[?] Verlegung des Bhf. Hamburg-Altona: Autozüge (Allgemeines Forum)

telemaxx @, Bremen, Hannover, Dienstag, 18. April 2017, 23:12 (vor 71 Tagen)

Moin,

ich habe ebenfalls eine Frage zur Verlegung des Bahnhofs Hamburg-Altona. Auch wenn die DB Netz AG wahrscheinlich gehofft hat, dass die Autozüge mit Einstellung durch die DB Geschichte sind, wagen sich alte und neue Betreiber mit alten und neuen Konzepten an das Thema, z. B. die ÖBB und jetzt ganz neu der UEX (Urlaubsexpress).

Muss DB Netz die Autoverladung in Altona dann in Betrieb halten? Oder gibt es Pläne für einen neue Autoverladung in Hamburg?

Gruß!

Gedankengang: Warum mitten in Hamburg?

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 19. April 2017, 05:42 (vor 70 Tagen) @ telemaxx

Hallöchen!


Reden wir nicht drumherum: Die Diskussion mit der Autoverladung dient den daran interessierten Diskutanten doch nur dazu, die von ihnen unerwünschte Verlegung den Bahnhof Altonas zum Diebsteich zu blockieren und weiterhin schön den Status Quo behalten zu wollen.

So eine Autoverladung läßt sich schlußendlich überall ohne gigantischen Aufwand errichten. Wenn man nur will.

Als Gedankengang könnte man in den Raum werfen, warum die Autoverladung überhaupt mitten in Hamburg bleiben muß. Die Neuorganisation böte ja die Chance, über einen ganz anderen Standort nachzudenken. Als Stichworte bei der Standortsuche werfe ich mal Neu-Isenburg oder Kornwestheim in den Raum, sprich die Autoverladungen für Frankfurt und Stuttgart - wo also die Autoverladung auch nicht mitten im Stadtkern angesiedelt ist, sondern eben weit draußen, jwd, wie der Berliner sagen würde.

Mal so ne Idee: Warum die Autoverladung nicht im Bereich Maschen unterbringen, da irgendwo beim Güterbahnhof. Eine extra Abfahrt von der A 1 Höhe Maschener Kreuz/Bahnhof Meckelfeld. Es heißt ja z.B., dass viele Skandinavier den Autozug Hamburg - Lörrach nutzen. Warum also müssen die jetzt erst durch halb Hamburg kacheln? Oder man nimmt die Ausfahrt "Hamburg-Harburg" und baut dann in der Nähe des Harburger Bahnhofes eine Autoverladung. Oder auch nördlich Hamburgs. Müßte man genauer analysieren, von woher die Autofahrer und potentielle zukünftigen Zielgruppen anreisen.


Es darf also etwas mehr Kreativität bei der Standortsuche angemahnt werden!

Schöne Grüße von

jörg

--
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jeder ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

Ergänzung

telemaxx @, Bremen, Hannover, Mittwoch, 19. April 2017, 08:46 (vor 70 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von telemaxx, Mittwoch, 19. April 2017, 08:47

Dann als Ergänzung: Ich bin nicht gegen die Verlegung des Bahnhofs, mich interessiert tatsächlich einfach nur, wie da weiter vorgegangen wird ;) Und vor allem, ob DB Netz verpflichtet ist eine Autoverladung in (oder um) Hamburg anzubieten. Oder ob das auch so geregelt sein kann, dass das EVU eine Verladung selbst baut / bauen muss.

Ich habe auch im Kopf, dass eine Verlegung nach Langenfelde geprüft wurde? Dann würden sich die Skandinavier auch noch den Elbtunnel sparen.

Verlegung des Bhf Hamburg-Altona: Autozüge

Henrik @, Mittwoch, 19. April 2017, 12:04 (vor 70 Tagen) @ telemaxx
bearbeitet von Henrik, Mittwoch, 19. April 2017, 12:04

ich habe ebenfalls eine Frage zur Verlegung des Bahnhofs Hamburg-Altona.

ebenfalls?

Auch wenn die DB Netz AG wahrscheinlich gehofft hat, dass die Autozüge mit Einstellung durch die DB Geschichte sind

wieso sollte sie das hoffen?
das ergibt keinen Sinn, klingt nicht gerade plausibel, ist also absolut unwahrscheinlich bzw. gar gänzlich ausgeschlossen.

wagen sich alte und neue Betreiber mit alten und neuen Konzepten an das Thema, z. B. die ÖBB und jetzt ganz neu der UEX (Urlaubsexpress).

sehr positiv aus Sicht von DB Netz

Muss DB Netz die Autoverladung in Altona dann in Betrieb halten?

harharhar..

ja, klar. sie müssen auch sämtliche andere Gleise in Betrieb halten. ;)

Oder gibt es Pläne für einen neue Autoverladung in Hamburg?

Langenfelde

ohne oder.

Verlegung des Bhf Hamburg-Altona: Autozüge

JeDi ⌂ @, überall und nirgendwo, Mittwoch, 19. April 2017, 19:35 (vor 70 Tagen) @ Henrik

Auch wenn die DB Netz AG wahrscheinlich gehofft hat, dass die Autozüge mit Einstellung durch die DB Geschichte sind


wieso sollte sie das hoffen?
das ergibt keinen Sinn, klingt nicht gerade plausibel, ist also absolut unwahrscheinlich bzw. gar gänzlich ausgeschlossen.


DB Netz nicht, DB StuS aber möglicherweise. Schließlich steht in den Planungsunterlagen des Bahnhofs Diebsteich, dass keine Autoverladeeinrichtungen mehr nötig sind.

--
Weg mit dem 4744!

Die DB wird sich's bezahlen lassen von Dritten.

Blaschke, Osnabrück, Mittwoch, 19. April 2017, 19:55 (vor 70 Tagen) @ JeDi

Huhu!

Auch wenn die DB Netz AG wahrscheinlich gehofft hat, dass die Autozüge mit Einstellung durch die DB Geschichte sind

wieso sollte sie das hoffen? das ergibt keinen Sinn, klingt nicht gerade plausibel, ist also absolut unwahrscheinlich bzw. gar gänzlich ausgeschlossen.

DB Netz nicht, DB StuS aber möglicherweise. Schließlich steht in den Planungsunterlagen des Bahnhofs Diebsteich, dass keine Autoverladeeinrichtungen mehr nötig sind.

Na klar. Wenn schon, wird der Laden sich so eine Autoverladeeinrichtung auch von DRITTEN bezahlen lassen wollen. Entweder hintenrum, tricky und über irgendwelche Hilfslösungen oder gleich ganz offen und direkt. Vom Staat, oder von der Kommune oder vom Betreiber oder am besten von allen gleichzeitig.

Freiwillig wird die DB da niemals auch nur einen Spatenstich für eine solche Anlage tätigen und bezahlen.

Und wenn ihr die in Altona mal wirklich lästig würde, würde die einfach stillgelegt. Sicherheitsbedenken - mit dem Auto direkt in den Bahnhof und das heutzutage bei der Terrorgefahr... Ein Wunder, dass das überhaupt noch möglich ist. Ich erwarte eigentlich täglich eine entsprechend Stillegungs-Vollzugsmeldung.


Schöne Grüße von

jörg

--
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jeder ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

Die DB Netz AG wird's bezahlen

Henrik @, Donnerstag, 20. April 2017, 21:07 (vor 69 Tagen) @ Blaschke

Auch wenn die DB Netz AG wahrscheinlich gehofft hat, dass die Autozüge mit Einstellung durch die DB Geschichte sind

wieso sollte sie das hoffen? das ergibt keinen Sinn, klingt nicht gerade plausibel, ist also absolut unwahrscheinlich bzw. gar gänzlich ausgeschlossen.

DB Netz nicht, DB StuS aber möglicherweise. Schließlich steht in den Planungsunterlagen des Bahnhofs Diebsteich, dass keine Autoverladeeinrichtungen mehr nötig sind.

Na klar. Wenn schon, wird der Laden sich so eine Autoverladeeinrichtung auch von DRITTEN bezahlen lassen wollen. Entweder hintenrum, tricky und über irgendwelche Hilfslösungen oder gleich ganz offen und direkt. Vom Staat, oder von der Kommune oder vom Betreiber oder am besten von allen gleichzeitig.

Freiwillig wird die DB da niemals auch nur einen Spatenstich für eine solche Anlage tätigen und bezahlen.

ohne Sinn & Nutzen natürlich nicht,
wenn es sich hingegen rechnet, finanzieren sie ihn selbst - der Bund kann dann gar nich mal.
Der Hamburger Senat hat da erstmal abgewunken - das kann sich natürlich ändern.
Die EVU werden sich da nicht dran beteiligen.

das is jetzt nun aber nichts besonderes, erst recht nichts skandalöses,
das sind die Regularien der Finanzierung, ganz normal.
natürlich gibts auch hintenrum, tricky, ganz klassisch. Finanzierung stockt, entsprechende Herren treffen sich am Abend zum Wein trinken - am nächsten Tag steht die Finanzierung.


Derzeit suchen ÖBB und DB Netz AG nach einer Lösung

[...] sagt ÖBB-Sprecher Bernhard Rieder auf Anfrage des Elbe Wochenblatts. „Wir befinden uns derzeit in Gesprächen mit der DB Netz AG zur Lösungsfindung und Erörterung von Alternativen.“
[...]
BTE möchte sein Angebot unbedingt aufrechterhalten: „Wir haben jetzt kräftig investiert und wollen das auf jeden Fall fortsetzen“, sagt Geschäftsführer Matthias Wolf. Die DB möchte sich zu dem Thema noch nicht endgültig äußern: „Derzeit laufen Gespräche mit potentiellen Anbietern. Erst danach können verlässliche Aussagen getroffen werden“, so DB-Sprecher Egbert Meyer-Lovis.

http://www.elbe-wochenblatt.de/harburg-city/lokales/autoreisezug-ad-d44448.html
22.02.2017

Und wenn ihr die in Altona mal wirklich lästig würde, würde die einfach stillgelegt. Sicherheitsbedenken - mit dem Auto direkt in den Bahnhof und das heutzutage bei der Terrorgefahr... Ein Wunder, dass das überhaupt noch möglich ist. Ich erwarte eigentlich täglich eine entsprechend Stillegungs-Vollzugsmeldung.

s.o. - einfach so stilllegen klappt nicht, sofern Bedarf da ist.
und DB Netz hat ja grade eben Interesse dran, dass die Infrastruktur genutzt wird, insofern wäre eine Stilllegung trotz Bedarf äußerst unplausibel.

eine Terrorgefahr ist da eher irrelevant bzw. nicht vorhanden.. das sind ganz andere Gründe.


„Eine Autoverladung in einem Personenbahnhof ist nicht mehr zeitgemäß und würde auch nicht mehr genehmigt werden“, sagt Egbert Meyer-Lovis, Sprecher der Deutschen Bahn. Alle Verladestationen in Deutschland befänden sich ja mittlerweile außerhalb von Wohngebieten. Auch in Langenfelde würden die Verkehrsströme durch Gewerbegebiete geführt. Geplant ist eine reine Verladestation, an der es voraussichtlich nur einen Kiosk und Toiletten geben soll.

https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article129723249/Altonas-neuer-Fernbahnhof-s...
03.07.2014

Die DB Netz AG wird's bezahlen

telemaxx @, Bremen, Hannover, Donnerstag, 20. April 2017, 22:12 (vor 69 Tagen) @ Henrik

Es kann natürlich sein, dass DB Netz findet, dass die Investitionskosten in keinem Verhältnis zum Ertrag stehen. Was passiert denn dann? Muss DB Netz dann trotzdem bauen?

Die DB Netz AG wird's bezahlen

Henrik @, Freitag, 21. April 2017, 16:27 (vor 68 Tagen) @ telemaxx

Es kann natürlich sein, dass DB Netz findet, dass die Investitionskosten in keinem Verhältnis zum Ertrag stehen. Was passiert denn dann? Muss DB Netz dann trotzdem bauen?

grundsätzlich ja, sie muss für Ersatz sorgen,
aber es kommt eben drauf an.
Wenn ein Bedarf gar nicht gegeben ist, dann ist DB Netz natürlich auch nicht verpflichtet dazu, eine Anlage zu erstellen, die gar nicht genutzt werden wird.
Genau das wird wohl auch Gegenstand der laufenden Gespräche sein bzw. auch Hintergrund der angedrohten Klage von Seiten der ÖBB.

vor wenigen Jahren war von Seiten der DB der Standort Langenfelde als Ersatz anvisiert, so arg hoch werden die Investitionskosten schon auch nich sein,
LuFV-Mittel des Bundes (Ersatzinvestition) können zum Einsatz kommen.

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