Wenn die Marschbahn elektrifiziert werden würde... und dann? (Allgemeines Forum)

EDO, Sonntag, 16. Juli 2017, 22:32 (vor 71 Tagen)

Die Elektrifizierung der nach Hamburg-Kiel/Flensburg dritten großen Strecke in Schleswig-Holstein, der „Marschbahn“ im Abschnitt Itzehoe –Westerland, ist bekanntlich nicht in den BVWP 2030 aufgenommen worden. Die Enttäuschung war groß. „Die Westküste wird abgehängt“, war zu lesen.

Doch was hätte dies für Auswirkungen auf eine Besonderheit, wenn die Strecke tatsächlich elektrifiziert würde: auf den Autotransport über den Hindenburgdamm von Niebüll nach Westerland?

Auf der nicht elektrifizierten Strecke ziehen Dieselloks (heute überwiegend BR 245, früher 2x BR 218) die „Autozüge“ über den Damm. LKW werden auf Flachwagen, PKW auf doppelstöckigen Autotransportwagen (sogenannte „Westerland-Einheiten“) verladen. Die Fahrzeuge dürfen im Oberdeck bis zu 2,70 Meter hoch sein. Dabei verbleiben die Insassen während der Verladung und der kompletten Fahrt in ihren Fahrzeugen.

Mal angenommen, die Strecke würde elektrifiziert werden: Wie würde der Autotransport dann abgewickelt? Ich nehme mal an, dass unabhängig von der Frage, ob die doppelstöckige Fahrzeug-Beförderung so noch möglich wäre, die Insassenbeförderung in den PKW/LKW unter Fahrdraht mit 15 KV nicht erlaubt sein würde.

Dementsprechend müssten die Insassen während der Überfahrt in Personenwaggons befördert werden. Der Fahrzeugführer fährt dann also sein Fahrzeug zunächst auf den Autotransportwagen, steigt aus, muss den Personenwaggon besteigen. Bei der Ankunft in Westerland würde der Prozess umgekehrt ablaufen. Der zeitliche Aufwand, bis ein Zug in Niebüll beladen und vor allem, bis er in Westerland entladen ist (bevor der Fahrer des 1. Fahrzeuges nicht im Auto sitzt, bewegt sich kein Wagen vom Zug), würde sich extrem verlängern; es würden mehr Ver- und Entladegleise benötigt werden, was allein in Westerland aus Platzgründen nicht möglich wäre.

Wäre also allein wegen der Autotransportzüge ohnehin nur eine Elektrifizierung der Marschbahn von Itzehoe nach Niebüll sinnvoll und auf dem letzten Abschnitt ein Umspannen auf Diesel?

Wenn die Marschbahn elektrifiziert werden würde... und dann?

EK-Wagendienst, Münster, Sonntag, 16. Juli 2017, 22:36 (vor 71 Tagen) @ EDO

Einfach sich mal die Autoverladung in der Schweiz anschauen, da bleiben die Fahrgäste auch im Fahrzeug sitzen, die Waggon sind aber nicht mehr doppelstöckig.
Geht sogar mit 1000 mm Spur.

Wenn die Marschbahn elektrifiziert werden würde... und dann?

RadExpress @, Sonntag, 16. Juli 2017, 22:57 (vor 71 Tagen) @ EK-Wagendienst

Oder so

https://m.youtube.com/watch?v=e33dyIWAJZo

Nur glaube ich das durch den Hindenburgdamm es niemals zu einer Elektrofizierung kommen wird

Wenn die Marschbahn elektrifiziert werden würde... und dann?

guru61, Dienstag, 18. Juli 2017, 07:00 (vor 69 Tagen) @ EK-Wagendienst

Einfach sich mal die Autoverladung in der Schweiz anschauen, da bleiben die Fahrgäste auch im Fahrzeug sitzen, die Waggon sind aber nicht mehr doppelstöckig.
Geht sogar mit 1000 mm Spur.

Hat aber noch ein paar Spezialitätet:
Das Dach ist nicht zur Zierde, sondern als Schutz gegen die Fahrleitung.
Zudem müssen, mindestens auf den Schmalspurbahnen, wo Grossraumfahrzeuge auf Wagen ohne Dach verladen werden, sie geerdet werden.
https://www.matterhorngotthardbahn.ch/de/sommer/anreise/autoverlad/grossraumfahrzeuge/

•Ihr Fahrzeug wird vom Verladepersonal geerdet. Bewegen Sie Ihr Fahrzeug in keinem Fall ohne Anweisungen des Verladepersonals.

Wenn also Doppelstock, dann nur mit Dach.
Wobei das dort relativ einfach wäre: Lichtraumrpfil anpassen und die Verladewagen, wie am Furka, mit abgesenktem oder demotiertem Dach zur Einsatzstrecke bringen.

Gruss Guru

Wenn die Marschbahn elektrifiziert werden würde... und dann?

sflori @, Sonntag, 16. Juli 2017, 22:40 (vor 71 Tagen) @ EDO

Wäre also allein wegen der Autotransportzüge ohnehin nur eine Elektrifizierung der Marschbahn von Itzehoe nach Niebüll sinnvoll und auf dem letzten Abschnitt ein Umspannen auf Diesel?

Mal abgesehen davon, dass man grad einen Haufen Dieselloks angeschafft hat und der Nahverkehr aufgrund der nicht elektrifizierten Nebenstrecken ohnehin mit VTs verkehrt, würde eine Elektrifizierung eher langfristig Sinn machen.

Der Autotransport müsste dann in geschlossenen Autowagen stattfinden, vergleichbar mit dem Prinzip im Eurotunnel.

Hier gibts Bilder davon:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?3,6809840,6809869


Bye. Flo.

Wenn die Marschbahn elektrifiziert werden würde... und dann?

naseweiß, Sonntag, 16. Juli 2017, 23:08 (vor 71 Tagen) @ sflori

EDO schrieb:
Die Elektrifizierung der nach Hamburg-Kiel/Flensburg dritten großen Strecke in Schleswig-Holstein, der „Marschbahn“ ...

Dazwischen steht erstmal die zweite(!?), große Strecke, nämlich Hamburg-Lübeck-FBQ.

sflori schrieb:
Mal abgesehen davon, dass man grad einen Haufen Dieselloks angeschafft hat und der Nahverkehr aufgrund der nicht elektrifizierten Nebenstrecken ohnehin mit VTs verkehrt, würde eine Elektrifizierung eher langfristig Sinn machen.

Die Dieselloks kann man eigentlich immer auch woanders einsetzen, zur Not wohl auch woanders in Europa. Außerdem wird es bis zur Elektrifizierung sicher noch dauern.

Der Nahverkehr auf den Nebenstrecken ist überhaupt kein Argument. Der Nahverkehr auf Neumünster-Büsum, nach St.Peter-Ording oder Dagebüll hat mit dem Verkehr auf der Marschbahn keine direkte Verbindung - z.B. im Sinne von Durchbindungen über Marschbahn bis Hamburg. Das kann man schön trennen. Da gibt es in Süddeutschland (Oberpfalz, Bodensee, Allgäu) viel kompliziertere Netze, wo die Elektrifizierung einzelner Teile tatsächlich zu Brechungen führen wird.

Wichtiger wäre aber der vollständige, zweigleisige Ausbau, zu allererst Niebüll-Westerland.

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Wenn die Marschbahn elektrifiziert werden würde... und dann?

agw @, NRW, Sonntag, 16. Juli 2017, 23:21 (vor 71 Tagen) @ sflori


Mal abgesehen davon, dass man grad einen Haufen Dieselloks angeschafft hat

Wer ist "man"?
Warum sollte eine Elektrifizierung davon abhängig gemacht werden, ob einer der FV-
und Autozug Anbieter gerade Loks gekauft hat?

Vielleicht kauft ein anderer privater Anbieter ja gerade E-Loks Autotransportwagen, die auch unter Fahrdraht funktionieren. Das wäre dann ein Grund für beschleunigte Elektrifizierung?

und der Nahverkehr aufgrund der nicht elektrifizierten Nebenstrecken ohnehin mit VTs verkehrt, würde eine Elektrifizierung eher langfristig Sinn machen.

Reine Dieselzüge haben keine Zukunft. D.h. es wäre gut, wenn der Fahrdraht für die nächste Ausschreibung schon da wäre, um dann ggf auf Hydride etc umstellen zu können.

Geld sinnvoller einsetzen

Hustensaft @, Montag, 17. Juli 2017, 16:37 (vor 70 Tagen) @ EDO

Streng genommen ist es schon erstaunlich, dass die Marschbahn überhaupt (weitestgehend) zweigleisig ist. Ab Itzehoe bis Niebüll fahren in der Regel nur zwei Züge je Stunde und Richtung, dazu kommen - je nach Saison - noch 4 IC-Verbindungen und der auch nicht sehr üppige Güterverkehr. Für das Geld, welches eine Elektrifizierung des doch sehr langen Abschnittes kosten würde, könnte man eine ganze Reihe anderer - und m.E. sinnvollerer - Bahn-Infrastrukturmaßnahmen durchführen.

Ohnehin wäre zu untersuchen, ob der Hindenburgdamm überhaupt "fahrdrahttauglich" ist - sowohl vom baulichen Zustand her als auch bezüglich der Betriebssicherheit (wie stark setzen Wind und Salz den Anlagen zu).

Würde schon reichen, wenn man bis Heide elektrifiziert...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Montag, 17. Juli 2017, 16:48 (vor 70 Tagen) @ Hustensaft

Die LINTe Itzehoe-Heide fahren ja nur, weil's noch keine Strippe gibt, sonst könnte man gleich einen Regionalzug Hamburg-Heide ohne Umstieg anbieten kann...

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Nur bis Heide - Stückwerk

Quasar @, Montag, 17. Juli 2017, 17:30 (vor 70 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Quasar, Montag, 17. Juli 2017, 17:31

Warum nur bis Heide? Entweder ganz oder gar nicht. Klar werden dann wieder Begehrlichkeiten geweckt, aber diese sind für eine Touristengebiete an der Strecke Dithmarschen und Sylt sicher hilfreich.

Und ein Sprinter-ICE im Sommer München oder Stuttgart/Frankfurt wäre da sicher gut ausgelastet. Ähnlich Sommer/Urlauber IC Stuttgart/Köln - Norddeich Mole.

Und Tipps kann man sich bei den Niederländern holen, die haben einige Salzwasserüberquerungen zu Stande gebracht.

Geld grosszügiger einsetzen

218 466-1, Red Bank NJ / Ingolstadt, Montag, 17. Juli 2017, 17:17 (vor 70 Tagen) @ Hustensaft

Streng genommen ist es schon erstaunlich, dass die Marschbahn überhaupt (weitestgehend) zweigleisig ist. Ab Itzehoe bis Niebüll fahren in der Regel nur zwei Züge je Stunde und Richtung, dazu kommen - je nach Saison - noch 4 IC-Verbindungen und der auch nicht sehr üppige Güterverkehr. Für das Geld, welches eine Elektrifizierung des doch sehr langen Abschnittes kosten würde, könnte man eine ganze Reihe anderer - und m.E. sinnvollerer - Bahn-Infrastrukturmaßnahmen durchführen.

Mal wieder die typische, selbstvernichtende Haltung der Bahnfans allgemein. Egal welche Strecken neu-/um-/ausgebaut werden sollen - es kommen immer welche damit an, dass man das nicht umsetzen sollte, weil es andere Strecken gibt, die viel dringender Investitionen brauchen. Als ob Deutschland so arm wäre, jeden € zweimal umdrehen zu müssen und ja keinen Cent zu viel, eures Steuergeldes für Bahnstrecken zu ver(sch)wenden.^^
Das Ergebnis ist halt, dass überhaupt keine Strecken ausgebaut werden, weil ihr euch dadurch gegenseitig behindert. ABS sollten sich nicht gegenseitig ausschliessen. Wenn die Marschbahn elektrifiziert werden würde, dann kann man die "ganze Reihe anderer", angeblich sinnvollerer - ABS/NBS (welche das auch immer sein sollen) trotzdem durchführen.

Ohnehin wäre zu untersuchen, ob der Hindenburgdamm überhaupt "fahrdrahttauglich" ist - sowohl vom baulichen Zustand her als auch bezüglich der Betriebssicherheit (wie stark setzen Wind und Salz den Anlagen zu).

Die Coastline führt hier elektrifiziert über die Raritan River - Raritan Bay Bridge direkt an der Mündung des Raritan River in Raritan Bay (Teil des Atlantic), und das Ding ist 109 Jahre alt und hat Hurricane Sandy überlebt - und Dosto fahren auch drüber. Sie wird bald ersetzt, aber das beweist, dass man auch über dien Hindenburgdamm elektrifizieren könnte.

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Geld grosszügiger einsetzen

Ede, Montag, 17. Juli 2017, 17:24 (vor 70 Tagen) @ 218 466-1

Die 218er im Norden wissen jedenfalls, daß sie über einen Damm fahren. Es ist keine Brücke!!

Geld grosszügiger einsetzen

Berlin-Express ⌂ @, nähe BPHD, Montag, 17. Juli 2017, 17:26 (vor 70 Tagen) @ Ede

Die 218er im Norden wissen jedenfalls, daß sie über einen Damm fahren. Es ist keine Brücke!!

Und deswegen gibt es mehr Wind und Salz? Ahh ja

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https://dbf.finalrewind.org/Berlin-Pankow-Heinersdorf?mode=single&hide_opts=1

Geld grosszügiger einsetzen

218 466-1, Red Bank NJ / Ingolstadt, Montag, 17. Juli 2017, 17:35 (vor 70 Tagen) @ Ede

Die 218er im Norden wissen jedenfalls, daß sie über einen Damm fahren. Es ist keine Brücke!!

Und? Ja und da ist auch "meine" vor 11 Jahren während ihrer (kurzen) Zeit in Lübeck drübergefahren.
Was ich damit sagen wollte: Wenn man über eine Antlantic-Brücke elektrifizieren kann, dann kann man über einen Nordsee-Damm erst recht elektrifizieren.

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Geld grosszügiger einsetzen - Quatsch

Hustensaft @, Montag, 17. Juli 2017, 17:58 (vor 70 Tagen) @ 218 466-1

Mal wieder die typische, selbstvernichtende Haltung der Bahnfans allgemein. Egal welche Strecken neu-/um-/ausgebaut werden sollen - es kommen immer welche damit an, dass man das nicht umsetzen sollte, weil es andere Strecken gibt, die viel dringender Investitionen brauchen.

Es ist nun einmal Realität, dass sich nicht alle Wünsche umsetzen lassen - und dann kommt die große Kunst namens "Prioritäten setzen". Ich habe bewusst darauf verzichtet, welche Maßnahmen weitaus sinnvoller, einen höheren Kosten-Nutzen-Effekt etc. pp. hätten, gerade um keine destruktive Neid-Diskussion anzustoßen.

Als ob Deutschland so arm wäre, jeden € zweimal umdrehen zu müssen und ja keinen Cent zu viel, eures Steuergeldes für Bahnstrecken zu ver(sch)wenden.^^

Geld ist nun einmal eine knappe Ressource und will möglichst effizient eingesetzt sein. Wenn das nicht beachtet wird oder politischer Wille obsiegt, dann kommen da eben Dinge wie die KRM oder Stuttgart21 heraus, die durch offensichtliche Planungsfehler gekennzeichnet sind (eine Strecke, die nur von einem Zugtyp befahren werden kann bzw. ein Bahnhof, bei dem im Zug und auf dem Bahnsteig jeder Koffer rollen wird usw.). Andere Dinge wie der zweigleisige Ausbau um Lünen, Y-Trasse äh Alpha-E, Mottgers äh heißt ja jetzt auch anders, Engpassbeseitigung an den Knoten Hamburg, Köln, Frankfurt, München etc., ja selbst die Instandhaltung von Bestandsstrecken erscheinen da weitaus sinnvoller - und dabei waren das jetzt nur die FV-Strecken, im NV gäbe es ebenso viel zu tun.

Das Ergebnis ist halt, dass überhaupt keine Strecken ausgebaut werden, weil ihr euch dadurch gegenseitig behindert.

Wobei wir ohnehin nicht die Entscheider sind.

ABS sollten sich nicht gegenseitig ausschliessen. Wenn die Marschbahn elektrifiziert werden würde, dann kann man die "ganze Reihe anderer", angeblich sinnvollerer - ABS/NBS (welche das auch immer sein sollen) trotzdem durchführen.

Okay, wenn Du das Geld zur Verfügung stellst.

Ohnehin wäre zu untersuchen, ob der Hindenburgdamm überhaupt "fahrdrahttauglich" ist - sowohl vom baulichen Zustand her als auch bezüglich der Betriebssicherheit (wie stark setzen Wind und Salz den Anlagen zu).


Die Coastline führt hier elektrifiziert über die Raritan River - Raritan Bay Bridge direkt an der Mündung des Raritan River in Raritan Bay (Teil des Atlantic), und das Ding ist 109 Jahre alt und hat Hurricane Sandy überlebt - und Dosto fahren auch drüber. Sie wird bald ersetzt, aber das beweist, dass man auch über dien Hindenburgdamm elektrifizieren könnte.

Eine Brücke ist etwas anders als ein Damm. Der wird bekanntlich bei jedem Sturm angegriffen, manchmal auch überspült, das ist schon eine ganz andere Beanspruchung als eine Brücke.

Geld grosszügiger einsetzen

218 466-1, Red Bank NJ / Ingolstadt, Montag, 17. Juli 2017, 18:33 (vor 70 Tagen) @ Hustensaft

Es ist nun einmal Realität, dass sich nicht alle Wünsche umsetzen lassen - und dann kommt die große Kunst namens "Prioritäten setzen". Ich habe bewusst darauf verzichtet, welche Maßnahmen weitaus sinnvoller, einen höheren Kosten-Nutzen-Effekt etc. pp. hätten, gerade um keine destruktive Neid-Diskussion anzustoßen.
Geld ist nun einmal eine knappe Ressource und will möglichst effizient eingesetzt sein. Wenn das nicht beachtet wird oder politischer Wille obsiegt, dann kommen da eben Dinge wie die KRM oder Stuttgart21 heraus, die durch offensichtliche Planungsfehler gekennzeichnet sind (eine Strecke, die nur von einem Zugtyp befahren werden kann bzw. ein Bahnhof, bei dem im Zug und auf dem Bahnsteig jeder Koffer rollen wird usw.). Andere Dinge wie der zweigleisige Ausbau um Lünen, Y-Trasse äh Alpha-E, Mottgers äh heißt ja jetzt auch anders, Engpassbeseitigung an den Knoten Hamburg, Köln, Frankfurt, München etc., ja selbst die Instandhaltung von Bestandsstrecken erscheinen da weitaus sinnvoller - und dabei waren das jetzt nur die FV-Strecken, im NV gäbe es ebenso viel zu tun.

Völliger Unsinn, dass Geld knapp sei. Das ist lediglich politisch falsch verteilt. Die Schweiz (ja, ganz böse, Shitstorm in 3, 2, 1 ...) investiert pro Kopf deutlich mehr in die Eisenbahn und das kleinere Netz dort ist kein Argument, weil es in D auch mehr Köpfe gibt. Und Schäuble weist in letzter Zeit jede Menge Überschuss in seinen Bilanzen vor.
Man hätte für KRM und S21 sogar jeweils deutlich mehr investieren sollen, damit eben alle Zugtypen und GZ hätten darauf fahren können bzw. dass der Betrieb auch in Ausnahmesituationen flexiebel ohne Fahrstrassenausschlüsse durchführbar wäre - mit mindestens 12 statt nur 8 Gleisen und kreuzungsfreien Einfädelungen.
Zudem ist die Elektrifizierung der Südbahn nur S21 zu verdanken. Ohne das eine, würde das andere ebenfalls nicht realisiert werden.

Okay, wenn Du das Geld zur Verfügung stellst.

Habe ich lange Zeit über gezahlte Steuern.
Und ich wäre auch dafür, dass in NJ mehr davon in die Schiene investiert wird und das überall, nicht nur da, wo es nach Einzelmeinungen sinnvoll ist, oder nicht.

Eine Brücke ist etwas anders als ein Damm. Der wird bekanntlich bei jedem Sturm angegriffen, manchmal auch überspült, das ist schon eine ganz andere Beanspruchung als eine Brücke.

Wann wurde der Damm jemals überspült? Im Gegensatz zur Brücke bei der das 2012 tatsächlich passierte.
Im Gegenteil: Beim Damm ist der Abstand zw. Wasser und Fahrdraht normal deutlich grösser, als bei der recht niedrigen Brücke, die für Schiffe aufgeklappt werden muss.

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Hustensaft @, Montag, 17. Juli 2017, 20:05 (vor 70 Tagen) @ 218 466-1

Wann wurde der Damm jemals überspült? Im Gegensatz zur Brücke bei der das 2012 tatsächlich passierte.

Das passiert wohl öfter, zumindest wenn man den einschlägigen Berichten des dort eingesetzten Bahners glauben darf. Nach den großen Sturmfluten 1962, 1976, 1982 usw. war der Damm sogar partiell zerstört. Fakt ist, dass der Fahrdraht zumindest für Sturmfluten nicht hoch genug hängen kann (sonst käme da kein Stromabnehmer mehr dran).

Geld grosszügiger einsetzen

218 466-1, Red Bank NJ / Ingolstadt, Montag, 17. Juli 2017, 21:13 (vor 70 Tagen) @ Hustensaft

Das passiert wohl öfter, zumindest wenn man den einschlägigen Berichten des dort eingesetzten Bahners glauben darf. Nach den großen Sturmfluten 1962, 1976, 1982 usw. war der Damm sogar partiell zerstört. Fakt ist, dass der Fahrdraht zumindest für Sturmfluten nicht hoch genug hängen kann (sonst käme da kein Stromabnehmer mehr dran).

Bei derartigen Ereignissen fährt doch eh nix mehr. Wenn dann die Oberleitung auch kaputt ist, ist das ja egal.
Nach Deiner Argumentation dürfte man auch nirgends elekztifizieren, wo Bäume in der Nähe sind, weil dann auch immer die Oberleitung kaputt geht, wenn Bäume umfallen.^^

Überspült wurde der Damm übrigens noch nie:
Ist er bei einer Sturmflut schon mal überspült worden?
Nein. Doch mehrfach hat nicht viel gefehlt: Bei der Sturmflut vom 17. Februar 1962 trug der Damm schwere Schäden davon. Am 3. Januar 1976 musste der Zugverkehr wegen einer weiteren schweren Sturmflut erstmals seit Bau des Damms für 20 Stunden eingestellt werden. Auf einer Länge von acht Kilometern wurde ein Gleis unterspült, das zweite musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Auch am 24. November 1981 fuhren für einige Stunden keine Züge. Und als am 3. Dezember 1999 Orkan "Anatol" wütet, schlägt die Gischt bis an den letzten noch fahrenden Zug.

https://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/ist-sylt-ueberhaupt-noch-eine-insel-id17852...

Und Dein Fakt wurde für Betrieb under normalen Umständen ja betreits widerlegt.

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kein Quatsch. Geld wäre reichlich vorhanden.

Blaschke, Osnabrück, Montag, 17. Juli 2017, 21:11 (vor 70 Tagen) @ Hustensaft

Tach.

Geld ist nun einmal eine knappe Ressource und will möglichst effizient eingesetzt sein.

Nö. So denkt nun wirklich niemand der Mächtigen. Wenn der Wille besteht und die Macht vorhanden ist, wird die Kohle rausgehaun, völlig egal, ob das sinnig ist oder nicht. Schau dir so manche überdimensionierte Ortsumgehung in der Zone an. Oder wie von dir selbst erwähnt S21.

Also müssen auch wir Bahnfans ALLES fordern und dafür sorgen, dass wir die Macht bekommen.

Und Geld ist ENDLOS da, kann ich als Regierung nur Not selbst drucken.

Schöne Grüße von

jörg

--
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jeder ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

in meiner gemeinde gab es ganz plötzlich viel geld ...

Oja, Montag, 17. Juli 2017, 23:57 (vor 70 Tagen) @ Hustensaft

so dacht ich auch früher.

geld ist genug vorhanden

in meiner gemeinde gab es ganz plötzlich viel geld für flüchtlinge, das vorher für andere projekte nicht vorhanden war

und mittlerweile macht das sogar einige prozent des bundeshaushaltes aus

also her mit dem geld für die schiene

in meiner gemeinde gab es ganz plötzlich viel geld ...

ICE2020 @, Dienstag, 18. Juli 2017, 00:31 (vor 70 Tagen) @ Oja
bearbeitet von ICE2020, Dienstag, 18. Juli 2017, 00:34

in meiner gemeinde gab es ganz plötzlich viel geld für flüchtlinge, das vorher für andere projekte nicht vorhanden war

Zweifelsohne eine sinnvolle Investition, denn wer Integration (zu Recht) verlangt, muss diese auch ermöglichen.

Im Übrigen ist diese nun doch recht aktuelle Problematik (zumindest für Deutschland) wohl kaum in Relation zu setzen zu einer seit Jahren verfehlten Verkehrspolitik, die einfach immer noch die Priorität auf den Individualverkehr setzt. Das lässt sich – von wenigen positiven Ausnahmen abgesehen – auf kommunaler, auf Landes- und auf Bundesebene verfolgen und zwar nicht erst seit 2015. Man beachte auch nur die zurückhaltenden Reaktionen zum Abgasskandal. dann weiß man, welche Industrie hier geschützt. Vielleicht auch nicht ganz zu Unrecht, wenn man bedenkt, wie viele Arbeitsplätze hiervon abhängen. Aber das Problem bleibt, das seit langer Zeit zum einen falsche Prioritäten gesetzt werden und zum anderen viel Flickschusterei betrieben wird, statt mit langfristigen Konzepten oder sogar einer klaren "Vision" zu arbeiten.

Zum Thema Verschendung: Da möge man dann doch lieber auf die von Blasche erwähnten und allseits beliebten Ortsumgehungen schauen oder einfach mal in die geliebte Haupstadt, wo seit Jahren an einem Flughafen gewerkelt wird, der vielleicht nie eröffnen wird, aber wenn, dann schon bei Eröffnung ziemlich sicher schon wieder zu klein sein wird. Für die dort gemachten Fehler hat übrigens noch niemand strafrechtliche oder wenigstens politische Verantwortung übernommen. Und das halte ich für weit skandalöser als Menschen Integrationsmöglichkeiten zu eröffnen.

Danke!!!

Murrtalbahner, Dienstag, 18. Juli 2017, 09:57 (vor 69 Tagen) @ ICE2020

- kein Text -

+1

musicus @, MH/EPD/NZA/XAWIE, Dienstag, 18. Juli 2017, 10:13 (vor 69 Tagen) @ ICE2020

- kein Text -

her mit dem Schotter für die Schiene

Oja, Dienstag, 18. Juli 2017, 17:48 (vor 69 Tagen) @ ICE2020

" in meiner gemeinde gab es ganz plötzlich viel geld für flüchtlinge, das vorher für andere projekte nicht vorhanden war

Zweifelsohne eine sinnvolle Investition, denn wer Integration (zu Recht) verlangt, muss diese auch ermöglichen.

Im Übrigen ist diese nun doch recht aktuelle Problematik (zumindest für Deutschland) wohl kaum in Relation zu setzen.."

wer redet hier von Integration ?

ich hab hier NUR festgestellt, das ganz plötzlich viel viel Geld vorhanden war , das vorher angeblich nicht aufzubringen war, weder die knapp 1000 Euro für die Renovierung des Vereinshauses noch für sonstige Bagatellen, aber im gegensatz Millionen großzügig bereit gestellt wurden

also:
her mit dem Schotter für die Schiene

+1

flierfy, Dienstag, 18. Juli 2017, 21:36 (vor 69 Tagen) @ Oja

- kein Text -

+ 1. Danke für deinen Beitrag!

Blaschke, Osnabrück, Montag, 17. Juli 2017, 21:04 (vor 70 Tagen) @ 218 466-1

Hey.

Unterschreibe ich zu 100%. Du nimmst mir quasi die Worte aus dem Mund.

Entzückte Grüße von

jörg

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Die maximale Oberleitungshoehe gibt das her...

Meinrad aus Kanada @, Oakville, Canada, Montag, 17. Juli 2017, 19:10 (vor 70 Tagen) @ EDO

Fall sich das nicht vor kurzem aenderte, duerfte die maximale Oberleitunghoehe immer noch 6,5m betragen. Ein Doppelstockwagen auf der Basis der RoLa haette wohl im Unterdeck eine Fahrbahn auf Hoehe 450mm. Wenn man dann im Unterdeck 2m lichte Hoehe erlaubt, liegt die Fahrbahn im Oberdeck etwa auf 2500mm. Oben dann noch 2,7m erlauben, dann sind wir bei 5,2m. Faserverstaerktes Dach darueber (damit niemand die Fahrleitung kontaktiert), und der Wagen wird dann 5300mm hoch, vielleicht auch ein paar mm mehr oder weniger. Das reicht noch fuer Transport auf den "aufgebohrten" Routen fuer Schwertransporte.
Wenn dann die Fahrleitung auf 5700mm ausgelegt wird, dann fuehren auch Salzwasser-Sturzbrecher nicht zum Kurzschluss.

Hindenburgdamm wird wohl nicht elektrifiziert werden

ICETreffErfurt ⌂ @, Eisenach, Dienstag, 18. Juli 2017, 02:08 (vor 70 Tagen) @ EDO

Aufgrund der salzhaltigen Seeluft und den vielen Stürmen dürfte eine Elektrifizierung des Hindenburgdamms eher ausscheiden. Die Leitung würde einfach zu hohe Wartungskosten verursachen.

Hindenburgdamm wird wohl nicht elektrifiziert werden

Meinrad aus Kanada @, Oakville, Canada, Dienstag, 18. Juli 2017, 03:24 (vor 70 Tagen) @ ICETreffErfurt

Dafuer holt man sich dann die Expertise bei denen, die schon wissen wie man's macht: In Italien hat es dutzende (wohl eher hunderte) von Kilometern von Bahnstrecken (im Falle von Reggio-Napoli, Genova-La Spezia und Ancona-Bari meist zweigleisige Hauptstrecken), die direkt am Meer entlangfuehren. Die Spezialisten von Trenitalia haben sogar noch damit zu kaempfen, dass sie mit Gleichstrom arbeiten muessen, und ein Gleichstromlichtbogen ist viel gemeiner (und schwerer zu loeschen) als ein Wechselstromlichtbogen. Die wuerden sich sicher gerne mit einem Beratungsvertrag in der Tasche am Erfolg beteiligen.

Der muß auch erstmal umbenannt werden

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 18. Juli 2017, 05:47 (vor 69 Tagen) @ ICETreffErfurt

- kein Text -

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Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jeder ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

Oh ja! Pro Merkel-Damm!

Paladin @, Hansestadt Rostock, Dienstag, 18. Juli 2017, 08:09 (vor 69 Tagen) @ Blaschke

- kein Text -

Das ist ein Grund den Damm abzureißen

ICE1223-Limburg ⌂ @, FNS/FLIS/KHIS, Dienstag, 18. Juli 2017, 20:19 (vor 69 Tagen) @ Paladin

- kein Text -

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ICE-TD - Erinnerung an die Baureihe 605

Abschied n-Wagen Schwarzwaldbahn

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Für den Einsatz des ICE4 auf der KRM!

Wenn erhöhter Wartungsaufwand ein Grund wäre...

J-C @, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Dienstag, 18. Juli 2017, 07:00 (vor 69 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von J-C, Dienstag, 18. Juli 2017, 07:03

...könnte man Bergstrecken gar nicht elektrizieren, am besten gar nicht erst bauen.

Die Temperaturunterschiede - besonders die kalten Temperaturen mit Schnee setzen der Oberleitung zu. Der Oberbau wird durch stärkere Steigungen auch stark belastet und muss oft erneuert werden - kein Wunder, dass die beiden Länder, die am meisten Gebirgsanteilnhaben, auch die meisten Investitionen in Bahninfrastruktur haben ;-)

Man kann sowas in die Kosten-Nutzenrechnung einbeziehen, muss jedoch nicht heißen, dass man's nicht machen kann... internationale Beispiele wurden genannt.

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Wenn die Marschbahn elektrifiziert werden würde... und dann?

Lumi25, Dienstag, 18. Juli 2017, 19:42 (vor 69 Tagen) @ EDO

Ich halte die Elektrifizierung der Marschbahn generell für sehr fragwürdig.

Mit Hamburg-Flensburg hat man bereits eine elektrifizierte Hauptstrecke und wenn man in Rendsburg statt der Brücke einen Tunnel für 160 km/h bauen würde könnte man hier die Fahrzeit enorm reduzieren.

Von Schleswig nach Husum könnte man dann die Strecke ausbauen und mit Fahrdraht versehen.

Bei Umleitungen benutzen die IC schon heute diese Route. In Husum könnte man dann auf Diesellok umspannen.

Rendsburg21....

ICE1223-Limburg ⌂ @, FNS/FLIS/KHIS, Dienstag, 18. Juli 2017, 20:20 (vor 69 Tagen) @ Lumi25

- kein Text -

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ICE-TD - Erinnerung an die Baureihe 605

Abschied n-Wagen Schwarzwaldbahn

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Für den Einsatz des ICE4 auf der KRM!

Zugteilung in Flensburg: DK/Westerland + Dagebüll

SEE 238 @, ST/NI, Dienstag, 18. Juli 2017, 22:21 (vor 69 Tagen) @ Lumi25
bearbeitet von SEE 238, Dienstag, 18. Juli 2017, 22:22

Ich finde auch nach wie vor die Idee der Reaktivierung der Strecke Niebüll – Flensburg interessant.
Dann könnte man bspw. lokbespannte ICs mit Zugteil nach Dänemark und Westerland in E-Traktion bis Flensburg fahren. Nach Dänemark und Westerland geht es dann diesllokbespannt weiter. Bestenfalls wird noch ein Dieseltriebwagen an den Zugteil nach Westerland angehängt, welcher ab Niebüll Kurswagen nach Dagebüll Mole fährt und auf Flensburg – Niebüll eine Nahverkehrs-Taktleistung übernimmt. Durch das Umspannen in Flensburg würde Niebüll entlastet. Solche Späße wie den 55-minütigen Zwischenstopp der Kurswagen aus Dresden/Berlin in Niebüll müsste es dann vielleicht nicht mehr geben.
Zudem würde man den IC zwischen Hamburg und Flensburg beschleunigen und das Fahren mit Diesel unter Fahrdraht beenden.

Beste Grüße
SEE 238

so viele interessante Beiträge - aber keiner zur Frage -;)

EDO, Dienstag, 18. Juli 2017, 20:31 (vor 69 Tagen) @ EDO

Ich schätze dieses Forum für seine informativen Beiträge und damit die User an sich. Allerdings fällt immer wieder mal auf: Die Diskussionen ufern aus und drehen sich gar nicht um die eigentiche Frage...

Hier ging es nicht darum, ob die Elektrifizierung der Marschbahn mal kommen wird, ob sie sinnvoll wäre, technisch überhaupt realisierbar, erhöhter Wartungsumfang tolerierbar - und auch nicht um die Frage eines durchgehenden zweigleisigen Ausbaus.

Die Frage war: Kann der Autozugverkehr dann noch so durchgeführt werden wie heute? Und wie heute heißt: 2 Züge pro Stunde und Richtung sind in Spitzenzeiten viel zu wenig.

Wenn aber mit einer Elektrifizierung besondere Einschränkungen für den Autozugverkehr verbunden sind (es gab 2 oder 3 Antworten in diese Richtung), dann würden die daraus resultierenden Kapazitätseinschränkungen eine Elektrifizierung m.E. gar nicht zulassen.

Dennoch Danke für all die interessanten Beiträge!

so viele interessante Beiträge - aber keiner zur Frage -;)

guru61, Mittwoch, 19. Juli 2017, 09:02 (vor 68 Tagen) @ EDO

Die Frage war: Kann der Autozugverkehr dann noch so durchgeführt werden wie heute? Und wie heute heißt: 2 Züge pro Stunde und Richtung sind in Spitzenzeiten viel zu wenig.

Wenn aber mit einer Elektrifizierung besondere Einschränkungen für den Autozugverkehr verbunden sind (es gab 2 oder 3 Antworten in diese Richtung), dann würden die daraus resultierenden Kapazitätseinschränkungen eine Elektrifizierung m.E. gar nicht zulassen.

Dennoch Danke für all die interessanten Beiträge!

Hallo
Also wenn ich sehe, dass die Autos auf den Doppelstockwagen verladen werden müssen, es dazu Rampen braucht und die Züge gemischt verkehren :
https://www.youtube.com/watch?v=_0__bJUrRiU&t=597s

Die Loks umfahren müssen, mit Bremsprobe und allem, was dazugehört und das zusätliche Rollmaterial noch rangiert werden muss, und ich dann auch die grosszügigen Platzverhältnisse, ansehe, und dann doch die fast rechtwinklige Auffahrt sehe, und das vergleiche mit dem Lötschberg:
https://www.youtube.com/watch?v=fkGMN9cg_Kk
bei dem trotz engster Verhältnisse, mit Steueragenbetrieb, Pendelzügen und rasch auf- und abgefahren werden kann (vor allem für holländische Wohnwagenfahrer!), dann sehe ich noch soviel Optimierungspotential in Sylt, dass man wahrscheinlich auf Doppelstock Autotransprtwagen verzichten könne.

Dazu kommt noch die schnellere Beschleunigung der elektrischen Züge und wahrscheinlich keine Doppeltraktionen mehr.
Und mit Pendelzügen könne man die Wendezeiten auf das absolute Minimum beschränken.
http://www.fahrplanfelder.ch/fileadmin/fap_pdf_graphic_tt/2017/G352.pdf

Auch am Vereina in Schmalspur geht das sehr rassig:
https://www.youtube.com/watch?v=guiPqi2cQeM

Gruss Guru

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