FDL darf nicht über Überholungen entscheiden! (Aktueller Betrieb)

ffz, Dienstag, 03. September 2019, 19:42 (vor 19 Tagen) @ moonglum

Hallo,

der FDL darf nicht über Überholungen entscheiden, dieses Recht steht gemäß Ril 420 alleine dem Zugdisponenten bzw Netzkoordinator zu. Beim Thema Überholung spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, wie hoch ist die Wendezeit am Wendebahnhof abzüglich der zu erwartenden Verspätung, wenn die RB 48 in Wuppertal-Oberbarmen nur 15 Min Wendezeit hat und schon 5 Min Versptung hat und durch die Überholung um weitere 5 Minuten verspätet wird dann wird das mit der Wende schon extrem grenzwertig. Dann ist die Frage wie viel Fahrzeitreserve hat der ICE bis zum nächsten Anschlussknoten und wie viel Zusatzverspätung baut der ICE durch das hinter ehr bummeln auf. Wenn der Überholbahnhof keine FIA hat, sondern nur DSA und der Bahnsteig gewechselt wird muss der IC(E) den Bahnhof auf Sicht durch fahren, weil Fahrgäste die Gleise überschreiten könnten. Wenn die RB dann nur eine 40km/h bzw 60 km/h Einfahrt bekommt und noch eine restriktive PZB Beeinflussung und der Durchrutschweg in das druchgehende Hauptgleis ragt dann sind gleich 3 Minuten rum bis der IC(E) überhaupt Einfahrt und dann Durchfahrt signalisiert bekommt, da dürfte das hinter her bummeln den geringeren Schaden anrichten.

Da bis auf die ICE-Sprinter Hamburg - Frankfurt(Main) und die ICE-Sprinter Hamburg - Köln die IC(E) genau wie die RB einen Standard Takttrasse haben sind die bei der Disposition gleichrangig zu behandeln, eine einseitige Diskriminierung der RB oder des IC(E) kann zu sehr unangenehmen Nachfragen der BNetzA führen. Die BNetzA findet so eine Diskriminierung gar nicht lustig...


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