1./2./3. - dein Ernst? (Allgemeines Forum)

oska, Mittwoch, 12. Juni 2019, 16:23 (vor 66 Tagen) @ Murrtalbahner

Regel drei Möglichkeiten auszusteigen: Hbf, Dammtor und Altona. Alle Bahnhöfe sind

In der Tat bin ich noch nie in Harburg ausgestiegen. Aber aus dem Süden kommend habe ich dort meist gehalten.

sehr gut ins ÖPNV-Netz eingebunden.

Das ist genau das, was passieren muss, um den Bahnverkehr noch attraktiver zu machen. Möglichst sorgenfrei von Haustür zu Haustür.

Angenommen, man hat das Ziel, nahezu alle FV-Linien in Harburg enden zu lassen. Das

würde bedeuten, dass ein Großteil der Fahrgäste einen zusätzlichen Umstieg benötigt, es sei denn, er findet in Harburg eine Linie, die zufälligerweise das gleiche Ziel anfährt, wie die Linie am Hbf. Es ist aber mitnichten so, dass ich mit der S-Bahn

Das müsste dann sichergestellt sein. In Harburg umsteigen macht nur Sinn, wenn ich mit der Linie genauso schnell zu meinem Ziel komme, wie wenn ich am Hbf umgestiegen wäre.

Nein, in Köln wollen die wenigsten zum Dom. Auch hier wollen viele Umsteigen zu Ziel X. Wenn es zusätzliche "Grüne-Wiese"-Halte bedarf, dann am ehesten hier. Aber

Die Wiese muss ja gar nicht so grün sein und auch nicht extrem außerhalb. Wenn alles aus dem Osten in Deutz ankommt, dann wird die Rheinbrücke entlastet.

Liniennetz des ÖPNV bestens eingebunden ist und zudem Mitten in der Stadt liegt, wo, du wirst es nicht glauben, viele Menschen arbeiten und sogar regelrecht wohnen!!

Wie groß sind die Haltestellenabstände? Beim Bus 200 oder 500 Meter? U-Bahn 1km? In dem Kreis um den Haltepunkt Hbf wohnen und arbeiten Menschen, außerhalb des Kreises noch viel mehr.

Berlin, München und auch Hamburg macht ein Durchfahren oder ein "Grüne-Wiese"-

Das kommt immer darauf an, aus welcher Richtung Du kommst. Hinter Berlin liegen auf der einen Seite Hamburg, auf der anderen Erfurt (Halle, Leipzig, Dresden) und München. München liegt zwischen Salzburg und Augsburg/Stuttgart/Paris. Hamburg liegt zwischen Schleswig-Holstein/Dänemark/Norwegen/Schweden und dem Rest von Westeuropa.

Aber ja, Du hast Recht. In den drei Städten wollen die meisten wohl wirklich dort hin. Es gibt auch viele Touristen, die diese Städte besuchen. Aber auch sehr viele Menschen - wie Du geschrieben hast - die dort arbeiten und sogar regelrecht wohnen. Und die wollen nicht unmittelbar nach einer Fahrt mit dem FV die schöne Gegend um den Hbf erkunden, sondern einfach nach Hause oder zur Arbeit. Auf dem schnellsten Weg.

in der HVZ einige Regios aus Süden dort enden. Oder eine noch ketzerische Idee: Ein Regionalbahnhof im Hafenbahnhof und von dort Seilbahn nach Altona rüber. Aber bitte

Je mehr ÖPNV desto besser. Ein Seilbahn würde auch über die Elbe Sinn machen, bedeutet aber mindestens einen zusätzlichen Umstieg. Eine U-Bahn ist am teuersten, braucht dafür oberirdisch am wenigsten Platz und fährt auch bei Sturm.

doch nicht weit vor den Toren der Stadt in Harburg?! Das würde dem Verkehrsbedürfnis

Vom Prinzip her würde ich noch weitergehen und überlegen, ob man einige Umtiege nicht nach Lüneburg oder Uelzen verlegen kann. Aber Harburg hat von der Lage her einige Vorteile. Neben den Zügen aus Uelzen(Hannover/Braunschweig/Magedeburg) kommen in Harburg auch die Züge aus Cuxhaven und Bremen an.

der Stadt nun wirklich nicht gerecht werden. Wenn man am FV herumdoktert, dann eher ein konsequentes Halten des FV in Harburg, damit dort ein Knoten entsteht.

Genau das wäre perfekt. Dann muss ich mir in Hamburg keine Gedanken machen, wo mein Zug abfährt. Wenn ich die Stadt nach Süden verlassen möchte, muss ich einfach nur nach Harburg fahren. Dort gibt es dann sechs Ziele/Richtungen: Cuxhaven, Bremen, Lüneburg/Uelzen, Hamburg Hbf FV, Hamburg Hbf Regio, Hamburg Ost/Lübeck


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