Konstruktive Diskussion (Allgemeines Forum)

Blaschke, Osnabrück, Sonntag, 11. August 2019, 15:39 (vor 14 Tagen) @ Aphex Twin

Hey.

Und eine abschliessende Diskussion über einen ITF ohne zum einen das Ausmass von Verspätungen (auf durchschnittliche Reiseverlängerungen) und zum anderen der Kosten zur Verringerung jener zu kennen ist immer unvollständig.

Ja, dem stimme ich durchaus zu. Wie deinen Ausführungen, die ich gelesen habe.

Das Problem besteht m.E. ja gar nicht mal unbedingt in einer schlechten Anschlußquote, sondern in der WAHRSCHEINLICHKEIT des Verpassens.

Allein die Möglichkeit, den Anschluss zu verpassen, sorgt bei etlichen Fahrgästen für eine Anspannung und eine negative Grundeinstellung. Das rührt oft natürlich auch daher, das System nicht zu durchblicken. "Hop on the next train" - wie oft höre ich bei Sparpreisen die Sorge der Fahrgäste, was mit dem Ticket bei Anschlußbruch passiert (WIR wissen hier: bleibt gültig).

Und selbst wenn der Pendler nur alle 2 Wochen den Anschluss verpasst, sind die anderen Fahrten trotzdem immer negativ behaftet wegen der latenten Gefahr des Verpassens.

Diese, ja, irgendwo psychologische Komponente kommt mir in den ganzen Diskussionen zu kurz. M.E. stellt sie aber einen großen Hinderungsgrund da, der Eisenbahn mehr Fahrgäste zuzuschaufeln.

Die Lösung wäre u.U. eine bessere Aufklärung der Bevölkerung - Bahnfahren nur mit Ausbildungszertifikat *g* - oder dem allgemeinen akzeptieren von Anschlußbruch. Beides eher unwahrscheinlich. Darum meine Meinung, dass über einen Takt hinaus es Einzelverbindungen, Linienabweicher etc geben muss.


Soweit in Kürze - Arbeit ruft ...

Schöne Grüße von jörg

--
"Wenn Sie für die Eisenbahn arbeiten, dann sind Sie immer auf der Seite der Guten!"

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (07.05.2019)

Na bitte! ;-)


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