Hast Du eine Ehrfurcht gespürt? (Allgemeines Forum)

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 09. September 2019, 22:35 (vor 11 Tagen) @ Mike65
bearbeitet von Alibizugpaar, Montag, 09. September 2019, 22:38

Das werden sicherlich viele Bahner bereits gesehen und gemeldet haben. Nur versandet es dann direkt unten im nieder-hierarchischen DB-Konzerngetriebe. Weil dieser eine Triebwagen definitiv nicht ersetzt werden kann und eminent wichtig ist, um den gröbsten Tagesbetrieb abspulen zu können. War dieser Wagen irgendann länger abgestellt, hast Du die Nummer notiert?

Bahnchef Lutz: "Wer depressiv veranlagt ist, sollte besser nicht zur Bahn gehen. In der Tat haben wir derzeit einige schwierige Themen zu lösen. Aber wir wissen, was zu tun ist, und gemeinsam schaffen wir das – im Interesse von Kunden und Mitarbeitern. Der Schienenverkehr hat als umwelt- und klimaverträglichster Verkehrsträger glänzende Perspektiven. Wir müssen und werden diese Chance nutzen. Die Trendwende ist eingeleitet. Aber wir alle müssen die Wachstumsschmerzen noch eine Weile aushalten. Leider.

Konzern-Betriebsratschef Jens Schwarz fordert: Wir müssen endlich raus aus dem dauernden Krisenmodus! Viele Eisenbahner sind skeptisch, genervt, frustriert und fühlen sich überlastet.

Die Lage ist schwierig, aber permanentes Krisengerede macht es sicherlich nicht besser. Im Gegenteil! Sehr viel ist auf den Weg gebracht, die Richtung stimmt und erste Erfolge sind sichtbar. Daher ist mir um die Zukunft der Bahn wirklich nicht bange."

Der Laden läuft also. Drum bin ich mir sicher, daß Dein Stalagtit in Wirklichkeit ein warnender Fingerzeig Gottes ist! Also keine DB-verantwortliche Tropfsteinhöhle, sondern ein klares Zeichen des Himmels von oben herab. Wenn der große Schöpfer schon auf die DB AG aufmerksam wird, sich genötigt sieht nach 2.019 Jahren den Erdlingen mal wieder ein Zeichen zu geben (auf Blitz und Donner reagiert ja keiner mehr), dann müssen die Uhren im Konzern tatsächlich schon auf drei Sekunden vor 12 stehen.

Uiuiui, die Einschläge kommen immer näher.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797


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