Tief im Westen: Stolberg Hbf und Eschweiler Hbf (Teil I) (Reiseberichte)

Sören Heise @, Region Hannover, Sonntag, 07. Oktober 2012, 09:41 (vor 2444 Tagen)

Moin!

Heute möchte ich gleich zwei Hauptbahnhöfe vorstellen, die nur durch ein paar wenige Minuten und einen Tunnel voneinander getrennt sind.


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1 Mit dem Stolz der Deutschen Bahn haben wir einen der wichtigsten Hauptbahnhöfe Deutschlands erreicht.


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2 Zentrumsnah ist er.


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3 Verpflegung gibt's.


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4 Ausgang gibt's.


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5 Stadtbus gibt's. Er fährt zur Kirche des Heiligen Jöri.


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6 Zahnarzt gibt's.


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7 Postadresse gibt's.


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8 Das Empfangsgebäude in der Gesamtansicht. 152 wird es dieses Jahr. Erst 51 Jahre später erhielt der Bahnhof den Beinamen Hauptbahnhof.


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9 Ein Nebengebäude.


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10 Gesamtansicht.


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11 Hinterm Bahnhof eine Fabrik. Warum man Herrn Neumann den vorletzten Buchstaben geklaut hat, weiß ich nicht. Vielleicht hängt das mit seiner Herkunft zusammen. Er wurde 1805 im französischen Eupen geboren.


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12 Blick gen Osten. Außerhalb des Bildes das lustig anzusehende turmartige Fahrdienstleiterstellwerkchen Ehf, dazu verweise ich aufs NRW-Bahnarchiv von André Joost.


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13 Autos über Autos. Früher war das wohl mal die Ladestraße.


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14 Ist, wer zum Zug oder Zahnarzt will, befugt?


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15 Im Bahnhof nicht nur Kiosk und Zahnarzt, sondern auch eine Reiseagentur.


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16 Uhrenvergleich.


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17 Egal, wie spät es ist, unser Zug kommt noch nicht. Wir nehmen daher die Treppe.


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18 Auf der anderen Seite sieht sie so aus.


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19 Dazwischen so.


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20 Der Inselbahnsteig.


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21 Das Empfangsgebäude von der Gleisseite.


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22 Stilleben.


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23 Glasbaustein im Treppenabgang.


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24 Direkt hinterm Bahnhof geht's in die Unterwelt. Aber nur kurz, der Ichenberger Tunnel ist ganze zweiundneunzig Meter lang.


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25 Vertreter der modernen Bahn.


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26 Irgendetwas habe ich falsch gemacht (nein, Mast und Vorsignal sind mir wirklich vor die Lok gesprungen): Der Paradezug des nordrheinwestfälischen Regionalverkehrs, der RE 1, war mehr oder minder pünktlich und einen Sitzplatz hatte ich auch. Seltsam.


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27 Er hält an, wir steigen ein.


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Gemeinsam ist Eschweiler Hbf und Stolberg (Rheinland) Hbf die Lage an der Bahnstrecke Köln - Aachen, 1839 - 1841 eröffnet. Als sie 1843 nach Herbesthal, damals und derzeit in Belgien, verlängert wurde, hatte Deutschland seine erste internationale Bahnstrecke. Diese Strecke wurde in den letzten Jahren zur Schnellfahrstrecke ausgebaut, so beträgt die Höchstgeschwindigkeit zwischen unseren beiden Bahnhöfen nach offiziellen Angaben bis zu 120 km/h.

In Eschweiler zweigen keine Bahnstrecken ab, dafür sind in Stolberg gleich mehrere Strecken abzuhandeln. Das ist recht kompliziert, hier eine Abbildung aus Google Earth mit den wichtigsten Bahnhöfen, eine gute Karte ist zweifellos besser.


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Beginnen wir mit der sogenannten Eschweiler Talbahn. Diese führt in Richtung Nordosten, aufs Stadtgebiet von Eschweiler. Zwischen den beiden Hauptbahnhöfen unterquert sie die Hauptstrecke und bedient anschließend einige Stationen im Stadtgebiet Eschweilers. Einstmals führte die etappenweise zwischen 1870 und 1875 eröffnete Strecke weiter über Jülich nach Mönchengladbach. Diese Strecke ist mittlerweile teilweise in Braunkohlentagebauen aufgegangen und daher stillgelegt. Zwischen 1980 und 1983 endete der Reiseverkehr.
Im Raum Eschweiler wurde die Strecke im Jahr 2004 reaktiviert und 2009 durch eine Neubaustrecke in Langerwehe an die Strecke Köln - Aachen angeschlossen. Wie auch die anderen noch betriebenen Nebenstrecken im Raum Stolberg wird diese Strecke durch die Firma Euregio Verkehrsschienennetz (EVS) betrieben.

Nach Süden führt die bis Stolberg Altstadt im Personenverkehr betriebene Bahnstrecke. Sie hat einen eigenen Bahnsteig südlich des Empfangsgebäude, der werktags offiziell nur in den Abendstunden bedient wird. Zunächst nur eine Anschlußbahn, wurde die Strecke nach Walheim zwischen 1881 und 1889 eröffnet, sie schließt dort an die Strecke von Aachen an. Diese führte weiter nach Raeren ni belgien, dort teilte sie sich in die Strecke nach Eupen und die Vennbahn, die über Monschau und St. Vith nach Ulflingen im Norden Luxemburgs führte. 1961 wurde der Reiseverkehr auf dem deutschen Abschnitt eingestellt, 2001 wurde er innerhalb der Stadt Stolberg wieder aufgenommen.

Von 1886 bis 1980 bestand eine hauptsächlich dem Güterverkehr dienende Strecke nach Stolberg-Münsterbusch, westlich der Innenstadt. Sie zeichnete sich durch eine Spitzkehre aus. Diese Strecke lag westlich des Abschnittest Stolberg Hbf - Stolberg Altstadt, auf der Karte ist sie nicht enthalten.

Von 1875 an gab es eine Verbindung, die Aachen nördlich umfuhr, via Würselen nach Kohlscheid. 1960 endete auf dem Südast der Personenverkehr, mittlerweile wird die ganze Strecke nicht mehr betrieben. Diese und die folgende Strecke trennen sich etwa drei Kilometer hinter dem Stolberger Bahnhof.

Ebenfalls um Aachen herum führt die Bahnstrecke von Stolberg nach Herzogenrath. Sie wurde 1870 zwischen Stolberg und Alsdorf und erst 21 Jahre später zwischen Alsdorf und Herzogenrath eröffnet, hauptsächlich für den Güterverkehr. 1984 endete der Personenverkehr vorerst. Zwischen 2004 und 2011 wurde der Reiseverkehr zwischen Herzogenrath und Alsdorf Poststraße in mehreren kleinen Etappen wiedereröffnet, das Reststück zwischen dort und Stolberg soll laut www.dieeuregiobahn.de im Dezember 2012 folgen.


Fortsetzung folgt.

Tief im Westen: Stolberg Hbf und Eschweiler Hbf (Teil II)

Sören Heise @, Region Hannover, Sonntag, 07. Oktober 2012, 09:42 (vor 2444 Tagen) @ Sören Heise

Fortsetzung.


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Zwischen Köln und Aachen fahren zwei Regionalexpreß-Linien, die 1 aus Paderborn - Hamm - Ruhrgebiet mit Loks der Baureihe 146 und Doppelstockwagen sowie die 9 mit einem Mix aus uralten neuen Doppelstockwagen und modernen häßlichen Talent2-Triebwagen.
Zwischen Stolberg und Aachen ist zusätzlich die Linie RB 20 mit, nach meinen Beobachtungen am 21. August diesen Jahres zumeist ungepflegten, Minidieseltriebwagen der Baureihe 643.2, sechs Achsen, kein Klo. Diese Linie fährt zwischen Aachen und Eschweiler bzw. Stolberg Altstadt halbstündlich (Zugteilung siehe oben), ab Langerwehe nach Düren sowie am anderen Ende ab Aachen Hbf nach Alsdorf bzw. Heerlen jeweils stündlich. Von Alsdorf aus wird es weiter nach Stolberg gehen, schwindelig wie in Berlin kann einem aber nicht werden, ein Kreisverkehr ist weder geplant noch möglich, dafür kommt die Strecke in Stolberg falschrum rein.


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28 Ein paar Meter weiter hält er zum nächsten Mal an, wir steigen aus.


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29 Am Bahnsteigende sieht es so aus.


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30 Oder so.


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31 Paradezug des nordrheinwestfälischen Regionalverkehrs.


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32 Nebenan wird gebaut.


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33 Bahnsteigmöblierung.


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34 Zwei Stellwerksgebäude. Hinten das der Deutschen Bahn, vorne das der privaten Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS), die diverse Strecken im Raum Aachen betreibt. Sie hat das Empfangsgebäude erworben und saniert es, um dort ihre Betriebszentrale unterzubringen.


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35 Der Personentunnel.


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36 Ein Blick über den Hausbahnsteig.


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37 Nochmals die Baustelle. Im Zusammenhang mit der Wiederinbetriebnahme der Strecke aus Richtung Alsdorf entsteht ein neues Kopflgeis.


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38 Der Eingang.


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39 Das Empfangsgebäude. Der Bahnhof ist als Keilbahnhof angeordnet.


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40 Gleis 27 ist ein wenig anders, hier die Vitrine. Es wird von der EVS betrieben.


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41 Die Signale sehen wie die Umgebung ausgedient aus.


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42 Gleis 27 in all seiner Gebogenheit.


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43 Gleis 27 in der Gegenrichtung. Die beiden schwarzen Kuller unter dem Signal sind der tafelförmige Kilometersein.


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44 Der Zug aus der Altstadt kommt an. Er fährt nach einem kurzen Halt weiter in den Güterbahnhof. Dort wechselt er die Richtung und wird er mit dem Zug von der Talbahn Eschweiler verkuppelt. Wir werden ihn später wiedersehen, begeben uns zu Fuß zum anderen Hausbahnsteig.


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45 Dort steht mittlerweile der Zug aus Aachen.


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46 Nach einem kurzen Halt fährt die Hälfte weg.


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47 Die Hälfte bleibt stehen, wird aber in Kürze auch wegfahren. In den Güterbahnhof, von dort nach einem Fahrtrichtungswechsel zur Altstadt.


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48 Wir begeben uns wieder auf den anderen Bahnsteig.


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49 Im Hintergerund sehen wir hinter dem Mast den Zug zur Altstadt und links den schon auf Gleis 27 gesehenen Triebwagen.


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50 Der, durch einen zweiten gestärkt, hat sich quer über die Gleise auf Gleis 1 vorgekämpft.


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51 Dort hält er an und offenbart sein ungepflegtes Äußeres. Dennoch steigen wir ein und fahren unserem nächsten Ziel entgegen.


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Viele Grüße, Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Tief im Westen: Stolberg Hbf und Eschweiler Hbf (Teil II)

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 07. Oktober 2012, 20:22 (vor 2444 Tagen) @ Sören Heise

Mahlzeit!

33 Bahnsteigmöblierung.


Sogar mit Matratze?

In Zusammenhang mit Bild 49 aber sehr verdächtig.

Und auf die Städtepartnerschaft sch... der Hund, wie 007 beweist...


Zurück von Unterstellungen und Gosse in die Realität. Ich würde .... na ja, Sören weiß schon. Und der Rest sicher auch.


*krawumm*. Und weg. Und tschüß. Und neu.


Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von

jörg

Seit wann sind "bis zu 120 km/h" Schnellfahrstrecken?

Reisender ⌂ @, München, Sonntag, 07. Oktober 2012, 15:20 (vor 2444 Tagen) @ Sören Heise

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6 Zahnarzt gibt's.

Aua. Wer braucht denn bitte einen Zahnarzt direkt am Bahnhof?

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5 Stadtbus gibt's. Er fährt zur Kirche des Heiligen Jöri.

Der Busanschluss ist da schon viel wichtiger.

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8 Das Empfangsgebäude in der Gesamtansicht. 152 wird es dieses Jahr. Erst 51 Jahre später erhielt der Bahnhof den Beinamen Hauptbahnhof.

Und Taxis gibt's offenbar auch.

Diese Strecke wurde in den letzten Jahren zur Schnellfahrstrecke ausgebaut, so beträgt die Höchstgeschwindigkeit zwischen unseren beiden Bahnhöfen nach offiziellen Angaben bis zu 120 km/h.

Dass eine Strecke mit einer Höchstgeschwindigkeit von "bis zu 120 km/h" eine Schnellfahrstrecke wäre, ist mir neu. In der Wikipedia findet sich im Artikel Schnellfahrstrecke jedenfalls eine andere Definition. Dort heißt es:

Als Schnellfahrstrecke (SFS) oder Strecke für den Hochgeschwindigkeitsverkehr (HGV-Strecke) wird im Eisenbahnverkehr eine Schienenstrecke bezeichnet, auf der Fahrgeschwindigkeiten von wenigstens 200 km/h möglich sind (also Hochgeschwindigkeitsverkehr).

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf

Dentist im Bahnhof...

oppermad @, Wuppertal/Wunstorf, Sonntag, 07. Oktober 2012, 16:21 (vor 2444 Tagen) @ Reisender

Moin,

Aua. Wer braucht denn bitte einen Zahnarzt direkt am Bahnhof?

Ganz einfach: Eisenbahnfreaks;-) Die gehen dann freiwillig zur Wurzelbehandlung. Falls dann noch ein Weisheitszahn gezogen werden muss, kommt richtig Freude auf, sofern die Behandung
a)während der Betriebszeiten und
b)nicht unter Vollnarkose durchgeführt wird.

Hier in Wunstorf ist das eher nicht möglich, da Ganzzüge mit 100 km/h für spürbare Erschütterungen besonders in den beiden oberen Etagen sorgen und es beim Zahnarzt mitunter auf Millimeter ankommt.

Und an Sören: Vielen Dank für den Bericht, wie immer sehr interessant!

Freundliche Grüße,

Dirk (der früher vom Behandlungsstuhl einen schönen Blick auf die Bahn hatte; nun stehen Lärmschutzwände im Weg)

Tief im Westen: Stolberg Hbf und Eschweiler Hbf - Danke

Steffen ⌂ @, Sonntag, 07. Oktober 2012, 16:20 (vor 2444 Tagen) @ Sören Heise

Hi Sören,

vielen Dank für das Doppelportrait! :)

Man erlaube mir bitte klitzekleine Korrekturen:

  • Herbesthal war seinerzeit deutsch, deutscher Grenzbahnhof und ist heute noch deutschsprachig. Der Bahnhof ist aufgelassen, Relikte sind aber zwischen den Birken noch zu erahnnen. Kurz dahinter kommt Welkenraedt, das war der belgische Grenzbahnhof.
  • Auf der Strecke nach Stolberg Altstadt verkehren auch Güterzüge, hinter dem Altstadt-Bahnhof sind nämlich Anschlussgleise zu einigen Fabriken.
    Die Strecke führt übrigens immer noch weiter nach Walheim-Raeren-Eupen und ist auch theoretisch befahrbar! (Bis zum nächsten Ort Breinig sogar auch praktisch) Nur eine Schweißnaht einer Brücke verhindert derzeit Verkehr.
  • Die Wiederbelebung zwischen Alsdorf und Stolberg war zwar mal für 2012 angedacht, wird sich aber Verzögern. Unter Anderem wegen Verzögerungen im Finanzierungsablauf ;)

P.S.: Wo bist Du denn danach hingefahren? In die Stadt mit den zwei Hauptbahnhöfen?

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Danke fürs Tief im Westen!

Sören Heise @, Region Hannover, Sonntag, 07. Oktober 2012, 17:21 (vor 2444 Tagen) @ Sören Heise

Moin!

Besten Dank für eure Kommentare.


@Reisender: Bus und Taxi sind wichtiger als der Zahnarzt, zustimmende Worte. Daß letzterer im Bahnhof ist, sehe ich ziemlich schmerzlos. Wenn er da vernünftige Räume hat: Warum nicht?
Der Wikipedia-Artikel zur Bahnstrecke Köln - Aachen heißt Schnellfahrstrecke Köln-Aachen. Daher. Der Ausbau erfolgte lediglich zwischen Köln und Düren. Stückwerk wie üblich. Aber da ist es ziemlich platt, vor Aachen wirds dann gebirgig. Den Scherz konnte ich mir dann nicht verkneifen. ;-)


@Dirk: So kann man es auch sehen. Mein Zahnarzt ist übrigens in der Fußgängerzone einer Kleinstadt.


@Steffen:
Mit Herbesthal hatte ich etwas verwechselt.
Danke für die Info, daß Richtung Stolberg Altstadt auch Güerverkehr besteht; das ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Und auch Danke für die Informationen zur weiterführenden Strecke.
Für Stolberg - Alsdorf hatte ich irgendwo 2014 gelesen, das aber nicht wiedergefunden. Deshalb der Verweis auf die EVS-Seite mit leichten Zweifeln meinerseits. Die Stadt mit den zwei Hauptbahnhöfen hatte ich schon zusammen mit Wildenrath abgehakt, für mich ging's da hin:

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Und danach noch da:

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Viele Grüße, Sören


Lösung: Aachen und Bonn.

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Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Danke fürs Tief im Westen!

ICE11, Aachen, Sonntag, 07. Oktober 2012, 19:14 (vor 2444 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von ICE11, Sonntag, 07. Oktober 2012, 19:16

Tja, was soll man da noch groß schreiben, wenn man beide Bahnhöfe aus dem eff-eff kennt und einen von beiden nahezu täglich nutzt....! Schöne(r) Bericht(e)!

Noch ein paar kleine Anmerkungen:

- St. Jöris ist ein Stadtteil von Eschweiler, der Ortsname leitet sich aus der Name der dortigen Pfarrkirche "St. Georg" ab.

- Du hast nichts falsch gemacht, zu der Uhrzeit ist der RE1 meist pünktlich und ab Düren findet man bis Aachen eigentlich immer einen Platz.

- Die Bedienung von Gleis 27 in Stolberg ist für Außenstehende oft schwer zu durchschauen und nur aus einer kleinen Notiz (im Aushang rechts unten) ersichtlich. Faustregel: Richtung Aachen halten alle Züge dort, Richtung Altstadt nur zu den Zeiten, in denen nicht geflügelt wird (d.h. Mo-Fr und Sa abends, So ganztags).

- Die Toiletten wurden in den 643.2 bewusst weggelassen, da diese in den zuvor eingesetzten 644 häufig von Drogentouristen missbraucht wurden. Vom übrigen Komfort her sind die 643.2 her hingegen in meinen Augen ihren Vorgängern weit voraus und ich habe sie in den sieben Jahren, in denen ich nun fast täglich damit fahre, richtig lieb gewonnen.

- Der von Dir noch als Baustelle fotografierte neue Bahnsteig 43/44 ist übrigens vorige Woche in Betrieb gegangen, wobei zunächst natürlich nur die Bahnsteigkante 43 genutzt wird. Der alte, niedrige Bereich von Bahnsteig 43 ist bereits abgebrochen.

Hmmm - den ersten Deiner nächsten besuchten Bahnhöfe meine ich gaaaanz flüchtig zu kennen, er liegt zwei bzw. drei Stationen (je nachdem, welchen Zug man benutzt) von Stolberg entfernt und gehört der für mich schönsten Stadt der Welt mit einer bekannten, knapp 1200 Jahre alten Kirche. Der andere (mit dem Parkhaus hinter dem U-Bahn-Schild) sagt mir nichts.

Re:

Sören Heise @, Region Hannover, Montag, 08. Oktober 2012, 09:20 (vor 2443 Tagen) @ ICE11

Moin!

Auch Dir besten Dank für Deine Anmerkungen.

St. Jöri: Georg, da hätte ich auch drauf kommen können. Ansonsten war das ein kleiner Scherz.

Mit dem RE1-Kommentar wollte ich nur das gängige Klischee immer voll, immer zu spät auf die Schippe nehmen.

Am Gleis 27 hing dieser Aushang:

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Ich meine, der Doppelhalt Richtung Aachen ging durch den Fahrplan nicht hervor.

Den ersten Bahnhof hast Du ganz richtig erkannt, im übrigen steht in meiner Sammelantwort als PS die Lösung. Weiße Schrift vor weißen Hintergrund. ;-)


Viele Grüße, Sören

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