ÖBB-Bahnchef: "Auch ein selbstfahrendes Auto steht im Stau" (Allgemeines Forum)

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 11. September 2017, 06:55 (vor 11 Tagen)
bearbeitet von J-C, Montag, 11. September 2017, 06:56

Link

In einem Interview mit dem Standard erklärt Andreas Matthä, warum er Ausschreibungen nicht für das Mittel der Wahl im Schienenverkehr hält und warum er keine Angst vor selbstfahrenden Autos hat, allerdings nicht glaubt, dass sie wirklich der Bahn ein Problem werden könnten, stehen sie doch auch im Stau.

Mehr noch, man will selbstfahrende Autos selber anbieten irgendwann und dem Kunden eine vollständige Reisekette anbieten. Also auch mit Radl und Auto. Wie die DB halt es schon eh tut.

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ÖBB-Bahnchef: "Auch ein selbstfahrendes Auto steht im Stau"

GUM @, Montag, 11. September 2017, 10:35 (vor 11 Tagen) @ J-C

Danke für den Link @J-C!

Der Artikel bringt mich zum Nachdenken, persönlich halte ich von selbstfahrenden Autos gar nichts.


Der verlinkte Artikel macht ja mit einem sehr starken Absatz auf:
"Investiert wird stark in eMobility. Der Fahrgast soll rundherum betreut werden: von der Bahn über das fahrerlose Auto bis hin zum Fahrrad."

Meine Meinung dazu:
Die technischen Anforderungen einer Art "virtuellen Signalisierung" bzw. Bildung von Fahrabschnitten bzw. Blöcken sind enorm. Anders als bei der Bahn kann ja nicht nur an Weichen von einer Fahrbahn auf die andere gewechselt werden.

Und was ist dann mit dem sog. Fahrspaß für den die Menschen 6-12 Netto-Monatsgehälter pro Neusti* äh Neufahrzeug investieren.

Deshalb steht das selbstfahrende Auto nicht nur im Stau, sondern es ist auch noch sinnfrei. Bin gespannt wann der erste Autohersteller erkennt, dass diese Datenmengen und die virtuelle Signalisierung nicht flächendeckend angeboten werden können.

Von einer gezielten, simplen Frequenzstörung noch gar nicht gesprochen.

Ich sag mal, das wird nix.

Und erinnere an den aktuellen DB-Fernsehspot mit selbstfahrenden Autos: Der darauf hinweist, dass die Bahn schon länger "Deine Zeit" anbietet sowie ein Spielfilmportal.

Das deutet ja darauf hin, dass gefahren werden bzw. selbstfahrende Fahrzeuge bei der Bahn schon seit Jahrhunderten üblich sind....

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selbstfahrende Autos finde ich gut

ktmb @, iOS, Montag, 11. September 2017, 11:01 (vor 11 Tagen) @ GUM

Außerdem dürfte eine solche Technologie dazu führen, überhaupt erst weniger Staus entstehen zu lassen. Für die letzten Kilometer vom Bahnhof zum Ziel würde ich eine solche Technologie gern nutzen.
Herzliche Grüße

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Weiterhin Staus an "Flaschenhälsen"

GUM @, Montag, 11. September 2017, 11:14 (vor 11 Tagen) @ ktmb

Außerdem dürfte eine solche Technologie dazu führen, überhaupt erst weniger Staus entstehen zu lassen. Für die letzten Kilometer vom Bahnhof zum Ziel würde ich eine solche Technologie gern nutzen.

Kommt immer drauf an, welche Staus! Die "Ziehharmonika-Staus" auf der Autobahn wahrscheinlich schon. Die ja dann entstehen, wenn ein paar Autos viel zu langsam fahren. Die anderen bremsen und es plötzlich nur noch im Schneckentempo vorangeht.

Wenn aber eine zweispurige Einfall-Autobahn auf den Stadtverkehr (Reisegeschwindigkeit unter 30 KM/H) trifft, dann gibt es immer Staus! Selbstfahrende Autos im Stadtverkehr werden wir so schnell nicht erleben, weil es ja weiterhin selbst entscheidende Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer) gibt.

Es sei denn für die Fußgänger werden ferngesteuerte segway-artige Fahrplatten vorgeschrieben :-)

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ÖBB-Bahnchef: "Auch ein selbstfahrendes Auto steht im Stau"

sflori @, Montag, 11. September 2017, 13:42 (vor 11 Tagen) @ J-C

stehen sie doch auch im Stau.

Na das sieht er abern bisschen einfach. Wenn die Schüsseln nämlich selbst fahren, braucht nicht mehr jeder ein eigenes Auto.


Bye. Flo.

ÖBB-Bahnchef: "Auch ein selbstfahrendes Auto steht im Stau"

Colaholiker @, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 11. September 2017, 15:26 (vor 11 Tagen) @ sflori

Na das sieht er abern bisschen einfach. Wenn die Schüsseln nämlich selbst fahren, braucht nicht mehr jeder ein eigenes Auto.

Du unterstellst damit aber, daß das Auto ausschließlich für den Transport von Person und direkt mitgeführter Last gebraucht wird.
Alle Leute, die ich kenne, ein paar mehr, ein paar weniger, haben aber auch immer persönliche Gegenstände im Auto. Sei es dekoratives, sei es die Musik auf zum Alter des Fahrzeugs kompatiblem Medium, seien es Dinge, die man nur an bestimmten Orten braucht, wo man mit dem Auto hin kommt (ich bewahre beispielsweise den Schlüssel für eine bestimmte Zufahrt im Auto auf, damit kann ich sicher stellen, daß ich nicht irgendwann mal ohne Schlüssel dort aufschlage - wenn ich ohne Auto aufschlage, brauche ich den Schlüssel auch nicht)... Oder man lagert mal Einläufe zwischen, und und und.

Das alles ginge bei diesem Konzept nicht mehr.

Nur mal so denkanstoßende Grüße,
der Colaholiker

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