Yei! (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Freitag, 16. August 2019, 14:39 (vor 63 Tagen) @ Henrik

Huhu.

Doppelt soviel Fahrgäste, doppelt soviel Arbeit für Dich.
Ist doch besser als Medikamente zu Apotheken zu transportieren, oder? ;)
..oder BamS & WamS

Deswegen mache ich beides doch auch nicht mehr. Bzw. Pillen nur rudimentär. Stattdessen fahre ich bei dem Chef vorwiegend Essen aus. Zum Glück 'Fertigfraß' - das kommt also an beim Empfänger. Und BamS/WamS ist weg - ja, nur noch 3 Jobs statt 4; fauler Sack, ich weiß.

Und was die Bahnfahrgäste angeht: Kommt auf die Fahrgäste an. Doppelt so viel Arbeit nicht - in 60 Min schaffe ich 60 Interviews - ob nun 80 oder 160 Fahrgäste. Aber ich brauche mich bei 160 nicht so lange mit den Verweigerern beschäftigen. ;-)

Prinzipiell haben leere Züge zwar auch ihren Reiz - aber ich arbeite lieber am Stück durch, als zwischen den Halten dann Pause zu haben, weil alle befragt sind; und ich dann am nächsten Halt Körper und Geist wieder hochfahren muss dank neuer Kandidaten.

Nur mal so als Arbeitshypothese,
Bahnfahren fördert auch die persönliche Befindlichkeiten,
sprich weniger Psychosen/.., weniger Bedarf nach Psychopharmaka & BILD/WELT! :)


... oder, andersrum, es fördert die EMpfindlichkeiten - die ganzen Unselbständigen und Wilden aushalten und erleben ... - da ist was EINSAMES wie Zeitungen verteilen nicht unbedingt ein Nachteil ...

(wenn ich an die Bremer Hanseaten denke, zu denen ich gleich darf ... - wer wissen will, warum Bremen noch immer ein eigenes Bundesland ist und das auch immer bleiben wird, der fahre einfach mal mit bei einer Befragungstour dort ...)

Aber da ich eh schon psychopathisch bin und ein Härtefall, macht mir all die Kundschaft auf dem Zug nix aus ... Im Gegenteil: da falle ich nicht weiter auf.
Auch wenn es mir 'verboten' ist, im Winter um Hawaii-Hemd zu befragen (im Sommer übrigens auch ...).

Da ist auch m.E. in der Tat noch so einiges zu tun - das sehen die Entscheidungsträger selbst zumindest aktuell ja auch so.

Immerhin da sind wir uns einig! ;-)

Du hast dieses hohe Schwert geschwungen von Verkehrswende.
Was soll das denn konkret sein?
Das ist so ein kämpferisches politisches Schlagwort.
Dafür bist Du doch sonst nicht so zu haben.
Woran willst Du das denn festmachen?
Änderung am Modal-Split zugunsten der Bahn?

Ja, die WENDE ist dann erreicht, wenn der Anteil der Öffis über 50% liegt. Das ist die Messlatte.

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)


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