Bahn prüft IC-Anbindung von Chemnitz durch Linie 17 (Allgemeines Forum)

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 13. August 2019, 20:22 (vor 68 Tagen) @ idle2

Also ich muß schon sagen: Die halbe Republik kommt umsteigefrei nach Berlin. Nur wenn es um die Großstadt Chemnitz geht (mit der Touristikregion Ergebirge im Rücken) soll man sich immer mit einem Minimalstkompromiss zufrieden geben.

Wenn es statt eines IC wenigstens einen zweistündlich umsteigefreien schnellen RE nach Berlin geben würde. Zum Bleistift eine Verlängerung des RE Berlin - Jüterbog - Falkenberg weiter über Riesa - Döbeln - Waldheim - Mittweida nach Chemnitz (nur diese Halte). Als Übergangslösung, bis eines fernen Tages endlich die Strecken Elsterwerda -(Lichtenrade)- Berlin und Chemnitz - Leipzig fertig ausgebaut sind und die Linien dort hin verschoben werden können.

Aber während es Mäck-Pomm und Sachsen-Anhalt schaffen mit Berlin-Brandenburg zusammen zu arbeiten und gemeinsame RE-Linien auf die Schiene zu stellen scheint mit Sachsen überhaupt nichts zu gehen. In Richtung Thüringen signalisieren die Sachsen auch immer nur, was sie alles NICHT wollen. Da denke ich an die RE aus Erfurt - Jena nach Chemnitz wie auch an die RE des Naumburger Kreuzes auf dem Ast nach Leipzig. Thüringen wollte einen RE, Sachsen höchstens einen SE, also eine Art S-Bahn mit Halt fast überall. Ich kann mir lebhaft vorstellen, daß Thüringen die Sachsen lange hartnäckig weich kneten musste, damit es endlich ein RE werden durfte. Und wenn ich mich nicht falsch erinnere, zahlt Thüringen die RE nach Leipzig alleine.

Warum ist das so schwer, ist Sachsen so hoffnungslos selbstverliebt? Für mich ist Sachsen schon lange kein 'Eisenbahnland' mehr - Schmalspurdampfer hin oder her...

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797


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