Mobilitätsgarantie NRW und FGR mit einem Ticket (Allgemeines Forum)

KBD_1880, Donnerstag, 11. Juli 2019, 23:29 (vor 97 Tagen) @ agw

Glücklicherweise gibt es wenigstens manche, die mich hier verstehen..

Klar ist meine Frage natürlich auf den ersten Blick erst einmal etwas provokativ gewesen.
Auf den zweiten Blick verbirgt sich dahinter in meinen Augen jedoch ein echtes Problem.

Also zunächst einmal muss gesagt werden, dass es bei einem Online-Ticket, welches sich beliebig oft ausdrucken lässt, diese Problematik nicht geben würde und ohne große Mühen beide Ansprüche geltend gemacht werden könnten.

Bei einem Papierticket hingegen gibt es das Problem von Entschädigung und Erstattung ja nicht nur bei der Mobilitätsgarantie, sondern auch etwa, wenn mein Arbeitgeber mir den Fahrpreis erstatten würde und aus nachvollziehbaren Gründen auf das Original bestehen würde.
Wäre mein Fahrkarten"wert" dann auch gleich null zu setzen, weil ich nicht selbst bezahlt habe ?

Ich sehe das nicht so, denn jeder der einmal eine größere Störung im deutschen Eisenbahnsystem mitbekommen hat weiß, dass auch ohne großen Zeitdruck (was überhaupt nur der Grund gewesen ist, wieso ich ein paar Zeilen in mein Notebook getippt habe) die Informationskette manchmal doch sehr lückenhaft ist und selbst das engagierteste und freundlichste Zugpersonal einem keine verlässlichen Angaben geben kann, wann es dann wie und wo weitergeht.

Bevor eine Diskussion darüber entsteht, dass dies (leider) manchmal zum Bahnbetrieb in diesem Land dazugehört und die handelnden Personen selbst die ärmsten Schweine sind: weiß ich, daran besteht kein Zweifel.

So ist es doch für jeden einzelnen Fahrgast einfach nervenaufreibend und lästig, unabhängig davon, ob und wie viel er jetzt für seine Fahrt bezahlt hat.
Mir selbst wäre sicherlich auch am liebsten gewesen, ich hätte meine geplante Verbindung antreten können und wäre schnell und unproblematisch in Köln mit dem Nahverkehr angekommen.

Das einem in NRW dann die Mobilitätsgarantie angeboten wird ist sicherlich schon gut, aber wenn ich am Ende mit dem Fernverkehr genauso verspätet ankomme wie mit dem Nahverkehr, dann habe ich sicherlich nichts gewonnen, außer dass ich in den nächsten Tagen und Wochen meinem Geld hinterher rennen darf, denn jeder, der besagte Mobilitätsgarantie bereits in Anspruch genommen hat, weiß, dass das Verfahren auch nervig ist und manchmal die ein oder andere E-Mail oder das ein oder andere Telefonat vonnöten sind, um den Betrag "null" erst wieder zu erreichen.

Mir dann zusätzlich noch 25%, ich wiederhole es nochmals, Entschädigung zuzusprechen, halte ich nach dem heute Erlebten für absolut verdient und das hat dann auch nichts verwerfliches ansich.

In diesem Sinne, gute Nacht !


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