Deutsche Bahn erarbeitet Konzept zu umfassender Tarifreform (Allgemeines Forum)

VT_601, Montag, 11. September 2017, 13:21 (vor 9 Tagen)

https://www.zugreiseblog.de/deutsche-bahn-tarifreform-konzept/


Ob man dann Abi braucht um mit dem neuen System klar zu kommen?

Deutsche Bahn erarbeitet Konzept zu umfassender Tarifreform

Paladin @, Hansestadt Rostock, Montag, 11. September 2017, 13:35 (vor 9 Tagen) @ VT_601

Ob man dann Abi braucht um mit dem neuen System klar zu kommen?

Naja, zumindest lesen muss man können. Aber das ist ja heute schon der Fall. Schließt also weite Teile der Bevölkerung bereits aus.

Eigenes 6'er Abteil für mich

VT_601, Montag, 11. September 2017, 13:56 (vor 9 Tagen) @ Paladin

Ob man dann Abi braucht um mit dem neuen System klar zu kommen?


Naja, zumindest lesen muss man können. Aber das ist ja heute schon der Fall. Schließt also weite Teile der Bevölkerung bereits aus.


Soweit so richtig klasse. Erhöht die Wahrscheinlichkeit auf ein eigenes Abteil für mich sehr deutlich.

Das wird nicht reichen.

heinz11 @, Montag, 11. September 2017, 13:37 (vor 9 Tagen) @ VT_601

https://www.zugreiseblog.de/deutsche-bahn-tarifreform-konzept/


Ob man dann Abi braucht um mit dem neuen System klar zu kommen?

Ein erfolgreicher Studienabschluß in den Fächern Statistik und Mathematik mit den Schwerpunkten:

Algebraische Topologie und Differentialtopologie
Kommutative Algebra sowie
Philosophie der Mathematik

sind unerläßlich, um zu dem Prozeß des Erwerbs dieser Fahrkarten zugelassen zu werden.

Alternative: kräftig blechen geht immer. Super fürs DB-Image

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Montag, 11. September 2017, 13:43 (vor 9 Tagen) @ heinz11

- kein Text -

Nachtrag:

heinz11 @, Montag, 11. September 2017, 13:55 (vor 9 Tagen) @ heinz11

https://www.zugreiseblog.de/deutsche-bahn-tarifreform-konzept/


Ob man dann Abi braucht um mit dem neuen System klar zu kommen?


Ein erfolgreicher Studienabschluß in den Fächern Statistik und Mathematik mit den Schwerpunkten:

Algebraische Topologie und Differentialtopologie
Kommutative Algebra sowie
Philosophie der Mathematik

sind unerläßlich, um zu dem Prozeß des Erwerbs dieser Fahrkarten zugelassen zu werden.


Grundkenntnisse der Astrologie sind erwünscht, aber nicht Bedingung.

Nachtrag:

Murrtalbahner, Montag, 11. September 2017, 16:54 (vor 9 Tagen) @ heinz11

Grundkenntnisse der Astrologie sind erwünscht, aber nicht Bedingung.

Die brauchst du für den immer mehr betriebswirtschaftlich optimierten Fahrplan.

Da fehlt noch was.

sfn17, Montag, 11. September 2017, 15:05 (vor 9 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von sfn17, Montag, 11. September 2017, 15:06


Ein erfolgreicher Studienabschluß in den Fächern Statistik und Mathematik mit den Schwerpunkten:

Algebraische Topologie und Differentialtopologie
Kommutative Algebra sowie
Philosophie der Mathematik

Da ist aber keine Statistik dabei, deshalb empfehle ich noch, eine Prüfung in

Multivariate Statistik (aber ordentlich maßtheoretisch begründet)

zu bestehen.

Das reicht dann gerade so, um den auf dem DB-Fahrschein angegebenen Fahrpreis nicht ganz für Zufall zu halten.

Für eine lebenslängliche BC100 würde ich sogar Algebraische Topologie und Differentialtopologie büffeln. Wollte ich eh mal können... *freu*

Da fehlt nochmal noch was.

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 11. September 2017, 20:30 (vor 9 Tagen) @ sfn17

Stochastik (Wahrscheinlichkeits- oder Zufallsrechnung) und Nichtlineare Dynamik (Chaostheorie).

Gruß
Olaf

Blos nicht!

br752 @, Montag, 11. September 2017, 13:41 (vor 9 Tagen) @ VT_601

Tarifreform soll Premiumkunden und Gelegenheitsbahnfahrer stärker trennen

Und wo bleibt dort der Gern- und Vielfahrer?


?
- Wlan Zugang mit einen Code auf dem Ticket verknuepfen.
- City-Ticket zubuchbar. Das krempelt die Bahncard vollkommen um
- Damit wohl auch neue Bahncardbedingungen? Das ging doch schon mal nach hinten los.
- Vielleicht Einfuehrung von speziellen Wagen fuer die verschiedenen Ticketarten.

Und was ist dann bei Zugausfall/Zugverspaetung? Je mehr man inkludiert um so mehr wird auch beim Ausfall als Ersatz erwartet.

Der Vergleich zum Thalys ist "Bloedsinn". Da ist es "ein Zug pro Tag und Richtung" und es springen nicht mal eben 200 Reisenden aus anderen Zuegen mit an Board denen diverse Ansprueche Verkauft wurden.

Ich wartet nur noch auf das neue Farbkonzept 2020. Hauptsache was neues. Denn mit den weissen und roten Zuegen kann man sich nicht mehr unterscheiden. (Siehe: roter Thalys, weisse Eurobahn und Baden-Wuerttemberg Design)


Irgendeine Sau muss wohl tot sein, denn es ist wohl genug Kapazitaet voranden die naechste durchs Dorf zu treiben.


BR752

Blos nicht! -

Holger2, Montag, 11. September 2017, 13:58 (vor 9 Tagen) @ br752

- Damit wohl auch neue Bahncardbedingungen? Das ging doch schon mal nach hinten los.

Glaube ich nicht. Ich sehe das eher so: Bei der BC wird einfach der Flexpreis Premium rabattiert - aber nicht der Flexpreis. Somit gibt es für Oftfahrer weiterhin nur einen Preis.
Trick: Der Flexpreis bleibt der Gleiche, der Flexpreis Premium wird ein paar (5 - 10?)Euro teurer. Somit senkt sich automatisch die Rabattierung.

Ebenso der Sparpreis, aber nicht der Super Sparpreis.
Das Problem war ja bisher oft, dass durch die Kombination von verschiedenen Sonderangeboten sehr billige Preise realisiert werden konnten, die aber nicht beworben warden konnten.

Und es gäbe für Oftfahrer weiterhin ein einfaches Tarifsystem.
Aber das ist natürlich wie immer nur Spekulatius.

Holger

Neues Farbkonzept??

Schwellenland @, Mittwoch, 13. September 2017, 00:46 (vor 7 Tagen) @ br752


Ich wartet nur noch auf das neue Farbkonzept 2020. Hauptsache was neues. Denn mit den weissen und roten Zuegen kann man sich nicht mehr unterscheiden. (Siehe: roter Thalys, weisse Eurobahn und Baden-Wuerttemberg Design)

Neues Farbkonzept? Was ist da geplant – und war hier schonmal die Rede davon?
Würde mich interessieren!

Vergleich zu heute

sflori @, Montag, 11. September 2017, 14:21 (vor 9 Tagen) @ VT_601

Super Sparpreis gibts ja jetzt schon, heißt bloß "Aktion". Also nix neues.

Flexpreis Premium gibts heut als Business-Angebot für Geschäfskunden mit jährlichem Aufschlag auf den BC-Preis, jedoch ohne Getränkegutschein und den andern Schnickschnack.

Dieser Getränkegutschein ists auch, der mir Sorgen macht, denn das deutet meistens auf einen deftigen Aufschlag hin, den man damit rechtfertigen möchte.

Wie auch immer: Bewerten kann mans erst, wenn man die Preisabstufungen kennt.


Bye. Flo.

Vergleich zu gestern

GUM @, Montag, 11. September 2017, 15:15 (vor 9 Tagen) @ sflori

Warum böoß erinnert der Flexpreis Premium nur an die Vergangenheit?

Getränk und Tageszeitung zum Fahrschein, gab es alles schon mal - auch bevor die Gratiszeitung im ICE 1. Klasse eingeführt worden ist.

Hieß IC Plus. Also eher alter Wein in neuen Schläuchen....

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Empfehle ein weißes Blatt Papier und einen neuen Anfang

GUM @, Montag, 11. September 2017, 14:25 (vor 9 Tagen) @ VT_601

Danke für den interessanten und zugleich absurden Link. Ich empfehle stattdessen ein wweißes Blatt Papier und einen neuen Anfang. Das neue System muss barrierefrei sein, schnell und ohne viel Erklärungen funktionieren.

Zudem kann man sich Millionen Euro an Rechenzentrums- und ITK-Kosten sparen wenn jeder Preis auch lokal ohne Anbindung an einen Kapazitätsrechner ausgerechnet und natprlich auch verekauft werden kann.

Das ergibt dann lediglich drei Erwachsenen-Preise pro Zug (1. Klasse, 2.+ Klasse und 2. klasse) und vielleicht noch eine kostenfreie 11 % Rabatt-Karte.

Das noch aktuelle System macht lediglich bei vierstelligen Reisepreisen Sinn, nicht bei einem täglich genutzten Produkt. Es käme ja auch niemand auf die Idee, ein 10er-Pack Ritter Sport Schokolade schwanken zu lassen.....

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Empfehle einen Bierdeckel

Steffen ⌂ @, Montag, 11. September 2017, 15:17 (vor 9 Tagen) @ GUM

Welcher Politiker hat das mal gesagt, dass eine Steuererklärung auf einem Bierdeckel gehen muss? Das selbe gilt auch fürs Preissystem!

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[image]

Genial!

GUM @, Montag, 11. September 2017, 15:32 (vor 9 Tagen) @ Steffen

Welcher Politiker hat das mal gesagt, dass eine Steuererklärung auf einem Bierdeckel gehen muss? Das selbe gilt auch fürs Preissystem!

Da kann ich nur zustimmen und mich für die Idee bedanken :-)

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Empfehle einen Bierdeckel

ice_pendler, Montag, 11. September 2017, 19:54 (vor 9 Tagen) @ Steffen

Welcher Politiker hat das mal gesagt, dass eine Steuererklärung auf einem Bierdeckel gehen muss? Das selbe gilt auch fürs Preissystem!

Hat es gesagt und wurde rausgeworfen... Rechtsanwalt ist er jetzt... Friedrich Merz

Drum merke:es muss kompliziert sein, damit möglichst viel Erklärung nötig ist.

Was würde aus den ganzen Mitarbeitern im Verkauf? Der ein oder andere würde sie noch in der S-Bahn Fahrscheine kontrollieren lassen...

BTW:bei der Steuer fielen Steuerberater und Steuerprüfer weg, also gleich doppelte Anzahl Arbeitsplätze....der Merz....

Mehrumsatz und weniger Internetverkauf

GUM @, Dienstag, 12. September 2017, 14:57 (vor 8 Tagen) @ ice_pendler

Was würde aus den ganzen Mitarbeitern im Verkauf? Der ein oder andere würde sie noch in der S-Bahn Fahrscheine kontrollieren lassen...

Ganz einfach: Der Anteil der Fahrscheine im personenbedienten Verkauf würde enorm steigen. Höhere Produktivität bedeutet mehr Provisionsumsatz -> mehr Mitarbeiter.

Zudem gäbe es dank steigender Einnahmen einen enormen Personalbedarf im Betriebsdienst, bei einem 30 Minuten-Takt auf einigen ICE-Linien oder der Betreuung der verwöhnten Sprinterneu-Klientel.

BTW:bei der Steuer fielen Steuerberater und Steuerprüfer weg, also gleich doppelte Anzahl Arbeitsplätze....der Merz....

Da könnte ich mit einem FDP-Zitat antworten: Steuersätze runter, Bemessungsgrundlagen rauf.

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Mit deiner Anti-Digitalisierungs-Haltung liegst du wie immer

Paladin @, Hansestadt Rostock, Dienstag, 12. September 2017, 15:05 (vor 8 Tagen) @ GUM

daneben.

Ging einfach nur um die Visualisierung der Effekte eines

GUM @, Dienstag, 12. September 2017, 15:17 (vor 8 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von GUM, Dienstag, 12. September 2017, 15:18

neuen, nicht so beratungsintensiven Preissystems.

Mehrumsatz = höhere Durchschlagskraft für den Vertrieb. Durchaus eine interessante Frage für einen Mobilitätsdienstleister. In einem IT-affinen Forum hättest Du natürlich eine Dir angenehmere Antwort bekommen.

Ich kann deshalb nichts in meinem Beitrag finden, was diese Überschrift ("Anti-Digitalisierungs-Haltung") auslösen würde. "Pro-Arbeitswerte-Haltung" wäre zutreffender.

:-)

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Die Rechnung Mehrumsatz und weniger Internetverkauf

Paladin @, Hansestadt Rostock, Dienstag, 12. September 2017, 15:37 (vor 8 Tagen) @ GUM

ist das, was nicht aufgeht in deiner Argumentation und was ich mit der vorherigen Überschrift kritisierte.

Vor ein paar Jahren hättest du damit vielleicht sogar noch Recht gehabt, doch inzwischen würden viele vom bequemen Online-Ticketing daheim oder dem Mobile-Ticket auf dem Handy nicht zurück ins Reisezentrum gehen. Das ist wider der Intuition. Warum auch, wo ist denn dann der Vorteil?

Empfehle ein weißes Blatt Papier und einen neuen Anfang

Paladin @, Hansestadt Rostock, Montag, 11. September 2017, 15:35 (vor 9 Tagen) @ GUM

Nein danke, dann bezahl ich ja ab sofort ein Vielfaches von heute. Und würde mir demzufolge das Bahnfahren sparen.

Nur ChiChi.

sfn17, Montag, 11. September 2017, 15:18 (vor 9 Tagen) @ VT_601
bearbeitet von sfn17, Montag, 11. September 2017, 15:19

Ich sehe nur diese 200 MB/unbegrenzt WLAN und das Nicht-/Freigetränk. Glaubt die DB ernsthaft, die Fahrgäste orientieren sich daran?

Das Zug-WLAN ist für die meisten irrelevant, da sie damit zufrieden sind, auf ihrem Glasbrett herumzuwischen.

Und das Freigetränk ist schon eingepreist, also werden mehr Getränke im Zug konsumiert werden, was zu höheren Betriebskosten führen wird - begonnen mit Anlieferung und endend mit der Zugreinigung, um die Pappbecher und die Getränkeflecken zu beseitigen. Das geht nach hinten los.

Dass an City+ gerüttelt wird, ist auch so eine spinnerte Pointe. Gibt halt wieder mehr Autoverkehr mit Taxen, Mietwagen oder Abholern.

Von der Bahncard wird geschwiegen. Verdächtig.

Am Ende sprechen eh nur die expliziten Preise.

+1

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Montag, 11. September 2017, 15:24 (vor 9 Tagen) @ sfn17

- kein Text -

Zugreiseblog nicht vertrauenswürdig

RhBDirk @, Köln und Hamburg, Montag, 11. September 2017, 15:32 (vor 9 Tagen) @ VT_601

Also Zugreiseblog sehe ich definitiv nicht als vertrauenswürdige Quelle.

Der Typ hat die Meldung am Donnerstag, den 7. September 2017 eingestellt. In keiner verlässlichen Quelle gibt es bis heute einen Artikel, die sich auf eine neue Tarifreform beziehen. Wenn, wäre das mittlerweile auch bei Spiegel, tagesschau & Co durchgeschlagen.

Außerdem nennt er keine Quelle für seine Aussagen und Angaben.

Ich weiß aber, dass durchaus zahlreiche DB Umfragen die hier angegebenen Sachverhalte beinhalteten, wo man seine Meinung zu abgeben konnte, wie er auch selber schreibt:

"Dies geht aus einer Online-Umfrage hervor, in der das Unternehmen aktuell Bahnfahrer nach ihrer Meinung zu dem Entwurf befragt."

Allerdings sind die Inhalte dieser Umfrage seit Jahren unverändert.

Hier hat sich also einer was zusammengeschrieben.

Dass man bei der DB über das Tarifsystem nachdenkt, ist ja nun wirklich kein Geheimnis. Da liegen mit Sicherheit mehrere Systeme und Ideen in den Schubladen.

Viel zu viele Unklarheiten

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Montag, 11. September 2017, 15:57 (vor 9 Tagen) @ RhBDirk
bearbeitet von musicus, Montag, 11. September 2017, 15:58

Also Zugreiseblog sehe ich definitiv nicht als vertrauenswürdige Quelle.
Der Typ hat die Meldung am Donnerstag, den 7. September 2017 eingestellt. In keiner verlässlichen Quelle gibt es bis heute einen Artikel, die sich auf eine neue Tarifreform beziehen.

Muss nichts heißen.

Wenn, wäre das mittlerweile auch bei Spiegel, tagesschau & Co durchgeschlagen.

Warum? Abgesehen davon: auch große oder seriöse Medien waren schon fehlinformiert.

Außerdem nennt er keine Quelle für seine Aussagen und Angaben.

Je nach Quelle, kommt es durchaus vor, dass Informanten nicht zwingend im web genannt werden möchten - zumal sie kaum als zitierfähig anzusehen wären. Manche leaks gibt es eben nur per Mundpropaganda, insofern ist es quasi unmöglich Qualität und Vertrauenswürdigkeit etwaiger Quellen zu bewerten, aus denen zugreiseblog womöglich schöpft.

Hier hat sich also einer was zusammengeschrieben.

Das auffälligste am gebloggten Entwurf ist, dass wesentliche Informationen fehlen. So gibt es keine Andeutungen zu irgendwelchen Preisniveaus, Geltungsdauer der Flexpreise, Geltungsbereiche bestimmter Sparpreise, BahnCards und ähnlich inferioren Tarifdetails. Mehr als eine potentielle, weitere Diversifizierung des bereits sehr diversifizierten Angebots behauptet die Skizze nicht - und das ist für eine Beurteilung *viel* zu wenig. Geht ein bisschen in Richtung clickbaiting.

Dass man bei der DB über das Tarifsystem nachdenkt, ist ja nun wirklich kein Geheimnis. Da liegen mit Sicherheit mehrere Systeme und Ideen in den Schubladen.

Ich will ganz fest dran glauben, dass auch noch Unterlagen zum FV-Tarif von vor 10 Jahren liegen.

Zugreiseblog nicht vertrauenswürdig

ffz, Montag, 11. September 2017, 19:34 (vor 9 Tagen) @ RhBDirk

Der Typ hat vor einigen Tagen auch verkündet, dass PIA(Preisbildung Internationale Angebotsgestaltung) neu eingeführt wird und dass sich damit internationale Tickets leichter und durchgehend buchen lassen. Leider gibt es PIA schon über 1 Jahr und leichter und besser ist dadurch eigentlich wenig geworden, im Gegenteil in den PIA Ländern kann nur noch Fahrplanbasiert verkauft werden, sprich ist der Zug bei bahn.de nicht enthalten kann er auch nicht verkauft werden. Auch SEV im Reiseverlauf mag PIA nicht so wirklich gerne und mehr Verbindungen im Ausland durchgehend buchen lassen sic dadurch auch nicht wirklich.

Verbindlichkeit der Infos vom Zugreiseblog würde ich mal sagen naja

Zugreiseblog nicht vertrauenswürdig

Zauberpilz @, Montag, 11. September 2017, 20:00 (vor 9 Tagen) @ RhBDirk

Also Zugreiseblog sehe ich definitiv nicht als vertrauenswürdige Quelle.

Der Typ hat die Meldung am Donnerstag, den 7. September 2017 eingestellt. In keiner verlässlichen Quelle gibt es bis heute einen Artikel, die sich auf eine neue Tarifreform beziehen. Wenn, wäre das mittlerweile auch bei Spiegel, tagesschau & Co durchgeschlagen.

Außerdem nennt er keine Quelle für seine Aussagen und Angaben.

Ich weiß aber, dass durchaus zahlreiche DB Umfragen die hier angegebenen Sachverhalte beinhalteten, wo man seine Meinung zu abgeben konnte, wie er auch selber schreibt:

"Dies geht aus einer Online-Umfrage hervor, in der das Unternehmen aktuell Bahnfahrer nach ihrer Meinung zu dem Entwurf befragt."

Allerdings sind die Inhalte dieser Umfrage seit Jahren unverändert.

Hier hat sich also einer was zusammengeschrieben.

Dass man bei der DB über das Tarifsystem nachdenkt, ist ja nun wirklich kein Geheimnis. Da liegen mit Sicherheit mehrere Systeme und Ideen in den Schubladen.

Also ich hab von solchen Plänen auch noch nichts gehört. Da werden momentan eher andere Räder gedreht, von denen ich noch hoffe das sie den Weg des Üblichen gehen und im Konzern nach langer Diskussion und Vorarbeit wieder beendet werden..

Deutsche Bahn erarbeitet Konzept zu umfassender Tarifreform

worfie, Montag, 11. September 2017, 15:47 (vor 9 Tagen) @ VT_601

Ob man dann Abi braucht um mit dem neuen System klar zu kommen?

Abi braucht man schon seit dem völlig intransparenten PEP-System.

Es ist zwar schön, dass die Bahn daran denkt, 20-Euro-Fahrkarten anzubieten, die adäquat zum gebotenen Service-Niveau stehen, aber es hilft vermutlich Kunden, die mehr bezahlen wollen, dafür aber eine vernünftig ausgebaute Infrastruktur und zumindest ein Grundniveau an Verlässlichkeit und Sauberkeit erwarten, auch nicht viel weiter.

Aber macht ja nichts, außerdem geht ja noch viel mehr. Man könnte doch noch mehr saisonale Event-Tickets anbieten, allein der Name klingt schon so toll, "Event", wie nach Abenteurer und Aufregung.
Dann gibt es vielleicht bald das Blaschi-Spezial: Ein Sitzplatz im 6er Abteil mit Cola-Fontäne.
Oder wie wäre es für Sparfüchse, denen 19,90 Euro zu teuer sind, mit dem SuperSparSchieneSchwerinSpezial, oder kurz SSSSS-Ticket? Zusätzlich zu den Leistungen des regulären Sparpreises beinhaltet es eine kostenlose Hotelübernachtung, eine kostenlose Anschlussfahrt im Taxi nach Hause und als Bonus sogar 50% Cashback auf den Fahrkartenpreis...

Dann nehme ich glaube ich doch lieber eher ein Bahnsystem wie hier mit Kilometerpreisen + Zuschlägen. Die Preisdegression für lange Strecken st zwar nicht wirklich berauschend und Aktionsfahrkarten bringen vielleicht 10-20% Rabatt, aber dafür sind die Preise realistischer und kein Phantasiegespinst, es gibt eine ausgebaute Infrastruktur, saubere Verkehrsmittel und vor allem einen verbindlichen Fahrplan.

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