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Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 11. August 2019, 17:27 (vor 14 Tagen) @ J-C

Hey.

Wenn man eine einigermaßen flüssige Betriebsführung hinkriegt, ist die Größe des Systems irrelevant, wenn man will, kann man auch in großem Ausmaße das System funktionieren lassen. Wer von Zürich nach Wien zum Beispiel im Railjet fährt, der sieht, dass man auch auf langen Strecken durchaus funktionierende ITF-Knoten und Taktfahrpläne etablieren kann, wo man eben mit schlanken Anschlüssen flink von A nach B kommt. Das ist kein Hexenwerk. Das auf größere Länder skalieren, ist ebenso kein Hexenwerk, sofern die Rahmenbedingungen stimmen und der Wille da ist.


Zürich Wien ist im Prinzip ein langes Band, wo hin und wieder mal ein Ast abzweigt, der dann aber meist nach wenigen weiteren Verästelungen endet. In Deutschland gibt es deutlich mehr Verästelungen, die dann aber im weiteren Verlauf oft aufeinander treffen und sich gegenseitig bedingen. Verspätungen werden von einem Ast auf den nächsten übertragen und rollen so wieder zurück bzw ziehen sich durch.

Wenn du in Schweiz in Luzern raus bist südwärts und das große Chaos ginge los, dann liefe das wie ein Welle längs nach Italien, hätte aber null Auswirkungen nach St Gallen oder Bern. Mangels Querverbindungen. Die es in Deutschland massig gibt. Deswegen ist das so einfach dahergesagte eben nur mit exorbitantem Aufwand zu lösen.


Schöne Grüße von jörg

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"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)


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