Termine und eine Anekdote. (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Dienstag, 10. September 2019, 20:34 (vor 11 Tagen) @ Tschutschu

Hey!

zufällig Norddeich am Samstag?

Jetzt Samstag?

Da fahre ich 12:12h Nienburg bis Haste 13:53h

und

20:26h Osnabrück bis Bremen 22:38h - der einzige Zug der NWB, der am Wochenende durchfährt zwischen Delmenhorst und Bremen.

Norddeich steht erstmal gar nicht im Plan. 2 Wochen jetzt liegt der Schwerpunkt auf Buserhebung im Kreis Warendorf. Dann viel S-Bahn Hannover. Osnabrück Bremerhaven und das NWB Weser-Ems-Netz. Da bleibt keine Zeit für Norddeich.

Mitte November fahre ich ein paar mal unsere "Verstärkertouren" Bremen Westerstede-Ocholt im Dosto-IC - das sind Touren ohne jegliche Zählung, sondern nur reine Interviewtouren..Hintergrund ist die hohe Auslastung der Züge. Das hat jetzt auch die DB verstanden, dass man zu nur wenigen Interviews zwischen Bremen und Oldenburg kommt, wenn die Butze wieder rappelvoll ist und das Zählen bekanntlich absolute Priorität hat. Bis man sich da durch ein bzw zwei Dosto mal durchgetankt hat, ruft schon Delmenhorst/Hude/Oldenburg/Bremen. Mit Glück schnappst du dir da noch 2 Fahrgäste. Die haben dann Supersparpreis von über und so. Oder diskutieren mit dir, warum ausgerechnet sie jetzt befragt werden und nicht andere. Deswegen gibt's jetzt zusätzlich reine Befragungstouren. Rin in die Mühle und zack los. Auch die Standzeit in Oldenburg ist zur Befragungstätigkeit zu nutzen.

Lustige Anekdote:

Ich hatte in einer Bimmel alle Fahrgäste soweit interviewt, war ruhig. An einem Halt stieg als einziger Fahrgast Mausi ein. Also ging ich natürlich zu ihr. "Hi, Fahrgastbefragung. Ticket her!" und so - natürlich freundlicher und ausführlicher.

Mausi nur: "Das war klar, dass Sie mich ansprechen!"

Was sie meinte: ich bin die schönste im Zug und dieser dicke Sack ist gleich wieder geil und fragt natürlich mich schönste Mausi.

Gut, prinzipiell hatte sie, was ihr Design betrifft, durchaus recht. Jetzt wollte ich ihr nicht gleich den Hintergrund erklären, sondern ließ sie erstmal sanft 'auflaufen'. Also fragte ich naiv doof zurück, wie sie jetzt darauf komme, dass klar sei, dass ich sie als vermeintlich Erste anspreche.

Hm, da stand Mausi jetzt da. So direkt sich als Augenweide zu bezeichnen, erschien ihr wohl zu arrogant. Bzw das Selbstbewusstsein war dann doch nicht so ausgeprägt. Also druckste sie herum, so nach dem Motto, ja, kommen Sie, das wissen Sie doch und so. Ins Gesicht kam etwas Farbe ganz ohne Schminke. Dieser blöde Arsch, der kapiert auch nix und jetzt veräppelt er mich auch noch. Die gute Stimmung war hin. Na ja, fast. Und die Gesprächshoheit wieder auf meiner Seite. Ich war dann so freundlich und erlöste sie. "Ach so, Sie meinen, dass ich zu Ihnen kam, weil Sie so wunderschön aussehen?! Das mit dem Anblick stimmt zwar, aber ich bin bei Ihnen, weil ich alle anderen Fahrgäste schon befragt habe und Sie die einzige Neueinsteigerin sind!"

Mausi schaute derweil drein wie die Ente im China-Restaurant: süß-sauer. Sie hatte ja nun irgendwie ihr Lob bekommen, aber so ganz happy war sie trotzdem nicht. Zumal ein paar Fahrgäste drumherum das ja nun auch mitbekamen und still in sich hinein grienten. Ja, den Blaschi bringt man so schnell nicht aus dem Konzept.

Wie beim Ali, gerade 18, der mich mit Nonsens-Antworten mal vorführen wollte. Aber es gab immer Kontra und irgendwann war er etwas angepieselt und meinte dann: Alter, bist du eigentlich schwul? Der übliche Slang ... Ich sagte ihm, dass sich meine Freundin ja über vieles an mir beschwert - aber diesbezüglich habe sie noch nichts zu klagen gehabt. Und dann gab's den Fangschuß: lächelnd und tiefenentspannt teilte ich ihm freundlich mit, dass, wenn ich mir ihn so anschaue und erlebe, das mit dem Schwulsein bei mir auch nichts wird! Täte mir leid. Da war er bedient, seine Kumpels lachten sich halb tot, dass er mal den kürzeren zog und die restliche Kundschaft hatte auch ihren Spaß.

@Christian S: ich hab grad Zeit. Feierabend. Und die Fuhre hier hat WLAN! Du siehst, wo das endet ...

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)


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