GoAhead kämpft mit Problemen (Allgemeines Forum)

rheinbahn95 @, Düsseldorf/Erfurt, Dienstag, 11. Juni 2019, 23:31 (vor 14 Tagen)

Wie die meisten hier wissen dürften, hat GoAhead am Sonntag erstmals Leistungen im deutschen SPNV übernommen. Bereits am Sonntag und am Montag war von vielen Problemen zu hören. Auch am Dienstag brachen diese, wie verschiedene Medien berichten, nicht ab.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.privater-bahnbetrieb-mit-pannen-ministerium-b...

Grund sei - wie heutzutage ja fast immer - die Technik. Einerseits wollen die Schiebetritte wohl nicht so wie sollen, andererseits hat das Personaldispositionssystem wohl Murks gemacht. Ob das Ganze jetzt nur wirklich am System oder doch am Bediener liegt sie einmal dahin gestellt. Besonders traurig macht der Fakt, dass aufgrund des nicht verfügbaren Personals die Züge zwischen Crailsheim und Ellwangen die ganze Woche entfallen. Was passiert denn, wenn ein Tf mal krank wird? Es zu einem Suizid kommt? Ist die Personaldecke heutzutage wirklich so aufs Minimum geschraubt durch die Ausschreibungen?

Was noch fragwürdig ist. Wie kann es sein, dass fast alle Unternehmen die Flirt3-Fahrzeuge vorher testen und dann wenn es ernst wird doch mit mäßig Problemen zu kämpfen haben. Vorreiter waren dabei ja Abellio und die Eurobahn. Da wollten die Fahrzeuge ja nicht so wirklich nach Holland (außer die VIP-Fahrt nach Arnheim). GoAhead kämpft aber, wie Abellio auch, mit Türen und noch viel erstaunlicher mit den Magnetschienenbremsen. Vielleicht sollten hier doch längere Vorlaufbetriebe geplant werden? Beim RE5 von NationalExpress hatte das ja super geklappt, bei Abellio im Niederrhein-Netz (ohne NL) auch.

Weiß eigentlich jemand, wie es bei Abellio BW (abgesehen von den nicht gelieferten Fahrzeugen) lief?


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