Ah ja ... (Allgemeines Forum)

Henrik @, Freitag, 16. August 2019, 03:36 (vor 32 Tagen) @ Blaschke

Tachchen.

Moinchen.

Hier wurde ja keine Unzuverlässigkeit beschrieben, sondern genau das Gegenteil. Ein jeder potenzieller Fahrgast bei auch nur einigermaßen klarem Verstand versteht diesen Hinweis der Bahn sofort unmissverständlich und nimmt ihn dankend an.

Indem er umbucht? Schwerlich, die betroffenen Züge lassen sich schwerlich ausschließen.

Och.. bei der benannten Verbindungssuche wurden ja auch gestern so einige andere Alternativen angeboten.
Dem Flexpreiskunden kann es ja eh egal sein. 04. Oktober. Ist eh noch ein paar Tage hin.
Als Sparpreis war die Verbindung gestern eh nicht mehr angeboten worden (Frankfurt Hbf - HH Hbf) und selbst wenn, dann mit dem Hinweis der Ankunftsverspätung von 30 Minuten und mehr - also eh dann aufgehobene Zugbindung.

Aber gut: Züge anzuzeigen und buchen zu können, die gar nicht fahren werden, ist demnach ein Ausdruck von Zuverlässigkeit. Was man hier alles lernt ...

Gegenteil wurde ja unterstellt.
Anzeigen von Zugverbindung nebst Hinweisen auf punktuellen Ausfällen aufgrund von Baustellen
wurde dargestellt als mangelnder Informationen. Auf sowas muss man auch erstmal kommen. ;)
Was man hier alles lernt ...

Hast Du den Kommentar von Deinem coolen Vollchecker gelesen?

Internetnutzung ist ähnlich schädlich wie das Bahnfahren

Ja, das kommt mir manchmal auch so vor ...

;)

Alle anderen normalen Menschen sind sich der sehr hohen Zuverlässigkeit der Bahn sehr bewusst.
Entscheidungsrelevant sind rein der Preis wie auch Fahrzeit.

Die sich gern mal verlängert. Falls höchst ausnahmsweise mal wieder ein Zug ausfällt. Oder sich, selten genug, mal leicht verspätet.

selten, eben.
Frag mal Deine Fahrgäste, die Du befragst, ob deren Verspätung Auswirkung haben wird auf ihre künftige Verkehrsmittelwahl.
schonmal gehört?
"Wegen meiner ICE-Verpätung gestern um 4 Minuten werde ich NIE WIEDER Bahnfahren!!!111"
Was man hier alles lernt, sollte das ja der Standard schlechthin sein.
Nur ist dem dummerweise ja eben nicht so, stattdessen gibt es Mehr Fahrgäste als je zuvor.
Die paar Minuten oder auch mal noch selteneren deutlicheren Verspätungen schert den Fahrgäste einen feuchten Dreck.
Und jetzt schau mal vergleichend auf den MIV.

Wieso sollte der Fahrgastrekord kein Grund für Freude sein? Ärgerst Du Dich drüber?

Nö. Macht meinen Job ja sicher. Das Zählen wird bald zu Ende sein. Aber das Befragen bleibt. Je mehr Kunden, desto mehr Auswahl.

;)

Doppelt soviel Fahrgäste, doppelt soviel Arbeit für Dich.
Ist doch besser als Medikamente zu Apotheken zu transportieren, oder? ;)
..oder BamS & WamS

Nur mal so als Arbeitshypothese,
Bahnfahren fördert auch die persönliche Befindlichkeiten,
sprich weniger Psychosen/.., weniger Bedarf nach Psychopharmaka & BILD/WELT! :)

es tut sich einiges, der politische wie auch gesellschaftliche Wind weht derzeit sehr stark für die Bahn

Ich verstehe unter sehr stark was anderes ...

jo..
und das ist so ein Zeitgeist der letzten.... ~12 Monate
und zwischen dem vermeintlichen aktuellen gesellschaftlichen Bild und tatsächlichen Handlungsweisen der Individuen besteht dann doch ein großer Unterschied.
Bleibt zu hoffen, dass dieses Meinungsbild noch etwas länger Auswirkungen auf die politischen Entscheidungsträger haben wird.
Da ist auch m.E. in der Tat noch so einiges zu tun - das sehen die Entscheidungsträger selbst zumindest aktuell ja auch so.


Du hast dieses hohe Schwert geschwungen von Verkehrswende.
Was soll das denn konkret sein?
Das ist so ein kämpferisches politisches Schlagwort.
Dafür bist Du doch sonst nicht so zu haben.
Woran willst Du das denn festmachen?
Änderung am Modal-Split zugunsten der Bahn?
Hatten wir schon ein paarmal in diesem noch jungen Jahrhundert noch - da sprach auch keiner der typischen Protagonisten von Verkehrswende.
7 Jahre rotgrüne Bundesregierung. Und? Verkehrswende? nö.
Mehr Investitionen ins Bahnnetz als in Straßennetz? Hatten wir auch schon einige Jahre lang.
Verkehrswende ist nichts was man an konkreten Zahlen festmachen kann und auch nicht künftig wird festmachen wird. Es bleibt ein politisches Schlagwort. Für uns als bahnaffine Leute gewiss nett.
Ist aber nunmal emotional geführt.
Hast nicht grade Du entsprechende Ausführungen hinsichtlich der Klimadebatte von Dir gegeben?
Protagonisten seien egoistisch, die Welt würde ja eh nicht untergehen, lediglich die Menschheit sei in Gefahr bzw. könnte es unbequemer haben.
Hat sowas von sozialer Gerechtigkeit - gefühlt ist es messbar durch Umfragen, rein faktisch auch. beides passt nicht so recht zueinander. Die Schere zwischen reich & arm ist zurückgegangen in letzten Jahren - das drückt sich in der gefühlten sozialer Gerechtigkeit der Bevölkerung jedoch nicht aus.
Hinsichtlich Kriminalität & wahrnehmbaren Sicherheitsgefühl der Bevölkerung hattest Du ja auch entsprechende Erläuterungen von Dir gegeben.

Nehmen wir an, das klappt tatsächlich mit der Verdoppelung der Anzahl der Fahrgäste bis 2030 und auch mit grundlegenden Zielen des Deutschlandtaktes (sprich u.a. deutliche Erhöhung der Zuverlässigkeit etc.).
Verkehrswende?


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