Konstruktive Diskussion (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 11. August 2019, 17:08 (vor 12 Tagen) @ Aphex Twin

Hey.

Die Lösung wäre u.U. eine bessere Aufklärung der Bevölkerung - Bahnfahren nur mit Ausbildungszertifikat *g* - oder dem allgemeinen akzeptieren von Anschlußbruch. Beides eher unwahrscheinlich. Darum meine Meinung, dass über einen Takt hinaus es Einzelverbindungen, Linienabweicher etc geben muss.

Ich sehe dass als an den Symptomen herumdoktern und nicht die Ursache bekämpfen an.

Da unterscheiden sich dann die Meinungen.

Es soll nicht despektierlich klingen, aber die Landesgröße macht da auch einen Unterschied. Wenn ich in Österreich 2 Linien habe, Bregenz Innsbruck Salzburg Wien und Salzburg Klagenfurt Wien, dann sind die großen Städte praktisch abgedeckt. In der Schweiz ähnlich. Genf Bern Basel und Basel Zürich St. Gallen und n Hopser nach Luzern - da ist vieles wichtiges abgefrühstückt. Deutschland ist da deutlich polyzentrischer größer. Als Beispiel komme ich von meinem Osnabrück nie direkt nach Magdeburg, Kassel, Oberhausen, Aachen, Hamm. Stündlich nach Wilhelmshaven, nie nach Cuxhaven oder Norddeich.

Wobei im Nord-Süd-Fernverkehr das durchaus gut gelöst ist. Im Norden komme ich mit Einzelfahrten nach Westerland, Kiel, Lübeck, Stralsund. Im Süden nach München, in die Schweiz, Passau. Mal über Essen, mal über Wuppertal. Da habe ich Auswahl. Ost-West fehlt das dann schon völlig, frei nach Pep Guardiola "Amsterdam oder nichts". Im NV dasselbe.

Und der Umsteigezwang ist für mich einer DER Nachteile der Eisenbahn.


Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)


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