[AT] Handelsgericht kippt 30 Klauseln aus BB von Flixbus (Allgemeines Forum)

bahnfahrerofr. @, Mittwoch, 09. Oktober 2019, 19:33 (vor 12 Tagen) @ J-C

Danke, interessant.

[*]Verbot von früherem Aussteigen und späterem Einsteigen, wenn man also die Fahrkarte nur auf einer Teilstrecke nutzen will, kann das nicht verboten werden.

Dazu mal eine Frage: In Österreich verkehrt auch RegioJet. Die haben - nach meinem Kenntnisstand eine ähnliche "NoShow"-Klausel in den AGBs: Als ich mal von der hohen Tatra nach Prag mit denen fahren wollte, hatte ich ab Poprad gebucht, stieg aber erst in Strba ein. Gleich nach dem Einstieg kam der "Steward" und forderte mich auf, mein Ticket vorzuzeigen. Freundlich, aber doch bestimmt erklärte er mir auf Englisch, dass bei einem NoShow die ganze Fahrkarte ungültig wird; späteres Einsteigen sei nicht erlaubt (zum früheren Ausstieg sagte er nichts, aber ich denke das lässt sich sowieso nicht so einfach durchsetzen).

Als jemand, der das deutsche Tarifsystem gewöhnt ist, wo solche Abweichungen völlig unproblematisch sind, war ich da schon erstmal etwas erstaunt, hätte ich bei einem Bahnbetreiber nicht erwartet, bei Flixbus würde ich aber schon damit rechnen. Letztendlich hat der RegioJet Steward "aus Kulanz" übrigens auf die Nachzahlung verzichtet.

Hast du da in Österreich schon mal ähnliche Situationen erlebt oder wendet RegioJet auf den Linien die nach Wien verkehren die Regelungen nicht an?


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