist einfach persönlicher, und man hat direkt den Eindruck, dass da eine gewisse Motivation dahintersteht und jemand wirklich für die Fahrgäste da ist.

Bei nächstem Halt …

Mario-ICE, Samstag, 11. November 2017, 21:53 (vor 14 Tagen) @ ICE2020

… soll auch darauf hingewiesen werden, dass der Zug pünktlich ankommt. Gilt bei Ankunft bis 00:59 Sekunden. Wobei das auch wieder nicht durchdacht ist, da die betriebliche Ankunftszeit durchaus auch zur Sekunde 30 sein kann. Wenn der Zug dann 31 Sekunden später zur betrieblichen Ankunft ankommt wäre er zur veröffentlichen Ankunftszeit über 59 Sekunden verspätet.

Ist mir heute auch aufgefallen

Bahnfahrer @, Duisburg, Samstag, 11. November 2017, 22:11 (vor 14 Tagen) @ Mario-ICE

Hallo!

So einen Zugchef hatte ich heute auch. Hat sich namentlich vorgestellt und bei jedem Bahnhof die Ansage gemacht, dass wir jetzt pünktlich in XXX ankommen.

Ehrlich gesagt hat mich dass doch etwas genervt. Also diese Pünktlichkeitsansage bei Ankunft.
Die Begrüssung fand ich aber sehr angenehm.

Viele Grüße
Sascha

Ist mir heute auch aufgefallen

Mario-ICE, Samstag, 11. November 2017, 22:17 (vor 14 Tagen) @ Bahnfahrer

Hallo!

So einen Zugchef hatte ich heute auch. Hat sich namentlich vorgestellt und bei jedem Bahnhof die Ansage gemacht, dass wir jetzt pünktlich in XXX ankommen.

Ehrlich gesagt hat mich dass doch etwas genervt. Also diese Pünktlichkeitsansage bei Ankunft.
Die Begrüssung fand ich aber sehr angenehm.

Viele Grüße
Sascha

Auch ein Marketingeffekt, wobei das wieder nicht richtig ist. Der feine Unterschied ist, dass er bei der Ansage planmäßig sein müsste, pünktlich wäre er ja auch noch bei 5:59.

Ist mir heute auch aufgefallen

danielausberlin @, Sonntag, 12. November 2017, 09:25 (vor 13 Tagen) @ Bahnfahrer

Ehrlich gesagt hat mich dass doch etwas genervt. Also diese Pünktlichkeitsansage bei Ankunft.

Ein Großteil der Ansagen ist im Fernverkehr ist sowieso obernervig und überflüssig.

Von Gesundbrunnen bis hinter Spandau hört man - auch morgens um 5 im ersten Zug - satte 5 betriebliche Willkommens- und Verabschiedungsansagen. In Hbf und Spandau darf man zwar nicht aussteigen, und wenn man es mit der BC 100 trotzdem tut, ist es auch wieder nicht recht, aber hauptsache "wir verabschieden uns von den bla bla". Ist man Höhe Rathenow halb eingedöst, kommt natürlich dann der "reichhaltig gedeckte Frühstückstisch" - erst als Ansage und dann "Kaffe!! Kappuschino!!"-Rufe live im Wagen, natürlich auch im Ruhewagen.

Ist man hinter Rathenow endlich eingedöst, rüttelt einen der Zub wach, um die Mamba zu sehen. Und dann wird es auch langsam Zeit für die "pünktliche Ankunft" in Wolfsburg...

viel überflüssiges

arno50, Sonntag, 12. November 2017, 13:49 (vor 13 Tagen) @ danielausberlin

Ehrlich gesagt hat mich dass doch etwas genervt. Also diese Pünktlichkeitsansage bei Ankunft.


Ein Großteil der Ansagen ist im Fernverkehr ist sowieso obernervig und überflüssig.

Ist man hinter Rathenow endlich eingedöst, rüttelt einen der Zub wach, um die Mamba zu sehen. Und dann wird es auch langsam Zeit für die "pünktliche Ankunft" in Wolfsburg...


sehe ich auch so dieser Ansagewust datiert aus der "Vordisplay-Zeit" und ist sofern die Anzeigen in den Zügen gehen überflüssig. Ausnahme: Verspätungen mit Anschlussansagen, aber daran haperts manchmal.
Namentliche Vorstellung halte ich für überflüssig, ggf. Namensschilder falls man Auseinandersetzungen zu führen hat oder sich über einen Mitarbeiter beschweren möchte- beides hatte ich bisher nicht nötig.
Im Nahverkehr würde auf Englisch "next stop Klein-Schöppingen" genügen, versteht jeder.

viel überflüssiges

Zugschlus ⌂ @, RSIG, Montag, 13. November 2017, 11:40 (vor 12 Tagen) @ arno50

Ist man hinter Rathenow endlich eingedöst, rüttelt einen der Zub wach, um die Mamba zu sehen. Und dann wird es auch langsam Zeit für die "pünktliche Ankunft" in Wolfsburg...

Ich wurde neulich zwischen Heidelberg (via Mannheim) und Frankfurt zweimal geweckt :-(

sehe ich auch so dieser Ansagewust datiert aus der "Vordisplay-Zeit" und ist sofern die Anzeigen in den Zügen gehen überflüssig. Ausnahme: Verspätungen mit Anschlussansagen, aber daran haperts manchmal.

Da geht mir sowieso der Hut hoch: Wenn ein Anschlußzug nicht wartet, wird in 90 % der Fälle einfach stillschweigend der nächste Zug angesagt, gerne nur insiderverständlich garniert mit "nächste Fahrmöglichkeit in Richtung". Offen zuzugeben, dass da gerade was geplatzt ist, ist wohl offiziell verboten.

Andererseits werden noch wartende Züge (z.B. die auf dem Nachbargleis wegen "Abstand Fernverkehr" wartende S-Bahn) nur ganz selten nochmal extra angesagt, sondern nur stumpf aus dem RIS abgelesen.

Im Nahverkehr würde auf Englisch "next stop Klein-Schöppingen" genügen, versteht jeder.

"Meine Damen und Herren, wir erreichen in wenigen Minuten Frankfurt Hbf. Ihre Anschlüsse (laber sülz), Fahrgäste nach Dresden, bitte verbleiben Sie bis Fulda in diesem Zug. Wir verabschieden uns (laber sülz). Next Stop: Frankfurt."

Grüße
Marc

viel überflüssiges

Tino, Montag, 13. November 2017, 14:55 (vor 12 Tagen) @ Zugschlus

Ist man hinter Rathenow endlich eingedöst, rüttelt einen der Zub wach, um die Mamba zu sehen. Und dann wird es auch langsam Zeit für die "pünktliche Ankunft" in Wolfsburg...


Ich wurde neulich zwischen Heidelberg (via Mannheim) und Frankfurt zweimal geweckt :-(

sehe ich auch so dieser Ansagewust datiert aus der "Vordisplay-Zeit" und ist sofern die Anzeigen in den Zügen gehen überflüssig. Ausnahme: Verspätungen mit Anschlussansagen, aber daran haperts manchmal.


Da geht mir sowieso der Hut hoch: Wenn ein Anschlußzug nicht wartet, wird in 90 % der Fälle einfach stillschweigend der nächste Zug angesagt, gerne nur insiderverständlich garniert mit "nächste Fahrmöglichkeit in Richtung". Offen zuzugeben, dass da gerade was geplatzt ist, ist wohl offiziell verboten.

Andererseits werden noch wartende Züge (z.B. die auf dem Nachbargleis wegen "Abstand Fernverkehr" wartende S-Bahn) nur ganz selten nochmal extra angesagt, sondern nur stumpf aus dem RIS abgelesen.

Im Nahverkehr würde auf Englisch "next stop Klein-Schöppingen" genügen, versteht jeder.


"Meine Damen und Herren, wir erreichen in wenigen Minuten Frankfurt Hbf. Ihre Anschlüsse (laber sülz), Fahrgäste nach Dresden, bitte verbleiben Sie bis Fulda in diesem Zug. Wir verabschieden uns (laber sülz). Next Stop: Frankfurt."

Grüße
Marc

Da kommt der Egoist in einem durch. Es geht nur um mich alle anderen sind mir egal. Aber um Deine Worte in Deinen Worten zu beschreiben laber sülz

viel überflüssiges

Zugschlus ⌂ @, RSIG, Montag, 13. November 2017, 16:33 (vor 12 Tagen) @ Tino

Da kommt der Egoist in einem durch. Es geht nur um mich alle anderen sind mir egal. Aber um Deine Worte in Deinen Worten zu beschreiben laber sülz


Fundierte Kritik ist nicht so Deins, oder?

viel überflüssiges

ICE2020 @, Montag, 13. November 2017, 16:53 (vor 12 Tagen) @ Zugschlus
bearbeitet von ICE2020, Montag, 13. November 2017, 16:55

Fundierte Kritik ist nicht so Deins, oder?

Hast Du nicht die nun von Dir kritisierte Formulierung "laber, sülz" erstmals eingebracht?

Inhaltlich:

Ich selber bin kein Freund von zu vielen Ansagen im Zug. Man muss jedoch – und hieran scheint es nach dem, was Du geschrieben hast (da stimme ich Tino zu) bei Dir zu mangeln – anerkennen, dass man als Vielfahrer, gerade auf einer Stammstrecke, die man fast auswendig kennt, andere Bedürfnisse hat, als andere Reisende, die keine genauen Kenntnisse haben. Insofern muss man hier eine Balance finden, und das gelingt in der Regel meiner Wahrnehmung nach auch gut.

– Kurze Begrüßung. – ist ein Gebot der Höflichkeit
– Anschlüsse werden in der Regel nur bei Abweichungen angesagt. Klar probiert man dann, geplatzte Anschlüsse zu kaschieren, indem man die nächsten Reisemöglichkeiten aufzählt. Aber wem bringt es was, wenn man erst alle geplatzten Anschlüsse durchsagt und dann die, die es jetzt alternativ gibt? Dann hättest Du eine inhaltlich korrekte, aber lange verwirrende Ansage, das kann niemand wollen.
– Hinweise auf S-Bahnen, wie Du sie forderst, sind wegen dem engen Takt in der Regel entbehrlich.
– Hinweise auf besondere Reisemöglichkeiten (Fahrgäste nach x bleiben bis y in diesem Zug, da wir probieren, dort den Anschluss an IC 123 herzustellen), die Du kritisiert, sind in der Regel hilfreich, da sie auf besondere Reisemöglichkeiten hinweisen, die unter Umständen selbst der gewiefte Vielfahrer nicht ohne Weiteres erkennen würde.

In der Summe: Deine Kritik kommt ziemlich klar aus der Vielfahrer-Ecke, wo im Zug Ruhe zu sein hat, weil man die Zeit eben zum Schlafen nutzen will. Andere Reisende haben jedoch andere Bedürfnisse und wie oben an Deinen Punkten dargelegt schafft die Bahn in der Regel eine gute Lösung. Lediglich die Werbung (Bordbistro) könnte man sich mE noch sparen.

Ergänzend: Wenn die Ansagen doch so störend sind, gibt es sehr gute geräuschisolierende Kopfhörer. Und ich sehe so manche mit Mama um den Hals, so dass der ZUB sie dann auch ohne Wecken sehen kann. Sieht blöd aus, erfüllt aber seinen Zweck.

viel überflüssiges

Zugschlus ⌂ @, RSIG, Mittwoch, 15. November 2017, 08:40 (vor 10 Tagen) @ ICE2020

Fundierte Kritik ist nicht so Deins, oder?


Hast Du nicht die nun von Dir kritisierte Formulierung "laber, sülz" erstmals eingebracht?

Da hast Du allerdings Recht. Ich bitte für meine Wortwahl, die natürlich nicht das den vorgeschribenen Text vorlesende Zugpersonal, sondern die hierfür Verantwortlichen im Management von DB Fernverkehr kritisieren sollte, um Entschuldigung.

Ich habe höchsten Respekt vor dem Zugpersonal, das tagtäglich einen harten Knochenjob an vorderster Front eines nicht gerade besonders beliebten Unternehmens macht.

Ich selber bin kein Freund von zu vielen Ansagen im Zug. Man muss jedoch – und hieran scheint es nach dem, was Du geschrieben hast (da stimme ich Tino zu) bei Dir zu mangeln – anerkennen, dass man als Vielfahrer, gerade auf einer Stammstrecke, die man fast auswendig kennt, andere Bedürfnisse hat, als andere Reisende, die keine genauen Kenntnisse haben. Insofern muss man hier eine Balance finden, und das gelingt in der Regel meiner Wahrnehmung nach auch gut.

Meine eigentliche Kritik war, dass wichtige Informationen (im von mir gebrachten Beispiel z.B. die Tatsache, dass Fahrgäste nach Dresden bitte bis Fulda im Zug bleiben sollen) in der englischen Ansage oftmals nicht enthalten sind, und dass die Information, dass da ein Anschluß platzt, offenbar auf Anweisung "von oben" verschwiegen bzw verklausuliert gegeben werden soll.

– Anschlüsse werden in der Regel nur bei Abweichungen angesagt. Klar probiert man dann, geplatzte Anschlüsse zu kaschieren, indem man die nächsten Reisemöglichkeiten aufzählt.

Finde ich nicht fair.

– Hinweise auf S-Bahnen, wie Du sie forderst, sind wegen dem engen Takt in der Regel entbehrlich.

Es gibt S-Bahn-Systeme, da steht das S für Stündlich, z.B. in der Metropolregion Rhein-Neckar. Da ist die S-Bahn genau so wichtig (bzw. wegen der höheren Fahrgastzahl vermutlich wichtiger) wie die Regionalbahn.

Es ist nicht alles Hamburg oder Berlin, was S-Bahn heißt.

– Hinweise auf besondere Reisemöglichkeiten (Fahrgäste nach x bleiben bis y in diesem Zug, da wir probieren, dort den Anschluss an IC 123 herzustellen), die Du kritisiert, sind in der Regel hilfreich, da sie auf besondere Reisemöglichkeiten hinweisen, die unter Umständen selbst der gewiefte Vielfahrer nicht ohne Weiteres erkennen würde.

Das habe ich nicht kritisieren wollen. Ich wollte kritisieren, dass diese - wichtige und hilfreiche - Information im Englischen in der Regel weggelassen wird.

In der Summe: Deine Kritik kommt ziemlich klar aus der Vielfahrer-Ecke, wo im Zug Ruhe zu sein hat, weil man die Zeit eben zum Schlafen nutzen will. Andere Reisende haben jedoch andere Bedürfnisse und wie oben an Deinen Punkten dargelegt schafft die Bahn in der Regel eine gute Lösung. Lediglich die Werbung (Bordbistro) könnte man sich mE noch sparen.

Teils-Teils. Manches kann man sich sparen, anderes ist _so_ wichtig, dass es im Englischen nicht unterschlagen gehört.

Über die an manchen Bahnhöfen amoklaufende Blechelse reden wir dann ein anderes Mal ;-)

Ergänzend: Wenn die Ansagen doch so störend sind, gibt es sehr gute geräuschisolierende Kopfhörer. Und ich sehe so manche mit Mama um den Hals, so dass der ZUB sie dann auch ohne Wecken sehen kann. Sieht blöd aus, erfüllt aber seinen Zweck.

Wo kann man die BC100 denn lochen, ohne irgend eine Antenne kaputtzumachen? Denn in eine Plastikhülle stecken darf man sie ja auch nicht, weil es Zugpersonale gibt, die die Fahrkarte unbedingt in die Hand nehmen wollen (was sinnvoll ist, um Fälschungen an abweichender Haptik erkennen zu können).

Grüße
Marc

viel überflüssiges

Tino, Montag, 13. November 2017, 20:24 (vor 12 Tagen) @ Zugschlus
bearbeitet von Tino, Montag, 13. November 2017, 20:27

Da kommt der Egoist in einem durch. Es geht nur um mich alle anderen sind mir egal. Aber um Deine Worte in Deinen Worten zu beschreiben laber sülz

Fundierte Kritik ist nicht so Deins, oder?

Ich habe mich nur auf das gleiche Niveau begeben. Jammern auf hohem Niveau.

Alles andere was ich dazu zu sagen hätte, hat ICE2020 perfekt dargestellt so dass ich es nur noch unterschreiben muss.

viel überflüssiges

Reservierungszettel @, KDU, Montag, 13. November 2017, 15:01 (vor 12 Tagen) @ Zugschlus
bearbeitet von Reservierungszettel, Montag, 13. November 2017, 15:02

Ist man hinter Rathenow endlich eingedöst, rüttelt einen der Zub wach, um die Mamba zu sehen. Und dann wird es auch langsam Zeit für die "pünktliche Ankunft" in Wolfsburg...


Ich wurde neulich zwischen Heidelberg (via Mannheim) und Frankfurt zweimal geweckt :-(

sehe ich auch so dieser Ansagewust datiert aus der "Vordisplay-Zeit" und ist sofern die Anzeigen in den Zügen gehen überflüssig. Ausnahme: Verspätungen mit Anschlussansagen, aber daran haperts manchmal.


Da geht mir sowieso der Hut hoch: Wenn ein Anschlußzug nicht wartet, wird in 90 % der Fälle einfach stillschweigend der nächste Zug angesagt, gerne nur insiderverständlich garniert mit "nächste Fahrmöglichkeit in Richtung". Offen zuzugeben, dass da gerade was geplatzt ist, ist wohl offiziell verboten.

Andererseits werden noch wartende Züge (z.B. die auf dem Nachbargleis wegen "Abstand Fernverkehr" wartende S-Bahn) nur ganz selten nochmal extra angesagt, sondern nur stumpf aus dem RIS abgelesen.

Im Nahverkehr würde auf Englisch "next stop Klein-Schöppingen" genügen, versteht jeder.


"Meine Damen und Herren, wir erreichen in wenigen Minuten Frankfurt Hbf. Ihre Anschlüsse (laber sülz), Fahrgäste nach Dresden, bitte verbleiben Sie bis Fulda in diesem Zug. Wir verabschieden uns (laber sülz). Next Stop: Frankfurt."

Da sind andere Bahnen besser (und nein ich meine nicht die Schweiz) da wird mehr auf Infos an den Bahnsteigen gesetzt als auf Erzählungen im Zug die man beim aussteigen schon fast wieder vergessen hat.

viel überflüssiges

ICE2020 @, Montag, 13. November 2017, 15:07 (vor 12 Tagen) @ Reservierungszettel

Da sind andere Bahnen besser (und nein ich meine nicht die Schweiz) da wird mehr auf Infos an den Bahnsteigen gesetzt als auf Erzählungen im Zug die man beim aussteigen schon fast wieder vergessen hat.

Komisch, ich kenne viele Leute, gerade auch solche, die eher selten mit der Bahn fahren, die legen viel Wert auf persönliche Ansagen. Im Übrigen auch auf Personal am Gleis. Selbst wenn es gar keine Abweichungen gibt, und die Anzeigen super funktionieren, irgendeine Frage gibt es immer, und da ist es schön, einen persönlichen Ansprechpartner zu haben. Und dieses Gefühl geben einem die Durchsagen im Zug auch.

? zu namentlicher Vorstellung der Zugchefs

Zugschlus ⌂ @, RSIG, Montag, 13. November 2017, 11:35 (vor 12 Tagen) @ Tino

Keine reine Anweisung sondern eher eine ‚Kann‘ Bestimmung. Aber freut
mich wenn es viele mache. Soll einfach wieder etwas positives hervorrufen und dem Gast das Gefühl geben zu wissen an wen er sich direkt wenden kann.

Ich sehe das als einen Schweinezyklus. Zur Jahrtausendwende war die namentliche Vorstellung auch üblich, dann hat man versucht - zum Glück - das Ansagegelaber einzudampfen und dabei auch die namentliche Vorstellung gestrichen. Und nun ist es ein KANN, in zwei Jahren wieder ein MUSS.

Grüße
Marc

? zu namentlicher Vorstellung der Zugchefs

ICE2020 @, Montag, 13. November 2017, 11:42 (vor 12 Tagen) @ Zugschlus

Ich sehe das als einen Schweinezyklus. Zur Jahrtausendwende war die namentliche Vorstellung auch üblich, dann hat man versucht - zum Glück - das Ansagegelaber einzudampfen und dabei auch die namentliche Vorstellung gestrichen. Und nun ist es ein KANN, in zwei Jahren wieder ein MUSS.

Naja, die Begrüßung, gab's ja eh, mit Namen dauert's zehn Sekunden mehr ist aber – finde ich – viel netter. Da könnte man noch viel anderes überflüssiges streichen – hier schon erwähnt: Die Werbehinweise aufs Bordbistro / Bordrestaurant zum Beispiel. Auf der anderen Seite sollte man nicht unterschätzen, dass – anders als für Vielfahrer – die persönlichen Ansagen für viele Gelegenheitsfahrer durchaus sehr wichtig sind.

Neu ist das nicht. Gabs vor Jahren auch schon...

MF_5289 @, Samstag, 11. November 2017, 21:04 (vor 14 Tagen) @ lululu

- kein Text -

Neu ist das nicht. Gabs vor Jahren auch schon...

Alter Köpenicker, BSPF, Sonntag, 12. November 2017, 13:20 (vor 13 Tagen) @ MF_5289

So habe ich das auch in Erinnerung. Mal wird der bzw. ein Name gesagt und mal eben nicht.
Schlecht finde ich es nicht, andererseits muß man ja nicht wissen, wie alle heißen oder heißen wollen und merken tut man es sich sowieso nicht. Oft genug sieht ja schon der eine Reisende so aus, wie der andere heißt - das genügt vollkommen.

zu namentlicher Vorstellung der Zugchefs

EK-Wagendienst, Münster, Samstag, 11. November 2017, 22:56 (vor 14 Tagen) @ lululu

Hallo zusammen,

gibt es neuerdings eine Anweisung, dass sich die Zugchefs bei der Begrüßungsansage namentlich vorstellen sollen?

In den internationalen ICEs (FR, BE, NL) habe ich das schon seit langem regelmäßig mitbekommen.
In den letzten Wochen habe ich allerdings auch auf innerdeutschen Linien immer mal wieder mitbekommen, dass sich namentlich vorgestellt wurde.

Rein aus Interesse, gibt es da neue Anweisungen?

Viele Grüße!

Nur das die Namen öfter nicht die wirklichen Namen sind, es gibt viele die mit einem Pseudonamen an der Jacke ihren Dienst machen.
Was sie dann Durchsagen habe ich noch nicht verglichen.

zu namentlicher Vorstellung der Zugchefs

Reservierungszettel @, KDU, Sonntag, 12. November 2017, 00:39 (vor 13 Tagen) @ EK-Wagendienst

Hallo zusammen,

gibt es neuerdings eine Anweisung, dass sich die Zugchefs bei der Begrüßungsansage namentlich vorstellen sollen?

In den internationalen ICEs (FR, BE, NL) habe ich das schon seit langem regelmäßig mitbekommen.
In den letzten Wochen habe ich allerdings auch auf innerdeutschen Linien immer mal wieder mitbekommen, dass sich namentlich vorgestellt wurde.

Rein aus Interesse, gibt es da neue Anweisungen?

Viele Grüße!


Nur das die Namen öfter nicht die wirklichen Namen sind, es gibt viele die mit einem Pseudonamen an der Jacke ihren Dienst machen.
Was sie dann Durchsagen habe ich noch nicht verglichen.

Selbstverständlich ihren Pseudonamen ;)

zu namentlicher Vorstellung der Zugchefs

EK-Wagendienst, Münster, Sonntag, 12. November 2017, 12:55 (vor 13 Tagen) @ Reservierungszettel

Hallo zusammen,

gibt es neuerdings eine Anweisung, dass sich die Zugchefs bei der Begrüßungsansage namentlich vorstellen sollen?

Nur das die Namen öfter nicht die wirklichen Namen sind, es gibt viele die mit einem Pseudonamen an der Jacke ihren Dienst machen.
Was sie dann Durchsagen habe ich noch nicht verglichen.


Selbstverständlich ihren Pseudonamen ;)

Die ganze mutigen können sich dann ja H.Mehdorn nennen.

halte ich für überflüssig ...

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 12. November 2017, 15:47 (vor 13 Tagen) @ lululu
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 12. November 2017, 15:48

Huhu.

Wenn sich nur der Zugchef namentlich vorstellt, wird in gewisser Weise ja das Team dahinter abgewertet.

Für mich als Fahrgast sind im Prinzip alle Schaffner gleichberechtigt und -befähigt. Da ist mir ein internes "Ranking" prinzipiell egal.

Zumal ich in meinem Wagen u.U. den Zugchef gar nicht zu Gesicht bekomme...

Also müsste sich theoretisch jeder Schaffner persönlich vorstellen. Ein irrer Gedanke...


Würde allerdings bei einem Schaffner namens Blaschi dazu führen, dass fast alle Kollegen am liebsten mit ihm fahren würden - denn wenn der Irre verkündet, dass er Wagen 1 bis 3 betreut, sammeln sich alle Fahrgäste dort und die Kollegen in den Wagen 4 bis 15 haben ihre Ruhe und nix zu tun und freuen sich darüber natürlich. "Lass den Verrückten hinten mal machen ...".

Schöne Grüße von

jörg

wobei: Blaschi nicht Zugchef, sondern nur irgendein B 4 und Untergebener vom Boss - ein noch irrerer Gedanke als der zuvor ...

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

halte ich für überflüssig ...

lululu @, Sonntag, 12. November 2017, 20:06 (vor 13 Tagen) @ Blaschke

Huhu.

Wenn sich nur der Zugchef namentlich vorstellt, wird in gewisser Weise ja das Team dahinter abgewertet.

Keine Sorge, die restlichen Zubs werden nicht vergessen :)

Die Ansage geht meistens nach folgendem Schema:
"... Mein Name ist XYZ. Bei Fragen und Wünschen steht mein gesamtes Team und ich Ihnen gerne zur Verfügung ..."

Ok, sie werden nicht alle namentlich vorgestellt, aber sie tauchen in der Ansage mit auf :)

--
Grüße

lululu

halte ich für überflüssig ...

ICE2020 @, Sonntag, 12. November 2017, 21:22 (vor 13 Tagen) @ lululu
bearbeitet von ICE2020, Sonntag, 12. November 2017, 21:22

Die Ansage geht meistens nach folgendem Schema:
"... Mein Name ist XYZ. Bei Fragen und Wünschen steht mein gesamtes Team und ich Ihnen gerne zur Verfügung ..."

Genau, finde ich gut gelöst, im Übrigen von den Fluglinien abgeschaut. Und ist doch ganz klar, dass es in einem Team auch eine gewisse Verantwortungsverteilung geben muss.

Verantwortungsverteilung ...

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 12. November 2017, 22:28 (vor 13 Tagen) @ ICE2020

Huhu.

Und ist doch ganz klar, dass es in einem Team auch eine gewisse Verantwortungsverteilung geben muss.

Ja klar. Aber eben intern!

Für mich als Kunde ist der Schaffner der Ansprechpartner, der an meinem Platz vorbei kommt. Der muß, wenn er selbst nicht darf, dann dafür sorgen, dass der Verantwortliche entsprechend handelt.


Schöne Grüße von

jörg

--
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen! (Jean Paul Sartre)

ergänzende ? zu neuen Vorschriften zu Ansagen

ICE2020 @, Mittwoch, 15. November 2017, 00:14 (vor 10 Tagen) @ lululu

Sitze gerade in einem Zug, der sich mit steigender Verspätung durch die quält. Was mich irritiert: Es gibt keinerlei Ansagen zum Stand der Verspätung, zu Anschlüssen etc. Neue Fahrgäste werden nicht begrüßt, kurz vor jedem Halt kommt nur ganz kurz: "Nächter Halt..." Daraufhin angesprochen sagte der Zugchef mir, dies sei eine neue Anweisung, ab 23 Uhr gelte die Nachtruhe, und es würde nur noch der Halt angesagt. Kann jemand bestätigen, dass es eine solche Anweisung gibt? Letzte Woche in einem Nachtzug habe ich dies noch anders erlebt. Gerade bei Verspätung und Halt an Bahnhöfen, wo keine DB Information mehr besetzt ist, macht es ja durchaus Sinn, den einen oder anderen Hinweis zu geben, auch wenn es sonst angenehm ist, weniger Infos zu bekommen.

Positiv: Das Licht im Zug wurde gedämmt – Zusatzfrage hierzu: Ist das zukünftig in Nacht-ICEs auch noch möglich?

Beim 2020/2021 bereits mehrfach und vor längerer Zeit erlebt

Matze86 @, München, Mittwoch, 15. November 2017, 06:14 (vor 10 Tagen) @ ICE2020

- kein Text -

ergänzende ? zu neuen Vorschriften zu Ansagen

Tino, Mittwoch, 15. November 2017, 08:04 (vor 10 Tagen) @ ICE2020

Sitze gerade in einem Zug, der sich mit steigender Verspätung durch die quält. Was mich irritiert: Es gibt keinerlei Ansagen zum Stand der Verspätung, zu Anschlüssen etc. Neue Fahrgäste werden nicht begrüßt, kurz vor jedem Halt kommt nur ganz kurz: "Nächter Halt..." Daraufhin angesprochen sagte der Zugchef mir, dies sei eine neue Anweisung, ab 23 Uhr gelte die Nachtruhe, und es würde nur noch der Halt angesagt. Kann jemand bestätigen, dass es eine solche Anweisung gibt? Letzte Woche in einem Nachtzug habe ich dies noch anders erlebt. Gerade bei Verspätung und Halt an Bahnhöfen, wo keine DB Information mehr besetzt ist, macht es ja durchaus Sinn, den einen oder anderen Hinweis zu geben, auch wenn es sonst angenehm ist, weniger Infos zu bekommen.

Positiv: Das Licht im Zug wurde gedämmt – Zusatzfrage hierzu: Ist das zukünftig in Nacht-ICEs auch noch möglich?

Hallo ICE2020,

diese Antwort ist nur bedingt richtig. Korrekt ist, dass die Ansagen auf ein Minimum gekürzt werden. Nächster Halt ...., Ausstieg ....

Dies soll aber nur im Regelverfahren gelten. Sofern eine Verspätung eintritt, muss wieder auf die Nennung der Ursache, die eigentliche Verspätung und die Anschlusszüge hingewiesen werden. Von daher war die Antwort des Zugchefs leider nicht korrekt.

ergänzende ? zu neuen Vorschriften zu Ansagen

Alter Köpenicker, BSPF, Mittwoch, 15. November 2017, 08:23 (vor 10 Tagen) @ ICE2020

Daraufhin angesprochen sagte der Zugchef mir, dies sei eine neue Anweisung, ab 23 Uhr gelte die Nachtruhe, und es würde nur noch der Halt angesagt.

Ich bin mal in einem Nachtzug von Berlin nach Köln gefahren, da wurde überhaupt nichts angesagt, was für allerlei Irritation vor allem bei ortsunkundigen Fahrgästen sorgte. An jedem Bahnhof gab es ein großes Hallo und alles rannte, teilweise mit Gepäck, durcheinander, um herauszufinden, wo wir denn nun seien. Der Schaffner mahnte allerdings nur zur Ruhe, da andere Reisende schlafen wollen.

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