So viel zum Thema Privatisierung macht alles besser ... (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

agw @, NRW, Dienstag, 10. September 2019, 14:09 (vor 8 Tagen) @ ICE-TD

Jo, man hätte den DB-Vertrieb nicht privatisieren dürfen. Da sind wir uns ja alle einig.

Retten kann man die Sache jetzt nur noch mit einer Ausgliederung des Vertriebs in eine Infrastrukturgesellschaft getrennt vom Betrieb und der DB AG und Schaffung eines allgemeingültigen Deutschlandtarifes.
Aber das wird nicht kommen, dafür ist die DB-AG-Lobby zu stark.


Nee, wer A sagt muß auch B sagen. Du hast die Vergabe des Vertriebs für den VRR-Tarif an Transdev gefeiert und Transdev ist nun mal eine private Firma. Und genauso ist auch DB Vertrieb privat.

Was hat das jetzt mit dem NRW-Tarif zu tun?

Du willst immer nur privatisieren wenn es dir einen Nutzen bringt, anderenfalls soll es dann bitte doch der Staat übernehmen wenn es für dich zum Nachteil ist. Du erntest jetzt die Früchte deiner Wünsche nach Privatisierung, und das ist auch gut so.

Wie der Forenkollege gerade schon schrieb: Ich glaube, du verstehst die Aufgabe des Staates gar nicht.
NATÜRLICH sollte der Staat nur da privatisieren, wo es dem Bürger nützt. Da, wo es ihm nicht nützt, sollte es unterbleiben. Das versteht doch jedes Kind. Da, wo man übertrieben hat, muss man halt zurücksteuern.

Auch scheinst du die Abhängigkeiten zwischen Bund und Ländern nicht zu verstehen. Sonst würdest du auch nicht gegen die Ausschreibung des Vertriebes in den Verbünden stänkern.

"Wer A sagt, muss auch B sagen" ist also völliger Schwachsinn.

Aber gut, die meisten, die hier sowohl gegen die nicht-bundeseigenen Privaten als auch gegen die zahlenden Kunden/Bürgern stänkern, werden/wurden ja direkt oder indirekt von der DB bezahlt. Vielleicht eine Art Stockholm-Syndrom?

Ich bin jedenfalls unabhängig von allen Bahnunternehmen und werde von keinem bezahlt.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum