Twitter: @DB_RegioNDS gönnt sich erstmal Urlaub (Allgemeines Forum)

Freifahrtensammler, Sonntag, 08. Oktober 2017, 11:52 (vor 12 Tagen)
bearbeitet von Freifahrtensammler, Sonntag, 08. Oktober 2017, 11:52

Da sind mehrere Bahnstrecken in Niedersachsen gesperrt. Schwerster Sturm seit Jahren und so... Während sich also die Mitarbeiter in den Zügen, an den Bahnhöfen und die Arbeiter an den Strecken gerade aufreiben, geht es in der Plüschetage deutlich entspannter zu:

Das Twitter-Team von @DB_RegioNDS macht erstmal Urlaub. So ganz scheint selbst das aber nicht zu stimmen, immerhin wurden gestern und heute noch vereinzelt Tweets veröffentlicht. Ein super Beispiel um die derzeitige Informationspolitik seitens der DB zu beschreiben.

Jetzt werde ich als nüchterner Norddeutscher langsam auch wütend.

Hintergründe?

Paladin @, Hansestadt Rostock, Sonntag, 08. Oktober 2017, 12:12 (vor 12 Tagen) @ Freifahrtensammler

Bevor ich ich aufrege, frage ich da lieber nach Hintergründen. Wie viele Leute betreuen den Twitter-Account? Ist das der lang geplante Jahresurlaub, sprich sollte jemand schnell aus der Karibik eingeflogen werden? Hat sich jemand spontan das Wochenende freigenommen? Letzteres sollte ja wohl nicht der Fall sein. Wenn aber 2 Leute den Kanal betreuen, einer krank ist und einer Urlaub, dann ist das eben so. Es fällt mir schwer zu glauben, dass dafür wesentlich mehr Leute zuständig sein sollen.

Trotz allem: Die Informationspolitik muss verbessert werden, dem stimme ich durchaus zu. (Das schreibe ich jetzt unter jeden Beitrag zu dem Thema, sonst werde ich nur wieder als Konzern-Buddy gebrandmarkt.)

Hintergründe?

Ösi, Sonntag, 08. Oktober 2017, 12:15 (vor 12 Tagen) @ Paladin

Selbst wenn normalerweise nur zwei Leute den Kanal betreuen, irgendeinen anderen im DB-Konzern sollte man schon finden, der Twitter bedienen kann.

Sinnhaftigkeit des Kanals

rheinbahn95 @, Düsseldorf/Erfurt, Sonntag, 08. Oktober 2017, 12:25 (vor 12 Tagen) @ Ösi

Mir selber stellt sich viel mehr die Frage nach dem Sinn des Twitter-Kanals? Zumindest hier in NRW schreibt dieser kaum etwas anderes als das RIS und dementsprechend der DB Navigator, den die meisten Kunden so schön benutzen. Vielleicht ist das ja in Niedersachsen anders? Generell wäre interessant zu wissen, wie viele Personen diesen regelmäßig nutzen.

Hinzu kommt dann jedoch die Anfeindung eines Twitter-Users, der den Mitarbeitern unterstellt, genau wegen des Wochenendes Urlaub zu nehmen. So kurzfristig geht das meist ja sowieso nicht und sollte einer der Mitarbeiter einfach Ruhe haben, dann kann die DB ihm die auch schlecht kürzen, besonders aus Sicht des Arbeitszeitengesetzes.

Insgesamt muss aber natürlich eine deutlich bessere Art der Kommunikation zwischen Kunden und ALLEN EVUs stattfinden, denn während manche Privaten geradezu perfekten Service anbieten, so gibt es bei dem ein oder anderen garkeinen Service. Da sollten mal alle an einem Strang ziehen.

Sinnhaftigkeit des Kanals

sfasolack, Bonn, Sonntag, 08. Oktober 2017, 19:30 (vor 12 Tagen) @ rheinbahn95

Zumindest hier in NRW schreibt dieser kaum etwas anderes als das RIS und dementsprechend der DB Navigator

Der Twitter-Kanal von Regio NRW war zumindest bei der letzten Beinahe-Vollsperrung zwischen Bonn und Köln die einzige(!) Quelle, was freigegebene Fernzüge anbetraf - Auch wenn die immer etwas spät kam. Sowohl in Bonn Hbf als auch Köln Hbf habe ich kein einziges Mal eine Durchsage vernommen, dass ein IC freigegeben worden wäre.
Nichts anderes erwarte ich in den nun folgenden Wochen - insofern spreche ich dem Twitter-Kanal von DB Regio NRW schon eine Daseinsberechtigung zu.

(Wobei ich dann auch bei etlichen Fahrten (mal freigegeben, mal mit gekauftem und hinterher erstatteten Ticket) nur ein einziges Mal im IC kontrolliert wurde, und das ausgerechnet bei der einzigen Fahrt, wo der IC nicht ausdrücklich freigegeben war und ich kein extra Ticket gekauft hatte. Allerdings war die RB, die einzige NV-Verbindung, in der besagten Stunde ausgefallen - und die Zugbegleiter wussten Bescheid. In den rechtsrheinisch umgeleiteten ICs wurde ich immer quasi noch während der Ausfahrt aus Köln Deutz tief kontrolliert)

Hintergründe?

ICE2020 @, Sonntag, 08. Oktober 2017, 14:14 (vor 12 Tagen) @ Paladin

Trotz allem: Die Informationspolitik muss verbessert werden, dem stimme ich durchaus zu. (Das schreibe ich jetzt unter jeden Beitrag zu dem Thema, sonst werde ich nur wieder als Konzern-Buddy gebrandmarkt.)

Wobei man festhalten muss, dass gerade Twitter jedenfalls in Deutschland nicht der wichtigste Informationskanal ist, und es von daher möglicherweise durchaus Sinn macht, die Leute an anderer Stelle einzusetzen.

Ansonsten: Wie Höllentalbahn schon schreibt, das Gerede von einer "Plüschetage" – schon das Wort! – ist schlichtweg bescheuert.

Billige Hetze mit Plüschetage

Höllentalbahn @, Kirchzarten bei Freiburg, Sonntag, 08. Oktober 2017, 12:30 (vor 12 Tagen) @ Freifahrtensammler

Hallo,
ich frage mich was immer diese dümmliche weitverbreitete Hetze gegen diese Plüschetage soll ?
Zum einen glaube ich jetzt nicht das die Mitarbeiter des Social-Media-Teams einen super entspannten, gut bezahlten Job haben.
Andererseits finde ich diese in Eisenbahnforen weitverbreitete Einstellung das betriebliche Personal als die einzig wahren und wirklich weisen harten Arbeiter darzustellen, während in den "Plüschetagen" nur unfähige dumme Minderleister sitzen wirklich komplett lächerlich
Es gibt sowohl beim betrieblichen Personal als auch in der "Plüschetage" unfähige und/oder faule Menschen und damit sollte man auch mal klarkommen.
Mfg Höllentalbahn

Billige Hetze mit Plüschetage

Freifahrtensammler, Sonntag, 08. Oktober 2017, 13:09 (vor 12 Tagen) @ Höllentalbahn

Hallo,
ich frage mich was immer diese dümmliche weitverbreitete Hetze gegen diese Plüschetage soll ?

Zum einen glaube ich jetzt nicht das die Mitarbeiter des Social-Media-Teams einen super entspannten, gut bezahlten Job haben.

Mir ist schon bewusst, dass die Leute vom Social-Media-Team nicht gerade zur Plüschetage gehören. Aber es wäre an der Plüschetage - also dem höheren Management - dafür zu sorgen, dass alle Social Media Kanäle in solchen Notlagen besetzt bleiben. Stichwort: Notfallplan. Wenn jemand krank wird oder in den Urlaub fährt, sollte im Notfall jemand einspringen können. Immerhin spricht die Bahn selbst von einem schweren Sturm und betont unablässig, wie sehr alle an einer Lösung der Probleme arbeitet.

Es ist also nicht dem einzelnen Mitarbeiter vorzuwerfen, wenn er seinen Jahresurlaub nehmen möchte, aber aus Kundensicht interessiert mich die Urlaubsplanung bzw. der Krankenstand nur wenig. Sehr wohl ist aber die Unternehmensführung zu kritisieren. Wenn eine harte Kritik am Kommunikationsverhalten von DB Regio schon als Hasskommentar ("weitverbreitete Hetze") gilt, dann weiß ich auch nicht...

Billige Hetze mit Plüschetage

sibiminus @, Sonntag, 08. Oktober 2017, 16:56 (vor 12 Tagen) @ Freifahrtensammler

Es ist also nicht dem einzelnen Mitarbeiter vorzuwerfen, wenn er seinen Jahresurlaub nehmen möchte, aber aus Kundensicht interessiert mich die Urlaubsplanung bzw. der Krankenstand nur wenig.

Hallo,
Das hättest du aber auch gleich so formulieren können. Aber dann kann man ja keine überspitzte Clickbait-Überschrift nehmen.

Sehr wohl ist aber die Unternehmensführung zu kritisieren. Wenn eine harte Kritik am Kommunikationsverhalten von DB Regio schon als Hasskommentar ("weitverbreitete Hetze") gilt, dann weiß ich auch nicht...

"Twitter: @DB_RegioNDS gönnt sich erstmal Urlaub" kann man schon als Vorwurf gegen "den faulen Mitarbeiter" lesen, der sich jetzt einfach unerhörterweise erdreistet, Urlaub zu nehmen. Gegen den Mitarbeiter, der den gelben Schein abgegeben hat, usw. Nur um noch mal kurz abzugleichen: in dem Tweet vom Freitag steht, dass auch* am Wochenende krankheits-/urlaubsbedingt keiner da ist. Das wären zwei Tage. Dann stellst du aber fest, dass das wohl doch nicht ganz stimmt, weil doch vereinzelt was kam.

Also Kritik ist absolut berechtigt, nur sollte man die auch schon einigermaßen korrekt adressieren. Aber ohne deine Klarstellung hätte ich den Ausgangsbeitrag auch als "billige Hetze" angesehen.

* ich hab jetzt nicht auf Twitter nachverfolgt, ob und was bereits im Vorfeld war

Danke @sibiminus

Höllentalbahn @, Kirchzarten bei Freiburg, Sonntag, 08. Oktober 2017, 17:06 (vor 12 Tagen) @ sibiminus

Genauso hatte ich es auch zuerst verstanden.
MfG Höllentalbahn

Aktuelle Infos gehoeren auf die Bahn Seiten.

br752 @, Sonntag, 08. Oktober 2017, 12:41 (vor 12 Tagen) @ Freifahrtensammler

Das Twitter-Team von @DB_RegioNDS macht erstmal Urlaub. So ganz scheint selbst das aber nicht zu stimmen, immerhin wurden gestern und heute noch vereinzelt Tweets veröffentlicht. Ein super Beispiel um die derzeitige Informationspolitik seitens der DB zu beschreiben.

Das ist auch gut so. Die sollen mithelfen die Informationen auf /ihren/ Seiten zu veroeffentlichen und nicht sie Sau durch Amerika zu treiben.

Ich warte nur bis der naechste Hype ein Tool mit tuerkischen oder chinesichen Wurzeln ist. Mal sehen wo gross dann das Geschrei ist.


BR752

Aktuelle Infos gehoeren auf die Bahn Seiten.

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Sonntag, 08. Oktober 2017, 18:22 (vor 12 Tagen) @ br752

Die Bahn muss die Infos da veröffentlichen, wo sie die meisten Menschen erreichen und das ist nun mal bei Twitter, Facebook & Co. Zeiten ändern sich, ob wir das wollen oder nicht. Ich habe vor 3 Jahren auch kategorisch abgelehnt mich bei Facebook anzumelden, jetzt habe ich dort 350 virtuelle Freunde.

Da wo die Freunde sind. Wie bei der FDJ.

br752 @, Sonntag, 08. Oktober 2017, 18:30 (vor 12 Tagen) @ ICETreffErfurt

Die Bahn muss die Infos da veröffentlichen, wo sie die meisten Menschen erreichen und das ist nun mal bei Twitter, Facebook & Co. Zeiten ändern sich, ob wir das wollen oder nicht. Ich habe vor 3 Jahren auch kategorisch abgelehnt mich bei Facebook anzumelden, jetzt habe ich dort 350 virtuelle Freunde.


Das war bei der FDJ auch so. Nach dem Zerfall solltest du dich als Mitlaeufer einstufen lassen. Hahaha.

BTW: Die meisten Leute erreicht man immer noch ueber die 20h Nachrichten.


BR752

Reichweite von Kommunikationskanälen

Paladin @, Hansestadt Rostock, Sonntag, 08. Oktober 2017, 18:37 (vor 12 Tagen) @ br752

Da kann man sicherlich geteilter Meinung sein, ohne direkt wieder irgendwas beleidigendes á la FDJ zu bringen.

Facebook ist in Deutschland recht weit verbreitet, ich denke es ergibt durchaus Sinn, diesen Kommunikationskanal zu nutzen. Twitter weniger, daher kann das vernachlässigt werden, sofern Alternativen bedient werden, womit wir wieder bei Facebook wären.
Nichtsdestotrotz informieren sich viele Menschen, die das Internet nutzen die Homepage und die Navigator App. Dies sollte an erster Stelle stehen und insbesondere gehört der VERSPÄTUNGSALARM endlich mal zu einem sinnvollen Instrument weiterentwickelt.

Reichweite von Kommunikationskanälen

ICE2020 @, Sonntag, 08. Oktober 2017, 18:47 (vor 12 Tagen) @ Paladin

Facebook ist in Deutschland recht weit verbreitet, ich denke es ergibt durchaus Sinn, diesen Kommunikationskanal zu nutzen. Twitter weniger, daher kann das vernachlässigt werden, sofern Alternativen bedient werden, womit wir wieder bei Facebook wären.
Nichtsdestotrotz informieren sich viele Menschen, die das Internet nutzen die Homepage und die Navigator App. Dies sollte an erster Stelle stehen und insbesondere gehört der VERSPÄTUNGSALARM endlich mal zu einem sinnvollen Instrument weiterentwickelt

Abgesehen davon, dass es sinnentleerte FDJ-Kommentare wirklich überflüssig sind, ist es richtig, dass Twitter sicher ganz hinter als Kommunikationskanal rangiert. Facebook ist, da stimme ich Dir zu, hier in Deutschland deutlich festzuhalten. Du hast aber ebenfalls Recht: Jeder, der bei Twitter oder Facebook ist, kann auch bahn.de aufrufen oder den DB Navigator laden. Insofern sollte das die Priorität sein.

Deutschland hat einen Kommunikationsmangel

worfie, Sonntag, 08. Oktober 2017, 18:53 (vor 12 Tagen) @ Paladin

Da kann man sicherlich geteilter Meinung sein, ohne direkt wieder irgendwas beleidigendes á la FDJ zu bringen.

Facebook ist in Deutschland recht weit verbreitet, ich denke es ergibt durchaus Sinn, diesen Kommunikationskanal zu nutzen. Twitter weniger, daher kann das vernachlässigt werden, sofern Alternativen bedient werden, womit wir wieder bei Facebook wären.
Nichtsdestotrotz informieren sich viele Menschen, die das Internet nutzen die Homepage und die Navigator App. Dies sollte an erster Stelle stehen und insbesondere gehört der VERSPÄTUNGSALARM endlich mal zu einem sinnvollen Instrument weiterentwickelt.

Klar kann man es als Zusatz nutzen, wenn man möchte, aber was ist denn mit den wichtigsten Informationsquellen? Displays und Durchsagen an Bahnhöfen sowie TV und Radio? Wenn ich hier schon höre "in den 20 Uhr Nachrichten". Das ist mir auch aufgefallen, als ich noch in Deutschland gewohnt habe: Katastrophen haben sich an Ur-Deutsche Geschäftszeiten zu halten. Da gibts es dann vielleicht mal einen Kommentar in den Nachrichten und gut ist. Das Programm zu unterbrechen um Vorwarnungen und Warnungen zu schicken? Nee, warum auch?

Hierzulande gibt es bei Ausnahmesituationen (starken Erdbeben, Taifunen, etc.) eine permanente TV-Übertragung mit sämtlichen Informationen (die sich natürlich dann auch alle 3-4 Minuten wiederholen). Außerdem Nachrichten aufs Handy (Cell-Broadcast ist kein Wunderwerk und gibt es seit vielen Jahren) oder durch Außenlautsprecher. Bei kleineren Dingen, wie z.B. wenn der Fernverkehr mal aus irgendwelchen Gründen mehr als 5 Minuten verspätet ist, gibt es Einblendungen ins TV-Programm. Vielleicht habe ich aus dem Ausland auch zu viel Abstand, aber ich habe über diesen Xaver-Sturm so gut wie keine wirklichen Informationen (vorherige Detail-Warnungen, zum Verlauf, zu Verkehrseinschränkungen, zur detaillierten Wind- und Regenstärke, etc.) finden können. Nur allgemeine Hinweise über Böen mit 120kmh, die wir hier auch oft genug haben. Als ich noch in Deutschland gewohnt habe, gab es in meiner Nähe mal einen Brand in einer nahen Chemie-Fabrik. Das man auf jeden Fall die Fenster geschlossen halten sollte, erfährt man dann nicht über Lautsprecher, nicht über TV-Einblendungen, sondern einen Tag später(!) über die Zeitungen oder halt über Facebook, wenn man ein Freund der Feuerwehr ist. Das ist doch ein wahnsinniges Katastrophenmanagement.
Wie macht ihr das eigentlich bei anderen schweren Naturereignissen, Unfällen oder mit den ganzen Terroristen, die ihr euch eingeladen habt? Laut Google gibt es mehr als 24.000 Feuerwehren in Deutschland und bestimmt zig Polizeidienststellen. Muss man die alle als Freund einladen, um sicher zu sein, nicht versehentlich über den Haufen gefahren zu werden?

Deutschland hat einen Kommunikationsmangel

RhBDirk @, Köln und Hamburg, Sonntag, 08. Oktober 2017, 19:42 (vor 12 Tagen) @ worfie
bearbeitet von RhBDirk, Sonntag, 08. Oktober 2017, 19:43

Hierzulande gibt es bei Ausnahmesituationen (starken Erdbeben, Taifunen, etc.) eine permanente TV-Übertragung mit sämtlichen Informationen (die sich natürlich dann auch alle 3-4 Minuten wiederholen). Außerdem Nachrichten aufs Handy (Cell-Broadcast ist kein Wunderwerk und gibt es seit vielen Jahren) oder durch Außenlautsprecher. Bei kleineren Dingen, wie z.B. wenn der Fernverkehr mal aus irgendwelchen Gründen mehr als 5 Minuten verspätet ist, gibt es Einblendungen ins TV-Programm. Vielleicht habe ich aus dem Ausland auch zu viel Abstand, aber ich habe über diesen Xaver-Sturm so gut wie keine wirklichen Informationen (vorherige Detail-Warnungen, zum Verlauf, zu Verkehrseinschränkungen, zur detaillierten Wind- und Regenstärke, etc.) finden können. Nur allgemeine Hinweise über Böen mit 120kmh, die wir hier auch oft genug haben. Als ich noch in Deutschland gewohnt habe, gab es in meiner Nähe mal einen Brand in einer nahen Chemie-Fabrik. Das man auf jeden Fall die Fenster geschlossen halten sollte, erfährt man dann nicht über Lautsprecher, nicht über TV-Einblendungen, sondern einen Tag später(!) über die Zeitungen oder halt über Facebook, wenn man ein Freund der Feuerwehr ist. Das ist doch ein wahnsinniges Katastrophenmanagement.
Wie macht ihr das eigentlich bei anderen schweren Naturereignissen, Unfällen oder mit den ganzen Terroristen, die ihr euch eingeladen habt? Laut Google gibt es mehr als 24.000 Feuerwehren in Deutschland und bestimmt zig Polizeidienststellen. Muss man die alle als Freund einladen, um sicher zu sein, nicht versehentlich über den Haufen gefahren zu werden?

Wo ist denn bei dir "hierzulande"?

Auch in Deutschland gibt es bei den Nachritensendern ntv, n24 oder auch bei phoenix Laufbänder mit Eilmeldungen - diese TV Sender laufen ebenso in vielen Restaurants, Supermärkten, Bahnhöfen und Flughäfen.

Auch in den normalen TV Sendern gibt es bei nationalen Ereignissen Einblendungen oder auch den Unterbruch des regulären TV Programms. Der Sturm am vergangenen Donnerstag hatte allerdings keine deutschlandweite Relevanz. Das war zunächst einmal nur regional.

Im Radio (Radio Hamburg) gab es Durchsagen - zum hamburgischen Nahverkehr (auch Autoverkehr), dass Bus-, U Bahn, S-Bahn und Regio- und Fernverbindungen unterbrochen sind bzw es zu Unterbrechungen kommen kann und es im gesamten Umland zu Verkehrsbehinderungen und -einschräkungen kommen kann oder bereits gekommen war.

Auch wurde am Abend vorher in den Regionalnachrichten (im TV und Radio) auf den Sturm und mögliche Folgen hingewiesen. Gleiches übrigens auch bei Sturmflut in Hamburg bzw an der Nordsee.

Vor terroristischen "Unfällen" kann man nicht warnen. Bei dem Attentat im Münchner Einkaufszentrum z.B. gab es die gleiche Vorgehensweise, wie oben geschildert. TV Sender unterbrachen ihr Programm.

Ich weiss nicht, wie es bei dir ist, bei uns wird im Regelfall zumindest Mo-Fr zwischen 7 Uhr und 20 Uhr gearbeitet. Nicht jeder kann da Radio- oder TV nebenbei hören/sehen.

Und die 20 Uhr tagesschau ist nur noch bei den ü50 die aktuelle Newsversorgung.

Oh weia.

Paladin @, Hansestadt Rostock, Sonntag, 08. Oktober 2017, 20:37 (vor 12 Tagen) @ worfie

Wie macht ihr das eigentlich bei anderen schweren Naturereignissen, Unfällen oder mit den ganzen Terroristen, die ihr euch eingeladen habt? Laut Google gibt es mehr als 24.000 Feuerwehren in Deutschland und bestimmt zig Polizeidienststellen. Muss man die alle als Freund einladen, um sicher zu sein, nicht versehentlich über den Haufen gefahren zu werden?

Keine Ahnung, ob die Wortwahl Absicht oder ein böser Zufall war, mit so einer Aussage stehst du in Deutschland aber sofort in der blauen (braunen) Ecke.

Ansonsten gibt es bei Bahnausfällen Radiodurchsagen zur gleichen Zeit wie Staumeldungen. Im nationalen TV spielt das keine Rolle, da das in der Regel regional begrenzt ist. Bei wirklich schlimmen Ereignissen gibt es Statusmeldungen im laufenden Programm per News-Band, wenn ich mich richtig erinnere.

Deutschland hat einen Kommunikationsmangel

ICE2020 @, Sonntag, 08. Oktober 2017, 22:05 (vor 12 Tagen) @ worfie

oder mit den ganzen Terroristen, die ihr euch eingeladen habt?

Selten etwas bescheuerteres, asozialeres oder ekeleregenderes in diesem Forum gelesen.

Deutschland hat einen Kommunikationsmangel

ICE1223-Limburg ⌂ @, FNS/FLIS/KHIS, Montag, 09. Oktober 2017, 05:46 (vor 11 Tagen) @ worfie

oder mit den ganzen Terroristen, die ihr euch eingeladen habt?

Wenn überhaupt hat Mutti Merkel eingeladen...

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ICE-TD - Erinnerung an die Baureihe 605

Abschied n-Wagen Schwarzwaldbahn

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Meine ICE4 Bilanz: 3292 Km

laut Werbung heute Twitter Kanal offen!!!

frank_le, Sonntag, 08. Oktober 2017, 14:35 (vor 12 Tagen) @ Freifahrtensammler

Besonders guter Service im Angesicht der "Öffnungszeiten" des Twitter Kanals:

Willkommen auf der Twitter-Seite der DB Regio AG, Region Nord. Aktuelle Verkehrsmeldungen aus der Region Niedersachsen / Bremen. Mo.-Fr. 6-22Uhr,Sa.+So.10-21Uhr

Unterbrechung

BahnCard100First, Hamburg, Sonntag, 08. Oktober 2017, 22:40 (vor 12 Tagen) @ frank_le

Zur Unterbrechung muss was gesagt werden auch wenn es nichts mit Bahn zu tun hat. Warum stehen ARD und ZDF nach jeden Terroranschlag in der Kritik? ARD und ZDF haben bei fast jeden Anschlag ihr Programm durchgezogen. Keine Unterbrechung nichts. Erst nach Forsthaus Fakenau, Fußballspiel und Co, meinte man im Heute-Journal kurz zu berichten. Danach ging es mit dem normalen Programm weiter. N24 hat für mehrere Stunden das Programm unterbrochen, und man wartete nicht bis wieder Nachrichten dran sind.

Unterbrechung

ICE2020 @, Sonntag, 08. Oktober 2017, 22:48 (vor 12 Tagen) @ BahnCard100First

Zur Unterbrechung muss was gesagt werden auch wenn es nichts mit Bahn zu tun hat. Warum stehen ARD und ZDF nach jeden Terroranschlag in der Kritik? ARD und ZDF haben bei fast jeden Anschlag ihr Programm durchgezogen. Keine Unterbrechung nichts. Erst nach Forsthaus Fakenau, Fußballspiel und Co, meinte man im Heute-Journal kurz zu berichten. Danach ging es mit dem normalen Programm weiter. N24 hat für mehrere Stunden das Programm unterbrochen, und man wartete nicht bis wieder Nachrichten dran sind.

Wobei man auch das relativ sehen muss. Ein Banner ist das eine, aber eine stundenlange Unterbrechung mit Sonderprogramm ist meist schon deswegen etwas daneben, weil es eben nicht jede Minute etwas aktuelles zu vermelden gib. Bestes Beispiel: Der Amoklauf in München vor einiger Zeit, wo über Stunden nicht klar war, was passierte. Der Moderator aus dem Studio fragt dann den Report vor Ort: Was ist los? Antwort: Also hier hinter mir fahren ganz viele Polizeiwagen! Das Spiel kann man dann eine ganze Weile spielen und der einzige Gewinn ist, dass der Zuschauer sich live dabei fühlt. Informationsgewinn: kaum.

Unterbrechung

ALR997 @, Montag, 09. Oktober 2017, 09:58 (vor 11 Tagen) @ BahnCard100First

Zur Unterbrechung muss was gesagt werden auch wenn es nichts mit Bahn zu tun hat. Warum stehen ARD und ZDF nach jeden Terroranschlag in der Kritik? ARD und ZDF haben bei fast jeden Anschlag ihr Programm durchgezogen. Keine Unterbrechung nichts. Erst nach Forsthaus Fakenau, Fußballspiel und Co, meinte man im Heute-Journal kurz zu berichten. Danach ging es mit dem normalen Programm weiter. N24 hat für mehrere Stunden das Programm unterbrochen, und man wartete nicht bis wieder Nachrichten dran sind.

Naja N24 ist aber auch ein Nachrichtensender. Dir zeigen im Endeffekt jede Stunde Nachrichten und füllen die Zeit dazwischen mit Hitler, Meteoriten und sonstigen Katastrophen. Da kommt ein Anschlag oder anderes Ereignis, so hart das jetzt klingt, natürlich gelegen weil man dann über etwas berichten kann.

Bei den Hauptsendern ARD und ZDF ist das nicht so. Die zeigen zwar auch Nachrichten, haben aber auch ein reguläres Fernsehprogramm. Und einen eigenen Nachrichtensender - Phoenix. Im Zweifelsfall wird darauf verwiesen, umschalten dazu sollten die Menschen selbst nach einer Naturkatastrophe noch in der Lage sein.

Wir haben auch sehr selten Ereignisse, die tatsächlich die komette Bevölkerung betreffen. Natürlich war der Amoklauf in München grausam und es ist richtig dass darüber berichtet wird, aber was interessiert mich das, wenn ich in Hannover oder Heidelberg bin? Die Öffentlichen kommen über die Nachrichtensender ja ihrer Verantwortung nach, die Leute zu informieren und blenden so Bänder bei den anderen Programmen ein oder machen 5-Minuten-Unterbrechungen und wer dann mehr wissen möchte kann eben umschalten.

Unterbrechung

Benjamin.Keller @, Dienstag, 10. Oktober 2017, 13:20 (vor 10 Tagen) @ ALR997

Bei den Hauptsendern ARD und ZDF

dies nennt man übrigens ein Vollprogramm: https://de.wikipedia.org/wiki/Vollprogramm

Wir haben auch sehr selten Ereignisse, die tatsächlich die komette Bevölkerung betreffen. Natürlich war der Amoklauf in München grausam und es ist richtig dass darüber berichtet wird, aber was interessiert mich das, wenn ich in Hannover oder Heidelberg bin? Die Öffentlichen kommen über die Nachrichtensender ja ihrer Verantwortung nach, die Leute zu informieren und blenden so Bänder bei den anderen Programmen ein oder machen 5-Minuten-Unterbrechungen und wer dann mehr wissen möchte kann eben umschalten.

Im Gegenteil gibt es ja eine Menge Menschen, Medien- und Extremismusforscher zum Beispiel, die bereits die jetzige Berichterstattung für überzogen halten, weil sie den Terroristen in die Karten spielt/deren Ziele erfüllt.

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