Teil 3/3 (Reiseberichte)

Fabian318 @, Münster i. W., Dienstag, 14. Dezember 2010, 18:42 (vor 2918 Tagen) @ Fabian318

...Fortsetzung von Teil 2.

Nach kurzem Aufenthalt bin ich auch direkt weiter in die Hauptstadt gefahren, da ich 90 Minuten hinter dem Plan war der kleine Umweg über Ath leider nicht mehr zu verwirklichen.

IC I 2017 Charleroi-Sud -> Brussel-Zuid, 17:07-17:53 +7, 56 km, 8 M6 + 2723

Am Bahnhof Brüssel-Süd (Bruxelles-Midi) konnte ich erstmals einen der modernisierten Doppelstockwagen der Reihe M5 anschauen, die Inneneinrichtung ist jetzt beinahe identisch zu der der M6-Wagen. Ob die Fahrzeuge nun auch eine Klimaanlage haben?

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Der Südturm (Zuidertoren/Tour du Midi) am Südbahnhof, das höchste Gebäude Belgiens.

Zu Fuß machte ich mich vom Südbahnhof auf den Weg zum Bahnhof Kapellekerk/Chapelle, den wollte ich mir schon immer einmal ansehen:

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Ich habe selten einen so abstoßenden Großstadtbahnhof erlebt. Die Strecke ist die meistbefahrene Tunnelstrecke der Welt, allerdings wird der Bahnhof, gelegen direkt am südlichen Tunnelende der sechsgleisigen Brüsseler Nord-Süd-Verbindungsbahn, nur einmal pro Stunde von Zügen bedient.

Vom Bahnhof Kapellekerk machte ich mich weiter zu Fuß auf dem Weg zum Centralbahnhof. Vorher sollte aber zeitlich noch ein Abstecher zum UNESCO-Weltkulturerbe, dem Großen Markt (Grote Markt/Grand-Place) und zum Männeken Pis drin sein ;-) Man muss einfach nur den immer dichter werdenden Menschenmassen folgen, ein Stadtplan für den Weg dorthin ist vollkommen unnötig.

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Brothaus bzw. Haus der Könige (Maison du Roi bzw. Broodhuis)

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Brüsseler Rathaus (Hôtel de Ville bzw. Stadhuis)

Am Centralbahnhof (Brussel-Centraal/Bruxelles-Central) angekommen, war es leider schon ziemlich dunkel. Der Bahnhof ist der meistfrequentierte Bahnhof Belgiens und 1952 mit der Fertigstellung der Nord-Süd-Bahn eröffnet worden. Hatte er einst ein ziemliches Schmuddelimage, wurde er bis 2009 meiner Ansicht nach erfolgreich aufwändig saniert. Außerdem ist ein zweiter Aufgang von den Bahnsteigen eingebaut worden, weil der Bahnhof den Menschenmassen nicht mehr ansatzweise Herr werden konnte und immer noch nicht wird. Insbesondere die schmalen Bahnsteige tun da ihr übriges zu. So sah es da übrigens bis vor der Renovierung aus.

Besonders die Empfangshalle gefällt mir innen sehr gut.

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Der neue Bahnsteigaufgang, integriert in ein neues Einkaufszentrum.

So langsam stand dann auch wieder die Rückfahrt an. Ich hätte den IC A (über die Schnellfahrstrecke) dreißig Minuten später wählen können, nur angesichts der letzten Verbindung ab Lüttich erschien mir dies als zu unsicher. Der von mir gewählte Zug fährt über die Altstrecke über Tienen, Landen und Waremme und erfreulicherweise mit den sehr angenehmen M4-Wagen.

IC F 1718 Brussel-Centraal -> Liège-Guillemins, 19:35-20:51, 101 km, 6 M4 + 2129

In Lüttich hatte ich also noch etwa eine Dreiviertelstunde Zeit und probierte mich an einigen Nachtaufnahmen:

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2129 mit meinem Zug macht sich wieder auf den Rückweg nach Quiévrain.

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CFL 3005 mit dem Interregio nach Luxemburg.

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Nun stand auch die letzte Fahrt mit dem Interrail an, wie auch schon auf der Hinfahrt mit dem RE29 nach Aachen.

IR q 5021 Liège-Guillemins -> Aachen Hbf, 21:36-22:27 +8, 54 km, 650

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Aachen Hbf, RE1 nach Hamm.

RE 10145 Aachen Hbf -> Essen Hbf, 22:51-0:50, 83 km, 425 024

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Essen Hbf, RB42 nach Münster.

RB 20283 Essen Hbf -> Münster(Westf) Hbf, 1:49-2:49 +10, 425 024

Und das war es dann auch schon wieder. Sämtliche Bilder in der Übersicht und noch 25 weitere Bilder finden sich in meiner Picasa-Galerie.

Über Kommentare freue ich mich jederzeit!

Viele Grüße
Fabian


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